Gefahr und Segen von Vorbildern - Teil 2

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Prediger

Martin Manten

Datum
28. Januar 2024

Transkription

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[0:00] Ja, wie Stefan angekündigt hat, fahren wir weiter. Gegen von Vorbildern. Der Text, ich lese ihn heute nicht vor, wir sind nach wie vor in Matthäus 10, 1 bis 15.

[0:16] Und wir haben gesehen und wir wissen auch aus Erfahrung, die generell entscheidende, richtungsweisende Rolle, die Vorbilder in unserem Leben einfach spielen.

[0:30] Und am ersten Sonntag dieses Jahres habe ich damit begonnen, euch aufzuzeigen, ganz generell von der Schrift her, was sie zum Thema Vorbilder sagt.

[0:43] Und dann in einem nächsten Schritt, nicht generell, sondern ganz speziell, die Vorbildfunktion der zwölf Jünger, die dann zwölf Apostel genannt werden, zu beleuchten.

[0:58] In Bezug auf die zwölf Apostel nochmal zur Erinnerung. Ihre Berufung? Außerordentlich. Außerordentlich.

[1:10] Ihre Aufgabe in der Gründungsphase der neutestamentlichen Gemeinde? Fundamental. Denn sie haben die Grundlage gelegt.

[1:21] Sonst niemand. Und ihre Rolle im Plan Gottes, im Heilsplan, der sich fortlaufend entfaltet, einzigartig.

[1:33] Einzigartig. Nun, obwohl Vorbilder, wie wir wissen, eine prägende Rolle spielen, gilt es dennoch uns bewusst zu sein, dass auch Gefahren damit verbunden sein können.

[1:52] Wir müssen diese kennen. Wir müssen sie beachten. Und wenn ich von Gefahren rede in Bezug auf Vorbilder, dann meine ich nicht primär das Offensichtliche, nämlich, dass ihr euch schlechte Vorbilder sucht und schlechte Dinge von ihnen lernt, sondern eine subtilere Gefahr, eine nicht so offensichtliche Gefahr ist, dass wir meinen, etwas von ihnen lernen zu müssen oder etwas gar nachahmen zu müssen, wozu wir gar nicht berufen sind.

[2:26] Das ist nicht Sinn und Zweck von Vorbildern. Und ich denke, ihr könnt euch damit identifizieren, die generelle Gefahr, die von Vorbildern ausgehen, kann allen voran vergleichen.

[2:48] Wie elend kann es sein, sich mit anderen immer zu vergleichen, um dann da zu landen, dass man sie entweder verurteilt oder sich selbst besser fühlt.

[2:59] Sprich, entweder ist man neidisch oder stolz. Das ist nicht gut. Das ist nicht Sinn und Zweck von Vorbildern.

[3:10] Und es ist sehr gefährlich, weil es bringt Unruhe, Parteiung, Entzweit, Unfrieden. Und zwar sehr schnell. Eine weitere Gefahr ist, dass wir völlig unrealistische Erwartungen an Vorbilder haben.

[3:28] Ein Vorbild ist nicht perfekt. Ein Vorbild ist auch nicht vollkommen. Auch die besten Vorbilder sind nicht die berühmt-berüchtigten eierlegenden Wolkmilchsäue.

[3:42] Es gibt dieses Tier nicht, das alles kann. Es gibt auch keine Vorbilder, die alles können. Wie elend wäre das, wenn es eine eierlegende Wollmilchsau gäbe, auch im Gemeindebereich.

[3:55] Irgendjemand, der alles kann, alles weiß. Aber wir müssen aufpassen, weil manchmal schleichen sich diese Erwartungen ein. Man denkt, ja, aber das und das und das und das.

[4:08] Wieso macht er das nicht? Oder wieso macht sie das nicht? Vorbilder sind Vorbilder, ja. Aber nicht vollkommen in allem. Ich möchte euch auch nochmal darauf hinweisen, auf, ich denke, eine absolut zentrale Stelle, die uns hilft, im Umgang mit Vorbildern Dinge richtig einzuordnen.

[4:32] Es ist die Stelle aus Hebräer 13,7. In Hebräer 13,7 werden wir angewiesen, gedenkt eurer Führer, den Leuten, die euch leiten, die euch das Wort Gottes gesagt haben, sehr prägnant.

[4:51] Und das, was am meisten heraussticht bei Leuten, die Führung in der Gemeinde haben, ist, dass sie Männer des Wortes sind. Das ist das, worauf der Fokus gerichtet ist.

[5:04] Gedenkt an eure Führer, die euch das Wort Gottes gesagt haben, schaut das Ende ihres Wandels an und ahmt ihren Glauben nach.

[5:19] Ahmt ihren Glauben nach. Ich glaube, es ist viel gewonnen, wenn wir verstehen und unterscheiden können, dass es nicht darum geht, Werke nachzuahmen, sondern Glauben.

[5:40] Nicht Werke, sondern Glauben. Obwohl Glaube immer zu Werken führt. Ein Glaube, der keine Werke hat, sagt, Jakobus ist tot.

[5:54] Unnütz. Aber die Werke sind das Resultat von Glauben und nicht einfach eine Imitation von etwas, was wir gesehen haben, um gut dastehen zu können.

[6:08] Sieht ähnlich aus. Aber die Motivation dahinter, der Antrieb, völlig unterschiedlich.

[6:18] Also wir sollen nicht primär die Werke nachahmen, sondern den Glauben und dann im Glauben, wie es in Epheser 2, 8 bis 10 heißt, die Werke zu tun, die Gott für uns vorbereitet hat.

[6:37] Und er hat Werke für dich und Werke für dich und Werke für mich. und wenn wir ihm glauben, dann werden wir die Werke tun, die er für uns hat, ohne dauernd vergleichen zu wollen, um uns besser zu fühlen oder vielleicht auch neidisch zu sein auf die Werke, die Gott für eine andere Person vorbereitet hat.

