[0:00] Als ich meinen Militärdienst leistete, mussten oder durften wir immer wieder mal Märsche absolvieren. Und an einen kann ich mich noch ganz besonders gut erinnern.
[0:17] Wir waren gerade in der sogenannten Schießverlegung im Wallis. Und aus einem uns allen unerklärlichen Grund kam unser Zugführer auf die glorreiche Idee, uns nicht nur mit Vollpackung, das sind 20 plus Kilo, auf diese Schießsalt marschieren zu lassen, sondern jeder trug noch ein paar Kisten Munition und anderes Gerät mit sich.
[0:43] Es war so, du konntest alleine nicht aufstehen, wenn du den Rucksack anhattest, das Ding war zu schwer. Das Gewicht, die Last am Rücken, naja, sie war erdrückend.
[0:57] Und wir alle sehnten uns nur danach, oben anzukommen, um endlich diese Last loszuwerden. Weg damit. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, irgendwie am Anschlag zu sein.
[1:18] Leer. Ausgelaugt. Kein Licht am Ende des Tunnels sehend. Von Lasten niedergedrückt.
[1:35] Oder vielleicht auch von Lastern entmutigt. Schleppst du dich, vielleicht auch gerade jetzt, in dem Moment, irgendwie durchs Leben versuchst, über die Runden zu kommen, aus eigener Kraft.
[1:54] Das packe ich schon irgendwie. Im Gemeindeweekend haben wir einiges gehört über die Einanderstellen. Und in Galater 6, 2 heißt es, einer trage des anderen Lasten.
[2:11] Und so sollt ihr das Gesetz des Christus erfüllen. Nun, wenn wir als Geschwister einander oder einander zur Seite stehen, unterstützen und Lasten abnehmen, dann ist das gewiss eine gute und lobenswerte Sache.
[2:30] Absolut nichts dagegen einzuwenden. Doch es gibt eine Last, bei der dir kein Mensch helfen kann.
[2:44] Und selbst du, auch wenn du all deine Kraft und alle deine Motivation und alle deine Hoffnung zusammenkratzt, wirst du dir eingestehen müssen, dass du machtlos sein wirst.
[3:03] Und unter dieser einen Last langsam, aber sicher zusammenbrichst. Du packst es nicht.
[3:16] Keiner packt es. Das war auch nie der Plan. Aber es gibt Hoffnung. Bei Gott gibt es immer Hoffnung.
[3:31] Wisst ihr, genauso wie Bergsteiger ihre Sherpas haben, eigentlich die wahren Helden, ihre Lastenträger, und sie sind auf sie angewiesen, wenn sie, naja, spätestens ab 8000 plus brauchen sie Sherpas, die das Zeugs für sie rum- und raufschleppen.
[3:49] Und genauso wie sie sich auf ihre Sherpas, ihre Lastenträger verlassen, gibt es jemanden, auf den du dich verlassen kannst. Aber dieser jemand, dieser eine, hilft dir nicht nur, die Sorgen des Lebens irgendwie zu bewältigen, sondern er will dir diese eine Last, die Last der Sünde von den Schultern, von deinem Herzen, von deiner Seele nehmen, um sie dann in die Tiefe des Meeres zu versenken, damit niemand je wieder daran denkt oder darin rumstochert.
[4:36] Weg. Ein für allemal. Und so bitte ich euch, schlagt eure Bibeln auf. Wir lesen gemeinsam den heutigen Predigtext Psalm 32.
[4:46] Psalm 32. Er trägt die Überschrift von David, ein Maskil.
[5:00] Ein Maskil ist ein Lehrgedicht, eine Unterweisung. Glückselig.
[5:12] Glückselig der, dessen Übertretungen vergeben, dessen Sünde zugedeckt ist.
[5:23] Glückselig der Mensch, dem der Herr die Ungerechtigkeit nicht zurechnet und in dessen Geist kein Trug ist. Als ich schwieg, verzehrten sich meine Gebeine durch mein Gestöhn den ganzen Tag.
[5:38] Denn Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand. Verwandelt wurde mein Saft in Sommerdürre. Da tat ich dir meine Sünde kund und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt.
[5:55] Ich sprach, ich will dem Herrn meine Übertretungen bekennen. Und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.
[6:08] Deshalb wird jeder Fromme zu dir beten, zu der Zeit, da du zu finden bist. Gewiss bei großen Wasserfluten, ihn werden sie nicht erreichen.
[6:19] Du bist ein Bergungsort für mich. Vor Bedrängnis behütest du mich. Du umgibst mich mit Rettungsjubel. Ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du wandern sollst.
[6:35] Mein Auge auf dich richtend will ich dir raten. Sei nicht wie ein Ross, wie ein Esel, der keinen Verstand hat.
[6:47] Mit Zaum und Zügel ihrem Schmuck musst du sie bändigen. Und sonst nahen sie dir nicht. Viele Schmerzen haben die Gottlosen. Wer aber auf den Herrn vertraut, den wird Güte umgeben.
[7:02] Freut euch in dem Herrn und frohlockt, ihr Gerechten, und jubelt alle ihr von Herzen Aufrichtigen. Und Psalm 32 illustriert ein Bericht, ein Lehrgedicht und es illustriert sehr lebensnah die einzigartige und befreiende Kraft des Evangeliums, können wir sagen.
[7:36] Der guten Nachricht, die Gott hat für die Menschen. Und genau damit werden wir uns wie angekündigt nach den Sommerferien in der Bibelstunde beschäftigen, wenn wir den Römerbrief durchnehmen.
[7:48] Denn im Römerbrief geht es worum? Genau. Um das Evangelium. Was ist Evangelium und was bewirkt es?
[8:01] Psalm 32 ermutigt uns auch Lasten und Sorgen, was immer sie sein mögen. Aber allem voran die Last der Sünde bei dem abzuladen, der gekommen ist, um uns von dieser Last zu befreien, damit wir befreit davon in Freiheit aus Liebe ihm dienen können.
