[0:00] In der Welt, in der wir leben, im Alltag, in der wir uns bewegen, gibt es viele, die können, sind sie nicht automatisch, aber sie können durchaus sehr nützlich sein.
[0:15] Ein Handy kann nützlich sein, ist es aber nicht automatisch. Social Media kann nützlich sein, aber auch nicht.
[0:30] Ein Rasenmäher ist nützlich, um Gras zu schneiden, aber Haare schneiden würde ich damit nicht versuchen. Benzin ist flüssig, trinken würde ich es trotzdem nicht.
[0:47] Es gibt Dinge, die sind nützlich, wenn man sie richtig anzuwenden weiß. Sonst nicht. Ich gehe davon aus, dass ihr alle 2. Timotheus 3,16 auswendig könnt, richtig?
[1:07] Nein, machen wir nicht gemeinsam, okay? Aber dort steht, alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich.
[1:20] Zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes zu jeder Zeit, zu jedem Werk völlig ausgerüstet ist.
[1:35] Die Schrift soll und kann und will nützlich sein. 1. Korinther 10, die Verse 6 und 11 lehrt, diese Dinge aber sind zum Vorbild für uns geschrieben.
[1:52] Damit, damit was? Damit wir nicht nach Bösem begierig werden, so wie jene begierig waren.
[2:02] Kann uns also auch passieren. Diese Dinge sind deshalb aufgeschrieben. Und im Vers 11, das ist die Klammer um diese Gedankeneinheit in 1. Korinther 10.
[2:16] Alle diese Dinge aber, jenen widerfuhren, alles was in der Rennsteck, sind Vorbilder und sie wurden zur Warnung für uns aufgeschrieben, auf die das Ende der Weltzeit gekommen ist.
[2:43] Vorbilder, die nützlich sein können, es aber nicht automatisch sind. Deshalb der Titel Teil 3 und heute schließen wir ab.
[2:55] Gefahr und Segen von Vorbildern. Gefahr und Segen von Vorbildern. Sie sind da zum Segen, können aber zur Gefahr werden und nicht nützlich sein in unserem Leben.
[3:12] Und ich gehe davon aus, dass ihr einverstanden seid, es wäre tragisch, die Warnungen, von denen wir gerade gelesen haben, die Zurechtweisung, die Belehrung, die Überführung, die wir in der Bibel finden, einfach in den Wind zu schlagen.
[3:32] Interessiert mich nicht. Geht mich nichts an. Ist mir zu kompliziert. Ich will nicht so viel darüber nachdenken. Das macht mein Leben aufs Erste nicht einfacher, sondern eher herausfordernder.
[3:49] Egal, was du und ich damit machen. Die Schrift verliert in keinerlei Weise Bedeutung und Kraft, wie wir damit umgehen.
[4:01] Die Schrift ist das Wort Gottes. Sie verliert nicht die Kraft, aber sie bewirkt in deinem und meinem Leben nicht das, was nützlich ist, wenn wir nicht hören, wenn wir sie nicht verstehen.
[4:20] Damit sie ihre Kraft aber entfalten kann und der Segen fließen kann. Nicht nur ein bisschen. Fließen.
[4:30] Die Bibel spricht oft von Überfluss. Damit wir von den Vorbildern in Matthäus 10, 1 bis 15 das lernen, was es eben für uns zu lernen gilt.
[4:44] Denn erinnert euch, die Dinge sind aufgeschrieben für uns. Damit das geschieht, muss die Schrift richtig ausgelegt, richtig verstanden, aber dann auch richtig angewandt werden.
[4:59] Nur lesen und nichts verstehen. Lesen und falsch verstehen. Das ist nicht nützlich. Der Schlüssel, um von den Vorbildern zu lernen.
[5:13] Erinnert euch, Hebräer 13, 7. Was sollen wir nachahmen? Wir tendieren dazu, Werke nachzuahmen. Oh, das und das und das und das muss ich so und so und so machen.
[5:24] Aber wozu erinnert uns, Hebräer 13, 7. Ahmt ihren Glauben nach. Ihren Glauben.
[5:36] Wenn wir nämlich Werke beginnen zu vergleichen, sind Neid und Stolz fast zwangsläufig die Folgen.
[5:48] Und das ist alles das pure Gift. Vergleichen führt so oft zu vergifteten Beziehungen, Unzufriedenheit mit sich selbst, gegenüber anderen, letztendlich gegen Gott.
[6:04] Und was ist nun nützlich? Was gibt es Nützliches aus Hebräer, nicht Hebräer, Matthäus 10, 1 bis 15 mitzunehmen? Erstens, kenne und liebe Christus.
[6:16] Kenne und liebe Christus, denn es gibt nur ein Haupt, wie wir gesehen haben. Er ist das Haupt und er ist der gute Hirte. Kennst du ihn? Liebst du ihn?
[6:29] Zweitens, was gilt es Nützliches zu lernen? Lerne, bevor du losrennst. Lerne, bevor du losrennst.
[6:43] Wir haben immer gesehen, zuerst kommt Wort, dann Wandel. Zuerst kommt Unterweisung, dann Anweisung. Nicht einfach drauf losrennen mit guten Absichten, das mag sein, aber nicht wissen, nicht verstehen, worum es geht.