[7:06] Nun, in Bezug auf Matthäus 10, 1 bis 15 haben wir ganz elementar begonnen und festgehalten, letztendlich in der Gemeinde gibt es ein einziges Haupt und zwar in der Gemeinde generell, in der ganzen Gemeinde weltweit.

[7:24] Und das ist Christus. Er ist das Haupt. Er ist derjenige, der bestimmt. Dann haben wir zweitens auch gesehen, dass es ein Prinzip gibt, das sich durch die Bibel durchzieht und generell sehr vernünftig und sinnvoll und nachvollziehbar ist.

[7:43] Es ist das Prinzip, Lehre und dann Leben. Unterweisung, erklären, was, wie, warum, um dann in einem nächsten Schritt erst zu sagen, okay und jetzt mach.

[8:03] Wir sehen das auch in Matthäus beispielhaft. In Matthäus 5 bis 7 in der Bergpredigt, Unterweisung. Jesus unterweist, Jesus lehrt, was es mit dem Reich Gottes auf sich hat, dass der König anders ist, als man es sich vorstellt, dass man auf eine ganz andere Art und Weise in dieses Reich kommt, als man es sich vorstellt und dass die, die drin sind, ganz anders leben, als man sich das vorstellt.

[8:32] Zuerst erklärt er das. Zuerst kommt die Unterweisung. Dann in den Kapiteln 8 bis 9 wird er bestätigt, dass das, was er sagt, was so revolutionär anders war, auch wirklich etwas ist, auf das wir hören sollen.

[8:47] Er wird bestätigt als Überbringer einer Botschaft, die die Leute bis anhin so noch nie gehört haben. Nie.

[8:57] Er kommt und sagt, ihr habt gehört, ich aber sage euch. Ihr habt gehört, ich aber sage euch. Oh, ich hätte gerne die Gesichter der Leute gesehen. Das war etwas völlig Neues.

[9:09] Er unterweist sie, dann stellt er sicher, dass er wirklich die Autorität hat, wie es heißt, diese Dinge auch zu lehren.

[9:19] Dann in Matthäus 10 bis Ende des Kapitels 10 kommen die Anweisungen. Jetzt sagt er zu den Jüngern, okay, bewegt euch.

[9:33] In Matthäus 10 sehen wir die ersten Schritte. Das ist zum ersten Mal, dass die Jünger tatsächlich Anweisungen, Dienstanweisungen vom Herrn bekommen, was sie tun sollen und wie sie es tun sollen.

[9:49] Der dritte Punkt, den wir letztes Mal angeschaut haben, ist die Berufung. Der Herr beruft die Seinen. Er beruft sie zu sich.

[10:02] Es heißt in Vers 1, Kapitel 10, und als er seine zwölf Jünger her zugerufen hatte, er beruft sie zu sich. Und wisst ihr, Berufung ist immer etwas, was extern von uns passiert und generell können wir festhalten, dass wir dazu berufen sind, dem Herrn nachzufolgen, ihm zu dienen.

[10:26] Auch wenn Gott andere Menschen braucht, das Ziel ist immer, für alle von uns, ihm zu dienen, ihm ähnlich zu werden.

[10:40] Er, der das Haupt ist. Er, der beruft. Und er ist es eben auch, und hier fahren wir weiter, das wäre dann der vierte Punkt, er ist es auch, der uns befähigt.

[11:00] Er befiehlt nicht nur, was wir tun sollen, er beruft uns nicht nur, er befähigt. Der Sohn Gottes rüstet seine Jünger, und wir sehen dann speziell die Apostel, aber es gibt auch generell allgemeingültige Wahrheiten für uns als seine Jünger, er rüstet sie immer aus.

[11:26] Und zwar immer mit allem, was sie brauchen, um genau das, was er von ihnen will, zu tun. Nun, wenn wir in Matthäus 10 sind, der unmittelbare Kontext, das sind die zwölf Apostel.

[11:43] Die Apostel, wir lesen von ihnen, Vers 10, und er, das ist Christus, gab ihnen Gewalt.

[11:57] Es ist dieses Wort, das wir schon öfters gesehen haben, Exousia, Autorität, Macht. Am Ende der Bergpredigt sagen die Leute, uh, der redet ganz anders als die Pharisäer, der redet wie einer, der Macht hat, Autorität, Exousia ist das Wort.

[12:15] Und hier lesen wir, dass Jesus den Jüngern, die er nachher zwölf Apostel nennt, Macht gibt, die sie vorher nicht hatten, die sie brauchen, auf die sie angewiesen sind, um das zu tun, was er von ihnen will.

[12:35] Das ist nicht ein Kraftakt von ihnen selbst. Ohne diese Befähigung hätten die Apostel nicht tun können, was der Herr von ihnen will.

[12:46] Ohne die Ausrüstung vom Herrn für uns können wir alle einpacken. Keiner von uns kann nicht mal im Ansatz tun, wozu wir berufen sind.

[12:57] Es ist auch bezeichnend, dass Autorität etwas ist, was man immer bekommt.

[13:12] Das ist zumindest der Plan. Man nimmt sie sich nicht. Der Herr, Jesus Christus, Matthäus 28, sagt, mir ist alle Autorität gegeben.

[13:29] Der Vater hat dem Sohn Autorität gegeben und bestimmt damit auch in der Zeit, die er auf Erden war, was er wie tun soll.

[13:41] Im Gegenzug sehen wir dann, wie der Sohn den Jüngern, hier speziell den Aposteln, Autorität gibt. Alle Macht, alle Autorität, die es gibt, wenn es eine biblische Form davon ist, ist eine, die von Gott verliehen wird und mit dir auch das Aufgabengebiet, die Art und Weise, wie es gehandhabt werden soll und warum es so gehandhabt werden soll.

