Bist du ein kluges Schaf? - Teil 2

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Prediger

Martin Manten

Datum
12. Mai 2024

Transkription

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[0:00] Siehe, so beginnt Matthäus 10, 16, siehe, Menge übersetzt, bedenke, die gute Nachricht schreibt, das muss euch klar sein.

[0:17] Man könnte diesen Begriff auch übersetzen mit pass gut auf, zieh genau hin, verpass nicht, was jetzt kommt.

[0:27] Und dieser Begriff, siehe, kommt in Matthäus 63 mal vor, weit mehr als irgendwo anders.

[0:39] Naja, es gibt wirklich eine Menge zu sehen in Bezug auf das Reich Gottes, denn das ist das Generalthema vom Matthäusevangelium.

[0:51] Der König, sein Reich, wie man reinkommt und was die auszeichnet, die drin sind. Und wir tun gut daran, genau hinzusehen.

[1:03] Bevor wir genau hinsehen, lasst uns nochmal den Text nicht nur ansehen, sondern gemeinsam lesen. Matthäus 10, 16 bis 23. Siehe, ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen, so seid nun klug wie die Schlangen und ohne falsch wie Tauben.

[1:27] Hütet euch aber vor den Menschen, denn sie werden euch an Synedrien überliefern und euch in den Synagogen geißeln. Aber auch vor Stadthalter und Könige werdet ihr geführt werden, um meinetwillen ihnen und den Nationen zum Zeugnis.

[1:44] Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt. Denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt.

[1:56] Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet. Der Bruder aber wird dem Bruder zum Tode überliefern und der Vater das Kind.

[2:08] Und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen. Und ihr werdet von allen gehasst um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden.

[2:22] Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere. Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israel nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen ist.

[2:37] Siehe. Ich gehe davon aus, dass ihr heute Morgen alle in den Spiegel geschaut habt, zumindest einmal. Was hast du da gesehen?

[2:52] Ein dummes Schaf? Oder ein kluges Schaf? Die Antwort liegt bei dir. Schafe haben wir ja mittlerweile, glaube ich, alle mitgekriegt, sind von Natur aus nicht gerade die cleversten Tierchen, die es gibt auf dieser Welt.

[3:08] Aber nichtsdestotrotz oder vielleicht genau deshalb, sagt Jesus ihnen ausdrücklich, dass sie kluge Schafe sein sollen.

[3:23] Und zwar klug wie Schlangen und ohne falsch wie Tauben. Was in aller Welt hat es mit diesen Schlangen und Tauben und Wölfen, diesem ganzen Getier hier auf sich?

[3:40] Und vor allem diese Passage hört sich, finde ich, so auf den ersten Blick leicht irritierend an. Von Schlangen? Schlangen genießen nun wirklich nicht den besten Ruf.

[3:51] Von Schlangen sollen wir etwas lernen? Nun, diesen Wirrwarr müssen wir klären. Bevor wir uns im Detail, Merkmal Nummer 3 zuwenden, wo es um Anweisungen geht.

[4:05] Denn diese Anweisung hier, die erste Anweisung, ist absolut richtungsweisend und entscheidend, ob wir uns als tüchtige Arbeiter erweisen, wofür Jesus die Jünger anleitet zu beten, vor Kapitel 10.

[4:25] Hier entscheidet sich, ob wir tüchtige Arbeiter sind oder Taugenichtse. Tüchtig oder untauglich. Zu nichts nutze.

[4:39] Also stellen wir uns nicht zu dumm an, sondern gehen Schritt für Schritt an die Sache ran, um Ordnung dieses tierische Durcheinander zu bringen. Erstens die Wölfe.

[4:50] Die Wölfe. Was unterscheidet Wölfe von Schafen? Vieles. Sehr viel. Aber eine Sache ist absolut entscheidend.

[5:07] Wölfe leben nicht nur gottlos. Sie sind es. Und sie leben so, weil sie es sind.

[5:20] Das kann passiv sein. Viele Wölfe leben einfach ihr Leben so vor sich hin.

[5:32] Und kümmern sich dabei herzlich wenig um Gott. Aber ich muss das präzisieren. Sie kümmern sich herzlich wenig um den Gott der Bibel.

[5:43] Ihre eigenen Götzen haben sie schon irgendwo. Aber den Gott der Bibel, der kann ihnen gestohlen bleiben. Der hat nichts mit ihrem Leben zu tun. Dann gibt es aber auch die anderen Wölfe. Wölfe. Sie sind aktiv.

[5:55] Um nicht zu sagen aggressiv. Aktiv, indem sie allem widerstehen, was Gott gefällt. Und unter Umständen sogar aktiv, aggressiv dagegen ankämpfen.

[6:09] Warum? Warum tun die Wölfe das? Ganz einfach. Weil sie Wölfe sind. Und zwar Wölfe, so wie sie in Johannes 3, 19 beschrieben werden.

[6:21] Denn die Menschen, und wir haben letztes Mal gesehen, alle Menschen sind Wölfe. Die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht.

[6:38] Licht ist okay, aber Finsternis ist besser. Das ist ihre Entscheidung. Denkt ja nicht, dass Wölfe einfach Opfer sind.

[6:51] Opfer von unglücklichen Umständen. Sie sind bewusste Raubtiere. Sie lieben ihr Wolfsleben. Sie lieben es.

[7:03] Mehr als alles andere. Und das, was wir lieben, bestimmt unser Leben. Das ist ganz einfach. Wie schrecklich. Sie lieben die Finsternis.

[7:15] Und die Schafe, zweitens, die sind natürlich völlig anders gepolt als Wölfe. Und auch hier finden wir aktive und passive Schafe.

[7:28] Kluge Schafe sind aktiv. Kluge Schafe sind aktiv. Ein paar Verben, die wir in der Bibel immer wieder lesen. Kluge Schafe streben, jagen, befleißigen sich, setzen alles daran, ein Gott wohlgefälliges Leben zu führen, würdig zu wandeln, heilig zu leben.

