[0:00] Wunderbar, wie wir mit diesem Lied auch den Gottesdienst schon eingeläutet haben. Ist die Weiche falsch gestellt, wird am Schluss das Ziel verfehlt, dass ein Mensch die Umkehr schafft, wirkt deine Kraft.
[0:18] Dass dein Wort in meinem Herzen starke Wurzeln schlägt und dein Geist in meinem Leben gute Früchte trägt. Oh ja, um das beten wir, dass das auch in unserem Leben geschehen möge.
[0:33] Lass uns zu Beginn beten. Treuer himmlischer Vater, ich möchte dir von Herzen danken für diesen Sonntagmorgen, wo wir so unverboten und ungestört zusammenkommen dürfen, Herr, um in dein Wort zu schauen, um von dir zu lernen.
[0:52] Danke für alle Geschwister, die den Weg hierhin gefunden haben. Unter deinem Wort, Herr, hilf mir, deinem Knecht, dein Wort in Wahrheit zu verkündigen an diesem Morgen.
[1:06] Herr, lass uns deine Stimme hören und leite uns durch deine Wahrheit. Amen. Viele von euch haben Kinder.
[1:23] Wenn kleine Kinder Verstecken spielen, dann ist für sie klar, wenn ich mir die Augen zuhalte, dann bin ich auch für mein Gegenüber unsichtbar. Ist doch einfach nur logisch, wenn ich dich nicht sehen kann, kannst du mich ganz bestimmt auch nicht sehen.
[1:37] Auch lediglich den Kopf unter eine Decke oder ein Kissen zu stecken, ist für ihre Wahrnehmung etwa gleich wirksam. Wir haben letzten Sonntag mit dem Buch Jona begonnen und vor allem auch die ersten drei Verse zusammen angeschaut.
[1:55] Wenn man diese drei Verse einfach so liest, dann kann man schnell auf ein solches Urteil kommen, wie man dies bei Kleinkindern fällen würde. Jona, wie alt bist du eigentlich?
[2:07] Hast du wirklich das Gefühl, dass Gott dich nicht mehr sehen wird, wenn du von ihm davonrennst? Doch Tom hat uns am letzten Sonntag auch aufgezeigt, wieso denn Jona vor dem Angesicht des Herrn fliehen wollte.
[2:21] Wir Menschen neigen sehr dazu, schnell und vorheilig ein Urteil über andere zu fällen, so wie auch vielleicht über unsere Geschichte hier mit Jona. Gerade wenn wir eine Geschichte aus der Vogelperspektive lesen können, wie das bei uns im Gotteswort beschrieben ist und vielleicht auch schon deren Ausgang kennen, genau dann urteilen wir härter über die Menschen in unserer Geschichte.
[2:43] Doch gerade diese Geschichte, sie steht nicht umsonst in der Bibel. Wir neigen dazu, genau die gleichen Fehler zu begehen.
[2:54] Wir sollen durch genau diese Geschichten belehrt und ermahnt, aber auch ermutigt werden. Und gerne möchte ich mit euch ein bisschen tiefer in diese wahre Geschichte der Bibel eintauchen.
[3:07] Wir möchten zusammen nochmals das ganze Kapitel des ersten Buches Jona lesen. Jona 1. Jona 1.
[3:22] Und das Wort des Herrn geschah zu Jona, dem Sohn Amittai. Mache dich auf. Geh nach Niniveh, der großen Stadt, und verkündige gegen sie.
[3:34] Denn ihre Bosheit ist vor mich aufgestiegen. Aber Jona machte sich auf, um nach Tarsis zu fliehen. Weg vom Angesicht des Herrn. Und er ging nach Jaffo hinab, fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr, gab den Fahrpreis dafür und stieg hinein, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren.
[3:51] Weg vom Angesicht des Herrn. Und jetzt Vers 4. Da warf der Herr einen gewaltigen Wind auf das Meer. Und es entstand ein großer Sturm auf dem Meer, sodass das Schiff zu zerbrechen drohte.
[4:06] Da fürchteten sich die Seelote und schrien um Hilfe jeder zu seinem Gott. Und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um ihre schwierige Lage zu erleichtern.
[4:17] Jona aber war in den untersten Schiffraum hinabgestiegen, hatte sich hingelegt und schlief fest. Da trat der Kapitän an ihn heran und sagte zu ihm, Was ist mit dir, du Schläfer?
[4:32] Steh auf, ruf deinen Gott an. Vielleicht wird der Gott sich auf uns besinnen, sodass wir nicht umkommen. Und sie sagte einer zum anderen, Kommt, lasst uns lose werfen, damit wir erkennen, um wessen Willen dieses Unglück uns trifft.
[4:47] Und sie warfen lose und das Los fiel auf Jona. Da sagten sie zu ihm, Teile uns doch mit, durch wessen Schuld dieses Unglück uns trifft.
[4:59] Was ist dein Beruf und woher kommst du? Was ist dein Land und von welchem Volk bist du? Und er sagte zu ihnen, Ich bin ein Hebräer und ich fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das trockene Land gemacht hat.
[5:17] Da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sagten zu ihm, Was hast du da getan? Die Männer hatten nämlich erfahren, dass er vor dem Angesicht des Herrn auf der Flucht war, denn er hat es ihnen mitgeteilt.
