Verpasse nicht die Botschaft

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Prediger

Martin Manten

Datum
20. Oktober 2024
Zeit
12:00

Transkription

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[0:00] In der letzten Predigt aus Matthäus 11 haben wir anhand des Vorbildes von Johannes dem Täufer fünf Lektionen gelernt im Umgang mit nagenden Zweifeln.

[0:24] Fünf Lektionen. Heute wollen wir darauf hören, was Jesus nun über diesen Johannes den Täufer zu sagen hat, was er selbst über ihn sagt.

[0:37] Sein Zeugnis. Der Titel der Predigt lautet, verpass nicht die Botschaft. Verpass nicht die Botschaft.

[0:48] Die Verse finden wir in Matthäus 11, ab Vers 7 bis 15. Matthäus 11, 7 bis 15. Als diese aber hingingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen über Johannes zu reden.

[1:07] Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Schilfrohr vom Wind hin und her bewegt? Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen mit weichen Kleidern bekleidet?

[1:19] Siehe, die, die weichen Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige. Aber was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten?

[1:31] Ja, ich sage euch sogar mehr als einen Propheten. Dieser ist es, von dem geschrieben steht, siehe, ich sende meinen Boten von deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten wird.

[1:44] Wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein Größerer aufgestanden als Johannes der Täufer. Der Kleinste aber im Reich der Himmel ist größer als er.

[1:58] Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt wird dem Reich der Himmel Gewalt angetan. Und Gewalttunde reißen es an sich. Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweiss, sagt, bis auf Johannes.

[2:12] Und wenn ihr es annehmen wollt, ihr ist Elia, der kommen soll. Wer Ohren hat zu hören, der höre.

[2:27] Damit du diese Botschaft, die wir hier finden, damit du diese Botschaft nicht verpasst, musst du unterscheiden können. Und zwar musst du unterscheiden können zwischen der Kraft und der Unfehlbarkeit der Botschaft selbst und den Botschaftern, die Gott benutzt, die allesamt Schwächen haben.

[2:53] Alle. In unserem Fall wollen wir das sehen anhand von Johannes dem Täufer. Ich will euch heute vier Fehleinschätzungen aufzeigen.

[3:07] Fehleinschätzungen, die wir vermeiden müssen. Oder vier Warnungen, die es zu beherzigen gilt, damit du die Botschaft Gottes nicht verpasst.

[3:19] Verpasst du die Botschaft nicht, weil du den Botschafter falsch einschätzt.

[3:30] Weil du den Botschafter falsch einschätzt. Verpasst du die Botschaft nicht, weil du die Bedeutung des Wortes oder der Prophezeiungen falsch einschätzt.

[3:41] Drittens. Verpasst du die Botschaft nicht, weil du den Heilsplan Gottes falsch einschätzt. Und viertens.

[3:53] Verpasst du die Botschaft nicht, weil du dich selbst überschätzt. Weil du dich überschätzt. Ich möchte mit ein paar grundlegenden, einleitenden Gedanken beginnen.

[4:09] Folgendes. Wenn der Botschafter für unglaubwürdig erklärt oder angesehen wird, dann hört niemand mehr auf ihn.

[4:21] Keiner hört mehr hin. Und so ist es eine beliebte Taktik des Feindes, die Botschafter ganz generell des Herrn für unglaubwürdig zu erklären.

[4:32] Oder sie zumindest so erscheinen zu lassen. Mit seinen Ausführungen in Matthäus 11, 7 bis 15 zerschmettert Jesus aber alle Zweifel bezüglich Johannes dem Täufer und bestätigt ihn als den Wegbereiter, als seinen Wegbereiter.

[4:57] Damit eben die Botschaft, die er bringt, das Evangelium, das Wort Gottes gehört wird und nicht untergeht. Nur weil der Botschafter mal Schwäche gezeigt hat.

[5:11] Und das führt uns zu Warnung Nummer 1. Warnung Nummer 1. Verpasse die Botschaft nicht, weil du den Botschafter falsch einschätzt.

[5:23] Weil du falsch über ihn denkst. In Vers 7 lesen wir, als diese aber hingingen, fing Jesus an, zu den Volksmengen über Johannes zu reden.

[5:35] Sie gingen weg. Die Volksmengen sind da. Wir müssen davon ausgehen, dass die Volksmengen mitbekommen haben, dass Johannes mit Zweifel zu kämpfen hat.

[5:48] Deshalb wendet sich Jesus nachher an die Volksmengen. Und wir müssen uns einfach bewusst sein, jeder kannte Johannes den Täufer. Alle wussten, wer er ist.

[6:02] In Matthäus 3, 5 lesen wir nämlich, da ging zu ihm hinaus Jerusalem und ganz Judäa und die ganze Umgebung des Jordans. Jeder wusste, wer Johannes der Täufer ist.

[6:15] Und jetzt kriegen die Leute mit. Und der Wegbereiter zweifelt. Was denkst du wohl, ist in den Köpfen dieser Volksmengen, die da waren, rumgegeistert.

[6:32] Die, die mitbekommen haben, naja, erstens sitzt er im Knast und das schon lange. Kann es sein, dass er doch nicht so ein guter Mann ist, wie wir alle dachten.

[6:43] Und dann erfahren sie auch, dass er Zweifel hat. Und zwar nicht irgendwelche Zweifel, sondern Zweifel in Bezug darauf, ob Jesus der Messias ist.

[6:54] Das ist essentiell. Das ist absolut fundamental. Und sie denken, vielleicht stimmt das gar nicht, was er einst so mit Überzeugung angekündigt hat über den Messias.

[7:10] Und vielleicht beginnen sie zu zweifeln wie er und denken, sollen wir auf einen anderen warten? Sollen wir auf einen anderen warten? Das ist eine heikle Situation hier.

[7:24] Deshalb greift Jesus auch ein. Denn nur, weil Johannes der Täufer mal mit Zweifeln kämpfte, bedeutet noch lange nicht, dass er ein kompletter Loser ist oder komplett unglaubwürdig wäre.

[7:40] Ihr müsst eins verstehen. Unglaubwürdig bedeutet nicht sündlos. Es gibt Begriffe, wo wir aufpassen müssen, dass wir sie nicht überstrapazieren in Bezug auf ihre Bedeutung.

