[0:00] Was unterscheidet den Menschen vom Tier und dem gesamten Rest der Schöpfung?
[0:13] Nun, gemäß dem Zeitpunkt und das Klima scheinen mehr Schutz zu genießen als ungeborene Menschenbabys.
[0:28] Was für eine Tragik. Die Würde des Menschen geschaffen als Mann und Frau.
[0:39] So wie das gottgegebene Familienbild. Das sind keine Erfindungen von Menschen. Aber all diese Dinge werden gezielt, um nicht zu sagen systematisch ignoriert, beziehungsweise neu definiert.
[0:57] Man meint eine bessere Idee zu haben, wie das Ganze funktioniert. Und Wahrheit in einer Zeit von alternativer Wahrheit und Wahrheiten.
[1:14] Jeder hat seine. Wahrheit interessiert kaum noch irgendjemand. Weil jeder hat ja seine. Das ist ja sehr praktisch, ehrlich gesagt, oder? Obwohl es gleichzeitig sehr unwahr ist.
[1:26] Aber wisst ihr, dass wir in so einer chaotischen Welt leben, sollte uns weder verwunden, noch erstaunen. Denn der Vater dieser Welt, der Wölfe, wie wir gesehen haben, ist niemand geringerer als der Teufel selbst.
[1:42] Und wir wissen mittlerweile, dass er ein Lügner und Mörder von Anfang an ist. Wenn er den Mund aufmacht, egal was er sagt, er lügt.
[1:53] Er wird trügt. Er wird auch Diabolos genannt. Diabolos ist der Durcheinanderbringen. Der alles auf den Kopf stellt.
[2:04] Und genau das tut er. Alles wird vertauscht. Gut ist böse. Freiheit wird durch Gottlosigkeit ersetzt. Wahrheit durch Lüge.
[2:15] Leben durch Tod. Uns wird ein Leben verkauft oder vorgegaukelt, was nur Tod mit sich bringt. Und letztendlich ewigen Tod.
[2:27] Nun, wenn wir aber unseren Blick auf den Vater im Himmel, den Gott der Wahrheit richten, dann erkennen wir folgende Unterschiede klar und deutlich.
[2:41] Deutlicher geht gar nicht. Und diese Wahrheiten sind nicht verhandelbar. Erstens, wir sind im Bilde Gottes geschaffen. Das ist einzigartig. Nichts in der ganzen Schöpfung ist im Bilde Gottes geschaffen.
[2:56] Der Mensch ist im Bilde Gottes geschaffen. Das heißt, er hat eine Seele und lebt ewig. Das gilt weder für Tiere, noch für die Natur, noch für sonst irgendetwas.
[3:09] Alle diese Dinge vergehen. Der Mensch, alle Menschen leben ewig. Die Frage ist nur, wo sie die Ewigkeit verbringen. Was den Menschen auch unterscheidet von allen anderen, was es gibt in der Schöpfung.
[3:28] Er ist vernunftbegabt und nicht instinktgetrieben. Zumindest war das Gottes Plan. Aber zum Teil, wenn man die Welt anschaut, sieht man nicht viel von dieser Vernunft, aber viel instinktgetriebenes Leben.
[3:43] Man macht, worauf man gerade Bock hat. Lust. Was mich gerade anspricht. Was mir gerade gefällt. Was jetzt, ohne über Konsequenzen nachzudenken, meine Begierden befriedigt.
[3:57] Koste es, was es wolle. Aber eigentlich ist der Mensch vernunftbegabt und nicht instinktgetrieben. Und das bedeutet schlicht und einfach Folgendes. Der Mensch, alle Menschen, haben sowohl das Vorrecht, aber damit einhergehend eben auch die Verantwortung, vernünftig zu handeln.
[4:21] Ein kluges Schaf zu sein. Beziehungsweise ein kluges Schaf zu werden, indem man sich zuallererst retten lässt.
[4:34] Das ist das Klügste, was es überhaupt gibt. Seine Sünde erkennen und bekennen, um dann auf diesen Retter und Herrn zu hören und ihm zu folgen.
[4:46] Dazu sind wir geschaffen. Das ist unsere Berufung. Lass uns den Text nochmal lesen, den wir heute abschließen. Die Passage aus Matthäus 10, 16 bis und mit 23.
[5:03] Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen. So seid nun klug wie die Schlangen und ohne falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen, denn sie werden euch an Sineden überliefern und euch in ihren Synagogen geißeln.
[5:19] Aber auch vor Stadthalter und Könige werdet ihr geführt werden, um meinetwillen ihnen und den Nationen zum Zeugnis. Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt, denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.
[5:39] Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet. Der Bruder aber wird den Bruder zum Tode überliefern und der Vater, das Kind. Und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen.
[5:53] Und ihr werdet von allen gehasst werden, um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere denn wahrlich.
[6:08] Ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen ist. Soweit der Text.
[6:22] Und kluge Schafe, Kinder Gottes, zeichnen sich durch die folgenden Merkmale aus, an die ich euch nochmal kurz erinnern will.
[6:34] Erstens, sie kennen den Auftraggeber. Sie wissen, sie kennen ihn. Jesus Christus, den Sohn Gottes, das Lamm Gottes, den guten Hirten.
[6:46] Und wir könnten viele Titel mehr aufzählen hier. Zweitens, sie kennen den Auftrag. Sie wissen, warum sie hier sind. Zum Zeugnis.
[6:58] Als Zeugen der Wahrheit, und zwar der Wahrheit Gottes. Als Zeugen der Gerechtigkeit Gottes. Und als Zeugen und Frucht der Gnade Gottes. Und drittens, sie kennen die Anweisungen.
[7:13] Sie wissen, was ihr Auftraggeber will, damit der Auftrag, der er ihnen gegeben hat, erfüllt werden kann. Aber sie kennen die Anweisungen nicht nur, sondern kluge Schafe halten sich auch daran.
[7:26] Sie befolgen sie. Nun würde man doch eigentlich erwarten, dass, wenn ich, okay, ich kenne den Auftraggeber, ich weiß, wer er ist, den Auftrag habe ich angenommen, die Anweisungen nehme ich auch an und befolge sie.
[7:43] Eigentlich sollte man doch meinen, dass jetzt irgendwie alles rund läuft, oder? Wir machen ja das, was gut und richtig ist und was Gott von uns will.
