Haben & Geben: Was hat dies mit Gottvertrauen zu tun?

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Prediger

Stephan Humbert

Datum
16. März 2025
Zeit
12:00

Transkription

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[0:00] Guten Morgen auch von meiner Seite. In Indien, da gibt es viele heilige Kühe.

[0:12] Das sind heilig gesprochene Tiere, welche weder angetastet noch irgendwie auf die Seite verrutscht oder gerüttelt werden dürfen.

[0:25] Diese bewegen sich dann durch die Gesellschaft und die Gesellschaft passt sich jeweils diesen heiligen Kühen an. In unserer Zeit und auch speziell in der Schweiz, hier gibt es solche heiligen Kühe.

[0:46] Und eine davon ist das Liebegeld. Wer wie viel hatte, wurde zumindest bis ins Jahr 2017 durch das Bankgeheimnis in der Schweiz bestens gehütet.

[1:05] Das Kalb-Bankgeheimnis, das befindet sich schon auf dem Opferstock. Doch auch in der Gemeinde gibt es solche heilige Kühe.

[1:21] Nicht, dass diese formell angebetet werden, doch eher, dass selten darüber gesprochen wird. So nach dem Motto, ich lasse dich in Ruhe und du lässt mich in Ruhe.

[1:37] Oder wann hattest du das letzte Mal dich mit Geld haben bzw. Geld geben in der Gemeinde auseinandergesetzt?

[1:53] Wann hattest du das letzte Mal ein Gespräch mit einem Nächsten und gefragt, wie gehst du mit diesem Thema anhand der Schrift um? Die Gemeinde Hoffnung und Licht, wir feiern dieses Jahr schon das zehnjährige Bestehen.

[2:14] Ich hatte weder eine Predigt gehört, noch, was wahrscheinlich eher meine Verantwortung wäre, eine darüber gehalten. Jeder Christ bekommt von Gott Gaben.

[2:29] Das sind einerseits geistliche Gaben, um einander zu dienen, aber auch materielle Gaben, um einander zu dienen. Gott wird unseren Dienst hier auf der Erde anhand von dem beurteilen, wie treu wir seine Gaben verwaltet haben, die geistlichen, wie auch die materiellen.

[2:56] Damit wir alle gute Verwalter sein können und unser Geld richtig investieren, möchten wir uns heute mit diesem Thema Geld beschäftigen.

[3:09] Insofern möchte ich dieses Eis brechen bzw. diese unberührte heilige Kuh vom Geld opfern und mit euch zusammen verschiedenste Textpassagen lesen, die Prinzipien daraus erkennen, welche Gott seinem Volk gegeben hat.

[3:30] Es soll nicht ein Thema sein, über welches nicht gesprochen wird. Lernen wir gemeinsam, uns verändern zu lassen, um wieder einander zu helfen.

[3:44] Ja, da ist noch eine grosse Wegstrecke für uns als Gemeinde vor uns, aber die guten Neuigkeiten sind, es ist noch nicht zu spät.

[3:57] Das Thema passt auch wunderbar in die Situation dieser Gemeinde. Zwei Wochen zur Erinnerung, Mitgliederversammlung. Wir informieren nicht nur über die Gemeindegründung, sondern es geht auch um finanzielle Themen.

[4:12] Die Gemeindegründung steht auch in den Startlöchern. Eine gemeindegründende Gemeinde, wie es unsere Identität ist, kann nicht von der Hand ins Mund leben, in den Mund leben.

[4:29] Es braucht Planung für die aussendende Gemeinde, da plötzlich einen Teil der Spenden wegbricht, wie auch für die neue Gemeinde, da hier eine grosse Last auf wenigen Schultern verteilt wird.

[4:46] In dem Mass, wie jeder Einzelne von uns treu mit dem ihm anvertrauten Geld umgeht, werden wir als Gemeinde gemeinsam vorwärts gehen und uns treu in Gottes Reich investieren und bewähren und so für Gott brauchbar sein.

[5:04] Und da bin ich absolut zuversichtlich und ich habe keine Zweifel. Lasst uns mit der Predigt beginnen. Ich habe die Thema mit dem Übertitel überschrieben.

[5:16] Haben und geben. Was hat dies mit Gottvertrauen zu tun? Zuvor möchte ich noch einige Erwartungen richtig setzen.

[5:30] Es ist schlichtweg unmöglich, innerhalb einer Predigt durch den ganzen Ratschluss Gottes durchzugehen und alles über dieses Thema weiterzugeben.

[5:42] Auch weiter möchte ich im Voraus klarstellen, dass weder Armsein eine Tugend noch Reichtum eine Sünde ist. Die Gretchenfrage ist jedoch, was fordert Gott von dir und mir in der aktuellen Situation?

[6:03] Da wir viele Textstellen anschauen werden, werde ich dies ausnahmsweise an die Wand projizieren. Ebenfalls die Gliederung, damit ihr in all den Bibelstellen nicht die Orientierung verpasst, wo wir uns genau befinden.

[6:18] doch das soll euch nicht davon abhalten, in Gottes Wort selbst nachzulesen. Der grobe Ablauf des heutigen Morgens wird sein, zuerst möchten wir schauen, wie die Abgaben und die Spenden im Alten Testament, was wir da finden, was sind die Prinzipien dort, dann dasselbe im Neuen Testament und dann möchten wir auch übergehen und anschauen, investieren, damit Gottes Reich wachsen kann.