[8:28] Und dieser eine ist niemand anders als Jesus Christus selbst. Der Sohn Gottes, der Retter, der gute Hirte. Nur er ist dazu imstande.
[8:40] In Apostelgeschichte 4,12 bezeugt Petrus, und es ist in keinem anderen das Heil. Denn es ist auch kein anderer Name unter dem Himmel, der unter den Menschen gegeben ist, in dem wir errettet werden müssen.
[8:58] Es gibt nur diesen einen Namen. Jesus Christus, Jesus, der von sich selbst sagt in Johannes 14,6, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.
[9:10] Niemand, kommt zum Vater als nur durch mich. Und weißt du, das Gute an der guten Nachricht, dem Evangelium eben, ist, dass es nie Gottes Plan war, nie der Absicht Gottes entsprach, dass wir diese gewaltigen Lasten, die Last, die Schuld, die Strafe unserer Sünde selbst tragen oder abarbeiten sollten, um in den Himmel zu kommen.
[9:50] Das war nie der Plan. Die gute Nachricht ist von Anfang an, dass ein anderer da ist, der trägt, was wir nie hätten tragen oder ertragen können. Und in diesem Sinne dient Psalm 32 als Appetizer.
[10:07] Er soll unseren Appetit wecken, für das Studium des Römerbriefes und er passt auch hervorragend, um uns auf das Abendmahl einzustimmen, das wir im Anschluss feiern werden.
[10:23] Denn das ist die Essenz dessen, woran wir uns erinnern, wenn wir den Wein und das Brot zu uns nehmen. Und die heutige Predigt habe ich mit folgendem Titel überschrieben, endlich frei.
[10:40] endlich frei. Damit du und ich, und das gilt für alle, die befreiende Kraft des Evangeliums erfahren, nicht nur davon hören, nicht nur darum wissen, erfahren, du merkst einen riesen Unterschied, ob du 50 Kilo am Rücken hast oder nicht.
[11:05] und das ist nichts im Vergleich dessen, wenn die Last der Sünde abfällt. Wenn du weißt, sie ist weg. Aber damit du und ich diese befreiende Kraft des Evangeliums erfahren, und zwar in der Errettung, da wo wir vom Tod zum Leben kommen, aber auch Tag für Tag in unserer Nachfolge, weil auch da laden wir Sünde auf uns und auch die wird zur Last.
[11:30] Das ist nicht ein einmaliges Event, wenn wir zum Glauben kommen, das ist unser täglich Brot. Damit das so ist, müssen wir Gott unsere Sünden immer wieder bekennen.
[11:53] Jeden Tag. Das hört nie auf, bis wir im Himmel sind. Es gibt nur diesen einen Weg.
[12:05] Es gibt keinen anderen Weg in die Freiheit. Es gibt keinen anderen Weg, diese Last loszuwerden. Nur so können wir diese erdrückende Last der Sünde bei dem abladen, bei dem einen.
[12:21] Nur so werden wir frei, um Jesus zu dienen. Last, Sünden, Last hält uns in irgendeiner Form immer zurück. Es ist ein riesen Hindernis.
[12:33] Und nur so wird der Mensch, so wie dieser Psalm beginnt, wahrhaftig glückselig. Alles andere ist nur ein billiger Abklatsch, dieser Glückseligkeit, die Gott uns geben will, durch Buße und Vergebung.
[12:51] Jeden Tag. Denn wir sündigen jeden Tag. also muss jeden Tag diese Last weg. Worum geht es also im Psalm 32?
[13:04] Es geht um Glückseligkeit, es geht um Gerechtigkeit und es geht um die Gnade und die Güte und Geduld Gottes.
[13:18] David, er ist der Verfasser des Psalmes, hat diese Befreiung erlebt, er kennt sie aus Erfahrung. Deshalb kann er mit den Worten beginnen, glückselig.
[13:32] Er kennt diese befreiende Glückseligkeit, der Vergebung, wenn die Last weg ist. Er berichtet einerseits von der wunderbaren Erfahrung, der Vergebung und fordert uns gleichzeitig uns, die Leser, heraus und lädt uns ein, es ihm gleich zu tun.
[14:03] Auf Gott zu hören. Immer auf Gott zu vertrauen, auch wenn wir gefallen sind, wir gehen zu ihm. Wohin wollen wir denn sonst gehen?
[14:15] Oder wo willst du dich verstecken? es ist Gott, der uns zuruft im Psalm 32, Vers 8, ich will dich unterweisen und dich den Weg lehren, den du wandeln sollst.
[14:30] Mein Auge ist auf dich gerichtet, ich will dir raten. Das sind die direkten Worte Gottes an uns. Das ist, was der Herr spricht. Und ein Rat von mir an uns alle.
[14:44] Wenn Gott uns seinen Rat gibt, und das tut er hier, er sagt, ich will dir raten. Wenn Gott uns seinen Rat gibt, dann tun wir gut daran, diesen Rat zu befolgen, den er uns gibt.
[15:01] Es ist nicht ein Befehl, ein Gebot, wie er es oft macht, aber es trägt die gleiche Dringlichkeit, es bringt die gleiche Dringlichkeit mit sich. Es ist einfach eine nettere Art und Weise, das gleiche zu sagen.
[15:16] Denn wenn Gott spricht, ist es immer gut zu hören. Und hier rät er uns, hier dringt sein väterliches Herz durch, das sagt, komm, komm, lass dir raten, nimm es an, hör auf mich.
[15:40] So habe ich den Psalm dann wie folgt in drei Punkte eingeteilt, die Glückseligkeit des Menschen, Punkt 1, die Gerechtigkeit Gottes, Punkt 2, Gnade, Güte und Geduld Gottes ist der dritte Punkt.
[15:57] Also die Glückseligkeit des Menschen, die Gerechtigkeit Gottes und dann das Sammelpaket Gnade, Güte und Geduld Gottes. Gott, yang didam tienen, die Totems chínhisy pushed nur durch Vergebung.
