Wonach trachtest du? Teil 2

Wonach trachtest du? - Teil 2

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Prediger

Martin Manten

Datum
11. Juli 2021

Transkription

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[0:00] Wir werden heute im Text weiterfahren und den zweiten Teil der Predigt hören, die ich mit dem Titel überschrieben habe. Wonach trachtet dein Herz wirklich?

[0:17] Wonach trachtet dein Herz wirklich? Schlagt eure Bibeln auf. Wir lesen eingangs den Text aus Matthäus 6, 19 bis 24.

[0:31] Für heute 19 bis 24. Sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, wo Motte und Rast zerstören und wo Diebe einbrechen und stehlen.

[0:44] Sammelt euch aber Schätze im Himmel, wo weder Motte noch Rast zerstören und wo Diebe nicht einbrechen und nicht stehlen. Denn wo dein Schatz ist, da wird auch dein Herz sein.

[0:59] Die Lampe des Leibes ist das Auge. Wenn nun dein Auge einfältig ist, so wird dein ganzer Leib Licht sein. Wenn aber dein Auge böse ist, so wird dein ganzer Leib finster sein.

[1:12] Wenn nun das Licht, das in dir ist, Finsternis ist. Wie groß die Finsternis. Niemand kann zwei Herren dienen. Denn entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben.

[1:26] Oder er wird einem anhangen und den anderen verachten. Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

[1:38] Dieser Abschnitt in der Mitte von Kapitel 6 wird getrieben von Matthäus 6, 1.

[1:51] Matthäus 6, 1, dieser Vers. Und wir haben es mehrmals bereits festgehalten. Aber wir müssen uns immer wieder daran erinnern. Dieser Vers ist der Leitgedanke für alles, was in Kapitel 6 und 7 kommt.

[2:05] Und fordert uns auf, Acht zu geben. Auf zu passen. Worauf? Wir sind aufgefordert, Acht zu haben, wie wir unsere Gerechtigkeit leben.

[2:20] Und dann werden diverse Aspekte genannt. In welchen Bereichen? Oder wie es aussieht, Gerechtigkeit zu leben.

[2:30] Und zwar so, wie Gott es sich vorstellt. Es geht um Bereiche wie Geben, Anbetung, Verzichten, Sammeln, im Licht Wandeln, Dienst mit ungeteiltem Herzen, unnötige Sorgen.

[2:45] Und last but not least, in Matthäus 7, 13 bis 27 werden wir dann aufgefordert, die von Jesus genannten Prüfkriterien auf unser eigenes Leben anzuwenden.

[3:01] Zu sehen, okay, wo stehe ich in diesen Dingen tatsächlich? Und er zeigt auch auf, was die Konsequenzen sind, je nachdem, wie die Prüfung ausfällt.

[3:15] Und bevor wir in den Text einsteigen, Matthäus 6, 19 bis 24, ein ganz kurzer Rückblick. Und dann steigen wir da ein, wo wir am letzten Sonntag stehen geblieben sind, nämlich in der Mitte der Erklärung, was bedeutet Licht?

[3:32] Welche Rolle spielt das Licht? Doch bevor Jesus auf das Licht zu sprechen kommt, in Vers 22 und folgende, lesen wir in den Versen 19 bis 20 seine Anweisungen in Bezug auf Sammeln.

[3:49] Sammeln. Und die Hauptaussage und Absicht, ich denke, sie liegt auf der Hand. Man muss nicht viel dazu erklären.

[4:01] Die Absicht und die Aussage, sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, sondern sammelt euch Schätze im Himmel.

[4:13] Das ist die Stoßrichtung. Und dann liefert Jesus zwei Gründe. Zwei Gründe, warum wir die einen vermeintlichen Schätze getrost liegen lassen können und die anderen sammeln sollen.

[4:26] Grund Nummer eins. Die einen sind ewig, die anderen sind vergänglich. Die vergänglichen, die irdischen Schätze, sie sind nicht nur vergänglich, sie sind auch unsicher. Den soll man nicht nachjagen, die soll man nicht sammeln.

[4:40] Im Gegensatz dazu, himmlische Schätze sind ewige Natur. Gewiss, fest. Sie können weder kaputt gehen, noch werden sie gestohlen.

[4:50] Und das ist der erste Grund. Und sagt, naja, das hier hat wirklich Wert. Das hier, naja, hat temporären, vergänglichen Wert. Und dann zieht er den Schluss aus dieser ersten Begründung, und das ist eigentlich die Begründung schlechthin.

[5:10] Wo dein Schatz ist, da wird dein Herz sein. Denn, eingeleitet durch dieses Bindewort, das Begründung anführt, sagt, ist ganz einfach.

[5:22] Das, was du sammelst, das, was du aufhäufst, da ist auch dein Herz. Dafür schlägt es, daran hängt es. Und deshalb sagt er, sammelt euch nicht Schätze auf der Erde, sondern Schätze im Himmel.

[5:41] Das war der erste Punkt. Und dann haben wir letztes Mal begonnen, uns damit zu beschäftigen, was es bedeutet, im Licht zu wandeln. Welche Rolle Licht spielt.

[5:55] Und als erstes haben wir dort festgehalten, dass Gott uns in seinem Wort ein geistliches Nachtsichtgerät zur Verfügung stellt.

[6:07] Ein Nachtsichtgerät, das wir brauchen, weil wir in einer völlig finsteren Welt wohnen. Und das Einzige, was taugt, zu sehen und den Durchblick zu haben, ist Gottes Wort.

[6:20] Wir brauchen Hilfe von außen. Wir können uns nicht selber zurechtfinden. Wir können uns nicht sehend machen. Nein, wir brauchen Hilfe von außen.

[6:31] Und wir haben das verglichen mit physischer Blindheit oder Kurzsichtigkeit und geistlicher Blindheit oder Kurzsichtigkeit. Und Fakt ist, von Natur aus sind wir alle erstens blind.

