Gefahr und Segen von Vorbildern - Teil 4

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Prediger

Martin Manten

Datum
24. März 2024

Transkription

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[0:00] Jünger. Es ist interessant, spätestens ab dem 30. Lebensjahr wollen fast alle wieder jünger sein.

[0:14] Früher konnten sie es kaum erwarten, älter zu werden. Jetzt wollen alle jünger sein wieder. Nun, ich will euch heute nicht mit irgendwelchen Beauty-Tipps langweilen oder mich hier als Lifestyle-Coach irgendwie engagieren.

[0:32] Nein, es geht nicht um diese Form von Jünger, sonst geht es um Jünger, Jünger Jesu. Es ist so, wenn Gott jemanden zur Buße führt, das heißt, wenn Gott durch Gnade aus Glauben ein neues Herz, eine neue Gesinnung, ewiges Leben durch die Wiedergeburt schenkt, dann ist diese Person nicht wie bis anhin ein Feind Gottes, sondern aus einem Feind wird ein Freund Gottes.

[1:15] Aus Verlorenen werden Errettete. Die Bibel nennt das auch Christ. Sie werden Christen genannt.

[1:27] Wir sind dann Kinder Gottes, Brüder, Geschwister oder eben Jünger. Das sind nicht unterschiedliche Wachstums- oder Reifestufen.

[1:41] Diese Begriffe sind alle austauschbar. Es sind Synonyme, wie man so schön sagt. Sie beschreiben ein und dasselbe. Es sind Menschen, die durch Gnade aus Glauben errettet wurden.

[1:57] Nun ist es so, dass alle, die eine Wiedergeburt erfahren haben, Jünger sind. Das stimmt. Aber das bedeutet nicht, dass alle Jünger Apostel sind.

[2:13] Definitiv nicht. Aber alle Jünger können und sollen definitiv von den Aposteln lernen. Und wir lernen, indem wir zu unterscheiden wissen, was denn spezifisch damals in dem unmittelbaren Kontext den Aposteln galt und was eben allen Jüngern, allen seit Pfingsten, und das ist bis der Herr wiederkommt, was den Jüngern gilt.

[2:48] Wenn wir das zu unterscheiden wissen, dann können wir Gefahren erkennen. Diese Gefahren meinten, irgendwo theologisch zu landen, wo wir absolut nicht hingehören.

[3:02] Und wir werden den tatsächlichen Segen, der vom Vorbild der Apostel ausgeht, zu uns fließen will, wirklich genießen können.

[3:15] Wir werden in den Genuss dieser Wahrheiten kommen. Und das bedeutet, wenn wir wirklich lernen von den Aposteln, was es für uns heute als Jünger zu lernen gilt, dann bewirkt das schlicht und einfach, dass wir so leben, dass Gottes Name geheiligt wird.

[3:36] Dass sein Reich kommt, dass wir uns in sein Reich investieren, oder eben, wie es im Gebet, das Jesus den Jüngern beibringt, in Matthäus 6, sein Wille geschieht.

[3:47] Jünger bauen sein Reich. Jünger wollen sein Willen tun. Jünger sind hier, damit der Name des Herrn geheiligt und verherrlicht wird.

[4:02] Nun, ein Jünger zu sein, bedeutet in Essenz, das Wort Jünger ist ein Lernender und ein Nachfolger. Er lernt, nicht nur um zu wissen, er lernt, um dann auch dementsprechend zu handeln.

[4:20] Das ist das, was Jünger ausmacht. Nun, von der Rede Jesu zu den Aposteln in Matthäus 10, gilt es, Folgendes zu lernen.

[4:31] Und bevor wir darauf eingehen, möchte ich den Text nochmal lesen. Matthäus 10, die Verse 1 bis 15, wo Jesus sich zum ersten Mal an die Jünger wendet, sie dann Apostel nennt, aussendet, ihnen Aufträge erteilt, die für sie spezifisch sind, aber für uns unheimlich lehrreich.

[4:51] Und als er seine zwölf Jünger herzugerufen hatte, gab er ihnen Gewalt, über unreine Geister, sie auszutreiben und jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.

[5:05] Die Namen der zwölf Apostel, aber sind diese. Der erste, Simon, der Petrus genannt wird, und Andreas, sein Bruder, und Jakobus, der Sohn des Zebedäus, und Johannes, sein Bruder, Philippus und Bartholomeus, Thomas und Matthäus, der Zöllner, Jakobus, der Sohn des Alpheus, und Lebeus, mit dem Beinamen Thaddeus, Simon, der Kananäer, und Judas, der Iskariot, der ihn auch überlieferte.

[5:34] Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach, geht nicht auf einen Weg der Nationen und geht nicht in eine Stadt der Samariter, geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel, geht aber hin und predigt und sprecht.

[5:54] Das Reich, der Himmel, ist nahe gekommen. Heilt Kranke, weckt Tote auf, reinigt Aussätzige, treibt Dämonen aus. Umsonst habt ihr empfangen, umsonst gebt.

[6:06] Verschafft euch nicht Geld, noch Silber, noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche für den Weg, noch zwei Unterkleider, noch Sandalen, noch einen Stab, denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.

[6:20] In welche Stadt aber oder in welches Dorf irgendjahr eintretet, forscht nach, wer darin würdig ist und dort bleibt, bis ihr weggeht. Wenn ihr aber in ein Haus eintretet, so grüßt es.

[6:32] Und wenn nun das Haus würdig ist, so komme euer Friede darauf. Wenn es aber nicht würdig ist, so wendet sich euer Friede zu euch zurück. Und wer irgend euch nicht aufnimmt, noch eure Worte hört, geht hinaus aus jenem Haus oder aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen.

[6:54] Wahrlich, ich sage euch, es wird dem Land Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener Stadt.

[7:09] Nun, was gilt es zu lernen? Kurze Repetition. Christus ist das alleinige Haupt seiner Gemeinde. Er bestimmt, was läuft.

[7:20] Er ist der Herr und seine Jünger folgen ihm. Zweitens, das Prinzip, was wir gesehen haben, lernen, dann folgen. Hören, dann tun.

[7:32] Es ist einfach hilfreich, zuerst zu verstehen und dann loszumarschieren. Genau das macht Jesus mit seinen Jüngern hier auch. Der dritte Punkt war deine Berufung.

[7:44] Deine Berufung, genauso wie die Berufung der Apostel damals, deine Berufung ist dir gegeben, damit du ihr folgst. damit du ihr folgst.