[6:52] Bevor ich beginne, möchte ich noch beten. Vater im Himmel, ich danke dir vielmals für dein Wort. Du hast in deinem Wort sehr viel über Besitz, über Geld, über Vermögen, über Gaben, welche du uns gegeben hast, über Verwalterschaft gesprochen und heute Morgen möchten wir lernen, anhand von deinen Prinzipien, was es für mein Leben, für unser Leben bedeutet.

[7:21] Öffne uns die Augen, damit wir erkennen, dass du ein guter Gott bist und dass du viel gibst und dass du ein treuer, guter Gott bist, der uns treu versorgt.

[7:34] Und so lerne uns anhand von diesen Prinzipien, auch mit dem, was du uns anvertraut hast, gut umzugehen, treue verwaltet zu sein, damit du geehrt wirst.

[7:45] Amen. Im Alten Testament ist ersichtlich, dass Gott die zwölf Stämme folgendermassen eingeteilt hat.

[8:01] Elf Stämme, die erhielten Land und mussten dieses bewirtschaften. Der zwölfte Stamm, das war der Stamm Levi, der erhielt kein Land, sondern sie waren ausgesondert für den geistlichen Dienst.

[8:22] Sie standen zwischen dem Volk und Gott und dienten in der Stiftshütte beziehungsweise im Tempel. Die anderen elf Stämme mussten jedoch die Leviten unterstützen, damit diese wiederum ihren Dienst vollbringen konnten.

[8:40] Gott selbst sorgte für sein Volk. Er versorgte sie mit Essen, mit Trinken, er gab ihnen Land und er sorgte für Wachstum und für Ernte.

[8:53] Er wollte jedoch, dass das Volk selbst von den erhaltenen Gaben wiederum für die anderen sorgt, welche auf Unterstützung angewiesen waren.

[9:07] Entsprechend lehrte Gott das Volk füreinander Sorge zu tragen. Zuerst möchten wir uns anschauen, welche Quantität, also die Menge, wie das geregelt wurde, und danach, welche Qualitätsansprüche Gott von diesen Gaben erwartete.

[9:29] Die quantitative Menge. In Israel lesen wir von drei verschiedenen Abgaben, welche das Volk zu errichten hatte.

[9:44] Das erste war die Abgabe für den Lebensunterhalt der Priester und der Leviten. Und das lesen wir im 4.

[9:55] Mose 18, 21, und da steht, und siehe, so habe ich den Söhnen Levis alle Zehnten in Israel zum Erbteil gegeben für ihren Dienst, den sie tun, den Dienst an der Stiftshütte.

[10:14] Denn den Zehnten der Kinder Israels, den sie dem Herrn als Hebeopfer entrichten, habe ich den Leviten als Erbteil gegeben. Darum habe ich zu ihnen gesagt, dass sie kein Erbteil unter den Kindern Israel besitzen sollen.

[10:31] Da steht im 4. Mose 18, 24. Die Leviten erhielten allen Zehnten des restlichen Volkes mit der Bestimmung, dass sie in der Stiftshütte dienen konnten.

[10:48] Das Volk musste lernen, dass Gott ihnen gibt, damit sie wiederum weitergeben konnten. 10% von all dem, was sie erhielten. Der Dienst der Leviten und der Priester konnte nur geschehen, wenn das Volk sie unterstützte.

[11:09] Die zweite Abgabe betraf die geistlichen Feste. Im 5. Mose 14, 23 steht, Und du sollst essen vor dem Herrn, deinem Gott, an dem Ort, den er erwählen wird.

[11:25] Und um seinen Namen dort wohnen zu lassen, den Zehnten deines Korns, deines Moss, deines Öls und die Erstgeborenen von deinen Rindern und Schafen. Mit dem Ziel, damit du lernst, den Herrn, deinen Gott, alle Zeit zu fürchten.

[11:42] Gott zeigte den Israeliten, dass sie einen weiteren zehnten Teil für die geistlichen Feste abgeben sollten. Sie sollten dort von diesen Speisen essen und dabei lernen, Gott alle Zeit zu fürchten.

[11:58] Gott forderte seinen Anteil ein, um dieser Eliten Gottesfurcht zu lernen. Entweder sie vertrauten auf die gute Ernte, auf die grossen Vorräte oder sie gaben genau diese ab, um Gott das Vertrauen zu erweisen, dass er für sie täglich sorgen wird.

[12:24] Dann gab es einen weiteren, einen dritten Teil von diesen Zehnten, den sie abgaben, und zwar die Unterstützung der Weisen, der Witwen und der Armen.

[12:39] Und da lesen wir im 5. Mose 14, 28-29 nach dem Verlauf von drei Jahren, also eine jeweils dreijährige Abgabe, sollst du den ganzen Zehnten deines Ertrags von jenem Jahr aussondern und es in deinen Toren lassen.

[13:00] Da soll dann der Levit kommen, weil er weder Teil noch Erbe mit dir hat, und der Fremdling und die Weise und die Witwe, die in deinen Toren sind.

[13:11] Und sie sollen essen und sich sättigen, damit dich, der Herr, dein Gott segne in allen Werken deiner Hände, die du tust. Eine weitere Passage, 5.

[13:26] Mose 15, Vers 7 und 8, da steht, wenn aber ein Armer bei dir ist, irgendeiner deiner Brüder, in einem deiner Tore, in deinem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt, so sollst du dein Verhärten, noch deine Hand vor deinem armen Bruder verschliessen, sondern du sollst ihm deine Hand weit auftun und ihm reichlich leihen, so viel er nötig hat.

