[0:00] Heute will ich Matthäus 6, die Verse 25 bis 34 abschließen. Die zentrale Frage und das Thema der Predigt lautet nach wie vor, wonach trachtet dein Herz wirklich?
[0:16] Denn hier wird offenbar nicht nur, was in deinem Herzen los ist, sondern vielmehr, worauf wir unsere Herzen wirklich ausrichten sollen.
[0:30] Folg und vertraut. Auf Jesus nur schau. Unsere Herzen sollen wir auf ihn ausrichten, damit wir das Leben leben, zu dem wir berufen worden sind.
[0:45] Und wer Matthäus 6, 25 bis 34 aufmerksam liest, dem wird unweigerlich auffallen. Man kann es wirklich kaum übersehen.
[0:57] Man muss sich schon Mühe geben, es nicht zu sehen. Dass Jesus dort eine Menge Fragen stellt, auf die es nur eine einzige Antwort geben kann. Und es ist jedem völlig klar.
[1:08] Erinnert ihr euch? Und ich möchte euch heute Morgen auch eine Frage stellen. Wenn du dir keine unnötigen Sorgen mehr machen musst.
[1:30] Weil es da jemanden gibt, der hundertprozentig, kein Zweifel, hundertprozentig sich liebevoll um all diese Dinge kümmert, um die du dich eben nicht primär kümmern sollst.
[1:46] Wie Nahrung, Kleidung und Dach über dem Kopf. Er kümmert sich darum, damit du frei von diesen unnötigen Sorgen eben Zeit und Energie hast, dich in die Dinge zu investieren, die sich wirklich lohnen.
[2:05] Und Dinge, die sich wirklich lohnen, lass mich das definieren, sind Dinge, die ewigen Lohn einbringen. Hier brauchen wir auch zwischendurch Lohn. Kennen wir alle. Aber ewiger Lohn, das ist das, was wirklich zählt.
[2:20] Naja, stell dir vor, jemand würde kommen und dir dieses Angebot machen. Was würdest du sagen? Cool, klar, das will ich.
[2:31] Ich meine, wir wären ziemlich doof, oder? So ein Angebot abzulehnen. Nun, bei diesem Angebot, was eigentlich ein Gebot ist, aber man kann es auch als Angebot lesen.
[2:54] Bei dieser Frage handelt es sich nicht um eine fiktive Sache, irgendetwas hypothetisch, etwas, was man erfunden hat, ja, das wäre noch nett. Sondern es handelt sich um eine biblische Tatsache, eine Wahrheit, eine Verheißung direkt aus dem Munde Gottes.
[3:11] Und es ist tatsächlich so. Gott, dein Vater, will genauso für dein und mein Leben sorgen. Das will er.
[3:26] Willst du es auch? Und bist du, weißt du, bist ja egal, wie alt du bist. Oder in welcher Situation du stecken magst.
[3:40] Gott sorgt immer für die Seine. Immer. Du darfst, du sollst sogar mit allem, mit allem zu ihm kommen.
[3:55] Denn er hat immer eine Lösung. Bei ihm gibt es immer Hoffnung. Er hat immer einen Weg bereit. Immer.
[4:07] Und für alle. Kinder, naja, die machen sich nicht über so viele Dinge Sorgen. Das ist auch richtig so. Deshalb sind auch wir aufgefordert, nicht nur von Ameisen zu lernen, das haben wir letztes Mal gesehen, auch von Kindern.
[4:23] Was können wir von den Kindern lernen? Werdet wie die Kinder. Nicht kindisch. Kindlich. Trust and obey. Volk und Vertrau.
[4:36] Für Kinder bis zum gewissen Alter, Papa hat es gesagt, ist das Ende der Geschichte. Die Sache ist besiegelt. So ist es. Wenn Papa sagt, so ist es. Sie hinterfragen nichts.
[4:48] Sie brauchen keine Ausführung. Papa hat es gesagt. In diesem Sinne, wie wir es gesungen haben, gibt es einen Grund, unserem Vater nicht zu vertrauen und ihm zu verfolgen.
[5:00] Ihn zu folgen. Nein. Kinder machen sich nicht über viele Dinge Sorgen. Deshalb wollen wir werden wie Kinder in dieser Sache, wo es darum geht, unserem Vater zu vertrauen.
[5:16] Absolut. Gut. Irgendwann, wenn sie ein bisschen älter werden, naja, dann kommt Kindergarten und Schule und ihre Sorge ist, habe ich genug Zeit, um zu spielen? Naja. Wir denken vielleicht, ach komm, ja, aber für ein Kind sind das Dinge, über die es sich Gedanken macht.
[5:34] Naja, die Kinder werden größer, sie werden, sie denken, sie seien erwachsen, aber sie sind eigentlich erst Jugendliche. Okay. Oh, das ist eine ganz heikle Sache. Werde ich gemocht?
[5:47] Oder gemobbt? Passt mein Style? Oder, ich lerne das auch von meinen Kindern, mein Swag. Der Swag ist die Art und Weise, wie du dich kleidest und gibst.
[6:00] Ja, ich merke auch, dass ich alt werde, wenn ich sage, was bedeutet das? Ach so. Okay. I got it. Ja, aber das sind Dinge, die Jugendlichen Sorgen machen.
[6:13] Bin ich dabei? Bin ich Teil der Gruppe? Werde ich ausgelacht? Dann kommt die Sache Beruf. Irgendwann Ende, Zweit, die Dritte, die Seck. Berufswahl.
[6:24] Das sind Dinge, über die sie sich definitiv Sorgen machen können. Dann haben wir die jungen Erwachsenen. Die Lehre ist abgeschlossen.
[6:37] Wie geht es weiter im Beruf? Soll ich, muss ich, darf ich, will ich ins Militär? Ehe. Soll ich heiraten? Will ich noch warten? Gibt es jemanden zu heiraten?
[6:49] Das sind Themen, die junge Erwachsene beschäftigen. Na ja. Dann seid ihr verheiratet und dann kommt plötzlich die Frage, uh, haben wir noch Zeit füreinander?
[7:01] Die Kinder und all das Zeugs drumherum nimmt uns so in Beschlag und wir erinnern uns kaum mehr daran, wie es war, als wir mal Zeit mit unserer Frau oder die Frau mit ihrem Mann, wie als Ehepaare, einfach Zeit füreinander hatten.
[7:14] Ohne, dass irgendjemand kommt und sagt, was machen wir? Oh, das finde ich nicht gut. Und da können wir nicht... Ja, ich sehe ja euer Gesicht und ihr wisst genau, wovon ich rede.
[7:25] Okay? Na ja, das sind Dinge, die dann kommen. Haben wir überhaupt noch Zeit füreinander? Wollen wir Kinder kriegen? Können wir Kinder kriegen? Umzug, wo wohnen wir?
[7:37] Oder sollen wir vielleicht ein Haus kaufen? Können wir uns das leisten? Die Dinge kommen. Wir können mit allem zum Herrn gehen. Na ja, nächste Phase. Ihr seid Eltern.
