Diakoneneinsetzung

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Prediger

Martin Manten

Datum
12. November 2023

Transkription

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[0:00] Und heute werde ich die Predigt vom letzten Sonntag, die ich mit dem Titel Gesandt oder Gesättigt überschrieben habe, abschließen. Um euch dann aufzuzeigen, dass dieselben Wahrheiten, die Prinzipien, die wir dort finden in Bezug auf Jüngerschaft, auch für Diakone gelten.

[0:23] Diakone, die wir ja heute im Rahmen unseres Gottesdienstes einsetzen werden. Einleitend habe ich euch am Sonntag die Frage gestellt, wie es um deinen Speiseplan steht.

[0:38] Ob er ausgewogen ist. Ob du dich sowohl um dein leibliches Wohl kümmerst, als auch um das Wohl deiner eigenen Seele.

[0:50] Und noch wichtiger darüber hinaus, kümmerst du dich auch um das Wohl deiner Nächsten. Das hat viel damit zu tun, ob wir auf Abstand zu ihnen gehen oder uns zu ihnen senden lassen, in diese Welt hinausgehen und diese Beziehungen suchen und aufbauen.

[1:12] Nun, es ist offensichtlich, wie wir gesehen haben, dass Matthäus, das was er schreibt in Matthäus 9,35 bis Kapitel 10 am Ende, dass Jesus dort ein Sendungsbewusstsein, er will, dass wir verstehen, dass wir Gesandte sind.

[1:35] Er will das einerseits wecken und stärken, aber gleichzeitig auch ein Sendungsverständnis kultivieren, damit sein Reich gebaut wird.

[1:47] Das ist alles, worum es geht. Das ist seine Ankündigung von Anfang an, seit er seinen Dienst begonnen hat. Und bezüglich des Sendungsbewusstseins verstehen, worum es geht.

[2:01] Wir haben das gesungen in mehreren Liedern. Hilf mir verstehen. Wir sind alle Gesandte Christi. Wir sind es.

[2:12] Ob wir es wahrnehmen, ist eine andere Geschichte. Aber wir sind alles Gesandte Christi. Und es muss uns bewusst sein, was uns als solche erwartet, wie wir uns als treue Gesandte erweisen und nicht einfach irgendetwas machen, was uns gerade gefällt, was Gott aber gar nicht will.

[2:34] Und dann ganz entscheidend, warum soll ich mich senden lassen? Warum? Wo es doch so angenehm ist. Warum dieses Risiko eingehen? Warum? Nun, es besteht kein Zweifel.

[2:49] Jesus will uns nicht nur senden. Nein, es gibt noch einen Grad der Dringlichkeit, der Gewichtigkeit, der darüber hinausgeht.

[3:03] Er spricht nämlich sowohl am Ende wie auch am Anfang. Sprich, es ist schön eingepackt von Anfang bis Ende. Das ist ein Befehl an uns.

[3:15] Ein Befehl. So steht es da. Matthäus 10, Vers 5. Matthäus 10, Vers 5. Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen.

[3:25] Und dann erklärt er ihnen, befiehlt ihnen, was er will, wie er es will und warum es so getan werden soll, wie er es will. Und wenn er fertig ist.

[3:37] Matthäus 11, Vers 1. Und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine Jünger vollendet hatte, ging er von dort weg, um in ihren Städten zu lehren und zu predigen.

[3:53] Okay, man kann es nicht übersehen, oder? Alles zwischen Matthäus 10, Vers 5 und 11, Vers 1 sind Befehle. Nicht Wünsche, nicht Ratschläge, nicht Optionen, nicht Meinungen, Befehle vom Herrn an Jünger.

[4:10] Nun, er will es nicht nur, er befiehlt es nicht nur, er bietet dafür.

[4:22] Und das ist aus meiner Sicht eine der absoluten Schlüsselpassagen, die unser Herz, was immer es sei, Widerwillen, Angst, Furcht, Bequemlichkeit, was auch immer, das sollte unsere Herzen überwinden, uns senden zu lassen.

[4:38] Wenn der Sohn kurz vor seinem Tod Folgendes zum Vater betet, in Johannes 17, 18 bis 20. Eine Schlüsselpassage.

[4:49] Der Herr betet, Johannes 17, 18 bis 20. Wie du mich in die Welt gesandt hast, so habe ich auch sie in die Welt gesandt.

[5:02] Und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien durch Wahrheit. Aber nicht für diese allein bitte ich, also nicht nur für die Zwölf, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben, das wären dann wir.

[5:15] Das gilt uns allen. Jesus betet dafür, dass wir das gleiche Sendungsbewusstsein und Verständnis haben, mit dem er in diese Welt gekommen ist.

[5:31] Nun ist es gut und hilfreich, uns dieser Dinge bewusst zu sein. Aber wie gesagt, wir müssen auch verstehen, was es bedeutet. Wie mache ich das jetzt?

[5:43] Ein Gesandter zu sein. Renne ich einfach rum und mache irgendetwas? Nein, wir brauchen neben einem Sendungsbewusstsein eben auch ein Sendungsverständnis. Drei dieser vier Wahrheiten haben wir am letzten Sonntag bereits behandelt.

[5:58] Heute schließen wir diesen Teil ab. Nur nochmal kurz das Erste, was wir verstehen müssen. Wir sind Gesandt Nummer eins, um zu arbeiten.

[6:10] Das ist Arbeit. Ihr wisst, was das ist, oder? Es ist Arbeit. Wer denkt, es sei ein Hobby, eine nette Nebenbeschäftigung, der ich nachgehe, wenn es mich nicht juckt oder stört oder nichts kostet, hat nicht begriffen, worum es hier geht.

