[0:00] Und wir lesen ab Vers 25 bis zum Ende des Kapitels. Matthäus 11, Vers 25 bis Vers 30.
[0:14] Zu jener Zeit hob Jesus an und sprach, Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und des Unmündigen offenbart hast.
[0:27] Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir. Alles ist mir übergeben von meinem Vater und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater.
[0:39] Noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn und wie mir irgend der Sohn ihn offenbaren will. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid.
[0:54] Und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
[1:08] Und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht. In Matthäus 11 werden fünf Wahrheiten enthüllt.
[1:25] Der Botschafter und seine Botschaft. Zweitens die Unmündigkeit Israels. Drittens das Gericht Gottes. Viertens Jesu Gottheit.
[1:37] Und fünftens, und das wird unser Fokus sein, die Fülle der Gnade Gottes. Die Fülle. Überfülle sogar.
[1:49] Mehr als voll, wie wir sehen werden, ist die Gnade Gottes. Die ersten vier Wahrheiten haben wir in der letzten Predigt behandelt. Und ich habe euch dort aufgezeigt.
[2:00] Und das ist wichtig für das gesamte Matthäus Evangelium zu verstehen, wie eng, um nicht zu sagen untrennbar, Erfüllung und Enthüllung miteinander verknüpft sind.
[2:16] In Matthäus 5, 17 sagt Jesus zu Beginn der Bergpredigt folgendes. Und weist uns an, bloß nicht falsch zu denken über diese Dinge.
[2:30] Warum? Weil die Gefahr groß ist, dass wir falsch denken über diese Dinge. Sonst würde er uns nicht anweisen, es nicht zu tun. Matthäus 5, 17 denkt nicht, Dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen.
[2:49] Dass er uns enthüllt, was es zu enthüllen gibt. Denn sonst sind wir blind. Wir sehen es nicht. Er sagt es, man kann es nicht deutlicher sagen.
[3:01] Noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn. Und wenn irgend der Sohn ihn offenbaren, enthüllen will. Und er ist gekommen, um primär das zu enthüllen, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat.
[3:17] Denn das ist die große Geschichte. Das ist der rote Faden, der sich von 1. Mose bis Offenbarung durchzieht. Und so erfüllt er alles, dass dieses Reich kommen kann und enthüllt, was es mit diesem Reich auf sich hat.
[3:32] Nämlich, dass er tatsächlich der verheißene Messias ist. Der König, der kommen soll. Und er enthüllt auch das Wesen des Reiches.
[3:47] Wie es beschaffen ist. Denn es ist völlig anders als alle dachten. Und er erklärt auch, wie der Weg in dieses Reich aussieht. Wie man reinkommt. Denn es ist völlig anders als alle dachten, dass man reinkommt.
[4:00] Und zuletzt zeigt er auf, was die Werke derer sind, die tatsächlich im Reich sind. Denn einige stehen vor ihm am Ende der Bergpredigt und präsentieren auch ihre Werke.
[4:13] Und denken, sie seien Zeugnis einer echten Errettung. Und Jesus sagt zu ihnen, ich habe euch nie gekannt.
[4:25] Weicht von mir, ihr Täter von Gesetzlosigkeit. Es ist alles damit verbunden, um von entscheidender Wichtigkeit zu verstehen, dass er erfüllt und enthüllt.
[4:42] Denn alles steht und fällt damit. Und immer wenn wir die Schrift aufschlagen, passiert hoffentlich das, was die Jünger auf dem Weg nach Emmaus und seine Jünger im Anschluss in Lukas 12 erlebt und erfahren haben.
[5:01] Und ich bete dafür. Für euch, für mich. Dass wenn wir die Schrift aufschlagen, um darin zu forschen, erleben, und zwar immer wieder, nicht nur initial bei unserer Rettung, immer wieder.
[5:20] Was die Jünger berichten in Lukas 24, 32, wo es heißt, und sie sprachen zueinander, brannte nicht unser Herz in uns.
[5:30] Als er auf dem Weg zu uns redete und als er uns die Schriften öffnete, enthüllte, die Decke wegnahm, damit wir es sehen.
[5:49] Möge unser Herz nicht so kalt werden oder sich so sehr daran gewöhnen, dass wir einen gepflegten Umgang damit haben.
[6:04] Geht auch nicht darum, einen selbstgemachten Emotionalismus heranzuwirken, sondern den Herrn zu bitten, dass er sich enthüllt.
[6:14] Und wenn wir ihn sehen, wir können nicht anders, als dass unsere Herzen brennen. Zuallererst enthüllt er den Botschafter, weil es um seine Botschaft geht.
