Voraussetzungen, Aufgaben und Ziel eines Diakon

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Prediger

Martin Manten

Datum
1. Oktober 2023

Transkription

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[0:00] Sein Wort ist ein Licht auf unserem Weg und im Licht dieses Wortes, seines Wortes, wollen wir jetzt heute gemeinsam erforschen und erkennen, welche Rolle Diakone in der Gemeinde spielen und warum wir sie überhaupt brauchen.

[0:23] Warum sie so nötig sind. Das ist nicht einfach nur ein Anhängsel oder Beigemüse. Diakone, richtig verstanden, spielen eine entscheidende Rolle für das Wachstum, die Gesundheit, das Vorangehen der Gemeinde.

[0:41] Denn damit das Haus Gottes, die Gemeinde, Hoffnung und Licht, der Leib Christi, dessen Haupt Christus selbst ist, seine gottgegebene Aufgabe erfüllen kann, die Mission erfüllen kann, dazu müssen wir sie kennen, um sie dann auch umzusetzen.

[1:05] Und in unserem Text aus 1. Timotheus 3, 1-16, finden wir alle grundlegenden Wahrheiten, die es diesbezüglich zu beherzigen gilt.

[1:16] Bevor wir einsteigen, möchte ich aber, dass ihr wisst, dass wir in der Männerstunde in den letzten Monaten mit großem Gewinn wirklich dieses Thema anhand eines Buches von Alexander Strauch durchgearbeitet haben.

[1:32] Es ist das Buch mit dem Titel Gottes Gemeinde unterstützen. Und das ist ein sehr passender Titel. Ich werde auch diverse Male auf Zitate zurückgreifen aus diesem Buch, das uns wirklich geholfen hat.

[1:49] Wir hatten einige Zeit damit verbracht. Und vielleicht fragst du dich jetzt, warum habt ihr dieses Thema mit allen Männern durchgenommen und nicht nur mit David und mit Joel, die ja Diakone werden wollen?

[2:05] Wieso mussten alle dabei sein? Ganz einfach. Je mehr die ganze Gemeinde versteht, wir verstehen, welche Funktion Diakone gemäß der Schrift tatsächlich haben, je mehr wir das verstehen und umsetzen, desto mehr profitieren wir als ganze Gemeinde.

[2:31] Und von daher ist es wichtig, dass nicht nur die Diakone dieses Verständnis haben, sondern wir als ganze Gemeinde. Ich fand es sehr bereichernd, der Austausch.

[2:42] Ich habe selber nochmal wirklich viel gelernt, klarer gesehen, worum es geht. Und ich hoffe, dass wir alle diese Klarheit haben zum Thema Diakone, während wir uns jetzt damit beschäftigen.

[2:57] Nun, der erste Punkt, Diakone dient dem Haus Gottes. Was ist das Haus Gottes? Was ist es? Nun, 1. Timotheus 3, 14 bis 15 liefert eine sehr treffende Definition.

[3:14] Wir lesen dort 1. Timotheus 3, 14 bis 15. Dies schreibe ich dir in der Hoffnung bald zu dir zu kommen. Wenn ich aber zögere, damit du weißt, nicht raten, nicht wünschen, nicht kreativ sein, damit du weißt, wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, dass die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.

[3:42] Nun, das allererste, es ist seine Gemeinde. Das Haus Gottes ist seine Gemeinde, die er sich durch das Blut seines Sohnes erkauft hat.

[3:54] Und es ist die Gemeinde des lebendigen Gottes, wie es hier heißt. Und sie ist nicht ein Pfeiler oder eine Grundfeste, irgendeine Wahrheit.

[4:06] Sie ist der Pfeiler und die Grundfeste, der einen Wahrheit, denn es gibt nur eine Wahrheit. Und das ist die Wahrheit, die Gott uns offenbart in seinem Wort.

[4:17] Und die Gemeinde soll sich mehr als alles andere dadurch auszeichnen, dass sie in dieser Wahrheit fest verwurzelt ist. Das ist, was uns ausmacht. Das ist, was uns zusammenhält.

[4:30] Nicht Kaffee und Kuchen und nette Leute. Das ist alles toll. Das mögen wir auch. Aber der Kitt, das, was das Ganze zusammenhält, ist die Wahrheit.

[4:42] Und die Gemeinde, jede Gemeinde, soll ein Pfeiler, eine Grundfeste dieser Wahrheit sein. Seine Wahrheit.

[4:52] Und es ist die Wahrheit, die wir im Wort finden. Und dort, wo diese Wahrheit, die aus dem Wort kommt, wirklich eine Grundfeste bildet, ist das Resultat.

[5:06] Und das ist das, was wir sehen wollen. Das ist das, worum wir bitten und bieten. Das Resultat ist geheiligtes Leben. Leben für Gott.

[5:17] Jesus bittet den Vater in Johannes 17, 17. Heilige sie durch die Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit.

[5:28] Die Wahrheit in der Gemeinde, diese Grundfeste, wenn wirklich vorhanden und gelebt, wirkt sich aus in Form von Heiligung.

[5:40] Das ist das Merkmal der Gemeinde. Heiligende Wahrheit. Verändernde Wahrheit. Das ist in aller Kürze, was das Haus Gottes ist.

[5:56] Nun, was braucht das Haus Gottes, damit es das auch wirklich ist und mehr und mehr in diese Richtung wachsen kann? Ordnung.

[6:11] Ordnung. 1. Korinther sagt, Gott ist nicht ein Gott der Unordnung. Da ist nicht einfach Chaos. Die Gemeinde ist auch nicht ein Ort geistlicher Selbstverwirklichung, die es nicht gibt.

[6:25] Ordnung. Das kommt zum Ausdruck, wenn Paulus sagt, ich will, dass du weißt. Da gibt es klare Vorgaben. Wissen, das heißt, wir können, wir sollen, wir müssen wissen, erkennen, was der Plan Gottes mit seiner Gemeinde ist.

[6:52] Und offensichtlich spielen Älteste und Diakone eine große Rolle, denn das ist der Kontext, in den hinein Paulus diese Worte schreibt. Das ist schon mal so eine, das ist schon ein bisschen vorgespurt.

[7:09] Älteste, Diakone sind da, damit die Gemeinde ordentlich unterwegs sein kann, gemäß dem, was Gottes Wort lehrt.

[7:23] Und es ist so, dass Älteste und Diakone eben dafür sorgen sollen, für Ordnung, für Ruhe, für Frieden, für Einheit in der Gemeinde, der Ortsgemeinde.