[6:50] Völlig blind. Bis zu dem Moment, wo Gott uns rettet und uns die Augen öffnet. Wir sind alle blind. Keiner hat Vorteil. Kein Einziger.

[7:01] Wir haben das sehr eindrücklich gesehen anhand der Rettung von Paulus, wie sie in Apostelgeschichte 9 beschrieben wird. Wie Gott kommt und ihm Licht gibt und seine Augen öffnet.

[7:13] Und er endlich sieht, was es zu sehen gilt. Also, von Natur aus blind, bis Gott uns rettet, indem er uns die Augen öffnet. Aber wir sind von Natur aus auch alle kurzsichtig.

[7:26] Alle Erretteten sind mit einer Kurzsichtigkeit geschlagen. Und als solche sind wir auch als errettete Kinder Gottes genauso auf sein Wort angewiesen.

[7:40] damit wir jetzt in dieser finsteren Welt, wo es immer noch den Weg zu suchen und zu finden gilt, uns nicht verirren. Unser Leben nicht vergeuden.

[7:54] Damit das, was Jesus in Johannes 17, 17 betet, Realität wird, brauchen wir sein Licht und müssen in diesem Licht wandeln.

[8:08] In Johannes 17, 17 betet Jesus zum Vater, heilige sie in der Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit.

[8:21] Das ist das Anliegen. Wir sind nicht nur errettet, um errettet zu werden, sondern um als Errettete heilig zu leben. So wie es schon im Alten Testament heißt, wo Gott zum Volk spricht, ich bin heilig, deshalb sollt ihr heilig sein.

[8:36] Wie können wir heilig werden und in der Heiligung wachsen? Nur durch das Licht seines Wortes. Und so ist es grundsätzlich folgendermaßen, damit du, ich, damit wir als Kinder Gottes das Leben aus göttlicher Perspektive sehen und es auch lieb gewinnen.

[9:00] Weißt du, manchmal sehen wir die Dinge schon, also, nein, danke. Das ist nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Ich möchte lieber was anderes.

[9:14] Sehen bedeutet noch nicht gehorchen. Und so ist es unser Anliegen, das Leben aus göttlicher Perspektive zu erkennen, um den Weg dann aber auch zu gehen.

[9:28] und dazu brauchen wir Licht. Dazu brauchen wir Herzensaugen, die sehen. Und nochmal die Verse aus Psalm 36, Vers 10, wo der Psalmist schreibt, denn bei dir ist die Quelle des Lebens.

[9:47] Das ist die einzige Quelle, aus der Leben fließt. Und dann schreibt er weiter, in deinem Licht schauen wir das Licht.

[10:00] Wir brauchen sein Licht, damit wir das Licht, das in die Welt gekommen ist, Jesus, personifiziertes Wort und Wahrheit, überhaupt erkennen.

[10:11] Ist verrückt, oder? Wir brauchen Licht, um Licht zu erkennen. Und das in einer Welt, die völlig im Finsteren liegt, das zeigt auf, wie blind und verloren wir sind.

[10:21] und wie sehr wir auf Gottes Gnade und sein Wirken angewiesen sind. Und diese Tatsache, dass wir Licht, Erleuchtung brauchen, an unseren Herzensaugen, die möchte ich euch aufzeigen, anhand des Epheserbriefes, wo Paulus genau diese Sache aufgreift.

[10:46] Und es ist so wichtig, für uns zu verstehen, in unserem Leben, was es damit auf sich hat, wenn wir vorwärts kommen wollen.

[10:57] Nicht dauernd stolpern und straucheln und irgendwo in die Irre gehen und Umwege machen, die werden wir eh machen, aber die, die wir vermeiden können, weil das Licht da ist, die wollen wir vermeiden, oder nicht?

[11:14] Nun, im Epheserbrief, Kapitel 1, sehen wir ein Gebet des Paulus, wo es um diese Sache geht. Und im Epheser, Kapitel 4, ein Aufruf, unsere Verantwortung diesbezüglich wahrzunehmen.

[11:31] Wir werden die beiden vergleichen. Achtet auf den Unterschied. Achtet darauf, worum es Paulus hier geht und wie zentral die Rolle des Lichtes und der leuchtete Herzensaugen ist.

[11:43] In Epheser 1, die Verse 3 bis 14, naja, ein Satz im Griechischen und Paulus preist den Herrn, den Vater, den Sohn und den Geist für ihr Wirken in der Errettung und der Heiligung.

[11:59] Hier ist alles drin in 13 Versen, was ihr in einer tausendseitigen systematischen Theologie ausgeführt und erklärt bekommt. 13 Verse. Wahnsinn.

[12:10] Und Paulus merkt, so stelle ich mir das immer vor, am Ende von Vers 14 ist er wahrscheinlich kurz vorm Hyperventilieren. So, wow, so gewaltig ist Gott, so groß, so wahnsinnig, diese Errettung.

[12:26] Und er merkt, wow, okay, toll, wenn ich begeistert bin, aber eigentlich schreibe ich diesen Brief den Ephesern und die sollen ja lernen und profitieren von dem, was hier ist und wisst ihr, was er hier macht, ist etwas, woran wir uns immer wieder erinnern müssen.

[12:41] Die beste Lehre, die gesündeste Lehre, die es gibt, wird ihre Wirkung nicht entfalten ohne Gebet.

[12:54] Alles, was Paulus lehrt, wird nicht ankommen. Alles, was irgendjemand lehrt, wird nicht ankommen, ohne das, was Paulus hier macht. Vers 15, er hat seine Luft wieder.

[13:13] Weshalb auch ich, nachdem ich gehört habe von dem Glauben an den Herrn Jesus, der in euch ist, ihr seid gläubig, und von der Liebe, die ihr zu allen Heiligen habt, super, nicht aufhöre.

[13:27] Er sagt nicht, bei euch ist ja alles gut, ich kümmere mich um andere. Nein, dranbleiben. Er hört nicht auf. Womit hört er nicht auf? Für euch zu danken, euch erwähnend in meinen Gebeten.

