[0:00] Nun, wir sind in Matthäus Kapitel 11 angelangt. Und mit Matthäus Kapitel 11 sind wir auch an einem sehr bedeutenden Wendepunkt im Dienst Jesu angekommen.
[0:15] Die Präsentation des Königs ist nun abgeschlossen. Wie fällt die Reaktion auf diese Präsentation aus?
[0:30] Nun in einem Wort, zum größten Teil Rebellion. Das ist das, was jetzt folgt. Ab Kapitel 11 bis und mit 13 werden wir Zeugen, man kann es kaum fassen, aber nur nebenbei, wir hätten nicht anders reagiert.
[0:46] Wir werden Zeugen einer zunehmenden Ablehnung bis hin zur offenen Rebellion gegenüber dem König. Warum? Weil weder der König selbst in seiner Person, noch sein Reich, von dem er spricht, noch der Eingang in dieses Reich, noch das Leben derer, die in diesem Reich wohnen und leben, der Erwartungen der Zeitgenossen Jesu entsprechen.
[1:18] Sie wollten einen anderen König, sie erwarteten ein anderes Reich, einen anderen Eingang und wer reinkommt und was es bedeutet, drin zu sein. Sie haben es nicht kapiert.
[1:32] Das ist nichts Neues leider. Und wir müssen feststellen, dass vor allem unter den Juden sich zunehmend Zweifel und Auflehnung gegenüber ihrem Messias regte.
[1:54] Der Messias, auf den sie so, so lange gewartet haben. Der Messias, der kommt und wie wir sehen werden, alle Zeichen erfüllt ihn, als diesen identifizieren und trotzdem.
[2:08] Wollen sie ihn nicht. Sie wollen ihn nicht. Es beginnt mit Zweifel. Und Zweifel bieten einen perfekten Nährboden.
[2:22] Ein Nährboden für wachsenden Unwillen, der letztendlich in offener Rebellion gipfelt und einem sich abwenden vom Herrn.
[2:35] Gibt den Zweifeln Raum. Ihre Frucht ist absolut zerstörerisch. Ja, Zweifel.
[2:49] Zweifel. Zweifel. Sie scheinen so unscheinbar. Aber wer kennt sie nicht? Wer kennt nicht dieses unangenehme Gefühl, irgendwie den Boden unter den Füßen zu verlieren, auf dem man doch dachte, dass man sicheren Halt und Stand findet.
[3:14] Dieses Gefühl von sich verlassen, verloren, vielleicht sogar verraten, zu fühlen.
[3:27] Oder schlicht und einfach unverstanden vom Rest der Welt. Und man zweifelt an allen anderen. Und wenn Zweifel uns beschleichen, dann ist das so ein gradueller Prozess.
[3:40] Es ist so, wie man Salami isst. Okay? Also richtige Salami. Salami am Stück. Ich hoffe, du nimmst das Ding nicht wie ein Schwertschlucker. Weg.
[3:51] Wie ist man Salami? Stück für Stück für Stück. Man sitzt, man schwarzt, man redet. Plötzlich ist die Salami weg. Und jeder fragt sich, wo ist sie hin?
[4:07] Zweifel arbeiten genau gleich. Das fatale Resultat ist nicht unmittelbar da. Aber es kommt. Es kommt.
[4:19] Wenn wir Zweifel nicht Einhalt gebieten werden. Sie trüben unsere Sicht von Gott. Und wie gesagt, wenn wir nichts dagegen unternehmen, dann nagen sie.
[4:34] Unaufhörlich. Man hat den Eindruck, sie würden nie Schlaf brauchen. Sie sind immer da. Sie nagen an unserem Vertrauen in Gottes Wesen und sein Wirken. Ähnlich wie einem Biber, der an einem Baum nagt.
[4:47] Und lassen genug lange daran nagen. Und dieser Baum, von dem wir gesungen haben, der eigentlich Früchte bringen soll, wird fallen. Er wird fallen.
[4:59] Es ist nur eine Frage der Zeit. Und so habe ich die Predigt von heute mit folgendem Titel überschrieben. Wenn Zweifel nagen. Wenn Zweifel nagen.
[5:15] Wir lesen gemeinsam den Text, Matthäus 11, die Verse 1 bis 6. Und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, ging er von dort fort, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.
[5:34] Als aber Johannes im Gefängnis die Werke des Christus hörte, sandte er durch seine Jünger und ließ ihm sagen, bist du der Kommende oder sollen wir auf einen anderen warten?
[5:53] Bist du der Kommende oder sollen wir auf einen anderen warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihm, geht hin und verkündigt Johannes, was ihr hört und seht.
[6:04] Blinde werden wieder sehend und Lahme gehen umher. Aussätzige werden gereinigt und Taube hören. Und Tote werden auferweckt und Armen. Armen wird gute Botschaft verkündigt.
[6:18] Verkündigt. Und glückselig ist, wer irgend nicht an mir Anstoß nimmt. Und Zweifel zu säen, ist nicht nur eine der beliebtesten Taktiken des Widersachers, es ist definitiv auch eine der effizientesten.
[6:45] Mann sind die Dinge wirksam. Und er liebt es, Zweifel zu säen. So begann die Geschichte bei Adam und Eva. Er säht Zweifel in das Wesen Gottes, in das Wort Gottes, in die Wahrheit Gottes.
[7:04] Zweifel dienen immer dazu, uns wegzuführen von Gott und zu denken, den Weg, den wir entschieden haben, sei der Richtige.
[7:16] Sie führen immer weg von Gott. Immer. Wenn wir nicht richtig damit umgehen. Und so will ich euch heute fünf Lektionen aufzeigen, die wir von Johannes dem Täufer lernen können und hoffentlich auch lernen werden und einander immer wieder daran erinnern werden, weil wir alle haben, zu gewissen Zeitpunkten mit Zweifeln zu kämpfen.
