Taufgottesdienst

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Prediger

Martin Manten

Datum
25. August 2024
Zeit
12:00

Passage

Transkription

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[0:00] Es ist eine bewusste Entscheidung, die getroffen werden soll. Und wer so eine Entscheidung trifft, der sollte wissen und verstehen, wozu bzw. zu wem er Ja sagt.

[0:17] Und ich will euch heute nicht nur aufzeigen, was es mit der Taufe auf sich hat, sondern den Scheinwerfer vor allem auf die Herrlichkeit Gottes richten, damit ihr erkennt, liebe Teufling, aber wir alle, was für ein Vorrecht es ist, ihn zu kennen, noch viel wichtiger von ihm gekannt zu sein, sich zu ihm zu bekennen, ihm zu lieben, weil wir ihn lieben.

[0:56] Und wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. Das ist der einzige Grund. Und ich habe sechs Punkte, die wir gemeinsam betrachten werden und es sind folgende. Erstens geht es um ein Gebot.

[1:09] Zweitens gehorsam. Drittens eine Gewohnheit. Viertens eine gemeinsame Identität. Wir beginnen mit dem Gebot.

[1:41] Warum lässt sich ein erwachsener Mensch taufen? Warum? Ganz einfach. Es ist ein Gebot.

[1:53] Matthäus 28 sagt Jesus, geht hin, macht Jünger, tauft sie und lehrt sie, alles zu halten. Es ist ein Imperativ, es ist ein Befehl.

[2:04] Wir sollen hingehen, wenn die Leute glauben, werden sie Jünger und Jünger, sollen getauft werden. Sie sollen sich bekennen, man soll wissen, zu wem sie gehören.

[2:19] Und es ist nun mal so, wenn Jesus Christus, der eben nicht nur unser Retter ist, sondern mehr als alles andere, wird er in der Schrift Herr genannt.

[2:31] Und wenn der Herr, wenn Jesus Christus etwas gebietet, dann erwartet er auch, dass wir ihm gehorchen. Das ist die Idee. Genauso wie wir Eltern, wenn wir unseren Kindern etwas sagen, nicht enttäuscht werden, wenn sie es tatsächlich tun, oder?

[2:48] Das wäre ganz nett. Nun, Gebot und Gehorsam liegen nahe beieinander. Das führt uns zum zweiten Punkt.

[2:59] Doch bevor wir dorthin kommen, eine zentrale Wahrheit ihr verstehen müsst. Weil vielleicht denkst du nämlich, ein bisschen steiler Einstieg. Gebot, Gehorsam, wow, was kommt als nächstes?

[3:17] Das sind keine Dinge, die wir uns aus den Fingern saugen, okay? Das sind nicht persönliche Eindrücke oder Vorlieben, von denen wir hier reden. Was sagt unser Herr dazu? 1. Johannes 5, 1-3 schreibt Johannes folgendes diesbezüglich.

[3:36] 1. Johannes 5, 1-3 Jeder, Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, der ist aus Gott geboren und wer den liebt, der ihn geboren hat, der liebt auch den, der aus ihm geboren ist.

[3:57] Daran erkennen wir, dass wir Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten. Das ist ein Erkennungsmerkmal.

[4:11] Und dann schreibt er, denn das ist die Liebe zu Gott. Das ist sie. Das ist, was es bedeutet, Gott zu lieben.

[4:23] Nämlich, dass wir seine Gebote halten. Und dann schreibt er uns, seine Gebote sind nicht schwer. Sie sind nicht schwer. Wie kann Johannes das schreiben?

[4:34] Ganz einfach. Weil er es von Jesus selbst gelernt hat. Am letzten Abend, bevor er ans Kreuz ging, wurde Jünger dreimal daran erinnert, wer mich liebt, wer mich wirklich liebt, biblische Liebe.

[4:49] Nicht einfach ein Schwall von Emotionen, der von zig Dingen abhängig ist. Er sagt, wer mich liebt, hält meine Gebote, weil er mich liebt.

