Gibt es heute noch Apostel?

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Prediger

Martin Manten

Datum
26. November 2023

Transkription

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[0:00] Nils? Es ist übrigens okay für Männer zu weinen.

[0:33] Völlig in Ordnung. Komisch, wenn Dinge uns nicht zu Tränen rühren. Jesus hat auch geweint. Das ist in Ordnung. Und in der letzten Predigt zu Matthäus 10 habe ich euch aufgezeigt, wie essentiell wichtig es ist, ein biblisches Sendungsbewusstsein zu haben, und ein Sendungsverständnis.

[1:04] In Matthäus 9, 38 werden die Jünger angewiesen, den Herrn der Ernte zu bitten, dass er Arbeiter sende.

[1:16] Dann sendet Jesus die Jünger selbst aus. In Matthäus 10, 16 finden wir heraus, womit die, die gesandt werden, rechnen müssen.

[1:31] Und in Matthäus 10, 14 sehen wir, wie Jesus sich eins zu eins mit denen, die er gesendet hat, identifiziert. Und ich hoffe, und ich gehe davon aus, dass die Tatsache, dass wir Gesandte sind, angekommen ist.

[1:52] Und das ist unbestreitbar so. In Johannes 17, 17 und folgendes sagt Jesus sogar ausdrücklich, er betet zum Vater, dass er uns jetzt in diese Welt hinaus sendet.

[2:09] Das ist das, was in Matthäus 10 passiert. Aber es drängt sich eine große Frage auf, die wir in aller Klarheit beantworten müssen. Ist denn jeder Gesandte, und wir sollen alle Gesandte Christi sein, aber ist jeder Gesandte auch ein, wie es in Matthäus 10, 2 heißt, ein Apostel?

[2:35] Gibt es heute überhaupt noch Apostel? Matthäus 10, 2 Apostel.

[2:46] Bist du vielleicht ein Apostel? Was sind denn überhaupt die Merkmale? Was zeichnet einen Apostel, so wie wir das hier lesen, überhaupt aus?

[3:02] Meine lieben Freunde, das sind nicht nur interessante Fragen und irgendwelche Dinge für Gehirngymnastik. Und diese Fragen und die Antwort darauf ist so zentral wichtig, denn hier entscheidet sich schlicht und einfach, auf welcher Grundlage dein Glaube tatsächlich steht.

[3:27] Was ist die Grundlage? Was ist das Fundament? Und es beeinflusst jeden Aspekt dessen, wie du dein praktisches Leben im Alltag führst.

[3:43] Wer nicht unterscheiden kann zwischen dem wahren Wort Gottes, das, was Gott wirklich sagt, und dem falschen Reden Gottes, Dinge, die man Gott unterjubelt und so tut, als hätte Gott gesprochen, dabei hat er kein Wort dazu gesagt, wer das nicht unterscheiden kann, ergibt sich in große Gefahr.

[4:10] Das ist schlicht und einfach gefährlich. Es ist ungefähr so, wie wenn du denkst, du gehst zu einem ausgebildeten Mediziner und Arzt, dabei bist du bei einem Quacksalber gelandet, der dir irgendetwas auftischt.

[4:26] Es ist so, als würde dir in der Apotheke irgendwelche Medizin und Tabletten verabreicht werden, du denkst, es ist das Richtige, ist es aber nicht. Das kann dazu führen, dass du einfach nicht gesund wirst, es kann dazu führen, dass du aber nicht einfach, nicht nur nicht gesund wirst, sondern dass deine Krankheit fortschreitet, diese Tabletten vielleicht sogar alles noch schlimmer machen, du nicht nur kränker wirst, sondern unter Umständen kann es fatale Folgen haben.

[4:59] Das ist ernst. Auf wen hören wir? Wem leist du dein Ohr? Was hörst du dir an? Wie prüfst du, ob es sich lohnt, das zu hören?

[5:16] Und was machst du mit dem Gehörten? Der Titel der Predigt gibt es heute noch Apostel. Gibt es heute noch Apostel?

[5:32] Wir werden die Situation uns vor Augen führen, die Warnungen uns vor Augen führen, und dann sehen wir, wo wir landen.

[5:43] Zuerst die Situation. Wir haben es gelesen, mehrmals, Jesus in Matthäus 10 spricht zum allerersten Mal nicht nur von Jüngern, nicht von Geschwistern, nicht von Brüdern, was übrigens alles ein Synonym ist, sondern er nennt sie Apostel.

[6:07] Und nur nebenbei, er nennt jeden der Zwölf, er sagt wie viele und er benennt jeden Einzelnen mit Namen. Irgendwie wichtig.

[6:19] Also er spricht von Aposteln und in Epheser 4,11, das haben wir in der letzten Predigt gehört, zur Einsetzung der Diakone, Epheser 4,11 lehrt ausdrücklich, dass Gott der Gemeinde, die es damals noch nicht gab, in Matthäus 10, dass Gott der Gemeinde, Apostel und Propheten, Evangelisten und Hirtenlehrer gegeben hat.

[6:46] Was machen wir jetzt damit? Wie ist das zu verstehen? Wie ist das einzuordnen? Gibt es sie?

[6:57] Was sind sie? Gibt es sie in der Form, wie wir in Matthäus 10,2 gelesen haben? Worum geht sie eigentlich? Nun, lasst mich euch auf eine wichtige Tatsache hinweisen.

[7:12] Es gibt nämlich ein paar Gemeinsamkeiten, die unheimlich wichtig sind. Eine Gemeinsamkeit, die sowohl Apostel als auch Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer teilen.

