[0:00] Wir möchten nochmals zusammen beten. Treuer himmlischer Vater, danke bist du Gott.
[0:11] Ein lebendiger, ein allmächtiger Gott, ein souveräner und so gnädiger Gott. Herab herzlich Dank dürfen wir uns hier am Sonntagmorgen treffen.
[0:23] Danke für dein Wort, das wir besitzen dürfen, niedergeschrieben in einem Buch, lesbar in unserer Sprache. Herr, und so bitten wir dich, mach uns an diesem Morgen heute ruhig vor dir, ruhig vor deinem Wort und lehre und erziehe uns durch dein Wort. Amen.
[0:48] Ein Prediger hat in seiner Predigt seinen Zuhörern mitgeteilt, dass er in einer christlichen Zeitschrift einen schönen Satz gelesen hatte, welche ihm auf den ersten Blick gefiel.
[1:01] Anscheinend stand dort, in einer Welt der schlechten Nachrichten ist die Bibel die gute Nachricht schlechthin. Ich musste dem zustimmen.
[1:13] Ja, die Bibel ist sie nicht die beste Nachricht, die es über heute diesen wahren König vor Augen führen, damit auch du dein Leben von ihm, vom wahren König regieren lässt.
[1:25] Und anhand drei Blickpunkten auf den Herrn wollen wir den ersten Samuel abschliessen. Erstens, er, Gott, setzt Menschen ein und er setzt Menschen ab.
[1:39] Zweitens, er, Gott, vergibt und er bestraft. Und drittens, er, Gott, führt jene, die ihm vertrauen.
[1:50] Und so möchten wir damit beginnen. Er setzt Menschen ein und er setzt Menschen ab. Wir schlagen zusammen unsere Bibel auf. Das letzte Kapitel in 1. Samuel, 1. Samuel 31.
[2:08] 1. Samuel 31. Die Philister aber kämpften gegen Israel. Und die Männer von Israel fluhen vor den Philistern.
[2:20] Und vom Schwert durch Sporte fielen auf den Gebirge Gilboa. Und die Philister holten Saul und seine Söhne ein. Und sie erschlugen Jonathan, Abinadab und Malkichua, die Söhne Sauls.
[2:35] Und der Kampf tobte heftig gegen Saul. Und die Bogenschützen erreichten ihn. Und er zitterte sehr vor den Schützen. Da sagte Saul zu seinem Waffenträger.
[2:48] Zieh dein Schwert und durchbohre mich damit. Damit diese Unbeschnittenen nicht kommen und mich durchbohren und ihren Mutwillen mit mir treiben. Sein Waffenträger aber wollte nicht.
[3:01] Denn er fürchtete sich sehr. Dann nahm Saul das Schwert und stürzte sich hinein. Und als sein Waffenträger sah, dass Saul tot war, stürzte auch er sich in sein Schwert und starb mit ihm.
[3:16] So starben Saul und seine drei Söhne und sein Waffenträger und auch alle seine Männer zugleich an diesem Tag. Als aber die Männer von Israel, die jenseits der Ebene und jenseits des Jordan wohnten, sahen, dass die Männer von Israel geflohen und dass Saul und seine Söhne tot waren, da verließen sie die Städte und flohen.
[3:41] Und die Philister kamen und wohnten darin. Und es geschah am folgenden Tag, da kamen die Philister und die Erschlagenen auszublündern. Und sie fanden Saul und seine drei Söhne, wie sie gefallen auf dem Gebirge Gilboa lagen.
[3:56] Und sie hieben ihm den Kopf ab und nahmen ihm seine Waffen ab. Und sie sandten im Land der Philister umher, um die Freudenbotschaft in den Häusern ihrer Götzen und unter dem Volk zu verkünden.
[4:10] Und sie legten seine Waffen in das Haus der Astaroth. Und seine Leiche entnagelten sie an die Mauer von Bet-Shean. Als aber die Bewohner von Jabesh-Gilead über ihn hörten und was die Philister Saul angetan hatten, machten sie sich alle tüchtigen Männer auf und gingen die ganze Nacht hindurch und nahmen die Leiche Sauls und die Leichen seiner Söhne von der Mauer von Bet-Shean herab.
[4:35] Und sie kamen nach Jabesh zurück und verbrannten sie dort. Und sie nahmen ihre Gebeine und begruben sie unter der Tamariske in Jabesh. Und sie fasteten sieben Tage.
[4:51] Ein wahrhaft gottloses Kapitel. Zumindest auf den ersten Blick. Es ist eine tragische Geschichte und ein tragisches Ende eines sehr spannenden Buches der Bibel.
[5:04] Und in diesem Kapitel wird der Name Gottes mit keiner Silbe erwähnt. Von Götzen haben wir gelesen in den Versen 9 und 10. Doch von Gott lesen wir hier nichts.