[6:27] Und die Botschaft ist, was wir gerade gesungen haben. Siehe, siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt wegnimmt. Dann enthüllt er, dass die Empfänger dieser Botschaft sich wie kleine Kinder benahmen.
[6:45] Er enthüllt die Unmündigkeit Israels und vergleicht sie mit kleinen, unmündigen, verwöhnten Kindern, denen einfach nichts recht ist. Das passt mir nicht, das passt mir nicht, das ist das Lut, das ist das Klee, das ist das Heiß, das ist das, das ist das, das ist das, das ist das, das ist das, das ist das.
[6:58] Egal, was man macht, es passt ihnen nicht. Wie tragisch. Sie hören die Botschaft. Sie sehen das Lamm.
[7:10] Und sie sehen doch gar nichts. Und sie hören nichts. Nein, sie verachten. Sie verachten ihn sogar.
[7:23] Wenn wir nämlich ein bisschen weiter gehen, und wir kommen bald dazu, Kapitel 12, Vers 24, kommen die Pharisäer, die Superobergeistlichen, zu folgendem Schluss.
[7:36] All das Gute, was Jesus bereits gewirkt hat, all der Segen, all die Gnade, die geflossen ist, das ist ihre Schlussfolgerung.
[7:48] Die Pharisäer aber sagten, als sie es hörten, dieser treibt die Dämonen nicht anders aus, als durch den Belzebul, den Fürsten der Dämonen. Sie schreiben das Wirken des Geistes dem Satan zu.
[8:02] Mehr Verachtung geht nicht. Und die Botschaft, sie hören sie nicht. Und sie sehen sie nicht. Siehe das Lamm, nichts.
[8:17] Sie sind blind. Nein, es wird noch schlimmer. Die Pharisäer schauen bewusst weg. Sie wussten, wer vor ihnen stand.
[8:28] Sie wussten es. Denn alle Schrift hat von ihm gezeugt. ein bewusstes Ich will nicht.
[8:44] Und wer nicht hören will, das Sprichwort kennen wir, wer nicht hören will, kennt ihr das noch? Ich bin noch so aufgewachsen, war sehr hilfreich.
[8:55] Wer nicht hören will, muss fühlen. Na ja, Matthäus 11, 15 sagt, wer Ohren hat zu hören, der höre. In unserem Fall ist es aber so, dass die, die nicht hören wollen, die das Lamm Gottes und seine Botschaft verachten, auf die wartet nur noch eins, nämlich Gottes gerechtes Gericht.
[9:20] Und das ist das dritte, was Jesus enthüllt. Gottes gerechtes Gericht. Und seine Gerichte sind für uns vielleicht nicht immer nachvollziehbar. Die Art und Weise und wen er dazu benutzt.
[9:33] Aber sie sind immer gerecht. Und sie sind immer gut. Und sie sind immer vollkommen. Denn Gott ist gut. Und Gott ist gerecht. Und er ist vollkommen. Und er muss sich uns gegenüber nicht erklären, aber wir sollten hören und sehen und lernen.
[9:47] In Lukas 14, 29 sehen wir ein göttliches Prinzip. Eine göttliche, zeitlose Wahrheit in Bezug auf wie Jesus und Gott damit umgehen, wenn sie sich offenbaren und wie wir darauf reagieren.
[10:08] Es heißt hier, jedem, das schließt alle mit ein, jedem aber, dem viel gegeben ist, wie viel Offenbarung, wie viel Segen hat Israel erfahren in der Zeit, wo Jesus dort gewirkt hat.
[10:28] Jedem aber, dem viel gegeben ist, viel wird von ihm verlangt werden. Und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man desto mehr fordern.
[10:40] Ganz einfach. Je mehr Offenbarung und Erfüllung abgelehnt wird, desto schwerer fällt das Gericht aus. Und die Vergleiche, die Jesus sieht, er vergleicht Städte in Israel und sagt, es wird ihnen schlimmer ergehen als Sodom und Gomorra, dem Inbegriff von allem Unreinem und Bösem, was es gibt.
[11:05] Warum? Weil Israel mehr bekommen hat. seine Gerichte sind gerecht. Er rettet viel lieber, als er richtet.
[11:19] Aber er ist gerecht. Und entweder wurde sein Sohn für uns gerichtet, oder wir werden gerichtet für unsere Sünden. Aber Gerechtigkeit muss Genüge getan werden.
