[0:00] wenn uns etwas gegen den Strich geht, wenn uns etwas gegen unseren Willen geht. Aber nicht nur, wenn etwas gegen unseren Willen geht, sondern vielleicht auch, wenn jemand uns ärgert.
[0:16] Wenn ein Charakterzug, eine Person uns irgendwie entgegensteht. Oder ihr Verhalten uns nicht gefällt.
[0:26] Was haben wir dann für eine Reaktion? Die einen von uns geben sich Mühe. Sie versuchen dann damit klar zu kommen.
[0:40] Andere schlucken alles. Fressen es in sich hinein. Super, danke.
[1:10] Es ist doch gut, wenn die Technik funktioniert. Aber wenn uns jemand ärgert, dann können wir auf verschiedene Art und Weise mit dem umgehen. Wir können entweder in uns hineinfressen und uns Mühe geben, damit klar zu kommen.
[1:23] Oder wir können ärgerlich werden und dem Ganzen Luft machen. Dann gibt es aber auch noch eine andere Option. Wir können auch einfach davonlaufen und uns verstecken.
[1:33] Jona, der war ein Mann, der hatte genug. Er hatte genug davon. Wovon werden wir noch sehen?
[1:45] Aber er hat die dritte Option gewählt. Er ist davongerannt. Und ihr könnt schon mal Jona aufschlagen, die das noch nicht gemacht haben. Das Buch ist bei den kleinen Propheten ganz am Ende des Alten Testamentes zwischen Obadia und Micha zu finden.
[2:02] Einfach, dass ihr es besser findet. Es ist nur zwei Seiten lang. Man kann es schnell überblättern. Letzte Woche haben wir das erste Buch Samuel abgeschlossen.
[2:15] Und nun fangen wir mit dem Buch Jona an und werden, so Gott will, bis im Sommer damit beschäftigt sein. Es ist ein sehr erfrischendes Buch, als ich es gelesen habe. Denn es überrascht immer wieder.
[2:29] Und zwar zum Beispiel Jona. Der die Geschichte ja vermutlich selber aufgeschrieben hat. Ist ein sehr interessanter Charakter.
[2:41] Und auch wie Gott mit diesem Jona umgeht, hat mich immer wieder fasziniert, schon als ich kleiner war. Und dieser Mann ist ein spezieller Mann. Aber genauso sind auch wir immer wieder.
[2:53] Du und ich. Wir werden es sehen. Und ich möchte jetzt Jona 1, das ganze Kapitel bis Vers 1 von Kapitel 2 zusammenlesen.
[3:05] Und das Wort des Herrn erging an Jona, den Sohn Amittais, indem er sprach, Mach dich auf, geh nach Niniveh, der grossen Stadt, und predige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen.
[3:23] Aber Jona machte sich auf, um vom Angesicht des Herrn weg nach Tarsis zu fliehen. Und er ging nach Jaffo hinab und fand ein Schiff, das nach Tarsis fuhr.
[3:35] Und er gab sein Fahrgeld und stieg in das Schiff hinab, um mit ihnen nach Tarsis zu fahren, weg vom Angesicht des Herrn. Da warf der Herr einen heftigen Wind auf das Meer, und es entstand ein grosser Sturm auf dem Meer, sodass das Schiff zu zerbrechen drohte.
[3:51] Und die Seeleute fürchteten sich und schrien, jeder zu seinem Gott. Und sie warfen die Geräte, die im Schiff waren, ins Meer, um sich zu erleichtern. Und Jona aber war in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen und hatte sich hingelegt und war in tiefen Schlaf gesunken.
[4:06] Und der Obersteuermann trat zu ihm und sprach zu ihm, Was ist mit dir, du Schläfer? Steh auf, rufe deinen Gott an! Vielleicht wird der Gott unser Gedenken, dass wir nicht umkommen.
[4:19] Und sie sprachen einer zum anderen, Kommt und lasst uns Lose werfen, damit wir erfahren, um wessen Willen dieses Unglück uns trifft. Und sie warfen Lose, und das Los fiel auf Jona.
[4:31] Da sprachen sie zu ihm, Tu uns doch kund, um wessen Willen uns dieses Unglück trifft. Was ist dein Beruf, und woher kommst du? Welches ist dein Land, und von welchem Volk bist du?
[4:42] Und er sprach zu ihnen, Ich bin ein Hebräer, und ich fürchte den Herrn, den Gott des Himmels, der das Meer und das Trockene gemacht hat. Da fürchteten sich die Männer mit grosser Furcht und sprachen zu ihm, Was hast du da getan?
[4:58] Denn die Männer wussten, dass er vom Angesicht des Herrn wegfloh, denn er hatte es ihnen mitgeteilt. Und sie sprachen zu ihm, Was sollen wir mit dir tun, damit das Meer von uns ablässt?
[5:10] Denn das Meer wurde immer stürmischer. Und er sprach zu ihnen, Nehmt mich und werft mich ins Meer, so wird das Meer von euch ablassen. Denn ich weiss, dass dieser grosse Sturm um meinetwillen über euch gekommen ist.
[5:24] Und die Männer ruderten hart, um das Schiff ans Land zurückzuführen, aber sie konnten es nicht, weil das Meer immer stürmischer gegen sie wurde. Da riefen sie zu dem Herrn und sprachen, Ach, Herr, lass uns doch nicht umkommen, um der Seele dieses Mannes willen, und lege nicht unschuldiges Blut auf uns, denn du, Herr, hast getan, wie es dir gefallen hat.
[5:48] Und sie nahmen Jonah und warfen ihn ins Meer, da ließ das Meer ab von seinem Wüten. Und die Männer fürchteten sich vor dem Herrn mit grosser Furcht, und sie schlachteten dem Herrn Schlachtopfer und taten Gelübde.
[6:01] Und der Herr bestellte einen grossen Fisch, um Jonah zu verschlingen. Und Jonah war im Bauch des Fisches drei Tage und drei Nächte.
[6:11] Wir wollen noch zusammen beten. Ja, grosser Gott, wir danken dir, danken dir für diese Geschichte von Jonah, die du aufschreiben lassen hast.
[6:28] Danke dir, dass dieses Buch in der Bibel ist. Und wir danken dir, dass wir hier so viel von deinem Charakter sehen können, aber auch von Jonas Charakter, von unserem Charakter, auch von Israel.
[6:39] Ich danke dir, Herr, dass du heute Morgen uns hilfst, mehr darüber zu verstehen, verändert zu werden. Wie wir es gesungen haben, heilig zu werden, dass wir so lernen zu denken, wie du denkst.
[6:55] Dank dir, dass du mir dabei hilfst. Amen. Das Buch, Jonah, ist eines der prophetischen Bücher des Alten Testaments.
[7:13] Unsere Bibel ist ja eine kleine Bibliothek mit 66 Büchern. Und davon sind 16 Bücher prophetische Bücher. Vier davon sind grosse Propheten, weil es grosse Männer waren, so wie Goliath.
[7:28] Aber ihr lacht, ihr habt zum Glück gemerkt. Nein, das ist nicht der Fall. Und zwölf davon sind kleine Männer. Und sie sind nicht klein, weil sie klein von Statur waren oder unwichtig waren, sondern, weil es kleine Bücher sind mit wenig Kapitel.
[7:46] Wenn ihr zum Beispiel den Propheten Obadi anschaut oder Jonas, sind nur wenige Kapitel, im Gegensatz zu einem Jesaja oder einem Hesekiel. Nun, Jonah ist aber von diesen kleinen Propheten, von diesen zwölf kleinen, ist er anders als die anderen elf.