[16:13] Gerecht wirst du nur durch Vergebung. Und es sind die Gnade und die Güte und die Geduld Gottes, welche dir den Weg zur Vergebung mittels Bekenntnis der Sünde und Buße ebnen.
[16:32] Ohne Gnade, Güte und Geduld werden wir alle verloren. 1. Johannes 1, 8-9 erinnert an dieselben Wahrheiten in folgender Art und Weise.
[16:47] Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben oder keine Bekennenswerte, so betrügen wir uns selbst.
[17:01] Und die Wahrheit ist nicht in uns. Wenn wir unsere Sünden aber bekennen, dann, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
[17:25] und aller Ungerechtigkeit. Ja, das Evangelium macht frei von all diesen Lasten. Und die befreiende Kraft des Evangeliums macht den Menschen glückselig wie sonst nichts anderes.
[17:45] Unser erster Punkt, die Glückseligkeit des Menschen. Ich weiß nicht, wie es dir geht. Ich denke, es gilt für die meisten, wenn nicht für alle von uns.
[17:58] Ich denke, Sünden bekennen und Buße tun ist nicht das, was wir intuitiv mit Glückseligkeit verbinden, oder? Nicht wirklich.
[18:09] Das ist nicht da, wo wir von Natur aus hin tendieren. Aber Psalm 32, wo es im Kern, im Herzstück darum geht, zu bekennen und Buße zu tun, beginnt mit Glückseligkeit und endet mit Freude, weil der Weg zur Glückseligkeit und Freude eben durch Sündenbekenntnis und Buße nur auf diesem Weg zu erreichen ist.
[18:35] Die zwei sind untrennbar miteinander verbunden. Und David kannte diese Wahrheit und deshalb berichtet er von dieser Wahrheit in den Versen 1 und 2.
[18:52] Das ist nicht einfach eine Theologiestunde, das ist seine persönliche Erfahrung, die er hier weitergibt, um uns Mut zu machen, diesen glückseligen Weg der Buße und Vergebung zu wählen.
[19:10] Zu sagen, ja, ich will. Ja, ich höre auf dich. Und Psalm 32 erinnert irgendwie stark an Psalm 1.
[19:23] Psalm 1 beginnt glückselig und dann wird auch erklärt, was es mit dieser Glückseligkeit auf sich hat. da geht es darum, dass wir die Sünde nicht tun.
[19:36] Psalm 32 berichtet darüber, was wir tun, wenn wir versagt haben. Und Sünde ist eine verderbenbringende und todbringende Seuche.
[19:49] Immer. Immer. Da, wo Sünde ist, ist Verderben. Da, wo Sünde ist, ist der Endpunkt immer Tod. Und sie kommt in verschiedenen Farben, Formen und Schattierung daher.
[20:03] Es hat für jeden etwas. Für jeden etwas, wo wir darauf ansprechen, wenn wir nicht verstehen, worum es geht. Und die Verse 1 bis 2 offenbaren drei Formen der Sünde, mit denen wir alle zu kämpfen haben.
[20:18] Er preist ihn glückselig, dessen Übertretungen vergeben sind. Also es geht um Übertretungen, dessen Sünde zugedeckt ist. Das ist zweitens. Und im Vers 2 dem der Ungerechtigkeit nicht zugerechnet wird.
[20:35] Nun, Übertretungen vergeben. Wovon sprechen Übertretungen? Wenn du etwas übertrittst, ist es ein willentlicher, bewusster Akt der Rebellion.
[20:48] Das ist eine Übertretung. Kinder lieben es. Mach das nicht. Was meinst du das? Das ist gemeint. Es fordert sie gerade dazu heraus, das zu tun, was sie nicht tun sollen.
[21:05] Adam und Eva. Eine einzige Sache. Eine einzige Sache, wo Gott sagt, ess nicht von dieser Frucht.
[21:19] Welche Frucht wollen sie? Die Frucht, die sie nicht essen sollen. Und sie machen es. Gott hat gesagt, in dem Moment, wo ihr davon esst, werdet ihr sterben.
[21:32] Sie wussten, es war glasklar. Und es war eine Übertretung, sie war willentlich, sie war bewusst und es war ein Akt der Rebellion gegenüber ihrem guten Gott.
[21:45] Und so kam der Sündenfall in die Welt. Das zweite, Sünde, die zugedeckt wird, Sünde ist quasi der Übergriff für alles, alles, was sich gegen Gott richtet.
[21:58] Alles, was gegen den Willen Gottes ist. Alles, was die Heiligkeit Gottes in Verruf bringt, ihr nicht entspricht. Und Sünde ist auch das, was den Menschen grundsätzlich von Gott trennt.
[22:16] Entweder in Ewigkeit, wenn er nicht errettet wurde, oder in der Beziehung zu Gott, wenn wir errettet sind, aber unsere Sünden nicht bekennen.
[22:27] Dann stehen sie zwischen uns und Gott. Das ist ein Fakt, das lehrt die Bibel an vielen, vielen Orten, auf eindrückliche Art und Weise. Matthäus 5 haben wir das gesehen und an diversen anderen Stellen spricht die Bibel auch davon.
[22:44] Dann gibt es noch drittens die Ungerechtigkeit, die nicht zugerechnet wird. Nun, wir können sündigen, oder es gibt Sünden, es gibt Tatsünden und es gibt Unterlassungssünden und dann gibt es manchmal Dinge, da sündigen wir einfach aus.
[22:59] Unwissenheit. Wir wissen es nicht. Ich gehe davon aus, dass es in deinem Leben Dinge gibt, die du am Anfang noch gemacht hast und mit der Zeit gemerkt hast, oh, das ist eigentlich nicht das, was Gott will.
