[0:00] Wir haben gerade gehört, sind wir von Freunden verlassen? Und heute haben wir es mit jemand anderem zu tun. Er war nicht verlassen von Freunden, er hat selber Gott verlassen.
[0:13] Er wisst, von wem ich rede. Aber auch da ist das Gebet nötig. Nur war er nicht so gewillt zu beten, bis Gott ihn schließlich dazu brachte.
[0:25] Wir wollen noch beten, bevor wir beginnen. Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns heute wieder durch Lieder und durch dein Wort begegnest.
[0:37] Wir danken dir, dass du uns nicht alleine lässt, wenn wir von dir wegrennen. Dass du uns zurückholst. Wir danken dir, dass du das in ganz verschiedenen Arten machst.
[0:50] Du hast verschiedene Mittel, du hast verschiedene Wege. Und für jeden von uns hast du die richtigen Mittel. Wir danken dir, dass du uns in deiner Gnade nicht laufen lässt. Sondern uns zu dir zurückholst.
[1:02] Ich bitte dich, Herr, dass wir heute Morgen das verstehen dürfen. Und dass du hilfst, dass dein Geist wirken kann unter uns. Amen. Was ist denn die Folge, wenn Menschen von Gott wegrennen?
[1:20] So wie Jonah. Was, wenn sie fliehen von Gott? So wie wir es letzte Woche von Andi gehört haben. Wenn sie sich nicht mehr um Gott kümmern, um das, was er sagt.
[1:33] Was ist die Folge davon? Wir haben gesehen, dass es mit ihnen hinab geht. Immer tiefer, immer tiefer hinab.
[1:44] Und man sieht das an Nationen, die Gott verlassen. Wenn sie sich von Gott entfernen, geht es hinab mit ihnen. Man sieht es an Gemeinden, die sich vom Wort Gottes entfernen. Da geht es hinab.
[1:57] Man sieht es auch an einzelnen Personen. Es geht hinab. Und Jonah ist so eine Person. Obwohl er ein alttestamentlicher Gläubiger ist, hat er sich doch von Gott entfernt.
[2:13] Und ist immer weiter hinabgesunken. Und zwar bis er beinahe tot ist. Und das ist die Folge, wenn man Gott verlässt.
[2:24] Das ist schwerwiegend. Es ist tödlich. Gott verlassen ist tödlich. Auch der Prophet Jeremiah hat davon gesprochen. Jeremiah 2, 12 bis 13.
[2:37] Sagt er, in Gottes Namen redet er und sagt, entsetzt euch darüber, ihr Himmel. Und schaudert, erstarrt sehr. Erkennt ihr, was Gott hier sagt zu seinem Volk?
[3:05] Was passiert, wenn man die Quelle des Lebens verlässt? Es ist dasselbe, wie wenn man in einer Wüste die einzige lebensspendende Quelle hinter sich lässt und versucht, aus dreckigen Tümpeln zu trinken, wo nur Cholera und Typhus und solches Zeug ist.
[3:23] Und anstelle von frischem Wasser trinkt man Dreck. Und am Ende haben wir gehört, zerborstene, geborstene Zisternen, die nicht einmal das Wasser halten können, das sie enthalten.
[3:41] Nicht einmal das Dreckwasser könnt ihr am Schluss noch trinken, wenn man Gott verlässt. Sodass man am Ende verdurstet und stirbt.
[3:53] Und auf diesem Weg ist jeder von uns seit der Geburt. Es gibt nur eine Rettung davon. Und das ist sich umwenden.
[4:03] Zurück zu der Quelle. Zum lebendigen Wasser zu gehen. Zu der Quelle des lebendigen Wassers. Und das ist Gott selbst. Jonah, er anerkennt dies schliesslich.
[4:14] In unserer Textpassage von Jonah 2. In Jonah 2, 9 sagt er, Ja, und das ist auch das Thema heute Morgen.
[4:30] Bei dem Herrn ist die Rettung. Das ist Jonah 2, Vers 10b. Bei dem Herrn ist die Rettung. Und das ist das übergeordnete Thema des gesamten Buches Jonah.
[4:42] Gott will Ninive retten. Nicht nur Jonah. Gott will auch Ninive retten, der sich von ihm entfernt hat. In den Versen 1 und 2 von Kapitel 1.
[4:54] Und Gott tut es auch. Er will es nicht nur, er tut es auch. Und das sehen wir in Kapitel 3 dann. Gott rettet nicht nur Ninive, sondern er rettet auch Jonah, der sich von ihm entfernt hat.
[5:05] Und durch die Geschehnisse mit Jonah will Gott auch zu seinem Volk reden und zu seinem Volk sagen, Kehrt um. Auch euch will ich retten. Denn ihr seid auch den nichtigen Götzen nachgelaufen und ihr strebt dem Tod zu.
[5:21] Und durch diese Geschichte will Gott nicht nur Ninive, Jonah und sein Volk zu sich rufen, sondern auch dich, jeden Einzelnen, der hier sitzt.
[5:33] Damit du ihm ganz nachfolgst. Damit du ihn liebst. Damit du Gott als die einzige Quelle und als deine einzige Hoffnung wirklich erkennst. Denn dann wirst du die Götzen, diese rissigen Zisternen, die kein Wasser halten können, die nur Dreck sind, dann wirst du diese verabscheuen.
[5:51] Und du wirst lebendiges Wasser trinken, das dir wirklich Leben geben kann. Und du wirst zur Quelle des Lebens zurückkehren. Jonah, er war ein alttestamentlicher Gläubiger.
[6:02] Er war kein Ungläubiger. Und auch du und ich befinden uns immer wieder, auch wenn wir schon gläubig sind, in Gefahr vom Herrn weg uns zu wenden.
[6:15] Wegzulaufen, genau wie Jonah. Und wir fallen in Sünde. Wir rebellieren, manchmal ganz bewusst. Und wir wollen Gott beiseite schieben. Der Titel der letzten Predigt war, du kannst Gott nicht beiseite schieben.
[6:32] Von Andi. Und weisst du was? Wenn Gott nicht wäre, dann würden wir alle kläglich verenden, wie es beinahe bei Jonah passiert ist.
[6:44] Wir würden sterben. Und ist es dir bewusst, dass du auch als Christ, als Christ tagtäglich von der Gnade deines Gottes abhängig bist?
[6:54] Nicht nur, wenn du nicht errettet bist, sondern tagtäglich als Christ von seiner Gnade, damit du am Leben bleibst. Dass er dich wieder zurückruft, wenn du in Sünde gefallen bist.
[7:07] Und dass er deine Seele bewahrt und bei ihm erhält, bei der Quelle des lebendigen Wassers. Es ist nicht nur eine Predigt für Ungläubige, solche, die Gott nicht kennen.
[7:18] Sie geht jeden an. Ja, nicht nur das ganze Buch, Jonah, redet über die Rettung, die vom Herrn kommt. Sondern ganz speziell, das zweite Kapitel, das wir heute anschauen, ist so aufgebaut, dass man es nicht verfehlen darf, dass die Rettung vom Herrn kommt.
[7:37] Schlagt einmal Jonah 2 auf und schaut euch Jonah 2,1 an. Jonah wurde gerade ins Meer geworfen. Und hier heisst es, und der Herr bestellte einen grossen Fisch, um Jonah zu verschlingen.
[7:49] Und das heisst es am Ende des Kapitels, Jonah 2,11, und der Herr befahl dem Fisch und er spieh Jonah an das Land aus. Normalerweise wäre das Verschlingen durch einen Fisch tödlich.
