[0:00] Ja, Weihnachten, Weihnachtszeit, sie wird von vielen gerne als eine Zeit des Lichtes oder der Lichter, eine Zeit der Liebe bezeichnet.
[0:19] Und Weihnachten steht oft für viele auch als Familienzeit, richtig? Man sieht die Leute oft nicht, auch seine eigenen Kinder oder Verwandten, aber irgendwie Weihnachten hat eine magische Anziehungskraft.
[0:37] Jeder macht sich auf, die meisten machen sich schick, man kommt zusammen, man hat Geschenke eingepackt und hofft, dass man ein paar besinnliche, ruhige, freudige Momente mit einander verbringen kann.
[0:58] Familienzeit, Familie. Und Familie ist eine gute Sache. Es ist sogar eine sehr gute Sache. Denn Familie entspringt und entspricht dem Plan unseres Vaters im Himmel.
[1:17] Als er die Menschen schuf, hat er gleich von Anfang an auch Familie geschaffen. Das ist keine Erfindung von uns Menschen. Familie ist eine Sache des Vaters im Himmel.
[1:35] Und er sagt, es war sehr gut. Es war nicht nur sehr gut, es war vollkommen. Man muss nichts dran rumschrauben oder drehen oder verbessern.
[1:49] Aber wie so oft. Was sehr gut begann, entwickelte sich leider sehr schnell in eine Richtung, die man ohne zu übertreiben als tragisch und katastrophal bezeichnen muss.
[2:07] Plötzlich hing der sogenannte Familiensegen ziemlich schief. Und zwar nachdem Adam und Eva im Paradies im Garten Eden gesündigt haben.
[2:22] Aus dem Garten Eden wurde Elend. Aus Freude Frust. Aus Gemeinschaft Feindschaft.
[2:33] Überall. Und anstatt Leben in der Fülle ging es plötzlich ums nackte Überleben. Dass man überhaupt noch über die Runden kommt.
[2:45] Und was sehr hilfreich war, ist, dass Adam dann Eva die Schuld in die Schuhe schiebt. Eva sieht sich als Opfer der Schlange.
[2:56] Also keiner ist verantwortlich. Das machen wir gerne. Uns in die Opferrolle stellen. Und entweder ist jemand oder etwas schuld. Und dann waren da noch die beiden Söhne.
[3:09] Erste Familie. Und der eine schlägt seinen Bruder. Was für eine Familie. Was für ein Start.
[3:24] So schnell. Oder wie schnell. Kann aus Segen. Ein kompletter Scherbenhaufen werden.
[3:38] Und das ist traurig und bitter. Aber leider ist es noch nicht mal alles. Denn nicht nur die familiären und zwischenmenschlichen Beziehungen hier auf dieser Erde, haben seit 1. Mose 3 Gelinde gesagt, gelitten und sind etwas angespannt.
[3:59] Nein, auch unsere Beziehung, die Beziehung zwischen Geschöpf und Schöpfer, zwischen Gott und Mensch, ist arg in Mitleidenschaft gezogen worden.
[4:17] Beziehungschaos. In jeder Hinsicht. Familie. Unter den Menschen. Die Menschen mit Gott. Gibt es für diese Geschichte irgendeine Hoffnung?
[4:30] Gibt es irgendein Licht? Ein Silberstreifen am Horizont? Oder müssen wir uns einfach damit abfinden und irgendwie über die Runden kommen?
[4:43] Und es ertragen? Und bei Gott gibt es immer Hoffnung. Er ist der Gott der Hoffnung. Bei ihm gibt es immer Hoffnung.
[4:58] Und wenn wir heute, so wie wir es jedes Jahr machen, Weihnachten feiern, dann wollen wir uns eben daran erinnern, dass in Bethlehem, wie wir es vorhin gesungen und gehört haben, ein Kind zur Welt kam.
[5:12] Und mit diesem Kind ist Hoffnung und Licht in eine finstere, verlorene Welt gekommen. Es gibt Hoffnung.
[5:24] Es gibt Licht. Ich möchte euch bitten, eure Bibel aufzuschlagen. Wir lesen gemeinsam den Predigtext für heute. Matthäus, Kapitel 11.
[5:39] Matthäus, Kapitel 11, die Verse 25 bis 30. Kapitel 11, die Verse 25 bis 30.
[6:19] Kapitel 11, die Verse 25 bis 30.
[6:49] Und so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
[7:02] Der Titel der Predigt lautet Weihnachten, eine Familienangelegenheit. Weihnachten ist durch und durch eine Familienangelegenheit.
[7:15] In unserem Text, den wir gerade gelesen haben, sehen wir zuerst den Vater im Himmel. Dann ist auch die Rede von Unmündigen, von Verlorenen, von verlorenen Söhnen und Töchtern.
[7:32] Und der Sohn, Gottes Sohn, Gottes Sohn, der gekommen ist. Christus, der Sohn Gottes, ist vom Vater in diese Welt gesandt worden.
[7:45] Und er ist gekommen. Er hat sich senden lassen. Und er ist gekommen, damit wir zu ihm kommen.
[7:58] Und durch ihn zum Vater kommen. Er ist gekommen, damit verlorene, hoffnungslose Menschen Teil der himmlischen Familie werden können.
[8:14] Johannes 1, 11 bis 12 heißt es, er kam zu seinem Volk, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. All denen jedoch, die ihn aufnahmen und an seinen Namen glaubten, gab er Recht, Gottes Kinder zu werden.
[8:35] Also wenn wir es werden müssen, heißt es, wir sind es nicht. Wir sind alle Gottes Geschöpfe, das stimmt. Aber Kinder müssen wir erst werden, indem wir zu ihm kommen. Er ist auch gekommen, damit Gott eben nicht nur unser Schöpfer und Versorger ist, sondern unser Vater.
