Achte auf die rote Linie

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Prediger

Martin Manten

Datum
23. März 2025
Zeit
12:00

Transkription

Disclaimer: this is an automatically generated machine transcription - there may be small errors or mistranscriptions. Please refer to the original audio if you are in any doubt.

[0:00] Definitiv eins meiner drei Top-Lieblingslieder, die wir gerade gesungen haben. Ich liebe Kinderlieder. Eigentlich ist es ein Kinderlied. Ich liebe sie nicht nur, weil man sie sich gut merken kann, sondern weil sie die Essenz dessen, worum es geht, einfach auf den Punkt bringen.

[0:17] Und das Lied passt wie kein anderes zu der Hauptaussage des Abschnitts, den wir heute betrachten wollen. Auf Englisch heißt es Trust and Obey.

[0:30] Vertrau und Gehorche. There's no other way. Es gibt keinen anderen Weg, um glücklich zu werden. Ist es nicht herrlich, wie man das Wichtige im Leben so klar und deutlich formulieren kann?

[0:49] Trust and Obey. Nun, Farben sind eine großartige Sache.

[1:00] Stellt euch vor, eine Welt ohne Farben. Aber vor allem nach einem düsteren und in der Regel eher in Grautönen gehaltenen Winter freuen wir uns doch alle auf die Sonne, auf den Frühling, auf die Blüten, auf die Farbenpracht, die damit einhergeht.

[1:25] Naja, bis vor kurzem war es noch so, aber ihr könnt euch sicher daran erinnern. Es lässt das Gemüt auflieben. Aber Farben sind nicht nur für unser Gemüt.

[1:39] Farben stehen oft auch für Eigenschaften, die wir damit verknüpfen. Eine Menge Farben werden benutzt als Signalfarben und sie haben eine sehr wichtige Rolle.

[1:52] Und oft dienen Farben auch der Identifikation. Bei Eigenschaften zum Beispiel für die meisten von uns, weiß steht wofür? Für Unschuld, für Reinheit.

[2:06] Schwarz für das Böse, für den Tod. Blau steht für Treue, Grün für Hoffnung. Fragt mich nicht warum, okay. Aber es ist so in der Regel, dass man das damit verknüpft.

[2:19] Und dann gibt es noch die Farbe Rot. Das einzige positive Beispiel, das mir in den Sinn gekommen ist, ist ein roter Faden, der uns hilft, von A nach B zu kommen.

[2:31] Aber ansonsten, wenn jemand rot sieht, ist es gefährlich. Dieses ominöse rote Tuch, sollte man auch meiden.

[2:43] Wenn das rote Telefon, kennt ihr das noch? Ins Spiel kommt. Aber schwierig. Rot.

[2:55] Naja, Signal- und Warnfunktion erfüllen Farben auch. Zum Beispiel eine rote Ampel. Wenn du drüber fährst, wird es nicht nur gefährlich, es wird garantiert teuer, wenn sie dich erwischen.

[3:08] Stoppschilder sind rot, viele Warnschilder, Achtungsschilder haben eine rote Farbe. Das ist das Erkennungsmerkmal. Das ist eine Identifikation. Und Identifikation ist auch sehr wichtig.

[3:20] Man spricht nicht ungefähr davon, dass man sagt, mein Freund, du musst Farbe bekennen. Du musst Farbe bekennen.

[3:33] Zum Beispiel in der Politik. Rote, schwarze, grüne. Auch bei den Schotten spielen Farben eine wichtige Rolle.

[3:50] Wenn du an Schotten denkst, woran denkst du? Dudelsäcke und Männer, die Röcke tragen. Nun, diese Schottenröcke, die Farben und die Muster dieser Röcke erfüllen einen ganz bestimmten Zweck.

[4:10] Es geht nicht nur darum, dass sie schön oder hübsch aussehen. Das ist auch toll. Aber das ist nicht der Grund, warum sie gegeben sind. Diese Farben und Muster von Schottenröcken dienen der Identifikation.

[4:24] Sie sagen aus, zu welchem Clan du gehörst. Und das ist sehr wichtig. Und nur nebenbei, du gehörst nur zu einem Clan. Nicht zu mir.

[4:36] Und deine Farben stehen dafür. Du bekennst Farbe. Man weiß, wer du bist. Man weiß, wo du herkommst. Man weiß, wo du hingehörst. Man weiß, wofür du stehst. Nun, genau darum geht es auch in unserem heutigen Text.

[4:50] Zu welchem Clan gehörst du? Zu welchem Geschlecht? Zu welcher Familie? Zu welcher Familie gehörst du?

[5:06] Und Jesus lässt keinen Zweifel offen. Es gibt nur zwei Familien. Und zu einer von beiden gehörst du. Du gehörst zu einer von beiden dieser Familien.

[5:17] Und zwischen den beiden verläuft eine klar, scharf gezogene, eindeutige, nicht übersehbare, sogenannte rote Linie.

[5:31] Eine rote Linie. Man nennt das auch im Krieg eine Demarkationslinie. Hier sind die einen.

[5:42] Da sind die anderen. Und du solltest sicher sein, dass du auf der richtigen Seite stehst. Es geht hier um Tod und Leben.

[5:53] Und die zwei Seiten haben keine Überschneidung. Keine Schnittmenge.

[6:03] Nein, sie haben nicht mal einen Berührungspunkt. Sie sind völlig voneinander getrennt. Sie haben nichts miteinander zu tun. Und jeder Mensch steht entweder auf der einen oder auf der anderen Seite dieser roten Linie.

[6:25] Und schlagt bitte eure Bibeln auf. Wir wollen gemeinsam den Text für heute lesen. Matthäus 12. Matthäus 12, 38 bis 50.

[6:35] Dann antworteten ihm einige der Schriftgelehrten und Pharisäern sprachen, Lehrer, wir möchten ein Zeichen von dir sehen.

[6:54] Er aber antwortete und sprach zu ihnen. Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen. Und kein Zeichen wird ihm gegeben werden als nur das Zeichen Jonas des Propheten.

[7:07] Denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des großen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte im Herzen der Erde sein.

[7:19] Männer von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen. Denn sie taten Buße auf die Predigt Jonas hin. Und siehe, mehr als Jona ist hier.

[7:33] Die Königin des Südens wird aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und wird es verdammen. Denn sie kam von den Enden der Erde, um die Weisheit Salomos zu hören.

[7:45] Und siehe, mehr als Salomo ist hier. Wenn aber der unreine Geist von dem Menschen ausgefahren ist, durchzieht er dürre Gegenden, sucht Ruhe und findet sie nicht, dann spricht er, ich will in mein Haus zurückkehren, von wo ich ausgegangen bin.

[8:03] Und wenn er kommt, findet er es leer, gekehrt und geschmückt vor. Dann geht er hin und nimmt sieben andere Geister mit sich, böser als er selbst.

[8:15] Und sie gehen hinein und wohnen dort. Und das letzte jenes Menschen wird schlimmer als das erste. Ebenso wird es auch diesem bösen Geschlecht ergehen.

[8:31] Während er noch zu der Volksmenge redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen. Es sprach aber jemand zu ihm, siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen.