[7:27] Wisst ihr, was sie alle gemeinsam haben? Ihr Dienst zeichnet sich dadurch aus, dass sie das Wort Gottes reden. Apostel reden im Namen des Herrn, Propheten reden im Namen des Herrn, Evangelisten tun es, die Lehrer tun es, die Hirten tun es.

[7:47] Durch ihr Reden haben sie auch eine gewisse leitende, führende Funktion. Auch das ist eine Gemeinsamkeit und eine, die mit großer Verantwortung verbunden ist.

[7:59] gibt es aber noch eine Gemeinsamkeit. Von all diesen gibt es auch Fälschungen.

[8:11] Hat es schon immer gegeben. Seit jeher falsche Apostel, von denen gewarnt wird, falsche Propheten, von denen gewarnt wird, falsche Lehrer, von denen gewarnt wird, falsche Hirten, falsche Evangelisten, Leute, die das Evangelium verkünden, dass gar keins ist.

[8:31] Auch das ist eine Gemeinsamkeit. Die zentrale Sache ist das Wort. Ist es Gottes Wort? Ist es ihr eigenes Wort? Und wisst ihr, da ist bis auf den heutigen Tag leider immer noch selbsternannte Apostel und Propheten gibt.

[8:56] Und zwar nicht wenige davon. Okay, es gibt eine Menge, wenn ihr euch mal umschaut. Müsst nicht suchen. Okay, lohnt sich nicht. Aber es ist so. Und sie haben alle die gleiche Eigenschaft oder die gleiche Auswirkung.

[9:11] sie verführen die Kinder Gottes. Sie führen sie in die Irre. Sie führen sie weg von Gott.

[9:23] Und ich will euch heute Morgen aufzeigen, warum wir hier in dieser Gemeinde absolut davon überzeugt sind. Und das ist unsere Lehrposition. Es gibt keine Apostel mehr im Sinne von Matthäus 10, 2.

[9:39] und es gibt sie nicht mehr. Und ich zeige euch auf, weil es sie nicht mehr braucht. Und ich zeige euch das auf, nicht einfach, weil wir schon immer so getaktet waren, sondern das ist das, was die Bibel lehrt.

[9:52] Und das ist das Einzige, was zählt. Nicht Erfahrungen, nicht was ich gehört, nicht was ich gelesen habe, nicht was mich angesprochen hat, nicht was toll ist, nicht was ankommt, keine Ahnung was. Was lehrt Gottes Wort über Apostel.

[10:07] Das ist die Situation, wie sie sich darstellt. Immer wenn diese Themen auftauchen in der Schrift, seit jeher, sind ernste Warnungen damit verbunden.

[10:22] Sehr, sehr ernste Warnungen. Weil das Nichtbeachten sehr, sehr ernste Auswirkungen hat. Wir beginnen im Alten Testament. Im fünften Buch Mose, Mose weiß, Mann, einmal ist ihm der Geduldsfaden gerissen und das hat zur Folge, dass er nicht ins verheißene Land eingehen wird.

[10:49] Er wird das Volk, das er 40 Jahre durch die Wüste geführt und ertragen hat, nicht ins verheißene Land führen. Gott hat ihm gesagt, du wirst sterben.

[11:04] Und bevor er stirbt, regelt er alle wichtigen Dinge im fünften Buch Mose. Fünften Buch Mose ist quasi eine Zusammenfassung all dessen, was vorher passiert ist.

[11:16] Und eins dieser wichtigen Dinge, die erklärt und sehr hilfreich sind für uns, finden wir in fünfter Mose, Kapitel 18, fünfter Mose 18, ab Vers 20.

[11:35] Doch der Prophet, wie gesagt, das, was alle gemeinsam haben, ist, sie reden im Namen Gottes.

[11:56] Doch der Prophet, der sich vermessen wird, in meinem Namen ein Wort zu reden, das ich ihm nicht geboten habe, oder der im Namen anderer Götter reden wird, dieser Prophet soll sterben.

[12:19] Okay. Was heißt das? Ein Prophet zeichnet sich durch eine hundertprozentige Trefferquote aus.

[12:31] Einmal daneben, das war's. Das war's. Ziemlich ernst. Zu Recht.

[12:44] Wir lesen weiter. Vers 21. Und wenn du in deinem Herzen sprichst, wie sollen wir das Wort erkennen? Das ist eine berechtigte Frage, dass der Herr nicht geredet hat.

[13:02] Okay, das ist nichts Neues. Wie unterscheiden wir? Meine lieben Freunde, wir brauchen Unterscheidungsvermögen. Johannes im Neuen Testament sagt ausdrücklich, glaubt nicht jedem Geist.

[13:14] Glaubt nicht jedem, der daherkommt und sagt, der Herr sagt oder der Herr spricht. Also wie können wir testen? Wie können wir es prüfen? Wie sollen wir das Wort erkennen, dass der Herr nicht geredet hat, wenn der Prophet im Namen des Herrn redet?

[13:29] Und das Wort geschieht nicht. Also keine hundertprozentige Trefferquote und trifft nicht ein. So ist das Wort, das der Herr nicht, so ist das, das Wort, das der Herr nicht geredet hat.

[13:43] Mit Vermessenheit hat der Prophet geredet, du sollst dich nicht vor ihm fürchten und du sollst nicht auf ihn hören. Wisst ihr, ich kenne zig Geschichten von irgendwelchen Propheten, die irgendwelche Dinge von sich gegeben haben, dann ist es nicht eingetreten.

[14:00] Und wissen sie, was ihre Begründung war? Ja, der Satan hat es gewusst und hat es vereitelt. Naja, das bringt eine Menge Probleme mit sich.