[5:31] Und sie sagten zu ihm, Was sollen wir mit dir tun, damit das Meer uns in Ruhe lässt? Denn das Meer wurde immer stürmischer. Da sagte er zu ihnen, Nehmt mich und werft mich ins Meer. Dann wird das Meer euch in Ruhe lassen, denn ich habe erkannt, dass dieser große Sturm um meinetwellen über euch gekommen ist.
[5:48] Und die Männer ruderten mit aller Kraft, um das Schiff ans trockene Land zurückzubringen, aber sie konnten es nicht, weil das Meer immer stürmischer gegen sie anging. Da riefen sie zum Herrn und sagten, Ach, Herr, lass uns doch nicht umkommen, um der Seele dieses Mannes willen, und bringe nicht unschuldiges Blut über uns, Denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat.
[6:16] Und sie nahmen Jonah und warfen ihn ins Meer. Da ließ das Meer ab von seinem Wüten. Und die Männer fürsteten den Herrn mit grosser Furcht, und sie brachten dem Herrn Schlachtopfer dar und gelobten ihm Gelübde.
[6:37] Meine Predigt habe ich überschrieben mit dem Titel, Du kannst Gott nicht beiseite schieben. Du kannst Gott nicht beiseite schieben. Ich möchte dir heute zeigen, dass Gott im Leben seiner Diener niemals passiv ist, damit du eben lernst, die Rechnung immer mit Gott zu machen.
[6:58] Und anhand von drei Punkten wollen wir heute Morgen durch unseren Text durch Jonah 1, Vers 4 bis 16 gehen. Punkt 1. Gott behält immer die Kontrolle.
[7:10] Gott behält immer die Kontrolle. Punkt 2. Gott erreicht immer seine Ziele. Gott erreicht immer seine Ziele.
[7:21] Und Punkt 3. Gott verherrlicht seinen Namen. Gott verherrlicht seinen Namen. Und so möchten wir damit beginnen. Gott behält immer die Kontrolle.
[7:36] Nun, letzte Woche haben wir gehört, wie und warum denn Jonah nun auf dieses Schiff gekommen ist. Nach dem Auftrag des Herrn in Vers 2 ist in Vers 3 Jonah der Handelnde.
[7:51] Jonah ist es, der nach Tarsis fliehen will. Jonah ist es, der nach Jaffo hinabsteigt. Jonah ist es, der das Fahrgeld für das Schiff bezahlt, welches für diese lange Reise sehr teuer gewesen sein muss.
[8:05] Und Jonah ist es, der schlussendlich in das Schiff hinabsteigt. Und wir haben gelesen, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom Angesicht des Herrn.
[8:20] Bis zu diesem Zeitpunkt, Vers 3 war Jonah der Handelnde und Gott, Gott sah zu. In Psalm 135, Vers 6 und 7 lesen wir, Psalm 135, 6 und 7, Alles, was dem Herrn gefällt, tut er in den Himmeln und auf der Erde, in den Meeren und in allen Tiefen, der Dünste aufsteigen lässt vom Ende der Erde, der Blitze macht zum Regen, der den Wind herausführt aus seinen Vorratskammen.
[8:55] Und genau dieser Herr, genau dieser Herr greift jetzt in Vers 4 in das Geschehen ein. Und wir haben gelesen, da warf der Herr einen heftigen Wind auf das Meer.
[9:09] Und was ist passiert? Und es entstand ein grosser Sturm auf dem Meer, haben wir gelesen. Interessant, Gott, der Herr, erwarf den Wind. Andere übersetzen auch mit er sandte den Wind.
[9:23] Und der Wind gehorcht seinem Meister. Beide, Jona und der Sturm, werden von demselben Herrn geschickt. Der Sturm geht, wohin er gesendet wird.
[9:37] Und Jona, der Mensch, die Krone der Schöpfung, Jona weigert sich, seinem Schöpfer zu gehorchen. Der Wind geht, Jona, nicht.
[9:50] Und die Seeleute fürchteten sich. Das war kein Wunder. Die Seeleute stammten vermutlich aus verschiedenen Ländern und sie glaubten daher auch an unterschiedliche Götter.
[10:02] Und ich denke, bestimmt waren diese Männer erfahrene Matrosen und hatten auf dem Meer schon den einen oder anderen Sturm auch überlebt. Doch dieser Sturm hier, dieser Sturm war eine andere Liga.
[10:14] Und so stellen wir bei den Seeleuten zwei Reaktionen fest. Erstens, die erste Reaktion ist ihre Religion. Sie hoffen, dass irgendein Gott, irgendein Gott, sie retten möge und beten.
[10:27] Es steht ein Irder zu seinem Gott. Sie beten zu ihren unterschiedlichen Göttern. Doch leider konnte keiner ihrer Götter, sie hören, geschweige denn auch retten. Und die zweite Reaktion zeigt uns, wie Menschen ohne den lebendigen Gott nach bestem und gewissen handeln, nach bestem Wissen und Gewissen handeln.
[10:45] Sie versuchen, sich selbst zu retten und ergreifen Massnahmen dafür. Wir haben gelesen, sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um sich zu erleichtern.