[7:58] Und bei Gott geht es nicht darum, dass alles rund läuft, was immer das auch bedeuten mag. Das hat er auch nie verheißen, dass unser Leben so aussehen würde. Jesus hat nämlich weder gelehrt, noch verheißen, dass auf seine Jünger, auf seine Nachfolger, auf Kinder Gottes ein Leben warten würde, hat er nie gesagt.
[8:23] Ohne Probleme. Ohne Kosten. Ohne Leiden und ohne Schmerz. Ohne Kampf. Und Ausharren.
[8:36] Er hat nie verheißen, dass er auf unser Leben wartet, ohne Widrigkeiten, ohne Gegenwind, ohne Hass, ohne Verfolgung, ohne Bedrängnis. Er hat auch nie gelehrt oder verheißen, dass er auf unser Leben wartet, ohne Anfeindungen, ohne Anfechtungen, Prüfungen und ohne Verzicht oder Einbuße von Komfort und Gütern.
[9:00] Hat er nie gelehrt. Hat er nie versprochen, hat er nie verheißen. Aber Christus hat Folgendes verheißen.
[9:12] dass er immer, immer bei uns ist, immer für uns ist, ja sogar immer in uns ist.
[9:28] Er ist immer in uns. Johannes 14, 15 letzte Worte Jesu an seine Jünger, damit sie nicht verzweifeln, damit sie sich nicht verkriechen.
[9:44] Johannes 14, 15 bis 18 Wenn ihr mich liebt, so haltet meine Gebote und ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Sachwalter geben, dass er bei euch sei, okay, bei euch.
[10:02] Wie lange? In Ewigkeit. Immer. Den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht, noch ihn kennt.
[10:15] Ihr, betont, ihr kennt ihn. Ihr kennt ihn. Denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
[10:30] der Geist Gottes wohnt in uns. Die Frage ist nicht, ob er dort wohnt, die Frage ist nur, wie viele Zimmer du ihm zur Verfügung stellst.
[10:41] Aber er ist da. In uns. Und dann diese herrlichen Worte, die Jesus den Jüngern sagt, ich werde euch nicht verwaist zurücklassen. ich komme zu euch, sagt er.
[10:56] Der Geist Gottes ist die dritte Person Gottes. Er ist genauso gut, genauso tüchtig, wie der Herr selbst. Es ist das Beste, was überhaupt passieren konnte, dass der Herr geht, damit er den Geist sendet.
[11:09] Denn vorher war der Herr in seinem Menschsein gebunden an Zeit und Raum. Nur die Leute, die bei ihm waren, bei denen war er auch. Jetzt ist er bei uns allen.
[11:20] Immer bei uns, für uns, in uns. Immer da. Das hat er verheißen. Und das hält er auch ein. Dem ist so, wie wir es gesungen haben, ob wir auch nichts davon fühlen.
[11:37] Es geht nicht um Gefühl, es geht um Wahrheit. Es geht um sein Wort. Es geht um seine Verheißung. Es geht um seine Zusagen. Und somit sind wir beim Merkmal Nummer vier, kluger Schafe angelangt.
[11:50] Kluge Schafe kennen die Anforderungen. Erste Merkmal, sie kennen den Auftraggeber. Zweitens, sie kennen den Auftrag. Drittens, sie kennen die Anweisung. Viertens, jetzt, sie kennen die Anforderungen.
[12:03] Das heißt, sie wissen, womit sie zu rechnen haben. Sie wissen, was sie erwartet, wenn sie dem Hirten folgen. Wenn sie dem Hirten nicht folgen, dann sieht das Leben ganz anders aus.
[12:18] Aber wenn sie ihm folgen, dann müssen sie mit folgenden Dingen rechnen. Erstens, Verfolgung. Zweitens, Versorgung. Drittens, Verherrlichung.
[12:30] Die Dinge, mit denen wir rechnen müssen, Verfolgung, Versorgung, Verherrlichung. Übrigens, die Zusammenfassung, die ersten Anforderungen, finden wir in 2.
[12:44] Timotheus 3,12. Alle aber, die Gott wohlgefällig lieben wollen, wollen. Das ist eine Entscheidung. Ihr seid vernunftbegabt. Das heißt, ihr könnt entscheiden. Und ihr entscheidet immer, auch wenn ihr nicht entscheidet, habt ihr euch entschieden, nämlich, nichts zu machen.
[13:01] Es gibt keine Neutralität in der Schrift. Es gibt nur Ja oder Nein. Es gibt nur drin oder draußen. Es gibt nur Licht oder Fensternis. Es gibt nur Wahrheit oder Lüge.
[13:14] Nun, es ist verrückt, wie gesagt. Wir hören auf ihn, wir halten uns daran und trotzdem Verfolgung. Wir lesen das hier.
[13:25] Vers 17. Hütet euch aber vor den Menschen, denn sie werden euch an die Synedinnen überliefern und in den Synagogen werden sie euch geißeln. Die erste Verfolgung kommt von religiöser Seite her.
[13:38] Wahnsinn! Und zwar nicht nur andere Religionen. Wer waren die ärgsten Feinde Jesus zu Lebzeiten hier auf Erden? Die Pharisäer.
[13:51] Die Pharisäer. Kaum ist er da, planen sie, wie sie ihn umbringen können. Er ist zu den Seinen gekommen. Sein Volk.
[14:01] Ihr Messias. auf den sie gewartet und gewartet und gewartet haben. Und als er kommt, oh, wir werden in die Synedrien und das haben sie mit ihm auch gemacht, in die Synagoge, da wurde er auch ausgepeitscht und ihn haben sie sogar ans Kreuz genagelt.
[14:22] Religion. Die Fremsten der Frommen, die Scheinheiligen, meine ich damit, sind oft die ärgsten Feinde der Wahrheit. Heute ist es die Ökumene.
[14:34] Ein religiöses Gebilde, das Wahrheit nivelliert und sagt, es spielt keine Rolle, an wen du glaubst oder an was du glaubst, Hauptsache du glaubst irgendetwas und wir streiten nicht über Inhalte und Wahrheiten.
[14:48] Was für ein Elend. Aber wenn du dich hinstellst und sagst, das ist die Wahrheit, ich garantiere dir, das, dann wirst du auch aus religiösen Kreisen Gegenwind spüren.
