Bist du ein kluges Schaf?

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Prediger

Martin Manten

Datum
5. Mai 2024

Transkription

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[0:00] Wer einen neuen Job sucht, was es ja zwischendurch mal geben soll, hat in der Regel ziemlich klare Vorstellungen, was er will und was er erwartet.

[0:14] Und je nachdem, welche Anforderungen dann gestellt werden und was der Job so alles bietet, entscheidest du dich entweder ihn anzunehmen oder eben nicht.

[0:26] Hier ein interessantes Jobinserat. Gesucht, Botschafter. Das ist schon was, Botschafter.

[0:39] Arbeitszeit, lange. Lange. Urlaub, kaum. Einsatzort, sehr gefährlich, eventuell tödlich.

[0:56] Lohn, ja, aber definitiv keine Gefahr und Zulage. Kannst du vergessen. Naja, wie gesagt, Botschafter hört sich irgendwie verlockend an, aber das war es dann auch mit den Verlockenden in Bezug auf dieses Jobinserat oder die Kurzversion davon zumindest.

[1:13] Aber du bist ja nicht auf den Kopf gefallen. Klug, wie du bist, weißt du, dass es noch andere Plattformen gibt, wo ehemalige Mitarbeiter berichten, wie es denn in dem Job tatsächlich so zu und her geht.

[1:29] Also gehst du dort hin. Und du findest, man kann natürlich nicht unter seinem richtigen Namen dort auftreten, das wäre ein bisschen gefährlich, also benutzt man ein Synonym. Und du findest dort einen Bericht von einem gewissen Vergraulus.

[1:48] Vergraulus schreibt Folgendes über diesen Job. Ein Tatsachenbericht. Sie sind Diener?

[2:01] Ich auch. Ich noch mehr. In Mühen überreichlicher. In Gefängnissen überreichlicher. In Schlägen übermäßig.

[2:13] In Todesgefahr oft. Von den Juden habe ich fünfmal empfangen, 40 Schläge, weniger einen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden.

[2:23] Dreimal habe ich Schiffbruch erlitten. Einen Tag und eine Nacht habe ich in der Tiefe zugebracht. Oft auf Reisen. In Gefahren durch Flüssen. In Gefahren durch Räuber.

[2:34] In Gefahren von meinem Volk. In Gefahren von den Nationen. In Gefahren in der Stadt. In Gefahren in der Wüste. In Gefahren auf dem Meer. In Gefahren unter falschen Brüdern.

[2:47] In Mühe und Beschwerde. In Wachen oft. In Hunger und Durst. In Fasten oft. In Kälte und Blöße. Und außerdem, was Außergewöhnliches, noch das, was täglich auf mich eindringt.

[3:00] Die Sorge um alle Gemeinden. Oh, das ist hilfreich. Das ist sehr ermutigend, oder?

[3:13] Ich meine, denken die tatsächlich, dass irgendjemand sich auf diesen Job bewirbt? Vielleicht sollte diese Firma sich mal Gedanken darüber machen, einen neuen HR und PR Manager einzustellen, um, wenn es schon so hart ist, das wenigstens ein bisschen besser zu verpacken und zu verkaufen.

[3:35] Damit vielleicht irgendjemand anbeißt. Wer wäre so dumm, diesen Job anzunehmen?

[3:48] Wer? Soll ich jetzt fragen, Freiwillige sollen die Hände hochhalten? Mag ich nicht. Aber ich habe einen Vorschlag, für wen diese Jobbeschreibung ist.

[4:04] Zuerst für wen sie nicht ist. Nicht für dumme Schafe. Dumme Schafe lehnen diesen Job ab.

[4:18] Kluge Schafe, sagen, hier bin ich. Das ist ein Job für kluge Schafe. Für Jünger. Für Kinder Gottes.

[4:30] Bitte schlagt eure Bibeln auf. Matthäus 10, 16 bis 23. Matthäus 10, 16 bis 23.

[4:43] Siehe. Siehe.

[4:55] Ich sende euch wie Schafe inmitten von Wölfen. So seid nun klug wie die Schlangen und ohne falsch wie die Tauben. Hütet euch aber vor den Menschen, denn sie werden euch an Synedien überliefern und euch in ihren Synagogen geißeln.

[5:14] Aber auch vor Stadthalter und Könige werdet ihr geführt werden. Um meinetwillen. Ihnen und den Nationen zum Zeugnis. Wenn sie euch aber überliefern, so seid nicht besorgt, wie oder was ihr reden sollt.

[5:32] Denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.

[5:44] Der Bruder aber wird den Bruder zum Tod überliefern und der Vater das Kind. Und Kinder werden sich erheben gegen die Eltern und sie zu Tode bringen.

[5:56] Und ihr werdet von allen gehasst werden, um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden. Wenn sie euch aber verfolgen in dieser Stadt, so flieht in die andere.

[6:09] Denn wahrlich, ich sage euch, ihr werdet mit den Städten Israels nicht zu Ende sein, bis der Sohn des Menschen gekommen ist.

[6:23] Das ist unser Text für heute. Dieser Text schließt an an Matthäus 1 bis 15. Matthäus 1 bis 15 sehen wir die zwölf Jünger, die auch ausgesandt werden.

[6:35] Aber nicht wie Schafe und Verwölfe. Sie werden ausgesandt. Sie werden zum ersten Mal Apostel genannt. Sie kriegen Autorität, haben großen Erfolg, wenn man es so nennen kann, und werden uns als Vorbilder präsentiert, und das zu Recht, von denen es eine Menge zu lernen gilt.

[6:57] Aber wir müssen beachten, dass wir nicht ihre Werke, wie wir gesehen haben, sondern ihren Glauben nachahmen sollen. Und wenn wir die Ereignisse aus den Versen 1 bis 15 nicht heilsgeschichtlich richtig einordnen, werden sehr grobe Verirrungen und Verwirrungen die Folge sein.