[11:00] Diese beiden Reaktionen finden wir oft bei Menschen, wenn sie in Bedrängnis kommen. Wie oft fragen Menschen in Bedrängnis nach Gott? Nicht selten sind diese Fragen kritischer Natur.
[11:15] Sie machen Gott oft Vorwürfe. Wie kann ein liebender Gott so etwas zulassen? Doch wir wissen nicht wirklich, wie es in diesen Menschen aussieht.
[11:26] Meistens sind sie ohnmächtig aufgrund ihrer Situation. Sie finden in Gott oder sie versuchen in Gott ihren Schuldigen zu finden. Aber eigentlich suchen sie Halt.
[11:37] Halt in ihrer Situation. Halt, der ihnen eigentlich genau dieser Gott geben kann. Bist du es, der deinen Nächsten in seiner Situation, in seiner Bedrängnis, in seiner Schwierigkeit, bist du es, der deinen Nächsten diesen Halt zeigt?
[11:55] Auch die zweite Reaktion finden wir oft bei Menschen. Selber, selber. Menschen wollen bis zuletzt selber kämpfen. Menschen wollen sich selbst retten.
[12:07] Und das betrifft sogar das Heil. Doch Rettung durch eigene Werke ist bei Gott ausgeschlossen. Wir lesen weiter.
[12:20] Jona aber war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen. Tom hat es am letzten Sonntag schon angetönt. Das war nun eben sein dritter Abstieg.
[12:30] Er ging nach Jaffo hinab. Er stieg in das Schiff hinab. Und nun er war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen. Und was machte er dort?
[12:41] Er hatte sich hingelegt und war in einen tiefen Schlaf gesunken. Doch der Oberschreuer Mann trat zu ihm und sprach zu ihm, was ist mit dir, du Schläfer?
[12:55] Ich denke, das muss schon ein sehr tiefer Schlaf gewesen sein bei all dem Sturm, der da draussen tobte. Offensichtlich hat er diesen Sturm nicht einmal wahrgenommen. Eigentlich müsste er ein schlechtes Gewissen haben, dieser Jona.
[13:09] Doch sicher nicht schlafen. Aber eben, wenn auch das Gewissen schläft. Stehe auf, rufe deinen Gott an.
[13:20] Vielleicht wird der Gott unser Gedenken, dass wir nicht umkommen. Es ist schon traurig, wie verzweifelt die Seeleute sich versuchen, an irgendwas festzuklammern, was keinen Halt geben kann.
[13:33] Und wie sie versuchen, ihre Götter zu erreichen, die sie niemals erreichen können. Und wie sie bei denen um Hilfe schreien, die niemals helfen können.
[13:45] Und derjenige, der Einzige, der den wahren Gott kennt, der schläft. Wie reagierst du, wenn Menschen um dich herum in Not sind?
[14:01] Menschen, die nicht wissen, woher sie Rettung bekommen können? Menschen, die sich an etwas festzuklammern versuchen, das ihnen niemals Halt geben kann?
[14:12] Wie reagierst du da? Bist du dann auch ein Schläfer wie Jona und zeigst dich gleichgültig? Ich hoffe nicht. Doch leider ist unser Herz und unser Gewissen oft auch hart und kalt wie das von Jona.
[14:29] Was ist mit dir, du Schläfer? wird Jona herausgefordert. Ja, manchmal führt die Frage eines Ungläubigen dazu, dass wir innehalten, dass wir uns darauf besinnen, was wir hier eigentlich tun.
[14:48] Wir lesen hier aber nicht, dass Jona sich nun tatsächlich an Gott wandte und betete. Schliesslich war Jona auf der Flucht vor Gott und ja, Sünde und Gebet.
[15:01] Das passt irgendwie nicht zusammen. Manchmal hindert die Sünde. Ich denke, jeder von euch war schon in jener Situation, wo er an den Punkt gekommen ist und wusste, jetzt ist Zeit, meine Sünde zu bekennen.
[15:19] Es ist keine einfache Sache. Und Jona, wir sehen hier, er war noch nicht so weit, seine Sünde zu bekennen. Und so tobte der Sturm weiter. Es sieht nicht so aus, dass sich Jona jetzt auf seiner Flucht hindern lassen würde.
[15:36] Gott hat Jona einen Auftrag gegeben und Jona läuft weg ungehorsam. Doch genauso ist es bei dir, wenn du Gottes Wort nicht gehorsam bist.
[15:48] Gehorsam ist nichts anderes als fliehen vor, ungehorsam ist nichts anderes als fliehen vor Gottes Wort. und fliehen kann auch ein Aufschieben sein. Du siehst deinen Auftrag klar und sagst morgen, morgen dann.
[16:04] Wieso verschieben wir die Dinge immer wieder? In der Regel sind die Beweggründe stets sündiger Natur. Es handelt sich um vielleicht Angst oder vielleicht auch Stolz oder ganz einfach um Faulheit.
[16:19] Gehorsam ist nicht morgen, gehorsam ist heute. Und Gott sagt zu dir auch nicht, hey Andi, ich habe hier noch eine lange Liste von Aufträgen, die nächstes Mal noch gemacht werden müssten.
[16:33] Such dir doch einen aus und dann sag mir, was du noch brauchst, um diesen Auftrag möglichst angenehm über die Bühne zu bringen. Als Knecht des Herrn kannst du dir deinen Auftrag oft nicht aussuchen.