[7:37] Aber es gibt hier fünf äußerst wertvolle Lektionen, die wir von Johannes dem Täufer lernen können, damit Zweifel ihre Entfremdende, weil das tun sie nämlich, sie entfremden uns voneinander.
[7:51] Wenn wir an Leuten zweifeln, wird die Distanz immer größer, damit ihre Entfremdende und Lähmende macht. Zweifel wirken auch lähmend. Man will nichts mehr machen.
[8:03] Und wenn, dann ist es das Falsche. Und wenn sie diese nicht entfalten sollen, dann dürfen wir heute diese fünf Lektionen lernen von Johannes dem Täufer.
[8:17] Lektion Nummer eins. Rechne mit Zweifeln. Rechne damit. Sei vorbereitet. Zweitens. Prüfe deine Erwartungen.
[8:32] Prüfe deine Erwartungen. Drittens. Stell die richtigen Fragen der richtigen Person.
[8:45] Stell die richtigen Fragen der richtigen Person. Viertens. Vertraue dem Wort. Und fünftens.
[9:00] Lass deine Hoffnung nie los. Lass sie nicht los. Lass alles andere los.
[9:13] Aber nicht die Hoffnung. Die in Christus begründet ist. Das sind die fünf Lektionen. Wir wollen uns aufmachen in dem Kampf gegen diesen niederträchtigen, hinterlästigen Feind.
[9:25] Der nicht anklopft und fragt, ob er reinkommen kann. Er kommt einfach und nistet sich ein. Diesen Feind namens Zweifel. Lektion Nummer eins. Rechne mit Zweifeln und sei vorbereitet.
[9:37] Rechne mit Zweifeln und sei vorbereitet. Wenn wir es mit einem Feind zu tun haben, müssen wir ihn ernst nehmen. Wir müssen ihn kennen und wir müssen vorbereitet sein.
[9:48] Denn in Anführungs- und Schlusszeichen die besten die besten unter uns können Zweifel zum Opfer fallen.
[10:01] Das kann jeden treffen. Denn wir sehen hier Johannes den Täufer. Er war der Wegbereiter.
[10:13] Er war der, der ein paar Kapitel vorher sagt, siehe, das Lamm Gottes, das gekommen ist, der Welt Sünde hinwegzunehmen. Er wusste, wer Jesus ist. Vor Geburt war er ausgesondert, aufgewachsen, aufgezogen worden, um diese Botschaft zu bringen.
[10:34] Hand aufs Herz. Wer hätte gedacht, dass er je die Worte aus Johannes des Täufers Mund hören würde?
[10:45] Bist du es, oder sollen wir auf einen anderen warten? Niemand hat damit gerechnet.
[10:59] Wie kann das sein? Wie kann das sein? Nun, nichts Neues. In den Psalmen finden wir das gleiche Muster sehr oft.
[11:13] Der Psalmist, viele hat David selbst geschrieben, stellt oft die Frage, warum geht es den Ungläubigen besser, als denen, die Gott treu sind?
[11:27] Er verzweifelt an der Tatsache, dass er Umstände falsch interpretiert. Und in dem Moment, wo er nicht mehr die Umstände sieht, sondern wieder Gott, weichen seine Zweifel.
[11:46] Wir kämpfen alle damit, okay? Das ist nicht die Frage. Jeder, vor allem in Drucksituationen, weiß, dass Zweifel sprießen können.
[12:01] Und sie sprießen wie Unkraut. Niemand will es und sie kommen trotzdem. Und Mann, sind die Dinge hartnäckig. Oder? Es ist manchmal wie Unkraut. Du kannst es abbrennen, du kannst es vergiften, du kannst es ausreißen.
[12:14] Ich habe so ein Ding im Garten, ich weiß nicht, was ich mit dem anfangen soll. Es wächst immer wieder nach. Oft, wenn ich im Garten bin, denke ich an den Garten Eden und die Konsequenzen davon.
[12:26] Ja, es ist so naheliegend, die Verbindungen. Drucksituationen. Wo ist Johannes als er zweifelt?
[12:39] Im Gefängnis. Das war schon lange. Schon lange. Oh, wenn der Druck kommt, kommt raus, was drin ist. Das war schon immer so. Und während er dort im Gefängnis sitzt, und damit hat er wirklich nicht gerechnet.
[12:56] Johannes hat nicht damit gerechnet, dass er als Vorreiter Jesu im Gefängnis landet. Oh, er hatte ganz andere Gedanken, wie wir sehen werden. Aber er sitzt im Gefängnis und hat viel Zeit, um nachzudenken.
[13:12] Viel Zeit. Und wahrscheinlich auch Gefängniswärter und Mitgefangene. Johannes, glaubst du immer noch an den Typen, den du da verkündigt hast, aus dem Jordan warst?
[13:25] Echt jetzt? Schau mal, wo es dich hingebracht hat. Oh, Leute, die ihm in die Ohren flüstern. Nichts Hilfreiches. Und seine Gedanken beginnen zu kreisen.
[13:37] Uh, kennt ihr das? Ungewissheit. Sorgen. Ängste. Erfüllen plötzlich seine Gedanken.
[13:52] Und langsam aber sicher sickern die Zweifel aus den Gedanken ins Herz. Sie vergiften das Herz.
[14:03] Die Zweifel. Jeder von uns hat seine Herausforderung. Du, deine, ich meine. Jeder von uns befindet sich immer wieder mal in einer Drucksituation.
[14:16] Du in deiner, ich in meiner. Das ist nichts Neues. Damit müssen wir rechnen. Und das ist auch nicht das Problem. Wie gehe ich damit um?
[14:30] Wie gehe ich damit um? Das ist die alles entscheidende Frage. Und wir werden es auflösen. Es sind ja fünf Lektionen. Die erste ist, dass wir damit rechnen.
[14:41] Und wir sind immer noch unter Punkt 1. Und ein letzter Gedanke zu Punkt 1. Er ist nicht angenehm, aber er ist einfach wahr.