[5:05] Matthäus 11, 28, wo er alle einlädt, die mühselig und beladen sind, zu ihm zu kommen, von ihm zu lernen, sagt er, meine Last ist leicht und mein Joch ist sanft.

[5:24] Denn ich weiß, wenn wir Menschen Gebote und Gehorsam hören, dann stellen sich uns die Nackenhaare und wir denken, wir lassen uns nicht gerne etwas sagen.

[5:36] Und es fällt uns auch nicht einfach, uns von Gott etwas sagen zu lassen. Aber wenn wir begreifen, wie sehr er uns liebt und was Liebe zu ihm tatsächlich bedeutet, dann müssen wir einfach festhalten, es gibt nichts Besseres, als auf Gott, unseren Vater, seinen Sohn, unseren Herrn und guten Hirten zu hören.

[6:03] Gehorsam aus Liebe. Nicht um Brownie Points zu gewinnen, nicht um Lieblingskind zu werden, nicht um Dinge abzuarbeiten, gehorsam aus Liebe, weil er uns zuerst geliebt hat, ist eins der herausragenden Erkennungsmerkmale der Kinder Gottes.

[6:25] In einem wunderbaren Kapitel, wo es um den Hirten geht, Johannes 10, beschreibt es Jesus wie folgt, Johannes 10, 27, er sagt, meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen mir.

[6:42] Er muss sie nicht vor sich hertreiben, sie folgen ihm, weil er der gute Hirte ist, weil sie wissen, es gibt keinen besseren Ort als in seiner Nähe.

[6:55] Und dann heißt es weiter, und ich gebe ihnen ewiges Leben. Mein lieber Freund, wer kann dir ewiges Leben geben? Außer der, der das Leben selbst ist.

[7:12] Und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen. Ewiges Leben heißt ewiges Leben, weil es ewig ist. Es hört nicht wieder auf.

[7:23] Man kann es nicht verlieren. Sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Das ist unser Hirte.

[7:35] Das ist unser Herr. Er gibt uns Gebote, denen wir aus Liebe gehorsam sein wollen. Ganz generell und unser zweiter Punkt, gehorsam ganz speziell in Bezug auf die Taufe.

[7:53] Wer soll sich denn jetzt taufen lassen? Wer soll diesem Gebot, dieser Aufforderung nachkommen? Nun, es ist eine bewusste Entscheidung.

[8:04] Ich weiß nicht, wer von euch als Baby getauft wurde. Ihr habt auf jeden Fall euch garantiert nicht bewusst dafür entschieden. Das kann ich unterschreiben. Es ist einfach geschehen.

[8:16] Aber ihr habt auch nichts verstanden. Ihr kanntet das Evangelium nicht. Konntet ihr auch nicht. Und weil Babys das Evangelium nicht verstehen und keine Entscheidung treffen können, deshalb taufen wir hier bei uns in der Gemeinde keine Babys.

[8:33] Babys zu taufen macht ungefähr so viel Sinn, wie wenn Babys heiraten würden. Jeder denkt, das ist absurd. Ja, das ergibt keinen Sinn.

[8:46] Babytaufe ergibt auch keinen Sinn. Weil sie verstehen das Evangelium nicht. Sie können sich nicht entscheiden. Damit ich nämlich gehorsam sein kann, muss ich wissen, was jemand von mir will.

[8:57] Ich muss es verstehen. Und das ist erst ab einem gewissen Alter möglich. Ich sage nicht, dass Kinder, Kinder können oft schon in frühem Alter eine Menge verstehen und das Evangelium verstehen.

[9:08] Man muss nicht erst erwachsen werden, aber man muss das Evangelium verstehen, um sich taufen zu lassen, um gerettet zu werden. Und das Evangelium im Kern ist eben, dass wir nicht errettet sind aus Werken, sondern aus Gnade durch Glauben.

[9:27] Gnade braucht man nur, wenn man schuldig ist. Nur schuldige Leute werden begnadigt. Epheser 2,8 erklärt es, dass wir eben nicht aus Werken errettet sind, die wir getan hätten, sondern aus Glauben durch Gnade um die Werke zu tun, die Gott zuvor bereitet hat.