[7:51] Die Stoßrichtung ist klar. Sie wollen Gott gefallen. Und sie setzen. Sie sind aktiv. Sie warten nicht einfach, bis ihnen irgendetwas in den Schoß fällt.

[8:02] Und dann haben wir die dummen Schafe. Die sind passiv. Das ist das nette Wort. Die dummen Schafe lassen ihre Gaben, die Gott ihnen gegeben hat, einfach verkümmern.

[8:21] Sie kümmern sich nicht darum. Sie nehmen den Auftrag, den Willen Gottes nicht wirklich ernst. Das ist zweitrangig.

[8:33] Wieso so einen Stress um diese Dinge machen? Sie denken, ich bin ja ein Schaf. Ist ja alles geritzt. Sie sind passiv.

[8:45] Eigentlich, eigentlich leben sie einfach ihr Leben, ganz ehrlich gesagt, mit ein bisschen Bibel und Gemeinde als Beilage, wenn es gerade nicht stört. Mehr ist es nicht.

[8:55] passiv. Passiv. Wie tragisch. Was für eine Verschwendung!

[9:08] Verschwendung! Nun, Wölfe sind Profis, wenn es darum geht, gottlos zu leben.

[9:24] Das ist alles, was sie machen. Das ist alles, was sie können. In dem Sinne sind sie äußerst klug, denn wenigstens machen sie das, was sich für Wölfe gehört. Sie leben ein Wolfsleben.

[9:38] Und sie sind echt gut darin. Wieso sind sie so gut darin? Nun, das führt uns zum dritten Tier, zur Schlange.

[9:51] Wölfe sind wie Schlangen. Und Schlangen haben Schlangenkinder. Und die Schlangenkinder sind die Kinder der alten Schlange, wie sie genannt wird in der Schrift.

[10:09] Wir lesen davon in Offenbarung 12, Vers 9. Es heißt dort, und es wurde geworfen, und das ist alles die gleiche Person, der große Drache, die alte Schlange, welcher Teufel und Satan genannt wird.

[10:28] Wohin wurde geworfen? Auf die Erde. Der den ganzen Erdkreis verführt. Deshalb sind alle Wölfe. Der den ganzen Erdkreis verführt.

[10:44] Geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen. Nun, die Wölfe, die auf dieser Erde leben, hören auf diese Schlange. Die den ganzen Erdkreis verführt.

[10:56] Sprich, alle, die hier leben. Die Schlange ist ihr Lehrer. Die Schlange ist ihr Vorbild. Die Schlange ist ihr Vater.

[11:12] Das lehrt die Schrift. Es gibt nur zwei Vaterschaften letztendlich. Und übrigens, diese finstere Wahrheit gilt allen, die nicht an Jesus Christus glauben.

[11:30] Der Satan, die alte Schlange, der Teufel, wie er genannt wird, ist der Vater aller, deren Vater nicht Gott ist. Denn es gibt nur diese zwei Väter.

[11:42] Entweder hören wir auf diesen oder auf jenen. Entweder machen wir es mehr aktiv oder mehr passiv. Resultat ist dasselbe.

[11:52] Falls ihr denkt, das sei ein bisschen zu heftig, hört euch Jesus an in Johannes 8, 44. Ihr seid aus dem Vater, dem Teufel.

[12:09] Und die Begierden eures Vaters wollt ihr tun. Wir werden nicht dazu gezwungen. Wir wollen das.

[12:26] Genau wie wir eingangs gesehen haben, sie lieben die Finsternis mehr als das Licht. Sie wollen die Begierden ihres Vaters tun. Er, heißt es weiter, war ein Menschenmörder von Anfang an.

[12:40] Entweder stirbst du gleich oder es ist ein Tod auf Raten, aber es ist auf jeden Fall am Schluss ein ewiger Tod. Für alle, die auf ihn hören. Er war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist.

[12:58] Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen. Denn er ist ein Lügner. Und ihr Vater. Selbst wenn er wahrheitsgetreue Aussagen in den Mund nimmt, lügt er.

[13:14] Er lügt immer. Das ist die Sache der List. List ist es eine gute Sache, für einen bösen Zweck zu missbrauchen.

[13:26] Und das ist alles, was er macht. In diesem ganzen Tiersalat könnte man jetzt durchaus folgenden Schluss ziehen.

[13:37] Es gibt nicht nur Wölfe im Schafspelz, das wissen wir, sondern es gibt Schlangen im Wolfspelz. Kennt ihr diese, ich komme aus Ukraine, Russland, diese Babushkas, nennen wir sie, aber ich war in Berlin lange in einer russlanddeutschen Gemeinde.

[13:57] Sie heißen Matrioshkas, okay? Aber ist dasselbe. Das sind diese Holz Dinger. Sehr unförmig.

[14:10] Du machst sie auf, eine kleinere kommt raus, du machst sie auf, eine kleinere kommt raus. Okay. Hier sind die Wölfe, du machst auf, raus kommt eine Schlange, Schlangen, raus kommt die Schlange, raus kommt die alte Schlange, raus kommt der Teufel selbst.

[14:32] Oh, täuscht dich nicht. Nicht nur die vielen Namen, und das waren nur einige, die wir vorhin gesehen haben in Offenbarung, die Schlange hat nicht nur viele Namen, und sie hat viele Gesichter, und sie schreckt vor nichts zurück.

[14:49] List und Lüge sind nicht nur ihre Besten, sondern ihre einzigen Freunde. Das sind die einzigen, mit denen sie rumhängt.

[15:01] Und sie lässt nichts unversucht, um Schafe zu verführen, zu verderben und zu verschlingen. Und ich sage euch eins, sie ist gut darin.

[15:13] Denn sie macht das seit Tausenden von Jahren. Sie weiß aus Erfahrung, nicht weil der Teufel in unsere Herzen sehen kann, sondern aus Erfahrung, wo unsere Schwächen sind, wo unsere Angriffspunkte sind.

[15:31] Und sie nutzt alles. Schamlos aus. Alles, was die alte Schlange und all ihre Schlangenkinder tun, die auch als Wölfe daherkommen, oder was auch immer, entspricht im Kern nicht dem, was Gott will.