[8:59] Unser Vater wird. Wenn wir an Familie denken, denken wir auf Vater, Mutter, Kinder. Genau darum geht es hier. Der Vater, der Sohn und die Kinder, die Verlorenen, die zu Kindern werden sollen, zu Kindern werden können.
[9:20] In Galater 4, Vers 6 heißt es, weil ihr nun also seine Söhne und Töchter seid, das folgt, nachdem sie gerecht gesprochen wurden durch Jesu Gerechtigkeit.
[9:37] Und er sagt, jetzt, wo ihr Söhne und Töchter seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in eure Herzen gesandt, den Geist, der in uns betet und aber Vater ruft.
[9:55] So wird er unser Vater. So werden wir Teil der Familie. Und zu guter Letzt ist Jesus auch gekommen, wie wir es im Text lesen und wir werden sehen, was das alles beinhaltet, damit wir Ruhe für unsere Seelen bekommen.
[10:16] Ich bin sicher, ihr seid vertraut mit dieser inneren Unruhe, diesem rastlosen Umherrennen, diesem Nachjagen und doch nie, nie wirklich zu landen.
[10:27] Ruhe für die Seele. Was für ein herrliches Bild. Nun, wie muss ich mir das vorstellen, diese Familienangelegenheit, dieser Vater im Himmel und verlorene Kinder, die wieder Kinder werden sollen, Söhne und Töchter, wie wir es gerade gelesen haben.
[10:47] Und genau das will ich dir heute nicht nur aufzeigen, sondern wirklich wärmstens ans Herz legen anhand des Textes aus Matthäus 11, 25 bis 30.
[11:00] Also pass gut auf. Denn unter Umständen verpasst du sonst komplett, worum es überhaupt geht, wenn wir Weihnachten feiern. Und das wäre nicht gut.
[11:13] Der erste Punkt ist die ganze Vorbereitung dieses, sagen wir mal, Adoptionsverfahrens. Die Vorbereitung ist Sache des Vaters.
[11:24] Der Vater kümmert sich darum. Jesus beginnt, zu jener Zeit hob Jesus an und sprach, ich preise dich, Vater, Vater.
[11:36] Dieser Plan, dass wir durch Christus, der gekommen ist, zu ihm kommen, ist ein ewiger Plan. Das war nicht eine Reaktion Gottes auf irgendetwas, was schiefgelaufen ist.
[11:52] Gott reagiert nie. Gott führt seinen Willen aus. Das wird auch bestätigt in Apostelgeschichte 2, die erste Predigt nach Pfingsten, die Petrus hält.
[12:04] Und er sagt folgendes, Männer von Israel, hört diese Worte, Jesus, den Nazaräer, ein Mann von Gott für euch bestätigt, durch mächtige Taten und Wunder und Zeichen, die Gott in eurer Mitte tat, wie ihr selber wisst, diesen hingegeben.
[12:19] Gott hat ihn hingegeben. Und zwar, wie es ihr heißt, nach dem bestimmten Ratschluss, nach seinem Ratschluss, nach Vorkenntnis Gottes.
[12:34] Ja, die Römer haben ihn gekreuzigt, aber sie haben nur den Ratschluss Gottes damit ausgeführt, denn es war von Ewigkeit her geplant, dass dieses Kind zur Welt kommen würde, als Retter und Erlöser für alle, die da glauben.
[12:50] Also dieser Plan des Vaters ist ein ewiger Plan, es entspricht seinem Ratschluss, seiner Vorsehung. Es ist, wie wir in Vers 26 lesen, auch ein wohlgefälliger Plan.
[13:04] Das ist das, was Gott gefällt, auf diese Art und Weise Menschen zu retten. Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir, diesen Plan zu befolgen.
[13:21] Und indem dieser Plan befolgt wird, wird der Vater gepriesen. Denn so beginnt Jesus. Ich preise dich, Vater, dass du diesen Plan hast, dass er dir wohlgefällig ist.
[13:34] Am Ende seines Lebens, Johannes 17, 4, nimmt Jesus quasi nochmal Bezug auf das, was ganz am Anfang steht und sagt, ich habe dich verherrlicht.
[13:51] Hier beginnt er, ich habe dich gepriesen oder ich preise dich. Am Ende kann er sagen, ich habe dich verherrlicht auf der Erde. Das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte.
[14:01] Er hat den Vater verherrlicht, weil er den Plan des Vaters ausgeführt hat, nämlich, dass der Sündlose kommt, um für Sünder zu bezahlen.
[14:14] Und der Plan des Vaters ist vollkommen. Er ist wohlgefällig, er ist ewig und er ist zu seiner Verherrlichung. Und alles, was der Vater geplant hat, das hat er dem Sohn übergeben.
[14:29] Der Vater hat den Sohn gesandt mit diesem Plan. Das lesen wir in Johannes 17, 18, wo es heißt, so wie du mich, der Sohn betet zum Vater, so wie du mich in die Welt gesandt hast.
[14:42] Und dann sagt er weiter, so sende ich euch. Er spricht zu den zwölf Jüngern dort. Der Vater hat ihn gesandt. Und er ist bestätigt worden, dass er wirklich der Sohn ist, dass er nicht einfach nur ein weiterer großer Lehrer, ein guter Mann, ein Prophet war, sondern dass er der war, auf den Israel seit Jahrhunderten gewartet hat.
[15:14] Wir sehen das ein bisschen vorher in Kapitel 11, Kapitel 11, ab Vers 3. Die Szene dort ist, dass Johannes der Täufer im Gefängnis sitzt.
[15:25] Er hört, was alles passiert. Und dann heißt es, er schickt jemand zu Jesus mit einer Frage. Bist du der Kommende?