[8:00] Aber Gott wollte ihn durch diesen Fisch retten und er wurde wieder ans Land gespiehen. Seht ihr, das ist die Klammer, die sich um das Kapitel 2 herum begibt.
[8:11] Rettung durch Gott. Dazwischen gibt es ein Gebet von Jonah. Und auch dieses Gebet, dieses Gebet, das zeigt ganz deutlich, dass der Schwerpunkt dieses Kapitels auf der Rettung ist, die Gott geben will.
[8:28] Hat die Technik, habt ihr die PowerPoint bereit? Könnt ihr schnell aufschalten. Ihr könnt wahrscheinlich nicht alles lesen, aber das hier ist, wie der Psalm aufgegliedert ist.
[8:44] Es ist ein Gebet von Jonah, es ist ein Dankespsalm, den Jonah im Bauch des Fisches gemacht hat. Und dieser ist als ein Chiasmus aufgebaut.
[8:54] Chiasmus ist vielleicht ein Fremdwort für einige, aber es heisst einfach eine Spiegelung. Und ihr seht, wie man in Mathe auch A und A' A' ist immer die Spiegelung. So seht ihr, oben Vers 3 ist A, unten Vers 10 ist dann A'.
[9:09] Und so entsprechen sich die Verse gegenseitig. Und was hier einfach heraussticht, und deshalb zeige ich es, ist F und G, Vers 7.
[9:20] Das ist die Speerspitze. Dorthin zielt der Psalm. Das ist der Schwerpunkt. Denn der Psalm oder dieses Dankesgebet von Jonah sagen will. Und ich lese kurz, Kapitel 2, Vers 7.
[9:35] Denn das ist der Schwerpunkt. Ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge, also im Meer. Die Riegel der Erde waren hinter mir auf ewig. Und da kommt die Wende.
[9:47] Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf, Herr, mein Gott. Spricht auch wieder von Rettung, nicht wahr? Ja, da könnt ihr es wieder ausschalten.
[10:03] Und so lesen wir jetzt Jonah, Kapitel 2, Vers 1 bis 11 zusammen. Und der Herr bestellte einen grossen Fisch, um Jonah zu verschlingen.
[10:15] Und Jonah war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte. Und Jonah betete zu dem Herrn, seinem Gott, aus dem Bauch des Fisches und sprach. Ich rief aus meiner Bedrängnis zu dem Herrn und er antwortete mir.
[10:30] Ich schrie aus dem Schoss des Scheols. Du hörtest meine Stimme, denn du hattest mich in die Tiefe, in das Herz der Meere geworfen. Und der Strom umschloss mich.
[10:41] Alle deine Wogen und deine Wellen fuhren über mich hin. Und ich sprach, verstoßen bin ich aus deinen Augen. Dennoch werde ich wieder hinschauen zu deinem heiligen Tempel.
[10:53] Die Wasser umfingen mich bis an die Seele. Die Tiefe umschloss mich. Das Meergras schlang sich um mein Haupt. Ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge. Die Riegel der Erde waren hinter mir auf ewig.
[11:05] Da führtest du mein Leben aus der Grube herauf. Herr, mein Gott. Als meine Seele in mir verschmachtete, erinnerte ich mich an den Herrn. Und zu dir kam mein Gebet in deinen heiligen Tempel.
[11:20] Die auf nichtige Götzen achten, verlassen ihre Gnade. Ich aber werde dir opfern mit der Stimme des Lobes. Was ich gelobt habe, werde ich bezahlen. Bei dem Herrn ist die Rettung.
[11:34] Und der Herr befahl dem Fisch und er spiel Jona an das Land aus. Wir sehen zuerst in den ersten Versen Jonas Rettung durch den Herrn.
[11:53] Jonas Rettung durch den Herrn. Wie war Jona in diese ernste Gefahr geraten? Wie war er in diese Todesgefahr gekommen? Und er war zuerst, als Gott ihm gesagt hat, geh nach Niniveh, war er davongelaufen.
[12:10] Er hat rebelliert. Er hat Gottes Gnade gegenüber Niniveh nicht verstanden. Er wollte Gott nicht so akzeptieren, wie er ist. Er sagte, das ist ein unmöglicher Gott, ein unmöglicher Auftrag, den werde ich nicht ausführen.
[12:28] Und so ist er hinab nach Joppe gegangen, hat ein Schiff genommen und Gott hat einen heftigen Sturm gesendet. Und die waren wohl noch nicht weit vom Ufer entfernt, denn sie haben später versucht, zurückzurudern.
[12:40] Aber der Herr hat einen Sturm gesandt. Und da hat Jonas schon realisiert, etwas ist nicht in Ordnung.
[12:51] Als dann das Los geworfen wurde und das Los Jona getroffen hat, hat er gemerkt, oh, da ist wahrscheinlich Gott dahinter. Ich komme nicht weg mit dem, was ich gemacht habe.
[13:01] Und dann sagt er, werft mich heraus, werft mich hinaus. Ich weiß nicht, wieso er das gesagt hat, ob er einfach die Matrosen retten wollte oder ob er dachte, mit Selbstmord kann ich Gott endgültig entfliehen und muss den Auftrag nicht machen.
[13:20] Wir wissen es nicht. Auf jeden Fall haben die Leute, die Matrosen versucht, zurückzurudern, weil sie nicht einen Menschen töten wollten. Und Gott hat auch das verhindert, weil es heisst, der Sturm wurde immer heftiger, sodass es ihnen verwehrt wurde, zurückzugehen.
[13:38] Unvorstellbar. Der Sturm war schon vorher riesig, wenn wir lesen, das erste Kapitel. Und jetzt ist er noch heftiger. Und Jona realisiert endgültig, da ist Gott dahinter.
[13:50] Nichts ist zu machen. Werft mich ins Meer, dann lässt er wenigstens euch in Ruhe. Und wenn wir Jona 1,15 lesen, dann sehen wir, und sie nahmen Jona und warfen ihn ins Meer.
[14:08] Da liess das Meer ab von seinem Wüten. Augenblicklich liess das Meer ab. Gott stillte den Sturm und die Wellen fingen an, sich zu beruhigen.
[14:22] Und Jona, er ging ziemlich schnell unter. Auf einmal wird es ruhig um ihn herum. Er hat noch Zeit für ein Notgebet. Wir haben es vorher gelesen. Ein großer Teil dieses Dankespsalms redet er davon, was er gemacht hat, als er im Wasser hinuntergesunken ist.
[14:37] Doch plötzlich taucht ein großer Schatten auf im Meer und blub, er ist weg. Ja, für die Matrosen ist er tot. Aber er lebt noch weiter.
[14:48] Und wir sehen, die Rettung kommt vom Herrn, vom Herrn allein. Sie ist nicht verdient. Jona hat es nicht verdient, dass er gerettet wird. Sondern es ist eine sehr, sehr grosszügige Rettung, die von Gott kommt.
[15:01] Aber wer von uns könnte behaupten, dass wir verdient gerettet worden wären? Wer von uns könnte behaupten, nachdem er gerettet worden ist, verdient bin ich noch am Leben, weil ich folge Gott jeden Tag.
[15:13] Ich mache immer das, was er sagt. Wir sind genauso wie Jona. Und das rebellische Fleisch haftet auch uns noch an. Und es ist ein Kampf, es ist ein guter Kampf, gegen dieses Fleisch zu kämpfen, bis wir schlussendlich im Himmel sind.
