[0:00] In der letzten Predigt zu Matthäus 10 haben wir festgehalten und hoffentlich erkannt und sind davon überzeugt, Jünger sind Verkündiger und Jünger dürfen nicht schweigen.
[0:19] Und es hört sich gut an, ehrenhaft, zeugt irgendwie von Mut und Tapferkeit. Aber weißt du was, es ist bedeutend einfacher gesagt als getan.
[0:39] Denn wer das Evangelium lebt und das Evangelium lehrt, auf den warten und da gibt es keine Diskussion. In irgendeiner Form Verfolgung, Verleumdung, Verrat, Verzicht und unter Umständen Verlust.
[1:01] Verlust von Hab und Gut, aber vielleicht sogar Verlust seines eigenen Lebens. Angesichts dieser Tatsache kann einem schon mal ein bisschen bange werden oder einem Furcht beschleichen.
[1:22] Oder die Gedanken beginnen plötzlich sich zu drehen und man überlegt sich, hey, was mache ich hier überhaupt, was läuft hier, worauf habe ich mich eingelassen. Nicht umsonst mahnt Jesus in dieser ersten Rede an die Jünger, wo er sie aussendet.
[1:40] Fürchtet euch nicht. Es gibt Grund, sich zu fürchten, aber es gibt Grund, sich nicht zu fürchten. Und dann klärt er auch auf, denkt nicht dies oder das oder jenes.
[1:56] Ihr müsst wissen, was der Plan ist. Ihr müsst wissen, was euch erwartet. Ihr müsst wissen, wer ich bin und dass ich da bin. Nun, ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber vielleicht hast du dich auch schon mal gefragt.
[2:12] Nur du dich, nicht jemand anderes. Das könnte ja als ungeistlich verstanden werden. Aber vielleicht hast du dich schon mal gefragt. Lohnt sich die ganze Geschichte?
[2:29] Lohnt sich das? Oder verlangt Jesus da nicht etwas viel? Vielleicht sogar zu viel von mir?
[2:45] Oder vielleicht denkst du, naja, irgendwie geht das sicher auch ein bisschen einfacher. Ein bisschen relaxter. Ein bisschen mehr gechillt. Muss ja nicht so einen Stress machen um die ganze Geschichte.
[2:56] Lohnt es sich? Das ist auch der Titel der Predigt. Lohnt es sich, Jesus nachzufolgen?
[3:11] Lohnt es sich? Kennst du diese Gedanken? Die einen vielleicht auch beschleichen. Man liest oder man hört Predigten.
[3:24] Und fragt sich dann, meint er das tatsächlich ernst? Meint er das wirklich, was er da sagt? Und soll ich alles in die Waagschale werfen?
[3:41] Ich meine, mich völlig hingeben. Ihn mehr lieben. Nicht die anderen nicht, aber ihn mehr lieben. Meint er tatsächlich, dass ich mehr auf ihn hören soll, als auf mich selbst oder andere Leute, die eine Menge Erfahrung haben?
[4:04] Soll ich ihm mehr vertrauen, als alles andere, was da mit Rat und Tat zur Seite steht? Oder jeder andere, der uns raten will?
[4:16] Meint er das wirklich? Ich gehe davon aus, dass ihr euch alle schon mit diesen Fragen in irgendeiner Form beschäftigt habt. Es wäre komisch, wenn nicht.
[4:28] Wir sind Menschen. Wir sind Menschen. Und ich möchte ihr heute Morgen helfen, diese Frage im Licht biblischer Wahrheit.
[4:40] Wahrheit, die ewig ist, zu betrachten. Damit du eine bewusste, eine solide Entscheidung treffen kannst. Und diese Entscheidung, ihm nachzufolgen, ist nicht einmalig.
[4:55] Wir müssen eigentlich immer wieder entscheiden, zu verzichten. Bereit sein, den Preis zu bezahlen. Aber die Bibel hilft, diese Entscheidung zu treffen.
[5:08] Aber du musst entscheiden. Auch keine Entscheidung ist eine Entscheidung. Nichts machen gibt es nicht. Wer nichts macht, hat eben nichts gemacht.
[5:24] Nun, wenn du dich fragen solltest, ob sich die Nachfolge lohnt. Schau auf Jesus. Schau auf Jesus.
[5:38] Und frag dich. Denke ich ernsthaft, dass er zu viel von mir erwartet.