[6:30] Es ist Arbeit. Gute Arbeit. Aber es ist Arbeit. Zweitens, wir sind Gesandt, um ihn zu verkündigen. Ihn, nicht unsere Geschichte.

[6:42] Apostelgeschichte 1,8, wir sollen warten, bis wir angetan werden, mit Kraft von oben, damit wir seine Zeugen sind. Oder wie wir es, wer erinnert sich noch, was wir im alten Holi für ein Vers an der Wand hatten?

[6:58] Wisst ihr noch, wo wir vorher waren? Ja, es ist so nett hier, man vergisst es schnell, oder? Gar nicht wehgetan, um zu ziehen. Denn wir predigen nicht uns selbst, sondern Christus und ihn als Herrn.

[7:15] Uns aber als eure Knechte um Jesu Willen. Wir verkündigen ihn. Wir sind Gesandt, seine Geschichte zu erzählen. Nicht so sehr unsere Erfahrungen und unsere persönlichen Zeugnisse.

[7:29] Dafür gibt es schon Ort und Platz, aber das ist nicht der primäre Sendungsbefehl oder das Verständnis dessen, was die Bibel hier lehrt. Drittens, Gesandt, um im Glauben zu wandeln.

[7:41] Das ist die dritte Wahrheit gewesen. Die haben wir schon angeschnitten. Im Glauben an sein Versorgen. Wisst ihr, wie viele Sorgen wir uns machen, weil wir denken, wir verhungern?

[7:54] Was völlig absurd ist, vor allem in der Schweiz. Aber man hat den Eindruck, was, wirst du sterben, wenn du ein bisschen weniger arbeitest, damit du Zeit für die Gemeinde hast?

[8:09] Wirst du sterben, wenn du einen vielleicht nicht so anspruchsvollen Job hast, der aber auch nicht zwölf Stunden, sondern nur acht deines Tages beansprucht? Es gibt ein bisschen weniger Geld, aber weißt du, letztendlich sorgt der Herr für uns.

[8:23] Das ist ein Riesending. Erinnert ihr euch, Matthäus 6, was ein ganzes Kapitel in der Bergpredigt geht, nur darum, warum sorgt ihr euch um dieses Zeugs? Warum sorgt ihr euch um dieses Zeugs?

[8:37] Wer gesandt wird, wer hinausgeht, muss seinen Verstand, sein Herz auf das richten, worum es bei der Mission geht, bei dem Auftrag.

[8:48] Nicht auf all das Beigemüse. Das ist okay. Der Herr weiß es. Nein, unser Vater weiß es und sorgt für dir. Wir wandeln im Glauben. Wir müssen lernen, diese Glaubensschritte zu gehen.

[9:02] Wir sind auch gesandt, um im Glauben an seine Macht zu wandeln, nicht auf uns zu vertrauen. Denkt noch mal kurz an die zwölf Jünger, die dann Apostel genannt werden. Normale Männer, keine theologische Ausbildung.

[9:16] Ganz frisch im Glauben, würde man sagen, Präpfingsten, noch keine Ausgießung des Geistes. Sie gingen nicht, weil sie auf ihr Wissen oder ihre Ausbildung oder auf ihre Kraft vertrauten, sondern sie vertrauten auf den, der sagt, siehe, ich bin bei euch, alle Zeit, bis an das Ende der Erde.

[9:34] Und mir ist gegeben, alle Macht im Himmel und auf Erden. Glaube ich das? Glaube ich das? Wenn ich es glaube, dann gehe ich.

[9:48] Sonst halte ich es für wahr. Aber ich glaube es nicht wirklich. Und somit auch für uns alle, geh im Vertrauen auf den Herrn.

[10:00] Gib weiter, was du bereits hast und lerne weiter und warte nicht, bis du ein Experte bist, weil wir haben es letztes Mal schon gesagt, es gibt keine Experten.

[10:11] In der Welt gibt es, Experte ist eben nicht mal ein geschützter Titel. Das ist so cool. Jeder kann sich Experte nennen. In der Welt scheint es unendliche Experten zu haben. Ich weiß nicht, was einen dazu qualifiziert, aber wir bleiben fern, uns davon Experten zu nennen.

[10:27] Wir vertrauen auf den Herrn, wir gehen hinaus. Und habt ihr manchmal Angst? Kapitel 10 gegen Ende.

[10:43] Spricht Jesus dreimal davon. Fürchtet euch nicht. Fürchtet euch nicht. Fürchtet euch nicht. In der Abschiedsrede spricht er davon. Fürchtet euch nicht. Sehr oft, ihr habt ja alle sicher coole Bibelprogramme.

[10:55] Schaut mal, wie oft die Bibel uns auffordert, uns nicht zu fürchten. Warum denkt ihr, tut sie das? Weil wir schwache, menschliche Wesen sind, die zu Recht uns manchmal fürchten.

[11:14] Menschenfurcht in Bezug auf Gesandt zu sein, hinzugehen und mit den Leuten zu reden. Lass mich das so deutlich, wie es nur irgendwie geht, sagen. Wenn du denkst, dass ein Tag kommt, wo dieser weg ist, dann kannst du warten, bis du im Himmel angekommen bist.

[11:33] Menschenfurcht wird immer in einem gewissen Maß da sein. Durch Glauben an ihn, durch Gottesfurcht, überwinden wir sie und tun trotzdem das, was er von uns will, obwohl wir manchmal Menschenfurcht haben.