[14:54] So sieht es aus. Wir Menschen sind schwach. Wir sind schwach.
[15:06] Wir sind schwach. 2. Korinther 4, 7-9 vergleicht Paulus uns mit zerbrechlichen, irdenen Gefäßen. Mit Tontöpfen.
[15:19] Ein Blumentopf. Die Terrakotta sehen schön aus. Lass ihn einmal fallen. Kaputt. Es braucht nicht viel. Kaputt.
[15:30] zerbrechlich. Schwach. Paulus beschreibt es so, 2. Korinther 4, 7-9. Wir haben aber diesen Schatz, den Schatz der Erlösung des Evangeliums, in erdenen Gefäßen.
[15:46] In zerbrechlichen. In schwachen. Damit, das ist nicht ein Fehler, das ist ein Plan, und zwar der Plan Gottes. Damit die Überfülle der Kraft sei Gottes und nicht aus uns.
[16:01] Nicht aus uns. In allem bedrängt, aber nicht erdrückt. Keinen Ausweg sehend, aber nicht ohne Ausweg. Verfolgt, aber nicht verlassen.
[16:16] Niedergeworfen, aber nicht umkommend. Ich denke, ihr seid damit so vertraut wie ich. Diese Eindrücke, diese Gefühle bedrängt.
[16:31] Man hat den Eindruck, die ganze Welt ist gegen einem. Keinen Ausweg sehend. Nur weil wir keinen sehen, heißt nicht, dass keiner da ist. Aber die sind sehr unangenehm.
[16:44] Keinen Ausweg sehend. Verfolgt. Niedergeworfen. Oder eben einfach schwach.
[16:57] Hebräer 4,15 erinnert uns daran, dass Gott sehr wohl weiß, mit wem er es zu tun hat. Nicht nur, dass er uns gemacht hat.
[17:10] Hebräer 4,15 erinnert uns, dass wir einen hohen Priester haben, der Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten.
[17:24] Er erkennt uns. Und er lässt uns nicht fallen, weil wir zu schwach sind. Die Welt lässt einen fallen. Aber nicht unser Herr.
[17:36] Er weiß es. Und er hat Mitleid. Er hilft uns. Er ist da. Er ist da. Er ist da. Er ist da. Er ist da. Er ist da. Er warnt uns davor.
[17:50] Von jedem Wind der Leere hin und her. Gott ist gut. Gott ist nicht gut. Ich vertraue ihm. Ich zweifle. Ha, ha, ha, ha.
[18:01] Hin und her. Hin und her. Wie elend. Wir sollen nicht von jedem Wind der Leere hin und her geworfen und umhergetrieben.
[18:13] Geworfen und getrieben. Es sind Dinge, die einfach mit uns passieren, weil wir nicht richtig darauf reagieren. Okay? Wenn wir nicht aufpassen, geschieht genau das.
[18:24] Wer wird gerne hin und her gestoßen und umhergetrieben? Du gehst nicht in die Richtung. Deine Zweifel treiben dich in eine Richtung, wo du gar nicht hin willst. Durch Betrügerei der Menschen, durch ihre Verschlagenheit zu listiger, sonnenem Irrtum.
[18:41] Was für ein passendes, unangenehmes, ja, aber was für ein passendes Bild. Hin und her. Umhergetrieben, geworfen, Empfänger von Dingen und wir sehen uns nur noch als Opfer der Umstände.
[18:54] Sehr beliebt in unserer heutigen Zeit. Heute ist niemand mehr schuld an irgendetwas. Es sind immer die anderen oder die Umstände. Immer. Nein, ist nicht so.
[19:06] Nein. Gibt es schlimme Umstände? Gibt es Leute, die ungerecht sind zu uns? Ja. Willkommen im Club. Jesus wurde immer ungerecht behandelt.
[19:17] Immer. Ja, wir Menschen sind schwach, unbeständlich, empfänglich für Zweifel, aber lass mich das nochmal betonen aus 2. Korinther 4.
[19:29] Wir werden nicht erdrückt. Und wir sind nicht ohne Ausweg. Und wir sind nicht verlassen.
[19:42] Das ist etwas vom Elendesten. Nicht alleine, sondern einsam. Alleine und einsam ist ähnlich, aber nicht das Gleiche. Manchmal bist du einfach allein, aber ist alles in Ordnung.
[19:56] Aber wenn du allein bist, und einsam ist, die Einsamkeit dich beschleicht, das ist Elend.
[20:06] Es mag sein, dass es sich manchmal so anfühlt. Und das will ich auch nicht bestreiten.
[20:18] Aber es ist nicht so. Es ist nicht so. Nun, nebst dem, dass wir mit diesen Angriffen rechnen müssen und vorbereitet sein sollen, Lektion Nummer 1, hier Lektion Nummer 2.
[20:34] Prüfe deine Erwartungen. Prüfe deine Erwartungen. Sind sie realistisch?
[20:46] Nein, besser. Sind sie biblisch? Sind sie biblisch? Gehen wir zu Johannes dem Täufer, denn wir wollen ja von ihm lernen.
[20:57] Johannes der Täufer, als Erwartungen, hatten nichts mit dem zu tun, was passiert, seitdem er im Knast sitzt. In seiner Ankündigung, wir kommen gleich dazu, in Matthäus 3, kündigt er den Messias an.
[21:14] Aber er spricht von einem Messias, der kommt, um Gericht zu halten und sein Reich aufzubauen. Das ist seine Erwartung. Er erwartet, dass der Messias, sein Volk, die Juden, aus der Unterdrückung der Römer endlich befreit, sein Reich aufbaut und sie mit ihm herrschen würden, nicht im Knast landen.
[21:42] Johannes dachte, oh, jetzt kommt er, jetzt kommt Ordnung, er wird Gericht üben, er wird sein Reich aufbauen und wir dürfen mit ihm herrschen. Stattdessen findet er sich seit langer, langer, langer Zeit in einem römischen Gefängnis.