[8:47] Er aber antwortete und sprach zu dem, der es ihm sagte. Wer ist meine Mutter? Und wer sind meine Brüder?

[9:01] Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach, siehe da, meine Mutter und meine Brüder, denn wer irgend den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

[9:28] Ich habe die Predigt mit dem Titel überschrieben, Achte auf die rote Linie. Achte auf die rote Linie.

[9:41] In einer Zeit, wo fast alles egal ist, oder zumindest egal zu sein scheint, und jeder fast seine eigene, persönliche, individuelle Wahrheit und seine Werfe hat, sind rote Linien und Warnungen sehr unbeliebt.

[10:05] Um nicht zu sagen, verpönt. Ich bin mir dessen bewusst, aber darf ich dich daran erinnern? Dass Gottes Wort voll davon ist.

[10:20] Voll von liebevollen, lebensspendenden, beziehungsweise lebenrettenden Warnungen und Geboten.

[10:36] Es ist ein Ausdruck seiner Liebe und Güte und Barmherzigkeit. Und von Anfang an haben wir dieses eine Gebot, diese Warnung, diese rote Linie.

[10:49] Ich weiß nicht, ob ihr schon darüber nachgedacht habt, was passiert wäre, wenn. Übrigens könnt ihr gleich vergessen. Was wäre, wenn, sind völlig blöde Fragen. Ich weiß, man sagt immer, es gibt keine blöde Fragen.

[11:00] Doch gibt es. Nämlich auf die, auf die es garantiert keine gute Antwort gibt. Was wäre, wenn? Wir wissen es nicht. Und spekulieren und kreativ sein, bringt überhaupt nichts.

[11:16] Wovon spreche ich? Du sollst nicht von dieser Frucht essen. Denn, ich weiß nicht, um den Baum herum, Warnschilder standen, Dreiecksschilder, Achtung, nicht essen.

[11:34] Wahrscheinlich nicht. Aber das war eine rote Linie. Und sie nicht zu beachten. Oh, ihr wisst, wozu es geführt hat.

[11:49] Gottes Wort wird übrigens mit einem zweischneidigen, scharfen Schwert verglichen. Nicht mit einem harmlosen Gummispielzeugdolch mit Teleskopfunktion.

[12:08] In Matthäus 10, 34, auf dem Weg zu Matthäus 12, wo wir jetzt sind, macht Jesus unter anderem auch unmissverständlich klar. Unmissverständlich.

[12:20] Dass er nicht gekommen ist, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Und das Schwert geht mitten durch die Familie hindurch.

[12:33] Es ist ein Thema, das Jesus oft anspricht. Familiäre Beziehungen. Es ist da, wo er landet, am Ende, in Matthäus 12. Es ist das, was uns am nächsten ist. Und er ist es, der uns am nächsten sein muss.

[12:52] Mehr als alles andere. Deshalb benutzt er oft dieses Bild, weil es uns näher ist als irgendetwas anderes.

[13:04] ist es, es gibt also eine Trennung. Es gibt eine rote Linie.

[13:16] Es geht darum, wer ist Nummer eins? wer ist Nummer eins in deinem Leben? Und es gibt nur eine Person, die Nummer eins sein kann.

[13:29] Entweder ist es Christus oder du. Aber nur einer ist Nummer eins. Und es läuft eine klare, rote Linie dazwischen hindurch.

[13:41] Es geht darum, wer ist drin und wer ist draußen. Es geht um Leben und Tod. Und es gibt keine Grauzonen. man muss Farbe bekennen.

[13:55] Und man wird wissen, wer woher kommt und wohin gehört und wofür er steht. Nun, damit du am Ende nicht da landest, wo du dachtest, du würdest eh nie hinkommen.

[14:12] Und lass mich eine kleine Klammer aufmachen. Ist es nicht interessant? Und das ist ein nettes Wort dafür. Dass die meisten Menschen doch tatsächlich meinen, sie würden irgendwie am Ende alle in den Himmel kommen, egal wie sie gelebt haben, egal auf welcher Seite sie standen, egal was, irgendetwas.

[14:30] Alle werden am Schluss meistens irgendwo in den Himmel gebetet. Wie tragisch. Was für ein Irrtum.

[14:45] So geht die Geschichte nicht aus. So läuft es nicht. Also nochmal, damit du am Ende nicht da landest, wo du dachtest, du würdest nie hinkommen.

[14:57] Oder hofftest, du würdest nie hinkommen. Nämlich in die Verdammnis. Und davon spricht diese Passage zweimal. Von Gericht und Verdammnis, die auf die warten, die auf der einen Seite der roten Linie sind.

[15:13] Und damit das nicht passiert, musst du sicherstellen, dass du auf der richtigen Seite der roten Linie stehst. Es ist wie bei der Berliner Mauer.

[15:23] Entweder warst du in der DDR oder in der BRD. Und die Mauer stand da. Boom. Trennung.

[15:35] Trennung. Und nochmal, du musst Farbe bekennen. Vergiss Kompromisse. Fahne. Ob faule oder gute. Es gibt keinen Kompromiss.

[15:47] Hier werden auch keine Koalitionen geschmiedet, um irgendwelche Ziele zu erreichen, die wir uns selber ausgesucht haben. Du musst unterscheiden und entscheiden.

[15:58] Und darum geht es im ersten Punkt. Du musst unterscheiden oder dich entscheiden. Und zwar auf der einen Seite ist Glauben und Gnade. und dann ist die rote Linie und da ist Gottes Zorn und sein Gericht.

[16:15] Entweder Gnade, die Gottes Zorn wegnimmt, oder Glaube, der das Gericht wegnimmt. Aber ein Dazwischen gibt es nicht. Also die Verse 38 bis 42.

[16:30] Glauben und Gnade, rote Linie, Gottes Zorn, Gericht. Was passiert hier? Die Pharisäer haben die Dreistigkeit, ein Zeichen zu fordern.

[16:52] Zeichen fördern keinen Glauben. Es ist noch nie jemand zum Glauben gekommen durch Zeichen. Nichts davon in der Bibel berichtet davon.

[17:03] Und wisst ihr, die Pharisäer stellen auch keine Frage, sie stellen immer Fallen. Sie wollen keine Antwort. Sie stellen Fallen auf und nicht echte, aufrichtige Fragen.

[17:18] Aber ihr kennt das Sprichwort, wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Nur diese Grube ist eine ewige.

[17:28] das ist nicht ein Stolperer. Das ist nicht ein Missgeschick. Wer hier nicht weiß, auf welcher Seite er steht, wer nicht zu unterscheiden vermag zwischen Glauben und Gnade und Gottes Zorn und Gericht, das wird übel enden.

[17:46] Und wenn die Pharisäer hier ein Zeichen fordern, und sagen, echt jetzt?

[17:59] Ist das euer Ernst? Ein Zeichen? Als hätte Jesus nicht schon genug Zeichen und Wunder gemacht. Und alle haben es mitbekommen. Und jetzt steht ihr da und sagt, wir hätten gerne ein Zeichen.

[18:13] Wow. Übrigens, sie stellen eine Frage, nachher redet nur noch Jesus. Sie kommen nicht mehr zu Wort. Jesus schließt das Ding ein für alle einmal ab und klärt, worum es geht.