[5:50] Meine ich das ernst? Nun, 1. Korinther 10 wird beschrieben, wie das Volk Israel, das gerade aus 400-jähriger Gefangenschaft befreit wurde, gewaltige Wunder und Zeichen erlebt hat.
[6:05] Ich meine, wirklich. Big stuff, okay? Und sie sind ein paar Tage in der Wüste. Und sie sind unzufrieden.
[6:16] Und sie fragen sich übersetzt, hat sich das wirklich gelohnt, aus Ägypten wegzugehen? Und wie äußert sich das? Na, so wie es sich immer äußert, wenn wir denken, dass etwas sich nicht lohnt.
[6:32] Wir beschweren uns. Wir murren. 1. Korinther 10, ab Vers 10, adressiert dieses Problem und endet mit der Lösung, ganz generell.
[6:51] Paulus schreibt, murrt auch nicht, so wie einige von ihnen murrten und von dem Verderber umgebracht wurden. Alle diese Dinge, das sind noch andere Probleme, die sie hatten, nachdem sie ausgezogen sind.
[7:06] Alle diese Dinge aber widerfuhren jenen aus Vorbilder und sind geschrieben worden zu unserer Ermahnung, auf die das Ende der Zeitalter gekommen ist.
[7:19] Daher, wer zu stehen meint, sehe zu, dass er nicht falle. Wenn du denkst, du hättest alles im Griff, bist du wahrscheinlich bereit, im Begriff zu fallen. Nur einer hat alles im Griff und das sind nicht wir.
[7:34] Und hört jetzt zu, was er sagt. Und er meint genau das, was er sagt. Keine Versuchung. Keine Prüfung, könnte man auch nennen.
[7:46] Hat euch ergriffen als nur eine menschliche. Gott aber ist treu. Der nicht zulassen wird, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet.
[8:00] Vielleicht fühlt es sich so an. Das will ich gar nicht bestreiten. Aber es ist nicht so. Es ist nicht so.
[8:11] Sonst wäre er nicht treu. Sonst wäre sein Wort nicht vertrauenswürdig. Also, wir sollen nicht zweifeln und denken, dass wir über Vermögen geprüft oder versucht werden, sondern mit der Versuchung schafft er auch den Ausgang, sodass ihr sie ertragen könnt.
[8:36] Das macht er. Er lädt uns nicht mehr auf, als wir tragen können. Und er weiß, was er macht. Und wir tun gut daran.
[8:51] Ich sage nicht, es ist einfach, aber wir tun gut daran, ihm zu vertrauen. Das ist ganz grundsätzlich. Lass uns das jetzt ein bisschen näher im Detail, im Kontext betrachten von dem, was hier passiert.
[9:05] Weil vielleicht denkst du, dass er etwas von dir erwartet, wozu er selber nicht bereit gewesen wäre. Wisst ihr, wenn Leute Dinge von einem erwarten, die sie selber nicht tun wollen, wirkt sich das nicht besonders ermutigend oder motivierend aus.
[9:22] Richtig? Nur auszugsweise. Er schickt uns hinaus, um das Reich der Himmel zu verkündigen und zu predigen, egal was da sei.
[9:37] Und genau das macht er auch. Das lesen wir durch das ganze Matthäus-Evangelium. Und in Matthäus 4, 23 wird zusammengefasst, was er macht. Und Jesus durchzog ganz Galiläa, lehrte in ihren Synagogen und verkündigte das Evangelium des Reiches.
[9:52] Er erwartet von uns, was er selbst getan hat und sein ganzes Leben getan hat. Dann wisst ihr, dass Jesus den Namen trägt, Lamm Gottes.
[10:05] Und er war ein Opferlamm. Er wurde mitten unter die Wölfe gesandt und er hat mit seinem Leben bezahlt. Und in Johannes 17, 18 betet Jesus ausdrücklich, gleich wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie.
[10:21] Und deshalb hat er alles recht. Und er weiß genau, was er tut. Auch aus Erfahrung, was das bedeutet. Wenn er in Matthäus 10, 16 sagt, siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen.
[10:36] Er hat sich nicht davor gedrückt. Er war bereit, geschmäht und verachtet zu werden. Ja, sogar Belzebul, Fürst der Dämonen, haben sie ihn genannt.
[10:47] Und er sagt, er wartet nichts Besseres. Und das sagt er nicht zum ersten Mal. Es ist nichts Neues. Er beendet die Glückseligpreisungen. Glückseligpreisungen. Wer kommt auf die Idee, das in die Kategorie glückselig einzuordnen?
