[0:00] angesichts der Tatsache, dass jeder, und es gilt wirklich jedem, dass jeder, der das Evangelium lebt und lehrt, mit Verfolgung, mit Verleumdung, mit Verrat, Verzicht auf und unter Umständen sogar Verlust von, Hab und Gut oder dem Leben selbst rechnen muss.
[0:34] Das ist nichts Neues. Vielleicht etwas, was gerne vergessen oder verdrängt wird, aber es ist nichts Neues. Angesichts dieser Tatsache habe ich in der letzten Predigt zu Matthäus 10 folgende Frage in den Raum gestellt, mit der wir alle vertraut sind.
[0:58] Lohnt es sich? Lohnt es sich wirklich, Jesus nachzufolgen? Oder verlangt er nicht irgendwie doch sehr viel von uns?
[1:13] Vielleicht sogar zu viel? Und so werden wir heute diesen Text abschließen. Der Titel der Predigt lohnt es sich, Jesus nachzufolgen.
[1:26] Teil 2. Lohnt es sich, Jesus nachzufolgen? Ich lese den Text nochmal. Das sind die letzten Verse aus Matthäus 10, die Verse 40 bis 42.
[1:43] Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, in eines Propheten Namen, wird eines Propheten Lohn empfangen.
[1:56] Und wer einen Gerechten aufnimmt, wird eines Gerechten Lohn empfangen. Und wer irgendeinen dieser Geringen nur ein Becher kaltes Wasser zu trinken gibt, in eines Jüngers Namen, wahrlich, ich sage euch, er wird seinen Lohn nicht verlieren.
[2:20] Und zwei der drei Punkte zu diesem Abschnitt, die haben wir bereits gemeinsam behandelt, die habe ich euch aufgezeigt.
[2:32] Der erste Punkt, einfach zur Erinnerung, kontextmäßig. Wenn du dich fragst, ob es sich lohnt, Jesus nachzufolgen, dann gilt erstens, schau auf Jesus und denke richtig.
[2:49] Schau auf ihn und denke richtig. So wie er es sagt in Matthäus 10, 34, denkt nicht. Er sagt, hey, denkt nicht falsch.
[3:01] Denkt nicht Dinge, die nicht richtig sind. Denkt nicht Dinge, die euch nicht helfen, auf dem Weg der Nachfolge, weil ihr völlig falsche Vorstellungen oder Erwartungen habt.
[3:13] Denkt nicht. Was sollen wir denn nicht denken? Dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert.
[3:26] Das heißt, Wahrheit trennt. Nils hat eingangs gelesen, dass er uns Frieden gibt, aber nicht wie die Welt. Das stimmt auch. Dieser Frieden ist ein Frieden, den wir erfahren, unter Verfolgung, wenn wir verspottet werden.
[3:41] Es ist ein völlig anderer Frieden. Aber er ist nicht gekommen, um Friede, Freude, Eierkuchen auf diese Welt zu bringen. Einheit auf dem geringsten oder vielleicht gar nicht existenten Nenner runterzubrechen.
[3:56] Wahrheit trennt oder eint. Aber sie ist nie neutral. Und wir dürfen uns da keine falschen Gedanken machen.
[4:10] Und so, auch die beiden Fragen, denkst du ernsthaft, dass er zu viel erwartet? Wirklich? Oder denkst du vielleicht, dass er etwas erwartet, was er selbst nicht bereit gewesen wäre zu tun?
[4:27] Wir haben es angeschaut, wir haben die Texte gelesen, zur Erinnerung, weil wir es so schnell vergessen. Oder so schnell nur uns sehen.
[4:39] Die heilige Undrei-Einigkeit, kennst du die? Die Heilige ist Gott der Vater, Sohn, Heiliger Geist. Die unheilige Dreieinigkeit ist ich mir meins.
[4:52] Die ist uns unheimlich nahe. Er hat auf den Himmel verzichtet. Er ist versucht worden in allem.
[5:03] Wie wir. Er kennt es. Nur hat er nie gesündigt. Hebräer 4,15. Er wurde verfolgt. Er wurde verachtet. Er wurde verspottet. Er wurde verleumdet, verraten, verurteilt.
[5:16] Und hing am Schluss. Verlassen. Allein. Am Kreuz.
[5:28] Es war keiner mehr da. Denkst du, er versteht uns nicht? Oder weiß nicht, wie wir uns manchmal fühlen?
[5:43] Oder er hätte sich für etwas umgedrückt, das Teil unseres Lebens ist? Der zweite Punkt, wenn du dich fragst, ob sich Nachfolge lohnt, dann schau auf deine himmlische Familie.
[6:03] Schau auf Jesus. Schau auf die himmlische Familie, deren Teil du geworden bist. 100%ige Identifikation. Es ist eine so gewaltige Sache, die wir in der letzten Predigt angeschaut haben.
[6:15] Ich glaube, die Ewigkeit reicht nicht aus, um es auszuloten. Aber wir sollen es mehr und mehr und mehr erfahren. Und man kann es nicht deutlicher sagen, als die einleitenden Worte zu dem Abschnitt, die wir heute betrachten, wenn Jesus sagt, wer euch aufnimmt, nimmt mich auf.
[6:34] Es ist genau dasselbe. Ob du jetzt einen seiner Jünger aufnimmst, oder Jesus persönlich, oder Jesus persönlich, kein Unterschied. 100%ige Identifikation.
[6:51] Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat, das wäre dann der Vater. Familie. Familie ist ein kostbares Gut.
[7:06] Die Idee ist, dass man in der Familie füreinander schaut, ganz so, wie wir es im 3. Johannes 5 bis 8 lesen, wo Johannes Gaius empfiehlt, weil er sich eben um die Brüder kümmert, weil er sie aufnimmt, genauso wie wir es hier lesen.
[7:23] Und zwar so nimmt er sie auf. Geliebter, treu tust du, was irgendetwas an den Brüdern, die, die dazugehören, tust, wenn du sie auf eine gotteswürdige Weise geleitest.
[7:37] Nicht kümmerlich. Nicht mickrig. Nicht das, wo du sowieso froh bist, dass es weg ist. Das können wir in die Mission geben, aber den Rest behalte ich schon gerne für mich.