[7:20] Das haben wir schon gesehen. In unserem heutigen Abschnitt, heute geht es um Wahrheiten, die allen Jüngern gelten. Und zwar ab Pfingsten, Pfingsten ist die Geburtsstunde der Gemeinde, bis zur Wiederkunft des Herrn, seinem zweiten Kommen am Ende der Trübsalszeit, vor dem Anbruch des Millenniums des tausendjährigen Reiches.

[7:48] Also für uns. Weil wir leben zwischen Pfingsten und dem zweiten Kommen des Herrn. Das ist für uns. Nun, Jesu Jünger, auch Gläubige genannt, auch Christen genannt, das sind nicht unterschiedliche Kategorien, das sind nur unterschiedliche Bezeichnungen für solche, die aus Gnade durch Glauben errettet wurden.

[8:13] Jesu Jünger werden in Matthäus 10, 16 mit Schafen verglichen. Und explizit aufgefordert, kluge Schafe zu sein.

[8:32] Schafe sind von Natur aus alles andere als klug. Aber hier sind sie aufgefordert, klug zu sein. Warum ist es so wichtig?

[8:43] Reicht es nicht einfach, ein Schaf zu sein? Ein Schaf der Herde, des guten Hirten? Wieso klug? Nun, ein paar grundsätzliche Gedanken vorab. Dumm sein oder sich dumm anzustellen, ich glaube, war noch nie besonders attraktiv, oder?

[9:01] Oder fühlst du dich zu Leuten, die einfach nur rumblödeln und dumm tun, hingezogen? Nicht wirklich. Wobei, auf YouTube gibt es eine Menge davon.

[9:11] Dummheit, zweitens, verkürzt deine Lebenserwartung unter Umständen drastisch.

[9:22] Wenn du nicht weißt, wie mit Dingen umzugehen, kann es für dich richtig gefährlich werden. Das versuchen wir in der Regel auch zu vermeiden, oder? Wir wollen nicht durch Dummheit uns verletzen oder womöglich in Todesgefahr bringen.

[9:37] Aber hier ist der wahre Grund. Dumme Schafe, nicht kluge, wenn dir das besser gefällt, aber es ist dasselbe, verschwenden schlicht und einfach ihr ganzes Leben.

[9:55] Ein dummes Schaf zu sein und zu bleiben, ist eine Verschwendung auf der ganzen Linie.

[10:08] Damit du nun dein Leben, ich mein's, du dein Leben, ich mein Leben, damit du es nicht verschwendest, gilt es klug zu sein.

[10:19] Und unser Text liefert uns fünf Merkmale, die kluge Schafe auszeichnen. Fünf Merkmale, die davon zeugen, dass wir es hier mit einem klugen Schaf zu tun haben.

[10:34] Merkmal Nummer eins, kluge Schafe kennen den Auftraggeber. Sie wissen, wer sie sendet. Zweitens, kluge Schafe kennen auch den Auftrag.

[10:49] Sie wissen, auf welchen Job sie sich einlassen. Drittens, kluge Schafe kennen die Anweisungen. Viertens, kluge Schafe kennen auch die Anforderungen.

[11:05] Sie sind sich sehr wohl bewusst, worum es hier geht. Und fünftens, kluge Schafe wissen, was wirklich zählt. Sie können unterscheiden. Sie können unterscheiden.

[11:17] Nochmal, kluge Schafe kennen den Auftraggeber. Kluge Schafe kennen den Auftrag. Kluge Schafe kennen die Anweisungen. Kluge Schafe kennen auch die Anforderungen, die gestellt werden.

[11:31] Und kluge Schafe wissen, was wirklich zählt. Heute werden wir die ersten zwei Punkte behandeln und am nächsten Sonntag abschließen, Punkte drei, vier und fünf.

[11:44] Also, beginnen wir mit Punkt eins. Kluge Schafe kennen den Auftraggeber. Es ist nicht einfach irgendjemand, irgendein dahergelaufener, wer weiß, wer der Kerl ist, der uns, weil wir sind ja auch Schafe, das haben wir geklärt, der uns mitten unter die Wölfe sendet.

[12:10] Nein, es ist der gute Hirte. Es ist der, der Schafe liebt. Und vielleicht denkst du, Moment, Moment, halt.

[12:25] Heimat. Was? Was passiert hier? Welcher Hirte sendet seine Schafe mitten unter die Wölfe? Ich dachte, Hirten sind da, um die Schafe vor den Wölfen zu schützen.

[12:41] Irgendetwas stimmt doch hier nicht. Ist es wirklich klug, auf diesen Auftraggeber zu hören?

[12:54] Wissen die Schafe wirklich, mit wem sie es zu tun haben? Weil ganz ehrlich, wenn jemand zu dir kommt und dir diesen Auftrag gibt, dann möchte ich schon wissen, wer bist du, was machst du, worum geht es hier überhaupt?

[13:06] Alles andere wäre nicht klug. Aber wie gesagt, es ist nicht irgendeiner, sondern es ist der Hirte.

[13:19] Es ist der gute Hirte. Es ist der, der sein Leben für die Schafe bereits gelassen hat. der gute Hirte, unser Auftraggeber, hatte den Auftrag.

[13:36] Er selbst hatte den Auftrag bekommen als Lamm Gottes. Das ist einfach ein kleineres Schaf. Aber er selbst ist als Lamm Gottes in diese Welt gekommen.

[13:50] Und meine lieben Freunde, diese Welt ist voll von Wölfen. Er wurde als Schaf mitten unter die Wölfe gesandt.

[14:03] Und der Auftrag kam von seinem Vater, der ihn über alles liebt. Und er ist den Anweisungen des Vaters gefolgt.

