Predigt Mitgliederversammlung 2025

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Prediger

Martin Manten

Datum
30. März 2025
Zeit
12:00

Transkription

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[0:00] Ihn allein, das soll mein Leben sein.! Denn es gibt viel zu berichten, es läuft viel und deshalb mache ich meinen Teil, der in der Regel bei der Mitgliederversammlung läuft, unter Ausblick oder Vision, wo es hingeht.

[0:42] Der Fokus auf Ausblick und Vision, Turbental, hier, das werde ich am Morgen machen und am Nachmittag werden dann Nils und Stefan genug Zeit haben, einen Rückblick zu machen für Turbental.

[0:58] Und einen Ausblick, Unterland. Das Kind hat noch keinen Namen, oder? Aber ist auch noch nicht ganz geboren, ist okay. So wird das aufgeteilt sein.

[1:13] Das heißt, es gibt nicht eine klassische Predigt heute Morgen, was immer eine klassische Predigt auch sein mag. Aber ich habe mich natürlich vorbereitet, okay, ich quatsche nicht einfach ein bisschen daher, keine Angst.

[1:25] Und der Text, den wir gelesen haben in der Schriftlesung 2. Timotheus 2, dient uns als Leitplanke, als Weggefährte an diesem Morgen.

[1:38] Und Mitgliederversammlungen sind einerseits etwas, was wir machen müssen, weil wir ein Verein sind, aber aus meiner Überzeugung ist das nur Beigemüse.

[1:48] Okay, der Verein ist nur ein Mittel zum Zweck. Wir machen das, wir machen es ordentlich, aber eigentlich wollen wir uns treffen, um uns zu überlegen, wer wir sind, was wir machen, wozu wir da sind.

[1:59] Und ich überlege mir immer, was bringe ich euch? Was ist das, was wir als Gemeinde brauchen?

[2:16] Wir brauchen alles im Wort Gottes und alles ist gut, aber was ist jetzt dran? Und so will ich heute Morgen wirklich auch von meinem Herzen zu euren Herzen sprechen.

[2:35] Ich bin schon fast versucht zu sagen, ich habe eine Last auf dem Herzen. Und ich möchte über eine Sache zu euch reden, die auch Gott ganz speziell auf seinem Herzen trägt.

[2:54] Dann sind wir schon mal in der generell richtigen Spur. Das, was ihm groß ist, soll uns groß sein. Das, was sein Wille ist, soll mein Wille sein. Und was liegt Gott speziell am Herzen?

[3:09] Seine Gemeinde. Er liebt sie über alles. Er liebt sie so sehr, dass sein Sohn sein Leben für die Gemeinde, okay?

[3:23] Ganz wichtig, die Gemeinde, das Kollektiv, den Leib. Epheser sagt, dass er sein Leben für die Gemeinde hingegeben hat. Weil er sie liebt. Und es ist die Gemeinde, die er auch baut.

[3:38] Und so wollen wir einen Ausblick machen über unser Gemeindeleben. Hier in Turbental für uns, wie gesagt, 2. Timotheus 2, 1 bis 10, dienen uns als Leitgedanke, als Leitverse.

[3:59] Und Unterland heißt nicht am Nachmittag, okay? Aber die werden am Nachmittag dann ihren Teil bringen. Nun, wir sind ein bunter Haufen hier, in vielerlei Hinsicht.

[4:16] Bunt gemischt, was Alter angeht. Bunt gemischt, was Nationen angeht. Bunt gemischt von unserer Herkunft, was wir mitbringen. Und das ist gut so. Ich freue mich sehr über diese bunt zusammengewürfelte Gemeinde.

[4:32] Viele Glieder. Viele Gaben. Und wir haben es heute Morgen gelesen, in der Gebetszeit. Aber ein Leib.

[4:44] Ein Glaube. Ein Herr. Eine Taufe. Ein Geist. Ein Vater. Eins in ihm. Eins auch sollen wir sein. In dieser einen Berufung oder Bestimmung, die Gott uns gibt.

[5:03] Das ist nicht einfach nur ein netter, farbenfroher Haufen hier, wo man schön und lustig hat. Ist okay. Darf man. Aber das ist nicht das Ziel.

[5:15] Das ist hoffentlich nicht der Hauptgrund, warum du hierher kommst. Und ich möchte einleitend etwas lesen aus einem Andachtsbuch.

[5:29] Dort heißt es folgendes. Esty Gordon schrieb ein Buch mit dem Titel Quiet Talks with World Winners. Stille Gespräche mit solchen, die die Welt erobert haben.

[5:46] Dort schildert er, wie eine Gruppe sich darauf vorbereitet, den Mont Blanc in den Schweizer Alpen zu besteigen. Aufgrund des sehr anspruchsvollen Aufstiegs wiesen die Bergführer, die Alpinisten an, nur gerade die erforderliche Kletterausrüstung mitzunehmen und alle persönlichen Dinge zurückzulassen.

[6:09] Ein junger Engländer ignorierte die Weisung und nahm trotzdem einige zusätzliche Dinge mit. Auf dem Weg zum Gipfel entledigte er sich jedoch all diese Dinge. Als er schließlich oben ankam, hat er alles weggeworfen, mit Ausnahme der unerlässlichen Kletterausrüstung.

[6:28] Esty Gordon wandte diese Geschichte auf das Leben als Christ an und sagt Folgendes. Viele von uns verzichten auf die Besteigung des Gipfels, wenn sie feststellen, dass ihr Gepäck zu schwer ist und begnügen sich damit, ihre Zelte in der Ebene aufzuschlagen.

[6:55] Da kann man ja auch leben. Das ist der richtige Ort für unsere zaghaften Pläne und Absichten. Leider ist die Ebene überfüllt mit Zelten.

[7:12] Die Frage, die wir uns stellen müssen, lautet, halten mich die kleinen persönlichen Dinge des Lebens davon ab, den mir von Gott verliehenen Auftrag zu erfüllen?

[7:25] Ein Leben gegeben für den Herrn der Welt. Für das, was wirklich zählt. Ich befürchte, die Tendenz ist nicht gering.

[7:42] Den Gipfel für das Gipfel jetzt dusche. Oder am Strand Schirmchendrinks zu schlürfen, anstatt ins Fischerboot zu steigen.

[8:00] Warum spreche ich vom Fischerboot? Ganz einfach. Das ist der Auftrag. Von Anfang an, vom ersten Moment, wo Jesus Jünger beruft, sagt er, worum es geht.

[8:13] Das ist die Ansage. Folgt mir. Kommt. Folgt mir. Und ich werde euch zum Menschenfischen machen.

[8:34] Meine lieben Freunde, wir gehören auf den Gipfel. Wir gehören auf den Berg.

[8:45] So wie es in Psalm 15 heißt. Kurzer Psalm. Herr, wer wird in deinem Zelt, in deinem Zelt, nicht in unseren Zelten, die wir in der Ebene aufstellen, wer wird in deinem Zelt weilen?