[13:41] Und was betet er? Für Leute, die im Glauben sind, die Liebe praktizieren, folgendes betet er. Pass gut auf. Damit der Gott unseres, Herrn Jesus Christus, der Vater der Herrlichkeit, euch gebe erstens den Geist der Weisheit und Offenbarung in der Erkenntnis seiner selbst, dass wir ihn mehr und mehr erkennen.

[14:05] Zweitens, jetzt kommt's, das funktioniert nur, wenn Punkt 2 eintrifft. Damit ihr erleuchtet an den Augen eures Herzens.

[14:17] Hier habt ihr es wortwörtlich. Erleuchtet an den Augen eures Herzens. wisst. Wisst. Gewiss seid.

[14:28] Völlig überzeugt. Wovon? Welches die Hoffnung. Die Hoffnung seiner Berufung ist. Welches der Reichtum, der Herrlichkeit seines Erbes für die Heiligen ist.

[14:44] Und welches die überragende Größe seiner Kraft an uns, den Glaubenden ist. Meine lieben Freunde, diese Dinge, diese Hoffnung, diese Kraft, all das Gute, was er hier aufzählt, sehen wir nur, wenn unsere Herzensaugen erleuchtet sind.

[15:09] Sonst geht es komplett an uns vorbei. Nicht, weil es nicht da ist, sondern weil wir kurzsichtig sind. Verstehst du? Kurzsichtigkeit heißt, ich sehe, was hier ist. Und all das Gute ist vielleicht da, aber ich sehe es nicht, weil meine Herzensaugen nicht erleuchtet sind.

[15:27] Er betet dafür. Dieses Gebet können wir immer wieder beten. Er betet das ja für solche, die im Glauben sind und in der Liebe gefestigt.

[15:38] Dieses Gebet ist immer gut. Es ist immer gut, den Herrn mehr zu erkennen, unsere Hoffnung mehr zu ergreifen, um mehr zu verstehen, welches die Kraft ist, die in uns wirkt, denn es ist nicht unsere, sondern seine.

[15:55] Nun, er lehrt die Dinge, er betet dafür und im Kapitel 4 nimmt er die Epheser und uns in die Pflicht und es geht genau um das Gleiche. Während wir in Epheser 1 ein Gebet sehen, geht es in Epheser 4, 17 um unsere Verantwortung und dort schreibt er folgendes.

[16:15] Diesen uns sage und bezeuge ich im Herrn, dass ihr fortan nicht wandelt, wie die Nationen wandeln. Er sagt das einer Gemeinde.

[16:28] Eine Gemeinde wird gewarnt davor, so zu leben, als wäre sie gar keine. Und wir müssen diese Warnungen ernst nehmen. was zeichnet einen Wandel aus, wo man nicht erkennt, dass Gott da ist?

[16:50] Folgendes, sie wandeln in Eitelkeit, Nichtigkeit, Vergänglichkeit ihres Sinnes. Sie trachten nach den irbischen Dingen.

[17:01] Zweitens, sie sind nicht erleuchtet an den Herzensaugen, sondern verfinstert am Verstand. Sie sehen nichts.

[17:14] Und nochmal, Paulus sagt es der Gemeinde deren, denen er im Vers Kapitel 1 gesagt hat, ihr steht im Glauben, ihr steht in der Liebe.

[17:25] Er sagt, passt auf. passt auf, dass ihr nicht plötzlich Dinge sammelt und Dingen nachrennt, die nichtig sind.

[17:37] Verfinstert am Verstand, entfremdet den Leben Gottes. Das hat nichts damit zu tun, wie die Leben, die Gott berufen hat, deren Leben er neu gemacht hat.

[17:48] Warum? Wegen der Unwissenheit. Naja, kein Wort, kein Licht, keine Ahnung. Du, ich, niemand hat Licht für den Weg ohne Bibelkenntnis.

[18:06] Ist schlicht und einfach so. Das ist unser Licht. Vielleicht hast du die Taschenlampe, aber das sind die Batterien dazu. Sie nützt dir nichts ohne Batterien.

[18:19] Hier ist die Kraft. Das Wort Gottes hat Kraft, uns zu retten und uns zu heiligen. Und wir brauchen es. und wir brauchen es in unseren Herzen. Unwissenheit, die in ihnen ist, wegen der Verhärtung ihres Herzens.

[18:34] Naja, das Herz wird hart in der Finsternis. Das Licht macht es weich und empfindsam für Sünde und für die Bedürfnisse des Nächsten und die Dinge Gottes.

[18:48] Und das ist ein fortschreitender Prozess. Das passiert nicht von heute auf morgen. Wir verstehen nicht, wir werden verfinstert, wir werden unempfindsam und das Ganze gipfelt dann, Vers 19.

[19:00] Sie haben alle Empfindungen verloren, sich selbst der Ausschweifung hingeben und alle Unreinheit mit Gier ausüben. Worte an der Gemeinde.

[19:14] Das passiert, wenn unsere Herzensaugen nicht erleuchtet sind. Das passiert, wenn wir verfinstert am Verstand sind, weil Gottes Wort nicht in unsere Leben hinein leuchten kann.

[19:29] Und es ist unausweichlich. Die gleiche Gemeinde, von der lesen wir in den Sendschreiben wieder. Und wisst ihr was? Der Geist Gottes kommt und sagt, wenn du nicht Buße tust, und offensichtlich haben sie nicht Buße getan, denn es gibt die Gemeinde nicht mehr.

[19:50] Er sagt, ich nehme den Leuchter weg. Das sind ernste Dinge. Licht zu haben, bedeutet auch, im Licht zu wandeln.

[20:01] Und es muss in unsere Herzen, damit wir sehen und die richtigen Entscheidungen treffen. Es ist so, wie wir es in Lukas 6,54 lesen.