[18:25] Es ist quasi sein Schlussplädoyer. Sie kommen gar nicht mehr zu Wort, weil sie haben auch nichts zu sagen. Nichts, was es wert wäre, gehört zu werden. Und einfach in Bezug auf die Zeichen, die allgemein bekannt waren, darf ich euch daran erinnern, Matthäus 11, 5 bis 6, die Begebenheit, wo Johannes der Täufer zweifelt.

[18:47] Und erinnert euch, alle haben das mitgekriegt, seine Abgesandten kommen, die Jünger waren da, ganz Israel hat es gewusst. Alle wussten es. Was wussten sie? Die Antwort, die Jesus gab, die alle gehört haben.

[19:00] Was ist die Antwort an Johannes den Täufer? Um zu wissen, wo er steht, worum es geht, wo die rote Linie verläuft. Blinde werden wiedersehend, Lahme gehen umher, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören und Tote werden auferweckt und Armen wird gute Botschaft verkündigt.

[19:23] All die Zeichen sind nur da, damit die gute Botschaft bestätigt wird. Damit man sie hört. Und glückselig, wer irgend nicht an mir Anstoß nimmt, an dieser Botschaft, an diesen Worten.

[19:39] Und in diesem Kontext sagen sie, wir möchten ein Zeichen sehen. von dir. Die Zeichen und Wunder, von denen Matthäus 11 explizit berichtet, wurden alle genauso im Alten Testament vorausgesagt.

[19:58] Sie waren alle prophezeit. Und sie dienten dazu, Jesus als den zu identifizieren, und zwar eindeutig, ohne jeden Zweifel, der verheißen war, der Messias.

[20:13] Die Zeichen waren alle bereits da. Und sie dienten dazu, dass man auf ihn hört. Zeichen sind da, um die Botschaft des Botschafters zu autorisieren.

[20:28] Das ist der Grund für Zeichen und Wunder. Einen anderen Zweck haben sie nie erfüllt. Alle Juden. Alle. Und die Pharisäer hier und die Schriftgelehrten speziell.

[20:44] Denn sie waren ja die Experten. War absolut klar. Sie wussten, wer Christus war.

[20:56] Sie wussten, wer vor ihnen stand. Sie wussten es. Aber sie glaubten trotzdem nicht. Zeichen hin oder her. Er hätte noch hunderttausende Zeichen machen können.

[21:09] Sie hätten trotzdem nicht geglaubt. Sie wollen ja nicht ein Zeichen, um zu glauben. Sie wollen ein Zeichen, um ihn in die Falle zu locken. Tatsache ist auch, dass ihre Forderung nach einem weiteren Zeichen bloß ein Zeichen ihres Unglaubens ist.

[21:27] Das ist alles, worum es hier geht. Ihre Forderung nach einem weiteren Zeichen ist ein Zeichen ihres Unglaubens.

[21:39] Und deshalb wartet auf sie nur Gericht und Verdammnis, wie wir in den Versen 41 und 42 lesen. Wer nicht glaubt, für den gibt es keine Gnade.

[21:53] Wer nicht glaubt, bleibt unter dem Zorn Gottes und auf ihn wartet nur noch das Gericht. Und selbst das größte Zeichen, dass er hier noch sagt, was kommen wird.

[22:08] Und indem er es vergleicht mit Jonah, geht es schlicht und einfach darum, um Auferstehung. ein Totgeglaubter ist zurück. Jonah war nicht tot. Jesus war tot und er ist auferstanden.

[22:19] Haben die Leute ihm geglaubt? War große Erweckung nachher? Nein, sie haben sich überlegt, wie sie es leugnen können. Auch das größte Zeichen bewirkt keinen Glauben.

[22:38] Glaube kommt immer wie? Durch das Wort. Durch das Wort.

[22:49] Zeichen sind da, um das Wort des Botschafters zu autorisieren und zu beglaubigen. Römer 10, 17 Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Gottes.

[23:02] So wird Glaube generiert. Das ist das Mittel, das Gott benutzt. Und ob die Welt damals das gut fand oder die Welt es heute gut findet oder die Welt, keine Ahnung, wie lange sie noch existieren wird, es gut finden wird.

[23:19] Erster Korinther sagt, es hat Gott gefallen, durch die Torheit der Predigt zu retten. Die Juden, wie sie heißt, fordern Zeichen und Wunder. Die Heiden, die Griechen, Weisheit.

[23:32] Wir aber, sagt Paulus, predigen Christus und ihn als gekreuzigt, den Juden ein Ärgernis, den Griechen Torheit, uns aber, die wir errettet werden, Gottes Kraft.

[23:46] Und weil wir davon überzeugt sind, dreht sich in dieser Gemeinde alles um das Wort. Weil das Wort hat Kraft zu retten, das Wort hat Kraft zu heiligen. Das Wort ist es, das uns verheißt und zusichert, dass wir nach unserer Rettung und unserer Heiligung sicher in die Verherrlichung zum Herrn eingehen werden.

[24:05] Aber alles steht und fällt mit dem Wort. Und so kommt es nicht von ungefähr, dass Jesus den Pharisäern genau diese Geschichten jetzt erzählt von Jona und der Königin des Südens.

[24:21] Worum geht es? Es geht um Heiden und solche, die glauben. Es geht um alles, was den Juden, die ihm gerade versuchen, aufs Glatteis zu führen, wie ein Hühnerknochen quer am Hals drin steckt.

[24:37] Jona ist ein jüdischer Prophet. Und zu wem wurde er gesandt? Zu den Heiden. Viel heidnischer als Nineveh hätte man in der damaligen Zeit nicht sein können.

[24:50] Das war sehr unüblich. Warum wird er dorthin gesandt? Naja, der Kontext ist der gleiche. Zur Zeit Jona wollte Israel nicht hören.

[25:03] Und in den Tagen Jonas war es, wie in den Tagen Jesu, Götzendienst, tote Religion, Rituale, prägte das Volk Israel.

[25:15] und dann geht Gott weiter. Dann geht er zu den Heiden. Und die Juden, die Pharisäer speziell, sollten anhand dieser speziellen Geschichte merken, was hier vor ihren Augen passiert.

[25:28] Jona war ein jüdischer Prophet, der zu den Heiden gesandt wurde. Die Königin des Südens war eine Heidin, die zu einem jüdischen König gesandt wurde, um Weisheit zu suchen, zu Salomo.

[25:44] Nun, wieso passt diese Erzählung wie die Faust aufs Auge in der Situation, in der wir uns befinden? Ganz einfach. Es ist eine Erinnerung an das, was die Pharisäer sowieso hätten wissen müssen.

[25:56] Eine der wichtigsten Stellen, 1. Mose 12. Was steht in 1. Mose 12? Irgendwas Gutes.

[26:09] Was Biblisches. Bund Abraham. Wieso ist der Bund Abraham so wichtig? Abraham ist einer der Patriarchen. Er ist der Vater Israels und er ist der Vater des Glaubens.

[26:24] Und welche Verheißung bekommt schon Abraham? In dir werden gesegnet werden alle Nationen.