[5:17] Und trotzdem bildet Kapitel 31 der Schluss seines Buches, wo wir still anerkennen müssen, dass Gott der Herr der wahre König ist.
[5:28] In dem vorangegangenen Kapitel haben wir gesehen, wie sich die Philister, welche ja besser bewaffnet waren als das Volk Israel, dass sich diese Philister gegen das Volk Israel zum Kampf lagerten.
[5:42] Und dieser Kampf, dieser Tag des Kampfes ist nun wieder einmal da. Wieder einmal. Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Volk Israel und die Philister zum Kampf gegenüberstehen.
[5:54] Auch aufgrund dieser ständigen Bedrohungen wollte das Volk ja damals einen König, der ihre Kriege führen soll. In 1. Samuel 8, Vers 19 bis 20 haben wir damals gelesen, Und Gott hat tatsächlich ihrem Willen nachgegeben und Saul als König eingesetzt.
[6:35] Mit Samuel ging also die Richterzeit zu Ende und die Zeit der Könige startete mit Saul. 1. Samuel ist also auch heilsgeschichtlich ein sehr relevantes Buch, das haben wir festgestellt.
[6:48] Saul, der erste König, hatte den Auftrag, die Kriege des Volkes zu führen und das Volk besonders auch aus den Händen der Philister zu befreien. Das haben wir in 1. Samuel 9 gelesen.
[7:02] 1. Samuel 9, Vers 15 bis 16 Sagt Gott zu Samuel, Der Herr aber hatte einen Tag, bevor Saul kam, dem Ohr Samuels eröffnet und gesagt, Morgen um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Land Benjamin zu dir senden und du sollst ihn zum Fürsten salben über mein Volk Israel.
[7:24] Und er wird mein Volk aus der Hand der Philister retten. Denn ich habe mein Volk angesehen und sein Schreien ist zu mir gekommen. Das war keine leichte Aufgabe.
[7:40] Das Volk aus der Hand der Philister retten. Ein bisschen später in Kapitel 14, Vers 52 haben wir dann gelesen, Und der Kampf war heftig gegen die Philister, alle Tage Sauls.
[7:55] Und wenn Saul irgendeinen kriegstüchtigen Mann und irgendeinen Tapferen sah, so gesellte er ihn sich zu. Krieg, immer wieder Krieg.
[8:09] Man liest so einfach über die Zeilen des Krieges in der Bibel. Auch wenn wir in der schönen Schweiz solche Zeilen in der Zeitungen lesen, wie oft überlesen wir solche Zeilen.
[8:19] Krieg hat uns seit Jahrzehnten mehr oder weniger kalt gelassen. Doch welch traurige Konsequenzen haben Kriege. Nachrichten von Ehemännern, von Vätern, von Söhnen, die leider im Einsatz gefallen sind und nicht mehr zurückkommen werden.
[8:39] Knappheit von Lebensmitteln, von Artikeln für die täglichen Bedürfnisse, Hungersnöte, eine ständige Angst vor der Zukunft, Leid, Leid und nochmals Leid.
[8:55] Irgendwie versteht man dann die Menschen, wenn sie einen Anführer, einen König haben möchten, an dem sie sich irgendwie festhalten können. Doch hatten sie nicht den besten König gehabt, der ihre Kriege führen wollte und sie schon so oft mit mächtiger Hand aus den Klauen der Feinde gerettet hat.
[9:15] Wie treu stand der Herr, wie treu stand Gott doch immer zu seinem Volk, wenn sie sich ihm nahten. Sie wollten aber einen König, wie ihn die anderen haben.
[9:31] Und Gott gab ihnen einen König, wie ihn die anderen haben. Gott war es, der durch Samuel diesen Saul zum König seines Volkes einsetzte.
[9:42] Einen Mann aus dem Stamm Benjamin, einem Stamm, welcher eigentlich gar nicht für die Königsdynastie vorgesehen war. Und Saul, Saul feierte Erfolge, große Erfolge.
[9:56] In Kapitel 14, Vers 47 bis 48 haben wir gelesen. Kapitel 14, 47 bis 48. Und Saul erlangte das Königtum über Israel.
[10:08] Und er kämpfte ringsum gegen alle seine Feinde, gegen Moab und gegen die Kinder Amun und gegen Edom und gegen die Könige von Zoba und gegen die Philister. Und überall, wohin er sich wandte, übte er Strafe.
[10:23] Und er tat Mächtiges und schlug Amalek und er rettete Israel aus der Hand seines Plünderers. Das war Kapitel 14. Ein Kapitel später, in Kapitel 15, haben wir leider von Sauls Ungehorsam gegenüber Gottes Anweisungen gelesen.
[10:45] Kapitel 15 machte uns klar, wie Saul überhaupt keine Beziehung zu Gott hatte. Und wir sehen, wie Saul einfach nur religiös war und kein echter Glaube in ihm war.