[15:50] sie leben nicht für ihn, sondern sie leben letztendlich nur für sich. Und sie ziehen alle Register, um ihre Ziele, sie bestimmen, worum es geht, um ihre Ziele zu erreichen.

[16:06] Sie sind die perfekten Egoisten und Pragmatiker. und kennen keine Grenzen. Nun, zugegeben, nicht alle Wölfe sind so böse, wie sie sein könnten.

[16:23] Das stimmt. Gott sei Dank. Das ist die Gnade Gottes, die zurückhält. Aber alle Wölfe sind zu 100 Prozent maximal gottlos. Das ist so.

[16:34] Sie sind nicht alle so böse, wie sie sein könnten. Aber es wird zunehmen. Und in der Trübsalszeit werden sie alle ihr wahres Gesicht zeigen.

[16:45] Und es wird eine Zeit sein, wie sie die Welt noch nie gesehen hat und nie wieder sehen wird. Biblische Wahrheiten, Tugenden interessieren die Schlangen und Wölfe nicht.

[17:00] Für sie ist das einfach veraltetes Gedankengut, aus dem Himmel. Das ist nur Ballast, den man abstreifen muss, wie eine Schlange ihre alte Haut abstreift, um sich weiterzuentwickeln, um progressiv zu sein, um relevant zu sein.

[17:23] Kurz gesagt, sie haben alle ihre eigene Wahrheit, was an Dummheit nicht zu überbieten ist. Als gäbe es eine Auswahl von Wahrheiten und du pickst dir eine, die dir passt.

[17:33] Aber so tickt unsere Welt. Wie dumm! Sünde macht den Menschen dümmer als irgendetwas. Es gibt nicht Wahrheiten.

[17:48] Und es hat nicht jeder seine persönliche, auch wenn er das denkt. Das ändert nichts daran, dass es nicht wahr ist. Gott hat Wahrheit. Das ist der Maßstab.

[18:03] Und falls ihr denkt, ich verbringe zu viel Zeit mit den Schlangen und Wölfen, es ist bewusst, weil sie sind so heimtückisch, so listig, sie sind so gut darin, die Frommen verführen sie auf fromme Art und Weise.

[18:18] wir müssen uns bewusst sein, wer unser Feind ist. Und ja, wir müssen uns mehr bewusst sein, wer unser Freund ist.

[18:31] Aber das ist Kampfzone, in der wir leben. Nun viertens. Wölfe, Schafe, Schlangen, da gibt es noch die Tauben, aber was bitte machen wir jetzt mit dieser ganzen Geschichte?

[18:49] Was sollen wir von lügnerischen, mörderischen, listigen, gottlosen Schlangen bitte schön lernen?

[19:01] Eigentlich würde man doch meinen, sucht das Weite. Das eine Mal, wo Menschen mit einer Schlange geredet haben, ist es nicht gut rausgekommen. Erinnert ihr euch? Aber hier sagt er, lernt von ihnen.

[19:18] Nun, so verblüffend, und man muss schon fast sagen, vorbildlich die Schlange ist, darin ihre Ziele zu verfolgen. Genauso verwerflich und verdorben sind die Mittel, die sie benutzt, um diese Ziele zu erreichen.

[19:39] Mittel. Mittel wählen wir passend aus, entsprechend der Aufgabe, die es zu erfüllen gibt, damit wir sie möglichst effizient tun können.

[19:52] Richtig? Nun, die Mittel der Schlange sind Lüge, List und Laster. Lüge, List und Laster. Das sind ihre Mittel. Die Mittel der Schafe, Lauterkeit, Evangelium, das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes.

[20:11] die Ziele könnten unterschiedlicher nicht sein. Das Ziel der Schlange ist Chaos, Verführung, Tod, Gift.

[20:22] das Ziel der Schafe, ist endlich Ordnung in die Sache bringen. Leben und Frucht.

[20:36] Frucht. Ihr kennt das Sprichwort, der Zweck heiligt die Mittel? Definitiv nicht. Definitiv nicht.

[20:49] Das wäre eine bittere Täuschung. Egal in welchen Bereichen, auch in Dienstbereichen der Gemeinde. Die Mittel stehen nicht frei zur Auswahl. Die Mittel, die wir nutzen können, um die Ziele zu erreichen, die Gott uns gibt, finden wir nur an einem Ort.

[21:07] Und das ist hier. Nur da. Aber was Schafe definitiv von Schlangen, Schafe und Schlangen, was Schafe von Schlangen lernen können, ist ihr Fokus.

[21:25] Ihr Ausharren. Die Entschlossenheit, die Hingabe und Eifer, mit dem sie versucht, ihr Ziel zu erreichen. Sie setzt alles daran. Die Art und Weise ist nachahmungswürdig.

[21:38] Aber der Eifer und die Hingabe von Schafen, von uns, diese müssen nicht durch Lüge und Laster oder keine Ahnung was definiert werden, sondern durch Wahrheit und Liebe.

[21:50] So wird unser Eifer in Gott wohlgefällige Bahnen gelenkt. Wahrheit. Die Wahrheit. Liebe.

[22:01] Und zwar so, wie die Bibel sie definiert. Das sind unsere Leitplanken. Das ist unser moralischer Kompass. Das sind die unverhandelbaren Spielregeln des Lebens, könnte man sagen.

[22:19] Und was kluge Schafe des Weiteren auszeichnet, sie sind aktiv, nicht passiv. Kluge Schafe sind keine Hänger und Chiller, wie es heute so in ist.

[22:35] Sie sind eifrig. Gibt zig Stellen. Hier nur eine. Titus 2, 14. Christus hat sich selbst für uns gegeben, damit. Okay.

[22:46] Er verfolgt ein Ziel. Er hat eine Absicht. Gott hat immer eine Absicht, wenn er etwas macht. Gott hat immer eine Absicht, wenn er spricht. Gott hat immer eine Absicht, wenn er sich offenbart.