[15:28] Und er rettet sind ganz. Ja, aber wir sehen hier, der Herr ist es, der die Schöpfung kontrolliert.
[15:38] Er sendet den Wind, er macht das Meer, das immer stürmischer wird. Er steuert die Wege der Menschen, nicht nur in einer allgemeinen Art und Weise, sondern indem er auch die Aktivität jedes Einzelnen steuert.
[15:54] Auch der Natur und auch der Tiere. Und so kommen wir hier zu Vers 1b, wo es heisst, oder Vers 1, und es heisst, und der Herr bestellte einen grossen Fisch, um Jona zu verschlingen.
[16:08] Wie lange war wohl Jona im Wasser, bevor er verschluckt wurde? Wir wissen es nicht, aber die Verse 6 und 8 sagen es uns, dass er hinuntersank.
[16:22] Und er muss wohl schon ein bisschen im Wasser gewesen sein, bevor er ziemlich gesunken ist. Aber er war genug lange dort, um fast zu ertrinken. Und ich habe ein bisschen nachgeschaut, was passiert, wenn man in einem stürmischen See ohne Rettungsweste aus einem Boot fällt und die Kleider anhat.
[16:39] Du bekommst sofortige Desorientierung durch die Wellen und durch den Wind und durch das Spritzwasser. Es war ein heftiger Sturm. Starke Strömungen können dich sofort weit weg vom Schiff treiben, sodass niemand mehr dich retten kann.
[16:55] Und der Wind kann das Wasser so aufpeitschen, dass du kaum atmen kannst, auch wenn du noch über Wasser bist. Mit Kleidern habt ihr schon mal versucht zu schwimmen? Das geht fast nicht.
[17:06] Wenn dann aber noch fünf Meter grosse Wellen, ich sage nur, fünf Meter oder grösser, schon fünf Meter reichen, die über dich hineinbrechen, damit du untergehst und nicht mehr auftauchst.
[17:20] Und diese Wellen waren wohl ein bisschen grösser. Ich denke, zehn Meter oder mehr, wenn es heisst, ein riesiger Sturm. Starkes Strampeln kostet viel Energie und nach wenigen Minuten bist du spätestens erschöpft.
[17:32] Und wenn du Wasser schluckst oder bewusstlos wirst, dann gehst du innerhalb von Sekunden bis wenigen Minuten sang- und klanglos unter. Die realistischen Konsequenzen, wenn du so in ein Meer hineinfällst, ist, dass du, das Risiko ist sehr hoch, dass du ertrinkst, wenn dich niemand rettet.
[17:50] Auch wenn du schwimmen kannst, dann erschöpfst du. Und ohne schnelle Rettungsmassnahmen bist du tot. Ja, und da lesen wir davon, dass Jonah hinuntergesunken ist und Gott bestellte einen Fisch.
[18:07] Das ist ein Schlüsselbegriff im Buch Jonah. Wir sehen auch in Kapitel 4, dass in Vers 6, 7 und 8 Gott die Natur bestellte.
[18:18] Einmal bestellte er einen Fisch, danach bestellte er eine Rizinusstaude. Danach bestellt Gott einen Wurm, um diese Rizinusstaude zu zerfressen und danach bestellt Gott noch einen heissen Wind, um diese Rizinusstaude zu dürren.
[18:35] Und wir sehen alle diese Natur, all diese Tiere, all diese Sachen, sie gehorchen Gott. Sie gehorchen Gott aufs Wort, nur Jonah nicht.
[18:49] Das ist die Ironie an diesem Buch. Deshalb wird es wohl immer wiederholt. Wir Menschen sind oft so. Und es gibt übrigens auch keinen Grund zu denken, Gott hätte einen speziellen Fisch geschaffen, denn das Wort bestellt heisst nicht geschaffen.
[19:03] Gott hat vielmehr den Fisch so bestellt, dass er zur rechten Zeit am richtigen Ort war, um Jonah dann zu verschlucken, bevor er ertrunken ist, aber als er schon sehr fest Angst hatte und am Untergehen war.
[19:16] Ja. Und die Idee dahinter ist, der Herr hat die Macht ganz konkret und seinen Zwecken entsprechend die Natur einzusetzen.
[19:26] Wir sagen dem auch, er ist souverän, er hat Allmacht und es ist Gottes Allmacht, die dich auch rettet und in seiner Souveränität kann Gott alles benutzen, was er will, um dich zu retten.
[19:40] Aber er bestimmt die Mittel, er bestimmt den Zeitpunkt und er bestimmt, wen er rettet. ist, weshalb hat der Herr Jonah nicht einfach untergehen lassen.
[19:56] Das wäre eigentlich die gerechte Strafe gewesen. Und Jonah hatte natürlich einen Auftrag, er sollte Niniveh, Rettung bringen. Gott wollte durch ihn Rettung bringen.
[20:09] Hätte Gott nicht einen anderen suchen können? Klar hätte er das können, so wie auch er nicht auf dich und mich angewiesen ist. Doch Jonah sollte ein Beispiel für Israel sein.
[20:21] Israel war auch von Gott abgefallen, war von ihm weggerannt, wie Jonah. Und sie sollten an Jonah ein Beispiel sehen, dass sie zurück zu Gott kehren müssen, um den Nationen ein Licht zu sein, um ein Licht zu sein für den Herrn.
[20:36] Ein anderes Ziel war aber auch, dass er Jonah heiligen wollte. Gott wollte Jonah mehr über sich lehren. Das sehen wir in dem ganzen Buch Jonah. Und dadurch, dass Jonah dann schlussendlich ging, dass Jonah heiliger wurde, dass er mehr über Gott erkannt hat, dadurch wurde Gott verherrlicht durchs Buch Jonah.
[20:56] Das ist das ultimative Ziel, das Gott verfolgt, wenn er dich und mich rettet. Er will sich selbst verherrlichen. Und deshalb lässt er auch dich und mich hier auf der Erde, deshalb hat er auch dich und mich errettet und rettet uns immer noch bis in den Himmel.
[21:14] Übrigens, der Gehorsam der Tiere in der Bibel wird oft dem Ungehorsam der Menschen entgegengesetzt. Wir lesen zum Beispiel in Jesaja 1 Vers 3 Ein Ochse kennt seinen Besitzer und ein Esel die Krippe seines Herrn.
[21:30] Israel hat aber keine Erkenntnis. Mein Volk hat kein Verständnis. Nicht nur Jesaja, es gibt viele Stellen. Ich rede noch eine aus Jeremiah 8 Vers 7 Selbst der Storch am Himmel kennt seine bestimmten Zeiten und Turteltaube und Schwalbe und Kranich halten die Zeit ihres Kommens ein.
[21:51] Aber mein Volk kennt das Recht des Herrn nicht. Sie haben es verlassen. Psalm 32 Vers 8 und ich lese das aus der Luther Bibel geht so Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen den du gehen sollst.
[22:10] Ich will dich mit einen Augen leiten. Das ist das was der Herr machen will. Mit seinen Augen will er uns leiten. Seid aber nicht wie Rosse und Maultiere die ohne Verstand sind.
[22:22] Und weil sie ohne Verstand sind muss man was machen? Denen man Zaum und Gebiss anlegen muss. Sie werden sonst nicht zu dir kommen. Ich denke wenn ihr Maultier das kein Verstand hat mit Zaum und Zügel ihrem Schmuck musst du sie bändigen sonst nahen sie dir nicht.