[11:50] Wenn ihr wartet, bis die weg geht, wartet ihr ewig. Sie wird vielleicht ein bisschen abnehmen. Je mehr wir uns darin üben, desto besser geht es. Aber wir gehen im Glauben auf ihn.

[12:02] Im Glauben auf ihn. Und das führt uns zum nächsten Punkt, was es bedeutet, im Glauben zu wandern. Wir wandeln im Glauben auf seine Gegenwart. Hört euch das an.

[12:16] Matthäus 10, Vers 19 bis 20. Wenn sie euch überliefern, wenn sie euch überliefern, wenn sie euch überliefern, wenn sie euch überliefern, in einem elenden Loch landen, mit der Möglichkeit, hingerichtet zu werden.

[12:38] Das ist ernst. Wer sich hier nicht fürchtet, ist ein Tor. Was sagt der Herr? Wenn sie euch überliefern, wenn sie euch überliefern, seid nicht besorgt.

[12:50] Man könnte auch sagen, fürchtet euch nicht. Wie oder was ihr reden sollt. Das ist viel ernster, als wenn du mit deinem Nachbar über das Evangelium reden sollst.

[13:02] Wenn er hier hilft, hilft er bei den anderen Dingen, gewiss auch. Wie oder was ihr reden sollt. Denn es wird euch in jener Stunde gegeben werden, was ihr reden sollt. Denn nicht ihr seid die Redenden, sondern der Geist eures Vaters, der in euch redet.

[13:16] Das heißt nicht, dass ihr einfach nur ein Medium seid und irgendetwas mit euch geschieht. Aber es bedeutet, dass der Geist das, was in euren Herzen ist, nutzt.

[13:27] Würde der Geist das nicht machen, ich würde mich nie getrauen, hier zu stehen und zu predigen oder zu lehren. Wir vertrauen auf das Wirken des Geistes in uns, der uns in die Wahrheit führt und in den Momenten, wo wir nicht wissen, und das kann oft vorkommen, auf ihn vertrauen.

[13:45] Es soll einfach nicht sein, dass wir nichts wissen, weil wir sein Wort nicht gelesen haben. Ich erkläre es immer so. Gott, der Sohn und der Geist helfen unserer Schwachheit.

[13:58] Aber sie kompensieren nicht unsere Faulheit. Das machen sie nicht. Wenn wir zu faul, zu bequem sind, das Wort Gottes zu studieren, dann geben wir dem Geist nichts, was er uns helfen kann, anzuwenden im Moment, wo wir es weitergeben sollen.

[14:12] Aber wir können auf ihn vertrauen. in den Momenten, wo wir auf ihn vertrauen müssen. Weil wir können es nicht aus uns. Wir lesen das hier.

[14:24] Ich habe es vorhin zitiert, am Ende Matthäus 28 sagt, macht Jünger, weil ich da bin und mir alle Macht gegeben ist. Deshalb geht und macht Jünger.

[14:35] durch den Geist, den jeder Wiedergeborene innewohnend hat, für immer, sein Geist, der Autor der Schrift und der Geist, der uns in die Wahrheit des Wortes führt, hilft er uns, sowohl richtig zu reden, wie wir gerade gesehen haben, und er hilft uns sogar richtig zu beten.

[15:07] In Römer 8, 26 heißt es, ebenso aber nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt.

[15:22] Wir haben nicht nur Probleme, manchmal mit den Menschen über Gott zu reden, wir haben manchmal sogar Probleme mit Gott, einfach zu reden, offensichtlich. Wir wissen nicht, wie wir es sagen sollen.

[15:32] Ich kenne solche Momente. Ich weiß eigentlich, was ich sagen will, aber ich weiß nicht, wie ich es sagen soll. Der Geist nimmt sich unserer Schwachheit an, denn wir wissen nicht, was wir bitten sollen, wie es sich gebührt.

[15:45] Aber der Geist selbst verwendet sich für uns in unaussprechlichen Seufzern. Gesangt, um im Glauben und seine Gegenwart, seine Macht und sein Versorgen zu wandeln.

[16:04] Rede mit Gott über die Menschen. Der Geist hilft dir dabei. Und dann rede mit den Menschen über Gott und vertraue auf den Geist, der da ist, der der Einzige ist, der lebendig machen kann, was tot ist.

[16:18] Wir können es nicht in die Hand nehmen, wir können es nicht beweisen, wir können es nicht ergreifen, sollen wir auch nicht. Wir sollen es glauben.

[16:31] Und wenn wir es glauben, dann tun wir es. Glauben äußert sich immer in den Dingen, die wir tun. Das ist Glaube.

[16:42] Denkt an Hebräer 11, die Glaubenshelden. Dort steht, was sie gibt. Als Folge ihres Glaubens haben sie dementsprechend gehandelt. Epheser 2, 8 bis 10, diese bekannte Stelle, lehrt uns und erinnert uns daran, dass wir durch Glauben errettet sind.

[17:02] Ja, das ist so. Aber wir sind auch durch Glauben errettet, um in diesem Glauben die Werke zu tun, die er zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln, damit wir sie tun.

[17:19] Unabhängig von Umständen, seien es äußere oder innere, Hindernissen, Verfolgung, Ablehnung.

[17:31] Wenn es irgendjemand gibt, der sich mit diesen Umständen, mit diesen Begebenheiten vertraut weiß und deshalb alles Recht hat, uns hinaus zu senden, dann ist es unser Herr.

[17:47] Isaiah 53, so bezeichnend, wie dieser Abschnitt beginnt. Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Wer glaubt denn sowas?