[13:59] Dann verheisst Gott im darauffolgenden Vers, sondern du sollst ihm willig geben und dein Herz soll nicht verdrisslich sein, wenn du ihm gibst, denn dafür wird der Herr, dein Gott, dich segnen, in all deinem Tun, in allem, was du unternimmst.

[14:21] Anhand dieser Verse sehen wir die folgenden Prinzipien. Der zehnte Teil, der soll systematisch für die auf die Seite gelegt werden, um die geistliche Leitung wie auch die Bedürftigen zu unterstützen.

[14:37] Dann weiter lesen wir vom Prinzip, dass wenn Not da ist, dann soll wiederum freiwillig unterstützt werden. Das Herz soll rein sein, ohne böse Gedanken.

[14:51] Und auch da, wenn die Israeliten Gott gehorchten, durften sie auf Gottes Segen vertrauen, Gott lässt die Seinen niemals lumpen.

[15:04] Wenn wir die unterschiedlichen Zehnten in den unregelmässig definierten Zeitabständen zusammenzählen, dann können wir davon ausgehen, dass diese Eliten irgendwo zwischen 20 und 30 Prozent ihres Einkommens wiederum abgaben.

[15:22] Diese Abgabe war einerseits erforderlich, damit der Stamm Levi geistlich den anderen Stämmen dienen konnte und andererseits um die Not der Leidenden zu mildern.

[15:36] In beiden Fällen wurde ihnen von Gott verheissen, dass er sie für ihren Gehorsam segnen wird.

[15:50] Möchten wir anschauen, welche Ansprüche Gott auf die Qualität des Gebens, welchen Anspruch er darauf setzt.

[16:03] Also Gott geht es nicht nur um die Menge, welche er definiert. Gott ist ein heiliger Gott. Er ist abgesondert von uns Menschen, haben wir auch heute Morgen in der Gebetsrunde gehört.

[16:24] Ein Prediger an der Hirtenkonferenz, der hat es so illustriert. Oftmals wird leider in unserem Leben Gott als die Nummer Eins dargestellt.

[16:37] Doch Gott, der ist nicht auf unserer Liste und kann die Nummer Eins sein. Er ist auf einer total anderen Liste. Er ist heilig, er ist abgesondert, er ist Gott, er ist kein Mensch, dass wir ihn auf dieselbe Liste nehmen können.

[16:55] Gott ist Gott. Er ist hoch erhaben und er ist heilig. Und darum sollen wir ihm auch mit Ehrfurcht dienen und nicht nur unsere Habe einfach ihm vor die Füße werfen.

[17:18] Was hat dies mit Spenden zu tun? Da möchten wir Malachi lesen. Malachi 1, die Verse 6 bis 8.

[17:30] Da steht, ein Sohn soll seinen Vater ehren und ein Knecht seinen Herrn. Bin ich nun Vater?

[17:42] Wo ist meine Ehre? Bin ich Herr? Wo ist die Furcht vor mir? Spricht der Herr der Herrscheren zu euch Priestern, die ihr meinen Namen verächtlich macht.

[17:56] Aber ihr fragt, womit haben wir deinen Namen verächtlich gemacht? Damit, dass ihr auf meinem Altar verunreinigtes Brot darbringt.

[18:09] Aber ihr fragt, womit haben wir dich verunreinigt? Damit, dass ihr sagt, der Tisch des Herrn ist verachtenswert. Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer darbringt, ist das nichts Böses?

[18:24] Und wenn ihr ein lahmes oder ein krankes darbringt, ist das auch nichts Böses? Bringt es doch deinem Stadthalter. Wird er Wohlgefallen an dir haben oder dich freundlich beachten?

[18:41] Spricht der Herr der Herrscheren? Die Priester und somit das Volk fürchteten Gott nicht mehr. Sie ehrten ihn nicht mehr.

[18:53] Doch der Gottesdienst läuft einfach weiter. Sie brachten im Tempel Opfer dar. Doch die fehlende Gottesfurcht zeigte sich daran, dass sie eher Recyclingopfer darbrachten als Gott Wohlgefällige.

[19:10] Sie brachten zu Gott die Opfer, welche sie sonst nicht zu gebrauchen waren. Verunreinigtes Brot, Blinde, Lahme, kranke Tiere ehren diese Opfer Gott.

[19:27] Gott fragt das Volk, hätte euer Stadthalter an diesen Gaben Freude oder würde es er akzeptieren? Das Volk wollte wohl ihre Abgaben liefern, aber nicht in einer gottwürdigen Qualität.

[19:44] Ihre Recyclingprodukte zeigten, dass sie definitiv keine Ehrfurcht vor ihrem! Opfer Doch welche weiteren Prinzipien finden wir in der Schrift in Bezug auf die Qualität der Opfer?

[19:59] Sprüche 3,9 fasst die Qualität folgendermassen zusammen. Ehre den Herrn mit deinem Besitz und mit den Erstlingen all deines Einkommens.

[20:14] Wenn Einkommen da ist, dann soll der erste Teil von all dem Herrn gehören. Erstlinge bedeutet einerseits den zeitlich ersten Teil davon, der Ernte, aber auch die erste Wahl der Produkte bzw.

[20:35] die Erstgeburt selbst. Stellt euch die Situation damals vor, es gab keine Kühlräume, um die Produkte den Winter durch frisch zu halten.