[15:39] Bist du es? Bist du der Kommende, der, der kommen soll? Oder sollen wir auf einen anderen warten? Und Jesus antwortete und sprach zu ihm, geht hin und verkündigt Johannes, was ihr hört und seht.
[15:52] Blinde werden wieder sehen, Lahme gehen umher, Aussätzige werden gereinigt, Taube hören, Tote werden auferweckt und den Armen wird gute Botschaft verkündigt. Und glückselig werden nicht Anstoß, Jesus nimmt an mir diesen Kind, diesen Knecht, diesen König, der am Kreuz endet.
[16:12] Viele haben sich einen triumphalen Einzug in Jerusalem vorgestellt, wenn der König kommt und nicht ein armes, kleines, hilfloses Kind in einer Krippe und auch nicht ein König, der als Knecht und Diener gekommen ist und wir wollen es, Johannes, dem Teufel, nicht ankreiden, dass er fragt, bist du es wirklich?
[16:35] Bist du der, auf den wir warten sollen? Der, der kommen soll vom Vater, um uns zu retten? Wir haben es vorhin schon gelesen in Apostelgeschichte 2 in der ersten Predigt, sagt Petrus, er wurde bestätigt.
[16:52] Ihr wusstet es alle. Die Leute wussten, wer vor ihnen stand. Und ich befürchte, nein, ich bin überzeugt, würde Jesus heute kommen, wir würden ihn genauso ablehnen wie die Leute damals.
[17:09] abgesehen von der Gnade Gottes, die es braucht, damit wir ihn erkennen und der Entscheidung, die es braucht. Wir kommen gleich dazu. Aber der Vater hat es geplant, der Vater hat den Sohn gesandt und der Vater hat dem Sohn alles übergeben.
[17:32] Er plant es, der Sohn macht es. Family Business, würde man sagen. Vater und Sohn arbeiten zusammen.
[17:44] Matthäus 11, Vers 27, alles, alles ist mir übergeben von meinem Vater. Er hat es sich nicht genommen. Er hat es auch nicht selber erfunden oder sich ausgedacht.
[17:59] Der Plan des Vaters wird dem Sohn gegeben. Also die Vorbereitung liegt beim Vater.
[18:11] Zweitens, die Verwaltung, die Ausführung, das ist Sache des Sohnes. Vorbereitet vom Vater, verwaltet und ausgeführt vom Sohn.
[18:26] der Sohn offenbart, was gemäß Vers 25 und Vers 27 verborgen ist. Der Plan ist da, aber jetzt muss er offenbar werden.
[18:40] Und der Sohn übernimmt den Auftrag, er ist der Verwalter dieses Geheimnisses, dieser Wahrheiten, die Gott uns aufzeigen will.
[18:53] und in Vers 27 am Ende lesen wir, niemand erkennt den Sohn als nur der Vater, noch erkennt jemand den Vater als nur der Sohn und wem irgend der Sohn ihn offenbaren will.
[19:13] Man könnte jetzt hier sehr leicht den Eindruck bekommen, dass wir Menschen mit dieser Familienangelegenheit eigentlich nichts zu tun haben, dass wir keine Rolle spielen. keine Verantwortung tragen, denn es heißt hier ja, wenn es der Sohn nicht will, dann wird niemand den Vater erkennen.
[19:32] Dann kriegt niemand Einblick in diesen Plan. Was machen wir jetzt? Ganz einfach weiterlesen, so wie immer.
[19:45] Wir müssen eben im Kontext lesen. Wenn wir weiterlesen, sehen wir nämlich, dass unmittelbar im nächsten Vers eine ganz konkrete Einladung kommt.
[19:57] Kommt. Kommt. Alle, sagt er. Das gilt allen. Wisst ihr, das souveräne Wirken Gottes und die Verantwortung des Menschen sind zu hoch für unseren Verstand, aber nicht für seinen.
[20:13] Und das ist in Ordnung. Komm, es gibt eine Menge Dinge, die wir nicht verstehen, die viel einfacher sind als das, oder? Also lassen wir es doch einfach mal stehen und nehmen es, wie es ist und machen uns, wie so oft, Gedanken darüber, was ist denn das, was Gott von mir will.
[20:36] Wir müssen diese Rettung verborgen. Im Vers 25 lesen wir davon. Er preist ihn dafür, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und des Unmündigen offenbart hast.
[20:52] Weise und Verständige, das ist nicht irgendwie eine Absage an das Denken, das wir nicht mehr überlegen sollen. Aber die Weisen und Verständigen, von denen hier die Rede sind, das sind die Superklugen.
[21:08] Das sind die, die denken, sie wissen alles besser. Sie wissen, wie die Geschichte versteht. Im Kontext sind es vor allem die Pharisäer und Schriftgelehrten, die eigentlich das Volk zu ihm hätten führen sollen, von denen Jesus aber sagt, ihr seid blinde, Blindenführer.
[21:25] Ihr denkt so hoch von euch und habt nichts begriffen. Die Weisen und Verständigen, denen es verborgen bleibt, sind die, die meinen, sie können auf ihre eigene Weise zu Gott kommen.
[21:40] Bei uns sagt man oft, tue recht und scheue niemand. Am Schluss wird die Waage dann schon zu deinem Vorteil ausschlagen. Wir denken, wir könnten den Weg in den Himmel verdienen.
[21:56] Diese Weisen und Verständigen sind die, die selbstgerecht sind. Die denken, ihre Gerechtigkeit genüge, um vor einem gerechten, heiligen Gott zu bestehen. Oder es sind auch die, von denen wir in Matthäus 7, 21 lesen, die vor dem Herrn erscheinen und sagen, ja, haben wir denn nicht in deinem Namen Wunder getan, Dämonen ausgetrieben, dies und das und jenes.