[11:34] Wahrheit Nummer 4, die er enthüllt, er enthüllt seine Gottheit. Denn nur er kann uns gerecht machen. Nur Gott kann Sünder rechtfertigen.
[11:49] Und so ist es absolut zentral, dass er an diesem Punkt klarstellt, wer er ist. Das lesen wir in den Versen 25 bis 27. Und zuallererst preist er Gott den Vater für seinen Rettungsplan.
[12:03] er beginnt mit einem Lob, mit einem Preis und sagt, dein Plan, Sünde zu erretten, ist gut. Er ist gerecht. Er ist gnädig.
[12:15] Er ist vollkommen. Es fehlt nichts. Und es ist auch nicht ein Plan B, es ist der Plan, den er schon immer hatte. Und er enthüllt ihn, wie wir dort lesen, unmündigen.
[12:29] Kindern, Kindern, kleinen, verachteten, schwachen, solchen, die nichts als Gegenleistung bieten können und sogar nicht mal daran denken.
[12:47] Für solche ist er gekommen. Das ist das Lobenswerte an seinem Errettungsplan. Und dafür lobt er ihn zuallererst. Und dann stellt er sicher, dass alle verstehen, dass er und der Vater eins sind, dass er Gott ist.
[13:04] Und wir haben das letzte Mal gesehen, das ist der Stein des Anstoßes. Das ist da, wo die Pharisäer ausflippen. Das ist da, wo die Leute sich abwenden. Das ist da, wo sie ihn töten und steinigen wollen.
[13:17] Ist euch schon mal aufgefallen? Ihr könnt mit den Leuten, wie man so schön sagt, über Gott und die Welt reden. Das ist in Ordnung. Wer immer dieser Gott sein mag.
[13:28] Ein Gott. Aber ist euch aufgefallen, wenn ihr von Jesus zu sprechen beginnt und erklärt, dass er der Sohn Gottes ist und dass es keine Errettung gibt, außer in ihm, denn nur er ist das Lamm, dann scheiden sich die Geister.
[13:50] Dann wird es ernst. Wir genauso. Wir reden nicht von einem Jesus. Wir reden nicht von einem Retter. Wir reden von dem einzigen Namen, der den Menschen unter dem Himmel gegeben ist, in dem Errettung ist.
[14:08] Nur Gott kann diese Errettung bewirken. Nur Gott kann diesen Heilsplan erfüllen. Und diese Erfüllung geschieht nur durch den Sohn.
[14:21] Niemand erkennt den Vater als nur den Sohn und wem der Sohn es enthüllen will. Und pass auf, denkst du, er wollte nicht. Doch, als nächstes sagt er, er gleich kommt.
[14:32] Es ist nicht so, dass er es verhüllen will, er will es enthüllen. Johannes 1 sagt, das Licht, und wisst ihr, wenn irgendwo Licht ist, dann ist überall Licht. Wir haben hier nicht mitten im Raum einen schwarzen Fleck, wo kein Licht ist.
[14:44] Johannes 1 sagt, das Licht kam in die Welt. Alle haben es gesehen. Aber sie haben ihn nicht angenommen.
[14:56] Sie wollten nicht. Sie wollten nicht. Aber Enthüllung geschieht nur durch den Sohn. Rettung gibt es nur durch den Sohn, indem er uns sein Wort enthüllt und sein Geist gibt, der uns in die Wahrheit des Wortes führt und neues Leben generiert und Kraft, um dann auch dieses Leben zu lieben.
[15:25] Dass es aber einen Gott gibt, einen Schöpfer, das ist jedem enthüllt. Jeder Mensch weiß, dass es einen Schöpfer Gott gibt.
[15:42] Ob er dem zustimmt, ob er das bejaht, das ist eine andere Geschichte, aber jeder weiß es. Warum? Durch die Schöpfung. Wo steht es? Genau, Römer 1, 20. Denn sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, achtet auf die Begriffe, die hier benutzt werden, wird seit Erschaffung der Welt, also von Anfang an, an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen, so dass sie, und das sind alle Menschen, keine Entschuldigung haben.
[16:23] Niemand, niemand wird je vor dem Herrn stehen und eine Entschuldigung vorbringen können. Gottesgerechte sind immer gerecht. Immer.
[16:37] Erwartet nicht, dass ihr alles versteht, niemand versteht alles, aber wir glauben es. Wenn ich entscheiden muss, zwischen dem, was ich verstehe oder glauben soll, in Bezug auf das, was Gott offenbart, ist die Antwort eindeutig.