[22:45] Tragisch wir als verstandesbegabte Menschen die ohne Verstand handeln. Gott hat Zaum und Gebiss. Jona musste fast ertrinken und dann drei Tage im Bauch eines Fisches verbringen bevor er endlich zu Verstand kam!
[23:07] Nicht jeder von uns muss drei Tage in den Bauch eines Fisches Die Frage ist welche Mittel muss er bei dir gebrauchen bis du zu ihm zurückkehrst?
[23:18] Muss er dich fast an den Tod bringen oder an den Rand der Verzweiflung bringen bis du endlich zurückkehrst? Oder reicht es dass er dich durch sein Wort korrigiert dich mit seinen Augen leitet?
[23:34] Seid nicht wie das Tross Zaum und Gebiss muss man dem anlegen Kennt ihr die Aussage Gott zwingt nie jemanden seinen Willen zu tun? Habt ihr auch schon gehört?
[23:48] Wie beurteilt ihr diese Aussage wenn ihr diese Geschichte von Jonah damit vergleicht? Ja wir sind eben Menschen wir sind Geschöpfe und er ist der Schöpfer und deshalb kann er tun was er will und am Ende sind wir eigentlich sehr sehr froh und wir würden gar nicht zurückkehren zu ihm wenn Gott nicht unseren eigenen Willen bezwingen würde und uns zu sich ziehen würde mit Seilen der Liebe wenn er uns unserem eigenen Willen überlassen würde dann würden wir ewig sterben so wie Jonah und Gott ist es also der seine Mittel benutzt um zu seiner Zeit seine Leute zu retten doch diese Rettung die sieht oft zunächst gar nicht so nach Rettung aus für die Matrosen auf jeden Fall war der Fall klar Jonah ist untergegangen der ist tot und Jonah hat vielleicht im ersten Augenblick auch gedacht nein jetzt bin ich vom Regen in die Traufe gekommen vom Meer noch in den Fisch eines Bauches jetzt muss ich noch langsam sterben und die haben gedacht
[24:55] Jonah ist Geschichte aber Gott hatte einen anderen Plan und das führt uns zum zweiten Teil der Predigt Jonas Gebetskammer Jonas Gebetskammer wir lesen Vers 1b und Jonah war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte unter normalen Umständen überlebt das niemand es hat dort Magensäfte die dich in kurzer Zeit verdauen es gibt Sauerstoffmangel es ist eng in einem Magen drin von einem Fisch auch wenn er groß ist ich habe ein Kinderbuch gesehen und erinnere mich noch daran wo ich klein war wie Jonah da sich bei den Rippen einhängt mit Sehgras um sein Haupt und dort irgendwie so hängt es war wohl nicht so geräumig ich denke dieser Jonah konnte leicht Platzangst haben wenn dich so ein Magen drückt und zu verdauen versucht und das drei Tage lang stellt euch das vor jemand von euch den vielleicht
[25:58] Platzangst hat stellt euch das vor wie das ist es ist kalt nass und stickig und denkt nicht dass Jonah dort eine gute Zeit hatte das waren widerliche Umstände kann man überhaupt so lange im Bauch eines Fisches überleben klar denn es ist ein Wunder aber ich gebe euch noch eine kurze Geschichte von James Bartley 1891 ist der etwa 15 Stunden im Magen des Pottwals soll er überleben haben er war auf einer Walfängeraktion diese Geschichte ist nicht belegt es gibt keine keine belegte Geschichte dass jemand lange in einem Walfisch oder so überlebt hätte auf jeden Fall sagt die Erzählung dass er während dieser Walfang Expedition über Bordging und verschluckt wurde erst am nächsten Tag als die Walfänger den toten Wal zerlegten fanden sie ihn angeblich bewusstlos aber lebend im Magen vor seine Haut und Kleider seien durch die Magensäuren stark gebleicht gewesen und er habe unter Seeproblemen gelitten sein Leben lang doch auch wenn es nie jemand überlebt hätte drei Tage weil Gott Gott ist kann Jona in einem Fisch überleben es gibt keinen Grund dies anzuzweifeln wir sehen auch am Schluss dieser Fisch konnte Jona nicht verdauen er musste ihn wieder herausgeben und wenn ihr mehr über diese Wunder wissen wollt dann hört die erste Predigt nach die in dieser Serie Jona gemacht wurde dort habe ich etwas über diese Wunder und die Glaubwürdigkeit dieser Wunder gesagt aber viel relevanter ist weshalb hat Gott ihn durch einen Fisch verschlingen lassen er hätte doch einen grossen Vogel machen können oder einen grossen Vogel schicken können um ihn einfach in einer halben Stunde oder so dort von zwei Meter aufs Land zu werfen dass er noch ein bisschen den Kopf anschlägt und so richtig durchgerüttelt wird und dann gesagt so jetzt gehst du nach Ninive und Jona hätte das vielleicht auch gemacht aber das wäre zu schnell gegangen
[27:59] Jona war ein harter Brocken er musste ein bisschen Zeit haben und wir sehen hier Gott rettet uns nicht und meist nicht von den Konsequenzen unserer eigenen Entscheidungen und Taten aber in seiner Gnade und seiner Treue gegen uns kommt Gott mit uns hinein in die Konsequenzen unserer Entscheidungen um uns dort zu begegnen und uns dort zu retten so wie er es mit Jona im Fisch machte und Jona hat das mehr als seine Fluchtroute gewählt vielleicht wollte er dort sterben aber dort ist es wo der Herr ihn auf ihn wartet und ihm wieder begegnet und Gott wird auch dich dort finden wo du dich versteckst egal was es ist drönst du dir die Ohren zu mit Musik rennst du ihm davon mit irgendwelchen Aktivitäten egal was du machst Gott wird dich finden wenn er das will verschluckt zu werden durch einen Fisch und drei Tage auf engstem Raum zu sein in widrigsten Umständen zu vegetieren das ist eine Strafe das können wir nicht leugnen dazu war es auch gedacht es sollte eine Strafe sein es gibt keinen Zweifel dass Rebellion gegen Gottes Auftrag den Tod verdient hätte schauen wir nur
[29:22] Adam und Eva an doch gleichzeitig hat Gott Jona auch gerettet so ist eben Gott siehst du Gott er bringt dich in seiner rettenden Allmacht in Situationen die dir total unbequem sind die schmerzhaft sind die dir zuwider sind aus denen du am liebsten davonrennen würdest und frage dich jetzt in dieser Situation wenn du da bist was will Gott mich lehren weshalb bin ich da drin was will er mich lehren vor was rettet er mich gerade bin ich auf einem Weg der Mühsal gewesen wie es Psalm 139 Vers 24 oder 23 aussagt was ist seine Perspektive in dieser ganzen Geschichte weshalb bin ich hierher gekommen was will er dass ich lehre lerne drei Tage sind sehr lange in dieser Dunkelheit unten da vergisst man die Zeit man weiss gar nicht mehr wie viel Zeit vergangen ist und was wir sicher sehen können ist der Fisch erbot Zeit zum Nachsinnen erbot auch Zeit für Unterweisung durch den Herrn und im Bauch ist Jonah er hat hier keine Fluchtmöglichkeiten mehr er der vorher die ganze Zeit davon lief er ist jetzt parkiert und hilflos ist er dort im Bauch es gibt keinen