[11:03] Und der, der besser weiß als wir, was Glückseligkeit ist. Denn in Matthäus 5, am Ende dieser Seligpreisungen, lesen wir ab Vers 10, Glückselig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgten, denn ihrer ist das Reich der Himmel.
[11:21] Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügenrisch gegen euch reden, um meinet Willen. Und dann wiederholt es. Warum? Es ist die einzige Glückseligpreisung, die wiederholt wird.
[11:33] Weil sie so absurd tönt. Wäre du noch ich noch sonst jemand, wäre je auf die Idee gekommen, Verfolgung als Glückseligpreisung zu sehen.
[11:45] Aber ihr müsst die Bedingungen sehen, die dazu führen. Der Grund, der dazu führt. Ihn haben sie verfolgt, uns werden sie verfolgen. Ihn haben sie gehasst, uns werden sie hassen. Und du denkst, naja, aber Jesus war Gott.
[12:01] Der schwebt einfach so ein bisschen über dem Level, auf dem wir uns bewegen, auf dieser Erde. Nein, er war auch ganz Mensch. Er musste genauso lernen, Gott zu vertrauen, dass er für ihn sorgt, wie wir.
[12:17] Denkt an die 40 Tage in der Wüste. Er hatte Hunger. Er hatte Durst. Er war müde.
[12:28] Und er hat sich nicht irgendeiner übernatürlichen Form bedient, um diesem Mangel zu begegnen. Sondern er hat auf Gott vertraut.
[12:42] Er war damit vertraut, seinem Vater zu vertrauen. Bestens. Und wir werden immer wieder aufgefordert, Angst und Sorgen zu besiegen.
[12:54] Ist übrigens nicht nur ein Thema für Frauen. Wie oft sagt Jesus, sorgt euch nicht. Sorgt euch nicht. Spatzen, ich kümmere mich darum.
[13:05] Ich weiß, wie viele Haare ihr auf dem Haupt habt. Ich kenne euch. Ich kenne euch durch und durch. Und ich bin da. Matthäus 6. Ihr habt einen Vater im Himmel. Wieso sorgt ihr euch? Jesus hat vertraut auf die Fürsorge des Vaters.
[13:21] Er erwartet nichts von uns. Was er nicht bereit gewesen wäre zu tun, beziehungsweise selbst getan hat. Und dann, er verlässt den Vater.
[13:38] Seinen Vater. Mit dem er ewige Gemeinschaft hatte. Vollkommene Gemeinschaft. Er verlässt den Himmel. Da, wo alles vollkommen ist.
[13:51] Er hat den Vater verlassen. Er hat den Himmel verlassen. Und er wurde von seiner irdischen Familie, nicht nur seine himmlische, auch von seiner irdischen Familie, muss er sich so einiges gefallen lassen.
[14:08] In Markus 3, 21 wird nur nebenbei erwähnt, dass seine Brüder von ihm dachten, er sei außer sich. Er sei von Sinnen. Er sei kurz davor, durchzudrehen, wahnsinnig zu werden.
[14:20] Nicht, wenn deine Brüder das über dich denken. Das sind seine Brüder, eigentlich seine Halbbrüder. Aber das ist seine Familie. Und in Johannes 7, 5, aber auch seine Brüder glaubten nicht an ihn.
[14:35] Oh, er weiß. Und er weiß in einem Maß, wie wir es nie wissen werden. Er hat am Kreuz geschrien, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
[14:49] Er hat den Vater verlassen, er hat den Himmel verlassen und er wusste, was es bedeutet, den Preis der Nachfolge zu bezahlen, der Treue, in Bezug auf seine irdische Familie.
[15:04] Und er weiß genau, was er tut, wenn er uns auffordert, ihn mehr zu lieben als Vater und Mutter, Bruder oder Schwester oder unser eigenes Leben. Er hat sein Kreuz auf sich genommen und ist daran gestorben.
[15:21] Er hat jedes Recht, uns zu sagen, uns zu gebieten. Matthäus 10, 38 Wenn nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig.
[15:35] Und er hat sein Leben gelassen und deshalb darf er, er darf sowieso alles, aber aus dem Kontext. Deshalb darf er sagen, wer sein Leben findet, wird es verlieren und wer sein Leben verliert und meinetwillen wird es finden.
[15:52] Und in den Versen 40 bis 42 erkennen wir, dass Jesus uns nicht nur in sein Haus einlädt, sein irdisches Haus, er hat nicht nur da die Leute beherbergt und sich um sie gekümmert, nein, er lädt uns doch tatsächlich ein.