[7:37] Älteste sind Älteste der einen Gemeinde, wo sie eingesetzt sind, Diakone auch. Das ist nicht ein gemeindeübergreifendes Amt. Und sie sollen das tun, gemäß der Wahrheit im Wort.

[7:51] Nicht nach eigenen Wünschen oder Wünschen von anderen. Das ist nicht Weihnachten, wo man wünschen kann, okay? Auch nicht nach eigenen Vorstellungen.

[8:04] Auch nicht nach Traditionen. Das haben wir schon immer so gemacht. Das ist gemäß dem Wort Gottes. Auch nicht gemäß unseren Erfahrungen, wo wir denken, naja, ich finde, das hat ziemlich gut funktioniert.

[8:16] Die Aufgabe von Ältesten und Diakonen ist gemäß dem Wort Gottes zu wissen, wie die Gemeinde Gottes unterwegs sein soll, damit sie ihren Auftrag erfüllen kann.

[8:32] In einer Parallelstelle zu 1. Timotheus 3 in Titus 1, Vers 5 lesen wir Folgendes. Paulus sagt oder schreibt Titus, dass sie ihn aus einem einzigen Grund in Kreta zurückließ, um dort in Ordnung zu bringen, was mangelt.

[8:55] Und der Mangel, der behoben werden musste, war Älteste einzusetzen. Eine Gemeinde ohne Älteste hat also einen gravierenden Mangel.

[9:09] Das ist nicht gut. Wir sehen auch von Anfang an, von der Gemeindegründung in Apostelgeschichte an, die Rolle und Wichtigkeit dieser zwei Ämter.

[9:22] Wir kommen dazu, es gibt eigentlich zwei Ämter nur in der Gemeinde, es sind Älteste und Diakone. Und von Anfang an wird klar, was für eine wichtige Rolle sie spielen.

[9:34] In Apostelgeschichte 14, Vers 23, ich lese ab Vers 22, lesen wir Folgendes. Dann schien es den Aposteln und den Ältesten samt der ganzen Versammlung gut, okay, da war Einheit, Männer aus sich zu erwählen und sie mit Paulus und Barnabas nach Antiochien zu senden.

[10:02] Judas genannt, Barnabas und Silas, Männer und Führer unter den Brüdern, Männer, die Führer unter den Brüdern waren, Leiter. Und sie schrieben und sandten durch ihre Hand Folgendes.

[10:18] Die Apostel und die Ältesten und die Brüder an die Brüder, ich bin, wieso sagt mir niemand, dass ich in Kapitel 15 bin? Ich dachte schon, irgendwie habe ich das anders in Erinnerung.

[10:34] Okay, nochmal. Apostelgeschichte 14. Ab Vers, ihr müsst euch melden, wenn ich am falschen Ort lese, okay? Ab Vers 21.

[10:51] Und als sie jener Stadt das Evangelium verkündigt und viele Jünger gemacht hatten, okay, die Leute kommen zum Glauben, kehrten sie nach Lystra, nach Iconium und nach Antiochien zurück und befestigten die Seele der Jünger und ermahnten sie, im Glauben zu verharren und dass wir durch viele Trübsale in das Reich Gottes eingehen müssen.

[11:15] Als sie ihnen aber in jeder Versammlung Älteste erwählt hatten, beteten sie mit Fasten und befahlen sie dem Herrn an, an den sie geglaubt hatten. Wir sehen also in Apostelgeschichte von Anfang an, neu gegründete Gemeinden nach einer gewissen Zeit werden Älteste eingesetzt, weil Gemeinden ohne Älteste einen Mangel haben.

[11:39] Und bei uns in der Gemeinde, es hat eine Weile gedauert und es ist auch so, lieber noch keine offiziell eingesetzt als die Falschen. Durch Gottes Gnade dürfen wir an dem Punkt sein, wir haben bereits Älteste, plural, Mehrzahl, wir haben eine Vielzahl von Ältesten.

[11:58] Und nur nebenbei, eine gesunde Gemeinde hat nicht einen Ältesten und einen Diakon. Es gibt nicht den großen Chef, den gibt es schon, aber der ist nicht hier auf Erden, der sitzt zur Rechten Gottes.

[12:11] Es ist immer eine Vielzahl von Ältesten, mehrere, damit man sich gegenseitig ausgleicht, kompensieren kann, wo der eine Schwächen hat, das Ganze ausbalanciert ist.

[12:23] Und wenn die Rede von Diakonen ist, ist auch immer die Rede von mehreren Diakonen. Diakone in der Mehrzahl. Wie gesagt, Älteste haben wir, die Diakone wollen wir einsetzen, das ist unser Thema heute.

[12:38] Und in Philippa 1, 1 sehen wir eine Kurzzusammenfassung, welche Gruppen es in der Gemeinde gibt. Älteste, Diakone, Heilige.

[12:52] Das ist die Kurzzusammenfassung. Alle, die wirklich zum Leib Gottes gehören, die wiedergeboren sind, sind heilig. Und aus diesen Heiligen, die wiedergeboren sind, gibt es eine, die Gott sich ersieht und von der Gemeinde anerkannt werden, die um der Ordnung in der Gemeinde wählen, die Gott in seinem Wort verordnet hat, als Älteste und Diakone dienen.

[13:17] Und wie ihr wisst, es waren ja so ziemlich alle dabei, im Beatenberg haben wir David Juhn und Joel Humbert im Beatenberg bereits als Diakone vorgeschlagen.

[13:33] Und ich muss euch sagen, das Echo, das Feedback, das da war, war sehr positiv. Ich habe von nicht wenig Leuten gehört, ja genau die zwei hätten wir auch vorgeschlagen.

[13:44] Das sind die, an die wir auch gedacht haben. Das freut uns natürlich. Das ist ein guter Wegbereiter hin zu ihrer Einsetzung. Und heute will ich euch jetzt ganz gezielt aufzeigen, was Diakone sind, wer sie sind, worin ihre Aufgabe besteht und welche Verantwortung wir als gesamte Gemeinde bei der Einsetzung von Diakonen einnehmen, damit wir dann, so der Herr will, am 12.

[14:21] November, das ist das vorgemerkte Datum, David Juhn und Joel Humbert als Diakone einsetzen werden. Wir haben schon gesehen, sie dienen im Rahmen der Gemeinde des Hauses Gottes.