[22:17] Und Jesus sagt zu ihnen, weicht von mir Übeltäter, ich habe euch nie gekannt. Und das heißt nicht, dass er nicht weiß, wer sie sind. Es ist das Wort kennen, was oft benutzt wird in der Bibel, um eine innige Verbindung, Familienzugehörigkeit auszudrücken.
[22:35] Er sagt, ihr gehört nicht zur Familie, denn ihr wolltet mit euren eigenen Werken vor dem Herrn erscheinen. Ihr dachtet, ich kann das.
[22:48] Oder wie die kleinen Kinder oft, und ich weiß nicht, wer es ihnen beibringt, aber sie lernen es alle, irgendwann kommen und sagen, selber? Das kennt ihr alle, sie denken, sie können alles selber.
[23:04] Ist okay, wir wollen sie schon erziehen, dass sie selbstständig werden, aber es gibt eine Menge Dinge, die können wir nicht selber und wir können uns nicht selber erlösen. Und so ist der Sohn eben gekommen, gemäß dem Plan, um den Willen des Vaters zu tun.
[23:25] Den Willen des Vaters zu tun, nicht seinen eigenen. Wir lesen das in Johannes 4, 34, Jesus spricht zu ihnen, meine Speise ist es, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat und sein Werk vollbringe.
[23:43] Er tut das, was der Vater will. Erinnert ihr euch, der Vater hat es geplant und der Sohn führt es genauso aus, wie es vom Vater geplant ist. Er tut seinen Willen.
[23:59] Nun, der Sohn will will Sünder retten und wir lesen von ihm in Johannes 6, 37 bis 38 alles, was mir der Vater gibt und in Matthäus 11, 27, alles ist mir vom Vater gegeben worden.
[24:23] Hier, alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.
[24:34] Okay? Wer kommt, wird nicht vor verschlossenen Türen stehen. Denn ich bin vom Himmel herabgekommen.
[24:46] Ja, dieses Kind ist direkt, wie wir es gesehen haben in der Einleitung schon, vom Himmel herabgekommen. Nicht um meinen Willen zu tun, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
[24:58] Was will denn der, der ihn gesandt hat? Kennen wir, wissen wir den Willen des Vaters im Himmel in Bezug auf diese Mission, auf die er den Sohn sendet?
[25:12] Ja, das wissen wir. Wir finden es in 1. Timotheus 2, 1 bis 4. Paulus schreibt dort, ich ermahne nun vor allen Dingen das Flehen, Gebete, Fürbitte, Danksagung getan werde für alle Menschen.
[25:34] Für alle. Egal, wer sie sind, wo sie sind, was sie gemacht haben, spielt keine Rolle. Für Könige und alle, die in Hoheit sind, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen mögen, in aller Gottseligkeit und würdigem Ernst, denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott, vor unserem Vater im Himmel, der will, jetzt kommt's, das ist das, was er will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
[26:10] Zweifle bitte nie daran, ob der Vater retten will. Zweifle nie daran, ob der Sohn gekommen ist, um zu retten. Aber er ist gekommen, damit wir auch zu ihm kommen.
[26:25] Und wir kommen gleich dazu, wie das Ganze sich entfaltet. Also der Vater will retten alle Menschen und der Sohn sagt explizit, dass er gekommen ist, um Sünder zu retten.
[26:40] Er will Sünder retten, nicht Perfekte, nicht Helden, nicht die, die alles können, nicht die, die alles wissen, Sünder. Das ist die gute Nachricht, weil weißt du warum?
[26:51] Wir qualifizieren uns alle dafür. Du musst nicht erst eine große Hürde überspringen. Ich habe noch niemand getroffen, der leugnet, ein Sünder zu sein.
[27:03] Viele sagen, aber nicht so schlimm wie der oder die. Naja, aber Sünder, okay. Jesus macht hier keine Mengenangabe. Er sagt, dass er gekommen ist, um Sünder zu retten.
[27:14] Also wir qualifizieren uns alle dafür. Das ist sein Wille. Matthäus 9, 13 sagt er ausdrücklich. Geht aber hin und lernt, was das ist. Jesus sagt, ich will Barmherzigkeit und nicht Schlachtopfer, nicht eure Leistungen, nicht das, was ihr denkt, ihr müsst es mir bringen, damit ich happy bin.
[27:37] Denn ich bin nicht gekommen, Gerechte zu rufen, sondern Sünder. er ruft. Hörst du?
[27:51] Hörst du? Im Psalm 34, Vers 19 lesen wir auch diese trostspendenden Worte. Nahe ist der Herr denen, die zerbrochenen Herzen sind und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.
[28:14] Die, die nicht mehr kommen mit all ihren Leistungen, was sie denn alles Tolles gemacht haben, zerbrochenen Herzens, zerschlagenen Geistes, weil wir unsere Sündhaftigkeit erkennen, weil wenn wir unser Leben anschauen und in den Spiegel schauen, wir merken, dass wir eben nicht so gut sind, wie wir meinen.
[28:36] Ganz im Gegenteil. Deshalb geht sein Aufruf an alle, die mühselig sind in 1129 oder die, die sich abmühen.
[28:49] Es ist wie ein Hamster im Rad, er rennt und rennt und rennt und rennt und kommt nirgendwo hin. Was für ein Elend. Für Hamster okay, für uns nicht erstrebenswert.
[29:03] Er wendet sich an die, die mühselig und beladen sind, was immer uns das Leben schwer macht. Matthäus 20, 28, so wie der Sohn des Menschen nicht gekommen ist, um bedient zu werden, obwohl er ein König ist, sondern um zu dienen, wie wir es auch gesungen haben, und sein Leben zu geben, hinzugeben, als Lösegeld für viele, für die vielen, die hören, die kommen.