[15:01] Und das ist nichts Neues. Damit müssen wir rechnen. Vers 18, wir müssen auch rechnen mit Verfolgung seitens der öffentlichen Behörden und Regierungen.
[15:13] Wir lesen das Vers 18. Aber auch vor Stadthalter und Könige werdet ihr geführt werden um meinet Willen. Oh ja, wir haben noch etwas, was man Religionsfreiheit nennt.
[15:27] Aber es wird mehr und mehr zu einem raren Gut. Man wird überwacht mittlerweile von gewissen Staatsorganen, was man sagt. Das, was wir sagen, ist, was hier drin steht.
[15:42] Und meine lieben Freunde, ich hoffe, dass wir nie aufhören, das zu sagen. Egal, was es kostet. Es wird kosten. Und ich glaube, die Inflation, die wir erleben mit Gütern, ist nichts im Vergleich zur Inflation in Bezug auf Verfolgung, die wahrscheinlich auf uns kommen wird.
[16:03] Verlorene Menschen wollen nicht dauernd mit ihrer Sünde konfrontiert werden. Die Öffentlichkeit mag das nicht. Die Gesellschaft mag das nicht. Die Behörden mögen das nicht. Sie wollen frei sein.
[16:16] Allen voran frei von Gott. Selbstbestimmung, nicht Gott vertrauen, zeichnet die Leute aus. Wir bestimmen selber über alles, was richtig ist, was falsch ist.
[16:36] Verfolgung. Und drittens, Verse 21 bis 22. Der Bruder wird den Bruder nicht nur anschwärzen, nicht nur verpetzen.
[16:58] Der Bruder wird den Bruder zum Tod überliefen und der Vater das Kind. und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen und ihr werdet von allen gehasst, spricht das ganze Paket.
[17:21] Verfolgung innerhalb der Familie. Jesus lehrt es. Paulus einige Jahre später vom Prinzip her bestätigt es.
[17:35] Er verabschiedet sich von den Ältesten in Ephesus und seine Worte an die Ältesten sind folgende. Apostelgeschichte 20, 29 und 30.
[17:47] Ich weiß, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe zu euch hereinkommen werden, die die Herde, die Herde ist ein Bild auf Schafe, hier sind wir wieder bei dem Bild von Schafen und Hirten, die die Herde nicht verschonen werden.
[18:00] Ihr werdet angegriffen, ihr werdet Verfolgung leiden. Er sagt, ich weiß es, ich weiß es. Aber, Vers 30, und aus euch selbst werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um Jünger hinter sich her abzuziehen.
[18:20] Lass mich ganz klar sein, Verfolgung ist nie angenehm. Verfolgung ist nichts, was man irgendjemandem wünscht oder auch nicht sich selber. Aber es gehört dazu.
[18:32] Und ich glaube, die schlimmste Form von Verfolgung oder eine der schwierigsten und schmerzhaftesten Formen von Verfolgung sind die Angriffe von innen.
[18:47] Von denen, die eigentlich am nächsten stehen. Und es gibt nichts Näheres als Familie. Wir lesen hier Angriffe, Krieg innerhalb der Familie, Geschwister untereinander, Bruder, Schwester, Vater, Kinder, Angriffe von innen.
[19:13] Es gibt aber auch Angriffe innerhalb der Gemeindefamilie. Auch das ist absolut nicht unüblich. Galaterbrief muss Paulus sich erstmal zwei Kapitel lang verteidigen, was ihm völlig zuwider ist gegenüber den Gemeinden, die er selbst gegründet hat.
[19:32] Er wurde angegriffen, er wurde diskreditiert, er wurde schlecht geredet, ihm wurden Dinge unterstellt. Korintherbrief, das gleiche. Und wir finden es in vielen Briefen am Ende seines Lebens, 2.
[19:48] Timotheus 4, 9 bis 11, fast seine letzten Worte sagt er, alle sind weg, nur Lukas ist hier. Alle anderen sind getürmt. Sie sind weg. Einige haben sich abgewandt, andere haben gegen ihn geschossen, er steht alleine da.
[20:03] Und wisst ihr, Jesus nahm die Seinen auch nicht an. Seine Familie, seine Geschwister nahmen ihn zuerst nicht an. Seine religiöse Familie, das Volk der Juden, dessen Messias er war, der verheißen wurde durch die Jahrhunderte, Jahrtausende hindurch, sie nahmen ihn nicht an, nein, sie brachten ihn um.
[20:26] Das ist nichts Neues. Mit Verfolgung, in welcher Form, Farbe und Schattierung auch immer, mit diesen Angriffen von außen und von innen, müssen wir rechnen.
[20:41] Wir müssen mit ihnen rechnen. Petrus beschreibt es wie folgt, 1. Petrus 4, 12, 14. 1. Petrus 4, 12 bis 14.
[20:54] Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes, sondern, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, freut euch, damit ihr auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit mit Frohlocken euch freut.
[21:22] Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werdet, glückselig seid ihr, denn der Geist der Herrlichkeit und der Geist Gottes ruht auf euch. Er sagt, hey, kippt nicht gleich aus den Schuhen, fallt nicht aus den Wolken, das gehört dazu, das ist bei allen so.
[21:42] Nun, Petrus und die anderen Jünger auch, aber Petrus hat offensichtlich zugehört, was Jesus gelehrt hat und er hat es verstanden, er hat es gelernt, was Jesus den Jüngern immer wieder beibringen wollte, immer wieder.
[21:57] Er beginnt damit, Bergpredigt, die einzige Glückseligpreisung, die zweimal wiederholt wird, ist die glückselig, wenn sie euch verfolgen. Matthäus 5, 11 und 12, wahrscheinlich, weil es einfach so nicht in unser Konzept passt, nicht in unsere Lebensplanung.
[22:18] Dann hier mittendrin in seinem Dienst, Matthäus 10, sagt er, sie werden euch verfolgen. Am Ende, er sagt es am Anfang, er sagt es mittendrin, er sagt es immer wieder und am Schluss, am letzten Abend, erinnert er die Jünger in Johannes 15 bis 16, übrigens, mich haben sie gehasst, euch werden sie hassen.