[17:58] Wer glaubt denn das, womit du daherkommst, mit Adam und Eva, dass Gott alles gemacht hat, dass er alles in seinen Händen trägt, all die Dinge, bevor wir uns fürchten, dass die Leute über uns lachen? Es ist nichts Neues.

[18:10] Isaiah beginnt, wer hat unserer Verkündigung geglaubt und wem ist der Arm des Herrn offenbar geworden? Und dann beschreibt er den Herrn, keine Gestalt, keine Pracht, kein Aussehen, ein Mann, der Schmerzen mit Leiden vertraut.

[18:25] Doch er hat unsere Leiden getragen. Um unsere Übertretung wurde er geschlagen. Errettung durch einen Stellvertreter.

[18:35] Wer glaubt so etwas? Isaiah weiß, warum er beginnt. Wer hat unserer Verkündigung geglaubt? Es ist die gleiche Verkündigung, die wir heute in diese Welt bringen.

[18:48] Und viele werden lachen, andere werden uns vielleicht sogar versuchen, das Leben schwer zu machen, aber im Vertrauen auf ihn wollen wir die Werke tun, die er zuvor bereitet hat.

[18:59] Und eines der größten Werke, das Gott vorbereitet hat für uns alle, damit wir in ihn wandeln, ist Gesandte zu sein, seine Gesandten, um sein Evangelium zu verkünden, damit Menschen Buße tun.

[19:19] Wir rufen sie zur Buße, zur Umkehr. Und ihr wisst, über Menschen, die Buße tun und errettet werden, freut sich einerseits der Himmel, und der Vater wird verherrlicht dadurch.

[19:33] Das ist eines der größten Werke, zu denen er uns alle beruft, zu denen er uns alle ausgestattet hat und uns sendet. Nun, die vierte und letzte Wahrheit in Bezug auf unser Sendungsverständnis hängt genau damit zusammen, was ich gerade gesagt habe.

[19:49] Wir sind nämlich Gesandt, um ihn zu verherrlichen. Wir sind Gesandt, ganz generell, in diese Welt hinaus Gesandt, in die Welt, in der wir leben, um ihn zu verherrlichen.

[20:12] 1. Korinther 10, 31, weiß ich, ob ihr nun esst oder trinkt oder irgendetwas tut, was alles andere abdeckt. Tut alles zur Ehre Gottes.

[20:25] Alles. Du bist Gesandt, um ein Leben für ihn zu leben, ein Leben für Gott, für das, was wirklich zählt.

[20:37] Zeig du mir, was wichtig ist. Genau das ist es. Genau darum geht es. Wenn wir für ihn leben, die Werke tun, die er vorbereitet hat, dann wird er geehrt.

[20:49] Dann wird er verherrlicht. Und wenn wir auf unseren Herrn schauen, dann kann er am Ende seines Lebens Folgendes bezeugen.

[21:03] Johannes 17. Es ist wiederum diese Begebenheit, wo der Sohn zum Vater betet, am Abend, bevor er gekreuzigt wird. Johannes 17, 4. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde.

[21:20] Ich habe dich verherrlicht auf der Erde. Wie hast du das gemacht? Das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast. Das, was er für ihn hatte, hat er vollbracht.

[21:35] Indem er dieses Werk tat, hat er den Vater verherrlicht. Und er hat es ihm gegeben, dass ich es tun sollte. Ich habe dich verherrlicht auf der Erde.

[21:47] Das Werk habe ich vollbracht, das du mir gegeben hast, dass ich es tun sollte. Und das Werk der Errettung hat Christus ein für allemal vollbracht.

[22:01] Das war sein großes Werk. Doch jetzt ist es an dir und mir, jetzt ist es an dir und mir, als Gesandte in diese Welt zu gehen, um diese Errettung zu verkündigen.

[22:15] Er hat uns alle zu Salz und Licht gemacht. Erinnert ihr euch? Und ja, Christus hat durch sein Werk, und nur er konnte das tun, die Möglichkeit gegeben für Sühnung, für Vergebung, für eine Wiedergeburt.

[22:35] Aber er ist nicht mehr da. Er ist nicht mehr da. Wir schon.

[22:52] Wir. Du und ich. Wir sind jetzt seine Füße, wie wir es im Kinderlied gesungen haben. Wir sind seine Hände, um ihn Tat und Wahrheit, wie es Johannes sagt, zu lieben.

[23:11] Wir sind sein Mund. Um sein Evangelium zu verkündigen. Wir sind sein Leib, und er ist unser Haupt. Er hat alles gemacht und uns alles gegeben und das Allerwichtigste, was es überhaupt gibt, in diese Welt hinauszutragen, als seine Gesandten.

[23:38] Und deshalb zögerlich nicht zu sagen, dass es unsere heilige Pflicht ist, ihm aus Liebe zu gehorchen in diesen Dingen, diesen Befehlen, wie wir gesehen haben. Indem wir als seine Gesandte, als ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Bevolk zum Besitztum, wir gehören nicht uns.

[24:03] Er hat uns erkauft. Wir gehören ihm eh, aber er hat uns noch dazu gekauft. Und zwar nicht mit Gold und Silber, sondern mit dem kostbaren Blut seines eigenen Lebens.

[24:16] Er kauft zum Besitztum. Warum? Um die Tugenden dessen zu verkünden, der uns berufen hat, uns aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.

[24:39] Deshalb sind wir hier. Deshalb sind wir hier. Nun, inwiefern gelten nun diese Wahrheiten für Diakone?