[20:12] Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz in seinem Herzen. Versteht ihr es? Wir sammeln Schätze, nicht um damit anzugeben, sondern damit unsere Herzen erfüllt sind, denn was passiert, wenn diese Schätze da drin sind?

[20:31] Der gute Mensch bringt aus dem guten Schatz seines Herzens das Gute hervor. Und der böse Mensch, die, die verfinstert sind, bringt aus dem bösen Schatz irdische Schätze, himmlische Schätze, ewige Schätze, vergängliche Schätze, er bringt aus dem bösen Schatz seines Herzens das Böse hervor, denn, gleiche Begründung, wie sie Jesus in der Bergpredigt gibt, wovon sein Herz voll ist, davon redet sein Mund.

[21:01] Das, was drin ist, kommt raus. Deshalb auch diese eindringliche Warnung oder Aufforderung, Ermutigung, wie immer ihr es verstehen wollt, in Sprüche 4,23, mehr als alles andere.

[21:19] Bevor du irgendeiner anderen Sache Aufmerksamkeit schenkst, behüte dein Herz. Man könnte auch übersetzen, habe Acht, wie Jesus es sagt.

[21:33] Achte auf dein Herz. Mehr als alles, was zu bewahren ist, denn, hier kommt wieder der Grund, von ihm aus sind die Ausgänger des Lebens.

[21:47] Hier drin wird entschieden, deine Taten sind nur die Frucht dessen, was in deinem Herzen wurzelt. Es geht nicht darum, Pflästerchen zu verteilen und Symptombekämpfung zu machen.

[22:00] Hier entscheidet sich alles. In deinem und meinem Herzen. Garbage in, garbage out. Fülle es mit Schrott, es kommt Schrott raus.

[22:13] Dazu musst du nicht an die Uni und sechs Jahre studieren. Gutes rein, Gutes raus, Licht. Dann strahlen wir.

[22:25] Dann wird Matthäus 5, 16 Realität. Lasst euer Licht leuchten. Das Licht ist nicht unseres. Sein Licht muss in uns sein, seine Wahrheit, sonst haben wir nichts zu leuchten.

[22:38] Versteht ihr? Und so stellt sich die Frage, womit füllst du dein Herz? Du entscheidest, was reinkommt.

[22:51] Niemand anders. Du entscheidest, was reinkommt. Und es ist so, das, was reinkommt, das, was dein Herz erleuchtet, das ist es auch, was deine Augen zum Leuchten bringt.

[23:08] Kennt ihr das? Jemand spricht über die Dinge, die ihm wertvoll und kostbar sind, und sein ganzes Gesicht leuchtet. Wow, das ist so gut. Und wir können es gar nicht verbergen und wir sollen es auch nicht.

[23:23] Sind es die irdischen, vergänglichen Dinge, die dein Gesicht leuchten und deine Augen strahlen lassen? Oder sind es die biblischen, ewigen Dinge?

[23:38] Sein Reich, sein Wille, sein Name, es ist so wichtig, dass wir uns darüber im Klaren sind, welche Kraft mit dem Licht verbunden ist, weil wir sind kraftlos.

[23:59] Es ist nicht in uns. Und welche Auswirkung dieses Licht, das Gott gibt, hat. Licht ist es, das Licht des Wortes Gottes, das Rettung bewirkt, Römer 1,16, denn ich schäme mich des Evangeliums Gottes nicht, denn es ist eine Kraft Gottes zur Errettung.

[24:23] Und es ist das gleiche Licht des Wortes, das die Erretteten in der Heiligung voranbringt, wie wir schon gesehen haben, Johannes 17,17, Heilige sie in der Wahrheit, dein Wort ist Wahrheit.

[24:34] Kraft und Auswirkungen liegen im Wort, im Wort Gottes. Und Kolosse 1,12,14 lesen wir folgendes.

[24:46] Danksagend, Paulus betet hier und sagt Gott Dank. Wofür dankt er ihm? Dem Vater, der uns fähig gemacht hat.

[24:58] Er, nicht ich, er hat dich fähig gemacht. Wozu? Zum Anteil am Erbe der Heiligen im Licht. Nicht in der Finsternis.

[25:12] Er hat uns fähig gemacht zum Anteil der Heiligen am Erbe im Licht. Er hat uns errettet aus der Gewalt der Finsternis.

[25:25] Dieses Bild ist überall. Es beginnt schon bei der Schöpfung. Nacht und Tag Finsternis und Licht. Und versetzt hat in das Reich des Sohnes seiner Liebe, indem wir die Erlösung haben, die Vergebung der Sünden.

[25:44] Und außerhalb von ihm gibt es keine Vergebung, keine Erlösung. Er hat uns versetzt in das Reich seines Sohnes, da wo Licht ist. Aus der Finsternis errettet, um Licht zu sein, aber auch um dann im Licht zu wandeln.

[26:02] Und das ist die Botschaft, wie Johannes im ersten Johannes sagt, die wir verkündigen. Das ist unsere, hey, kurze Erinnerung, das ist Nachhilfestunde oder Erinnerung, warum wir als Gemeinde Hoffnung und Licht heißen.

[26:17] Das ist nicht, um originell zu sein, sondern weil es absolut zentrale biblische Wahrheiten für uns sind und weil es das ist, wonach die Welt sich sehnt, auch wenn sie es nicht weiß.

[26:30] Und sie wird es nur wissen, wenn wir es ihnen bringen. Und das ist unsere Botschaft, sagt 1. Johannes 1, 5. Dies ist die Botschaft. Das ist sie. Was?

[26:41] Die Botschaft von Erlösung und Vergebung der Sünden, die wir von ihm gehört haben und euch verkünden und wir sollen sie genauso verkünden, dass Gott Licht ist und in ihm gar keine Finsternis ist.

[27:00] Und dann lesen wir weiter, es geht nicht nur darum, dass er Licht ist, sondern wenn er Licht ist und wir in das Reich seines Sohnes ins Licht versetzt wurden, dann gilt eben, was Johannes in den Versen 6 und 7 schreibt uns auch, dort sagt er, wenn wir sagen, wenn wir sagen, dass wir Gemeinschaft mit ihm haben, ein Wort, das wir gerne benutzen, richtig?