[20:50] Nach langer und eintöniger Ernährung den Winter durch gab es dann die ersten Früchte im Frühling, Frühsommer. Doch sobald die ersten reif waren, gehörten diese Gott und nicht dem eigenen Gaumen.

[21:07] Dasselbe auch für die Erstgeburt. Gott endlich neues Leben entstand und ein Lamm oder ein anderes Tier geboren wurde, dann gehörte es dem Herrn.

[21:19] Gott die Ehre zu geben, beinhaltet das Abgeben vom ersten und vom besten Teil von all dem, was wir bekommen.

[21:31] Wenn wir diese Texte lesen, dann fällt uns immer wieder auf, dass der zehnte Teil nicht eine freiwillige Abgabe war. Das ist schwer zu schlucken.

[21:46] Und das wollen wir im nächsten Punkt anschauen. Es ist ein Eigentum Gottes. Gott ist der Eigentümer von allem.

[21:57] Ihm gehört alles Sichtbare und Unsichtbare. Auch das, was er seinem Volk gibt, gehört immer noch ihm. Es wird dem Volk nur anvertraut.

[22:11] Wenn Gott gibt, dann darf er es auch definieren, wie das Volk mit den Erhaltenen Gaben umgehen soll. Entsprechend macht er auch einen Anspruch darauf geltend.

[22:26] Im 3. Mose 27, 30, da lesen wir, alle Zehnten des Landes, sowohl von der Saat des Landes, als auch von den Früchten der Bäume gehören dem Herrn.

[22:39] Sie sind dem Herrn heilig. Der Zehnte gehört dem Herrn, der Zehnte in der Menge, wie auch in der Qualität, ist Gott heilig.

[22:52] Wir gehen wieder zurück zum Aleachi. In den Augen der Israeliten lief der Tempeldienst ja ohne Beanstandung. Sie dachten, alles ist in Ordnung. Doch Gott warte das Volk durch den Propheten Malachi, dass da gar nichts in Ordnung ist.

[23:10] Neben vielen anderen Punkten zeigte der Prophet anhand der Opfer auf, dass da zwischen ihnen und Gott etwas ganz arg schief läuft.

[23:23] Das sind die Recycling Opfer, die haben wir vorher schon erkannt. Aber auch die Menge der Opfer stimmte nicht. Denn sie geben Gott nicht das, was ihm gehört.

[23:38] Achtet auf die drastischen Worte, welche Malachi hier schreibt. Darf ein Malachi 3 Vers 8 bis 10 Darf ein Mensch Gott berauben, wie ihr mich beraubt?

[23:53] Aber ihr fragt, worum haben wir dich beraubt? In den Zehnten und in den Abgaben. Mit dem Fluch seid ihr verflucht worden, denn ihr habt mich beraubt, ihr das ganze Volk.

[24:07] Bringt den Zehnten ganz in das Vorratshaus, damit Speise in meinem Haus sei. Und prüft mich doch dadurch, spricht der Herr der Herrscher, ob ich euch nicht die Fenster des Himmels öffne und euch Segen in überreiche Fülle herabschütten werde.

[24:24] Wenn Gott etwas gehört und es ihm vorenthalten wird, seinen Anteil beraubt. Gott möchte für sein Volk sorgen, er will aber ihr Vertrauen haben.

[24:42] Die menschliche Logik heisst, ich behalte alles zurück, um reich zu werden. Und so strampelt sich der grösste Teil der Welt ab, um möglichst viel Kohle auf die Seite zu scheffeln.

[24:56] Doch werden diese Menschen auch satt? Genügt irgendwann der angehäufte Reichtum? Wird die Sucht nach mehr irgendwann gesättigt?

[25:08] Nein, und sie strampeln immer weiter. Doch Gottes Logik ist da ganz anders. Gott gibt weiter, denn er wird für dich sorgen und dich sättigen.

[25:24] Lesen wir Sprüche 11, 24 bis 25. Dieses Prinzip. Einer teilt aus und wird doch reicher.

[25:35] Ein anderer spart mehr als recht ist und wird nur ärmer. Eine segnende Seele wird reichlich gesättigt und wer anderen zu trinken gibt, wird selbst erquickt.

[25:50] Der, welcher weitergibt, wird reichlich gesättigt und erfreut. Eine gesättigte Seele, eine Seele, welche in Gott Ruhe findet und Zufriedenheit erhält.

[26:04] Nur Gott kann deine und meine Seele sättigen und uns Ruhe geben. Der Weg dahin bedarf dein und mein Vertrauen in ihn.

[26:19] Wie du ihm vertraust, zeigt sich unter anderem auch im Umgang mit deinem Geld und deinem Besitz. Jetzt können wir uns noch die Frage stellen, wer sollte dann alles diesen Zehnten im Alten Testament abgeben?

[26:38] Alle im Volk oder doch nur gewisse? Als König Hiskia an die Macht kam, war der geistliche Zustand des Volkes am Boden.

[26:52] Götzendienst und ein verwahrloster Tempel war der Gradmesser ihrer Beziehung zu Gott. Unter dem König Hiskia fand dann eine Erweckung statt und zwar bereits schon am ersten Tag.

[27:07] Als Hiskia am ersten Tag eingesetzt wurde im Königtum. Da räumte er das ganze Land auf und führte Israel wieder zu ihrem wahren Gott zurück.

[27:21] In dieser Begebenheit sehen wir, dass der König selbst als Vorbild vorausgeht, seinen Teil bei den Abgaben, wie es Gottes Wort vorgeschrieben hatte, auch beisteuert und so zu einem nachahmenswerten Vorbild wurde.