[7:59] Beziehungsweise Christus folgst. Zu ihm, ihm nach, wie wir es gerade gehört haben, das gilt nicht nur für die Kinder. Schafe folgen ihrem Hirten.

[8:13] Drittens, deine Befähigung, diesen Weg zu gehen, Christus zu folgen, kommt von Gott. Er rüstet dich mit allem aus. Fünftens, deine Beziehung zu Gott ist ein reines Gnadengeschenk und am Schluss geht es um Familie.

[8:33] Bist du Teil der Familie? Ist er dein Vater? Bist du sein Kind? Und der sechste Punkt, den wir angeschaut haben, ist das Bild des Leibes Christi, an dem es viele unterschiedliche Glieder gibt und jeder hat die Aufgabe, die Gott ihm gegeben, zu der Gott ihn begabt hat und wenn wir das verstehen und lernen, zufrieden zu sein und das zu tun, wozu Gott uns auch befähigt hat, dann bewahrt uns das vor dieser üblen Vergleicherei, die meistens nur zwei Dinge bewirkt.

[9:19] Neid oder Stolz. Beides ist Elend. Beides ist Elend. Das waren die ersten sechs Punkte. Nummer sieben haben wir letztes Mal begonnen und hier fahren wir jetzt wieder weiter.

[9:33] Punkt sieben, was es zu lernen gilt, die Botschaft. Die Botschaft. Und das ist der Höhepunkt. Matthäus 10, 7. Gottes Sohn bestimmt die Mission und mit der Mission die Botschaft dieser Mission.

[9:48] Und es geht im Kern immer darum, das ist der absolute Höhepunkt, nicht nur in diesem Abschnitt, sondern generell im Leben aller Jünger.

[10:01] Die Apostel haben es uns vorgemacht, damit wir von ihnen lernen, was es zu lernen gilt. Und unsere Botschaft ist die Botschaft, wie sie schon immer verkündigt wurde.

[10:15] Das ist nichts Neues. Sie wurde nicht modernisiert. Sie brauchte kein Update. Die Botschaft ist ein und dieselbe. Es ist ein Ruf zur Buße und Glauben.

[10:30] Ein Ruf zur Buße und Glauben. Das war bei Noah so. Das war in der Richterzeit so. Das war bei den Propheten so. Jesus, wenn er seinen öffentlichen Dienst beginnt.

[10:44] Ich lese es nur noch einmal. Markus 1, 15. So beginnt sein öffentlicher Dienst. Das sind die ersten Worte, die Jesus von sich gibt. Und wie lauten sie?

[10:54] Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.

[11:09] Tut Buße und glaubt. Johannes der Täufer hat dieselbe Botschaft gehabt. Die Apostel haben dieselbe Botschaft gehabt. Und nur kurz zur Erinnerung, weil Buße nicht so geläufig ist.

[11:24] Buße bedeutet nicht einfach, innerlich bewegt zu sein und traurig und ein paar Tränen zu vergießen. kann eine Begleiterscheinung sein, aber Buße in ihrer Essenz ist eine Gesinnungsänderung.

[11:39] Wir lernen richtig zu denken, nämlich aus der Perspektive Gottes. Und das bedeutet zuallererst, dass wir Sünde als das erkennen, was es ist.

[11:51] Ein Vergehen gegen einen heiligen Gott. Und wir anerkennen, dass wir nicht eine andere Person, nicht Umstände, nichts anderes.

[12:04] Wir allein, ich bin verantwortlich für die Sünde. Und ich anerkenne das. Und ich bekenne diese Sünden und will mich von ihnen abwenden.

[12:17] Buße ist mit einer Richtungsänderung verbunden. Oder wie Jesus es schon in Matthäus 3,8 den Pharisäern erklärt, die kommen und irgendwo einfach so ein bisschen auch mit dabei sein wollen.

[12:29] Er tadelt sie dafür und sagt, was er wirklich sehen will, ist der Buße würdige Frucht.

[12:39] Unterm Strich bedeutet das schlicht und einfach Folgendes. Buße ist sichtbar. Neues Leben ist sichtbar. Vergebung ist sichtbar. Es wirkt sich aus.

[12:50] Das, was Gott in seiner Macht, wirkt an Menschen, wenn er sie neu macht, wenn er sie wieder herstellt, wenn er sie wieder in die Spur bringt, wenn er sie versöhnt, wenn Frieden da ist, plötzlich wieder.

[13:03] ist sichtbar. Das kann überhaupt nicht verborgen bleiben. Man sieht es.

[13:16] Nun, wir haben ja gesehen, es gibt Gefahren und Segen in Bezug auf Vorbilder. Die Gefahr hier, wie bei den Aposteln, wie durch alle Zeiten hindurch, besteht, dass wir eben eine andere Botschaft, ein anderes Evangelium, eins, das den Leuten mehr schmeckt, eins, das mein Leben einfacher macht, eins, womit ich auf weniger Abweisung stoße oder weniger ausgelacht werde.

[13:50] Die Gefahr besteht, dass wir daran rumschrauben. Und das dürfen wir nicht. Galater, erinnert uns Paulus, wer ein anderes Evangelium bringt, egal wer es ist.

[14:07] Ein anderes Evangelium ist Jesus plus oder jenos minus. Das ist die Kurzdefinition eines anderes Evangeliums. Wer das bringt, was sagt Paulus? Der sei verflucht.

[14:19] Und liebe Freunde, wir müssen uns schon bewusst sein für unser Leben, aber auch für unsere Aufgabe, unsere Berufung. Was ist dieses Evangelium?

[14:32] Was ist diese Botschaft? Die Gefahr ist, dass wir ein anderes Evangelium verkünden, der Segen. Der Segen. Unermesslicher Segen.

[14:44] Segen, der neues Leben, ewiges Leben bewirkt. Der Sünder mit Gott versöhnt. Der Segen kommt eben durch die Verkündigung des wahren Evangeliums.

[14:58] Und das geschieht nicht nur am Sonntag von der Kanzel. Die Verkündigung des Evangeliums bedeutet, dass ich dieses Evangelium liebe. Überall.

[15:09] Was dazu führt, dass ich ihm gehorche. Es bedeutet, dass ich dieses Evangelium lebe. es sichtbar wird. Und drittens, dass ich dieses Evangelium lehre.

[15:25] Liebe ich das Evangelium? Lebe ich Evangelium? Lehre ich Evangelium? Das bewirkt Segen.

[15:36] Das ist das Mittel, das Gott benutzt, um Segen der Errettung, der Heiligung, der Wiederherstellung fließen zu lassen. Das ist die Botschaft.