[27:28] Und wandeln in der Finsternis, so lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er in dem Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.

[27:55] Wow, das ist die Botschaft. Das ist die Botschaft, die auch wir verkündigen sollen und weil dem so ist, weil das die Botschaft ist, wollen und sollen wir im Licht wandeln.

[28:16] Epheser 5, 8 sagt, als Kinder des Lichts, wandelt im Licht, wandelt in ihm, erfreut euch nicht nur, dass es hell ist, wandelt, bewegt euch, marschiert, geht hinaus, verkündigt die Botschaft, von der Johannes hier schreibt.

[28:35] Und das tun wir, bis wir im ewigen Licht bei Gott angekommen sind. Davon schreibt die Offenbarung und ich möchte euch das auch vorlesen, weil das ist das Erbe, die Hoffnung, von der Paulus spricht.

[28:54] Das Erbe, das für uns bereit liegt. Und Petrus schreibt, dass es unantastbar ist, unverderblich, weil es bei Gott ist.

[29:06] Und Gott ist Licht und wo Licht ist, kann Sünde nicht existieren und deshalb ist das Erbe sicher bei ihm und es wartet auf uns. Und wir werden zu ihm gehen, um ihn zu sehen, um dort zu leben und um ihm dort zu dienen.

[29:26] Offenbarung 22, 1 bis 6. Und er zeigt mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Thron Gottes und des Lammes.

[29:40] In der Mitte ihrer Straße und des Stromes diesseits und jenseits war der Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt. Und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen und keinerlei Fluch wird mehr sein.

[29:56] Und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein. Hier ist die Rede vom neuen Jerusalem, von der neuen Stadt, vom Himmel auf Erden. Und seine Knechte werden ihm dienen und sie werden sein Angesicht sehen und sein Name wird an ihrer Stirn sein.

[30:16] Und jetzt hört gut zu, was zeichnet diesen Ort noch aus? Nacht wird nicht mehr sein und kein Bedürfnis nach einer Lampe und dem Licht der Sonne, denn der Herr Gott selbst wird über ihnen leuchten.

[30:35] Dann sind wir in seinem Licht und wir brauchen kein anderes Licht in irgendeiner Form mehr. Er ist alles, was wir brauchen. Er ist alles, was wir brauchen.

[30:48] Und er sprach zu mir, diese Worte, das, was ich euch gerade vorgelesen habe, sind gewiss und wahrhaftig. Und der Herr, der Gott, der Geister, der Propheten hat seinen Engel gesandt, um seinen Knechten zu zeigen, was bald geschehen muss.

[31:08] Und siehe, ich komme bald, glückselig. Glückselig werden die Worte der Weissagung dieses Buches bewahrt, festhält und nicht mehr loslässt.

[31:24] Ja, diese Dinge sind gewiss und wahrhaftig. Sie kommen. Aber jetzt und hier, weil wir sind ja noch nicht da, das ist unsere Hoffnung, das ist unser Erbe, das auf uns wartet.

[31:38] Aber jetzt und hier gilt, was im Psalm 119, 18 steht. Alle, die irgendwann mal EWTC gemacht haben und einen Ordner gekriegt haben, sollten wissen, was im Psalm 119, 18 steht.

[31:50] Und wir haben das nicht draufgetan, einfach um den Ordner zu fizieren oder hübsch aussehen zu lassen oder damit etwas Biblisches drauf ist, sondern weil wir zutiefst davon überzeugt sind. Wie Paulus, bei allem Lernen und Lehren, brauchen wir dieses Gebet, was in Kurzform das gleiche ist, was Paulus in Epheser 1, 17 betet.

[32:11] Wie lautet es? Herr, öffne mir die Augen, damit ich sehe die Wunder in deinem Gesetz.

[32:23] Wenn er uns die Augen nicht aufmacht, ihr könnt die Bibel vorwärts, rückwärts, hoch, runter, in zehn Sprachen lesen, wenn Gott dir und mir nicht die Augen öffnet, werden wir nichts sehen.

[32:37] Das enthebt uns nicht der Verantwortung zu lesen und zu forschen, aber wir tun es in Abhängigkeit von ihm und bitten ihn, öffne mir die Augen, lass mich sehen, was meine physischen Augen nie im Stande sind zu sehen.

[32:59] Öffne mir die Herzens Augen. Ich habe hier noch ein paar erhellende Worte von Paulus.

[33:11] Sie kommen aus dem Philippabrief und sie sollen dir helfen zu erkennen, wie es in deinem Herzen Licht werden kann. Wie es hell wird, wie dir die Augen geöffnet.

[33:25] Das sind Augen Öffner, das sind Dinge, die helfen. In Philippa 4, ab Vers 4, freut euch im Herrn, nicht in der Welt, nicht in eurem Erfolg, nicht in den Dingen, die so laufen, wie ihr sie euch vorstellt, in ihm, in dem, was er ist und was er getan hat und tun wird.

[33:48] Freut euch im Herrn. Erinnert euch daran, wer er ist und was er tut. Freut euch im Herrn alle Zeit.

[34:00] Wiederum will ich sagen, freut euch, lasst eure milde kund werden. Eure Milde, eure Barmherzigkeit, eure Anteilnahme, allen Menschen, allen, nicht nur den Sympathischen.

[34:18] Wir waren dem Herrn nicht besonders sympathisch, er ist nicht milde und barmherzig gegen uns gewesen, aus diesem Grund. Vers 6, seid um nichts besorgt.

[34:35] Was für eine Zusage. Seid um nichts besorgt. Was soll man stattdessen tun? Anstatt dass wir uns von Sorgen auffressen lassen und die Dinge in unserem Kopf kreisen lassen, bis eine Spirale daraus entsteht, die uns in die Tiefe zieht, da wo es dunkel ist.