[7:51] Auf eine würdige Art und Weise. Denn für den Namen, den Namen des Herrn sind sie ausgegangen und nehmen nichts von denen aus den Nationen. Wir nun, wir nun, und das gilt uns, wie den Jüngern damals, sind schuldig, solche, die Jünger, die Kinder Gottes, aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit sind.
[8:24] Ergo, wenn wir das nicht tun, arbeiten wir gegen die Wahrheit. Das ist ziemlich ernst. Aber es ist auch ein Riesenvorrecht, Anteil zu haben.
[8:41] Und in einem der Pastoralbriefe, die Pastoralbriefe, die anordnen und Instruktionen geben, wie es in der Gemeinde zu und her gehen soll, wie wir miteinander umgehen sollen, 1. Timotheus 5,8, wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, für die Familie.
[9:09] Und wisst ihr, das kann so weit gehen und ich weiß, wir leben in einem Sozialstaat, aber eigentlich wäre es auch gut, wenn wir uns Gedanken machen, uns um unsere Eltern zu kümmern, wenn sie alt werden und nicht froh sind, dass es einfach einen Ort gibt, wo wir sie abschieben können.
[9:27] Ich sage nicht, dass das immer der falsche Weg ist. Aber kümmern wir uns? Machen wir uns Gedanken? Ganz praktisch um die Unsrigen, die Hausgenossen?
[9:40] Kümmern wir uns um sie? Weil das ist einfach irgendwie ein bisschen lästig und einschränkend in meiner Freiheit und vergessen dabei, wie sehr wir als Kinder die Freiheit unserer Eltern eingeschränkt haben, als sie für uns geschaut haben.
[10:03] Ach, dieses Anliegen, dieses Kümmern, dieses Sorge tragen. Er sagt, wir nun sind schuldig, solche aufzunehmen und Timotheus schreibt Paulus, wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, dann ist das nicht einfach eine kleine Sache, sondern er sagt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.
[10:43] Ziemlich klare, ernöchternde Wahrheit. Familie. Wie wir miteinander umgehen. Das Sprichwort, wir haben es letztes Mal schon kurz angeschaut und ich hoffe, es prägt sich euch ein in der richtigen Bedeutung.
[11:05] Because your home is not your castle. My home, my castle, kannst du streichen. Das kennt die Bibel nicht.
[11:17] Mein Zuhause soll ein Leuchtturm sein für die Liebe und Güte Gottes. Unser Zuhause soll ein Bergungsort sein für deinen Nächsten.
[11:31] Das ist das Bild, das hier gezeichnet wird für uns. Aufnehmen, nicht verbarrikadieren. Aufmachen. Nicht hoffen, dass ja niemand anklopft.
[11:47] Das führt uns zum dritten Punkt. Wenn du dich fragst, ob sich Nachfolge lohnt, dann schau eben auf den Lohn.
[12:00] Schau auf den Lohn, den Christus uns klar und deutlich in Aussicht stellt. Und wenn du das tust, dann bist du in allerbester Gesellschaft.
[12:14] Ich weiß, wir sind manchmal so hypergeistlich, man nennt das auch scheinheilig, dass man denkt, nein, es geht nicht um Lohn. Lohn, das ist ja etwas Verwerfliches. Ich mache das doch einfach aus, was immer.
[12:27] Jesus spricht immer davon, okay? Und er bringt es immer auf eine positive, motivierende Art und Weise. Er schließt dieses ganze Kapitel hier so ab. und Petrus, ich mag Petrus.
[12:50] Er zieht sich zwar öfters einen Schuh raus, aber hat das Herz am richtigen Fleck. Mann. Markus 10, 28 sagt er folgendes.
[13:06] Er wendet sich an Jesus. Als hätte Jesus etwas verpasst, sagt er. Siehe, das ist eigentlich Jesus Spruch, siehe. Aber Petrus denkt, naja, ich habe es von meinem Meister gelernt, also versuche ich es auch mal, ob es funktioniert.
[13:21] Siehe, pass auf, habe ich deine Aufmerksamkeit, sagt Jesus. Was soll er denn sehen? Wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.
[13:37] Das ist eine Feststellung. Und Jesus könnte einfach sagen, das stimmt. Aber diese Aussage ist eigentlich eine Frage.
[13:50] Und Jesus versteht die Frage. Was er eigentlich sagen will, ist, könnte es sein, dass wir einen Fehler gemacht haben?
[14:05] Lohnt es sich wirklich, ihr nachzufolgen? und achtet darauf. Er spricht nicht im Singular. Er spricht nicht, ich habe alles verlassen.
[14:19] Das ist ein kollektives Wir. Wir Jünger. Wir, die Apostel, die hier sind. Er spricht für alle. Wir haben alles verlassen.
[14:29] Das heißt, jeder Jünger, jedes Kind Gottes, stellt sich irgendwann diese Frage. Du brauchst dich dessen nicht zu schämen.
[14:44] Schämen müssen wir uns höchstens, wenn wir so scheinheilig tun und heucheln, als würden wir diese Frage nie stellen, obwohl wir sie alle kennen. Es ist nichts Neues. Auch für die Apostel.
[14:58] Petrus ist einfach wie üblich, das Sprachrohr. Er hält den Kopf hin für alle anderen. Und die Frage ist nachvollziehbar oder etwa nicht? Hast du dich das nie gefragt?
[15:17] Und ich meine, die Jünger haben nun wirklich alles verlassen. Das ist weit weg von jedem Preis, den jeder von uns hier je bezahlt hätte.
[15:29] in Matthäus 4,22, also sie beruft, lesen wir, sie aber verließen sogleich das Schiff und ihren Vater und folgten ihm nach.
[15:44] Das heißt, finanzielle Sicherheit durch ihr Business weg. Familiäre, Zugehörigkeit, Sicherheit, Vertrautheit weg. Freunde, weg.
[15:55] Alles. Alles. Alles. So gleich. Und sie folgten ihm nach.
[16:06] Und du? Was hast du verlassen bis jetzt?
[16:21] Aber ich bin mir bewusst, das ist ein Prozess, hoffentlich. Weg von dem unnutzen Zeugs hin zu dem, was sich wirklich lohnt. Aber wachsen wir denn überhaupt in diese Richtung noch?