[15:49] Die Botschaft ist das Wort. Das Wort der Wahrheit. Die Wahrheit über das Reich Gottes und das Evangelium, das eben verkündigt werden soll.

[16:01] Und diese Botschaft war, ist und bleibt. Diese Botschaft, dieses Evangelium war, ist und bleibt die zentrale Aufgabe aller Jünger, inklusive der ersten Apostel der Zwölf, aller Jünger, alle Arbeiter, alle Arbeiter Gottes, für die Jesus bietet oder uns aufruft, für sie zu beten, dass Gott sie schickt.

[16:31] Und zwar bis der Herr wiederkommt. Wir lieben, wir leben, wir lehren die gute Botschaft. Das Evangelium. Und das bedeutet eben, dass wir den Glauben nachahmen und nicht die Werke.

[16:49] Wir müssen weder die Werke der Propheten noch Noahs. Ihr müsst keine Arche bauen. Seid froh darum, das wäre ziemlich anstrengend und keiner von uns würde das wahrscheinlich auch in irgendeiner Form hinkriegen.

[17:00] Wir müssen nicht ihre Werke nachahmen, sondern, wie es Hebräer 13,7 sagt, was sollen wir nachahmen? Glauben. Um im Glauben die Werke zu tun, die Gott für dich vorbereitet hat und für dich und für mich.

[17:15] aus Glauben handeln. Allen voran. Allen voran. Der Glaube, dass Gott durch die Torheit der Predigt rettet.

[17:34] Dass Gott durch die Torheit der Predigt rettet. Die Verkündigung des Wortes ist das, was Menschen rettet.

[17:44] Und es gibt zig Philosophien, Methoden, wo sie uns sagen, bloß das nicht, das wollen die Leute nicht mehr, das ist nicht aktuell, das passt nicht, das befriedigt nicht ihre Bedürfnisse, so erreichst du sie nicht.

[18:01] Okay, wer weiß, wie Menschen gerettet werden? Die Menschen oder Gott der Rettung wirkt. Es war schon immer eine Torheit. Das ist nichts Neues.

[18:14] Und ich möchte euch hier zur Ermutigung ein paar Vorbilder und Verordnungen in der Schrift vorlesen. Wir müssen uns einfach klar darüber sein, was mit diesem Auftrag, dieses Evangelium zu verkündigen, einhergeht.

[18:29] Und nochmal, auch das, die Reaktion darauf, war, ist und bleibt ein und dieselbe. Wir beginnen in 1. Korinther 1, Vers 21.

[18:42] Dort heißt es, denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, so gefiel es Gott wohl.

[18:55] Es gefällt ihm. Es ist seine Entscheidung. Es ist sein Ratschluss. Es ist das Werkzeug, das er uns in die Hände gegeben hat. So gefiel es Gott wohl durch die Torheit der Predigt, die Glaubenden zu erretten.

[19:15] Weil wir sowohl Juden Zeichen fordern, als auch Griechen Weisheit suchen. Wir aber hoffentlich, egal was die Leute fordern, egal was sie gerne hätten, wir aber predigen Christus als gekreuzigt.

[19:35] Den Juden ein Anstoß und den Nationen Torheit. Den Berufenden selbst aber, sowohl Juden als auch Griechen, Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

[19:52] Denn das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen. Denn seht eure Berufung, Brüder, das sind nicht viele Weise, nicht viele Mächtige, nicht viele Edle, sondern das Törichte hat Gott der Welt.

[20:08] Und die Torheit erpredigt. Und es gibt einen Grund, warum Paulus, der diesen Brief schreibt, in Römer 1,16 schreibt, denn ich schäme mich des Evangeliums nicht.

[20:22] Wer von euch wird gerne ausgelacht, als Narr und Tor angesehen? Wie besser ist im Leben, oder? Wer von euch ist gerne ein Ärgernis und ein Anstoß für die Leute.

[20:38] Ist auch nicht besonders erstrebenswert per se. Aber das ist das Resultat dessen, dass wir dieser Botschaft treu sind.

[20:52] Das war nie anders. Es wird nie anders werden. Und deshalb sagt Paulus zu Recht, denn ich schäme mich des Evangeliums nicht. Denn es ist eine Kraft Gottes zur Errettung zuerst der Juden und dann auch der Griechen.

[21:09] Allen, die glauben. Die Gefahr ist, dass wir einfach abdriften, Angst haben, uns zurückziehen, meinen, wir müssen das ein bisschen besser, netter verpacken.

[21:21] Nein. Schäme dich nicht. Es gibt nichts. Wieso schämen wir uns unseres Herrn? Wenn wir uns das Evangelium schämen, dann schämen wir uns unseres Herrn.

[21:36] Schäme dich nicht, wie Paulus es sagt, denn ich schäme mich nicht. In Apostelgeschichte 4, Vers 29 werden die Apostel gerade aus dem Gefängnis rausgelassen, weil sie diese Botschaft gepredigt haben und sie kommen raus, sie treffen die anderen Jünger, sie setzen sich zusammen und beten.

[22:05] Aber wisst ihr was, sie beten nicht dafür, dass diese bösen Römer oder bösen Juden sie nicht mehr in den Knast stecken. Hierfür beten sie.

[22:18] Und nun, Herr, sie an ihre Drohungen. Die Drogen waren real, echt, gefährlich. Sie sind nicht blind durchs Leben gegangen. sie an ihre Drohungen und gib deinen Knechten, das ist ihre Bitte, dein Wort zu reden mit Freimütigkeit, egal was es kostet.

[22:40] Das ist ihr Anliegen. Der Botschaft treu zu sein und sie wissen, Herr, du musst uns helfen, sonst knicken wir ein. Er muss auch uns helfen, dir und mir, sonst knicken wir ein.

[22:52] Am Ende der Apostelgeschichte die letzten Verse, die ganze Apostelgeschichte ist voll davon.

[23:09] Die letzten Verse erinnern uns daran, dass wir nicht vergessen, wozu wir berufen sind. Wir werden daran erinnert, uns nicht zu schämen, Apostelgeschichte 4, uns nicht zu fürchten und hier, was es nicht zu vergessen gilt.

[23:24] Vergiss nicht, wozu du berufen bist. Apostelgeschichte 28, 30. Er, das ist Paulus, aber blieb zwei ganze Jahre in seinem eigenen gemieteten Haus. Das war quasi eine nette Form von Gefängnis, dass er Hausarrest hatte und nahm alle auf, die zu ihm kamen und predigte.