[9:09] Wer wird auf deinem heiligen Berg nicht nur ab und zu zu Besuch kommen, sondern wohnen? Wer ist bei dir daheim? Offensichtlich ist das die Absicht.

[9:28] Der in Lauterkeit wandelt und Gerechtigkeit wirkt und Wahrheit redet von Herzen. Nicht verleumdet mit seiner Zunge, nicht Böses tut seinem Gefährten und keine Schmähungen bringt auf seinen Nächsten.

[9:42] In dessen Augen der Verworfene verachtet ist, der aber die ehrt, die den Herrn fürchten. Hat er zum Schaden geschworen, so ändert er es nicht.

[9:53] Der sein Geld nicht auf Zins gibt und kein Geschenk nimmt gegen den Unschuldigen. Wer dies tut, wird nicht wanken in Ewigkeit.

[10:03] Wer dies tut, wird das Ziel nicht verfehlen. und achtet darauf, hier, Matthäus 4,19 ist ein Befehl.

[10:16] Jesus sagt, kommt, kommt, folgt mir nach. Vergiss Gipfeli, vergiss Schirmchendrinks am Stand.

[10:29] Ein Fischer gehört nicht an den Strand, ein Fischer gehört ins Boot und aufs Meer, denn sonst fängt er keine Fische. Die Fische springen ihm nicht in die Box, wenn er am Strand rumhockt und sich's gut gehen lässt.

[10:48] Und ja, Menschenfischer, ihr denkt, Fischer ist ein harter Job, das ist es. Menschenfischen ist einfach.

[11:00] Es erinnert mich oft an das Zeugnis einer meiner Mitstudenten am Seminary. Es fasst so vieles so gut und knapp auf den Punkt zusammen.

[11:11] Wisst ihr, die Dinge, die es wert sind, dafür zu leben, nicht die, die uns gefallen per se, die, die es wert sind. Er hat es wie folgt zusammengefasst, sein Studium.

[11:26] It's hard, but it's good. Die Dinge, die etwas taugen, kommen oft mit einem Preis.

[11:41] Sie sind hart. Oh Mann, sie sind gut. Sie sind vollkommen. Sie bewirken Gutes. Kein einfacher Weg führt zum Erfolg.

[11:54] Wer dir das verspricht, lügt dich an. Sei es in der Welt, sei es in der Wirtschaft, sei es im Glauben. Vergiss es. Fischer ist ein Knochenjob.

[12:08] Menschenfischer fordert mindestens! So viel Einsatz wie Fische fischen. Und wisst ihr, so wie man Jesus im Matthäusevangelium beginnt, so ändert er auch.

[12:26] Er fängt an, ich mache euch zu Menschen fischen. Und er ändert, ich sende euch aus, Jünger zu machen. Man könnte auch sagen, ich sende euch jetzt, um zu fischen. Drei Jahre, sagt er quasi, seid ihr jetzt mir gefolgt, seid ihr ausgebildet worden.

[12:43] Und jetzt sende ich euch aus, damit ihr das tut, was ihr gelernt habt. Er fängt an mit der Ansage, dann rüstet er sie zu und dann sendet er sie aus, das zu tun, wozu er sie initial berufen hat.

[13:00] Menschen zu fischen, Jünger zu machen. Hier schließt sich der Kreis. Das ist unsere Aufgabe. Dafür sind wir hier. Damit Verlorene zur Rettung kommen und Errettete zur Reife gelangen, damit sie wiederum Verlorene zur Rettung führen und Errettete zur Reife kommen.

[13:17] Das ist der Kreislauf. Das ist unsere Berufung. Alles andere können wir im Himmel besser als hier. Aber es gibt keine Verlorenen im Himmel.

[13:35] Keinen einzigen. In Anlehnung an die Predigt vom letzten Sonntag, die rote Linie wird hier auf Erden gezogen. Verloren.

[13:47] Errettet. Das ist alles. Nun, der zweite Timotheusbrief, den wir gelesen haben, hilft uns.

[14:00] Das, was in den Evangelien begonnen hat, wird fortgeführt. Logisch. Das ist das, was der Herr will. Und zweiter Timotheus hilft uns, klar zu erkennen, was es mit dieser Berufung, dieser Bestimmung auf sich hat.

[14:18] Deshalb haben wir es auch gelesen in der Schriftlesung. Und in 2. Timotheus 2, Kapitel 2, geht es um dasselbe Ziel wie in Matthäus 4, in Matthäus 28.

[14:28] Es ist einfach anders formuliert. Aber es ist genau das Gleiche. Das Ziel war immer dasselbe. Gott ist seit jeher, seit Adam und Eva gesündigt haben, ein Rettergott.

[14:48] Gott will retten. Aber dazu braucht er Arbeiter. Dazu braucht er Menschenfischer. Wenn wir das kurz noch mal resümieren, anhand von Matthäus 4.

[15:05] Was ist das Ziel? Menschenfischer. Gott will, Jesus will aus seinen Jüngern Menschenfischer machen. Solche, die Jünger machen.

[15:17] Das gleiche Ziel am Anfang wie am Ende des Evangeliums. Wie wird man zu einem Menschenfischer? Wie erreicht man das? Es ist immer das Gleiche. Was? Wie? Warum? Das sind die drei Fragen, die wir uns stellen müssen. Wenn wir keine gute Antwort darauf haben, haben wir keine Ahnung, was wir machen, wie wir machen oder warum wir es machen.

[15:33] Aber es ist sehr empfehlenswert. Ich will wissen, was ist das Ziel? Worum geht es? Wie komme ich dorthin? Und warum? Warum? Soll ich dafür alles hingeben?

[15:45] Ach komm, wenn jemand von mir fordert, mein Leben hinzugeben, dann sollte er einen guten Grund haben. Denn ich habe nur eins und du auch.

[15:57] Also, wie kommen wir dorthin? Christus folgen. Nahe bei ihm sein. Das sagt er.

[16:08] Kommt, folgt. Folgt. So werdet ihr zu Menschenfischen. Wenn ihr bei mir seid. Warum? Weil Christus es sagt.

[16:21] Weil es in seinem Wort steht. Und die Worte sind imperative. Es sind keine Wünsche, es sind keine Optionen, es sind keine Möglichkeiten, es sind keine Meinungen.

[16:35] Komm. Er sagt, komm. Steh auf. Volk. Macht Jünger.

[16:50] Wir fragen uns so oft, was ist der Wille Gottes? So oft steht er da. Aber wahrscheinlich passt er nicht in unser Konzept. Aber er steht da.

[17:02] und wenn Gott spricht, meint er es ernst. Und wenn Gott spricht, hat es Kraft. Vergiss nicht, die ganze Schöpfung hat er ins Leben gesprochen.

[17:17] Und die neue Schöpfung, wenn jemand errettet wird, geschieht durch das Wort. Alles steht und fällt mit dem Wort.