[14:16] Aber ganz wichtig, er befähigt uns, er gibt. Nun, den zwölf Aposteln hat er Macht gegeben, Zeichen und Wunder zu tun.

[14:34] Den zwölf. Das ist nicht etwas, was generell über all die Jahrhunderte hindurch etwas ist, wovon wir denken können, dass es so bleibt.

[14:45] Nein, er hat ihnen diese Autorität gegeben und es ist schon ziemlich eindrücklich, unter eine Geiste auszutreiben, jede Krankheit und jedes Gebrechen zu heilen.

[15:03] Egal, womit irgendjemand gekommen ist, sie konnten es heilen, weil er ihnen Autorität dazu gab. Sie hatten sogar Autorität, Tote aufzuwecken.

[15:16] Puh, warum gab ihnen diese Autorität? Um sie zu autorisieren, um sie zu bestätigen, damit man auf sie hört.

[15:32] Nicht sie bewundert. Nicht danach strebt, diese Werke nachzuahmen, sondern, wir haben das ausführlich behandelt, die Zeichen und Wunder begleiten immer neue Epochen in der Heilsgeschichte Gottes, wenn Menschen kommen, von Gott geschickt, mit Autorität ausgestattet und ausgerüstet, um mehr Offenbarung zu bringen.

[15:57] Und sie bekommen es, um bestätigt zu werden, als die, auf die man hören soll. Das war bei den Propheten so, es war bei Mose so, es war bei Jesus so, wir haben es gesehen, Matthäus 8 bis 9, und es war bei den Aposteln so.

[16:18] Der Auftrag, und das ist wirklich das Kernstück, um das es hier geht. Wir kommen am Schluss dorthin. Er sendet sie aus, und das gilt uns allen, wie es in Vers 7 heißt, geht hin und predigt.

[16:37] Alles dreht sich darum. Geht hin, predigt, verkündigt, sprecht das Wort Gottes.

[16:51] das ist unsere Aufgabe. Das ist das, was in, am Ende von Kapitel 9 eingeleitet wird, wenn es heißt, dass wir zum Vater der Ernte beten sollen, dass er Arbeiter aussende.

[17:06] Unsere Arbeit, unsere primäre Arbeit, ist das Wort Gottes zu verkünden. Das Reich, wie es heißt, und sprecht Vers 7, das Reich, der Himmel ist nahe gekommen.

[17:24] Das ist unsere Botschaft. Nun, die Apostel hat er befähigt, was auch nötig war damals, durch Zeichen und Wunder als Überbringer dieser Botschaft autorisiert zu werden.

[17:38] Was bedeutet das für uns? Nun, uns hat er nicht mit apostolischer Exusierautorität ausgestattet, um Zeichen und Wunder zu tun. Das ist nicht mehr nötig.

[17:51] Wir haben die ganze Schrift, alles, was wir brauchen, aber uns hat er auch etwas gegeben, das Power hat, nämlich sein Wort.

[18:04] Sein Wort, von dem es in Kolosser 3, 16 heißt, lasst das Wort Gottes reichlich in euch wohnen. Und meine Freunde, wenn wir sie irgendwo in die Welt hinaustragen wollen, dann muss es erst mal bei uns wohnen.

[18:20] Es muss erst bei uns die Kraft entfalten und uns verändern, weil ich kann nichts geben, was ich nicht habe. Lasst das Wort Gottes reichlich in euch wohnen.

[18:37] Am Schluss ist es so, dass alles steht und fällt mit dem Wort Gottes. Alle Kraft ist an das Wort Gottes gebunden.

[18:51] Es ist das Wort, das sowohl unser Heil, sprich unsere Rettung bewirkt, als auch anschließend unsere Heiligung. Alles im Wort.

[19:05] Wunder haben diese Kraft nicht. Es ist noch nie irgendjemand mittels eines Wunders errettet worden. Wunder haben noch nie Leute in der Heiligung vorangebracht.

[19:22] Aber das war Gottes sehr wohl. Wir lesen das in Römer 1,16 wo Paulus sagt, so schäme ich mich denn des Evangeliums nicht.

[19:36] Denn es ist eine Kraft Gottes zur Errettung. Und in Römer 10,17 hält er fest, so kommt der Glaube aus der Predigt.

[19:54] Die Predigt aber aus dem Wort. Das Heil, die Errettung ist gebunden an die Verkündigung des Wortes Gottes. Die Heiligung, die darauf folgen soll, ist auch gebunden an das Wort Gottes.

[20:12] Jesus betet ausdrücklich dafür in Johannes 17,17 Der Sohn bittet den Vater um Folgendes. Heilige sie in der Wahrheit.

[20:27] Dein Wort ist Wahrheit. Umkehrschluss, kein Wort, keine Wahrheit. Keine Heiligung. Es gibt keine Heiligung im biblischen Sinne, ohne das Wort Gottes.

[20:48] Und im Korinther Brief, und wir müssen uns dessen einfach bewusst sein, das ist mit ein Grund, warum Paulus festhält, dass er sich nicht schämt, weil dieses Wort war, ist und es wird sich nicht ändern.

[21:08] Für viele nichts anderes als Torheit. Das dümmste, was man überhaupt machen kann, wir lesen das nicht umsonst im Korinther Brief, einer Gemeinde, die sehr darauf aus war, auf spezielle Zeichen und Wunder und spezielle Gaben, und Paulus hält dort von Anfang an fest, 1.

[21:35] Korinther 1, 18, denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit, das dümmste, sie lachen darüber, sie denken, kann ja wohl nicht dein Ernst sein, Adam und Eva, wirklich?

[21:55] Ja, wirklich, genau so ist es, das ist nicht ein Bild, das ist nicht ein Mythos, das ist nicht eine Fabel, das ist nicht eine Legende, das ist Tatsache.

