Gestärkt für den Weg

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Prediger

Martin Manten

Datum
8. Oktober 2023

Transkription

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[0:00] Heute Morgen wollen wir uns mit Petrus beschäftigen. Petrus haben wir im Fokus. Seine Person, seine Briefe und allem voran seine Botschaft.

[0:16] Kurz, wer war Petrus, was zeichnet ihn aus? War schon ein spezieller Kerl in vielerlei Hinsicht. Er war einer der ersten Jünger, die berufen wurden, gemeinsam mit seinem Bruder Andreas.

[0:31] Wir lesen das in Matthäus 4,18. Und 19, als Jesus aber am See von Galiläa entlang ging, sah er zwei Brüder. Simon, genannt Petrus, und dessen Bruder Andreas, die warfen das Netz in den See, denn sie waren Fischer.

[0:45] Und er spricht zu ihnen, folgt mir nach, und ich will euch zu Menschenfischern machen. Und das hat er auch gemacht. Dann, als sich die Truppe von den zwölf Jüngern allmählich formierte, wer war der Anführer?

[1:04] Petrus. In allen Aufzählungen der zwölf Jünger wird Petrus immer zuerst genannt. Immer. Petrus war auch der, der stets der Erste war, wenn es darum ging, irgendwelche Fragen zu stellen oder irgendwelche Antworten zu liefern.

[1:24] Okay. In Matthäus 19,27 stellt er die Frage, die eigentlich alle stellen wollen, aber sie dachten, sie würden auch ungeistlich erscheinen. Ich liebe Petrus wirklich, weil er spricht die Dinge an, die angesprochen werden müssen.

[1:40] Jesus erklärt vorher, dass es unmöglich ist, für ein Reichen ins Himmelreich einzugehen. Petrus zählt eins und eins zusammen und sagt, siehe, wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt.

[1:54] Was wird uns nun zuteil werden? Naja, lohnt sich das, dir nachzufolgen? Er stellt die Frage, Jesus beantwortet sie. In Johannes 6 haben wir eine andere heikle Begebenheit.

[2:08] Jesus erklärt all den Leuten, die ihm nachlaufen und zujubeln, weil er sie heilt. Sie werden gesund. Und er gibt ihnen Essen. Fantastisch.

[2:18] Und dann erklärt er in Johannes 6, was es wirklich bedeutet, ein Jünger zu sein. Und die Reaktion der Leute ist, uh, das ist eine harte Rede.

[2:30] Das wollen wir nicht hören. Brot? Okay. Heilen? Cool. Nachfolge, so wie du das hier nennst. Da sprach Jesus zu den Zwölfen.

[2:43] Johannes 6, 67. Wollt ihr auch weggehen? Dreimal dürft ihr raten, wer Antwort gibt. Simon Petrus antwortet.

[2:55] Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens. Und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der heilige Gottes bist.

[3:14] Peter sagt, wir laufen dir nicht nach wegen Brot und billiger Krankenkasse. Okay. Das ist nicht der Grund, warum wir bei dir sind. Du hast Worte ewigen Lebens.

[3:25] Und wir bleiben bei dir. Zu wem sollen wir sonst gehen? Der gleiche Petrus war es auch, der seinen Herrn verflucht hat.

[3:40] Und wir hätten nicht besser abgeschnitten. Aber der Herr stellt ihn wieder her. Petrus ist es natürlich auch, der die erste Predigtheld nach Pfingsten.

[3:55] Petrus hat schon eine spezielle Stellung. Und dann, als die Gemeinde allmählich wächst und ein paar Dinge geklärt werden müssen, die schon entscheidend sind. Es geht darum, ist das echtes Evangelium oder nicht.

[4:08] Wichtig. Das ist wichtig. Wenn wir an ein falsches Evangelium glauben, haben wir umsonst geglaubt. Galater.

[4:19] Das ist das Thema im Galaterbrief. Und in Galater 2, 9 sehen wir, dass Petrus auch hier einmal mehr eine absolut zentrale Rolle spielt, wenn es darum geht, zu definieren, wahres Evangelium, falsches Evangelium.

[4:35] Rettendes Evangelium, nicht rettendes Evangelium. Galater 2, 9. Und als sie die Gnade erkannten, er geht mit ein paar Jungs nach Jerusalem, um die Dinge zu klären.

[4:50] Und in Jerusalem erkennen sie die Gnade, die mir gegeben ist. Paulus geht dorthin, reichten Jakobus und Kephas, das ist der griechische Name für Petrus, und Johannes, die als Säulen gelten.

[5:09] Mir und Barnabas, die Hand der Gemeinschaft, damit wir unter den Heiden, sie aber unter der Beschneidung wirken. Petrus war dabei, als festgelegt wird, was ist jetzt Inhalt der Verkündigung.

[5:22] Und er wurde angesehen als eine der drei Säulen der jungen Gemeinde Jerusalems. Wir haben zwei Briefe von ihm, die er geschrieben hat, die primär davon zeugen, dass auch wenn er sich ein paar richtig dicke Dinger geleistet hat, manchmal war es gut, manchmal nicht so, aber das Gute ist, die Briefe zeugen davon, dass der Herr mit den Seinen immer ans Ziel kommt.

[5:52] Und die Dinge, die er als junger Mann noch nicht gelernt hatte, wenn wir die Briefe nachher lesen, ist offensichtlich, er hat sie gelernt, weil er einen guten Lehrer, einen guten Hirten hatte.

[6:09] Weißt du, das ist der Grund, warum irgendjemand überhaupt am Ziel ankommt. Es ist nicht wegen uns, es ist wegen unserem Herrn und Hirten.

[6:23] Und ich liebe diesen Vers, in Lukas 22, 32, wo Jesus zu Petrus sagt, nachdem er ihm erklärt hat, dass er ihn verraten würde.

[6:36] Ich habe aber für dich gebetet, damit dein Glaube nicht aufhöre. Und du, bist du einst umgekehrt, stärke deine Brüder.

[6:54] Stärke deine Brüder. Und ich glaube, Petrus musste seine eigene Unfähigkeit und Schwachheit und sein Versagen erleben, schmecken, damit er nachher seine Brüder stärken kann.

[7:15] Und genau das tut er. Das tat Petrus und das tut er heute noch. Wenn wir die Petrusbriefe lesen, spricht ein Bruder zu uns und es ist meine Hoffnung, mein Gebet, dass wir so, wie die Menschen damals, gestärkt werden durch das, was Petrus durch Gottes Gnade aufgeschrieben hat für Zeit und Ewigkeit.

[7:46] Und wir brauchen diese Stärkung, wir brauchen diese Ausrichtung, damit wir unser Leben, wie wir es gesungen haben, nicht verplempern, nicht vergeuden, nicht irgendwo einfach Zeit verschwenden, wodurch unser Herr nicht geert, nicht verherrlicht, nicht groß gemacht wird.