[7:49] Oh, die Kinder sind da. Erziehung. Alle Männer. Nächsten Samstag. Großes Thema.
[8:02] Väter und Erziehung. Oh, wir müssen uns mit diesen Fragen definitiv auseinandersetzen. Und zwar aus biblischer Perspektive. Umgang mit digitalen Medien.
[8:14] Überhaupt einfach die Beziehung, den Draht noch haben. Zu euren Kids. Na ja, und dann kommt irgendwann die Zeit. Oh, das geht manchmal so schnell.
[8:27] Denkt, was? Die Kinder fliegen aus. Und während du dich eins gefragt hast. Wo finden wir Zeit? Wenn die Kinder weg sind, bist du vielleicht da und denkst.
[8:40] Was machen wir jetzt mit all der Zeit? Nur noch du und ich. Schatz. Ich habe einen kleinen Clip. Okay? Kannst du ihn mal kurz einspielen. Mit wem möchten Sie ein schönes Wochenende verbringen?
[9:03] A. Mit Ihrer Frau. B. B. B. B. B.eil. Wir haben noch bestimmten erliebsten zu Hause.
[9:18] Wissene, gewisse Themen sind so ernst, man muss sie ein bisschen auflockern, weil wir lachen. Das ist nicht selten ein großes Problem, wenn die Kinder ausgeflogen sind.
[9:30] Wir müssen dafür sorgen, vorsorgen, dass dieser Fall nicht eintritt.
[9:42] Naja, und dann werden wir noch älter. Und wir fragen uns, kommen wir denn überhaupt über die Runden mit der AHV? Und falls es sie dann noch gibt oder BVG, was immer, diese Vorsorgepläne.
[9:57] Gesundheit. Oh, ihr merkt, in bestimmten Phasen des Lebens. Und wir gehen durch die meisten davon, okay? Sie bringen Fragen mit sich.
[10:09] Fragen, die uns Sorgen bereiten können, nicht müssen zwangsläufig. Aber es ist schon verständlich, dass wir darüber nachdenken, zu Recht auch. Dinge, um die wir uns plötzlich kümmern müssen, die wir vorher gar nicht so kannten.
[10:25] Und wir brauchen Antworten. Wir brauchen Antworten. Und in der Predigt vom letzten Sonntag habe ich euch aufgezeigt, dass auf viele Fragen unnötige Sorgen, Essen, Kleidung, Dach über dem Kopf, Gott sagt, hör auf, ich kümmere mich darum.
[10:49] Just trust and obey. Mach dir keine unnötigen Sorgen darüber. Damit du deine Verantwortung in drei spezifischen Bereichen wahrnehmen kannst.
[11:00] Wir haben sie definiert und werden heute nochmal darauf eingehen. Damit du eben nach seinem Reich trachten kannst. Und nicht nach deinem Paradies hier auf Erden.
[11:12] Das gibt es nicht. Beziehungsweise das gibt es erst, wenn der Herr wiederkommt. Dann kommt der Himmel auf die Erde. Aber vorher kannst du es vergessen. Wir sollen nicht nach unserem Reich trachten.
[11:23] Wir sollen nach seinem Reich, seiner Gerechtigkeit trachten. Und die drei Verantwortungsbereiche, die wir hier speziell hervorgehoben haben, sind erstens, es ist deine und meine Verantwortung, ein Versorger und ein Vorsorger zu sein.
[11:40] Zweitens, ein Fürsorger zu sein. Und drittens, ein Seelsorger zu sein. Erstens, versorgen, vorsorgen.
[11:51] Zweitens, Fürsorge, füreinander sorgen. Und drittens, Seelsorger sein. Und nur nebenbei bemerkt, Jesus ist das alles für uns.
[12:06] Er versorgt dich und mich. Er hat vorgesorgt in allen Bereichen. Das haben wir am letzten Sonntag gesehen. Er ist ein fürsorglicher Hirte, der sich um uns kümmert.
[12:17] Und er ist der beste Seelsorger, den es gibt. Er ist der einzige, der deine und meine Seele wirklich kennt. Und deshalb wollen wir auch von ihm lernen.
[12:27] Wie er sagt, kommt, lernt von mir. Lernt von mir. Nun, was es mit dem Vorsorgen und Versorgen auf sich hat, darauf gehen wir nicht mehr ein.
[12:38] Das haben wir am letzten Sonntag angeschaut. Verantwortung Nummer zwei ist heute dran. Fürsorge. Füreinander sorgen. Denn, wenn Jesus sagt, seid um nichts besorgt, sich keine Sorgen zu machen, dann meint er damit nicht, dass du jetzt einfach als einsamer Wolf durch die Steppen des Lebens ziehst und schaust, dass du irgendwie über die Runden kommst und alles andere interessiert dich nicht.
[13:09] Es bedeutet auch nicht, dass du ein distanzierter, emotional unterkühlter Eisberg wärst, ein gefühlsloser Stoiker, der sagt, naja, wieso soll ich mir Sorgen machen?
[13:19] Und es bedeutet eben ganz praktisch nicht, dass wir uns nicht sorgen um das Wohl unseres Nächsten.
[13:31] Nein, die Bibel lehrt viel mehr, dass wir uns um den Nächsten kümmern sollen. Das wird in einem Satz genannt mit dem größten Gebot. Gott lieben und den Nächsten lieben.
[13:45] Und zwar ganz praktisch ihn lieben. So wie uns selbst. Und ich gehe davon aus, du sorgst für dich. Du bist fürsorglich für dich. Und du sorgst dich darum, dass es deiner Seele wohl ist.
[13:58] Richtig? Da sind wir alle gut drin. Ist auch richtig. Aber nicht nur für uns. Sondern damit wir anderen in diesen Dingen dienen können. Die 70 einanderstellen in der Schrift, die ergeben nur Sinn.
[14:14] Die können nur praktiziert werden auf eine fürsorgliche Art und Weise. Nicht an uns selbst. Und es ist auch die Schrift, die uns dazu auffordert, mit den Weinenden zu weinen.
[14:33] Aber ich sage, mach dir doch keine Sorgen. Jesus hat doch gesagt, sei nicht besorgt. Nein, wir sollen mit den Weinenden weinen. Mit den Trauernden trauern.
[14:47] Die Schwachen tragen. Die Kleinmütigen trösten und ermutigen. Und mit denen, die sich freuen, uns mit freuen.
[15:00] Anteil nehmen. 1. Thessalonicher 5, 14-15 lesen wir folgendes. Wir ermahnen euch aber, Brüder.
[15:12] Die Brüder, die Geschwister, die Familie Gottes wird aufgefordert, wozu? Wie wir eben miteinander umgehen. Wie wir füreinander sorgen sollen.
[15:24] Erstens weist die Unordentlichen zurecht. Das erinnert an die, die wir letztes Mal behandelt haben. Die Leute, die immer fremde Dinge machen.