[16:13] Ins Vaterhaus. In Johannes 14, 1 bis 3 erklärt er den Jüngern, sie sollen nicht traurig sein, weil er hingeht und eine Wohnung bereitet, damit wo er ist, auch sie seien.
[16:28] Er bereitet eine Wohnung für dich, weil er will, dass du bei ihm bist, für immer. nicht nur zu Besuch, nicht nur um kurz aufzutanken.
[16:45] Denk nicht falsch über deinen Herrn und Hirten. Er verdient es nicht. Hast du noch Fragen oder Zweifel oder Einwände und das waren nur ein paar Auszüge.
[17:00] Denkst du, Jesus sei irgendwie unfair oder er wartet zu viel von uns? Ich denke nicht. Ich weiß, dass es nicht so ist. Und Hebräer 4, Vers 14 erinnert er uns daran, dass wir einen hohen Priester haben, ein Priester verwendet sich vor Gott für uns und zwar einer, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern in allem versucht, in allem geprüft wurde, wie wir.
[17:25] Er kennt das. Nur ist er nie gefallen. Er hat nie gesündigt. Und wenn wir sündigen, dann stößt er uns nicht weg, sondern sagt, dass weil wir wissen, wer unser hoher Priester ist, dass wir hinzutreten sollen mit Freimütigkeit zum Gnadenthron, nicht zum Richterstuhl, damit wir Hilfe empfangen.
[17:49] Er hilft uns bei all dem. Er sagt, kommt. Kommt. Ich bin da. Zweitens, wenn du dich fragen solltest, ob sich Nachfolge lohnt, dann schau auf deine himmlische Familie.
[18:07] Auf deine himmlische Familie. Matthäus 10 ist eine dieser Stellen, die hundertprozentige Identifikation Jesu mit den Seinen lehrt.
[18:21] Ein heiliger Gott, der sich eins macht mit Sündern. Es gibt einige dieser Stellen. Und wenn ihr ein bisschen Zeit nehmt und darüber nachdenkt, es ist unbegreiflich.
[18:38] Hört zu, wie diesen Abschnitt, Johannes, äh, nicht Johannes, Matthäus 10, 40 bis 42, wo er dann erklärt, dass jeder sein Lohn kriegt, dass es sich eben lohnt, wie er diesen einleitet.
[18:51] Es heißt dort, wer euch aufnimmt, nimmt mich auf. Und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat.
[19:07] Wow! Ist dir bewusst, was das bedeutet? Wer Jesu Jünger aufnimmt, nimmt ihn auf.
[19:24] Und er meint genau das. Und er nimmt den auf, der ihn gesandt hat. Das ist der Vater. Und wir haben Gemeinschaft. Wir sind eins.
[19:37] Mit dem Vater und mit dem Sohn. Und der Geist wohnt sowieso in den Herzen aller Wiedergeborenen und Gläubigen. Hundertprozentige Identifikation.
[19:49] Wer einen Jünger aufnimmt, sei ein Propheten gerechter oder geringer, nimmt Jesus auf. Und den Vater. Und wer Jesu Jünger verfolgt auf der anderen Seite, der verfolgt Jesus selbst.
[20:03] Und den Vater. Untrennbar miteinander verbunden. Es gibt diese Stelle in Apostelgeschichte 9, die das auch ganz klar und deutlich vor Augen führt.
[20:17] Es geht dort um die Bekehrung von Paulus. Apostelgeschichte 9, 3 bis 5. Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte.
[20:29] Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach. Saul, Saul, was verfolgst du mich?
[20:46] Er aber sprach, wer bist du, Herr? Er sprach, ich bin Jesus, den du verfolgst. Er wollte Christen verfolgen und Christen ins Gefängnis bringen oder sie vielleicht sogar hinrichten.
[20:58] Aber wer sie verfolgt, verfolgt den Herrn. Seht ihr diese diese Einheit? In allem? Und die Zeit reicht nicht aus, nicht heute und nicht an mehreren Sonntagen, das zu ergründen.
[21:14] Aber ich hoffe, dass ihr ein bisschen davon seht und ergriffen seid, wie sehr Jesus sich eins macht mit uns.
[21:26] In allem. Also, wer ihn aufnimmt oder Jünger aufnimmt, nimmt ihn auf. Wer die Jünger verfolgt, verfolgt ihn. Und wer Jesu Botschaft verkündigt, lebt und lehrt, was er gelebt und gelehrt hat, das zeichnet wahre Jünger aus.