[22:07] Nun, währenddem es für die, die verloren gehen, Torheit ist, heißt es im zweiten Teil von Vers 18, uns aber, die wir errettet werden, Gottes Kraft.

[22:27] Es gibt nur einen Grund, warum Menschen errettet werden, weil sie das Wort Gottes hören und der Geist Gottes, der der Autor des Wortes Gottes ist, ihnen Licht gibt, damit sie ihre Sünde erkennen und zur Buße geführt werden.

[22:45] Paulus führt weiter aus im ersten Korinther Brief, meine lieben Freunde, wenn wir diese Wahrheit nicht verstehen, verinnerlichen und festhalten mit allem, was wir sind und haben, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis wir davon abweichen, weil wir die Torheit nicht ertragen, weil wir das ausgelacht werden nicht wollen, weil wir denken, dass es nicht funktioniert und meinen, wir wüssten besser, wie man Leute für den Herrn gewinnt.

[23:15] nicht nicht erfinden, aber wir sollen treu sein. Paulus schreibt weiter, 1.

[23:25] Korinther 1, 21, denn weil ja in der Weisheit Gottes die Welt durch die Weisheit Gott nicht erkannte, gefiel es Gott wohl durch die Torheit der Predigt.

[23:40] Und Predigt ist nicht nur das, was heute hier von der Kanzel passiert, es ist einfach grundsätzlich ein Ausdruck, die Verkündigung durch das Reden des Wortes Gottes, es gefiel Gott durch diese törichte Geschichte in den Augen derer, die verloren gehen, die Glaubenden zu erretten, weil ja sowohl Juden Zeichen fordern, als auch Griechen Weisheit suchen, wir aber predigen und zwar Christus und ihn als gekreuzigt den Juden ein Anstoß, den Nationen eine Torheit, dem Berufenden selbst aber, sowohl Juden als auch Griechen Gottes Kraft.

[24:28] Glaubst du, dass das reicht? Glaubst du, dass hier drin alles ist, was wir brauchen? du kannst ganz einfach rausfinden, ob du das glaubst.

[24:42] Lebst du danach und lernst du es? Das ist der Indikator dessen, was du wirklich glaubst in Bezug auf die Schrift.

[24:55] Und das Wort Gottes hat nicht nur Kraft, uns zu retten, uns zu erretteten zu machen, sondern es macht uns zu Kindern.

[25:11] Zu Kindern des Vaters im Himmel. Das ist unser nächster Punkt, den wir hier lernen wollen, anhand dieses Berichtes von Matthäus.

[25:24] Nummer fünf, die Beziehung. es geht um die Beziehung. Der Sohn Gottes kennt nämlich all die Seinen mit Namen.

[25:38] Wir lesen es hier in Matthäus 10, die zwölf werden mit Namen genannt.

[25:49] Petrus, Andreas, Jakobus, Zabedeus, Johannes, Philippus, Bartholome, Thomas und so weiter. Bei einigen kommen sogar noch ein paar Erklärungen hinterher. Nun, die generelle Wahrheit, die zeitlose Wahrheit diesbezüglich ist, wenn er die Apostel damals, und er kennt auch alle Namen aller, die er berufen hat, die ihm gehören.

[26:14] Das bedeutet, dass er uns mit Namen nennt. Erstens, dass er weiß, wer wir sind. Er weiß genau, wer dazugehört und wer nicht.

[26:28] Und es ist nicht einfach, dass er den Namen kennt, sondern wenn es heißt, dass er uns mit Namen kennt und dass er uns mit Namen nennt, wird dadurch zum Ausdruck gebracht, eben auch, dass wir Teil der Familie sind.

[26:44] Wir sind nicht nur eine Schar von Erretteten. Es gibt eine Menge Leute, ich weiß, sie sind errettet, aber ihren Namen kenne ich nicht. Ich habe nicht diese Beziehung zu ihnen, aber hier wird einmal mehr beleuchtet, diese Vater-Kind- Beziehung.

[27:02] Die Beziehung der Erretteten, die zu Kindern geworden sind, die adoptiert worden sind und in einer Beziehung zum lebendigen Gott stehen. Er kennt dich nicht nur, wenn es heißt, dass er dich kennt, bedeutet das auch, dass er dich liebt.

[27:18] Denn seine Liebe ist der Anlass dafür, dass du sein Kind werden konntest. Zweitens, dich zu kennen, bedeutet auch, nicht nur, dass er weiß, wer du bist, er weiß, wie du bist.

[27:35] Er weiß, wie du bist. Er weiß, wie wir beschaffen sind. Er kennt unser Wesen. Hebräer 4, 13 lesen wir, dass wir nicht einen hohen Priester haben, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten, sondern in allem versucht worden ist, wie wir nur ohne Sünde.

[27:58] Er kennt uns, wer wir sind, wie wir sind, unsere Gaben, unsere Stärken, unsere Schwächen.

[28:12] Er wusste, dass Judas ihn verraten würde, das war ihm nicht verborgen. Er weiß alles und er weiß, wie er mit uns umzugehen hat.

[28:25] Es ist so herrlich, in Johannes 10, dem Kapitel, wo Jesus uns vorgestellt wird, als der gute Hirte, man überliest es schnell, Vers 27, er kennt seine Schafe, und zwar alle, mit Namen, und er weiß, wie wir als Schafe beschaffen sind.

[28:52] Es sind seine Schafe und seine Schafe zeichnen sich dadurch aus, dass sie seine Stimme hören und ihm folgen.

[29:07] Ein Schaf, ein Kind Gottes ist eine Person, die grundsätzlich das tun will, was Gott will.

[29:23] Das zeichnet uns aus. das ist das, was Gott in der Neugeburt in unsere Herzen hineinlegt. Leute, die sich dauernd zieren und Mühe haben und sich irgendwie unterdrückt fühlen oder keine Ahnung was, aufgrund dessen, was Gottes Wort lehrt.