[17:27] Es geht immer um Gottes Wort. Und Paulus, der Apostel, der am meisten rumgereist ist, die meisten Briefe geschrieben hat, wusste das.

[17:40] Aber er hat es nicht nur gewusst, er hat auch bewusst dementsprechend gelebt. Das war sein Leben.

[17:54] Deshalb kann er zum Beispiel in Philippe 1, 21 sagen, das Leben ist für mich Christus. Und Sterben angewinnen.

[18:09] Paulus setzt alles daran, weil das der Wille Gottes ist, dass dieser Missionsbefehl nicht irgendwo, irgendwann, im Leeren verhalten.

[18:24] Und die Botschaft nicht mehr hört, weil wir uns schämen, weil wir uns fürchten, weil es die Leute nicht mögen. Es gibt hunderttausend Entschuldigungen. Ändert aber nichts an der Tatsache.

[18:39] Kommt, folgt, macht jünger. Also, lasst uns zum zweiten Philipp, äh, zweiten, zweiter Philipp, er gibt es nicht, zweiter Timotheus, gehen.

[18:56] Paulus letztes Buch, sein letzter Brief, seine letzten Worte, die aber erste Priorität haben. Das ist sein Vermächtnis quasi.

[19:08] Das ist das, was ihm am Herzen liegt. Und er gibt es seinem Sohn im Glauben, Timotheus weiter. Damit er Christus folgt, egal was da kommt.

[19:22] Und Jünger macht. Wenn wir uns den Timotheus Brief anschauen, 1 bis 3, Anleitung zum Kampf. Erres.

[19:35] Ja? Du musst erst mal wissen, wie man die Dinge in die Hand nimmt und wie man sie bedient. Es wäre zumindest hilfreich, bevor man dich aufs Feld schickt.

[19:46] Aber, du lernst es, du wirst angeleitet, um dann die Anweisung und den Marschbefehl, wie man so schön sagt, zu bekommen.

[19:57] Dann geht es darum, zu kämpfen. Zuerst müssen wir lernen, zu kämpfen. Das waren die drei Jahre, die Jesus mit den Jüngern verbracht hat.

[20:08] Um dann aber auch hinauszugehen und zu kämpfen. Das ist, nachdem der Herr in den Himmel aufgefahren ist und er die zwölf aussendet.

[20:19] Und ja, es ist eine zeitlose Wahrheit. wenn wir unser Leben mit einem Wort überschreiben müssen, es gibt verschiedene, aber das würde definitiv zutreffen.

[20:33] Es ist ein Kampf. Es wird nicht einfacher. Es wird nicht einfacher. Und wir sind aufgefordert, diesen Kampf zu kämpfen.

[20:47] wenn wir in den Timotheusbrief gehen, zieht es sich durch. Erster Timotheus 1,18 Dieses Gebot vertraue ich dir an, mein Kind, Timotheus, gemäß der vorher über dich ergangenen Weissagen, damit, das ist das Ziel, damit du durch diese den guten Kampf kämpfst.

[21:31] Er sagt, Timotheus, kämpfe den guten Kampf. Am Ende des Briefes, 1. Timotheus 6,12 Kämpfe den guten Kampf des Glaubens, ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist und bekannt hast das Bekenntnis vor vielen Zeugen.

[21:53] Er fängt an, kämpfe den guten Kampf. Am Ende des ersten Briefes, kämpfe den guten Kampf. Nun, was Paulus anderen gebietet, gebietet er zuerst sich selbst.

[22:09] Denn hier ist die Aufforderung zu kämpfen. Am Ende seines Lebens sieht er Bilanz. Das ist fast am Ende seines letzten Briefes.

[22:24] Wenn er zurückblickt auf sein Leben, wie fasst er es zusammen? kann. Ich habe den guten Kampf gekämpft. Ich habe den Lauf vollendet.

[22:40] Ich habe den Glauben bewahrt. Es ist ein Kampf. Es war immer schon ein Kampf. Er ist gut, aber es ist ein Kampf.

[22:55] Es ist anstrengend. am Strand liegen ist einfacher als Fischen. Boxkämpfe anschauen oder selber boxen ist ein himmelweiter Unterschied.

[23:08] Aber wir sind nicht aufgefordert zuzuschauen, wir sind aufgefordert zu kämpfen. Und die Bilanz oder das Vorbild Christi 2.

[23:22] Timotheus 3, 12 Alle aber, die Gott wohlgefällig leben wollen in Christus werden Verfolgung leiden, werden kämpfen müssen.

[23:40] In Christus er hat gekämpft, er wurde verfolgt, er hat Blut und Schweiß geschwitzt, als er gekämpft hat, bevor er ans Kreuz ging.

[23:52] Sein ganzes Leben war ein Kampf. Ihr habt hier quasi das ABC. Die Aufforderung zu kämpfen, die Bilanz und Christi Vorbild.

[24:08] Es ist ein Kampf, es ist ein guter Kampf. Aber wir müssen ihn kämpfen. Wir müssen aus unseren Zelten in der Ebene raus und rauf auf den Gipfel.

[24:27] Die Lieder haben alle davon gezeugt. Ja, er gibt das Leben, er ist das Leben. Die Frage ist, ob das dritte Lied dein und mein Leben wieder gibt.

[24:40] Ein Leben gegeben für das, was wirklich zählt. Das heißt, das, was ewig ist.

[24:53] Du gibst das Leben, das sich wirklich lohnt. Es gibt Dinge, die sind nett, die sind nicht per se böse, aber sie lohnen sich nicht wirklich.

[25:05] Und sie zählen auch nicht wirklich. Sie werden in den Worten von Paulus aus dem Korintherbrief Holz, Heu, Stroh, stoppen.

[25:18] Sie werden verbrennen. Nicht Sünde, es einfach nutzlos. Was zählt wirklich Rettung, Reife und Reproduktion.

[25:41] Dann fangen wir wieder von vorne an. Jünger machen Jünger. Gemeinden gründen Gemeinden.

[25:54] Das Schlusslied, was wir singen werden, im Glauben leben, alle diese Dinge sind Glaubensschritte. Letztendlich leben wir immer im Glauben.

[26:07] Das, was wir machen, ist Ausdruck dessen, was wir wirklich glauben. Nicht, was wir für wahr halten, nicht, was wir toll finden. Das, was wir glauben. Und dieser Glaube ist gewurzelt in seinem Wort.

[26:24] Und das ganze Leben ist voll von Glaubensschritten. Einer nach dem anderen, nicht alle auf einmal. Aber einer nach dem anderen. Gemeindegründung hier vor zehn Jahren, ein Glaubensschritt.

[26:44] Nils, Stefan und einige weitere auszusenden, ein Glaubensschritt. Sowohl für uns, wo es die Lücken zu füllen gibt, als auch für sie, die, und ich weiß es, wie es war vor zehn Jahren, mehr oder weniger von null wieder anfangen und aufbauen.