[8:05] Es ist das einzige Buch, das nicht primär aus der Botschaft des Propheten besteht, sondern in diesem Buch wird eine Geschichte erzählt und der Prophet selbst wird zur Botschaft.
[8:21] Das ist der grosse Unterschied. Nicht, dass die anderen Propheten nicht selber auch zur Botschaft geworden wären, wenn wir uns an einen Hosea erinnern zum Beispiel oder an andere Propheten.
[8:33] Aber Jonah enthält ziemlich wenige Aussprüche, die ihm von Gott gegeben wurden, um dann weitergegeben zu werden. Bei Micha heisst es zum Beispiel, das Wort des Herrn erging an Micha und dann ist praktisch der Rest des Buches Wort des Herrn.
[8:50] Bei Jonah ist es im Prinzip eine Erzählung, eine Geschichte, eine wahre Geschichte und es hat vergleichbare Elemente wie zum Beispiel beim Propheten Elia und beim Propheten Elisa.
[9:01] Das sind auch keine Schriftpropheten, von denen man Bücher hat und trotzdem waren es Propheten, die in Israel tätig waren. Tatsächlich ist auch Jonah ein Nachfolger, ein Nachfolger zeitlich gesehen von Elia und Elisa.
[9:20] Elias Dienst war zu Ende um 847 vor Christus. Wenn wir kurz den Bogen schlagen, David lebte so ungefähr um 1000 vor Christus. Also ungefähr 150 Jahre später war Elia da.
[9:34] Und Elisas Dienst, der nach Elia kam, sein Dienst war ungefähr zwischen 850 und 795 vor Christus angesetzt.
[9:46] Und Jonah war vielleicht ein entsprechend jüngerer Zeitgenosse Elisas. Er hat ihn wahrscheinlich sogar gekannt, hat ihn aber überlebt.
[9:56] Es gibt nicht sehr viel Informationen über den Zeitpunkt von Jonas Besuch in Ninive. Aber es muss irgendwo zwischen 780 und 750 vor Christus gewesen sein.
[10:10] Und wie die Tatsachenberichte von Elia und Elisa, so ist auch das Buch von Jonah voll von Wunderberichten und übernatürlichen Geschehnissen. Und das hat dazu geführt, dass viele den Wahrheitsgehalt dieses Buches anzweifeln.
[10:29] Da sagt einer vielleicht, na warte mal, dass es so einen grossen Fisch gegeben hat im Mittelmeer, das hat doch nie jemand bewiesen, man hat nie ein Skelett dort gefunden. Oder, geschweige denn, dass solch ein Fisch Jonah als Ganzes hinunterschlucken konnte und dieser Mann drei Tage in diesen Magensäften und vielleicht ohne Sauerstoff dort überleben konnte?
[10:52] Ist doch kaum möglich. Übrigens ist ja interessant, dass gerade vor einer Woche ein Mann samt Kajak von einem Buckelwall verschluckt wurde. Ich habe gestern noch das Video gesehen vor der Küste von Chile.
[11:05] Er war mit dem Kajak unterwegs und sein Vater hat ihn gefilmt. Wobei man heutzutage nicht immer weiß, ob das ein KI-Film ist oder nicht. Aber, ja, er hat ihn dann kurze Zeit später wieder rausgespuckt und er konnte ein Interview geben.
[11:18] Also kurze Zeit, da rede ich von Sekunden, nicht von Tagen. Aber, das ist ein Wunder, dass dieser Jonah so lange dort überleben konnte.
[11:32] Auch, dass zum Beispiel über Nacht ein Strauch gewachsen ist, der so gross war, dass Jonah darunter sitzen konnte und Schatten finden konnte. Oder, dass dieser Strauch dann über Nacht verdorrte.
[11:44] Das ist auch ein Wunder. oder, dass Jonah in ein Schiff hineinstieg und sogleich ein riesiger Sturm kam und als Jonah dann ins Meer geworfen wurde, da war der Sturm augenblicklich still.
[11:55] Das ist doch alles Mythos, oder? Das ist doch eigentlich nur allegorisch zu verstehen. So sagen etliche Menschen. Das ist doch unmöglich. So etwas haben wir noch nie gehört, dass all das zusammenkommt in dieser kurzen Zeit.
[12:07] Ja, es wäre unmöglich, aber wir haben es hier mit einem Fakt zu tun, dass Gott in Zeit und in Raum eingreift und zwar so, dass es anders läuft, als es normal verlaufen würde.
[12:22] Dass er die sogenannten Naturgesetze ausser Kraft gesetzt hat für kurze Zeit. Das ist natürlich sofort ein Stolperstein für alle, die Agnostiker sind. Agnostiker sind Leute, die sagen, ich weiss nicht, ob es einen Gott gibt.
[12:36] Man kann es auch nicht beweisen. Vielleicht denkst du selbst so oder du kennst jemanden, der so denkt. Das ist sehr wahrscheinlich sogar, wenn du in dieser Welt mit offenen Augen durch die Welt gehst.
[12:50] Und so wie jemand würde jetzt vielleicht sagen, wenn ich doch über all das Übernatürliche in der Bibel hinweg käme, wenn es nicht daran scheitern würde, dass ich an diesen Wundern scheitern würde, dann könnte ich vielleicht auch den Rest der Bibel glauben.
[13:08] Vielleicht könnte ich dann sogar an Jesus Christus glauben, wenn ich dieser Stolperstein wäre von diesen Wundern. Aber so, na da habe ich schon meine Mühe mit dieser Bibel.
[13:21] Darf ich dir vorschlagen, wenn du so denkst, dass du deine Suche gerade umgekehrt anfängst. Weil eigentlich ist es so, dass wenn du die Geschichte mit den Wundern gesamthaft einfach verwirfst, dann befindest du dich ausserhalb des Bereiches, wo man vernünftig denkt, wo man rational argumentiert.
[13:42] Ich will das erklären. Das ist zwar nicht das Thema heute Morgen, aber das Argument geht so. Ich glaube nicht, dass Wunder passieren, also gibt es sie auch nicht.
[13:54] nicht. Also es ist eine Entscheidung, die getroffen wurde, dass man nicht an Wunder glauben will. Auf welcher Grundlage ist diese Entscheidung getroffen worden?
[14:10] Nun, ich glaube nicht, dass Wunder passieren, also gibt es auch keine. Das ist ein Argument, das ist auf eine Vorannahme aufgebaut. Und diese Annahme ist ein Glaube, eine Weltanschauung.
[14:23] die ist nicht auf Wissenschaft begründet. Man kann sich nicht darauf abstellen und sagen, die Wissenschaft kann keine Wunder beweisen. Ja klar kann sie keine Wunder beweisen, denn Wunder sind etwas, das man nicht reproduzieren kann.
[14:38] Und Wissenschaft ist per se etwas, das man immer wieder, immer wieder holen kann. Man macht einen Versuch und beobachtet das und dann leitet man davon ab, wie die Naturgesetze dahinter funktionieren.
[14:50] Das ist Wissenschaft. Ein Wunder funktioniert per Definition genau umgekehrt. Deshalb kann man wissenschaftlich Wunder nicht widerlegen und auch nicht beweisen.
[15:08] Deshalb müssen wir über den Wirkungsbereich der Wissenschaft hinausschauen, wenn es um Wunder geht. Wenn ich als ein Gläubiger zum Beispiel sage, dass ich Wunder in der Bibel akzeptiere, dass es für mich Wunder gibt, was sage ich dann eigentlich?