[10:56] Sein Ungehorsam führte dazu, dass der Herr sein Königtum wieder von ihm wegnahm. Das haben wir in 1. Samuel 15, 26 gelesen.
[11:08] Aber Samuel sprach zu Saul, ich kehre nicht mit dir um, denn du hast das Wort des Herrn verworfen. Und jetzt, und der Herr hat dich verworfen, dass du nicht mehr König über Israel sein sollst.
[11:24] Er, Gott, setzt Menschen ein und er setzt Menschen ab. Was für ein gegensätzliches Beispiel finden wir doch auch am Anfang unseres spannenden Buches das Leben Samuels.
[11:42] Er ist noch ein Kind, als Gott zu ihm spricht. Schon als Kind wird Samuel für sein späteres Amt von Gott vorbereitet. Seit seiner Kindheit diente Samuel treu dem Herrn.
[11:56] Oh, wir wollen von ihm, wir wollen von Samuel lernen, unser Leben dem Herrn hinzugeben und ihm bedingungslos zu dienen. Rede, denn dein Knecht hört.
[12:09] Gehst du auch so durchs Leben mit dem Herrn? Rede, denn dein Knecht hört. Wie ist doch Samuel für die Ehre des Herrn eingestanden?
[12:20] Und wie ist Samuel für das Volk beim Herrn eingestanden? Bist du auch ein Beter wie Samuel? Bist du auch ein Beter wie Samuel?
[12:32] Unser Volk da draußen geht geistlich ebenfalls zugrunde. Vieles ist bestenfalls noch ein bisschen religiös und wie bei Saul und dem Volk Israel.
[12:45] Aber echter und lebendiger Glaube ist Mangelware geworden. Gott möchte dich einsetzen wie Samuel. Nicht als Richter, auch nicht als Prophet, aber als einen Beter, der für das Volk einsteht und in allem die Ehre des Herrn sucht.
[13:05] Leider ist Saul nicht dem schönen Beispiel Samuels gefolgt. Darum wurde er von Gott abgesetzt.
[13:19] Gott war nicht auf Saul angewiesen. Gott ist auch nicht auf dich angewiesen. Gott ist auch nicht auf mich angewiesen. Aber er möchte dich und mich gebrauchen. Gehorche seinem Wort.
[13:31] Gott möchte dich zu seiner Ehre in seinem Reich einsetzen. Er setzt Menschen ein und er setzt Menschen ab. Und so kommen wir zu unserem zweiten Blickpunkt.
[13:44] Er vergibt und er bestraft. Ich lese nochmals den Vers 2. Und die Philister setzten Saul und seinen Söhnen hart nach.
[13:56] Und die Philister erschlugen Jonathan und Abinadab und Malkichua, die Söhne Sauls. Und der Kampf wurde heftig gegen den Saul. Und die Schützen erreichten ihn, Männer mit dem Bogen.
[14:08] Und ihm wurde sehr Angst vor den Schützen. Wir sehen einen Saul, der unter Beschuss von Bogenschützen steht. Es scheint so, als ob Saul selbst keine Bogenschützen dabei hätte.
[14:23] In 1. Chronik 12 können wir nachlesen, dass einige der hervorragenden Bogenschützen des Volkes Israel zu David damals nach Ziggklack gekommen sind und mit David unterwegs waren. Nun, Saul weiss, dass er im nächsten Moment seinen Feinden ausgeliefert sein wird.
[14:41] Und wir haben gelesen, und ihm wurde sehr Angst vor den Schützen. Oder eine andere Übersetzung. Und er zitterte sehr vor den Schützen.
[14:53] Das Ende von Sauls Leben ist geprägt von Angst. Nicht nur die letzten Minuten, sondern auch die letzten Tage, wie wir das die Kapitel vorher gesehen haben. Doch Gott hat in seiner Gnade Saul immer wieder Möglichkeiten zur Busse gegeben.
[15:09] Doch Saul, er hat die Gnade Gottes abgelehnt. Und so muss er nun erfahren, was es in Hebräer 10, 31 heisst. Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen.
[15:23] In Vers 4 haben wir dann gelesen, da sprach Saul zu seinem Waffenträger, zieh dein Schwert und durchbohre mich damit, dass nicht diese Unbeschnittenen kommen und mich durchbohren und mich misshandeln.
[15:42] Diese Unbeschnittenen. Das Einzige, was Saul noch verhindern will, ist, dass sie diese Unbeschnittenen in die Hände kriegen.
[15:52] Ja, Saul ist sehr wohl ein Beschnittener und gehört äußerlich zum Volk Gottes. Doch Saul ist unbeschnitten am Herzen. Der Unterschied zwischen ihm und den Philistern ist Saul sehr wichtig.
[16:07] Doch eigentlich ist er einer von ihnen. Nicht äußerlich, aber in seinem Herzen. Bis zu seinem letzten Atemzug geht es Saul um seine eigene Ehre und um religiöse Äußerlichkeiten.