[22:00] Naja, da können schon mal Zweifel aufkommen, oder nicht? Matthäus 3, nur kurz, wenn er ihn ankündigt, dann spricht er auch davon, dass die Axt an die Wurzel bereits angelegt wird, um den Baum umzuhauen, damit er ins Feuer geworfen wird.
[22:18] Er spricht von einer Feuertaufe, von einer Wurfschaufel, dass er seine Tenne reinigt und die Spreu vom Weizen trennt, um sie in unauslöschlichem Feuer für immer zu verbrennen.
[22:30] Das ist Gerichtssprache, okay? Das hat er erwartet. Das hat er angekündigt. Und jetzt?
[22:44] Jetzt hört er nichts von Gerecht, nichts von Feuer, nichts von Herrschaft der Juden und Befreiung der Römer.
[22:56] Nein, wir lesen Vers 1 in Kapitel 11. Jesus sieht umher und lehrt und predigt. Super! Fantastisch!
[23:07] Und wo bleibt das Gerecht? Er lehrt. Er predigt. Er heilt die Leute und zwar alle. Alle. Er ist gnädig und barmherzig.
[23:22] Er kümmert sich um die Schwachen, um die Aussätzigen, um die Sünder. Man könnte sagen, um den Abschaum der Gesellschaft.
[23:34] Die, um die alle im Bogen rummachen. Wir haben viel davon gelesen in Kapitel 8 und 9. Aber der Höhepunkt ist, dass er sich sogar um die Heiden kümmert.
[23:48] Das geht nun überhaupt nicht. Er ist ihr Messias. Wie kann er sich um die Heiden kümmern und barmherzig zu ihnen sein?
[24:00] So einen Messias. Oh, der passt überhaupt nicht in das Bild des Johannes des Täufers. Das wirft alles über den Haufen, was er gelehrt hat, was er geglaubt hat, was er erwartet hat.
[24:17] Dieser barmherzige, heilende, mitfühlende Messias, der sich alle erbarmt, die da glauben, passt nicht in sein Bild.
[24:32] Und wie gesagt, der römische Hauptmann, nicht nur ein Römer, das wäre schon schlimm genug. Ein Hauptmann, nicht nur ein Soldat, einer der Befragten, der Inbegriff von Unterdrückung kommt zu ihm.
[24:47] Erinnert ihr euch? Er heilt seine Tochter und was für ein Zeugnis stellt er dem Hauptmann aus? Solchen Glauben habe ich in ganz Israel nicht gefunden.
[25:05] Das ist, was er hört, wenn er im Gefängnis sitzt. Nun denkt bloß nicht, dass er der Einzige war, der mit falschen Erwartungen unterwegs war.
[25:17] Kein Einschub, wir müssen immer prüfen, was sind unsere Erwartungen. Falsche Erwartungen sind richtig elend. Denn sie sind einfach falsch. Enttäuschung und Verzweiflung ist vorprogrammiert, wenn wir daran festhalten und sie nicht korrigieren.
[25:33] Aber er war nicht der Einzige. Die Jünger, die Zwölf, gleiche Probleme. Gleiche Probleme.
[25:45] In Apostelgeschichte 1 bis 3 werden wir aufgeklärt, dass die Jünger, und ihr müsst euch das einfach vorstellen, nicht nur drei Jahre mit dem Herrn verbracht haben, von ihm gelehrt wurden und mit ihm gelebt haben.
[25:59] Das war nicht nur Klassenzimmer, sie haben es gesehen, sie waren dabei. Einen besseren Unterricht gibt es nicht. Drei Jahre.
[26:09] und Apostelgeschichte 1 bis 3 ist nach seiner Auferstehung. Also sie sollten umso mehr glauben, dass alles, was er sagt, wirklich eintrifft.
[26:20] Und dann, was macht er mit ihnen? 40 Tage unterhält er sie oder unterweist sie in den Dingen, die das Reich Gottes betreffen.
[26:33] 40 Tage Sonderunterricht. Vom besten Lehrer, was es mit diesem Reich und Herrschaft und Dienen auf sich hat. Nebst den drei Jahren, die sie schon bekommen haben.
[26:45] Apostelgeschichte 1 bis 6 zählt zu den Stellen in der Bibel, wo ich denke, das darf doch nicht wahr sein.
[27:00] Was stellen die Jünger für eine Frage? Drei Jahre, 40 Tage Sonderunterricht, eine Menge Dinge erlebt, allem Grund, dem Herrn zu vertrauen, was er sagt.
[27:13] Apostelgeschichte 1 bis 6. Sie nun, als sie zusammengekommen waren, fragten ihn und sagten, Herr, stellst du in dieser Zeit für Israel das Reich wieder her? Ist es jetzt soweit, dass du die Römer rausschmeißt und wir mit dir herrschen können?
[27:30] Kennt ihr das Gefühl als Eltern, wenn ihr euren Kindern versucht, etwas beizubringen und du hast den Eindruck, du redest mit dem Fußboden? Ich weiß nicht, wie Jesus sich gefühlt hat, als sie diese Frage stellten.
[27:48] Zum Glück kennt er unsere Schwachheiten. Nun, urteilt weder zu schnell noch zu hart. Denn ihr müsst Folgendes verstehen.
[28:01] Zu jedem Zeitpunkt, auch nach der Auferstehung Jesu, wusste schlicht und einfach niemand, dass es eine Gemeindezeit geben würde.
[28:14] Es wusste es niemand, außer Gott und Paulus, dem es später offenbart wurde. Niemand wusste es. Niemand wusste, dass eine Zeit der Gnade kommen würde.
[28:28] Und zwar Gnade für alle, die glauben, egal woher sie kommen, egal was sie verbrochen haben. Niemand, Johannes wusste es nicht. Die Jünger wussten es nicht. Niemand wusste, dass diese Gnadenzeit kommt, bevor eine Zeit des Gerichts kommt, nämlich die Trübsalzeit.