[15:22] Ich sage, dass ich durch einen Akt des Glaubens darauf vertraue, dass das Wort Gottes wahr ist. Dass das, was da drin steht, dass Jona tatsächlich verschluckt wurde und drei Tage dort überlebt hat, dass ich das glaube.
[15:37] Und zwar, weil es Gott gesagt hat. Wenn ein Agnostiker sagt, dass er Wunder verwerfe, dann sagt er im Wesentlichen, durch einen Akt des Glaubens vertraue ich nicht darauf, dass Gottes Wort wahr ist.
[15:54] Nicht wahr, das ist ja eigentlich das Problem, das man dann hat. Und für ihn ist es lächerlich, dass solche Sachen wahr sein könnten. Und er sagt sich, keine vernünftig denkende Person würde jemals an so etwas glauben.
[16:07] Deshalb, weil ich vernünftig bin, glaube ich auch nicht daran. und der Christ hingegen, der kommt zum Übernatürlichen, zum Glauben an die Wunder durch die Auferstehung Jesu Christi.
[16:23] Denn das, die Auferstehung, das ist der Richtstein und der Eckstein, woran sich das Christentum ausrichtet. Und das will ich kurz erklären. Paulus, das ist ein Beispiel davon, Paulus, der selber völlig gegen das Christentum war und Jesus als einen Hochstapler und Betrüger verfolgte, weil er sagte, ich bin der Sohn Gottes.
[16:44] Der schaute auch Jesu Nachfolger als verrückt an. Doch dann wird er auf einmal der grosse Missionar des Christentums und der hingegebene Verteidiger der Behauptungen von Christus von Nazareth, den er vorher als Betrüger abstempelte.
[17:02] Was hat Paulus derart verändert? Weshalb konnte er auf einmal glauben? Nun, er ist Christus begegnet.
[17:14] Apostelgeschichte 9. Wie konnte er Christus begegnen? Wie konnte er Christus begegnen? Nur darum, weil eben Christus lebendig war und lebendig ist.
[17:28] Wenn er tot gewesen wäre, hätte er ihm nicht begegnen können. Und das hat alles für ihn verändert. Und so sagt er in 1. Korinther 15, 13-15, dass es die Auferstehung Christi ist, welches die Grundlage für alles andere im christlichen Glauben hat.
[17:46] Und wenn die Sache der Auferstehung dann geregelt ist, wenn man anerkannt hat, dass Jesus Christus tatsächlich auferstanden ist, dann fallen Jonah und der grosse Fisch einfach in seinen Platz.
[17:56] Und man hat kein Problem mehr mit diesen Geschichten. Dann fällt auch 1. Mose 1-11, wo es über die Schöpfung und über den Sündenfall und über die Sintflut berichtet wird, die fallen auch einfach an ihren Platz.
[18:10] Man hat auch keine Probleme mehr damit. Und so sehen wir, dass die Frage der Weltanschauung, also was du als deine Vorannahme triffst, das ist die wirkliche Frage.
[18:25] Frage dich nun, gibt es im Neuen Testament genug Beweise, genug Beweise, damit ich an die Auferstehung glauben kann? Da ist zum Beispiel das leere Grab.
[18:38] Das leere Grab. Da ist zum Beispiel die Veränderung der Jünger, die sie durchgemacht haben von vorher zu nachher. Da ist zum Beispiel die Entstehung der Gemeinde und die Ausbreitung des Wortes Gottes in die ganze Welt.
[18:53] Das sind alles Beweise für die Auferstehung Jesu Christi. Das sind auch viele Menschenleben, verändert wurden. Gibt es genügend Grundlagen, um zu behaupten, die einzig vernünftige Erklärung für all dies ist, dass Christus tatsächlich auferstanden ist?
[19:17] Und wenn es das gibt, wenn diese Sache geregelt ist, dann sind auch Wunder kein Problem mehr. Fange hier an bei der Auferstehung, denn dies ist die wirkliche Frage, ist Christus von den Toten auferstanden.
[19:31] Weil wenn er das nicht ist, sagt Paulus, ist der Glaube nichts wert. 1. Korinther 15, 17. Und es gibt keinen Grund, überhaupt an etwas zu glauben, was Gott hier in seinem Wort sagt.
[19:45] Ja, wieso haben wir diesen Abstecher gemacht über Wunder? Weil es viele Leute gibt, die haben Mühe mit dem. Und dann nennen sie das Buch von Jona ein Gleichnis oder ein Mythos oder versuchen es allegorisch auszulegen.
[20:01] Vielleicht im besten Fall ist es noch eine nette Geschichte für Kinder oder bestenfalls eine Metapher. Und da reden wir unter anderem von Leuten, die auch die Bibel unterrichten.
[20:14] Nicht nur von Agnostiken, von Leuten, die eigentlich sagen, ja, das Wort Gottes ist wahr. Und der Grund, weshalb sie das tun, ist, sie wollen sich nicht beugen vor der Tatsache, was er will und er kann tun, wann er will und er kann tun, mit wem er will und Gott kann tun, wie er will.
[20:39] Und weil er Gott ist, können wir eben diese Geschichten auch annehmen. Siehst du das? Aber sobald das nicht mehr klar ist, dann muss man alles andere umdeuten.
[20:53] Dann werden es Allegorien und nette! Geschichten. Was ist der Schlüssel zum Buch Jonah? Ich denke, es ist der Vers in Kapitel 4, Vers 11.
[21:06] Schlag das kurz auf. Da fragt Gott Jonah und sagt ihm, und ich sollte mich über Ninive, die grosse Stadt, nicht erbarmen, in der mehr als 120.000 Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken und einer Menge Vieh.
[21:28] So schliesst das Buch ab. Wir, wir stellen Gott gerne Fragen und wollen auch, dass er sie beantwortet. Das hat auch seinen Platz.
[21:39] Aber wenn Gott Fragen stellt, dann tun wir gut daran, wenn wir gut zuhören. Wenn wir darüber nachdenken und wenn wir versuchen, die Antwort zu finden auf die Frage, die er uns stellt.
[21:52] Und ganz am Ende dieses Buches stellt Gott nämlich an Jonah genau diese Frage, denkst du, ich sollte mich nicht über die grosse Stadt Ninive erbarmen? Hast du tatsächlich das Gefühl, diese Menschen sind mir egal?
[22:05] Schliesslich ist sie ja völlig verdorben und ungerecht, aber ich kümmere mich trotzdem darum. Mit dieser Frage im Kopf, da gehen wir zurück, ganz an den Anfang des Buches und wir werden heute die ersten drei Verse anschauen vom ersten Kapitel von Jonah.
[22:27] Der erste Punkt, den ich hier habe, ist Gottes Befehl. Das sind die ersten zwei Verse, Gottes Befehl. Lesen wir Vers 1. Und das Wort des Herrn erging an Jonah, den Sohn Amittais, indem er sprach, mach dich auf, geh nach Niniveh, der grossen Stadt, und predige gegen sie, denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen.
[22:51] Die Geschichte Jonas ist ganz einfach und effektiv erzählt. Sie ist ein Einstieg, der direkt in die Geschichte hineingeht. Es werden keine Worte verschwendet und direkt von Anfang an kommt gerade Action.
[23:04] Es werden unnötige Details einfach ausgelassen. Gerade in den ersten drei Versen sehen wir, wer Jonah ist, was sein Auftrag ist in Vers 2 und in Vers 3 wie Jonah ungehorsam ist.