[27:04] Wir können uns eine Menge Dinge einreden, warum wir das nicht machen sollen. Aber wenn wir dem Herrn glauben, wozu wir berufen sind und befähigt und ausgerüstet, dann müssen wir diese Glaubensschritte gehen.

[27:18] Und es sind nun mal Glaubensschritte, deshalb heißen sie so. Der Ausgang, gewiss, weil der Herr geht mit.

[27:32] Was haben wir nötig? Ein Glaube, der handelt, Gnade, Gebet und Gottes Wort. Das sind unsere Wegzehrung, das sind unsere Wegbegleiter, das sind unsere Trainer, die im Boxring in der Ecke um uns herumstehen und uns wieder ausrüsten, damit wir wieder rausgehen und kämpfen.

[27:53] das ist das, was wir wirklich brauchen. Und so geht es immer ums Wort. Immer.

[28:06] Und wir wollen diese Rolle des Wortes und die Kraft des Wortes uns anschauen. Und wenn wir dieses Wort, das, was das Wort Gottes lehrt, lernen, lehren und leben wollen, dann ist es mit Kampf verbunden.

[28:24] Lest die Apostelgeschichte. Lest die Apostelgeschichte. Wird es einfacher gegen Ende? Wird es irgendwo einfacher? Sie werden alle umgebracht.

[28:39] Sie werden verfolgt, sie werden gesteinigt, sie werden davongejagt, aber sie hören nicht auf. Sie ziehen sich weder zurück, noch beendern sie das Wort Gottes.

[28:51] sagen nicht, wir müssen das ein bisschen angenehmer gestalten, ein bisschen weichspüler, ein bisschen chückelig, ein bisschen homeopatisch, bis du ein Evangelium hast, das so verdünnt ist, dass gar nichts mehr drin ist.

[29:09] Machen sie nicht, sie kämpfen weiter. Und es ist ein Kampf um die Wahrheit. und dieses Wort sagt Timotheus, beziehungsweise sagt Paulus dem Timotheus.

[29:26] Kapitel 2, Vers 9. Er mag im Gefängnis sein, aber das Wort ist nicht gebunden. Du kannst dieses Wort nicht wegsperren oder einsperren.

[29:39] Viele haben es versucht, niemandem ist es gelungen. dieses Wort ist gewiss. Es ist nicht gebunden, es ist gewiss.

[29:54] Das Wort ist gewiss. Und dann zählt er all die Gewissheiten auf. Das, was das Wort sagt, darauf könnt ihr bauen. Darauf könnt ihr euch verlassen. Das Wort soll aber auch geteilt und zwar gerade geteilt werden.

[30:11] Und das gilt nicht nur für Prediger und Lehrer. Wenn wir oberflächlich lässig fahrlässig mit dem Wort Gottes umgehen, werden wir nicht unsere Rettung verlieren, das nicht, aber wir werden uns einst schämen vor dem Herrn.

[30:39] Ich werde genug haben, wessen ich mich schämen werde. vor dem Herrn. Ich möchte nicht mich schämen müssen, weil ich sein Wort mich hochgehalten habe.

[30:53] Weil ich zu beschäftigt war, es zu lesen, es zu studieren, um es zu tun.!

[31:03] Und! Das Wort muss das Wort muss gepredigt werden, verkündigt.

[31:16] Das bedeutet nicht nur von der Kanzler, sondern wir sollen einfach die Botschaft hinaustragen, alle. Erinnert ihr euch, Jesus sagt, ihr seid das Licht, ihr seid das Salz, ihr seid die Botschafter, ihr seid die Verkündiger, ihr seid die Überbringer, jeder einzelne von uns, diese rettenden Botschaft.

[31:38] Er beginnt im letzten Kapitel mit dieser expliziten Aufforderung, predige das Wort, halte darauf zu gelegener und ungelegener Zeit, Frage, gelegener und ungelegene Zeit, wie viel Zeit bleibt übrig, wo du es nicht tun sollst?

[32:01] Nicht viel. Wir reden immer und ich versuche es mit den besten Absichten zu verstehen, wir beten um Möglichkeiten, jeder Tag ist eine Möglichkeit, alles ist eine Möglichkeit, es gibt einfach besondere Möglichkeiten.

[32:22] Gelegen und ungelegen, that's it, da ist nichts anderes offen und erschließt diesen Abschnitt mit den finalen Aufforderungen ab an Timotheus in Vers 5, du aber, im Vergleich zu all den anderen, die andere Wege eingeschlagen haben, du aber, sei nüchtern, du musst klar denken, mein Freund, du musst wissen, worum es geht, du musst die Dinge erkennen, wie sie sind, nicht wie sie die Leute gern hätten oder wie du sie gern hättest, nüchtern, klar denkend, sei nüchtern, in allem leidet Trübsal, es ist ein Kampf, es ist ein Kampf, es wird uns was kosten, tue das Werk eines Evangelisten, vollführe deinen Dienst, kein von uns vollführt seinen Dienst, wenn sein

[33:30] Mund zugenäht ist, und unser Mund ist zugenäht, weil unser Herz zugeknöpft ist, das ist der Grund, wenn Jesus sagt, das was drin ist, kommt raus, wisst ihr, so viele Dinge sind so simpel dargestellt, ich sage nicht, dass es einfach ist, sie zu schlucken und zu verdauen, aber es ist klar, es ist klar, es soll gerade geteilt werden und es genügt, 2.

[34:11] Timotheus 3,16 es genügt nicht nur, es ist allgenugsam, denn wir sind überzeugt, dass das Wort Gottes inspiriert ist unnützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Rechtweisung, Erziehung in Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes zu jeder Zeit, zu jedem Werk völlig ausgerüstet ist.

[34:37] Wort vollkommen ausgerüstet, kein Wort, du bist ein Soldat auf dem Schlachtfeld in Shorts ohne Waffen. Das ist eine ziemlich miese Sache.

[34:48] So sieht es aus. Das Wort gerade geteilt wirkt Heiligung.

[35:03] Johannes 17,17 Heilige sind ja Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit. Aber er warnt auch vor etwas anderem, weil es wird überall viele Worte gebraucht.

[35:15] Es gibt gesunde Worte, es gibt gerade geschnittenes Wort, aber es gibt auch Geschwätz, unnützes Zeugs, Gerüchte, hast du nicht und weißt du nicht.

[35:37] Dinge, die wir nicht wissen, Dinge, die wir nicht verstehen, Dinge, die uns oft auch gar nichts angehen. Wir sind neugierige Kreaturen, einige mehr als andere. Während das gerade geteilte Wort Heiligung bringt, ist Geschwätz, von dem in Vers 17 unmittelbar danach die Rede ist, wie ein Krebsgeschwür.

[36:01] Es frisst um sich und es macht alles kaputt. Jetzt weißt er ihn an, Vers 15, das Wort gerade zu schneiden.

[36:15] Vers 16, die ungöttlichen leeren Geschwätze, aber vermeide, denn sie werden zu weiterer Gottlosigkeit.