[16:56] Ich glaube ihm. Ich vertraue nicht auf meinen Verstand. Auf den können wir uns nicht verlassen. Enthüllt aber auch, und das sind alles Dinge, die enthüllt werden müssen.
[17:12] Enthüllung. Wenn er uns nicht aufzeigt, wir sehen es nicht, wir wollen es nicht, wir können es nicht. Was er auch enthüllt, ist eine heiligende Wirkung, die mit der Enthüllung einhergeht für alle, die ihn lieben.
[17:34] Die, die ihn lieben, denen enthüllt er sich. Was für eine Verheißung. Die werden mehr und mehr und mehr sehen und erkennen und zwar wer er ist.
[17:49] Nicht was wir bekommen, wer er ist. In Johannes 14, 21 wiederholt er diese Wahrheit dreimal und einmal in dem Vers 21 spezifizierte sie.
[18:03] Wer sie hat, wer meine Gebote hat, wir haben sie. Und sie hält, naja, das ist eine andere Sache.
[18:19] Aber grundsätzlich wollen wir seine Gebote halten. Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt. das ist eine Feststellung, keine Aufforderung.
[18:32] Gehorsam ist ein Ausdruck von Liebe gegenüber Gott. Wer aber mich liebt, wer auf mich hört, wer Ohren hat zu hören und hört, wer mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und ich werde ihn lieben und jetzt kommt es und mich selbst ihm offenbaren.
[18:55] Enthüllen. Mein lieber Freund, das bedeutet schlicht und einfach, wenn wir hören, hören, hören, hören und es geht hier rein oder hier raus und hier raus oder es prallt an uns ab, als wären wir mit Teflon beschichtet, wird Gott irgendwann aufhören, sich zu offenbaren.
[19:19] Wir sehen nicht mehr. Wir können so viel schauen und suchen und wühlen, er enthüllt sich denen, die ihn lieben, aber denen enthüllt er sich auf eine Art und Weise, die nichts zu vergleichen ist.
[19:40] Wir gehen oft gerne in Urlaub und freuen uns vielleicht auf ein Ding, das wir noch nie gesehen haben und dann stehen wir davor und wow, das ist alles nichts. Schön, freut mich, wenn ihr euch darüber freut, ist toll, aber es ist nichts im Vergleich zu dem, was er denen enthüllt, die ihn lieben.
[19:59] Hört zu, 1. Korinther 2, 9-10 Wie geschrieben steht, nichts Neues, alles da, alles da.
[20:19] Wie geschrieben steht, was kein Auge gesehen, kein und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen Herzen aufgekommen ist.
[20:30] Wir haben noch nicht mal im Ansatz daran gedacht oder daran gedacht darüber zu denken. Was Gott bereitet hat, er hat es bereitet, wem?
[20:44] Denen, die ihn lieben. Uns aber hat Gott es offenbart, enthüllt durch seinen Geist.
[21:01] Kein Auge gesehen, kein Ohr gehört, kein Herz, auch nur im Ansatz darüber nachgedacht. Er enthüllt es denen, die ihn lieben. Er ist nicht gekommen, um zu verhüllen, sondern zu enthüllen.
[21:16] das, was er mehr als alles andere enthüllt, ist, wer er ist. Seit jeher und forscht nach.
[21:28] Hier ist nur eine Stelle. Wenn Gott sich enthüllt, ist der Scheinwerfer auf sein Wesen gerichtet. Und das ist, wer er ist. Das ist, was er hervorhebt. Ihr kennt die Geschichte, wo Mose sagt, ich möchte deine Herrlichkeit sehen.
[21:43] Ich möchte sehen, wie groß, majestätisch, wie herrlich du bist. Gott stellt ihn eine Felsspalte, weil er könnte es nicht ertragen, und er zieht an ihm vorbei, und er spricht, er benutzt sein Wort, um sich zu offenbaren, um seine Herrlichkeit zu zeigen.
[22:03] Seine Herrlichkeit kommt immer durch sein Wort. Und das ist, was er macht. Das ist, was er ausruft vor Mose. Und der Herr ging vor seinem Angesicht vor und rief, der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue, der tausenden Gnade bewahrt und Schuld, Übertretung und Sünde und Sünde vergibt.
[22:51] Was für ein Gott. Das ist unser Gott. Stark, warmherzig, gnädig, langsam zum Zorn, groß an Gnade und Treue, Gnade bewahrend, Schuld, Bebetretung und Sünde vergebend.
[23:13] Das enthüllt er. Meine Freunde, wenn wir das immer wieder sehen, das verändert unsere Herzen. Von Grund auf.