[15:36] Die nichts machen, aber nichts, was sich wirklich lohnt. Vor allem auch solche unnötigen Dinge, die kein Brot auf den Tisch bringen. Die das Versorgen und Vorsorgen vernachlässigen.
[15:50] Die Aussage, wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen, steht nämlich auch im Thessalonicher Brief. Das war ein Problem dort. Und hier spricht er auch nochmal darauf an.
[16:02] Also weist sie zurecht. Das heißt, nicht zieht ihnen einen Scheitel, sondern weist sie in die richtige Richtung. Helft ihnen. Verschließt nicht die Augen davor. Dann sollen wir die Kleinmütigen trösten und uns der Schwachen annehmen und seid langmütig gegenüber allen.
[16:25] Oh, die Dinge dauern meistens viel länger. Und weißt du was? Nicht nur bei den anderen, bei uns auch. Langmut. Und dann schreibt er weiter, seht zu.
[16:37] Man könnte auch übersetzen, sorgt dafür. Du, das ist eben deine und meine Verantwortung, das zu sehen. Nicht wegzusehen. Hinzusehen.
[16:48] Um zu erkennen, okay, worum geht es? Sich darum zu sorgen, sich darum zu kümmern, dass niemand Böses mit Bösem jemandem vergelte, sondern strebt alle Zeit.
[17:03] Das ist der Aspekt von Fleiß, von Einsatz. Danach streben. Immer. Nach dem Guten. Sowohl zueinander, als auch zu allen.
[17:20] Es ist niemand ausgeschlossen. Das ist nicht für eine erwählte Schar, für der Kreis der Sympathischen. Alle.
[17:34] Anteilnahme. Hier sind ein paar Beispiele für Fürsorge und Anteilnahme. Weil wir müssen aufpassen, ihr wisst, man kann immer auf beiden Seiten vom Gaul runterfallen. Es gibt Leute, die sind so fromm, scheinheilig, dass sie so distanziert sind, so weit weg vom realen Leben, von der Tatsache, dass wir Menschen sind, okay?
[17:58] die mit denen kämpfen. Die nicht immer als glorreiche Sieger, auch wenn unser Herr den Siegerungen hat, durch die Welt spazieren.
[18:08] Nein, wir kämpfen. Wir leiden manchmal. Viele von euch wissen, dass mein zweiter ältester Sohn eine extrem weit fortgeschrittene Skoliose hat.
[18:22] Das heißt, sein Rücken ist völlig krumm, und zwar so krumm, dass er nicht um einen heftigen operativen Eingriff rumkommen wird.
[18:34] Er ist 15. Er ist gerade 16 geworden gestern. Denkt ihr, ich gehe jetzt zu ihm hin und sage, ach komm, mach dir keine Sorgen. Das ist okay, das ist dein Rücken halt hin.
[18:49] Ja, ich weiß, da steht, seid um nichts besorgt. Aber das ist der falsche Moment. Das ist nicht, was diese Stelle lehrt. Okay?
[19:01] Oder eine Beerdigung. Eine Beerdigung ist immer vom Trauer umgeben.
[19:12] Auch wenn wir wissen, dass die Person jetzt im Himmel ist. Und trotzdem sind wir traurig. Deshalb sollen wir trauern mit den Trauernden. Und nicht mit Sprüchen daherkommen, ach mach dir keine Sorgen, weißt du jetzt jetzt, aber ich bin traurig.
[19:27] Ich sehe, ich werde nie wieder mit ihm essen können. Ich werde nie wieder mit ihm reden können. Ich werde nie wieder mit dieser Person Zeit verbringen können. Und dann gibt es schwierige Umstände.
[19:40] Und das sind nicht Sprüche klopfend angesagt, sondern Rat und Tat, tatsächliche Anteilnahme, Empathie, Fürsorge. Es gibt Leute, die sind traurig und bedrängt und denken nicht, dass das nur die Schwachen und Kleinmütigen seid.
[19:58] Paulus, wenn wir an Paulus denken, denken wir woran meistens. Paulus. Der große Apostel Paulus.
[20:14] Der Fels in der Brandung. Der ist einfach marschiert. Wenn ihr manchmal, wenn es euch manchmal so geht wie mir, und ihr mit gewissen Dingen kämpft, und die Warum-Frage an Gott stellt, auf die es übrigens meistens keine befriedigende Antwort gibt, weil die Frage sollte eigentlich wozu lauten.
[20:38] Wir verstehen das Warum oft nicht. Aber manchmal kommt es. Und wenn du in solchen Situationen dich befindest, dann wirst du erstens, du bist nicht der Einzige. Paulus ging es genauso manchmal.
[20:50] Ich lese es euch gleich vor. Ich glaube, wir haben das oft nicht auf dem Radar. Und dann liest 2. Korinther. Weil da gibt Paulus einen sehr persönlichen Einblick in die Kämpfe, Niederlagen, Schwierigkeiten, das Ringen, das einfach Teil des Lebens ist.
[21:09] Zu Beginn des 2. Korinther-Briefes schreibt er erstens mal in den Versen 3 bis 8 zehnmal das Wort Trost.
[21:23] Trost brauchen wir, wenn Schwierigkeiten da sind. Sonst müssen wir nicht getröstet werden. Und dann hört euch an, was Paulus schreibt in 2. Korinther 1, 8. Denn wir wollen nicht, dass euch unbekannt sei, Brüder, was unsere Bedrängnis betrifft, die uns in Asien widerfahren ist, dass wir übermäßig beschwert wurden, Übervermögen, sodass wir sogar am Leben verzweifelten.
[21:50] Heute würde man am Leben verzweifeln, ist hochgradig depressiv. Das ist so, wie man das heute einstufen würde. Wahrscheinlich bereits suizidgefährdet. Weil wenn du verzweifelst am Leben, dann weißt du nicht mehr weiter.
[22:04] Paulus kennt das. Okay, du musst dich nicht als kompletter Loser fühlen. Das gibt's.
[22:18] Denn wir sind Menschen. Wir sind schwach. Und manchmal kriegen wir es richtig zu spüren. Paulus kennt es. Im 2. Korinther 11, Vers 28, schreibt er von vielen Nöten, die er duldet hat, und ändert, und dazu, die Sorge um alle Gemeinden.
[22:40] Oh, das hat ihn wirklich gedrückt. Die Sorge um alle Gemeinden. Und im Galater 4, 19 schreibt er, dass er Geburtswehen leidet, um die Gemeinden in der Region Galatien bis Christus endlich Gestalt gewinnt in ihrem Leben.
[22:58] Oh, ich bin Mann. Ich weiß nicht, wie Geburtswehen sich anfühlen. Aber sie gehören zu den drei heftigsten Schmerzen, die es gibt. Das ist etwas, was dich trifft.
[23:11] Und zwar alles. Und Paulus sagt, ich erleide Geburtswehen. Weil ich sehe so wenig von Christus in euch Christen. Wisst ihr, was der Begriff Christ heißt?