[36:25] Das ist, los von Gott ist eine ernste Sache, das heißt, du hast nichts mit ihm zu tun. Geschwätz führt zu Gottlosigkeit und ihr Wort wird um sich fressen wie Krebs.

[36:37] Okay, wir haben das gerade geteilte Wort und das Geschwätz. das eine sollen wir suchen, das andere sollen wir meiden wie die Pest. Nicht in die Nähe kommen, nicht zuhören und vor allem nicht die Quelle vom Geschwätz sein.

[37:01] Das Wort spielt eine enorm wichtige Rolle. Geschwätz, Krebsgeschwür.

[37:18] Schwierig an einer Zeit von sozialen Medien, wo man so schnell der ganzen Welt so viel Geschwätz beteilt. Für was?

[37:32] Epheser 4, 29 sagt, unser Wort soll alle Zeit mit Salz und Gnade gewürzt sein, damit es den anderen erbaut. Nicht Geschwätz.

[37:46] Und so ist es ein Kampf um das Wort. Es zu lernen, es zu lehren, es zu leben, es weiter zu geben.

[38:02] Wer weiß, was das Motto, der Leitsatz von Hoffnung und Licht ist. Ihr dürft reden. Er hängt an der Wand.

[38:16] Die Dinge hier sind nicht nur, damit es ein bisschen schöner aussieht, wobei es viel schöner aussieht. Danke wirklich allen, die sich darum bemühen, diese Werkhalle ein bisschen wohnlich zu machen. Aber die Dinge sind nicht nur da, um schön zu sein.

[38:31] Was ist das Motto? Der Leit Gedanke. Wir sind eine junge Gemeinde, aber wir lieben das alte Wort, die ewige Wahrheit des Wortes Gottes.

[38:56] Toller Spruch. Liebst du das Wort Gottes? Nicht hast du warme Gefühle dafür?

[39:10] Liebst du das Wort Gottes? Und damit meine ich, liebst du es so sehr, dass du es liest und studierst um es dann zu tun?

[39:30] Esra 17. Esra aber hat sein Herz darauf ausgerichtet, das Wort des Herrn zu erforschen. Erforschen heißt, mit einer gewissen Intensität an die Sache heranzugehen und es zu tun und es zu lehren.

[39:52] Es ist schnell gesagt, dass wir es lieben und wir finden es sicher auch toll. Aber wenn wir es nicht lesen und nicht studieren und nicht daran arbeiten, ist es relativ schwach um unsere Liebe bestimmt.

[40:17] Das kann man drehen und wenden, wie man will. Aber da, das Wort Gottes ist und Gebet Gottes, da ist so viel in geregelten Bahnen oder wird in geregelte Bahnen kommen, da wo es nicht ist.

[40:35] Psalm 119 ist der längste Psalm, ist ein Liebeslied an der Gebote, die Worte, die Satzungen, die Verordnungen Gottes.

[40:47] Wenn du ein Liebeslied an deinen Herrn schreiben müsstest, würdest du das schreiben, was im Psalm 119 steht? Oder wäre es das Lied, das du gerne singen würdest, das zum Ausdruck bringt, wie deine Liebe zum Herrn gestaltet ist, dass du sein Wort liest und es studierst?

[41:12] Liebst es so sehr, dass du bereit bist, dafür zu kämpfen? dafür zu leiden? Oh, auf Dinge zu verzichten? Weil das durchzieht den ganzen Brief.

[41:27] 2. Timotheus 1, Vers 8. So schäme dich nun nicht des Zeugnisses unseres Herrn noch meines eines Gefangenen, sondern leide Trübsal mit dem Evangelium.

[41:42] Oh, Trübsal ist ein sehr starkes Wort. Er sagt, schäme dich nicht. Leide Trübsal mit dem Evangelium. 1, 12.

[41:53] Aus diesem Grund leide ich dies auch, aber ich schäme mich nicht, denn ich weiß, wem ich geglaubt habe. Kapitel 2, Vers 9.

[42:07] Worin ich Trübsal leide, bis zu Fesseln wie ein Übeltäter, aber das Wort Gottes ist nicht gebunden. Kapitel 3, Vers 12. Alle, die gottselig leben wollen in Christus, werden Verfolgung, werden Trübsal leiden.

[42:21] Kapitel 4, Kapitel 4, Vers 5. Sei nüchtern, in allem leide Trübsal. Ich bete nicht für Trübsal, aber ich bete, wenn sie kommt, dass ich nicht davon renne, dass ich es annehme, das Gute wie das, was ich vielleicht nicht so toll finde.

[42:47] Aber es gehört dazu, Jesus soll nie was anderes verheissen. Nie, nie, nie, nie. Aber habe verheissen, dass in all diesen Trübsalen bei uns, mit uns und für uns ist.

[43:02] Es führt kein Weg dran vorbei, wenn wir Gott wohlgefällig leben wollen. Wenn du das nicht willst, kannst du ein Zelt in der Ebene aufschlagen und ein Aboservice, der jeden Morgen frische Gipfel im Koffee bringt.

[43:19] Dann leben wir am Ziel vorbei. Dann leben wir am Ziel vorbei. Nun, 2. Timotheus 2.

[43:32] Die Hand, die fünf Finger steht für fünf Verantwortungen, die uns gegeben werden. So können wir es uns merken. Fünf Verantwortungen. Es beginnt mit du nun.

[43:48] Nun muss ich auf irgendetwas beziehen. Worauf bezieht es sich? Auf das, was in Kapitel 1 steht. Was steht dort ganz kurz zusammengefasst? Folgendes. Kapitel 1 Vers 7 Fürchte dich nicht.

[43:59] 1 8 Schäme dich nicht. 1 9 Leide für das Evangelium. Und dann 13 und 14 bildet nochmal ein Paket. Halte dich an das Muster.

[44:13] Halte dich an das Muster. Halte fest das Bild gesunder Worte, die du von mir gehört hast im Glauben und Liebe, die in Christus Jesus sind.

[44:26] Das heißt, wir müssen es festhalten. Nicht neu erfinden, nicht kreativ, nicht progressiv, nicht irgendetwas anderes. Festhalten. Und Vers 14 doppelt nach, alles Imperative hier auch, bewahre das Schöne oder das Kostbare oder das Edle Anvertraute Gut durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt.

[44:49] Was ist das Anvertraute Gut? das Wort Gottes, das Evangelium. Halt es fest, bewahre es, beschütze es, weiche nicht davon ab, kämpfe dafür.

[45:00] Paulus sagt, ich habe den Glauben bewahrt am Ende seines Lebens. Das ist der Vorläufer. Du nun, anbetracht all dieser Dinge, dich nicht zu fürchten, zu schämen, zu leiden, festzuhalten und zu bewahren, damit du so lebst, musst du die fünf Imperative, die jetzt folgen, befolgen.

[45:26] Und es sind Imperative. Timotheus wird von Paulus instruiert, was er machen muss, um diesen Kampf zu überleben, um dran zu bleiben, um nicht aufzugeben.