[23:26] Nicht, weil wir müssen, weil wir ihn lieben. Wenn Jesus sein Wesen offenbart, er hätte so viel sagen können.
[23:36] Zwei Dinge streicht er heraus. Ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. Von all den Dingen, von all den Eigenschaften.
[23:49] Genau wie bei Moses. Seine Gnade, seine Güte, seine Sanftmut, seine Demut. Und Römer 2, 4 oder verachtest du?
[24:05] Verachtung ist schlimm. Es ist etwas Bewusstes. Es ist ein Bewusstes nicht Achthaben, sondern Verachten. Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, seiner Geduld, seiner Langmut?
[24:27] Ich weiß nicht, wie lange Gott dich ertragen musste, bevor er sich enthüllt hat und du dich hast retten lassen. Aber egal, wie lange es bei dir war oder bei mir, es war lange genug.
[24:39] Lange, lange, lange. Verachten wir das nicht, sondern vielmehr lasst uns erkennen, dass uns die Güte Gottes, Güte Gottes, Güte Gottes, nicht die Angst vor Strafe, die Güte Gottes, die Güte Gottes vor dem Angesicht oder der Tatsache, dass wir wissen, dass wir Strafe verdienen und trotzdem Güte empfangen.
[25:05] Vielleicht hast du das schon erlebt, du hast etwas verbockt und du wusstest, du bist schuld. Und du wusstest, dass die Strafe gerecht sein wird und du sie verdient hast.
[25:18] Und du hast dich versucht, darauf vorzubereiten. Und dann kommt Gnade. Es ist fast schlimmer, die Gnade zu ertragen, als die Strafe, die wir verdient hätten.
[25:35] Kennst du das? Und es ist diese Gnade, keine billige Gnade, diese Gnade, die sich bewusst ist, ich habe es verdient und ich bekomme, was ich nie verdient habe.
[25:48] Das überwältigt unsere Herzen und führt uns zur Buße und lässt uns wirklich grundlegend anders werden. Und somit sind wir nicht nur beim fünften und letzten Punkt oder der letzten Enthüllung angekommen, sondern beim absoluten Höhepunkt.
[26:06] Jesus enthüllt, so gut es geht. die Fülle, das Ausmaß, die Auswirkungen, die Grenzenlosigkeit dieser Gnade Gottes.
[26:21] In den Versen 28 bis 20. Denn hier, hier erfüllt sich, was die Schrift schon lange vorhergesagt hat.
[26:34] hier beginnt die Erfüllung des Bundes, den Gott mit Abraham geschlossen hat. Was hat er den Abraham versprochen?
[26:47] 1. Mose 12, 1 bis 3. Und der Herr hatte zu Abraham gesprochen, geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde.
[26:59] Und dann kommt dreimal ich will. Und wenn ihr ich will lest bei Gott, könnt ihr auch sagen, ich werde. Denn das, was er will, wird er tun. Es ist bereits erledigt.
[27:11] Ich will und ich werde ist für Gott kein Unterschied. Das, was er will, tut er auch. Und ich will dich zu einer großen Nation machen und dich segnen. Und das hat er.
[27:22] Und ich will deinen Namen groß machen und du sollst ein Segen sein. Das hat er. Und ich will dich segnen. Und ich will die segnen, die dich segnen.
[27:33] Und wer dir flucht, den werde ich verfluchen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde. Das war die Verheißung von Anfang an.
[27:45] Der Messias war nie ein exklusiv Messias nur für Israel und für die Juden. Es war seit jeher der Plan enthüllt und jetzt erfüllt, alle Nationen zu retten.
[28:02] Das pure Gegenteil, ein Kontrast im Vergleich zu dem, was wir nur ein Kapitel vorher lesen, weil dort ist die Gnade nicht für alle Nationen gedacht, sondern dort weist Jesus die Jünger ausdrücklich an, nicht auf einem Weg der Nationen, Matthäus 10, 5, zu gehen und geht nicht in die Stadt der Samariter, geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel und geht und predigt und spricht, was sollen sie sprechen?
[28:32] Das Reich ist nahe gekommen, denn es geht um das Reich und es geht um das Lamm, das uns Eintritt verschafft in dieses Reich und weil Israel seinen Messias beim ersten Kommen nicht annehmen wollte, Wendet sich Gott in seiner Gnade allen Menschen zu.
[28:58] Das ist nicht ein Plan B, das war von Anfang an der Plan 1. Mose 12. Das ist kein Ersatzplan, das ist der Plan Gottes.