[23:14] Und so wachsen wir in unserer Sündenerkenntnis. Wenn sie uns nicht zugerechnet wird, naja, es ist eine Rechnung, die offen ist, die wir eigentlich begleichen und bezahlen müssen, sie wird uns nicht zugerechnet, nein, die Rechnung wurde einem anderen zugeschoben.
[23:33] Er hat sie bezahlt. Wir müssen sie nicht bezahlen. Das heißt, der Akt der Rebellion bewusst gegen Gott, alles, was gegen seinen Willen ist, Unterlassungssünden oder Sünden aus Unwissenheit und Psalm 19, 13 beschreibt es so, ich zitiere hier die NGU, wem fällt es schon gleich auf, immer in dem Moment, wenn er falsch gehandelt hat, wenn er gesündigt hat, fällt es uns immer gleich auf.
[24:04] Nein, es ist ein Wachstumsprozess und dann spricht der Psalmist, sprich mich frei von unbewusster Sünde. Sie ist trotzdem da und sie muss trotzdem getilgt werden.
[24:20] Jeder hier, jeder von uns kennt diese Sünden, die unterschiedlichen Kategorien und wir finden uns irgendwo in ihnen wieder. Doch wie gesagt, es gibt Hoffnung.
[24:35] Hoffnung bei dem, wie es heißt im Vers 2, bei dem Mann, der einen Geist hat, dessen Geist kein Trug ist.
[24:46] Was heißt das nun? Trug, betrügen, sich selbst etwas vormachen. Ein Mann, eine Frau, ein Kind, ein Jugendlicher, ein Geschöpf Gottes, in dessen Geist kein Trug ist, bedeutet schlicht und einfach Folgendes, wir reden uns die Sünde nicht schön.
[25:08] Wir versuchen sie nicht zu rationalisieren und wir sind manchmal extrem gut darin. Hunderte von Entschuldigungen zu finden, warum das jetzt nicht wirklich so schlimm sei.
[25:25] Wir reden sie nicht schön, wir reden sie nicht klein, nein, wir übernehmen die Verantwortung. Wir sehen uns auch nicht dauernd in einer Opferrolle, ach, die waren ungerecht und das ist gemein und ich kann ja nichts anderes, doch, doch, kein Trug.
[25:48] Wir drücken uns nicht vor der Verantwortung unserer Handlungen. Kein Trug, wir bekennen sie. Wir sagen, das ist meine Schuld.
[26:02] Egal, was die anderen gemacht haben, dafür bin ich nicht verantwortlich, aber weißt du, wie ich darauf reagiere, dafür bin ich immer verantwortlich. Jesus wurde fast von allen ungerecht behandelt und er hat nie in Ungerechtigkeit zurückgegeben.
[26:22] Am Ende des Psalms wird der gepriesen, der ein aufrichtiges Herz hat und die Freude, die Glückseligkeit und der Geist ohne Trug und das Herz, das Aufrichtige ist, bilden wie eine Klammer um diesen ganzen Psalm.
[26:37] Das ist Anfang und Ende. Anfang und Ende ist Glück und Freude, aber der Weg beginnt mit Bekennen und endet mit Freude. Das ist das, was wir in der Mitte des Psalms finden.
[26:48] Das ist der Weg dorthin. Ein aufrichtiges Herz ist das gleiche in anderer Art und Weise, wie wir in Vers 2 sehen.
[27:01] Wir bekennen unsere Sünde. Wir bekennen sie. Bei wem das gefunden wird, ein Geist ohne Trug und ein aufrichtiges Herz, ist glückselig, denn seine Sünde ist bekannt und sie ist weg.
[27:23] Man kann sie auf keine andere Art und Weise entsorgen. Es gibt keine Sondermüll Deponie für Sünde, wo du ungesehen hinfahren kannst, das Zeugs abladen und dann ist es weg.
[27:35] Wir können festhalten, dass wenn du Psalm 1 nicht beherzigst, denn Psalm 1 und übrigens das ist das erste Mal in dem Psalm, wo Glückseligkeit vorkommt und das zweite Mal ist der Anfang von Psalm 32.
[27:50] Wenn wir das, was im Psalm 1 gelehrt wird, nicht beherzigen, weil dort wird der Weg zur Glückseligkeit beschrieben, er sagt, nimm ihn. Wenn wir das nicht tun, dann greift Psalm 32.
[28:05] Sprich, Psalm 1 ist der Rat Gottes, um glückselig zu sein und zu bleiben und Psalm 32 ist die Kur Gottes für alle die, die nicht auf ihn gehört haben.
[28:19] Glückselig, der nicht wandelt. Halt dich fern von dem, halt dich fern von dem, halt dich fern von dem, dann wirst du glückselig. Wenn wir es nicht tun, dann greift Psalm 32.
[28:31] Hier ist die Notpackung, erste Hilfe, wenn wir Psalm 1 in den Sand gesetzt haben.
[28:45] Der Rat Gottes, Psalm 1, die Kur Gottes, Psalm 32, die Absicht, der Plan, das Ziel Gottes damit, Glückseligkeit. Er möchte, dass wir in ihm happy sind.
[29:00] glücklich, zufrieden, Freude, nichts und niemand kann diese Freude übertrumpfen.
[29:11] Nichts. Aber wie kommen wir dahin? Nun, das ist eine gute und berechtigte Frage und führt uns zum Punkt 2. Die befreiende Kraft des Evangeliums entfaltet sich nämlich dort, wo Menschen eben Buße tun und ihnen in diesem Prozess die Gerechtigkeit Gottes zugerechnet wird.
[29:31] Das ist unser zweiter Punkt, die Gerechtigkeit Gottes. Das ist nämlich die Voraussetzung für die Glückseligkeit des Menschen. Die Last oder die lästige Erfahrung nicht bekannter Sünde.
[29:50] Schön reden, verstecken und den Teppich warten, bis sie irgendwie weggeht. Halbwertszeit, irgendwann ist sie nicht mehr da, ist das Gift. Unschädlich geworden.