[26:36] Es war von Anfang an der Plan Gottes, dass der Messias, der aus den Juden kommt und ja, zuerst zu den Juden kommt, aber nicht bloß zu den Juden kommt.

[26:49] Das war nicht ein Update. Das war nicht, dass Gott gemerkt hat, oh, das funktioniert nicht mit diesen störrischen Juden und Israeliten. Ich glaube, ich gehe lieber zu den Heiden. Nein, das war der Plan. Und erinnert sie nur daran.

[27:04] Stimmt. Das war ja schon immer so. Warum? Weil Jesus will, dass alle erkennen, alle, dass jeder Mensch seit jeher, der gerettet wird, nur auf eine einzige Art und Weise errettet wird, nämlich durch Gnade mittels Glaubens.

[27:24] Einen anderen Weg gab es nicht, gibt es nicht und wird es nicht geben. Johannes 14, 6 Jesus sagt, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.

[27:35] Niemand kommt zum Vater aus durch mich, indem er an ihn glaubt. Das, wofür er steht, das, was er gemacht hat, es gibt keinen anderen Weg. Alle, die im Himmel sind, sind dort, weil sie geglaubt haben.

[27:49] Die Sünde, die nicht vergeben wird, ist Unglauben. Alles andere kann vergeben werden. Alles andere. Aber ohne Glauben gibt es nur Gericht.

[28:03] Jemand wird bezahlen. Entweder glaubst du, dass Jesus gerichtet wurde für dich oder du glaubst es nicht und Gott wird dich richten. Aber einer muss immer bezahlen.

[28:16] Ist euch schon klar, oder? Einer bezahlt immer. Egal, was es ist. Nun, was für ein Vorbild sind wir in Ninive?

[28:27] Denn diese Heiden, dieses Pack, sie fordern kein Zeichen. Sie sehen auch kein Zeichen.

[28:42] Jonah kommt bloß mit einer Botschaft und es ist sogar eine Gerichtsbotschaft. Er bringt Gericht. Das ist das, was er ankündigt. Wie reagiert Ninive?

[28:58] Sie glauben dem Wort. Sie tun Buße aufgrund des Wortes. Sie werden gerettet, weil sie hören und glauben und Buße tun.

[29:13] Und sie werden über ein unbußfertiges und ungläubiges Israel sogar Gericht halten. Vers 41. Männer von Ninive werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht und werden es verdammen, denn sie taten Buße auf die Predigt hin.

[29:36] Das ist das Vorbild. Buße durch Predigt gleich gerecht. Predigt ohne Buße und Glauben gerecht.

[29:49] Dazwischen gibt es nichts. Eine ganz klare rote Linie. Dann haben wir die Königin des Südens. Ist euch aufgefallen, woher sie kommt?

[30:00] Von den Enden der Erde. Weit weg. Und soweit ich mich erinnere, gab es keine Privatchats.

[30:12] Auch nicht für Königinnen. Sie hat einen langen, langen, langen, langen Weg auf sich genommen, um Weisheit zu hören von einem König Israels.

[30:27] Nun, sie ist gekommen, um Weisheit zu hören. Jesus aber ist zu uns gekommen, und zwar nicht nur von weit, weit weg, nicht nur von den Enden der Erde, sondern von Himmel direkt.

[30:39] Zu uns. die Königin kommt, um Weisheit zu erlangen und zu hören, nicht um Fallen zu stellen wie die Pharisäer.

[30:51] Sie wollten nicht hören. Aber diese heidnische Königin kommt, um zu hören. Und die Heiden aus Niniveh tun Buße auf die Predigt hin.

[31:04] Was für ein Kontrast. siehst du die rote Linie, die zwischen den vermeintlichen Experten und religiösen Führern der damaligen Zeit verläuft, um denen, die tatsächlich Errettung erfahren.

[31:21] Weil sie glauben. Weil sie glauben. Im Gegensatz zu Israel suchen diese Heiden göttliche Weisheit, hören Glauben, dem Wort tun Buße und empfangen Gnade.

[31:34] Und weißt du, als wäre die rote Linie nicht schon klar und scharf genug gezogen, finden wir in Kapitel 12 noch drei Tatsachen, wo wir ausdrücklich darauf hingewiesen werden, sie zu beachten.

[31:50] Vers 41, nachdem Jesus die ganze Geschichte erklärt mit Niniveh, klärt er auf und siehe,!

[32:35] 1, mit seinem sterben, begraben werden und wieder aufstehen, die Geschichte ist wahr, das ist nicht ein Märchen, es ist nicht ein Mythos, es ist nicht ein Bild für etwas, Jonah wurde vom Fisch verschluckt, er sagt genau so, es ist wahr, genauso wie seine Auferstehung wahr ist.

[32:55] Er hat das gerade alles mal kurz legitimiert. Nun, wieso ist mehr als Jonah da? Nun, Jonah war ungehorsam. Jesus kam, es heißt, um den Willen des Vaters zu tun, immer.

[33:10] Jesus war nie ungehorsam. Jonah litt, weil er ungehorsam war, wegen seiner eigenen Sünde. Jesus kam wegen unserer Sünde, er hatte keine und nahm unsere Leiden auf sich, erst viel mehr als Jonah.

[33:29] Jonah ins Meer geworfen wurde, in die Tiefen des Meers ging, dadurch wurde ein Sturm gestellt. Jesus ging in die Tiefen der Erde, um den Zorn des Vaters zu stillen.

[33:46] Das ist so weit voneinander entfernt, so viel größer, so viel mehr, wir können es uns gar nicht vorstellen. Nicht ein Sturm, der Zorn des Vaters wurde gestellt. Jonah brachte Jesus kommt mit einer Botschaft der Gnade, denn es heißt, er ist nicht gekommen, um zu richten, sondern um zu retten.

[34:08] Jonah erreichte eine Stadt, Jesus Botschaft erreicht die ganze Welt. Oh, so viel mehr als Jonah ist da.

[34:19] Jonah war gar nicht tot. Jesus ist gestorben, tatsächlich und auferstanden. So viel mehr als Jonah.

[34:32] Und Jonah war ein Prophet und es gab mehrere. Jesus ist der Prophet, der Messias. Er ist der Verheißene Selbst. Er ist die Erfüllung all dessen, was die Propheten prophezeit haben und ist selbst ein Prophet.

[34:48] Er ist viel mehr. Das sind nur ein paar Punkte. Mehr als Jonah. Er wollte, dass die Pharisäer verstehen. Wow. Wer steht hier? Was für ein Ausdruck von Gnade, dass Jesus sich immer wieder so viel Zeit für sie nimmt.

[35:03] Dann das Gleiche sehen wir im Kontext mit der Königin des Südens. Vers 42 Und siehe, mehr als Salomo ist hier.

[35:14] Nun, Salomo hatte Weisheit. Jesus ist die Weisheit. Er hat nicht ein bisschen davon, er ist die Weisheit. Salomo war ein Sohn Davids, er hatte mehrere, und einer von vielen Königen in Israel.

[35:33] Jesus, und das ist ein fester Titel, war der Sohn Davids. nicht ein Sohn Davids, der Sohn Davids, nicht ein König, der König der Könige, er war Gottes Sohn selbst.