[29:11] Allen Menschen, allen Nationen, allen Sündern, um allen, die mühselig und beladen sind, Ruhe zu geben, ihr Retter zu sein.
[29:25] Das ist der Höhepunkt der Enthüllung, die Erfüllung des Bundes Abraham, der einmündet in den neuen Bund, den Jesus schließt und in Kraft tritt durch das vergossene Blut am Kreuz.
[29:41] Immer wenn wir Abendmahl feiern, erinnert uns Jesus daran. Dies ist der neue Bund in meinem Blut. Dies tut zu meinem Gedächtnis.
[29:55] So oft ihr davon trinkt, erinnern wir uns daran, bis er wiederkommt und er kommt wieder, um sein Reich in Fülle aufzubauen.
[30:10] So beginnt Matthäus 11, 28, kommt, kommt, seht, alle, nicht Israel, nicht Judah, nicht Jerusalem, alle, alle sollen kommen, alle, die mühselig und beladen sind.
[30:30] Und er wird allen, die kommen und glauben und sehen und hören, Ruhe geben für ihre Seelen.
[30:42] Seelenruhe. Kennst du diese Seelenruhe? Es ist genau das gleiche, was Paulus dann Titus erklärt.
[30:55] Titus 2, 11, denn die Gnade Gottes ist erschienen heilbringend für alle Menschen, selbst für die Kreter, die Lügner sind, faule Bäuche, böse Dinge reden.
[31:07] Auch für sie. Und die Mühsal und die Last, von der er spricht, klar, übergreifend ist es die Sünde per se, im Kontext ist es die Mühsal und die Last, die jedwelche Form von Religion mit sich bringt.
[31:29] Weil das ist der Kontext, in dem Israel war, als er zu ihnen spricht. Was ist die Essenz von Religion?
[31:42] Jede Religion, jede menschgemachten Religion, ganz einfach, Selbstvertrauen und Selbstgerechtigkeit.
[31:52] Religion sagt, ich schaffe das. Ich schaffe es, in den Himmel zu kommen mit dem, was ich mache. Ich bin gut genug.
[32:03] Nicht perfekt, aber gut genug. Nun, gut genug. Diesen Maßstab stellt Gott auf, nicht du und ich, niemand von uns. Aber das ist die Mühsal.
[32:14] Und ganz ehrlich, Hand aufs Herz, wenn die Leute mal einen Moment Zeit nehmen würden, um nachzudenken, würden sie feststellen, wie sie ihrem Gewissen konstant Gewalt antun.
[32:27] Denn das musst du, damit du denken kannst, dass du so gut bist, wie du nicht bist. Und wir wissen es, dass wir es nicht sind. Es ist schwer einzugestehen, aber wir wissen es.
[32:40] Das ist die Last. Und auf der anderen Seite, das pure Gegenteil von Selbstgerechtigkeit, ist Selbstverleugnung. Und die sagt, ich schaffe es nicht.
[32:51] Ich bin verloren. Ich brauche einen Retter. Ich brauche ein stellvertretendes Lamm, das geschlachtet und geopfert wird und bezahlt für das, was ich nie hätte bezahlen können, nicht mal hätte bezahlen wollen.
[33:11] Und so ist diese Rettung immer aus Glauben, immer aus Gnade. Und nicht umsonst trägt Abraham welchen Ehrentitel. Wie wird er genannt?
[33:26] Vater des Glaubens. Vater des Glaubens. In alle alttestamentlichen Heiligen wurden nicht errettet durch das Halten des Gesetzes, sondern durch Glauben.
[33:38] Habakkuk 2,4 Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Aus Glauben. Alle alttestamentlichen Heiligen, die wir in Hebräer 11 sehen und von denen wir lesen, wurden errettet aus Glauben.
[33:57] Alle neutestamentlichen Heiligen werden errettet aus Glauben. Epheser 2,8 Denn durch die Gnade seid ihr errettet mittels des Glaubens und das nicht aus euch.
[34:09] Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Und falls es immer noch nicht klar ist, macht Galater 2,6 es so klar, dass man sich Mühe geben muss, es nicht zu sehen.
[34:24] Galater 2,16 aber wissend, nicht vermuten, nicht Meinungen, die ich gehört habe, wissend, dass der Mensch nicht aus Gesetzeswerken gerechtfertigt wird, sondern nur, ausschließlich durch den Glauben an Jesus Christus.