[22:36] Mich haben sie verfolgt, euch werden sie verfolgen. In der Welt werdet ihr Bedrängnis haben. Was denkt ihr wohl, warum er das immer, immer wieder erholt? War er ein Pessimist?
[22:47] War er irgendwie negativ eingestellt gegenüber dem Leben? Oder war es vielleicht, weil er sich einfach wusste, in was für einer Welt wir tatsächlich leben?
[23:00] Und worum es tatsächlich geht? Und er uns warnt, wärst du nicht froh, gewarnt zu werden vor Gefahren? Oder wird sie so sagen, händ dich auf, sag mir was Schönes.
[23:19] Oh ja, im Alten Testament, die Propheten, die prophezeit haben, Frieden, Frieden waren viel beliebter als die, die das Volk zur Buße gerufen haben. Ist nichts Neues. Das sind die, die erzählen, was sie in den Ohren kitzelt.
[23:33] Aber weder Jesus, noch die Propheten, noch die Apostel, noch Lehrer der Gemeinde heute sind hier, um irgendjemandes Ohren zu kitzeln. Wir sind hier, um die Schafe zu hüten, um die Schafe zu schützen, um die Schafe auf das vorzubereiten, was da kommt.
[23:55] Nun, ich habe gesagt, drei Dinge, mit denen wir rechnen müssen. Verfolgung, Versorgung, Verherrlichung. Verfolgung haben wir angeschaut und das Gute ist, hier hört die Geschichte nicht auf.
[24:07] Das wäre in der Tat ein bisschen finster. Aber es gibt zwei andere Wahrheiten, mit denen wir gleichzeitig rechnen dürfen, rechnen müssen.
[24:17] Es gibt nämlich nicht nur Verfolgung, sondern es gibt auch Jesu Versorgung. Jesus versorgt uns. Vers 19, wenn alle Stricke reißen, ihr konntet nicht fliehen, ihr konntet euch nicht irgendwo finden, ihr landet vor Gericht, sie werden euch befragen und wahrscheinlich auch verurteilen, spricht er, seid nicht besorgt.
[24:44] Er ist da. Er ist da. Er sorgt für uns. Immer.
[24:57] Vielleicht nicht immer so, wie wir es gerne hätten, aber immer so, wie wir es brauchen. Er ist da. rechnen wir mit seinem Versorgen und drittens rechnen wir mit dem Ende der Geschichte.
[25:13] Bis er das Ende der Geschichte entscheidet. Es gibt Leute, die fangen unheimlich gut an und lassen dann unheimlich stark nach und du siehst sie nie wieder. Es geht ums Ende.
[25:26] Wir dürfen mit der Verherrlichung rechnen. Mit der Verherrlichung, mit der Tatsache, dass wir am Ziel ankommen. Jesus erklärt es so hier.
[25:39] Matthäus 10, 22, Vers B. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Er wird errettet werden.
[25:51] Wir haben schon gesehen, wir werden nicht errettet, weil wir ausharren, sondern weil wir errettet sind, harren wir aus. Beziehungsweise dieser herrliche Vers aus Lukas 22, Vers 32.
[26:07] Jesus spricht zu Petrus. Ich habe für dich gebetet, damit dein Glaube nicht aufhöre.
[26:20] Und du bist du einst umgekehrt zur Stärke deiner Brüder. Meine lieben Freunde, dass unser Glaube nicht aufhört, bedeutet, dass wir das Ziel erreichen.
[26:32] Verherrlichung ist uns gewiss. Heilssicherheit. Je mehr ich darüber nachdenke, und ich weiß, wir behandeln das Thema auch gerade in der Bibelstunde, und es ist ein wichtiges Thema, es ist das Kernthema.
[26:47] Evangelium heißt gute Botschaft. Wisst ihr, was das Beste ist an der guten Botschaft? Dass Jesus uns ans Ziel führt. das ist der Kern des Evangeliums.
[27:00] Errettet werden, um doch nicht anzukommen, ist keine gute Botschaft. Errettet werden und hoffen, dass ich es vielleicht schaffe, ist keine gute Botschaft. Errettet werden und vom Hirten zu hören, dass er für uns betet, damit unser Glaube nicht aufhört, das ist gute Botschaft.
[27:18] Das ist die beste Botschaft. Alles andere verblasst daneben. es wird unwichtig. Es geht vorbei.
[27:30] Aber die Ewigkeit beim Herrn ist allem gewiss, die wissen, dass er ihr guter Hirte ist. Und ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich finde es unheimlich ermutigend und so herrlich zu sehen, dass Jesus mit den Seinen ans Ziel kommt.
[27:52] Mit allen. Wir haben das gesehen in Johannes 10. Niemand wird sie aus meiner Hand rauben, niemand wird sie aus der Hand meines Vaters rauben. Der Hirte sorgt für die Schafe.
[28:03] Er bringt sie ans Ziel, er führt sie ans Ziel und seine Jünger haben diese Wahrheit, das Evangelium, der Kern, das Herzstück, der Höhepunkt des Evangeliums offensichtlich verinnerlicht.
[28:16] Denn in ihren Briefen erinnern sie uns immer wieder daran. In unserem Fall, lasst uns bei Petrus bleiben. Er hat diese Erfahrung gemacht. Jesus wendet sich in dem Moment persönlich an ihn und sagt ihm, und wenn du einst umgekehrt bist, stärke deine Brüder.
[28:33] Was ist das Erste, womit er seine Brüder stärkt? Heilssicherheit. Heilssicherheit. 1. Petrus 1, 5. Die ihr durch Gottes Macht.
[28:46] Okay, gibt es jemanden, der mächtiger ist Gott. Nein. Es gibt niemanden und nichts. Also, die ihr durch Gottes Macht, durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbar zu werden.
[29:04] Gott selbst sorgt dafür. Er hat es begonnen, er wird es vollenden. Er sorgt für uns.
[29:15] Er sorgt für Errettung, er sorgt für alles, was wir brauchen, zwischen der Rettung und dem Ankommen im Himmel, wo wir verherrlicht werden. 1.
[29:27] Petrus beginnt mit Heils Sicherheit. 1. Petrus endet mit einer Erinnerung daran, dass Gott für uns sorgt, bis wir dort ankommen.
[29:41] 1. Petrus 5, 6, 9. So demütigt euch nun, nachdem er all die anderen Dinge erklärt hat, die wir lesen im 1.