[9:51] Nicht aus Werken, aber zu Werken. Werken aus Dankbarkeit und Liebe zu dem, der uns gerettet hat. Also man muss das Evangelium verstehen.

[10:03] Man muss auch die Kosten überschlagen. Jesus hat nie gesagt, kommt zu mir und alles wird gut oder einfach. Es wird alles gut. Es wird sogar sensationell. Wir werden Ewigkeit bei ihm verbringen.

[10:17] Aber bis wir dort sind, kann der Weg steil und holprig sein. Und er hat nie etwas anderes gesagt. Also auch das muss in diese bewusste Entscheidung einfließen, die Kosten zu überschlagen.

[10:31] Und dann kann man sich entscheiden, muss man sich entscheiden. Die Verantwortung wahrnehmen. Will ich diesem Herrn nachfolgen oder nicht?

[10:45] Und wisst ihr, die Taufe ist eigentlich nur ein erster Gehorsamsschritt, wenn jemand zum Glauben gekommen ist. Es ist ein guter Start, ihm zu gehorchen.

[11:00] Und wenn jemand gläubig geworden ist, soll er sich taufen lassen. Ein erster Gehorsamsschritt, dem hoffentlich noch viele folgen werden.

[11:13] Denn ein Titel, den die Erretteten, die Kinder Gottes in der Bibel tragen, ist Kinder des Gehorsams. So werden sie im Petrusbrief beschrieben.

[11:26] Kinder des Gehorsams. Römer 6, die Verse 3 bis 4, schreibt Paulus folgendes. Wisst ihr nicht? Das macht er oft. Es gibt also Dinge offensichtlich, die wir wissen, die wir verstehen müssen.

[11:40] Hier sehr entscheidend. Wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hineingetauft sind, in seinen Tod getauft sind. Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, damit was?

[11:59] Damit gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.

[12:13] Wir lassen das Alte hinter uns. Wir entscheiden uns, nicht mehr für uns selbst zu leben, sondern unserem Herrn. Wir kriegen ein neues Herz. Wir kriegen ein neues Verlangen, das sich darin äußert, dass wir Neuheit des Lebens wandeln.

[12:34] Tag für Tag für Tag. Das bringt uns zum dritten Punkt. Gebot, Gehorsam, Gewohnheit oder eine gängige Praxis, könnte man auch sagen.

[12:52] Seit Beginn der Gemeinde, seit Pfingsten, und wenn ihr wissen wollt, wie ihr alles begonnen habt, dann liest Apostelgeschichte. Wenn ihr Apostelgeschichte liest, werdet ihr ein Muster finden.

[13:03] Das Evangelium wird verkündigt, das Evangelium wird verstanden, das Evangelium wird geglaubt, und die, die glauben, werden getauft. Das ist die Gewohnheit.

[13:15] Und es verstreichen nicht zig Jahre, und man muss nicht irgendwelche Bewährungsproben überstehen. Keine Ahnung, wer sich das ausgedacht hat, und worin man sich alles bewähren muss, und wann man bewährt genug ist.

[13:28] Und wir finden es nicht in der Schrift. Hört zu. Apostelgeschichte 2, 41, die erste Predigt nach Pfingsten, die gehalten wird. Was passiert?

[13:42] Petrus predigt, die nun sein Wort aufnahmen, wurden getauft. Sie nahmen es auf, sie haben geglaubt, sie werden getauft, und es wurden an jenem Tag nicht drei, sondern dreitausend hinzugefügt.

[14:02] Das würde unsere Räumlichkeiten ein bisschen sprengen. Nur schon die Teuflinge, ganz zu schweigen von den Gästen, die dabei sein würden. Sie nehmen das Wort auf, sie werden getauft.

[14:13] Apostelgeschichte 8, der Kämmerer und Philippus. Er liest seine Schriftrolle, Philippus kommt dazu, fragt, verstehst du, was du da liest? Er sagt, nein, wie sollte ich, wenn es mir niemand erklärt?

[14:24] Er setzt sich hin, erklärt ihm das Ganze. Er erklärt ihm anhand des Wortes, das Evangelium und erklärt ihm offensichtlich, dass wer glaubt, getauft wird.