[34:47] Auch wir haben an Jesus Christus geglaubt, damit wir aus Glauben an Christus gerechtfertigt würden und nicht aus Gesetzeswerken, weil, er wiederholt es dreimal, weil aus Gesetzeswerken kein Fleisch gerechtfertigt werden wird, weder damals noch heute noch irgendwann.
[35:08] Glauben, siehe und glaube das Lamm Gottes, dass der Weltsünde, dass deine Sünde wegnimmt, wenn du das glaubst.
[35:23] Und so ist nur in ihm allein, nur in Christus Errettung da. Siehst du ihn?
[35:36] Siehst du schon oder schaust du nur? Bist du nur ein Beobachter? Das hört sich ganz toll an. Ist nett. Wäre schön, wenn. Siehst du?
[35:50] Siehst du schon oder schaust du nur zu? In Johannes 11, 25 bis 16 sehen wir diese Begebenheit, wo Jesus zu Martha kommt und Lazarus bereits gestorben ist.
[36:04] Und er sagt folgendes. Jesus spricht zu ihr, ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.
[36:16] Gott muss dich nicht einfrieren lassen, in der Hoffnung, die sich nicht erfüllen wird, in Hunderten von Jahren auferweckt zu werden, um ewig zu lieben.
[36:30] Was für eine Torheit. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird in Ewigkeit nicht sterben.
[36:41] Und dann stellt er die Frage, glaubst du das? Das ist die Frage, die wir uns stellen müssen. Das ist die Frage, die wir Leuten stellen müssen. Glaubst du das?
[36:56] Aber der Sohn will uns nicht nur erretten, er will uns auch heiligen. Auch das finden wir als Ausdruck seiner Fülle der Gnade in Matthäus 11, 28 und folgende.
[37:12] Und dass dem so ist, ist unbestreitbar. In Johannes 17, 17 betet Jesus ausdrücklich. Am letzten Abend, bevor er ans Kreuz geht, folgendes Gebet zum Vater.
[37:27] Heilige sie durch die Wahrheit. Heilige sie. Dein Wort ist Wahrheit. Und falls immer noch Zweifel bestehen, 1.
[37:38] Thessalonicher 4, 3, denn dies ist Gottes Wille. Eure Heiligung. Gott will uns retten und heiligen.
[37:54] Aber wie geschieht das? Wie kann ich ein Leben in Heiligung führen? Indem ich immer wieder komme. Diese Einladung komme ist nicht eine einmalige.
[38:05] Sie ist nicht abgegolten. Ist nicht wie ein Ticket. Du kannst nur einmal damit fahren und das war's. Wir sollen immer wieder kommen. Weil das, was unsere Seelen immer wieder beunruhigt, ist unsere uns anhangende Selbstgerechtigkeit.
[38:22] Dieser kleine stinkende Pharisäer, der irgendwo in uns drin wohnt und immer sagt, du kannst das, du bist besser, du brauchst keine Hilfe. Doch! Und wir kommen immer wieder und empfangen Ruhe, indem wir unsere Sünde und unsere Mühsal abladen.
[38:40] Und wir kommen und lernen beständig, hoffentlich, bis er wiederkommt oder wir zu ihm gehen. Aber solange wir hier auf Erden sind, gilt es zu lernen und sein Joch auf sich zu nehmen.
[39:00] Kommt, lernt, nehmt auf euch, mein Joch, denn seine Last ist leicht. Seine Erziehung in Heiligung ist ein Ausdruck seiner Gnade, denn Titus 2,11 sagt, nicht nur, dass die Gnade heilbringend erschienen ist für alle Menschen, sondern sie, die Gnade erzieht uns auch, damit wir im jetzigen Zeitlauf, in dieser verdrehten komischen Welt, in der wir jetzt leben, hier, wo du bist, Gott wohlgefährlich leben.
[39:30] Das Joch der Selbstgerechten aber ist nicht leicht. Das Joch der selbstgerechten und religiösen Menschen ist erdrückend und ihre Last unerträglich.
[39:49] Dieses Bestreben vor Gott bestehen zu wollen aus eigener Kraft wird dazu führen, dass du entweder zerbrichst oder gesetzlich wirst oder einfach aufgibst.
[40:08] Trinkt doch eh nichts. Aber Jesu Joch, zu dem er dich einlädt, mit ihm zu gehen, ist sanft. Weißt du, warum es sanft ist? Weil er es trägt und deshalb ist auch die Last leicht.
[40:22] Und wenn wir in einem Joch mit ihm gehen, gemeinsam eine Joch Genossenschaft haben, sind wir immer bei ihm. Und er ist immer bei uns. Und wir sind nie alleine. Und es gibt keine getrennten Wege.