[30:05] David schreibt, dass es physische Auswirkungen hat und ich denke, man kann es auch im übertragenen Sinne als seelische Auswirkungen haben und sie sind nicht gering. Vers 3, als ich schwieg, verzehrte sich meine Gebeine und mein Gestöhn den ganzen Tag.
[30:20] Tag und Nacht lastete auf mir deine Hand, verwandelt wurde mein Saft in Sommerdürre.
[30:31] Wir sagen das manchmal auch, das ist nicht gut. Das ist die Auswirkung nicht bekannter Sünde.
[30:45] Ich weiß nicht wie, aber wenn wir das Abendmahl feiern, werden wir auch aufgefordert uns zu prüfen und er sagt, die, die es nicht machen und ihre Dinge nicht bereinigen, sagt er, einige sind krank und einige sind entschlafen. Das ist genau das Gleiche.
[30:57] Das ist, weil sie mit ihrer Sünde nicht zu dem sind, der sie ein für allemal wegnimmt. Damit waren wir beiden vertraut.
[31:13] Fällig am Boden zerstört, ausgelaugt, kein Saft mehr, Tag und Nacht, aber er kannte auch die Glückseligkeit, wenn die Sünde bekannt wird, die Last, die abfällt.
[31:34] Und David hörte eben immer wieder auf den Rat Gottes, den wir in Vers 8 finden, wo er sagt, komm, komm, ich will dich unterweisen, ich will dich den Weg lehren, ich will dir raten.
[31:50] Und so ist er offensichtlich darauf eingegangen, denn das lesen wir in Vers 5, ich tat dir meine Sünde kund und habe meine Ungerechtigkeit nicht zugedeckt.
[32:02] Wenn etwas zugedeckt ist, ist es nicht weg, man sieht es nur nicht. das ist wie Kinder Verstecken spielen. Sie denken, wenn sie dich nicht sehen, siehst du sie auch nicht.
[32:15] Und wir lachen darüber. Aber wie tragisch, wenn wir so mit der Sünde umgehen. Ich sehe sie nicht, Gott wird sie wohl auch nicht sehen. Er sagt, ich habe sie nicht mehr verdeckt.
[32:30] Ich kam zu dir, ich habe sie bekannt, gesagt, ich sprach, ich will, ich will, ich habe mich dazu entschieden, ich will dem Herrn meine Übertretung und ihr habt ihr wieder, Sünde, Ungerechtigkeit und Übertretung.
[32:43] Das deckt einfach das Spektrum dessen ab, was sich gegen Gott richtet. Ich will dem Herrn meine Übertretung bekennen und du hast die Ungerechtigkeit meiner Sünde vergeben.
[32:58] Unmittelbar. Kein Abarbeiten. Keine Bußgebete. Nicht irgendwelche Dinge, die wir machen müssen, um uns Gottes Vergebung zu verdienen.
[33:10] Er kommt, er bekennt, Gott vergibt. Psalm 32, 8 erinnert uns aber wieder in einem Dreierpaket, es hat viele dieser Dreierpakete in diesem Psalm, an die Anweisung Buße zu tun, wenn eben Psalm 1 nicht beherzigt wurde.
[33:39] Nun meine Frage, wie sieht es aus bei dir? David nennt nämlich in diesem Psalm auch einen sehr bildlichen Vergleich, wo er die beschreibt, die den Rat des Herrn nicht beherzigen.
[33:57] Er nennt sie Rosse, Maultiere und Esel. Hier ist die Frage, bist du, bin ich, sind wir manchmal wie dumme, störrische, widerwillige Esel?
[34:15] Wir lassen uns nicht zu Gott hinziehen, man muss uns förmlich mit Zaum und Zügel dorthin reißen oder vielleicht noch ein bisschen antreiben, damit wir uns dorthin bewegen, wo Gott sagt, komm zum Gnadenthron, damit du rechtzeitige Hilfe empfängst.
[34:33] Im Vers 9 heißt es, seid nicht wie ein Ross, wie ein Esel, der keinen Verstand hat. Mit Zaum und Zügel ihrem Schmuck musst du sie bändigen, sonst nahen sie dir nicht.
[34:47] Wie elend. Oder sind wir nicht in der Eselkategorie, sondern lassen wir etwas, lassen wir uns etwas von Gott sagen.
[34:59] Hören wir auf seinen Rat, befolgen wir ihn gern, willig, fühlen wir uns zu ihm hingezogen, auch wenn wir gesündigt haben, nicht nur um Lob abzuholen, sondern auch Gnade und Vergebung.
[35:16] Hingezogen zu ihm. Oder muss man uns bändigen, fast binden und kniebeln und dort abliefern. Wer sagt, wo Gott uns raten will, wir finden diese Wahrheit an vielen Stellen in der Schrift, zum Beispiel Matthäus 11, 28 bis 30 ist vom Prinzip her genau das gleiche.
[35:44] Er sagt, alle, die ihr mühselig und beladen seid, was immer euch drückt, was immer euch runterzieht, was immer euch den Blick vernebelt für den Herrn und seine Gnade und seine Güte, was immer es ist, das dich lähmt, was immer es ist, dass dir den Saft absaugt und deine Batterie auf Null runterfährt oder du dauernd im Stromsparmodus meinst, unterwegs sein zu müssen, weil nichts mehr da ist.
[36:11] Er sagt, kommt her zu mir, alle. alle, die ihr mühselig und beladen seid, komm mit deiner Last, aber weißt du was, kommen musst du. Sei kein Esel, sei kein Maultier, komm, er sagt, komm.
[36:31] Komm mit deiner Last, lerne von ihm, wer er ist, wie er ist, wie er damit umgeht, was seine Pläne sind. Und dann sagt er, nimm dein Joch auf mich, nimm, geh den Weg, das ist genau das gleiche, wie im Psalm 32, Vers 8.