[21:47] Wir verkündigen nicht uns selbst, sondern Christus und ihn als Herrn. Das war seine Botschaft, das ist unsere Botschaft, das ist die Botschaft wahrer Jünger.
[21:58] Nun, Jesus, er rettet uns nicht nur, das wäre schon fantastisch, nein, er macht uns zu seinen Brüdern. Hier haben wir eben diesen Familienaspekt, okay?
[22:12] Er macht uns zu Söhnen des Vaters. Wir sind Teil der Familie, weil wir 100% zu ihm gehören und er zu uns. Und naja, es ist ganz einfach, wenn du Teil der Familie bist, dann wirst du Teil des Familienbusinesses und das Familienbusiness von Gott und seinem Sohn ist die Verkündigung des Evangeliums.
[22:32] Deshalb ist er auf diese Erde gekommen. Wir, die wir zu seiner Familie gehören, kümmern uns um das, was den Vater und den Sohn kümmert.
[22:45] Und es geht um die Verkündigung, weil nur so werden Menschen gerettet und nur so werden Gerettete auferbaut und wachsen in der Heiligung. Und in Johannes 17, 20 bis 21 betet Jesus wieder ausdrücklich für diese Gemeinschaft, für diese Einheit.
[23:06] Es sind fast seine letzten Worte in diesem Gebet, das für uns festgehalten ist. Es heißt dort Johannes 17, 20 bis 21, aber nicht für diese allein, bitte ich, das heißt, nicht nur für die zwölf Apostel, es waren zwar nur noch elf zu dem Zeitpunkt, die da waren, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben, das wären dann wir.
[23:29] Falls du dachtest, ich bin ja kein Apostel, geht mich nichts an, geht dich genau etwas an. Es ist genau für dich und mich. Was? Damit sie alle eins sein.
[23:46] Und jetzt beschreibt er diese Einheit. Wie du, Vater, in mir und ich in dir, damit auch sie in uns sein.
[23:57] Ziemlich viel Einheit hier. Hundertprozentige Einheit. Er bittet, dass wir das sehen, dass wir das nicht kaputt machen.
[24:07] Warum? Damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast. Das unterstützt unser Zeugnis. Die Einheit untereinander, miteinander, wie wir miteinander umgehen, unterstützt das, wozu der Herr gekommen ist, nämlich, dass die Leute glauben, dass ihn der Vater gesandt hat, um die Verlorenen zu retten.
[24:29] Einheit, Familienzugehörigkeit. Was für ein Geschenk. Kein Jude im Alten Testament hätte sich je, sie haben sich ja nicht mal getraut, den Namen Gottes auszusprechen.
[24:44] Ganz geschweige ihn, Vater zu nennen oder den Sohn, Bruder. Und genau das sehen wir.
[24:56] Auch hier wieder, diese Untermauerung, dieser familiären Beziehung und Einheit. Wir lesen in Hebräer 2, 10 bis 12, Denn es geziemte ihm, um dessen Willen, alle Dinge und durch den alle Dinge sind, das heißt, er ist der Schöpfer, indem er viele Söhne zu Herrlichkeit brachte, den Urheber ihrer Rettung durch Leiden vollkommen zu machen.
[25:21] Kleine Nebenbemerkung. Wenn Christus als Mensch auf Erden durch Leiden vollkommen wurde, gereift ist, Ich komme mir auf die Idee, dass es für uns einen anderen Weg gäbe.
[25:39] Weiter heißt es, denn sowohl der, der heiligt, also Gott, als auch die, die geheiligt werden, wir, sind alle von einem, Gott.
[25:54] Aus diesem Grund, weil wir diese Einheit haben, schämt er sich auch nicht, uns Brüder zu nennen.
[26:08] Er schämt sich nicht. Er sagt, das sind meine Brüder. Die gehören zu mir. 100%.
[26:19] So 100%, dass ich bereit bin, mein Leben für sie hinzugeben. Unfassbar. Er verleugnet uns nicht.
[26:32] Er steht zu uns. Und er versorgt uns. Fakt ist, er versorgt alle. Seine Gnade, seine allgemeine Gnade, seine Barmherzigkeit, seine Güte, kommt zum Ausdruck.
[26:46] Und ich glaube, als Jesus zu den Jüngern sprach, in Matthäus 10, haben sie sich oft an die Bergpredigt erinnert, an die ersten Worte, die sie von ihm gehört haben. Denn sie werden ja aufgefordert, sich um die Propheten, die Gerechten und die Geringen zu sorgen.