[27:38] Das lesen wir in 2. Chronik 31 Vers 3 bis 5 Da steht, auch gab der König einen Teil seiner Habe für die Brandopfer, für die Brandopfer am Morgen und am Abend und für die Brandopfer an den Sabbaten und Neumonden und Festen, wie es im Gesetz des Herrn vorgeschrieben ist.

[28:02] Und er gebot dem Volk, das in Jerusalem wohnte, den Priestern und den Leviten, den ihnen gebührenden Anteil zu geben, damit sie am Gesetz des Herrn festhalten könnten.

[28:16] Als nun dieser Befehl bekannt wurde, gaben die Kinder Israels viele Erstlingsgaben von Korn, Moos, Öl, Honig und allem Ertrag des Feldes und brachten die Zehnten von allem in Menge herbei.

[28:30] ! Der König wie auch das Volk brachten ihre Abgaben dar. Doch wie sieht es mit der geistlichen Leitung aus?

[28:43] Wäre doch nachvollziehbar, dass sie schon auf ihr Land verzichtet hatten und so Gott mit ihrem ganzen Leben dienten, dass sie dann die Spenden voll einsacken konnten und für sich verwenden durften.

[29:00] Doch weit gefehlt. Im 4. Mose 18, Vers 26 bis 29 lesen wir von diesem Prinzip. Rede auch zu den Leviten und sage ihnen, wenn ihr von den Kindern Israels den Zehnten nehmt, den ich euch von ihnen als Erbteil gegeben habe, so sollt ihr davon dem Herrn ein Hebeopfer abheben, den Zehnten vom Zehnten.

[29:25] Dieses euer Hebeopfer soll euch angerechnet werden, wie Korn von der Tenne und Most aus der Kälte. So sollt auch ihr dem Herrn ein Hebeopfer geben, von all euren Zehnten, die ihr von den Kindern Israels nehmt, und sollt davon dem Priester Aaron ein Hebeopfer für den Herrn geben.

[29:46] Von allem, was euch gegeben wird, sollt ihr dem Herrn ein Hebeopfer abgeben, von allem Besten den Geheiligten Teil.

[29:58] Wenn wir jetzt noch weiter forschen, dann lesen wir selbst bei den Patriarchen wie Abraham und Jakob im ersten Mose davon, dass sie den Zehnten Teil abgegeben haben.

[30:11] Doch warum ist das so? Warum sollen die geistlichen Leiter und die grossen Gottesmänner ebenfalls weitergeben? Das Prinzip ist genau dasselbe wie bei allen anderen.

[30:28] Gott gehört alles. Er ist der Geber und die, welche etwas erhalten, sind die Verwalter. Weitergeben ist eine Vertrauenssache.

[30:40] Gott sorgt für die Seinen und entsprechend sollen die Seinen wiederum für die anderen sorgen. Jetzt haben wir den Zehnten angeschaut.

[30:51] Jetzt möchten wir auf die freiwilligen Spenden gehen. Doch der Zehnte war keine düstere Pflichtübung. Gott gab ihm Überfluss. Entsprechend sollen sie auch grosszügig weitergeben.

[31:07] Und dafür gab es die freiwilligen Spenden. Dieses Prinzip von Gottes treuem Versorgen und dem grosszügigen Spenden sehen wir auch beim Auszug aus Ägypten.

[31:18] Gott beschenkte das Sklavenvolk beim Verlassen aus Ägypten mit vielen wertvollen Gegenständen der ägyptischen Sklavenhalter.

[31:33] 2. Mose 12 35 bis 36 Und die Kinder Israels handelten nach dem Wort Mose und forderten von den Ägyptern silberne und goldene Geräte und Kleider.

[31:45] Dazu gab der Herr dem Volk bei den Ägyptern Gunst, dass sie ihr Begehren erfüllten und so beraubten sie Ägypten. Die reich beschenkten Israeliten gaben wiederum freiwillig und grosszügig für den Herrn, als der Bedarf für die Errichtung der Stiftshütte da war.

[32:09] 2. Mose 25 Vers 1 bis 3 Und der Herr redete zu Mose und sprach, sage den Kindern Israel, dass sie mir freiwillige Gaben bringen und von jedem, den sein Herz dazu treibt, sollt ihr die freiwillige Gabe für mich annehmen.

[32:27] Das sind aber die Gaben, die ihr von ihnen nehmen sollt. Gold, Silber, Erz. Da kamen alle weisen Männer, die an allem Werk des Heiligtums arbeiteten, jeder von seiner Arbeit, die sie machten.

[32:42] Und sie redeten mit Mose und sprachen, das Volk bringt zu viel, mehr als zum Werk dieses Dienstes notwendig ist, das der Herr auszuführen geboten hat.

[32:57] Gott ist souverän. Er sorgt vorab für sein Volk. Es ist genügend da. Als die Israeliten ihren Teil für die Stiftshütte beitragen durften, da war ihr Herz bereitwillig und sie gaben freiwillig im Überfluss.

[33:19] Zusammenfassend können wir im Alten Testament erkennen, dass das Volk einerseits qualitative aber auch quantitative Abgaben zu liefern hatte.

[33:32] Gott forderte diese Abgaben von jedem einzelnen des Volkes ein, damit die Leviten dem Volk dienen konnten. Hinzu sollten sie freiwillig grosszügig!