[23:45] Was macht er? Er predigt das Reich Gottes. Genau das, was die Jünger machen in Matthäus 10, Vers 7. Er predigt das Reich Gottes und lehrte mit aller Freimütigkeit, obwohl es ihn am Schluss das Leben kostete, ungehindert die Dinge, die den Herrn Jesus Christus betreffen.

[24:06] Diese Botschaft rettet. Nur diese Botschaft rettet. Der Glaube, dass die Torheit der Predigt Rettung bewirkt, im Wissen, dass sie uns auslachen oder uns unser Leben schwer machen.

[24:28] Lass es uns festhalten. Der Glaube an dieses Wort, das Evangelium rettet, nicht nur, es heiligt auch. Johannes 17, 17 betet Jesus zum Vater, heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.

[24:45] Dieses Wort wirkt rettend und es wirkt heiligend, es bewirkt etwas, es verändert uns, es führt uns zur Buße, es bringt sichtbare Frucht, denn Jesus sagt an den Früchten, erkennst du den Baum.

[25:03] Zugegeben, es variiert, wie fruchtbar wir sind, wie viele Früchte manchmal da hängen, aber ein echter Baum, ein Kind Gottes hat Frucht.

[25:14] 1. Thessalonicher 2, 13 beschreibt es so schön, diese Wirkung, diese Botschaft, dieses Wort des Gottes, diese Kraft, von der Paulus spricht, dass sie errettet.

[25:28] 1. Thessalonicher 2 drückt es so aus, und darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr, als ihr von uns das Wort der Kunde Gottes empfiehlt, es nicht als Menschen Wort aufnahmt, nicht als gut gemeinten Ratschlag, als Philosophie, als neue Methode, sondern wie es wahrhaftig ist, als Gottes Wort, das auch in euch den Glaubenden wirkt.

[26:07] Es hat so sehr gewirkt, dass Paulus sagt, ich muss gar kein Zeugnis mehr ablegen, der ganze Mittelmeerraum hat gesehen, euer Leben sich verändert hat, weil das Wort Rettung wirkt und Heiligung wirkt.

[26:22] Oh Gott, das Wort hat Kraft. Diese Botschaft wirkt. das Wort Rettung Rettung ist bringt uns auch in die Verherrlichung.

[26:38] Wir werden gerettet, wir werden geheiligt und wir werden verherrlicht. Das Heil, das ewige Leben ist uns gewiss und auch diese Botschaft finden wir im Wort.

[26:52] Titus 1 Vers 1 Paulus Knecht Gottes, aber Apostel Jesu Christi nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit das hat seinen Dienst bestimmt, Glaube und Wahrheit, die nach der Gottseligkeit ist, in der Hoffnung des ewigen Lebens, das ist Verherrlichung, ewiges Leben, dass Gott, der nicht lügen kann, ganz einfach, wenn Gott sagt, ich gebe dir ewiges Leben, was gibt er dir dann?

[27:34] Ewiges Leben, wie lange dauert ewig? Für immer. Wer sagt, dass unsere Rettung nicht sicher ist, sofern es eine echte Rettung ist, eine Wiedergeburt, die Gott in uns gewirkt hat, macht Gott zum Lügner.

[27:52] Titus sagt, Gott, der nicht lügen kann, sagt genau das, ich gebe euch ewiges Leben. Er bringt uns in die Verherrlichung, so wie er es verheißen hat vor ewigen Zeiten, zu seiner Zeit aber hat er sein Wort offenbart durch die Predigt.

[28:13] Ihr habt es wieder, durch die Predigt wird das gewirkt, Rettung, Heiligung, Beherrlichung. Deshalb ist das das Herzstück, nicht nur von Matthäus 10, 7, das ist das Herzstück von Jüngern.

[28:29] Was sollen Jünger tun? Hinausgehen bis an die Enden der Welt und diese Botschaft verkünden, damit Menschen errettet werden, damit Errettete geheiligt werden und die Geheiligten wissen, dass die Ewigkeit in der Gegenwart Gottes auf sie wartet.

[28:49] Punkt 8. Punkt 8. Damit diese Botschaft, dieser Dienst wahrgenommen werden kann, müssen gewisse Bedürfnisse gestillt werden.

[29:02] Bedürfnisse. Wir lesen davon in Matthäus 10, die Verse 9 bis 10. Und dort sehen wir auch, wie Gott, und das macht er immer, uns versorgt.

[29:16] Das war unser Leitvers, unser Leitgedanke heute Morgen, als wir uns zum Gebet getroffen haben. Gott sorgt, du musst dir keine Sorgen machen. Vers 9 sagt Jesus den Aposteln, verschafft euch nicht Gold, noch Silber, noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche für den Weg, noch zwei Unterkleider, noch Sandalen, noch einen Stab, denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert.

[29:41] Folgendes, weder Jesus noch seine Nachfolger dienen, um des Geldes willen, hoffentlich zumindest. Aber, wir sind Menschen.

[29:55] Wir sind Menschen. Wir sind schwach. Wir brauchen Dinge. Wir sind bedürftig. Wir brauchen Nahrung. Wir brauchen Kleidung.

[30:07] Wir brauchen Schutz. Jesus weiß das. Und er fordert sie hier nicht nur auf, dies zu tun, sondern er hat sie eben unterwiesen, wenn ihr euch erinnert, in Matthäus 6, wo er sagt, wieso sorgt ihr euch um all diese Dinge?

[30:22] Habt ihr denn nicht einen Vater im Himmel, der darum weiß? Matthäus 6 ist die Unterweisung zu diesem ganzen Thema, werde ich sterben einsam unter einer Brücke, halbnackt und verhungert und bloß.

[30:38] Nein, wirst du nicht. Aller Wahrscheinlichkeit nach zumindest nicht. Gott sorgt. In Matthäus 10, 9 finden wir die Anweisung dessen, worin er die Jünger unterwiesen hat, in Matthäus 6.

[30:54] Das, was er gelehrt hat, wird jetzt von den Aposteln gelebt. Lehre und Leben gehören zusammen. Und der dritte Punkt, den wir hier sehen, ist von der Unterweisung über die Anweisung zur Anwendung.

[31:11] Denn die Jünger machen das. Sie gehen raus, sie nehmen nichts mit. Warum? Sie vertrauen seinem Wort. Sie vertrauen dem, was Jesus ihnen sagt, mehr als ihren Ängsten und Sorgen und Bedenken oder was auch immer.