[16:38] Jesus hat viel mehr verlassen, als irgendjemand sonst je hätte verlassen können. Er hat den Himmel verlassen. Er hat die Gegenwart des Vaters verlassen. Und in Matthäus 27,46 ist der Scheinwerfer auf ihn gerichtet, am Kreuz, wie er da hängt.
[17:00] Einsam und verlassen, aber nicht nur von seinen Jüngern. Ich kann mir nicht vorstellen, was in ihm vorgegangen sein muss, wenn er sagt, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
[17:25] und er wusste, dass dieser Moment kommt. Und der Vater wusste es auch. Und er hat ihn trotzdem gesandt.
[17:37] Und er hat sich trotzdem senden lassen. Und Gott hat ihn verlassen, damit er ihn, nachdem er bezahlt hat, zu uns senden kann, damit wir nicht alleine und verlassen durch diese Welt wandern müssen.
[17:51] Und wir müssen uns fragen, was lasse ich mir Nachfolge kosten?
[18:08] Zeit. Jeder von uns hat 24 Stunden am Tag. Zeit. Energie. Finanzen. Oh, Komfort, jetzt wird es schon ein bisschen Ruf und Ansehen.
[18:26] Sind wir bereit, auf Ruf und Ansehen zu verzichten? Weil die Leute wissen, wer unser Herr ist und unser Hirte und was wichtig ist in unserem Leben.
[18:40] Schlaf. Ganz praktisch. Bin ich bereit, manchmal ein bisschen weniger zu schlafen, um da zu sein, um Leute aufzunehmen, ihre Probleme aufzunehmen, mich um sie zu kümmern.
[18:58] Wisst ihr, als Jesus im Sturm schläft, im Schiff, auf dem See, war das nicht ein übernatürlicher, göttlicher Schlaf. Er war nicht in einer göttlichen Blase, wo er nicht mitgekriegt hätte, dass es stirbt.
[19:09] Wisst ihr, warum er schläft, während ihm alle um ihr Leben bangen? Weil er völlig erschöpft war und müde war, weil er so viel da war für die Leute, die zu ihm gekommen sind.
[19:23] Deshalb schläft er durch den Sturm durch. Was sind wir bereit zu verlassen, um bei ihm zu sein?
[19:34] nicht alleine, nicht alleine, nicht einzeln, sondern weg von den Dingen, die uns auffressen oder ablenken oder unsere Zeit unnütz verschwenden, um hin zu ihm zu kommen, bei ihm zu sein.
[19:52] Und ja, wir können es Petrus nicht verdenken, er fürchtete sich am Ende irgendwie vielleicht doch leer auszugehen, als der Dumme da zu stehen, wie man so schön sagt.
[20:06] Und Zweifel beschlichen ihn, beschleichen, das ist so wie ein Tier, ein Raubtier, das sich anschleicht und du weißt, es ist da und du hast bereits Angst und du hoffst, dass es sich nicht auf dich stürzt und dich verschlingt.
[20:19] So sind Zweifel, es ist so eine elende, miese Geschichte, diese Zweifel. Sie schleichen herum und diese Zweifel beschlichen auch ihn.
[20:32] Und er fragt sich, war es wirklich eine gute Entscheidung? Aber diese Furcht ist völlig unbegründet, wenn auch verständlich, aber doch völlig unbegründet. Denken wir, Gott lässt sich lumpen?
[20:49] Er täte etwas oder verlangt etwas, wozu er nicht bereit ist? Er gibt uns nicht, was wir brauchen, um zu tun, wozu er uns aussenden will?
[21:00] Denkt er es auf irgendeine Weise, auf etwas, was wir ihm geben, was wir verlassen, worauf wir verzichten, um für ihn da zu sein, angewiesen? Es kommt eh alles von ihm. Es gehört eh alles ihm.
[21:14] Und mit alles meine ich alles. Die Frage wird nicht nur gestellt in Markus 10, sondern Jesus in seiner Güte, seiner Liebe und seinem Verständnis für die Schwachheit der Jünger und seinem Verständnis für unsere Schwachheit, weil wir sind es auch.
[21:41] Beantwortet sie. Er will diese Zweifel, die Petrus hat, ihm nicht vorwerfen. Petrus, du zweifelst?
[21:55] Du kommst mit dieser Frage? Im nächsten Kapitel sehen wir Johannes, der Täufer, der Wegbereiter. Auch er zweifelt. Aber Gott lässt uns nicht fallen, wenn wir schwanken.
[22:08] Gott lässt uns nicht fallen, wenn wir zweifeln. Gott sieht uns nicht in unseren schwächsten Momenten, sondern er sieht uns in unseren allerschwächsten und dann sieht er seinen Sohn.
[22:23] Aber er weiß, dass wir Menschen sind. Was für eine gnädige Antwort. Markus 10, 29 bis 30. Jesus sprach wahrlich.
[22:36] Das heißt, darauf kannst du bauen. Ich sage euch, allen Jüngern, nicht nur Petrus. Wie gesagt, alle haben sich mit dieser Frage rumgeschlagen.
[22:49] Ich sage euch, es ist niemand, niemand. Okay? Es wird niemand ausgelassen. Niemand geht vergessen. Niemand kommt zu kurz.
[23:00] Niemand. Der Haus oder Brüder oder Schwestern oder Mutter oder Vater oder Kinder oder Äcker.
[23:15] Das umspannt so ziemlich alles, was zu unserem Leben gehört. Es ist niemand, der diese Dinge, diese Menschen, diese Lieben verlassen hat um meinet und um des Evangeliums willen, der nicht hundertfach, okay, nicht eins zu eins, hundertfach, denkt ihr, Gott lässt sich lumpen?
[23:46] Hundertfach empfängt. das wäre mal ein Börsengang. Hundertfache Rendite. Ich weiß nicht, wie viel das im Prozent ist, aber eine Menge.
[24:04] Und zwar jetzt in dieser Zeit. Jetzt. Jetzt. In dieser Zeit. In diesen Umständen, in denen du dich befindest und in denen ich mich befinde, jetzt und hier, Häuser, Brüder, Schwestern, Mütter, Kinder, Äcker und Verfolgung empfangen würde.