[30:46] Ausweg er kann sich nicht selber helfen hat er wohl auch kein Messer wo er sich rausschnitzen könnte ausserdem wenn man ein bisschen gedrückt wird da kann man sich kaum mehr bewegen er ist total abhängig von Gott was wir auch sehen er ist ruhig gestellt es gibt Ruhe dort unten keine Ablenkungen die ihm helfen können Gott zu verdrängen es ist eklig es ist stinkig es ist stickig es ist eng es ist angsteinflößend ein Ort wo er sich sehr wohl bewusst werden kann wohin ihn seine Sünde führt und wie stinkig und grausam seine Sünde ist dass er rebelliert hat und er muss jetzt endgültig zur Erkenntnis kommen Jonah du entkommst Gott nicht du entkommst meiner rettenden und liebenden Gnade nicht ich habe einen Kommentar gelesen und der bringt das Treffen auf den Punkt der Bauch des Fisches ist kein angenehmer Ort zum Leben aber ein guter Ort zum Lernen während seiner Zeit im Fisch konnte
[31:50] Jonah über Gottes Herrschaft über alle Mächte der Welt nachgedacht haben auch über Niniveh und Assyrien er musste lernen dass Gottes Absichten ernst waren und dass sowohl seine Fürsorge als auch seine Macht weit über die Grenzen Israels hinausgingen er war nämlich nicht mehr in Israel und Gott hat ihn trotzdem dort gerettet und so sollst auch du sehen Gott er liebt dich zu sehr er liebt dich zu sehr als dass er dich einfach immer schnell aus deiner unbequemten Situation hinausbringt es braucht manchmal Tage manchmal Wochen ja sogar Monate bis wir anfangen zu lernen was wir lernen sollen was macht nun Jonah in diesem Bauch was ist Gottes Absicht wenn er uns derart einengt dass wir weder aus noch einwissen was ist sein Ziel wohin will er dich bringen wir lesen in Vers 2 und Jonah betete zu dem
[32:53] Herrn seinem Gott aus dem Bauch des Fisches in Kapitel 1 Vers 6 haben wir gesehen dass Jonah vom Kapitän aufgefordert worden war Jonah bete zu deinem Gott damit Rettung kommt aber wir lesen nichts davon dass Jonah gebetet hätte er wollte nicht und das obwohl im Buch Jonah der Schreiber dem Gebet einen sehr hohen Stellenwert gibt wir lesen vom Gebet Kapitel 1 Vers 15 Kapitel 2 Kapitel 3 Vers 8 Kapitel 4 Vers 2 also ist das nicht per Zufall dass Jonah hier nicht erwähnt wird dass er nicht erwähnt wird dass er gebetet hätte Jonah hat bewusst nicht gebetet und das Prinzip ist wenn nicht Gott nicht gehorcht der unterbricht die Gemeinschaft mit ihm und er betet auch nicht mehr zu ihm und das wird sich immer auf das Gebetsleben aus wenn wir Gott ungehorsam sind wir haben ein schlechtes
[33:54] Gewissen das ständig unterdrückt werden muss wenn wir nicht zurückkommen zu Gott und dieses schlechte Gewissen es lässt jedes Gebet im Keim ersticken und der einzige Weg ist Buße und Umkehr um zurück zu Gott zu kommen stellt euch mal vor wäre der Prophet Jonah in erster Linie schon ungehorsam gewesen wenn er die Beziehung mit seinem Gott aktiv gepflegt hätte hätte er dann gesagt nee ich gehe niemals nach Ninive wenn er sich bewusst gewesen gewesen wäre wie gross Gott ist und wie schlimm es ist ihm nicht zu folgen war sein Herz wohl voller Gottesfurcht und dem Wunsch gewesen ihn zu verherrlichen als er gesagt hat ich gehe nicht nach Ninive war er sich bewusst welche große Rettung von seinen Sünden Gott ihm gegeben hatte als er ihn errettet hatte dass er gesagt hat ich gehe nicht nach
[34:56] Ninive war er sich bewusst welche eine verantwortungsvolle Aufgabe dieser Jonah hatte als Prophet Gottes welche Vorbildfunktion wohl nicht seine Beziehung zu Gott war wohl nicht die beste und trotzdem hat Gott mit einem Auftrag einen Auftrag gegeben und wir sehen hier Vernachlässigung der Beziehung zu Gott führt zu Sünde und Sünde führt zu schlechtem Gewissen und das wiederum hindert uns daran die Beziehung zu Gott zu suchen und wir befinden uns in einer Abwärtsspirale die immer tiefer geht und wie wichtig ist es doch dass wir in ständiger Gemeinschaft mit dem Herrn leben ja wenn wenn wir gesündigt haben wenn du gesündigt hast bekenne die Sünde sofort auch wenn es dir nicht emotional danach ist aber gehe zu Gott wie wichtig ist es sein Angesicht ständig zu suchen und ständig bewusst zu sein
[35:58] Gott ist da er sieht alles er hört alles! erkennt auch meine verborgensten Gedanken und Emotionen wie würde uns dies anspornen zu einem heiligeren Leben ein Leben in seiner Gegenwart wenn wir uns ständig dessen bewusst werden wer Gott ist aber das gelingt oft nicht bei mir und bei vielen anderen auch nicht und zwar gelingt es nicht wenn du nicht am morgen früh bei mir ist es jedenfalls so wenn ich nicht am morgen früh bevor ich anderen Menschen begegne Gottes Angesicht suche es ist ein Opfer diese Zeit hinzugeben aber ich kenne keinen starken und gesunden Christen der sich einfach so wenn er mal Zeit hat vielleicht für fünf Minuten Gebet hinsetzt die Leute die so mit Gebet und mit der Beziehung zu Gott umgehen sind oft nicht starke Christen wir müssen uns die Zeit nehmen um mit
[37:03] Gott in Beziehung zu treten und endlich betet auch Jonah aus dem Bauch des Fisches zu dem Herrn und es ist bezeichnet dass es sagt seinem Gott das bringt uns zum dritten Teil dieser Predigt Jonas Dank Gebet Verse 3 bis 9 Jonas Dank Gebet das Meer hat sich jetzt beruhigt alles verlangsamt sich wieder und so nimmt sich auch der Schreiber wohl Jonah hier Zeit um ausführlich über seinen Nahtod zu reden und oft haben Leute in Frage gestellt ob Jonah wirklich schon ein Dank Gebet aus dem Bauch des Fisches machte denn er war noch gar nicht errettet er war noch gar nicht an Land er konnte immer noch sterben aber wir sollten folgendes bedenken!
[37:57] und er wurde von den Wellen niedergedrückt und bis an den Grund des Meeres hinunter gedrückt vom Fisch verschluckt zu werden zu realisieren ich bin immer noch am Leben ich kann immer noch atmen das war für ihn schon genug Beweis dass Gott ihn vom sicheren Tod errettet hatte!
[38:14] und wenn Gott dies getan hatte so nahm er es als ein Pfand dass Gott auch den Rest tun würde er würde ihn wieder heraus führen Gott würde auch für den Rest sorgen wir wissen nicht wie lange es ging bis dieser harte Brocken von Mann endlich ein Gebet über die Lippen brachte ob es wohl erst am dritten Tag war wissen wir nicht aber!
[38:35] wichtig! ist Gott! brachte ihn schlussendlich dazu und einige Dinge wollen wir kurz vorab zu diesem Gebet noch sagen es ist ein Dankgebet es ist ein Dankespsalm es ist keine Erzählung es ist keine kein Narrativ sondern Poesie und dementsprechend müssen wir es auch behandeln es hat sehr viele Bezüge dieses Gebet zu den Psalmen zum Beispiel Psalm 3 31 42 Psalm 50 Psalm 69 Psalm 88 Psalm 103 und Psalm 118 zitiert auch 2.