[14:18] Er war gehorsam. Oder wie es in 2. Äh, nicht in 2. Philippa 2, 8 und 9 heißt, er war sogar gehorsam bis zum Tod am Kreuz.

[14:32] Ja, es hat ihn das Leben gekostet. Das Lamm Gottes ist gekommen, um sein Leben zu geben, damit die, die keins haben, ewiges Leben bekommen.

[14:46] Und er hat die Anforderungen gekannt. Er wusste, bevor er den Himmel verließ, worauf er sich einlässt. Er wusste, was ihn erwarten würde.

[14:57] Und der Weg war klar. Er war vorgezeichnet. Es gab keinen anderen. Und er hat sich nicht davor gedrückt. Und er hat nicht mit dem Vater zu verhandeln begonnen, ob er nicht einen anderen Auftrag, einen anderen Job für ihn hätte.

[15:20] Denn er hat auf den Lohn geschaut. Auch er, wie kluge Schafe, weiß zu unterscheiden, weiß, worauf es zu achten geht.

[15:31] Er kam, wusste, worauf er sich einlässt, wusste, was ihn erwartet, wusste, wer ihn gesandt hat, wusste, was das alles mit sich brachte, aber hatte die richtige Sicht, die richtige Perspektive, die weit, weit über diese Zeit und diese Erde hinausgeht.

[15:56] Und das ermutigte ihn, diesen Weg zu gehen. Das stärkte ihn, diesen Weg zu gehen, weil er wusste, und wir wissen es eigentlich auch, aber wir müssen einander immer wieder daran erinnern, das hier ist nicht das Beste, was es gibt.

[16:16] Auch wenn es richtig gut läuft, was immer das bedeutet, es ist nichts im Vergleich zu dem, was kommt. Das Beste, und das ist ein sehr schwacher Begriff dafür, denn das, was kommt, ist ewig und vollkommen.

[16:33] Das kommt erst nachher. Und wenn wir das vergessen, dann leben wir nur noch im Hier und Jetzt. und dann haben wir keine Perspektive für irgendetwas und diese Perspektive nicht zu haben, macht uns dumm.

[16:49] Weil wir Dingen nachrennen, für die es sich nicht lohnt, so viel Zeit und Energie zu investieren. Wir lesen davon in Hebräer 12, wie diese Perspektive hatte.

[17:07] Und wir werden ermutigt, dieselbe zu haben. Hebräer 12, ab Vers 1.

[17:19] Und Hebräer 12 folgt auf Hebräer 11. Und in Hebräer 11 sind die Glaubenshelden. Dieses Leben ist ein Leben im Glauben.

[17:32] Nicht im Schauen. Im Glauben. Deshalb, was offensichtlich die Brücke schlägt, zu denen, die im Glauben gelebt haben.

[17:44] Und nicht im Schauen. Deshalb, nun, da wir eine so große Wolke von Zeugen um uns haben, lasst auch uns, indem wir jede Bürde und die leichte umstrickende Sünde ablegen, mit Ausharren laufen, den vor uns liegenden Wettlauf, hinschauend, nicht auf die Probleme, nicht auf die Erfolge, nicht auf die Misserfolge.

[18:13] Unser Blick ausgerichtet, fixiert, hinschauend auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens.

[18:26] Und jetzt hört gut zu. Der, die Schande nicht achtend, für die vor ihm liegende Freude das Kreuz erduldete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.

[18:39] Er hat es erduldet, weil er wusste, was kommt. Er hat es erduldet, weil er wusste, was es bewirkt. Er hat es erduldet, weil er wusste, wer ihm diesen Auftrag gegeben hat. denkt nicht, dass der Weg für ihn einfach war, weil er ja Gott im Fleisch gekommen war.

[18:55] Er war Mensch wie du und ich. Er hat gelitten wie du und ich. Nein, er hat gelitten wie nie jemand zuvor und niemand danach leiden wird. Ihn soll man betrachten.

[19:09] Vers 3, den betrachtet den, der so großen Widerspruch von Sündern gegen sich erduldet hat, damit ihr nicht ermüdet und in euren Seelen ermattet.

[19:23] Damit ihr nicht die Flinte ins Korn werft. Damit ihr nicht sagt, ach weißt du, dieses ganze Nachfolgen ist mir einfach zu viel, das ist mir zu anstrengend. Ich bin ein Schaf, bin ich halt ein dämliches Schaf, aber lieber ein dämliches Schaf, als ein kluges, das von den Wölfen aufgefressen wird.

[19:37] Falsche Entscheidung. Falsche Entscheidung. Schlechter Weg. Viele Wege gibt es. Sich dafür zu entscheiden, ein dummes Schaf zu sein, ist kein guter Weg.

[19:51] Nun, unser Auftraggeber, unser Hirte, und das ist so wichtig, erwartet nichts von seinen Schafen, wozu er selbst nicht bereit gewesen wäre, es selbst zu tun.

[20:06] Und weit mehr. Wie gesagt, er kam als Lamm Gottes in die Welt und die Welt ist voll von Wölfen. Und er hat alles ertragen, weit über das hinaus, was wir je ertragen würden oder ertragen könnten.

[20:29] Er erwartet nichts von den Schafen, was er nicht selbst getan hat. Im Gegenteil, niemand hat je einen schwereren Weg vor sich gehabt als der Sohn Gottes.

[20:43] Niemand hat je einen höheren Preis bezahlt. Wenn wir das Abendmahl nehmen werden, erinnern wir uns daran und wir tun gut daran, uns immer wieder daran zu erinnern, was er getan hat und dass er jedes Recht hat, uns wie Schafe unter Wölfe zu senden.