[27:02] Aber Gottes Sorge geht viel weiter. Matthäus 5, Vers 45 erinnert uns. Ich aber sage euch, liebt eure Feinde.
[27:15] Ernst jetzt? Niemand würde auf die Idee kommen, Feinde zu lieben. Für Feinde haben wir ganz andere Pläne, als sie zu lieben, oder? Naja, aber wenn selbst sie eingeschlossen sind in die Liebe, da bleibt ziemlich wenig übrig, wo wir uns austoben könnten oder denken, wir hätten ein Recht, etwas zurückzubezahlen.
[27:47] Warum sollen wir das tun? Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters werdet.
[28:01] Das ist ein Merkmal der Söhne. Die Welt kennt das nicht, aber die Söhne Gottes. Ihnen ist es ein Erkennungsmerkmal.
[28:15] Und zwar des Vaters, der in den Himmeln ist, denn, und jetzt kommt die Begründung, er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
[28:29] Oh, wie gütig ist unser Herr. Wie gütig ist unser Herr. Vor diesem Hintergrund müssen wir Matthäus 10, 40 bis 42 lesen und uns fragen, wenn er kommt, wenn er da steht, durch die Brüder, durch die Geschwister.
[28:55] Versorgst du ihn? Kümmerst du dich um ihn? Kümmerst du dich um die, die er zu dir sendet, von denen er sagt, das sind meine Brüder, die gehören zur Familie? Brüder, nicht Feinde, Brüder wohlgemerkt.
[29:11] Und versorgst du sie, egal was es dich kosten mag, vielleicht dein Ruf oder dein Ansehen, weil du mit diesen komischen Stündlern Zeit verbringst.
[29:22] Oder vielleicht auch materielle Kosten, du sorgst dich um sie. Oder vielleicht auch die Kosten der Unannehmlichkeit. Vielleicht musst du dein Bett abtreten, damit sie darin schlafen können.
[29:34] Und gibst einige deiner Kleider. Das ist nichts, das sind Peanuts. Aber wie oft stehen wir bereits bei diesen Dingen an? Hört mal zu, was Merkmale der Liebe Gottes ist, der Liebe, die er in unsere Herzen ausgegossen hat.
[29:50] Es wird sehr praktisch. Genauso wie dieses Kapitel hier endet. 1. Johannes 4, Vers 20 bis 21. Wenn jemand sagt, ich liebe Gott, Herrlich, das freut mich, Bruder.
[30:04] Wenn jemand sagt, ich liebe Gott und hasst seinen Bruder, das ist nicht unbedingt emotionaler Hass, sondern du betrachtest ihn als zweitrangig.
[30:16] Vor allem zweitrangig hinter dir. Wenn jemand sagt, ich liebe Gott und hasst seinen Bruder, so ist er ein Lügner. Bedarf keiner großen Auslegung.
[30:28] Du bist ein Lügner. Das stimmt nicht. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, wie kann er Gott lieben, den er nicht gesehen hat? Wow.
[30:40] Das ergibt Sinn. Und dieses Gebot haben wir von ihm, dass wer Gott liebt, auch seinen Bruder liebe. 3. Johannes, Verse 5 bis 8.
[30:56] Johannes empfiehlt den Empfänger des Briefes und sagt folgendes. Geliebter, treu tust du, was irgend du an den Brüdern und zwar an Fremden.
[31:07] Die kannte er noch nicht. Das waren nicht seine Buddies. Seine Best Friends. Die hat er noch nie gesehen, aber die kommen vorbei. Die klopfen an seine Tür.
[31:21] Du tust, treu tust du, was irgend du an den Brüdern und zwar an den Fremden tust, die von deiner Liebe Zeugnis abgelegt haben vor der Versammlung.
[31:32] Und du wirst gut daran tun, wenn du sie auf eine gotteswürdige Weise geleitest. Denn für den Namen, den Namen des Herrn sind sie ausgegangen und nehmen nichts von den Nationen.
[31:48] Wir nun sind schuldig. Das ist keine Option. Wir sind schuldig, solche aufzunehmen, damit wir Mitarbeiter der Wahrheit werden.
[32:09] Wow. Die Art und Weise, wie du mit deinem Zuhause umgehst, legt entweder Zeugnis davon ab, dass du ein Mitarbeiter der Wahrheit bist oder nicht.