[22:59] Christus hat sich selbst für uns hingegeben, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken.

[23:18] Eifrig. Danach streben, danach jagen, haben wir eingangs gesehen. Das zeichnet kluge Schafe aus. Und kluge Schafe sind nicht nur eifrig, sondern sie sind auch eifrig gemäß Erkenntnis.

[23:36] Gemäß Erkenntnis. Im zweiten Petrusbrief, Kapitel 1, Vers 3, dass eine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat.

[23:49] Durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat. Durch Erkenntnis. Wir erkennen diese Dinge. Dann spricht er noch von den größten Verheißungen, deren wir Teilhabe geworden sind.

[24:01] Von der göttlichen Natur. Und nachdem er mal kurz auflistet, was wir alles in unserem Arsenal bereits haben. Wir müssen nicht mehr darum bitten, dass er es uns gibt.

[24:15] Wir müssen nur lernen, als kluge Schafe richtig damit umzugehen. Er zählt nämlich das auf und sagt, das habt ihr alles.

[24:29] Weil ihr es habt. Vers 5. So wendet eben deshalb auch allen Fleiß an.

[24:41] Und reicht in eurem Glauben die Tugend da in der Tugend. Und hier kommt schon wieder Erkenntnis. Wachsen. Wer Gott ist.

[24:52] Wer wir sind. Was unser Auftraggeber ist. Wie wir ihn wahrnehmen können. Das ist kein punktuelles, einmaliges Ereignis. Das ist unser Leben.

[25:05] Das sind die letzten Worte von Petrus im letzten Brief. Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis. Sonst sind wir dumme Schafe.

[25:18] Also, kluge Schafe sind eifrig. Kluge Schafe sind fleißig. Kluge Schafe handeln nach Erkenntnis. Kluge Schafe haben Wahrheit und Liebe als ihre Leitplanken.

[25:32] Und noch ein letztes Merkmal, das kluge Schafe auszeichnet und eben wappnet. Dieser Schlange, diesen Wölfen entgegenzutreten.

[25:46] Denn das wäre ein dummes Schaf, das unbewaffnet, ungewappnet, unvorbereitet mitten unter die Wölfe geht.

[25:59] Ja, wir lassen uns senden, aber wir sind nicht völlig verblödet, okay? Und wir sind auch nicht völlig allein. Aber wir haben eine völlige Ausrüstung und die müssen wir kennen.

[26:11] Denn sonst sind wir nicht nur dumm, sondern bald geliefert. die Waffenrüstung. Die Waffenrüstung.

[26:24] Epheser 6, Vers 10 und 11 ist die Ausgangslage. Die Ausgangslage ist wie folgt. Im übrigen, Brüder, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

[26:37] Deine Stärke, meine Stärke reicht nicht aus für diesen Kampf. stark sein in ihm.

[26:49] Stark verwurzelt sein in seiner Wahrheit, im Glauben an das, was er sagt und es auch tun. Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke.

[27:02] Zieht die ganze Waffenrüstung Gottes an. Das ist nicht wie ein Kleiderschrank, wo du entscheidest auf Tagesbasis, was dir gefällt. Du musst die ganze Waffenrüstung anziehen.

[27:16] Warum? Damit. Hier ist wieder die Absicht. Hier ist das Ziel. Hier ist der Zweck. Damit du bestehen vermagst gegen die Listen des Teufels.

[27:28] Du willst bestehen? Hier ist die Anleitung. Hier ist die Waffenrüstung. Hier ist die Kraft, um diesen Kampf zu kämpfen.

[27:41] Hier ist alles. Aber du musst sie anziehen. Du musst sie nutzen. damit ihr zu bestehen vermögt gegen die Listen des Teufels, gegen die Listen der Schlange, gegen die Listen der Schlangen, gegen die Listen der Wölfe.

[28:01] Jetzt kommt die Begründung ab Vers 12. Denn, denn unser Kampf, spricht die Schafe unter Wölfen, unser Kampf ist nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Fürstentümer, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die geistlichen Mächte, der Bosheit, die in den himmlischen Örten sind, gegen falsches Denken, gegen falsche Vorstellung, falsche Gesinnung, alternative Wahrheiten und all das Zeugs.

[28:36] Meine lieben Freunde, wir kämpfen nicht gegen Fleisch und Blut. Wir sind nicht da. als Jäger. Wölfe sollen nicht geschossen werden, sondern Wölfe sollen gewonnen werden.

[28:49] Und zwar für Christus. Wir kämpfen nicht gegen die Wölfe per se. Wir kämpfen nicht. Die Leute sind nicht unsere Feinde. Wir sollen sie lieben.

[29:01] Und das Liebevollste, was wir tun können, ist mitten unter sie zu gehen und ihnen die Botschaft geben, die sie brauchen. Nochmal, Wölfe werden nicht geschossen, Wölfe werden gewonnen.

[29:13] Für Christus. Das ist das Ziel. Deshalb. Oh, was für eine herrliche Erklärung. Und der Kontext ist gegen die Listen des Teufels zu bestehen.

[29:26] Genau da, wo wir uns befinden. Deshalb nehmt die ganze Waffenrüstung. Die Tatsache, dass dieser Auftrag wiederholt wird, scheint anzudeuten, dass wir manchmal ein bisschen zu spärlich bekleidet in den Kampf ziehen.

[29:40] Und dann müssen wir uns nicht wundern, wenn es eins auf dem Deckel gibt. Nehmt die ganze Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag zu widerstehen und nachdem ihr alles ausgerichtet habt, zu stehen vermögt.

[29:55] Umkehrschluss, wenn ihr das nicht magt, habt ihr keine Chance. Wir sind chancenlos. Wir sind geliefert von dem Moment, wo wir einen Schritt vor die Haustür setzen.

[30:11] Vers 14. Jetzt kommt unser Arsenal. Und es ist ganz anders, als man es erwarten würde. Steht nun eure Lenden umgürtet mit Wahrheit.

[30:21] Das ist das Erste. Wahrheit. Und angetan mit dem Brustharnisch zweitens der Gerechtigkeit. Und an den Füßen beschut mit der Bereitschaft des Evangeliums des Friedens.