[21:02] bedenke. Und er hat die bedenke also, dass der gute Hirte es ist, der seine geliebten Schafe und zweifelt nicht und nie an seiner Liebe, der seine geliebten Schafe mitten unter die Wölfe sendet.

[21:22] Er weiß, was er macht und er weiß auch, warum er es macht und er zeigt uns auch, was er macht und wie wir es tun sollen und warum er das macht und warum wir besser auf ihn hören.

[21:35] Es heißt hier in Matthäus 10, Vers 16, es ist sogar noch speziell betont, im Griechischen die Verbkonstruktion, eigentlich heißt es nur Apostello, das heißt, die Person ist integriert im Verb, aber hier steht Ego Apostello, hier ist das Personalpronomen noch extra, das heißt, ich, ich sende euch, damit kein Zweifel besteht, wer dieser Auftraggeber ist und er, der dieser Auftraggeber ist und uns sendet, er ist es auch, der alles kann.

[22:17] Matthäus 28, mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden. Er ist auch der, der alles kennt und zwar nicht nur, weil er allwissend ist, sondern er weiß genau, wie es dir und mir geht, weil er das alles auch erfahren hat, Hebräer 4.

[22:37] Wir haben nicht einen hohen Priester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern der in allem versucht worden ist, wie wir nur, hat er nie gesündigt.

[22:48] aber er weiß, wie sich das anfühlt. Er kennt diesen Kampf, aber er kann nicht nur alles und er kennt nicht nur alles, sondern, und das ist die gute Nachricht, er ist auch immer bei uns.

[23:04] Du bist nicht alleine unter den Wölfen. Nie. Du bist nie irgendwo alleine. Ich weiß, es fühlt sich vielleicht manchmal so an, aber wenn Jesus sagt, und siehe, ich bin bei euch alle Zeit bis an das Ende der Erde, dann ist er bei uns alle Zeit bis an das Ende der Erde.

[23:29] Und er ist unser Auftraggeber. Er sendet uns seine bluterkauften Schafe mitten unter die Wölfe und achtet darauf, nicht einfach so in die Nähe der Wölfe.

[23:41] Nicht da, wo du sie mit dem Fernrohr siehst und denkst, zum Glück bin ich nicht da, mitten unter sie, mitten rein. Mitten rein.

[23:53] Er sendet uns dorthin. Das ist kein Missgeschick. Das ist nicht dem zu schulden, dass er gerade nicht aufgepasst hätte und ein Schaf ist ihm abhandengekommen und bei den Wölfen gelandet.

[24:04] Nein, es ist sein Wille. Es ist sein Auftrag. Es ist sein Befehl. Und wir folgen ihm.

[24:17] Jesus dir nach, weil du rufst? Wir folgen ihm, weil wir ihn kennen. Weil wir ihn kennen.

[24:30] Und er kennt uns. Johannes 10, das Kapitel des guten Hirten. Johannes 10, 4. Wenn er seine eigenen Schafe alle herausgeführt hat, geht er vor ihnen her und die Schafe folgen ihm.

[24:45] Warum? Weil sie seine Stimme kennen. Seine Stimme steht aber auch für alles, was er ist und tut. Weil sie ihn kennen. Wir müssen wissen, wer hier steht und sagt, ich sende euch wie Schafe unter Wölfe.

[25:02] Denn ich sage dir eins, würde irgendjemand anders das von mir verlangen? Ich würde sagen, nein, danke. So ein blödes Schaf bin ich nicht. Aber wenn er es sagt, sind wir klug, auf ihn zu hören.

[25:18] Bisschen weiter unter, unten Johannes 10, 27. Meine Schafe, sagt Jesus, hören meine Stimme. Und nicht nur kennen die Schafe ihn, er kennt die Schafe.

[25:33] Das ist ein Ausdruck von Beziehung. Meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und weil sie Schafe sind, reagieren sie wie auf seine Stimme.

[25:46] sie folgen mir. Sie folgen mir. Sie hören. Bist du ein kluges Schaf?

[26:06] Oder lass mich die Frage anders formulieren. Möchtest du ein kluges Schaf überhaupt sein? Möchtest du ein kluges Schaf werden, falls du es noch nicht bist?

[26:19] Und nochmal, klug zu sein, heißt unter die Wölfe gesandt zu werden. Aber du musst auch wissen, jeder von uns kann und soll ein kluges Schaf sein.

[26:37] Hier vier Punkte, die helfen, ein kluges Schaf zu sein. erstens, kluge Schafe hören auf ihren Hirten.

[26:49] Sie hören den Hirten. Das heißt schlicht und einfach, wo hören wir den Hirten? Hier, im Wort. Hier spricht Gott.

[27:00] Deshalb Kolosser 3,16. Lass das Wort Gottes reichlich in euch wohnen. Hören. Überhaupt hin. Wenn ich das nicht lese, habe ich keine Ahnung, wer der Hirte. Ich habe keine Ahnung von irgendetwas.

[27:11] Ich bin ein dummes Schaf. Aber Schafe, die die Bibel erforschen, das Wort in sich leben lassen, wohnen lassen, so werden dumme Schafe klug.

[27:27] Und glauben wir, wir haben Entwicklungspotenzial, bis zum Ende unseres Lebens klügere Schafe zu werden. Wir sind nie angekommen. Wir sollen beständig daran arbeiten.

[27:37] Und Sprüche ist voll davon. Vor allem Sprüche 1 bis 9, wo wir uns gerade drin befinden. Höre, mein Sohn, ist die Zusammenfassung. Hör doch einfach zu.

[27:50] Lass dir etwas sagen. Sprüche 1,7. Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Narren. Narren verachten Weisheit und Unterweisung.

[28:03] Toren. Dumme Schafe. Dumme Schafe hören nicht hin. Sprüche 2,6.