[14:37] Wir haben zuerst gesehen, was ist das Haus Gottes, was braucht es, damit das Haus Gottes diese Aufgabe erfüllen kann. als nächstes möchte ich euch darauf aufmerksam machen, welche Verbindung zwischen den zwei Ämtern, und das sind die einzigen zwei offiziellen biblisch genannten Ämter, wo jemand eingesetzt wird, die wir in der Schrift erkennen, Älteste und Diakone, welche enge Verbindung zwischen den beiden besteht.

[15:09] Es heißt nämlich in 1. Timotheus 3, Vers 1 bis 7, dort werden die Qualifikationen für Älteste aufgezählt, und dann heißt es in Vers 8, die Diener ebenso.

[15:25] Naja, ebenso was? Worauf bezieht sich ebenso? Naja, auf die Ältesten. Also in einem Aufwasch, in ein und der gleichen Geschichte werden Älteste und Diakone gleichzeitig genannt.

[15:40] Es wird eine Verbindung hergestellt. Es ist wie ein Paket, Älteste und Diakone gemeinsam sollen eine Leitungsfunktion wahrnehmen in der Gemeinde.

[15:54] Und dieses ebenso, wir haben gesehen, ohne Älteste gibt es einen Mangel, und wenn die Diakone im gleichen Atemzug mit den Ältesten so eng verbunden sind, dann betont das eben das Gewicht.

[16:08] Die besondere Stellung, die diese Amtsträger innehaben, denn, und es ist nicht erstaunlich, und viele von uns sind auch mit dieser Vorstellung zusammengekommen, als wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben, es besteht nicht wenig Verwirrung in Bezug auf was Diakone denn nun tatsächlich sind und was ihre Aufgabe sind.

[16:36] Das hat sich irgendwie einfach so entwickelt, man weiß, es gibt sie irgendwie, was sie genau machen, wer sie sind und brauchen wir sie überhaupt? Das war eher so ein bisschen nebulös oder individuell, aber die Bibel gibt uns klare Anweisungen.

[16:53] Bezüglich dieser Verwirrung, was sind Diakone, was machen sie? Hier ein Zitat aus dem Buch von Alexander Strauch. Häufig wird der Begriff Diakon unscharf verwendet.

[17:11] Manche benutzen ihn sogar, um jeden, der in der Gemeinde irgendeinen Dienst tut oder hilft, um ihn als Diakon zu beschreiben. Also sind alle mehr oder weniger ein bisschen Diakone.

[17:24] Aber das wird den neutastementlichen Aussagen nicht gerecht. Denn dort waren die Diakone eine klar umrissene Gruppe von Männern.

[17:35] In der Gemeinde war bekannt, wer zur Gruppe der Diakone gehörte und wer nicht. Es gab klare Kriterien, nach denen Diakone ausgewählt und berufen werden.

[17:51] Und um all dies deutlich zu machen, betont der Autor besonders das Amt der Diakone im Zusammenhang mit dem Amt der Ältesten. Diese starke Amts Betonung ist für viele Gemeinden im deutschsprachigen Bereich ungewöhnlich, vielleicht neu.

[18:12] Alexander Strauch führt hier aber keine überzogene Leitungshierarchie ein, sondern will die Begriffe von Diakonen und Ältesten so präzise wie möglich fassen, um ihre Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten zu beschreiben.

[18:28] Damit klar ist, wer sind sie, was machen sie überhaupt, warum brauchen sie und wie sieht die ganze Geschichte aus. Die Dienste sollen klar geordnet werden.

[18:45] Schau, wo du mehr als zwei Leute hast und keine Ordnung ist, ist irgendeine Form von Chaos. Gewisse Leute finden das toll, aber am Schluss ist es trotzdem Chaos. Gott ist ein Gott der Ordnung.

[18:56] Und deshalb, die Dienste sollen klar geordnet sein, um Durcheinander und Missbrauch zu vermeiden, aber auch um effektive Arbeit zu ermöglichen.

[19:10] Es soll das Ganze vorantreiben, das, wozu die Gemeinde hier ist. Das ist das Zitat, hier etwas zur Klärung.

[19:21] Sollen alle Heiligen dienen? Definitiv. Ja, sie sollen alle dienen. 1. Petrus 4, 10 erinnert uns daran, dass wir alle Gaben bekommen haben, um zu dienen, und zwar zur Erbauung der Gemeinde.

[19:39] Und in Römer 12, 3-8 lesen wir davon, dass es ein Leib gibt, viele Gaben und die Gaben sind da, um zu dienen. Okay? Ja, alle sollen dienen.

[19:51] Aber nicht alle, die dienen, sind per se eingesetzte Amtsträger, die man Diakone nennt. Lasst mich es euch vielleicht so veranschaulichen.

[20:05] Ich kann rechnen. Ein bisschen. Und ich gehe davon aus, ihr auch. Aber ich bin definitiv kein Mathelehrer, okay? Oh, Mathe bringt mich zum Schwitzen.

[20:18] Echt. War schon immer so. Ich kann rechnen, ist okay. Aber ich bin kein Mathelehrer. Das ist nicht mein Beruf, das ist nicht meine Berufung, das ist nicht mein Amt, um es so zu sagen.

[20:29] Okay? Und genauso wie wir Leute haben, die alle dienen sollen, heißt das noch lange nicht, dass alle, die dienen per se, im biblischen Kontext, eben Diakone sind.

[20:43] Es ist auch so, dass es ganz klare Voraussetzungen gibt für einen Diakon. So wie wir das hier lesen. Und die Voraussetzungen, bei denen geht es nicht primär um Fähigkeiten, sondern um Charakter.

[21:03] Es geht um Charakter. Wiederum ein Zitat aus dem Buch von Strauch. Die Heilige Schrift macht unmissverständlich klar, Gottes größte Sorge gilt nicht Gebäuden oder Programmen, was immer sie sein mögen, sondern dem moralischen und geistlichen Charakter derer, die sein Volk führen.

[21:33] Paulus wusste, dass der Teufel jedes Versagen der Gemeinde Leiter benutzen würde und das öffentliche Ansehen der Gemeinde zu beschämen. Und es passiert immer wieder.

[21:46] Deshalb bestand Paulus darauf, dass die Ältesten und die Diakone – Diakone ebenso, erinnert ihr euch? 1. Timotheus 3, 8.

[21:57] Deshalb bestand er darauf, dass die Ältesten und die Diakone der Gemeinde moralisch und geistlich untaderlich sein müssen, um die Glaubwürdigkeit des Evangeliums und das Ansehen der Ortsgemeinde und letztendlich dadurch das Ansehen von Gott vor öffentlichem Spott und Hohn zu schützen.