[23:23] Das war ein Schimpfwort, das man zuerst gebraucht hat in den Anfängen der Gemeinde, um zu sagen, na, das sind diese kleinen Christuschen. Das sind die, die dem nachfolgen, den wir ans Kreuz genagelt haben, und wir werden wahrscheinlich das Gleiche mit ihnen machen.
[23:37] Man hat sich lustig gemacht über sie. Christen heißen wir, weil Christus in unserem Leben gesehen werden soll. Und Paulus sagt, oh, ich habe Geburtswehen.
[23:51] Es ist so, als müsste ich immer wieder von vorn anfangen. Warum? Bis Christus Gestalt gewinnt in ihnen. Er trägt Sorge. Er trägt eine Last.
[24:03] Für die Gemeinden, für die Gläubigen, für die Schafe. Sie sind ihm nicht egal. Wie könnten sie ihm egal sein? Wie kann uns die Gemeinde, nicht nur unsere, die Gemeinde weltweit, momentan speziell die Gemeinde in Afghanistan, wie kann uns das kalt lassen?
[24:23] Wenn einer leidet, leiden alle mit, heißt es. Und Jesus ist für die Gemeinde gestorben. Epheser 5, 25. Er hat sich für die Gemeinde hingegeben.
[24:36] Und wenn er Petrus zurechtbringt, am Ende des Johannesevangeliums, will er nur eine Sache von ihm. Kümmere dich um die Schafe. Jesus liebt die Schafe.
[24:50] Wir lieben die Schafe. Und wir kümmern uns um sie. Es ist uns ein Anliegen, dass wir alle, die wir seine Schafe sind, in sein Bild verwandelt werden.
[25:04] Mehr und mehr. Galater 6, 2 sagt, der eine trage des anderen Lasten. Und so, auf diese Art und Weise, erfüllt das Gesetz des Christus.
[25:18] Wenn wir das nicht tun, dann trachten wir eben nicht nach seiner Gerechtigkeit, sondern nach meiner. Versteht ihr? Er sagt, so sieht das aus. Anteil nehmen.
[25:30] Fürsorge. Denkt auch an die zwei Predigten, die Jesus, äh, die, nicht Jesus, Stefan über Jesus unlängst gehalten hat, in Philippa 2, 1 bis 9. Und Jesus sagt, diese Gesinnung sei in euch.
[25:44] Dass wir einander höher achten sollen. Diese Gesinnung, wie sie in Jesus war. Und, was kommt euch in den Sinn? Was ist ein Paradebeispiel, wo jemand diese Gesinnung gehabt hat?
[25:58] Kommt euch irgendjemand in den Sinn? Das ist eine sehr bekannte Geschichte. Es gibt eine Menge, hm, Autos mit Blaulichtern, wo der Name drauf steht.
[26:13] Ich habe noch keine Autos mit Blaulichtern, Mose gesehen. Ah, Samariter, danke, genau.
[26:24] Der barmherzige Samariter ist ein Paradebeispiel für die Jesu Gesinnung, okay? Was macht er? Er sieht den Verletzten, er kennt ihn nicht.
[26:37] Er weiß nicht, wer das ist. und denkt, naja, zum Glück hat es nicht mich erwischt. Er kümmert sich um ihn.
[26:52] Er kümmert sich um ihn. Er lässt es sich sogar was kosten. Er nimmt ihn mit, bringt ihn in die Herberge, bezahlt ihn, sagt, kümmere dich, wenn es nicht reicht, komme ich zurück und zahle dir den Rest.
[27:04] Und wisst ihr, er kann sich das was kosten lassen, weil er vorgesorgt hat. Deshalb kann er ihn jetzt versorgen. Hätte er nicht vorgesorgt, hätte er nichts, um sich für ihn einzusetzen und ihn zu versorgen.
[27:16] Ihr merkt, diese Dinge hängen alle zusammen. Aber nur weil er es kann, heisst nicht, dass er es auch tut, aber er tut es. Und er ist ein Beispiel, seitdem diese Geschichte niedergeschrieben wird.
[27:29] Ein Beispiel gerade auch im Bereich der Sanität, der Gesundheit. Aber es gibt mehr als leibliche Gesundheit.
[27:40] Es gibt geistliche Gesundheit. Er dient ihm. Er achtet sein Wohl höher als sein eigenes. Vielleicht hätte er einen Termin gehabt und er kommt jetzt zu spät.
[27:56] Aber er kümmert sich um den Nächsten. Er hat die Gesinnung. Er niedrigt sich. Er dient. Er nimmt Knechtsgestalt an. Und er lässt Dinge los. Was für ein wunderbares Beispiel.
[28:10] Und es erinnert uns daran, dass wir als Kinder Gottes uns auch umeinander kümmern sollen. Das ist das Minimum. Das ist das Minimum.
[28:24] Wir sollen uns nämlich um alle Menschen in Not kümmern, denn jeder kann dein Nächster sein. Nein, jeder ist dein Nächster. Und Gott kümmert sich doch auch um alle. Oder? Wir haben ihn gesehen.
[28:35] Er lässt regnen, wie heute. Und manchmal auch die Sonne scheinen. Über alle. Damit alle versorgt werden. Er sagt nicht, nein, nein, nein, nein, ihr gehört nicht zu mir.
[28:47] Ihr kriegt weder Regen noch, keine Ahnung, was gibt es außer Regen und Sonne? Bedeckt? Keine Ahnung. Auf jeden Fall, er kümmert sich um alle.
[29:01] Damit ihrer Not begegnet wird. Und eines müssen wir ganz klar festhalten. Die größte Not, die es gibt auf diesem Planeten, ist nicht Klimawandel.
[29:15] Ist nicht vegan essen. Was ist die größte Not? Das Evangelium. Das ist die Not.
[29:27] Die universelle Not, die alle Menschen haben. Das soll unser Herz erfüllen. Danach wollen wir trachten. Menschen, die Christus nicht kennen, zur Rettung zu führen.
[29:41] Dass sie Rettung erfahren in unserem Herrn. Und die Retteten zur Reife führen in Christus. Dass sie in der Heiligung wachsen. Das ist alles. Wenn wir das tun, dann trachten wir nach seinem Reich.
[29:57] Und wir lehren und predigen seine Gerechtigkeit. Nicht unsere. Der Gerechte, der für die Ungerechten stark ist. Das ist es. Das ist es.
[30:09] Das ist in Kurzform, was es bedeutet, nach seinem Reich. Sein Reich hier im Moment ist die Gemeinde. Wo er der König ist. Und wir seine Diener.
[30:20] Und wenn wir danach trachten, dann trachten wir nach, erstens, dass die Gemeinde heilig lebt. Und die Gemeinde wächst. Indem Leute zum Glauben kommen. That's it.
[30:32] So trachten wir nach seinem Reich und seiner Gerechtigkeit. Und nochmal kurz zur Geschichte vom barmherzigen Samariter, die jeder kennt.
[30:43] Aber weißt du, Jesus ist viel mehr als ein barmherziger Samariter. Ja, er kümmert sich auch um das leibliche Wohl der Menschen. Aber er ist vor allem der barmherzige Seelenretter.
[30:57] Das ist der Grund, warum er wirklich gekommen ist. Nicht nur als barmherziger Samariter, sondern als barmherziger Seelenretter, der Leute, die an ihn glauben, von der Hölle errettet und für sie sorgt.
[31:15] Und zwar immer und sicher, bis sie im Himmel angekommen sind. Das ist unser Herr. Das ist sein Anliegen.
[31:27] Das ist hoffentlich dein und mein Anliegen. Und es wird mehr dazu. Denn er allein kann die Not, die jedes, das Herz eines jeden Menschen erfüllt, lindern und stellen.
[31:40] Er allein kann ewiges Leben und ein sinnerfülltes Leben geben, das sich wirklich lohnt, indem er für die Menschen sorgt.
[31:52] Und Fürsorge ist etwas, was die erste Gemeinde ausgezeichnet hat. Wir lesen in Apostelgeschichte 2, das ist wirklich unmittelbar nach der Gemeindegründung.
[32:06] Apostelgeschichte 2, 44 bis 45, alle aber, die glaubten, waren beisammen. Ich freue mich, dass wir beisammen sind hier.
[32:18] Und hatten alles gemeinsam. Und sie verkauften die Besitztümer und die Habe und verteilten sie an alle, je nachdem einer irgendeinen Bedarf hatte. Ja, ihr müsst euch vorstellen, die kamen alle fürs Passat nach Jerusalem.
[32:30] Niemand dachte, dass hier Pfingsten kommt und Gemeindegründung beginnt. Viele waren weit weg, hatten nicht genug Proviant mitgebracht. Und damit sie überleben konnten, haben sie füreinander gesorgt.
[32:44] Das zeichnet die Gemeinde von Anfang an aus. Und wir, die wir Teil der Gemeinde sind, wir sind verantwortlich für das Gute miteinander, dass wir Sorge tragen füreinander.
[33:01] Das ist deine und meine Verantwortung. Fürsorglich. Die Gesinnung Jesu habend, ganz praktisch, wie wir es beim barmherzigen Samariter gesehen haben, dass wir so miteinander umgehen und leben.
[33:18] Und damit wir das tun können, will Gott uns eben diese unnötigen Sorgen wegnehmen, beziehungsweise sich darum kümmern, damit wir uns um den Nächsten kümmern können.
[33:29] Oh, es ist so heilsam. Von sich wegblicken, löst eine Menge Probleme, die ich mit mir habe. Hört sich absurd an.
[33:40] Funktioniert aber. Definitiv. Warum? Nicht, weil es eine coole Formel ist, sondern weil es das ist, was die Bibel lehrt. Für den Nächsten.
[33:54] Uns um die Dinge Gottes kümmern, Sorge dafür tragen. Oder wie Paulus es dann schreibt in seinen Briefen, Epheser 5, 15. Gib nun Acht.
[34:12] Pass auf. Kümmere dich darum. Sorge dafür. Worauf? Wie ihr sorgfältig wandert. Wir sollen Sorge tragen.
[34:24] Nicht bedenkenlos und verantwortungslos. Sorgfältig. Passt auf. Dass ihr sorgfältig wandelt. Nicht als Unweise, sondern als Weise, die die gelegene Zeit auskaufen, denn die Tage sind böse, nicht fremde Dinge treiben, nicht Zeit verplempern für absolut unnötiges, sinnloses Zeug, was immer es sein mag.
[34:50] Und viele dieser unnötigen Zeitfresser sind nicht an und für sich böse und sündhaft. Aber oft ist das Gute der Feind des Besten.
[35:01] Kennt ihr das? Das Beste. Nummer 1. Trachtet zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit.
[35:16] Alles andere ist sekundär. Epheser 5, 15. Erinnert uns. Gib Acht. Pass auf. Wenn du nicht aufpasst, passiert das nicht. Dann werden wir irgendwie einfach Zeit totschlagen, wie man so schön sagt.
[35:34] Aber die Tage gehen schon um. War schon immer so. Die Frage ist nur, wie gehen sie um? 1. Timotheus 4, 11-16 Dies gebiete und leere.
[35:48] Niemand verachte deine Jugend, sondern sei ein Vorbild der Gläubigen in Wort, Wandel, Liebe, Glaube und Reinheit.
[36:00] Bis ich komme, halte an mit dem Vorlesen, mit dem Ermahnen, mit dem Lehren. Ja, wir brauchen das.
[36:11] Apostelgeschichte 2, 42. Sie verharten in der Lehre der Apostel. Wer Lehre nicht mag, liebt wahrscheinlich sein Herr nicht wirklich. Wie können wir nicht lieben, was er uns beibringen will?
[36:25] Wie arrogant sind wir, wenn wir denken, dass wir es nicht brauchen? Wer Lehre nicht liebt, liebt wahrscheinlich sein Herr nicht. Oder seine Liebe ist irgendwo in eine falsche Richtung gegangen.
[36:40] Er sagt, hör nicht auf. Vorlesen, ermahnen, lehren und dann vernachlässige nicht die Gnadengabe in dir. Gott hat uns allen Gaben gegeben. Es ist unsere Verantwortung, sie zu nutzen und sie nicht zu vernachlässigen.
[36:57] Wer gut Musik spielt, soll Musik spielen. Wer gut singt, soll singen. Wer, was immer deine Gabe ist, nutze sie zur Erbauung der Gemeinde und vernachlässige sie nicht.
[37:11] Vernachlässige nicht die Gnadengabe, sondern sei fleißig darin, die dir gegeben worden ist durch die Weissagen mit der Auflegung der Hände der Ältestenschaft. Das trifft auf Timotheus speziell zu, aber wir alle haben Gaben bekommen.
[37:24] Vers 15, bedenke dies sorgfältig. Das sind Dinge, über die wir sorgfältig nachdenken sollen.
[37:34] Aber nicht nur denken, lebe darin. Denken ist einfach. Lebe darin.
[37:46] Wir sollen sorgfältig darüber nachdenken, damit wir es verstehen, um dann darin zu leben. Praktisch fürsorglich füreinander da zu sein.
[37:57] Vorsorgen und versorgen. Denn dann werden deine Fortschritte allen offenbar. Man sieht es. Man sieht es.
[38:11] Jesus sagt ja auch, an den Früchten erkennt ihr den Baum. Die Früchte trügen nicht. Das, was drin ist, kommt raus. Vers 16, und ihr merkt, das hat alles die gleiche Stossrichtung.
[38:25] Habe acht. Pass auf. Trage Sorge. Habe acht auf dich selbst. und auf die Lehre.
[38:38] Beharre in diesen Dingen. Denn wenn, wenn du dies tust, wenn du es nicht tust, wird das, was jetzt kommt, nicht eintreffen. Aber wenn du es tust, und dazu wollen wir einander ja ermutigen, dass wir es tun, so wirst du sowohl dich selbst erretten, als auch die, die dich hören.
[38:57] Dann wird es dir wohl und denen wohl sein, die diese gesunde Lehre, an der du festhältst, hören. Wie herrlich.
[39:11] Wie herrlich. Und ich habe euch schon gesagt, dass es bei diesen drei Verantwortungsbereichen Schnittmengen gibt. Klar, es geht ja um Fürsorge, Versorgen und drittens Seelsorge.
[39:27] Es hat alles mit Sorgen zu tun. Unnötige Sorgen? Nein. Und die sind eben weg, damit wir uns um das sorgen können, was wir hier sehen. Dass wir darauf Acht haben, dass wir diese Dinge nicht vernachlässigen, dass wir uns fleißig darin üben.
[39:43] Und so sind wir bei der dritten Verantwortung. Wir sollen Seelsorger sein. Oh ja. Die Tatsache, dass Gott sagt, sorgt euch nicht, bedeutet nicht, dass du und ich keine Probleme, keine Schwierigkeiten in unserem Leben erfahren werden.
[40:07] Ganz im Gegenteil. Und wisst ihr, es erstaunt mich immer wieder, wie Jesus für die Seelen der Seinigen sorgt. Ganz speziell in der wohl dramatischen oder einer der dramatischen Szenen, die es gibt im Leben der Jünger.
[40:24] Nämlich der letzte Abend, bevor Jesus ans Kreuz geht, geht und er ihnen erklärt, was jetzt kommt und sie darauf vorbereiten will, dass sie treu bleiben, dass sie dran bleiben, dass sie verstehen, worum es geht.
[40:40] Und wisst ihr, wir spenden auf gut gemeinten Trost, der aber biblisch ausgehöhlt ist. Wisst ihr, worin Trost liegt? In der Wahrheit.
[40:54] Die Wahrheit gibt Trost. Genau das macht Jesus nämlich. Er sorgt sich, dass die Jünger nicht völlig aus der Spur kommen, in ihren Seelen erschrocken sind und sich fürchten, weil sie denken, dass etwas kommt, was er nie gesagt hat, dass es kommen wird.
[41:18] Es steht alles in dieser Abschiedsrede, wo Jesus die Jünger trösten will, sich um ihre Seele sorgt, damit sie nicht ermatten, wie es an einer Stelle heißt, indem ihnen die Wahrheit sagt.
[41:33] Und die Wahrheit lautet, mich haben sie verfolgt, euch werden sie verfolgen. Mich haben sie gehasst, euch werden sie hassen. In der Welt werdet ihr Bedrängnis haben, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.
[41:48] Das ist der Trost. Ich bin da, ich sorge für euch, aber es wird nicht einfach. Hat auch nie jemand behauptet, aber ich bin einfach immer da, um euch zu helfen, um euch zu tragen, um für euch zu sorgen.
[42:03] Und Paulus fasst es in einem Vers zusammen, was Jesus den Jüngern an diesem letzten Abend in Bezug auf diese Wahrheit mitgeben will, wenn er in 2.
[42:14] Timotheus 3,12 schreibt, alle, die Gott wohlgefällig leben, wollen. Wollen spricht von Verantwortung.
[42:28] Alle, die das wollen, werden Verfolgung leiden. In welcher Form, in welchem Maß, zu welcher Zeit, das steht in der Hand des Herrn.
[42:42] Aber wir müssen das wissen. Und vielleicht denkst du jetzt, wie kannst du was, Verfolgung, Gehasst, Bedrängnis, und wie kannst du dir sagen, don't worry, mach dir keine Sorgen.
[42:53] Nun, als folgendem Grund, weil Gott die Seinen mit allem versorgt, nicht immer, was wir wollen, nicht was wir uns wünschen, nicht was wir ihm vielleicht manchmal als Vorschlag bereits in unseren Gebeten unterbreiten, sagen, so würde mir das eigentlich gut passen, wenn du dich so darum kümmern könntest.
[43:16] Manchmal macht er es, manchmal nicht, aber er macht immer, er nimmt immer seine Verantwortung wahr und sorgt für dich und gibt dir das, was du brauchst.
[43:31] Und er ist auch immer da. Und das ist das alles Entscheidende. damit du und ich eben mit den Widrigkeiten des Lebens und die gibt's, mit den Schwierigkeiten des Lebens und die gibt's, mit den Herausforderungen des Lebens und die gibt's, zurechtkommen.
[43:52] Das ist seine Verheißung. Das ist das, was er uns sagt. Und er hat uns alles gegeben, erinnert ihr euch, 2. Petrus 1, 3, dass seine göttliche Kraft uns alles gegeben, alles geschenkt hat.
[44:05] was wir brauchen, jetzt und hier, um Gott wohlgefällig zu lieben. Die größten und kostbarsten hat uns nichts vorenthalten. Und dann sagt er in Vers 5, eben deshalb, weil du alles hast, vernachlässige nicht die Gnadengaben.
[44:26] Befleißige dich umso mehr, diese Dinge festzumachen. sie festzumachen. Alles ist da, ob du es nutzt oder nicht, ist deine Verantwortung, ist meine Verantwortung.
[44:42] Und in diesem Kontext ist es wichtig, dass wir uns bewusst sind, wenn es um Seelsorge geht, ich muss zuerst in meinem eigenen Leben aufräumen. Seelsorge beginnt bei mir, um dann anderen helfen, zur Seite stehen zu können.
[45:02] Denn blinde, Blindenführer sind, naja, muss man nicht groß erklären, vielleicht gut gemeint, aber nicht hilfreich. wenn wir in unseren eigenen Seelen durch die Gnade des Herrn nicht Ordnung haben, nicht Perfektion, nicht Sündlosigkeit, okay, aber einfach dran sein.
[45:25] Wie wollen wir anderen helfen? Wenn du keinen festen Stand hast in den Bergen, wie willst du jemand in deiner Seilschaft halten, der gerade stürzt?
[45:36] Du wirst auch stürzen. Du wirst auch stürzen. nur so wie du gefestigt bist, kannst du anderen helfen. Und es geht nicht darum, festzustehen, damit wir sagen können, naja, ich stehe fest, sondern wir wollen feststehen, damit wir anderen helfen können.
[45:52] Versteht ihr? Das ist die Motivation, das ist der Ansatz. Ihr wisst, beim EBTC gibt es einen Kurs für Seelsorger und es ist interessant und es ist eigentlich immer das Gleiche.
[46:08] Viele, um nicht zu sagen, alle Seelsorgestudenten am EBTC irgendwann im Verlauf des Studiums oder in den Zeugnissen am Ende merken, dass Gott zuerst an ihrem eigenen Herzen arbeiten will und es ist auch notwendig.
[46:31] Sie wollen anderen helfen und merken, oh, ich muss ja, mir muss erst mal, ich muss erst mal zulassen, dass Gott in meinem Herzen, in meiner Seele Ruhe reinbringt, Vertrauen, Gewissheit, Ausrichtung auf ihn, um dann anderen helfen zu können.
[46:55] Seelsorge beginnt also die Verantwortung an meinem eigenen Herzen, dass ich in der Gemeinschaft mit Gott darauf achte, dass sein Wort, wie es in Hebräer 4,12 heißt, offenbaren kann, was die Gedanken und Gesinnung in meinem Herzen sind.
[47:14] Hier muss erst für Ordnung gesorgt werden und dann kann ich meinen seelsorgerlichen Auftrag am nächsten erst erfüllen und das ist ein Prozess, der nie aufhört.
[47:27] Die Bibel nennt es Heiligung und wir brauchen einander dazu. Warum? Römer 15,14 erinnert uns daran, dass wir einander brauchen und was wir brauchen und man muss nicht ein Seelsorgezertifikat haben.
[47:45] Das ist nicht, worum es geht, aber das, was in Römer 15,14 steht, das brauchen wir, wenn wir für die Seelen voneinander sorgen wollen. Römer 15,14 lesen wir folgendes.
[48:03] Paulus schreibt, ich bin aber auch selbst meine Brüder im Blick auf euch überzeugt. Überzeugt. Wovon? Dass ihr selbst Vollgütigkeit seid, erfüllt mit aller Erkenntnis und folglich fähig, einander zu ermahnen und zu ermutigen.
[48:28] Was braucht es also? Braucht kein EBTC-Abschluss in Seelsorge. Er hilft hoffentlich, aber ist nicht nötig.
[48:39] Aber was wir brauchen, ist Erkenntnis und Güte. Und es heißt hier voll davon. eine Menge. Du musst also, wenn du ein Seelsorger sein willst, deine Bibel kennen.
[48:54] Du musst deine Bibel, weil das ist die Erkenntnis. Und du musst deinen Hirten kennen und seine Güte schmecken an deinem Leben, damit wir dann langmütig sind gegenüber allen, wie wir es in 1. Thessalonicher 5,14 gelesen haben.
[49:09] Erkenntnis, wir müssen mit der Wahrheit und mit Güte, mit Empathie, mit einem Anliegen, mit Liebe für den Nächsten, füreinander sorgen.
[49:22] Das sind die zwei Dinge, die wir brauchen. Güte und Erkenntnis. So werden wir zu tüchtigen Seelsorgen, dem wir unsere Bibel kennen, aber noch viel wichtiger, den kennen, der uns die Bibel gibt und von dem die Bibel berichtet, den guten Hirten.
[49:43] Ich möchte euch das kurz illustrieren anhand einer, ach, ihr müsst mir helfen. Für mich seid ihr immer noch kranken Schwestern, aber ich weiß, es heißt anders. Ich meine es nicht böse. Wie sagt man es richtig?
[49:58] Fachangestellte Gesundheit? Pflegefach. Pflegefach, seht ihr das? So viel einfacher früher. Die Begriffe haben das kommuniziert, worum es geht. Pflegefachfrau. Aber ein Arzt ist immer noch ein Arzt, oder?
[50:10] Oder gibt es auch einen speziellen Titel, Dave? Ärzte sind immer noch Ärzte. Okay, ihr wisst, wovon ich rede. Damit Ärzte und Pflegefachfrauen, Männer, Pflegende, damit sie ihren Beruf, ihre Berufung, weil ich glaube schon, man muss irgendwie dazu berufen sein, das zu machen.
[50:38] Damit sie das erfüllen können, müssen sie doch auch Voraussetzungen mitbringen, oder? Du bist froh, wenn der Arzt eine medizinische Ausbildung hat und die Pflegefachfrau auch, wenn sie weiß, wenn sie Kenntnis hat.
[50:51] Und man muss irgendwo auch eine Portion Güte, Menschenliebe, Anteilnahme, Empathie. Es braucht ja eine gewisse professionelle Distanz, damit man sich nicht von allem übermannen lässt, aber man muss schon mitfühlen mit den Leuten.
[51:04] Weil sonst wirst du das wahrscheinlich nicht alles machen, was du da machen sollst. Ich bin froh und dankbar, dass Gott Menschen begabt hat und ihnen dieses Mitgefühl gegeben hat, fürsorglich für andere da zu sein.
[51:20] Wow, was da alles auf euch wartet. Aber es braucht Kenntnis. Du musst wissen, worum es geht. Du brauchst Güte und du musst gesund sein.
[51:31] Du musst Acht haben auf dich selbst, denn wenn du flach liegst, kannst du niemand anderem helfen. Richtig? Das ist Seelsorge. Wisst ihr, was im physischen Bereich gilt, wenn ihr euch um das Wohl anderer kümmern wollt?
[51:47] Gilt eins zu eins im geistlichen Bereich. Wenn ich nicht weiß, worum es geht, keine Liebe habe und nicht gesund bin, kann ich anderen nicht helfen. Und es braucht alles.
[51:58] Es braucht das Paket. 1. Timotheus 4,16 bestätigt das Prinzip von Gottes Wort zuerst an mir wirken lassen, nicht damit ich damit angebe, wie heilig und fromm ich bin, sondern damit ich fähig werde, die Verantwortung wahrzunehmen, die Gott mir gibt.
[52:19] Pass gut auf. 1. Timotheus 4,16 Habe Acht auf dich selbst. 1. Timotheus Pass auf dein eigenes Leben auf.
[52:31] Und auf die Lehre. Weil sie lehrt dich, wie du leben sollst. Beharre in diesem Ding. Du brauchst nichts mehr, du brauchst nichts anderes, aber das brauchst du und das musst du festhalten.
[52:45] Beharre. Denn wenn, es gibt so viele denn wenn in der Schrift. Und sie meinen genau das. Wenn du dies tust, dies, nicht irgendetwas, dies, nicht fremde Dinge, dies.
[53:03] Wenn du Acht hast auf dich selbst, so wirst du. Nur so. Sowohl dich selbst erretten, es geht nicht um die Rettung vom Tod zum Leben, sondern es geht um die tägliche Rettung.
[53:16] Wenn wir an der Lehre festhalten, dann bewahrt uns Gott vor Schlimmen, vor Bösen, führt uns den rechten Weg und in schwierigen Situationen ist er bei uns.
[53:27] So wirst du dich selbst erretten, als auch die, die dich hören. Aber du musst, es fängt bei mir an. Die Predigt, die ich heute hier halte, berichtet sich zuallererst an mich.
[53:41] Zuallererst an mich. Die Predigt, die wir jeweils hören, sind nicht für, oh, meine Frau sollte das mal hören, genau. Nein, sie ist für dich. Gottes Wort ist immer zuerst für dich, für mich.
[53:55] Und dann, wenn es bei uns ausgerichtet hat, was es soll, dann kann es weiterfließen. Das ist Esra 7,10. Esra hat sein Herz darauf gerichtet, Gottes Wort zu erforschen, um es zu tun und andere zu lehren.
[54:09] Das ist die Grundformel. Fängt bei mir an. Sprüche 4,23. Behüte dein Herz mehr als alles, was es zu bewahren ist, denn von ihm aus sind die Ausgänge.
[54:21] Wenn du nicht darauf achtest, was reinkommt und drin passiert, wird das, was rauskommt, niemandem helfen. Chaos in meinem Herzen wird nicht für Ordnung um mich herum führen.
[54:34] Vergiss es. Es wird nicht passieren. Deshalb müssen wir auf unsere eigenen Herzen Acht haben. Sie mehr als alles andere behüten, bewahren, beschützen, Acht haben, Sorge tragen.
[54:54] Matthäus 6,1, der Leitvers für Kapitel 6 und 7. Habt Acht, passt auf. Sorgt dafür. Erinnert ihr euch? Und die wichtigsten Dinge, die Gott uns gibt, mit denen er uns versorgt, damit wir unsere Verantwortung wahrnehmen können, ist nichts Neues, ist nichts Revolutionäres, aber etwas, woran wir immer wieder erinnert werden müssen, dass es das ist und was er dazu sagt.
[55:22] Es ist Gottes Wort, von dem Verlosser 3,16 sagt, lasst es reichlich unter euch wohnen, nicht ab und zu zu Besuch kommen. Es soll wohnen, daheim sein, überall.
[55:36] Gottes Geist, von dem wir in Galater 5,25 lesen, wenn ihr im Geist Leben habt, wandelt auch darin. Wie absurd. Paulus sagt ihnen, im Geist habt ihr begonnen, im Fleisch wollt ihr vollenden.
[55:51] Nein, das Wort Gottes, der Geist Gottes, das Gebet zu Gott, 1. Thessalonicher 5,17, Wir sollen beständig bieten, ohne Unterlass, weil wir brauchen seine Hilfe, in allem.
[56:06] Und dann ist da noch die Gemeinde Gottes, das Wort, der Geist, das Gebet und die Gemeinde Gottes. Und er gibt uns alles, damit es unserer Seele wohl ist und wir für das Wohl des Nächsten, wer immer er sein mag, sorgen können.
[56:25] Gebet, Wort, die elementaren Dinge, die niemand verneint, aber wo wir, wenn wir manchmal zurückblicken, sagen müssen, wir haben es gelesen, vernachlässige nicht.
[56:42] Wir vernachlässigen es. Wir vernachlässigen es. Wir versäumen es, auch wenn wir zusammenkommen, wie es in Hebräer 10,23 heißt, einander zu ermutigen, zu Liebe und guten Werken.
[56:59] Hebräer 10 fordert uns auf, versäumt die Versammlung nicht. Kommt! Hauskreis, Bibelstunde, Gebetstunde, Gottesdienst, Yugi, Männertreff, kommt, so wie es euch möglich ist.
[57:11] Weil hier passiert etwas, was Gott wirkt, dann, wenn wir physisch tatsächlich zusammenkommen. Ich kann es euch nicht im Detail erklären, aber ich weiß, dass es so ist, weil Gott sagt, macht's.
[57:22] Und wenn ihr zusammenkommt, dann ermutigt einander zu Liebe und guten Werken, Taten, wie eben Versorgen, Vorsorgen, Fürsorge, Seelsorge.
[57:35] Und wir müssen uns gegenseitig. Wir brauchen einander. Immer. Und so wollen wir wirklich uns das zu Herzen nehmen, wie Jesus diesen Abschnitt abschließt, nach seinem Reich trachten, nach seiner Gerechtigkeit und dann auch erfahren, dass er für uns sorgt.
[58:01] In allem. Aber du wirst nur erfahren, dass er sorgt, wenn du dich in die Abhängigkeit von ihm begibst. Aber er wird dich nie enttäuschen.
[58:14] Er wird dich und mich und die Seine mit allem versorgen, damit wir die Aufgabe, zu der er uns berufen hat, erfüllen können. Und zwar zu seiner Ehre, zur Erbauung der Geschwister, zu deiner Freude.
[58:29] Wenn wir lernen, diese Gesinnung zu haben, endlich weg von mir, glaube es oder nicht, dann, so werden wir Freude erfahren.
[58:44] Eine Freude, die über Bitten und Verstehen hinausgeht. Seine Freude. Lass mich beten. Er will lesen in deinem Wort, dass du uns zuerst geliebt hast.
[59:03] Und nur, weil das so ist, nur weil du deine Liebe in unsere Herzen ausgegossen hast, können, wollen wir lernen, zu lieben, wie du geliebt hast.
[59:18] indem wir uns darin fleißig üben und unsere Berufung festmachen, unsere Verantwortung wahrnehmen, gerade auch als Versorger, Versorger, Fürsorger und Sehnsorger, wie wir es betrachtet haben.
[59:39] Und weil wir dich lieben, Herr, in all unserer Schwachheit und mit all unseren Verfehlungen, wollen wir von dir lernen, und deine Wahrheit selber leben, aber sie auch treu lehren, weil so viele Leute kennen dich noch gar nicht.
[59:56] Die Not, die sie empfinden, ist die Not, weil sie dich nicht kennen, weil sie keine Errettung haben. Und wir wollen dich lieben, Herr, und dir dienen.
[60:09] Und wir wollen unserem Nächsten dienen und ihn lieben, Herr. und wir brauchen deine Hilfe dazu, weil wir sind nicht so gewickelt von Natur aus.
[60:20] Und wir wollen uns auch die Worte von Paulus, die er Timotheus schrieb, die wir mehrmals betrachtet haben, einfach nochmal vor die Augen, vor die Herzensaugen führen und zu Herzen nehmen.
[60:32] Und danach streben, ein Vorbild der Gläubigen zu sein in Wort und Wandel, in Liebe, in Glaube und in Reinheit. Und Herr, bewahr uns davor, dass wir die Gnadengaben, was immer sie sein mögen, vernachlässigen.
[60:47] Nein, wir wollen uns treu und fleißig darin üben. Und wir wollen sorgfältig bedenken, was dein Wort lehrt, um dann auch darin zu leben.
[61:02] Und so, dass man sieht, dass wir einander so gegenseitig ermutigen können. Und so wollen wir wirklich auf uns selbst Acht haben, Herr. Wie froh sind wir, dass du zu uns sprichst durch dein Wort und dein Geist ist uns erklärt und stärkt es zu tun.
[61:21] Aber wir wollen uns wirklich unter deine mächtige und gute Hand beugen und bitten, dass wir auf gesunde Art und Weise auf uns selbst Acht haben und Sorge tragen, die Lehre lieben, weil wir dich lieben und diesen Dingen festhalten, darin beharren, damit wir in der Heiligung wachsen und somit fähiger werden, den Dienst zu tun, zu dem du uns berufen hast.
[61:49] Und dann wollen wir das verkünden, nicht nur von der Kanzel, mit unserem Leben, überall wo wir sind, damit hoffentlich noch viele diese Wahrheit hören und gerettet werden und wir einander so auferbauen können, Herr.
[62:02] und das alles zu deiner Ehre, zu deinem Lob, weil du bist würdig, von uns zu nehmen, Lob, Ehre, Preis und Dank, Herr. Amen.
[62:13] Amen. Amen.