[23:22] Und so wie Jonah wohl außer Atem kam, als er vor Gott davon lief, so ist das Buch auch geschrieben. Wir lesen den ersten Satz und das Wort des Herrn erging und das ist ein Satz, den man über hundertmal im Alten Testament findet, wenn es beschreibt, wie Gott den Propheten ihre Botschaft übergab oder in Auftrag gab.
[23:45] Normalerweise folgt dann eine lange Botschaft, wie Gott den Propheten gibt. Was uns sofort auffällt, ist, es ist immer Gottes Initiative.
[23:57] Es ist immer Gott, Gott, der den Auftrag gibt. Er sucht sich einen Menschen, er gibt ihm eine Botschaft und er sendet ihn, wohin er will.
[24:11] Und genauso wie Gott die Initiative ergreift, ist auch Gott der, welcher das Ergebnis lenkt und das Ergebnis hervorbringt. Und wie wir an allen anderen Propheten im Alten Testament sehen, ist es gut, wenn wir tun, was Gott sagt, wenn Gott etwas sagt, dann sollten wir es besser tun.
[24:33] Das sollte uns eigentlich klar sein, doch wie oft handeln wir nicht so. Unsere Taten verraten uns oft. Und das Wort des Herrn erging an Jonah, den Sohn Amitais.
[24:47] Jonah bedeutet Taube. Und Amitai, das ist sein Vater, und das Wort stammt von dem Wort Wahrheit.
[24:59] Also heisst das Taube, Sohn der Wahrheit. Ist eigentlich ein ganz passender Name für einen Propheten. Eine Taube symbolisiert Reinheit. Und ein Prophet ist hoffentlich auch einer, der Wahrheit spricht und rein lebt.
[25:16] Und Jonah ist zu seiner Zeit übrigens kein unbekannter Prophet in Israel. Schlangen wir einmal 2. Könige 14, 24 auf. 14, 23.
[25:27] 2. Könige 14, 23. Jonah kommt erst im Vers 25 vor, aber wir fangen bei 23 an.
[25:46] Da heisst es, im 15. Jahr, Amasias, des Sohnes des Joas, des Königs von Judah, wurde Jerobeam, der Sohn des Joas, des Königs von Israel, König in Samaria und regierte 41 Jahre.
[26:00] Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn. Er wich nicht von allen Sünden Jerobeams. Jerobeam ist der erste König nach Salomo, als sich das Reich geteilt hat.
[26:15] Er wich nicht von allen Sünden Jerobeams des Sohnes Nebats, wodurch er Israel zu Sündigen veranlasst hatte. Nach dem König Salomo war Israel in zwei Teile gespalten worden.
[26:29] Wenn wir noch einmal den Link zum ersten, zweiten Buch Samuel machen, da war zuerst David, dann sein Sohn Salomo, der regierte und dann nach Salomo wurde das Reich in zwei Teile gespalten.
[26:42] Das Nordreich, das war Samaria oder Israel und das Südreich, das wurde genannt Judah. Und Jonah lebte zur Zeit, als Jerobeam II der König des Nordreichs war.
[26:55] Das war zwischen 793 bis 753 regierte dieser Mann. Und die Geschichte des Nordreichs war geprägt durch geistlichen Abfall. Wir haben es soeben gelesen. Diese Könige, der König Joas, der König Jerobeam, all diese Könige waren böse.
[27:11] Es war geprägt durch geistlichen Abfall von Gott, durch Götzendienst, durch allerlei Gräuel, die dem Herrn missfielen. Sie hatten sogar zwei goldene Kälber gemacht und gesagt, das ist euer Gott.
[27:23] Und dort feierten sie ihren Gottesdienst in Bethel und in Dan. Und das Land verfiel sogar dem Götzendienst Baals, sodass Gott sein Prophet Elia sendete, um das Volk zu warnen.
[27:35] Doch das Volk hörte nicht darauf und sie verfielen weiterhin in Götzendienst. Und aufgrund ihrer Untreue war es die Konsequenz, dass Gott das Volk Israel strafte.
[27:45] durch die Invasion von Aramäer oder Syrer. Wenn ihr lest von Syrer, dann sind das die Aramäer aus dem Norden, dort aus Damaskus. Und auch von den Assyren.
[27:58] Die Assyren, das ist das Volk, zu dem Niniveh gehört. Also Gott gebrauchte diese Völker, um sein Volk zur Umkehr zu bringen. Doch als es ihnen sehr schlecht ging, erbarmte sich Gott wieder über Israel und erliess Jerobeam zwei bedeutende militärische Siege einfahren, worauf eine Zeit des Friedens und Wohlstands folgte.
[28:19] Das lesen wir jetzt in Vers 25. Er, Jerobeam, stellte die Grenze Israels wieder her, vom Eingang Hamads bis an das Meer der Ebene, nach dem Wort des Herrn, des Gottes Israel, das er geredet hatte durch seinen Knecht Jonah, den Sohn Amittais, den Propheten, der von Gott Hefer war.
[28:45] Denn der Herr sah, und da sehen wir, wieso Gott das getan hatte, der Herr sah, dass das Elend Israels sehr bitter war, und dass dahin war, der Gebundene, und dahin der Freie, und dass kein Helfer da war für Israel.
[28:59] Und der Herr hatte nicht gesagt, dass er den Namen Israels austilgen würde, unter dem Himmel weg. Und so rettete er sie durch die Hand Jerobeams, des Sohnes des Joas. Ja, Jonah war also instrumental für diese Wende.
[29:15] Israel war unterdrückt worden durch die Völker und dann gab Gott Jona diesen Befehl, geh zu Jerobeam und sage ihm, dass er gegen diese Könige kämpfen sollte.
[29:25] Jona war ein Prophet mit guten Nachrichten. Erfolge war nicht verdient. Jerobeam war kein guter König und Israel war auch nicht umgekehrt.
[29:38] Es war einfach nur Erbarmen. Und Jonah war gewissermassen ein beliebter und ein erfolgreicher Prophet zur damaligen Zeit und im Gegensatz zu vielen anderen Propheten, die man gerne mied, weil sie nur schlechte Botschaften brachten.
[29:54] Wir sehen also die Umstände zu Jonas Zeiten! Und den Zustand! Israels! Es waren schwere Zeiten! Es war Unterdrückung! Aber all das hatte sie nicht zur Besinnung gebracht!
[30:11] Jetzt mit dem Sieg Jerobeams kehrte aber eine andere Zeit ein! Eine Zeit des Wohlstandes und des Friedens! Und es geht ihnen gut! Doch innerlich sind sie immer noch genauso verdorben, genauso geistlich abgefallen durch Götzendiener, Gottes unverdiente Gnade ließ es ihnen sehr gut gehen, doch sie erkannten Gott nicht und kehrten nicht zurück zu ihrem Gott, so wie Hosea 2, 8 das sagt.
[30:39] Und dies müssen wir jetzt im Kopf behalten, denn es hilft uns Jonas Denken zu verstehen, warum er von Gott davon lief. 2. Könige 14, 25 sagt uns auch noch, dass Jona aus Gathefer ist.
[30:53] Gathefer ist eine Stadt, die ist aber später dann. Und Jona war also ganz nahe dort aufgewachsen, wo Jesus aufwuchs.
[31:06] Damit ist er auch der einzige alttestamentliche Prophet aus Galiläa. Und übrigens auch der einzige Prophet, womit sich Jesus vergleicht. Martin wird dazu kommen, Matthäus 12 und Vers 39 bis 41.