[6:59] Lerne, bevor du losrennst. Jesus hat die Jünger, die zwölf Apostel, zuerst unterwiesen und dann sendet er sie aus. Dann, drittens, die Befähigung.
[7:11] Die Befähigung zu folgen kommt von Gott. Er rüstet uns aus. Deine Beziehung, das war Punkt Nummer vier, deine Beziehung zu Gott ist ein absolut einzigartiges, außerordentliches Gnadengeschenk.
[7:27] Wir sind nämlich nicht nur errettet, sondern adoptiert. Wir werden Teil der Familie. Mit allen Rechten, die dazugehören.
[7:38] Nicht nur errettet, Familie, Kinder, Söhne Gottes. Und dann letztes Mal haben wir gesehen, das Bild des Leibes Christi.
[7:52] Wie wir es in dem Lied gesungen haben. Hände, Füße, Ohren, Augen, Einleib. Viele unterschiedliche Gaben, die wer gegeben hat?
[8:08] Gott. Und zwar so, wie er will. Das heißt, ohne Fehler. Niemand hat etwas bekommen, was er nicht bekommen sollte.
[8:19] Und niemand ist zu kurz gekommen, ausnahmsweise. Das ist doch fantastisch, oder? In der Regel haben wir immer den Eindruck, wir seien irgendwo zu kurz gekommen. Nun, wenn wir dieses Bild verstehen, dass die Glieder begabt sind von Gott, zusammengefügt, um ihm zu dienen, ausgerüstet mit allem, was sie brauchen, berufen und befähigt dazu.
[8:44] Dann bewahrt es vor Vergleichen und Neid und Stolz. Dann sehen wir uns als Teil am Leib Christi, um ihm zu dienen, um seine Sache zu fördern, nicht uns darzustellen.
[9:00] Denn den Korinthern sagt Paulus, und wir tun gut daran, uns auch immer wieder daran zu erinnern. Was habt ihr, was ihr nicht empfangen habt? Und wenn ihr es empfangen habt, was rühmt ihr euch, als hättet ihr es nicht empfangen?
[9:18] Wir sind nur Empfänger. Wir sind nur Verwalter. Nun, das waren die ersten sechs Punkte, die aufzeigen, wie dieser Abschnitt, der an die Apostel, die zwölf Apostel, die eine spezielle Berufung hatten, auch für uns nützlich sein können.
[9:37] Jetzt geht es weiter mit Nummer sieben. Und Nummer sieben ist der absolute Höhepunkt. Das ist der Climax. Das ist der Gipfel. Das ist der Mount Everest dessen, worum es geht.
[9:51] Hier in diesem Abschnitt Matthäus 10, 1 bis 15. Denn hier geht es um die Botschaft. Die Botschaft, das heißt, der Sohn Gottes bestimmt die Mission.
[10:07] Ihren Inhalt und auch ihre geografischen Grenzen. Er bestimmt alles. Aber im Kern geht es letztendlich darum, Matthäus 10, Vers 7, geht aber hin, predigt und sprecht.
[10:28] Das Reich der Himmel ist nahe gekommen. Alles andere, alles andere dient nur dazu, dass wir diese Botschaft verstehen und treu leben und lehren.
[10:44] Aber das ist das, worum es geht, gleich vorweg. Das ist der absolute Höhepunkt in diesem ganzen Abschnitt. Nun, der Sohn Gottes bestimmt die Mission als Ganzes.
[10:56] Wir reden ja auch vom Missionsbefehl zu Recht ganz am Ende von Matthäus 28. Und dort kommen beide Elemente vor. Geografisch und inhaltlich.
[11:07] Wo soll man hingehen bis an das Ende der Erde? Was soll man tun? Macht zu Jüngern, indem er sie lehrt, alles zu halten. Genau das Gleiche. Nichts Neues. Nur nochmal spezifisch angewandt.
[11:19] Angewandt. In unserem Kontext, geografisch, wohin werden die Apostel gesandt? Nur die Apostel. Ausschliesslich nach Israel.
[11:30] Sie sollen nicht zu den Nationen gehen. Wird ausdrücklich gesagt. Gilt das für uns auch? Folgen wir dem apostolischen Vorbild, wenn wir sagen, wir evangelisieren nur in Israel.
[11:45] Nein, gewiss nicht. Sondern unser Auftrag. Ich habe es schon erwähnt, Matthäus 28. Bis an die Enden der Erde. Überall hin.
[11:57] Nun, der geografische Fortschritt ist wichtig. Wichtig, weil Gott ihn selbst definiert. Viel wichtiger aber in Bezug auf die Mission ist der Inhalt, die Botschaft.
[12:09] Das ist das Allerwichtigste. Nun, die Apostel, wiederum speziell nur für sie, haben wir angeschaut. Nur sie hatten die Kraft, Zeichen und Wunder zu tun.
[12:22] Wir nicht. Wozu dienten die Zeichen und Wunder? In allererster Linie. Die Botschafter und ihre Botschaft zu autorisieren.
[12:35] Warum? Es geht um die Botschaft. Es geht um seine Botschaft. Wir haben in unserem Missionsbefehl kein Auftrag gefasst, Zeichen und Wunder in irgendeiner Form zu tun.
[12:50] Wir wurden von dem Herrn auch nicht mit Autorität oder Kraft dazu ausgestattet. Aber wir haben dieselbe Botschaft bekommen.