[29:52] Petrus Brief, so demütigt euch nun unter die mächtige Hand Gottes, damit Absicht, Ziel, damit er euch erhöht zur rechten Zeit, indem, wie machen wir das, das Mittel, die Art und Weise, indem ihr all eure Sorgen, alle, alle, wir haben alle irgendwelche Sorgen, aber es spielt keine Rolle, welche du hast, du kannst sie alle nehmen, indem ihr alle eure Sorgen auf ihn werft, warum, denn er ist besorgt für euch, er ist besorgt für uns, wieso, wie dumm sind wir, wenn wir uns selber mit diesen Sorgen herumschlagen, wenn da einer ist, der sagt, ich will und ich kann und ich werde, bring deine Sorgen, bring sie, Versacht, seid nüchtern, wacht, wir müssen klar denken, weil unsere
[31:00] Gefühle, die funktionieren nicht immer so in Einklang mit diesen Sorgensachen, richtig, seid nüchtern, wacht, denkt richtig, wir müssen verstehen, dass es so ist, weil der Herr es so sagt, denn euer Widersacher, der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht wie eine Verschlinge und wisst ihr, was eins der Lieblingswerkzeuge ist des Teufels?
[31:24] Verzweiflung, Verzweiflung, wir verzweifeln an uns selbst, wir verzweifeln an den Umständen herum, wir verzweifeln, weil nichts so läuft, wie wir es gerne hätten oder meinen, dass wir es verdient haben, er geht umher wie ein brüllender Löwe und will die Schafe fressen, indem er sie voll mit Verzweiflung stopft und wir nicht mehr daran glauben, dass er der gute Herde da ist und uns versorgt.
[31:53] Seid nüchtern, wacht, dem widersteht, standhaft im Glauben, im Glauben woran?
[32:04] Im Glauben an die Wahrheit im Wort, dass er da ist und versorgt. Nicht irgendwie geistliche Kampfführung, im Glauben an das Wort, in das, was er gesagt hat, so widerstehen wir und auch da ihr wisst, wisst ihr, das ist ja auch so etwas Elendes, Verzweiflung und Einsamkeit gehen meistens Hand in Hand, richtig?
[32:29] Man denkt, ach, ich bin der Einzige, dem es so mies geht oder ich bin der Einzige, der Probleme hat damit. Alle anderen stehen wahrscheinlich weit darüber.
[32:44] Was müssen wir wissen? Dass diese leiden sich an eure Brüderschaft in der Welt vollziehen. Es geht allen so. Alle müssen unten durch. Alle haben mit Leid und Schmerz zu tun.
[32:56] Und wir können da nur widerstehen, indem wir klar denken und an dem festhalten und glauben, was Gottes Wort sagt, dass er da ist und dass er für uns sorgt. Aber das ist ein Kampf.
[33:09] Aber es ist auch so, dass aufgrund all dieser Wahrheiten, die wir jetzt kurz, wirklich nur kurz im Überblick uns angeschaut haben, aufgrund dieser Wahrheiten können wir jetzt folgende Schlussfolgerung ziehen.
[33:23] Und jetzt müsst ihr euch anschnallen, mal jetzt wird es richtig praktisch. Jetzt geht es um dich und mich. Hier entscheidest du und ich, jeder für sich.
[33:36] Diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen, ob du ein kluges Schaf bist oder eben nicht. Das ist unser fünfter und letzter Punkt, kluge Schafe wissen, was wirklich zählt.
[33:49] Sie wissen, was wirklich zählt. Sie können rechnen oder wie man so schön sagt, sie haben die Rechnung nicht ohne den Wert gemacht oder abgerechnet wird wann?
[34:00] Am Schluss, es gibt eine Menge Sprichwörter. Zurecht können wir rechnen. Geht unsere Lebensgleichung auf oder haben wir uns völlig verkalkuliert und auf die falschen Dinge gesetzt, die weder jetzt noch in der Ewigkeit bringen, was sie vermeintlich versprechen.
[34:20] Kluge Schafe wissen, was wirklich zählt. Das heißt, wenn du den Auftraggeber wahrhaftig, nicht so wie du ihn dir ausgemalt hast, wahrhaftig, so wie in der Bibel beschrieben, wenn du den Auftraggeber wahrhaftig kennst und liebst, und wenn du den Auftrag wahrhaftig kennst und liebst und wenn du die Anweisungen, die Gebote Gottes, und es gibt eine Menge, auch im Neuen Testament, alle Imperative zählen zum Beispiel dazu, wenn du die Anweisungen, die Gebote Gottes wahrhaftig kennst und sie liebst, nicht nur davon, lieben und wenn du die Anforderungen und die damit verbundenen Erwartungen an die Nachfolge wahrhaftig kennst und liebst.
[35:14] Und wenn ich von Kennen und Lieben spreche, dann meine ich Kennen und Lieben im Sinn von Johannes 17, 3, wo es heißt, dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den, den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
[35:30] Gott kennen, den Vater, den Sohn, den Geist, wie er ist und das können wir nur durch die Schrift denn sonst haben wir keine Ahnung, wer er ist. Das ist Leben.
[35:43] Das ist Leben. Das andere ist Überleben. Das ist Leben. Und Liebe, naja, Jesus erklärt es so oft, ich erinnere euch nur kurz, Johannes 14, 23, wenn jemand mich liebt, okay, nicht einfach sagt, ich habe nette Gefühle für Jesus oder Jesus ist mein Freund.
[36:06] Was ist das Merkmal von Liebe? Ah, Jesus definiert es dreimal hintereinander, glasklar. Es bedarf keiner Auslegung oder Erklärung, wie sich Liebe zu Christus äußert.
[36:23] Wenn jemand mich liebt, sagt Jesus, werde mein Wort halten. Das ist die Folge. Das ist der Ausdruck.
[36:33] Das ist die Frucht. Das ist das Resultat echter Liebe zum Herrn. Er hört auf den Herrn, wie wir gesehen haben. Und mein Vater wird ihn lieben und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.
[36:50] Wenn du den guten Hirten also so kennst und so liebst, dann wirkt sich das wie folgt aus. Das ist, was kluge Schafe wissen, womit sie rechnen, wovon sie überzeugt sind.