[29:46] Es geht nicht darum, dass wir es immer gleich tun, wir kennen alle die Kämpfe, die wir haben, aber diese Bereitschaft zu sagen, du hast recht, ich will, hilf mir, ist etwas, was Schafe auszeichnet.

[29:59] Wo das nicht zu finden ist, wir haben das gestern auch kurz im Membership kurz angeschaut, gibt es nur zwei Optionen, entweder ist das Schaf ernsthaft krank oder verwirrt oder es ist ein Bock, es ist gar kein Schaf.

[30:16] Böcke wollen nichts zu tun haben mit dem guten Hirten und ihm folgen, aber Schafe wollen generell folgen. Das ist das, was der Herr sagt.

[30:29] Er kennt sie, sie hören ihm, sie folgen ihm. Nun, er weiß, wer wir sind, er weiß, wie wir sind und drittens weiß er auch, was er dir an mir zumuten kann, weil er uns kennt, weil er uns liebt, weil er uns gemacht hat, befähigt und ausgerüstet hat und er weiß, was er uns gegeben hat und er weiß auch und wir sollen uns daran erinnern, wir haben es heute morgen gesungen, den Kindern erklärt und dann selber nochmal gesungen, er ist immer da.

[31:12] Es ist nicht nur, was er gegeben hat, er ist immer da und deshalb weiß er sehr wohl, was er uns zumuten kann und wir sollten darauf vertrauen, dass das, was er in unser Leben bringt, das ist, was er in unserem Leben haben will, damit wir wachsen und das, was kommt in Matthäus 10, Vers 16 ist nicht unbedingt das, was wir so intuitiv auf unseren Wunschzettel schreiben würden, aber es ist das, was der Herr den Seinen zumutet, weil er weiß, so wachsen sie und so wächst sein Reich, so wird die Botschaft in diese Welt hinausgetragen, die diese Botschaft hören muss und er beginnt ja ganz entspannt in Vers 16, siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe, das ist ja nur der Anfang, es kommt dann noch einiges dazu und man würde doch meinen, ein guter Herde würde das doch nie tun, doch, weil er dich besser kennt als du dich selbst, wie wichtig zu lernen, im Glauben festzuhalten, dass er weiß, was er tut und dass alles, was er tut, motiviert ist durch seine Liebe, durch seine Güte, durch seine Gnade zu uns, er hat nie gesagt, dass alles einfach wird, aber er hat gesagt, dass er immer da ist, das hat er sehr wohl gesagt.

[32:52] Nun, in unmittelbarem Kontext, wiederum in Matthäus 10, Bezug auf die zwölf Jünger, die Apostel genannt werden, die er kannte, die er mit Namen nennt, was war der gemeinsame Nenner, was verbindet die zwölf, diese zwölf Apostel und es war die Bereitschaft, eine Entscheidung, eine Entscheidung, die sie getroffen haben, alle wurden vor diese Entscheidung gestellt.

[33:21] Jesus sagt, lass alles liegen, folg mir nach. Einige haben es getan, sich dafür entschieden, weil sie ihm vertraut haben, dass er für sie sorgen will, andere nicht. Die Entscheidung, die Bereitschaft, ist unsere Verantwortung.

[33:41] Diese zwölf, obwohl einer von ihnen falscher war, haben sich entschieden, ihm nachzufolgen. In Hingabe.

[33:53] Sie haben sich entschieden, von ihm zu lernen. Sie haben sich entschieden, zu dem, was die Klammer um den Römerbrief bildet, im Glaubens gehorsam zu leben.

[34:05] zu glauben, und zwar zu glauben auf eine Art und Weise, die gehorsam bewirkt. Und der gemeinsame Nenner war nicht, dass sie zur geistlichen Elite gezählt hätten.

[34:17] Ganz im Gegenteil. Der gemeinsame Nenner war nicht, dass sie zur geistlichen Elite zählten, aber dass sie geistlich wachsen wollten.

[34:29] Und sie wussten, bei wem sie wachsen werden. Und deshalb waren sie bereit, was immer der Herr fordert, stehen und liegen zu lassen und sich dahin senden zu lassen und auf ihn zu vertrauen, dass er das tut, was er gesagt hat.

[34:50] Es ist so, wie wir es in 2. Chronik 16, 9 lesen. Männer und Frauen, die so ticken, kann Gott gebrauchen, will Gott gebrauchen und wird er gebrauchen.

[35:08] Es sind nicht die mit den meisten Theologieabschlüssen oder die, die rein äußerlich irgendetwas darstellen und wir denken, der ist es oder der ist es.

[35:18] Das hat schon bei David nicht geklappt. Alle anderen Brüder wurden vorgeschoben, aber Gott hat sich David ausgesehen, weil er sein Herz sah, weil er wusste, wie er tickt.

[35:29] Und in 2. Chronik 16, 9 heißt es, die Augen des Herrn durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, die ungeteilten Herzens auf ihn vertrauen.

[35:43] Er weist sich mächtig. Wiederum, es ist seine Kraft. Von uns erwartet er nur, dass wir ihm vertrauen.

[35:56] Dass wir ihm vertrauen. Dass wenn er sagt, geh, geh. Wenn er sagt, bleib, bleib. Wenn er sagt, tu dies, tu das. Wenn er sagt, mach es so, mach es so. Und er braucht Menschen mit unterschiedlichsten Gaben.

[36:14] Er gibt unterschiedliche Aufgaben. Er nimmt Menschen mit unterschiedlichsten Charakteren. Denn eins kann ich euch garantieren.

[36:25] diese Truppe von 12 Aposteln, das war ein echt bunt gemischter Haufen in jeder Hinsicht. Natürlicherweise hätten die sich alle an den Haaren genommen und es hätte nur Zaff gegeben.