[35:49] Und dann ein bisschen früher, aber im gleichen Kontext, weil das ist alles eine Geschichte in Matthäus 12, in Vers 6 sagt Jesus, ich aber sage euch, was eine andere Form ist, von siehe, mehr als der Tempel ist hier, mehr als der Tempel.

[36:08] Er ist nicht einfach ein hoher Priester, sondern er ist der ewige hohe Priester, der in diesem Tempel dient. Und er ist gleichzeitig das Opferlamm, und zwar das Vollkommene, er ist das Lamm Gottes.

[36:21] Und ihr müsst eins wissen, was ist wichtiger? Der Tempel oder das Opfer, das dargebracht wird? Ein Tempel ohne Opfer.

[36:35] ist nur ein schönes Gebäude, nichts mehr. Hübsch, toll, schön, beeindruckend, was auch immer. Nutzlos. Er ist der hohe Priester, er ist das Opfer, und mit ihm kam das Reich Gottes und sein König, und der Tempel dient dazu, dass dieser König angebetet wird.

[36:58] Deshalb geht man dorthin. Er ist viel mehr als der Tempel. Er ist viel mehr als alles. Wie tragisch, wenn man das nicht sieht. Und wir haben eine interessante Stelle in Johannes 2, 18 bis 19, wiederum die Juden, die kommen, es ist eine ähnliche Begebenheit, die Juden und antworteten und sprachen zu ihm, was für ein Zeichen zeigst du uns, dass du diese Dinge tust.

[37:25] Jesus antwortet und sprach zu ihnen, brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten. Er ist der Tempel, der wahre Tempel.

[37:35] Die anderen Tempel, toll, beeindruckend, haben ihre Zeit gehabt, ihren Zweck erfüllt, aber jetzt kommt was Neues, was komplett anderes.

[37:46] Und das müssen alle verstehen. Primär eigentlich die Juden, die sie aber leider nicht verstanden haben, aber andere haben geglaubt.

[37:59] Das ist die erste rote Linie. In unserem zweiten Abschnitt geht es um Unterscheidungsvermögen. Unser zweiter Punkt, vergleiche nicht oder verwechsel nicht.

[38:12] Regeneration, Regeneration bedeutet Wiedergeburt mit Religion. Regeneration und Religion haben nichts miteinander zu tun.

[38:26] Wiedergeburt und Religion. Worum geht es hier? Es ist diese Geschichte, die Jesus hier wiederum aufgreift, von einem Mann, wo ein Dämon ausgetrieben wurde und aus irgendeinem Grund kommen die wieder zurück und es wird schlimmer als vorher.

[38:43] Hier ist der Punkt. Genauso wie Regeneration, Wiedergeburt nicht das gleiche ist wie Religion. Nur weil du geheilt wurdest, von was auch immer, heißt noch lange nicht, dass du auch gerettet bist.

[38:55] Geheilt ist nicht Jesus hat viele Leute geheilt. Alle, die zu ihm kamen. Das ist nicht gleichzusetzen mit gerettet.

[39:07] Nur weil du wieder gesund bist, heißt nicht, dass du automatisch wiedergeboren bist. Und ihr wisst, Gesundheit ist auch schon fast zu einer Religion geworden.

[39:21] Ihr kennt das ja. Was sagt man oft? Hauptsache gesund? Naja, wenn ich wählen kann zwischen arm und krank und reich und gesund, weiss ich auch, was ich wähle.

[39:33] Okay, aber diese Wahl haben wir nicht. Aber Hauptsache gesund? Wirklich? Ich würde sagen, Hauptsache gerettet.

[39:44] Die Hölle ist voll von gesunden Leuten. Gesund wie ein Turnschuh und nicht errettet. aber es gibt diese falsche Form eines Evangeliums, wo es nur darum geht, dass du gesund und reich bist.

[40:06] Bis zu damals war es so, viele wollten geheilt werden, viele wollten Brot, sie wollten einen Brotkönig, aber das Lebensbrot selbst, sein Wort, das wollten sie nicht.

[40:18] Und das ist das, worum es geht in dieser Geschichte. Hier ist einer, der ist geheilt, aber nicht gerettet. Er ist wieder gesund, aber offensichtlich nicht wiedergeboren.

[40:31] Und man kann diese Geschichte auf drei Arten anwenden. Das eine ist unmittelbar der Besessene, der gerade geheilt wird, ein paar Verse vorher. Ja, er ist gesund, aber er ist nicht wiedergeboren, denn sein Ende ist schlimmer als sein Anfang.

[40:49] Das ist nicht das, was wir lesen über die Kinder Gottes. Eine zweite Anwendung, und sie ist sehr passend angesichts dessen, dass Jesus mit den Führern Israel spricht, es betrifft ganz Israel.

[41:04] Sie kamen aus Götzendienst, sie waren im Götzendienst. Jesus kommt, das Licht, die Zeichen, die Wunder, er räumt auf, er macht Ordnung in Israel, er schmeißt die Verkäufer aus dem Tempel raus, er bringt Ordnung.

[41:22] Ist Israel als Ganzes errettet worden? Haben sie Buße getan? Haben sie geglaubt? Haben sie sein Wort angenommen? Oder ist es nicht vielmehr so wie in Johannes 6, nachdem Jesus heilt und sie verpflegt und dann erklärt, worum es geht, ist die Reaktion von vielen Leuten, das war es damals und das ist es heute auch.

[41:42] Was sagen sie? Uh, das ist eine harte Rede. Wer kann sie hören und sagen, das wollen wir nicht. Du kannst uns gesund machen, du kannst uns Brot geben, aber den Preis der Nachfolge, den kannst du für dich behalten.

[42:03] Und dann wendet sich Jesus seinen Jüngern zu, den Zwölfen, und sagt, und? Wollt ihr auch gehen? Und glaubt mir, er sagt nicht Fingernägel kauend, kann die rau gehen?

[42:21] Hoffen sie nicht. Er stellt sich hier und sagt, wollte auch gehen, jetzt wäre ein guter Moment. Wenn ihr denkt, es gibt irgendetwas anderes, als das, was er gerade erklärt hat, dann seid ihr bei mir falsch am Platz.

[42:35] Dann gehört ihr nicht zu mir, nicht zu meinem Kleinen, nicht zu diesem Geschlechter Retteter, nicht zu meiner Familie. Und was antwortet Petrus? Ach, du machst so tolle Wunder und Zeichen, das haben wir noch nie irgendwo gesehen.

[42:47] Und bei dir gibt es immer Futter, wir bleiben bei dir. Was ist Petrus' Antwort? Und das ist die einzige richtige Antwort. Du hast Worte, Worte ewigen Lebens.

[43:07] Zu wem sollen wir gehen? Worte. Das ist der Dreh- und Angelpunkt. Das ist das Zentrum.

[43:19] Damit steht und fällt die ganze Geschichte. Und so können wir es ausweiten, entweder der Besessene, Israel, oder du kannst auch sagen, jedes Geschlecht.

[43:31] Man sagt zu welcher Generation, zu welchem Geschlecht. Ich bin Monten, ich bin Humbert, ich bin Heschele. Was auch immer, du gehörst dazu. Naja, hier werden Geschlechter eingeteilt, nach ob sie glauben oder nicht.