[16:21] Tragisch. Saul ist nur noch von Feinden umgeben. Gott hat seine Hand von ihm abgezogen und wir lesen auch mit keiner Silbe, dass Saul irgendwie den Herrn suchen würde.
[16:35] Verletzt bittet er uns einen Waffenträger, seinem Leben ein Ende zu machen. Wir lesen weiter, sein Waffenträger aber wollte nicht, denn er fürchtete sich sehr.
[16:46] Da nahm Saul das Schwert und stürzte sich hinein. Und als sein Waffenträger sah, dass Saul tot war, da stürzte auch er sich in sein Schwert und starb mit ihm.
[16:58] So starben Saul und seine drei Söhne und sein Waffenträger, auch alle seine Männer zusammen an jenem Tag. Das war nun Gottes Gericht.
[17:13] In 1. Chronik 10, Vers 13 lesen wir. Und so starb Saul wegen seiner Treulösigkeit, die er gegen den Herrn begangen hatte, bezüglich des Wortes des Herrn, das er nicht gehalten hatte.
[17:28] Das war eben Kapitel 15. und auch, weil er eine Totenbeschwörerin ihn aufsuchte, um sie zu befragen. Das war Kapitel 28. Ein trauriges Sehende einer traurigen Geschichte der Bibel.
[17:44] So endet ein Leben, wenn man es in die eigenen Hände nimmt, alleine und verlassen. Und mit seinem Selbstmord bestätigt Saul seine Untreue gegenüber Gott.
[17:58] Wir finden in der Bibel sieben Beispiele von Menschen, die ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben. Aber an keiner dieser Stelle wird diese Tat von der Schrift gut geheißen.
[18:10] Ich möchte an dieser Stelle keine Abhandlung über Selbstmord machen, aber als Christen dürfen wir Selbstmord nicht gut heissen. Gott hat unser Leben in der Hand und er bestimmt unseren Anfang und unser Ende.
[18:30] Vers 7 Als aber die Männer von Israel, die jenseits der Ebene und jenseits des Jordan wohnten, sahen, dass die Männer von Israel geflohen und dass Saul und seine Söhne tot waren, da verließen sie die Städte und flohen.
[18:47] Und die Philister kamen und wohnten darin. Was für eine Tragik. Und die Philister kamen und wohnten darin.
[18:59] Das Volk hat neben vielen Toten auch zu beklagen, dass ihnen nun viel Land weggenommen wurde. Land, welches dem Volk Gottes eigentlich von Gott verheißen wurde. Saul hat seinen Auftrag, das Volk von den Philistern zu befreien, letztendlich nicht erfüllt.
[19:18] Im Gegenteil. So hart können Gottes Gerichte sein. Und es geschah am folgenden Tag, da kamen die Philister, um die Erschlagenen auszublünden.
[19:32] Und sie fanden Saul und seine drei Söhne, wie sie gefallen auf dem Gebirge Gilboa lagen. Und sie hieben ihm den Kopf ab und nahmen ihm seine Waffen ab. Und sie sandten im Land der Philister umher, um die Freudenbotschaft in den Häusern ihrer Götzen und unter dem Volk zu verkünden.
[19:49] Dieser Vers sieht für mich wie eine Rache aus, für das, was David damals mit dem Philister Goliath gemacht hatte. In 1. Samuel 17, 51 1. Samuel 17, 51 haben wir gelesen.
[20:06] Und David lief und trat zu den Philistern und nahm dessen Schwert, zog es aus der Scheite und tötete ihn vollends und hieb ihn den Kopf damit ab.
[20:19] Als aber die Philister sahen, dass ihr stärkster Mann tot war, flohen sie. So zogen sie ebenfalls die Waffen in unserer Geschichte hier, die Waffen Sauls, und hieben seinen Kopf ab.
[20:37] Mögt ihr euch noch erinnern, wie sich das Volk damals gefreut hatte, als sie ihren König Saul das erste Mal gesehen haben? Das müssen wir nachlesen. 1. Samuel 10, Vers 23 bis 24.
[20:48] 1. Samuel 10, Vers 23 bis 24. Da liefen sie hin und holten ihn von dort, also Saul.
[21:01] Und als er sich mitten unter das Volk stellte, da war er einen Kopf grösser als alles Volk. Und Samuel sagte zu dem ganzen Volk, habt ihr gesehen, wen der Herr erwählt hat?
[21:12] Denn keiner ist im gleichen ganzen Volk. Da jauchzte das ganze Volk und sie riefen, es lebe der König. Er überragte alles Volk von seiner Schulter an, aufwärts, schreibt eine andere Übersetzung.
[21:32] Es lebe der König. Der Typ Saul, dieser Typ war ein schöner Mann. Er stellte etwas dar und er war einen Kopf grösser als alle anderen.