[14:38] Denn die erste Reaktion, die wir lesen von diesem Kämmerer in Apostelgeschichte 8,37, ist folgende. Nachdem er ihm die Schrift erklärt hat und er offensichtlich das Evangelium verstanden hat, sagt er, siehe, hier ist Wasser.

[14:53] Was hindert mich, getauft zu werden? Das ist im gleichen Moment. Er sitzt da, er hört, er kommt zum Glauben, Gott rettet ihn, er sagt, was hindert mich, getauft zu werden?

[15:05] Da sprach Philippus, wenn du von Herzen glaubst, so ist es erlaubt. Er antwortete und sprach, ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

[15:17] Und er ließ den Wagen anhalten und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer und er taufte ihn. Und ihr findet zig Berichte davon. Das ist die gängige Praxis.

[15:30] Das ist die Gewohnheit, die gepflegt wurde von Anfang an. Und wir finden schlicht und einfach nichts anderes in der Schrift.

[15:40] Und wir wollen uns an der Schrift orientieren. Evangelium gelehrt, Evangelium geglaubt. Wie gesagt, Babys können das nicht, deshalb taufen wir sie nicht.

[15:53] Aber wenn es geglaubt wird, getauft. Und man wird hinzugetan, wie es in Apostelgeschichte 2,41 heißt. Hinzugetan zu was?

[16:06] Weg von was, hin zu was? Das ist unser vierter Punkt. Eine gemeinsame Identität. Eine gemeinsame Identität.

[16:19] Wir gehören dann zu Christus. Hinzugetan zu ihm. Wir sind, wie die Bibel es sehr oft sagt, in ihm.

[16:31] Er bestimmt unser Leben. Wiederum Römer 6, Verse 4 bis 6. Hört gut zu. Wir sind also mit ihm begraben worden, durch die Taufe, in den Tod, damit gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten aufgeweckt worden ist, so auch wir in Neuheit des Lebens wandeln.

[16:54] Denn, wenn wir mit ihm eins gemacht, eins, gemeinsame Identität, und ihm gleich geworden sind, in seinem Tod, so werden wir ihm auch in der Auferstehung gleich sein.

[17:13] Auch darin eins gemacht, gemeinsame Identität. Wir wissen ja dieses, hoffentlich, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen.

[17:35] Christus hat dem Vater im Himmel gedient. Wir, die wir zu ihm hinzugetan werden, in ihm leben, sollen nicht mehr bis anhin der Sünde dienen, sondern Gott dienen.

[17:50] eine gemeinsame Identität in ihm und eine gemeinsame Identität mit ihm ist nicht zu trennen mit einer gemeinsamen Identität in der Gemeinde.

[18:02] Die 3000 wurden nämlich hinzugetan zur ersten Gemeinde in Jerusalem. Die waren nicht einfach errettet und dachten, cool, schön, super, jetzt habe ich ein Ticket in den Himmel und kann machen, was ich will.

[18:13] Nein, sie wurden hinzugetan zur Gemeinde. Jesus rettet aus der Welt in seine Gemeinde hinein.

[18:27] Im Korintherbrief, 1. Korinther 12, Vers 13, denn wir sind alle durch einen Geist in einen Leib hineingetauft worden.

[18:38] Ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie, spielt keine Rolle. Alle eins gemacht, eine Identität in Christus. Und das, was hier beschrieben wird, geschieht bei allen Kindern in dem Moment, wo sie zum Glauben kommen.

[18:56] Das ist durch den Geist hineingetauft in den Leib Christi. Wir gehören zu ihm. Und durch die Wassertaufe, das, was wir heute machen im Anschluss an den Gottesdienst, bezeugen die Täuflinge nur gegen außen, was ihnen durch den Geist bereits passiert ist.

[19:22] Das passiert nicht jetzt, wenn sie sich taufen lassen. Sie sind durch den Geist hineingetauft, Teil der Gemeinde Christi geworden, weltweit. Aber er tut sie auch hinzu zur Gemeinde, zu einer Ortsgemeinde, wo wir hingehören und wir bekennen oder die Täuflinge bekennen gegen außen, was in ihrem Herzen bereits stattgefunden hat.