[31:29] Er hat es gesagt, wir machen es so. Wir gehen. Weil sie ihm glauben. Weil sie ihm glauben.

[31:42] Nun, lasst uns wieder unterscheiden. Apostel, wir heute. Der unmittelbare Kontext, das sind die zwölf Apostel. Ihnen galt, was in Vers 9 steht, kein Geld, kein Proviant, kein Schutz geht.

[31:58] Gilt das für uns heute auch? Sollen wir es genau so machen? Sollen alle Jünger einfach, naja, das, was ihr auf dem Leib habt, ich hoffe, das hält eine Weile, okay? Und eure Portemonnaie und all das andere Zeug könnt ihr in Müll werfen, das wird dann entsorgt, weil das braucht ihr nicht.

[32:18] Nein, seht ihr, wir müssen unterscheiden. Was galt für die Apostel in ihrer Zeit, in ihrem Kontext und was gilt uns? Nun, es ist nicht so schwierig.

[32:30] Denn die Apostel, also Matthäus 10, 9, und Paulus, der als eine unzeitige Geburt beschrieben wird, der auch ein Apostel wird, sie bezeugen und unterweisen uns in den Lehrbriefen, wie Gottes Plan für die Versorgung der Arbeiter, der Jünger im Reich Gottes nach Pfingsten aussieht, okay?

[32:59] Es gibt die Zeit vor Pfingsten und nach Pfingsten, das haben wir bereits angeschaut, aber es ist ein Riesenunterschied, ob du vorher oder nach erlebst. Wie sieht das nun aus? Gottes Plan für die Versorgung von Ältesten oder Arbeitern am Evangelium, für die wir ja beten sollen, gemäß Matthäus 9, 35, wie folgt, 1. Timotheus 5, 17 bis 18, ein Pastoralbrief, klärt uns auf, ein Brief, der an die Gemeinde geschrieben ist, 1. Timotheus 3, 15, 16, damit wir wissen, wie wir im Haus Gottes miteinander umgehen sollen.

[33:39] In demselben Brief, in Kapitel 5, 17 bis 18, schreibt Paulus folgendes, ich lese aus der NGU, Älteste, die ihre Verantwortung für die Gemeinde so wahrnehmen, wie es sein soll.

[33:55] Das ist nicht ein Blankoscheck, die, die ihre Verantwortung so wahrnehmen, wie es sein soll, haben nicht nur Anerkennung verdient, sondern einen entsprechenden Lohn.

[34:10] Besonders dann, wenn sie eine Verkündigungs- und Lehrtätigkeit ausüben. Es heißt ja in der Schrift, und damit sagt er, das war schon immer so, binde einem Ochsen beim Dreschen kein Maulkorb um und es heißt, wer arbeitet, hat Anrecht auf einen Lohn.

[34:31] Galater 6, eine weitere Stelle, Galater 6, 6 bis 8. Auch hier werden wir nicht angewiesen, kein Gürtel, kein Kleid, kein Schutz, kein Stab, kein Geld, kein Proviant mitzunehmen.

[34:46] Im Gegenteil, Galater 6, 6 bis 8. Wenn der Lehrer des Evangeliums unterrichtet wird, also die, die in den Genuss der Lehre kommen, meine Brille ist hier, wenn der Lehrer des Evangeliums unterrichtet wird, soll mit allem, was er besitzt, zum Lebensunterhalt seines Lehrers beitragen.

[35:09] Macht euch nichts vor. Gott lässt keinen Spott mit sich treiben. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Wer auf den Boden seiner selbstsüchtigen Natur sät, wird als Frucht seiner Selbstsucht das Verderben ernten.

[35:25] Wer dagegen auf den Boden von Gottes Geist sät, wird als Frucht des Geistes das ewige Leben ernten. Und zum Schluss noch ein Beispiel, eine Illustration von jemandem, der genau das macht.

[35:42] Und er wird uns als ein Vorbild vor Augen geführt. und sein Vorbild ist nicht nur das, was er tut, sondern es steht explizit da, sein Glaube.

[35:55] Er hat das getan, weil er glaubt. Weil er dem Wort Gottes glaubt. Wir finden diese Stelle im dritten Johannesbrief, die Verse 5 bis 8.

[36:09] Johannes schreibt Gaius, Lieber Freund, dein tatkräftiger Einsatz für die Geschwister, noch dazu für die Geschwister, die dir unbekannt sind, erkennt sie nicht mal, zeigt, hör gut zu, wie treu du deinem Glauben bist.

[36:31] Das, was er tut, ist ein Ausdruck seines Glaubens. Das, was du tust, du und ich, was wir tun, soll Ausdruck des Glaubens sein.

[36:44] Was macht er denn? Die Geschwister, die mich besuchen, sagt Johannes, haben hier von der ganzen Gemeinde berichtet, mit welcher Liebe du ihnen begegnet bist.

[36:55] Wenn sie nun erneut zu euch kommen, dann versorge sie mit allem, was sie für ihre Weiterreise benötigen, damit ehrst du Gott und handelst so, wie es gut und richtig ist.

[37:06] Diese Geschwister haben sich ja auf den Weg gemacht, wie einst die Apostel, aber jetzt sind wir nach Pfingsten, um den Namen Jesu zu verkünden. Genau das zu tun, was unsere Aufgabe ist, die Botschaft in die Welt hinaus zu tragen.

[37:19] Und sie sind entschlossen dabei, keine Hilfe von denen in Anspruch zu nehmen, die Gott nicht kennen. Wenn wir also Mitarbeiter bei der Verbreitung der Wahrheit sind, wir können, dürfen alle Mitarbeiter sein, bei der Verbreitung der Wahrheit.

[37:44] Wenn wir also Mitarbeiter bei der Verbreitung der Wahrheit sein wollen, das ist deine Entscheidung. Aber du weißt, mit Entscheidung kommt immer auch Verantwortung.

[37:58] Du musst nicht. Du darfst. Es ist keine Pflicht, es ist ein Privileg. So sind wir verpflichtet, Menschen wie sie zu unterstützen.

[38:16] Es ist also durchaus so, und das ist die Lektion, die es hier zu lernen gilt. Erstens, Gott versorgt die Apostel, so wie die Apostel versorgt hat, die Jünger, so wie die Jünger versorgt hat, und die Arbeiter in seinem Reich, jetzt, nach Pfingsten, bis hin zu seiner zweiten Wiederkunft, so wie wir es kurz auszugsweise hier gesehen haben.