[21:45] Doch genau diesen Kopf haben sie ihn nun mal abgeschlagen. Schon ein bisschen ironisch. Jetzt ist er nicht mehr einen Kopf grösser als alle anderen. An diesem Tag wurde Saul alles genommen.
[21:57] sein Heer, sein Leben, seine Ehre bei den Menschen und auch seine Krone. Es war nämlich nicht sein Sohn, der nach ihm den Thron besteigen durfte.
[22:13] Der Herr ist es, der bestraft. Wir lesen auch in der Schrift, was der Mensch sät, wird er auch ernten. Wir haben in der Einleitung schon gesehen, du musst die Konsequenzen für dein Handeln selber tragen.
[22:31] Gott bestraft anhaltende Sünde. Das ist ein Prinzip, welches sich durch die ganze Bibel zieht, aber gerade in den Samuelbüchern sehr offensichtlich wird. Das haben wir schon zu Beginn in 1. Samuel bei der Geschichte mit Eli und seinen Söhnen gesehen.
[22:46] Wir haben in unserem Buch aber nicht nur den gerechten Sorn Gottes immer wieder zu Gesicht bekommen. Und so möchten wir unseren Scheinwerfer wieder einmal auf David richten.
[23:00] Wie hat David doch so oft die Gnade und Barmherzigkeit des Herrn erfahren dürfen? David hat sich doch oft auch falsch entschieden und sich damit selbst in sehr schwierige Situationen gebracht.
[23:16] In 2. Korinther 7, Vers 10 lesen wir einen wichtigen Vers für unser Leben. 2. Korinther 7, Vers 10 Denn die Betrübnis gottgemäss bewirkt eine nie zu bereuende Buße zum Heil.
[23:34] Die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod. Und David war betrübt. Aber nicht einfach eine äußerliche Betrübnis aufgrund der erlebten Konsequenzen, wie wir das vielleicht bei Saul sehen.
[23:50] David kam an jenem Punkt, an welchem er immer mehr seine Sünde so gesehen hat, wie Gott sie sieht. Und David hat seine Sünden bekannt und so hat der Herr ihm vergeben.
[24:05] Wie der Herr auch dir vergibt, wenn du deine Sünden ihm bekennst. David hat in seinem Leben erkannt, gegen wen sich Sünde wirklich richtet.
[24:17] Nämlich gegen Gott allein. Das sehen wir vor allem dann im 2. Samuel sehr schön. Und welcher Vers passt da besser als 1. Johannes 1, 9?
[24:28] Ein Vers, den wir uns immer wieder, jeden Tag, aufs Neue vor Augen halten dürfen. 1. Johannes 1, 9 Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu.
[24:41] Er ist treu, weil er hält, was er verspricht. Gott ist treu, auch wenn du und ich nicht treu sind. Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht.
[24:54] Er ist gerecht. Er bestraft dich nicht nochmals. Hat er doch schon seinen Sohn bestraft, als dieser am Kreuz für deine und meine Sünden gestorben ist. So ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
[25:16] Wie wunderbar. Und so kommen wir zu unserem letzten Blickpunkt und zum Höhepunkt meiner Predigt. Er führt jene, die ihm vertrauen.
[25:29] Ich lese die letzten drei Verse in unserem Abschnitt. Vers 11 Als aber die Bewohner von Jabesh Gilead über ihn hörten und was die Philister Saul angetan hatten, machten sich alle tüchtigen Männer auf und gingen die ganze Nacht hindurch und nahmen die Leiche Sauls und die Leichen seiner Söhne von der Mauer von Bet-shean herab.
[25:52] Und sie kamen nach Jabesh zurück und verbrannten sie dort. Und sie nahmen ihre Gebeine und begruben sie unter der Tamariske in Jabesh und fasteten sieben Tage.
[26:07] Saul war der Gesalbte des Herrn. Niemand Geringeres. Das war er offensichtlich auch für die Bewohner von Jabesh Gilead. Sie haben nicht vergessen, was Saul in Kapitel 11 für sie getan hat, als die Ammoniter sie bedrohten.
[26:23] Und nun wollen sie ihrem König die letzte Ehre erweisen. Ihre Tat zeugt von großem Mut und sie begeben sich in große Gefahr. Die Gebeine haben sie vermutlich verbrannt, weil diese durch die Enthauptung verstümmelt geworden waren, was sehr unehrenhaft war.
[26:44] Und so konnten sie die Enthauptung ein bisschen verbergen. Und auch die Toten nicht zu begraben, wurde ebenfalls als sehr respektlos angesehen. Und schließlich begraben sie also die Gebeine der Toten und erweisen so den Toten, Saul und seinen Söhnen, ihren Respekt und die letzte Ehre.
[27:04] Unser Buch 1. Samuel 31 schließt mit einer siebentägigen Trauerzeit. Menschlich gesehen haben sie auch allen Grund zu trauern.