[28:14] Denn der Herr gibt Weisheit. Nur da ist, nur er kann uns klug machen. Aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Verständnis. Nur bei ihm können wir zu klugen Schafen heranwachsen.

[28:30] Sonst nirgends. alles andere ist eine Täuschung. Wir irren uns. Nun, ein zweiter Punkt.

[28:41] Und es ist, auf Englisch sagen, es ist not rocket science. Okay? Du musst nicht einen Abschluss oder mehrere Abschlüsse an der Uni haben und irgendwelche Doktorentitel. Du musst nur hören.

[28:56] Zweitens. Dem Hirten folgen, seine Anweisungen zu befolgen, ist klug. Hören ist eine Sache, aber wie bei den Kindern. Sie hören schon, dass wir rufen, aber das heißt noch lange nicht, dass sie hören.

[29:14] Wenn wir sagen, Herr Schnittkört, meinen wir nicht, sie haben ein akustisches Problem und wir müssen zum Ohrenarzt gehen, sondern wir meinen, wieso machst du nicht, was ich dir gesagt habe? Also, Schritt eins, hören.

[29:25] Schritt zwei, horchen und gehorchen. Hören und horchen ist gut, gehorchen ist besser. Hören und nicht gehorchen ist dumm.

[29:36] Hören und gehorchen ist klug und macht klug. Es ist gut, auf ihn zu hören. Es ist gut, nahe bei ihm zu sein. Wisst ihr, bei ihm, wenn wir ihm folgen, bei ihm gibt es Nahrung, bei ihm gibt es Schutz, bei ihm gibt es Versorgung, bei ihm gibt es Leitung und zwar alles immer.

[29:55] Kleiner Tipp, lass uns nahe bei Jesus sein. Hier. Oder das einfache Kinderlied. Liste in der Bibel.

[30:08] Geht es weiter? Bett jeden Tag, wenn du wachsen willst. Man könnte einsetzen, wenn du ein gescheites Schäfchen willst werden. Wenn du dumm willst, bleibe lassen.

[30:25] Prediger, der klügste Mann, der weiseste Mann, wenn er am Ende seines Lebens Bilanz zieht, das Endergebnis des Ganzen, lasst uns hören, fürchte Gott und halte seine Gebot.

[30:37] Hör auf ihn. Hör, mein Sohn. Mann. Gäbe es nur einen geistlichen Ohrenarzt, der das hinkriegt, dass es funktioniert, wie wenn wir Ohrenprobleme haben und zum Ohrenarzt gehen und plötzlich können wir wieder hören.

[30:57] Ein dritter Punkt, seine Botschaft, Leben und Lehren ist das allerklügste. Seine Botschaft, sein Wort, seine Wahrheit ist das allerklügste, was es überhaupt gibt.

[31:14] Und Vers, oder Punkt 4 leitet sich unmittelbar ab von Punkt 3. Wenn das das allerklügste ist, ist was wohl das allerdümmste? Das nicht zu tun.

[31:25] Also im Vergleich damit, seine Botschaft zu hören, um ihr zu folgen, darin zu leben und sie zu lehren, im Vergleich dazu verblasst alles andere.

[31:39] Und diese Berufung, diesen Befehl, es ist ein Befehl, dass er uns aussendet, das zu tun, zu verpassen oder zu ignorieren, bedeutet, dein Leben zu verschwenden.

[31:55] Aus der Perspektive Gottes ist es ein verschwendetes Leben. Das führt uns zum zweiten Merkmal, das kluge Schafe, das kluge Schafe auszeichnet.

[32:08] Merkmal Nummer 2, kluge Schafe kennen den Auftrag, sie verstehen den Auftrag, sie wissen, worum es geht. Und der Auftrag ist klar. Er ist glasklar.

[32:20] Der Auftrag ist auch nicht verhandelbar. Und der Auftrag verändert sich auch nicht und kommt von dem, der alles Recht hat, diesen Auftrag zu geben.

[32:34] Und diesen Auftrag hat er eben nicht nur gegeben, nicht nur gelehrt, sondern er selbst hat ihn gelebt. er hat es uns vorgemacht. Nochmal, er erwartet nichts von uns, was er nicht selbst bereit gewesen wäre, zu tun.

[32:51] Er hat ihn aber auch nicht nur gegeben, sondern auch ausdrücklich dafür gebetet, damit wir ihn erfüllen können.

[33:07] In Johannes 17, 15 ist es gebet, bevor er am nächsten Tag gekreuzigt wird. Er schließt es ab, indem er für die Jünger betet.

[33:23] Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Das ist sein Gebet. Vor den Wölfen. Er weiß, wo er uns hinschickt.

[33:36] Aber er betet nicht, dass wir verschont werden vor dem Dienst, sondern er betet, dass wir bewahrt werden im Dienst.

[33:48] Er sagt, geht und betet für uns, weil er weiß, was er von uns erwartet. Er ist nicht naiv. Er ist nicht, dass er nicht unterscheiden könnte zwischen Wölfen und Schafen oder weiß, welche Gefahr damit verbunden ist.

[34:04] Aber er sagt nicht, nein, das ist zu gefährlich, lass das. Er betet nicht, dass wir verschont werden vor dem Dienst, sondern bewahrt mitten im Dienst. Aber da gehören wir hin.

[34:19] Ich bitte nicht, dass du sie aus der Welt wegnimmst, sondern dass du sie bewahrst vor dem Bösen. Und es gibt eine Menge böse Dinge. Wölfe sind nur ein Bild für die bösen Dinge dieser Welt.

[34:32] In Johannes 17, 18, er betet immer noch. Und da erkennen wir das Muster und die Motivation, warum wir diesen Auftrag wahrnehmen sollen.

[34:43] Wie geht das? Und warum soll ich das tun? Was sagt er? Wie du mich gesandt hast. Wie sendet er ihn?