[8:07] Petrus wollte das Richtige, aber er musste lernen, wie es geht. Und ich weiß, bei uns ist es sicher auch oft so, wir wollen das Richtige und dann haben wir trotzdem daneben. Aber hier finden wir Stärkung.

[8:19] Stärkung für den Weg. Das ist auch der Titel der Predigt. Gestärkt für den Weg. Wenn wir Petrus lesen, ist es voll von Power, göttlicher Kraft, um den Weg zu gehen, zu dem Gott uns berufen hat.

[8:37] Und wenn man dieser Weg auch beschaffen sein mag, es ist der Weg, den Gott für dich, für dich und für mich hat.

[8:49] Die Wege sind unterschiedlich. Der Wegbegleiter ist der gleiche. Und er hat einen Weg für jeden von uns. Und auf diesen Wegen, die er uns führt, sind wir nie allein.

[9:05] Nie. Er ist immer da. Er ist immer da, um uns zu stärken, um uns zu trösten, manchmal um uns zu tragen, werden wir es nicht mehr schaffen.

[9:23] Was ja vorkommen soll. Aber er ist da. Nun in den zwei Briefen, die er schreibt, ordnet er wichtige Dinge.

[9:35] Er zeigt auf, was wirklich zählt. Er setzt, heute würde man sagen, Petrus setzt Prioritäten. Das ist ja so ein cooles Schlagwort.

[9:49] Einerseits müssen wir die kennen. Aber wir müssen uns dann vor allem auch daran halten. Es gibt ja so viele tolle Management Tools und Aufgabenorganisierer und Manager und keine Ahnung was.

[10:05] Und da kann man alles reinschreiben. Aber am Schluss muss man es doch tun. Ihr kennt den Spruch vielleicht.

[10:16] Die Hauptsache ist, dass die Hauptsache die Hauptsache bleibt. Oder? Ja, die Hauptsache Wissen ist gut. Und dann ist es die Hauptsache, dass wir das auch wirklich machen und tun.

[10:27] Nun, was gilt es von Petrus zu lernen? Worum geht es? Was zählt letztendlich wirklich? In diesem einen Leben gibt es keine zweite Chance.

[10:40] Jetzt und hier. Du und ich, wir haben nur ein einziges Leben. Jetzt und hier. In dem Moment. Was machen wir damit?

[10:53] Nicht nur, was machen wir damit. Was ist Gottes Plan? Und wir wollen vor allem auch sehen, er hat nicht nur den Plan und sagt viel Glück, sondern er stärkt uns auch, um diesen guten Plan, den er hat, gut umzusetzen und ihm nachzufolgen.

[11:11] Aber es ist leider auch so, dass das Gute oft der Feind des Besten ist. Und wir wollen das Beste. Das, was wirklich das ist, was Gott von uns will.

[11:26] Und es gibt eine Menge Dinge im Leben, die sind nicht böse, die sind auch nicht Sünde. Sind sie nicht. Aber im Vergleich zum Besten ist es eben doch nicht viel.

[11:40] Es ist nicht viel. Diese Räume hier sind toll. Und wir freuen uns. Definitiv. Aber Räume ist nicht Gemeinde.

[11:55] Die Gemeinde besteht nicht aus Räumen. Räume zu haben, steht nicht an erster Stelle. Räume sind Mittel zum Zweck. Man braucht sie, ja.

[12:07] Ist angenehm. Ich nehme an, vor allem die Ladies werden sich vor allem freuen über, merkt ihr es? Bodenheizung. Was?

[12:19] Was für ein Luxus im Vergleich zu dem, wo wir herkommen. Genießt es. Ist toll. Wir freuen uns. Aber es ist nur ein Mittel zum Zweck. Wenn wir ein bisschen mehr zu Petrus gehen und dem Anlass für seine Briefe, naja, ein Leben frei von Sorgen.

[12:39] Ohne Schwierigkeiten. Oder zumindest nur ganz kleine. Ohne Leid. Ohne Schmerz. Ohne Krankheit. Ohne große Prüfungen und Versuchungen.

[12:52] Ohne angefeindet zu werden, Widersacher zu haben oder Leute, die einem echt auf den Nerv gehen und das Leben schwer machen. Wäre doch eine ganz nette Sache, oder? Dagegen ist nichts einzuwenden.

[13:06] Aber das steht auch nicht an erster Stelle. Das ist nicht das Wichtigste. Wie man die Leute oft sagen hört, Hauptsache gesund. Naja, die Hölle ist voll von gesunden Leuten.

[13:18] Ist so. Hauptsache gesund. Hauptsache keine Probleme. Hauptsache, meine Vorsorge ist voll. Du weißt ja gar nicht, ob du sie überhaupt ihr nutzen kannst.

[13:32] Schon richtig, dass wir wissen, was die Hauptsache ist. Und heute will ich anhand eines kurzen Überblickes über die Petrusbriefe, Fokus ist Kapitel 3, aufzeigen, was bei Petrus Prioritätenliste ganz oben steht.

[13:50] Das ist das, was er gelernt hat in den Jahrzehnten der Nachfolge. Und wie gut dürfen wir das lesen und von ihm lernen. Und wenn wir diese Wahrheiten begreifen, dann hoffe ich, dass sie uns ergreifen, damit wir gestärkt werden.

[14:11] Den Weg, den er hat. Ich weiß nicht, wie deiner ist. Ich weiß auch nicht, wie meiner ist. Aber ich weiß, wer dein und meinen Weg bestimmt und das reicht. Und ich weiß, dass er da ist und mit uns geht.

[14:24] Kleiner Überblick, ganz grob. Erster Petrus, Gnade. Das ist die treibende Kraft. Das ist das, was er sehen will. Die Gnade Gottes. Zweiter Petrusbrief, Erkenntnis.

[14:37] Falls ihr das noch nicht wusstet, wenn ihr in der Bibelstunde werdet, würdet ihr das wissen. Weil da haben wir das nämlich angeschaut. Gnade ist der Schwerpunkt im ersten Petrusbrief, Erkenntnis im zweiten.

[14:50] So, jetzt sind wir schon beim zweiten Petrusbrief. Fantastisch, wie schnell wir heute vorwärts kommen. Kapitel 1. Freut euch nicht zu früh. Kapitel 1.

[15:02] Wie beginnt es? Alles bekommen. Dass eine göttliche Kraft, Power, Stärkung, seine, nicht meine, seine göttliche Kraft, vom Wesen her, von ihm, ausgehend von ihm, alles, alles, alles, zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat.

[15:35] Du musstest es nicht verdienen oder bezahlen oder erwerben. Alles geschenkt. Durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat. Meine lieben Freunde, wir haben alles bekommen.