[28:47] Oh ja, sie wird kommen, aber der Zeitpunkt ist noch nicht da. Und gefolgt auf die Trübsalzeit wird das Reich sichtbar.
[28:59] tausend Jahre wird der König der Könige regieren und herrschen und designen mit ihm. Aber die Abfolge, die zeitliche Einordnung im Heilsplan Gottes konnte weder Johannes der Täufer noch die Jünger wissen.
[29:14] Deshalb seid gnädig. Das ist etwas, was wir lernen müssen. Und andererseits versteht den Heilsplan Gottes. Denn wir haben die ganze Bibel.
[29:26] Wir haben das ganze Programm. Wir haben alles, was wir wissen müssen. Und ich hoffe und ich bete zum Herrn, dass wir die Dinge richtig einordnen. Johannes der Täufer und die Jünger hatten keine Chance.
[29:42] Deshalb wurden ihre Erwartungen nicht erfüllt. Ich habe eine Frage für dich. Was machst du, wenn deine Erwartungen, speziell deine Erwartungen an Gott und sagen mir nicht, du hast keine.
[30:02] Was machst du, wenn deine Erwartungen an Gott, was immer sie sein mögen, wirklich, was immer es sein mag, wenn sie nicht erfüllt werden, wenn es nicht so läuft, wie du dir das Ganze vorgestellt hast und denkst, dass es ja richtig sei, wenn du merkst, wie deine Erwartungen allmählich vor deinen Augen dahin schmelzen, wie Schnee im Sommer in der Sonne.
[30:30] Was machst du dann? Das ist die Situation, in der Johannes der Täufer sich befindet. Das führt uns zu Lektion Nummer 3.
[30:42] Wenn Zweifel nagen, stell die richtigen Fragen. Stell aufrichtige Fragen. Sei ehrlich und vor allem geh zur richtigen Person mit deinen Fragen.
[30:57] Geh zur richtigen Person. Johannes ist so ein Vorbild. Er sucht Antwort. Bei wem? Bei Jesus. Bei dem, an dem er zweifelt.
[31:10] Er sucht Antwort bei ihm. Er heuchelt nicht. Kennst du das? Die Leute kommen und fragen, sie sagen, alles gut, super. Wie geht es? Gut. Er schickt Boten zu Jesus.
[31:26] Das heißt, es war bekannt, dass Johannes der Täufer, alle kannten Johannes den Täufer, okay? Ganz Israel kam zu ihm in Matthäus 3. Ganz Israel wusste, dass er im Gefängnis ist.
[31:37] Und ich würde fast Geld drauf wetten, dass ganz Israel erfahren hat, dass er zweifelt. Denn die Boten kommen zu Jesus. Sie unterhalten sich und er schickt sie zurück. Er ist kein Heuchler.
[31:50] Aber er weiß, wohin mit seinen Zweifeln. Und er sucht Hilfe. Und wenn nötig, ist er bereit, Unterstützung zu holen.
[32:00] Denn er konnte nicht zu ihm gehen. Also holt er die Boten und denkt nicht, naja, was denken die bloß? Wenn die mich jetzt sehen, so ein Häufchen Elend, verzweifelt, mit dieser Frage, das kann ich doch nicht machen.
[32:13] Doch. eine wichtige Lektion. Wir können vielleicht einander etwas vormachen, aber nicht unserem Herrn. Erlaubt mir, einen Sprung in die Gegenwart zu tun, weil die Frage ist ja, wie gehen wir damit um?
[32:34] Er postet seine Zweifel nicht online. Okay. Oh, damit alle wissen, was für ein armer Kerl ich bin und eine große Mitleidsparty mit mir feiern.
[32:46] Nein, er postet es nicht. Er geht dorthin, wo es Antworten gibt. Er geht nicht online und fragt die Community, was denkt ihr denn? Was wäre euer Rat?
[33:00] Vergiss die Community. Vergiss auch KI. Okay. KI beantwortet nicht die Fragen unseres Lebens. Ihr denkt, naja, ist jetzt ein bisschen, ist nicht weit hergegangen.
[33:11] Was für eine Versuchung, dort hinzugehen und Antworten zu bekommen, die wir dort nicht suchen sollten. Und übrigens, wenn du Meinungen suchst, Meinungen gibt es wie Sandermeer.
[33:28] Meinungen interessieren niemanden, wenn du mit Zweifeln zu kämpfen hast. Meinungen helfen niemandem, wenn du mit Zweifeln, Zweifeln an Gott und dem Wort und seinem Wesen zu tun hast.
[33:42] Vergiss Meinungen. Du kannst sie haben, aber behalt sie bitte für dich. Sie sind nicht hilfreich. Das ist nicht die Lektion, die wir lernen von Johannes, dem Täufer.
[33:56] Er sucht dort, beziehungsweise bei dem, Antwort, wo es Antwort gibt. wo es Wahrheit gibt.
[34:07] Und wisst ihr, Wahrheit heilt. Es ist nicht immer einfach, das ist wie bittere Medizin. Aber die Wahrheit und nur die Wahrheit, und zwar die Wahrheit Gottes, hat einen heilenden Effekt.
[34:25] und das führt uns zur Lektion Nummer 4. Vertrau dem Wort. Vertrau dem Wort. Egal, was deine Gefühle dir verklickern. Egal, was Leute dir sagen.
[34:41] Vertrau dem Wort. Es ist bezeichnend, wenn diese Boten kommen, verpasst nicht zu sehen, Jesus tadelt weder die Boten noch Johannes, den Täufer.
[34:53] Er sagt mir, das glaube ich doch nicht. Jetzt ist er von Geburt an ausgesondert für diesen Dienst. Zu wissen, wer ich bin, um mich anzukündigen. Und jetzt zweifelt er an mir.