[13:03] Dieselbe Botschaft. Es ist eine zeitlose Botschaft. Das heißt für uns, unser Auftrag ist grenzenlos und unsere Botschaft ist zeitlos.
[13:19] Wir sind nicht geografisch limitiert, grenzenlos, überall und die Botschaft ist zeitlos. Matthäus 28, 18 bis 20 erinnert uns, dass nach Pfingsten, was übrigens sehr wichtig ist, ihr wisst diese Unterscheidung vor Pfingsten, nach Pfingsten, nach Pfingsten ist es nicht mehr, geht nur nach Israel.
[13:44] Auch für die Apostel nicht. Auch die Apostel, der Apostel Paulus, wir haben es gerade gelesen, wir haben Apostelgeschichte 28 gelesen, dieses Buch abgeschlossen, ging er nur nach Israel.
[13:56] War er denn kein Apostel? Doch. Es wird ausgeweitet. Uns gilt die ganze Welt. Und das beendet Matthäus 28, das finden wir dort am Ende.
[14:09] Und so beginnt Apostelgeschichte 1, 8, wo Jesus selbst die Jünger anweist, sie sollen in Jerusalem bleiben, bis sie angetan werden mit Kraft von oben, nämlich dem Heiligen Geist, der was bewirkt?
[14:28] Was bewirkt er? Damit ihr meine Zeugen seid. Jesu Zeugen. In Judäa, Samaria und bis an das Ende der Welt.
[14:43] Seht ihr? Die Mission, die geografischen Grenzen werden aufgelöst und es geht um die ganze Welt. In Johannes 10, 16 sehen wir, wie Jesus das bereits vorbereitet, diesen Gedanken.
[15:02] In Johannes 10, 16, dem Kapitel des guten Hirten, sagt Jesus, und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind.
[15:12] Auch diese muss ich führen und sie werden meine Stimme hören und es wird eine Herde und ein Hirte sein.
[15:23] Ein Haupt, ein Leib Christi, verbunden durch Glauben. Weil Errettung kommt durch Glauben.
[15:34] Im Alten wie im Neuen Testament. Der meist zitierte Vers aus Habakuk, Habakuk 2, 4, lautet wie? Der Gerechte wird das Glauben lieben.
[15:51] Das war so, ist so, bleibt so. Immer. Dann sagt Jesus, und das stößt uns vielleicht manchmal beim Lesen ein bisschen vor den Kopf.
[16:03] In Johannes 14 erklärt Jesus den Jüngern, Johannes 14, Vers 12, Wahrlich, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer an mich glaubt, es geht um Glauben, wiederum, wir werden das noch sehen, alles dreht sich darum, nicht um Werke, sondern um Glauben.
[16:25] Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, weil er eben glaubt, aber jetzt kommt es. Und wer größere als diese tun, was jetzt?
[16:42] Größere, noch gewaltiger, wie willst du denn, wie willst du den Totenauferweckung überbieten? Was das übrigens hier überhaupt nicht bedeutet. Die größeren Werke sind nicht qualitativer Art und Weise.
[16:57] Es geht nicht, dass die Art und Weise der Werke größer oder gewaltiger ist, größere Wunder und Zeichen, sondern es geht eben darum, um diese geografische Ausbreitung.
[17:09] Die größeren Werke, Jesus und seine Jünger, sind nur in Israel primär aktiv gewesen. Doch dann geht es in die ganze Welt hinaus. Überall hin.
[17:21] Nach Pfingsten. Nach Pfingsten. Weil alle Schafe, alle sind verloren. Und die ganze Welt braucht das Evangelium. Nicht nur Israel.
[17:33] Also auch hier kein Aufruf zu mehr Werken, Wundern oder Zeichen, sondern richtig verstanden, zum richtigen Zeitpunkt, den Gott bestimmt, nämlich nach Pfingsten, geht diese Botschaft in die ganze Welt hinaus.
[17:50] Also. Unsere Missionen grenzenlos. Und jetzt kommen wir zur Botschaft. Und diese ist zeitlos. Und die müssen wir erkennen. Die müssen wir verstehen.
[18:02] Die müssen wir verinnerlichen. Von der müssen wir überzeugt sein. Zutiefst. Was ist in der kürzesten Form die Botschaft?
[18:16] Was ist sie? Es war immer die Botschaft. Und es bleibt sie, bis der Herr wiederkommt. Jesus tut Buße und glaubt.
[18:35] Tut Buße und glaubt. Noah ruft die Leute zur Buße und zum Glauben an den Herrn.
[18:46] Die Richter rufen das Volk zur Buße und dass sie glauben. Die Propheten rufen das Volk zur Buße und dass sie glauben.
[18:58] Was macht Jesus unmittelbar? Unmittelbar, nachdem er getauft wurde und seinen öffentlichen Dienst beginnt. die allerersten Worte aus seinem Mund.
[19:12] Markus 1, 15 Die Zeit ist erfüllt und das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.
[19:26] Das ist die Botschaft in aller Kurzform. Tut Buße und glaubt an das Evangelium. Das ist die Botschaft, von der wir in Matthäus 10, 7 lesen, die die Jünger fassen.