[14:14] Das größte Problem und das ist das Einzige, was ich euch mitgeben möchte, ist, okay, also Gott nimmt sich Dinge vor und dann kann er sie nicht ausführen, weil er nicht stark genug ist? I don't think so.

[14:26] Das funktioniert dann nicht. Das ist die Ausrede, um den Propheten zu schützen. Nein, der Prophet hat einfach nicht im Namen des Herrn geredet.

[14:38] Das ist alles. Niemand kann die Ratschlüsse des Herrn verwehren oder vereiteln. Niemand. Ziemlich klare Sache, wie sich das verhält mit Propheten.

[14:51] Ziemlich eindeutig. Absolut eindeutig. Nun, Jeremia, ein echter Prophet sagt Folgendes. Jeremia 5, Vers 30.

[15:05] Jeremia 5, Vers 30. Entsetzliches. Und schauderhaft, es ist im Land geschehen, es ist entsetzlich, es läuft einem kalt den Rücken runter und die Nackenhaare stellen sich ein.

[15:23] Das ist das. Es ist wirklich wie kann das sein? Die Propheten weiß, sagen falsch, das ist das Schreckliche.

[15:36] Und die Priester, die, die das Volk lehren sollten und die Priester herrschen unter ihrer Leitung, unter der Leitung der falschen Propheten und nicht unter der Leitung Gottes.

[15:51] Alles läuft daneben. Und ja, es ist erschreckend, es ist schrecklich, es ist schauderhaft, es ist böse bis in den Kern. Da weißt du, was den Propheten wahrscheinlich noch mehr erschaudern ließ.

[16:11] Und mein Volk liebt es so. Falsche Propheten, miserable Priester und das Volk jubelt.

[16:29] Weil sie das hören, was sie hören wollen. Weil sie denken, das sei das Wahre. Ich glaube, das ist was den Propheten, das ist das, was uns im Innersten erschüttern sollte.

[16:45] Mein Volk liebt es so. Was aber werdet ihr tun am Ende von all dem? Wie denkt ihr, also das steht hier im Vers, der Prophet will sagen, wie denkt ihr denn, dass die Sache endet?

[17:02] Denkt ihr nur, weil ihr euch gut fühlt und wohl fühlt oder weiß ich was? Ist das der Indikator, dass es richtig ist? Und denkt ihr, die Sache wird gut ausgehen?

[17:16] Hesekiel, das sind nur ein paar Auszüge, okay. Hesekiel 34, dies nur die ersten zwei Verse. Das Wort des Herrn erging an mich, echtes Wort, indem er sprach, Menschensohn, Weissage, gegen die Hirten Israels.

[17:42] Gott gibt den Propheten eine Weissagung gegen die Hirten Israels.

[17:55] Weissagung spricht zu ihnen, den Hirten. So spricht der Herr, Herr, wehe den Hirten Israels. du denkst, du denkst, du denkst, du denkst, du hast ein Problem, wenn deine Eltern dich zitieren oder dein Chef, das ist nichts.

[18:21] Wehe den Hirten Israels, die sich selbst weiden, wenn es nur um sich selbst geht. sollen die Hirten nicht die Herde weiden?

[18:32] Nils hat es vorhin gerade erklärt. Die Schafe interessieren sie nicht. Das Wohlergehen der Schafe interessiert sie nicht. Die Schafe sind da, um ihnen zu dienen, nicht umgekehrt.

[18:46] Wehe, und wenn ihr das Kapitel zu Ende lest, ein vernichtendes Urteil. Die Hirten, die Propheten, die Priester, wie wir es jetzt gesehen haben, Hosea 4, Vers 6, und es zieht sich durch alles durch, von Anfang bis Ende.

[19:05] Hosea 4, Vers 6, mein Volk wird vertilgt aus Mangel an Erkenntnis, weil sie nicht verstehen, was richtig und falsch ist und Volklich auch nicht unterscheiden können. Sie kommen um, sie werden vertilgt.

[19:20] Und dann sagt der Prophet, weil du Erkenntnis verworfen hast, so verwerfe ich dich, dass du mir nicht mehr Priesterdienst aus, die Priester wieder, die Priester sind.

[19:39] Und dann sagt er weiter, und du hast das Gesetz deines Gottes vergessen. Wisst ihr, was das Verrückte ist? Denk nicht, dass kein Gottesdienst mehr stattfand.

[19:50] Oh, die waren alles stinkreligiös. Die gingen in den Tempel, die haben angebetet, aber komplett vergessen, was Gott von ihnen will. Sie haben das Gesetz vergessen.

[20:02] Es war ihnen egal. Es ist nicht so wichtig, solange wir uns gut fühlen, bei unserem Zusammensein und unserem Theater, das wir als Gottesdienst verkaufen.

[20:16] Alles in Ordnung? Wem kratzt das schon? Denkt nicht, dass falsche Lehrer, falsche Apostel, falsche Priester nicht religiöse Leute wären, ganz im Gegenteil.

[20:32] Aber es ist eben tote Religion und nicht wahrer Glaube, der Leben spendet. Und so sehen wir Gott immer wieder, wie im Alten Testament, die Leiter, die Lehrer, zitiert.

[20:47] die Leiter und Lehrer seines Volkes. Weil sie nicht lehren und reden, was er ihnen geboten hat. Und weil sie nicht leben, so wie er ihnen geboten hat.

[21:00] Weil es einfach jeder macht, wie er gerade lustig ist. Und wir reden hier von Königen, von Priestern, von Propheten, von Hirten. Jakobus wusste schon, warum er in Jakobus 3,1 sagt, werdet nicht viele Lehrer, denn ihr werdet ein härteres Urteil empfangen.