[35:01] In allem lasst euch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kund werden und der Friede Gottes und nicht das sorgenerfüllte Herz, der allen Verstand übersteigt.

[35:16] Ja, es ist, kennt ihr das? Äußerlich, menschlich gesehen, gibt es keinen Anlass, Frieden, Ruhe und Freude zu empfinden, aber in ihm immer.

[35:31] Und man kann es nicht erklären. Etwas, was dein und mein Verstand übersteigt, können wir nicht erklären, müssen wir auch nicht. Aber ich hoffe, dass du es kennst und erfährst.

[35:42] das ist die Folge, wenn wir die Dinge beherzigen ab Vers 4. Und er wird eure Herzen und euren Sinn bewahren in Christus Jesus.

[36:00] Im übrigen, Brüder, alles, was war, alles, was würdig, alles, was gerecht, alles, was rein, alles, was lieblich, alles, was wohllaubt, wenn es irgendeine Tugend, wenn irgendein Lob gibt, dies erwägt.

[36:13] Und wir müssen schauen, worüber wir nachdenken. Beschäftigst du dich mit Dingen, die, das ist mittlerweile schwierig, wahr sind. Was ist denn noch wahr?

[36:26] Was ist wirklich wahr? Nun, hier bist du immer auf der sicheren Seite. Hier ist alles wahr. Von A bis Z. Das sind die, ihr wisst ja, Evangelium heißt gute Nachricht.

[36:39] Es gibt eine Menge andere Nachrichten. Das hier ist immer gute Nachricht. Immer. Das sind die besten News, die es gibt. Wahr, würdig, gerecht, rein, lieblich, wohllautend, tugendhaft.

[36:56] Denk über diese Dinge nach. Und last but not least, das ist so der Abschluss. Vers 9.

[37:07] Was ihr gelernt, empfangen, gehört und gesehen habt. Ziemlich gute Lernerfahrungen hier.

[37:20] Gelernt, empfangen, gehört, gesehen. Just do it. Der Slogan von Mike ist fantastisch.

[37:32] Just do it. Mach's. Gott. Anstatt dass wir unsere Herzen vor allen anderen ausschütten.

[37:44] Lasst uns mit unseren Sorgen zu dem gehen, von dem es in 1. Petrus 5 heißt. So demütigt euch nur unter die mächtige Hand Gottes und werft all eure Sorgen auf ihn, denn er ist besorgt für euch.

[38:02] Lasst uns vielmehr zu ihm gehen. Oh ja, ich weiß, es braucht Disziplin. Jammern ist einfacher als beten. Lasst es uns lernen.

[38:16] Lasst es uns lernen. And let's just do it. Und das führt uns zum nächsten Punkt. Entscheidungen just do it heißt, na ja, du kannst eine Menge Dinge machen, das machst du.

[38:31] Und genau darum geht es Jesus in den folgenden Versen Matthäus 6 Vers 24.

[38:43] Hier sagt er, okay, Leute, ihr müsst euch entscheiden. Ihr müsst euch entscheiden. Und in Matthäus 6, 24 verdeutlicht Jesus das, was er gerade anhand der Augen illustriert hat.

[38:58] Das ist die Fortführung. Okay, jetzt seht ihr, und wenn ihr seht, dann entscheidet euch richtig. Ihr müsst eine Entscheidung treffen, und er ermutigt sie dazu, eine Entscheidung zu treffen, von ganzem Herzen.

[39:12] Von ganzem Herzen. Aber um die Entscheidung zu treffen, brauchen wir Licht. Das ist der Zusammenhang.

[39:25] Ohne das Licht können wir oft nicht unterscheiden. Aber wenn wir das Licht haben, können wir und sollen wir uns entscheiden.

[39:36] und ja, es ist eine alte Binsen Weisheit, aber nichtsdestotrotz eine Weisheit, dass niemand auf zwei Hochzeiten tanzen kann.

[39:50] Richtig? Geht nicht. Niemand kann für zwei Fußballteams spielen. Heute Abend entweder spielst du für Italien oder für England. Beides, du kannst nicht die erste Hauptzeit für Italien und die zweite für England spielen.

[40:04] Vergiss es, geht nicht. Oder wie wir so schön, wie sagen wir das bei uns in der Schweiz, die gleich Binsen Wahrheit, wie sagt man es bei uns? Pfeufer und Zweckli?

[40:18] Früher haben Pfeufer runtergekommen. Wenn Zweckli willst, musst den Pfeufer zahlen. Du kannst nicht den Pfeufer behalten. Von da kommt es. Das sind die guten alten Pfeufer zu beheben.

[40:31] Aber anyway, es geht nicht. Und Jesus schlussfolgt niemand. Wisst ihr, was niemand bedeutet?

[40:46] Sehr gut. Ich will nur sicherstellen, dass wir alle das Gleiche verstehen. Niemand kann zwei Herren dienen.

[40:57] Die Begründung, alles, was Jesus sagt, begründet er. Und eigentlich soll das bei uns machen. Ah ja, völlig logisch.

[41:11] Der Zwanziger, der Zwanziger ist ein Keier. Was ist die Begründung? Entweder wird er den einen hassen und den anderen lieben. Oder wird den einen anhangen und den anderen verachten.

[41:25] So ist es. braucht nicht wirklich eine Erklärung. Und wir wissen, dass es so ist. Summa summa er könnt nicht Gott dienen und dem Mammon.

[41:46] No way. Unmöglich. Geht nicht. Das heißt, wir müssen uns immer wieder.

[41:57] Immer wieder. Jeden Tag. Mehrmals. Oft. Entscheiden. Im Lichte Gottes. Den Weg nicht nur zu erkennen, sondern uns auch entscheiden, ihn zu gehen.

[42:15] Und folgende Frage, ausgehend von der Begründung, die Jesus hier liefert, ist die Frage, die wir uns im Kern stellen müssen. Wen oder was liebst du? Wen oder was liebst du?