[32:20] Oder vielleicht ein Mitarbeiter, der nicht verstanden hat, worin seine Mitarbeit in dem Bereich besteht. Aber was für ein Vorrecht. Ein Mitarbeiter der Wahrheit zu werden.
[32:33] Indem wir die Brüder aufnehmen und uns, wie es Gott würdig ist, und ich sage dir eins, wenn Gott sich um eine Sache kümmert, dann macht er es richtig. Gott knausert nicht. Gott gibt uns nicht das Letzte, wo er froh ist, dass es weg ist, sondern das Beste.
[32:52] Er, der doch seinen Sohn, seinen einzigen geliebten Sohn Römer 8,32 nicht verschont hat, wie wird er uns mit ihm nicht auch alles geben, was wir brauchen? Es gibt nichts Kostbares, was den Sohn.
[33:09] Galater 6,10 Also nun, wie ihr Gelegenheit habt, lasst uns das Gute wirken gegenüber allen. Am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens.
[33:23] Man, wenn wir uns nicht mal um die kümmern, ich garantiere dir eins, der Rest der Welt kann dir gestohlen bleiben. Die interessieren dich nicht. Nicht. Und 1. Timotheus 5,8 Pastoralbrief und ich sage, diese Themen kommen überall, weil es ist die Essenz von Jüngerschaft.
[33:47] 1. Timotheus 5,8 Wenn aber jemand für die Seinen, seine Brüder, seine Familie, seine himmlische Familie und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlechter als ein Ungläubiger.
[34:16] Wow. Deutliche Sprache, deutliche Worte und sie bedeuten genau das, was hier steht.
[34:32] Das ist keine kleine Sache. Das ist nicht, naja, mir ist gerade danach oder nicht. Es heißt, sie haben den Glauben verleugnet und sie haben den Vater verleugnet, weil sie die verleugnen, die er zu ihnen sendet und den Sohn haben sie verleugnet und Matthäus 10,32-33 erinnert uns daran, wenn wir ihn verleugnen, verleugnet er uns auch und wenn wir uns zu ihm bekennen, dann bekennt er sich auch zu uns.
[34:59] Puh, wird ein bisschen heiß hier drin, oder? Nicht nur wegen dem Wetter. Das ist Jesus zum Thema Jüngerschaft.
[35:13] Meine geliebten Freunde, Gastfreundschaft zu üben, großzügig zu sein, freigiebig zu sein, die Sache des Herrn, sei es hier oder woanders, zu unterstützen, die Arbeiter, die er hinaustreibt, in seine Ernte, seine Diener zu unterstützen, ist keine geringe Sache.
[35:32] Wir sind dazu berufen, unseren Herrn zu verkündigen durch Predigt und Praxis.
[35:44] Beides gehört zusammen. Verschlossene Türen, ein Haus, in dem du dich verbarrikadierst und nichts mit der bösen Welt und auch nichts mit den komischen Geschwistern zu tun haben willst.
[35:57] ist kein gutes Zeugnis. Jesus hat es nicht gemacht. Die Apostel haben es nicht gemacht.
[36:08] Bewährte Männer in der Schrift, die wir sehen an verschiedenen Orten, haben es nicht gemacht. Und ihr kennt sicher diesen Ausdruck. My home, my castle.
[36:21] Wodurch zeichnen sich Schlösser und Burgen aus? Sie haben einen großen Sicherheitsgraben und eine Zugbrücke, mit der du verhindern kannst, dass irgendjemand reinkommt, den du nicht willst. Wie praktisch.
[36:34] Vielleicht sollte man das wieder in die moderne Architektur integrieren. Pass gut zu Antisocial Media und dem ganzen Zeugs, aber das ist eine andere Geschichte. Aber your home is not your castle.
[36:48] Dein Zuhause soll keine Burg sein. Ganz im Gegenteil. Unser Zuhause soll ein Leuchtturm sein, und zwar ein Leuchtturm der Liebe und der Güte Gottes.
[37:00] Etwas, das man von Weitem sieht, das einem anzieht, das einem Sicherheit gibt, das einem Richtung gibt, und das gibt Gottes Liebe und Gottes Güte. Es soll ein Bergungsort sein und nicht ein Schloss oder eine Burg, und zwar ein Bergungsort für deinen Nächsten, egal wer er ist.