[45:42] Das Allererste sei stark, in der Gnade. Sei stark in der Gnade.

[45:59] Zweitens, Vers 2, das, was dir anvertraut worden ist, gib weiter. Du bist ein Menschenfischer, du sollst Menschenfischen, du sollst zu Jüngern machen, das ist genau das Gleiche.

[46:12] Das ist diese zeitlose Wahrheit. Berufen, um Menschenfischer zu sein, ausgesandt, um Menschenfischer zu sein, und wenn du es bist, erklär anderen und weise sie an, wie sie wiederum Menschenfischer werden.

[46:26] Das, was dir anvertraut worden ist, das kostbare Gut, sollst du weitergeben. Vers 7, bedenke, was ich sage, denn der Herr wird dir Verständnis geben.

[46:47] Das ist keine einfache Kost, bin ich mir absolut bewusst, aber der Herr wird uns Einsicht geben, dass es so ist, dass wir zum Kämpfen berufen sind, und dass Trübsal auf uns kommen, und dass er da ist, und dass es sich lohnt, das kostbare Gut zu bewahren.

[47:14] Alles daran zu setzen. Wir müssen nachdenken und dürfen nicht vergessen, es ist wie Josua 1,8, er soll über dieses Buch Tag und Nacht nachsehen, damit du tust nach allem, was darin geschrieben steht, denn dann, und sonst nicht, wirst du in deinem Leben gelingen haben.

[47:39] Kein Wort, kein nichts. ist alles weg. Halte im Gedächtnis, halte im Gedächtnis, Jesus Christus, auferweckt aus den Toten.

[47:56] Vergiss nicht Christus. Wieso ist er auferweckt worden aus den Toten? Weil er sterben musste für deine und meine Sünde. Daran erinnern wir uns immer, wenn wir das Abendmahl feiern. Halte im Gedächtnis, vergiss es nicht.

[48:12] unsere Rettung ist in ihm, durch Gnade. Und in dieser Gnade müssen wir stark sein und wachsen. Und was wir auch nicht verpassen dürfen, du kannst darüber nachdenken, du kannst diese Dinge wissen, aber wenn du schlussendlich nicht, wie es in Vers 3 heißt, nimm Teil an den Trübsalen.

[48:41] Du wirst nicht dazu verdonnert, du wirst eingeladen, du wirst aufgefordert. Nimm Teil an den Trübsalen. Wenn wir nicht teilnehmen, wenn wir nicht in den Ring steigen, dann kannst du der best ausgebildete Soldat oder Boxer oder Bergsteiger oder weiß ich was sein.

[49:01] Wofür wurdest du ausgebildet? Für den Kampf? Für den Gipfel? Für die Krone?

[49:14] Nimm Teil! Diese fünf Finger, diese fünf Imperative sind fünf Verantwortungen. Es ist deine und meine Verantwortung. Achte dich auf die Gnade.

[49:26] Vertraue ich anderen an, was ich bekommen habe. Nehme ich teil, bedenke ich und vergesse ich nicht, was zählt. Tu es oder lass es. Unsere Verantwortung.

[49:39] nehmt teil, so wie all die Glaubenshelden aus Hebräer 11, auf das Hebräer 12 folgt und sagt, lauf den Lauf.

[49:50] Das gleiche Bild, lauf den Lauf. Im Team Jesus gibt es keine Passiv Mitglieder und auch keine Zuschauer und auch nicht, wir wissen es, die besten Fußballer findet man wo?

[50:04] Auf dem Sofa. Die können alles. Nicht nur sie, sogar ihre Oma hätte den reingemacht. Geh aufs Spielfeld, mein Freund, und dann sehen wir es.

[50:17] Nimm teil. Nimm teil. Mach diesen Glauben schreibt. Und während es keine Zuschauer und Fußballer gibt, gibt es sehr wohl und die Vergleiche sind sehr passend, Soldaten, Wettkämpfer und Bauern.

[50:40] Wir kommen gleich darauf. Aber ein letztes Wort von einem Gemeindegründer an einen anderen. Denn Paulus war ein Gemeindegründer. Überall wo er hinkam, hat er Gemeinden gegründet.

[50:53] Und er will, dass Timotheus versteht, er schreibt ihm ja den ganzen ersten Brief, damit er weiß, wie es zu und her gehen soll in der Gemeinde, damit gesunde, neue Gemeinden gegründet werden können.

[51:07] Und man kann schon sagen, von einem Gemeindegründer zum nächsten Gemeindegründer. Er will diesen Staffelstab übergeben. Die Botschaft ist da, damit Leute errettet werden und zusammen kommen in der Gemeinde, die Jesus liebt, für die er sich hingegeben hat, dessen Haupt er ist.

[51:28] Nun, mehr als alles andere, mehr als alles andere, das ist das allererste, was er ihm sagt, bevor er sagt, mach jünger, beziehungsweise vertrau anderen an, was du bekommen hast.

[51:43] Das allererste ist, sei stark in der Gnade des Herrn. Ohne Gnade sind wir kraftlos.

[51:56] Ohne Gnade sind wir machtlos. Dann sagt er ihm, rüste Leid dazu, sei bereit, Opfer zu bringen, einen Fokus auf Fleiß.

[52:12] Lass uns die Gnade anschauen. Johannes 1, 14 bis 16 wird die Herrlichkeit Christi beschrieben als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

[52:24] Das ist seine Herrlichkeit. Wir müssen seine Herrlichkeit sehen. Seine Herrlichkeit ist gegründet in seiner Gnade und Wahrheit, in der wir stark sind oder sein sollen.

[52:38] Matthäus 11, 28 sind wir eingeladen, die Güte zu schmecken, wenn er sagt, kommt, lernt, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.

[52:51] Das ist eine absolut grundlegende Lektion, die wir immer wieder lernen müssen, solange wir hier sind. Diese Gnade, stark zu sein darin. Oder 1.

[53:02] Korinther 15, 10, wo Paulus sagt, ich habe mehr gearbeitet als sie alle, nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mir wirkt. und er sagt, ich habe sie nicht vergeblich empfangen.

[53:12] Wisst ihr, wir können alles haben und nichts damit anfangen. Du hast die perfekte Ausrüstung für den Gipfel, aber kriegst nie aus deinem Zelt in der Ebene. Was für eine Verschwendung.

[53:26] Was für eine Verschwendung. Und das letzte, Titels 2, 11 bis 15, die Gnade ist erschienen heilbringend für alle Menschen und er zieht uns.

[53:38] Und wir müssen stark sein in dieser Gnade. Diese Gnade muss ihr erzieherisches Werk an unserem Herzen Tag für Tag tun. Und dass wir erzogen werden und die Kinder, die erzogen werden, auch wenn es sich hier immer so anfühlt, ist ein Ausdruck von Gnade.

[53:56] Uns uns selbst zu überlassen ist das Gnadenloseste, was es gibt. Sei stark in der Gnade.