[38:37] Was es aber hier auch zu lernen gilt, zweitens ist folgendes, Gott lässt sich nicht spotten. Wir ernten, was wir säen.

[38:51] Jeder von uns. Wir ernten, was wir säen. Also lasst uns großzügig säen.

[39:02] lasst uns Mitarbeiter an der Verbreitung der Wahrheit sein. Lasst uns mitteil haben, dass diese Botschaft des Reiches Gottes in die ganze Welt hinausgetragen wird und lasst uns vielmehr in sein Reich als in unser irdisches Paradies hier investieren.

[39:22] Zeit, Energie, Kraft, Ressourcen, welche Art auch immer, auch Finanzen. und wenn wir es tun, oh mein Freund, ich hoffe, du machst es mit Freude und mit dankbarem Herzen, dass du dieses Vorrecht hast, Mitarbeiter zu sein.

[39:47] Auch das ist eine Form von Arbeitern, für die wir beten sollen, gemäß Matthäus 9, 35. Es sind nicht nur die paar wenigen, die gehen. Alle sind wir Mitarbeiter.

[39:58] Alle sind wir Jünger. Die Frage ist nur, in welcher Art und Weise trage ich dazu bei, dass dieser Auftrag wahrgenommen wird und umgesetzt.

[40:13] Lass es uns mit Freude tun, mit Dankbarkeit, mit Hingabe und mit Entschlossenheit. Mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele, mit ganzer Kraft, weil wenn wir das lieben, lieben wir den, dessen Botschaft wir verkündigen.

[40:27] Und das erste Gebot ist, wir sollen ihn lieben, von ganzem Herzen, ganzer Kraft, ganzer Seele und ganzem Verstand. Das ist nur vernünftig. Zweitens, lass uns auch in jeder Hinsicht reichlich säen, und zwar das Wort Gottes.

[40:48] Es kommt nicht so sehr darauf an, dass du diese super Präsentation des Evangeliums bringst. wobei ich dich ermutigen möchte, zu lernen, wie du es so gut wie möglich erklären kannst.

[41:00] Aber kein Mensch wurde errettet aufgrund einer Erklärung eines Menschen. Wisst ihr, warum Menschen errettet werden? Paulus sagt es, denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist die Kraft Gottes.

[41:15] Sät das Wort. Das heißt, bringt Bibeln in Umlauf. Lest mit Leuten die Bibeln. zeigt ihnen.

[41:25] Erinnert sie daran, was in der Schrift steht. Sät reichlich auf alle vier Ackerböden, von denen wir lesen dann in Matthäus Kapitel 13. Ja, vieles wird nicht aufgehen.

[41:37] Vieles wird keine Frucht bringen. Aber wenn wir nichts säen, werden wir nichts ernten. Und ihr müsst ja nicht mal bezahlen für die Saat, die ihr aussäht. Es ist einfach hier, ihr könnt wirklich in jeder Hinsicht großzügig säen.

[41:52] Aber sät. wir haben keine Ahnung, welches Wort Gottes bei wem Errettung bewirkt. Aber eins weiß ich, ohne Wort Gottes gibt es keine Errettung.

[42:04] Es gibt keine. Auch keine Heiligung im Nachgang und keine Verherrlichung. Also lasst uns reichlich säen, aber Jesus erklärt ja noch weiter, wie wir mit diesem Auftrag, mit dieser Mission umgehen sollen.

[42:21] Es gibt eine sogenannte Ökonomie des Dienstes. Eine Balance, das ist unser neunter Punkt, eine Balance, die gehalten werden will.

[42:33] Bedingungen oder Leitplanken könnte man auch sagen. Das lesen wir in Matthäus 10, 11 bis 14, wo er sagt, da wo sie sich aufnehmen und hören, da bleibt, wo nicht, nehmt den Frieden zurück, schüttelt den Staub von den Füßen und zieht weiter.

[42:47] Nun, was meine ich mit dieser Balance oder Ökonomie des Dienstes? Zuerst muss ich Ökonomie kurz definieren. Ökonomie beschreibt Aspekte der Wirtschaftlichkeit.

[42:59] Also es geht darum, was kommt am Schluss dabei raus? Einsatz und Ertrag könnte man es auch nennen. Input und Output, die Wechselwirkung oder die Effizienz, die Wirksamkeit.

[43:15] Die Bibel nennt das schlicht und einfach treue Verwalterschaft. Das heißt, wo und wie wo und wie setze ich die mir anvertrauten Gaben, die Ressourcen, welche Art auch immer sie sein mögen, die Gott mir gegeben hat, gewinnbringend ein, im Interesse meines Herrn, sinnvoll, so, das sein Reich gebaut wird.

[43:48] Nun, die Grundvoraussetzung, die Grundeigenschaft eines Verwalters ist was? Was wird von einem Verwalter erwartet?

[44:02] Treue. Treue zu wem oder was? Treue zu unserem Herrn und seiner Botschaft und seinem Auftrag. Treue.

[44:12] und der Herr lehrt uns, wie wir treue Verwalter sein können. 1. Korinther 4,1-2 heißt es, dafür halte man uns für Diener Christi und was machen sie?

[44:26] Sie sind Verwalter der Geheimnisse Gottes. Wo finden wir die Geheimnisse Gottes? Hier drin. Hier drin. Wir sind wieder am selben Ort. Die Botschaft, das Wort, die Wahrheit.

[44:38] Wir sind Verwalter. Wir haben diese rettende Botschaft und müssen nicht schauen, dass sie so in die Welt hinausgetragen wird, dass Menschen errettet werden.

[44:49] Und dann fährt er weiter. Im Übrigen sucht man hier an den Verwaltern nur, dass einer für treu befunden werde. Nun, was bedeutet das nun auf das, was wir in den Versen 11-14 lesen?

[45:03] Das Bild, das Jesus braucht, mehrmals, Staub von den Füßen schütteln. Staub von den Füßen schütteln. Das bedeutet schlicht und einfach Folgendes.

[45:17] Jesus lehrt unmissverständlich. Unmissverständlich. Dass wir uns dort investieren, wo man uns aufnimmt und hört.

[45:30] Das ist ein Synonym. Das sind wieder zwei Worte, die ein und das gleiche beschreiben. Das eine gibt es nicht, ohne das andere. 10-14 und wer irgend euch nicht aufnimmt, noch eure Worte hört.

[45:47] Die, die euch nicht aufnehmen, die, die euch zurückstoßen, die, die nicht hören wollen. Und das sind viele. Was sollst du? Ich habe das Bild benutzt.