[16:46] Du bist ja der Knecht und er der Meister und nicht umgekehrt. Uns verzweifelt aber dennoch ein bisschen Hoffnung in der Stimme hören wir den Obersteuermann sagen, vielleicht wird der Gott unser Gedenken, dass wir nicht umkommen.
[17:06] Habt ihr das gehört? Vielleicht wird der Gott unser Gedenken, dass wir nicht umkommen. Und er sollte in diesem Fall nicht enttäuscht werden.
[17:18] Gott behält immer die Kontrolle. Und wenn Gott immer die Kontrolle behält, führt dies unweigerlich zu unserem zweiten Punkt.
[17:30] Gott erreicht immer seine Ziele. Wir sehen dies durch das ganze Buch Jonah. In unserer Geschichte in Jonah 1 müssen wir erkennen, was Gottes Ziel ist.
[17:46] Gottes Ziel ist eigentlich einfach. Er will Jonah zurückbringen. Wir denken schnell, hey Jonah, bekenne deine Schuld und kehre um, sonst wird dich Gott mitsamt dem Schiff in die Tiefen des Meeres versenken.
[18:03] Doch das steht hier nicht. Es steht nicht, dass Gott Jonah und die Seeleute versenken will. Was sehen wir? Was wir sehen, ist einen gnädigen Gott, der seinen Knecht Jonah zurückbringen will.
[18:19] Gottes Ziel war es nie, Jonah und die Seeleute zu verderben und umzubringen. Gott wollte mit diesem Sturm auch nicht Jonah einfach nur bestrafen.
[18:30] Gott wollte Jonah erziehen. Gerade in diesem Sturm leuchtet die Güte und Gnade des Herrn auf. Der Sturm war wahrscheinlich stärker als alles andere, als alles, was die Seeleute bisher erlebt haben.
[18:49] Doch er war gerade so stark, dass das Schiff nicht dadurch zerstört wurde. Gott weiss ganz genau, was er zulässt.
[19:00] Dies gilt für den Sturm, aber auch für dein und mein Leben. Wie oft sagt Gott, bis hierhin und nicht weiter.! Gott ist ein Sturm Wenn du dich in deinem Herzen von Gott entfernst, dann lässt dich Gott auf Dauer nicht einfach laufen.
[19:21] Gott hat sehr, sehr, sehr viele Wege in das Leben seiner Diener zu treten. In unserer Geschichte hier ist es ein Sturm. Es gibt im Leben eines Gläubigen, eines Diener Gottes durchaus Stürme, die bewusst von Gott gesandt wurden, um die Gläubigen zu erziehen.
[19:42] Aber das heisst nicht, dass jeder Sturm im Leben immer eine Erziehungsmassnahme Gottes ist. Ich denke, wie bei der Erziehung durch die Eltern lässt es Gott seinen Diener ganz bestimmt wissen, dass sein Sturm eine Erziehungsmassnahme war.
[19:59] In Hebräer 12, Vers 6 lesen wir bekannte Verse, denn wen der Herr lieb hat, den züchtigt er.
[20:11] Ich bin mir sicher, Jonah ist sich dies in seiner Situation ganz bewusst, doch er schweigt. Vers 7 Und sie sagten einer zum anderen kommt, und lasst uns lose werfen, damit wir erkennen, um wessen Willen dieses Unglück uns trifft.
[20:34] Und sie warfen lose und das Los fiel auf Jonah. Die Seeleute verstehen ganz klar, dieser Sturm hat einen Grund und ist mehr als nur ein Naturphänomen und sie wollen das loswerfen, um diesen Schuldigen zu ermitteln.
[20:53] Das lose werfen war zur damaligen Zeit nichts Außergewöhnliches. In Sprüche 16 33 lesen wir Sprüche 16 33 Das Los wird dem Gewand bausch geworfen, aber all seine Entscheidung kommt von dem Herrn.
[21:13] Wir lesen hier in unserem Abschnitt nichts genau, wo diese Los Entscheidung oder diese Loswerfung von Statten ging, aber wir müssen diese auch nicht unbedingt wissen. Was wir aber wissen ist, dass das Los auf Jonah fiel.
[21:28] Das war definitiv kein Zufall. Gott greift wieder in die Geschichte ein, er behält die Kontrolle und er entharnt Jonah. Gott ist ein Gott, der Sünde und falsche Wege im Leben seiner Diener aufteckt.
[21:45] In deinem und meinem Leben. Das ist einfach Gnade. Es ist gut, dass Gott auch in unserem Leben so handelt. Sprüche 28 13 steht, Sprüche 28 13, wer seine Übertretungen verbirgt, wird kein Gelingen haben.
[22:08] Wer sie aber bekennt und lässt, wird Barmherzigkeit erlangen. Und wie schon angetönt, manchmal gebraucht Gott auch ungläubige Menschen in deinem Leben, um dir dein Fehlverhalten und deine Sünde aufzuzeigen.
[22:30] Ja, das kann schmerzen manchmal, aber ist sehr heilsam. Nun, Jonah ist jetzt enttarnt. Verstecken kann er sich nicht mehr.
[22:44] So kommen wir zu Vers 8. Da sagten sie zu ihm, teile uns doch mit, durch wessen Schuld dieses Unglück uns trifft. Was ist dein Beruf?