[29:44] Er ist gekommen, damit du durch ihn zum Vater kommst. Und zwar nicht aufgrund dessen, was du tust, sondern aufgrund dessen, was er getan hat.
[29:59] So wie er ausruft am Kreuz, es ist vollbracht, das ist ein Ausdruck aus der Buchhaltung. Das heißt, das Ding ist bezahlt. Die Rechnung ist beglichen.
[30:11] Die Schuld, die wir nie, nie hätten abtragen können, es nicht mal gewollt hätten, bezahlt.
[30:23] Mit seinem Leben. Das Lösegeld. Aber es ist wie, wenn du Schulden hast bei der Bank und jemand dir Geld gibt, um sie zu bezahlen. Wenn du das Geld nicht nimmst und hingehst, hast du immer noch Schulden.
[30:35] Und so ist es hier. Alles ist eigentlich da. Alles ist angerichtet. Es ist wie, wenn du heute Abend wahrscheinlich oder gleich im Anschluss, es ist ja Wahnsinn, was da alles auf dem Buffet steht, das ist toll.
[30:48] Aber essen musst du es schon selber. Wir werden es dir nicht in den Mund rein stopfen. hier ist angerechnet.
[31:00] Und Jesus sagt, komm, komm. Und damit sind wir bei der entscheidenden Frage angelangt, kommst du und wie kommst du?
[31:14] Wie kommst du? Der Vater, wie gesagt, alles vorbereitet, geplant und den Sohn gesandt. Der Sohn ist gekommen und ruft Vers 29 komm.
[31:29] Also Vorbereitung beim Vater. Die Verwaltung beim Sohn. Die Verantwortung bei dir und mir.
[31:43] Die Verantwortung bei dir und mir. Komm. Komm. und erkenne, dass du ein verlorenes Schaf bist, ein verehrtes Schaf oder in dieser Geschichte, die so herzerwärmend ist, so eindrücklich die Geschichte vom verlorenen Sohn, der zum Vater zurückkehrt und er sagt, vergib mir, ich habe gesündigt.
[32:15] Wie kommen wir? Bereit, unsere Schuld einzugestehen und Vergebung zu suchen.
[32:26] Als verirrte Schafe, als Sinnbild, wir sind alle im gewissen Sinne verlorene Söhne gewesen, bevor der Herr uns gerufen hat und wir gekommen sind.
[32:36] Und wir kommen, um Ruhe zu finden für unsere Seelen. Ruhe. Durch Christus zum Vater.
[32:50] Und so sagt er, komm und lass dich retten, so findest du Ruhe für deine Seelen, denn die größte Last, die uns bedrückt, ist unsere Sündenlast und es ist eine Last, die wir nicht abtragen können, es geht schlicht und einfach nicht und wir müssen es auch nicht, denn er hat das löse Geld bezahlt.
[33:10] Er sagt, komm und vertrau auf die Gnade Gottes, genauso wie der verlorene Sohn zurückgekommen ist, weil er sich daran erinnert hat, dass sein Vater ein gerechter und gnädiger Mann ist.
[33:26] Und hör auf, dich abzumühen. Er sagt, kommt, alle, die ihr euch abmüht, abmühen, dass du dir selber gefällst, abmühen, dass du den anderen gefällst, abmühen, damit du vielleicht Gott gefällst oder was auch immer, mühsal, mühsal, mühsal, der Prediger sagt mal, was bringt es, all diese Mühe unter der Sonne, fühlt sich doch manchmal so an, oder?
[33:49] Kennt ihr das? Kommt, hör auf, hör auf, dich abzumühen, um irgendjemandem zu gefallen, irgendjemandes Anerkennung zu gewinnen, damit du dich besser fühlst und leg deine Last ab.
[34:11] die Sünde am Kreuz, wo der Sohn bezahlt hat, so, so bekommst du Ruhe für deine Seele.
[34:23] Immer wenn ich diese Stelle lese, muss ich an Augustin, dem Kirchenvater, denken. Zitat von ihm besagt, unruhig, rastlos ist unser Herz oder unsere Seele, bis es Ruhe findet in dir.
[34:38] Und es ist so. Egal, was du hast, egal, wie viel Erfolg, egal, wie viele Leute dich toll finden, du weißt es und ich weiß es, diese innere Unruhe in unserer Seele, dieses keinen wirklichen Frieden finden, sondern wie ein Hamster rennen, rennen, rennen, rennen und zu fragen, was mache ich hier überhaupt?
[35:04] Unruhig, rastlos, ist unser Herz und unsere Seele, bis es Ruhe findet in dir. Und so sagt Jesus, komm, und ich werde dir Ruhe geben.
[35:17] Und er sagt, komm und lerne, komm und lerne, kommt zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich werde euch Ruhe geben.
[35:28] Vers 29, nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir. Warum? Denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig. und ja, Sanftmut und Demut ist nicht in unserer DNA.
[35:42] Wir werden nicht von Natur aus so geboren. Jesus hätte so viele Eigenschaften hervorheben können, aber er nimmt die zwei und sagt, das müsst ihr lernen. Ihr könnt es von mir lernen.
[35:54] Ich will euch helfen, sanftmütiger und demütig zu werden. Sanftmut in aller Kürze ist das, was wir brauchen in zwischenmenschlichen Beziehungen, damit wir eben nicht aus Segen Scherbenhaufen machen.
[36:10] Es ist kontrollierte Kraft. Es ist dosierte Kraft. Kraft ist gut, aber in der falschen Menge, zur falschen Zeit, mit dem falschen Ton, ist sie zerstörerisch.