[21:18] Gott wird ganz genau hinschauen. Er sagt, ich werde keine Lehrer, aber bevor du dich hinstellst und sagst, so lehrt der Herr, das sagt die Bibel. Und das spielt keine Rolle, ob das am Sonntag hier ist oder in der Sonntagsschule für die Kleinsten.

[21:31] Das Entscheidende ist nicht, wer vor dir sitzt, das Entscheidende ist, wessen Wort du bringst. Das bringt das Gewicht.

[21:46] Und das war ein Aussuch aus dem Alten Testament. Nun im Neuen unter der Gnade wird sicher alles besser. Jesus in der Bergpredigt, ganz am Anfang, da wo er bekannt gibt, wie die Sache läuft.

[22:08] Das Manifesto, haben wir gesagt. Dessen, was er gekommen ist, zu tun. Matthäus 7, Vers 15.

[22:22] Hütet euch vor den falschen Propheten. Gleich zu wenig, passt auf. Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleid und zu euch kommen, innen aber sind sie reißende Wölfe.

[22:35] An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Von Anfang an, sagt Jesus, es gibt immer Fälschungen. Es gibt immer Leute, die das, was wert ist und echt ist, fälschen.

[22:51] Und es versuchen, den anderen unterzujubeln, als das echte. Sei es Kleider, sei es Schmuck, sei es Parfum oder das Wort Gottes.

[23:01] nichts Neues. Er sagt, passt auf. Als die Jünger ihn in Matthäus 24 fragen, Herr, worauf müssen wir achten?

[23:21] Was ist das Zeichen deiner Wiederkunft? Was zeigt an, dass wir wirklich in den letzten Tagen der Endzeit angekommen sind? Worauf müssen wir achten?

[23:32] Auf Folgendes. Matthäus 24, 24. Die Frage, worum geht es, wird am Anfang des Kapitels gestellt und hier ist die Antwort.

[23:46] Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen. Und was machen sie? große Zeichen und Wunder, um so, wenn möglich, die Auserwählten zu verführen, aber es ist nicht möglich.

[24:11] Eine Zunahme von Zeichen und Wundern und boah, was für Zeugs auch immer. Eine Zunahme ist das Signal, dass die Wiederkunft des Herrn definitiv näher rückt.

[24:25] Es gibt noch andere, aber das ist eines davon. Und Jesus sagt den Jüngern und uns, Vers 25, sieh, ich habe es euch vorhergesagt, damit wir es wissen, damit wir ihn nicht auf den Leim gehen, damit wir uns nicht beeindrucken lassen und in die Ehre führen von diesen als Schäfchen verkleideten Wölfen.

[24:59] Anfang der Gemeinde. Apostelgeschichte berichtet davon, wie die ganze Gemeindezeit anfängt. Richtig? Paulus, der sich von Ephesus verabschiedet, von den Ältesten in Ephesus.

[25:13] Was sind seine Worte in Apostelgeschichte 20, Vers 28 an die Ältesten? Habt Acht auf euch selbst. Das heißt, du musst deine Bibel kennen und auf die Herde, die euch anvertraut ist.

[25:35] Warum? Paulus sagt, denn ich weiß, nicht es könnte sein, nicht wenn es dumm läuft, nicht wenn alle Strecke reißen, nicht, naja, das ist die Ausnahme zur Regel.

[25:45] Nein, Paulus sagt, denn ich weiß, dass nach meinem Abschied reißende Wölfe von außen kommen werden, die die Schafe nicht schonen und jetzt kommt es und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verdrehte Dinge reden, um etliche hinter sich her abzuziehen.

[26:00] Das sind die falschen Lehrer und Propheten. Und er sagt, passt auf. Von außen, von innen. Die Frage ist nicht, ob sie kommen.

[26:14] Die Frage ist, ob wir sie erkennen. Ob wir wissen, was macht denn jetzt wirklich den Unterschied? Denn nochmal, stell dir vor, du nimmst das falsche Medikament und anstatt gesund zu werden, stirbst du deswegen.

[26:30] was für ein Fiasko. Du dachtest, das sei deine Hilfe, das sei deine Hoffnung, das sei dein Trost, das sei deine Zuversicht, so wirst du gesund und dann verreckst du daran.

[26:48] Und sie kommen als Schäfchen, zuckersüß, mit den fettesten Bibeln, den frommsten scheinheiligen Sprüchen, die es gibt.

[27:00] Palatterbrief. Wir haben den in der Bibelstunde durchgenommen, ganz bewusst. Der erste Brief, das ist der allererste Brief, den Paulus schreibt.

[27:16] An die allerersten Gemeinden, die er gegründet hat. Auf der allerersten Missionsreise, die er gemacht hat. Okay? Ist noch alles frisch, ist noch warm fast.

[27:27] Kaum sind die Gemeinden gegründet, muss er diesen äußerst scharfen Brief schreiben. Warum?

[27:39] Weil diese Angriffstaktik, sie funktioniert in der Welt, im wahren Krieg, aber auch in dem Krieg, in dem wir uns befinden. Von Anfang an da war.

[27:54] Infiltration. Das heißt, du tarnst dich, als wärst du ein Freund der Truppe.

[28:07] Aber du bist der Feind. Und du schleichst dich ein, um die wunden Punkte auszukundschaften und die Leute in die Irre zu führen, in einen Hinterhalt zu locken, damit sie umkommen.

[28:23] Ja, ich lese euch aus Galater 2, Vers 4. Er beschreibt das so treffend. Und ich lese aus der NGU hier. Allerdings mussten wir uns mit einigen falschen Brüdern Brüdern.