[24:50] Das war ja für die Jünger, ein Großteil speziell, für die Apostel, die Zwölf. Was hat das mit Diakonen zu tun? Ganz einfach. Diakone sind, wie wir alle, keine spezielle Rasse.

[25:09] Diakone, okay. Diakone sind, wie wir alle, dazu berufen, dem Herrn zu dienen und leisten als Assistenten der Ältesten einfach ihren Beitrag, damit der Leib Christi die Gemeinde als Ganzes ihren Dienst erfüllen kann.

[25:31] Und ich kann nicht genug betonen, welche zentrale Rolle die Gemeinde in allem spielt. In all diesen Dingen. Jüngerschaft, Nachfolge, Diakone, Mission, Evangelisation, es spielt keine Rolle.

[25:48] Jüngerschaft, Nachfolge, jede Form von Dienst ist immer, immer an den Gemeindekontext gebunden. Alles steht und fällt mit der Gemeinde.

[25:59] Es gibt nichts auf dieser Erde seit Pfingsten bis der Herr wiederkommt. Nichts, was auch nur in die Nähe dessen kommt. Jesus liebt nichts mehr als seine Gemeinde.

[26:14] Er hat sich für die Gemeinde hingegeben. Die Gemeinde, die gemäß 1. Timotheus 3,15 das Haus Gottes ist. Die Versammlung des lebendigen Gottes, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.

[26:28] ist seine Gemeinde. Und er bestimmt, wie sie lebt, was ihr Auftrag ist, wozu sie bestimmt ist, aber er liebt sie auch und versorgt sie mit allem, dass sie das tun können.

[26:43] Damit die Gemeinde das nämlich umsetzen kann, wozu sie berufen ist. Damit seine Wahrheit gelebt und gelehrt werden kann, hat Gott der Gemeinde Männer geschenkt.

[27:02] Männer generell, aber ein paar spezielle Männer. Wir lesen davon in Epheser 4, Epheser 4, ab Vers 11. Und er, das ist Gott, der Vater, er hat die einen gegeben als Apostel und andere als Propheten und andere als Evangelisten und andere als Hirten und Lehrer zur Vollendung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Auferbauung des Leibes, des Christus, bis wir alle hingelangen zu der Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes, zu dem erwachsenen Mann, zu dem Maß des vollen Wuchses, der Fülle des Christus.

[27:57] Damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin- und hergeworfen, umhergetrieben von jedem Wind der Leere, die durch die Betrügerei der Menschen kommt, durch die Verschlagenheit zu listig ersonnenem Irrtum, sondern die Wahrheit festhaltend in Liebe.

[28:16] Lasst uns in allem heranwachsen zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus, aus dem der ganze Leib wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung nach der Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teils.

[28:37] Für sich das Wachstum des Leibes bewirkt zu seiner Selbstauferbauung in Liebe. Gott gibt der Gemeinde Männer.

[28:50] Es ist eine Gabe Gottes an die Gemeinde. Lasst uns erst sehen, wer diese Männer sind und dann lasst uns sehen, wozu er sie gegeben hat. Zuerst ist die Rede von Aposteln und Propheten.

[29:04] In der nächsten Predigt werde ich mehr Zeit darauf verwenden, euch aufzuzeigen, dass es Apostel im Sinne, wie wir es hier finden, heute nicht mehr gibt. Definitiv nicht.

[29:16] Das war. Das gibt es nicht mehr. Für den Moment will ich euch eine Schriftstelle geben und damit belassen wir es für heute, weil wir wollen uns nachher den Evangelisten, Hirten und Lehrern zuwenden und natürlich den Diakonen.

[29:31] aber in Epheser 2, 19 bis 22, das ist ein Appetizer, um zu verstehen, was es mit Aposteln wirklich auf sich hat.

[29:42] Epheser 2, 19 bis 22, also seid ihr nun nicht mehr Fremdlinge und ohne Bürgerrecht, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes.

[29:53] Aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, in dem Christus Jesus selbst Eckstein ist, in welchem der ganze Bau wohl zusammengefügt wächst zu einem heiligen Tempel im Herrn, in dem auch ihr mit aufgebaut werdet zu einer Behausung Gottes im Geist.

[30:18] Alle Kürze. Wie oft legst du das Fundament, wenn du ein Haus baust? Einmal. Richtig?

[30:30] Das Fundament, auf dem die Gemeinde jetzt gebaut wird, ist gelegt. Es ist übrigens sehr mühsam, am Fundament rumzufummeln, nachdem du bereits begonnen hast, draufzubauen.

[30:43] Ist nicht sehr weise. Das Fundament ist gelegt. Der Eckstein, der alles bestimmt, nachdem sich alles ausrichtet, der ist auch da. Das muss nicht immer wieder gelegt werden und neu arrangiert oder ausgerichtet werden.

[30:56] Die Grundlage ist da. Jetzt ist Bauzeit. Wir brauchen keine Apostel mehr. Sie haben die Grundlage bereits gelegt. Allen voran durch ihre Lehren, die am Anfang mündlich verbreitet wurden und alles, was wirklich wichtig ist, in den Lehrbriefen der Apostel für uns festgehalten ist, wo wir sehen, was wir wissen müssen über Christus und die Gemeinde ist alles da.

[31:23] Mehr in der nächsten Predigt. Was finden wir sonst noch nebst Apostel und Propheten? Evangelisten. Evangelisten. Nun, Evangelisten führen durch die Verkündigung des Wortes, das, was wir haben, durch die Verkündigung des Wortes, Menschen nicht nur zum Glauben.