[19:44] Ihr gehört bereits Christus. Ihr seid bereits errettet. Eure Sünden sind bereits getilgt. Das geschieht nicht mittels der Taufe, sondern die Taufe ist ein öffentliches Bekenntnis, dass ihr das glaubt, dass jemand stellvertretend für euch bezahlt hat.

[20:08] Und so ist die Taufe wirklich ein herrliches Bild auf unseren herrlichen Rettergott, der das überhaupt möglich macht.

[20:21] Das waren vier Punkte. Der sechste ist der Checkpot, das ist der große Gewinn, aber vorher muss ich euch noch auf ein paar Gefahren hinweisen. Unser fünfter Punkt, Gefahren.

[20:33] Wo liegt die Gefahr? erstens, dass wir das Wort nicht lesen. Das gilt nicht nur für die, die sich heute taufen lassen.

[20:50] Wie gesagt, in der Regel, die sich taufen lassen, sind frisch im Glauben, sie sind Babys im Glauben, nicht physisch Babys. Habt ihr schon mal ein Baby gesehen? Was will ein Baby mehr als alles andere?

[21:04] Essen. Essen. Und wenn sie kein Futter kriegen, schreien sie, bis sie Futter kriegen. Richtig? Warum? Ohne Futter wachsen sie nicht.

[21:16] Und das ist wichtig für Leute, die jung sind im Glauben, es ist wichtig für solche, die schon eine Weile im Glauben sind, es ist wichtig für alle, die glauben, denn ihr kennt den Vers, der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht, hier ist sein Wort.

[21:41] Passt auf, dass ihr nicht geistlich unternährt seid. Das ist eine Gefahr. Man denkt, ich bin ja jetzt errettet, ich gehe ein bisschen in die Gemeinde, ich mache ein bisschen mit.

[21:56] Das ist ein Futter. Täglich, so wie du täglich isst, gehört das auf deinen täglichen geistlichen Speiseplan. Wer unterernährt ist, wird schwach, wer schwach ist, wird krank, wer krank ist, wird irgendwann sterben.

[22:14] Zweitens, die zweite Gefahr ist, dass wir das Wort lesen und es nicht verstehen. Der Kämmerer hat gelesen, nichts kapiert. Es nützt dir nichts, nicht zu verstehen, was da steht.

[22:28] Wenn wir das Wort nicht richtig verstehen, wenn wir nicht wissen, was es bedeutet, dann haben wir ziemlich schnell falsche Erwartungen an Gott, an den Nächsten, an uns selbst, an alles.

[22:40] Vielleicht auch falsche Erwartungen an die Taufe. Lasst mich das in aller Klarheit sagen. Wenn ihr euch taufen lasst, kriegt ihr nicht irgendwie eine Infusion Superpower, wo ihr nachher, jetzt schwebt ihr Wochen, Monate, Jahre auf der Siegerstraße.

[22:59] Nein. Die Taufe ist ein Bekennen, es ist eine gute Sache, es ist ein Gehorsam Schritt, aber es gibt keine Superpower.

[23:12] Gibt es nicht. Wenn wir das Wort nicht verstehen, ist auch die Gefahr groß, dass wir einen falschen Weg gehen, falsche Wege einschlagen.

[23:23] Wiederum Psalm 119, 105. Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und dein Licht auf meinem Pfad. Bist du schon mal, wenn es zappend duster ist, irgendwo durchgelaufen, an einem Ort, den du nicht kennst?

[23:40] Viel Glück. Du wirst garantiert auf die Nase fallen oder gegen irgendetwas laufen. Wenn wir das Wort nicht haben, wenn wir es nicht verstehen, haben wir kein Licht.

[23:53] Wir irren irgendwo umher. Aber wir können das Wort verstehen. Wir sollen es verstehen. Wir sollen es fleißig studieren. Und die generelle Gefahr ist folgende, nämlich jede biblische Lehre, falsch verstanden, ist gefährlich.