[42:31] Wer oder was bestimmt dein Leben? Was bestimmt dein Leben? Was mit all dem, was Gott dir gegeben hat, was immer es sein mag, Lebensjahre, Zeit, Kraft, Energie, Güter, was machst du damit?

[42:46] Was bestimmt dein Leben? Das ist das, was Jesus hier ausführt und ein paar Bereiche nennt, die wir schon betrachtet haben und einige, die noch kommen, in Bezug auf geben, verzichten, sammeln, trachten.

[42:59] Wen betest du an? Darum geht es im Kern. Weil das, was du liebst, das betest du auch an. Vielleicht erinnert ihr euch noch, als ihr frisch verliebt wart.

[43:10] In euer Schatz. Oh ja, einige gleich. Oh ja, ich bin immer noch verliebt. hoffentlich. Aber was sagt man oft? Eigentlich der Mann zur Frau, wie nennt er sie oft?

[43:25] Die, die er liebt. Ich weiß, ein bisschen altmodisch, aber es passt. Wisst ihr noch, wie man sagen könnte? Sonst ist ein Gratis-Rat für euch, wie ihr eure Frau erfreuen könnt.

[43:36] Kommt. Wie nennt man sie? Schätzli? Ja, aber die, die an, oh meine Ahnung gebetete. Und dann in diesen sehr romantischen alten Filmen knien sie sich noch hin, als würden sie sie tatsächlich, naja, das kommt nicht von ungefähr.

[43:53] Anbeten. Das, was wir lieben, beten wir an. Ist ganz einfach. was betest du an? Das, was du anbetest, ist das, was du liebst.

[44:09] Jesus sagt, du musst dich entscheiden. Und im Kern geht es ganz einfach um Folgendes. Auf Englisch sagt man Singleness of Mind. Singleness of Mind. Auf Deutsch ein ungeteiltes Herz.

[44:23] Und genau davon spricht 1. Chronik 16, 9, einer meiner absoluten Lieblingsversen. Ja, gut so. Die Augen des Herrn durchlaufen die ganze Erde.

[44:36] Sie schauen überall. Die Augen des Herrn durchlaufen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

[44:52] Er erweist sich mächtig. und die einzige Voraussetzung, die einzige Voraussetzung, dass seine Macht in deinem und meinem Leben zur Entfaltung kommt, was ist sie?

[45:11] Hier ist mein Herz und ich gebe es dir allein. Das ist alles. In einem Buch, das die Prediger beim EBTC lesen müssen, es ist so klein, aber so powerful, wirklich, es heißt Kraft durch Gebet.

[45:36] Das ist super peinlich, mein Lieblingsversen, ich zitiere ihn falsch, aber ich bin froh und dankbar, aufmerksame Zuhörer zu haben, okay? Zweite Chronik, habe ich doch gesagt, oder?

[45:47] Nein, Zweite Chronik 16, Vers 9, zurück zum Zitat, na, super, wenn ich was falsch sage, erwarte ich von euch, dass ihr mich korrigiert, wenn nötig, direkt in der Predigt und sonst nach der Predigt, okay?

[46:05] Ihr müsst entscheiden, was wann angebracht ist. Ich meine das ernst, okay? Das Zitat, hört zu, nehmt es als ermutig, Entscheidung.

[46:21] Es ist nur eine Entscheidung entfernt. Gott braucht oder sucht nicht große Talente, große Bildung oder große Prediger, sondern geheiligte Männer mit großem Glauben, großer Liebe und Treue.

[46:42] das ist alles. Weil jemand, der ihn liebt und ihm glaubt und vertraut und treu ist, an dem wird er sich mächtigerweise.

[46:54] Und eins kann ich dir sagen, wir haben keine Ahnung, was Gott durch solche Leute wirkt. Sie mögen völlig unscheinbar sein, weil die Kraft ist, weil die Kraft ist nicht in uns, sondern in ihm.

[47:06] Und er sucht, das ist alles, was er sucht, auf der ganzen Erde, Menschen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.

[47:18] Und vielleicht ist es dir auch schon durch den Sinn gegangen, das ist nichts anderes, als den Herrn lieben und deinen Nächsten von ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzer Kraft, mit all deinem Verstand.

[47:29] Es geht einmal mehr um das größte Gebot. Nun, wie kann ich erkennen, für was ich mich entschieden habe, was bei mir gerade läuft?

[47:41] Ganz einfach, dein Handeln offenbart es. Dein Handeln offenbart es, worum es dir wirklich geht. Geht es dir darum, seinen Namen zu heiligen und alles zu tun, ihn nicht zu beschmutzen?

[47:57] Geht es dir darum, sein Reich zu bauen und nicht dein eigenes Paradies auf Erden aufzurichten? Kann ich wirklich sagen, dein Wille geschehe.

[48:14] Dein Wille. Du sagst es, ich mache es. Du entscheidest. Eigentlich ist meine Entscheidung seine Entscheidung. Meine Entscheidung ist seine Entscheidung.

[48:31] Und seine Entscheidungen sind immer gut und immer richtig. Nun, zum Abschluss will ich euch noch ein ermutigendes Beispiel eines Mannes geben, der diese Worte nie gehört hat.

[48:45] Nie. weil er viel früher gelebt hat. Aber trotzdem danach gelebt hat. Du sagst, wie geht das? Nun, ganz einfach.

[48:56] Es ist möglich, weil Gott ein ewiger Gott ist. Sein Wesen unveränderlich. Er ist derselbe gestern, heute und in aller Ewigkeit.

[49:07] und weil es sich bei Jesu lehre um eine zeitlose Wahrheit handelt. Worum geht es im Prima? Was ist das große Thema der Bergpredigt hier?

[49:18] Genau, das Reich Gottes. Sehr gut. Sehr gut.

[49:29] Ich wusste, dass ihr das wisst. Das ist das Thema, um das es geht. Wie ist der König? Wie kommt man rein? Was zeichnet die aus, die drin sind?