[31:24] Im Buch Jona ist es jedoch getroffen wird. Denn Jona geht nicht zu seinem Volk umzureden, sondern er geht nach Ninive umzureden.
[31:37] Und die Botschaft, die hier aufgeschrieben ist in der Bibel, ist aber trotzdem für Israel. Und Gott sagt zu ihm, wenn wir jetzt Vers 2 von Jona lesen, gehen wir zurück zu Jona, Kapitel 1, Vers 2, sehen wir, was für einen Auftrag Gott ihm gibt.
[31:57] Indem er sprach, mach dich auf, geh nach Ninive der großen Stadt und predige gegen sie. Das sind drei Befehle, denn ihre Bosheit ist vor mich heraufgestiegen.
[32:11] Mach dich auf, steh auf, lass liegen, was du gerade tust und geh, beeile dich. Das ist das, was Gott hier sagt. Und Ninive, könnt ihr kurz die Karte aufschalten.
[32:25] Ninive, das ist im Norden von Mesopotamien. Der Fluss Tigris, der fliesst gerade westlich an Ninive vorbei. Wir sehen ganz rechts den roten Pfeil, in weiß geschrieben ist Ninive.
[32:39] Da sehen wir einen Fluss, der hinunter fliesst nach Babylonien und dieser Fluss ist der Tigris. Ninive ist gerade an diesem Fluss gebaut. Ninive liegt im heutigen Irak und die Stadt, die dort auf den Ruinen von Ninive gebaut wurde, heißt Mosul.
[32:57] Es gibt übrigens in Mosul auch einen Hügel, der heisst Nabi Yunus. Wenn ihr euch vorstellen, was das heisst, Nabi heisst Prophet und Yunus heisst Jonah.
[33:13] Also es gibt einen Hügel, der ist, so viel ich weiss, abgeschlossen, da kann man nicht hin, das ist wie eine Gedenkstätte. Und in Jonas Tagen war Ninive noch nicht die Hauptstadt Assyriens.
[33:26] Sie sollte es erst später werden. Und wir sehen hier in grün gefärbt, sehen wir zur Zeit Jonas, was alles zu Assyrien gehörte. Ihr seht von Ur ganz unten oder Babylonien bis nach Judah hat alles zu Assyrien gehört.
[33:45] Später, einige Jahre später, haben sie dann noch den orangigen Teil auch noch eingenommen und sie waren für tausend Jahre die Weltmacht. Wurden aber kurz nach Jona, etwa 612 vor Christus, ist dann diese Weltmacht abgelöst worden durch die Chalder.
[34:03] Ihr könnt wieder wegnehmen dieses Bild. Also, Ninive war damals noch nicht das Zentrum oder die Hauptstadt von Assyrien, aber es war eine grosse Stadt mit Agglomeration, mit grossem Reichtum.
[34:20] Man konnte dort alles haben, was es so gab. Und sie waren auch sehr stolz darauf. Und Jona sollte also zu dieser grossen heidnischen Stadt, ja zu dieser feindlichen Stadt gehen.
[34:31] Das war sein Auftrag. Und schliesslich gehörte Ninive zu den Assyrern. Diese hatten im letzten Jahren ihr Reich merklich ausgebreitet und so, dass zum Beispiel Ahab und Jehu Tribut zollen mussten.
[34:46] Sie mussten viel, viel zahlen. Und das Spezielle ist, normalerweise müssten die Propheten gegen andere Länder prophezeien.
[35:00] Wir haben viele Prophetien, die Propheten, die reden gegen andere Länder. Aber hier ist es so, dass Jona selbst hingehen muss in dieses Land.
[35:12] Er muss den Weg etwa 1100 Kilometer zu Fuss unter die Füsse nehmen, das sind ungefähr 40 Tage Reisen, um nach Ninive zu gehen und ihnen eine Botschaft weiter zu gehen.
[35:25] Nun, der Auftrag ist klar. Was ist daran so schwierig zu verstehen? Gott hat gesagt, steh auf, geh, predige gegen sie.
[35:38] Es ist nicht so schwierig. Doch was passiert dann? Jona will nicht gehen. Nun, eine Frage, wieso darf Gott einfach einen Propheten dorthin schicken und einfach irgendwo hin in die Welt schicken, um dort eine Stadt anzuprangen?
[35:58] Er sagt ihm, predige gegen sie. Das heisst, verkündige Gericht gegen diese Stadt. Verkündige, dass ich sie verderben werde. Wieso darf das Gott?
[36:09] Wieso kann er das machen? Gott, er ist der Richter der Welt. Das hat schon Abraham gesagt in 1. Mose 18, 25. Und alle Menschen sind vor ihm verantwortlich, weil er die Welt geschaffen hat.
[36:22] Gott sieht alles, er weiss alles, er wägt alles ab und er hat auch ein Mass, wo er die Bosheit der Völker und der Menschen abweckt.
[36:38] Und wenn dieses Mass voll ist, dann handelt er. Das sehen wir immer wieder. Aber er handelt nie ohne Warnung. Aber weshalb gerade Ninive, weshalb soll er gerade nach Ninive gehen?
[36:51] Gott hat schon einige Male eingegriffen. Zum Beispiel in der Zeit von Noah. Noah hatte 120 Jahre die Arche gebaut und dann kam die Sintflut. Zum Beispiel Sodom und Gomorra, da war auch die Bosheit dieser Menschen vor Gott hinauf gestiegen und Gott hat diese Städte zerstört.
[37:08] Und Ninive war auch eine der bösesten Städte der damaligen Welt. Und ihre Bosheit war so gross, dass Gott nicht mehr länger zuschauen wollte. Und wenn du daran zweifelst, dann lesen wir zusammen Nahum 3.
[37:19] Schlag mal Nahum 3 auf. Nach Jonah kommt Micha und dann kommt gerade Nahum. Nahum 3.
[37:32] Ninive war eines dieser grossen Zentren des Assyrischen Weltreichs. Und als die Assyrer ihre Macht in der alten Welt ausbreiteten, waren sie zunehmend bekannt geworden für ihre Brutalität und ihre Habgier.
[37:45] Man kann das auch in historischen Quellen nachlesen. Und Nahum prophezeit hier etwa 100 Jahre nach Jonah über Ninive ihren Untergang.
[37:56] Nahum 3. Lesen wir Vers 1 bis 5. Wehe der Blutstadt ganz erfüllt mit Lüge und Gewalttat das Rauben hört nicht auf.
[38:12] Peitschen Knall und Getöse des Rädergerassels und jagende Pferde und aufspringende Wagen heranspringende Reiter und flammendes Schwert und blitzender Speer und Mengen erschlagener und Haufen von Toten und Leichen ohne Ende.
[38:29] Die Leute hatten auch es gibt viele Berichte aber die hatten auch die Gewohnheit Leute einfach halbtot liegen zu lassen und dann aufzuschichten in großen Haufen um sie dort sterben zu lassen.
[38:41] Davon ist wohl auch hier die Rede. Wegen der vielen Hurereien der anmutigen Hure der Zauberkundigen der Nationen mit ihren Hurereien und Familien mit ihrer Magie verkaufte Siehe ich will an dich spricht der Herr der Herrscharen und ich werde deine Säume aufdecken über dein Angesicht und die Nationen deine Blöße sehen lassen und die Königreiche deine Schande.