[24:29] Und meine lieben Freunde, das ist nur die Vorspeise. Das ist noch nicht mal das Hauptmenü. Das ist die Vorspeise und die ist schon ein Wahnsinn.
[24:41] Wer kann die hier eine hundertfache Rendite auf irgendetwas, was Wert hat, anbieten. Und liefern. Niemand.
[24:54] Aber wenn du denkst, das ist gut, warte bis Jesus seinen Satz zu Ende reden lässt. Das ist zeitlicher Lohn, jetzt und hier. Aber am Ende von Vers 30 kommt der Hauptgang.
[25:11] Das Steak. Ewiger Lohn. Denn wir empfangen nicht nur hundertfach jetzt in dieser Zeit, sondern am Ende von Vers 30 und in den kommenden Zeitaltern.
[25:24] Ewigkeit. Die Zeit hier? Weg. Er spricht von Zeitaltern. Ewigkeit. Und in den kommenden Zeitaltern ewiges Leben.
[25:41] Ewiges Leben. Leben ist nie mehr aufhört. Nun, im gleichen Kapitel Matthäus 10, 32 bis 33 und wir müssen da kurz hin und des Kontextes willen und Vers 39 auch dazu lesen.
[26:03] Vers 32 bis 33 erklärt Jesus, wer sich zu ihm bekennt, zu dem wird er sich bekennen, wer ihn verleugnet, den wird er verleugnen.
[26:14] Vers 39, wer sein Leben gewinnen will, wer jetzt denkt, hier ist Checkpot time, der wird es verlieren. Wer es verliert, um meinetwillen, der wird es gewinnen.
[26:28] Es geht um die Schlussrechnung. Am Schluss wird immer abgerechnet. Und am Schluss wird Gott Gericht halten. Und dann wird sich zeigen, ob wir uns zu ihm bekannt haben oder ob wir irgendwie dauernd unterm Radar gesiegelt sind, damit ja keiner merkt, zu wem wir gehören, damit wir unser Leben und unseren Komfort und unsere Wünsche und unsere Träume und unsere Vorstellungen ja nicht, auch nur im Ansatz, gefährden.
[27:00] Wenn wir das, was hier steht, lesen, im Licht von Matthäus 25, 31 und wir kommen gleich dazu, wo es um das Endgericht geht und der Kontext, der dort gemacht wird zu dem, was wir hier lesen, dann entwickelt diese Stelle, die wir jetzt anschauen, erst ihr volles Gewicht.
[27:20] Dann verstehen wir erst in seiner, in seinem Umfang, was Jesus uns hier sagen will. und es unterstreicht biblische Wahrheiten, die wir kennen müssen, wo wir nicht falsch denken dürfen.
[27:40] Folgendes nämlich, jeder, jeder wird seinen gerechten Lohn bekommen, denn alles wird ans Licht kommen, das lesen wir in Matthäus 10, 26.
[27:54] Jesus sagt, vertrau mir, ich weiß, was ich mache. Und alles wird offenbar. Und alles kommt ans Licht. Allen voran kommt ans Licht, wie wir mit Matthäus 25 sehen, ob du ein Schaf oder ein Bock warst.
[28:12] Das ist das alles Entscheidende. Aber abgerechnet wird am Schluss. Es ist auch so, Lohn gibt es immer anhand dessen, was geleistet wird.
[28:30] Römer 6, 23, ein Vers, mit dem ihr sicher vertraut seid. Denn der Lohn der Sünde, der sich fürs Team Sünde entscheidet, wird diesen Lohn empfangen.
[28:46] Das heißt nicht, wenn wir, wir fallen in Sünde, deshalb beten wir auch immer am Sonntagmorgen im pastoralen Gebet für Vergiebung von Sünde. Davon reden wir hier nicht. Darum geht es nicht.
[28:57] Es geht um jemand, der denkt, Sünde sei eine Vagatellsache. Es sei nicht so schlimm. Jesus vergibt ja eh. Der leichtfertig mit der Rettung umgeht.
[29:10] Der Gnade zu einem Ramsch-Artikel macht, zu billiger Gnade. Die, die Errettung und Gnade und Nachfolge nicht ernst nehmen, für die gilt, denn der Lohn der Sünde ist der Tod.
[29:24] Die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben, nicht in dem, was ich getan hätte. Lohn ist immer gemäß dessen, was getan wurde, sondern ewiges Leben in Christus, Jesus, unserem Herrn.
[29:42] Sein Leben, sein Wirken, sein Tun, wird mir angerechnet, als wäre es das meine. Und deshalb kriege ich als Lohn nicht den Tod, sondern in ihm, in dem, wie er ist, in dem, was er getan hat.
[30:02] Gnade und ewiges Leben. Aber abgerechnet wird und jemand muss bezahlen. entweder bezahlen die Leute selber für ihre Sünden oder sie vertrauen dem, der für ihre Schuld bezahlt hat.
[30:21] Aber jemand bezahlt, denn sonst wäre Gott nicht gerecht. Aber er ist gerecht. eine weitere Wahrheit jedem gilt, jeder wird ernten, was er sät.
[30:39] Unmittelbar und genau wie wir es vorhin gesehen haben, Jesus sorgt für uns hier und in der Ewigkeit, genauso hat Säen und Ernten eine zeitliche Komponente und eine ewige Komponente.
[30:53] Und das kommt ganz klar zum Ausdruck in Galater 6, die Verse 6 bis 10 und achtet am Schluss, womit er diese Wahrheit in Verbindung bringt.
[31:05] Wir lesen dort, wer in dem Wort unterwiesen wird, teile aber von allem Guten dem mit, der ihn unterweist. Irrt euch nicht. Das ist nur eine andere Formulierung von dem, was Jesus sagt, denkt nicht.
[31:19] Sprich, denkt richtig. Wer richtig denkt, irrt sich nicht. Es gibt Dinge, die wir einfach wissen müssen. Wir müssen wissen, wie diese Dinge sich verhalten.
[31:32] Worüber sollen wir uns nicht irren? Gott lässt sich nicht spotten. Gott ist kein Hampelmann. Gott ist kein alter, seniler Typ, der nicht mehr mitbekommt, was tatsächlich läuft.