[37:03] Das sind Grundüberzeugungen. Kein Zeugnis in dieser Welt, keine Rettung. Das wissen wir. Wenn wir keine Zeugen sind, wie wollen die Leute glauben?
[37:14] Römer 10 erklärt das. Ohne Fleiß kein Preis. Das ist nicht ein Sonntagsspaziergang. Das fällt uns nicht in den Schoß. Das passiert nicht. Es wird gezielt bewusst mit Fleiß verfolgt.
[37:26] Ohne Fleiß kein Preis. Und ihr kennt den Spruch, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Was lässt du nach Folge dich kosten?
[37:43] Ich spreche nicht primär von Finanzen. Kluge Schafe sind auch davon überzeugt, dass ewiges Leben im Himmel weit kostbarer ist als ein ruhiges Leben auf Erden.
[37:57] Übrigens, ewiges Leben im Himmel dauert auch ein bisschen länger als die 70, 80 Jahre hier auf Erden. Das ist nichts. Es ist nichts im Vergleich zur Ewigkeit.
[38:09] Und kluge Schafe wissen auch um die bewahrende Kraft der Erkenntnis Christi. Die bewahrende Kraft der Erkenntnis Christi.
[38:23] Ihn kennen, ihn lieben, die Liebe zu seiner Wahrheit, zum guten Hirten bewahrt, hört gut so. von unrealistischen Erwartungen.
[38:39] Unrealistischen Erwartungen. Welche sehr schnell zu Frust, Enttäuschung, Bitterkeit oder Neid führen.
[38:55] Unrealistische Erwartungen sind die totalen Freuden und Motivationskiller in der Nachfolge Jesu. Wenn wir meinen, uns stünde irgendetwas zu, was Jesus nie gesagt hat.
[39:10] Wie elend. Wie dumm. Also meine Frage an dich. Was erwartest du als Kind Gottes, als Jünger?
[39:23] Was erwartest du? Hast du irgendwelche Erwartungen an das Leben hier? Irgendwelche Ziele, die du verfolgst? Hoffentlich Ziele, die biblisch sind.
[39:36] Und ich weiß, wir sind alle irgendwie auf Gewinn getrimmt. Ist okay, ohne Gewinn geht man unter. Aber was ist denn aus biblischer Perspektive Gewinn? Was können wir getrost loslassen?
[39:47] Und was ist echter Gewinn? Das sind fundamentale Fragen, die fundamentale Antworten bedürfen. Grundlegend.
[39:59] Hier werden Weichen gestellt. Nicht nur für jetzt, nicht nur für heute Nachmittag, für unser Leben. Man kann die Frage auch so formulieren, wie wir es eingangs mal gesagt haben.
[40:10] Wer kein Zeuge ist, verschwendet sein Leben. Was bewahrt dich davor, ein Leben in der Nachfolge zu führen, auf das du zurückblicken musst am Ende und sagen, ich habe es verschwendet.
[40:24] Was zählt wirklich? Erwartest du oder gibst du dich damit zufrieden? Das hört sich besser an.
[40:37] Zufriedenheit hört sich so positiv an. Aber gibst du dich zufrieden mit deinem ruhigen, angenehmen Leben im Schafstall? Warm, sicher, futter, trocken.
[40:53] Keine schlechten Dinge. Nichts grundsätzlich dagegen einzuwenden, aber es ist nicht der Auftrag. Willst du ein ruhiges Leben im Schafstall oder bist du bereit, mitten unter die Wölfe gesandt zu werden, so wie unser Herr?
[41:10] Deine Entscheidung. Ihr seid vernunftbegabte Wesen, die das Vorrecht und die Verantwortung haben, zu entscheiden. Träumst du vielleicht vom Paradies auf Erden?
[41:24] Alles so, wie ich es gerne hätte. Oder lebst du vielmehr entsprechend deiner himmlischen Berufung? Im Bewusstsein.
[41:36] Wir sind Pilger. Das heißt, wir gehören nicht wirklich hierhin. Wir sind Fremdlinge. Das ist nicht unser Zuhause. Das ist nicht unsere Heimat. Also lasst uns nicht so leben, als wäre das alles, worum es geht.
[41:50] Welche Schätze sammelst du? Welchen Schätzen jagen wir nach? Ewigen oder Vergänglichen? Ich sage euch eins, diese Frage müssen wir uns immer wieder stellen.
[42:02] Denn wir sind Menschen. Wir sind schwach. Wir sind von Welt und Erde und all den Dingen umgeben. Und wir tendieren natürlicherweise alle dorthin und sind auch oft sehr gut, uns all diese Dinge schön zu reden.
[42:14] Dabei stehen wir komplett neben den Schuhen. Bist du bereit, ein kluges Schaf zu sein oder zu werden, das seine Verantwortung wahrnimmt?
[42:28] Oder bevorzugst du bewusst ein Leben in Ignoranz, in Unwissenheit, weil das Leben für dumme Schafe irgendwie einfacher zu sein scheint?
[42:42] Man muss nicht so viel nachdenken. Ich habe nicht so viel Verantwortung. Auch mein Freund, die Verantwortung hast du, ob du darum weißt oder nicht.
[42:53] Die Frage ist nur, kennst du sie und nimmst du sie wahr? Wir können uns nicht drücken davor. Das wäre äußerst dumm und töricht.
[43:04] Bist du bereit, Hass, Verfolgung und Bedrängnis auf dich zu nehmen?
[43:16] Bewusst. Jesus sagt, das ist das, was kommt. So schließt er ab, bevor er betet in Johannes 17. In der Welt werdet ihr Bedrängnis haben, sagt Jesus.
[43:29] Irrt euch nicht. Täuscht euch nicht. Aber seid getrost. Ich habe die Welt überwunden. Aber sind wir bereit, diesen Weg zu gehen? Oder liebst du den Scheinfrieden, weil du um jeden Preis vermeiden willst, als Zeuge Christi irgendwie unangenehm aufzufallen?
[43:48] Vielleicht, indem du betest vor deinen Arbeitskollegen, die dem Herrn nicht danken für ihr Leben und ihr Essen.
[44:01] Indem wir aufstehen und nicht schweigen. Weil es ist nicht immer so, dass Reden Silber und Schweigen Gold ist.
[44:11] Nicht für uns. Nicht für uns. Du kannst kein schweigendes, tonloses, wortloses Zeugnis sein. Ja, wir sind ein Zeugnis im Leben auch.