[36:46] Er sagt, ich will dich den Weg lehren. Wenn du das Joch des Herrn trägst, gehst du den Weg, gehst du den Weg, den er für dich hat. Und so kommt deine Seele, meine Seele und die Seele aller Unruhigen und von denen gibt es Unzählige.
[37:04] Was für ein Bild deiner Seele, ich will deiner Seele, deinem innersten Sein, Ruhe geben. und die Seele, die Seele, kennen wir das überhaupt noch?
[37:18] Diese Ruhe, egal was läuft, egal was ist, Ruhe in dir. Wer diese Ruhe kennt, ist glückselig.
[37:33] Psalm 32,8 bezeugt, dass Gott höchstpersönlich, genau wie in Matthäus 11, er selbst will dein Lehrer sein. Er kommt und lehrt dich. Was für ein Vorrecht.
[37:45] Wie geschieht es? Durch sein Reden, durch sein Wort. So werden wir belehrt. Psalm 32,8 sagt, er unterweist uns, er lehrt uns den richtigen Weg, er gibt uns Rat.
[38:01] Er macht das, wenn wir kommen und hören. Und das hört sich doch auch ganz ähnlich an wie 2. Timotheus 3,16-17. Ein Schlüsselvers, der immer wieder kommt, an den wir uns immer wieder erinnern müssen.
[38:16] Alle Schrift ist von Gott, das Reden, es ist das Reden Gottes in Wort festgehalten und es ist nützlich, wurft zu, zur Belehrung. Es belehrt mich über die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt.
[38:29] nicht meine, nicht die kulturelle, nicht die von allen. Wir werden belehrt, ach so ist Gott, das ist Gerechtigkeit. Und dann überführt es mich, meine Ungerechtigkeit, weil wenn ich seine Gerechtigkeit sehe, wird meine Ungerechtigkeit offenbar.
[38:49] Also zuerst müssen wir lernen, wer Gott ist, dann werden wir überführt, wer wir sind. Und dann weist er uns zurecht. Das heißt, er zeigt mir den Weg der Gerechtigkeit. Das ist eigentlich Psalm 1.
[39:00] Er sagt, glückselig, der nicht wandelt, nimm nicht diesen Weg, nimm den. Hier ist eine Wegkreuzung. Welchen Weg gehst du? Und viertens, er zieht mich in Gerechtigkeit.
[39:19] Damit ich die Glückseligkeit von Psalm 1 praktisch in meinem Leben wieder erfahre und hoffentlich nicht mehr so schnell verliere, weil ich auf ihn höre und seinen Rat befolge.
[39:34] Und in diesem ganzen Prozess schaut er genau hin, mein Auge auf dich richtend. Nicht um zu sehen, wie du fällst, sondern um dir zu helfen, wo die Hindernisse in deinem Leben sind.
[39:49] Er ist da. Er schaut. Er geht den Weg mit dir. Er hilft dir, Dinge zu erkennen, die wir selber nicht merken. durch sein Wort. Und plötzlich sehen wir Hindernisse und erkennen, sie merken, deshalb komme ich nicht voran.
[40:05] Das ist die Hürde in meinem Leben, die genommen werden muss. Er ist da. Mein Auge auf dich richtend. Erziehe ich dich. Ziehe ich dich hin, da wo du hingehörst.
[40:17] in seinem Licht erkennen wir, wer er ist und wer wir sind. Und wir erkennen die befreiende Kraft des Evangeliums, welche uns dazu bringt, Menschen zu sein, in deren Geist kein Trug ist, hoffentlich, und deren Herz aufrichtig ist.
[40:40] Aber damit das geschieht, muss ich meine Ungerechtigkeit erstmal als solche erkennen. Ich muss sehen, das ist ungerecht. Und in einem nächsten Schritt muss ich sie anerkennen.
[40:56] Und ich einfach, interessiert mich nicht. Erkennen, anerkennen, sagen, du hast recht und ich habe Unrecht. Und was machen wir jetzt?
[41:10] Bekennen. Erkennen. Anerkennen. Bekennen. Und dann wird uns unsere Ungerechtigkeit nicht zugerechnet.
[41:21] Das ist ein buchhalterischer Begriff. Die Schuld ist weg. Sie ist beglichen. Sie ist bezahlt. Das ist das, was Jesus ausruft. Tetelestai. Es ist vollbracht. Es ist bezahlt.
[41:32] Es ist weg. für die, die ihre Sünden bekennen. Und das geschieht durch die offenbarende Kraft des Wortes Gottes. Wie wir es in Hebräer 4,12 lesen.
[41:43] Es ist ein scharfes, zweischneidiges Schwert. Es offenbart die Gedanken und Gesinnung unseres Herzens. Es deckt auf, wie wir wirklich sind und wie Gott wirklich ist.
[41:54] Und der Psalmist kennt das. Wir lesen davon in den Versen 3 bis 7, was es macht mit ihm, wenn er sie nicht bekennt, was passiert, wenn er seine Sünde bekennt.
[42:05] Und auch Paulus ist damit vertraut und kennt diesen Kampf mit und gegen die Sünde. In Römer 7 spricht er davon und wir können uns sicher alle damit identifizieren.
[42:18] Das Gute, das ich tun will, kennst du die Dinge, wo du sagst, das will ich jetzt anpacken, so will ich es machen, das will ich tun. Das Gute, das ich tun will, tue ich nicht.
[42:29] Und das, was ich nicht tun will, das tue ich. Was stimmt mit mir nicht? Was läuft? Nun, wie David kennt Paulus nicht nur den Kampf, sondern auch die Kraft des Evangeliums.
[42:49] Er weiß, dass wir Menschen nur durch Christus, durch Bekennen, Befreiung. Bekennen führt zur Befreiung. Nur so können wir das erfahren.
[43:00] Und das lesen wir am Ende von Römer 7, Römer 7,24. Ich elender Mensch. Kennst du das? Wenn wieder ein Tag zu Ende ist und du schaust zurück, eigentlich, ich fasse es nicht.