[22:55] Und woher kommst du? Was ist dein Land? Und von welchem Volk bist du? Viele Fragen. Der Sturm tobt noch immer über das Schiff hinweg.
[23:08] Die Matrosen versuchen eine Antwort auf ihre Frage zu erhalten. Wieso, Jonah, wieso? Das war kein Kaffeekränzchen. So, Jonah, jetzt sitzen wir mal hin, wir haben ein paar Fragen an dich.
[23:21] Sie sind immer noch in diesem großen Sturm. Das waren Fragen in Mitte eines Sturms, um vielleicht doch noch irgendwie einen Weg zum Überleben zu finden. Und im Vers 9 antwortet dann Jonah und er sagte zu ihnen, ich bin ein Hebräer und ich fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das trockene Land gemacht hat.
[23:47] Im ersten Moment meint man, dass Jonah den Fragen der Matrosen ausweicht. Doch wenn man genau liest, merkt man, dass Jonah an einem wichtigen Punkt angelangt ist.
[24:05] Hebräer bedeutet anscheinend wörtlich hindurchziehender. Jonah bekennt sich dazu, zu jenem Volk zu gehören, welches in den Nationen keine Anerkennung fand.
[24:15] Die Israeliten bezeichneten sich unter den Heiden anscheinend oft als Hebräer. Jonah sagt also in Vers 9, ich bin einer von Gottes Volk, dem lebendigen Gott, nicht euren Götter, dem lebendigen Gott, welcher das Trockene und das Meer gemacht hat, von welchem wir jetzt über uns diese Wellen hineinbrechen.
[24:40] Ich fürchte Gott, der im Himmel thront und vom Himmel her alles steuert und regiert auch diesen Sturm hier. Ja, dieser Gott ist ein anderer Gott als jener, zu welchem die Matrosen in ihrer Not schrien.
[24:59] Jonah zeigt Gott als den Schöpfer. Wenn Menschen in der Bibel zu Ungläubigen evangelisieren, dann beginnen sie oft mit Gott, dem Schöpfer.
[25:11] in Apostelgeschichte 14, 14 bis 15, haben wir zum Beispiel eine solche Begebenheit.
[25:24] Als aber die Apostel Barnabas und Paulus es hörten, zerrissen sie ihre Kleider, sprangen hinaus unter die Volksmenge und riefen und sprachen, Männer, warum tut ihr dieses?
[25:35] Auch wir sind Menschen von gleichen Empfindungen wie ihr und verkünden euch, dass ihr euch von diesen nichtigen Götzen bekehren sollt. Zu wem? Zu dem lebendigen Gott, der den Himmel und die Erde und das Meer gemacht hat und alles, was in ihnen ist.
[25:54] Und ob man will oder nicht, Gott muss man in der Schöpfung erkennen. Das lebt uns auch Römer 1, Vers 20. Römer 1, 20, dort steht, denn das Unsichtbare von ihm wird geschaut, sowohl seine ewige Kraft auch seine Göttlichkeit, die von Erschaffung der Welt an ihm gemachten wahrgenommen werden wird.
[26:22] Jonah, der vor dem Angesicht des Herrn fliehen wollte, stellt sich nun plötzlich auf die Seite des Herrn. Ein Wandel, der Gott schon in ihm bewirkt hat, noch ist er nicht am Ziel.
[26:34] Doch die Erkenntnis der Seeleute, dass da ein lebendiger Gott sein kann, der gegen einen seiner Diener, der mit ihnen auf dem Schiff ist, einen solch!
[26:46] zerstörerischen Sturm schickt, diese Erkenntnis macht die Situation nicht gerade einfacher. In Vers 10 lesen wir dann nämlich, da fürchteten sich die Männer mit großer Furcht und sagten zu ihm, Was hast du da getan?
[27:05] Die Männer hatten nämlich erfahren, dass er vor dem Angesicht des Herrn auf der Flucht war, denn er hatte es ihnen mitgeteilt. Was hast du da getan?
[27:16] Was hast du da getan? Kennt ihr diese Frage von irgendwoher? Gott stellte damals beim Sündenfall Eva genau dieselbe Frage und auch zu Kain stellte Gott diese Frage, Was hast du da getan?
[27:34] Es ist eine Frage, bei welcher man die Antwort eigentlich nicht versteht, bevor die Antwort überhaupt ausgesprochen ist. Es ist weniger eine Frage, als ein erschreckender Ausspruch, der von Unverständnis zeugt.
[27:47] Das kann doch nicht wahr sein. Was hast du da getan? Denn die Männer wussten, dass er vom Angesicht des Herrn wegfloh, denn er hatte es ihnen mitgeteilt.
[28:00] Und sie sprachen zu ihm, Was sollen wir mit dir tun, damit das Meer von uns ablässt? Denn das Meer wurde immer stürmischer. Und er sprach zu ihnen, Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer von euch ablassen, denn ich weiss, dass dieser grosse Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.
[28:19] Jonah konnte nun nicht mehr gleichgültig dastehen und sagen, Hey, lass mich in Ruhe, ist mein Problem, das geht euch überhaupt nichts an. Diese Leute, sie waren mit ihm in diesem Sturm und sie haben gerade bestimmt wertvolle Ladung verloren.