[27:19] Ihr König ist tot und mit ihm das ganze Heer. Viele Gebiete in Israel wurden von den Philistern übernommen. Wie wird es nun weitergehen?
[27:33] Samuel ist ja in Kapitel 25 auch gestorben und wir lesen nichts von einem Nachfolger Samuels. Das wäre dann ein Saul gewesen, als König. Die Priester sind ja fast ausgerottet worden und von diesen lesen wir auch nur noch von Abiatar, der ja bei David ist.
[27:51] Da kann einem der Mut schon sinken. Jetzt ist einfach alles im Elend mit diesem Volk Israel. Ist wirklich alles im Elend?
[28:03] Alles? Denn genau dann, wenn alles für die Menschen im Elend liegt, scheint Gottes Zeit gekommen zu sein.
[28:13] Der Mann nach dem Herzen der Menschen ist weg, von Gott abgesetzt. Jetzt ist die Zeit reif für den Mann nach dem Herzen Gottes, diesen Mann als König einzusetzen.
[28:30] Und dies ist dann das Thema des zweiten Buches Samuel. Gott ist mit seinem Volk hier, mit dem letzten Vers von 1. Samuel 31, wieder an einem heilsgeschichtlich sehr relevanten Punkt angelangt.
[28:41] Ab 2. Samuel ist der Scheinwerfer dann voll auf David gerichtet, auf den Mann nach dem Herzen Gottes. Von David haben wir in 1. Samuel gelesen, einiges gelesen.
[28:56] Das sind interessante Geschichten und oft nicht rühmlich für David. Doch gerade diese Geschichten aus Davids Leben können uns helfen, ein Leben zu Gottes Ehre zu leben.
[29:09] Diese Geschichten stehen nicht umsonst in der Bibel geschrieben. Sie sollen uns unterweisen, sie sollen uns ermahnen. Davids Leben zeigt uns, dass es oft nicht einfach ist, dem Herrn nachzufolgen.
[29:25] Oft wollen wir selbst die Sache in die eigenen Hände nehmen, wie das David oft gemacht hat. Und wie oft haben auch wir ein Vertrauensproblem.
[29:37] Dabei ist es so wichtig, diese lebendige Beziehung, diese Verbindung im Glauben zu ihm, zu Gott, zu dem Herrn zu haben. In Jakobus 3, Vers 2 lesen wir, dass wir alle oft straucheln.
[29:51] Und ja, das tun wir. Manchmal führt dein Weg über Höhen und Tiefen. Es wird Schwierigkeiten in deinem Leben geben. Und das ist auch gut so.
[30:03] Das sage nicht ich, sondern es sagt Gott in seinem Wort. Schon in meiner ersten Predigt, in 1. Samuel, haben wir gesehen, wie Peninnah ein Schleifstein für Hannah war.
[30:15] Und gerade auch David hat in seinem Leben viele Schleifsteine. Nicht einfach nur mein Menschen, sondern auch sehr, sehr schwierige Umstände. David war im Buch 1. Samuel in der Charakterschule des Herrn.
[30:34] Gott hat die schwierigen Umstände mit David zugelassen und David in diese Prüfungen geschickt. Gott wollte, dass David auch lernt, ihm zu vertrauen.
[30:46] Durch meine jährlichen Bergabenteuer weiss ich, wie wichtig und ganz praktisch das Vertrauen auch sein kann. Ich denke, für uns ist alle klar, wenn du einem Bergführer nicht vertraust, dann weiss ich nicht, ob du wirklich mit ihm auf eine Tour gehen würdest.
[31:03] Wer nicht lernt, ihm zu vertrauen, der lässt sich auch nicht von ihm führen. Und ich sage dir, es reicht nicht, wenn du den Herrn nur äußerlich und in eigener Kraft nachzufolgen versuchst.
[31:17] Auch ein guter Anfang garantiert noch kein gutes Ende und beides haben wir nun leider am Leben Sauls gesehen. Aber der Herr führt jene, die ihm wirklich vertrauen.
[31:28] Vertrauen ist keine Frage von Gefühlen, sondern eine Frage deines Fokus, deiner Blickrichtung. Vertrauen ist eine bewusste Entscheidung.
[31:43] Und wenn dann die schwierigen Umstände irgendwann kommen oder schon da sind, was machen wir dann? Ich habe vor einiger Zeit etwas über Bisons gelesen.
[31:59] Bisons, kennt ihr diese Tiere? Diese fetten Kühe mit dem Buckel und dem dichten Fell? Ich mag diese Tiere. Die schmecken einfach vorzüglich. Natürlich sind sie auch schön anzusehen.
[32:12] Eine Naturgewalt auf vier Beinen. Wunderbar, welche Tiere Gott nur durch sein Wort geschaffen hat. Nicht weit von hier im Tierpark Bruderhaus könnt ihr diese Tiere bestaunen oder auch im Steakhouse Hotstone in Kolbrun auf eine andere Art und Weise genießen, aber es ist ein anderes Thema.