[44:22] Aber Leben braucht auch Wort. Hast du dich gewappnet für den Kampf? Erinnert euch an die Waffenrüstung, um den Listen und Anschlägen des Teufels zu widerstehen.
[44:38] Wir haben keine Chance, weder du noch ich. Sind wir gewappnet für den Kampf? Oder auf dem Weg an den christlichen Strand? Oder auf dem Weg an den christlichen Strand? Um ein bisschen abzuhängen und zu chillen.
[44:49] Sind wir bereit, auszuharren oder scheint Ausruhen doch einfach wirklich viel, viel, viel verlockender? Wieso dieser Stress? Willst du bedient werden oder dienen?
[45:07] In der Gemeinde? Und in der Welt? Jesus ist gekommen, um zu dienen. Wieso sind wir hier?
[45:19] Wieso bist du hier? Wieso bin ich hier? Hier entscheidet sich, ob wir kluge oder dumme Schafe sind. Und Jesus bringt es ganz einfach auf den Punkt.
[45:29] Er sagt, wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachkommt, kann nicht mein Jünger sein. Das heißt, er kann es nicht nur, er ist es auch nicht. Leute, die immer die zweite Variante bevorzugen, die viel mehr dorthin tendieren und sich das Ganze noch schön reden und rationalisieren.
[45:47] Ich befürchte, dass ihr vielleicht nur eine emotionale Zuneigung zum Jesus der Schrift habt, aber ihn nicht wirklich liebt. Die Tür ist eng und der Weg ist schmal und das war immer so und das bleibt immer so.
[46:09] Und je nachdem, wofür du dich entscheidest, je nachdem, auf wen du hörst, je nachdem, wem du vertraust und glaubst, wirst du in deinem Leben eben Frust erfahren.
[46:21] Frust. Du empfindest alles als hart und unfair. Ah. Wissen Sie, wie ich meine Kinder ermutige, sich dem Leben zu stellen?
[46:31] Hier ist mein Motivationsspruch Nummer eins für meine Kinder. Ja, das Leben ist hart. Aber wenigstens ist es auch unfair.
[46:46] Ich meine das ernst. Was die Welt macht und die Leute draußen, das kannst du und ich nicht beeinflussen. Aber wie wir damit umgehen, denkst du, die Welt wartet auf dich mit offenen Armen, um dir alles zu geben, was du dir wünschst und möchtest?
[47:05] Ist das Leben hart? Ja. Ist es unfair? Absolut. Jesus hat übrigens für unsere Ungerechtigkeit, das war völlig unfair, gelitten.
[47:18] Wir müssen realistische Erwartungen haben, sonst sind wir immer frustriert. Oder enttäuscht. Dann fragst du immer, wieso ich?
[47:28] Wieso immer ich? Man ist enttäuscht, weil man nicht bekommt, was man meint, verdient zu haben. Oh, und es kommt Enttäuschung auf Enttäuschung, auf Enttäuschung, wenn du denkst, Auszahlung des Checkpots ist hier auf Erden.
[47:43] Nein, das ist erst im Himmel. Oder du wirst bitter. Bitterkeit, weil wir falsche Erwartungen haben, weil wir denken, alle sind da, um mir zu dienen.
[47:57] Bitterkeit, weil ein Mangel an Gnade, dem Verständnis von Vergebung da ist und wir mit unseren Mitmenschen und sie werden gegen uns und wir gegen sie sündigen, einfach nicht klarkommen.
[48:07] Im Himmel ist alles. Da gibt es keine Tränen und kein Schmerz und kein Leid. Hier gibt es Vergebung und Gnade und wenn wir nicht aus Vergebung und Gnade leben, wird das Leben ziemlich bitter.
[48:21] Aber das ist alles die Folge von unrealistischen Erwartungen oder Neid. Kennst du das? Du schaust die anderen an und denkst immer, die haben viel besseres los, als ich getroffen.
[48:34] Die haben es viel einfacher. Die haben doch gar keine Ahnung, wie es denen meistens geht, wirklich. Du siehst nur ein paar äußere Dinge und abgesehen davon, vergleichen haben wir gesehen, ist eh nicht besonders hilfreich.
[48:48] Das Ende zählt. In den Psalmen, der Psalmist ist auch oft neidisch. Schau mal, ich diene dir und mir geht es so dreckig und da sind die Gottlosen und am Schluss, was bringt ihn in die richtige Spur?
[49:00] Indem er weiß, wer sein Auftraggeber ist, wer sein Auftrag ist, warum bin ich hier, wer hat mich hier hingestellt, was sind die Anweisungen und worum geht es am Ende?
[49:12] Am Ende wird abgerechnet. Erst dann, nicht jetzt. Und wenn du auf Jesus vertraust, und auf das baust, was er seinen Schafen eben wirklich verheißen hat, nämlich folgendes, Johannes 14, 27, Frieden lasse ich euch, meinen Frieden, sagt Jesus.
[49:38] Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt. Die Welt hat Frieden, wenn alles läuft, wie sie wollen. Wir haben Frieden, weil wir den kennen, der Frieden ist.
[49:52] Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, seid nicht furchtsam, man könnte sagen, sei nicht neidisch, sei nicht bitter, sei nicht frustriert.
[50:08] Meinen Frieden. Ein bisschen weiter in der Abschiedsrede, Johannes 15, 10 bis 11. Wenn ihr meine Gebote haltet, so werdet ihr in meiner Liebe bleiben, wie ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe bleibe.
[50:21] Dies habe ich zu euch geredet. All das hier ist Gottes Wort. Wozu redet es zu uns? Damit Jesus sagt, meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.
[50:39] Aber sein Frieden und seine Freude sind völlig anders als das, was die Welt als Frieden und Freude verkauft. Johannes 16, 33 Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir, sagt Jesus, in mir, in dem, was ich bin, was ich getan habe, wie ich für euch sorge, in der Wahrheit, die ich euch gebe, in der Tatsache, dass ich in mir, ihr müsst mal schauen, wie oft in Christus in der Schrift kommt, in ihm und im nächsten Satz, in der Welt habt ihr Bedrängnis, in mir, sagt Jesus, habt ihr Frieden.