[54:09] Und dann geht es darum, Leiter zuzurüsten. Das ist das Mittel, das Gott gebraucht. Deshalb sagt er, was du von mir gehört hast, in Gegenwart vieler Zeugen, das waren keine Geheimveranstaltungen, aber du hast es bekommen, vertraue es treuen Leitern an, zwei Merkmale, tüchtig und fähig, die das, was ich vom Herrn bekommen habe und dir gegeben habe, weitergebe.

[54:38] Er hat es bekommen, er gibt es weiter, Timotheus, vier Generationen, das ist das, was wir machen sollen. Die Bibel nennt das Jüngerschaft. Lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe.

[54:50] Matthäus 28. Er sagt, mach es. Leiter, treu, tüchtig, fähig, es geht um Multiplikation. Wenn keine Leiter da sind, wenn keine Multiplikation da ist, wird keine neue Gemeinde gegründet werden können.

[55:10] Das müssen wir tun. Das ist unser Auftrag. Das ist das gleiche, Menschenfischer sein, Jünger machen, das, was du bekommen hast, anderen anvertrauen.

[55:21] Und wir vertrauen ihnen vor allem an, dass sie stark sein sollen in der Gnade. Es geht nicht um Methoden und Taktiken und Strategien, so hilfreich sie manchmal sind, aber das, was zu allererst kommt, sei stark in der Gnade.

[55:34] und stark im Glauben, dem Inhalt des Glaubens und dem Wandel des Glaubens. Paulus sagt, ich habe den Glauben bewahrt. Ich habe den Glauben bewahrt und dass wir gehorsam sind.

[55:49] Gnade, Glaube, Gehorsam, aus Liebe ist, was wir weitergeben, vor allem, wenn wir Leute zurüsten. Es ist ein Kampf.

[56:02] Es ist ein Kampf. Es ist Arbeit. Aber wir sind aufgerufen, diesen guten Kampf zu kämpfen. In unserem unmittelbaren Kontext, hier, Hoffnung und Licht, Turbenthal.

[56:16] Nummer eins, Älteste zurüsten. Nils und Stefan dürfen nicht gehen, bevor mindestens einer, lieber zwei oder am liebsten drei neue Älteste da sind. Warum?

[56:27] Hitus 1,5, eine Gemeinde ohne Älteste hat Mangel. Wir wollen nicht in eine Mangelsituation kommen. Unser Hauptaugenmerk aktuell, nicht nur, aber Hauptaugenmerk, ist die Zurüstung von Ältesten.

[56:47] David, Ramon und Tom. Aber der Fokus ist generell, das gilt auf allen Ebenen, nicht nur für Älteste. Leiter zurüsten, Lehrer zurüsten, Diakone, Leute, die eine Diensteinstellung haben.

[57:05] So wie Jesus sagt, ich bin nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Das muss gelernt werden, denn von Natur aus lassen wir uns alle lieber bedienen, als dass wir dienen.

[57:18] Und es gilt für alle Bereiche und ich bitte euch zu beten, sei das in der Technik, sei es für unser alles geliebte Churchdesk, das jemand betreuen muss, IT, die ganze Geschichte, Sonntagsschule, Jugi, Teenie, überall.

[57:33] Wenn das nicht passiert, geht die Sache irgendwann unter oder sie wird so flach, dass es sich nicht mehr lohnt, dorthin zu gehen. Unser Augenmerk ist Multiplikation, Leute zurüsten, überall, das heißt in allen Dienstbereichen, das heißt aber auch hier in Turbental, aber auch im Unterland oder hier im Turbental fürs Unterland, wie man das gestaltet sein mag.

[58:04] Und die Frage, die ich mir stellen muss und du dir auch, und ich habe noch nicht entschieden, ob ich mitgehe ins Unterland oder hier bleibe, was sind deine Gaben?

[58:22] Gott hat dir mindestens eine gegeben, 1. Petrus 14 und er hat sie gegeben zur Auferbauung der Gemeinde, nicht deiner selbst. Wo wir hingehören, hat nicht nur mit Geografie zu tun, okay, das ist naheliegend, verstehe ich, aber nimm das mit in deine Gebete, wer wird wo gebraucht?

[58:49] Wer wird wo gebraucht? ist es ein Kampf sich zu lösen? Ja, und ich kann euch eins sagen, versteht mich nicht falsch, am liebsten wäre, ihr würdet alle hier bleiben.

[59:07] Ja, aber das ist nicht unsere Berufung, das ist nicht unsere Bestimmung. Multiplikation von Jüngern im Makrobereich ist Multiplikation von Gemeinden und es schmerzt und es fühlt sich vielleicht wie Trübsal an.

[59:28] Deshalb sagt Paulus, wiederholte Male, sei bereit zu leiden. Es ist ein guter Schmerz. Es ist wie wenn ein Kind geboren wird, es geht nicht ohne Schmerzen, heute schon, aber eigentlich sonst nicht.

[59:44] Der Geburtsschmerz bringt neues Leben. Der Geburtsschmerz bringt neue Gemeinden. uns tut weh. Aber es ist nötig.

[59:58] Es ist unsere Berufung. Gemeinden gründen Gemeinden. Das ist unsere Aufgabe. Aber wie gesagt, es passiert nur, wenn jeder in der Gemeinde, das ist nicht nur Sache der Gruppe, die geht.

[60:12] Wir senden sie aus. Wir sind quasi ihre Eltern. Nicht, dass wir sie dauernd bemuttern wollen, unsere Kinder sollen ja auch erwachsen werden und selbstständig.

[60:24] Aber wir sind für sie da. Wir kümmern uns um sie. Wir sorgen für sie. Wir wollen ihnen zur Seite stehen. Was ist mein Beitrag? Du bist ein Gemeindegründer, ob du hier bleibst oder gehst, wenn du richtig verstehst, worum es geht.

[60:43] Und es geht besser, je mehr jeder sein Teil tut, gemäß den Gaben. Jeder seine eigene. Nochmal, Gemeindegründung ist Jüngerschaft im Makrobereich.

[61:00] Es ist nicht von Person zu Person, es ist von Gemeinde zu Gemeinde. Jünger zeugen Jünger, Eltern zeugen Babys, Gemeinden zeugen Gemeinden. So sieht es aus.

[61:12] Das ist gesund. Das ist ein Ausdruck von Lieben. Nun, in unserem Kontext möchte ich mich entschuldigen, wenn wir zum Teil nicht klar genug kommuniziert haben, was alles läuft.

[61:27] Es läuft eine Menge, deshalb haben wir es aufgeteilt. Wir werden in Zukunft zweimonatlich ein Newsletter schreiben und einfach auch ein bisschen informieren, was läuft hier, was läuft im Unterland, was läuft extern, Dienste, wo wir darüber hinaus tätig sind, damit ihr Anteil daran haben könnt, damit ihr dafür beten könnt, damit wir euch sagen können, was Gott gewirkt hat, damit ihr mehr Teil seid dieser ganzen Geschichte.