[30:34] Schuhe sind da, damit man darin geht. Beschut mit dem Evangelium des Friedens heißt, wir gehen damit. Wir gehen hinaus.

[30:45] Wir tragen es in diese Welt hinaus. Und nur zur Erinnerung, es ist ein Evangelium des Friedens. Wir sind Friedenstrifter, nicht Kreuzerister.

[30:56] Kreuzeriter. Was für ein finsteres, was für ein finsteres Kapitel in der Geschichte der Gemeinde. Oh, ich bin überzeugt, sie dachten, sie machen etwas Gutes.

[31:08] Aber sie haben gegen Fleisch und Blut gekämpft und nicht begriffen, worum es geht. Sie haben die falschen Waffen gewählt. Wir sind Friedensstifter, nicht Kreuzritter.

[31:19] Wir bringen Versöhnung, nicht Verderben. Eine komplett andere Geschichte. Wie machen wir das?

[31:30] Vers 16. Indem wir das, über das alles ergriffen haben, den Schild des Glaubens. Mit dem ihr imstande seid, alle feurigen Pfeile des Bösen auszulöschen.

[31:45] Wem glaube ich? Auf wen vertraue ich? Nehmt auch den Helm des Heils. Versteht euer Heil.

[32:03] Und das Schwert des Geistes, welches das Wort Gottes ist, zu aller Zeit betend mit allem Gebet, Wahrheit, Gerechtigkeit, Evangelium des Friedens, Helm des Heils, Schwert des Geistes, Wort Gottes und Gebet, das sind unsere Waffen.

[32:26] Zu aller Zeit betend, wofür denn? Wofür beten wir? Für Folgendes. Zu aller Zeit betend mit allem Gebet und flehen im Geist und hierzu wachend in allem anhalten und flehen für alle Heiligen, Vers 19 und für mich, damit, damit was?

[32:58] Damit mir Rede verliehen werde, im Auftun meines Mundes, um mit Freimütigkeit kundzutun, das Geheimnis des Evangeliums, für das ich ein Gesandter bin in Ketten, damit ich in ihm freimütig rede.

[33:16] Okay, Fragen, worum geht es? Rede verliehen, Freimütigkeit, das Geheimnis kundzutun, freimütig rede. die Essenz von klugen Schaffen, sie sind Zeugen.

[33:33] Alles läuft daraus hinaus. Zu wissen, wer der Feind ist, zu wissen, wie wir an die Sache rangehen, zu wissen, was unsere Ausrüstung ist, zu wissen, wo unsere Kraft liegt, mit dem einen Ziel.

[33:46] Das ist das alles Überragende. That's the mission. das uns Rede verliehen wird.

[33:58] Dass wir den Mund auftun. Dass wir es mit Freimütigkeit tun, damit wir Zeugen sind. Auch wenn es uns das Leben kosten mag.

[34:11] Davon berichtet Jesus dann in den folgenden Versen 38 und 39. Tertullian, einer der frühen Kirchenväter aus dem zweiten Jahrhundert, hat folgendes Zitat für uns hinterlassen.

[34:29] Das Blut der Märtyrer ist der Same der Gemeinde. Das Blut der Märtyrer ist der Same der Gemeinde.

[34:44] Wer nicht sät, erntet nicht. Und ja, wir säen oft mit Tränen. Wir säen oft unter Anfechtung und Verfolgung. Nicht wenig wurde mit Blut gesät.

[35:00] Aber das ist der Same der Gemeinde. Kleine Nebenbemerkung. Das griechische Wort Martyrion wird mit Zeuge übersetzt.

[35:14] Wenn wir von einem Märtyrer heute reden, woran denken wir? Einer, der sein Leben hingibt, richtig? Aber die Grundbedeutung von Märtyrer, Märtyrion, ist schlicht und einfach ein Zeuge zu sein.

[35:30] Aber über die Zeit hinaus hat sich gezeigt, wer zeugt, muss damit rechnen, mit dem Leben zu bezahlen. So hat sich die Bedeutung verändert.

[35:42] aber es ist so passend. Zeugen müssen damit rechnen, Märtyrer zu sein, mit Blut zu bezahlen.

[35:56] Nun, um den Auftrag, des Auftraggebers, klug, treu und tapfer zu erfüllen, war das die entscheidende Anweisung.

[36:09] Aber hier folgen noch ein paar mehr. Erstens, kluge Schafe kennen die Anweisung und halten sie, das heißt, sie sehen genau hin.

[36:19] Siehe. Siehe heißt nicht schauen. Siehe. Genau wie in Matthäus 8, Vers 2. Siehe, ein Aussätziger.

[36:31] Siehe, Siehe kommt oft bei Dingen, wo wir lieber wegschauen. Und Gott sagt, nein, schau genau hin. Das ist deine Aufgabe. Das ist da, wo du hingehörst.

[36:43] So sollst du an die Sache rangehen. Siehe, mach deine Augen auf. Mach deine Ohren auf. Mach dein Herz auf.

[36:58] Siehe. Siehe die verlorenen Schafe. Siehe die Wölfe, die nur verlorene Schafe sind. die als Wölfe daherkommen.

[37:11] Siehe. Zweitens. Die Anweisung, ich sende euch, kluge Schafe lassen sich senden. Auch wenn sie nicht immer alles verstehen.

[37:25] Denkst du, ich verstehe alles, was der Herr von mir will? Einiges verstehen wir. Wir verstehen mehr, je mehr wir uns damit beschäftigen. aber eins ist sicher, alles was er uns sagt, können wir glauben.

[37:44] Und wenn wir ihm glauben, dann gehorchen wir ihm auch. Hier ein Beispiel, das sehr beliebt ist und ich verstehe warum. Abraham.

[37:56] Gott sagt, Abraham, pack alles zusammen, zumindest was du kannst, und er war ein reicher Mann, geh irgendwo hin, ich zeige dir wohin. Würdest du ja sagen? Er ließ sich senden.