[31:48] Weit weg. Gott lässt sich nicht spotten, denn, denn, denn was? Denn was irgendein Mensch sät, das wird er auch ernten. Denn, wer für sein eigenes Fleisch sät, hier, jetzt, ich, mir, meins, wird von dem Fleisch Verderben ernten.
[32:09] Und zwar, ewiges Verderben ist hier gemeint. Wer aber auf den Geist sät, wird vom Geist ewiges Leben ernten. worauf säen wir?
[32:22] Wo ist mein Herz? Was ist mir wirklich wichtig? Was lohnt sich? Zu verzichten, damit ich das Richtige tun kann.
[32:33] Das, was sich eben lohnt. Und dann schließt er ab, lasst uns aber nicht müde werden, Gutes zu tun. Ah, das Gute zu tun ist manchmal ziemlich anstrengend, oder?
[32:47] Kostspiel. Deshalb sagt Jesus ja auch, wir sollen die Kosten überschlagen. Gleichzeitig aufgefordert, lass uns aber nicht müde werden, Gutes zu tun, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten.
[33:01] Dann, wenn abgerechnet wird. Also nun, schlussfolgert Paulus, wie wir Gelegenheit haben, lasst uns das Gute wirken, gegenüber allen, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen Gottes.
[33:14] Hier habt ihr es wieder, Familie. Wir kümmern uns umeinander. Wir öffnen unsere Häuser, unsere Türen.
[33:24] Es ist dieser gemeinsame, kollektive Familienaspekt, der immer, immer wieder zum Tragen kommt. Und wenn ich euch erinnere, dann 1. Timotheus 5,8, wer das nicht macht, ist schlimmer dran als ein Ungläubiger.
[33:45] Wir können für uns Schluss fordern. Also nun, wie sieht es mit meiner Gastfreundschaft aus? Mit meinen Sälen? Und mit meinem Ernten?
[33:57] Und stell dir mal Folgendes vor. Ich meine, wir sind hier in der Schweiz. Ordnung, Ruhe, Sicherheit. Ehrlich gesagt, Verfolgung kennen wir nicht.
[34:11] War ein bisschen Sport. Das war es dann aber. Wir waren acht Jahre in Berlin und haben dort primär unter Russlanddeutschen gearbeitet, deren Eltern und Großeltern alle in Russland groß geworden sind.
[34:32] und die kamen Verfolgung. Da musstest du dir schon sehr gut überlegen, mit wem du die Straße runtergehst, wem du die Tür öffnest und in wessen Haus du trittst.
[34:49] Denn es war nicht unüblich und wir haben viele Geschichten gehört, herzzerreißende Geschichten. Geschichten, die man von der Kanzel gar nicht erzählen kann. Aber was nicht unüblich war, ist, dass der Geheimdienst kam, Mama, Papa, Onkel, irgendjemand mitgenommen hat und du hast sie nie wieder gesehen.
[35:10] Nie wieder. Sie waren einfach, du wusstest nicht mal, wo sie sind. Du wusstest nicht mal, ob sie noch leben. Hat es die Leute abgehalten, in der Familie Gottes füreinander da zu sein?
[35:24] Nein, aber wisst ihr, was es getan hat? Es hat die Spreu vom Weizen getrennt. Das hat es bewirkt. Du wusstest, wo die Leute stehen.
[35:35] Denn es war ein Preis mit diesem Stand verbunden. Bekennst du dich zu denen, die die Welt gering achtet, verfolgt oder verschleppt?
[35:52] Und Vorsicht! Petrus dachte auch, er würde standhaft sein und sich zu seinem Herrn bekennen.
[36:03] Und als er da am Feuer saß, hat er seinen Herrn verleugnet. Aber sein Herr hat schon im vornherein was gesagt.
[36:16] Ich habe für dich gebietet, damit dein Glaube nicht aufhört. Was für einen großen Gott haben wir! er kümmert sich um seine Kinder.
[36:29] Er kümmert sich um seine Kinder. In allem. Und er kennt unsere Schwächen und er lässt uns deswegen nicht fallen. Er ist da. Er sorgt immer. Was für einen gütigen und gnädigen Gott dürfen wir haben?
[36:43] Was für einen gütigen und gnädigen Gott dürfen wir dienen? Und wenn wir uns diese Frage stellen, mit wem identifizieren wir uns?
[36:54] Zu wem stellen wir uns? Wem öffnen wir die Tür und über wessen Hausschwelle gehen wir? Im Wissen, dass die Leute wissen, was da läuft und was das für Leute sind.
[37:05] Jesus sagt, wer einen Propheten aufnimmt oder einen Gerechten. Nun, ein Prophet oder ein Gerechten, die geben ja wenigstens was her, oder?
[37:21] Die sind ja wichtig. Das sind ja, obwohl es die überhaupt nicht gibt, die großen Männer im Reich Gottes. Aber bei Gott gibt es keine großen Männer. Es gibt nur einen großen Gott.
[37:32] Aber wir in unserem verdrehten Denken manchmal denken, naja, ein Prophet, ein Gerechter könnte sein. Aber Jesus landet am Schluss bei den Geringen.
[37:48] Die, die so gering sind, dass sie zum Teil gar nicht wahrgenommen werden. Die Schwachen. Wie sieht es denn bei denen aus? Öffnen wir denen auch unser Haus und unsere Tür und kümmern uns um sie?
[38:07] Und wenn sie nur ein Glas Wasser ist? Aber wir sind da für sie. Und wisst ihr, was Propheten damals und Gerechte damals und Geringe damals und heute verstehen müssen?
[38:21] Unsere Identität liegt nicht in dem, was wir tun, sondern in dem, in dem wir sind. Und das ist Christus. Deshalb sollen wir die Leute aufnehmen. Wenn wir sie sehen, dann sehen wir nicht die Leute, sondern wir sehen Christus.
[38:35] Ob sie jetzt gering sind, ob sie gerecht sind, ob es Propheten sind. Das spielt überhaupt keine Rolle. Wir kümmern uns um die Brüder. Wir kümmern uns um die Familie.