[19:42] Das ist das, was wir in der Bibelstunde als eine absolut zentrale Aussage im ersten Petrusbrief herauskristallisiert haben. Wir sind dazu berufen, die Tugenden dessen zu verkündigen, der uns herausgerufen hat aus der Finsternis und versetzt hat in das Reich des Lichts.
[20:02] Das ist unsere Botschaft. Johannes erklärt, worum es im Evangelium geht. Er erklärt, warum er das Johannes-Evangelium geschrieben hat.
[20:16] Auch viele andere Zeichen hat nun zwar Jesus von seinen Jüngern getan, die nicht in diesem Buch geschrieben sind. Das ist nur ein Bruchteil. Diese aber, diese, die geschrieben sind, für Zeit und Ewigkeit, damit alle lesen können, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, damit ihr glaubend Leben habt.
[20:51] das heißt, wir beginnen im Glauben und wir leben im Glauben, damit ihr glaubt und glaubend Leben habt.
[21:02] Wir lehren, was er lehrt. Wir lernen, was er uns lehrt. Und wir glauben, was es zu glauben gibt und daraus resultieren die Werke, die wir tun.
[21:14] Es geht um Glauben. Paulus in der Apostelgeschichte genau das Gleiche. Apostelgeschichte 20, 21, dort bestätigt Paulus, dass er sowohl den Juden als auch Griechen, wir sind nach Pfingsten, jetzt sind es nicht mehr nur die Juden, die Griechen stehen für alle Nichtjuden, für den Rest der Welt in einem jüdischen Verständnis.
[21:41] Paulus bestätigt, dass er sowohl Juden als auch Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugte.
[21:56] Buße und Glauben. Die Reaktion auf die erste Predigt, die Petrus hält nach Pfingsten in Apostelgeschichte 2, Vers 37, als sie aber das hörten, die Predigt, drang es ihnen durchs Herz und sie sprachen zu Petrus und den übrigen Aposteln.
[22:22] Was sollen wir tun, Brüder? Was sollen wir jetzt tun? Petrus spricht zu ihnen, tut Buße.
[22:34] Das ist die Botschaft. Oh, ich weiß, man hört sie nicht mehr sehr oft. Erstens ist sie nicht populär und zweitens können die meisten Leute sich herzlich wenig unter Buße vorstellen.
[22:50] Man denkt vielleicht an eine Geschwindigkeitsbuße oder ein katholisches Bußverständnis, wo du Erbsen in deine Schuhsohlen packst, kilometerweit läufst, auf Knien die Treppe hoch rutscht und denkst, Buße zu tun, um Gott wieder gnädig zu stimmen.
[23:09] Was absurd ist. Nichts mit Buße zu tun hat. Wenn wir schon von Buße und Glauben reden, was ist Buße? In aller Kürze, was ist, wovon spricht die Bibel, wenn sie von Buße spricht?
[23:25] Weil das ist das, wozu die Leute aufrufen. aber wir müssen verstehen, was das ist. Sie müssen verstehen, was Buße tun bedeutet. Was ist es?
[23:41] Eine Gesinnesänderung, da fängt es an, was ich nicht denke, kann ich nicht tun. Moment, das ist ganz wichtig. Weil wir versuchen, diese Dinge, die manchmal, nein, sie schmecken nicht besonders, sie katapultieren dich nicht nach oben auf der Beliebtheitsskala, dazu sind sie nicht da, sie sind da, Leute zu Buße und Glauben zu rufen.
[24:07] Eine Gesinnung, worin muss ich denn anders denken? Welche Gesinnung muss ich ändern bei mir? Muss die Gesinnung Gottes einnehmen? Das heißt?
[24:19] Mein Denken soll mit seinem Denken gleich sein. Das äußert sich? Ich muss meine Sünde, das böse S-Wort, das man zum Teil nicht mehr brauchen soll, sagen einem Leute.
[24:38] Du kannst kein Evangelium verkünden, ohne Sünde beim Namen zu nennen. Eine Gesinnungsänderung bedeutet, Gott bestimmt, was Sünde ist, nicht ich.
[24:51] Und ich anerkenne sein allumfassendes Urteil über Sünde. Weil wenn du alles gehalten hast und eine klitzekleine Sünde gemacht hast, einmal, nicht mal extra, ein bisschen neidisch warst, das war's.
[25:19] Du bist verloren für Zeit und Ewigkeit. Ja, ich denke, ach komm, ja, so ist es. Busse bedeutet, eine allumfassende, vollumfängliche, alle Bereiche meines Lebens, Denkens, Handelns, Tunns, Seins, mit einer Bankrotterklärung zu versehen und sie zu unterschreiben und notariell beglaubigen zu lassen und sagen, so ist es, ich bin untauglich.
[25:49] Oder wie es Römer erklärt, da ist keiner, der Gott sucht. Nicht mal das tun wir von uns aus. Sie sind alle abgewichen, sie sind alle untauglich und das schmeckt uns nicht.
[26:06] Wir geben zu, dass wir nicht so gut sind, wie wir sein sollten, aber so schlecht sind wir nun wirklich auch nicht, oder? Wer bestimmt, was schlecht ist? Wer bestimmt, was Sünde ist?
[26:19] Du? Ich? Mein Gefühl? Mein Gewissen? Die Mehrheit? Eine Gesinnungsänderung.
[26:30] Anerkennen, was Gott über Sünde sagt. Anerkennen, was Gott über Heiligkeit und daraus resultierende Heiligung lehrt. Meine Sünde auch bekennen.