[28:46] Nicht überall, wo Bruder draufsteht, ist ein echter Bruder drin. Nicht überall, wo Christ draufsteht, ist Christ drin. Nicht überall, wo Evangelium draufsteht, ist Evangelium drin.

[28:58] Seid nicht so blauäugig und naiv. Allerdings mussten wir uns mit einigen falschen Brüdern auseinandersetzen. mit Eindringlingen.

[29:09] Sie quetschen sich hinein. Sie drängen sich auf. Die sich bei uns eingeschlichen haben. Diese Sprache ist schon und ausspionieren wollten.

[29:28] Wie wir mit der Freiheit umgehen, die Jesus Christus uns gebracht hat. Ihr Ziel war uns wieder zu Sklaven des Gesetzes zu machen.

[29:39] Ihr Ziel ist es, die Leute zu ihren Sklaven zu machen, dass sie auf ihre Gesetze, auf ihre Worte hören und ihnen dienen. Das ist immer das Gleiche. Ist immer das Gleiche.

[29:52] Falsche Brüder eindringlich, sie schleichen sich ein, sie wollen ausspionieren, um zu vernichten, um uns zu berauben. Und der ganze Galater Brief ist relativ simpel und die Taktik ist die gleiche eh und je.

[30:07] Kapitel 1 und 2 verwendet Paulus nur dafür, dass sie verstehen, dass er ein tatsächlicher Apostel ist. Weil nur auf Apostel sollen wir hören, auf echte Apostel, nicht auf jeden dahergelaufen, der sich als Apostel ausgibt.

[30:27] Der Botschafter muss autorisiert werden, denn wenn die Leute nicht glauben, dass er Apostel ist, dann werden sie auch nicht auf die Botschaft hören, die er bringt.

[30:38] Okay, und das Einfachste ist immer, diskreditier die Person und dann kann er sagen, was er will. Es hört eh keiner mehr zu. Es glaubt eh keiner mehr, was er sagt. Kapitel 3 und 4, nachdem er geklärt hat, dass er ein Apostel ist, wird geklärt, was die Botschaft ist, die er bringt.

[30:57] Und nein, Paulus ist nicht arrogant und nicht stolz, wenn er zu Beginn des Briefes sagt, wenn jemand kommt und euch ein anderes Evangelium bringt, als das, was ich euch gebracht habe, er sei verflucht, denn er war ein Apostel und er hatte den Auftrag, direkt von Gott das wahre Evangelium zu bringen und alle, die kein Apostel waren, eben nicht.

[31:24] Das ist eine ernste Warnung, eine nötige Warnung. Nachdem geklärt ist, dass er ein echter Apostel ist und die Botschaft, das Evangelium, der Inhalt, im Galaterbrief geht es primär um die Rechtfertigung aus Glauben, nicht aus Werken, nachdem die geklärt ist, erklärt er in den Kapiteln 5 und 6, wie die Botschaft dieses Evangeliums, das der Apostel gebracht hat, gelebt wird.

[31:53] Aber zuerst muss er bestätigt werden, dann die Botschaft gelehrt werden und dann soll die Botschaft gelebt werden. Aber sie haben das Leben richtig schwer gemacht und sie haben den echten Apostel infrage gestellt.

[32:12] Stell dir vor, du kennst Paulus, du wärst da gewesen, du hast ihm zugehört, du weißt, wer er ist und plötzlich zweifelst du an ihm, weil irgendwelche Leute sich nebenher eingeschlichen haben und ihn diskreditieren wollen?

[32:25] Aber das ist nichts Neues. Die Korinther haben genau das Gleiche gemacht. Genau das Gleiche. Und so schreibt er im 2.

[32:36] Korinther 11, 3-4, ich fürchte aber. Er hat nicht Angst vor etwas, aber er macht sich ernsthaft Sorgen um die Gemeinde in Korinth.

[32:51] und ihr wisst, in Korinth waren gerade Zeichen und Wunder und all das Zeugs sehr hoch im Kurs. Das war eigentlich alles, worum sie sich kümmerten. Der Rest war völlig egal, mehr oder weniger.

[33:04] Und er schreibt ihnen im 2. Korinther 11, 3-4, ich fürchte aber, dass etwa, und hört euch diesen Vergleich an, wie die Schlange Eva durch ihre List verführte, so euer Sinn verdorben und abgewandt werde von der Einfalt gegenüber dem Christus.

[33:29] Er sagt, ich habe ernsthafte Sorgen, dass ihr beginnt, euer Ohr Leuten zu leihen, die euch in die Irre führen. Und er bringt es auf den Punkt.

[33:43] Denn, sagt er, er begründet es jetzt, er schmeißt nicht einfach so eine kollektive Bombe in die Gemeinde in Korinth.

[33:54] Ein Ed sagt, warum er sich Sorgen macht. Denn der, der kommt und einen anderen Jesus predigt, den wir nicht gepredigt haben, oder ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt.

[34:32] Schreibt er, so ertragt ihr es wohl. Denkt nicht, zum Glück bin ich kein Korinther, wir stehen in der gleichen Gefahr.

[34:42] Andere Christus, anderer Geist, anderes Evangelium, alles, was die Essenz dessen ausmacht, was unser Glaube ausmacht, der Grund, warum wir hier sind, der sagt, ihr tragt es wohl.

[34:55] Und vorher haben wir gesehen, unser Volk liebt es. Die Gefahr, uns den Dingen zuzuwenden, die uns ansprechen, gefallen, ermutigen, die Frage ist immer, ermutigen, wozu?