[37:21] Nochmal. Wer die, die kommen, ablehnt, lehnt Christus selbst ab und den, der ihn gesandt hat. Einfach zur Erinnerung. Nun, Christus bekennt sich nicht nur zu den Seinen, das heißt, er schämt sich nicht nur, nicht uns Brüder zu nennen, er verleugnet uns nicht, er steht zu uns, er versorgt uns nicht nur, damit wir für andere sorgen können, weil das tut er nämlich, er sorgt für uns, damit wir sorgen können, damit wir mehr haben und dem Vertrauen auf ihn geben und nicht denken, dass wir einsam und alleine irgendeine Brücke verhungern müssen, weil wir etwas gegeben haben.
[38:01] Nein, er verherrlicht uns auch. Er verherrlicht uns. Er verleugnet uns nicht, er versorgt uns und er verherrlicht uns.
[38:12] Das ist unser Lohn. Die Verherrlichung. Die Verherrlichung in Form der Erfüllung, der Errettung, die begonnen hat, die wir in der Heiligung jetzt leben und in der Verherrlichung zur Fülle kommt.
[38:24] Und es geht alles darum. Johannes 17, 4, am Ende seines Lebens schreibt Johannes auf und zeugt von Jesus, er hat Folgendes gesagt, ich habe dich verherrlicht auf der Erde.
[38:37] Er hat sich nicht um sich gekümmert. Ich habe dich verherrlicht und das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun solle. Wir wiederum, in 1. Korinther 10, 31, werden erinnert, ob ihr nun esst oder trinkt.
[38:51] Das sind Dinge, die wir oft zu Hause machen, wo Leute eingeladen werden können dazu, wo wir uns um sie kümmern. Ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, tut alles zu seiner Ehre, zu seiner Verherrlichung.
[39:03] Und Matthäus 5, 16, das Ende der Seligpreisungen endet wie folgt. Ebenso lasst euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.
[39:23] Ob der Vater verherrlicht wird oder nicht, hängt zum Großteil auch von unserem Zeugnis ab in dieser Welt. wie wir leben mit den Geschwistern, mit dem Nächsten.
[39:38] Und wenn du die Werke tust, die der Vater für dich vorbereitet hat, allem voran das Evangelium zu verkündigen, ihn zu bekennen und ihn nicht zu verleugnen, dann verherrlichst du ihn.
[39:57] So wird der Vater verherrlicht. Und dann wird er dich verherrlichen in Ewigkeit. Das ist der Lohn, der ewige Lohn, der auf all die wartet, die auf ihn hören, die ihn lieben, die ihn dienen, die ihm gehorsam sind.
[40:18] Verherrlichung. Er verleugnet uns nicht, er steht uns bei, er versorgt uns mit allem, was wir brauchen, damit wir andere versorgen können.
[40:34] Er verherrlicht uns, weil wenn wir ihn verherrlichen, bedeutet das, dass wir uns zu ihm bekennen und ihn eben auch nicht verleugnen, dass sichtbar wird, was er in uns getan hat.
[40:44] Und dann bewirkt er einen über die Maßen großen, ewigen Lohn. Aber, es lohnt sich nicht, damit noch zu beginnen.
[41:02] Das tut mir sehr leid, beziehungsweise baut hoffentlich die Spannung auf, dass er wiederkommt, wenn wir über den Lohn reden und ich euch aufzeigen kann, wie gewaltig dieser Lohn ist und wie das Verstehen dieses Lohnes uns motiviert, alles in die Waagschale zu werfen, bereit zu sein, zu verzichten, verfolgt zu werden, verleumdet zu werden, verleugnet zu werden, was auch immer.
[41:34] Es lohnt sich. So viel könnt ihr schon mal definitiv mitnehmen. Es wäre ja absurd zu denken, dass es sich nicht lohnt, unserem Herrn nachzufolgen.
[41:47] Unserem Herrn, der alles für uns getan hat und wir vergessen das so schnell, dass wir seine Brüder sind, dass wir Söhne des Vaters sind, durch sein Blut, das er vergossen hat, mit dem er uns erkauft hat.
[42:08] Und deshalb hat er uns das Abendmahl gegeben, damit wir uns immer wieder daran erinnern können, wer er ist, was er getan hat, was er tun wird, auch da, bis er wiederkommt, diesen Ausblick auf den Lohn, den er mit sich bringt.
[42:29] Und es ist unfassbar und schockierend, wie oft und wie schnell wir Dinge vergessen. Ich bin überzeugt, Jesus hat uns dieses Erinnerungsmal gegeben, so nennt er es, zur Erinnerung, weil wir doch tatsächlich imstande gewesen wären, zu vergessen, wer er ist, was er getan hat und warum es sich lohnt, ihm nachzufolgen.
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