[32:31] Nun, diese Tiere, die gibt es nicht nur im Tierpark oder im Restaurant, sondern auch in freier Wildbahn. Zum Beispiel im Norden Amerikas. Im Norden Amerikas sind die Winterstürme manchmal besonders heftig.
[32:47] In diesen Gebieten leben auch einige Bisonherden und immer wieder kommt es vor, dass in der Winterzeit eisige Schneestürme über das Land fegen. Große Windgeschwindigkeiten verbunden mit arktischen Temperaturen und viel Schnee in kurzer Zeit.
[33:06] Nicht alle diese Bisons überleben einen solchen Sturm. Es wurde festgestellt, dass in solchen Stürmen die Kühe, also die Weibchen, viel häufiger sterben als ihre männlichen Artgenossen, die Stiere.
[33:18] Und Forscher haben dieses Phänomen untersucht und interessante Erkenntnisse gewonnen, die wir auch auf unser eigenes Leben anwenden können. Wenn ein solcher Sturm naht, versuchen die Kühe ihm zu entkommen.
[33:33] Doch der Sturm ist schneller und holt sie ein. Die Kühe ermüden durch die Flucht, sie bleiben anschließend lange Zeit im Sturm gefangen, unterkühlen und sterben vielleicht.
[33:47] Im Gegensatz dazu laufen die Bullen direkt auf den Sturm zu. Sie durchqueren ihn und lassen ihn möglichst schnell hinter sich. Zwar haben sie kurzfristig auch mit viel Widerstand zu kämpfen, doch letztendlich kommen die meisten von ihnen lebend davon.
[34:05] Und oft sind wir Menschen genau wie diese Bison-Kühe. Wir neigen selbst oft dazu, alle schwierigen Situationen zu vermeiden oder vermeiden zu wollen. Unangenehmen Momenten und Problemen möchten wir möglichst aus dem Weg gehen und vor ihnen fliehen.
[34:26] Bei Angst soll aber unser Fokus nicht auf den Sturm gerichtet sein, sondern auf das, was nachher kommt. Es geht darum, gestärkt aus dieser Situation herauszukommen. Es kommt darauf an, wo ist unser Fokus?
[34:39] Frage nicht, Herr, warum, sondern frage, Herr, wozu? Oft verstehen wir die Gründe für unsere Bedrängnis nicht, aber das müssen wir auch nicht.
[34:53] Und so hat auch Gott seinen Diener David nach den Geschichten in 1. Samuel genau dort, wo er ihn haben möchte. David ist alles andere als perfekt und sündlos, auch nach dieser Charakterschule nicht.
[35:09] Wir sehen, das sind 2. Samuel nur zu gut, aber er hat gelernt, dass er dem Herrn vertrauen kann und er hat gelernt, wie mächtig die Hand Gottes ist.
[35:20] Er hat gelernt, dass der Herr mit ihm durch diese Stürme geht. Es ist eine Frage deines Fokus. Vertrauen braucht eine deine bewusste Entscheidung.
[35:35] Ich habe da noch was aufgebaut für euch. wir machen heute zusammen ein bisschen Elektrotechnik.
[36:00] Ich habe hier eine Quelle. ich habe hier einen Widerstand. Ich habe hier eine Lampe. Das bist du.
[36:15] Dein Licht soll leuchten in dieser dunklen oder immer dunkler werdenden Welt. Jetzt, wir haben eine Quelle und wir haben auch einen Widerstand. Widerstand, das kann, wir wissen, was Widerstände sein können.
[36:27] Bedrängnis, das kann ganz vieles in deinem Leben sein. Sachen, die dich runterziehen und je mehr diese Widerstände in deinem Leben kommen, desto mehr laufst du Gefahr, dass deine Lampe dunkler und dunkler wird.
[36:44] Du kannst nicht mehr leuchten in dieser Welt. Ein bisschen vielleicht noch. Da kommen noch mehr Widerstände, noch mehr Widerstände. Ja, du kannst auch sagen, okay, ich verstecke mich, ich ziehe mal den Stecker, aber dann leuchtest du gar nicht mehr.
[36:57] Also verkriechen bringt es auch nicht. Aber was können wir machen? Diese Lampe, das ist kein Licht mehr in dieser Welt. Das ist etwas Schwummeriges. Die Widerstände, die Vereine nehmen dich viel zu fest.
[37:09] Die Widerstände, die ziehen dich runter. Du hast den Fokus komplett verloren. Doch was können wir machen? Wir können die Widerstände vielleicht nicht wegnehmen.
[37:20] vielleicht sind sie in deinem Leben gestellt und du musst jetzt mit ihnen lernen, umzugehen. Aber was können wir machen? Wir können zur Quelle gehen. Wir können zu Gott gehen, zu unserem Herrn.