[39:11] Mose 15 wo das Lied von Mose ist nachdem sie durch das Rote Meer gegangen sind das wird auch zitiert in diesem Dankgebet und das zeigt uns auf wie gut Jona die Schrift kannte er kannte die Geschichte Gottes er kannte die Psalmen er hatte genug gelernt er hatte es zu Herzen genommen wie gut ist es wenn wir Gottes Wort im Herzen haben Jona hatte keine Schriftrolle und keine Stirnlampe im Rucksack als er da verschlungen wurde um dann noch nachzulesen er hatte sein Herz und seinen Verstand mit Gottes Wort gefüllt vorgängig und was jetzt als Dankgebet aus ihm heraus fließt das ist aus seinem vollen Herzen heraus Epheser 5 19 sagt uns wir sollen zueinander reden mit Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern singend und wir sollen nicht nur zueinander so reden sondern wir können auch zu
[40:12] Gott kommen und solche Gebete an ihn richten wie oft wurde mir schon ein Psalm zur Gebetshilfe habe ich schon oft benutzt und ich sehe viele von euch auch als ich nicht wusste wie ich beten sollte als ich vielleicht abgelenkt war oder zerstreut war wenn ich dann diesen Psalm gelesen habe und in eigenen Worten nachgebetet habe wie oft bin ich dadurch überführt worden ermahnt worden korrigiert worden getröst worden und gestärkt worden probiert es aus kennt die Bibel und betet die Bibel nebenbei muss auch gesagt werden dass Jonah die Schrift auswendig kannte oder große Teile davon und trotzdem hat er rebelliert es ist also kein Schutz Amulett die Schrift auswendig zu kennen gehorsam ist nämlich immer eine Willensfrage nicht nur eine
[41:12] Frage des Kennens und des Verstehens aber immerhin konnte er in diesem Fisch darüber nachsinnen in seiner fischigen Gebetskammer und ohne Zweifel jetzt bekamen diese Worte einen neuen sprichwörtlichen Tiefgang dort unten im Meer und vielleicht könnt ihr nochmals kurz die PowerPoint aufzeigen wenn wir jetzt noch kurz durch diesen Psalm gehen wie ich gesagt habe zu Beginn der Sinn und Zweck eines Chiasmus was wir hier sehen ist die Stoss Richtung den Schwerpunkt eines Psalms zu zeigen außerdem ist es einfacher sich so einen Psalm einzuprägen und der Großteil des Gebets Jonas zitiert andere Psalmen doch in der Mitte bei Vers 7 das sind seine eigenen Worte dort hat er keine Worte gefunden sondern er hat direkt sein eigenes Gebet gemacht die nur in
[42:13] Jonah 2 zu finden sind und jetzt wollen wir ganz kurz da durch gehen wir sehen hier in Vers 7 wie er sagt ich fuhr hinab und kurz zum Vorgehen ich möchte diesen Psalm von der Mitte her auslegen wir fangen bei Vers 7 an und dann gehen wir hoch zu Vers 6 und dann schauen wir immer E und E Strich an D und D Strich an und versuchen so hat sich mir der Psalm eröffnet so hat es für mich habe ich viel gelernt daraus ich hoffe ihr auch Vers 7 sehen wir ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge das Wort hinab wurde immer wieder gebraucht er ist hinab nach Jaffo hinab ins Schiff dann hinab in den unteren Schiffsraum dann und jetzt zu den Gründen der Berge im Meeresboden die Riegel der Erde waren hinter mir auf ewig das heisst die Erde verschloss sich mir es gab kein zurück mehr die
[43:15] Wassermassen über mich waren so schwer ich konnte niemals mehr hinauf kommen für immer war ich verloren tot und da kommt die Wendung da führtest du mein Leben aus der Grube!
[43:28] herauf die Grube ist das Toten Reich der Sheol Herr mein Gott und diese Grube wir sehen hier er ist zum Tod hin abgesunken aber dann wieder zum Leben hinaufgekommen und das erinnert uns an Lukas 15 wo der verlorene Sohn zurückkommt und der Vater sagt dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden Jonah ist der verlorene Sohn vom alten Testament und er war verloren und ist gefunden geworden und sie fingen an fröhlich zu sein das ist das was der Vater von seinem Sohn gesagt hat und hier ist genau das was mit Jonah passiert wenn wir hinaufgehen zu Vers 6 ihr seht dort E da heißt es die Wasser umfingen mich bis an die Seele das heißt sie gingen ihm bis an den Hals das ist sprichwörtlich zu nehmen denn es ist ein Psalm bis an die
[44:30] Seele heißt er hatte Angst zu sterben seine Seele war ein großer Todesnot die Tiefe umschloss mich das Wort das er hier gebraucht ist ein Wort das zum Beispiel in 1. Mose 7 11 gebraucht wird als die Sintflut kommt und sich die Tiefen der Erde auftaten und Wasser von oben kam und dann eine riesige Sintflut kam das Bild der Sintflut ist das Bild des Gerichtes das ist das was Jonah hier ausdrückt die Tiefe umschloss mich ich war unter Gericht Gottes weil ich gesündigt hatte Gericht über meine eigene Sünde und ihr seht das hat er realisiert als er am heruntersinken war das Meergras schlang sich um mein Haupt und jetzt gehen wir zu E-Strich das ist Vers 8 als meine Seele in mir verschmachtete seht ihr wieder die Parallele Vers 6 hat er von der Seele geredet hier Vers 8 als meine Seele in mir verschmachtete das heisst als sie schwach wurde als jede Hoffnung auf Leben weg war da erinnerte ich mich an den
[45:36] Hirn als er am hinuntersinken war da kam ihm in den Sinn ich könnte doch zu Gott schreien ich könnte doch zu ihm zurückkehren und jetzt gehen wir zu D hinauf das ist Vers 5 und ich sprach verstoßen bin ich aus deinen Augen verstoßen das Wort das er hier gebraucht ist das Wort das Adam und Eva gesagt wurde als sie aus dem Garten Eden verstoßen waren nicht mehr zurück konnten als sie das Leben verloren als sie verewig als sie sterben mussten verstoßen war ich verstoßen bin ich aus deinen Augen aus deinen Augen heisst aus deiner Gegenwart und da sagt er dennoch werde ich wieder hinschauen zu deinem heiligen Tempel etliche Leute haben es übersetzt mit wie wie werde ich wieder hinschauen zu deinem heiligen Tempel als eine
[46:36] Frage ich denke aber dass dennoch richtig ist weil wir sehen dass er sich in diesem Moment an Gott erinnert hat und er die Zusage aus Joel 2 12 ganz bestimmt wusste denn Joel war ein Prophet der vor ihm gelebt hatte 100 Jahre und ich lese euch kurz vor was Joel 2 12 sagt Joel 2 12 sagt aber auch jetzt noch spricht der Herr kehrt um zu mir mit eurem ganzen Herzen und mit Fasten und mit Weinen und mit Klagen und zerreißt!
[47:07] und kehrt! 3 3 4 4 5 6 6 7 7 9 9 10 11 11 12 13 14 15 11
[48:36] Vers 4, denn du hattest mich in die Tiefe, in das Herz der Meere geworfen und der Strom umschloss mich. Alle deine Wogen und deine Wellen fuhren über mich hin.
[48:48] Merkt ihr etwas komisches hier? Er sagt, du hast mich runtergeworfen, deine Wellen und deine Wogen sind es. Waren es jetzt nicht die Matrosen, die ihn rausgeworfen haben?