[7:53] Unsere Glaubwürdigkeit hängt nicht von einem sündlosen Wandel ab. Klar, unser Leben unterstützt, was wir machen. Aber sündlos, dann können wir alle einpacken.

[8:06] Dann hat keiner mehr irgendetwas zu sagen von uns. Und Tatsache ist auch, Leute, die vorgeben, ein perfektes Leben zu führen, die perfekte Ehe, die perfekte Familie zu haben, nun, sie sind nicht nur Lügner und betrügen sich selbst, sondern ganz ehrlich, niemand, der auch nur ein halbwegs intaktes Gewissen hat, will irgendetwas mit ihnen zu tun haben.

[8:38] Niemand will etwas mit ihnen zu tun haben. Aber wer hingegen zu seinen Schwächen steht, und damit meine ich nicht, Seelenstripkeys überall und immer und alles auf den Tisch legen, davon rede ich nicht.

[8:53] Aber wer zu seinen Schwächen steht, wer aufrichtig nach Antworten sucht, in Bezug auf Fragen, die nun mal da sind, wer den richtigen Weg sucht, und die Leute das auch mitbekommen, der wird plötzlich nahbar.

[9:11] Der wird sympathisch irgendwie. Man denkt, oh, der weiß, wie es mir geht. Der kennt das auch. Ich bin nicht der Einzige.

[9:23] Kennst du dieses Gefühl, der Einzige zu sein, der komplett neben den Schuhen steht und ich weiß, worum es geht und irgendwie alles falsch macht? Das stimmt nicht.

[9:35] Das stimmt nicht. Aber Leute, die vorgeben, immer alles zu wissen, alles zu können, sie wirken irgendwie, naja, schon beeindruckend, aber gleichzeitig auch abstoßend.

[9:50] Verpasse also nicht die wunderbare und ermutigende Botschaft gleich vorweg in Vers 7, nämlich das zu unseren Schwächen zu stehen. Eine großartige Gelegenheit bietet, etwas ganz Elementares über die Gnade Jesu zu erfahren.

[10:09] Denn seine Gnade war, ist und bleibt größer als all unsere Versagen und all unsere Schwächen.

[10:20] Seine Gnade genügt. Seine Gnade reicht und seine Gnade ist alles, was wir brauchen. Und wisst ihr, Fakt ist, alle Botschafter Christi, alle, jeder Einzelne, alle, von denen wir auch in der Bibel lesen, werden versagen.

[10:36] Da oder dort. Aber die Botschaft, die sie bringen, die Botschaft wird weder versagen, noch an Kraft verlieren.

[10:49] Nie. Die Botschaft steht. Die Botschaft steht. Gottes Wort steht wie ein Fels. Aber erinnert euch an einige der großen Männer, mit denen wir alle vertraut sind.

[11:01] Mose schlägt den Fels, anstatt dass er zu ihm spricht. Petrus verleugnet den Herrn dreimal, obwohl er es ihm vorausgesagt hat.

[11:14] Er war schwach, er ist gefallen. Aber der Herr hat ihn nicht fallen lassen. Und Paulus, oh, der hatte auch seine Kämpfe. In Römer 7 berichtet er davon, wie er das, was er tut, das, was er nicht tun will, das tut er, und das, was er tun will, das tut er nicht.

[11:35] Wir haben alle unsere Kämpfe. Die Frage ist nur, wie kämpfen wir diesen Kampf? Paulus kannte auch dieses Gefühl, das jeder von uns hoffentlich irgendwie kennt.

[11:49] Nämlich das Gefühl, dem Auftrag, den Gott uns gegeben hat, nicht gewachsen zu sein. Weil wir um unsere Schwächen wissen, weil wir Paulus sehen, von dem wir in 2. Korinther 1,8 lesen, denn wir wollen nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder.

[12:15] Er sagt, ihr müsst das wissen. Wir brauchen nämlich auch eure Gebetsunterstützung in diesen Dingen, okay? Er kommt nicht, manchmal habe ich den Eindruck, wir haben ein falsches Bild von den Aposteln oder den Männern Gottes in der Schrift.

[12:29] Wir denken, sie stehen als Fels in der Brandung, unantastbar, immer auf Kurs. Nein, es sind Menschen wie du und ich, die einen Erlöser brauchen wie du und ich.

[12:44] Paulus schreibt nämlich, wir wollen nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder. Und wisst ihr, durch die Jahrtausende lesen wir das. Es ist auch uns nicht unbekannt. Was unsere Bedrängnis betrifft, die uns in Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig beschwert wurden, über Vermögen, sodass wir sogar am Leben verzweifelten.

[13:10] Paul sagt, ich bin manchmal, ich war sowas von am Ende. Aber Gottes Gnade ist nie am Ende. Nie. Und wie gesagt, er weiß um sein Versagen.

[13:23] Er ruft. Was ich nicht tun will, tue ich. Was ich tun will, tue ich nicht. Wer wird mich erlösen? Ich elende Sünder. Dank sei Jesus Christus. Und das können wir alle rufen.

[13:34] Und das müssen wir einander immer wieder zurufen. Und uns daran erinnern. Der einzige Grund ist dank seiner Gnade. Und dieser Auftrag, nämlich Botschafter zu sein an Christi Stadt, ist schlicht und einfach ein gewaltiger Auftrag, um nicht zu sagen, ein überwältigender Auftrag.

[14:04] ein Auftrag, wenn wir vor ihm stehen, wir manchmal denken, wie in aller Welt soll ich das machen? Man kommt sich vor, wie jemand, der keine Hände hat und aufgefordert wird, einen Faden in ein Nadelöhr einzufädeln.

[14:21] Völlig hilflos. Völlig überfordert. Nun am Ende von 2. Korinther 2, die Verse 14 bis 17, nachdem Paulus Gott zuerst dankt, stellt er eine Frage, die unheimlich wichtig ist, zu verstehen und vor allem auch die Antwort zu sehen, die auf die Frage kommt.