[26:44] Vorteilshaft, nicht? Herr, vergib mir, falls ich gesündigt habe, alles, was ich vielleicht gemacht habe. Das ist kein Sündenbekennen.
[26:57] Das ist ein Blankoscheck, den wir Gott hinhalten und sagen, unterschreib bitte, damit ich machen kann, was ich will und dabei kein schlechtes Gewissen haben muss. Das ist nicht dasselbe.
[27:12] Es soll aber nicht nur eine Gesinnungsänderung sein, weil wenn die Gesinnung wirklich verändert ist, passiert was? Eine Richtungsänderung.
[27:25] Vorher sind wir von Gott weggelaufen. Wenn wir wirklich Buße tun, dann laufen wir zu ihm hin. Wir suchen ihn. Wir wollen wissen, wie er ist.
[27:36] Wir wollen wissen, wie er denkt. Wir lieben seine Gebote. Ja. Der längste Psalm in der Bibel.
[27:46] Wo steht er? Falsch, das längste Kapitel. Jetzt habe ich euch schon das Buch gegeben. Wo steht er? 119. Was ist Psalm 119?
[27:59] Eine Liebeserklärung an die Gebote Gottes. Jesus sagt so in Matthäus 3,8.
[28:09] Ganz zu Beginn. Als Leute kommen, die so den Blankoscheck gerne hätten. Das billige Ticket in den Himmel, das es nicht gibt, bringt der Buße würdige Frucht.
[28:27] Echte biblische Buße hat erkennbare Früchte. Deshalb kann Jesus auch sagen, an den Früchten erkennst du den Baum. An den Früchten erkennst du, ob hier gottgewirkte Buße stattgefunden hat.
[28:42] Eine Gesinnungsänderung, die sich an einer Richtungsänderung äußert. Und nicht nur ein es tut mir leid und eigentlich tut es mir nur leid, dass ich erwischt wurde, aber nicht, dass ich gegen Gott gesündigt habe.
[29:01] Oh, Buße ist wissen, ohne Buße gibt es kein Evangelium. Ohne ein biblisches Bußverständnis und das war eine Kurzversion, haben wir keine Ahnung, was für eine Botschaft wir wirklich in die Welt bringen.
[29:21] Wir sind keine Marktschreier, die versuchen, Leute mit irgendwelchen Schnäppchen und Sonderangeboten auf Knien bettelnd dahin zu bringen, dass sie sagen, okay, ich versuche es mit Jesus.
[29:39] An anderen Stellen steht, Gott gebietet allen Menschen überall, dass sie Buße tun. Wir haben ein ziemlich limitiertes, verdrehtes, homöopathisch verseuchtes, mit Weichspüler getränktes Verständnis oft, leider, von Buße.
[29:58] Weil es so viel angenehmer ist. Weil es all die unangenehmen Nebenwirkungen, von denen Jesus in Matthäus 10, 16 spricht, von denen er schon in Matthäus 8 gesprochen hat, weil sie halt nicht so heftig auftreten.
[30:18] Und hier liegt die Gefahr. Die Gefahr, die größte Gefahr, ist, dass wir nicht lernen von den Jüngern, von den Aposteln, von denen, die vor uns gegangen sind, von der Wolke von Zeugen.
[30:30] Und wisst ihr, wir lieben alle die Wolke von Zeugen in der ersten Hälfte von Hebräer 11. Weil was passiert in der zweiten Hälfte von Hebräer 11? Da sehen wir auch eine Wolke von Zeugen und großen Glaubenshelden und Vorbilder.
[30:46] Die in der ersten Hälfte haben Reiche erobert, Riesen bezwungen, Hindernisse überwunden und die in der zweiten Hälfte?
[31:02] Anybody know? Weiß es jemand? So unangenehm, die wurden zersägt, die mussten fliehen, sie wurden als lebende Fackeln benutzt, sie haben sich in Erdlöchern verkrochen, aber sie haben lieber das auf sich genommen, als die Botschaft zu komprimieren oder sie zu verbessern, um ihr Leben einfacher zu machen.
[31:34] Alle Aufforderungen, die nachher kommen, alles, was wir in Apostelschichte gelesen haben, war immer mit Kosten verbunden, aber nur, wenn wir diese Botschaft predigen und das ist die Botschaft, die wir haben und die Gefahr ist, dass wir von diesen Vorbildern, den Aposteln speziell hier, nicht lernen, was es zu lernen gilt, sondern dass wir uns dazu hinreißen lassen, sicher mit guten Absichten oft, kann ich mir vorstellen, aber eine andere Botschaft, ein anderes Evangelium zu verkündigen und denkt nicht, dass das neu sei, denkt nicht, dass das eine Erscheinung des 21.
[32:15] Jahrhunderts sei. Der erste Brief in Paulus auf seiner ersten Missionsreise an die ersten Gemeinden, die er gegründet hat, also von Anfang an schrieb, welcher Brief war das?
[32:34] Haben wir durchgenommen. Galater. Worum geht's? Der Brief hat ein einziges Thema.
[32:47] Was ist das Thema vom Galaterbrief? Ja, das ist, was nachher kommt, das ist auch wichtig.
[33:00] Im Geist habt ihr begonnen, im Fleisch wollt ihr es verändern, wer hat euch bezaubert? Worum geht's? Galater war der Türöffner für die Reformation.