[51:17] Seht ihr, wie wichtig es ist, die richtigen Erwartungen zu haben, richtig zu rechnen, um nicht irgendwo zu landen, wo wir nicht hingehören und Jesus uns nie haben wollte. Und kluge Schafe, die wissen, was zählt, entscheiden sich hoffentlich für seinen Frieden und seine Freude.
[51:38] Jünger, die wissen, was wirklich zählt und rechnen können, rechnen so wie Paulus in Apostelgeschichte 20. Das sagt Paulus 20, 24.
[51:48] Aber ich nehme keine Rücksicht auf mein Leben als teuer für mich selbst. Damit, warum macht er das? Was motiviert ihn?
[51:59] Was ist sein Ziel? Was strebt er an? Wieso ist er bereit, auf all diese Dinge zu verzichten? Was oder wer bewirkt das? Damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe.
[52:18] Er hat ihn ihm gegeben, er hat ihn angenommen, er will ihn tun. Kost es, was es wolle. Das ist die Lebensperspektive, meine Freunde, die wir alle brauchen.
[52:30] Alle. Und wir müssen uns immer wieder daran erinnern und ermutigen, weil von Natur aus, ich denke, wir sind alle faul und selbstverliebt. Wenn es einen einfachen Weg gibt, nehme ich ihn und wenn es für mich passt, was interessiert mich der Rest?
[52:43] Das ist unser Kampf. Das ist unser Kampf. Und Paulus sagt, ich nehme keine Rücksicht auf mein Leben als teuer für mich selbst, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, nicht den ich mir gesucht habe, sondern den ich vom Herrn empfangen habe.
[52:58] Und was ist er? Zu bezeugen, das Evangelium, der Gnade Gottes. Dafür lohnt es sich. alles hinzugeben.
[53:09] Und Philippe 1,21, die Kurzzusammenfassung. Das Leben ist für mich Christus und Sterben gewinnt. So tickt Paulus.
[53:24] Weil er so tickt, hat er sein Leben nicht verschwendet und kann am Ende seines Lebens bezeugen, meine lieben Freunde, was wir hoffentlich alle auch bezeugen können. Ich hoffe nicht, dass du oder du oder ich, es kann uns allen passieren, okay?
[53:43] Zurückschauen und sagen, ich bin all den falschen Dingen nachgerannt. Ich habe in die falschen Dinge Zeit, Kraft und Energie investiert.
[53:54] Paulus blickt zurück und sagt, 2. Timotheus 4, 7 und 8, ich habe den guten Kampf gekämpft. Irrt euch nicht, das Leben ist ein Kampf.
[54:09] Ein Kampf, den es zu kämpfen gilt. Ich habe den Lauf vollendet. Er hat ausgeharrt, um die Worte Jesu zu benutzen. Ich habe den Glauben bewahrt.
[54:22] Ich habe weder das Zeugnis noch den Inhalt des Evangeliums geopfert, um bei den Leuten beliebt zu sein oder ein einfacheres Leben zu haben. Was für ein herrliches Zeugnis.
[54:35] Ich habe den Kampf gekämpft, den Lauf vollendet und habe den Glauben bewahrt. Und jetzt dachte ich, das ist Paulus, du bist ein Superapostel. Wir sind kein Apostel.
[54:46] Hört weiter. Fortan liegt mir bereit die Krone der Gerechtigkeit, die der Herr, der gerechte Richter, und wir werden alle vor ihm erscheinen, mir zur Vergeltung geben wird an jenem Tag.
[54:59] Und jetzt kommt es. Nicht allein aber mir, sondern allen, die seine Erscheinung lieben. Das gilt für alle, die ihren Herrn lieben.
[55:13] Liebe zum Herrn äußert sich im Gehorsam. Nun, wir lieben den Auftraggeber, den Auftrag, die Anweisung und die damit verbundenen Anforderungen.
[55:25] Denn der, der uns diesen Auftrag gegeben hat, hat uns nicht nur geliebt, sondern alle Anforderungen erfüllt, um uns aus unserem Wolfsein zu erlösen und zu erretten, um jetzt Schafe zu sein, die für den Rest ihres Lebens seine Zeugen sind.
[55:46] Das ist der ganze Plan in Kurzform. Und so freuen sich kluge Schafe immer wieder auf das Abendmahl. Das feiern wir jetzt gleich im Anschluss.
[55:58] Weil wir freuen uns auf das Abendmahl. Weil es uns an den einzigen, es gibt keinen anderen, den wahren, den guten, den besten, es fehlen die Wörter, Hirten, unseren Herrn und Retter, erinnert.
[56:20] Das ist, was wir tun, wenn wir Brot und Wein zu uns nehmen. Wir erinnern uns, was er getan hat, uns errettet. Wir erinnern uns, was er beständig für uns tut.
[56:31] Er tritt ein im Gebet und hilft uns, dass wir heilig leben, den Kampf kämpfen. und erinnert uns daran, dass er wiederkommt. Er sagt nämlich, dass wir das tun sollen, bis er wiederkommt.
[56:45] Und er kommt wieder. Das ist das Ende der Geschichte. Wenn er zu uns kommt oder wir zu ihm gehen, weil wir hier abgeschlossen haben. Bevor wir das Abendmahl feiern, die Verse aus Johannes 14, 1 bis 3, euer Herz werde nicht bestürzt.
[57:03] Wieso sagt er das immer wieder? Weil wir in der Gefahr stehen, bestürzt zu sein. Und er kennt uns. Und er weiß, dass wir schwach sind. Er sagt, ihr habt keinen Grund, bestürzt zu sein.
[57:16] Ihr glaubt an Gott, glaubt auch an mich, sagt Jesus. In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wenn es nicht so wäre, hätte ich es euch gesagt.
[57:28] Denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und eine Stätte bereite, so komme ich wieder. Und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seid.
[57:46] In Ewigkeit. Wir werden bei ihm sein. Und das glauben wir. Und deshalb wollen wir auch ein Leben im Glauben leben. Und zu einem Glauben an den Herrn, der uns gerettet und berufen hat.
[58:01] An den Herrn, der uns wie Schafe unter die Wölfe sendet, damit viele Wölfe gerettet werden und in Heiligung dann wachsen. Das ist unser Auftrag.
[58:14] Das wollen wir tun, bis er wiederkommt. Wir wollen im Glauben leben.