[34:53] Als Lamm Gottes. Wohin? In die Welt. Unter die Wölfe. Was ist das Resultat? Sie bringen ihn um. Wie du mich gesandt hast, so habe ich auch sie in die Welt gesandt.

[35:08] Er ist der Auftraggeber. Er gibt uns diesen Auftrag. Genau so, wie er ihn bekommen hat. In den nächsten Abschnitten aus Matthäus 10 sagt er, ein Jünger ist nicht über seinem Herrn, nicht über seinen Meistern.

[35:23] Irgendwie haben wir, aus welchen Gründen auch immer, den Eindruck, dass uns etwas Besseres zustehe, als dem, dem wir nachfolgen.

[35:34] das stimmt nicht. Was uns zusteht, ist, dass der, dem wir nachfolgen, immer mit uns geht auf dem Weg, den er für uns hat und den er längst gegangen ist und dessen Ende längst besiegelt ist.

[35:54] Das ist wahr. Johannes 17, 20, vielleicht denkst du nämlich, naja, das hat er ja für die Jünger gebetet, die Jünger, und übrigens waren nicht mehr zwölf, es waren nur noch elf, Judas war schon weg.

[36:10] In Johannes 17, 20 definiert er den Geltungsbereich, für wen dieser Auftrag gilt, für wen dieses Senden gilt. Und es ist interessant, er sagt immer, nicht, sondern, nicht, sondern, wir denken, haha, nein, ist es nicht, sondern das ist es.

[36:29] Aber nicht für diese allein bitte ich, spricht die Elf, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben, das wären wir dann, richtig?

[36:44] Denkt nicht, dass sie sagen, naja, für die Elf, schön für sie, zum Glück betrifft das mich nicht, doch, es betrifft uns alle. Alle.

[36:57] Und by the way, es ist nicht nur, dass er damals für uns gebetet hat, er betet immer noch für uns. Er betet beständig für uns, dass wir diesen Auftrag, dem niemand von sich aus gewachsen wäre, erfüllen können, und zwar, damit wir ihn nicht nur irgendwie runterleiern, oder mit, Zähne knirschen und geballten Fäusten, naja, muss ich ja wohl machen.

[37:22] Nein, er bittet für uns, damit wir diesen Auftrag wahrnehmen, mutig, tapfer, mit Freude, und ja, mit Dankbarkeit, dass wir ihm überhaupt dienen dürfen in dieser Sache.

[37:41] Oh ja, das braucht Gebiet. und er betet beständig für alle seine Schafe. Hebräer 9,24 lesen wir, denn Christus ist nicht eingegangen in das mit Händen gemachte Heiligtum, also nicht in den Tempel oder eine Stiftshütte, ein Gegenbild des Wehrhaftigen, sondern in den Himmel selbst.

[38:02] Und was macht er dort? Däumchen drehen, ausruhen, warten, bis die nächste Sache kommt, um, das ist der Grund, warum er da ist, unter anderem, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns einzustehen.

[38:26] Damit wir uns unter anderem wie Schafe unter Wölfe senden lassen, nicht verzweifeln, uns nicht drücken, nicht einen anderen Ausweg suchen. Er macht alles.

[38:38] Er ist der gute Hirte. Und er weiß, was er tut. Und er weiß, warum er es tut. Und er offenbart es uns. Und das Ziel des Auftrages ist immer ganz wichtig.

[38:51] Wie wir in Hebräer 12 gelesen haben, um der vor ihm liegenden Freude war er bereit, diesen Weg zu gehen. Was ist nun das Ziel des Auftrages? Das ist das Ziel, das schon immer da war.

[39:03] Matthäus 10, 18, unmittelbar in dem Text, in dem wir uns befinden, heißt es, Sie werden euch in die Synedrien, Synagogen überführen, Geistern, aber auch vor Stadthalter und Könige werdet ihr geführt werden, um meinetwillen, und jetzt kommt es, Ihnen zum Zeugnis.

[39:26] Ihnen zum Zeugnis. Deshalb gehören wir dorthin, um Zeugnis zu geben. Das Gleiche finden wir im ganzen Kapitel, immer wieder verstreut, denn Matthäus 10 ist das grundlegende Kapitel, wenn es um Ausbildung in Jüngerschaft geht.

[39:44] Und alles dreht sich darum. Das ist die Kernaussage. Das ist mit Abstand der Hauptpunkt hier und in den ganzen anderen vier Abschnitten, die wir sehen.

[39:55] Und deshalb kommt es auch überall. Matthäus 10, 7 geht aber hin, predigt und sprecht. Wenn wir predigen und sprechen, das Reich der Himmel ist nahe gekommen, was tun wir?

[40:07] Wir sind ein Zeugnis für ihn. Wir verkündigen seine Botschaft. Matthäus 10, 27, Was ich euch sage in der Finsternis, redet im Licht und was ihr hört ins Ohr, verkündet von den Dächern.

[40:20] Zeugnis. Matthäus 10, 32, Jeder nun, der sich vor den Menschen zu mir bekennen wird, zu dem werde ja auch ich mich bekennen vor meinem Vater, der in den Himmel ist.

[40:32] Wenn wir ihn bekennen, was machen wir? Wir sind ein Zeugnis. Kluge Schafe. Sind ein Zeugnis. Oder, wie es in der Bergpredigt sagt, ihr seid das Salz und das Licht.

[40:57] Wieso heißt diese Gemeinde Hoffnung und Licht? Damit wir immer wieder daran erinnert werden, was wir haben und was wir in diese Welt bringen sollen. Wir haben es nicht einfach nur, um uns daran zu freuen. Wir haben es bekommen, um ein Zeugnis zu sein.

[41:10] Um es von den Ausdächern runterzurufen. Das, was wir in der Finsternis hören, verkündigen wir überall. Wir reden, wir sprechen über sein Reich. Das sind kluge Schafe.