[14:48] Es heißt dort 2. Korinther 2, 14 bis 17, Gott aber sei Dank, der uns alle Zeit im Triumphzug umherführt, in Christus und den Geruch seiner Erkenntnis an jedem Ort durch uns offenbart, denn wir sind für Gott ein Wohlgeruch Christi in denen, die errettet werden und in denen, die verloren gehen.

[15:13] Den einen ein Geruch vom Tod zum Tod, den anderen aber ein Geruch vom Leben zum Leben. Wow, es geht hier um Tod und Leben und zwar um ewigen Tod und um ewiges Leben.

[15:29] Und es sollte uns nicht erstaunen, es sollte uns eher erschrecken, wenn wir diese Frage nicht stellen, die Paulus hier stellt. Und wer ist da zu tüchtig? Wer ist da zu tüchtig?

[15:44] Wer soll sich diese Aufgabe annehmen? Und im nächsten Kapitel, Kapitel 3, die Verse 4 bis 6, finden wir dann die tröstenden, hoffnungsspendenden und kraftspendenden Antworten auf diese Frage.

[16:04] Dort lesen wir folgendes. Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott.

[16:16] Nicht, dass wir von uns aus selbst tüchtig sind, etwas zu denken oder aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit ist von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat, zu dienen des neuen Bundes.

[16:34] Nicht des Buchstabens, sondern des Geistes, denn der Buchstabe tötet, der Geist aber macht lebendig. Ich kann euch eins sagen, der einzige Grund, warum ich hier stehe und predige, ist, dass ich Gott vertraue durch Christus und ihm bitte, dass er mich immer wieder tüchtig macht, sein Wort in seinem Geist zu predigen, was lebendig macht, was für eine Aufgabe.

[17:14] Ich möchte euch auch wirklich bitten, als Gemeinde, betet immer wieder für alle Lehrer und Verkündiger in der Gemeinde, dass wir diese Einstellung nicht verlieren, dieses Bewusstsein, unsere Tüchtigkeit kommt von ihm allein.

[17:27] Und es geht um Leben und Tod. Und wir können hier ein erstes Fazit ziehen. Johannes der Täufer ist kein Loser, kein nichtsnutziger Verlierer, sondern er ist einer, der bereit war, alles zu verlieren, um des Messias willen.

[17:48] Denn das tat er auch. Er hat seinen Kopf verloren. Er wurde geköpft. Beurteile nie einen Mann nach seinem schwächsten Moment.

[18:05] Beurteile niemand nach seinem schwächsten Moment. Wir haben sie alle. Schwache Momente. Wie gesagt, Paulus ist manchmal fast am Leben verzweifelt.

[18:17] Und uns muss auch klar sein, getrennt von der Gnade Gottes sind wir nicht nur schwach, sondern durch und durch unnütz, unbrauchbar für das Werk im Reich Gottes.

[18:33] Getrennt von der Gnade Gottes sind wir nicht nur schwach, sondern unfähig, unnütz für irgendetwas, was das Reich Gottes betrifft.

[18:44] Und es ist wichtig, dass wir verstehen, wie wir mit den Botschaftern umgehen. Und deshalb gibt Jesus hier Zeugnis über seinen Wegbereiter, damit die Leute sich nicht von ihm abwenden und die Botschaft, die Johannes gebracht hat, nicht verpassen.

[19:05] Nun, wie sieht sein Zeugnis aus? Erstens, Jesus bestätigt, dass er keine Windfahne ist, kein Zweifler per se.

[19:15] Er sagt, was seid ihr hinausgegangen? Ein Schilfrohr vom Wind hin und her bewegt zu sehen, am Ende von Vers 7. Irgendjemand, der sehr flexibel und anpassungsfähig ist, würde man heute sagen.

[19:26] Nein, es war ein Mensch, der eine Botschaft hatte, der feststand, er war keine Windfahne, aber er hatte Schwächen. Wir haben alle Schwächen.

[19:40] Epheser 4, Vers 14 warnt genau auch davor, eben nicht eine Windfahne zu sein. Wir sollen nicht mehr Unmündige, Unmündige sind kleine Kinder und Babys, nicht zurechnungsfähig bis zum gewissen Grad.

[19:54] Wir sollen nicht mehr Unmündige sein, hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre, egal wer da kommt. Wir laufen ihnen nach, wenn es uns gefällt, prüfen nichts.

[20:06] Das war nicht Johannes der Täufer. Er war kein Schilfrohr, hin und her, keine Windfahne, hin und her, bewegt durch jeden Wind der Lehre.

[20:19] Und schau, nur weil er mal zweifelt, zweifelt, ist er kein Zweifler. Das ist nicht, wer er ist.

[20:30] Das ist passiert. Ja, das leugnet niemand, aber es ist nicht, wer er ist. Und gleichermaßen, gleichermaßen, nur weil du und ich auch, nur weil wir immer noch sündigen, sind wir keine Sünder per se, sondern, du bist und bleibst ein Kind Gottes, das zwar immer noch in der Lage ist, zu sündigen und es auch tut, aber das ist nicht deine Identität.

[21:06] Du stellst dich nicht vor, als ich bin ein Sünder. Wir stellen uns vor und die Bibel nennt uns als Heilige, als Geschwister, als Brüder, als Schwestern, als Kinder Gottes. Das ist, wer wir sind.

[21:17] Aber genau wie Kinder manchmal ungehorsam sind, ihren Eltern hier auf Erden, so sind wir leider als Kinder Gottes auch manchmal ungehorsam und die Bibel nennt das Sünde. Aber es macht uns nicht zu Sünden.

[21:29] Wir sind Kinder Gottes. Jesus lässt wirklich keinen Raum für Zweifel, dass dieser Johannes, der Täufer, der verheißene Wegbereiter ist.

[21:47] Sein Wegbereiter. Der Wegbereiter des Messias. Und wir tun gut daran, seine Botschaft zu hören, auch wenn er ein unvollkommener Botschafter ist.

[22:00] Weißt du, Jesus gebraucht weder Johannes den Täufer noch irgendjemand von uns. Er gebraucht uns nicht, weil er uns braucht.

[22:11] Sprich, weil er uns nötig hätte. Oder weil wir besonders brauchbar wären. Nein, er braucht uns, weil es ihm gefällt, durch schwache Werkzeuge seine gewaltigsten Werke zu tun.