[35:08] Nicht mit einem Wort. Tadelt Jesus Johannes, den Täufer. Denn er weiß es noch besser als wir. Auch die Besten unter uns sind nur Menschen und Menschen sind schwach.
[35:25] Menschen sind schwach. Und wie begegnet Jesus den Zweifeln? Sagt er, ach Johannes, ja ich weiß, es ist dumm gelaufen, aber halt durch, wird schon wieder besser werden.
[35:41] Er fegt die Zweifel aus mit dem Wort. In unserem Fall, mit einem prophetischen Wort. Er nimmt ihn nämlich direkt zurück zu den Propheten und sagt, erzählt ihnen das.
[35:56] Das ist nichts Neues, das steht schon alles da. Er nimmt ihn zum Wort. Mittlerweile denke ich, jeder, der hier ein paar Wochen in die Gemeinde geht, kann 2. Timotheus 3, 16 bis 17 auswendig.
[36:07] Warum? Weil es die Lösung für so viele Probleme ist. Das Wort ist nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung, in Gerechtigkeit.
[36:18] Auch im Umgang mit Zweifeln ist es nützlich. Deshalb bringt er ihn zum Wort. Er lenkt ihn quasi, um ins neue Testament zu gehen, zur Waffenrüstung Gottes hin.
[36:29] Denn es ist ein Kampf, den wir führen gegen Zweifel. Es ist ein mieser, ein niederträchtiger Kampf, den Zweifel gegen unser Glauben und Vertrauen führen. Und wir müssen zu den Waffen greifen, die dazu taugen, diesen Kampf zu kämpfen.
[36:47] Nicht zu gut gemeinten Meinungen und Ratschleigen. Denn nur so kann Zweifeln, der Chaos gemacht werden. Und nur diese Medizin, nur diese Medizin des Wortes und der Wahrheit heilen.
[37:04] Ein von Zweifeln geplagtes Herz. Was lesen wir dort? Epheser 6, Vers 16. Indem ihr über das alles ergriffen habt, den Schild des Glaubens, mit dem ihr imstande sein werdet, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen.
[37:23] Was für ein Bild. Zweifel sind wie feurige Pfeile, die der Feind auf uns abschießt. Und wenn du keine Verteidigung hast, bam, mitten ins Herz.
[37:37] Mitten ins Herz. Also den Schild des Glaubens. Nehmt auch den Helm des Heils. Der Helm ist am Kopf. Wir müssen richtig denken über die Erlösung in Christus.
[37:48] Und das Schwert des Geistes, die Waffe, die einzige Waffe, und es ist ein Schwert und es ist das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. So kämpfen wir. All diese Dinge, die sich in unseren Gedanken, in unserer Gesinnung, in unserem Gewissen abspielen, nur diese Waffen tragen.
[38:09] Du kannst dir unheimlich Mühe geben oder versuchen anders zu tun. Das ist die Medizin. Und wie gesagt, Jesus führt ihn direkt zum Wort. Er zitiert nämlich Jesaja 29, 18 bis 19 und Jesaja 35, 5 bis 10.
[38:26] Dort steht, zusammengefasst, was die Botschaft an Johannes ist. Blinde werden sehen, Lahme werden gehen, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote werden auferweckt und Armen wird gute Botschaft verkündigt.
[38:43] Und Johannes weiß, Stimmt, da steht es ja. Das ist nicht, kein Grund zu zweifeln, sondern ein Grund, weiter auszuharren, bis der Rest kommt.
[39:00] Das gehört auch dazu. Wann was kommt, das ist die Sache des Herrn. Und wir sind bei Punkt 5 beziehungsweise Lektion 5 angelangt.
[39:13] Bisher Zweifel sind schlimm genug, aber wenn wir ihnen lange genug Raum geben, ist eine Frucht von Zweifel Hoffnungslosigkeit.
[39:26] Und ihr kennt den Spruch, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber wenn du den Zweifeln lange genug Raum gibst, wird sie sterben. Wie elend. Wie elend, wenn du keine Hoffnung mehr hast.
[39:42] Weil Zweifel sie weggefressen haben. Lektion Nummer 5 Lass die Hoffnung nie, nie, nie los.
[39:55] Nie los. Glaube und Hoffnung sind sehr eng miteinander verbunden. Sie sind nicht nur ziemlich beste Freunde, sie sind beste Freunde.
[40:08] They're buddies. Sie gehören zusammen. Glaube und Hoffnung. Denn Hoffnung, um beim Bild eines Gartens zu bleiben, gedeiht dort, wo sie von Glauben genährt wird.
[40:23] Hoffnung gedeiht, wo sie von Glauben genährt wird. Und zwar Glauben an Christus und sein Wort. Der Glaube ist wie das Wasser, ohne dass keine Pflanze wächst.
[40:36] Der Glaube ist wie das Licht, was jede Pflanze braucht. Der Glaube ist der Dünger, die Nahrung, die jede Pflanze braucht. Ohne Glauben keine Hoffnung.
[40:48] Nicht umsonst, nicht nur, weil es ein schönes Lied ist, haben wir vor der Predigt gesungen, im Glaubenleben. Nicht im Schauen. Im Glauben. Warum? Weil Hebräer 11, 1 bis 2 Glauben und Hoffnung für uns definiert und miteinander verbindet.
[41:05] Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft. Eine Überzeugung von Tatsachen, die man nicht sieht.
[41:17] Johannes sah das Reich noch nicht. Johannes sah das Gericht noch nicht. Aber er glaubte wieder daran, dass es kommen würde. Er vertraute seinem Herrn und erfasste wieder Hoffnung.
[41:34] Wir glauben mehr an die Dinge, die wir nicht sehen, wenn sie im Wort stehen, als das, was um uns herum passiert oder wir erleben oder erfahren oder keine Ahnung was. Das Wort bleibt ewig.