[37:32] Wir können uns hier direkt einwurzeln. Und dann leuchtet unsere Lampe wieder hell. Und jetzt kann ich hier mit den Widerständen machen, was ich will.
[37:43] Seht ihr? Passiert gar nichts mehr mit diesem Licht. Das Licht leuchtet hell. Deine Lampe, dein Licht in dieser dunklen Welt leuchtet hell, weil du gewurzelt bist in Jesus Christus, weil du gewurzelt bist in Gott, weil du ihm vertraust und du nicht mehr auf diese Widerstände schaust, weil du diese Widerstände nicht mehr, oder weil du dich von diesen Widerständen nicht mehr lässt, runterziehen.
[38:05] es gibt ein wunderschönes Lied, das heißt, manche trauen auf Heere.
[38:20] Ich weiß nicht, ob ihr das kennt. In diesem Lied heißt es im Refrain, manche trauen auf Heere, manche auf Waffen. Doch wir wollen trauen auf den Namen des Herrn, des Gottes Israels.
[38:34] sein Arm ist mächtig, sein Sieg gewiss. Wir wollen denken an den Namen von Gott. Wir vertrauen dem Herrn.
[38:45] Für mich passt dieser Refrain die Botschaft aus 1. Samuel so gut zusammen. Es ist deine bewusste Entscheidung, ob du dem Herrn wirklich vertrauen willst oder nicht.
[38:58] Doch sei gewiss, er führt jene, die ihm vertrauen. Unser Buch 1. Samuel hat uns gelehrt, dass jeder Mensch für sein Handeln selbst verantwortlich ist und die Konsequenzen für sein Handeln tragen muss.
[39:14] Und das Volk Israel hat gänzlich versagt. Der geistliche Niedergang aus dem Buch Richter setzte sich in 1. Samuel fort. Wir haben also auf der einen Seite die Verantwortung des Menschen und auf der anderen Seite die Gnade und Souveränität Gottes.
[39:36] Wie strahlt gerade die Gnade Gottes dort am meisten hervor, wo das menschliche Versagen am größten ist? Und so haben wir unter dem ersten Blickpunkt gesehen, Gott ist es, der Menschen einsetzt und Menschen absetzt.
[39:53] Wieso kann er das? Weil er der wahre König ist. und wir haben gesehen, wie er anhaltende Sünde bestraft, aber auch wie er einem busfertigen Sünder vergibt Gnade.
[40:08] Wieso macht er das? Weil er der wahre König ist. Drittens haben wir gesehen, dass Gott, dass er jene führt, die ihm vertrauen. Und wer ihm vertraut und sich führen lässt, der wird zu einem brauchbaren Werkzeug in Gottes Reich.
[40:29] Und so erweckte Gott Samuel zu einem brauchbaren Werkzeug und so führte Gott David in seine Charakterschule. David, der Mann nach dem Herzen Gottes, welcher der Vorfahre und ein Bild auf unseren Herrn Jesus Christus wurde.
[40:46] Verantwortung, Gnade und Souveränität. Verantwortung der Menschen, Gnade und Souveränität Gottes. Unser Buch 1. Samuel illustriert uns den Grundsatz aus Römer 5,20.
[41:03] Römer 5,20. Wo aber die Sünde überströmend wurde, ist die Gnade noch überreicher geworden. Das ist 1. Samuel.
[41:14] Wie wunderbar! Und mit diesen Worten schließe ich das Buch 1. Samuel und auch meine Predigt ab. Wo aber die Sünde überströmend geworden ist, da ist die Gnade noch überreicher geworden.
[41:28] Amen. Lass uns beten. O grosser Gott, Herr, ich danke dir für die Geschichten aus dem Buch 1. Samuel.
[41:43] O Herr, was für ein Vorrecht ist, vor dich treten zu dürfen im Gebet. Was für ein Vorrecht ist, Gemeinschaft haben zu dürfen mit dir.
[41:55] Du bist Gott, der Herr, der wahre König. Du bist der König aller Könige. Ehrfürchtig wollen wir auf dich sehen und unsere Knie vor dir beugen.
[42:10] Bitte hilf uns, dass wir deinem Wort gehorsam sein dürfen. Hilf uns, brauchbare Werkzeuge in deinem Dienst zu sein. Oh Herr, wie oft lesen wir, dass wir dir vertrauen sollen und das wollen wir.
[42:27] Aber es braucht unsere bewusste Entscheidung und so hilf uns, den Fokus auf den richtigen Ort, Herr, auf dich zu setzen. Hilf uns, dass wir in dir der richtigen Quelle gewurzelt sein können, sodass wir den Widerständen in unserem Leben keinen Raum geben.
[42:44] Herr, ich danke dir für deine unverdiente Gnade in unserem Leben. Amen. Amen.