[22:22] Das Versagen Einzelner kann verheerende Auswirkungen haben auf die Wahrnehmung unseres Gottes. Und sie lachen über ihn.

[22:36] Und im Werk des Herrn schreibt er weiter sind der moralische Charakter und das öffentliche Ansehen eines Leiters von entscheidender Bedeutung für seine Aufgabe Gottes Volk zu leiten.

[22:50] Die Ausdrücke, die hier genannt werden, würdig oder auch ehrbar übersetzt, nicht doppelzüngig, nicht vielem Wein ergeben, nicht schändlichem Gewinn nachgehen, die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren.

[23:02] Was bedeuten die? Das ist, ich habe hier nur ein paar kurze Definitionen. Ehrbar, der Ausdruck ehrbar oder würdig beschreibt eine Person, deren Einstellung und Verhalten ihr die Anerkennung anderer einbringen.

[23:25] Es bezieht sich auf eine Person, die den Respekt anderer gewinnt. Man nimmt sie ernst. Nicht weil er einen Titel hat, sondern weil er das ist.

[23:40] Es geht primär um Charakter. Es ist nicht wie Militär, da musst du einfach Leute ernst nehmen oder es zumindest versuchen, weil sie mehr Lametta auf den Schultern haben als du. Wer sie sind, das ist eine komplett andere Geschichte.

[23:53] Die Gemeinde funktioniert nicht so. Der Begriff doppelzüngig oder mit zweierlei Worten drückt den Gedanken aus, zu einer Person dieses und zu einer anderen Person etwas anderes zu sagen, je nachdem, was sie gerne hört, damit sie dich mag.

[24:20] Diese Qualifikation hebt also die Integrität der Rede hervor und verbietet jede Form von Doppelzüngigkeit oder unehrlicher Rede oder einfach Leuten zu schmeicheln oder nach dem Mund zu reden.

[24:35] Was zugegebenermaßen nicht immer so einfach ist. Oder? Wir haben es am Samstag kurz angeschaut. Denkt nicht, dass Leiter kein Harmonie Bedürfnis hätten.

[24:50] Das ist nicht so. Aber es geht nicht um Harmonie um jeden Preis. Leiter dürfen nicht dies und jenes sagen, um vermeintlich Ruhe und Frieden im Pott zu halten.

[25:05] Dann haben sie nichts verloren in der Leitung. Nicht doppelzündig. Und wirst ihr Worte haben eine Wahnsinns Kraft. In den Sprüchen steht so viel über die Macht von Worten.

[25:18] Sie können zerstören, sie können Kriege auslösen oder sie können vereinen und aufbauen. Und wir alle, aber die Leiter speziell, sind aufgefordert, Wahrheit in Liebe zu reden.

[25:37] Wahrheit ohne Liebe ist unerträglich. Liebe ohne Wahrheit ist Gefühlsduselei. Zusammen erfüllen sie ihren Zweck. Das muss ein Leiter auszeichnen. Wahrheit in Liebe reden.

[25:49] Menschen und er muss wissen, wann er den Mund hält. Dinge, die vertraulich sind, die nicht einfach für jedes Ohr gedacht sind.

[26:00] Und um diesen Dienst zu tun und zu wissen, was wann dran ist, braucht er auch Freimütigkeit. Freimütigkeit. Mut, der sich darin gründet, dass er weiß, wem er gehört und wem er dient und was seine Aufgabe ist und die ihn freimacht, Leuten gefallen zu wollen, Freimütigkeit gibt, zu sagen, was gesagt werden soll, hoffentlich auch so, wie es gesagt werden soll.

[26:31] Nicht doppelzüngig. Dann heißt es, er soll nicht vielem Wein ergeben sein. Nüchtern. Nüchtern, das ist die Essenz, um die es hier geht, weil wenn du von irgendetwas beeinflusst bist, sei es Wein, Drogen, du kannst auch durch sportliche Aktivität irgendwelche Endorphine ausschütten und du kommst in einen Rauschzustand.

[26:59] Es gibt viele Formen von Suchtverhalten, die etwas bei uns bewirken und zwar was sie bewirken, ist, wir sind nicht mehr nüchtern. Wir sind dann eben, wie man so schön sagt, wie in einem Rausch.

[27:11] Es gibt viele Rauschmittel, okay? Grundsätzlich ein Leiter muss nüchtern sein. Wenn du nicht nüchtern bist, kannst du nicht klar denken. Wenn du nicht klar denkst, wirst du nicht klar reden können, du wirst keine klaren Entscheidungen treffen können, nüchtern.

[27:26] Nichts darf da sein, was deine Sinne beeinflusst, dass du nicht mehr kennst, was passiert und was überhaupt läuft und was gesunde biblische Lehre ist.

[27:39] Nicht schändlichem Gewinn nachgehend. Alles, was wir anschauen, sind Charaktereigenschaften. Strauch schreibt hier, wir dürfen in Bezug auf die Versuchung, den Gemeindeleiter gegenüberstehen, nicht naiv sein.

[27:57] Das Entwenden von Gemeindespenden oder das Unterschlagen von Gemeindegeldern ist ein weit verbreitetes Problem.

[28:07] Sogar unter den zwölf Jüngern gab es einen Dieb. Unter den Zwölfen, einer davon war bereits ein Dieb und war da, um sich selber zu bereichen.

[28:19] Und man liest leider auch immer wieder davon. Es ist eine Eigenschaft, die überall im Alten Testament, überall, wo es um Leitung geht, wird dieses Thema oder eigentlich all die Themen, die wir anschauen, genannt.

[28:34] Okay. Damit wir wissen, ob Leiter dem entsprechen oder nicht, müssen sie erprobt werden.

[28:46] Das finden wir in 1. Timotheus 3, Vers 10. Lass diese aber auch zuerst erprobt werden. Es ist wichtig, nicht einfach zu hoffen oder anzunehmen, naja, wird schon okay sein, wird schon in die richtige Richtung laufen.

[29:04] Nein, sonst würden diese Kriterien nicht genannt werden. Die sind da, damit wir wissen, wer wie in der Gemeinde dem Haus Gottes seinen Dienst tun soll.

[29:17] Diese Kriterien verleihen auch Gewicht dem Amt, das damit einher geht. Nochmal, genauso wie die Ältesten sollen auch die Diakone erprobt werden.

[29:28] Das wird in einem Atemzug genannt. Und ihre Erprobung ist primär in Bezug auf ihren Charakter und am Ende von Vers 9 lesen wir auch in Bezug auf ihren Glauben.

[29:43] Es sollen Männer sein, die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren. Was in aller Welt bedeutet das?

[29:55] Männer, die das Geheimnis des Glaubens in reinem Gewissen bewahren. Nun zuerst müssen wir wissen, was es ist und dann können wir erst schauen, ob sie das auch wirklich tun.

[30:07] Wenn wir nicht verstehen, was es ist, können sie auch nicht erproben oder prüfen in dem Bereich. Und das Geheimnis des Glaubens, sie müssen den Glauben kennen.

[30:20] Sie müssen verstehen, was ist der Inhalt dessen, was wir glauben. Sie müssen das Wort kennen und verstehen, weil du kannst nur etwas bewahren, das du kennst.

[30:32] Wenn du es nicht kennst, kannst du es nicht bewahren, weil du hast keine Ahnung, was es zu bewahren gibt. Bewahren bedeutet auch, das ist nicht nur ein philosophischer Akt in deinem Kopf, dass du richtig darüber denkst.

[30:49] Es beinhaltet auch dein lieben, dass du daran festhältst, ob es den Leuten gefällt oder nicht, ob es in ist oder nicht, ob es gesellschaftlich akzeptiert ist oder nicht, ob es in unseren Kulturkreis passt oder nicht.

[31:08] Festhalten, bewahren, das bedeutet auch, das sind Männer, die mehr Gottesfurcht als Menschenfurcht haben. Das ist so entscheidend. Immer wieder kommen wir an diesem Punkt.

[31:21] Was bestimmt dein Leben? Gottesfurcht oder Menschenfurcht? Und das Letzte, sie sollen das tun in reinem Gewissen. Ja, Integrität.

[31:33] Indem sie die anderen Voraussetzungen erfüllen, haben sie ein reines Gewissen. Sie sind auch bußfertig. Auch das reinigt unser Gewissen.

[31:46] Vergebungsbereit. Das erleichtert unsere Gewissen. Das reinigt es. Das lesen wir in 1. Johannes 1, 8 bis 9. Das wissen wir unsere Sünden bekennen. Ist er treu und gerecht, dass er uns vergibt und uns reinigt von all unseren Unreinheiten.

[32:02] Reines Gewissen. Die richtigen Männer. Und das will erprobt sein. Erprobt. Ich lese euch wieder ein kurzes Zitat von Strauch.

[32:15] Das griechische Verb, das mit erprobt übersetzt wird, bedeutet, etwas kritisch untersuchen. Das heißt, genau hinzuschauen, um die Echtheit festzustellen.

[32:29] Es auf den Prüfstand zu stellen. Das haben wir gemacht. Ihr habt das gemacht.

[32:39] Ihr seid involviert. Ihr kennt Joel und seine Familie. Ihr kennt David und seine Familie. Wir haben Gespräche mit ihnen geführt.

[32:50] Wir haben sie euch empfohlen und wir haben gesehen, was für eine Rückmeldung gekommen ist. Erproben, hinschauen. Das heißt, nicht sie auf den Seziertisch liegen und jedes Detail offen liegen.

[33:04] Aber einfach so als Gesamteindruck, wenn man diese Männer vor sich hat, sagt man, doch, das passt. Das kommt hin. Denn das Amt des Diakons ist ein öffentliches Amt.

[33:19] Das haben Ämter so an sich, dass sie einen öffentlichen Charakter haben. Ein öffentliches Amt in der Gemeinde, ebenso wie das Ältestenamt und die Qualifikationen für Diakone sind in der Heiligen Schrift niedergeschrieben.

[33:34] Also tun wir gut daran, sie zu beherzigen, oder? Wenn wir wissen wollen, wie es im Hause Gottes zu und her gehen soll. Und sie sind niedergeschrieben, damit die gesamte Gemeindefamilie, deshalb sind wir heute hier.

[33:51] Deshalb habe ich auch geschrieben, falls ihr diese Predigt verpasst, hört sie euch nach, weil wir haben eine Verantwortung. Das ist Gemeindesache. Die werden nicht einfach eingesetzt und dann habt ihr sie, okay?

[34:04] Die Prüfung eines angehenden Diakons ist eine offene Angelegenheit der gesamten Gemeinde. Keine private Entscheidung, weniger Leute.

[34:16] Wir kommen noch dazu, was die Rolle von euch in der Gemeinde ist, aber um diese wahrzunehmen, müsst ihr erst wissen, worum es überhaupt geht. Dann lesen wir weiter, Vers 11, die Frauen ebenso, würdig, nicht, verleumderisch, nüchtern, treu, in allem.

[34:38] Okay, in aller Kürze. Das kann drei Dinge bedeuten, die Frauen ebenso. Erstens, dass die Frauen der Diakone automatisch Diakonissen werden und wir haben schon tolle weiße Häubchen vorbereitet für sie.

[34:54] Oder es kann bedeuten oder könnte bedeuten, dass es neben dem Amt männlicher Diakone ebenso weibliche Diakoninnen gibt.

[35:06] Oder es kann bedeuten, dass die Frauen der Diakone auch ein ehrbares Leben führen sollen, weil das Ganze letztendlich ein Gesamtpaket ist der Familie, wie wir sehen werden.

[35:21] Und wir sind dort gelandet beim dritten Punkt. Also wir denken nicht, dass es Diakoninnen gibt oder Diakonissen, wie immer man den plural formulieren will, weder als ein separates Amt, noch dass die Frauen der Diakone Diakonissen werden, genauso wenig wie die Frauen der Ältesten Ältestinnen werden.

[35:45] Und das Ganze wiederum im Kontext ist, hier sind die Ältesten, hier sind die Diakone und es geht um die Gemeinde. Ein weiterer Grund, warum wir dort landen, ist, Älteste und Diakone haben eine öffentliche, leitende, verantwortungstragende Rolle und Aufgabe in der Gemeinde.

[36:10] Nun, wem hat Gott grundsätzlich gemäß unserem kulturell nicht angepassten Verständnis Verantwortung in der Gemeinde für Leitung gegeben.

[36:24] Ihr dürft antworten. Ma? Ma? Me? Ma? Nein. Den Männern.

[36:36] Das ist mit wahrscheinlich eines der stärksten Argumente, warum es keine Diakoninnen oder Diakonissen gibt, weil wir gemäß unserer Überzeugung sehen, dass Gott Männer diese Leitungsverantwortung gegeben hat.

[36:56] Die Frauen der Männer sollen aber auch charakterlich diese ziemlich ähnlichen Merkmale aufweisen, würdig oder ehrbar, nicht verleumderisch, also das heißt auch nicht tratschen, nüchtern.

[37:16] Das ist genau das gleiche wie vorher. Das zeugt auch davon, dass die Männer ihren eigenen Häusern gut vorstehen, oder? Das ist so das Gesamtpaket, weil vorher haben wir das Argument gesehen, wer seiner Familie nicht vorstehen kann, wie will er für die Gemeinde sorgen?

[37:32] Das passt nicht. Das Prinzip dahinter generell ist, treu im Kleinen und dann wird ihr mehr anvertraut. Das ist ein Prinzip, das sehr hilfreich ist und ratsam zu beherzigen.

[37:48] Also genauso wie die Männer sollen auch ihre Frauen ein vorbildliches Leben führen, nicht perfekt, vorbildlich. Und dann, und das passt zur Gesamtargumentation, wir sehen die Männer, wir sehen ihre Frauen und dann in Vers 12 die Familie.

[38:09] Die Diener seien Mann einer Frau, die ihren Kindern und den eigenen Häusern wohl vorstehen. Nicht eine perfekte Familie haben, das steht nicht da, sondern ihr wohl vorstehen.

[38:28] Gibt es Probleme in Familien? Ganz selten. Vor allem in christlichen Familien kennen wir das eigentlich gar nicht, oder? Da ist immer Friede, Freude, Eierkuchen und wir haben uns lieb und alles ist fantastisch, oder?

[38:43] Ist das nicht auch eure Erfahrung? Wieso schaut ihr jetzt alle, ob eure Schnürsenkel richtig gebunden sind oder nicht? Nein, es ist niemandes Erfahrung, okay? Das ist auch nicht das, was hier steht.

[38:55] Sie sollen gut vorstehen. Das heißt, wenn Probleme kommen und sie kommen, verdrängen sie sie nicht, sie gehen sie an, gemäß biblischen Prinzipien, sie tun sich als solche hervor, die eben Leiter sind.

[39:10] Leiter sind besonders gefordert, wenn Schwierigkeiten und Probleme da sind. Und die Probleme sind gar nicht das Problem. Das Problem ist, wie wir damit umgehen.

[39:21] Das ist die Herausforderung. Sie werden kommen, garantiert. Und deshalb brauchst du die richtigen Leute, damit sie, man kann aus jeder Mücke einen Elefanten machen. Wirklich, man kann aus allem ein Riesentheater, Drama machen, wo man sagen muss, echt jetzt?

[39:40] ist doch alles gar nicht so tragisch und so schlimm. Und deshalb brauchst du die richtigen Männer. Sonst hast du da wieder eine Explosion und da geht wieder was in die Luft.

[39:52] Und das ist ein Gesamtpaket. Nun, das ist, wer sie sind. Was machen sie denn jetzt nun? Was ist die Rolle von Diakonen? Ich lese wieder ein paar Auszüge aus dem Buch von Strauch.

[40:06] Im Gegensatz zum Amt des Tischdieners, er bezieht sich hier auf Apostelgeschichte 6, sind Paulus Diakone nicht auf wohltätige Dienste beschränkt, auch wenn die Sorge für die Armen und Kranken ein Hauptteil, ein Hauptteil ihrer Verpflichtung wurde damals, was naheliegt.

[40:27] Die konkreten Aufgaben der Diakone werden aber durch die Ältesten festgelegt. diese sollen entsprechend den jeweiligen Bedürfnissen oder Nöten der Gemeinde sowie ihrer Größe und den Begabungen ihrer Mitglieder geschehen.

[40:46] Also das heißt, es gibt nicht, okay, hier ist die Aufgabenliste für Diakone, sondern es gibt, okay, was steht an und wie können Diakone die Ältesten unterstützen.

[40:57] Diakone schreibt er, arbeiten direkt an der Unterstützung der Ältesten. Sie sind wie und das ist der Titel, den er ihnen gibt und wir waren uns eigentlich alle einig darin, dass das ein sehr guter ist, der gut reflektiert, worum es geht, Assistenten.

[41:16] Assistenten. Ein Sekretär, so könnt ihr euch das vorstellen. Nicht jeder, schreibt er weiter, der einen Gemeindebereich oder einen Dienstbereich leitet, ist ein Assistent der Ältesten.

[41:33] Ebenso sollte nicht die gesamte Gemeinde als Assistenz der Ältesten verstanden werden. Es ist ein Amt, es sind wenige, die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde, Leitung der ganzen Gemeinde dienen.

[41:48] Hier eine kurze Illustration, das ist eine Illustration, das ist nicht das, was sie nur machen in Bezug auf ihre Funktion, ausgehend von Apostelgeschichte 6.

[42:02] Die Gemeinde wächst, toll, es gibt mehr Arbeit, auch toll, und die Apostel merken, dass sie eigentlich nicht mehr das machen, was sie tun sollten, und sie suchen Assistenten, Leute, die sie unterstützen, damit sie sich wieder ihrer Hauptaufgabe, erinnert ihr euch, der Leib aus Römer 12, verschiedene Aufgaben, dass sie sich dieser Aufgabe widmen können, und die Aufgabe der Ältesten, die in Mitleidenschaft gezogen wurde, sie hatten keine Zeit mehr dafür, war das Gebet und Wort.

[42:37] Die Männer in Apostelgeschichte 6 halten ihnen den Rücken frei, weil das war das aktuelle Problem, aber im Prinzip geht es darum, generell Dinge zu erkennen, wo man den Ältesten der Gemeindeleitung den Rücken frei halten kann, damit sie sich den Aufgaben, die Gott ihnen gegeben hat, damit Ordnung im Hause Gottes herrscht, dienen können.

[43:03] Das erfordert, damit das passiert, eine enge Zusammenarbeit zwischen den Ältesten und den Diakonen und zwischen den Diakonen und den Dienstbereichsleitern primär oder den Leuten in der Gemeinde generell.

[43:18] Das heißt, man muss miteinander reden, man muss wissen, wo sind Dinge und wie kann man sich darum kümmern und wer macht es. Und Diakonen müssen, wie es das Motto unserer Gemeinde ist, im letzten Monat und noch für ein paar weitere Monate, sie müssen flexibel und dynamisch sein.

[43:35] Es gibt nicht eine starre Aufgabenbeschreibung, sondern was kommt gerade auf, was ist da, wo können sie unterstützen. Sie sollen auch eine aktive Rolle spielen, das heißt mitdenken, Dinge erkennen, Vorschläge bringen, sagen, hey, ich habe das oder jenes gesehen, wie wäre es, können wir uns darum kümmern, weil da ist ein Problem, vielleicht kriegen wir es manchmal gar nicht mit, aktiv.

[44:07] Das, was über dem Ganzen steht, damit die Diakone einen erfolgreichen Dienst tun können, ist Teamarbeit. Primär Teamarbeit, Zusammenarbeit mit den Ältesten, aber auch mit der ganzen Gemeinde und den Dienstbereichs leiten.

[44:26] Die Rolle ist also dynamisch, okay, das ist wohl die beste Beschreibung. Was ist nun das Ziel, dass diese Männer, die diese Rolle ausfüllen sollen, warum, was soll dabei rauskommen?

[44:42] Ich habe es so zusammengefasst, gemeinsam und geordnet der Gemeinde gemäß biblischen Grundlagen, nicht Traditionen oder was auch immer, biblischen Grundlagen als Ganzes dienen, damit wir als Gemeinde, als Leib Christi Salz und Licht in dieser Welt sind, dass wir unseren Auftrag erfüllen können.

[45:10] Und der Auftrag ist ganz einfach, Verlorene zur Rettung führen, das ist das Licht, das man uns sieht, das ist Evangelisation, Gerettete zur Reife führen, das geschieht nur, wo das Salz, eine der Hauptwirkungen von Salz ist, konserviert, wo eben der Glaube bewahrt wird, wo wir nicht uns einfach anpassen, weil es gerade in ist oder unser Leben einfacher macht.

[45:36] Und wisst ihr, da, wo Verlorene gerettet werden und die Geretteten zur Reife geführt werden, weil die Wahrheit des Wortes Gottes wirkt, dort wird Gott verherrlicht. Und dazu ist die Gemeinde da.

[45:47] Oder wie es Tom formuliert hat, um ihn anzubeten. Das ist das gleiche Wort wie verherrlicht, einfach anders ausgedrückt. Wir beten ihn an, wenn wir ihn verherrlichen, wenn wir das tun, wozu wir bestimmt sind.

[45:59] Und ohne Älteste hat die Gemeinde Mangel und deshalb sind die Ältesten zuerst dran. Zuerst braucht die Gemeinde Älteste, ihr könnt es euch so vorstellen, ein Sekretär ohne einen in Anführungs und Schluss Strichen Chef.

[46:20] Er gibt keinen Sinn, er ist der Sekretär von niemand. Nun, ein Chef, der keinen Sekretär hat, das geht. Aber mit einem guten Sekretär ist die ganze Geschichte viel effizienter.

[46:35] Und das ist das Ziel. Zuerst Älteste und zu gegebener Zeit hoffentlich Diakone einzusetzen, damit der Dienst der Gemeinde an Effizienz zunehmen kann.

[46:48] Diakone sind also Assistenten, Sekretär, nicht Sekretärinnen, Sekretäre. Und ihr wisst, man sagt oft, naja, eigentlich schmeißt der Sekretär oder die Sekretär in den Laden, okay?

[47:02] Was ich euch damit sagen will, ist, die Rolle von Diakonen ist nicht einfach so ein Add-on, so ein zusätzliches Ding, es ist eine sehr wichtige Funktion innerhalb der Gemeinde zum Wohl der Gemeinde.

[47:17] Und im Vers 13 dann der Lohn der Diakone. Vers 13 heißt es, denen, die wohl gedient haben, sie erwerben sich eine schöne Stufe und viel Freimütigkeit im Glauben, der in Christus Jesus ist.

[47:37] Was heißt das? Ansehen und Respekt in der Gemeinde, in der sie mit Freimütigkeit dienen, sprich ohne Menschenfurcht, okay?

[47:51] Das ist ihr Lohn, dass sie diese Freimütigkeit haben, weil, weil ihr Glaube in und an Christus eben gefestigt ist, sich bewährt hat.

[48:03] Das ist so eine Wechselwirkung, okay? Man kann es auch so sagen, aus einer tiefen Beziehung mit ihrem Herrn heraus, und das ist der Charakteraspekt, das ist, wer sie sind.

[48:15] Aus einer tiefen Beziehung mit ihrem Herrn heraus, sind sie in der Lage, das Ohr und Vertrauen der Gemeinde zu gewinnen, was ihren Dienst letztendlich fruchtbar macht.

[48:28] Was für eine tolle Sache, wenn mehr Frucht in der Gemeinde ist. Die NGU überträgt hier sehr treffend, wer sein Diakonenamt so ausübt, wie es sein soll, sprich, so wie es vorher gerade erklärt wurde, erwirbt sich damit hohes Ansehen und kann im Vertrauen auf Jesus Christus mit besonderer Zuversicht auftreten.

[48:51] Und das ist nötig, das ist dieser Freimütigkeitsaspekt. Wie werden diese Diakone nun eingesetzt? Nun, zuerst muss klar sein für sie, für uns, was ist dieses Amt, welche Pflichten, welche Erwartungen gehen damit einher?

[49:10] Und nochmal, die sind dynamisch. Das Ziel ist, die Ältesten entlassen, um der Gemeinde als Ganzes zu dienen. Es gibt Qualifikationen, die wir angeschaut haben, die sehr ähnlich sind wie die der Ältesten, die wir auch schon angeschaut haben, als es um die Einsetzung von Ältesten ging.

[49:29] Die sollen erfüllt sein, nicht perfekt, aber doch als Gesamtpaket, dass man sagt, passt. Und sie sollen erprobt sein. Niemand wird hier ein halbes Jahr in der Gemeinde sein und Diakon sein, weil wir kennen ihn nicht und er uns auch nicht.

[49:47] Das wird nie passieren. Und dann müssen sie von der Gemeinde anerkannt werden auch, nicht gewählt. Wir wählen weder Älteste noch Diakone.

[50:00] Aber wir können euch David Juhn und Joel Humbert wärmstens von Herzen mit gutem Gewissen empfehlen. Alles, was wir geprüft und erprobt haben, haben wir sie als bewährt erfunden.

[50:16] Und eure Verantwortung in der Einsetzung ist so wie bei den Ältesten.

[50:50] Falls solche Dinge da sind, müssen die geprüft werden auf ihre Richtigkeit. Es kann sein, dass die Gemeinde Dinge weiß von Leuten, die wir nicht gesehen haben, die wir nicht auf dem Radar haben.

[51:03] In diesem Sinne hat die Gemeinde eine Verantwortung, ein Veto einzulegen, wenn diese Dinge nicht erfüllt sind. Aber es wird, wenn kein Veto eingelegt wird, wenn nichts da ist, und wie gesagt, geht nicht um persönliche Eindrücke oder Sympathien, dann werden wir David und Joel am 12. November einsetzen.

[51:30] Das heißt, wenn irgendjemand von euch etwas hat, wo er sagt, oh, wusstet ihr das oder das habe ich beobachtet, in Bezug auf die Dinge, die wir jetzt angeschaut haben, dann kommt zu uns, nicht anonym, das funktioniert nicht, als Gemeindeleitung, damit wir sehen können, ob da was dran ist.

[51:52] Das ist eure Verantwortung als Gemeinde in der Einsetzung von Diakonen. Zusammenfassend nochmal ganz kurz, was können wir festhalten?

[52:03] Wer oder was sind sie? Vorbildliche, nicht perfekte Männer. Vorbildlich, okay. Die erprobt und bewährt sind. Und offiziell, das wird unter Handauflegung geschehen.

[52:17] Nicht, dass sie dadurch spezielle Diakonen-Power empfangen, sondern es ist ein Zeichen von Identifikation, dass wir Älteste als Repräsentanten der Gemeinde uns mit ihnen identifizieren, dass wir alle sagen, ja, wir sehen diese Männer als Diakone.

[52:35] Was machen sie? Den Ältesten den Rücken freihalten, um der Gemeinde zu dienen, als Assistenten, in aller Kürze.

[52:47] Wie machen sie das? In enger Zusammenarbeit mit den Ältesten und gemäß Wort und Geist.

[52:58] Es ist sehr bezeichnend. Die Apostelgeschichte dient uns hier als ein Beispiel. Es ist nicht recht, heisst es, dass wir das Wort Gottes vernachlässigen, um die Tische zu bedienen.

[53:10] Und jetzt kommt, nach wem sie Ausschau halten sollen. Und wer hätte damit gerechnet? Man würde doch denken, man sucht jetzt jemanden, der gut organisieren kann, ein toller Administrator. Seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern von euch, von gutem Zeugnis, das heisst, man kennt sie, voll heiligen Geistes, das heisst, nicht ihr eigenes Fleisch, bestimmte ihr Leben, sondern der Geist, gemeinsam mit dem Wort Gottes, und Weisheit, die wir über diese Aufgabe bestellen wollen.

[53:45] Wir aber werden im Gebet und im Dienst des Wortes verharren. Gutes Zeugnis, heiliger Geist, voll Weisheit. Das sind die Merkmale von Männern, die in diesen Dienst eingesetzt werden sollen.

[54:01] Und warum und wozu das Ganze? Nun erstens entspricht es Gottes Plan, gemäss 1. Timotheus 3. Oder wie Strauch es an einem Ort kurz zusammenfasst, Diakone unterstützen die Ältesten dabei, für Gottes Gemeinde zu sorgen.

[54:18] Und was gibt es Besseres, als Männer zu haben, Vollgeistes, die das Wort kennen, die im Glauben bewährt sind, mit Weisheit ausgestattet, weil sie Gott darum bitten, sie ihnen zu geben, die da sind, um der Gemeinde zu dienen und für sie zu sorgen.

[54:38] Ihr könnt es euch so vorstellen, das Zusammenarbeiten von Ältesten und ihren Assistenten, Diakonen, ist letztendlich nichts anderes als ein potenzierter Hirtendienst.

[54:53] Es geht darum, sich um die Schafe zu kümmern. Und deshalb ist es wichtig, weil wir sind alle Schafe. Und Gott hat Qualifikationen genannt, die wir berücksichtigen wollen und unter der Leitung des Geistes erkennen wollen, wer diese Männer sind, damit dieser Hirtendienst an den Schafen besser wahrgenommen werden kann.

[55:16] Das ist es, worum es in aller Kürze geht bei Diakonen. Wer sind sie? Was machen sie? Wie machen sie es? Und warum ist es gut und nötig?

[55:27] Warum brauchen wir Diakone? Ich möchte abschließen mit dem Vers aus 1. Timotheus 3, 14 bis 15, den wir eingangs schon gelesen haben, weil darum geht es.

[55:41] Älteste, Diakone, Heilige. Wir sind alle da, um im Leib Christi die Rolle zu erfüllen, die er uns gegeben hat. Und Paulus schreibt, dies schreibe ich dir in der Hoffnung, die er uns gehalten hat.

[55:56] Und er ist die die Hoffnung, wenn ich aber zögere, damit du weißt, und wir heute auch wissen können, wie man sich verhalten soll im Haus Gottes, das die Versammlung des lebendigen Gottes ist, der Pfeiler und die Grundfeste der Wahrheit.

[56:14] Lass mich beten. Treue Gott und Vater, wir danken dir. Wir haben schon gesungen, dass dein Wort ein Licht auf unserem Weg ist und dass uns deinen Geist gegeben, der uns in die Wahrheit des Wortes führt.

[56:30] Und so wollen wir alle danach streben, Männer und Frauen zu sein, voll deines Wortes, voll Geistes, voll Weisheit, deiner Weisheit, damit wir alle da, wo du uns hingestellt hast, egal ob Älteste, Diakone oder was für Dienste auch immer, damit wir dir dienen können, damit dein Name groß gemacht wird oder wie wir es auch gesungen haben, lasst uns erzählen, Jesus zu ihr.

[57:03] Wo ist dein Heiland, größer als er, ein Heiland, der Leben neu macht, der ein Leib hat, genannt Gemeinde, wo wir so miteinander umgehen wollen, wie es dein Wort sagt.

[57:16] Und Herr, wir danken dir, dass du ein Gott bist, der sich offenbart, dass wir nicht einfach rumrätseln müssen und dass wir wissen können. Und so bitte ich für uns als Gemeinde, dass wir immer wieder danach trachten, deinen Willen zu erkennen in deinem Wort, um ihn dann gemäss deiner Gnade auch wirklich zu tun, zu leben, hier in dieser Welt, damit wir ein Zeugnis sind für dich, damit dein Name groß gemacht wird und Menschen errettet und Errettete in der Reife wachsen hin zu dir, damit du verherrlicht wirst, Herr.

[57:55] Amen.