[24:11] Wir müssen dieses Wort lesen, es verstehen, uns darin üben, uns daran halten, weil alles andere ist töricht, ja gefährlich.

[24:24] Deshalb lesen wir oft. Paulus schreibt das andauernd, wisst ihr denn nicht? Seid nicht unwissend. Ich will aber, dass ihr wisst. Wir wissen, was hier drin steht, wenn wir es lesen und verstehen.

[24:39] Und wie groß die Gefahr ist, das ist nicht etwas Neues im Neuen Testament, sondern bereits im Alten Testament lesen wir in Hosea 6, Vers 4, Mein Volk, spricht der Prophet, geht zugrunde.

[25:00] Es geht ein. Es geht kaputt. Aus Mangel an Erkenntnis. Weil sie nicht wissen, wo es lang geht.

[25:14] Weil sie nicht verstehen, wer Gott ist und was sein Plan ist für ihr Leben. Und die dritte Gefahr ist, dass wir dem Wort wir lesen es, wir verstehen es.

[25:25] Aber weißt du, du kannst es lesen, du kannst es verstehen, aber das bedeutet noch was nicht. Dass du es auch tust.

[25:41] Dass du auch gehorsam bist. Aus Liebe. Wir können das Wort einfach zur Seite schieben. Den Geist, der Autor der Schrift ist, betrüben, ihn dämpfen, wie es heißt.

[25:59] Titus, Kapitel 3, Vers 3, beschreibt, wo wir herkommen. Das waren wir vorher. Das war, bevor wir neues Leben hatten. Das war, bevor Gott uns errettet hat.

[26:11] Das betrifft uns alle, aber das beschreibt uns auch, wenn wir das Wort nicht lesen, wenn wir es nicht verstehen und wenn wir uns nicht daran halten. Titus 3, Vers 3, denn einst Vergangenheit waren auch wir unverständlich, keine Ahnung, ungehorsam, irregehend, keine Ahnung, wo wir lang gehen, dienten mancherlei Begierden und Vergnügungen, führten unser Leben in Bosheit und Neid verhasst und einander hassend.

[26:38] das ist das ist eine ziemlich zutreffende Beschreibung. Er sagt, das waren wir einst. Römer 6, 17 beschreibt die Gegenwart, das Leben, zu dem Gott uns errettet hat, was wir jetzt sind beziehungsweise sein sollen.

[27:00] Römer 6, 17, Gott aber sei Dank, dass ihr Sklaven der Sünde gewesen seid. Vergangenheit. Nun aber, jetzt, von Herzen gehorsam.

[27:19] Von Herzen, mit allem, was wir sind und denken und haben und tun. Von Herzen. Genauso wie wir Gott von Herzen lieben sollen, von ganzem Verstand. Wir sind von Herzen gehorsam geworden.

[27:32] Das ist der Unterschied von vorher und nachher. Und ich sage euch eins, wir haben sechs Kinder und wenn ein Kind errettet wird, merkst du es.

[27:45] Genauso wie wenn ein Kind geboren wird, du weißt, ob das Baby da ist oder nicht, oder? Wie könnte es anders sein, wenn Gott neues Leben wirkt?

[27:57] Das allererste Merkmal ist, gesteigerter, bereitwilliger, gehorsam aus Liebe. Er dankt, dass sie nun von Herzen gehorsam geworden sind, dem Vorbild der Lehre, die euch überliefert worden ist.

[28:17] Und nun, wie gesagt, die Taufe gibt keine Superpower. Die Taufe, auch da müssen wir aufpassen, auch das ist eine Gefahr. Leute denken, sie sei heilsnotwendig.

[28:27] ist sie nicht. Du musst nicht getauft sein, um in den Himmel zu kommen. Aber das heißt nicht, dass du sagst, naja, okay, dann lassen wir es doch einfach.

[28:41] Jesus will, dass du dich taufen lässt. Und wir wollen ihm aus Liebe gehorsam sein. Aber, lass es mich klar und deutlich sagen, die Taufe ist nicht heilsnotwendig.

[28:54] Glaube ist heilsnotwendig. die Taufe nicht. Und so sind wir beim sechsten, beim letzten G angelangt, beim großen Gewinn.