[49:01] War es nicht seine Idee, dort in das Meer geworfen zu werden? Wieso sagt er du? Ja, verdreht Jona etwas? Nein, Jona hat eine Theologie der Souveränität Gottes.
[49:16] Er weiss, dass Gott diesen heftigen Wind gesendet hat. Er weiss, dass das Los nicht per Zufall auf Jona gefallen ist. Und er weiss auch, wieso das Rudern zurück ans Land nicht funktioniert hat, weil Gott es verhindert hat.
[49:29] Deshalb sagt er, du hast jede Möglichkeit abgeschnitten zur Rettung. Deshalb hast du mich ins Meer geworfen und deine Wogen und deine Wellen sind über mich hingegangen. Gehen wir runter zu Vers 9, C-Strich.
[49:44] Da sagt er dann, die auf nichtige Götzen achten, verlassen ihre Gnade. Ja, er sagt hier, du hast mich in die Tiefe geworfen.
[49:56] Wieso? Weil ich nichtige Götzen beachtet habe. Ich war von dir weggekommen. Ich habe die Gnade verlassen. Ich habe dich verlassen. Und deshalb hast du mich in die Tiefe geworfen.
[50:08] Ich habe die Quelle des lebendigen Wassers verlassen. Und bin zu rissigen Zisternen gegangen. Dann gehen wir hinauf zu B.
[50:19] Da sagt er, ich schrie aus dem Schoß des Scheols. Du hörtest meine Stimme. Die Ironie hier ist, Jona hat nicht auf Gott gehört. Aber Gott, er hört auf seine Stimme.
[50:32] Und deshalb sagt er auch in Vers 10 dann, B-Strich. Ich aber werde dir opfern mit der Stimme des Lobes. Er will seine Stimme jetzt gebrauchen. Nicht nur zum Schreien, sondern um Gott Lob zu opfern.
[50:45] Und darauf werden wir nachher noch kurz eingehen. Was ich gelobt habe, werde ich bezahlen. Und dann sehen wir noch einmal die Klammer um dieses Gebet. Der Vers 3.
[50:55] Ich rief aus meiner Bedrängnis zu dem Herrn und er antwortete mir. Und dann ganz am Schluss von Vers 10. Bei dem Herrn ist die Rettung. Das ist eine Art, wie wir diesen Psalm anschauen können.
[51:10] Könnten wieder abschalten. Und wir wollen noch einige Punkte aus diesem Psalm kurz beleuchten.
[51:26] Vers 9 heisst es. Die auf nichtige Götzen achten, die verlassen ihre Gnade. Das ist die Erkenntnis, die er dann hat in diesem Bauch.
[51:38] Das ist die Erkenntnis, die Aussage, die Lehraussage dieses Psalmes. Die auf nichtige Götzen achten, verlassen ihre Gnade. Es ist Götzendienst, der dazu führt, dass wir unsere Gnade, nämlich den Herrn, verlassen.
[51:52] Wenn wir nicht unser Herz stillen in Gott. Wenn wir nicht unsere Freude in ihm finden. So suchen wir nach eigenen Vergnügungen.
[52:04] So suchen wir nach eigenen Wegen. So suchen wir unsere Freude irgendwo anders. Und um zu verdeutlichen, wie Gott darüber denkt, habe ich ganz am Anfang Jeremia 2, 12 bis 13 gelesen.
[52:16] Und ich möchte das noch einmal lesen. Entsetzt euch darüber, ihr Himmel.
[52:26] Und schaudert, erstarrt sehr, spricht der Herr. Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen. Erstens, mich die Quelle lebendigen Wassers haben sie verlassen. Und zweitens, um sich Zisternen auszuhauen.
[52:40] Geborstene Zisternen, die kein Wasser halten. Das ist der Inbegriff von Götzendienst. Jeremia 2, 12 bis 13. Jona hat seine eigenen Wege gewählt und hat sich riesige Zisternen gehauen, die kein Wasser halten können.
[52:57] Und Israel hat auch an ihrem Götzendienst festgehalten. Deshalb ist das Buch Jona eine Warnung. Eine Warnung an Israel. Wenn ihr so an den Götzen festhaltet, wie Jona daran festgehalten hat, dann werdet ihr, wie ich, in den Tod müssen.
[53:12] Durch Gottes Gnade lebe ich noch, aber es nicht damit zu spassen. Das ist eine Lektion, die wir hier aus diesem Psalm nehmen können.
[53:23] Eine andere ist, erlebte Rettung führt zu Opferbereitschaft und Hingabe. Wenn du Rettung wirklich erlebt hast, dann bist du bereit, Opfer zu bringen und dich für den Herrn hinzugeben.
[53:35] Das ist Vers 10. Ich aber werde dir opfern mit der Stimme des Lobes. Was ich gelobt habe, werde ich bezahlen. Jona hat Gott hier versprochen, dass er ihm Dankopfer bringen will.
[53:48] Das Wort, das hier gebraucht wird, heisst nicht nur einmal, sondern kontinuierlich. Sein Leben lang will er Dankopfer bringen, weil er errettet wurde. Er will die besten Tiere heraussuchen, wenn er zurück in Israel ist.
[54:00] Er will es sich etwas kosten lassen und Gott opfern aus Dank für die Errettung. Das haben auch die Matrosen gemacht in Kapitel 1, Vers 16. Und dazu hat er wahrscheinlich auch gelobt, sagt hier, was ich gelobt habe, werde ich bezahlen.
[54:15] Er hat wahrscheinlich auch gelobt, dass wenn ich wieder aus diesem Fisch rauskomme, dann gehe ich nach Ninive. Dann werde ich diesen Auftrag ausführen. Aber mit uns ist es auch so.
[54:26] Wenn du Gottes Errettung erlebt hast, dann ist es dir nicht zu viel, etwas von deiner Zeit zu geben, etwas von deiner Energie zu geben, etwas von deinem Geld zu opfern. Für den Herrn.
[54:38] Wenn viel vergeben ist, der liebt viel, sagte Jesus von der Frau, die ihn mit Tränen die Füße gewaschen hat, mit ihren Haaren die Füße getrocknet hat und dann eine sehr, sehr teure Salbe darauf gestrichen hat.
[54:51] Auf die Füße. Die Frage ist, erstens, bist du von Gott gerettet worden? Und erkennst du das? Ist dir die Sünde vergeben worden?
[55:01] Die andere Frage ist, wenn du gerettet bist, freust du dich noch daran? Ist es dir bewusst? Bringt es dich dazu, dein Leben Gott hinzugeben?
[55:14] Wenn du keine Motivation hast, dich dem Herrn hinzugeben, dann liegt es vielleicht daran, dass du vergessen hast, woraus er dich errettet hat. Und das geschieht viel schneller, als wir denken können. Ja Erlebte Rettung führt zu Opferbereitschaft und Hingabe.
[55:31] Und dann noch eine letzte Lektion aus diesem Psalm. Erlebte Rettung und Dankbarkeit dafür. Führt dazu, dass man davon erzählen möchte. Er hat nämlich diesen Psalm hier geschrieben, diesen Dankespsalm.
[55:46] Und er wurde immer wieder jährlich gelesen in Israel. Damit man Gott loben kann für die Rettung, die er gibt. Und schlussendlich ist er nach Ninive gegangen und hat dort Gottes Gericht verkündet.
[56:01] Und wohl auch seine Rettung. Auch wenn immer noch widerwillig. Aber er hat es gemacht. Erlebte Rettung führt dazu, dass wir anderen von dieser Rettung erzählen.