[33:13] Galater hat Licht in die Finsternis von Luther gebracht und der Reformatoren im 15. 16. 16. Jahrhundert. Das ist das Herzstück des Evangeliums. Das ist die Botschaft, die wir verkündigen.
[33:26] Worum geht's? Hm? Rechtfertigung aus Glauben. Rechtfertigung aus Glauben.
[33:38] Und anders als in fast allen seinen Briefen beginnt Paulus nicht mit einem netten Gruß und einem Dankgebet und einer Fürbitte, sondern er kommt direkt auf den Punkt.
[33:50] Warum? Weil die Gefahr, ein anderes Evangelium zu verkündigen, so tödlich im wahrsten Sinne des Wortes Auswirkungen hat, dass er keine Zeit verpremdeln kann.
[34:05] Er kann es schlicht und einfach nicht leisten, um den heißen Brei rumzureden. Und so sagt er völlig undiplomatisch, aber biblisch völlig korrekt und sehr heilsam und heilbringend.
[34:19] Was? Gleich zu Beginn, Galater 1, 8 und 9. Wenn jemand kommt und euch ein anderes Evangelium bringt, obwohl es kein anderes gibt, es gibt nur eins, der sei verflucht.
[34:42] Und so sagt er, wenn ein Engel vom Himmel kommt, Wunderzeichen, boah. Oder er sagt, selbst wenn ich plötzlich etwas anderes erzähle, der sei verflucht.
[34:52] Ich frage euch, ist das ernst oder ist das ernst? Ist es dringend?
[35:07] Ist es wichtig? Wird hier entschieden über Leben und Tod oder ist es eine Sache, wo man sagen kann, naja, gute Brüder haben andere Meinungen und Überzeugungen?
[35:18] Nein, ist es nicht. Kein Verständnis von Buße und Rechtfertigung aus Glauben, gleich kein Evangelium.
[35:32] Zumindest keins, das rettet. Keins, das Leben bringt. Keins, das überführt. Keins, das ein neues Herz gibt, das uns wiedergeburt, das uns eine Wiedergeburt von oben schenkt von Gott und uns ein neues Herz und einen neuen Geist in unser Inneres gibt.
[35:51] Und was sind die Auswirkungen des neuen Geistes und des neuen Herzens? Gott sagt, Hesekiel 36 und ich werde bewirken und das Hesekiel 36 beschreibt Pfingsten.
[36:05] Das ist die Befähigung, das ist die Ausrüstung, die er für uns hat. Gott sagt, wenn ich das mache und das ist etwas, was Gott wirkt. Es steht immer, ich werde, ich werde, ich werde, ich werde, Gott ist der Handelnde.
[36:19] Und dann heißt es und ich werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen und Geboten wandelt und sie haltet. Das ist ein Merkmal Gottgewirkter Busse.
[36:34] Eine Liebe zu den Geboten und ein Wollen, ja, in aller Schwachheit, ich weiß, wir fallen, aber wenn nicht eine bewusste Entscheidung da ist.
[36:46] Psalm 119, ich liebe deine Gebote, deine Satzungen, deine Gesetze, deine Verordnungen. Dann stimmt etwas nicht.
[37:04] Die Gefahr ist, dass wir nicht lernen, standhaft zu sein. Dass wir nicht lernen, die Ermutigung, die nachher an die Apostel gerichtet werden, für uns wahrzunehmen. Denn darin hat sich nichts geändert.
[37:15] In den darauffolgenden Versen sagt Jesus zu den Jüngern dreimal, fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht, fürchtet euch nicht. Warum denkt ihr wohl, sagt er ihnen, fürchtet euch nicht?
[37:32] Weil es keinen Grund gab, weil sie vor Selbstvertrauen strotzten, weil sie dachten, naja, klar, jetzt gehen wir hin, wir sind die Schafe, wir gehen unter die Wölfe, Piece of Cake, machen wir es doch völlig entspannt.
[37:47] Wieso sagt er ihnen, fürchtet euch nicht? Zu den zwölf Aposteln, die gerade eben Kraft, Autorität bekommen haben, Dämonen auszutreiben, Tod, nein, die hatten ein ziemlich gutes Waffenarsenal, würde ich mal sagen, oder?
[38:01] Wieso sagt er, fürchtet euch nicht? Weil wir allen Grund haben einerseits, auch die Jünger damals und auch wir, sind wir immer furchtlos?
[38:21] Stehen wir hin und sind ein strahlendes Zeugnis, ein Leuchtturm der Wahrheit, ein Grundpfeiler und eine Grundfeste des Evangeliums? Nein, Jesus sagt, fürchtet euch nicht, weil er uns kennt, weil er die Welt kennt und nur nebenbei, Jesus sagt den Jüngern, sie sollen genau das machen, was ihnen gerade das Leben gekostet hat.
[38:52] Okay, sie sollen nämlich hingehen und diese Botschaft verkündigen, die er verkündigt hat und Jünger machen, so wie er Jünger gemacht hat und was haben sie mit Jesus gemacht, weil er diese Botschaft verkündigt hat?
[39:06] Was haben sie mit ihm gemacht? Sie haben ihn gekreuzigt. Okay, jetzt stell dir vor, das ist noch nicht lange her, jetzt sagt er übrigens, Männer, geht hinaus und macht das, was ich gemacht habe.