[41:26] Das sind kluge Schafe. Weißt du, Licht zu sein und es nicht scheinen zu lassen. Da, wo es nötig ist und wo ist es am nötigsten.

[41:38] Da, wo es finster ist. Wo ist es finster in dieser Welt? Also Licht zu sein und wir sind es. Und dieses Licht nicht scheinen zu lassen oder es unter den Scheffel zu stellen, wie es an anderer Stelle heißt, ist nicht nur das Dümmste, was es gibt, es ist das Liebloseste, was es gibt.

[41:59] Wie können wir? Wie können wir dieses Licht nicht scheinen lassen?

[42:20] 1. Petrus 2, 9. Es ist überall, aber ich nehme diesen Vers, weil wir haben ihn herauskristallisiert in der Bibelstunde. Genau das Gleiche. Das ist unsere Existenzberechtigung.

[42:32] Alles andere ist ein verschwendetes Leben. Es ist ein verschwendetes Leben. Aus der Perspektive Gottes, er könnte uns gerade so gut jetzt in den Himmel nehmen. Im Himmel singen wir besser, im Himmel verstehen wir besser, im Himmel beten.

[42:48] Wir machen alles besser im Himmel. Nur etwas können wir nicht mehr im Himmel. Im Himmel muss niemand mehr ein Zeugnis sein. Für Christus. Das ist der Grund, warum wir hier sind.

[43:01] Dieses Zeugnis zu kennen und dieses Zeugnis von den Dächern zu rufen. 1. Petrus 2, 9. Ihr aber seid. Und das sind Feststellungen, das sind Tatsachen.

[43:14] Das seid ihr. Seid, was ihr seid. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht. Ja, auserwähltem Zeugnis zu sein.

[43:25] Eine königliche Priesterschaft. Priester vermitteln zwischen Gott und den Menschen, indem sie sein Zeugnis weitergeben, wie man mit Gott ins Reine kommt. Eine heilige Nation, abgesondert für diesen Dienst.

[43:38] Ein Volk zum Besitztum. Er hat uns erkauft und er hat jedes Recht, uns jeden Auftrag zu geben, den er will. Warum sind wir das?

[43:50] Damit. Absichtserklärung. Deshalb sind wir das. Damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch berufen hat, aus der Finsternis in sein wunderbares Licht, die ihr einst ein Nichtvolk wart, sprich Wölfe, jetzt aber ein Volk Gottes seid, Schafe.

[44:20] Ihr nicht Barmherzigkeit empfangen hattet, jetzt aber Barmherzigkeit empfangen habt. Es ist überall. Kluge Schafe kennen den Hirten, kluge Schafe hören den Hirten und gehorchen dem Hirten und kluge Schafe bringen die Botschaft des guten Hirten zu bösen Wölfen.

[44:42] That's it. Das ist das, warum wir hier sind. Ganz einfach. Das müsst ihr mitnehmen. Kluge Schafe sind Zeugen.

[44:56] Ein Schaf, das kein Zeuge ist für seinen Hirten, der sein Leben für das Schaf hingegeben hat, ist ein dummes Schaf. Ist ein ungehorsames Schaf. Es gibt eine Menge Adjektive, ihr kennt sie selber, ich muss sie hier nicht ausführen.

[45:11] Wir sind dumme Schafe. Jünger. Wir sind jünger. Wir sind hier, um seine Zeugen zu sein. Er bringt uns in diese Situationen, was immer sie sein mögen, damit wir sein Zeugnis weitergeben.

[45:29] Und ganz zu Beginn der Geburtsstunde der Gemeinde, damit klar wird, worum es geht, und es ist wirklich überall, sagt er seinen Jüngern folgendes, Apostelgeschichte 1,8.

[45:44] Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist, und der wurde zu Pfingsten ausgegossen, und seit Pfingsten empfangen alle, erretteten den Heiligen Geist, innewohnend.

[45:55] Eine der Hauptaufgaben ist folgende. Wenn der Geist, der Heilige Geist, auf euch herabkommt, und ihr werdet meine Zeugel sein, sowohl in Jerusalem, als auch in ganz Judäa und Samaria, und bis an das Ende der Erde, und bis an das Ende der Zeit, deshalb sind wir hier.

[46:20] Und deshalb gibt er uns den Geist, und deshalb stärkt uns der Geist, und deshalb führt uns der Geist in die Wahrheit dieser Botschaft, damit wir treue Zeugen sind dieser Botschaft. Aber ihr wisst, man kann dem Geist widerstehen.

[46:38] Man kann ihn dämpfen. Man kann ihn auslöschen. Man kann ihn betrüben. Das Betrüben spricht von seiner Persönlichkeit.

[46:49] Der Geist ist nicht ein Ding. Er ist die dritte Person Gottes. Dumme Schafe betrüben den Geist. Er führt die dummen Schafe trotzdem, wenn sie Schafe sind, in den Himmel.

[47:07] Aber wir betrüben ihn, wenn wir dumme Schafe sind. Wenn wir keine Zeugen sind. Denn er ist gekommen, damit wir seine Zeugen sind. Er gibt uns die Kraft.

[47:19] Ich möchte nicht als Schaf mit deinem Wolf kämpfen. Aber wenn ich weiß, dass seine Kraft da ist, um genau das zu tun. Wenn ich ihn kenne, und ihm vertraue, und mir bewusst bin, der Auftraggeber hat mir genau diesen Auftrag gegeben.

[47:37] Das ist es, was er will. Wir fragen ja so oft, was willst du, Herr? Hier ist etwas, was er will. Und zwar seit Pfingsten, bis er wiederkommt. Er gibt uns Kraft.