[28:38] Jonah war nun an einem Punkt, wo er erkannte, dass man mit Gott nicht spielen kann. Es ist keine Kleinigkeit, Gott zu versuchen. Wir sehen, Gott erreicht immer seine Ziele.
[28:54] Aber sein Ziel war es auch nie, dass Jonah sich für die Seeleute opfert. Ich denke, viele von uns würden Jonah nichts vorwerfen, weil wir in dieser Geschichte mehr und mehr erkennen, dass wir selbst schon ähnliche Situationen durchleben mussten, wenn auch nicht mit einem solchen äusserlichen Sturm.
[29:12] Wie schnell denkt unser Herz, dass man mit der einen oder anderen Sünde davon kommen würde. Das ist genau das, was uns der Feind wieder und wieder weismachen will.
[29:28] Ist doch nicht schlimm wegen einem Mal. Kannst du dich ja nachher wieder in Ordnung bringen. Ich weiss, ich muss jetzt einfach kurz zornig sein. oder ich kann nicht anders, ich muss jetzt einfach aufs Internet, auf diese Seiten gehen.
[29:45] Immer wieder redet uns der Feind ein, dass das ja gar nicht so schlimm sei. Oh nein, Gott, Gott lässt sich nicht spotten, was der Mensch sät, mit der Mensch ernten.
[29:58] In 4. Mose 32, Vers 23, 4. Mose 32, Vers 23, warnt Mose das Volk und sagt, und wisst, dass eure Sünde euch finden wird.
[30:15] Und wisst, dass eure Sünde euch finden wird. Er hat es selber erlebt. Und dieses Ziel hat Gott mit seinem Diener, Jonah, nun auch erreicht.
[30:31] Und wisst, dass eure Sünde euch finden wird. Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer von euch ablassen, denn ich weiss, dass dieser grosse Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.
[30:48] Wer von euch wäre der Erste gewesen, der Jonah gepackt und über Bord geworfen hätte, damit der Sturm endlich aufhört? Jonah übergibt sich, dann macht es Herrn.
[31:00] Er muss dir einsehen, wenn Gott eingreift, dann kann man nicht gegen Gott kämpfen. Es bleibt eigentlich gar nichts anderes übrig, als sich seinem Willen zu unterwerfen.
[31:12] Gott behält eben immer die Kontrolle. Über Bord geworfen zu werden, bedeutet menschlich gesehen ganz klar der Tod, der sichere Tod. doch Jonah kennt seinen Gott und weiss, dass seine Hand ihn auch aus den Wogen des Meeres retten könnte.
[31:32] Jonah unterwirft sich aber somit auch der Strafe des Herrn. Ein wichtiges Ziel, nicht abschliessend, aber ein wichtiges Ziel hat Gott hier im Leben seines Dieners erreicht.
[31:46] Doch unser Abschnitt ist mit Vers 12 noch nicht zu Ende. Und so möchten wir zu unserem dritten Punkt kommen. Gott verherrlicht seinen Namen. Gott verherrlicht seinen Namen.
[31:59] Klässe Vers 13 und 14 Und die Männer ruderten mit aller Kraft, um das Schiff ans trockene Land zurückzubringen.
[32:11] Aber sie konnten es nicht, weil das Meer immer stürmischer gegen sie anging. Da riefen sie zum Herrn und sagten, Ach, Herr, lass uns doch nicht umkommen um der Seele dieses Mannes willen und bringe nicht unschuldiges Blut über uns.
[32:28] Denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat. Für die Matrosen war natürlich auch klar, dass Jonah sterben würde, wenn sie ihn über Bord werfen.
[32:39] Das wollten sie nicht. Und so ruderten sie mit aller Kraft, was das Zeug hält. Sie wollten nicht verantwortlich sein für den Tod von Jonah.
[32:53] Vers 14 ist dann ein wunderbarer Vers in unserem Abschnitt. Und auch in Gottes Wort. Da riefen sie zu dem Herrn. Da riefen sie zu dem Herrn, nicht zu ihren Göttern.
[33:05] Was für ein wunderbares Zeugnis von Gottes Wirken. Eben noch haben diese Matrosen ihre toten Götter angebetet und um Hilfe, um ihre Hilfe geschrien. Und nun haben sie einen Hauch, einen Hauch von Gottes Allmacht spüren dürfen.
[33:22] Gott ließ diesen Sturm zu, auch weil er sich verherrlichen wollte. Weil aber das Meer immer stürmischer wurde, stand ihr Entschluss fest, Jonah tatsächlich ins Meer zu werfen.
[33:35] Und so beten sie weiter, ach Herr, lass uns doch nicht umkommen um der Seele dieses Mannes willen und lege nicht unschuldiges Blut auf uns.
[33:47] Nun, unschuldig, unschuldig war Jonah ganz bestimmt nicht. Das lehrt uns diese Geschichte. Aber es gab einen Unschuldigen, der stillvertretend für andere gestorben ist.
[34:03] Aber nicht wie Jonah für ein paar Matrosen, die er sogar selbst in Gefahr brachte. Nein, der Unschuldige war wirklich unschuldig und ist für die Sünden der ganzen Menschheit gestorben, Jesus Christus.