[33:46] Gegenüber den Bedürftigen sein! Über das alles dürfen sie je nach Herzenswunsch noch für spezifische Projekte spenden! In all dem versprach Gott seinem Volk, dass er für sie sorgen und sie segnen wird!

[34:05] Doch wie verhält es sich im Neuen Testament? Gibt es da die gleichen Prinzipien oder ist da alles anders? Zuerst möchten wir uns mit dem!

[34:20] Zehnten beschäftigen und was Jesus über den Zehnten sagt Jesus der spricht zu der Volksmenge und seinen Jüngern und prangert die Schriftgelehrten und die Pharisäer an ist also ein Streitgespräch denn die Taten der Pharisäer die waren so laut dass die Worte nicht gehört werden konnten ihre Werke entsprachen nicht dem was sie sagten und so sagt Jesus zu seinen Zuhörern in Matthäus 23 alles nun was sie euch sagen das spricht dazu der Volksmenge das ihr halten sollt das haltet und tut aber nach ihren Werken tut nicht denn sie sagen es wohl tun es aber nicht und daraufhin richtet Jesus acht scharfe Weherufe gegenüber die Schriftgelehrten und die

[35:20] Pharisäer im restlichen Kapitel und prangert ihre Heuchelei an und in diesem Zusammenhang kommt nun die Stelle welche Jesus über den Zehnten spricht Matthäus 23 Vers 23 und 24 da steht Wehe euch ihr Schriftgelehrten und Pharisäer ihr Heuchler dass ihr die Minze und den Anis und den Kümmel verzehntet und das Wichtigere im Gesetz vernachlässigt nämlich das Recht und das Erbarmen und den Glauben dieses sollte man tun und jenes nicht lassen ihr blinden blinde Führer die ihr die Mücke aussiebt das Kamel aber verschluckt den Verseren war es sehr wichtig dass sie ein gutes Ansehen beim Volk hatten entsprechend war das Spenden des

[36:21] Zehnten bis ins kleinste kleinste Detail eine wunderbare Möglichkeit ihr Ansehen beim Volk zur Schau zu stellen doch sie waren Heuchler es ging ihnen um ihre eigene Ehre denn die weit wichtigeren Prinzipien die vernachlässigten sie total dem nächsten Recht üben ihnen erbarmen zeigen und im Glauben zu handeln das war nicht auf ihrer Themenliste und so gerät das Ganze total aus dem Gleichgewicht sie sieben die kleinen Mücken aus und verschlucken das Kamel gleichzeitig doch aufgepasst nur weil die Pharisäer das Gleichgewicht verloren hatten soll keines der beiden Prinzipien vernachlässigt werden dieses sollte man tun und jenes nicht lassen dieses ist bezogen auf den

[37:30] Zehnten und jenes auf das Recht das Erbarmen und den Glauben insofern bestätigt Jesus das grundsätzliche Prinzip vom Zehnten nun können wir uns fragen braucht es jeweils ein Herzensanliegen um etwas in Gottes Reich beizutragen wie auch im Alten Testament sehen wir im Neuen Testament dass die finanzielle Unterstützung nicht nur auf warmen Herzen und guten Gefühlen basiert sondern dass es auch ein Schuldner Prinzip gibt dies sehen wir zum Beispiel anhand der ersten Gemeinden die Evangeliums verkündigung die startete damals in Jerusalem die gute Nachricht verbreitete sich immer weiter aus so wurden in Mazedonien und Achaia Gemeinden gegründet diese Gemeinden waren finanziell besser aufgestellt als die aussendenden Gemeinde in Jerusalem

[38:30] Paulus erinnert jetzt nun diese neuen Gemeinden nicht daran dass sie doch ein Dankes Briefchen oder ein Gott soll's euch vergeben schreiben sollen weiter zu geben doch wie sieht es mit der

[41:20] Menge aus gibt uns da das neue Testament auch eine Hilfe wie viel das wir weitergeben sollen wie im alten Testament hat jeder der ein Einkommen oder ein Besitz hat eine Verantwortung wie er damit umgeht dieses Prinzip wiederholt Jesus im Lukas 21 die Verse 1 bis 4 anhand einer Beobachtung im Tempel als er aber aufblickte da spricht Jesus sah er wie die Reichen ihre Gaben in den Opferkasten legten er sah aber auch eine arme Witwe die legte dort zwei Schärflein ein und er sprach wahrlich ich sage euch diese arme Witwe hat mehr eingelegt als alle denn diese alle haben von ihrem Überfluss zu den

[42:21] Opfergaben für Gott beigetragen sie aber hat aus ihrer Armut heraus alles eingelegt was sie zum Lebensunterhalt besaß und so ist diese arme Witwe welche weit über ihre Möglichkeiten gespendet hatte das Vorbild für die Reichen welche aus ihrem Überfluss die Gaben in den Opferstock gelegt haben wie im Alten Testament gibt es auch im Neuen Testament nicht nur einen Teil welcher Gott von jedem Einzelnen fordert damit die Gemeinde überhaupt funktionieren kann nein auch im Neuen Testament gibt es genauso einen freiwilligen Teil Spenden welche jeder nach seinen Möglichkeiten selbst beitragen kann wie er möchte das lesen wir im 2.