[35:10] Ohne es anhand der Schrift zu prüfen, wahr ist und bleibt groß. Und die Menge an falschen Aposteln, Lehren, Priester, Evangelisten, Hirten, was auch immer, reißt nicht ab, sondern sie wird zunehmen.

[35:28] So sieht die Tatsache aus. Und was sind denn jetzt die Merkmale? Wahrer Apostel.

[35:40] Die gibt es ja. Wer sind sie? Wie erkennt man sie? Gab es sie? Gibt es sie nicht mehr? Okay, was ist ein Apostel generell?

[35:50] Was bedeutet das Wort Apostel? Ein Gesandter. Das ist alles. Der Überbringer einer Botschaft. Das stimmt. Aber es gab nur zwölf Apostel, Apostel.

[36:07] Es gab nur die zwölf, die Jesus speziell aussondert, ihnen ganz spezielle Macht und Autorität gibt, sie sogar bei Namen nennt, damit man sie nicht verwechselt mit irgendjemand anderem, weil sie sind die Apostel.

[36:28] Und dann gab es noch eine unzeitige Geburt. Aber das bist nicht du. Und das ist auch sonst niemand, der jetzt gerade hier über die Erde spaziert.

[36:41] Das ist Paulus. Wir sehen es gleich, wie er ins Bild passt. Okay? Also, heute im engeren Sinne, im Apostel, Apostel, speziell von Jesus berufen, beim Namen genannt und zugerüstet, im engeren Sinne gibt es keine Apostel mehr.

[37:01] Und es gilt eben zu erkennen oder zu unterscheiden zwischen den Apostel, Aposteln und generell Gesandten, was wir alle sein sollen. die Apostel, Apostel.

[37:15] Wenn ihr ein besseres Wort erfindet, dann lasst mich wissen, ich kenne kein besseres. Auf Englisch kann man sagen Apostel with a capital A, dann hat man es geklärt, auf Deutsch geht es nicht, weil wir schreiben Apostel, egal ob es ein echter oder falscher ist mit einem großen A.

[37:29] Also, die Apostel, Apostel, ihr wisst, wovon ich rede? Gut. Sie sind direkte Abgesandte Gottes. Direkt. die direkte Offenbarung erhielten, echtes Wort Gottes, mit speziellen Apostelgaben ausgestattet wurden, wie wir es lesen, dass er ihnen Kraft und Macht gibt, Dinge zu tun, die nicht für jeden Mann sind.

[37:57] Und sie dienten dazu, nicht sich groß zu machen, nicht Leute an sich zu binden, sondern diese Dinge wurden ihnen gegeben, damit sie bestätigt wurden, beglaubigt, um auf ihre Botschaft zu hören.

[38:22] Es geht immer ums Wort. Aber das Wort, was Gott tatsächlich gegeben hat. Nun, im weiteren Sinne bedeutet Apostel im Botschafter, abgesandter, Überbringer, einer Botschaft oder Nachricht.

[38:39] Und in diesem Sinne ist jedes Kind Gottes aufgefordert, das haben wir ausführlich angeschaut, der Überbringer der guten Botschaft zu sein, zu evangelisieren, das Evangelium in der Welt zu verkündigen.

[38:54] Das lesen wir in Römer 10, wie sollen sie hören, wenn keiner da ist, der es ihnen sagt. 1. Petrus 2,9, wir sind hier, um die Tugenden dessen zu verkündigen, der uns gerettet hat aus der Finsternis ins Licht.

[39:08] 2. Korinther 5,20, so sind wir nun Botschafter an Christi, die Stadt und flehen euch an, lasst euch versöhnen mit Gott. Das gilt allen, allen.

[39:24] Aber das macht euch nicht zu einem Apostel, Apostel. Hier sind die Qualifikationen. Das zeichnet ein Apostel, Apostel aus. Sagt Apostelgeschichte, klar, muss ja wohl da beginnen, Apostel und Apostelgeschichte, Apostelgeschichte 1 auf Vers 21 bis 22, Apostelgeschichte 1, 21 bis 22.

[39:59] Naja, es waren zwölf, dann waren es nur noch elf, weil einer war ein Verräter, es mussten wieder zwölf sein, sie überlegen sich, wen nehmen wir, aber sie können nicht einfach irgendjemand aussuchen, sondern hier werden die Ersten und alleine nur schon, wenn das geklärt ist, weißt du, dass es heute keine Apostel, Apostel mehr geben kann.

[40:16] 1, 21, es muss von den Männern, die mit uns gegangen sind, in all der Zeit, okay, wer ist mit den Aposteln mitgegangen, die ganze Zeit, heute, oder die letzten paar hundert Jahre?

[40:39] Niemand? Die mit uns gegangen sind, in all der Zeit, in der der Herr Jesus bei uns ein und ausging, okay, das ist wirklich damals, als Jesus auf der Erde war, angefangen von der Taufe des Johannes, okay, das muss er miterlebt haben, bis zu dem Tag, an dem er von uns weggenommen wurde, von diesem muss einer mit uns, ein Zeuge seiner Auferstehung werden, okay, ein Apostel, Apostel, war ein Zeuge der Taufe, des Lebens, Sterbens, Wirkens und Auferstehung Jesu.

[41:16] Eigentlich könnten wir hier schon abbrechen. Niemand, niemand, niemand kann das erfüllen.

[41:28] Je. Überhaupt nicht. Zweitens, ich habe euch auf Paulus verwiesen, 1. Korinther 15, 8.

[41:41] Und du denkst, naja, aber Paulus war ja auch nicht, wie Paulus. Hier, 1. Korinther 15, ab Vers 8. Ich lese ab Vers 7.