[45:58] Sollst du dich jetzt wie eine Bulldog in den Postboten festbeißen und ihn nicht mehr loslassen, weil das deine Aufgabe ist, ihn zu evangelisieren? Nein. Nein.

[46:10] Jesus sagt, geht hinaus aus jenem Haus, jener Stadt, schüttelt den Staub von euren Füßen, zieht weiter. Würdig wert, es lohnt sich zu investieren in Leute, die hören und wollen.

[46:30] Behandle Leute nicht wie Stopfgänse, auch wenn du es gut meinst. Und stopfe ihnen die Wahrheit rein, weil du denkst, es ist gut. Ja, sie ist gut, aber so vermittelt wird sie nichts Gutes bewirken. Vertraue lieber dem Herrn, da, wo er dich hinführt.

[46:45] Wenn die Leute nicht hören wollen, ist selbst Jesus weitergezogen. Wir lesen das in Markus 6, 4-6. Markus 6, 4-6. Und Jesus sprach zu ihnen, ein Prophet ist nicht ohne Ehre, außer in seiner Vaterstadt und unter seinen Verwandten und in seinem Haus, da hört keiner zu.

[47:09] Und er konnte dort kein Wunderwerk tun, außer dass er einigen Schwachen die Hände auflegte und sie heilte. Und er verwunderte sich über ihren Unglauben und er zog durch die Dörfer rings um und lehrte.

[47:22] Er geht weiter. Er geht weiter. Selbst bei seinen Verwandten, selbst in seinem Haus. Er sagt, okay, ihr wollt nicht hören, gut, ich gehe dahin, wo sie hören wollen. Da gehe ich hin.

[47:36] Die zwölf Apostel werden angewiesen weiterzuziehen. Paulus, und ihr seht, das ist ein Prinzip, das wir überall sehen. Paulus in Apostelgeschichte 13, 51.

[47:52] Sie gehen in die Stadt, die Leute wollen sie umbringen, sie müssen fliehen. Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen, die gleichen Worte. Jesus lehrt das schon in der Bergpredigt in Matthäus 7.

[48:06] Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, könnt ihr euch die Predigt nochmal anhören. Jesus lehrt's, Jesus macht's, die Apostel machen's, wir sollen von ihnen lernen.

[48:18] Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen, gegen sie ab und kamen nach Iconium und sie sind nicht zutiefst betrübt, nein, sie haben dem Herrn gehorcht und sie vertrauen ihm, dass er rettet, so wie er will, dann, wann er will, den, den er will.

[48:34] Vers 52 und die Jünger wurden mit Freude und Heiligem Geist erfüllt, weil sie weiterzogen. Und wir tun gut daran, dass uns zu lernen, wenn wir treue Verwalter sein wollen.

[48:49] Er sagt uns, wie, wo, was, wann. Das gilt überall, es gilt immer. Und so, lasst mich kurz die Worte, die Jesus benutzt, aus Matthäus 7, 6, euch nochmal in Erinnerung rufen.

[49:02] Er sagt, wenn wir das nicht machen, dann werfen wir die Perlen vor die Säue. Und Perlen vor Säue zu werfen, ist ziemlich, ihr könnt selber ein nettes Adjektiv dort einfügen, aber es gibt kein nettes, es ist einfach das Dümmste, was man machen kann.

[49:21] Es ist nicht richtig. Und so sehen wir wiederum, Jesus lehrt, Jesus macht, Jesus gebietet es den Aposteln und die Jünger machen es auch, es gilt uns.

[49:33] Wir können hier eine Menge lernen. Und schlussendlich zieht Jesus Bilanz, das ist der Punkt 10, das ist Vers 15. Was ist die Bilanz dieser ersten Aussendung der Jünger, die Apostel nennt?

[49:49] Hier ist die Bilanz. Erkenntnis und Verantwortung gehen Hand in Hand. Je mehr du weißt, je mehr du hörst, desto mehr Verantwortung.

[50:04] Und Jesus bringt hier ein ziemlich, würde ich zumindest behaupten, ein eindrückliches Beispiel oder Vergleich. Wem viel anvertraut ist, sagt die Schrift an anderer Stelle, von dem wird viel erwartet.

[50:24] Jesus erklärt es so, Vers 15. Wahrlich, ich sage euch, es wird im Land Sodom und Gomorra, und wenn wir Sodom und Gomorra hören, ist es für uns so ziemlich das abstoßendste, gräuelhafteste, schrecklichste, gottverunehrendste und man könnte die Liste noch lange weiterführen, was es gibt, richtig?

[50:52] Er sagt, die, die euch nicht aufnehmen, die nicht auf euch hören, wird es schlimmer ergehen als Sodom und Gomorra.

[51:07] Ich sage euch, es wird im Land von Sodom und Gomorra erträglicher ergehen am Tag des Gerichts als jener Stadt, die euch nicht aufgenommen hat und nicht auf euch gehört hat.

[51:20] Nun, wir zitieren diesen Vers gern und wir müssen verstehen, was er wirklich bedeutet und welche Tragweite er mit sich bringt. Das Wort des Herrn bewirkt immer, wozu er es sendet, richtig?

[51:36] Das heißt aber nicht, dass überall, wo er es hinsendet, es Errettung bewirkt, aber es bewirkt Klarheit. Es bewirkt entweder Gericht für die, die nicht hören oder Rettung für die, die hören.

[51:57] Das ist die Wirksamkeit. Es wirkt immer, es ist nicht neutral. Und Gott wird geehrt durch seine Gerechtigkeit. Entweder Gerechtigkeit, die uns stellvertretend zugerechnet wird, oder die Gerechtigkeit, dass der Sünder selber bezahlt für seine Sünde.

[52:16] So wird Gott verehrt. Und durch die Verkündigung des Wortes wird Klarheit geschaffen. Ja, Gott ist ein gnädiger Gott. Bei Gott gibt es Gnade und Gerecht.

[52:30] Ob die Leute hören wollen oder nicht, ob sie mit Gehorsam darauf reagieren oder nicht, das ist ihre Verantwortung. Wir haben es gelesen, 1. Korinther 1, den einen ist es Torheit, uns aber ist es Gottes Kraft.

[52:47] Den einen ist es ein Anstoß und Ärgernis, uns aber ist es Gottes Kraft. Viele werden es nicht hören wollen und es wird ihnen zum Gericht sein. Und wir sehen dieses Prinzip überall in der Apostelgeschichte.

[53:02] Die Hörer lassen sich entweder retten oder sie rebellieren. Sie tun entweder Buße oder sie gehen auf die Barrikaden.