[31:43] Das ist diese beschränkte Sicht, die wir oft haben. Ein wahrer Evangelist führt die Menschen durch die Gnade Gottes und das Wort Gottes zum Glauben, um sie dann in die Gemeinde Gottes zu führen, weil da gehören wir hin.

[32:00] Es gibt keine Solochristen im Neuen Testament. Das gibt es nicht. Die Gemeinde wird verglichen mit deinem Leib. Hack ein Stück von deinem Leib ab und schau, wie lange es ohne den Leib überlebt.

[32:13] Nicht lange, abgesehen davon, dass es sehr wehtut. Also, Evangelisten führen durch die Verkündigung des Wortes Menschen nicht nur zum Glauben, sondern in die Gemeinde.

[32:25] Dann, wenn sie da sind, haben wir die Lehrer. In der Gemeinde werden die Kinder Gottes im Wort Gottes unterwiesen, gelehrt, damit wir es verstehen.

[32:41] Und dann haben wir noch die Hirten, hier verhält es sich so, mittels des Wortes Gottes, Hirten die Hirten. Nein, ich habe mich nicht versprochen.

[32:52] Ich weiß, es gibt das Verb nicht, aber ich mag es so auf Englisch. You can say, you shepherd the sheep. Okay, wir führen es jetzt einfach ein. Hirten, Hirten die Schafe, okay? Sie hüten die Schafe. Sie kümmern sich um die Kinder Gottes in der Gemeinde primär.

[33:08] Die, die Gott ihnen anvertraut hat. Die, von denen wir wissen, dass sie zu dieser Gemeinde zählen. Wir als Älteste und Diakone haben nicht eine Verantwortung für alle Schafe dieser Welt.

[33:20] Wir werden eins vor dem Herrn stehen und Rechenschaft ablegen für die Schafe, die uns anvertraut hat. Hier, nicht für alle anderen. Hirten hüten die Schafe in der Gemeinde auch durch das Wort Gottes.

[33:40] Durch das Wort Gottes, wo wir Trost finden, ermahnt werden, überführt, zurechtgewiesen, ermutigt, geleitet, gestärkt, seelsorgerlich, begleitet.

[33:56] Seelsorge ist ein super Wort auf Deutsch. Ich sorge mich um das Wohl deiner Seele und deiner Seele geht es gut, wenn du auf den Herrn hörst. Alles, was Seelsorger machen, nur kurz, wir führen die Leute zum Herrn, denn nur er kann ihnen helfen.

[34:11] Nur sein Wort. Der Seelsorger kann nichts, aber er muss das Wort kennen, damit die Schafe sehen, wer der Herr ist und wie er für sie sorgt. Nur eine ganz kurze Nebenbemerkung.

[34:24] Aber alles geschieht durch das Wort Gottes. Alles steht und fällt damit. Denn in der Gemeinde, in seiner Gemeinde, dreht sich alles immer um Christus.

[34:39] Und Christus kennen wir nur durch das Wort Gottes oder wie es in Johannes 5, 9 und 30 heißt, wo er zu den Pharisäern sagt, ihr forscht die Schriften, weil ihr meint, darin Leben zu finden und erkennt nicht, dass die Schriften von mir zeugen.

[34:53] Das Wort und Christus sind untrennbar miteinander verbunden. Und darum geht es in der Gemeinde. Und deshalb dreht sich alles um das Wort Gottes, weil nur das Wort Gottes Kraft hat.

[35:07] Nur das Wort Gottes hat Kraft. Kraft, das zu tun, was Gottes Willen entspricht. Ihn zu erkennen, ihn zu leben, in diesen Wegen zu gehen.

[35:18] und deshalb ist eine unserer wichtigsten Aufgaben, dieses Wort zu verkünden. Es geht natürlich nur, wenn wir es kennen. Und wir vertrauen auf den Geist Gottes, dass er das Wort Gottes anwendet, auf unser aller Lieben.

[35:37] Sonst haben wir nichts. Sonst haben wir nichts. Ein Wort zu diesen Männern, die diese Aufgabe hier gefasst haben, einfach damit wir das verstehen.

[35:51] Gott gibt sie der Gemeinde. Er sucht sie sich aus. Sie sind eine Gabe Gottes an die Gemeinde. Wir erkennen sie bloß anhand dessen, was das Wort sagt, wie diese Männer sein sollen.

[36:05] Gott gibt sie und Gott rüstet sie auch aus. Sie sind nicht besser oder wichtiger. Überhaupt nicht. diesen Männern, Evangelisten, Hirten, Lehrern, was auch immer, gilt, was allen gilt.

[36:22] Paulus erklärt es in Korinthern wie folgt, in 1. Korinther 4, 7. Was unterscheidet dich? Was hast du, das du nicht empfangen hast?

[36:36] Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen? Hat irgendjemand irgendetwas, was er nicht empfangen hat? Es ist nicht aus uns, es ist durch ihn.

[36:51] Gott gibt der Gemeinde diese Männer und Gott gibt diesen Männern Gnade für den Dienst, den sie tun sollen. Alles steht und fällt mit Gott.

[37:04] Und der Dienst sieht so aus, in 1. Korinther 15, 10 beschreibt Paulus es so. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade gegen mich ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet, als sie alle.

[37:26] Nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die in mir ist. Okay, was jetzt? Du oder die Gnade? Ja. Ja. Das sind diese Spannungsfelder, diese göttlichen Spannungsfelder, die wir nicht auflösen können.

[37:47] Und weißt du was? Nicht auflösen müssen. Ist okay. Lasst uns aber die Gnade Gottes nicht vergeblich empfangen. Offensichtlich kann man das.