[43:49] Ob sie Buße tun oder nicht. Ob sie auf das Wort hören oder nicht. Und in diesem Sinne geht es jedem Geschlecht, wie dem Geschlecht damals, das unmittelbar gemeint ist.

[43:59] Jedes Geschlecht, jeder Mensch, der nicht Buße tut und glaubt, für den gibt es keine Hoffnung. Für ihn gibt es keine Hoffnung mehr.

[44:12] Da ist diese rote Linie und Jesus sagt, jedem bösen, ehebrecherischen, unbußfertigen, ungläubigen Geschlecht, jedem Menschen wird es so ergehen.

[44:28] Täuscht euch nicht, irrt euch nicht, lasst euch nicht irgendetwas anderes aufschwatzen. Diese rote Linie steht und sie ist unantastbar.

[44:39] Sie ist unverrückbar und sie ist absolut klar und deutlich und messerscharf. Ein zweischneidiges Schwert. Und wenn es heißt, dass er zwar gesund wurde, es wurde aufgeräumt, aber sonst nichts, dann kommt dieser Geist zurück, nimmt sieben Kumpanen mit und es heißt, es ist schlimmer mit ihm als am Anfang.

[45:02] Nun ja, auf Erden, wenn jemand eine gewisse Zeit mitläuft in der Gemeinde, aber nie glaubt, nie wiedergeboren wird. Es ist ähnlich wie das, was wir gesehen haben in Hebräer 6.

[45:16] Erleuchtet, teilhaftig, geschmeckt, du warst dabei, aber mehr nicht, du warst nicht drin. Dann wird es schlimmer als zuvor, wenn du eine Weile in der Gemeinde rumhängst und mitmachst und das toll findest, warum auch immer und dann wieder weg.

[45:37] Dann wird es schlimmer als vorher, hier auf Erden. Vielleicht nicht hier auf Erden, aber eins ist gewiss, in der Ewigkeit wird es unendlich vielmal schlimmer, weil du nicht geglaubt hast.

[45:51] Irgendwann wird abgerechnet, bei einigen schon hier, aber definitiv am Ende der Zeit, so wie es hier auch heißt. Niniveh und die Königin des Südens werden aufstehen im Gericht mit diesem Geschlecht, diesem Geschlecht, das nicht glaubt und sie verdammen.

[46:11] Wann das Elend kommt, das weiß der Herr. Dass es kommt, ist sicher. Es wird so passieren.

[46:26] Die Gemeinde ist ein gefährlicher Ort. auch ein guter Ort, aber auch ein gefährlicher Ort. Es gibt Generationen des Gerichts und wie passend, Generationen der Gnade.

[46:45] Ich liebe dieses Kindermaterial, wirklich. Und wie herrlich, wenn Generationen der Gnade aufwachsen können, die früh unterwiesen sind im Wort Gottes und was es bedeutet und sie tatsächlich zu einer Generation der Gnade werden.

[47:06] Und so ist es einfach so, Religion kann ich retten, Regeneration schon. Wieder auf Kurs, wenn du dein Leben in Ordnung bringst, aber du bist nicht wiedergeboren, bist du genauso verloren wie zuvor, auch wenn mehr Ordnung herrscht in deinem Leben.

[47:21] Und viele Menschen sind religiös, fast alle sogar, weil Gott uns als solche Wesen geschaffen hat. Aber nur weil du religiös bist, heisst es noch lange nicht, dass du errettet bist. Römer 1 bis 3 fällt das unmissverständlich klar.

[47:35] Alle, alle sind verloren. Und Hauptsache Glauben, das ist ja auch so ein Renner wie Hauptsache Gesund, Hauptsache man glaubt irgendetwas.

[47:48] Wirklich. Nein, Hauptsache du glaubst das Richtige. Hauptsache Glauben, ist eine Lüge direkt aus der Hölle und führt alle, die sie glauben, direkt in die Hölle.

[48:04] Es ist ein riesiger Betrug. Eine Lüge von A bis Z. Hauptsache Glauben, nein, Hauptsache du glaubst an diesen Jesus, an sein Wort, an sein Evangelium, an diese Wahrheit, die hier drin ist, und nicht irgendetwas anderes.

[48:20] Und man kann die Essenz von Religion ganz einfach beschreiben und Paulus macht das in Römer 10. Er spricht über die Juden und sagt, denn ich gebe ihnen Zeugnis, dass sie Eifer für Gott haben.

[48:32] Oh ja, die sind religiös und eifrig. Wir sehen manchmal in unserem Eifer richtig alt aus gegenüber ihnen, aber hier ist das Problem. Sie haben Eifer für Gott, aber nicht nach Erkenntnis.

[48:45] Denn da sie die Gerechtigkeit Gottes nicht erkannten und ihre eigene Gerechtigkeit aufzurichten suchten, haben sie sich der Gerechtigkeit Gottes nicht unterworfen.

[48:56] Religion in einem Wort selbstgerecht. Selbstgerecht. Das ist die Essenz von Religion.

[49:08] Wie eifrig, wie beeindruckend sie auch daherkommen mag. Gott nicht unterworfen. keine Buße getan. Keine Rettung erfahren.

[49:20] Man kann auch sagen, Religion ist nur eine fromm getarnte und scheinheilige Form von Rebellion gegen Gott. Religion ist eine fromm getarnte scheinheilige Form von Rebellion gegen Gott.

[49:40] Weil es geht nicht um Gott. Es geht um mich. was ich mache, was ich leise, wo ich mir auf die Schultern klopfe. Ich fühle mich gut, wenn ich das oder dies oder jenes mache.

[49:53] Und wisst ihr, Religion ist ein beliebtes, weitverbreitetes Spiel, das immer tödlich ausgeht.

[50:04] Immer. Religion ist nicht Regeneration. Religion hat nichts zu tun mit Wiedergeburt und verpasst nicht die rote Linie, die ganz klar trennt und unter keinen Umständen auf diese Linie verwischt, ignoriert oder was man heute gerne macht, wegdiskutiert werden.

[50:29] Ja, wer meint es doch auch gut und am Schluss ist alles irgendwie okay, einfach ein Einheitsbrei. Es gibt eine rote Linie und sie trennt. Wenn wir sie verwischen, ignorieren oder wegdiskutieren, sind die Folgen fatal.

[50:46] Wiersbe schreibt folgendes und das ist das Erschreckende, weil denkt nicht, das war ein Problem der Juden und Pharisäer ausschließlich. Er sagt folgendes, wie leicht ist es, sich, du dich zu reformieren, einer Gemeinde beizutreten, sie zu besuchen, wie man so schön sagt, anständig zu leben, du räumst wieder auf in deinem Leben, ohne dass Jesus Christus in deinem Herzen wohnt, ohne dass du wieder, du bist einfach da, es ist nett, was auch immer, du läufst mit.

[51:24] Diese falsche Gerechtigkeit hält nur eine Zeitlage, lang, vielleicht durch dein Leben hindurch, aber sie taugt nicht für die Ewigkeit, diese selbstgemachte Gerechtigkeit.