[29:06] Und liebe Lois, Dan und Valentin, ihr werdet in ein paar Minuten, ihr könnt euch schon mal innerlich vorbereiten, euer Zeugnis geben dürfen.

[29:23] Bezeugen, was Gott in eurem Leben, wie er gewirkt hat. Das hier ist Gottes Zeugnis. Das ist sein Zeugnis.

[29:35] Hier sehen wir, wer Gott ist. Nicht, wie wir uns ihn wünschen. Wie er ist. Und was er getan hat. Und was er tut.

[29:45] Und was er noch tun wird. Und was es für uns bedeutet. Epheser 3, 6 finden wir drei Wahrheiten, die jedem Kind Gottes gelten, die auch euch gelten, liebe Teuflinge.

[29:58] Und diese Wahrheiten sind granios. Das ist echter Gewinn. Das ist das, was wirklich zählt. Epheser 3, 6 lebt, dass wir, die Erretteten, Miterben sind, mit einverleibt und Miteilhaber der Verheißung in Christus durch das Evangelium.

[30:27] Miterben, Miteinverleibt, Mitteilhaber. Nun, wieso ist das so grandios? Wer erbt nicht gerne? Ist doch toll, oder?

[30:38] Du kriegst etwas, für das du nichts gemacht hast. Das ist das Prinzip von Erben. Erben hat nichts mit Verdienst zu tun. Miterben, in der Regel erbt man, wenn man Teil der Familie ist.

[30:54] Irgendwie musst du dazugehören. Und wenn er hier sagt, dass wir Miterben sind, dann sagt er, ihr seid Teil der Familie. Gott ist nicht nur euer Schöpfer, Gott ist euer Vater.

[31:06] Ihr seid nicht nur errettet, das wäre schon fantastisch, nein, ihr seid Söhne. Ihr seid adoptiert. Ihr seid in den Stand gehoben von Familienmitgliedern Gottes.

[31:24] Erbberechtigt. Niemand kann etwas dagegen machen. Kinder Gottes sind Miterben. Teil der Familie. Kinder Gottes.

[31:36] Und was wir erben, das Erbe, das für uns aufbewahrt ist, im Himmel ist was? Ewiges Leben. Alles andere verblasst dagegen.

[31:46] Jedes Erbe, das du vielleicht bekommst oder auch nicht, ist nichts. Miterben. Miteinverleibt. Wir haben es schon angeschaut. Miteinverleibt.

[31:58] Teil. Wir gehören zu Christus. Die Bibel beschreibt es. Er ist das Haupt. Wir sind der Leib. Miteinverleibt. In ihm.

[32:08] In seine Gemeinde. Die Gemeinde, die er über alles liebt. In Epheser 5, 25. Wir denken immer, er sei nur gekommen und liebt mich persönlich.

[32:22] Ja, das tut er auch. Aber er hat uns herausgerettet und zu einem neuen Leib zusammengefügt. Es geht vielmehr um das Ganze, um die Gemeinschaft und nicht immer nur um ich mir meins.

[32:33] Epheser 5, 25 lehrt nämlich, dass er die Gemeinde, die Gemeinde, seine Gemeinde so sehr geliebt hat, dass er sich selbst für sie hingegeben hat.

[32:51] Miterben. Miteinverleibt. Und drittens. Mitteilhaber der Verheißung in Christus durch das Evangelium.

[33:05] Mitteilhaber der Verheißung. Es geht hier primär um die Rettung. Und zwar um die Rettung, die sicher ist. Ewig.

[33:19] Unverlierbar. Lukas 19, 20 lesen wir, der Sohn des Menschen ist gekommen, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.

[33:36] Leus, Dan, Valentin, ihr wart verloren. Alle Menschen sind verloren ohne Christus.

[33:47] So werden wir geboren. Wir gehen nicht verloren aufgrund dessen, was wir machen. Wir kommen als Verlorene zur Welt. Aber Christus ist gekommen und hat gesucht.

[33:58] Und gerettet. Und hört zu, wiederum. Johannes 10, der gute Hirte, was er sagt. Johannes 10, 37. Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen.