[22:29] Es gefällt ihm, durch schwache Werkzeuge seine gewaltigsten Werke zu tun, weil ihm dann nämlich alle Ehre zukommt. Es geht nicht um uns, es geht immer um ihn.

[22:40] Alles, was gut kommt, kommt gut wegen ihm. Alles, was nicht gut läuft, daran sind wir schuld. So sieht es aus. Als zweites hält Jesus fest, in Bezug auf den Botschafter, dass er eben nicht irgendein Edelmann ist, der im edlen Zwirn daher spaziert, um sich bewundern zu lassen, sondern er beschreibt ihn als einen demütigen Knecht.

[23:07] Vers 8. Oh, die Pharisäer, die Pharisäer, die Johannes der Täufer Ottenbrut nennt, wenn sie zu ihm kommen, die präsentieren sich gerne, und zwar an den dominanten Straßenecken in ihren Sonntagsgewändern, damit sie bewundert werden.

[23:25] Alle, die denken, sie seien etwas Besseres, etwas Besseres als ein Knecht. Oh, die lassen sich gerne bewundern. Aber wisst ihr, wir folgen dem Messias der Schrift.

[23:39] Wir folgen dem Messias, von dem es in Markus 10 heißt, dass er nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen. Nun, die in den weichen Gewändern lassen sich bedienen.

[23:52] Wir sind Diener. Wir haben Dienstbotenkleidung an, um es so zu sagen. Wir dienen dem, von dem es in Jesaja 53 heißt, dass er keine Gestalt hatte.

[24:07] Er hat nichts dargestellt. Niemand konnte angeben, Jesus ist mein Freund. Man verbarg sein Gesicht vor ihm, das lesen wir dort. Man bewunderte ihn nicht, wegen seines königlichen Gewandes, wie er dahergewandelt ist, in königlicher Manier.

[24:26] Nein, er band sich eine Schürze um und wusch. Füße. Die niedrigste, der niedrigen Arbeiten, die ein Knecht überhaupt tun kann.

[24:40] Das war sein Gewand. Und er lebte nicht in einem Palast. Nicht da, wo Könige leben, sondern er sagt, der Sohn des Menschen hat nicht mal eine Höhle, wie die Füchse, und kein Nest, wie die Vögel.

[24:54] Er hat nicht mal einen Stein, wo er sein Haupt hinlegen kann. Das ist unser Herr, dem wir dienen. Und das ist das Leben, das Johannes, der Teufel, führte.

[25:06] Er lebte nicht im Palast, er lebte in der Wüste. Er hatte kein edels Gewand, er trug Kamelhaar. Und er hatte nicht ein Bankett, wenn er an dem Tisch saß, sondern Heuschrecken und wilder Honig waren seine Nahrung.

[25:20] Und er war zufrieden damit. Das ist der Botschafter. Und drittens erklärt Jesus, dass er nicht nur ein Prophet ist, Vers 9.

[25:32] Er sagt, was seid ihr denn hinausgegangen? Einen Propheten zu sehen? Ja, aber noch mehr. Weit mehr. Er war nicht nur ein Prophet, er war der Einzige.

[25:47] Nur einer war der Wegbereiter des Herrn. Stell dir das vor. Den, auf den alle warten seit Tausenden von Jahren. Und dieser Johannes, der Täufer, ist sein Wegbereiter.

[25:59] Er ist mehr als ein Prophet. Er ist absolut einzigartig. Und wir tun gut daran, auf ihn zu hören. Das führt uns zu Warnung Nummer 2.

[26:12] Verpass die Botschaft nicht, weil du die Bedeutung des Wortes oder der Prophezeiungen im Wort falsch einschätzt. Das sind die Verse 10 bis 11a.

[26:24] Verse 10 bis 11a. Jesus selbst bestätigt nämlich die Prophezeiung.

[26:35] die Prophezeiung, die der letzte Prophet bis Johannes gegeben hat. Wir lesen sie in Malachi 3. Das ist nämlich, was Jesus zitiert.

[26:46] Siehe, und ihr wisst mittlerweile, was das bedeutet, wenn ein Siehe da steht, oder? Das heißt, setz dich gerade hin, mach die Augen auf, mach die Ohren auf und schau genau hin, verpass es nicht.

[26:58] Siehe. Ich, sagt, Gott sagt das. Ich. Gott sagt, ich sende meinen Boten, damit er den Weg von mir her bereitet.

[27:11] Jesus sagt, das ist er. Das ist der, von dem geschrieben steht. Oh, welcher Prophet hat eine Prophezeiung auf sich selbst bekommen? Auch das macht Johannes den Täufer einzigartig und im gewissen Sinne mehr als einen Propheten.

[27:26] Er bestätigt also die Prophezeiung und mit der Bestätigung der Prophezeiung bestätigt er auch ihren Botschafter und sagt, er ist es. Er ist es, von dem geschrieben steht.

[27:40] Vers 11a doppelt er noch nach und sagt, wahrlich, ich sage euch, unter den von Frauen Geborenen ist kein größerer Auferstanden als Johannes der Täufer.

[27:54] unterschätzt nicht den Botschafter. Unterschätzt nicht seine Botschaft. Und als drittes wird festgehalten, dass der größte AT, der größte alttestamentliche Botschafter klein ist im Vergleich zu denen, die im Reich Gottes sein werden.

[28:22] das wären dann wir. Wieso ist er klein? Ich meine, er ist der Größte, der je gekommen ist im Alten Testament, sagt Jesus.

[28:34] Wieso ist er klein im Vergleich zu denen, die im Reich Gottes sind? Verpasst das nicht. Er ist klein, weil er nicht Teilhaber des neuen Bundes war. Johannes der Täufer kannte Hesekiel 36, 24 bis 27 vom Lesen, aber nicht aus seiner Erfahrung, denn er war im Alten Testament.

[28:58] Er war noch nicht Teilhaber des neuen Bundes. Er hat nicht, wie es in Hesekiel 36, 24 heißt, ein neues Herz bekommen, einen neuen Geist, der in uns wohnt und nicht mehr weggeht.