[43:16] Ich bin wieder gefallen. Genau da. Dabei wollte ich wirklich nicht. nicht. Nicht. Ich elende Mensch.
[43:28] Wer wird mich retten von diesem Leib des Todes? Wir sind noch im Leib. Wir werden noch sündigen. Wenn der Leib weg ist, ist erledigt damit, aber jetzt ist es noch nicht der Fall. Wer wird mich retten? Wie komme ich aus dieser elenden Situation raus?
[43:42] Ich danke Gott durch Jesus Christus unserem Herrn. Das ist die einzige Lösung für das Problem. Vergebung in Christus.
[43:54] Und was ganz wichtig ist, wir sehen hier ein alles entscheidendes Merkmal neuen Lebens. Man könnte auch sagen, ein Merkmal, das wahre Christen auszeichnet.
[44:05] Denn für Gläubige, für Wiedergeborene, ist Sünde ein tragischer Unfall und nicht eine alltägliche, normale Kleinigkeit, eine Bagatelle, ein Gentleman gelegt.
[44:17] Das machen ja alle. Es ist ein Unfall. Sie kämpfen dagegen. Ich mache mir mehr Sorgen um die Leute, die sagen, es ist alles nicht so wild, als die, die sagen, ich kämpfe und ich verliere zwischendurch immer wieder mal.
[44:30] Das ist ein Merkmal von Christen. Sie kämpfen, sie leiden darunter unter dieser Last ihrer Sündhaftigkeit. Sie wissen auch, wohin sie gehen damit.
[44:42] Wir sündigen alle noch, das stimmt. Aber hoffentlich zerbrechen wir darunter, genauso wie David. Das ist nicht angenehm, aber heilsam.
[44:55] Es ist nicht angenehm, aber heilsam. Und wir müssen aufhören, die Dinge klein zu reden. Wir brauchen diese Gerechtigkeit von Gott, von der Paulus auch in Philippa 3 schreibt.
[45:07] Er sagt, was mir Gewinn war, habe ich um Verlust, habe ich als Verlust angesehen. In dem Moment, wo ich begriffen habe, dass Sünde verstecken oder Frauen zu tun nicht wirklich ein Gewinn ist, sondern echter Gewinn, ist Gottes Gerechtigkeit.
[45:19] Er sagt es so, ich habe alles als Dreck geachtet, damit ich Christus gewinne und in ihm gefunden werde, indem ich nicht meine Gerechtigkeit habe, die aus dem Gesetz ist, sondern die, die durch den Glauben an Christus die Gerechtigkeit aus Gott durchglauben.
[45:40] Das ist das, was wir brauchen. Und wer seine Sünde bekennt, der ist ein Mann, in dessen Geist kein Trug ist. Er beschönigt die Sünde nicht. Und deshalb, weil er Gott kennt, wird der fromme Vers 6 zu dir beten, zur Zeit, da du zu finden bist.
[45:56] Gewiss bei großen Wasserfluten werden sie, oder die großen Wasserfluten werden dich nicht erreichen. Wahrscheinlich ein Bild auf Noah, der vor Gott als gerecht angeschaut wurde und durch das Gericht hindurch gerettet wurde.
[46:10] Die Wasserfluten, sie haben ihn nicht erreicht. Er erfährt auch, was er im Vers 7 sagt. Du bist ein Bergungsort für mich.
[46:24] Vor Bedrängnis behütest du mich. Und du umgibst mich mit Rettungsjubel. Das gilt für die, in deren Geist kein Trug ist, deren Herz aufrichtig ist.
[46:35] Sie sind in Tat und Wahrheit glückselig. Und das führt uns zum letzten, zum Höhepunkt, mit dem wir dann auch überleiten, zum Abendmahl. Die befreiende Kraft des Evangeliums wurzelt oder entspringt einzig und alleine der Gnade, der Güte und Geduld Gottes.
[46:54] Vers 11, der letzte Psalm, wieder ein Dreierpaket. Was erwartet die, die auf Gott hören und bekennen? Freude, Jubel, Frohlocken.
[47:09] Deshalb haben wir begonnen. Unser Herz, das ist voll Jubel. Das war schon ein Vorgeschmack auf das, was kommt. Aber diesen Jubel kennt nur ein Herz, das aufrichtig ist. Und in Vers 10 erinnert uns David nochmals an die Gnade und Güte.
[47:23] Es wird übersetzt als Gnade oder Güte, aber erinnert auch an die Gottlosen und Gottes Gerechtigkeit. Denn Gott ist und bleibt ein gerechter Gott.
[47:35] Er fasst es kurz zusammen. Viele Schmerzen hat der Gottlose. Wer aber auf den Herrn vertraut, den wird Güte oder Gnade umgeben.
[47:50] Aber wie froh und dankbar sind wir für die Gnade und die Güte Gottes. Und dass er geduldig ist. Geduldig.
[48:01] Gott ist so geduldig. Geduld ist ein Ausdruck seiner Herrlichkeit. Wenn ein Mose in 2. Mose den Herrn sagt, lass mich deine Herrlichkeit sehen, zieht Gott an ihm vorbei und ruft folgendes aus.
[48:16] 2. Mose 34, Vers 6. Der Herr, der Herr, der starke Gott, der barmherzig und gnädig ist, ja, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue.
[48:29] So beschreibt er sich. Er gibt David Zeit zur Buße. Er streckt ihn nicht gleich nieder. Er bestraft ihn nicht.
[48:41] Er wartet, bis er ihm naht. Und so gibt Gott auch den Menschen Zeit zur Buße und zur Rettung. All die Jahre, bis Gott dich errettet hat, hat er dich erduldet.
[48:55] Mich auch. Er ist geduldig. 2. Petrus 3, 8, Vers 8-10 heißt es, dies eine aber sollt ihr nicht übersehen.