[39:05] Ziemlich dramatisch was Nahum hier über Ninive sagt. Gott ist erzürnt über die Zustände in Ninive und deshalb schickt er seinen Mann Jonah er sagt geh hin hier ist die Botschaft hier ist der Ort predige gegen sie sage es ihnen was jetzt interessant ist wenn du in der Bibel liest wie Gott Menschen verurteilt so siehst du dass es immer sein Wille ist dass durch die Verurteilung die Menschen zur Buße geleitet werden und zur Umkehr zum Beispiel Adam und Eva als sie ihr Gerichtsurteil empfingen da kehrten sie um das war Gottes Plan kein er hat ein Gerichtsurteil bekommen Gottes Plan war dass er umkehren würde kein lief davon bei Noah Noah hat 120 Jahre lang eine Arche gebaut und das war schon genug predigt aber er war wohl auch noch ein
[40:07] Prediger und hat es verkündigt Gott wollte durch diese Ankündigung von Gericht dass die Menschen umkehren würden aber sie haben Noah nur ausgelacht erinnern wir uns an das Land Kanaan Gott hatte zu Abraham gesagt dass Israel zuerst 400 Jahre in Ägypten sein muss und dann erst nach Kanaan kommen muss weil das Mass der Bosheit Kanaans noch nicht voll war aber was hat Gott in diesen 400 Jahren getan er hat zum Beispiel einen Abraham und einen Melchisedek dorthin gesandt die Leute konnten wissen wer Gott war er hatte sie nicht ohne Zeugnis gelassen oder Pharao hatte viele Warnungen bevor endgültig seine komplette Armee zerstört wurde und seine Erstgeborenen von ganz Ägypten getötet wurden oder denken wir an das Volk Israel das immer und immer und immer und immer wieder gewarnt wurde bevor Gott es tatsächlich dann deportieren lassen musste
[41:10] Jeremia 18 7 drückt es so aus wie Gott wie Gott funktioniert weshalb er Gericht ausspricht Jeremia 18 7 sagt einmal rede ich über ein Volk und über ein Königreich es auszureissen und abzubrechen und zu zerstören kehrt aber jenes Volk über das ich geredet habe von seiner Bosheit um so lasse ich mich des Übels geräuen dass ich ihm zu tun gedachte seht ihr also wozu diese Gerichtsbotschaften sind wozu Jona nach Ninive gesandt wurde als Gott Jona sagt geh nach Ninive verurteile sie predige gegen sie Jona hat genug Theologie um zu wissen dass es bedeutet die Leute könnten vielleicht umkehren die Leute könnten Buße tun und ich weiss dass mein Gott genug barmherzig ist dass er sie sogar begnadigen würde das ist es was ihn so sehr beunruhigt das ist es was ihn davonrennen lässt das ist diese
[42:19] Charaktereigenschaft die er an Gott hasst an diesem Moment ja jetzt haben wir den Mann angeschaut den Auftrag angeschaut den Ort wo er hin muss das ist alles klar aber was ist der Grund weshalb gibt Gott diesen Befehl an Jonah und was ist der Zweck dieses Buches Jonah weshalb steht es in der Bibel ja ich denke eine Lektion dieses Buches ist sicher dass Gottes Wege wie er mit Nationen mit Städten und auch mit Einzelpersonen umgeht seine Wege sind nicht unsere Wege wir können die Welt nicht endgültig erklären auch wenn wir noch so viel studieren Geschichte Historie sozioökologisch politische Faktoren einbeziehen wir können es nicht wir können nicht wissen wieso eine Nation zur Weltmacht aufsteigt und wieso eine andere Nation wieder fällt zu einem gegebenen Zeitpunkt oder
[43:21] Leute zur Macht kommen und wieder andere von der Macht weggenommen werden aber wir wissen dass Gott der Richter der ganzen Welt ist und er lässt die Mächte aufsteigen und er lässt sie wieder fallen und vieles davon sehen wir jetzt nicht wie das funktioniert im Hintergrund was genau passiert aber wir werden es einmal sehen wenn wir in der Herrlichkeit sind werden wir noch vieles verstehen das ist sicher ein Grund aber wir lernen auch aus diesem Buch dass es nicht darauf ankommt alles zu verstehen Gott wird nicht dadurch behindert Gerechtigkeit oder Erbarmen auszuüben wenn wir es nicht verstehen so wie Jonah es nicht verstanden hat ja seine Handlungen werden nicht einmal durch unseren Ungehorsam auf eine kleine Weise behindert Gott kommt am Ende zum Ziel auch mit seinen
[44:22] Propheten aber es gibt noch mehr Lektionen wenn wir die Geschichte Israels in zweiter Könige verfolgen und ich ermutige euch dazu auf nächste Woche vielleicht erste zweite Könige mal durchzulesen wenn ihr die Zeit dazu habt dann sehen wir wie Israel sich immer mehr von Gott abwendet in ihrem!
[44:39] Götzendienst und Gott lässt erstens Widersacher gegen sie aufstehen um sie zur Umkehr zu führen und es bringt nichts dann zweitens was macht Gott er erbarmt sich nämlich zur Zeit Jonas als er ihnen hilft ihre Widersacher zu verdrängen weil es ihnen so schlecht geht hat sich Gott erbarmt und hilft das etwas?
[45:04] Nein sie kehren auch nicht um das ist die zweite Massnahme die Gott trifft und jetzt tut Gott noch etwas drittes er reizt sein Volk zur Eifersucht er reizt sein Volk zur Eifersucht damit sie endlich zu ihm zurückkehren würden schon in 5.
[45:20] Mose 32 sagt Gott dass er sein Volk durch ein Nichtvolk zur Eifersucht reizen will und das zieht sich durch das ganze alte Testament bis hinein zu Römer 10 und das wollen wir jetzt kurz aufschlagen damit wir sehen wie Gott sein Volk zur Umkehr bringen will Römer 10 Vers 19 da sagt er Aber ich sage hat Israel es etwa nicht erkannt?
[46:02] Zuerst spricht Mose ich will euch zur Eifersucht reizen über ein Nichtvolk über eine unverständige Nation will ich euch erbittern Jesaja aber erkühnt sich und spricht ich bin gefunden worden von denen die mich nicht suchten von Heiden Völkern ich bin offenbar geworden denen die nicht nach mir fragten von Israel aber sagt er den ganzen Tag habe ich meine Hände ausgestreckt zu einem ungehorsamen und widersprechenden Volk und Paulus sagt in Römer 11 14 dass er ein Apostel der Heiden sei um Folgendes zu bezwecken Römer 11 14 fangen wir bei 13 an euch aber den Nationen sage ich insofern ich nun der Apostel der Nationen bin ehre ich meinen Dienst ob ich auf irgendeine Weise sie die mein
[47:03] Fleisch sind also die Israeliten zur Eifersucht reizen und einige von ihnen erretten möge weil Gott im Alten Testament schon der gleiche war wie im Neuen Testament findet man diese Botschaft in der ganzen Bibel dass Gott Israel zur Umkehr bringen will durch die Heiden dadurch dass er sie zur Eifersucht reizt dadurch dass er zu den Heiden geht und diese errettet nur hier bei Jona sagt er dem Prophet direkt geh jetzt du dorthin dieser Botschaft reize du dein Volk zur Eifersucht damit sie umkehren zu mir das ist einer ein grosser zweck dieses Buch Jona das ist es wieso Gott diesen Jona nach Ninive schickte er wollte sein Volk zur Umkehr bringen Gott hatte schon immer im Sinn auch die Heiden zu retten und auch die Heiden mit in seinen Heilsplan einzubinden und Israel sollte ein Licht für die Nationen sein und den
[48:04] Herrn ihren Gott bekannt machen überall Jesus redet natürlich auch davon in Lukas 4 wo er in Nazareth in der Synagoge predigt und hervorhebt dass die Heiden aus den Nationen die haben die Propheten und das Evangelium stets besser angenommen als die Israeliten wisst ihr was passiert als Jesus dort in Nazareth diese Predigt hält es steht in Lukas 4 28 und alle in der Synagoge wurden von Wut erfüllt sie waren eifersüchtig und als sie dies hörten und sie standen auf und stiessen Jesus zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges auf dem er Stadt erbaut war um ihn hinab zu stürzen sie wollten ihn töten!