[36:22] Sanftmut. Immer wenn in der Bibel von Sanftmut die Rede ist, ist auch die Rede von Leuten, die einem echt auf den Nerv gehen. Immer. weil da brauchen wir Sanftmut, um in zwischenmenschlichen Beziehungen Gott gemäß zu lieben.
[36:41] Und Demut, das beschreibt die Beziehung zwischen mir und Gott. Das eine ist zwischenmenschlich, das andere meine Beziehung zu Gott. Das Problem der Menschen hat angefangen, weil sie ihre Beziehung nicht verstanden, beziehungsweise nicht zufrieden waren damit und sie wollten sein wie Gott.
[36:58] Aber das sind wir nicht. Demut heißt, dass ich mir was sagen lasse. Von Gott, von seinem Sohn, von seinem Wort, dass ich die Stellung einnehme, die mir gebührt.
[37:15] Und oh ja, das müssen wir lernen. Aber ich sage dir eins, was für eine Ruhe kehrt in deine Seele ein, wenn du weißt, wo Gott dich hingestellt hat und du bist happy damit.
[37:29] zufrieden. Und wenn Sanftmut beginnt, in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen Wirksamkeit zu zeigen. Also komm und lerne, was wirklich zählt.
[37:44] Drittens, komm und lass dich leiten. Heute schreien alle nach Freiheit und Selbstbestimmung. Was heißt, jeder macht, was er will.
[37:55] Das ist nicht Selbstbestimmung, es ist auch nicht Freiheit, wir steuern geradewegs auf etwas zu, das einen ganz anderen Namen hat. Wisst ihr, wie man dem sagt? Anarchie. Diese Freiheit, von der die Menschen reden, kennt die Bibel nicht und vor allem ist im wahrsten Sinne des Wortes tödlich für die Menschheit, wenn jeder macht, was er will, weil ich bin ja frei.
[38:18] Ich kann ja mich selbst verwirklichen. Davon spricht er, wenn er sagt, kommt, lernt, nehmt mein Joch auf euch.
[38:32] Wer in einem Joch geht, geht einen gemeinsamen Weg mit dem, der im Joch ist, mit ihm oder der, der das Joch führt. Es ist ein Bild von sich leiten lassen und was gibt es Besseres, als von jemandem geleitet zu werden, der den Weg kennt.
[38:52] Und der, der uns in ein Joch nehmen will, ist der gute Hirte. Das ist nicht irgendein Tyrann oder Despot oder Diktator.
[39:05] Es ist ein guter Hirte. Wir haben eingangs Psalm 23 gelesen, Johannes 10 ist das Kapitel vom guten Hirten und dort heißt es, Jesus sagt, ich bin der gute Hirte.
[39:19] Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe. Wenn es darauf ankommt, zieht er gerne den Kürzeren, wie man so schön sagt. Bevor er zulässt, dass den Schafen etwas zustößt, lässt er sein Leben für die Schafe.
[39:39] Und in Johannes 10 27 lesen wir, meine Schafe hören meine Stimme. Sie hören sie. Oh, ihr kennt das, die Kinder hören auch oft, was wir sagen.
[39:54] Das heißt noch lange nicht, dass sie auch machen, was wir ihnen sagen. Okay? Aber hier sagt Jesus, meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie.
[40:06] Du erkennt uns alle. Besser als wir uns selbst. Und die Schafe, die seine Stimme hören und die er kennt, Jesus sagt, sie folgen mir. sie lassen sich leiten.
[40:20] Willig, bereit, dankbar, aus Liebe. Und im Gegenzug und ich gebe ihnen ewiges Leben. Und sie gehen nicht verloren, in Ewigkeit.
[40:35] Und niemand wird sie aus meiner Hand rauben. Weißt du, was das bedeutet? Niemand wird sie aus seiner Hand rauben. Niemand wird verhindern können, dass die Schafe, die er kennt, die auf seine Stimme hören und die ihm folgen, dass er sie sicher ins Haus des Vaters führen wird.
[40:55] Ganz, ganz gewiss. Und falls es doch noch Zweifel gibt, doppelt danach, es ist ja Family Business, der Sohn sagt dann, mein Vater, der sie mir gegeben hat.
[41:08] Alles, was der Sohn hat, hat der Vater ihm gegeben. Auch die Verwaltung über all diese Wahrheit und die Rettung. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alles und niemand kann sie aus der Hand meines Vaters rauben.
[41:21] Ich und der Vater sind eins. Mein Freund, hier ist ein guter Hirte, der dich sicher zum ewigen Leben führt.
[41:34] Sein Joch ist sanft. Sein Joch ist sanft. Aber wir müssen unseren Kopf selber ins Joch hineinstecken und uns führen und leiten lassen.
[41:50] Und dann sagt er, komm und schmecke wahre Liebe. Komm und schmecke wahre Liebe. Was meine ich damit? Nun, Christus, der Sohn Gottes, hat die Last der Sünde getragen.
[42:07] Und er geht im Joch mit dir. Er trägt die Last, deshalb ist sie leicht. Er geht im Joch mit dir, deshalb ist es sanft.
[42:17] Er zieht nämlich den ganzen Korn letztendlich. Für dich wird das Joch nur hart, wenn du in die andere Richtung gehen willst, als er will. Dann tut es weh, dann drückt es. Aber ansonsten ist es sanft und seine Last ist leicht.
[42:30] Und warum tut er das? Ganz einfach, weil er dich liebt. Weil er die Welt so sehr geliebt hat. Der Vater hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen Sohn hingegeben hat, damit die Menschen zu ihm kommen.