[15:50] Alles. Im ersten Petrusbrief beginnt er damit. Beide Briefe beginnen damit, unser Augenmerk auf das zu rechten, was wir bereits haben. Und beide Male verweist er uns auf die Kraft, die wir nötig haben, um das Leben zu leben, zu dem wir berufen sind.

[16:07] Und die ist nicht in uns. Die ist in ihm. Im ersten Petrusbrief, gleich zu Beginn, 1. Petrus 1, 5, die ihr durch Gottes Macht, seine Kraft, seine Autorität, seine Power, die ihr durch Gottes Kraft, durch Gottes Macht, durch Glauben bewahrt werdet, zur Errettung, die bereit ist, in der letzten Zeit offenbar zu werden.

[16:38] Er sagt, eure Stellung, fix. fest. Unantastbar. Frage.

[16:51] Kennst du jemanden, der mächtiger ist als Gott? Irgendjemand. Irgendein Wesen. Gibt es jemanden, der mehr Macht hat als Gott? Nein.

[17:06] Und wenn Gott sagt, dass wir durch seine Macht bewahrt werden für die Errettung, die am Schluss bereit steht, wer oder was in aller Welt will uns entretten?

[17:21] Oder dazu beitragen, dass wir die Rettung verlieren oder nicht am Ziel ankommen, wenn wir denn errettet sind? Alles. Stellung da. Naja, aber wenn die Stellung da ist, dann soll der Wandel folgen.

[17:36] 2. 2. 2. Petrusbrief. Errettung aus Gnade. Kraft aus Gnade und Erkenntnis. Gestärkt durch seine Kraft sind wir in die Lage versetzt, das Leben zu leben, zu dem wir berufen sind.

[17:51] seine göttliche Kraft uns alles zum Leben, unsere Gottseligkeit oder zum Leben in Gottesfurcht geschenkt hat. Alles da.

[18:04] Um. um. Um. Um. Allen Fleiß anzuwenden. Mit dem, was er uns gegeben hat.

[18:19] 2. Petrus 1 Vers 5 Ich lese ab 3.

[18:32] Das ist eine göttliche Kraft, weil da kommt noch mehr als im Vers 3. Uns alles geschenkt hat zum Leben und zur Gottseligkeit. Durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat. Durch Herrlichkeit und Tugend.

[18:43] Durch die er uns, es kommt noch mehr, die kostbaren und größeren Verheißungen geschenkt hat. Damit ihr durch diese Teilhabe der göttlichen Natur werdet, die dem Verderben entflohen seid, das in der Welt ist, durch Begierden.

[18:59] Eben deshalb. Hätte er uns das nicht gegeben, könnte er den Rest nicht schreiben. Aber weil es uns gegeben hat.

[19:11] Deshalb. Wenn du schon diese Wahnsinnsausrüstung bekommen hast. Wendet. Wendet. Allen. Fleiß. Alles bekommen, um allen Fleiß anzuwenden.

[19:29] Stell dir vor. Das ist jetzt eher eine Männerillustration. Du hättest einen Wahnsinns-Sportwagen bei dir in der Garage stehen.

[19:42] Und du fährst das Ding nie. Was würde, na zumindest alle Männer von, die Frauen denken, das ist eine Bruchschäne, aber wir Männer, okay. Was würden alle denken?

[19:55] Was für eine Verschwendung. Du hast das tollste, heißeste Gerät in deiner Garage stehen und du fährst nicht damit rum? Helf mir schnell.

[20:06] Wonach sehen Frauen sich? Was ist das äquivalent für Frauen für ein Ferrari oder so? Nee, nicht Männer. Die Frauen müssen antworten, dann wissen wir, was sie wirklich wollen, okay.

[20:20] Das ist echt cool. Ferrari 150.000. Brotbackmaschine. 30 Franken. Super. Das ist ein cooler Deal. Naja, was auch immer.

[20:32] Ihr versteht, was ich sagen will. Alles zu haben ist toll. Nichts damit anzufangen, ihr könnt selber ein Adjektiv einfügen, aber es ist kein schönes.

[20:44] Allen Fleiß. Und er spricht an mehreren Stellen davon. Kapitel 1, Vers 5. Vers 10. Darum, Brüder, befleißigt euch, umso mehr eure Berufung und Erwählung festzumachen.

[20:58] Vers 15. Ich will mich aber befleißigen. Ha? Fleiß. Einsatz. Commitment.

[21:09] Hingabe. Wille. Disziplin. Riecht ein bisschen nach Arbeit. Aber wisst ihr, was nichts kostet? Ist nichts wert.

[21:24] Das war schon immer so. Das war schon immer so. Kapitel 3, Vers 14. Kommt er nochmal auf diese Dinge zu sprechen. Und wie gesagt, auch Petrus, der Apostel Petrus, trifft eine bewusste Entscheidung.

[21:41] 2. Petrus 1, Vers 15. Ich will mich befleißigen. Dass ihr auch zu jeder Zeit nach meinem Abschied imstande seid, euch diese Dinge ins Gedächtnis zu rufen.

[21:55] Und sagt, Leute, ihr müsst das wissen. Ihr könnt nicht immer bei mir anklopfen. Ihr könnt auch nicht immer auf Google gehen. Google ist sowieso keine vertrauenswürdige Auskunftsquelle.

[22:06] Und Chats, GPT und all das andere Zeugs auch nicht. Ihr müsst schon selber denken. Ihr müsst selber wissen. Ist okay, man kann die Dinge benutzen. Aber Petrus will, dass wir wissen, was hier drin steht.

[22:19] Und dass wir es verstehen. Das ist sein Anliegen. Was will er, dass wir verstehen? Was sind diese Dinge? Nun, alles bekommen, um allen Fleiß anzuwenden.

[22:30] Und all das kommt vom Gott. Das finden wir in Vers 17. Und folgende Vers 17 sehen wir, dass er uns seinen Sohn gegeben hat. Vers 19 spricht davon, dass wir das prophetische Wort bekommen haben.

[22:44] Es heißt dort, und so besitzen wir das prophetische Wort. Das heißt, es ist durch die Propheten ein für allemal zu uns gekommen. Das heißt nicht, dass es immer noch Propheten gibt, die sein Wort uns weitergeben und offenbaren und Neues dazukommen, sondern wir haben es bekommen.

[23:01] Weil er sagt, auf das zu achten, ihr Wohltut, als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet. Auch hier hat er für alles gesorgt. Er hat seinen Sohn gegeben, er hat sein Wort gegeben, 2. Timotheus 3,16, sein Wort, das nützlich ist zur Belehrung, Überführung, zur Rechtweisung, Erziehung in Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes zu jeder Zeit, zu jedem Werk völlig ausgerüstet ist.