[48:48] weil er! gesagt hat! das Evangelium ist auch für die Nationen das genau die Reaktion von Jonah als er zu diesen gottlosen Heiden in Ninive geschickt werden soll er will doch nicht dass diese möglicherweise zu Gott umkehren und dass auf einmal diese gläubiger werden als das Volk Israel und deshalb kommen wir jetzt zum zweiten Punkt der Predigt das ist Jonas Antwort Jonas Reaktion Vers 3 von Jonah 1 aber Jonah machte sich auf um vom Angesicht des Herrn weg nach Tarsis zu fliehen in den ersten zwei Versen haben wir gesehen dass Gott sagt Jonah ich bin Gott ich gebe dir den Auftrag ich gebe dir die Botschaft den Ort wo du hin sollst du musst nur einfach gehen was ich dann mache kümmere dich einfach nicht darum!
[49:49] Das ist mein! Doch Jonah ist ein Dickschädel Ja war Jonah vielleicht als er kleiner war so eines dieser Kinder welche mit dem Fuss stampfen wenn man ihnen etwas sagt und sagt nein ich mache mein Bett nicht nein ich esse mein Frühstück nicht fertig nein ich räume mein Zimmer nicht auf könnte gut sein jedenfalls kommt hier seine Persönlichkeit ziemlich zutage Gott sagt geh und Jonah!
[50:16] sagt nee! und von den Propheten sagt dies und sie sagen es aber Jonah seht ihr welche Anmassung wenn wir Gott nicht gehorchen es gehört sich einfach nicht Gott nicht zu gehorchen Jonah ist bei allen bekannt für das ich weiss nicht kennt ihr die Geschichte von Nathanael als er zu Jesus kommt und dann sagt er es gibt es oder er sagt es ist noch kein Prophet aus Galiläa gekommen Jonah war aus Galiläa aber ich glaube die Juden haben ihn nicht als Propheten akzeptiert weil er eben ein komischer Prophet war er muss nach Tarsis gehen er will nach Tarsis gehen wo genau Tarsis ist ist nicht ganz klar Psalm 72 sagt uns dass es einfach ein weit entfernter
[51:17] Ort ist aber es gibt einen Ort der Tarsis heisst das ist in Spanien und das würde ganz passen dass er genau nach Westen fährt anstatt nach Osten und zwar so weit wie er nur kann ja ja dieses Tarsis das liegt etwa dreieinhalb tausend Kilometer entfernt von Israel während Ninive auf die andere Seite 1100 Kilometer wäre 40 Tage reisen und Jonah will so weit wie möglich weg von Israel so weit wie möglich weg von Gott so weit wie möglich weg von dem Ort wo er eigentlich hin soll da tauchen natürlich ein paar Fragen auf die erste ist weshalb wollte Jonah nicht gehorchen weshalb wollte er das nicht hat er Angst vor den bösen Ninifiten könnte sein oder aber ich denke nicht denn er war ja einige Zeit später bereit sogar ins Meer geworfen zu werden um zu sterben dieser Mann war todesmutig oder dachte er es sei eine hoffnungslose
[52:20] Aufgabe in Ninive zu predigen! diese werden es sowieso nie begreifen die werden mich nicht ernst nehmen es ist sowieso zu schwierig zu denen zu reden vielleicht dachte er das auch aber Jonah 4 2 gibt uns eine gute Antwort sagt er und er betete zu dem Herrn und sprach ach Herr war das nicht mein Wort als ich noch in meinem Land war darum bin ich erst nach Tarsis geflohen denn ich wusste!
[52:50] du ein gnädiger und barmherziger Gott bist langsam zum Zorn und gross an Güte und der sich des übels geräuen lässt also Jonah hat ein Problem mit Gottes Barmherzigkeit er wollte nicht dass Ninive die Strafe erspart würde schliesslich waren dies Feinde Israels grausame Herrscher Heiden und Götzendiener und sie hatten Israel schon arg unterdrückt er sollte es sollte ihnen doch nicht gut gehen damit sie dann zurück kämen um dann Israel wieder anzugreifen das war sein Denken!
[53:29] Ja wieso kann es Gott nicht einfach damit belassen die guten und anständigen Leute in dieser Welt zu retten Wieso muss er auch uns zu den unangenehmen Leuten schicken zu denen vor denen wir uns manchmal ekeln zu denen die uns stören Wieso sollten wir zu den Sündern gehen und ihnen sagen dass Gottes Gericht auf sie wartet dass es auch eine Hölle gibt wo sie ihre böse Taten bezahlen werden müssen weil Gott ein Richter ist gerecht ist was wenn sie dann sagen ja gibt es eine Alternative dass sie nicht dorthin kommen und dann sagen wir ja es gibt einen Himmel und was wenn sie dann sagen wie kommt man dorthin und dann sagen wir über das Kreuz und dann dann kommen sie sogar dorthin aber sie verdienen es doch nicht diese
[54:34] Ninifiten diese Leute ihr ganzes Leben lang nie nach Gott gefragt! haben sie sind doch zu! dorthin zu kommen manchmal denken wir so wir würden es nie sagen aber unsere Taten verraten es wie verraten sie es wir gehen den Leuten aus dem Weg die wir nicht als angenehm empfinden wir haben gerade keine Zeit um mit denen zu reden die Gott uns über den Weg schickt oder empfinden keine so große Lust den Leuten von Gott zu erzählen oder wir denken ja dieser und dieser Mann der sieht schon so aus der wird mir so oder so nicht zuhören er hat sowieso verstopfte Ohren er wird gar nicht interessiert sein und trotzdem sagt Gott mach dich auf geh und sag ihnen dass es einen Gott gibt der sie richten wird aber auch einen der sie retten will du sagst aber nicht ich nee nicht ich aber nein nicht zu diesen
[55:44] Leuten ich gehe schon zu anderen Leuten ich gehe nach Tarsis ich gehe irgendwo wo es mir passt aber nicht zu diesen und vor allem nicht jetzt ich mache das später das ist Jonah die andere Frage die sich stellt ist dachte Jonah wirklich er könne die Situation ändern indem er flüchtete vor Gott davon lief ich lese kurz aus einem Kommentar von John Jill da heisst es der Prophet hatte eine bessere Kenntnis von Gott und seinem Wesen als dass er sich ein bildete er könnte sich verstecken vor seiner!