[34:20] Er ist das grosse Thema der Schrift und wie wunderbar wir doch überall in der gesamten Bibel immer wieder an ihn und sein Erlösungswerk erinnert werden. Wie auch hier in unserem Abschnitt.
[34:32] Jesus, der einzige Mensch, der wirklich absolut unschuldig gestorben war für dich und mich.
[34:49] Was für eine Gnade. Was für eine Gnade. Und genau diese Gnade dürfen wir im Anschluss mit dem Abend mal feiern. Oh, und über diese Gnade können wir dankbar den nächsten Satz in unserem Abschnitt schreiben.
[35:05] Es ist jener Satz, warum mir dieser Vers 14 so gefällt. Es ist der letzte Satz des Gebetes der Matrosen. Denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat.
[35:18] Wir können das über unsere ganze Geschichte hier schreiben. Denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat. Diese ehrfürchtige Anerkennung von Gottes Allmacht.
[35:33] Was für eine Veränderung. Was ist mit diesen Matrosen passiert? Gott ist in ihr Leben getreten. Gott verherrlicht seinen Namen.
[35:54] Vers 15 Und sie nahmen Jonah und warfen ihn ins Meer. Da liest das Meer ab von seinen Wüten. Stellt euch das mal bildlich vor. Viele Meter hohe Wellen.
[36:06] Der Sturm tobt immer mehr. Man hört wahrscheinlich sein eigenes Schreien kaum. Völlig entkräftet, völlig unterkühlt und durch Nässt werfen sie Jonah mit einem Schlechten Gewissen über Bord und sogleich hört der Sturm auf zu wüten.
[36:24] Es ist eine ähnliche Situation, wie wir sie später in Matthäus 8 lesen. Bei Jesus. Und auch dort lesen wir in Matthäus 8 Vers 27 wie die Leute, wie die Jüngere erstaunt waren.
[36:39] Was ist, was für einer ist dieser, dass auch die Winde und der See ihm gehorchen? Was für ein Gott. Mit dem Tod oder eben dem vermeintlichen Tod von Jonah wurden die Matrosen gerettet.
[36:57] Eigentlich konnten die Matrosen sagen, er hat sich hingegeben, damit wir leben können. Auch wenn da natürlich der Herr hinter allem steht.
[37:09] Aber so werden wir schon wieder an das wunderbare Erlösungswerk Jesu Christi erinnert, der sich hingegeben hat, damit wir leben können. Doch mit dem Tod von Jesus Christus bist du nicht einfach vom Sturm aus dem Meer hinaus gerettet worden.
[37:25] Mit seinem Tod, mit dem Tod Jesu Christi hat Jesus dich vor der ewigen! Verdammnis Gerettete nach deinem Tod auf dich wartete. Unser Kapitel 1 schliesst mit Vers 16 und blickt nochmals auf die Seeleute.
[37:47] Und die Männer fürsteten den Herrn mit grosser Furcht. Sie brachten dem Herrn Schlachtopfer dar und gelobten ihm Gelübde. Es ist schon interessant.
[38:04] Als Gläubiger solltest du einen Segen sein für die Ungläubigen, sobald du in Beziehung mit ihnen trittst. Ungläubige sollen merken, dass du anders bist, dass du mit dem Herrn unterwegs bist.
[38:20] Bei Jona war es anders. Er brachte diesen Menschen in Gefahr, sobald er in Beziehung mit ihnen trat. Die Geschichte lehrt uns, dass du dir sehr gut deine Wege selber planen kannst.
[38:38] Oh, und das machen wir leider ein bisschen zu oft. Aber sei dir gewiss, da ist ein Gott, der im Leben seiner Knechte gerne ein Wörtchen mitredet.
[38:54] Und so zitiere ich nochmals Sprüche 16, Vers 9. Die Geschichte, sie lehrt uns, dass du dir sehr gut deine Wege planen kannst.
[39:07] Und das machen wir leider auch ein bisschen zu oft. Aber sei dir gewiss, da ist ein Gott, der im Leben seiner Knechte, im Leben von dir und mir gerne an Wörtchen mitredet.
[39:19] Ich zitiere nochmals Sprüche 16, 9. Das Herz des Menschen erdenkt seinen Weg, aber der Herr lenkt seine Schritte.
[39:33] Gott hat ganz nebenbei diese Situation dazu benutzt, sich an diesen ungläubigen Menschen zu verherrlichen. Die Matrosen haben heute einen Gott kennengelernt, den sie vorher so nicht kannten.
[39:50] Wir wissen nicht, wie es mit diesen Seeleuten weiterging. Wir wissen nicht, wozu dies Gott noch benutzt hat in ihrem späteren Leben. Aber wir haben heute einen Gott gesehen, der Wege hat, die wir uns gar nicht vorstellen können.
[40:06] Und die Männer fürchteten sich vor dem Herrn mit großer Furcht, haben wir gelesen. Kurze Zeit vorher fürchteten! sie noch den Sturm mit großer Furcht! Nun aber gilt ihre Furcht dem, der Macht hat, über den Sturm.
[40:20] Als geretteter Christ fürchtest du auch nicht mehr den Tod, sondern den, der Macht hat, über den Tod. Und sie schlachteten den Herrn Schlachtopfer und taten Gelübde.