[39:26] Was denkt jeder, der halbwegs bei Sinnen ist, wenn er diesen Auftrag fasst? Kann ich nicht?
[39:38] Oder? Will ich nicht? Ich will nicht am Kreuz enden. Ich habe Familie, ich habe gerade neue Ochsen gekauft und einen neuen Acker, den ich erst mal bestellen muss.
[39:50] Ich habe Eltern, um die ich mich kümmern muss. Übrigens alles biblische Argumente, die Leute hervorbringen, wenn Jesus sie beruft, ihm nachzufolgen. Er kennt uns.
[40:03] Und er sagt, fürchtet euch nicht. Wie oft, wie oft ruft Jesus und der Vater seinen Jüngern, seinen Arbeitern zu, fürchtet euch nicht.
[40:18] Obwohl es menschlich gesehen hunderttausende Gründe gäbe, sich zu fürchten. Was war Paulus Liebenseinstellung in Philippa 1?
[40:38] Wir werden heute nicht fertig. Ich bin wo gelandet, wo ich eigentlich? Aber das ist so wichtig. Nein, wirklich. Die Dringlichkeit. Nee, ist nicht immer so, aber öfters.
[40:50] Kommt mal vor. An meine lichen Geschwister. Diese Wahrheiten sind von so zentraler Tragweite und Auswirkung.
[41:03] Wenn wir die Botschaft nicht verstehen. Und ganz ehrlich, wann hast du jemanden oder bist du zur Busse aufgerufen worden in den letzten zehn Jahren? Wahrscheinlich kaum.
[41:15] Es ist eben auch nicht besonders attraktiv. Aber darum geht es nicht. Seht ihr, jetzt habt ihr mich verwirrt.
[41:28] Wo wollte ich eigentlich hin? Ah, Philippa 1. Was sagt Paulus? Wenn wir uns fürchten, wovor fürchten wir uns?
[41:40] Was sind die schlimmsten Dinge, die wir uns ausmalen könnten? Die passieren könnten, konjunktiv, wenn wir die Botschaft treu verkünden.
[41:53] Was ist das Schlimmste? Oder beginnen wir mal nicht ganz oben. Beginnen wir mal bei den einfacheren Dingen. Ja, hier sind wir.
[42:05] Es ist am einfachsten. Wir bleiben in unserem Kontext und nicht irgendwelche völlig verrückten Geschichten, um abzulenken von dem, worum es tatsächlich geht. Okay, du predigst Busse und rufst Leute zum Glauben.
[42:22] An den einen, der retten kann und sonst keinen. Wovor fürchten wir uns? Hm? Vor Ablehnung.
[42:32] Ablehnung? Ausgelacht? Ausgelacht? Ausgegrenzt? Übrigens, Jesu Familie?
[42:43] War er besonders beliebt dort? Erst nachher? Vorher dachten sie auch, der Kerl ist verrückt. Oder ein Gotteslästerer, noch schlimmer.
[42:55] Was ist das Schlimmste, was passieren kann? Passiert hier wahrscheinlich nicht. Passiert aber, und wir haben das nicht wirklich auf dem Radar, wenn die Zahlen stimmen, ich kann es nicht nachprüfen, werden heute mehr Christen um ihres Glaubens willen umgebracht, als je zuvor.
[43:19] wir dachten, die Verfolgung, die losbrach unter Nero und über Jerusalem war schrecklich und das war sie. Aber heute, nicht hier, aber es kann hier auch kommen, vielleicht, ich weiß es nicht, bezahlen Leute mit ihrem Leben für ihren Glauben.
[43:37] Übrigens, Jesus, irgendwo erwähnt er, glaube ich, wer sein Leben gewinnen will, wird es verlieren. Wer es verliert um meinetwillen, wird es gewinnen. Weißt du, was er damit meint?
[43:50] Genau das, was er sagt. Paulus, nachdem er begriffen hat, dass alles, was er bringen kann, seine Werke nicht sind, freut sich, dass er rettet wurde aus Glauben und Gott ihm die Gerechtigkeit zurechnet und setzt folgendes Motto über sein Leben in Philippa 1,21.
[44:13] Was sagt er? Ich bin immer noch ein Freund von auswendig lernen und das werde ich bleiben, solange mein Gehirn zumindest funktioniert, weil es hilfreich ist und machbar.
[44:35] Leben für mich Christus. Sterben Checkpoint. Besser noch.
[44:47] Weil wenn wir sterben, und ich möchte weder euch dazu ermutigen, noch müsst ihr Angst haben, dass ich irgendwie Todessehnsucht hätte, okay? Alles in Ordnung.
[44:59] Aber der Punkt ist, dieses Verständnis hilft uns, die Dinge des Lebens richtig einzuordnen. in ihre Gewichtung, in ihre Wichtigkeit oder wie wir es heute gerne nennen, Priorität.
[45:14] Wenn das meine Überzeugung ist, wovor habe ich mich zu fürchten? Jemand, der keine Angst hat zu sterben, womit willst du ihm denn Angst machen?
[45:29] Paulus in Apostelgeschichte 20 schreibt Folgendes. Wie treffend.
[45:42] Wir beginnen im Vers 19b. Dort ist die Rede von Anschlägen der Juden, die ihm widerfuhren.