[34:11] Und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Ihr habt das alles erfahren. Ihr seid gekommen. Und er hat euch nicht hinausgestoßen. Er hat euch aufgenommen.

[34:22] Ihr seid jetzt Teil der Familie. Ihr seid erbberechtigt. Ihr seid Teil der Gemeinde. Und ihr habt Anteil an dieser Verheißung, vor der es weiter heißt.

[34:33] Denn ich bin vom Himmel herabgekommen, nicht um meinen Willen zu tun. Schaut sogar, der Herr ist gekommen und war gehorsam seinem Vater. Gehorsam ist einfach eine essentielle christliche Tugend, die wir überall in der Schrift finden.

[34:49] Dies aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich von allem, was er mir gegeben hat, nichts verliere.

[35:00] Nichts. Nichts. Wisst ihr, was nichts bedeutet? Ich habe mal eine ziemlich ausführliche Studie im Griechischen gemacht, was nichts bedeutet. Wisst ihr, was es bedeutet? Nichts.

[35:11] Das war sehr erleuchtend, richtig? Nichts. Wisst ihr, nichts ist nichts. Nichts.

[35:22] Er verliert nichts. Niemand. Sondern auferwecken am letzten Tag. Denn dies ist der Wille meines Vaters. Und wenn Gott etwas will, geschieht es.

[35:37] Dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat. Und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.

[35:48] Er wird es tun. Das ist die Verheißung. Dere wir Mitteilhaber geworden sind. Er rettet aus Liebe.

[36:00] Er rettet von dem Retter, der uns über alle Maßen liebt, von dem uns nichts trennen kann. Und im Römerbrief, den wir bald durchgehen werden, und ich hoffe, ihr seid alle dabei, weil es um diese Wahrheiten und die Essenz des Evangeliums geht, wird in Römer 8,35 die entscheidende Frage gestellt, wer wird uns scheiden von der Liebe Gottes?

[36:22] Kann ich das verlieren? Kann ich enterbt werden? Gehöre ich plötzlich nicht mehr zur Familie? Wer wird uns scheiden?

[36:33] Das ist die Frage in Vers 35. Die Verse 38 bis 39 liefern die Antwort. Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf, niemand, du inklusive, du bist auch ein anderes Geschöpf, du gehörst dazu.

[37:05] Die Leute sagen, naja, ich kann raudern. Nein, niemand, kein Geschöpf, noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Jesus Christus ist, unserem Herrn.

[37:24] Vorgrundlegung der Welt geliebt, haben wir gesungen. Zuerst geliebt, damit wir ihn lieben. Das ist die Verheißung. Wir sind Mitteilhaber.

[37:35] Als Erdberechtigte. Wir haben ewiges Leben. Und ich habe noch ein kleines Extra-G, das wir in Römer 2,4 finden. Das ist die Güte und die Gnade Gottes.

[37:48] Und die Geduld. Mit einigen von uns hat er viel, viel, lange, lange, lange, lange Geduld gehabt. Bis wir uns retten ließen.

[38:03] Und wäre er nicht geduldig, wir wären alle verloren. Und so erinnert uns das Extra-G aus Römer 2,4, wie unser Herr ist und was uns zu ihm zieht.

[38:17] Er schreibt dort an Verlorene und sagt, oder verachtest du den Reichtum seiner Güte, seiner Gnade und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes, nicht das Gesetz, nicht die Forderungen, Güte Gottes sich zur Buße leitet.

[38:45] Das überführt unsere Herzen. Das zieht uns zu ihm. Wenn wir erkennen, dass wir nichts verdient haben und er alles gegeben hat.

[38:59] Warum? Weil er gütig ist. Weil er gnädig ist. Und er liebt uns nicht, weil wir liebenswert sind, sondern weil er einfach uns liebt.

[39:12] Lasst uns ihn auch lieben. Die Taufe ist ein erster Gehorsamsschritt als Ausdruck der Liebe zu ihm.

[39:25] All das geht nur durch Christus in mir und ich in ihm. Und ich in ihm.