[38:09] Warum? Weil er glaubte. Er war gehorsam. Er hat sicher nicht alles verstanden, aber er war gehorsam. Die nächste Prüfung.

[38:22] Abraham, opfere deinen Sohn, auf den du fast 100 Jahre gewartet hast. Der Same der Verheißung. Wenn Abraham definitiv nicht verstand, was hier lief, dann war es in dem Moment.

[38:37] Das ist doch der Nachfolger. Das ist der Same. Du hast noch nie Menschen Opfer. Alles, was Abraham kannte und wusste und erfahren hatte, war dahin, als Gott ihm sagt, nimm deinen Sohn.

[38:52] Aber er nimmt ihn. Er versteht es nicht, aber er glaubt und er ist gehorsam. Nicht umsonst wird Abraham der Vater des Glaubens genannt.

[39:08] Verstandesmäßig das Dümmste, was es gibt, als Wölfe unter Schafe zu gehen. Aber kluge Schafe lassen sich senden. Warum? Weil sie glauben. Und Glaube äußert sich in Gehorsam.

[39:21] Kluge Schafe, das hat nichts mit IQ zu tun. Das hat nichts damit zu tun, wie viele Ausbildungen oder Diplome du hast, von irgendwo her. Kluge Schafe sind die, die auf ihren Hirten hören, das ist alles.

[39:37] Ein kleines Kind, das an Gott glaubt, ist klüger als irgendein Universitätsprofessor, dessen ganze Wand voll mit Doktor Diplomen gekleistert ist und nicht glaubt.

[39:53] Das Klügste ist Glauben. Klugsein in diesem Sinne hat nichts zu tun mit IQ, sondern mit Glauben und Gehorsam. Drittens, kluge Schafe sind lernwillig.

[40:08] Sie folgen dieser Anweisung, klug zu sein. Seid klug. Nicht lernwillig, nicht lernbereit zu sein, ist dumm.

[40:22] Nicht lernen zu wollen, wer das macht, bleibt dumm. Wir sind alle dumm bis zu gewissen Punkt, aber das Dümmste ist, wenn wir nicht anfangen zu lernen.

[40:37] Das ist super dumm. Aber wenn du lernst, musst du auch wissen, wo du hingehst, was du lernst und von wem du lernst.

[40:51] Kluge Schafe wissen, wo sie hingehen und auf wen sie hören, denn sie wissen, es gibt noch zwei Väter. Der eine ist der Vater der Wahrheit. Der andere ist der Vater der Lüge.

[41:08] Also pass auf, wem du dein Ohr leist. Viertens, kluge Schafe haben Unterscheidungsvermögen. Nicht nicht nur in dem, was wir vorhin gerade gesehen haben, sondern grundsätzlich.

[41:20] Kluge Schafe sind nicht einfach blinde Draufgänger, sind keine Fanatiker. sind bedacht.

[41:31] Sie sind nüchtern, besonnen oder wie wir vorhin schon gesehen haben, sie haben Erkenntnis, sie wissen, worum es geht und wie man an die Sache rangeht und was man macht und was nicht.

[41:49] Wir lesen das. Jesus sagt ihnen nicht nur geht unter die Schafe, sondern in Vers 17 sind die Schafe angewiesen.

[41:59] Naja, es gibt Zeiten, wo ihr euch hüten müsst. Nicht immer drauf, hüten, seid auf der Hut. Vers 22, es gibt Zeiten auszuharren, in Verfolgung, in Gericht, im Gefängnis Zeit zu fliehen.

[42:14] Manchmal ist Zeit auf der Hut zu sein, manchmal ist es Zeit auszuharren, und es ist immer Zeit zu unterscheiden zwischen Freund und Feind. Wir brauchen Unterscheidungsvermögen.

[42:28] Wir können nicht einfach aufs Gerate, wir können, aber es ist dumm, aufs Geratewohl in den Tag hineingehen und mal schauen, was da kommt. Wisst ihr, es ist keine Tugend, absolut nicht, aufgrund von Dummheit, Übermut, Hochmut, oder Mangel an Erkenntnis, gehasst zu werden oder verfolgt oder vor Gericht gestellt zu werden oder ins Gefängnis geworfen zu werden oder gar hingerichtet zu werden.

[43:03] Das ist nicht per se gut. Das ist nicht das Gütesiegel eines klugen Schafes. Kluge Schafe wissen, was dran ist. Kluge Schafe folgen ihrem Hirten.

[43:14] Jesus wollten sie schon früh, bereits in Markus 3 wollen ihn alle umbringen. Aber er geht weg. Er flieht. Und irgendwann ist der Zeitpunkt da. Wenn er da ist, dann haren wir aus.

[43:26] Aber es gibt durchaus Zeiten auf der Hut zu sein, Zeiten auszuharren, Zeiten zu fliehen, Zeiten, wo das oder das oder das dran ist. Unterscheidungsvermögen ist sehr hilfreich für kluge Schafe.

[43:39] Und dann, damit kämpfen wir wohl alle mit dieser Anweisung. Kluge Schafe machen sich keine unnötigen Sorgen.

[43:54] Vers 19 Nachdem er gerade gesagt hat, ihr werdet überliefert an die Regierung, ihr werdet überliefert an religiöse Führer, ihr habt Probleme in eurer Familie, seid nicht besorgt.

[44:20] Seid nicht besorgt. Das ist nicht ehrlich. Das bedeutet aber nicht, dass wir denken, alles alleine meistern und stemmen zu können.

[44:33] Das zeugt höchstens von Dummheit, Arroganz und Überheblichkeit. Es bedeutet auch nicht, seid nicht besorgt. Bedeutet nicht, dass es für Jünger Jesu ein Leben frei von Leid, Schmerz, Verfolgung, Hass und Umständen Tod gibt.

[44:52] Wie ihr Lehrer des sogenannten Wohlstandsevangeliums uns weismachen wollen. Wenn du genug glaubst, bist du reich und gesund und stirbst fröhlich und happy und schnell und einfach und so, wie du es dir gewünscht hast, in hohem Alter, sattes Lebens, in deinem sehr bequemen Bett.