[38:47] Um dessen Willen, der sie errettet hat, weil sie in Christus sind. Das ist der Grund. Und wer da steht, spielt keine Rolle. Denn weißt du, selbst das, was er hat, hat er bekommen.
[39:02] Daran muss Paulus die Korinther und glaube ich auch uns immer wieder erinnern, damit wir eben nicht zu hoch von allen anderen denken oder von anderen oder von uns selbst. Denn die Korinther sagt, und übrigens, was habt ihr, was ihr nicht bekommen habt?
[39:15] Und wenn ihr es bekommen habt, was rühmt ihr euch, als hättet ihr es nicht bekommen? Denn unsere Gerechtigkeit ist nicht unsere, sondern seine. Und die Propheten haben nicht ihr Wort gebracht, sondern das Wort Gottes.
[39:28] Und die Lehrer und Verkündiger reden hoffentlich nicht von sich selbst, sondern sie predigen Christus und ihn als Herrn, uns aber als seine Diener. Es geht nicht um uns.
[39:39] Unsere Identität, unser Wert, um es so zu sagen, liegt nicht in dem, was wir tun, liegt nicht in dem, was wir leisten, ist nicht in irgendwelchen geistlichen Nachfolge, Erfolg, sondern in ihm allein.
[39:56] Sonst könnten wir alle einpacken. Und ich möchte ihr hier aufzeigen, dass Gott schon immer einen speziellen Platz hatte für die Geringen. Am Leib Christi werden die Glieder oder die Teile, die man am wenigsten sieht, mit extra Aufmerksamkeit bedacht.
[40:16] Es ist genau das gleiche Prinzip. Und lasst mich jetzt zu der Stelle gehen, von der ich eingangs geredet habe, Matthäus 25, denn hier werdet ihr, ohne dass ich viel dazu sagen muss, die Verbindung sehen und das Gewicht einer so einfachen Handlung, wie jemandem ein Glas Wasser geben, was das bedeutet in den Augen Gottes.
[40:43] Matthäus 25, Endgericht. Das ist die Situation.
[40:53] Es heißt, Vers 31, Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, das ist am Ende des tausendjährigen Reiches, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit, nicht Davids Thron, das ist im tausendjährigen Reich, hier sitzt er auf dem Thron der Herrlichkeit sitzen, und alle Nationen werden von ihm versammelt werden, und er wird sie voneinander scheiden, so wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet.
[41:23] Abgerechnet wird am Schluss, hier ist dieser Tag da, und jetzt hört gut zu. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen und die Böcke aber zu seiner Linken, dann wird der König zu denen, zu seiner Rechten sagen, kommt, kommt her, Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, alles Familiensprache, Vater, Kinder, erbberechtigt, ihr erinnert euch hoffentlich daran.
[41:54] Das Reich, das euch bereitet ist, von Grundlegung der Welt an, denn ich war hungrig, und ihr gabt mir zu essen. Ich war durstig, und ihr gabt mir zu trinken.
[42:06] Ich war ein Fremdling, und ihr nahmt mich auf. Ich war nackt, und ihr bekleidetet mich. Ich war krank, und ihr besuchtet mich. Ich war im Gefängnis, und ihr kamt zu mir. Dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen, Herr, wann sahen wir dich hungrig?
[42:23] Und speisten dich? Oder durstig? Oder gaben dir zu trinken? Wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf? Jetzt wieder dieses Aufnehmen. Oder nackt und bekleideten dich?
[42:34] Wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir? Und der König wird antworten und ihnen sagen, wahrlich, ich sage euch, sofern ihr es einem dieser Geringsten, genau das Gleiche mit Matthäus-Zinn, sofern ihr es einem dieser Geringsten meiner Brüder getan habt, habt ihr es mir getan.
[43:02] die kleinen Dinge, die auf den großen Unterschied machen, die kleinen Dinge, die die großen Wahrheiten offenbaren, wer unser Herr ist, die sich äußern, sichtbar, praktisch in denen, die zur Familie Gottes gehören.
[43:30] Das identifiziert euch als Schafe. Das ist, was die Schafe tun. Naja, dann wird er auch zu denen zur Linken sagen, geht von mir, Verfluchte, denn sie haben sich nicht darum gekümmert.
[43:47] Sie haben nur ihr eigenes Leben, ich, mir, meins geliebt. Dann eine Stelle, mit der auch alle vertraut seid. Isaiah 53.
[43:58] Es beginnt, wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Ja, wer glaubt der Verkündigung der Apostel damals? Wer glaubt unserer Verkündigung?
[44:09] Nun ja, wer glaubt oder nicht, wie viele oder nicht, entscheidet nicht dessen oder das, was unser Auftrag ist. Wir verkündigen. Einige glauben, viele nicht. Aber auch hier wird es so eingeleitet, wer hat unserer Verkündigung geglaubt und wer ist im Arm des Herrn offenbar geworden?
[44:26] Und jetzt heißt es über den Herrn. Und er ist wie ein Reis vor ihm aufgesprossen und wie ein Wurzelspross aus der Erdreich. Er hatte keine Gestalt, keine Pracht.
[44:41] Und als wir ihn sahen, da hatte er kein Aussehen oder kein Ansehen, dass wir ihn begehrt hätten. Die Leute haben einen Bogen um ihn gemacht, um diesen geringen Nichtsnutz.
[44:51] Er war verachtet und verlassen von den Menschen. Ein Mann, der Schmerzen mit Leiden vertraut und wie einer, von dem man das Angesicht verbirgt und nicht die Tür aufmacht, sondern sein Angesicht verbirgt.
[45:09] Er war verachtet und wir haben ihn für nichts geachtet. Er war der Geringste der Geringen. Geringen.
[45:20] Gott liebt die Geringen. Gott kam und hat sich erniedrigt und kam in geringer Gestalt und wir hätten ihn genauso verachtet wie die Zeitgenossen damals, die dieses Urteil über ihn gefällt haben.
[45:37] Doch er kam um unsere Er hat unsere Leiden getragen und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Nicht, weil er selbst dafür hätte bezahlen müssen.
[45:50] Und es zieht sich durch, durch sein Leben. Schon als sie eine Herberge suchten, achteten sie ihn, diesen König und seine Eltern als zu gering. Sie fanden keine Herberge. Es war kein Platz für sie.