[61:55] Die Gemeinde hier, die Gemeinde, die gegründet wird und nochmal entschuldigt, wenn ihr gewisse Dinge nicht mitbekommen habt, wir wachsen als Gemeinde und wir müssen mit den Herausforderungen wachsen.

[62:08] Früher waren wir Familie, jeder wusste einfach sowieso alles. Jetzt wollen wir das gleiche, aber wir müssen es ein bisschen anders anpacken. Okay? Also, wir geben uns Mühe, haben hoffentlich nicht allzu viel damit, aber wir geben uns Mühe.

[62:25] Opfer. Ich habe es euch schon gesagt, wir haben die Stellen angeschaut, Trübsal leiden. Er lädt ihn ein, er sagt, mach es, sei bereit, schäm dich nicht, fürchte dich nicht.

[62:40] Ohne Opfer passiert nichts. Und Opfer ist nicht das, was übrig bleibt, wenn du für dich gesorgt hast. Opfer ist das, was du abschneidest und es tut weh.

[62:57] Das andere sind kleine Opfer. Das sind Brosa, die vom Tisch fallen. Nicht mehr. und ohne Fokus und Fleiß geht es nicht.

[63:12] Fokus und Fleiß sind elementare, unverzichtbare, durch nichts ersetzbare Eigenschaften von treuen Dienern und Verwaltern. Und nicht umsonst pickt Paulus einen Soldaten, einen Sportler, einen Wettkämpfer und einen Bauer.

[63:31] ein Soldat ist da, um zu kämpfen und nichts anderes. Das ist sein Fokus. Er verwickelt sich nicht in die anderen Dinge, sonst ist er unbrauchbar oder tot bald.

[63:48] Der Soldat kämpft. Der Wettkämpfer muss diszipliniert sein. Kein beliebtes Wort, aber ein sehr gutes Wort.

[64:01] niemand kommt irgendwo hin ohne Disziplin. Es gibt ein Sprichwort, Disziplin schlägt Talent, wenn Talent nicht diszipliniert ist.

[64:13] Wisst ihr, was oft das Problem ist, der Talentierten, der Begabten? Sie sind faul. Weil ihr Talent und ihre natürliche Gabe sie ziemlich weit bringt, aber es interessiert niemand, wie weit du kommst.

[64:28] Den Herrn interessiert nur, wie treu du warst mit dem, was er dir gegeben hat. Und wem viel gegeben ist, von dem wird auch viel erwartet.

[64:45] Disziplin. Und ein Bauer, wenn es irgendeinen Job gibt, wo hart gearbeitet wird, dann ist es in der Landwirtschaft. Ob du jetzt ein Ackerbauer bist, oder ein Viehbauer oder Milchbauer oder keine Ahnung was.

[65:00] Das ist ein Knochenjob. Und er sagt, das sind die Beispiele. Und dann wirft er auch noch Christus hinein.

[65:13] Er sagt, wir sollen auf ihn schauen, seiner Gedenken. Er hat am härtesten gearbeitet von allen. Er war so müde, dass er durch einen Sturm hindurch schläft, weil er so erschöpft war von der Arbeit.

[65:26] Und ja, er ist der König, aber er ist gleichzeitig auch ein Knecht. Und er wäscht Füße.

[65:39] Am letzten Abend wäscht er seinen Jüngern die Füße. Bis er dienen beginnt im Kleinen.

[65:49] Sich bewähren bedient im Kleinen. Wenn es ums Abwaschen geht, müssen alle heim. Wenn es ums Aufbauen geht, schauen alle, dass sie nur gerade pünktlich zum Anfang der Stunde kommen.

[66:11] Wenn es ums Aufräumen geht, das können gerne andere machen. Wisst ihr, hier wird es ganz praktisch. Meine Gaben dienen können wir alle.

[66:25] Das ist eine Entscheidung. wenn Jesus Füße wäscht und wir uns drücken vor Abwaschen, Aufbauen, Aufräumen, den kleinen Dingen, die einfach anfallen, in jeder Gemeinde.

[66:37] haben wir irgendetwas nicht begriffen. Es ist mir egal, wie viele theologische Fragen du beantworten kannst. Wenn Jesus das macht und wir meinen, wir seien zu gut, haben wir nicht begriffen, worum es geht.

[66:56] So werden keine Gemeinden gebaut, durch Leute, die sich drücken vor den Arbeiten, die man nicht gerne macht. Sie gehören dazu. Sie gehören dazu. Und ich habe eine so coole Illustration dafür gehört.

[67:14] Letzten Sonntag. Ich dachte, danke Herr, das ist der absolute Hammer. Da war eine Hochzeit.

[67:26] Tatsächlich, das ist ein Tatsachenbericht. Ist noch nicht lange her. ein Bauer heiratet eine Bäuerin. Und sie feiern Hochzeit. Bis um halb vier nachmittags.

[67:41] Und dann sagen sie, sorry, wir müssen in den Stall. War schön mit euch, geht nach Hause, wir gehen in den Stall. Bam! Nee, wirklich, ich kriege jetzt Gänsehaut.

[67:55] Das ist ein Bauer, das ist ein Soldat, das ist ein Wettkämpfer, das ist die Einstellung. Das, was dran ist, Fokus, Fleiß, harte Arbeit. Wenn es einen Tag gäbe, wo man sagen würde, okay, was soll's, wäre es wahrscheinlich dein Hochzeitstag.

[68:15] Ihr seid keine Bauern, oder? Gut, wir wollen feiern mit euch, nein. Aber was für eine fantastische Illustration.

[68:26] und so wie der Bau in den Stall gehört, gehören wir auf den Berg und nicht in die Zelte in die Ebene. Wir gehören ins Fischerboot und nicht am Strand mit Schirmchendrings. Wir sind dazu berufen, in den Ring zu steigen und zu kämpfen, nicht im Zuschauerbereich zu sein und zu applaudieren und wir werden zugerüstet und trainiert, um das zu tun.

[68:52] Sonst war es für die Katz. Katz. Und so sind wir am Schluss. Ja, Jesus baut seine Gemeinde und ihm allein gebührt die Ehre.

[69:08] Aber er baut seine Gemeinde durch Treue. Treue kann gar nicht überbetont werden. Zuverlässig, sorgfältig. Sie stehen da. Treue sagen nicht, warum ich?

[69:19] Sie sagen, warum nicht ich? Ich mache es. treue, tüchtige, fähige Jünger, die im Glauben folgen, die bereit sind, diese Glaubensschritte zu machen.

[69:34] Und so darf ich die Musiker nach vorn bitten. Wir singen das Lied Im Glauben Leben. Gehen sie ins Unterland und starten neu.

[69:51] Jesus sagt, komm, folge mir, wenn wir ihm glauben, kommen wir und folgen ihm und lassen uns zu Menschen fischern machen. Lasst uns aufstehen dazu. Zim