[49:41] Es geht um das Reich Gottes und das Reich Gottes ist eine, ich würde behaupten, Top 3. in den Top 3 der großen und ewigen Ratschlüsse Gottes und Esra, das ist der Mann, von dem ich rede, wusste um das Reich Gottes.

[49:59] Er wusste darum, weil er seinen Gott kannte. Er kannte Gott und er liebte Gott und deshalb trachtet er nach ewigen Dingen und sammelt sich Schätze im Himmel.

[50:14] Esra 7, 10 ist die Stelle und gleich vorweg, man ist oft versucht, drei Punkte zu sehen, aber es sind vier und der vierte ist der erste und der erste ist der alles entscheidende.

[50:27] Man überliest ihn schnell. Esra 7, Vers 10, denn Esra hatte sein Herz darauf gerichtet.

[50:39] Er richtet sein Herz und er trachtet nach diesen Dingen. Er entscheidet sich, die richtigen Dinge zu jagen und zu sammeln und das ist das alles Entscheidende.

[50:54] Das ist nicht eine Kopfsache, das ist nicht irgendeine akademische Abhandlung. Sein Herz, alles was er ist, denken, fühlen, wollen, entscheiden mit allem was er hat. Er richtet sich worauf aus.

[51:06] Naja, jetzt kommen die anderen drei Punkte, die sind offensichtlich, aber das ist das Entscheidende. Denn ohne das sind die anderen drei hinfällig. Das Gesetz, das Wort Gottes zu erforschen.

[51:23] Nun, Forscher sind keine Sonntagsspaziergänger. Erforschen riecht ein bisschen nach Schweiß und Blut und Entbehrung. Wenn du forscht, investierst du alles, weil du hoffst, eine große Entdeckung zu machen.

[51:37] Das sind Forscher. Das ist das Bild. Ist nicht so, ah, hat das, nein, das gibt, nein, er erforscht es.

[51:49] In den Worten von Joshua 1,8, er singt über dieses Wort nach, Tag und Nacht. Warum? Weil die Verheißung ist, denn dann wirst du gelingen haben auf all deinen Wegen, wenn du es erforscht und tust.

[52:05] Genau das gleiche sehen wir hier, das ist nämlich der zweite Punkt. Er hat sein Herz darauf gerichtet, das Gesetz des Herrn zu erforschen und es zu tun. Just do it.

[52:19] Just do it. Und dann, wenn du es verstanden hast, wenn es in deinem eigenen Leben Wirkung zeigt, dann kommt der dritte Punkt und es zu lehren.

[52:33] Oh, eins kann ich euch garantieren, wer sein Herz darauf richtet, das Wort zu erforschen, um es zu tun und zu lehren, der sammelt Schätze im Himmel, aber garantiert.

[52:47] Garantiert. Denn, wie Paulus es in Römer 14, 17 bis 18 ganz kurz auf den Punkt bringt, worum geht es im Reich Gottes? Naja, das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken.

[53:03] Essen und Trinken steht für alles Alltägliche, Vergängliche, Irdische. Es geht nicht um Essen und Trinken per se. Es ist ein Überbegriff. Essen und Trinken sind die täglichen Dinge, die gut sind, aber vergänglich.

[53:16] Und er sagt, darum geht es nicht im Reich Gottes. Sondern, worum geht es? Naja, wen verwundert es? Gerechtigkeit. Gerechtigkeit.

[53:29] Was sagt Jesus in Matthäus 6, 1? Habt acht, wie ihr eure Gerechtigkeit lebt. Darum geht es im Reich Gottes. Gerechtigkeit, Friede, Freude im Heiligen Geist.

[53:43] Er öffnet uns die Augen, damit wir erkennen, wo in echter Gerechtigkeit Friede und Freude zu suchen und zu finden sind. Er ist es.

[53:56] Das sind ewige Dinge. Das sind Schätze im Himmel. Und dann schreibt der Vers 18, denn, wer in diesem dem Christus dient, in Gerechtigkeit, Frieden und Freude, ist Gott wohlgefällig und bei den Menschen bewährt.

[54:16] Möchtest du Gott wohlgefällig und bei den Menschen bewährt sein? Ich auch. hier haben wir die Anleitung. Lass uns beten. Herr, wir wollen dir wohlgefällig dienen und wir wollen bewährt sein bei den Menschen, nicht damit sie uns loben, sondern dass wir ihnen keinen Anlass geben, über deinen Namen zu lästern.

[54:45] und Herr, wir lieben dich und dein Wort und das Licht, das in dir und dem Wort ist und uns Kraft gibt.

[54:56] Und so wollen wir lernen, Herr, Hilfe uns zu geben, wie du dich hingegeben hast. Wir wollen lernen, den Geist und Wahrheit anzubieten, zu verzichten, den wahren Schätzen nachjagen und im Licht zu wandeln, wie wir es gerade gesehen haben.

[55:20] Dazu brauchen wir geöffnete Herzensaugen, Unterscheidungsvermögen, damit wir die richtige Entscheidung treffen, deinen Willen erkennen und ihm aus Liebe gehorchen, Herr, Hilfe uns dabei.

[55:40] Wir wollen unser Licht leuchten lassen, wie du es sagst. Wir wollen Salz und Licht sein in dieser Welt.

[55:52] Und du sagst, ihr seid das Salz, ihr seid das Licht. Und so bitten wir, Herr, lass, lass uns unser Licht leuchten lassen, welches dein Licht ist, damit die Menschen die guten Werke sehen, damit unser Vater im Himmel verherrlicht wird.

[56:14] Herr, wir danken dir für dein Wort, wir danken für das Licht, wir danken dir für deine Güte und Gnade und Geduld mit uns und lass uns als Kinder des Lichts, wie wir es heute auch gehört haben, wirklich in diesem Licht wandeln und danach trachten.

[56:31] Amen. Amen. Amen. Amen. Amen.

[56:44] Amen.