[37:59] Und dass wir sie nicht vergeblich empfangen, ist mit Arbeit verbunden, wie Paulus hier schreibt. Ausgestattet mit dieser Gnade Gottes tragen diese Männer die Verantwortung der Gemeinde zu dienen.

[38:16] Das ist alles. Sie sind Diener. Wir sind alle nur Diener letztendlich. Ausgestattet mit dem, was Gott uns gegeben hat, damit wir es nutzen. Ich fasse zusammen Epheser 4, 11 bis 16, damit die Heiligen zugerüstet werden für das Werk des Dienstes.

[38:33] Diese Männer sind nicht da, um alles zu machen. Denkt nicht, okay, cool, bis jetzt hatten wir drei Älteste, jetzt haben wir zwei Diakone, jetzt können wir uns noch viel mehr zurücklehnen, weil jetzt haben wir zwei mehr, die machen, was gemacht werden muss.

[38:44] Nein, Gott gibt die Männer, damit alle zugerüstet werden für das Werk des Dienstes, damit sie den Sohn erkennen und reif werden.

[38:59] nicht mehr hin und her geworfen durch jeden Wind der Leere, durch listiger, sonnen Irrtum. Eine Gemeinde, in der nicht gelehrt wird, verdient es nicht, eine Gemeinde genannt zu werden.

[39:10] Eine Gemeinde, in der nicht gelehrt wird, lieferst du die Schafe wirklich hilflos den reißenden Wölfen aus. Wir sollen nicht wie kleine Kinder sein, heißt es dort, nicht mehr Unmündige, sondern gefestigt, feste Wurzeln in der Wahrheit des Wortes Gottes, damit wir diesen Betrügern uns gibt eine Menge davon, nicht zum Opfer fallen.

[39:33] Das ist die Aufgabe. Gott gibt diese Männer mit dieser primären Aufgabe der Gemeinde, der ganzen Gemeinde, damit wir alle durch die Wahrheit Christus ähnlicher werden.

[39:50] Alle, der ganze Leib, zur Erbauung, des Leibes, wie es dann heißt am Ende in Vers 16, dort wo das geschieht, aus dem der ganze Leib wohl zusammengefügt und verbunden durch jedes Gelenk der Darreichung nach der Wirksamkeit in dem Maß jedes einzelnen Teiles, für sich das Wachsum des Leibes bewirkt.

[40:17] So wächst der Leib. So wächst der Leib. Und nippst den genannten Diener. Vielleicht denkst du jetzt, okay, wir haben Apostel, Propheten, Evangelisten, Hirten und Lehrer, aber eigentlich geht es doch um Diakone.

[40:34] Naja, Diakone gibt es auch. Diakone füllen ein Amt auf, das hier, hier nicht erwähnt wird, aber im ersten Timotheusbrief, wo erklärt wird, was es mit der Gemeinde auf sich hat, findet man eine Menge über die Diakone.

[40:53] Und wir haben eine Predigt nur dazu gehalten, die ist online, das war irgendwann Anfang Oktober. Wenn ihr mehr dazu wissen wollt, könnt ihr euch diese anhören, falls ihr es noch nicht gemacht habt.

[41:06] Ich fasse nur kurz zusammen, die Hauptverantwortung von Diakonen ist es, die Gemeindeleitung als Assistenten zu unterstützen, damit die Hirten und Lehrer der Gemeinde mehr Zeit haben, den Rücken frei haben, sich um ihre primäre Aufgabe zu kümmern.

[41:29] Und unsere primäre Aufgabe ist das Wort und Gebet. Wir lesen das beispielhaft in Apostelgeschichte 6, wo sie eben Helfer suchen, weil die Apostel gemerkt haben, sie sind zu sehr beschäftigt mit einer Menge kleinen Dingen, nicht, dass sie sich zu gut dafür gewesen wären, aber ihre Hauptaufgabe zum Nutzen des Leibes ist Lehre, ist das Wort, ist das Gebet.

[41:56] Und so spielen Diakone eine äußerst wichtige Rolle. Sie nehmen eine wichtige Aufgabe ein für das Gesamtwohl der Gemeinde. Es ist nicht einfach so ein Anhängsel, wie man oft meint.

[42:11] Gemeinsam mit der Gemeindeleitung unter der Anleitung der Gemeindeleitung sorgen sie eben dafür, dass die Schafe bestmöglich versorgt und umsorgt werden.

[42:23] Dass in der Gemeinde Ordnung ist, damit die Gemeinde ihren Auftrag wahrnehmen kann, das Licht des Lebens darzustellen, weil wir in dieser Wahrheit, welche Licht ist, unterwiesen sind und nicht hin und her geworfen von jedem neuen Trend oder jedem christlichen Marktschreier, der daherkommt.

[42:50] Wichtig, jeder hat eine, oder man könnte sagen, jeder hat seine Aufgabe. Gefäße 4 betont mehrmals, dass es jeden Einzelnen braucht, jedes Gelenk, jedes Glied.

[43:07] Römer 12 spricht davon, ein Leib, viele Glieder. Ein Leib, viele Glieder. Wir müssen diese Aufgaben nicht gegeneinander ausspielen, wir müssen auch nicht neidisch sein auf das, was der oder die bekommen hat, sondern jeder soll treu sein in dem, was er bekommen hat und mit dem dienen.

[43:33] Zum Nutzen der Gemeinde, die ein, einziges Haupt hat und das ist Christus, sonst niemand. Was zeichnet nun die Diakone speziell noch aus?