[41:44] Alles andere hört auf. Alles andere hört auf. Aber ich weiß, wer von Zweifeln erfüllt ist oder einfach damit ringt im Kampf steht, verliert leider schnell die Hoffnung.
[42:00] Den Glauben an Gott und seine Zusagen schwindet. Die Sicht wird trübe und wenn wir nicht handeln, wird es komplett finster. Warum?
[42:12] Warum diese Fortsetzung? Erster Punkt. weil du in dem Moment, wo du Zweifeln Raum gibst, mehr wahrscheinlich nur auf dich hörst und nicht auf Gott.
[42:31] Du sprichst zu dir und zwar in Zweifeln. Dabei solltest du zu Gott reden und auf ihn hören und nicht deine Zweifel dir ständig um die Ohren hauen und darauf hören.
[42:46] Das ist der Punkt. Wir müssen dorthin, wo es Heilung gibt. Wir dürfen, wir sollen uns nicht mit diesen Zweifeln bombardieren und im Kreis drehen.
[43:00] Wir sollen nicht zu uns selbst Weisheit reden, die keine ist, sondern zu dem gehen, der alleinweise ist, um auf ihn zu hören. Es gibt keine Magie.
[43:17] Wir gehen zum Wort. Wir hören. Wenn unser Glaube schwach ist, bitten wir den Herrn, hilf mir. So wie dieser Mann, der kommt und sagt, ich will glauben, aber mein Glaube ist schwach.
[43:31] Hilf mir. Hilf meinem Unglauben. Ist okay. Gott kennt uns eh. Er weiß, dass wir schwach sind. Aber wenn Zweifel in deinem Leben die Oberhand gewinnen, dann ist es, weil du nur noch auf das Sichtbare achtest, nur noch die Umstände beherzigst und Gott und sein Wesen, dass er treu ist und zuverlässig aus den Augen verlierst.
[43:54] Und hier sind drei Fragen, die ich extrem hilfreich finde. Weil wir haben alle mit diesen Problemen zu tun. Wir alle werden mit diesen Herausforderungen konfrontiert, wenn wir mit Zweifeln zu kämpfen haben.
[44:07] Frage Nummer eins. Da beginnen wir meistens. Das liegt uns nahe. Was fühle ich? Okay, wir haben Gefühle, aber Gefühle sind unbeständig.
[44:19] Okay? Wenn ihr da stehen bleibt, seid ihr auf verlorenen Terrain. Die zweite Frage, was weiß ich?
[44:30] Hm, jetzt wird es interessant. Und zwar, was weiß ich mit Gewissheit? und es gibt noch eine Sache, die gewiss ist. Hier, was weiß ich über Gott? Mit unseren Gefühlen gehen wir zur Bibel und schauen, was lehrt Gottes Wort?
[44:48] Und Frage Nummer drei, was denke ich? Was denke ich? Oh, richtig. Oh, richtig. Richtig. Wie gehe ich damit um?
[45:00] Was ist meine Verantwortung? Lass es mich so ein bisschen zusammenfassen. Dein Denken, mein Denken, unser Denken, muss, muss in dem Wurzeln, was du weißt.
[45:17] was du weißt über Gott, sein Wort, sein Wesen, seine Wahrheit. Denn sein Wort, sein Wesen, seine Wahrheit, sie sollen dein Denken prägen und leiten.
[45:31] Denn nur so wirst du Herr über deine Gefühle und nicht beherrscht von ihnen. Wir sollen Herr über unsere Gefühle sein und nicht beherrscht werden von unseren Gefühlen.
[45:42] Aber das geht nur, wenn wir wissen, wozu sie da sind und wie wir damit umgehen. Das heißt, wer sich von seinen Gefühlen und Eindrücken leiten lässt, hat sich schlicht und einfach zum Sklaven von Umständen und seiner eigenen Meinung gemacht.
[46:00] Opfermentalität heißt das heute. Und sie ist so verbreitet. Und sie ist so unbiblisch. Ja, es gibt Schwierigkeiten. Das bestreitet niemand. Aber es gibt Medizin dafür.
[46:13] Und wenn du das nicht beherzigst, naja, dann wirst du hin und her geworfen wie ein Schiff im Wind, weil du das Steuer aus der Hand gegeben hast und einfach dort hingetrieben wirst, wo du hingetrieben wirst von deinen Gefühlen, von deinen Eindrücken, von deinen Zweifeln, was immer es sein mag.
[46:28] Du treibst steuerlos, ziellos, hoffnungslos im Meer deiner Gefühle. Das ist nicht Gottes Wille für uns.
[46:39] Psalm 119, 105, den wir so gerne zitieren, ist dann bedeutungslos, weil sein Wort ist nicht mehr dein Licht auf deinem Weg. Du bist Licht auf deinem Irrweg.
[46:55] Das ist ganz praktisch. Das ist Psalm 119, 105. Wir gehen zu ihm. Er gibt uns Licht in den Zweifeln, in denen wir sind. Und Hebräer 6, 18 ermutigt uns, uns daran zu erinnern, dass wir einen starken Trost haben in ihm und in ihm eine Hoffnung, die noch kommt.
[47:15] Und was für ein Bild zum Abschluss dort. Einen sicheren, sicher, einen festen Anker für die Seele.
[47:28] Der Anker bewahrt dich davor, wenn es stürmt, weggetrieben zu werden, hin und her geworfen, irgendwo zu landen, wo du nicht hingehörst. Aber ich liebe dieses Bild.
[47:39] Einen sicheren und festen Anker für die Seele. Das ist unser Herr. Das ist unser Wort. Und warum ist er sicher?
[47:51] Na ja, Hebräer 10, 23 erklärt es, lasst uns das Bekenntnis der Hoffnung unbeweglich festhalten. Unbeweglich festhalten.
[48:01] Nicht nur festhalten. Wir geben keinen Schritt nach. Halt es fest. Auch wenn all deine Gefühle schreien, lass los, halt es fest.