[46:02] Viele seiner Freunde, selbst Familie, wandten sich von ihm ab, aufgrund dessen, was er sagte, wer er ist und auch von seiner Verkündigung wandten sie sich ab. Sie waren nicht bei ihm.
[46:13] Er fand keine offenen Türen. Und am Ende, wie gesagt, stirbt er einsam und verlassen am Kreuz. 1. Korinther 1, 26 bis 29, erinnert uns daran, sagt, seht doch eure Berufung an, Brüder, es sind nicht viele Mächtige, nicht viele Edle, nicht viele Weise, sondern das Schwache, das Geringe.
[46:34] Er sagt sogar, das, was nicht ist, hat Gott erwählt. Matthäus 12, 20 heißt es, ein geknicktes Rohr wird er nicht zerbrechen und einen glimmenden Dach wird er nicht auslöschen.
[46:51] Ein geknicktes Rohr und ein glimmender Dach geht nicht gerade viel her, oder? Aber Gott kümmert sich um sie. Genau um diese, die, die zerbrochenen Herzens sind, die nimmt er auf.
[47:07] Psalm 72, Vers 12 bis 13, denn erretten wird er den Armen, der um Hilfe ruft, und den Elenden, der keinen Helfer hat.
[47:19] Er wird sich des Geringen und des Armen erbarmen und die Seelen der Armen wird er retten. So schlägt das Herz unseres Herrn.
[47:32] Und vergiss nie, dass wir alle arm und elend und gering sind. ohne ihn, außerhalb von ihm. Das sind du nicht?
[47:43] Arm, elend, gering. Nicht umsonst erinnert Paulus die Epheser, eine sehr gut unterwiesene Gemeinde, genau das nicht zu vergessen.
[47:57] In Epheser 2,11, deshalb erinnert euch, dass ihr einst, einst, vorher, vor eurer Errettung, bevor ihr in Christus errettet wurdet.
[48:10] Erinnert euch, dass ihr einst ohne Christus wart, entfremdet dem Bürgerrecht Israels, Fremdlinge betreffend der Bündnisse, der Verheißung, keine Hoffnung.
[48:23] Ohne Gott in dieser Welt. Ohne Gott gibt es keine Hoffnung. Ohne Gott, ohne seine Güte und seine Gnade, den Geringen.
[48:35] Und das sind wir gegenüber. Können wir alle einpacken. Und wie froh sind wir, dass Jesus gekommen ist, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
[48:47] Sünder, Geringe, Arme, Elende. Das ist das Evangelium. Und man könnte es so sagen, Jesus liebt Loser. Okay?
[48:57] Niemand liebt Loser eigentlich. Niemand will etwas mit Losern zu tun haben. Aber wisst ihr was, wir sind alle Loser. Und bis wir das nicht erkennen und eingestehen, gibt es keine Hoffnung für uns.
[49:11] Jesus liebt Loser in den Augen der Welt und macht aus ihnen Gewinner des Lebens. Das ist unser Herr. Er beruft und befähigt Loser.
[49:26] Ein Leben zu leben, das sich lohnt. Und nicht umsonst die erste Glückseligpreisung in der Bergpredigt, wo es um dieses Reich Gottes geht, richtet sich nicht an die Helden und Starken.
[49:41] Glückselig die Armen im Geist, die Geringen, Elend. Bis wir nicht an diesen Punkt kommen, gibt es keine Errettung vom Tod zum Leben.
[49:53] Und wenn wir denken, dass wir nachher über diesen Punkt herausgekommen werden, dann gibt es keine Hoffnung auf Heiligung. Außerhalb von ihm sind wir alle untauglich und gering und elend und arm.
[50:08] Das Allerwichtigste, glückselig die Armen im Geist oder Sprüche 22,9. Wer gütigen Auges ist, der wird gesegnet werden, denn er gibt dem Geringen von seinem Brot.
[50:23] Er öffnet sein Haus. Er teilt, was er hat. Also, sehr großzügig in jeder Hinsicht.
[50:37] Denn wir haben einen großzügigen, großen Gott. Und verachte nicht den Geringen. Es ist so einfach, es ist so natürlich, es ist so intuitiv.
[50:48] Um Jesus haben sie alle einen Bogen gemacht. Alle. Wir hätten auch da gestanden und uns von ihm abgewandt.
[51:01] Verachte nicht den Geringen. Versorge die Gerechten, die Propheten und die Geringen großzügig und bereitwillig und erkenne und möge Gott uns helfen, dass wir unsere eigene Nichtigkeit immer wieder erkennen.
[51:18] und nicht denken, dass in uns etwas Gutes sei. Sondern auf ihn schauen, damit er uns gerecht macht. Damit er uns zu Propheten, nicht in dem Sinne wie damals, aber zu verkündigen, seine Wahrheit macht.
[51:36] Denn das ist das, was der gute Hirte macht mit seinen Schafen. Er kümmert sich. Nicht um die Lieblingsschafe. Nicht um die Top-Schafe. Nicht um die Leistungsschafe.
[51:47] Alle Schafe. Und oft sind sie störrisch, oft sind sie verehrt, manchmal sind sie schwach, manchmal müssen sie getragen werden, manchmal müssen sie versorgt werden und er ist immer für sie da.
[52:02] Immer. Für alle. Und wenn er Petrus einen Auftrag gibt, der viel beinhaltet, aber in einem kurzen Satz zusammengefasst wird, ist es was.
[52:16] Weide meine Schafe. Kümmere dich um die Schafe, um die Brüder. Das ist deine Aufgabe, Petrus.
[52:28] Das ist unsere Aufgabe. Das ist, was wir machen. Das ist, was Kinder Gottes auszeichnet. Das ist ein Merkmal der Errettung und wirksamen, erzieherischen, heiligungswirkenden Gnade in uns.
[52:47] Und wenn das nicht der Fall ist, kann es sein, dass wir es entweder nicht verstanden haben oder noch nie gehört haben oder, Gott bewahre, dass wir uns schämen, unseres Hirten und seiner Botschaft und seiner Gerechtigkeit und seiner Geringen.