[45:56] Und er sagt, naja, egal, wie ich nichts zurückgehalten habe von dem, was nützlich ist, es spielt nicht, die Frage ist nicht, macht es mein Leben einfacher oder angenehmer?
[46:10] Wir müssen lernen, richtig zu denken. Und richtig denken heißt nicht, nützt es mir, sondern nützt es Gott. Nicht fördert es meine Komfortzone, sondern fördert es sein Reich.
[46:24] Paulus sagt, ich habe nichts zurückgehalten von dem, was nützlich ist, dass sich es euch nicht verkündigt und euch die Botschaft. Die Botschaft.
[46:35] Deshalb war er unterwegs. Öffentlich in den Häusern, in denen ich sowohl Juden als auch Griechen zu Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus gerufen und bezeugt habe.
[46:49] Und nun siehe, gebunden in meinem Geist gehe ich nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird, außer, dass der Heilige Geist mir von Stadt zu Stadt bezeugt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.
[47:05] Okay, Pause. Paulus sagt, ich gehe nach Jerusalem und ich weiß, was kommt, wenn ich dort hingehe. Was kommt? Steht nicht hier, steht da.
[47:21] Was erwartet ihn? Stefan, du hast doch vorhin den Kindern gesagt, sie sollen mit ihren Ohren hören, oder? War das nur für die Kinder? Nein?
[47:31] Ah, geht, nur zur Klärung. Okay, Frage. Du musst nicht antworten. Du darfst, du musst nicht. Wenn du weißt, dass du einen gewissen Weg gehst und dort erwarten dich zu 100% Fesseln, Gefängnis und Bedrängnis.
[47:50] was würdest du was würdest du wohl machen? Einen anderen Weg nehmen. Auf jeden Fall nicht den Weg.
[48:04] Es gibt eine Menge andere Orte. Es ist ja nicht nur nach Jerusalem. Es gibt ja auch sonst noch Leute, die das Evangelium hören. Wir würden 100.000 Ausreden finden. Richtig? Wie geht Paulus damit um?
[48:18] Und siehe, ich weiß, dass das kommt. Seine Schlussfolgerung, Vers 24, aber ich nehme keine Rücksicht auf mein Leben als teuer für mich, damit ich meinen Lauf vollende.
[48:34] Er sagt, Fesseln und Bedrängnis, nicht, dass ich das oben auf meinem Wunschzettel hätte, aber wenn es so ist, so sei es. Denn, er nimmt nicht Rücksicht auf sein eigenes Leben als teuer für mich selbst, damit ich meinen Lauf vollende und den Dienst, den ich vom Herrn Jesus empfangen habe.
[48:55] Was ist der Dienst, den er empfangen hat? Was ist der Dienst, den wir empfangen haben? Was ist das, was wir von den Vorbildern lernen müssen? Zu glauben, dass Gott uns trägt in Momenten, wo uns die Knie schlottern und wir uns am liebsten verkriechen und verstecken würden und den Mund halten, damit es keine Konsequenzen für uns hat.
[49:16] Was ist sein Dienst? Was ist dein Dienst? Was ist mein Dienst? Steht da. Wir müssen noch fertig lesen. Er sagt, wenn es mich mein Leben kostet?
[49:30] Okay. Das Wichtigste ist nicht mein Leben. Wie gesagt, wir sind weit davon entfernt, meine Freunde. Ich nehme nicht an, dass irgendjemand von uns in einer lebensbedrohlichen Lage ist aufgrund des Evangeliums.
[49:45] Ihr wollt wissen, was wir lernen müssen? Glauben. Glauben. Gott sagt, just trust me.
[49:59] Vertraue mir. Du kannst zu ihm kommen, ist in Ordnung. Ja, aber schau mal hier. Gott sagt, ich weiß, aber ich bin da. Ja, aber ich weiß, ich bin da.
[50:11] Nicht umsonst, sagt Jesus den Jüngern, bleibt in Jerusalem ein bisschen Kraft empfangen. Kraft empfangen. Aus mir heraus kann ich das nicht. Du auch nicht. Aber Gott befähigt uns.
[50:24] Er beruft uns, befähigt uns, er gibt uns alles. Und dann ist er noch da. Und drum darf er sagen, hört sich fast komisch an, er darf sagen, was er will, er ist Gott.
[50:37] Geh. Mach Jünger. Ich sende euch wie Schafe unter Wölfe. Fürchtet euch nicht. Aber, was wir nicht tun dürfen, ist die Botschaft von Buße und Glauben.
[50:59] Apostelgeschichte, in keinem anderen ist das Heil als nur in Jesus Christus. Du kannst mit Leuten über Gott reden, aber nicht über Jesus und dass er der Weg, die Wahrheit und das Leben ist. Dann werden sie sauer. Aber das ist die Botschaft.
[51:13] Wir müssen sie kennen, wir müssen sie lieben, wir müssen sie festhalten. Mehr als unser eigenes Leben. Und Gott erwartet nicht von Null auf Hundert, aber diese Schritte des Vertrauens, wo ich sage, hier ist mein Leben, nimm es.
[51:35] Es gehört dir. Das ist der Höhepunkt in diesem Abschnitt und das Ende der heutigen Predigt.
[51:47] wird umgelnotet. grapes weiter. Danke.