[41:55] Einleitend sagt er, dass er ihnen das wahre Evangelium bringt, ab Vers 1. Vers 7, dann danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen, am letzten, aber von allen gleichsam, der unzeitigen Geburt, erschiene auch mir.

[42:14] Nun, das war viel, viel, viel später als alles andere. Wann ist der Herr dem Paulus erschienen? Auf dem Weg nach Damaskus.

[42:29] Wow! Das war wirklich speziell. Niemand hat etwas erlebt wie Paulus. Deshalb sagt er, eine unzeitige Geburt erschiene auch mir.

[42:42] Und dann sagt er, denn ich bin der Geringste, der Apostel. Er ist der Geringste dieser speziellen Truppe, der Apostel, Apostel, der ich nicht wert bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Versammlung Gottes verfolgt habe.

[43:00] Okay, hier wird geklärt, warum und wie Paulus Teil dieser sehr erlesen Gruppe von zwölf Aposteln wurde. Ein dritter Grund, Apostel, so wie wir das in der Bibel finden, finden wir als solche, die direkte Repräsentanten Jesus sind, weil sie einen direkten Auftrag von ihm bekommen haben, genauso wie wir das in Matthäus 10, 1 bis 5 lesen.

[43:29] Er sagt, von den zwölf Jüngern, ihr seid die zwölf Apostel, ich röste euch aus mit dieser Kraft, das ist euer Auftrag, da geht ihr hin, da geht ihr nicht hin, das macht ihr.

[43:41] Was das für uns bedeutet, praktisch, das werden wir noch sehen, wenn wir nicht denken, ah, das ist für die Apostel. Es hat schon Bedeutung für uns, aber nicht eins zu eins, weil du und ich keine Apostel sind.

[43:53] Grund Nummer 4, die Gemeinde wächst, wir gehen in Apostelgeschichte 15, wo die Gemeinde wächst, wachsen auch die Probleme.

[44:06] Klar, völlig klar. Und die Probleme, Paulus geht nach Jerusalem, wer ist in Jerusalem?

[44:18] Die drei Säulen der Gemeinde. Jakobus, Johannes, Petrus, per Zufall, Apostel. Die, die wissen, was es mit der Gemeinde auf sich hat.

[44:31] Aber achtet darauf. Apostelgeschichte 15, 4. Als sie aber nach Jerusalem gekommen waren, wurden sie von der Versammlung und den Aposteln und den Ältesten aufgenommen.

[44:44] Vers 6. Und die Apostel und die Ältesten versammelten sich. Vers 22. Dann schien es den Aposteln und den Ältesten samt der ganzen Versammlung gut zu sein.

[44:57] Vers 23. Und sie schrieben und sandten durch ihre Hand folgendes. Die Apostel und die Ältesten. Am Anfang waren die Apostel da. Aber der Apostel Paulus in seinen Pastoralbriefen weist die Empfänger der Briefe an, was einzusetzen.

[45:18] Apostel oder Älteste? Zeigt mir irgendwo in der Schrift, wonach dieser initialen Gründung durch die Apostel weitere Apostel folgen.

[45:31] Ihr findet keine. Sondern diese leitende, führende Funktion der Apostel, je mehr das Wort Gottes fertiggestellt wurde, gegenüber an die Ältesten, die sich unter anderem dadurch auszeichnen, dass sie das Wort Gottes und zwar das gegeben wurde, ein für alle Mal Kennen und Wissen anzuwenden.

[45:52] Und ihr lest nichts mehr von Aposteln. Sie haben ihre Aufgabe getan, wie wir es in Epheser 2, 20 lesen. Die Gemeinde ist gegründet auf der Grundlage der Apostel und Propheten, durch die Gott geredet hat und dieses völlig Neue ins Leben gerufen hat, nämlich die Gemeinde.

[46:12] Aber nachdem sie die Grundlage gelegt haben, braucht es sie nicht mehr. Die Grundlage muss nicht immer wieder gelegt werden.

[46:24] Jetzt geht es darum, auf dieser Grundlage zu bauen. In 1. Korinther 9, 1-2 und 15, 5-8 sehen wir wieder, dass die Apostel und speziell Paulus ein Zeuge der Auferstehung war.

[46:39] Es gibt so viel Beweismaterial, wenn wir denn glauben und das ist das, worum es geht. Dass das alles ist, was wir brauchen.

[46:52] Wenn Leute natürlich überzeugt sind, dass Gott immer noch spricht, durch Apostel und Propheten oder wer auch immer, dann sind alle unsere Argumente aus der Schrift nicht.

[47:06] Dann haben wir aber keinen Prüfstein, an dem wir irgendwelches Reden Gottes prüfen können. Denn, und das ist das Killer-Argument schlechthin, wenn Gott reden würde und wir glauben, dass er das nicht mehr tut in der Form, wie er zu Aposteln und Propheten gesprochen hat und du tanzt hier an und sagst, der Herr hat mir, naja, einiges sind ehrlich und sagen, der Herr hat es mir gesagt, in unseren Kreisen sagt man, der Herr hat es mir aufs Herz gelegt, was aber eigentlich das Gleiche bedeutet am Schluss.

[47:38] Es ist die Autorisierung dessen, was ich will, durch Gott und wenn Gott das tun würde, wer will irgendetwas entgegnen?

[47:49] Wer will denn gegen Gott das Wort ergreifen? Versteht ihr, wenn wir nicht glauben, dass das die vollständige, irrtumslose, fehlerlose, autoritative, allgenugsame Offenbarung ein für allemal an uns ist, dann werde ich nie wieder auf dieser Kanzel stehen.