[53:05] Aber erinnere dich an Matthäus 25. Die Geringen. Was ihr an ihnen getan habt, das habt ihr an mir getan. Das identifiziert euch als Schafe.
[53:23] Um es auf den Punkt zu bringen, wen du in dein Haus lässt, offenbart, wer in deinem Herzen wohnt. Wen du in dein Haus lässt, in dein Leben, offenbart, wer in deinem Herzen wohnt.
[53:42] Wer dein Herr und wer dein Hirte ist. Das ist das, was Jesus unmissverständlich klar macht in Matthäus 25. Und für uns bedeutet das schlussfolgend und im Gesamtkontext von Kapitel 10 folgendes.
[53:57] Jünger, die nicht das Evangelium verkündigen, die es nicht leben und lehren. Ihr wisst, Jünger sind Verkündiger durch Leben und Lehre.
[54:08] Und diejenigen, die das nicht tun, sind wie Salz, das seine Salzigkeit verloren hat. Und Salz, das nicht salzig ist, ist, nutzlos.
[54:23] Nutzlos. Und nicht umsonst sagt Jesus, passt auf, dass ihr nicht eure Salzigkeit verliert. Und im gleichen Kontext, Jünger, die nicht das Evangelium verkündigen, die es nicht lehren und leben, sind wie eine Lampe unter einem Schäffel.
[54:40] Nutzlos. Nutzlose Dinge lohnen sich nicht. Ich will meine Zeit nicht für nutzlose Dinge verschwenden. Nutzlos.
[54:53] Wer schweigt, verleugnet Gott, wer ihn verkündigt, verherrlicht ihn. Das ist die erste Schlussfolgerung in der Bergpredigt. Matthäus 5,16. Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen.
[55:06] Sie müssen es sehen, damit sie eure guten Werke sehen, eure Nächstenliebe, euer offenes Herz, euer offenes Haus und den Vater im Himmel verherrlichen.
[55:20] Am Schluss wird es immer ganz praktisch. Immer. Wir verkündigen ihn in Wort und Wandel.
[55:32] Und falls du immer noch Fragen haben solltest, falls, ob es sich lohnt, nachzufolgen. Hier ein Zitat von einem Glaubenshelden aus Hebräer 11.
[55:47] Hebräer 24. Durch Glauben weigerte sich Mose, als er groß geworden war, ein Sohn der Tochter Pharo zu heißen.
[55:58] Verzicht. Er sagt, ist nett am Hof, super essen, alles bestens, aber nicht mein Ding. Da gehöre ich nicht hin.
[56:10] Er weigerte sich. Ein aktiver Akt, eine Entscheidung. Er zog es vor. Er hat abgewogen und sagt, hm, das lohnt sich. Dem gebe ich den Vorzug.
[56:23] Er zog es vor. Das ist nicht einfach passiert. Er zog es vor, mit dem Volk Gottes Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben.
[56:37] Wisst ihr, warum wir sündigen? Weil wir uns Genuss davon versprechen. Deshalb sündigen wir. Und es ist ein Kampf. Und es ist eine bewusste Entscheidung dagegen.
[56:49] Und er sagt, nein, dieser Genuss ist nichts im Vergleich zu dem Genuss, zu dem Lohn, den ich bei Gott habe. Auf den Dreck kann ich verzichten. Was immer dieser Dreck sein mag, in deinem und meinem Leben.
[57:00] Lass uns darauf verzichten. Uns weigern und die richtigen Dinge vorziehen. da er die Schmach des Christus für größeren Reichtum, für größeren Lohn hielt als die Schätze in Ägypten.
[57:15] Und eins kann ich dir sagen, Ägypten war reich. Und die hatten unendlich viele Schätze. Und Mose sagt, Schrott. Schrott.
[57:27] Darauf kann ich gut verzichten. Da er die Schmach des Christus für größeren Reichtum hielt als die Schätze Ägypten, denn er sah die Belohnung an.
[57:40] Hier habt ihr es wieder. Er wusste, was sich lohnt. Und er sah den ewigen Lohn. Und durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten.
[57:50] Erinnert ihr euch, wie oft Jesus den Jüngern sagt, fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht. Naja, und dieser König hat ihm ziemlich übel zugesetzt. Er wollte sie alle umbringen. Aber er fürchtet ihn nicht, sondern er fürchtet Gott mehr.
[58:04] Warum? Durch Glauben verließ er Ägypten, ohne die Wut des Königs zu fürchten, denn er hielt sich an den Unsichtbaren, als sähe er ihn.
[58:19] Das, was er nicht sieht und Gott sagt, was ist, ist für ihn realer als die Umstände, in denen er sich befindet. Das, lohnt sich.
[58:31] Und so möchte ich uns alle ermutigen, Jünger zu sein, die furchtlose Verkündiger sind. Jünger, die nicht schweigen, egal was es kostet, aber allem vor allem auch Jünger, die lieben.
[58:48] Und zwar die verlorenen Schafe, die Brüder, die Familie Gottes und ganz speziell den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist, der dreieinige Gott in seiner ganzen Fülle.
[59:06] Lohnt es sich, nachzufolgen? Was für eine Frage. Lass uns beten, treuer Gott und Vater. Die Bibel ist voll von deiner Güte und Gnade, von Anfang bis Ende.
[59:24] Du suchst die, die dich nicht suchen. Du rettest die, die keine Rettung wollen. Du öffnest Augen von Blinden und Ohren von Tauben.
[59:36] Gib uns Beine, damit sie wandeln in deinen Wegen. Hilf uns, wie Mose, auf die Belohnung zu sehen.
[59:49] Letztendlich bist du unsere Belohnung. Es ist nicht eine Sache. Du bist das ewige Leben. Du bist alles, was wir brauchen. Und dir allein wollen wir ähnlich werden. Hilf uns, unsere Schwachheit.
[60:04] Und wir sind es alle. Wir sind alle gering. Hilf uns, dass wir, wenn wir in den Spiegel schauen, nicht ein Zerrbild von uns sehen und uns daran festhalten, sondern dich und deine Güte und deine Gnade, Herr.
[60:18] Hilf uns, mehr Gottesfurcht als Menschenfurcht zu haben, damit wir das Leben leben, das sich lohnt. Amen.