[29:11] Und er hat nicht diese Verheißung gehabt, die Gott gibt und ich werde bewirken, dass ihr meine Satzungen haltet und in ihnen wandelt und meine Rechte bewahrt und sie tut.

[29:24] Das sind alles Verheißungen, die mit dem neuen Bund, dem Reich Gottes, das nahe gekommen ist, erst in Kraft treten. Johannes kannte das nicht.

[29:36] Was ich euch damit sagen will, ist, werdet euch bewusst, was für ein Vorrecht es ist, jetzt und hier in dieser Zeit zu leben.

[29:47] Neues Herz, neuer Geist, Geist innewohnend, der immer da ist, bei allen Kindern Gottes. In diesem Sinne sind alle, die im Reich sind, alle, die in der Gemeindezeit leben und wiedergeboren sind, größer.

[30:05] Nicht in dem, was wir tun, aber in dem, was wir bekommen haben. Warnung Nummer drei. Verpass die Botschaft nicht, weil du den Heilsplan Gottes falsch einschätzt.

[30:20] Alles läuft nach Gottes Plan. Und wenn wir die nicht verstehen, dann hängen wir ziemlich in den Seilen. Das erste, was uns klar sein muss, es gibt ein Himmelreich und ein Weltreich und die zwei haben nichts miteinander zu tun.

[30:38] in der Bergpredigt, der ersten Rede Jesu, dreht sich alles um dieses Reich, das Reich der Himmel, um das Wesen des Reiches, um den König des Reiches, um den Weg ins Reich und was die auszeichnet, die im Reich sind.

[30:56] Alles dreht sich um dieses Reich. Dieses Reich, von dem ich euch gerade gesagt habe, wer drin hat, ist größer, hat mehr Empfangen, mehr Siegen als Johannes der Täufer.

[31:10] Nun, was sagt Jesus selbst zu diesem Himmelsreich? Weil wir müssen dieses Thema, dieses Konzept verstehen, denn es ist eins der dominanten, alles durchziehenden Themen in der Schrift.

[31:23] In Johannes 18, 36 sagt Jesus, mein Reich ist nicht von dieser Welt. Es ist völlig andersartig. Es hat nichts damit zu tun. Die Prinzipien, die Herangehensweise, die Umsetzung, das Leben, mein Reich ist nicht von dieser Welt.

[31:41] Vergleich das mit einer Aussage Jesus aus Matthäus 20, 25, ihr wisst, dass die Fürsten der Nationen diese beherrschen und die großen Gewalt über sie ausüben.

[31:56] Unter euch, ihr, die in meinem Reich sind, sagt er den Jüngern, unter euch soll es nicht so sein. Oh nein, sein Reich ist anders. Sondern wer irgend unter euch groß werden will, soll euer Diener sein, so wie Johannes der Täufer.

[32:14] Und wer irgend unter euch der Erste sein will, soll euer Knecht sein. So wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben, als Lösegeld für viele.

[32:32] Was sagt Jesus über das Reich und Israel, die eigentlich die ursprünglichen Empfänger dieser Verheißung des Reiches sind? Matthäus 23, Vers 37, Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt die zu ihr gesandt sind.

[33:01] Wie oft, wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen? Wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel.

[33:14] Aber ihr habt nicht gewollt. Ihr habt nicht gewollt. Genauso wie wir es dann lesen in Matthäus 11, 14, er sagt, das ist Elia. Wer will, wenn ihr wollt, hört auf ihn.

[33:26] Gott versucht seit jeher seine Kinder zu sammeln, damit sie auf ihn hören und das Reich kommen kann in seiner Fülle. Aber meistens hören sie nicht.

[33:38] Sie wollen nicht. Und was sagt Jesus weiter über dieses Himmelsreich? Nun, die, die drin sind, müssen wissen, was es bedeutet, ein Bürger dieses Himmelsreiches zu sein.

[33:51] Er erklärt es den Jüngern in der Abschiedsrede. Er sagt, übrigens, ihr werdet verfolgt, ihr werdet gehasst, und in der Welt werdet ihr Bedrängnis haben, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.

[34:05] Es ist das, was wir dann lesen in Matthäus 11, 2, dass dem Reich Gewalt angetan wird. Das ist nichts Neues. Jesus hat es uns allen vorausgesagt. Wir müssen wissen, was es mit diesem Reich auf sich hat und wo wir uns befinden im Heilsplan Gottes in Bezug auf sein Reich.

[34:23] Jetzt ist nicht die Zeit des Friedensreiches. Jetzt ist die Zeit, wo das Reich wächst, obwohl ihm Gewalt angetan wird und viele versuchen, alles zu tun, den Wachstum dieses Reiches zu hindern.

[34:40] Johannes, nicht der Täufer, sondern Johannes, der Jünger, schreibt folgendes diesbezüglich und nimmt ausdrücklich Bezug auf Johannes, den Täufer, gleich zu Beginn seines Evangeliums, Johannes 1, 6 bis 11.

[34:58] Da war ein Mensch von Gott gesandt. Sein Name war Johannes. Er war von Gott gesandt. Dieser kam zum Zeugnis, damit er von dem Licht zeugte, damit alle durch ihn glaubten.

[35:15] Das war der Plan. Er war nicht das Licht, sondern damit er von dem Licht zeugte. Er wusste, was seine Rolle war. Er ist der Knecht, nicht der König.

[35:32] Das war das wahrhaftige Licht, das in die Welt kommend jeden Menschen erleuchtet. Er war in der Welt und die Welt wurde durch ihn und die Welt kannte ihn nicht.

[35:44] Er kam in das Seine wie ein König in sein Reich und die Seinen nahmen ihn nicht an. Das ist die Geschichte.

[35:55] Das ist die Geschichte von Johannes dem Täufer. Er kam, er hat alles richtig gemacht, aber die Leute wollten nicht hören. Nun, ändert sich das nach Pfingsten?

[36:11] Nein. In Apostelgeschichte 14 21 erinnert Paulus uns daran, was wir zu erwarten haben und wie dieser Weg, dieses Leben in diesem Reich Gottes aussieht.