[42:45] Was für eine Liebe. Was für eine Liebe? Solche Liebe. Johannes 15, 13 schreibt Jesus oder sagt den Jüngern in der Abschiedsnacht, bevor er gekreuzigt wird, größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde vielleicht.
[43:04] Würdest du dein Leben lassen für einen Freund? Das ist schon schwierig. Aber wisst ihr was? Seine Liebe geht viel weiter. Römer 5, Vers 6 Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit für Gottlose, für Feinde gestorben, nicht für Freunde.
[43:23] Wir haben nämlich nichts von ihm gewollt. Und er ist trotzdem gekommen. Und er ist trotzdem gestorben und hat Liebe gewirkt. Und wir müssen von ihm lernen zu lieben, wie er liebt.
[43:37] Und wir können es, weil 1. Johannes 4, 19 sagt, wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Hätten wir seine Liebe nicht, wir hätten, naja, eine Vorstellung, aber keine Ahnung, was wahre Liebe ist.
[43:52] Und diese Liebe äußert sich. Wir sehen das vorgelebt in Christus selbst und Christus lehrt es seinen Jüngern explizit.
[44:05] Wie sieht Liebe im biblischen Sinne aus? Sie gehorcht. Sie trägt die Last. Sie lässt sich führen.
[44:16] In Philippa 2, 8, wo wir davon lesen, dass Jesus sich erniedrigt hat, gipfelt das Ganze in Vers 8 dann, dass er sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde bis zum Tod, ja zum Tod am Kreuz.
[44:32] Weil er den Vater liebt und weil er die Menschen liebt und weil der Plan des Vaters, die Menschen zu retten, nur über diesen Weg führt. Liebe, es war eine leichte Last in diesem Sinne.
[44:49] Nicht, dass es leicht war, es zu tun, aber es war leicht, weil es das war, was der Vater wollte und weil es richtig war. Und Jesus erklärt das seinen Jüngern und damit auch uns.
[45:01] Und das verändert vieles in Bezug auf unsere oft sehr emotional gefühlsorientierte, stimmungsabhängig, sympathieabhängige Form von Liebe. Jesus sagt in Johannes 14, 21, wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt.
[45:23] Wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbaren. Und um das Ganze auf den Punkt zu bringen, 1. Johannes 5, 1 bis 3, jeder, der glaubt, dass Jesus, der Christus ist, also der Sohn Gottes, der gekommen ist, um zu bezahlen, ist aus Gott geboren und jeder, der den liebt, das ist der Vater, der geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist.
[45:56] Hieran erkennen wir die Kinder Gottes. Hieran erkennen wir, dass wir Kinder Gottes, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten.
[46:08] Und jetzt hört gut zu, denn dies ist die Liebe Gottes. Dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer.
[46:26] Sie sind nicht schwer, wenn wir ihn lieben. Deshalb, das Joch auf sich nehmen und die Last tragen, ist etwas, was wir lernen müssen von ihm und es ist ein Ausdruck der Liebe.
[46:39] Wenn wir die Last des Gehorsams, das Joch seines Leitens, als erdrückend und schwer empfinden, dann wollen wir nicht ihn, dann wollen wir unseren eigenen Weg.
[46:53] Und egal, was wir behaupten, wir lieben ihn nicht. Wer den Sohn liebt, für den ist das Joch sanft und die Last leicht. Das heißt, er hört auf ihn, weil wir eben zu einem Hirten kommen.
[47:08] Der Hirte ist es, der uns führt. Psalm 23 beginnt, der Herr ist mein Hirte. Da, wo dieser Hirte auch Herr sein kann, wo er das Joch deines Lebens führt und wir seine Last dankbar aus Liebe zu ihm annehmen, da wird uns nichts mangeln.
[47:30] Da kann er uns führen zu wirklich frischen Wassern und grünen Auen, nicht zu geistlichem Fast Food. Echtes, wahres.
[47:43] Und hört zu, wie es Petrus formuliert in 1. Petrus 2, 25. Ihr gingt in die Irre wie Schafe, aber ihr seid jetzt zurückgekehrt zu dem Hirten und Hüter eurer Seelen.
[48:01] Er hirtet, er wacht, er beschützt, er pflegt, er nährt unsere Seele. Das ist unser Gott.
[48:13] Er ist unser Herr und unser Hirte. Und ich weiß, es ist Weihnachten und vielleicht freust du dich auf Weihnachtsgeschenke, was übrigens völlig okay ist. Wer sich nicht freut, wenn er was geschenkt kriegt, ist selber schuld.
[48:26] Aber ich will dir mal zeigen, was der Sohn für uns bereithält. Aber diese Geschenke findest du nicht unter dem Weihnachtsbaum. Diese Geschenke gibt es nur am Fuß des Kreuzes.
[48:41] Dort sind sie für jeden bereit, der kommt. Erstens, komm zum Sohn und finde Freiheit, echte Freiheit. Weil Jesus sagt in Johannes 8, 32, ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.
[48:56] Seine Wahrheit. Denn ihr müsst wissen, Wahrheit ist nicht einfach ein Konzept oder ein Gedanke und auch nichts Persönliches. Es ist nicht, dass du deine und ich meine habe. Du hast deine und ich habe meine Meinung. Das mag sein, aber Wahrheit ist per Definition entweder wahr oder nicht.
[49:11] Es gibt nicht Wahrheiten. Und Wahrheit ist ein Fakt. Besser noch, es ist deine Person. Jesus sagt nämlich, ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben.
[49:23] Und niemand kommt zum Vater als durch mich. Wir kommen nicht an diesem Kind vorbei, das als Knecht gedient hat und als König zurückkommen wird. Er weiß den Weg.