[43:16] Korinther 9 Verse 5 bis 9 da geht es wiederum darum dass eine Gemeinde eine andere unterstützen soll und so schreibt Paulus darum habe ich es für nötig gehalten die Brüder zu ermahnen zu euch vorauszureisen um diese vorher angekündigte Segensgabe rechtzeitig zuzubereiten damit sie bereit ist so dass sie eine Segensgabe ist und nicht eine Gabe des Geizes das aber bedenkt wer kerklich sät der wird auch kerklich ernten wer im Segen sät der wird auch im Segen ernten jeder wie er es sich im Herzen vornehmen nicht widerwillig oder gezwungen denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb Gott aber ist mächtig euch jede

[44:17] Gnade im Überfluss zu spenden so dass ihr in allem alle Zeit alle Genüge habt über euch seid zu jedem guten Werk!

[44:28] Genauso wie im Alten Testament gibt es im Neuen Testament diesen Freiwilligen Teil so wie er es sich im Herzen vornimmt ist fast wortwörtlich der gleiche Wortlaut wie im 2.

[44:43] Mose 25 2 welche wir schon gelesen haben es geht nicht um Zwang oder entgegen dem eigenen Willen es soll mit Freude gegeben werden denn einen solchen Geber hat Gott lieb doch es gibt auch weitere Prinzipien welche wir aus dieser Schriftstelle heraus entnehmen können das geben das muss geplant sein das geben wurde von Paulus angekündigt wenn die Ausgaben einfach so während der Woche dahin rennen dann ist es keine Überraschung wenn am Schluss von der Woche oder vom Monat dann nichts mehr für Gottes Reich übrig bleibt hast du dir schon mal den umgekehrten Prozess überlegt dir zum Beispiel ein Spendeziel zu setzen und die anderen Ausgaben anhand von dem zu planen beim

[45:47] Essen Wohnungseinrichtung Hobby Kleider ihr wisst selber kann viel gespart werden wenn es nicht das neueste das teuerste oder das beste sein muss hast du schon mal an das teilen mit anderen gedacht muss jeder alles immer selbst besitzen wir werden nicht sterben wenn wir auf das eine oder auf das andere verzichten wie planst du und wie zeigt sich dies im Verhältnis zwischen deinem Einkommen und deinen Einlagen in den Investment Fonds Gottes wir sehen auch in dieser Bibelstelle dass es ein Prinzip gibt von Säen und vom Ernten wer sät der wird zu seiner Zeit auch entsprechend ernten wenig angesät heisst auch wenig Ernte Umgekehrt wer im Segen sät wird auch im

[46:50] Segen ernten und Gott sorgt und wie im Vers 8 verspricht Gott dass er sorgen wird damit wir alle Zeit Genüge haben und überreich sind zu jedem guten Werk unlogisch aber wahr wer fröhlich gibt wird selbst genug haben auch das auch dieses Prinzip hatten wir schon in den Sprüchen gelesen wir haben nun erkannt dass das neue Testament diese Prinzipien gleich aufgebaut sind wie im alten Testament es gibt einen Betrag welcher Gott von jedem Einzelnen fordert im alten Testament waren es die verschiedenen Zehnten und den freiwilligen Teil nach der Freigiebigkeit des Einzelnen im Neuen Testament sehen wir wie Jesus einerseits den Zehnten bestätigt andererseits!

[47:46] wie eine Schuldigkeit zwischen den Empfängern von geistlichen Segnungen gegenüber den Sendern besteht und sie entsprechend die Sender finanziell unterstützen müssen andererseits sehen wir aber auch dass er im Neuen Testament das grosszügige freiwillige Spenden nach dem Herzen weiterhin gepflegt wird Lass mich nun erklären warum dass wir zum Schluss kommen dass die 10% Spende eher eine schwache Krücke wie eine solide Messlatte ist Wenn du das Prinzip des zehnten Spenden eins zu eins anwenden würdest dann müsstest du nämlich 20-30% Spenden das war die Summe die die Israeliten effektiv abgegeben haben Israel hatte damals jedoch keine

[48:51] Staatssteuer das heisst alle Ausgaben des Staates waren hier inklusive wie auch das Pflegen der Kranken der Invaliden der Alten der Armen welche wir heute teilweise wir steuern zahlen du kannst dich aber auch fragen ob die 10% Krücke auf dein Brutto auf dein Netto Einkommen oder doch eher auf das steuerlich angegebene Einkommen dann angewendet werden muss wenn du dir diese Frage stellst dann habe ich eine andere Frage an dich welche du dir stellen kannst möchtest du den Segen lieber brutto netto oder nach dem steuerlichen Einkommen erhalten bei der 10% Krücke kannst du auch schnell in eine

[49:53] Gesetzlichkeit verfallen du könntest versucht sein deinen Pflicht Anteil einfach zu geben damit du dann mit deinen restlichen 90% einfach tun und lassen kannst was du schon immer wolltest kannst du dich fragen ist das dann ein treuer Verwalter welcher alles einfach verprasst du könntest aber auch versucht sein dir durch das Abgeben des rechtmäßigen Teils dir eine Gerechtigkeit zu erkaufen vergiss es Simon der Zauberer in Apostelgeschichte 8 scheiterte schon daran darum ist wichtig zu erkennen was Gott uns durch das Spenden lehren möchte zudem dürfen wir auch auf den

[50:55] Lohn schauen welcher er uns verheisst und so kommen wir zum letzten Punkt investiere damit Gottes Reich wachsen kann wie wir gesehen haben prüft Gott dich durch dein!

[51:15] ob du ihm vertraust regelmässiges geben ist von jedem seinen Verhältnissen entsprechend notwendig damit die Gemeinde wiederum ihrer Verantwortung nachkommen kann und die Lehrer und den Gemeindebetrieb entsprechend bezahlen kann damit wiederum das Reich Gottes wachsen kann zum Beispiel durch neue Gemeinden der grösste Teil deines Gebens soll dort investiert werden wo andere dir geistlich und praktisch dienen und spende nicht anhand von dem Gießkannen Gießkannen!