[23:26] Alles bekommen. Im ersten Petrusbrief wird dieses Wort lebendig, bleibend, ewig genannt. Alles da. Alles.

[23:38] uns mangelt absolut nichts. Außer vielleicht Fleiß. Zu dem er wiederholte Male wohl zu Recht aufgerufen werden.

[23:55] gestärkt in Gott, ausgerüstet mit allem, was wir brauchen, sind wir eben auch in der Lage, darum geht es in Kapitel 2, alle falsche Lehre, alle falschen Lehrer, weil Lehrer entstehen nicht von alleine, sind Lehrer, falsche Lehrer, die falsche Lehre bringen.

[24:23] aber in ihm haben wir alles, um diese zu entlarven, sie zu enttarnen, damit wir in listigen Angriffen und den damit verbundenen Versuchungen widerstehen können und nicht dem Verderben preisgegeben werden, die diese Irrlehren zwangsläufig mit sich bringen.

[24:43] Wie diese aussehen, lesen wir in Kapitel 2. Das ganze Kapitel 2 geht nur um Irrlehrer und Irrlehren.

[24:55] Scheint also wichtig zu sein, zu wissen, was ist echt und was nicht. Ein Drittel seines letzten Briefes widmet er Irrlehren im Kapitel 2.

[25:09] Weil es ist so, wo das prophetische Wort, wie es hier genannt wird, das Wort Gottes festgehalten wird, hochgehalten wird, ernst genommen wird, musst du nicht lange auf die falschen Propheten warten.

[25:27] Sie kommen. Sie kommen. Die Wölfe im Schafspelz sammeln sich dort, wo die Schafe ihr Futter kriegen. Das ist eine beliebte Taktik von Raubtieren.

[25:40] Du lauerst, an der Futterstelle, weil da kommen sie immer wieder hin und dort erwischst du sie. Wenn sie nicht aufpassen. Es darf uns also nicht verwundern, überall, alle, und wisst ihr, wer am meisten warnt vor falschen Propheten und falschen Lehrern?

[25:59] Jesus selbst. Niemand warnt mehr davon. Das muss weit oben sein auf unserer Prioritätenliste, weil es war weit oben auf der Prioritätenliste von Petrus.

[26:15] Er warnt vor jeglicher Form von Verführung. Wie können wir widerstehen? Durch seine göttliche Kraft, durch sein Wort, durch sein Beistand, sind wir gewappnet und gestärkt.

[26:29] Wofür? Was sind die Versuchungen? Ich gehe sie nur kurz durch. Okay? Ich habe nur, da steht noch mehr, also es wird einem fast übel, wenn man Kapitel 2 mal bewusst liest und sich vorstellt, all diese Leute in Kapitel 2 versuchen sich in die Gemeinde einzuschleichen und dort ihr Unwesen zu treiben.

[26:48] Und es ist ja nicht so, dass Petrus und alle anderen davor warnen, weil keine Gefahr bestehen würde. sondern sie ist real. Worum geht es?

[27:00] Ausschweifung. Ausschweifung. Habsucht. Geld. Liebe. Reich sein ist keine Sünde, arm sein ist keine Tugend.

[27:11] Geld zu lieben. Dauernd dem Geld hinterher zu rennen. Das ist nicht von oben. Eine ganz populäre Irrlehre, die auch genannt wird, und die hört sich doch so fantastisch an.

[27:27] Ein liebender Gott wird sicher niemanden richten und in die Hölle schicken, oder? Aber Gott ist eben nicht nur Liebe, er ist auch heilig und gerecht.

[27:42] Wisst ihr, dass große Bestrebungen in der evangelikalen Welt unternommen werden, um die Hölle gerade abzuschaffen? weil das passt nicht so in unser Wohlbefinden hinein.

[27:54] Das ist ein sehr unangenehmer und zu Recht unangenehmer Gedanke. Aber er ist durch und durch biblisch, weil ihr müsst eins wissen, immer wenn Jesus vom Himmel redet, den finden wir toll, spricht er eigentlich im nächsten Atemzug von der Hölle.

[28:07] Und beides sind reale Orte, wo reale Menschen die Ewigkeit verbringen werden. Ihr Lehrer, diese Nummer hier, der liebe Gott, das ist kein lieber Gott, das ist ein Hampelmann, der Sünde nicht ernst nimmt und sie nicht straft.

[28:25] Wenn du wissen willst, wie ernst Gott Sünde nimmt, dann musst du nur nach Golgatha schauen. Sie war so ernst, dass es keinen anderen Weg gab, als seinen Sohn dafür bezahlen zu lassen.

[28:39] Und dann kommen die Jungs daher und sagen, ein lieber Gott macht das nicht. Diese Irrlehrer sind von Natur aus eigenwillig. Sie sind ihr Chef. Niemand hat ihnen irgendetwas zu sagen.

[28:51] Sie lästern über jeden und alles, was ihnen nicht passt. Sie sind der Maßstab. Vergnügen ohne Ende, in welcher Form auch immer, zeichnet sie oft aus.

[29:04] Sie betrügen, sie lügen, ohne kurze Beine oder eine lange Nase zu kriegen oder rot dabei zu werden. Das ist ihr Ding. Ehebruch und Sünde sehr oft im Spiel.

[29:20] Es zerbrechen mir jedes Mal das Herz. Wenn ich von diesen Dingen lese, wenn irgendwo wieder jemand durch den Dreck gezogen wird. Sie werden beschrieben sehr treffend als Quellen ohne Wasser.

[29:32] Wer braucht eine Quelle ohne Wasser? Was für ein unnützes Ding. Und genau das sind sie. Sie sind ungefähr so nützlich wie Fußpilz. Niemand will sie.

[29:44] Quellen ohne Wasser. Stolze, nichtige Rede. Aber sie können gut quatschen. oft. Aber wenn du genau hinhörst, den Maßstab hinhältst, stolz, nichtig, bla bla bla bla bla bla.

[30:02] Das ist alles, was sie zu bieten haben. Sie versprechen dir Freiheit und sind doch selbst Sklaven der Sünde und ihrer Diener. Irrlehrer und Irrlehrer.

[30:14] Kapitel 2. Aber dann kommt Kapitel 3. Diesen Brief, diesen zweiten Brief schreibe ich euch, in welchem beiden ich euch durch Erinnerung eure lautere Gesinnung aufwecken will.

[30:33] Okay. Wie werden wir gestärkt? Ganz praktisch. Wachsamkeit. Wir müssen aufgeweckt werden. Wen muss man aufwecken. Leute, die ein bisschen weggeknickt sind.

[30:47] Die eingeschlafen sind. Die schlummern. Die nicht wirklich mitkriegen, was um sie herumläuft. Okay. Stärkung ist für die, die wach sind und dabei sind.