[40:32] Sie sind unmöglich. Selbst wenn ich in die Irre gehe, geht er mit mir in die Irre um mich, wie ein verehrtes Schaf, wieder zurückzuführen. Wenn wir in einem Joch mit ihm gehen, und nicht in einem ungleichen Joch, wie es in 2.
[40:50] Korinther 6, 14 heißt. Und Johannes bestätigt, dass sein Joch sanft ist, und seine Last leicht. In 1. Johannes 5, 2-3, hieran erkennen wir, dass wir die Kinder Gottes lieben.
[41:08] Wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Denn dies ist die Liebe Gottes, dass wir seine Gebote halten.
[41:20] Und seine Gebote, wer hätte das gedacht? sind nicht schwer. Wir tun uns schwer damit.
[41:36] Weil wir manchmal zu störrisch sind und uns nicht führen lassen und nicht lernen wollen. Meinen es besser zu wissen. Aber seine Gebote sind nicht schwer und seine Last ist leicht.
[41:47] Kennst du diese Liebe Gottes? Erkennst du, dass es nichts Erfüllendes gibt, als ihn zu sehen und seine Gebote zu halten?
[42:00] Also worauf wartest du? Höre auf die Botschaft. Höre auf das Wort. Es steht geschrieben und es ist ewig.
[42:13] Es wird sich nicht verändern. Siehe und bitte den Herrn, dass er sich enthüllt. Damit du ihn siehst, wer er ist in seinem Wesen.
[42:25] Dass du ihn erkennst immer wieder als das Lamm Gottes. Und komm, komm, um dich retten zu lassen und dann lerne, um in der Heiligung zu wachsen und nimm, erzwingt niemanden, nimm das Joch auf dich und erkenne, dass die Last, ja, es ist nicht ein problemfreies Leben, es ist ein erfülltes Leben und die Last ist leicht, weil er sie trägt.
[42:50] Dann lebe dieses Leben in Heiligung, mit ihm, verbunden mit ihm, denn ohne ihn sind wir verloren. Ohne ihn können wir keine Frucht bringen, Johannes 15, 1-8.
[43:04] Ohne ihn können wir nichts tun. Ohne ihn ist unser Leben fruchtlos und leer, aber wer auf ihn hört, der erfährt, was in Philippe 1, 11 steht, dann wirst du erfüllt.
[43:22] Erfüllt heißt, bis oben voll und wir werden sehen, es geht sogar noch darüber hinaus. Wer auf ihn hört, der wird erfüllt mit der Frucht der Gerechtigkeit, seiner Gerechtigkeit, die durch Jesus Christus ist, ja, weil er ist das Lahm Gottes, zu Herrlichkeit und zum Preis nicht von mir, sondern Gott, der der Geber aller guten Dinge ist.
[43:47] Und falls du denkst, das war gut, hör dir das an. Johannes 10, 10. Jesus sagt, ich bin gekommen, damit sie, du und ich, Leben haben und Gott im Überfluss.
[44:12] Im Überfluss. Mehr als genug. Mehr als nur für dich und mich. Im Überfluss, damit seine Liebe überfließt zu denen, die seine Liebe nicht kennen.
[44:27] Damit unser Herz überfließt mit Dienst gegenüber Gott und gegenüber dem Nächsten. Nicht wegen uns. Er gibt dieses Leben im Überfluss, damit wir geben können.
[44:41] Gott gibt immer. Nicht damit wir haben, sondern damit wir geben. Diese Botschaft, dieses Zeugnis, sein Wort, seine Wahrheit.
[44:58] was für eine Enthüllung. Uns ist noch nicht zu Ende. Jeden Tag sollen wir zu ihm kommen, damit wir ihn mehr und mehr erkennen.
[45:11] Lass uns beten. Treuer Gott und Vater, vergib, wenn wir denken, wir seien zu kurz gekommen. Vergib, wo wir blind und taub sind.
[45:26] Ja, du gibst im Überfluss. Du hast deinen Sohn gegeben, als Ausdruck deiner Liebe zu uns verlorenen Sündern. Diese Dinge sind so groß, wir können sie nicht erfassen in ihrer Fülle, aber wir bitten, Herr, lass sie uns mehr und mehr erfassen und dadurch verändert werden, hin zu dir, damit wir deinen Namen loben, ehren und preisen, jetzt und hier und bis du wiederkommst oder du uns zu dir holen wirst, zu dem Zeitpunkt, den du bestimmt hast.
[46:01] Amen. Amen. Amen. Vielen Dank.