[45:17] Das ist eine Lüge. Niemand lehrt das. Niemand. Aber was bedeutet es?

[45:29] Es bedeutet, dass du, wenn, und das wird der Fall sein, in Prüfungen und Anfechtungen bist, du nicht alleine bist. Er ist da.

[45:41] Der Geist ist da. Der Geist ist die dritte Person. Jesus selbst ist da in Form des Geistes. Deshalb sollen wir uns keine Sorgen machen.

[45:54] Deshalb nicht aufgeben. Deshalb nicht sich zurückziehen. Ja, kluge Schafe rechnen mit dem guten Hirten.

[46:10] Ohne ihn können wir nichts. Das steht in Johannes 15, 1-8. und mit nichts meint er nichts.

[46:24] Ohne ihn sind wir verloren auf der ganzen Linie. Und ihr kennt sicher alle das Lied Don't Worry Be Happy, oder? Das werdet ihr ab heute nie wieder vergessen, denn das ist unser Lied.

[46:42] Das ist unser Lied. Don't worry, be happy. Ja. Matthäus 6 ist voll davon.

[46:54] Sorgt euch nicht, sorgt euch nicht, sorgt euch nicht. Matthäus 11, 28. Alle, die ihr mühselig und beladen seid, kommt und ich werde euch Ruhe geben. 1.

[47:05] Petrus 5, 6. Im Angesicht eines brüllenden Löwens, nicht nur eine Schlange, nicht nur Schlangen, nicht nur Wölfe, da ist es ein Löwe, steht vorher, seid um nichts besorgt.

[47:17] Werft all eure Sorgen auf ihn, denn er ist besorgt für euch. Demütigt euch unter die mächtige Hand Gottes. Psalm 23, im finstern Tal, er ist da.

[47:31] Hier, Verse 19 und 20, sorgt euch nicht, der Geist ist da. Matthäus 10, 24 bis 39, lesen wir viermal, fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht, sondern versteht und vertraut.

[47:53] Verstehen werden wir nicht alles, vertrauen können wir ihm immer. Und weil dem so ist, können wir auch die nächste Anweisung in Form einer Feststellung, sie ist so verpackt, getrost, dankbar, freudig, annehmen.

[48:09] Kluge Schafe harren aus. Kluge Schafe harren aus. In Bedrängnis. Wenn alles gut läuft, musst du nicht ausharren, dann wünschst du, dass es nie aufhört, richtig?

[48:23] Ausharren bedingt schwierige Umstände. Sie harren aus. Vers 22, und ihr werdet von allen gehasst werden, um meines Namens willen.

[48:38] das ist der Kontext. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird errettet werden. Nun, ganz wichtig, und ich erkläre es euch gleich, das ist nicht ein Bedingungssatz, sondern wie ich eingangs gesagt habe, eine Feststellung.

[48:56] Das ist eine Tatsache. Das ist eine Wahrheit, die in den Raum gestellt wird. Und die Wahrheit lautet folgendermaßen, werden wir nicht errettet, weil wir ausharren, sondern weil wir errettet sind, werden wir ausharren.

[49:18] Nochmal, wir werden nicht errettet, weil wir ausharren. Nicht unser Verdienst, sondern weil wir tatsächlich errettet sind, weil wir neues Leben haben, harren wir aus.

[49:34] Wie kann ich das sagen? Ganz einfach, weil Jesus es sagt. Und er sagt es in einer Bedrängnis, in einer Notsituation, wo wir Petrus finden.

[49:50] Lukas 22, 32. Falls du deine Bibel nicht anstreichst, heute wäre ein guter Moment anzufangen damit und dir diesen Vers anzustreichen. Auf Petrus wartet eine Prüfung.

[50:07] Er wird unter die Wölfe geschickt. Er denkt, weil er ein dummes Schaf ist, in dem Moment. Ich packe das schon. Und Jesus klärt ihn auf, wie die Sache ist.

[50:24] Ich aber habe für dich gebetet, damit Ziel, Absicht, Plan, Zweck, damit dein Glaube nicht aufhöre.

[50:43] Und du bist du einst umgekehrt zur Stärke deiner Brüder. Hätte Jesus nicht für Petrus gebetet, wäre die Sache nicht gut ausgegangen.

[50:57] Er hätte nicht ausgehakt, er wäre zurückgegangen zu seinem Fischerboot und wir hätten nie wieder was von ihm gehört. Letztes Mal haben wir gesehen, dass Jesus sich beständig für uns verwendet vor dem Vater.

[51:09] Und der Vater hört auf den Sohn, weil der Sohn immer im Namen des Sohnes betet. Er kann gar nicht anders. Und wenn er sagt, ich habe für dich gebetet, damit deinogg nicht aufhöre, deshalb hört er nicht auf.

[51:25] Gläubige harren aus, weil sie errettet sind. Sie werden nicht errettet, weil sie ausharren. Petrus kriegt den Auftrag hier, die Brüder zu stärken.

[51:37] Das sind wir. Wie macht er das? Nun, in den beiden Briefen sehen wir, wie er das macht. Briefe, die übrigens an Geschwister geschrieben sind, die in der Zerstreuung sind, aufgrund ihres Glaubens und aufs argste verfolgt werden.

[51:55] Bücher oder zwei Briefe voller Zuspruch und Hoffnung. Vor allem Hoffnung, wer Gott ist und dass sein Wort wahr ist. Und die Wahrheit, die über allem steht.

[52:12] Heilsicherheit. Heilsicherheit. Im ersten Petrus, der erste Brief, den er schreibt, Versen 3 bis 4 bereiten quasi vor, indem er sie daran erinnert, dass sie eine lebendige Hoffnung haben.

[52:31] Erinnert sie an die Auferstehung aus den Toten. In Vers 5 erinnert er sie daran, dass sie auch ein ewiges Erbteil haben. Und dann, ich bin hundertprozentig sicher, als er das geschrieben hat, dachte er an die Worte, die Jesus ihm gesagt hat.