[48:13] Denn, und jetzt kommt der Grund, treu ist er, der die Verheißung gegeben hat. Wenn er es gesagt hat, wird er es auch tun. Seine Treue.
[48:26] Zweifle nicht an der Treue unseres Herrn. Weil sonst wirfst du die einzige Medizin weg, die dir hilft. Die Medizin, die Römer 15, 4 so schön zusammenfasst.
[48:41] Die Medizin, die gegen Zweifel und alles wirkt, was uns wegziehen will vom Herrn. Römer 15, 4 Denn alles, was zuvor geschrieben ist, für Johannes waren es die Propheten.
[48:53] Für uns ist es die ganze Schrift. Alles. Alles. Deshalb gehen wir hier hin. Alles, was zuvor geschrieben worden ist, ist zu unserer Belehrung geschrieben, damit wir durch das Ausharren, das Festhalten und durch die Ermunterung der Schrift, es gibt keine andere, Hoffnung haben.
[49:23] Festhalten und Hoffnung ist geknüpft an die Schrift. Und weißt du, wenn du krank bist und es gibt diese eine Medizin, die dir hilft und du nimmst sie nicht, dann kann dir auch nichts und niemand sonst helfen.
[49:42] das ist die Wahrheit. Das ist die einzige Medizin. Du kannst in alle geistlichen Apotheken rennen.
[49:56] Du wirst keine finden, die dir hilft. Das ist die Medizin. Nimm sie. Und ich denke, in diesem Fall passt. viel hilft viel.
[50:10] Nimm genug, okay? Du kannst keine Überdosis bekommen. Viel hilft viel. In den Worten von Kolosser 3,16 lasst das Wort Gottes reichlich in euch wohnen.
[50:24] Damit es euch bewahrt, damit es euch führt, damit es euch Licht ist. Trost, Hilfe, Beistand, alles, was wir in unserem Herrn sehen.
[50:36] Weil wenn wir das nicht tun, dann passiert, was in Vers 6 steht. Jesus schließt diesen Punkt so ab. Er weiß, es ist schwierig. Es ist schwierig, in Dinge zu vertrauen, die wir nicht sehen, okay?
[50:51] Es ist viel einfacher, über die zu jammern, die wir sehen. Er weiß das. Und deshalb schließt er ab. Glückselig, wer nicht Anstoß nimmt an mir.
[51:08] Er sagt das den Jüngern oft. Denn seine Botschaft passt nicht in unser Denken. Sie passt nicht in unsere Logik. Sie passt nicht in unsere Zeit. Und es ist natürlich, Anstoß zu nehmen.
[51:21] Und er sagt, glückselig, wer nicht Anstoß nimmt an mir noch an meiner Botschaft.
[51:31] das ist Glückseligkeit. Der, der sie annimmt im Glauben. Lass mich zum Schluss ganz kurz ans Ende von Kapitel 11 gehen, weil dort schließt sich der Kreis.
[51:51] Vers 28 bis 9 bis 30. Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. und ich werde euch Ruhe geben.
[52:03] Ruhe ist das Letzte, was wir empfinden, wenn wir von Zweifeln geplagt sind, oder? Ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig.
[52:18] Und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft meine Last ist leicht. Aber das Joch, der Zweifel ist erdrückend und erschlagend.
[52:34] Also, komm, zum ersten Mal vielleicht, um errettet zu werden oder zum x-ten Mal, wenn du errettet bist und wieder gefallen bist.
[52:48] Komm, mit allem, allem, was dein Leben mühselig macht, und belastet. Komm, aber du musst kommen, kommen ist ein, das sind alles Imperative hier.
[53:00] Er sagt, komm, komm, komm mit all deinen Zweifeln, so wie Johannes, er kann nicht kommen, aber er sendet seine Boten.
[53:11] Er kommt zu Jesus, er kommt zu ihm mit seinen Zweifeln, weil sie sind mühselig und sie sind eine erdrückende Last. Komm, mit all deinen Sünden, auch mit deinen Lieblingssünden, mit denen du vielleicht schon lange, lange kämpfst.
[53:25] Wo willst du denn sonst hin damit? Wo wollen wir hin? Komm, komm zu ihm und lerne von ihm und nimm sein Joch auf dich.
[53:39] Lass dich von ihm führen. Vertraue ihm und seinem Wort und setze deine Hoffnung auf ihn und ihn allein. Denn dann wirst du nicht Anstoß nehmen, du wirst glückselig werden.
[53:56] Was für ein herrliches Bild. Du wirst, auch wenn du es im Moment, wo zweifelig umtreiben vielleicht kaum glauben kannst, aber du wirst Ruhe finden für deine Seele.
[54:13] Warum? Weil der Herr es sagt und er ist treu. Was für ein gewaltiger, warmherziger, großer und die Adjektive reichen nicht aus.
[54:26] Herren und Hirten haben wir. Lass mich bieten. Treuer Gott und Vater. Du bist nicht gekommen, um die glorreichen, die Helden und die Starken zu retten, sondern die Schwachen.
[54:36] Und Herr, vergib, wo wir uns überschätzen, wo wir höher denken, von uns, als sich zu denken gebührt, wo wir meinen, wir wüssten bessere Medizin als die, die schon immer da war und die immer wirkt.
[54:55] Er lass uns immer wieder zu dir kommen. Genauso wie jetzt, wenn wir das Abendmahl nehmen und zu dir kommen, um uns daran zu erinnern. Es gibt nur diesen einen, wo wir Ruhe finden und Kraft und das Leben zu leben, jetzt und hier, bis du wiederkommst und wir bei dir sind.
[55:18] Wir danken dir, dass du die Schwachen liebst und die Armen, den Armen gute Botschaft bringst. Und die gute Botschaft ist, dass du uns erlöst hast für Zeit und Ewigkeit. Amen. Amen. Amen.