[51:54] Gießkannen! Gießkannen! Erwarte zu wissen was mit deiner Investition gemacht wird und wie viel an diesem Ort dann auch effektiv ankommt denn denke daran sogar Paulus war seinen Geldgebern rechenschaftspflichtig Matthäus 6 19 bis 24 zeigt auf dass dort wo dein Schatz ist dass dort auch dein Herz sein wird das Ziel soll nicht sein dass du hier auf Erden Schätze sammelst hast du oft mal Angst dass dir jemand etwas klaut dass du Geld am Aktienmarkt verlierst dein Haus an Wert verlierst oder dein Auto verrostet oder deine Kleidung durch

[52:55] Motten zerfressen wird dann investiere oder beziehungsweise tausche es in eine himmlische Währung um denn dort gibt es keine Liebe keine Motten und kein Rust durch dein Geben fokussierst du deine Gesinnung deines Herzens in die richtige Richtung vielleicht sind es aber auch die Sorgen um das Leben welche dich abhalten in Gottes Reich zu investieren!

[53:30] Ebenfalls! In Matthäus 6 antwortet Jesus auf diesen Einwand mit dem Versprechen Matthäus 6 Vers 33 Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit so wird euch dies alles hinzugefügt werden wenn du um Gottes Agenda bemüht bist dann wird

[54:33] Gott auch für dich sorgen und dies auf eine viel bessere Art und Weise als du dir das jemals auf deine Art und Weise vorstellen hättest können wisst ihr was das Beste am Ganzen ist Gott gehört alles er vertraut dir Dinge an und wenn du damit richtig umgehst dann erhältst du am Schluss sogar noch Lohn und Petrus stellte genau diese Rendite Frage seinem Meister in Matthäus 19 Vers 27 bis 29 und da antwortete Petrus und sprach zu ihm siehe wir haben alles verlassen und sind dir nachgefolgt was wird uns dafür zuteil Jesus aber sprach zu ihnen wahrlich ich sage euch ihr die mir nachgefolgt seid werdet in der

[55:38] Wiedergeburt wenn der Sohn des Menschen auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen wird auch auf zwölf Thronen sitzen und die zwölf Stämme Israels richten zurück zurückgelassen oder verzichtet hast wird neben dem ewigen Leben alles sogar hundertfältig wieder zurück erhalten wenn das keine Investition ist wir haben anhand von den verschiedenen Textstellen im

[56:38] Alten Testament wie auch im Neuen Testament die Prinzipien für das regelmässige Geben wie auch für das freiwillige Spenden angeschaut und gelernt einiges davon hast du wohl gewusst anderes dazugelernt wie viel dass du in Gottes Reich investierst hat schlussendlich mit deinem Vertrauen in Gott zu tun glaubst du wirklich dass Gott glaubwürdig allmächtig ist und sein Versprechen hält um dich zu versorgen ich hoffe dass du erkannt hast dass Gott glaubwürdig ist und dass er die Macht hat und darum vertraue ihm auch in den

[57:40] Geld Fragen! Wir neigen uns noch zum Gebet Vater im Himmel du bist ein heiliger Gott du bist nicht ein erhabenes Geschöpf jemand aus unseren Reihen der einfach der Erste ist sondern du bist Gott du bist heilig du existierst seit Ewigkeit und wirst in alle Ewigkeit existieren alles was wir sehen und nicht sehen hast du erschaffen alles gehört dir und du hast auch uns erschaffen und es hat dir gefallen uns Menschen verschiedenstlich zu erschaffen du hast uns unterschiedliche Gaben gegeben mit welchen wir einander dienen können du hast uns aber auch unterschiedlich anvertraut

[58:48] Vater im Himmel bitte hilf uns dass wir deinen Prinzipien vertrauen damit wir das was wir von dir erhalten haben in dein Reich investieren dürfen dass wir schlussendlich einen Beitrag leisten dürfen dass dein Reich gebaut wird einerseits hängt es nicht von unserem Einzelnen ab denn du wirst dein Reich bauen du bist souverän und du bist allmächtig das zu tun aber dennoch möchtest du dass wir teilhaben an diesem Projekt dass wir investieren damit wir uns einbringen und so möchten wir als ganze Gemeinde mit unseren geistlichen Fähigkeiten mit unseren natürlichen

[59:48] Gaben aber auch mit den Finanzen dazu beitragen dass dein Wort weitergegeben wird dass dein Reich wachsen mag dass Menschen zur Rettung kommen und dass Menschen lernen dich zu ehren und dein Wort wiederum weiterzugeben damit dein Reich immer mehr weiter wächst bitte hilfst du uns dass wir gerade in diesem in der Schweiz sehr befindlichem Thema unseren Hand von deinen Prinzipien ausrichten dass wir nicht für den nächsten schauen sondern für uns selbst dass wir aber einander ermutigen und Vorbilder sind und so miteinander diesen Weg gemeinsam vorwärts gehen dürfen herzlichen Dank dass du uns auch vergibst dort wo wir keine guten

[60:49] Verwalter waren und das sind wir alle oftmals in vieler Weise Art und Weise vor dir schuldig geworden danke bist du ein gnädiger Gott und vergibst du uns so möchten wir lernen dir treu zu sein Amen