[48:15] Weil dann habe ich absolut nichts zu sagen, was von Interesse wäre in einem Gottesdienst. Nichts. Damit steht und fällt die ganze Geschichte am Schluss.

[48:31] Ich gebe euch noch die letzten zwei Punkte und dann schließen wir hier ab für heute. In Galater, ihr wisst, ich habe es kurz erwähnt, Galater spielt eine ganz zentrale Rolle.

[48:44] In Galater 1, Vers 12, da wo Paulus sein Apostelamt verteidigt.

[48:54] dieser Vers 11, ich tue euch aber kund, Brüder, dass das Evangelium, das von mir verkündigt worden ist, nicht nach dem Menschen ist.

[49:11] Paulus hat das Evangelium nicht so, wie wir alle von jemand anderem gelernt. Es ist nicht nach Menschenweise, es ist nicht durch einen anderen Menschen zu ihm gekommen, der es ihm erklärt hat, so wie 2.

[49:27] Timotheus 2, 2 sagt, was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, vertraut treuen Männern an, die wiederum fähig sind, andere zu unterweisen. Das ist hier nicht der Fall.

[49:39] Dann wäre kein Apostel. Wer sagt, hey, so lief es nicht. Vers 12, denn ich habe es weder von einem Menschen empfangen noch erlernt, sondern durch Offenbarung Jesu Christi.

[49:54] Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, ich glaube, wir haben ungefähr 150 Bibelabend, nein, es waren nicht so viele, aber wir haben das alles durchgekaut.

[50:07] Wir wissen nicht im Detail, wie es lief, aber Paulus muss drei Jahre in der Wüste von Christus selbst Sonderunterricht bekommen haben.

[50:19] Er, Christus, hat ihm, das Evangelium weitergegeben, denn sonst wäre er kein Apostel. Apostel. Er würde sich nicht qualifizieren. Es wäre unmöglich.

[50:31] Das muss geklärt werden, denn sonst werden die Galater nicht auf ihn hören. Und 1. Korinther 15, 7 bis 11.

[50:46] 1. Korinther 15, 7 bis 11. Es geht hier wieder darum, die Echtheit der Auferstehung und was das bedeutet, wie es einzuordnen ist, zu klären.

[51:02] Danach erschien er Jakobus, nicht der Jakobus von den zwölf, weil es heißt dann den Aposteln allen. Am letzten aber auch von allen gleichsam der unzeitigen Geburt erschien er auch mir.

[51:18] Am letzten, das impliziert schon, nach ihm war fertig. Das war's. Denn ich bin der geringste der Apostel, der ich nicht wert bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Versammlung Gottes verfolgt habe.

[51:33] Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle, nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die in mir war.

[51:47] Sei es nun, sei ich es nun, seien es jene, so predigen wir und so haben wir geglaubt. Paulus ist die unzeitige Geburt, der Letzte, dem der Herr sich auf diese Art und Weise offenbart hat und nebst all den anderen erdrückenden Beweisen unterstützt das einmal mehr mit Paulus war Schluss mit Apostel Apostel.

[52:14] Es gibt sie nicht mehr. Es braucht sie nicht mehr. Warum? Die meisten von euch kennen mittlerweile hoffentlich auswendig, was in 2.

[52:26] Timotheus 3, 16 und 17 steht. Was steht dort? Alle Schrift alles 1.

[52:39] 1. Mose bis Offenbarung von Gott eingegeben. Toll, aber steht hier noch mehr. Nützlich.

[52:51] Wozu? Würze. So könnt ihr es euch merken, wenn ihr es noch nicht wisstet, nützlich Würze. Wir sollen auch mit der Schrift arbeiten. B-U-Z-E.

[53:03] Nützlich zur Belehrung, Überführung, Zurechtweisung, Erziehung in Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes zu jeder Zeit, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet ist.

[53:22] Frage. Und damit schließen wir ab für heute. Das ist so zentral, dass wir das verstehen. Weil sonst, aus meiner Sicht, haben wir keine Existenzberechtigung. Was wünschst du dir?

[53:34] Was brauchst du mehr? Was zu jeder Zeit, immer, zu jedem Werk, allem, völlig, es fehlt dir nichts, ausgerüstet zu sein.

[53:46] Und was ist nützlich und was brauchst du dazu? Extra biblische Offenbarung, ein direktes Reden von Gott oder die inspirierte allgenugsame, fehlerlose, irrtumslose, autoritative, alles verbindliche Schrift Gottes, wo all sein Reden festgehalten ist, für Zeit und Ewigkeit, damit wir einen festen Orientierungspunkt haben, einen festen Grund.

[54:21] Und wenn alles vergeht, das, nicht vergeben, nicht vergeben, Vater im Himmel, du bist ein Gott, der auf verschiedene Art und Weise durch die Jahrhunderte, durch die Jahrtausende hindurch zu den Menschen, ja, geredet hat, sich offenbart hat, aber immer mit Prüfsteinen.

[54:48] Denn es ist so wichtig, zu wissen, so tiefst überzeugt zu sein, das ist das Reden Gottes und das ist es nicht.

[55:01] Und Herr, so danken wir dir für den Kanon, der nicht zusammengestellt, sondern bloß unter deiner Führung als solcher erkannt wurde, dass diese 66 Bücher wirklich alles sind, was wir brauchen, und Herr, wir bitten, dass wir sie lesen und erforschen und verstehen, was sie dann auch zu tun und so ein Licht für dich zu sein und Herr, bewahre uns davor, falschen Aposteln, falschen Lehren, falschen Brüdern auf den Leim zu gehen und das beste Gegenmittel ist dein Wort zu kennen, zu lieben und es zu tun.

[55:52] Amen. Amen. Amen.