[49:08] Geliebte, dass ein Tag bei dem Herrn ist wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag. Der Herr zögert nicht die Verheißung hinaus, wie etliche es für ein Hinauszügen halten, sondern er ist langmütig.
[49:21] Er ist geduldig gegen uns. Warum? Weil er nicht will. Das ist nicht das, was er will. Dass jemand, dass irgendjemand verloren geht, sondern dass jeder Mann Raum zur Buße hat.
[49:37] dass er kommt und er ist geduldig. Er wartet. 1. Timotheus 2, 3-4 Denn dies ist gut und angenehm vor Gott, unserem Retter, welcher will, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
[49:56] Gott will retten. Okay? Und er hat viel Geduld. Aber es gibt auch einen zu spät. Das weiß nur Gott.
[50:09] Aber es gibt einen zu spät. Irgendwann ist der Geduldsfaden, wie wir sagen, gerissen. Psalm 90, Vers 12 Erlehre uns, zählen unsere Tage, damit wir weise werden.
[50:22] Andere Übersetzung, Erlehre uns, bedenken, dass wir sterben. Und du und ich wissen nicht, wann dieser Tag ist. Aber wenn du gestorben bist, ist es vorbei. Keine Umkehr, keine Buße, keine Bereinigung, keine Vergiebung.
[50:39] Ein weiser Mensch weiß, dass seine Tage gezählt sind und er sie nicht in seinen Händen hält. Wir verfügen nicht darüber. Und wir dürfen uns nicht täuschen, wie es in Prediger 8, 11 heißt, weil das Urteil über böse Taten nicht schnell vollzogen wird.
[51:02] Stell dir vor, Gott würde uns jedes Mal strafen, wenn wir sündigen. Darum ist das Herz, Gottes Güte bewirkt in uns was? Darum ist das Herz der Menschen, Kinder, in ihnen voll Böses zu tun.
[51:21] Seine Geduld und Güte nutzen wir, um mehr Böses zu tun. Das zeigt, wie hoffnungslos verloren wir sind. Weil ein Sünder hundertmal Böses tut und doch seine Tage verlängert, obgleich ich weiß, dass es denen, die Gott fürchten, wohlergehen wird, weil sie sich vor ihm fürchten, aber dem Gottlosen wird es nicht wohlergehen.
[51:45] Und er wird dem Schatten gleich sein, seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor Gott nicht gefürchtet hat. Weil Gott geduldig ist, treibt es nicht auf die Spitze.
[51:57] Fordere ihn nicht heraus. Sei es, dass du nicht errettet bist und überhaupt Errettung brauchst, oder dass du errettet bist und an Sünde festhältst, die du längst hättest bekennen sollen.
[52:16] Lass uns ihn nicht herausfordern. Gott will retten und Gott will heiligen. Also sei nicht traurig, sondern bekenne deine Sünden.
[52:32] Du musst nicht erdrückt werden von dieser Last. Bekenn deine Sünden und erlebe die Glückseligkeit der Vergebung in Christus. Sei kein Gefangener oder ein Sklave der Sünde.
[52:47] Bekenne deine Sünden und werde frei und schmecke die Güte Gottes. Sei kein Esel. Unbelehrbar, unbußfertig, störrisch.
[53:01] Bekenne deine Sünden und lebe und gib den anderen um dich herum Raum in einer Gegenwart zu leben. Und letzten Punkt, sei kein Opfer deiner Selbstgerechtigkeit oder Selbstmitleid.
[53:17] Mir geht es so schlecht. Alles ist so elend. Alles ist so Ungerechtigkeit oder ich bin so gut, ich brauche keine Vergebung. Sei kein Opfer deiner Selbstgerechtigkeit oder von dauerndem Selbstmitleid.
[53:32] Was macht man dagegen? Bekenne deine Sünden. Werde gerechtfertigt, werde rein, werde frei, werde heil, finde Ruhe durch Gottes Gnade und Güte, die dir Vergebung, ewiges Leben, Leben aus Gott gewähren will.
[53:52] Es ist alles da. Jesus sagt, komm, was hält dich ab zu kommen? Deine Entscheidung.
[54:05] Lass mich beten. Er vergib, wenn wir manchmal wie unbelehrbare, störrische Esel, uns benehmen und uns dir nicht nahen.
[54:24] Hilfe uns, deine Gnade und Güte mehr und mehr zu vertrauen, was sich daran äußert, dass wir schnell zu dir kommen, damit du uns reinmachen kannst wieder, dass du uns vergibst und unsere Sünde wegnimmst, Herr, und zwar immer wieder.
[54:45] und Herr, lehre uns auch bedenken, dass unsere Tage gezählt sind, auf das wir weise werden, dass wir deinen Rat annehmen, dass wir so leben, wie wir leben sollen, wie es sich gehört für uns, Herr.
[55:01] Und lass uns die Glückseligkeit der Vergebung praktisch erfahren, darin leben, als solche, in deren Geist kein Trug gefunden ist, die sich nicht selber was vorlügen, sondern die aufrichtigen Herzen sind.
[55:18] Und Herr, wir bitten auch, dass diese befreiende Kraft des Evangeliums, dass wir sie nicht nur erfahren, sondern dass wir sie auch verkündigen, so wie sie in 1. Petrus 2, Vers 9 heißt, ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, ihr euch berufen hat, aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.
[55:47] Ja, wir wollen deine Gnade, deine Güte, deine Geduld nicht provozieren, nicht herausfordern, sondern wir wollen in dieser wirksamen Gnade leben, sie lieben, sie praktizieren, wie es in Galater 5, 13 heißt, und ich bitte das auch für uns als Gemeinde, dass wir dahingehend mehr und mehr wachsen, wenn Paulus uns daran erinnert, denn ihr seid zur Freiheit berufen worden.
[56:14] Brüder, nur gebraucht die Freiheit nicht zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dient einander, so wie du uns gedient hast, Herr.
[56:26] Amen. Amen.