[36:25] Dort lesen wir, und als sie jener Stadt das Evangelium verkündigt und viele zu Jüngern gemacht hatten, kehrten sie nach Lystra und nach Iconium und nach Antiochien zurück und befestigten die Seelen der Jünger.

[36:38] Wie befestigen sie die Seelen der Jünger? Du möchtest auch befestigt sein in deiner Seele, richtig? Ich auch. Wahrheit befestigt unsere Seelen und hier kommt die Wahrheit.

[36:52] Sie befestigten ihre Seelen und ermahnten sie, im Glauben zu verharren und dass wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen.

[37:06] Das ist die Botschaft. Daran hat sich nichts geändert. Vielleicht seid ihr vertraut mit diesem Spruch, dass das Blut der Märtyrer, der Same der Gemeinde ist.

[37:23] Das war so, das bleibt so, bis der Herr wiederkommt. Und Pastoraler Rat von Paulus in seinem letzten Pastoralbrief, dem letzten Brief, den er schreibt.

[37:36] Und ihr merkt, sie singen alle das gleiche Lied. Sie haben alle die gleiche Botschaft. 2. Timotheus 3, 12, alle, alle aber auch, die gottselig leben, wollen.

[37:51] Hier ist wieder dieser Aspekt des Wollens. Das ist deine Verantwortung. Aber die, die das wollen, in Christus Jesus, werden verfolgt werden.

[38:05] die gesamte Schrift zeugt vom Himmelreich. Das Himmelreich ist eins der großen Themen. Das ist das Generalthema in der Antrittsrede Jesu in der Bergpredigt.

[38:18] Er lehrt uns, wofür zu beten. Dein Reich komme. Das ist das, wofür wir beten. Und alle Propheten, alle Verkündiger dieser Botschaft leiden Gewalt, weil sie dieses Himmelsreich verkündigen, weil sie diese Botschaft, diese Evangeliumsbotschaft verkünden.

[38:39] Das ist nämlich die Logik von Vers 13, wenn es heißt, Matthäus 11, Vers 13, denn alle Propheten und das Gesetz haben Geweiss sagt, bis auf Johannes, und vorher heißt, deshalb leiden sie Gewalt.

[38:56] Wer treu ist der Botschaft, wird mit Verfolgung rechnen müssen, und es wird ihm Gewalt, in welcher Form auch immer, angetan werden. Aber nichtsdestotrotz, das Himmelreich ist nahe, aber noch nicht da in seiner Fülle.

[39:15] Es ist nahe, das ist die Botschaft von Johannes dem Täufer in Matthäus 3, er sagt, in jenen Tagen aber kommt Johannes der Täufer und predigt in der Wüste von Judäa und spricht, hier ist, was er sagt, tut Buße, denn das Reich der Himmel ist nahe.

[39:33] Es ist noch nicht vollständig da, aber es ist nahe und hätten sie gewollt, hätten sie gehört, ihr merkt, alles Konjunktive, wäre das Reich aufgerichtet worden.

[39:47] Nun ist es aber noch nicht so, denn es entspricht dem Plan Gottes, dass die Heiden auch Teil dieses Reiches werden. Und wisst ihr, jedes Reich hat einen König und die Bürger im Reich dienen diesem König.

[40:00] Und wir haben anfangs gesehen, es gibt ein Weltreich und Himmelreich. Es gibt den König Jesus Christus und es gibt den König dieser Welt, den Teufel. Einem von beiden dienen wir.

[40:12] Einem von beiden dienen wir. Es gibt keine neutrale Zone, auch nicht für Schweizer. Es ist entweder oder. Und unser König in unserem Fall ist quasi noch im Exil.

[40:28] Aber sein Reich ist bereits da. Es ist nahe, aber es ist noch nicht in seiner Fülle gekommen. Aber er wird kommen und er wird herrschen. Das ist der Heilsplan Gottes.

[40:38] Er wird wieder kommen. Doch bis es soweit ist, wird den Bürgern in seinem Reich Gewalt angetan. Vers 12. Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt wird dem Gewalt angetan und Gewalt tun der reißen ist an sich.

[41:01] Ja, bis der Herr wiederkommt und die Herrschaft übernimmt im Millennium und sich tatsächlich auf den physischen Thron Davids setzen wird, so wie es verheißen ist im Alten Testament.

[41:15] Dann wird er kommen und dann wird er herrschen. Aber zuerst kommt noch die Trübsals Zeit und dann kommt der Herr wieder sichtbar für alle und wird sein Reich aufbauen und jeder wird es wissen und alle werden unter seiner Herrschaft stehen.

[41:30] Aber diese Zeit ist noch nicht da. Diese Zeit ist noch nicht da. Das entspricht nicht dem Heilsplan Gottes. Und bis es soweit ist, ist es nicht nur so, dass uns Gewalt angetan wird, sondern hier ist auch die Rede von solchen, die versuchen, das Reich mit Gewalt an sich zu reißen.

[41:50] Aber mit Gewalt kommt keiner ins Reich. Mit keiner Gewalt dieser Welt. Kein persönlicher Effort, kein Versuch, mit aller Gewalt das Gesetz zu halten, wird dir die Türen in das Reich Gottes öffnen, sondern wie es am Anfang der Glückseligpreisung heißt, die Armen im Geist, nicht die Gewaltigen.

[42:18] Gottes Gnade, nicht Gewalt, Gottes Gerechtigkeit, nicht Gewalt, wird uns die Türen ins Reich öffnen. Aber es hat immer wieder viele gegeben und einige sind immer noch sehr präsent.

[42:32] Die versuchen, dem Reich Gottes Gewalt anzutun und dieses Reich, das ihm gehört, an sich zu reißen und denken, sie seien Verwalter dieses Reiches und der Gnaden.

[42:43] Wisst ihr, wer das ist? Die katholische Kirche. Die katholische Kirche versucht mit Gewalt die Leute nicht an Christus, sondern an sich zu binden, an ihre Dogmen, an ihre Vorstellungen, an ihre Art und Weise, wie man in den Himmel kommt.

[43:04] Sie binden sie an sich. Sie versuchen Verwalter des Reiches zu sein. Mit aller Gewalt. Sie schrecken vor nichts zurück. Ganz dunkel in der Geschichte der katholischen Kirche Gewalt in seiner exzessivsten Form die Kreuzzüge.