[47:56] Im Prozess der Umsetzung und Wahrnehmung dieses Auftrages, Zeugen zu sein, das heißt, als Schafe mitten unter die Wölfe gesandt zu werden, müssen wir auch nicht drum herumreden, werden Schafe entweder Freunde der Wölfe oder Futter der Wölfe.

[48:16] Entweder werden sie deine Freunde oder sie futtern dich weg. Sie fressen dich. Bildlich gesprochen. So sieht es aus. Am Ende von Matthäus 10 sagt er, wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren.

[48:34] Wer es verliert, um meinetwillen, wird es gewinnen. Wisst ihr, was er damit meint? Genau das, was er sagt. Genau das, meint er.

[48:44] Und wir hier in unseren Gefilden sind noch weit, weit, weit davon entfernt, aktuell, mit unserem Leben dafür zu bezahlen. Aber es gibt eine Menge kleine Tode, die wir bereits sterben sollten.

[48:57] Dinge, auf die wir verzichten, weil wir unter den Wölfen ein Zeugnis sind. Ja, sie werden entweder unsere Freunde oder wir ihr Futter, aber da gehören wir hin. da gehören wir hin.

[49:12] Und zwar mitten unter. Mitten rein. Alle Menschen, ich weiß nicht, ob ich das vorher bewusst war, mir war es nicht so bewusst.

[49:27] Alle Menschen, außer Adam und Eva, haben als Wölfe begonnen. Ihr wart alle Wölfe, ich auch. Feinde Gottes, Wölfe, der Wahrheit entgegengesetzt.

[49:41] Alle Menschen. Und alle Wölfe sind auf kluge Schafe angewiesen, die ihnen die Botschaft des Evangeliums vorleben und lehren, denn sonst kann aus diesen Wölfen nie Schafe werden.

[49:56] Alle sind Wölfe. Und alle Wölfe brauchen diese klugen Schafe. Römer 10,14. Es ist so deutlich. Nun ist es aber doch so.

[50:14] Den Herrn anrufen kann man nur, wenn man an ihn glaubt. An ihn glauben kann man nur, wenn man von ihm gehört hat. Von ihm hören kann man nur, wenn jemand da ist, der die Botschaft verkündet, der ein Zeugnis ist.

[50:34] Denn sonst weißt du es nicht. Ohne kluge Schafe sterben die Wölfe. Entweder weil sie verhungern, weil sie kein Futter haben, oder, und das ist das, worum es wirklich geht, die Wölfe sterben einen ewigen Tod, weil sie kein Evangelium haben, weil niemand da war, der es ihnen erzählt hat.

[50:57] Wer soll sie denn sonst erzählen? Nicht, dass ihr die ganze Welt erreichen müsst, aber wir haben alle ein Umfeld, in dem wir uns bewegen. Alle Schafe sind gesandt.

[51:09] Alle. Jeder einzelne von uns. Und zwar von niemand Geringerem als dem guten Hirten, der sein Leben für die Schafe gegeben hat und jetzt sagt, mach das so wie ich, ich zeige es euch, das Muster, die Motivation, ich bin bei euch, ich bete für euch, ich begleite euch, ich weiß, was ich mache.

[51:27] Und er schickt uns unter die Wölfe um die Botschaft, mitten in der Welt, mitten unter diesen bösen Wölfen, die einzig gute Botschaft, die es gibt, zu verkünden. Koste es, was es wolle.

[51:41] Und ja, es ist mit Kosten verbunden. Das sehen wir das nächste Mal, was die Kosten sind. Lass mich abschließen mit 2. Korinther 5,20. Wir haben begonnen mit einer Jobbeschreibung für einen Botschafter.

[51:58] Hier geht es auch um Botschafter. So sind wir. Wir. Nicht die anderen. Wir. So sind wir nun Gesandte oder Botschafter für Christus.

[52:13] Das heißt, wir sind eben die Schafe unter den Wölfen. Genau das meint er hier. So sind wir nun Gesandte für Christus. Als ob Gott durch uns, uns, ermahnte.

[52:26] wir bitten. Du und ich. Wir bitten an Christi statt. Lasst euch versöhnen mit Gott.

[52:40] So werden aus Wölfen Schafe. Kluge Schafe sind Zeugen ihres Hirten. Und um diesen Auftrag zu erfüllen, gilt es, den Auftrag, wie gesagt, zu kennen und den Anweisungen des Auftraggebers zu folgen.

[52:57] Und was diese Anweisungen sind, sehen wir am nächsten Sonntag. Lass mich beten. Treuer Gott und Vater, du hast deinen Sohn, deinen einzigen, gesandt.

[53:09] Es war dein Wille. Es war ein ewiger Ratschluss. Und es war ein ewiger Ratschluss, dass er kommen sollte als Lamm Gottes, um zu bezahlen der Sündlose für Sünder.

[53:22] Du hast das Lamm den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Und weil die Wölfe dachten, es war ihr größter Triumph, war es genau das Gegenteil. Herr, du hast triumphiert.

[53:35] Wir sind dazu berufen, hier zu folgen.

[53:46] Das ist das, was Jünger tun. Und Herr, wir danken dir, dass du den Weg mit uns gehst. Wir danken dir, dass du ihnen vorangegangen bist. Wir danken, dass das Ziel des Weges sicher ist, nämlich die Zeit bei dir.

[54:00] Und so bitten wir, Herr, vergib uns, wo wir dumme Schafe sind. Lass uns kluge Schafe werden. Lass uns einen Namen der Ermutigen, kluge Schafe zu sein.

[54:13] Und lass uns nie vergessen, wer es ist, der für uns bezahlt hat. Und wer es ist, dem wir jetzt dienen dürfen.

[54:24] Und wer es ist, dem wir jetzt danken, wenn wir den Wein und das Brot zu uns nehmen. Herr, Amen.