[52:49] Vers 5 die ihr durch Gottes Macht, durch Glauben bewahrt werdet, zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbart zu werden.

[53:09] Worin ihr verlockt, ihr jetzt eine kurze Zeit, wenn es nötig ist, betrübt seid und durch mancherlei Versuchungen und Prüfungen geht. Gott in seiner Macht, durch Glauben, Glaube, der nicht aufhört, weil er dafür betet.

[53:28] Das ist alles. Kluge Schafe haben eben den Helm des Heils. Sie haben verstanden, wie es es mit dem Heil auf sich hat.

[53:41] Ihnen ist bewusst, dass das Heil sicher ist, nicht verdient, nicht abgearbeitet, nicht durch Bußübungen wieder gewonnen. Es ist sicher, der Helm des Heils.

[53:53] Das schützt unsere Gedanken, das schützt uns davor zu verzweifeln, es schützt uns davor davon zu rennen, es schützt uns davor nicht auszuharren, der Helm des Heils, Heils Sicherheit, weil Gott es ist, der für uns einsteht.

[54:11] Wer ist mächtiger als Gott? Niemand. Und wenn er mit seiner Macht einsteht, dass wir die Errettung erlangen, wer will sie dir stehlen?

[54:26] Oder wie willst du sie verlieren? Wir nehmen das Thema gerade durch in der Bibelstunde. Deshalb komm in die Bibelstunde, okay?

[54:37] Hier nur ein paar Verse, die aufzeigen. Heilsicherheit, das ist überall. Johannes 10, der gute Hirte, Niemand sagt, Jesus kann sie aus meiner Hand rauben, niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.

[54:49] Philippe 1, 6, ich bin überzeugt, dass der, der ein gutes Werk in euch begonnen hat, es auch vollenden wird, bis auf den Tag Christi. Hebräer 12, 1 bis 3, er ist der Anfänger und Vollender des Glaubens.

[55:00] Römer 8, die Frage, wer wird uns scheiden von der Liebe Gottes? Nichts, niemand. Kommt in die Bibelstunde, wir gehen das durch, weil das ist unsere Hoffnung.

[55:14] Das ist der Grund, warum wir ausharren. Das ist die Wahrheit, der Helm, des Heils, der uns durchträgt. Und das ist eine Ermutigung, nicht, übrigens, wenn ihr nicht ausharren, seid ihr weg.

[55:30] Nein, es ist eine Ermutigung, mitten unter den Wölfen zu wissen, weil das Heil sicher ist, auf ihn zu hören, der uns zuruft, Haar aus, steh fest, gib nicht auf, oder womit wir oft zu kämpfen haben, verzweifle nicht.

[55:50] Verzweifle nicht. Der Triumph ist gewiss. Ja, es kann sein, dass es dich das Leben kostet. Paulus beschreibt das so. Das Leben, hier, ist für mich Christus.

[56:06] Und Sterben, Gewinn. Jackpot. Sechser im Lotto multipliziert, mal keine Ahnung, wie groß die Zahl ist.

[56:19] Das ist Gewinn. Deshalb können wir ausharren, sollen wir ausharren. Es gibt hundert Gründe, auszuharren. Und ja, es braucht ausharren unter Wölfen als Schaf.

[56:33] Wie lange harren wir aus? Eine Woche? Monat? Ein paar Monate? Ein Jahr?

[56:46] Ein Leben? Nun, bis der Menschensohn wiederkommt. Vers 23. Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere.

[57:04] Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen kommt. Okay, es gibt genug Arbeit. Wenn du fliehen kannst, flieh, denn es gibt mehr als genug. Bis der Menschensohn wiederkommt.

[57:18] Also, wenn möglich, flieht. Aber ihr flieht an einen anderen Ort, nicht um euch zu verkriechen oder zu verstecken, sondern um einem anderen Ort das zu tun, weshalb ihr am vorherigen fliehen musstet, nämlich verkünden.

[57:34] Wir fliehen nicht, um unsere Haut zu retten. Wir verkriechen uns nicht. Wir verstecken uns nicht. Wir verkündigen ihn.

[57:45] Und wir fliehen, weil es genug Orte gibt auf der Welt, wo dieses Zeugnis noch nicht hingekommen ist. Also, hart aus, seid Zeugen, in Bedrängnis, bis er kommt.

[57:59] Und er wird kommen. Und wenn Jesus am Ende der Trübsalszeit wiederkommt und das tausendjährige Reich aufbaut, wird er nie wieder weggehen.

[58:11] Nie wieder. Bis er wiederkommt, wollen wir als kluge Schafe nie aufhören, seine Zeugen zu sein.

[58:22] Wenn er kommt, geht er nicht wieder. Bis er kommt, bleiben wir dran. Lasst uns beten. Treuer Gott und Vater.

[58:38] Wir haben einige Stellen neu überflogen, die uns daran erinnern, was wir in dir haben. Göttliche Kraft, göttliche Natur, die kostbarsten Verheißungen, alles, was wir brauchen zu einem Leben in Gottseligkeit, gesegnet mit allen Segnungen in den himmlischen Regionen, ausgerüstet mit allem, was da ist.

[58:59] Und eben deshalb, Herr, bewahre uns davor, dumme Schafe zu sein. Lass uns Fleißige sein. Eben deshalb befleißigt euch umso mehr mit Eifer, nach Erkenntnis, in Wahrheit und Liebe deine Zeugen zu sein.

[59:20] Bis du wiederkommst. Apostelgeschichte 8 erinnert uns, dass der Geist gegeben ist, damit wir deine Zeugen sind. Und unmittelbar darauf lesen wir, so wie ihr ihn habt, auffahren sehen in den Himmel und wir feiern dieses Wochenende Himmelfahrt.

[59:38] So wird er wiederkommen. Kraft, Zeugen zu sein, um in der Zeit seiner Abwesenheit das Evangelium des Friedens mitten unter die Wölfe zu bringen.

[59:53] Herr, hilf uns dabei. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen.

[60:03] Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen.