Hab acht wie du mit Sorgen umgehst -Teil 2

Hab acht wie du mit Sorgen umgehst - Teil 2

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Prediger

Martin Manten

Datum
22. August 2021

Transkription

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[0:00] Euch ist sicher bekannt, dass es Tiere gibt, die einen Winterschlaf machen. Habt ihr auch schon gehört. Vielleicht habt ihr sogar schon mal eine Doku gesehen, wie das aussieht, wenn sie dann aus dem Winterschlaf wieder erwachen und das reale Leben beginnt.

[0:21] Da gibt es manchmal ganz lustige Szenen. Aber Tatsache ist, dass nach dem Winterschlaf für die Tiere, im wahrsten Sinne des Wortes, der Ernst des Lebens beginnt.

[0:33] Denn sie brauchen dringend Futter. Das ist das Allerwichtigste, was sie brauchen nach dem Winterschlaf. Wieso erzähle ich euch das?

[0:43] Wir sind keine Tiere. Es ist auch nicht Winter. Es ist Sommer. Korrekt. Korrekt ist aber auch, dass heute die Sommerferien, zumindest Schulsommerferien, offiziell zu Ende sind.

[1:02] Sie sind vorbei. Und vielleicht ging es dem einen oder anderen in den vergangenen Wochen so, dass er nicht in einem Winter, aber so ein bisschen in Sommerschlaf gefallen ist.

[1:18] Soll ja vorkommen. Habe ich mal irgendwo gelesen. Aber jetzt ist Zeit aufzuwachen. Es ist wirklich Zeit aufzuwachen und wieder Fahrt aufzunehmen.

[1:29] Dann auch wir brauchen wieder Futter. Das heißt, biblische, gesunde Nahrung in Form von Gemeinschaft.

[1:40] Einfach Zeit miteinander verbringen. Aber vor allem Gemeinschaft mit Gott. Wir brauchen Gottes Wort. Wir brauchen Gebet. Und auch Gebetsstunde.

[1:52] Ich sage es mal so. In den Ferien war viel Platz, den man noch hätte nutzen können in den Gebetstreffen. Die haben keine Ferien gehabt. Okay. Okay.

[2:04] Manchmal war es ziemlich leer. Und nur als ein kurzer Einschub. Die Gebetsstunde ist irgendwie die Messlatte für jede Gemeinde.

[2:17] Ist einfach so. So. Sommer ist vorbei. Are you ready? Are you ready?

[2:30] Ja? Ja, wirklich? Na, ich nehme es euch nicht ganz ab. Aber ich hoffe jetzt mal, dass ihr recht habt. Okay. Wir gehen auf jeden Fall zurück zu Matthäus 6, 19 bis 34, um uns mit Sorgen weiter zu beschäftigen.

[2:46] Beziehungsweise zu erkennen, wie wir damit richtig umgehen. Was es damit auf sich hat. Einiges haben wir schon gesehen. Aber das ist bei weitem nicht alles zum Thema Sorgen.

[2:59] Das Thema der Predigt, wonach trachtet dein Herz wirklich Teil 4 oder man könnte es noch ein bisschen auf den Punkt bringen, sorglos.

[3:11] Jesus sagt ja, sorgt euch nicht. Aber sorglos bedeutet nicht, leidfrei und verantwortungslos zu leben. Das bedeutet es definitiv nicht.

[3:23] Und das wollen wir heute auch miteinander beleuchten. In der letzten Predigt vor den Sommerferien habe ich euch anhand von Matthäus 6, 25 bis 34 aufgezeigt, dass es wirklich keinen Grund gibt, sich Sorgen zu machen.

[3:44] Wobei ich muss das präzisieren. Dort geht es vor allem darum, zu unterscheiden zwischen unnötigen Sorgen.

[3:55] Dinge, um die müsst ihr euch nicht kümmern. Um die müsst ihr euch nicht sorgen. Und wir müssen in der Lage sein, zu unterscheiden zwischen unnötigen Sorgen, die eben, wie das Wort sagt, unnötig sind, und anderen Dingen, von denen Jesus hier und die Bibel an zig Stellen klar und deutlich sagt, trachtet danach.

[4:22] Tragt Sorge, dass dies oder jenes in eurem Leben Platz hat, wächst, zunimmt. Was auch immer es dann gerade sein mag.

[4:34] Falls ihr vergessen habt, was wir letztes Mal gehört haben, es war ja vor dem Sommerschlaf, Ihr könnt euch die Predigt nochmal anhören, sie vom 18. Juli, wo es primär um die unnötigen Sorgen ging.

[4:48] Doch wie gesagt, das ist nicht alles. Damit wir aber jetzt ein bisschen warm laufen können, so ein bisschen auf Betriebstemperatur kommen, und auch zu eurer Ermutigung, lese ich euch nur nochmal kurz die Fragen vor, die Jesus selbst stellt, weil er stellt eine Menge Fragen zu diesem Thema.

[5:07] Fragen, das haben wir bereits gesehen, auf die es nur eine einzige Antwort gibt, und sie ist völlig klar. Sie ist absolut klar. Hier nochmal die Fragen, die Jesus zum Thema Sorgen stellt.

[5:21] Matthäus 6, 25, Ist nicht das Leben mehr als Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Antwort, doch. Ist es. Vers 26, Seid ihr denn nicht viel vorzüglicher als die Vögel?

[5:38] Doch, klar, sind wir. Vers 27, Wer vermag mit Sorgen seine Größe, eine L hinzuzufügen, oder andere Bibelübersetzungen, wer von euch kann dadurch, dass er sich Sorgen macht, sein Leben auch nur um eine einzige Stunde verlängern?

[5:58] Kann das jemand? Nein, niemand. Und wir wissen es alle. Wir müssen gar nicht darüber diskutieren oder argumentieren. Sich unnötige Sorgen zu machen, bereitet weder Freude, noch verlängert es dein Leben.

[6:16] Es ist viel eher so, diese unnötigen Sorgen haben häufig die Eigenschaft, dass sie uns den Schlaf rauben. Wir wälzen uns hin und her.

[6:29] Sie fressen dich auf, sie kosten Kraft, sie schlagen aufs Gemüt, sie bedrücken, sie ziehen nach unten, sie zermürden, sie machen definitiv nichts besser und bringen dir wahrscheinlich Kopfschmerzen, Herzleid und im schlimmsten Fall sogar noch ein Magengeschwür.

[6:47] Und wir haben uns letztes Mal die Frage gestellt und Jesus stellt sie und ich stelle sie auch nochmal, warum bringen wir so viel Zeit damit, uns diese unnötigen Sorgen zu machen?

[7:00] Vers 28 fährt Jesus weiter, ist noch nicht fertig. Und warum? Warum seid ihr um Kleidung besorgt? Gute Frage.

[7:11] Es gibt aber keinen guten Grund, sich darüber Sorgen zu machen. Vers 30. Wenn aber Gott das Gras des Feldes, das heute da und morgen in den Ofen geworfen wird, also eine ziemlich kurze Lebensspanne hat, für nichts eigentlich da ist, außer gefressen zu werden oder vielleicht in Fleisch umgewandelt zu werden, wenn Gott das Gras des Feldes so kleidet, hört gut zu, dann nicht viel mehr, nicht ein bisschen, viel mehr, euch, ihr Kleingläubigen, gewiss wird er das tun.

[7:58] Wieso sollte er es nicht tun, wenn er sich um das Gras und die Blumen auf dem Feld kümmert? Vers 31, so seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt, was sollen wir essen oder was sollen wir trinken oder was sollen wir anziehen?

[8:12] Die Dinge, die wir einfach brauchen im Leben, aber die uns oft so in Beschlag nehmen, wie es nicht sein sollte. Diese Art von Sorgen, Essen, Trinken, Nahrung, Kleidung, Schutz und ein Dach über dem Kopf, essentielle Dinge, die wir brauchen im Leben, das bestreitet niemand, aber diese Dinge sollen nicht unsere Herzen, unsere Gedanken, unsere Energie, unsere Zeit in Beschlag nehmen, denn sie sind schlicht und einfach nicht förderlich.

[8:47] Sich um diese Dinge Sorgen zu machen, sich auffressen zu lassen, Kopfschmerzen zu kriegen, nachts nicht schlafen zu können, ist erstens unproduktiv.

[9:03] Es bringt wirklich nichts Gutes. Aber es ist nicht nur unproduktiv, es ist, wie wir schon erwähnt haben, unnötig.

[9:14] Das schlagende Argument, was Jesus hier bringt, ist, ihr habt doch einen Vater im Himmel. Die Heiden, die müssen sich Sorgen um diese Dinge machen, aber ihr seid Kinder des Vaters im Himmel und er weiß, was ihr braucht und er liebt euch und er kann und er will euch versorgen.

[9:32] Und wenn er es macht, musst du dir keine Sorgen drum machen. Also unproduktiv, unnötig, aber vor allem ist es Gottes unwürdig. Wir haben es gerade gelesen, es offenbart unseren kleinen Glauben.

[9:53] Es zeigt schlicht und einfach auf, dass wir Gott nicht zutrauen, ihm nicht vertrauen, dass er uns versorgt.

[10:06] Kurze Frage, wie viele Leute kennst du, die verhungert sind, so in unseren Breitengraden, weil Gott nicht für sie gesorgt hat? Kennst du jemanden? Ich kenne keinen. Kennst du einen, der erfroren ist, weil er keine Kleidung hatte?

[10:19] Ich kenne auch keinen. Selbst wenn in die Welt rausblickt, ja, ich weiß, es gibt Elend und zum Teil Großes, aber in der Regel, Gott sorgt, nicht nur für seine Kinder, für die speziell, aber wir haben es gesehen, er sorgt für alle.

[10:35] Nun, kurz auf den Punkt gebracht, macht Jesus hier ganz klar und deutlich, dass es keinen Grund gibt, sich um diese Dinge Sorgen zu machen, denn Gott selbst, nicht irgendjemand, nicht ein Abgesandter, nicht ein Engel, nicht irgendjemand, den er damit beauftragt hat, er selbst, Gott, der Vater, es geht immer wieder um ihn, er versorgt uns mit den essentiellen Dingen des Lebens.

[11:05] Er tut es. Und die essentiellen Dinge des Lebens, ich habe es kurz so zusammengefasst, Food, Fashion, Family, 3F, man kann es sich merken, Fashion ist, glaube ich, auch bei allen angekommen, Food, Nahrung, Fashion, naja, Kleidung, das, was wir brauchen, damit wir nicht verfrieren oder nicht einen Sonnenstich kriegen, Schutz, da gehört auch Haus dazu und der Bonus obendrauf ist Familie.

[11:32] Wir schauen es gleich an. und das Gewaltige an dieser Art und Weise, wie Gott uns versorgt, und das dürfen wir wirklich nicht übersehen, er macht es allumfassend, allumfassend.

[11:50] Was meine ich damit? Ich zeige es dir gleich. Folgendes. Im unmittelbaren Kontext hier geht es um Menschen, Tiere und Natur.

[12:03] Richtig? Das ist das Irdische und weil es Irdisch ist, auch das Vergängliche. Er kümmert sich darum und letztes Mal haben wir gesehen, er lässt regnen und die Sonne aufgehen über Gut und Böse, das ist nicht selektiv, er kümmert sich wirklich um alle, auch um die Tiere, selbst um die Pflanzen, um die ganze Schöpfung.

[12:24] Aber hier ist der Punkt. Wir machen uns oft Sorgen um die irdischen, vergänglichen Dinge. Wo kriegen wir Nahrung, Futter her? Aber vergiss nicht, für seine Kinder, für die, die er rettet hat, ist er weit mehr, als der, der uns Nahrung gibt.

[12:47] Er selbst ist das Brot des Lebens und das Wasser des Lebens. Und wer davon isst und davon trinkt, wird in Ewigkeit nicht mehr hungern und dürsten nach den Dingen, die dein Herz und meins wirklich will.

[13:08] Das ist Food, Fashion, Kleidung, Schutz, Kleidung und Schutz. Das ist interessant, schlag mal Matthäus 19 auf, nur ein paar Kapitel weiter.

[13:21] Matthäus 19, 29. Petrus meldet sich zu Wort, nachdem Jesus gerade den reichen Jüngling traurig davon hat gehen lassen und fragt sich, Moment, wenn der nicht in den Himmel kommt, wer kommt dann in den Himmel?

[13:41] Lohnt sich das? Lohnt sich das, dir nachzufolgen? Matthäus 19, 29. Ich lese mir dann die Antwort Jesu.

[13:55] Jeder, der verlassen hat, Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Frau oder Kinder oder Äcker.

[14:07] Äcker war die Nahrungsgrundlage. Alles, was eigentlich unser Leben hier so ausmacht. Jesus sagt, wenn ihr irgendetwas davon verlassen habt um meines Namens willen, um seines Namens willen, der wird hundertfach empfangen.

[14:28] Und zwar Schwester, Vater, Mutter, Kinder, Äcker hundertfach empfangen und ewiges Leben erben.

[14:41] Also hier gibt er uns eine neue Familie. Hier versorgt er uns über die Maßen mehr. Denkt ihr, Gott lässt sich lumpen?

[14:58] Er lässt uns zu kurz kommen? Er nimmt uns an die kurze Leine, sodass wir gerade mal noch ein bisschen überleben? So ist Gott nicht. Und die Frage wird hier beantwortet.

[15:13] Er versorgt uns hundertfach. Also nicht, dass ihr nachzählen müsst, aber er sagt, genüge im Überfluss. Hör auf, an ihm zu zweifeln, dass er es weder tun kann noch tun will.

[15:28] Nun, Schutz und Kleidung, ein Dach über dem Kopf und Kleidung zu haben, ist eine gute Sache, aber wisst ihr was? Das ist vergänglich. Und wiederum, was wir nicht verpassen dürfen, in der Abschiedsrede ermutigt Jesus die Jünger in Kapitel 14, sagt, ich gehe hin, um euch eine Wohnung zu bereiten.

[15:45] Und ich komme wieder, um euch zu holen, damit ihr da seid, wo ich bin. Und im Gebet am Schluss dieses letzten Abends, Matthäus, Johannes 17, 24, bittet er den Vater ausdrücklich, dass die, die er ihm gegeben hat, da sind, wo er sein wird.

[16:07] Meine lieben Freunde, in Christus haben wir nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern ein Zuhause, eine Heimat. Da, wo wir wirklich hingehören, das hier, das ist nett und schön und brauchen wir.

[16:20] Aber Jesus sagt, ich bin euer Zuhause. Ich bin euer Schutz. Und während Kleider nett und hilfreich sind, gibt er uns sein Kleid der Gerechtigkeit, damit wir in dieses Haus, diese Wohnung dann auch eingehen können.

[16:40] Das ist viel mehr. Wir machen uns Sorgen um diese Dinge, die vergänglich sind und verpassen es über den Horizont hinaus zu sehen um zu erkennen, dass da noch viel mehr kommt.

[16:55] Viel, viel mehr. Food, Fashion, Familie. Ah ja, hey, manchmal der Glaube, Jesus sagt an einer Stelle, ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert, Trennung zwischen Vater, Mutter, Kinder, Geschwister.

[17:13] Ihr kennt das. Manchmal ist es schwierig, gerade mit den Verwandten, mit der Familie. Aber wir kriegen eine neue Familie.

[17:29] Die Stelle aus Matthäus 19 berichtet davon und in Matthäus 12 lesen wir nochmal davon. Eine Stelle, die alle, die da standen und es gehört haben, sicher sehr konsterniert und irritiert hat, als sie es gehört haben.

[17:45] Matthäus 12, 47, hört euch an, was zum Thema Familie gesagt wird. Ich lese Vers 46, während er noch zu den Volksmengen redete, siehe, da standen seine Mutter und seine Brüder draußen und suchten ihn zu sprechen.

[18:04] Also seine physische Mutter, seine Brüder, seine Halbbrüder standen da. Es sprach aber jemand zu ihm, siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und suchen dich zu sprechen und jetzt hört, was er antwortet.

[18:22] Wer ist meine Mutter und wer sind meine Brüder? Er ist nicht respektlos, aber es geht um eine tiefere Wahrheit, um eine viel größere, wichtigere, ewige Familie.

[18:44] Und er streckte die Hand aus über seine Jünger und sprach, siehe da, meine Mutter und meine Brüder, denn wer irgendein Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

[18:59] Das ist Familie. Wir sind Familie. Und das wird sich nicht ändern. Das ist jetzt so und es wird in Ewigkeit sein, aber noch viel wichtiger.

[19:13] Gott sagt, er ist unser Vater. Kein Jude hätte gewagt, das nur schon in den Mund zu nehmen, geschweige denn, es zu denken. Aber er nennt sich unser Vater.

[19:25] Jesus ist unser Bruder und unser Freund und der Geist ist unser Lehrer und Leiter und Begleiter. All das haben wir in ihm bekommen und wir machen uns Sorgen über Food, Fashion, Kleidung.

[19:43] Denken wir, seien alleine und verloren in dieser Welt? Gott sorgt auf eine wunderbare, allumfassende, diese Zeit überschreitende, in die Ewigkeit hineinreichende und ewig anhaltende Art und Weise für seine Kinder.

[20:06] Lass uns nicht kleingläubig sein in Bezug auf diese Wahrheiten und weil dem so ist, Schluss folgert Jesus dann in Vers 33, sich, hey, hört auf euch, um diese Dinge Sorgen zu machen und trachtet viel mehr zuerst nach dem Reich Gottes und seiner Gerechtigkeit.

[20:36] Man kann es so sagen, kümmere dich um das Family Business, okay? Du bist jetzt Teil dieser Familie und diese Familie hat diesen Auftrag und es geht alles um Familie. Das ist ja auch das schlagende Argument, warum wir uns keine Sorgen machen sollen, weil wir Teil der Familie geworden sind.

[20:52] Wir haben einen Vater im Himmel und dieser Vater ist ein guter Vater und er sagt uns, seinen Kindern, wofür es sich lohnt zu sorgen und welche Sorgen völlig unnötig sind, weil um die kümmert er sich und wenn er sich darum kümmert, denkst du, du kannst es besser als er?

[21:17] Oder denkst du, er sagt es und macht es nicht? Merkt ihr, wie absurd es ist, sich über diese Dinge wirklich ernsthaft Sorgen zu machen?

[21:32] Und all das, was wir hier gehört haben, das ist schlicht und einfach fantastisch. Vielleicht denken wir so, das ist zu gut, um wahr zu sein, zu schön. Es ist gewaltig.

[21:43] Definitiv. Wir werden es wahrscheinlich nie in der Fülle fassen können, aber, aber wir müssen aufpassen, dass wir angesichts dieser Zusagen jetzt nicht denken, wir können einfach komplett sorglos, kopflos, irgendwie so wie ein Schmetterling durch die Zeit hindurchflattern und dann landen wir irgendwann im Himmel und Gott sagt, er ist alles bestens, es ist alles schön und gut.

[22:09] Das lehrt Jesus hier nicht, denn während es wirklich keinen Grund gibt, sich unnötige Sorgen zu machen und wisst ihr, das Problem ist, das ist das, was uns oft am meisten in Beschlag nimmt.

[22:27] Das sind genau die Dinge, wenn wir ehrlich sind. Wir leben in einem der reichsten Länder und doch kommt latent, man sagt es nicht, aber irgendwie so, wahrscheinlich werde ich verhungern oder auf der Straße landen.

[22:42] Echt jetzt? Wirklich? Macht euch keine Sorgen um diese unnötigen Dinge, sondern wie wir es in Matthäus 6,33 lesen, trachtet danach, tragt Sorge dafür, könnte man auch sagen, dass sie eure Berufung, eure Berufung ist nicht euch von Sorgen auffressen zu lassen.

[23:10] Das ist eine ganz andere. Dass ihr eure Berufung nicht verpasst oder wie Jesus es mehrfach in der Bergpredigt formuliert, dass wir nicht als Heuchler leben.

[23:21] Als solche, die sagen, ja, wir lieben Gott, aber wir lassen uns auffressen von Sorgen, dann sind wir Heuchler. Das ist das Wort, was er sehr häufig benutzt in der Bergpredigt, für die, die etwas behaupten, dann aber völlig anders leben.

[23:39] Und Matthäus 6,33 ist eigentlich das Gegenmittel. Ist wie wenn du eine Krankheit hast oder wenn ein Virus da ist, dann gibt es manchmal Gegenmittel, sagen sie.

[23:52] Hier ist ein echtes Gegenmittel, eins, das wirkt und zwar 100%, damit wir uns nicht unnötige Sorgen machen, uns von Sorgen nicht übermannen lassen, Gefangen genommen werden davon.

[24:05] Kennt ihr das manchmal? Alles dreht und du fühlst dich wie im Gefängnis und du siehst gar nicht mehr die Güte Gottes. Matthäus 6,33 bewahrt uns davor, dass unsere Herzensaugen, wir haben das auch ausführlich betrachtet, nicht getrübt oder geblendet werden von Dingen, auf die wir eigentlich nicht mehr achten sollten.

[24:32] Matthäus 6,33 lenkt den Blick weg von mir und meinen Sorgen hin zu Gott und seinem Reich, seinem Anliegen.

[24:44] Erinnert ihr euch, wenn Jesus die Jünger lehrt, lehrt zu beten? Dein Reich komme, dein Wille geschehe, dein, wir sind gar nicht auf dem Plan am Anfang.

[24:58] Es geht um ihn. Und das meint er auch in Matthäus 6,33. Betet nicht nur dafür, sondern trachtet auch danach.

[25:10] Schaut, dass ihr euren Teil, und wir kommen gleich dazu, dazu beiträgt, dass das, wofür wir beten, auch kommt. Und da stellt sich die Frage, wonach trachtest du?

[25:25] Wonach trachtest du? Wirklich? Wisst ihr, wir wissen oft die fromme Antwort auf die Fragen. Darum geht es nicht.

[25:35] Das ist nicht ein Test. Beziehungsweise es ist ein Test, den du zwischen dir und Gott abhältst. Wonach trachte ich wirklich?

[25:47] Nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit, wenn das der Fall ist, dann wartet auf dich kein problemfreies, aber ein erfülltes Leben. Garantiert.

[26:00] Aber wenn du nur nach vergänglichem Luxus, Lohn, Gewinn, Komfort, Gesundheit, Hauptsache gesund, trachtest.

[26:14] Und gern ein chilliges, relaxedes, sorgenfreies, weißt du, ist einfach so, ist alles super, Leben haben möchtest. Naja, dann warten auf dich schwere Stunden, große Nöte und ein sorgenerfülltes Leben, denn egal wie toll es ist, getrennt von Gott hat der Mensch nie genug.

[26:38] Er hat nie genug. Und es passt ihm nie. Irgendetwas stört immer. Und du wirst dir Sorgen darum machen. Aber wenn wir uns in den Händen Gottes getragen wissen, dann ändert das oft nicht die Umstände, aber unsere Herzenseinstellung.

[26:56] Und darum geht es. Und damit du und ich unser Leben nicht in den Sand setzen, oder wie es am Ende der Bergpredigt in Matthäus 7 heißt, nicht auf Sand bauen, sprich von unnötigen Sorgen aufgefressen, gelähmt, gehindert werden zu tun, wozu wir eigentlich hier sind.

[27:18] Damit das nicht geschieht, gilt es die folgenden drei Wahrheiten in Bezug auf Sorgen zu verstehen, um dann auch danach zu leben.

[27:31] Es gibt drei Verantwortungen, die dich und mich betreffen. Vielleicht denkst du jetzt, Moment, Jesus hat doch gesagt, Zeit um nichts besorgt. Naja, aber er hat noch mehr gesagt.

[27:46] Da steht noch mehr. Und wir müssen alles lesen und den gesamten Kontext. Und wenn wir den Kontext lesen, sehen wir, da gibt es definitiv Wahrheiten, Verantwortungen für dich und mich.

[28:01] Drei Verantwortungen, denen du dich stellen musst. Das kann niemand, das wird auch Gott nicht für dich erledigen. Denn Gott hat nämlich nie verheißen, dass Kinder Gottes nicht mehr fleißig arbeiten sollen und naja, Essen und Kleidung kommt schon von irgendwo her.

[28:23] Keine Ahnung woher, aber ich lehme mich jetzt mal zurück. Er hat ja gesagt, ich soll mich darum keine unnötigen Sorgen machen. Jesus hat auch nie verheißen, dass wir uns nicht um den Nächsten kümmern sollen.

[28:37] Ach, ist mir doch egal, ich sorge mich doch nicht, wie es dem geht. Ich bin mir selbst der Nächste, sonst macht es ja niemand. Hat er nie gesagt.

[28:48] Und er hat auch nie verheißen, dass wir ein unbeschwertes problemfreies Leben haben werden, wenn wir ihm nachfolgen. Das sogenannte Wohlstandsevangelium, das naja, verständlicherweise bei vielen Leuten gut ankommt.

[29:05] Health and wealth gospel, Gesundheit und Reichtum ist eine einzige große Lüge. Es stimmt nicht.

[29:18] Nirgends. Es ist nur so, dass es nirgends gesagt wird, sondern genau das Gegenteil gesagt. Jesus hat kein Wohlstandsevangelium gepredigt und er hat auch nie behauptet, dass die, die ihm nachfolgen, keine Probleme mehr haben werden und irgendwie auf einer rosen gebetteten Straße sanft Richtung Himmel schweben, um dann anzukommen, gesund, reich, erfüllt, problemfrei, hat er nie gesagt, nie.

[29:51] Und hat auch nie gelehrt, dass du wie Rudi sorglos durchs Leben gehen sollst, weil es gibt Dinge, um die du dich sorgen musst.

[30:02] Unnötige Sorgen, nein. Warum? Damit du eben Zeit und Energie hast. Das ist der Clou an der Geschichte. Das ist das, worum es Jesus hier geht.

[30:13] Dich um das zu kümmern, danach zu trachten, Sorge zu tragen für die Dinge, die wirklich zählen. Und diese drei Verantwortung, die es wahrzunehmen, gilt, habe ich wie folgt überschrieben.

[30:27] Erstens, du musst ein Versorger und ein Vorsorger sein. Das ist der erste Punkt. Versorger und Vorsorger. Zweitens, Fürsorger.

[30:37] Und drittens, ein Seelsorger. Und die Worte bringen es schon zum Ausdruck. Es geht um Sorge tragen. Versorgen und Vorsorgen, Fürsorglich sein und ein Seelsorger.

[30:56] Es bestehen Schnittmengen zwischen diesen drei Verantwortungsbereichen, aber sie sind auch in sich eigentlich abgeschlossen. Und heute wollen wir uns mit dem Aspekt Versorgen und Vorsorgen beschäftigen.

[31:09] Versorgen und Vorsorgen. Und nochmal, sorglos oder macht euch keine Sorgen, seid um nichts besorgt, wie Jesus sagt, bedeutet nicht, dass dein Leben sorgenfrei sein wird, problemfrei, leidfrei.

[31:30] Das sagt er nicht. Aber du kannst und sollst unnötige Sorgen loswerden, von ihrem Würgegriff loskommen.

[31:44] Was Jesus hier lehrt, ist eigentlich Folgendes. Gemäß 1. Petrus 5, 6 bis 7 lehrt er uns ein, uns unter seine mächtige Hand zu demütigen und all.

[31:58] Das ist wirklich, egal was es ist, egal was dich bedrückt, das ist im Sinne von Matthäus 11, alle die mühselig und beladen seid, was immer es ist, das dich drückt, nicht nur Essen, Trinken und Kleidung, was immer es ist.

[32:11] Und komm, es gibt eine Menge Dinge, die uns manchmal über die Leber laufen, die uns, naja, wir lassen den Kopf hängen, wir verlieren die Hoffnung.

[32:23] Was immer, manchmal die kleinsten Dinge und trotzdem kämpfen wir damit. 1. Petrus 5 sagt Jesus, alle Sorgen könnt ihr bei mir abladen. Unnötige Sorgen, das ist das, worum es hier geht, sollst du dir gar nicht erst machen.

[32:41] Die musst du, kannst du abladen, aber eigentlich, wenn du verstanden hast, worum es geht, können wir das weglassen und uns um die Dinge kümmern, die wichtig sind. Sprich, nutze deine Zeit viel lieber, also mir ist lieber, ich kann nachts durchschlafen, ich kriege kein Magengeschwür, ich laufe nicht immer so durch die Gegend, ist mir bedeutend lieber, also nutze deine Zeit lieber und besser, um nach den Dingen zu trachten und Sorge zu tragen, die wirklich zählen und hör auf, dich von diesen unnötigen Sorgen auffressen zu lassen.

[33:17] Ich muss dabei aber unterstreichen und das werden wir nächstes Mal ausführlicher betrachten, Sorgen abzuladen bedeutet nicht, dass nichts dir Sorge bereitet.

[33:29] Okay? Es bedeutet auch nicht, dass es keine Lasten zu tragen gibt, dass du kein Anliegen hast, dass du nie traurig wärst. Das bedeutet es nicht.

[33:42] Aber was es bedeutet, ist, wenn diese Dinge kommen, und sie kommen, wir sind Menschen, übrigens, selbst Gott ist betrübt, selbst Jesus hat geweint, als er auf Jerusalem schaut und sagt, ich wollte euch sammeln wie eine Henne ihre Küken, aber ihr habt nicht gewollt.

[34:03] Das lässt ihn nicht. Er sagt, naja, ich bin ja sorglos. Nein, das bedeutet es nicht. Das ist dann der Aspekt der Fürsorge und Zielsorge, den werden wir nächstes Mal anschauen.

[34:14] Aber wenn wir auf Jesus hören, und das ist eigentlich das Ziel, oder? Dann sind wir in der Lage zu unterscheiden.

[34:27] Man kann sagen, okay, hier sind ein paar Kategorien Sorgen. Ihr? Unnötig. Weg. Um die Dinge will ich Sorge tragen.

[34:39] So wie Gott mir hilft. Darum will ich mich kümmern. es gibt Lasten, die es zu tragen gilt, die Jesus uns selbst auflädt.

[34:53] Er gibt sie uns. Diese Lasten sind Dinge, naja, sie drücken irgendwo ein bisschen. Aber diese Lasten, die Jesus uns auflädt, von denen sagt er auch in Matthäus 11, Vers 30, meine Last ist leicht.

[35:11] Die Aufgaben, Dienste, Verantwortung, wie immer du es nennen willst, die Jesus uns gibt, sind leicht. Weißt du warum? Weil er sie gibt und er uns hilft sie zu tragen, weil er da ist.

[35:25] Die Lasten, die ich mir unnötigerweise auflade, die drücken, die drücken, die sind unheimlich schwer, die ziehen mich nach unten.

[35:39] Und eigentlich müssen wir so sagen, Gott beruft uns nicht nur in seinen Dienst, sondern schafft perfektes Dienstumfeld.

[35:49] Er sagt, die Dinge braucht ihr nicht. Ich kümmere mich darum. Wenn du Arbeit hast, dann gibt es eine Menge Dinge, um die, die dich kümmern müssen. Und es gibt wahrscheinlich gewisses Zeug, wo du denkst, Mann, wäre ich froh, wenn irgendjemand anders das für mich erledigen könnte.

[36:03] So musst du das hier verstehen. Essen, trinken, Nahrung, Dach über dem Kopf, ja, ich weiß es, musst dich nicht darum kümmern. Hier ist eine Sache, ich möchte, dass du dich darum kümmerst. Das soll uns den Rücken frei halten, den Kopf, das Herz, die Seele frei machen, um uns um die Dinge zu kümmern, die zählen.

[36:26] Und Gott hat alles geschaffen, damit wir ihm wirklich dienen können. Seine Last ist leicht. Die, die ich mir auflade, um meine tragen zu müssen, sind erdrückend.

[36:39] Ist so. Schlicht und einfach. Im Korintherbrief schreibt Paulus auch mal, dass Gott uns nie über Vermögen prüft. Er lädt uns nicht mehr auf, als wir tragen können.

[36:51] Oh, ich weiß, das fühlt sich nicht immer so an. Es gibt auch Dinge, die Gott in unser Leben bringt, wo wir denken, das ist ein bisschen viel.

[37:06] Und ich bestreite nicht, dass es sich so anfühlt. Aber mein Gefühl hebt nicht die Wahrheit Gottes auf. Wenn er sagt, ich prüfe euch nicht über Vermögen, sondern mit der Prüfung schaffe ich auch den Ausweg.

[37:21] Macht er es? Ja. Hey, es gibt Männer in der Schrift, die haben lange schwierige Dinge erlebt.

[37:34] Denkt an Hiob. Selbst in der ungläubigen Welt spricht man von Hiobs Botschaften. Luther, Spurgeon, Jahre der Finsternis.

[37:45] Sie wollten nicht mal aus dem Bett. Spurgeon wollte manchmal gar nicht aufstehen, um zu predigen oder die Predigt vorzunehmen. Das ist nichts Neues. Aber Gott ist da.

[37:57] Und wie lange es dauert, das bestimmt er. Aber er prüft uns nicht über Vermögen. Die Art, Dauer und Intensität der Prüfung legt er fest.

[38:08] Aber er ist es auch, der uns wieder raushilft aus der ganzen Geschichte. Aber wir müssen festhalten an ihm. Lassen, der uns auflädt, sind leicht.

[38:27] Nochmal, sich keine Sorgen zu machen, bedeutet nicht, anteilnahmslos zu sein. Jemand, der wirklich gerade eine schwierige Nachricht hört, sagt sie nicht, aber Jesus hat doch gesagt, mach dir keine Sorgen, was ist denn los mit dir?

[38:43] Nein. Das ist nicht damit gemeint. Definitiv nicht. Mach das bloß nicht. Es bedeutet nicht, anteilnahmslos, gedankenlos oder verantwortungslos zu leben.

[38:56] und es gibt so, naja, Christen sind manchmal ein bisschen komisch. Die reden sich Dinge ein, ich habe keine Ahnung, woher sie sie haben, aber nicht aus der Schrift.

[39:07] Man trifft immer wieder Leute, die leben eben schon ziemlich Gedanken und planlos und sagen, naja, Gott wird schon rechten. Mein lieber Freund, um Gott mache ich mir keine Sorgen.

[39:24] Er wird immer das, was ihn betrifft, tun und erfüllen. Er schläft und schlummert nicht. Er ist fleißig und beständig damit beschäftigt, für die Seinen, für alle zu sorgen.

[39:40] Er richtet seine Sache aus, immer. Ich mache mir keine Sorgen um Gott, ob er es richten wird. Aber das enthebt dich nicht, deine Verantwortung. Und mein lieber Freund, manchmal habe ich schon Sorgen und Paulus kennt das.

[39:55] Er schreibt im Korintherbrief eine Menge schlimme Dinge, die ihm in seinem Dienst geschehen. Er seufzt, er verhungert, er verfriert, er ist im Gefängnis, er wird geschlagen, er wird gesteinigt.

[40:07] Und wisst ihr, wie er abschließt? Und zu alledem die Sorge um alle Gemeinden. das sind Leute, wo Paulus hinschaut und sagt, was macht ihr denn?

[40:26] Wie lebt ihr denn euer Leben? Und während all diese Dinge schlimm sind, das, was wirklich schwer auf seinem Herzen lastet, ist die Sorge um alle Gemeinden. Und ich kann das nachvollziehen und mache mir manchmal auch Sorgen, zumindest aus meiner Perspektive und Wahrnehmung, wenn ich sehe, wie Leute hier leben, irgendwie Gedanken, planlos, bedenkenlos, einfach so, Gott wird schon richten, Leben.

[40:52] So als gäbe es jetzt und hier nichts mehr zu tun, als einfach ein bisschen deinem Leben zu frönen, Dinge zu tun, die dir Spaß machen, dich selber zu verwirklichen oder was immer auch sehr beliebt ist, scheinheilig auf die Wiederkunft des Herrn zu warten und zu sagen, er kommt bald.

[41:12] Was soll ich jetzt noch machen? Nein. Verpasst nicht, Matthäus 6,33. Wenn ihr nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit trachtet, wenn ihr das macht, dann werden all diese Dinge hinzugetan.

[41:29] Wenn du es nicht machst, vergiss es. Und ich zeige es dir gleich auf. Ich zeige es dir gleich anhand einiger Bibelpassagen, die das so klar und deutlich unterstreichen und auch offenbaren, dieses Problem ist nicht neu.

[41:41] Das gab es damals und es gibt es auch heute. Wisst ihr, wir können nicht faul rumsitzen und sagen, Jesus hat gesagt, macht euch keine Sorgen. Ah ja, der Kleiderschrank wird sich schon von alleine füllen.

[41:53] Und die Miete, na ja, irgendwer wird sie wohl bezahlen am Ende des Monats. Und das Essen im Kühlschrank, na ja, das wächst von alleine oder vermehrt sich auf wunderbare Art und Weise, so wie in dieser Geschichte, was war es nochmal Brot und Fische.

[42:09] Echt? Nun, deine Kleidung wird einfach kaputt gehen und zu klein werden. Mehr passiert nicht, okay? Aus deiner Wohnung werden sie dich irgendwann rausschmeißen, wenn du nicht bezahlst.

[42:21] Und wenn du denkst, dein Essen wächst von alleine im Kühlschrank, das Einzige, was wachsen wird, ist Schimmel. Viel Spaß, ein Guter. Da sind nicht plötzlich mehr Fische und mehr Brote drin.

[42:35] Vergiss es. Und ich möchte euch das aufzeigen anhand von ein paar Bibelpassagen, weil vielleicht denkt ihr jetzt, als trägst du auch ein bisschen dick auf hier. Überhaupt nicht.

[42:52] Es geht darum, ums Versorgen und Vorsorgen. Zweiter Thessalonicher 3, worum geht es im Thessalonicher Brief? Naja, um Leute, die denken, ist der Herr schon gekommen oder kommt er bald?

[43:04] Und ihr müsst sehen, das ist der Kontext. Das sind eben die, die denken, naja, was lohnt sich noch was zu machen? Der Herr kommt ja eh bald. Und in diese Situation hinein schreibt Paulus Folgendes.

[43:16] Denn auch als wir bei, zweiter Thessalonicher 13, denn auch als wir bei euch waren, geboten wir euch dieses. Und sie gebieten es, weil es offensichtlich ein Problem gab in dieser Beziehung.

[43:27] Wenn jemand nicht arbeiten will, es geht nicht um solche, die nicht können. Wenn jemand zu faul ist, und ich weiß, wir haben Arbeitslosen und weiß ich was.

[43:41] Wenn du zu faul bist, um zu arbeiten, sollst du auch nicht essen. Das ist das, was dieser Vers hier sagt. Wenn ich arbeiten will, soll auch nicht essen.

[43:51] Mann, diese biblische Wahrheit würde unser Sozialwesen revolutionieren. Ach, die Kassen wären voll. Ich bin absolut dafür.

[44:03] Aber es geht weiter, Vers 11. Denn wir hören, das spricht sich offenbar um, dass es da faule Socken gibt in der Gemeinde. Jeder weiß es. Es kommt Paulus zu Ohren.

[44:15] Wir hören, dass einige unter euch unordentlich wandeln, indem sie nichts arbeiten, sondern fremde Dinge treiben. Fremde Dinge ist ein interessantes Wort.

[44:27] Und übrigens, ihr merkt, das ist nichts Neues. Das gab es schon damals. Fremde Dinge treiben, beschreibt eigentlich einen störenden Fried. Einer, der sich in alles einmischt, aber in seinem eigenen Leben herrscht völliges Chaos.

[44:41] Er hat nichts auf der Reihe. Es ist einer, der nicht nichts tut, aber nichts, was sich lohnt. Es ist einfach pure Zeitverschwendung.

[44:51] Er tut nicht das, was er tun sollte. Es ist oft der Fall, wenn jemand zu viel Freizeit hat. Oh, alle schreien, oh man, wir brauchen mehr Freizeit.

[45:02] Wirklich? Freizeit ist eine heikle Sache. Was fangen wir damit an? Das sind Leute, die wollen nicht arbeiten, die sich in eine Menge Zeugs einmischen, die sie überhaupt nichts angehen.

[45:16] Sie sollten vielmehr nach diesen Dingen trachten, anstatt allen anderen zu erklären, was sie machen müssen. Vers 12, solchen aber gebieten wir. Das ist nicht ein nicht gemeinter Ratschlag.

[45:29] Solchen aber gebieten wir und ermahnen sie in dem Herrn Jesus Christus, dass sie in der Stille arbeitend ihr eigenes Brot essen. Go work. Arbeite, mach was.

[45:40] Häng nicht faul rum, sonst gibt es nichts zu futtern. Und ehrlich gesagt, ich habe kein schlechtes Gewissen dabei, zu sehen, wie du Hunger hast, wenn du zu faul bist, zu arbeiten.

[45:50] Das ist das, was die Stille lehrt. Sprüche 6, 6 bis 11. Geh hin zur Ameise, du Fauler. Siehe ihre Wege und werde weise.

[46:01] Sprich, wenn du das nicht kapierst, dann bist du ein Narr und ein Tor. Sie, die keinen Richter, die keinen Richter, Vorsteher und Gebieter hat, sie bereitet im Sommer ihr Brot, sammelt in der Ernte ihre Nahrung ein.

[46:16] Warum? Weil im Winter gibt es nichts zu sammeln. Das ist der Aspekt des Vorsorgens. Du kannst nicht einfach warten, bis alles auf mirakulöse Art und Weise dir in den Schoß fällt.

[46:31] Hier heißt es, lerne von ihr. Sorg vor. Du weißt, der Winter kommt, na ja, leg was zur Seite. Du hast ein Haus, du weißt, irgendwann in ein paar Jahren musst du Dinge sanieren, leg was zur Seite.

[46:45] Das ist vernünftig. Das ist das, was Gottes Wort lehrt. Im geistlichen Sinne, die Zeiten werden härter, es wird schwieriger.

[47:01] Jetzt ist die Zeit, sich vorzubereiten. Nicht erst, wenn es wirklich eng wird. Jetzt vorbereiten. Wenn ich befürchte, dass auf uns, die wir wirklich glauben, was hier drin steht, nicht einfachere Zeiten warten.

[47:18] Also lernen wir auch von der Ameise und bereiten uns jetzt vor, bevor dann der Winter kommt und es ein bisschen kälter wird in jeglicher Beziehung.

[47:31] Er schreibt weiter, der Sprüche schreibt, bis wann willst du liegen, du Fauler? Wann willst du von deinem Schlaf aufstehen? Ein wenig Schlaf, ein wenig Schlummern, ein wenig Hände falten. Die machen schon was, aber du denkst, Stau mal auf.

[47:46] Acht. Was passiert? Deine Armut wird kommen. Wie ein Draufgänger und deine Not wie ein gewappneter Mann.

[47:58] Hier steht nichts dafür, Gott gibt dir Essen. Deine Armut wird kommen und zwar heftig. Heftig. Machen wir uns nichts vor. Sprüche 31, Frau, haben wir heute Morgen davon gelesen.

[48:13] Sie macht genau das Gleiche, das zeichnet sie aus. Vers 21 lesen wir, sie fürchtet für ihr Haus, den Schnee nicht, denn ihr ganzes Haus ist in Karsten.

[48:24] Sie weiß, der Winter kommt und sie hat Winterkleider gemacht. Sie steht nicht da, wenn es schneidet, und sagt, ups, was machen wir jetzt? Das ist nicht Gottvertrauen, das ist dumm.

[48:36] Das ist Gott versucht. Versteht ihr? Sie hat vorgesorgt, damit man nicht friert, weil wir wissen, dass der Winter kommt. Vers 27, sie überwacht die Vorgänge in ihrem Haus und isst nicht das Brot der Faulheit.

[48:53] Nein, das zeichnet sie. Sie ist fleißig, sie steht früh auf, sie macht ihr Ding. Und das gilt übrigens nicht nur für Frauen. Wir Männer können auch eine Menge lernen von Sprüche 31. Verpasst das bitte nicht.

[49:04] Viele dieser Tugenden und Prinzipien, es ist nicht schlecht, wenn der Mann früh aufsteht und Versorger und Vorsorger ist. Das ist eigentlich primär die Aufgabe des Mannes gemäß der Schöpfungsordnung.

[49:18] Wir haben die Hauptaufgabe, Brot auf den Tisch zu bringen, für Kleidung und ein Dach über dem Kopf zu sorgen. Definitiv. Galater 6, 9 und 10 werden aufgefordert, nicht müde zu werden, sondern füreinander da zu sein, das Gute zu wirken gegenüber allen, am meisten aber gegenüber der Hausgenossen des Glaubens.

[49:43] Und 1. Timotheus 5, 8 Uh, jetzt wird's. Das ist nichts für zart Beseitete. Aber ist egal, steht in der Schrift.

[49:57] Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen, das heißt, dein Vater, deine Mutter, deine engste Familie, nicht sorgt.

[50:09] Es gab ja diese Korban-Helden, habt ihr von denen auch schon mal gehört. Die wollen nicht für das Mami und für den Papi sorgen. Das sind diese scheinheiligen Fritzen, die dann Korban reden.

[50:20] Sie geben alles im Tempel, eigentlich zweigen sie eine Menge für sich ab, damit sie einen frommen Grund haben, sich nicht um ihre Eltern zu kümmern. Paulus hat ganz klare Worte für solche Leute.

[50:35] Wenn aber jemand für die Seinen und besonders für die Hausgenossen nicht sorgt, so hat er den Glauben verleugnet und ist schlimmer als ein Ungläubiger.

[50:46] steht da. Ich kann nicht sagen, ich muss mir keine Sorgen machen. Gott hat gesagt, ich muss mich nicht darum kümmern.

[51:02] Vorsorgen, um zu versorgen, ist deine und meine Verantwortung. Was wir hier lesen in 1. Timotheus 5, 8, ist eigentlich Jakobus 2, 14 und folgende in Action.

[51:14] Wo Jakobus sagt, du musst nicht an jemandem vorbeigehen, der am Verfrieren und am Verhungern ist und sagen, sei gewärmt, sei gefüllt, mein Bruder. Und du gibst ihm nicht, was er braucht.

[51:27] Du hilfst ihm nicht. Ihr wisst, was Jakobus Schluss folgert. Das ist ein toter Glaube. Interessiert mich nicht, wie viel du frommes Geschwafel von dir gibst.

[51:38] Wenn es nicht praktisch wird, du kümmerst dich nicht, du sorgst, du versorgst nicht da, wo Not ist. Du hast den Glauben verleugnet und bist schlimmer als ein Ungläubiger.

[51:50] Wer möchte das einmal vom Herrn hören? Ich nicht. Das ist unsere Verantwortung. Und Prediger, naja, Prediger bringt es auf den Punkt.

[52:08] Prediger 19. Alles, was du zu tun vermagst, mit deiner Kraft, das tu. Mach es einfach. Okay, wenn du Dinge siehst, die getan werden sollen, mach es.

[52:21] Mach es. Denn es gibt weder Tun, noch Überlegung, noch Kenntnis, noch Weisheit im Sheol, wohin du gehst. Wenn wir hier den Löffel abgeben, können wir nichts mehr machen. Jetzt.

[52:31] Jetzt. Hier ist die Zeit, um unsere Verantwortung wahrzunehmen in Bezug auf Vorsorgen und Versorgen.

[52:46] Die unnötigen Sorgen kannst du weglassen. Aber um diese Dinge müssen du und ich uns kümmern. Das ist unser Zeugnis in dieser Welt.

[52:57] Und das ist nicht ein Social Gospel, nicht ein Soziales Evangelium, nur Suppe und Seife. Aber wer wirklich Evangelium liebt, der kümmert sich auch um Suppe und Seife.

[53:11] Okay? Das gehört auch dazu, zum Evangelium. Definitiv. Jesus hat Kranke geheilt. Jesus hat die Hungernden gespießen.

[53:21] Er hat sich auch um ihre physischen Anliegen gekümmert, um dann aufzuzeigen, mein lieber Freund, eigentlich hast du ein ganz anderes Problem. Du brauchst nicht primär Brot und Wasser, sondern du brauchst Brot und Wasser des Lebens.

[53:35] Ja, du brauchst Kleidung, aber was du wirklich brauchst, ist mein Kleid der Gerechtigkeit, das nur ich dir geben kann. Und du fühlst dich einsam und verlassen in dieser Welt. Du kannst Teil der Familie Gottes werden.

[53:49] Und jetzt und hier schon Brüder, Schwestern, Mütter haben und in Ewigkeit bei deinem Vater sein. Nach diesen Dingen sollen wir trachten.

[54:01] Und ich kann euch nur empfehlen, ladet euch die Predigtreihe, es sind drei Predigten von Benedikt Peters, gratis auf der EBTC-Webseite der Hirtenkonferenz 2012.

[54:13] Okay? Fleiß, eine Kardinaltugend des Christen. Oh, hört sie euch an. Nicht nur fleißig für Karriere, sondern fleißig für den Herrn.

[54:29] Das ist eigentlich Matthäus 6, 33, ausgeführt von Benedikt in drei Predigten. Fleiß, und er nennt es zu Recht eine Kardinaltugend des Christen.

[54:44] Gott wird nicht für dich und mich fleißig sein. Das müssen wir schon selber. Ich möchte euch zum Schluss bitten, aufzustehen.

[54:55] Ich lese als Schlussgebet und steht auf und betet mit, aber ich lese aus 2. Petrus 1, 3 bis 11 als Schlussgebet und wir bleiben dann gleich stehen.

[55:08] Ihr müsst nicht lesen. Probiert einfach aufmerksam zuzunehmen. Ihr könnt lesen. Ihr seid alt genug. Ihr könnt machen, was ihr wollt, aber ich empfehle euch, hört betend zu und wir bleiben dann auch stehen für das Abschlusslied.

[55:24] 2. Petrus 1, 3 bis 11. Ja, Vater, wir haben vieles gehört heute, was dein Wort lehrt, wonach wir trachten sollen.

[55:40] Und es ist nicht nur so, dass wir danach trachten und uns irgendwie Mühe geben oder abmühen darin, sondern es ist so wichtig, deine Güte zu erkennen und dich als Geber all dessen, was gut ist und was wir brauchen, auch um das zu tun, was du von uns möchtest.

[56:00] Und so kommen wir zu dir mit diesem Anliegen, von dem Petrus schreibt und wollen dir danken, Vater, dass deine göttliche Kraft uns alles zum Leben und zur Gottseligkeit geschenkt hat.

[56:16] Durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, durch Herrlichkeit und Tugend. Durch die du uns die kostbaren und größten Verheißungen geschenkt hast.

[56:27] damit wir durch diese Teilhabe werden göttlicher Natur, die wir dem Verderben entflohen sind, das in der Welt ist durch die Begierden. Vater, wir bitten, lass uns diesen Begierden entfliehen, diesen Dingen, nach denen unsere Herzen trachten und auf diese größten und kostbarsten Verheißungen schauen, die du uns gegeben hast.

[56:51] Und weil du sie uns gegeben hast, so wendet eben deshalb, weil wir alles haben, allen Fleiß an und reicht in eurem Glauben die Tugend da, in der Tugend die Erkenntnis, in Erkenntnis, Enthaltsamkeit, in der Enthaltsamkeit das Ausharren, im Ausharren Gottseligkeit, in der Gottseligkeit aber die Bruderliebe und in der Bruderliebe die Liebe.

[57:19] Denn wenn diese Dinge bei euch vorhanden sind und zunehmen und Herr, wir bitten, dass sie da sind und zunehmen, denn dann stellen sie uns nicht träge, nicht faul oder fruchtleer hin in Bezug auf die Erkenntnis unseres Herrn Jesus Christus.

[57:39] Aber bei welchem diese Dinge nicht vorhanden sind, der ist blind, kurzsichtig und hat die Reinigung von seinen früheren Sünden vergessen.

[57:50] Darum, Brüder, befleißigt euch umso mehr eure Berufung und eure Erwählung festzumachen, denn wenn ihr dies tut, so werdet ihr niemals straucheln.

[58:04] Denn so, nur so, Vater, wird euch reichlich dargereicht werden, der Eingang in das Reich, das ewige Reich unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus.

[58:18] Amen. Amen.