[49:36] Er hat Wahrheit. Er hat Leben. Und niemand, genau wie es in Matthäus heißt, wenn er es nicht will und du nicht kommst, wird niemand auf einem anderen Weg zu ewigem Leben kommen.
[49:49] Es gibt nur diesen einen Weg. Nun, nebst Freiheit gibt es Freude. Freude findest du am Fuß des Kreuzes.
[50:01] Johannes 15,11 Dies habe ich zu euch geredet. Jesus spricht zu den Jüngern, damit meine Freude in euch sei und eure Freude völlig werde.
[50:11] Völlige Freude. Ewige Freude. Göttliche Freude. Eine Freude, die von ihrem Wesen völlig anders ist als das, was wir oft als Freude empfinden. Er sagt, ich gebe sie euch und ich gebe sie euch in Fülle.
[50:25] Freiheit. Freude. Fülle des Lebens. nicht bloß überleben. Fülle. Ein erfülltes Leben.
[50:37] Oder wie es hier heißt in Johannes 10, am Ende von Vers 10, Leben im Überfluss. Er sagt, ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
[50:49] Wow. Das sind Weihnachtsgeschenke. Aber es gibt noch mehr. Freiheit. Freude. Fülle des Lebens. Familie.
[51:01] Nochmal, Johannes 1, 12. Die, die kommen und glauben, haben das Recht, Kinder Gottes zu werden. Und in Römer 8, 15 heißt es, denn wir haben nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, wiederum zur Furcht, sondern einen Geist der Sohnschaft habt ihr empfangen, der ruft, aber Vater.
[51:22] Vater. Teil der Familie. Und zu guter Letzt, Frieden. Frieden.
[51:32] Oder Ruhe für die Seele. Ruhe für die Seele. Jesus sagt den Jüngern in Johannes 14, 27, Frieden lasse ich euch.
[51:46] Meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt. In der Welt sind wir zufrieden, wenn alles läuft, wie wir wollen, wir gesund sind und eigentlich alles, naja, in Butter ist. Dann haben wir Frieden und Freude.
[51:57] Ihr sagt, mein Frieden, meine Freude. Völlig anders. Völlig anders. Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch, nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch, euer Herz werde nicht bestürzt, seid auch nicht furchtsam.
[52:15] Und so können wir festhalten, in Christus findest du Ruhe für deine Seele, durch Vergebung, die er dir gibt, Versöhnung, Leben, Frieden, Freude in Christus.
[52:32] Und von Christus können wir lernen, wie unsere Beziehung mit Gott zu leben ist, damit unsere Beziehung in der Familie hier auf Erden mit den Menschen richtig gelebt wird.
[52:45] Und durch Christus können wir richtig lieben und dienen, so wie er geliebt und gedient hat. Und dank seinem Werk am Kreuz sind wir Teil oder können wir Teil der Familie werden.
[53:03] Dieser König ist vom Himmel gekommen, das Kind wurde in einer Krippe geboren, als Knecht hat er sein Leben gelebt und gedient.
[53:15] Ja, und er hat eine Dornenkrone getragen und sein Leben am Kreuz in den Tod gegeben, damit wir, die wir zu ihm kommen, ewiges Leben haben und die Krone des Lebens, nicht eine Dornenkrone, sondern eine Krone des Lebens empfangen.
[53:35] Aber das ist nur für seine Kinder, denn nur Söhne und Töchter sind erbberechtigt. Wer nicht Teil der Familie ist, wer nicht kommt zum Vater durch den Sohn, ist nicht erbberechtigt.
[53:51] Jakobus sagt, glückselig der Mann, der die Prüfung erduldet, denn nachdem er bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die er denen verheißen hat, die ihn lieben.
[54:05] Die, die ihn lieben, die horchen ihm, weil wir ihn lieben, nicht weil wir müssen, weil wir ihn lieben. Und so möchte ich abschließen mit den Worten aus Johannes 6,37.
[54:21] Ich habe gesagt, er ist gekommen, damit wir zu ihm kommen. Und so beschreibt Jesus das, wie das aussieht. Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen.
[54:34] Und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen, denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
[54:46] Und das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, dass ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat, sondern dass ich es auferwecke am letzten Tag. Das aber ist der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der an den Sohn, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat.
[55:10] Und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag. Also komm. Komm. Und finde Ruhe für deine Seele.
[55:25] Lass mich beten. Treuer Gott und Vater, wir danken dir, dass du deinen Sohn in diese Welt gesandt hast.
[55:39] Und Jesus, wir danken dir, dass du gekommen bist, um zu suchen und zu retten, was verloren ist. Und dass du rufst, kommt und ich werde euch Ruhe geben für eure Seelen.
[55:55] Und Herr, wir bekennen, dass wir alle einst verloren waren. Alle. Aber du, Herr Jesus, bist gekommen, damit wir durch dich zum Vater kommen, Teil der Familie werden, ewiges Leben, Fülle des Lebens, Frieden, Freude, Freiheit, Familie bekommen können, Herr.
[56:20] Damit wir den Vater in Ewigkeit dafür preisen. Vater, wir bitten dich auch, dass wir als Familien, so wie wir hier auf der Erde sind, als irdische Familien, dich einst in deiner Gnade und Güte, deiner Wahrheit, Gerechtigkeit und Heiligkeit sehen dürfen, dich anzubieten.
[56:46] Und Herr, wir flehen zu dir. Rette die verehrten und verlorenen Schafe dieser Welt. Lass sie zu dir kommen. Herr, rette unsere Kinder.
[56:58] Rette Ehepartner, die vielleicht nicht gläubig sind, Eltern, Fremde, Nachbarn, Freunde, Freunde, die wir kennen. Lass sie zu dir kommen und diese Ruhe für ihre Seelen finden, die nur du allein geben kannst.
[57:14] Amen.