[43:47] Es ist primär ihr Wesen, ihr Charakter, nicht so sehr, was sie alles tun. Das ist eine Folge davon, das ist eigentlich das, was wir uns in gewissem Sinne wünschen, aber das ist das Nebenprodukt.

[44:01] Wenn wir Diakone suchen, dann schauen wir nicht, wie fähig sind sie, was können sie besonders gut. Das ist nicht das Hauptkriterium, weil es nicht das biblische Hauptkriterium ist.

[44:12] In Apostelgeschichte 6 sucht man Männer voll heiligen Geistes mit einem guten Zeugnis und im ersten Timotheusbrief sucht man folgendes, die Diener ebenso würdig, nicht doppelzüngig, nicht vielem Weiner geben, nicht schändlichem Gewinn nachgehen, das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahrten.

[44:37] Es geht um ihr Wesen, wer sie sind. Wenn du die richtigen Männer hast, wer sie sind, dann ist die Arbeit ein Nebenprodukt.

[44:51] Ein wichtiges, aber es ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist, wer wir sind. Und dann geht es nur darum, die anderen Gaben zu erkennen und zu fördern. Und die Akone werden von der gesamten Gemeinde, deshalb haben wir euch informiert und gesagt, wenn ihr irgendetwas wisst, was dagegen spricht, dann informiert ihr euch.

[45:11] Sie werden von der gesamten Gemeinde erkannt, anerkannt, dann von den ältesten berufen, das haben wir gemacht, wir haben sie euch vorgestellt, nachdem sie sich in der Gemeinde bewährt haben.

[45:27] Bewährt, berufen, bestätigt. Das ist das, was wir heute machen. Wir bestätigen, was wir in ihnen sehen, in der Überzeugung, dass Gott sie als Gabe auch an die Gemeinde gegeben hat, damit die Gemeinde als Ganzes, wo jeder seinen Beitrag leistet, ihren Dienst erfüllen kann, nämlich Gesandte zu sein an Christi statt.

[46:00] Jeder Jünger, egal, ältester, Hirte, die Akone, keine Ahnung was, Amttitel, spielt keine Rolle. Jeder Jünger, bzw. so wie jeder Jünger dem Herrn in der Rolle dienen soll, die er ihm gegeben hat.

[46:16] Nicht in dem, was du nicht hast, in dem, was er dir gegeben hat. Genauso sollt auch ihr, wo ist du, David? Immer da.

[46:29] So sollt ihr, David, und du, Scheuel, der Gemeinde dienen. In der Rolle, die ihr habt, in der Funktion als Diakone, weil es ist so, so wie jeder Dienst und es spielt keine Rolle, in welchem Dienst es sich handelt.

[46:50] Jeder Dienst ist immer, und das ist die Verknüpfung zu Matthäus 10, verbunden mit Arbeit. Und jeder Dienst ist nicht nur verbunden mit Arbeit, er ist gebunden an sein Wort.

[47:04] das bestimmt, was, wie und warum wir etwas tun. Und jeder Dienst soll im Glauben geschehen, dass Gott uns dorthin gestellt hat, diesen Dienst zu tun und wir tun ihn als treue Diener, als dem Herrn.

[47:28] Das ist die grundlegende Dienstphilosophie, das ist das, was wir verstehen müssen. Und das Ziel eines jeden Dienstes ist die Verherrlichung Gottes.

[47:39] Es geht nicht um uns. Wir verherrlichen ihn, wenn wir das tun, was er uns gegeben hat, so wie er es will, und das Ziel verfolgen und das ist er selbst.

[47:54] Und so sind wir, oder sollen zumindest alle, gesättigt mit dem Wort Gottes sein. Kolosser 3,16 sagt, lasst das Wort Gottes reichlich in euch wohnen.

[48:12] Dort, wo das der Fall ist, erkennen wir mehr und mehr. Wir sind gesandt, um zu arbeiten. Gesandt, um Christus zu verkünden.

[48:25] Gesandt, um im Glauben zu wandeln, immer, in allem. Und gesandt, um den Vater im Himmel zu verherrlichen. Lass mich bieten, bevor wir im Anschluss ein Lied singen und dann David und Joel einsetzen.

[48:44] Treue Gott und Vater, du hast dich senden lassen. Hast eine Gemeinschaft mit dem Vater, einer vollkommenen, ewigen, unbefleckten, einer Gemeinschaft, die wir uns gar nicht vorstellen können, aber auch, die auf uns wartet.

[49:05] Und du bist gekommen, um zu dienen. Und hast uns in deinen Dienst gerufen. Und du hast uns gesandt, du bittest den Vater, dass wir gesandt sind, dass wir erkennen, so, wie du gesandt wurdest.

[49:23] Wir stehen heute hier und bitten, dass wir verstehen, dass wir gesandt sind, um zu arbeiten, an deinem Reich, nicht an unserem.

[49:34] Dass wir gesandt sind, dich zu verkünden, nicht uns selbst. Dass wir gesandt sind, im Glauben zu wandeln und nicht in den Dingen, die wir sehen.

[49:49] Und dass wir letztendlich gesandt sind, um den Vater im Himmel zu verherrlichen, denn dazu wurdest du gesandt und das hast du vollbracht. Herr, hilf uns dabei, hilf uns als Gemeinde, hilf jedem Einzelnen und wir freuen uns auch, dass wir heute David und Joel als Diakone einsetzen dürfen, damit wir als Gemeinde gemeinsam hoffentlich auch in diesen Dingen näher hin zu dir kommen.

[50:17] Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen.