Gesandt oder Gesättigt?

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Prediger

Martin Manten

Datum
5. November 2023

Transkription

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[0:00] Danke, Ramon, für deine einführenden Worte zu dem Lied. Ein sehr gefährliches Lied habt ihr hier gerade gesungen. Wirklich.

[0:16] Wollt ihr euch senden lassen? Seid ihr in Jesaja? Ihr sagt, sende mich. Und nach einer längeren Pause sind wir zurück in Matthäus 10, wo wir eben Zeugen werden der ersten Aussendung.

[0:39] Hier sendet Jesus zum ersten Mal seine zwölf Jünger aus, die er ab Vers 2 Apostel nennt.

[0:50] Und das ist ziemlich wichtig, dieser Unterschied. Jünger und Apostel. Ein paar andere Dinge sind wichtig, wenn wir Matthäus 10 verstehen wollen.

[1:02] Die Notwendigkeit, nämlich Matthäus 10 heilsgeschichtlich einzuordnen, das haben wir in der ersten Predigt zu Matthäus 10 behandelt. In der zweiten Predigt zu Matthäus 10 ging es darum, zu erkennen, dass Gott uns nicht nur versorgt, sondern er ist besorgt um uns.

[1:28] Es geht nicht nur darum, einen Auftrag zu erfüllen, es geht um eine Beziehung. Das wird auch immer wieder klar und wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht so sehr daran gewöhnen, ihn Vater zu nennen.

[1:44] Bis zu Pfingsten war das ein undenkbares Ding. Den Herrn der Herrscharen, um dessen Thron die Engel sind und heilig, heilig, heilig rufen, in dessen Gegenwart der hohe Priester einmal im Jahr durfte, Vater zu nennen.

[2:09] Und er ist es. Und wir sind seine Kinder. Es geht nicht nur um den Auftrag, es geht auch um die Beziehung. Und bevor wir in Kapitel 10 gleich weiterfahren, ein paar zentrale Wahrheiten aus Matthäus 9, 35, 38, die wichtig sind, denn dort wird die Brücke geschlagen.

[2:30] Das ist quasi die Einleitung, die Hinleitung zu Matthäus Kapitel 10. Was finden wir dort?

[2:42] Matthäus 36, die Motivation. Was motiviert uns? Was ist die treibende Kraft? Es ist Barmherzigkeit.

[2:55] Es ist das Erkennen, das Sehen der Schafe, die ohne Hirte sind, das innerliche Bewegtsein über die Verlorenheit. Das ist die Motivation.

[3:06] Es geht nicht einfach um Pflichterfüllung. Was ist die Situation? Das lesen wir in Vers 37. Eine riesige Ernte. Aber kaum Arbeiter.

[3:20] Das ist die Situation. Und die Motivation ist geklärt. Die Situation, was ist die Mission? Beten. Beten. Und meine Freunde, jede Mission, egal welcher Dienst beginnt, muss begleitet werden, gepflegt werden, durch Gebet.

[3:43] Und es ist bezeichnend, wir beten oft, und das ist in Ordnung, dass Leute gerettet werden. Richtig?

[3:54] Aber Jesus sagt den Jüngern, sie sollen beten für Arbeiter, durch die Menschen errettet werden können. Es braucht Arbeiter. Die gesandt werden.

[4:07] So. Das ist nur kurz zu den einleitenden Versen oder hinleitenden Versen. Die heutige Predigt habe ich mit dem folgenden Titel überschrieben.

[4:22] Gesandt oder gesättigt? Gesandt oder gesättigt? Lass mich nochmal kurz bieten zum Anfang.

[4:35] Herr, wir sind hier, weil du uns durch Gnade, nicht ausverdienst, durch Gnade mittels des Glaubens aus dieser Welt herausgerettet hast, um uns aber in der Welt Zeugen sein zu lassen.

[4:58] Du hast uns in diese Welt gesandt, um Zeugen zu sein für dich. und Herr, so bitten wir, öffne uns die Augen für die Nöte dieser Welt, für die Nöte der Geschwister um uns herum und entfache in unserem Herzen ein Feuer der Barmherzigkeit, das uns antreibt, zu tun, wozu du gekommen bist.

[5:23] Und lass uns immer wieder aufblicken, weg von den Problemen, weg von uns selbst, aufblicken, um die Ernte zu sehen. Und Herr, bitte bewahre uns davor, von persönlichen Wünschen und Vorlieben und Plänen oder Enttäuschungen gelähmt zu verpassen, dass wir hier sind, um als Arbeiter in deine Ernte gesandt zu werden.

[5:53] Amen. Am letzten Sonntag durften wir mit großer Freude und ich denke auch viel Dankbarkeit die neuen Räume hier einweihen und ein ausführliches Buffet durfte natürlich nicht fehlen.

[6:12] Aber Paulus erklärt den Römer 12, 17 bis 18 Folgendes. Nämlich, dass das Reich Gottes nicht Essen und Trinken ist.

[6:26] So nett das ist, das ist toll. Gemeinschaft zu haben um einen gedeckten Tisch ist eine tolle Sache, aber das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken. Sondern Gerechtigkeit, Friede, Freude im Heiligen Geist und Freude im Heiligen Geist haben wir, wenn wir auf den Geist hören, wenn wir gehorsam sind, dann freuen wir uns im Geist.

[6:53] Und wenn wir das tun, dann heißt es, dann oder denn wer in diesem dem Christus dient, in dieser Freude des Heiligen Geistes, der gehorsam wirkt gegenüber dem Wort Gottes.

[7:09] Wer in diesem dem Christus dient, ist Gott wohlgefällig und den Menschen bewährt. Also es geht nicht um Essen und Trinken, aber ich habe ein paar Fragen für dich, kurz.

[7:26] Wenn du Hunger hast, dann isst du, richtig? Ja? Oder sollen wir das Buffet wieder abräumen nachher?

[7:37] Nein, dann isst du. Ich auch, ist ja logisch. Wenn du gesättigt bist, dann hörst du hoffentlich auf zu essen, denn sonst bereust du es am nächsten Tag.

[7:51] Aber wonach hungerst du wirklich? Wonach hungerst du wirklich? Und lass mich die Frage so formulieren, ist dein Speiseplan ausgewogen?

[8:04] hört man hier immer wieder, wie wichtig es ist, sich ausgewogen zu ernähren. Aber das gilt nicht nur auf die Nahrung, die wir zu uns nehmen in Form von Essen.

[8:19] Ist dein Speiseplan ausgewogen? Sorgst du sowohl für deinen Leib als auch für deine Seele? und und sorgst du dich auch um das Wohl und die Seele, das Seelenwohl deiner Nächsten?

[8:42] Auch das gehört zu unserem Speiseplan. Jesus hält in Johannes 4, 34 folgendes fest.

[9:01] Erst, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat. Er wurde gesandt, um sein Werk zu vollbringen.

[9:14] Nicht sein eigenes. Sein Werk. Er wurde gesandt, um ein Werk zu vollbringen. Das ist seine Speise. Das ist das, was er wirklich braucht und was er wirklich will.

[9:28] Und der Wille dessen zu tun, der ihn gesandt hat, heißt, das Evangelium zu verkünden und Rettung in diese Welt zu bringen. Das ist seine Speise. In Matthäus 4, 4 lernen wir bekannte Worte.

[9:43] Nicht vom Brot allein soll der Mensch leben, sondern von jedem Wort, das durch den Mund Gottes ausgeht. Das gehört auf unseren Speiseplan genauso wie Frühsteig, Znüni, Zmittag, Zviere, Znacht, Zweitensnacht, Drittensnacht, Kein Ahnung, Midnight Snack.

[10:04] Iremia schreibt in Kapitel 15, 16 Folgendes dazu.

[10:18] Deine Worte waren vorhanden. Das können wir auch bestätigen. Sein Wort ist vorhanden. Es ist da. Es ist nicht so, dass es kein Futter gäbe.

[10:30] Deine Worte waren vorhanden und ich habe sie gegessen. Und deine Worte waren mir zur Wonne und zur Freude meines Herzens.

[10:46] Iremia sagt, das ist besser als jedes Festessen. Das stellt alles in den Schatten. Das ist das Gleiche, was Jesus sagt, meine Speise. Das ist das, was ich wirklich will und brauche.

[10:58] Ich bin nach deinem Namen genannt. Herr Gott, der Herrscharen. Das heißt, ich gehöre dir und deshalb freue ich mich an den Dingen, über die du dich freust.

[11:17] In Matthäus 5, 6, der Berg predigt Glückselig, die nach Gerechtigkeit.

[11:28] Hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden, aber mit Gerechtigkeit, mit Gottes Gerechtigkeit.

[11:40] Kennst du diesen glückseligen Hunger? Dieses Verlangen nach der Gerechtigkeit, nicht unserer, der Gerechtigkeit Gottes, und zwar nicht nur für dein persönliches Leben, sondern hast du ein Anliegen, diese Gerechtigkeit Gottes in eine Welt hinauszutragen, die keine Ahnung davon hat, was es mit der Gerechtigkeit Gottes auf sich hat und wie Menschen vor einem gerechten Gott denn überhaupt bestehen können.

[12:15] kennen wir diesen Hunger? Ist es unsere Speise, den Willen dessen zu tun, der auch uns, wie wir sehen werden, genauso in die Welt gesandt hat, wie er seinen Sohn gesandt hat?

[12:29] Hungerst du danach, dich dieser Gerechtigkeit nicht nur zu erfreuen, sondern sie in die Welt hinauszutragen? Oder bist du vielleicht schon so gesättigt durch all die vergänglichen Annehmlichkeiten dieser Welt, dass du es gar nicht in Erwägung ziehst auf die Frage Gottes aus Jesaja, wen soll ich senden?

[13:00] Sicher nicht mich, such dir jemand anderen. Und wozu sendet Gott in der Regel seine Boten aus, um seine Gerechtigkeit zu verkündigen?

[13:13] Denn sein Reich ist Gerechtigkeit und Friede gewirkt durch die Freude im Heiligen Geist. Und offensichtlich ist das nichts Neues, dieser Mangel an Gesandten oder Arbeitern oder Botschaften.

[13:32] Auch hier in Matthäus haben wir gesehen, dass schon einiges geschehen muss, damit Gesättigte, woran immer sie sich gesättigt haben, zu Gesandten, zu solchen, die sich senden lassen, dass das passiert.

[13:51] Es wird dort ein nicht schwaches Verb benutzt, wir haben es angeschaut, senden ist viel zu schwach, es heißt, Gott, sie sollen Gott bitten, dass er Arbeiter hinaustreibe, hinauswerfe, Gott muss mit göttlicher, liebevoller Gewalt uns dazu antreiben, dorthin zu gehen, wo wir hingehören, in die Welt, um seine Ernte, die groß ist und die ist nicht in der Gemeinde, sie ist da draußen einzufahren.

[14:27] Paulus, einer der größten, wenn nicht der größte Missionar, beschreibt diesen Gedanken wie folgt in Römer 10, 14 bis 15.

[14:40] Wie werden sie nun den anrufen, an den sie nicht geglaubt haben? Wie aber werden sie an den glauben, von dem sie nicht gehört haben?

[14:52] Wie aber werden sie hören, ohne einen Verkündiger? Wie aber werden sie verkündigen, wenn sie nicht gesandt sind? Er sagt, und das ist eine gute Frage, wie soll das passieren?

[15:08] Wie sollen sie denn glauben, wenn sie nicht hören, wenn sich niemand sendt? Wie geht das? Es geht nicht. Es geht nicht.

[15:22] Dann kommt ein Wie, das uns gefällt, hoffentlich, das uns beschreibt, wie geschrieben steht, wie lieblich sind die Füße derer, die das Evangelium des Guten verkündigen.

[15:38] Wie lieblich, wie tragisch, wenn wir das aber nicht tun. Und Jesus geht jetzt ab Matthäus 9,35 und deshalb haben wir da noch mal kurz begonnen, beziehungsweise das Revue passieren lassen, bis Ende Kapitel 10, darum, sowohl einerseits ein Sendungsbewusstsein, das ist unser erster Punkt, ein Sendungsbewusstsein zu wecken, dass wir uns überhaupt mal vor Augen führen und klar wird, darum geht's.

[16:15] Um dann auch ein Sendungsverständnis zu kultivieren, das ist der zweite Punkt, den wir heute behandeln. Denn ohne Sendungsbewusstsein, sprich, es geht niemand und ohne Sendungsverständnis, wir wissen nicht, was wir machen, wenn wir hinausgehen, wird sich das nicht erfüllen, wofür wir angewiesen sind zu beten, nämlich dein Reich komme.

[16:36] Es wird nicht passieren. Genau wie die zwölf Apostel damals, muss uns bewusst werden, dass wir alle, alle, jeder, gesandte Christi sind.

[16:57] Und was das bedeutet, ein gesandter Christi zu sein, sprich, was erwartet mich? Es geht nicht um meine Erwartung, Jesus erklärt hier, was du zu erwarten hast.

[17:12] Und es ist gut vorbereitet zu sein auf die Dinge, die da kommen. wie erweist man sich denn überhaupt als ein treuer Gesandter?

[17:25] Gesandte sind nur so viel wert, wie sie die Botschaft überbringen, die ihnen anvertraut wurde. Sonst sind sie zu nichts zu gebrauchen, sonst sind sie untauglich. Wir erzählen nicht unsere Geschichte, wir erzählen seine Geschichte.

[17:43] Und warum, warum soll ich mich denn überhaupt senden lassen? Warum?

[17:56] Ist doch alles gerade so schön und bequem. Eigentlich bin ich gesättigt, es geht mir gut. Ich habe es mir nicht eingerichtet im Leben.

[18:10] Auch im Leben in der Gemeinde vielleicht. Alles so schön, es läuft einfach vor sich hin, keine Störungen, nichts, was mich aus dem Rhythmus schmeißt oder herausfordert.

[18:23] Das ist eigentlich ganz nett. Nein, ich muss das verlangen, mich aufzumachen und wie Jesus es dann sagt in Johannes 10, 16, ich sende euch wie Schafe unter die Wölfe.

[18:41] Ich meine, da muss schon ein guter Grund, eine gute Antwort auf die Warum-Frage da sein, sich aus seiner Komfortzone heraus zu bewegen, um wie ein Schaf unter Wölfe gesandt zu werden oder nicht.

[18:53] Ansonsten bist du dämlich. Man kann es nicht anders sagen. Warum? Vielleicht denken wir angesichts dieser Sache, Jesus, hast du nicht was anderes?

[19:07] Du hast doch eine Menge Dinge, die man tun könnte. Aber Jesus ist kein Koch und er hat auch kein Restaurant und er stellt uns nicht ein Buffet vor die Nasen und sagt, hier, such dir doch was aus, was für dich passt und dir gefällt.

[19:19] Das ist nicht so, wie das Reich Gottes funktioniert. Jesus beginnt nämlich, wir kommen nachher noch mal drauf, diesen Abschnitt wie folgt.

[19:37] Diese Zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen. Er ist der Herr und er hat jedes Recht, uns zu befehlen.

[19:51] Und wir sind absolute Toren, wenn wir uns daran stoßen, in irgendeiner Form oder uns nicht daran halten. Und in Kapitel 11, Vers 1, und es geschah, als Jesus seine Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte.

[20:15] Matthäus 10 ist keine Option. Matthäus 10 ist kein Buffet, an dem du vorbeigehst und sagst, nehme ich, nehme ich nicht, schmeckt mir, schmeckt mir nicht, gefällt mir, gefällt mir nicht. Nein, ist es nicht.

[20:34] Und ich verstehe die potenziellen Einwände und Befürchtungen durchaus, die jetzt vielleicht hochsteigen. Menschen. Ich verstehe sie nicht nur, ich kenne sie auch.

[20:47] Aus eigener Erfahrung. Denn der natürliche Mensch, der alte Adam, kümmert sich am liebsten um sich selbst.

[21:02] Und pflegt lieber seine Komfortzone, als dass er sie verlässt. Wieso auch? So sind wir nicht getaktet. Deshalb brauchen wir ein göttliches hinausgetrieben von Gott.

[21:15] Gott. Wir sind ja alle so individuell. Hast du nicht einen individuellen Dienst für mich? Aber ihr wisst, individuell ist nur das nette Wort für Egoist.

[21:29] Wir hätten es einfach gerne so, wie ich es möchte. Und das sollte bitte nicht zu viel kosten, aber viel Gewinn bringen. Wenig Aufwand, viel Gewinn.

[21:40] Vergiss es. Gibt es nicht. Wir einfach lernen, richtig zu denken. Enttäuschungen kommen oft von falschen Erwartungen.

[21:51] Und deshalb müssen Jünger, die ausgesandt werden wie Schafe unter Wölfe, sehr wohl wissen, dass das, was passiert, gemäß den Erwartungen ist und nicht, weil Jesus keine Kraft, kein Interesse, keine Liebe oder keine Zeit hatte, sich um sie zu kümmern.

[22:05] Denn das, was auf sie wartet, ist nicht ohne. Aber so sieht die Sache aus. Und während wir uns oft zieren und nach Ausreden suchen, warum nicht ich?

[22:29] Sehen wir den Vater, von dem wir heute gesungen haben, im Himmel, auf seinem Thron, heilig, heilig, heilig, der damals und immer wieder fragt, wen soll ich senden?

[22:49] Und er sandte seinen Sohn. Sein Sohn, mit dem er ewige, vollkommene, dreieinige, Gemeinschaft, es war einfach das Beste vom Besten, was es, man kann nicht mal sagen, gab, was ist, denn Gott kennt keine Zeit.

[23:14] Immer der Vater und der Sohn. Wer in der Welt kommt auf die Idee, das aufzugeben?

[23:27] Er kommt aus dieser Gemeinschaft, der Vater sendet ihn aus dieser Gemeinschaft in eine verlorene, durch und durch verdorbene, gottlose Welt, wo er weiß, dass sie seinen Sohn letztendlich umbringen und er sendet ihn trotzdem.

[23:52] Weil Johannes 3, 16, 17 Gott die Welt so sehr geliebt hat. Er liebt sie so sehr, dass er alles tut, dass er seinen Sohn hingibt, dass er seinen Eingeborenen, seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.

[24:16] Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt. Er sendet ihn. das ist der Auftrag des Vaters an den Sohn.

[24:30] Und er sendet ihn nicht in die Welt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Mein Freund, niemand hat oder wird je mehr aufgeben, als der Sohn aufgegeben hat, als er sich vom Vater senden ließ.

[24:50] Niemand. Was wir vermeintlich aufgeben, oder tatsächlich, ist nichts im Vergleich zu dem, was der Sohn aufgegeben hat, der sich aus Liebe zum Vater senden ließ.

[25:10] Und niemand, niemand, auch nicht annähern, niemand hat je größere Liebe gezeigt, als der Vater der den Sohn sendet und ihn nicht zurückhält und sagt, nein, bleib hier.

[25:28] Und er sandte ihn in diese verlorene Welt, wohlwissend, was ihn erwartet. Hundertprozentige Gewissheit, wie die Geschichte ausgehen würde und was es kostet.

[25:42] Und er sendet ihn. Johannes 15, 13 lesen wir, niemand hat größere Liebe als diese, dass jemand sein Leben lässt für seine Freunde und der Sohn hat sein Leben gelassen für seine Freunde.

[26:00] Aber in Römer 5, 8 geht es noch einen Schritt weiter, denn niemand außer Gott, dem Vater, erweist seine Liebe zu uns in der Form nämlich, dass Christus da wir noch Sünder waren, tot in Sünde und Übertretungen, jeder in die Irre ging, jeder auf seinem eigenen Weg, niemand Gott suchte, wie es im Römerbrief heißt, in dem Moment treibt die Liebe Gottes des Vaters ihn an, den Sohn in dieser Welt zu senden und für uns zu sterben.

[26:41] Kein Mensch wäre je auf diese Idee gekommen, garantiert nicht. Ich bin Vater von sechs Kindern, es würde mir nie in den Sinn kommen, auch nur eins meiner Kinder hinzugeben für eine elende, verlorene, gottlose, Horde, Menschen, Sünder, wie wir es alle waren.

[27:05] Und würde es in meinen Sinn kommen, dann würde ich die Idee so schnell wie möglich verwerfen und als absolut unbrauchbar abtun. Aber nicht Gott.

[27:17] Er sandte ihn. Und der Sohn ließ sich senden. Und im ersten Johannesbrief gegen Ende seines Lebens schreibt Johannes in Kapitel 3, 16 hieran.

[27:33] Das ist das Erkennungsmerkmal. Hieran haben wir die Liebe erkannt. Dass er für uns sein Leben hingegeben hat.

[27:49] Und auch wir sind schuldig für die Brüder das Leben hinzugeben. Kennst du diese Liebe?

[28:05] Die bereit ist alles was nötig ist zu investieren. Bist du dir bewusst dass du schuldig bist für die Brüder dein Leben hinzugeben?

[28:24] Schuldig. Eine Schuld eine gute Schuld. Welt. Und ja, Jesus will, dass du dich angetrieben von seiner Liebe zu uns und unserer Liebe zu ihm, weil er uns zuerst geliebt hat, nicht nur die Geschwister, die Brüder lieben, sondern unsere Liebe muss auch zum Ausdruck kommen, dass wir uns zu einer verlorenen Welt senden lassen.

[28:57] Lassen Sie mich das ganz klar und deutlich aufzeigen anhand von ein paar Versen. Denn Jesus will das nicht nur, er befiehlt es sogar, wir haben es gesehen, Matthäus 10, 5 und am Ende 11, 1, aber das Beste kommt meistens zum Schluss richtig, er will es nicht nur, er befiehlt es nicht nur, er betet dafür.

[29:24] Ausdrücklich, wortwörtlich, in Johannes 17, Abvers 17, das ist die Nacht, bevor er am nächsten Tag gekreuzigt wird.

[29:41] Das ist sein Gebet am Ende des Abends, den er mit den Jüngern im Obergemach verbringt. Und es ist ziemlich am Ende des Gebets. Und das ist, was ihn bewegt.

[29:54] und uns hoffentlich auch. Er betet zum Vater, wie du mich in die Welt gesandt hast. Genauso.

[30:09] So habe ich sie in die Welt gesandt. Er ist das Vorbild. Er ist so wie mich, so sende ich sie.

[30:20] und ich heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien durch die Wahrheit. Geheiligt, ausgesondert.

[30:30] Wir sind ausgesondert. Wir haben einen speziellen Auftrag, nämlich seine Gesandten zu sein, so wie er vom Vater gesandt wurde. Das ist das Gebet des Sohnes an den Vater.

[30:43] Und er sagt nicht, oh, erspare ihnen bloß, was ich erlebt habe. Nein, er sagt, so wie du mich gesandt hast.

[30:54] Und wir werden sehen, wie er ihn gesandt hat und wie er uns sendet. Aber das müssen wir verstehen. Zuerst muss uns bewusst werden, was wir sind. Und dann müssen wir verstehen, wie wir das, was wir sind, tun können und sollen.

[31:08] Wie du mich gesandt hast, so habe ich auch sie gesandt und heilige mich selbst für sie, damit auch sie geheiligt seien durch Wahrheit. Und vielleicht sagt er jetzt, ja, aber das sagt er zu den zwölf Aposteln.

[31:19] Und das hat er gesagt, wir müssen unterscheiden zwischen Aposteln und Jüngern. Ja, das ist richtig, wir müssen unterscheiden zwischen Aposteln und Jüngern. Aber es ist ja nicht fertig hier, sondern es geht weiter.

[31:35] Aber nicht für diese allein, bitte ich, sprich die zwölf, sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben.

[31:48] Das wären dann wir alle. Das gilt uns genauso wie den zwölf Aposteln damals. Diese Aussendung. geglaubt, geheiligt, gesandt.

[32:03] Wir haben geglaubt, Gott hat uns ausgesandert, geheiligt und dann gesandt, wie er den Sohn gesandt hat. Und ich hoffe und bete wirklich mit Christus, dass unser aller, aller Sendungsbewusstsein geweckt wurde und dass es weiterhin wächst.

[32:25] In 2. Korinther 5, 21 lesen wir diese bekannten Worte, so sind wir nun Gesandte für Christus, als ob Gott durch uns ermahnte, wir bitten an Christi statt, lasst euch versöhnen mit Gott.

[32:42] mein lieber Freund, ob du ein gesandter Christi bist, steht nicht zur Debatte. Das muss nicht geklärt werden, das ist längst geklärt und zwar in aller Deutlichkeit.

[32:58] Die Frage, die sich aber jeder stellen muss, ist wie eins bei Jesaja. Lasse ich mich senden oder bin ich bereits gesättigt mit all meinen Dingen, Wünschen, Plänen, Vorstellungen.

[33:19] Welcher Kapitän steht wirklich auf der Brücke meines Lebens? Wer hat mein Steuer in der Hand? Nicht willkürlich, sondern dem, dem wir das Steuer übergeben sollen, ist der Einzige, der wirklich weiß, wo es lang geht und der Einzige, der uns liebt, wie uns nie irgendjemand geliebt hat oder lieben wird und der Einzige, der genau weiß, was gut ist für uns und was nicht, was wir tragen können und was nicht.

[33:51] Aber die Frage stellt sich, wer steht am Steuer? Wer steht auf der Brücke meines Lebensschiffs? Wir sind Gesandte und ein Gesandter zu sein bedeutet 2. Korinther 5,15 und er ist für alle gestorben, damit die, die leben, nicht mehr sich selbst lieben, sondern dem, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.

[34:19] Nun, das Bewusstsein oder sich bewusst zu sein, wozu wir hier sind, ist gut und notwendig. Toll. Aber es gilt auch zu verstehen, wie wir als Gesandte nun in diese Welt hinausgehen sollen.

[34:33] Also wir brauchen ein Sendungsbewusstsein und ich hoffe, das ist angekommen, das uns bewusst ist, wir sind Gesandte, aber es braucht auch ein Sendungsverständnis und hierzu vier kurze Punkte übersichtsmäßig aus Matthäus 10.

[34:49] Das Erste, was uns klar werden muss, Matthäus 9, 38, wir sind gesandt, um zu arbeiten.

[35:04] Gesandt, um zu arbeiten und nicht nur zu genießen. Das ist okay, es gibt eine Zeit für alles, hat mal ein weiser Mann gesagt.

[35:21] Aber wir bitten den Vater der Ernte, dass er Arbeiter schicke. Arbeiter zeichnen sich dadurch aus oder heißen Arbeiter, weil sie arbeiten. Okay? Ja, es ist Arbeit.

[35:34] Es ist. Wer das nicht möchte, hat nicht verstanden, worum es geht. Gesandt, um zu arbeiten.

[35:47] zweitens, gesandt, um ihn zu verkündigen. Matthäus 10, 5, sehen wir, dass er sie aussendet und Matthäus 10, 7 wird definiert, wozu.

[36:05] Geht aber hin, predigt und sprecht. Das Reich, der Himmel ist nahe gekommen. Gesandt, um diese Botschaft des Reiches, des Himmels zu verkündigen.

[36:21] Warum? So wächst das Reich. Römer 10, 17, so ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber aus dem Wort. Ich weiß, viele denken, das sei völlig veraltet.

[36:35] Ist egal, was sie denken. Das ist der Auftrag für einen Gesandten Christi. Ich weiß, 1. Korinther, die einen betrachten uns als Toren, für die anderen sind wir ein Anstoß.

[36:48] Uns aber, die wir errettet werden, ist die Torheit des Wortes Gottes Kraft zur Errettung. Und das ist sie für jeden, denn der Glaube kommt aus dem Wort.

[37:00] Nichts anderes. Keine Darbietung, keine geniale Ausführungen, Erklärungen oder irgendetwas. das, was Menschen rettet, das, was Menschen heil macht, das, was Menschen tröstet, das, was sie ermutigt, das, was sie ermahnt und überführt und zurechtweist und was immer wir brauchen, immer, einzig, allein, aus dem Wort.

[37:28] Und zwar aus dem Wort, das wir heute vor uns liegen haben in diesen 66 Büchern. Es geht immer ums Wort. Und vielleicht sagt sie, naja, aber in Matthäus 10 werden sie noch angewiesen, Wunder und so ein paar Dinge zu tun.

[37:41] Ja, weiß ich. Aber es geht ums Wort, nicht um die Wunder. Die Wunder, von denen wir in Matthäus 10, 1 bis 8 lesen, sind erstens den Aposteln gegeben und sie dienen dazu, die Apostel in ihrem Glauben zu stärken.

[37:58] und es ist ja schon heftig, was er ihnen hier aufgibt, zu tun. Jede Form von Krankheit heilen, indem sie gehen, erkennen sie, dass sie mit Jesus das tun können, wozu er sie sendet.

[38:15] Und das ist ein Grundprinzip. Wir werden das ganz deutlich beleuchten. Wir haben manchmal den Eindruck, oh, das ist zu viel, das ist zu hart, das packe ich nicht. Doch, Jesus rüstet immer mit allem aus, was wir brauchen.

[38:28] Aber die Wunder sind hier, um ihren Glauben zu stärken und dann sind die Wunder primär da, sie als Botschafter zu autorisieren, damit man auf sie hört.

[38:39] Es geht nicht um die Wunder per se. Die Wunder sind nur Hilfsmittel. Das Ziel ist, das Wort Gottes, das sie predigen, dass das Reich nahegekommen ist, zu verkündigen.

[38:52] Er ist der Versorger. Wir sind eine Verkündiger. Okay? Er ist der Versorger. Er versorgt mit allem, was wir brauchen, damit wir verkündigen, was es zu verkündigen gibt.

[39:09] Nur so wächst das Reich der Himmel, indem das Wort gesät wird durch uns. Das gesäte Wort durch das Gebet bewässert wird, denn ein Same, der kein Wasser kriegt, wird nicht wachsen.

[39:25] Das ist anhaltend, ständig säen, beten. Das ist unsere Aufgabe. Und der dritte Teil, den haben wir nicht in der Hand.

[39:36] Gott ist der Einzige, der Wachstum schenkt. Und es ist ja seine Ernte, die eingefahren wird. Okay? Wir haben sie nicht bewirkt. Wir haben hoffentlich gesät, hoffentlich gewässert.

[39:50] Und der Rest ist nicht in unserer Macht und ist nicht die Aufgabe, die Gott uns gegeben hat. drittens, wir sind gesandt, um im Glauben zu wandeln.

[40:05] Im Glauben. Im Glauben zu wandeln. Im Glauben, dass er uns mit allem versorgt, mit der nötigen Macht, wie wir es in Kapitel 10, 1 sehen.

[40:17] Und dann, nur kurz auszugsweise, Vers 9, verschafft euch nicht Gold, noch Silber, noch Kupfer in eure Gürtel, keine Tasche für den Weg, noch zwei Unterkleider, noch Sandalen, noch ein Stab.

[40:34] Sprich, ich sorge für euch. Glauben wir das? Und das sagt er den Aposteln, was es für uns heute bedeutet, werden wir sehen, aber das Prinzip bleibt, Gott sorgt immer für die Seinen.

[40:52] Aber weißt du was? Du wirst sein Versorgen nur erfahren, wenn du dich in seine Abhängigkeit begibst. Nein, frag dich, wärst du gerne ausgezogen, wie ein Schaf unter Wölfe, unbewaffnet, nichts dabei, keine Verpflegung, keine Bandagen, kein Geld, um einen Arzt aufzusuchen, wenn dich die Wölfe zerrissen haben oder irgendwas in die Richtung.

[41:14] Das braucht Glauben. Glauben. Weil sie ihm glauben. Weil sie ihm vertrauen, mehr als all den Dingen, die sie sehen oder befürchten.

[41:30] Weil sie auf seine Macht vertrauen, von der er sagt, ich gebe euch Autorität, ich gebe euch Macht. Deshalb. lassen sie sich wie Schafe unter die Wölfe senden.

[41:43] Alles andere wäre ein Himmelfahrtskommando. Zum Scheitern verurteilt. Aber weil sie ihm glauben, gesandt, um ihm glauben zu wandeln.

[41:58] Er sorgt für uns. In Epheser 6, wo es um die Waffenrüstung geht, die uns ausrüstet für den Kampf, gerade unter Wölfen oder wie es Petrus sagt, unter brüllenden Löwen.

[42:10] Es gibt eine Menge wilde Tiere, die ein Bild sind für die Gefahren da draußen. Und die Gefahr ist da. Und die Gefahr ist real. Aber Jesus ist da. Und er ist realer als alles, was wir sehen und mitbekommen.

[42:26] Aber bevor wir angewiesen werden, die ganze Waffenrüstung anzuziehen, heißt es, sei stark in der Macht seiner Stärke.

[42:41] Diese Kraft ist nicht in uns. Niemand. Er gibt sie uns in dem Maße, wie wir im Glauben diese Schritte gehen, zu denen er uns anweist und anleitet.

[42:56] Lass mich hier einen kleinen Exkurs machen zu diesen zwölf Aposteln. Wer waren sie? Stinknormale Männer. Fischer, Zöllner, Arbeiter, Angestellte.

[43:11] Ganz normale Männer. Und sie waren noch ganz am Anfang ihrer Zurüstung. Sie haben noch nicht so viel gehört und gesehen und gelernt. Und es war noch vor Pfingsten, der Geist war noch nicht ausgegossen.

[43:25] Es war noch nicht, wie wir in Apostelgeschichte 1, 8 lesen, wartet, bis ihr mit Kraft von oben angetan werdet und ihr werdet meine Zeugen sein. Das sind wir noch nicht. Es sind also Männer, wenn sie gehen, weil sie glauben, weil sie vertrauen, nicht auf ihr Wissen, nicht auf ihre theologische Ausbildung, nicht auf ihre Kraft, sondern auf den Herrn.

[43:58] Sie glauben und vertrauen auf ihn. Was bedeutet das ganz praktisch für uns als Gesandte? Geh. Geh. Geh.

[44:11] Geh im Vertrauen auf den Herrn und gib das weiter, was du bereits hast. Du bist errettet. Du bist zum Glauben gekommen. Du hast etwas zum Weitergeben.

[44:23] Geh. Gib weiter. Lerne weiter. und warte nicht, bis du ein Experte bist, um gesandt zu werden oder um zu evangelisieren.

[44:35] Den Experten gab es nicht, gibt es nicht und wird es nie geben. Aber wir haben einen treuen Hirten. Das haben wir. Deshalb wollen wir uns senden lassen.

[44:48] Und ihr seid ja alle bestens vertraut mit Psalm 23. Ich habe hier eine Frage. weil wir stellen fest, oft das, was uns davon abhält, seine Boten, seine Gesandten zu sein, hinauszugehen in die Welt, ist Menschenfurcht.

[45:07] Wir haben Angst. Was ist schlimmer? Evangelisieren oder durch das Tal der Todesschatten hindurch zu gehen?

[45:26] Was ist schlimmer? Ich lese euch vor, was in Psalm 23,4 steht. Auch wenn ich wanderte im Tal des Todesschattens, fürchte ich nichts.

[45:43] denn, denn, denn, denn, dein Stecken und dein Stab, das sind die Werkzeuge, die ein Hirte braucht, um für die Schafe zu sorgen, sie auf dem Weg zu halten, sie vor Wölfen zu schützen und wilden Tieren, das war Gottes.

[46:05] Dein Stecken und dein Stab, die trösten mich. und wenn die Gegenwart Gottes taugt, Trost, Mut, Zuversicht, Hoffnung zu spenden, in den dunkelsten Tellern und auch in dem Moment, wo du weißt, dass du bald vor deinem Schöpfer stehen wirst und er sagt, ich tröste dich und ich bin da.

[46:35] Sollte das uns nicht Mut zusprechen, Gesandte zu sein, bei all unserer Furcht, weißt du, er muss immer noch durch das Todestal, es ist nicht, dass die Furcht per se weg ist, aber die Furcht wird überwunden durch das Wissen und die Tatsache und den Glauben, dass er da ist.

[46:58] Also, rede zu Gott über die Menschen, und redet zu den Menschen über Gott und vertraut auf ihn.

[47:12] Die Furcht wird nicht weggehen, aber der, der die Furcht überwunden hat, wird auch nicht weggehen und er ist größer als alles. Und die Zeit ist um.

[47:29] Alles okay. Ich möchte euch ermutigen, macht euch bewusst. Wir alle, lasst uns einander ermutigen, in diesem Bewusstsein zu leben, dass wir Gesandte Christi sind.

[47:45] Die ersten drei Punkte, was es bedeutet, das Sendungsverständnis haben wir angeschaut, Punkt vier, kommt am nächsten Sonntag, wir fahren dort weiter, aber am Schluss ist es ein Leben im Glauben.

[48:00] Und Glaube ist ein Vertrauen auf Dinge, die wir nicht sehen. Es ist noch nicht da. Und nur, wenn wir diese Glaubensschritte gehen, werden wir erfahren, dass der Herr sich als treu erweist.

[48:17] Wir können darüber lesen, wir können es bewundern, wir können es bestaunen, wir können es uns wünschen. Just do it. Just do it. Geh und sei ein Licht in dieser Welt.

[48:31] Wage diese Glaubensschritte, die im Ausdruck deiner Liebe zu Gott sind, dass du mehr auf ihn vertraust, als auf das, was ich denke, weiß, empfinde oder meine, irgendwie jetzt machen zu müssen.

[48:46] Mein Lieblingsbeispiel ist Petrus im Boot. Der Herr läuft auf dem Wasser, Petrus war ein Fischer, er weiß, er weiß, dass man nicht auf dem Wasser gehen kann, er war nicht irgendwo in der Stadt aufgewachsen und hatte keine Ahnung von diesen Dingen.

[49:02] Und wenn Jesus sagt, komm, sagt Petrus nicht, hast du nicht was anderes für mich? Das ist Wasser, ich bin Fischer, das funktioniert nicht.

[49:15] Er steigt aus. und viele Leute sagen, naja, aber er ist ab, nein, er ist nicht abgesoffen, er ist ein bisschen gesunken, aber der Herr hat ihn getragen. Die anderen elf, von denen ist keiner aus dem Boot ausgestiegen.

[49:26] Nicht ein einziger. Und hier ist die, der Weisheit letzter Schluss in Bezug auf diese Geschichte. Wenn du auf Wasser gegangen bist, ist Bootfahren unheimlich langweilig.

[49:44] Aber du wirst es nur wissen, wenn du aussteigst und dem Herrn vertraust. Lass mich beten, treuer Gott und Vater. Heilig, heilig, heilig bist du.

[50:04] Du sitzt auf deinem Thron. Und seit jeher suchst du nach Gesandten, die dein Reich, dein Willen in diese Welt hinaustragen, damit dein Name geheiligt wird und groß gemacht wird.

[50:20] Herr, es geht um dich, es geht nicht um uns. Lass uns mehr und mehr ergreifen, aber Frauen davon ergriffen sein, dass du deinen Sohn aus der ewigen Gemeinschaft gesandt hast, um uns zu retten.

[50:35] Wir haben geglaubt, du hast uns geheiligt und ich hoffe, ich bete, Herr, dass wir uns auch als Gesandte senden lassen. Und Herr, lass uns auch erkennen, was es bedeutet, dass du den Willen des Vaters getan hast und dich hast senden lassen, um uns zu retten.

[50:56] Vergib, wo wir zweifeln, vergib, wo wir mehr auf uns schauen als auf dich. Herr, hilf uns mit Gottes Furcht, Menschenfurcht zu überwinden und Lichter für dich zu sein, weil wir dir vertrauen und im Glauben leben und eben nicht im Schauen, auch nicht auf uns, was wir meinen zu können oder zu wissen.

[51:21] Hilf uns dabei, Herr. Amen.