[43:23] Die Kreuzzüge. Mit Gewalt wollten sie Leute an sich binden und dachten sie so ins Reich zu bringen. Dabei ging es nur um sie selbst. Wir leiden Gewalt.

[43:36] Und es gibt solche, die dem Reich und dieser Botschaft Gewalt antun wollen und so tun, als hätten sie die Schlüssel zum Reich. Petrus hat nicht die Schlüssel zum Himmels Reich jetzt weitergibt.

[43:48] Auch das sind Dinge, Formen wie dem Reich Gottes Gewalt angetan wird. Es ist sein Reich.

[44:00] Es ist nicht von dieser Welt. Und Menschen können es weder kaputt machen noch an sich reißen. Aber dieses Reich breitet sich unauf haltsam aus.

[44:11] Durch die Gewalt, durch die Kraft des Wortes Römer 1, 16, denn ich schäme mich, des Evangeliums nicht. Es ist eine Kraft Gottes zur Errettung. Und so wächst das Reich, indem Menschen, indem sie die Botschaft hören und glauben, Teil dieses Reiches werden und ihrem König, der aktuell im Exil ist, beziehungsweise im Himmel, dienen und auf ihn hören.

[44:38] Wir werden das sehen in den Gleichnissen ab Kapitel 13. Viele Gleichnisse handeln davon und sollen uns ermutigen, das Himmelreich zu verstehen. Es ist schwierig, ja, und wir werden manchmal verfolgt und wir leiden Gewalt, aber das Reich kommt.

[44:55] Das Reich kommt. Nichts und niemand kann es von ihm oder an sich reißen. Es ist sein Reich. Er ist der König. Aber die Frage ist, wer will diese Botschaft hören?

[45:09] diese Botschaft, die Johannes der Täufer bringt, diese Botschaft annehmen und ihr glauben, diese Botschaft, von der wir in Matthäus 11, Vers 14 lesen, und wenn ihr es annehmen wollt, willst du das?

[45:34] Willst du diese Botschaft annehmen? Er sagt, er ist Elia, der kommen soll. Was meint er damit? Folgendes, die letzte Prophezeiung, die letzten Worte des letzten Propheten, nämlich Malachi, prophezeien, dass Elia kommen wird.

[45:55] Was heißt es dort? Malachi 3, Vers 23 bis 24. Siehe, siehe, ich sende euch Elia, den Propheten, ehe der Tag des Herrn kommt.

[46:11] Der Tag des Herrn ist der Tag, wo er wiederkommt und Gericht halten wird. Der große und furchtbare und er wird das Herz der Väter zu den Kindern und das Herz der Kinder zu ihren Vätern wenden, damit ich nicht komme und das Land mit dem Bann schlage.

[46:28] Er sagt, es wird einer kommen, wie Elia, mit dieser Botschaft, um die Herzen Gott zuzuwenden. Nur hat niemand gewollt. Niemand wollte hören.

[46:40] Fast niemand. Tragisch. Die Herzen der Kinder haben sich viel mehr von dieser Botschaft abgewandt. Doch der Tag wird kommen, an dem Israel den Messias, seinen Messias erkennen und er ihre Herzen sich zuwenden wird.

[46:58] Und er wird sie retten. Und er wird sie wiederherstellen. Und sie werden Teil seines Reiches unter seiner Herrschaft sein. Aber wer hört und kennt und erkennt und anerkennt diese Botschaft?

[47:13] Damals, aber auch heute. Wer hört auf diese Botschaft? Und das Hören ist unsere Verantwortung. Wir haben es gesehen, oft lesen wir in der Schrift, ihr habt nicht gewollt.

[47:26] Ihr habt nicht gewollt. Ihr habt nicht gewollt. Auf wen hörst du? Auf wessen Botschaft hörst du? Wenn du willst, und ich hoffe, du willst, dann hör auf die Botschaft, die Johannes der Täufer gebracht hat, als Elia, der kommen sollte, der verheißen war.

[47:46] Und was ist seine Botschaft? Siehe das Lamm Gottes. Siehe, er ist es. Das ist die Botschaft.

[47:58] Siehe, verpass es nicht. Das er ist das Lamm Gottes. Und somit sind wir beim vierten Punkt angekommen. Die vierte Warnung verpasst die Botschaft nicht, weil du dich einfach überschätzt und denkst, ach, ich blick besser durch.

[48:14] Ich brauche das alles nicht. Ich weiß schon, wo es lang geht. Ich kenne mich doch aus. Ich brauche das alles nicht. Nun, Fakt ist, Hände sind da, um zu arbeiten, richtig?

[48:26] Füße, um zu gehen, Ohren um zu hören, Augen um zu sehen, Ohren um zu hören, was zu hören. Diese Botschaft.

[48:39] Aber sie nicht nur zu hören, sondern ihr auch zu gehorchen. Meine lieben Freunde, überschätzt euch nicht, sondern erkennt, anerkennt die Botschafter, die Gott gesandt hat, immer noch sendet und senden wird.

[48:59] Die Verkündiger des Evangeliums, auch wenn sie schwach sind. Und das sind wir alle einfach nochmal zur Erinnerung. Erwartet nicht das völlig Unrealistische von den Botschaftern, die Gott sendet.

[49:13] Ja, es gibt einen Maßstab und wir wollen den so nah wie möglich kommen. Aber viel wichtiger als der Maßstab ist die Gnade und für die ist maßlos.

[49:27] Sie ist nie erschöpft. Nur deshalb können wir uns erdreisten, im gewissen Sinne diesen Auftrag wahrzunehmen. Erkenne und verstehe eben auch die Prophezeiungen, das Wort Gottes und halte sie fest, so wie wir in 2.

[49:44] Petrus 1, 19 lesen und so besitzen wir, wir haben es bereits, es kommt nicht, wir besitzen das prophetische Wort, das Wort, das von Propheten überliefert wurde.

[49:57] Umso fester, fester als alles andere haben wir dieses Wort, das überliefert wurde, auf das zu achten, ihr Wohltut.

[50:08] als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen, bis der Herr wiederkommt.

[50:19] So lange achten wir auf dieses Wort und orientieren uns an diesem Wort. So wie es Jesus auch seinen Jüngern sagt in der Abschiedsrede und sie daran erinnert, ihr müsst wissen, was das Wort sagt, weil sonst werdet ihr alles falsch einschätzen.

[50:36] Johannes Vers 16 1 bis 4 Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr nicht Anstoß nehmt an mir, weil ich nichts hergebe, weil ich keine edlen Kleider habe, weil ich nicht in einem Schloss wohne, weil ich nicht königlich daherkomme.

[50:54] Das gleiche sagt er schon am Ende von Kapitel 11 Vers 6 Glückselig, wer irgend nicht an mir Anstoß nimmt. Diese Botschaft, dieser König, dieses Reich, dieser Plan ist anstößig.

[51:06] Für die, die nicht hören wollen. Glückselig, wenn ich Anstoß nehme. Dies habe ich zu euch geredet, Johannes 16, damit ihr nicht Anstoß nehmt.

[51:18] Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen. Es kommt aber die Stunde, dass jeder, der euch tötet, meinen wir, Gott einen Dienst zu erweisen. Und dies werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben.

[51:33] Dies aber habe ich zu euch geredet. Wieso spricht er zu uns? Sprich, Herr, haben wir gesungen. Wieso spricht er zu uns? Dies aber habe ich zu euch geredet, damit, wenn die Stunde gekommen ist, ihr euch daran erinnert, dass ich es euch gesagt habe.

[51:54] Gottes Wort ist der Fahrplan. Das ist der Heilsplan, den Gott uns gegeben hat. Und wir sollen ihn lesen, wir sollen ihn verstehen und wir sollen darauf hören. Weder Jesus noch die Propheten noch irgendjemand hat je etwas anderes gelehrt, als dass dieses Reich kommen wird und bis es da ist, wird ihm Gewalt angetan.

[52:18] Also verstehe diesen Heilsplan, es ist sein Plan. Sein Plan. Und er wird ihn gewiss ausführen, gemäß seinem Wohlgefallen, dann wann er will, so wie er will, durch den, den er will.

[52:36] Aber sein Reich wird kommen und bis es kommt, trägt er die Seinen durch. Auch wenn wir zwischendurch Zweifel haben und durch dunkle Täler gehen und es schwere Stunden gibt und die gibt es.

[52:48] Aber er wird uns ans Ziel bringen. Wir werden ihm dienen, ihn loben, ihn preisen, in Fülle und Vollkommenheit, wenn er sein Reich aufrichtet.

[53:00] Und lasst euch nicht entmutigen von solchen Leuten, von denen wir in 2. Petrus lesen, von Spöttern. Indem ihr zuerst dieses wisst, okay, das müssen wir wissen, dass in den letzten Tagen Spötter mit Spötter kommen werden, die nach ihrem eigenen Begierden wandeln und sagen, wo ist nun die Verheißung seiner Ankunft?

[53:24] Wo ist er denn? Wieso ist er noch nicht zurück? Glaubt ihr das wirklich, sein Reich aufrichtet? Oh, diese Spötter gibt es überall. Lass sie spotten.

[53:35] Ihr wisst, wer zuletzt lacht, lacht am besten. Sie werden nichts zu lachen haben am Schluss. Denn seitdem die Pferde entschlafen sind, bleibt alles so, von Anfang der Schöpfung denken sie.

[53:47] Aber der Herr zögert die Verheißung nicht hinaus, wie einige es für ein Hinauszögern halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.

[54:10] Also zweifle nicht, überschätz dich nicht und nutz deine Ohren zu dem Zweck, wozu sie dir gegeben sind. So wie in dem bekannten Schema in 5.

[54:22] Mose 6 Höre O Israel oder Sprüche 1 bis 9 Höre mein Sohn Wir sind Kinder des Vaters Wir sollen hören oder Jesus auf dem Berg der Verklärung mit den Jüngern und das sind die Worte des Vaters.

[54:44] Matthäus 17 5 Während er noch redete siehe da überschattete sie eine lichte Wolke und siehe eine Stimme erging aus der Wolke die sprach dieser ist mein geliebter Sohn an dem ich wohlgefallen gefunden habe ihn hört hört auf ihn Maggie uncovered Municipal Vers 11, 15 heißt, wer Ohren hat zu hören, der höre.

[55:26] Es geht nicht um ein akustisches Wahrnehmen. Hören wir hin. Hören wir die Botschaft. Siehe das Lamm Gottes, das gekommen ist, der Welt Sünde hinwegzunehmen.

[55:39] Lass es mich ganz persönlich machen. Siehe das Lamm Gottes, das gekommen ist, deine Sünde hinwegzunehmen. Hörst du diese Botschaft?

[55:51] Glaubst du? Willst du sie annehmen? Der Herr ist gütig und langmütig. Er ist gekommen, um zu retten. Und er wird wiederkommen, um zu richten und sein Reich aufzurichten.

[56:05] Lass uns bieten. Treue Gott und Vater. Wir kommen hier zusammen als deine Kinder. Wir singen, sprich, oh Herr. Er lässt uns hören.

[56:23] Lass uns verstehen. Lass uns diese Botschaft im Glauben annehmen und in Treue verkünden, auch wenn es bedeutet, dass wir verspottet werden oder uns Gewalt angetan wird.

[56:34] Das ist nichts Neues. Und was auch nichts Neues ist, ist, dass du in all diesen Dingen immer bei uns bist. So wie du es den Jüngern verheißen hast, gilt es auch uns.

[56:46] Mir ist gegeben alle Macht, alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Du hast alles in der Hand. Und siehe, ich bin bei euch. Alle Zeit bis an das Ende der Erde.

[56:59] Und deshalb, Herr, weil du bei uns bist und uns tüchtig machen willst, lass uns treue Botschafter sein an Christi statt, die keine Mühen scheuen und sich nicht von Furcht verkriechen, sondern dir dienen und hören, um zu gehorchen und hören, um weiterzugeben.

[57:21] Siehe das Lamm Gottes, das gekommen ist, der Weltsünde hinwegzunehmen. Amen.