[40:34] Mit diesem Satz schliesst unser Abschnitt. Wie das vonstatten ging, ob sie das an Land gemacht haben, ob sie das auf dem Schiff noch gemacht haben, darüber schweigt die Bibel.
[40:45] Was wir sehen, sind dankbare Matrosen, welchen der lebendige und allmächtige Gott ins Leben getreten ist. Was wir auch schon ein bisschen erkennen durften, ist das grosse Thema im Buch Jonah, nämlich, dass die Gnade Gottes allen Menschen gilt.
[41:04] Die Gnade Gottes ist grösser. Die Gnade Gottes ist grösser als der Unglaube der Seeleute.
[41:18] Die Gnade Gottes ist grösser auch als alles, was du in deinem Leben Verkehrtes getan hast. Und wir werden in den nächsten Kapiteln noch viel von Gottes Gnade lernen dürfen.
[41:32] Gott erreicht seine Ziele immer. So auch in unserem ersten Kapitel mit Jonah. Noch waren diese Etappen Ziele. Aber Jonah ist nun an jenem Punkt, wo er eingestehen musste, dass er sündigte und wo er sich in die Hand Gottes hingab.
[41:50] Aber ist Jonah nun wirklich schon bereit, seinem Gott jetzt bedingungslos zu gehorchen? Ist Jonah nun jener Diener, der ein brauchbares Werkzeug für den Herrn sein kann?
[42:04] Ist die Erziehungsarbeit Gottes mit Jonah nun vollendet? Wir werden sehen, wo uns diese Geschichte noch hinführt. Am nächsten Sonntag geht es weiter, wenn Tom uns mit uns Kapitel 2 beleuchten möchte.
[42:19] Ich wollte dir heute zeigen, dass Gott im Leben seiner Diener niemals passiv ist. Damit wir eben lernen, damit du lernst, die Rechnung immer mit Gott zu machen.
[42:32] Wir haben heute einen grossen Gott gesehen, der seinem Diener nachgeht. Gott hat den Menschen den freien Willen gegeben, ja, doch es ist ihm nicht egal, wie sich seine Kinder entscheiden.
[42:46] Gott hätte auch sagen können, nun, Jonah will mir nicht gehorchen, dann lasse ich ihn ins Verderben laufen, die Sache ist für mich abgehakt, ich finde schon einen anderen, der mir gehorsam sein will.
[42:59] Doch Gott ist es nicht egal, wie du dein! Leben führst und wie gehorsam du seinem Wort bist. Du kannst Gott nicht einfach beiseite schieben. Und manchmal lässt Gott im Leben seinen Diener eben einen Sturm zu oder er schickt ihn sogar.
[43:17] Und so haben wir in der Bibel neben Jonah noch viele weitere Beispiele, wie zum Beispiel einen Josef, die uns zeigen, dass Gott immer die Kontrolle behält, dass Gott immer seine Ziele erreicht und schlussendlich in allem sein Name verherrlicht wird.
[43:34] Wir haben auch viele Stürme im Leben eines Davids gesehen, als wir durch 1. Samuel gegangen waren. Wir haben es damals die Charakterschule des Herrn genannt. Gott will uns schleifen, Gott will uns formen, damit wir brauchbar sind für seine Ziele, die er mit dir, die er mit mir erreichen will.
[43:55] Und wenn wir einen falschen Zug, wenn wir in einen falschen Zug einsteigen, so steigt er mit uns ein und will uns zurück führen. Was für ein gnädiger Gott wir doch haben. Der bekannte Vers aus Römer 8, 28 lehrt uns, wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind.
[44:20] Wenn wir das erkennen, meine Lieben, wenn wir wie die Matrosen ehrfürchtig auf Gott schauen und sagen, denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat.
[44:34] Und wir können dies mit einem Herzen voll Dankbarkeit sagen, denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat. Und auch mit Blick aufs Abendmahl im Anschluss, danke, Herr, denn du hast getan, wie es dir gefallen hat.
[44:54] Amen. Lass mich beten. O treuer himmlischer Vater, ich danke dir, du grosser Gott, für diese wunderbare Geschichte.
[45:10] Sie zeigt uns, dass es dir nicht egal ist, wie wir leben. Herr, bitte, hilf uns, dass wir daraus lernen, deinem Wort wirklich gehorsam zu sein, dass wir die Rechnung mit dir machen.
[45:25] Jeder Ungehorsam ist Sünde, Sünde gegen dich allein. So hilf uns, deinen Willen für unser Leben zu erkennen und ihn auch zu tun. Heute und nicht erst morgen.
[45:39] Herr, ich danke dir für deine Gnade, die allen Menschen gilt, noch heute. Hilf uns bitte, dass wir uns um unsere Nächsten kümmern, dass wir nicht passiv sind, wenn es um unsere Nächsten geht, dass wir nicht schlafen, wenn es um unsere Nächsten geht, sondern, dass wir treue Zeugen von dir sein dürfen, Zeugen, denen es nicht egal ist, was mit unseren Nächsten passiert.
[46:03] Schenk uns eine Liebe für die verlorenen Seelen da draussen, damit wir rausgehen und deinen Namen gross machen. Wir bitten dafür um Freimütigkeit.
[46:15] Danke, bist du bei uns und hilfst uns, vollmächtiger und gnädiger Gott. Amen.