[36:40] Aber das, was sie eint, ist die Entscheidung, ihrem Herrn zu vertrauen. Falls ihr Lektüre sucht, dieses Buch, 12 ganz normale Menschen, beschreibt die 12 Jünger, bringt das Ganze in einen Kontext.

[36:58] Ich kann es euch sehr empfehlen. Es ist sehr hilfreich, weil, naja, die Gemeinde ist ja auch ein ziemlich bunt gemischter Haufen mit Leuten mit unterschiedlichen Gaben und Aufgaben und Charakteren.

[37:11] das ist kein Hindernis, das ist Gottes Plan. Das ist sein Plan, dass wir so wachsen. Es entspricht eben nicht Gottes Plan, dass wir alle gleich sein sollen wie Zinnsoldaten, okay?

[37:29] Aber, dass wir alle dem gleichen Herrn dienen, weil wir ihn lieben und zwar so dienen, wie er es will und alle am gleichen, nicht nur am gleichen Strick ziehen, ihr kennt Seil ziehen, oder?

[37:48] Was noch wichtig wäre, ist, dass wir alle in die gleiche Richtung ziehen. Hilft, okay? Wenn du als Team gewinnen willst und er möchte auch, dass wir alle an das gleiche Wort glauben und das die Grundlage ist für alles, was wir sind und tun.

[38:09] Das will er sehr wohl. Was will er? Er will nicht Gleichförmigkeit, aber Einheit. Einheit ist so wichtig. Wo Einheit herrscht, können die größten Stürmer des Lebens bewältigt werden.

[38:25] Wo keine Einheit ist, ist alles falsch. Egal, was du sagst, egal, wie du sagst, egal, was du machst, das ist falsch.

[38:39] Einheit. In ihm. Nicht in der Art und Weise, wie wir ticken oder gestrickt sind. Einheit. In ihm. Hört zu. Epheser 4, 1 bis 6.

[38:50] Paulus schreibt, nachdem er drei Kapitel unterwiesen hat, jetzt die Anweisung. In den ersten drei Kapitel erklärt er ganz kurz, was für eine gewaltige Errettung Gott gewirkt hat und was das alles bedeutet.

[39:06] Um dann zu sagen, okay, weil Gott so ein Gott ist und euch auf diese Art errettet hat und euch all das gegeben hat, so ermahne ich euch nun.

[39:21] Nun heißt, nachdem ich das alles erklärt habe, jetzt ist der Moment, wo es darum geht, macht etwas, lebt danach. Genau wie bei den Jüngern.

[39:34] Matthäus 5 bis 7, Unterweisung, Kapitel 10, bewegt euch, geht, macht. So ermahne ich euch nun, ich der Gebundene im Herrn, dass ihr die Berufung, und er ist der Berufende, würdig wandelt.

[39:55] Man soll sehen, wem ihr gehört. Von Königskindern wird ein bestimmtes Benehmen erwartet. Oh ja, wir sind auch Königskinder.

[40:06] Und es gibt einen würdigen Wandel, und einer, der alles andere als würdig ist. Wir sind aufgerufen, würdig zu wandeln, entsprechend der Berufung, zu der ihr berufen worden seid.

[40:21] Wie braucht, oder wie geht das, was ist die Essenz, was wir wirklich brauchen? Wer hat es gedacht? Indem ihr mit aller Demut und Sanftmut, mit Langmut, einander, so unterschiedlich wie wir sind, in Liebe ertragt.

[40:51] man nicht immer gleich die Flinte ins Korn werft, Löffel abgibt, ein Riesentheater macht, aus jeder Mücke ein Elefanten, Demut, Sanftmut, Langmut, einander, Liebe ertragend, eifrig bemüht.

[41:13] Das heißt, das riecht ein bisschen nach Einsatz. Das passiert nicht einfach so. Du und ich sind gefordert. Wir sollen uns Mühe geben, was zu tun. Die Einheit des Geistes zu bewahren.

[41:26] Wir müssen sie nicht schaffen. Wir müssen nur schauen, dass wir nicht der Elefant im Porzellanladen sind, der alles kurz und klein trägt. Bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.

[41:41] Und dann sagt er, ein Leib, ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung, eurer Berufung, ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater.

[42:02] Hier habt ihr wieder diesen Familienaspekt. Ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen. Einheit. In aller Verschiedenheit.

[42:13] In all den unterschiedlichen Gaben und Wesensprägungen, die Gott in uns gewirkt hat, trotzdem Einheit. Und diese Beziehung, dieses Einssein in Christus, von dem lesen wir auch in Johannes 17, wo Jesus nochmal explizit dafür betet.

[42:35] Warum? Johannes 17, 20 bis 21, er hat schon für etliche Dinge gebetet, gegen Ende ist das ein Gebet.

[42:49] Aber nicht für diese allein, also nicht nur für die Zwölf, bitte ich, denn das sind die, die da waren, sondern für die, die durch ihr Wort an mich glauben.

[43:04] Das Wort, das durch Zeichen und Wunder autorisiert wurde. Aber alles, was wir brauchen, ist das Wort von denen, die autorisiert wurden. Er sagt, für sie bete ich und für alle. Ihr glaubt an das, was sie aufgeschrieben haben.

[43:17] Das, was er hier betet, gilt nicht nur für die Zwölf, es gilt auch für uns, denn er sagt es ausdrücklich, wenn wir glauben, was sie uns aufgeschrieben haben.

[43:31] Aber nicht für diese allein, bitte ich, sondern auch für die, die durch ihr Wort, das ist das Mittel, das gebraucht wird, an mich glauben. Und es kommen drei damit, drei Absichtserklärungen, damit sie alle eins sein.

[43:50] Das ist das Gebet des Sohnes zum Vater. Damit sie alle eins sein. Wie du, Vater, in mir und ich in dir.

[44:03] Das ist ein ziemlich hohes Level an Einheit. Damit, damit Nummer zwei, damit auch sie in uns eins seien.

[44:15] und dann das Schlussresultat, damit die Welt glaube. Damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast, meine lieben Freunde.

[44:26] Wenn wir zerstritten sind, wenn wir unsere Dinge nicht klären, wenn wir nicht Vergebung praktizieren, wenn wir nicht diese Einheit bewahren können bei all den unterschiedlichen Prägungen und Dingen, die wir mitbringen, dann sind wir ein unglaubwürdiges Zeug.

[44:45] Das ist ein unglaubwürdiges Zeugnis in dieser Welt. Jesus sagt, das ist so wichtig und er bittet für diese Einheit, die auch von uns fordert, Demut, Langmut, Sanftmut, einander ertragen.

[44:59] Ertragen heißt, naja, wäre jetzt nicht unbedingt das, was ich mir gewünscht habe, aber um der größeren Sache wille, mache ich kein Theater daraus, damit die Welt glaube.

[45:13] Wir beschäftigen uns, und das ist gut so ausführlich, mit Evangelisation. Aber sie beginnt hier mit uns allen. Haben wir Einheit?

[45:27] Bewahren wir Einheit? Setzen wir alles daran, in Einheit miteinander zu leben, damit die Welt glauben kann, was wir erzählen?

[45:42] Nun, Einheit bedeutet auf der anderen Seite nicht, dass wir Uniform sind. Denn Gott ist ein Gott, der Kinder zeugt und nicht Klone.

[45:57] Er klont uns nicht, dass alle genau gleich sind. Wir sind Kinder, nicht Klone. Aber wir sollen diese eine Gesinnung haben, Philippa 2,5, diese Gesinnung sei in euch.

[46:10] Und es ist eine Gesinnung des Dienens, des sich Erniedrigens, des anderen höher achten als uns selbst. Um somit den unterschiedlichsten Gaben, die Gott gegeben hat, zu dienen.

[46:25] Und zwar ihm. Dem, was er will. So, wie er will. Und nebst der Berufung und der Befähigung finden wir in Römer Bild dafür.

[46:41] Ein Bild, das nicht viel Erklärung bedarf. Denn es ist ziemlich selbsterklärend. Das Bild des Leibes Christi.

[46:52] Hier wird es in wenigen Versen beschrieben. Und genau das soll der Leib sein. Genau das wollen wir anstreben als Gemeinde Hoffnung und Licht.

[47:03] Hier. Römer 12,3-8, Punkt Nummer 6. Das Bild des Leibes Christi. Und übrigens, Römer 1-11, Unterweisung.

[47:20] Lehre. Römer 1-11 lehrt Paulus, was es mit dem Evangelium auf sich hat. Um dann, in gewohnter paulinischer Manier, Römer 12,1 zu beginnen.

[47:32] Ich ermahne euch nun, Brüder. Ja? Ach, die Schwestern auch. Ihr könnt euch nicht einfach zurücklehnen und danken. Cool, das ist nur was für die Brüder.

[47:44] Nein, es ist für uns alle. Geschwister. Machen wir es so. Okay? Dann fühlen sich hoffentlich alle angesprochen. Jesus lehrt, damit wir wissen, wie wir leben sollen.

[47:56] Immer. Wir müssen zuerst wissen, wer er ist, was er will, wie es getan werden soll. Aber dann ist der entscheidende Punkt und da kommt er immer hin.

[48:09] Und jetzt mach. Denn ich habe dir alles gegeben. Und ich bin bei dir. Worum geht es hier? Römer 12,3-8. Denn ich sage, Kraft der Gnade, die mir gegeben ist.

[48:27] Er hat sie bekommen. Jedem unter euch. Ich habe ungefähr 10 Stunden Wortstudie gemacht, was jedem bedeutet im Originaltext.

[48:40] Wisst ihr, was es bedeutet? Jeder. Es betrifft jeden. Niemand. Absolut niemand kann sagen, das ist nicht für mich.

[48:54] Doch, das ist für dich. Und für mich. Für uns alle. Jedem unter euch. Dass er nicht höher von sich denke, als sich zu denken gebührt, sondern dass er auf Bescheidenheit bedacht sei.

[49:08] Und zwar, wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat.

[49:20] jeder von euch hat, so wie Gott es will, Glauben bekommen. Er hat dir genau das gegeben, was er will und was du brauchst.

[49:36] Denn, jetzt kommt eine Begründung, gleich wie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder, aber dieselbe Tätigkeit haben.

[49:50] Ein Leib nur aus Händen wäre nicht handlich. Ein Leib nur aus Ohren naja, sieht lustig aus und ist unbrauchbar.

[50:03] Gleich wie wir an einem Leib viele Glieder besitzen, nicht alle Glieder, aber dieselbe Tätigkeit haben, so sind auch wir. die vielen ein Leib in Christus und als einzelne untereinander Glieder.

[50:18] Es gilt also nicht, wie schon vorhin gesagt, die Werke anderer, wie vorbildlich auch immer sie sein mögen, zu kopieren. Wir müssen nicht kopieren, sondern kapieren.

[50:34] Welches Glied bin ich am Leib? Und es geht nicht um die einzelnen Glieder, es geht um den Leib beziehungsweise um das Hauptselbst. Es geht nicht um dich und mich. Und alles, was du hast, hast du eh bekommen.

[50:45] Ich auch. Denn Korinther sagt, was habt ihr, was ihr nicht bekommen habt? Und wenn ihr es bekommen habt, was rühmt ihr euch, als hättet ihr es nicht bekommen? Wir können, wir dürfen, wir sollen uns nichts darauf einbilden, okay?

[50:59] Aber treu sein. Treu sein. Denn jeder Einzelne hat etwas bekommen. Vers 6. Wir haben aber verschiedene Gnadengaben.

[51:13] Ist okay. Einige können alle singen, einige können sehr gut singen, einige können Instrumente spielen, einige können gut mit Kindern, einige können das, einige können jenes, so wie Gott Gaben gibt.

[51:28] Denn wir haben verschiedene Gnadengaben, gemäß der uns verliehenen Gnade. es sei Weissagung, lasst uns Weissagen nach dem Maß des Glaubens.

[51:39] Es sei Dienst, so lasst uns bleiben im Dienst. Es sei der Lehrt in der Lehre, es sei der Ermahnt in der Ermahnung, der gibt in Einfall, der vorsteht mit Fleiß, der Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit.

[51:54] Meine lieben Freunde, der Segen liegt darin, Glauben nachzuahmen, nicht Werke, nicht kopieren, sondern kapieren, was das Maß des Glaubens ist.

[52:06] Wie es heißt, Vers 3, wie Gott jedem Einzelnen das Maß des Glaubens zugeteilt hat. Und in Vers 6, und er dir Gnadengaben verliehen hat.

[52:20] Okay, wer ist der Ergebende? Wer gibt? Gott. Denkst du, er hat einen Fehler gemacht? Denkst du, das heißt, irgendwo zu kurz gekommen?

[52:33] Denkst du, du musst bei ihm die Türen einrennen, um eine Gabe zu bekommen, die er nicht verliehen hat und die er auch nie verleihen wird? Weil in dem Moment, wo wir errettet werden, gibt er uns das, was wir brauchen.

[52:46] Es geht nur darum, das zu erkennen und es zur Entfaltung zu bringen, zum Nutzen des Leibes. Gott gibt, wie er will.

[52:56] und deshalb müssen wir auch nicht vergleichen. Die Art der Gabe, das Maß der Gabe, du hast und ich auch genau das bekommen, was Gott dir geben wollte, damit sein Wille hier auf Erden geschieht.

[53:20] dafür beten wir eigentlich. Wenn Jesus die Jünger anleitet, wie sie beten sollen, beten wir, dein Wille geschehe.

[53:33] Gott wusste schon, was er will und was er gibt, als er uns das Maß des Glaubens zugeteilt und Gnadengaben verliehen hat.

[53:45] Das heißt, wenn wir dieses Bild des Leibes verstehen und schau dein Eigenleib an, dann hast du eine super Illustration und im Glauben an Gott die Werke tun, die er für uns vorbereitet hat.

[54:03] Nicht die, die wir uns aussuchen, nicht die, auf die wir neidisch sind, weil andere sie machen. Die, die er vorbereitet hat, zu denen er dich befähigt hat, zu denen er dich berufen hat, zu denen er dich ausgerüstet hat.

[54:19] Dann können wir nicht nur die potenzielle Gefahr, die von Vorbildern ausgehen kann, vermeiden. Nein, wir können ein Segen sein füreinander und ein Segen in der Welt, weil wir Einheit haben in ihm, weil wir einverstanden sind mit dem, was er gegeben hat und wie er uns führt und leitet.

[54:47] Und wenn wir das verstehen und festhalten, dann wird Einheit und Frieden in der Gemeinde bewahrt und gefördert.

[55:00] Dann können wir einander zu Glaubensschritten ermutigen, nicht Werke kopieren, sondern einander ermutigen, im Glauben voranzugehen.

[55:10] dann gedeiht die Gemeinde als Ganzes unter der Leitung des Hauptes, der gibt, wie er will. Dann sind wir ein glaubwürdiges Zeugnis in dieser Welt.

[55:24] Und dann wird die Ernte, die groß ist, eingefahren. Als Arbeiter gilt es zu erkennen, wo Gott uns in seinem Erntefeld hingestellt hat.

[55:39] Begabt, um genau das zu tun, damit seine Ernte, seine Ernte eingefahren wird.

[55:51] Lass uns dafür beten, uns prüfen. Wem dienen wir?

[56:06] Bin ich zufrieden mit den Gaben und dem Maß, wie er, der keine Fehler macht, mir zugeteilt hat?

[56:17] Und dann lasst uns gemeinsam einander ermutigen, und helfen, diese Gabe zu fördern, als Gemeinde um dem einen Haupt, und es gibt nur eins, zu dienen, damit er geehrt und verherrlicht wird.

[56:33] Lass uns beten. Treue Gott und Vater, du berufst, du befähigst, du befähligst zu Recht, denn du bist das Haupt, du bist der König der Könige, du rüstest uns aus mit allem, was wir brauchen und bist bei uns und du bist unser guter Hirte, du bist unser Herr, du bist unser Heiland, Vater im Himmel, wir dürfen nicht nur Errettete sein, sondern deine Kinder, Teil der Familie und wir sind reich beschenkt, Herr, vergib, wenn wir oft meinen, wir seien zu kurz gekommen, lass uns erkennen, nicht nur, was wir in dir haben, sondern wer du bist und wer wir sind in dir, um dann mit Freude und Dankbarkeit zu erkennen, wo du uns höchst persönlich in deinem

[57:38] Leib platziert hast, damit dein Wille geschehe, er bewahre uns vor Eigenwilligkeit, bewahre uns davor, neidisch zu sein oder stolz, bewahre uns davor, meinen kopieren zu müssen, um Gewinner zu sein, sondern lass uns vielmehr kapieren, wer du bist und wer wir sind und wie wir dir dienen, so, dass dein Name geehrt wird, dein Zeugnis glaubwürdig ist, auf das wir als Geschwister in Einheit reifen und hinwachsen zu dir und auf das viele, die verloren sind, errettet werden durch das glaubwürdige Zeugnis und all das bedanken wir dir allein.

[58:23] Du bist der Geber aller guten Dinge und Herr, dafür danken wir dir. Amen.