[56:11] Wenn wir nicht davon erzählen, so ist etwas falsch mit uns. Jona hat einige Lektionen gelernt im Bauch des Fisches. Doch noch längst ist nicht alles in Ordnung mit seiner Gesinnung.
[56:24] Wie wir später sehen werden, findet er zwar wunderbar, dass Gott ihn gerettet hat. Aber als Gott Ninive rettet, wird er zornig. Das ist Kapitel 4.
[56:35] Und trotzdem lässt Gott nun Jona aus dem Fisch heraus spucken. Die nächsten Lektionen muss nämlich Jona nicht im Bauch lernen, sondern am Land. Und in Ninive und unter einem Strauch.
[56:48] Und denken wir Menschen nicht manchmal so, dass jemand, zum Beispiel unsere Kinder, unsere Freunde oder unsere Ehepartner, totale, vollkommene Buße tun müssen. Und alle Fehler eingestehen und alles bekennen und verbessern, bevor dann wirklich Deckel drauf ist und bevor alles in Ordnung ist.
[57:06] Denken wir nicht manchmal so oder behandeln zumindest die Leute so. Aber so ist Gott nicht. Für Gott reicht es in dem Moment, dass Jona etwas erfasst hat und umgekehrt ist.
[57:18] Die Heiligung ist nicht perfekt bei Jona. Aber er ist auf dem richtigen Weg. Er macht Fortschritte. Bist du nicht froh? Dass auch du so einen Gott hast.
[57:32] Und jetzt sehen wir ganz am Ende dieses Kapitels. Und der Herr befahl den Fisch und er spie Jona an das Land aus. Der Fisch wiederum macht, was Gott sagt. Nicht wie Jona, nicht wie wir Menschen.
[57:45] Und eigentlich heisst es, dass der Fisch Jona ans Land erbricht. Das ist das Wort, das gebraucht wird. Und wir müssen fast ein wenig Mitleid haben mit diesem armen Fisch. Der arme Fisch, der Gott total gehorsam war, er hat nichts Falsches gemacht.
[58:00] Und dann musste er so einen unverdaubaren, ungehorsamen Dickschädel wie Jona runterschlucken. Da wurde es ihm ganz schlecht und er hat ihn einfach ans Land erbrochen zur richtigen Zeit. Er kann ihn nicht länger ertragen.
[58:11] Und hier endet der Text für heute. Doch drehen wir das Rad der Zeit ein bisschen nach vorne, 800 Jahre. Dann kommt Jona noch einmal vor. Und ich will nicht zu viel darüber sagen, weil Martin kommt bald dazu.
[58:26] Matthäus 12. Da lästern nämlich die Pharisäer und die Schriftgelehrten gegen Jesus und auch gegen den Heiligen Geist. Und sie sagen ihm, dass Jesus in der Kraft des Belzebul, des Satans, die Dämonen austreibt.
[58:39] Und daraufhin begehren sie von Jesus ein Zeichen, um seine Autorität zu überprüfen, um zu sehen, wieso er behaupten kann, dass er Gottes Sohn ist. Was Jesus ihnen sagt, ist folgendes.
[58:52] Ihr werdet nichts anderes sehen, als das Zeichen des Jona. Matthäus 12, 40 sagt er, denn so wie Jona drei Tage und drei Nächte in dem Bauch des grossen Fisches war, so wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein.
[59:09] Da ist die Frage natürlich, wie genau ist Jona jetzt ein Zeichen? Was sagt dieses Zeichen aus? Was meinte Jesus damit? Eben genau das, was wir jetzt in der Predigt gesehen haben.
[59:22] Ich will es noch einmal für euch kurz zusammenfassen. Jona befand sich unter Gottes Zorn. Er verdiente es wie du und ich, weil er ein Rebell ist, wie du und ich.
[59:34] Christus hingegen, er trug am Kreuz Gottes grossen Zorn, weil wir, wir alle Rebellen sind. Wir sind wie Jona selbst verschuldet in dieses Meer geraten.
[59:49] Aber Christus hat sich dort hineingeworfen. Jona, er stieg hinab in die Tiefen des Scheols, hinab ins Grab, hinab ins Totenreich, für immer unter Gottes Zorn.
[60:00] Der Herr brachte ihn dorthin. Gott warf das Meer über ihn. Alle seine Wogen und Wellen sind über ihn gegangen. Aber in gleicher Weise ließ Gott auch seinen eigenen Sohn ans Kreuz schlagen.
[60:14] Und er ließ ihn dort sterben. In Jesaja 53, 10 heisst es, doch dem Herrn gefiel es, ihn, Jesus, zu zerschlagen.
[60:25] Er, der Herr, ließ seinen Sohn leiden. Christus erlebte den vollen Zorn Gottes, den Zorn, den eigentlich du und ich verdient hätten und den jeder tragen muss, der nicht allein Christus vertraut, um gerettet zu werden.
[60:47] Weiter sehen wir auch, Jona sank bis auf den Grund des Meeres hinab. Und während er hinabging, rief er aus seinem wässrigen Grab zum Herrn, er betete ein Notgebet. Drei Tage später wurde er mit Dank aus dem Wasser wieder heraufgeführt.
[61:02] Und das sehen wir auch bei Jesus Christus. Er ging ins Grab. Er wurde in den Tod geführt, ins Totenreich, damit er den ganzen Zorn Gottes für uns auf sich nehmen konnte. Und nach drei Tagen im Grab, begleitet von Stimmen des Dankes, weil er wieder auferstanden ist, erweckte Gott Christus von den Toten.
[61:20] Weil der Tod ihn nicht halten konnte, heisst es in Apostelgeschichte 2,24. Ja, liebe Freunde, nur auf dieser Grundlage kann der Herr uns allen Barmherzigkeit anbieten, dass Jesus gestorben ist für unsere Sünden.
[61:39] Gottes Barmherzigkeit ist so gross, dass er Christus als den Verlassenen in die Tiefen des Scheols sandte, damit wir, die in unserer Rebellion eigentlich zu Recht verlassen sind, gerettet werden können.
[61:53] Und diese zweite Chance, die uns Gott gibt hier, die gilt nicht nur Jona. Gott will mehr retten als nur einen ertrinkenden Mann in einem Fisch.
[62:06] Gott will Menschen retten, die in Sünde ertrinken. Und zwar viele. Viele Menschen. Wir werden wiedergeboren und erneuert.
[62:27] Das ist es, was Gott in Christus schenkt. Und genau das sollte uns unendlich dankbar machen für das Geschenk der Rettung. Wir wollen noch beten.
[62:37] Herr, wir danken dir für dieses Bild, das Zeichen des Jona. Hilfst du uns, es besser zu begreifen. Hilfst du uns, darüber nachzusinnen.
[62:49] Hilfst du uns, Herr, zu dir zurückzukehren. Für die, die noch gar nicht zu dir gekehrt sind, dass sie es tun, bevor es zu spät ist. Und für uns, die wir errettet sind, dass wir immer sofort zu dir zurückkehren.
[63:04] Wir danken dir, dass du ein gnädiger Gott bist, dass du weisst, dass wir schwach sind, aus Fleisch sind und dass unsere Umkehr oft nicht so tiefgründig ist, wie wir denken.
[63:16] Trotzdem liebst du uns und hältst uns am Leben. Lass uns deine Boten Diener sein und wirst uns am Ende zu dir in den Himmel hinaufnehmen. All das ist nur erkauft durch deinen Sohn.
[63:27] So danken wir dir dafür. Amen.