[56:24] Gegenwart denn seine Gegenwart ist überall und es gibt kein Entrinnen vor Gottes Gegenwart sagt uns Psalm 139 7 aber des Propheten Absicht war aus dem Land zu fliehen indem Gott seinem Volk seine besondere Gegenwart gewährte also er wollte aus Israel hinausgehen weil Gott in besonderem Masse dort gegenwärtig war und er wollte von dem Ort an dem die Symbole von Gottes Gegenwart waren nämlich die Lade die Bundeslade der Gnadenstuhl und die Cherubim und an dem er stand und vor dem Herrn diente aber nun auf diesen Befehl hin verliess er seinen Posten und verliess auch sein Amt lesen Vers 3b von Jonah 1 und er ging nach Jaffo das ist das heutige Jaffa hinab und fand ein Schiff das nach Tarsis fuhr und er gab sein Fahrgeld und stieg in das
[57:24] Schiff hinab um mit ihnen nach Tarsis zu fahren weg vom Angesicht des Herrn könnt ihr euch Jonah vorstellen er ist einfach hinunter nach Jaffo gegangen und er hat gesagt fährt da irgendwo ein Schiff irgendwo hin ja wo wollen sie denn hin kommt mir nicht darauf an einfach möglichst weit weg ja Jonah haben sie dann Geld ich habe genug mitgenommen ich kann alles bezahlen aber Herr Jonah sie kommen dem Dialekt nach aus Israel ihr Israeliten seid doch keine Seefahrer Nation ihr hasst doch das Meer kommt gar nicht drauf an ich will jetzt einfach eine Kreuzfahrt machen ja Jonah was haben sie dann für ein Ziel dort haben sie irgendwelche Geschäfte zu erledigen nee kommt mir gar nicht darauf ich möchte einfach mal weg könnt ihr euch das vorstellen wie er dort war Hauptsache weg ohne Ziel ohne Grund Hauptsache weit weg und wenn du und ich von dem Herrn wegrennen wollen dann werden wir nehmen was wir können alle Mittel sind uns recht wir werden uns mit Aktivitäten zudecken wir werden hinaus zögern was wir tun sollten wir werden möglichst vergessen was Gott eigentlich gesagt hat und was er uns zuruft zu tun und jedes Mittel ist recht darum möchte ich heute morgen fragen gibt es irgendjemand von euch der heute morgen von Gott davon rennt!
[58:53] Gott hat vielleicht durch die Bibel zu dir geredet vielleicht durch einen Menschen vielleicht durch Umstände oder durch dein Gewissen ganz klar zu dir geredet und du weisst genau was du eigentlich tun solltest aber du machst es nicht sondern du rennst davon was denkst du wirst du damit erreichen?
[59:21] ja Adam und Eva haben es versucht sie haben sich nach ihrer Sünde in den Büschen versteckt aber Gott hat sie gefunden er hat sie gefragt wo bist du? er wusste natürlich wo sie waren so ging es auch Jonah er hat sich wahrscheinlich sogar noch gerechtfertigt und hat gesagt siehst du es ist sogar noch ein Schiff nach Tarsis das fährt ganz weit es ist sogar noch eins da das gerade jetzt abfährt wenn ich wirklich nach Niniveh hätte gehen müssen dann wäre das Schiff bestimmt nicht da und so sehen wir es ist manchmal gefährlich offene Türen anzunehmen nicht jede offene Tür ist eine Fügung Gottes machst du das manchmal auch?
[60:05] aber wir müssen ganz sorgfältig lesen ja das Schiff war da aber die Rechnung musste Jonah bezahlen er hat das Fahrgeld bezahlt und wir können von Gott davonrennen aber das Fahrgeld die Rechnung die werden wir bezahlen die Konsequenzen werden wir tragen und schau was passiert der Mann der gerufen wurde um aufzustehen und sich aufzumachen das heisst er geht hinunter nach Jaffo und dann geht er hinunter ins Schiff und wenn wir Vers 5 lesen dann heisst es hier dass er hinunter in den unteren Schiffsraum hinabgestiegen war und hatte sich hingelegt und war in tiefen Schlaf gesunken und er war so weit wie möglich vom Angesicht des Herrn gegangen und wo landete er schliesslich?
[60:53] Jonah 2 Vers 7 sagt es uns ich fuhr hinab geht er noch tiefer hinunter ich fuhr hinab zu den Gründen der Berge nämlich im Bauch des Walls die Riegel der Erde waren hinter mir auf ewig es ist am Tiefpunkt angelangt und als er da so in das Schiff einsteigt da sagt er sich wahrscheinlich auf Nimmerwiedersehen Ninive ich bin froh dass ich das jetzt durch habe das ist jetzt vorbei es gibt jetzt eine entspannte Kreuzfahrt und alles wird gut aber so einfach war das nicht und es ist nie so einfach wenn wir Gott davonrennen und hier verlassen wir Jonah für heute aber es gibt noch einige Lektionen zu lernen eine ist die dass Gott es liebt alle Menschen zu retten 1. Timotheus 4 Vers 2 heisst denn Gott will dass alle Menschen gerettet werden auch die die 40 verschiedene Farben auf ihrem Kopf haben und in jeder Öffnung ihres Körpers ein Piercing steckt oder auch solche von denen wir uns nie denken würden dass Gott sie retten wollte die liebt er die will er zu sich holen wir haben es im Römenbrief angeschaut
[62:13] Römer 1.14-17 Römer 1.14 sagt Paulus sowohl den Griechen als auch den Barbaren sowohl Weisen als auch Unverständigen bin ich ein Schuldner es ist eine Schuld diesen Leuten das Evangelium zu bringen für die Juden damals für Paulus für Petrus und für die Israeliten damals war es schlimm diesen Griechen und diesen Barbaren das Evangelium weiterzugeben die waren verachtet aber Paulus sagt ich bin ein Schuldner ich muss es tun und so sind auch wir es denke darüber nach wo Gott dich diesbezüglich haben will wenn Gott will dass wir hier bleiben okay aber was wenn Gott jemand zu den Chinesen schicken will oder zu den Massen von Inden oder zu den vielen Muslimen von Indonesien ins 1040 Window nach Nordafrika und so weiter was machen wir mit den vielen Leuten in unserem Land die noch nicht von Gott gehört haben wer wird gehen ist jemand da der sagt wie Jesaja hier bin ich sende mich das ist eine Lektion
[63:28] Gott will alle Menschen retten die andere Lektion ist der Text heute Morgen enthält eine klare Warnung gegen Ungehorsam und das haben wir angeschaut und wir haben gesehen was es bedeutet widerwillig zu sein aber wisst ihr was es gibt noch einen grösseren Widerwillen in diesem Buch nicht nur der von Jona den werden wir noch sehen nämlich Gott ist auch widerwillig er will seinen Diener nicht einfach laufen lassen er widersteht Jona er wird daran arbeiten bis Jona genau dort ist wo er hin soll und das tut was er tun soll und bis Gott zu seinem Ziel gekommen ist was für ein Gott und da bin ich sehr froh darüber dass Gott so widerwillig ist gegen unseren widerwillen wir wollen noch beten Vater im Himmel wir danken dir für diese Geschichte von Jona wir können nicht auf ihn herunterschauen wir sehen alle Gründe die er hatte davon zu laufen wieso er das getan hatte wir haben oft viel weniger Gründe als er und machen es trotzdem ich bitte dich dass du uns heute Morgen neu überführst jedem Einzelnen zeigst wo er von dir davon gelaufen ist damit er zu dir umkehrt wir danken dir aber dass auch wenn wir nicht umkehren wollen dass du Wege und Mittel hast uns dorthin zu bringen wo du uns hinbringen willst und das werden wir auch in Kapitel 2 dann sehen ich danke dir Herr dass du uns hilfst dass wir mit deinem Willen übereinstimmen können dass wir immer einfacher lenkbarer werden für dich
[65:13] Amen und