[53:18] Das Schlimmste ist, wenn Leute gleichgültig sind gegenüber der Verkündigung, dann haben wir uns wahrscheinlich nicht klar genug ausgedrückt. Weil in der Bibel sehen wir immer eine Reaktion.

[53:29] Entweder fühlen sie sich dort hingezogen oder abgestoßen. Ich gebe euch nur zwei eindrückliche Beispiele. Die Formulierung ist fast identisch.

[53:41] Das Resultat könnte nicht weiter voneinander entfernt sein. Petrus hält seine erste Predigt. Wir reagieren die Hörer auf seine Predigt.

[53:54] Wir lesen das in Apostelsgeschichte 2 Vers 37. Als sie es aber hörten, drang es ihnen durchs Herz. Predigten müssen Herz, Predigen zielen auf das Herz, den gesamten Menschen ab, denken, fühlen, wollen, entscheiden, Verantwortung, alles, wer wir sind.

[54:13] Dieser Predigt ging ihnen mitten ins Herz. Da drang es ihnen durchs Herz. Und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln, was sollen wir tun, Brüder?

[54:25] Und sie sagen, tut Buße. Hier sehen wir Leute, die auf das Wort, die Verkündigung mit Buße reagieren. Apostelgeschichte 7, Predigt und Tod von Stephanus.

[54:40] Hör zu, wie die Leute da reagieren. Vers 54. Als sie diese aber hörten. Und sie hören ja auch Evangelium. Sie hören die gleiche Botschaft.

[54:51] Und was macht sie? Wurden ihre Herzen durchbohrt? Okay, ja, sie wurden getroffen. Nur hier reagieren sie nicht mit Buße.

[55:06] Hier bewirkt das gleiche Wort und das Wort wirkt immer. sie knirschen mit den Zähnen gegen ihn und sie haben ihn umgebracht.

[55:29] Oh, Gottes Wort hat Kraft. In Treue verkündigt wird es Herzen treffen und durchbohren. Nicht immer gleich beim ersten Mal ist die Sache geklärt, aber es wird entweder die Leute wollen weg oder sie wollen mehr.

[55:46] Aber wir müssen nur darauf achten. Wir sind nicht dafür verantwortlich, ob sie kommen oder gehen. Wofür sind wir verantwortlich? Treu zu sein. Treu zu sein.

[55:59] Die Botschaft, so wie wir sie bekommen haben, in Wahrheit und Liebe zu lehren und zu leben. Das ist die Lektion, die es zu lernen gilt.

[56:12] Fazit, wer das Evangelium hört und ablehnt, das ist die Gefahr, auf den wartet ein härteres Gericht. Und ich will mir gar nicht ausmalen, was das bedeutet, dass das Gericht für die, die nach Pfingsten das Evangelium hören, ihr Gericht wird schlimmer als das von Sodom und Gomorra, weil sie nicht hören wollten.

[56:38] Auf der anderen Seite unermesslicher Segen, nie ändern das Segen, für die gehören. Wer hört und es aufnimmt und in diese Wahrheit auch wandelt, den erwartet beispielloser Segen, ewiges Leben in der Gegenwart Gottes.

[57:04] und diese Entscheidung, vor die werden wir alle gestellt. Es ist nichts Neues. Die Verantwortung liegt bei uns, sowohl für die Verkündigung als auch für das, was wir mit dem Wort, das wir hören, immer wieder tun.

[57:23] Mose und mit ihm enden wir. Mose beschreibt es so in 5. Mose 11, Vers 26. Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor.

[57:37] Den Segen, wenn ihr den Geboten des Herrn eures Gottes gehorcht und die, die ich euch heute gebiete und den Fluch, das Gericht, wenn ihr den Geboten des Herrn eures Gottes nicht gehorcht und von dem Weg abweicht, Jesus nennt ihn den schmalen Weg in Matthäus 7.

[58:05] Den Weg, den ich euch heute gebiete, um anderen Göttern nachzugehen, die ihr nicht kennt. Entweder wir dienen Gott oder den Götzen. Es gibt nichts anderes.

[58:16] Entweder wir sind errettet oder verloren. Entweder wir sind Feinde Gottes oder Freunde. Entweder wir sind Kinder unseres Vaters im Himmel oder wie es Jesus in Johannes 8 sagt, Kinder des Teufels.

[58:29] Das ist die Botschaft. Und wir vertrauen auf die Wirksamkeit des Wortes und nicht auf unseren Verstand, nicht auf unsere tollen Ausführungen, sondern auf das Wort.

[58:41] Das ist die zentrale Botschaft, die wir von den Aposteln lernen dürfen. Lass uns beten. Treuer Gott und Vater, Du bist seit jeher ein Rettergott.

[59:00] In Ezekiel lesen wir, dass du keinen Gefallen daran hast, dass Sünder verloren gehen, sondern vielmehr, dass sie umkehren, Buße tun, Glauben und Leben haben.

[59:11] Und dann rufst du Israel zu. Warum wollt ihr sterben? Und Herr, so rufst du uns allen heute durch das Evangelium, die Botschaft des Reiches, das Evangelium der Wahrheit, das Evangelium das Leben bringt, so willst du uns dazu benutzen, diese lebensrettende, einzige, wahre Botschaft, die von dir kommt, in diese Welt hinauszutragen.

[59:38] Und Herr, vergib, wenn wir uns schämen. Vergib, wenn wir uns fürchten. Herr, vergib, wenn wir vergessen, wozu wir überhaupt hier sind.

[59:55] Und Herr, wir danken dir, dass du uns herausgerettet hast, dass wir das, was für die Menschen töricht ist, ein Anstoß, ein Ärgernis, dass du uns die Herzen geöffnet hast und wir glauben dürfen.

[60:09] Und Herr, wenn Leute hier sind, die nicht glauben, lass sie erkennen, dass du ein heiliger und gerechtiger, gütiger und gnädiger Rettergott bist.

[60:21] Vater, wir danken dir, dass wir in dieser Karwoche und kommenden Wochenende speziell uns daran erinnern, worin diese Rettung ruht. Nur in deinem Sohn, nicht in uns.

[60:35] Und so wollen wir dir danken, aber nicht nur mit Worten, sondern mit deinem Leben, das dir gehört, einem Leben, wo wir dir folgen, nicht weil wir müssen, sondern weil wir dich lieben.

[60:51] Und wir lieben dich, weil du uns zuerst geliebt hast, Herr. Amen. Amen. Amen.