[30:58] Die aufgeweckt werden. Gestärkt durch Wachsamkeit. Dann werden wir gestärkt, Vers 2, durch das Wort. Dort heißt es, damit ihr euch erinnert.

[31:11] Oh, okay. Das heißt, haben wir irgendwann gehört, aber dann sind wir so weggeknickt, dass wir alles wieder vergessen haben. Es ist erschreckend, wie viel man vergisst.

[31:23] Von den Dingen, die man lieber nicht vergessen möchte. Damit ihr euch erinnert an die von den heiligen Propheten zuvor gesprochenen Worte, das heißt, sie sind schon da, und an das Gebot des Herrn, nicht die Empfehlung oder den Ratschlag und Heilandes durch eure Apostel.

[31:46] Die Stärkung kommt also durch Gebote des Herrn, denn sie sind gut und lauter. Wenn ihr wissen wollt, wie gut, lest den längsten Psalm, wo es nur um das geht, Psalm 119, ein Liebeslied, eine Liebeserklärung an die Gebote Gottes.

[32:05] Gestärkt durch die Gebote des Herrn, von Propheten zu uns gekommen und durch Apostel für uns festgehalten. Hier, das ist Stärkung. So werden wir gestärkt.

[32:18] Wie werden wir des Weiteren gestärkt? Durch Wissen, durch Erkenntnis. Sich in Wissen und Erkenntnis zu üben, ist für unsere Herzen, für unser Gewissen, für unser Verstand das Gleiche, was Handeln für Muckis sind und Protein.

[32:36] Okay, wenn du nicht trainierst und dich nicht richtig ernährst, wirst du kein Spitzenathlet, nie und nimmer.

[32:48] Wenn die Dinge der Schrift dich nicht interessieren, wenn du sie nicht kennst, wenn du sie nicht weißt, wenn du sie nicht verstehst, bist du wie ein Soldat auf dem Schlachtfeld in Unterhosen.

[33:03] Keine Waffen, keine Tarnkleidung dem Feind hilflos ausgeliefert. Das prophetische Wort, von dem spricht er ganz zu Beginn des Briefes, 2.

[33:20] Petrus 1, wir besitzen es und wir sollen es umso fester festhalten. Dieses Wort, von dem immer wieder die Rede ist, in allen Petrusbriefen, in den Briefen generell, dieses prophetische Wort ist eben inspiriert.

[33:42] Das heißt, die Bedeutung von inspiriert ist, Gott ausgehaucht. Es kommt von ihm selbst. Es ist nicht so sehr, was er in die Leute hineingetan hat, es geht um die Quelle, woher es kommt.

[33:56] Theopneustos, Gott gehaucht, das ist das, was dort steht, was wir mit Inspiration übersetzen. Es geht nicht so sehr, was bei uns ankommt, sondern von wem es kommt. Weil es inspiriert ist, von Gott, von ihm ausgehend, ist es fehlerlos.

[34:11] Es gibt keine Fehler. Es ist irrtumslos. Es ist ewig, es ist allgenugsam. Es ist vollkommen. Und hier drin ist alle Kraft, die wir brauchen.

[34:24] Römer 1, 16, ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist eine Kraft Gottes, zur Errettung. Errettung, Heiligung, Johannes 17, 17, heilige sie in deiner Wahrheit.

[34:39] Dein Wort ist Wahrheit, die Kraft zur Heiligung im Wort. Die Tatsache, dass wir die Verherrlichung erreichen, ist in seinem Wort, durch seinen Geist, der uns als Unterpfand gegeben ist, bestätigt.

[34:55] Und weil es da steht, und weil es sein Wort ist, ist es eben auch so. Durch seine Macht, bewahrt, zur Errettung, die bereit liegt, in der letzten Zeit offenbar zu werden.

[35:07] Alles da. Aber hier beginnt es. Ich sage dir eins, wer nicht klar steht, in Bezug auf die Autorität, Irrtumslosigkeit, Allgenugsamkeit, der Schrift, hat die Tür bereits aufgemacht, für jede Form von Irrlieben.

[35:23] Die Frage ist nur, wann und in welcher Form sie kommen. Entweder glauben wir, dass das alles ist, was wir brauchen, was Gott uns gegeben hat, oder nicht. Wenn es mehr gibt, oder weniger, man kann jeder machen, was er will.

[35:38] Hier beginnt es. Das ist unser Kraftfutter. Oder wie es an anderer Stelle heißt, der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Das ist Leben.

[35:49] Jedes Wort aus dem Mund Gottes, und von dort kommt es, ist Leben. Und weil die Kraft hier ist, setzt der Feind wo an, das lächerlich zu machen.

[36:08] Weißt du, du kannst die größte Gemeinde haben, die tollsten Programme, wenn das nicht Programm ist bei dir, hat der Feind gewonnen. Das ist alles, was wir brauchen.

[36:20] das ist alles, was wir haben. Mehr brauchen wir aber auch nicht. Hier, aber da müssen wir daheim sein, denn, er sagt, dass später kommen werden.

[36:40] Vers 3, indem ihr dies zuerst wisst. Es gibt diverse Dinge, wo er sagt, das ist zuerst, das ist ganz oben auf der Liste. Was müssen wir zuerst wissen?

[36:54] Später mit Späterei kommen werden, die nach ihren eigenen Begierden wandeln und sagen, wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Ihr sagt immer, das steht es, aber wir haben ihn noch nie gesehen, er ist noch nicht gekommen, was ist los?

[37:05] Ist er eingeschlafen? Ist er im Urlaub? Ist er weg? Hat er es vergessen? Was ist passiert? Sie spotten! Sie machen sich lustig über Gott, sie machen sich lustig über sein Wort, sie machen sich lustig über seine Verheißungen und sie machen sich lustig über dich und mich und weißt du was?

[37:23] Gewöhn dich dran. Wir waren nie die, die auf der Beliebtheitsskala der Welt weit oben standen. Nie. Wir müssen es nicht suchen, okay?

[37:38] Aber wenn wir treu sind, werden wir verspottet oder verfolgt, eins von beiden. Das ist das einzige, was die Bibel kennt. und du musst das wissen.

[37:49] Er sagt, ich will, dass ihr zuerst wisst. Du musst damit rechnen, dass später kommen und dass du ausgelacht wirst. Das sollte dich weder überraschen noch entmutigen.

[38:03] Es fühlt sich nicht toll an, verspottet und ausgelacht zu werden, okay? Versteht mich nicht falsch. Und deshalb musst du wissen, wissen, das ist Teil des Planes.

[38:19] Haben sie den Herrn denn nicht verspottet, als sie ihm die Krone aufgesetzt haben und sagen, wenn du Gottes Sohn bist, dann komm doch runter, rette dich selbst. Oh, wie haben sie den Herrn verspottet?

[38:31] Wie haben sie die Propheten verspottet? Wie haben sie die Männer, die Gott nachfolgen wollen, durch alle Jahrhunderte und Jahrtausende hindurch verspottet? Und deshalb sagt er, täuscht euch nicht.

[38:43] zuerst müsst ihr dies wissen. Die Feinde Gottes lieben es, alles was gut, alles was rein, alles was war, alles was wohllautend ist, zu verdrehen, zu verspotten, weil sie es verachten.

[39:03] Sie verachten es zu tiefst, weil es ihre Sünde offenbart und ihre Schuld ans Licht kommt. Was verachten sie besonders?

[39:15] Worüber spotten sie? Das Gericht. Ach, ihr immer mit eurer Hölle und eurem Gericht. Er ist ja noch nicht gekommen. Wann kommt er denn?

[39:26] Sie machen sich lustig darüber. Das Gericht wird belächelt. Es passiert ja nichts. Es ist übrigens nichts Neues. Prediger, der weißeste Mann, schrieb Folgendes. Weil das Urteil über böse Taten nicht schnell vollzogen wird.

[39:43] Darum ist das Herz der Menschenkinder in ihnen voll, voll Böses zu tun. Weil ein Sünder hundertmal Böses tut und doch seine Tage verlängert, obgleich er weiß, dass es denen, die Gott fürchten, wohl ergehen wird, weil sie sich vor ihm fürchten.

[40:03] Aber dem Gottlosen wird es nicht wohl ergehen. Und er wird dem Schatten gleich seine Tage nicht verlängern, weil er sich vor Gott nicht fürchtet.

[40:14] Wann dieser Zeitpunkt kommt, bestimmt Gott. Aber eins ist sicher, er kommt. Er kommt. Der Tag des Gerichts kommt.

[40:26] Wann er ist, für wen er wann ist, das weiß der Herr. Aber er kommt. Petrus nennt Beispiele von Gerichten, die Gott ausgeführt hat.

[40:40] In der Rede in Kapitel 2 ist von gefallenen Engel. Er hat sie alle gerichtet. Aber es gibt keine Buße, keine Umkehr für sie. Er spricht von Noah und der Sintflut.

[40:52] Aber ist euch bewusst, bevor die Sintflut kam, was hat Noah gemacht? Was war sein Auftrag? Nicht nur ein Schiff bauen, sondern 120 Jahre die Leute zur Umkehr zu rufen.

[41:07] Aber das Gericht kam und die Später sind alle ertrunken. Alle weg. Dann Sodom und Gomorra, die dachten auch, sie können machen, was sie wollen.

[41:20] Und der Tag kam. Und Abraham hat noch gefläht und gesagt, wenn 50, wenn 30, wenn 20, 10 Gerechte da sind.

[41:33] Lot, seine Frau ist durch Salzsäule geworden, weil sie zurückgeschaut hat, weil sie so an diesem dreckigen Leben gehangen ist.

[41:45] Aber das Gericht kam. Feuer und Schwefel, nichts mehr übrig. Oh Gott, richtet. Wann ist seine Sache? 1. Petrus 2, 9 und 3, 7 zum Thema Gericht.

[41:58] 1. Petrus 2, 9, so weiß der Herr die Gottseligen aus der Versuchung zu retten. Oh, er weiß es. Und er macht es, wenn wir zu ihm gehen und Hilfe suchen.

[42:10] Die Ungerechten aber aufzubewahren auf den Tag des Gerichts, damit sie bestraft werden. Schau, entweder wirst du bestraft oder du gehst frei aus, weil sein Sohn die Strafe für dich getragen hat.

[42:26] Aber Ungerechtigkeit und Sünde wird immer bestraft. Wann? Bestimmt der Herr. 1. Petrus 3, 7. Die jetzigen Himmel aber und die Erde sind durch dasselbe Wort aufbewahrt für das Feuer, behalten auf den Tag des Gerichts und des Verderbens der gottlosen Menschen.

[42:45] Er kommt. Er wird kommen. Und wir müssen aufpassen, dass wir nicht die Güte und Gnade und Geduld Gottes mit Schwäche oder vielleicht göttlichem Alzheimer verwechseln.

[43:03] Vielleicht hat er vergessen, dass er Gericht üben soll. Oder vielleicht hat er sich unbesonnen. Oder vielleicht ist er jetzt ein lieber Gott geworden. Nochmal.

[43:16] Was hier steht, es war und wird sich gewiss erfüllen. Wann? Durch wen? Wie? Bestimmt der Herr. Und dann sagt er, für Gott ist ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag.

[43:30] Was will er damit sagen? Gott ist nicht gewonnen durch Zeit und Raum. Gott lebt im ewigen Jetzt. Er muss nicht warten. Für uns mag es sich lange anfühlen.

[43:41] Für Gott nicht. Und dann heißt es auch, dass der Herr eben langmütig ist. Langmütig. Lang. Was muss der Herr nicht alles ertragen?

[43:57] Und ich rede jetzt nicht nur von den Ungläubigen. Wir, die wir errettet sind. Was muss er denn von uns noch alles ertragen jeden Tag? Wo wir ungehorsam sind.

[44:09] Wo wir es besser wissen. Und trotzdem nachgeben. Wie geduldig und langmütig ist unser Herr. Hebräer 4 sagt, wir haben nicht einen hohen Priester, der nicht Mitleid zu haben vermag mit unseren Schwachheiten.

[44:24] Aber das heißt nicht, dass er sie gut heißt oder einfach unter den Teppich kehrt. Und unser Herr ist seit jeher ein Rettergott. Seit jeher.

[44:35] Hezekiel 33, 11 lesen wir schon. Spricht zu ihnen. Also Gott gibt Hezekiel den Auftrag. Spricht zu ihnen. So wahr ich lebe, spricht der Herr.

[44:46] Ich habe keinen Gefallen am Tod des Gottlosen. Überhaupt nicht. Sondern, dass der Gottlose von seinem Weg umkehre und lebe.

[44:57] Kehrt um. Kehrt um von euren bösen Wegen. Warum wollt ihr sterben aus Israel? Gott sagt, kehrt um. Wieso wollt ihr sterben?

[45:08] Gott hat kein Gefallen daran. Definitiv nicht. 1. Timotheus 2, 3 bis 4. Nachdem wir aufgefordert sind, für alle zu beten, kommt der Grund. Denn dies ist gut und angenehm vor unserem Heiland Gott.

[45:21] Der will, dass alle Menschen errettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Denkt nicht, Gott sei dieser böse, grießgrämige Gott, der sich freut, wenn er jemanden bestrafen kann.

[45:32] Nichts könnte weiter weg sein von der Wahrheit. Er will retten. Lassen wir uns retten.

[45:44] Flehen wir ihn an, dass er uns rettet. Dass er uns hilft, wenn wir errettet sind, so zu leben, dass man merkt, dass wir Errettete sind. Römer 2, 3 bis 4.

[46:00] Was für herrliche Verse. Wir wollen Leute nicht in den Himmel reinschwatzen, indem wir ihnen so viel Angst machen vor der Hölle, dass sie da nicht hin wollen. Leute werden nicht aus diesem Grund gerettet.

[46:14] Leute werden aus dem Grund gerettet, was in Römer 2, 3 bis 4 steht. Denkst du aber, dieser Mensch, der du dir richtest, die so etwas tun und verübst dasselbe, dass du vom Gericht Gottes entfliehen wirst?

[46:31] Oder verachtest du den Reichtum seiner Güte und Geduld und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Buße leitet?

[46:47] Es ist die Güte Gottes, die Menschen in seine Arme treibt und dorthin, dass sie ihn anflehen, zu retten. Die Güte mit dem Wissen, dass ich es nicht verdient habe.

[47:02] Ich bin durch und durch schuldig. Ich habe alles andere verdient. Und dann kommt Gott und sein Sohn und er macht die Arme weiter auf und sagt, ich will dich retten.

[47:13] Jesus ist gekommen, um zu suchen und zu retten. Und ich weiß nicht, wie es dir geht. Wenn es Dinge gibt und wir wissen genau, wir haben Strafe verdient.

[47:29] Und dann bekommst du Gnade. Güte. Das wirkt oft tausendmal mehr als irgendeine Strafe.

[47:40] Das ist das, was unsere Herzen weg vom Bösen hin zum Guten zieht. Aber die Güte Gottes ist bedeutungslos ohne das Gericht Gottes.

[47:50] Die Gnade Gottes ist nur dem kostbar, der weiß, dass er sie braucht. Und er braucht sie, weil er verurteilt ist. Verloren. Aber die Güte Gottes, sie wurzelt in seiner Geduld und Langmut und will dazu führen, dass wir errettet werden.

[48:08] Und meine lieben Freunde, lasst euch durch Prüfungen, Versuchungen, Spott und Hohn nicht runterziehen in irgendeiner Form, sondern schaut auf diesen Rettergott, auf sein Wort, auf seine Verheißungen, auf seine Heiligkeit.

[48:23] Und weil er eben heilig ist, ist unsere Errettung in Christus sicher. Er kann nicht anders. Aber weil er heilig ist, wird das Gericht in Gerechtigkeit auch kommen, denn er kann auch da nicht anders.

[48:36] Er muss. Er muss. Und diese Wahrheiten sollen uns ermutigen und stärken, unserem Herrn treu nachzufolgen. Und wenn wir geprüft werden, und das werden wir, du wirst geprüft, ich werde geprüft, das ist der Plan Gottes, dann müssen wir uns erinnern an das, was ganz zu Beginn, wiederum zuerst, die wichtigen Dinge zuerst, 1. Petrus 1, 6, 9 steht, die ihr jetzt, eine kurze Zeit, wenn es nötig ist.

[49:09] Und der, der über die Nötigkeit entscheidet, ist Gott. Betrübt seid durch mancherlei Versuchungen oder Prüfungen, damit die Bewährung eures Glaubens viel kostbarer als die des Goldes, das vergeht, aber durch Feuer erprobt wird, befunden werde, zu Lob und Herrlichkeit und Ehre in der Offenbarung Jesu Christi, den ihr, obgleich ihr ihn nicht gesehen habt, ich auch nicht, liebt.

[49:39] An welchen Glauben, obgleich ihr ihn jetzt nicht seht, ihr mit unaussprechlicher und verherrlichter Freude frohlockt, indem ihr das Ende eures Glaubens, die Errettung eurer Seelen davontragt.

[49:54] Das ist sicher. Wäre das nicht sicher, wäre keine Ermutigung hier drin. Wäre unser Heil nicht sicher im Herrn, wir hätten nichts, aber in ihm haben wir alles.

[50:05] Wir werden die Errettung unserer Seelen davontragen. Wir kommen am Ziel an und Gott wird jede Gottlosigkeit richten zu seiner Zeit.

[50:16] Nun, angesichts dieser Verheißungen und Wahrheiten am Ende seines Briefes bringt Petrus es auf den Punkt und stellt eine Frage und das ist die Frage, die wir uns alle stellen müssen. 2. Petrus Kapitel 3 Vers 11 Da nun diese alles aufgelöst wird, das heißt, das Gericht kommt und ihr wisst es.

[50:41] Welche solltet ihr dann sein in heiligem Wandel und Gottseligkeit? Wenn das so ist und es ist so, was bedeutet das für dich und mich?

[50:54] NGU übersetzt so, wenn das alles auf diese Weise vergeht, wie wichtig ist es da, dass ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führt, ein Leben in Gottesfurcht?

[51:10] Wie wichtig ist es? Sehr wichtig. Es ist das alles Entscheidende. NGU übersetzt auch dreimal in verschiedenen Bereichen, dass wir alles daran setzen sollen.

[51:23] Alles. Nummer 1 Prioritätenliste ganz oben. Worauf sollen wir alles setzen? Es ist in Vers 5 und Vers 10 in Kapitel 1 und 3,14.

[51:35] Darum setzt alles daran. Wissen, das sind die Dinge, an denen wir uns festhalten. Wo wir sagen, okay, darauf setze ich alles. Darum setzt alles daran, dass zu eurem Glauben Charakterfestigkeit hinzukommt und zur Charakterfestigkeit geistliche Erkenntnis.

[51:52] Das ist diese ganze Liste im Anhang von 2. Petrus 1, Vers 3, Vers 10. Deshalb, liebe Geschwister, setzt erst recht alles daran, eure Berufung und Erwählung durch ein entsprechendes Leben zu bestätigen.

[52:10] Lass die Leute sehen, draußen, was drinnen in deinem Herzen passiert ist. Setz alles daran, dass es sichtbar wird. Salz schmeckt man, Licht sieht man.

[52:23] Wenn es nicht so ist, stimmt irgendetwas nicht. Und das letzte, Vers 14, weil ihr also auf diese Dinge wartet, auf die Wiederkunft des Herrn und das Gericht.

[52:37] Liebe Freunde, setzt alles daran, euch vor dem Herrn als untadelig und ohne Makel zu erweisen, als Menschen, die Frieden mit ihm haben.

[52:49] Sprich, als solche, die ein heiliges Leben führen wollen. Wenn wir wirklich glauben, dass der Herr wiederkommt, wenn wir das wirklich glauben, wird es dazu führen, dass wir ein heiliges Leben führen, dass wir der Heiligkeit nachstreben.

[53:05] 1. Johannes beschreibt das so, wir wissen, dass wir ihm gleich sein werden, wenn er kommt. Wir sind es noch nicht. Aber, wenn wir, jeder, der diese Hoffnung auf ihn hat, sagt, er reinigt sich, wie er selbst rein ist.

[53:21] Wirkunft des Herrn ist etwas ganz Praktisches. Wenn wir das glauben, hat es praktische Auswirkungen auf unser Leben jetzt und hier. Und die Antwort auf Frage 11 liefert er.

[53:33] Wir sollen heilig wandeln. 1. Petrus 1,16 Seid heilig, denn ich bin heilig. Ein Leben in Gottesfurcht üben und nicht Menschenfurcht. Das heißt, wir versuchen Gott mehr zu gefallen als Menschen.

[53:44] Ein Leben in der Nahe Erwartung, was sich heiligend auswirkt. 1. Johannes 3,1-3 Bereit sein für seine Wiederkunft.

[53:56] Wer ist bereit für seine Wiederkunft? Die, die errettet sind. Mein lieber Freund, am Ende des Tages eine einzige Sache zählt. Bist du errettet oder nicht?

[54:09] Hat Jesus das Gericht für dich getragen oder wirst du es selber tragen in alle Ewigkeit? Er kommt. Er ist noch nicht da. Wenn du nicht errettet bist, verachtest du den Reichtum seiner Güte und Gnade und Langmut und weißt nicht, dass die Güte Gottes dich zur Busse leiten will?

[54:29] Sei fleißig in der Nachfolge Vers 14 alles daran zu setzen. Kenne und verstehe deine Bibel Vers 17a ihr nun Geliebte, da ihr es vorher wisst.

[54:40] Woher können wir vorher wissen, was wichtig ist? Hier. Wenn ihr das nicht lest, wisst ihr nicht, was war.

[54:51] Ihr wisst nicht, was aktuell läuft und wie es einzuordnen ist und wir haben keine Ahnung, wie die Geschichte wirklich ausgehen wird. Aber er hat uns gegeben, damit wir es vorher wissen. Wir können es wissen.

[55:02] Wenn wir es nicht wissen, ist es unser Fehler, nicht seiner. Unser Versagen, unser Zu-Kurz-Kommen. Er will, dass wir es wissen. Ihr nun Geliebte, da ihr es vorher wisst, hütet euch, dass ihr nicht durch den Irrwahn der Frevler mit fortgerissen werdet.

[55:20] Nochmal die Warnung vor falschen Lehren und falschen Propheten. Steht fest im Glauben, seid wachsam, passt auf und wachst.

[55:31] Die beste Prävention gegen Irrlehre ist gesunde Lehre. Das ist das Beste. Ihr müsst nicht, oh, es gibt so viele Irrlehre, wer kann überhaupt da noch mitzählen und mitkommen.

[55:43] Du musst die gesunde Lehre kennen, weil dann erkennst du die Leute, die Betrug und Lug und falsche Dinge lehren. Deshalb seine abschließenden Worte wachst.

[55:57] Beständig. in Gnade und Erkenntnis. Gnade bewahrt vor Verzweiflung.

[56:09] Man könnte schon manchmal verzweifeln, oder? Wenn man sieht, was alles läuft. Rundherum vielleicht in unseren eigenen Leben Dinge, die wir nicht einordnen können. Seine Gnade bewahrt vor Verzweiflung.

[56:22] Die Erkenntnis, in der wir wachsen sollen, bewahrt vor Verführung. Und beides kommt vom Herrn. Er gibt Gnade und er gibt Erkenntnis.

[56:34] Also lasst uns wachsen in Gnade und Erkenntnis, damit wir gestärkt den Weg gehen, den er hat. Und der Weg ist schmal.

[56:46] Das war er schon immer. Und es ist definitiv nicht der einfachste und kürzeste Weg. Aber es ist der beste Weg. Es ist der Weg, wo der Herr mit dir geht.

[56:58] Er ist immer da. Und es ist der einzige Weg, der in den Himmel führt. Einen anderen gibt es nicht. Johannes 14,6 Jesus spricht. Ich bin der Weg.

[57:13] Die Wahrheit und das Leben. Niemand. Niemand. Kommt zum Vater. Außer durch mich.

[57:25] Also lasst uns diese Dinge beherzigen. Lasst uns wachsen in Gnade und Erkenntnis. Das ist Petrus' Gebet für die Leser, für uns. Lasst uns wachsen, dass Arbeiter dazukommen.

[57:38] Das ist Jesu Gebet am Ende von Matthäus 9,35. Erinnert ihr euch? Petrus betet für Gnade und Erkenntnis. Jesus betet für Arbeiter. Damit die Anzahl Erretteter wächst.

[57:50] Das ist unser Gebet, dass wir Arbeiter sind, die das Evangelium weiterbringen, damit Menschen errettet werden. Das geschieht, wenn wir Salz und Licht sind. Oder wir unser Name Hoffnung und Licht haben, damit wir Hoffnung und Licht in eine hoffnungslose Welt der Finsternis hinaustragen können.

[58:08] Und wenn das passiert, das ist unser Auftrag, dann wird die Anzahl der Anbeter Gottes größer und so wird Gott verherrlicht. Das ist das, worum es geht.

[58:18] Das ist der Grund, warum wir hier sind. Nicht nur um die neuen Räume zu begutachten und zu bestaunen oder um es schön zu haben. Ich schließe mit diesem Vers, ihr kennt ihn wohl aus 2. Petrus 1,2,9.

[58:34] Ihr aber, ihr könnt auch sagen, wir aber, wir sind ein außerwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum.

[58:54] Du gehörst nicht dir und ich nicht mir, wir gehören dem Herrn. Warum? Damit wir, du und ich, wir alle, die Tugenden dessen verkünden, der uns berufen hat, aus der Finsternis in sein wunderbares Licht.

[59:14] Das ist der Grund, warum wir hier sind. Lass mich beten, treuer Gott und Vater, nochmal danken wir für dein Wort. Wir danken dir, dass wir alles vorher wissen können, was wir wissen müssen.

[59:31] Damit wir nicht irre gehen, damit wir nicht auf dem falschen Weg landen, damit wir nicht falschen Leuten unser Ohr und unser Herz leihen und es ihnen zuneigen.

[59:41] damit wir wissen, wo wir gestärkt werden und nicht unseren Lebensdurst an Quellen ohne Wasser versuchen zu stillen.

[59:54] Ja, du bist alles. Alles, was wir haben, alles, was wir brauchen und hoffentlich zunehmend alles, was wir wollen und der, der bestimmt, wie wir unser Leben einsetzen können, dir zu Ehre, damit dein Name groß gemacht wird unter den Nationen.

[60:17] Ehr mir das Leben leben in deiner Kraft, zu dem du uns berufen hast. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen. Amen.