[51:36] Dann wird Satan von diesem leeren Leben Besitz ergreifen und es ruinieren. Religion bedeutet, das Äußere zu säubern, Errettung bedeutet neues Leben und Heiligkeit im Inneren.

[51:48] Das ist der große Unterschied. Und es mag ähnlich aussehen gegen außen und hat nichts miteinander zu tun. Die einen stehen auf dieser Seite, die anderen auf der anderen Seite. Und weißt du, wie elend, so nah dran zu sein, all das mitzubekommen, nur um am Ende das Ziel komplett zu verpassen.

[52:13] Komplett. Und wie das aussieht, das ist unser dritter Punkt, das ist die finale Entscheidung. Hier ist der Höhepunkt. Hier lässt Jesus keine Zweifel mehr offen. Hier geht es darum, bist du ein Fremder oder gehörst du zur Familie?

[52:26] Bist du ein Fremder oder gehörst du zur Familie? Verse 46 bis 50. Und was Jesus hier lehrt, ist nichts anderes. Es ist identisch mit dem, wie er die Bergpredigt abschließt in Matthäus 7, 21.

[52:43] Dort kommen viele, wirklich viele, und sagen, was? Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen und was zählen sie auf?

[52:55] Was sie gemacht haben, ihre Leistungen, haben wir das nicht alles gemacht? Und Jesus schaut sie an und sagt, was zu ihnen?

[53:10] Weicht von mir, ihr Übeltäter. Ich habe euch nie gekannt. Er sagt nicht, ich kenne euch nicht mehr. Ihr wart mal dabei, aber jetzt seid ihr nicht mehr da.

[53:23] Ich habe euch nie gekannt. Und es ist ein Kennen von absoluter, intimster Verbindung, wie es in einer Ehe ist. Es heißt, ihr seid nicht Teil der Familie. Ich habe euch nie gekannt.

[53:36] Nicht jeder, der sagt, Herr, Herr wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Wie endet Matthäus 12, 50?

[53:48] Denn wer irgend den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der und sonst niemand. Der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

[54:07] Wow. Seht ihr die rote Linie? Seht ihr die Ernsthaftigkeit und Dränglichkeit dessen, worum es hier geht? Das ist kein Spiel.

[54:22] Das ist todernst. Zwei Fragen drängen sich auf. Wie weiß ich denn? Wie weiß ich denn jetzt, ob ich Teil der Familie bin oder ein Fremder?

[54:39] Kann ich überhaupt wissen, kann ich wissen, auf welcher Seite der roten Linie ich stehe und zwar bevor ich diese Worte höre, die final sind von Jesus, weicht von mir.

[54:51] Ich habe euch nie gekannt. Ich weiß, wir haben das schon durchgepredigt. Ich kenne keine furchteinflößerende, schrecklichere Stelle als stell dir vor, du denkst, ich komme in den Himmel.

[55:11] Du hast dich aber ich nie gekannt. und erklärt, was der Unterschied ist. Kann ich es wissen? Naja, that's the good news. Das ist die gute, du kannst es wissen.

[55:23] Du sollst es sogar wissen, denn es gibt einen zu spät, spätestens dann, wenn du stirbst. Dann kannst du dich für nichts mehr entscheiden. Dann bist du auf der Seite der Linie, wo du warst.

[55:33] Hier sind drei! Merkmale. Das erste Merkmal Gehorsam. Gehorsam. Gehorsam ist ein Merkmal derer, die zur Familie gehören.

[55:45] Matthäus 7 sagt es Jesus, wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. Matthäus 12 50, wer den Willen meines Vaters, der in den Himmeln ist, tut.

[55:57] Gehorsam. Wir sind nicht gehorsam, um uns den Weg in den Himmel zu verdienen, sondern weil wir Kinder des Himmels sind, sind wir gehorsam, weil wir unseren Vater im Himmel lieben.

[56:12] Das müsst ihr ganz klar auseinander halten. Und in 1. Petrus 1, 14 wird beschrieben, was die Kinder auszeichnet. Das ist ein Titel, hört mal zu. Als Kinder des Gehorsams.

[56:26] Das zeichnet sie aus. Ich weiß, wir sind nicht immer gehorsam. Wir sündigen immer noch, wir fehlen, aber dann sind wir gehorsam, indem wir unsere Sünde nicht unter den Tisch kehren, sie nicht rechtfertigen, sie nicht banalisieren, sie nicht rationalisieren, sondern sie bekennen.

[56:44] Auch das ist ein Ausdruck von Gehorsam. Als Kinder des Gehorsams. Kinder haben einen Vater. Unser Vater ist Gott, also sind wir Teil der Familie.

[56:56] Als Kinder des Gehorsams bildet euch nicht nach den vorigen Begierden in eurer Unwissenheit, sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, seid auch ihr heilig im Wandel.

[57:08] Nun, wenn du heilig wandelst, würde ich sagen, dann tust du den Willen des Vaters. Richtig? Das ist eins der Merkmale. Auf der anderen Seite der roten Linie, gleiche Sprache, hört zu, Epheser 2, 1-3.

[57:25] auch euch, die ihr tot wart in euren Vergehungen und Sünden, in denen ihr einst wandeltet, da kommen wir alle her, nach dem Zeitlauf dieser Welt, nach dem Fürsten der Gewalt, der Luft, des Geistes, der jetzt wirksam ist in den Söhnen des Ungehorsams, unter denen auch wir einst alle unseren Wandel führten.

[57:52] Okay, wir haben Kinder des Gehorsams, Söhne des Ungehorsams. Eine Seite der roten Linie, andere Seite. Das ist ein Merkmal. Das ist, was sie auszeichnet.

[58:04] Indem wir unseren Wandel führten in den Begierden unseres Fleisches, indem wir den Willen des Fleisches, nicht den Willen des Vaters Taten. Und von Natur Kinder des Zorns und nicht Kinder der Gnade.

[58:17] Merkt ihr, das sind alles familiäre Begriffe. Kinder des Gehorsams, Kinder des Lichts werden wir auch genannt. Und auf der anderen Seite die Söhne des Ungehorsams und die Kinder des Zorns.

[58:32] Und das Vorbild Jesu, der Sohn, der schon immer Teil der Familie war, auf eine Art und Weise, wie wir es nicht sein werden. Von R10, da sprach ich, siehe, ich komme in der Rolle, das Buch steht von mir geschrieben.

[58:48] Und warum kommt er? Um deinen Willen, oh Gott, zu tun. Gehorsam. Und ich frage dich, welcher Psalm kennzeichnet dein Leben?

[59:02] Psalm 119, der längste Psalm, wo es nur darum geht, wo der Psalmist zum Ausdruck bringt, wie sehr Gott liebt und seine Gebote und seine Warnungen und seine Verordnungen und alles, was er ist und tut und will?

[59:18] Oder empfindest du die Gebote und Warnungen und die roten Linien der Schrift eher wie die, die in Psalm 2, Vers 3 beschrieben werden? Lasst uns zerreissen ihre Fesseln und von uns werfen ihre Seile.

[59:30] Findest du das alles extrem einengend? Beraub mich meine Freiheit, ich kann mich nicht entfalten, ich bin nicht ich, das ist gut so, das ist ein Merkmal.

[59:46] Kinder Gottes lieben sein Wort, sie lieben seine Gebote, wir wollen sie tun. Ein weiteres Merkmal, das sich durchzieht, überall in der Schrift, Frucht, Frucht.

[60:01] Es gibt die Frucht des Geistes und die Frucht des Fleisches, Galater 5. Und hier Matthäus, bleiben wir bei dem Buch, wo wir sind. Matthäus 7 in der Bergpredigt, sagt Jesus was, an den Früchten erkennt ihr den Baum, richtig?

[60:20] Also Frucht zeigt auf, steht der Baum auf der Seite oder auf der anderen Seite der roten Linie. Matthäus 12, 33, genau das Gleiche. Entweder macht den Baum gut und seine Frucht gut oder macht den Baum faul und seine Frucht faul, denn an der Frucht wird der Baum erkannt.

[60:40] Frucht ist ein Erkennungsmerkmal. Reben, Johannes 15, 1-8, die Reben, die Frucht tragen, werden gereinigt, damit sie mehr Frucht tragen. Die, die keine Frucht haben, werden abgeschnitten und verbrannt.

[60:54] Und das Gleichnis aller Gleichnisse, zu dem wir kommen werden in Matthäus 13, vier Ackerböden. Was ist der Unterschied? Was ist der alles entscheidende Unterschied?

[61:07] Und Jesus sagt, wenn ihr dieses Gleichnis nicht versteht, versteht ihr überhaupt nicht, worum es geht. Was ist der entscheidende Unterschied? Frucht. Frucht.

[61:19] Frucht ist ein Erkennungsmerkmal, zu welcher Familie wir gehören. Und das letzte Merkmal ist Liebe. Jesus sagt, wer mich liebt, hält meine Gebote.

[61:33] Dreimal sagt er es in Johannes 14. Matthäus 6, 24, erinnert uns daran, dass wir nicht zwei Herren dienen können, denn wir werden den einen lieben oder den anderen hassen.

[61:45] Da gibt es keinen Pakt. Entweder liebst du den Herrn oder den Herrn. Und den Herrn, den du liebst, dem gehörst du, auf den hörst du, dem folgst du, für den bringst du Frucht.

[61:59] Und es ist ganz einfach, und das Bild ist eigentlich klar. Teil deiner irdischen Familie wirst du aufgrund deines Blutes, das in deinen Armen fließt, deiner DNA.

[62:11] Teil der himmlischen Familie wirst du aufgrund des Blutes, das für dich geflossen ist, damit ein neues Herz und einen neuen Geist bekommst.

[62:23] So wie es in Ezekiel 36 steht. In Bezug auf den neuen Bund heißt es, Gott, ich werde euch ein neues Herz geben, ich werde euch einen neuen Geist geben, und jetzt hört zu, und ich werde bewirken.

[62:36] Und wenn Gott sagt, dass er etwas bewirkt, bewirkt er es? Garantiert. Gott macht immer, was er sagt. Ich werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechte bewahrt und tut.

[62:50] Gehorsam ist etwas, was Gott wirkt in und durch uns. Deshalb gibt es keine Christen ohne Frucht. In Johannes 15, 16 sagt Jesus, ihr habt nicht mich auserwählt, sondern ich habe euch auserwählt und euch dazu bestimmt, dass ihr hingeht und viel Frucht bringt und eure Frucht bleibe.

[63:18] Frucht ist ein Erkennungsmerkmal und wenn Gott sagt, ich werde es wirken und wenn Jesus sagt, ich habe euch dazu bestimmt und dazu auserwählt, werden wir Frucht haben.

[63:32] Er wirkt es. Das Einzige, was wir machen können, ist es blockieren, weil wir nicht hören oder auf ihn hören und mehr Frucht bekommen. Wie viel?

[63:43] 30, 60, 100-fach. Das lesen wir im Gleichnis der Ackerbühne. Aber fruchtlose Christen kennt die Schrift nicht. Das gibt es nicht.

[63:56] Und so ist es ganz einfach. Wenn du aus Gott geboren bist, das lesen wir in Johannes 1 gleich zu Beginn, nicht aus Geblüht, noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott Geborene.

[64:09] Die, die glauben, das sind die, die Kinder Gottes werden. Denen gibt er ein Recht, Kinder Gottes zu werden. Und wenn du aus Gott geboren bist, dann ist Gott dein Vater.

[64:21] Und dann liebst du den Vater und du liebst seinen Sohn. Und sein Geist wohnt in dir, wie wir gelesen haben. Das heißt, Gott in seiner Fülle. Der dreieinige Gott ist es, der kommt und der Rettung wirkt und Gnade wirkt und Frucht wirkt in denen, die zu ihm gehören.

[64:42] Und du liebst sein Wort. Und seine Kinder wollen seinen Willen tun. Und wir wollen auf ihn hören und ihm vertrauen und Frucht bringen.

[64:55] Teil der Familie sein. Und weisst du, nur Gott kann und Gott will auch aus Feinden Freunde machen.

[65:07] Aus Fremden Familie, Kinder, Kinder, Söhne, nicht nur Errettete, Familie, aus Sünden Heilige, aus Verlorenen Errettete und aus Hoffnungslosen, hoffnungsvolle.

[65:30] Wir sind alle aufgefordert ausdrücklich genau dafür zu beten, dass die Leute wissen, hier ist eine rote Linie und entweder bin ich hier oder da.

[65:42] Aber Jesus möchte, dass alle auf der Seite sind, wo sie ewiges Leben bekommen. Lasst mich euch kurz vorlesen und dann schließen wir hier ab. 1.

[65:55] Timotheus 2 Vers 3 Ich ermahne nun vor allen Dingen, dass Flehen, Gebete, Fürbitten, Danksagen getan werde für alle Menschen. Denn hier kommt die Begründung, dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott, der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, dass alle auf der Seite der roten Linie stehen, wo wir alle stehen möchten, nämlich da, wo die Kinder sind, auf die der Himmel und die Ewigkeit beim Vater!

[66:34] Wartet, lass mich beten, treuer Gott und Vater, wir wollen einstehen dafür, für alle Menschen, das bedeutet auch, dass wir unseren Mund aufmachen müssen und davon Zeugnis geben, wer du bist und dass es diese rote Linie gibt und was dein Wille ist, denn du willst retten, es ist alles da, er bewahre uns hier in der Gemeinde, dass wir Leute haben, die lange kommen und hören, wie Israeliten, wie die Juden damals, wie die Pharisäer und doch nicht glauben.

[67:10] Wirke du durch dein Wort am Herzen der Verlorenen, was nur du wirken kannst, nämlich Glauben, Buße, Umkehr, neues Leben und Frucht, Herr. Wir bitten, dass Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen und errettet werden.

[67:27] Und Herr, wir bitten, dass wir als Errettete in der Erkenntnis wachsen, damit uns immer klarer wird, wozu du uns bestimmt hast. Und wir erinnern uns an deine Worte, Herr Jesus.

[67:39] Ihr habt nicht mich ausgewählt, ich habe euch ausgewählt und dazu bestimmt, dass ihr hingeht, viel Frucht bringt und eure Frucht bleibe.

[67:50] Möge es so sein, Herr. Amen.