[0:00] Wir wollen uns noch zum Gebet verneigen. Himmlischer Vater, wir danken dir, dass wir dich als Vater anrufen dürfen.
[0:11] Wir danken dir, dass du so einen wunderbaren Errettungsplan für uns hast. Dass du deinen Sohn gegeben hast, der am Kreuz gestorben ist für unsere Sünden. Dass wir das heute Morgen auch schon wieder im Lied singen durften.
[0:25] Was wir auch jetzt in dieser Geschichte, die wir anschauen von David, auch wieder sehen, wie deine Gnade über seinem Leben war und auch über unserem. Hilf uns, Herr, das zu begreifen.
[0:37] Gib mir die richtigen Worte. Schenke uns durch deinen Heiligen Geist, dass wir sehen können, was du sagen willst durch diesen Text. Amen. Von Natur aus sind du und ich nicht gerne angewiesen auf andere.
[0:57] Stimmt das? Ja, das sieht man bei den Kleidkindern schon sehr bald. Zuerst brauchen sie Hilfe, dann können sie es und sagen immer selber, selber.
[1:08] Gestern hatte ich auch ein gutes Gespräch in der Migros mit einer älteren Frau. Die hatte Arthritis und ihre Hände waren ganz verkrümmt. Und sie sagte mir auch, sie gebe vielen noch Hilfe.
[1:20] Aber selber Hilfe anzunehmen wäre für sie sehr schwierig. Und so wollte sie dann auch nicht die Hilfe annehmen, die Gott für sie hat. Doch ob wir es wollen oder nicht, wir sind immer total auf Gottes Hilfe angewiesen.
[1:37] Obwohl wir es zunächst nicht wollen, sind wir total abhängig von seiner Gnade. In der Rettung, aber auch in unserem Wandel. Aber wie ist denn diese Gnade Gottes?
[1:53] Wie ist Gottes Gnade? Und woran erkennst du sie in deinem Leben? Und was wirkt sie in deinem Leben? Das wollen wir heute zusammen erarbeiten in der Geschichte, die wir gelesen haben.
[2:05] Kapitel 29 und 30 von 1. Samuel. Letzte Woche hatte Andi Sauls Geschichte. 1. Samuel 28. Und sein Titel war, es war deine Entscheidung.
[2:18] Pünktli, Pünktli, Pünktli, Ausrufezeichen. So hat er es gesagt. Und heute ist der Titel, es war Gottes Gnade. Pünktli, Pünktli, Pünktli, Ausrufezeichen.
[2:29] Es war Gottes Gnade. Wir sehen, Saul hat Entscheidungen getroffen. David auch. Und über mein Leben war Gottes Gnade, über anderem nicht.
[2:41] Und wir wollen heute zusammen 1. Samuel 29 und 30 betrachten. Und mein Ziel ist es heute, dir zu zeigen, wie Gottes Gnade in Davids Leben wirkte. Und welche Prozesse sie in Davids Leben auslöste.
[2:56] Diese Gnade. Ich möchte auch, dass du dadurch die Gnade Gottes in deinem Leben besser erkennst. Sodass du ihm mehr dafür danken kannst.
[3:07] Und dass du mehr zur Ehre Gottes leben kannst. Schlussendlich. Das ist unser Ziel, wieso wir hier leben. Und so kommen wir, ich gebe euch nicht die vier Punkte.
[3:19] Aber ich gebe euch jetzt den ersten. So kommen wir zum ersten Punkt. Gottes Gnade verschont. Das ist das ganze Kapitel 29. Gottes Gnade verschont.
[3:32] Zuerst will ich ein bisschen ausholen und noch einmal das Bild ein bisschen malen, die Bühne setzen. Das erste Buch, Samuel, neigt sich langsam dem Ende zu. Heute werden wir Kapitel 29 und 30 behandeln.
[3:44] Und bevor die letzte Stunde Sauls anbricht in Kapitel 31, passiert noch etwas. Davids Zeit als umherinnernder Flüchtling neigt sich dem Ende zu.
[3:54] Doch er weiß das ja gar noch nicht. Er weiß nicht, wie lange es noch weitergeht. Und mittlerweile ist er schon 30 Jahre alt. Er muss vielleicht schon 10 Jahre auf der Flucht gewesen sein.
[4:09] Und das war keine einfache Situation. Kapitel 29 wurde uns von Stefan schon gelesen. Und das ist die Fortsetzung der Geschichte Davids im Philisterland, die ja im Kapitel 27 schon angefangen hatte.
[4:24] Er erinnert euch, dass David müde wurde, ständig auf der Flucht vor Saul zu sein. Und nicht mehr auf Gott und seine Verheißungen schaute. Das haben wir gesehen.
[4:39] Stattdessen liess er sein von Angst erfülltes Herz zu sich reden. Kapitel 27, 1 haben wir gelesen. Ich werde doch eines Tages durch die Hand Sauls umkommen. Es gibt nichts Besseres für mich, als dass ich eilend in das Land der Philister entfliehe.
[4:51] Ohne Gott zu fragen und ohne den Propheten Gad oder den Priester Abiathar zu fragen, den er bei sich hatte, ging er eigentlich auf eigenes Gutdünken ins Land der Philister und bekam dort die Stadt Ziklag als Wohnort.
[5:06] Während 16 Monaten führte David dem Philisterkönig Achisch hinters Licht. Er erinnert euch, es war vor drei Wochen die Predigt. Er gab vor, das jüdäische Südland anzugreifen, während er in Wahrheit die Feinde Israels eliminierte.
[5:26] Und dieses eigenwillige Lügenspiel trieb David so weit, dass ihn König Achisch auf einen Kriegszug gegen die Philister mitnehmen will, weil er ihm derart vertraut. David und seine 600 Mann sollen sogar Achischs Leibwache sein.
[5:41] Selbst verschuldet sitzt David jetzt in der Zwickmühle. Geht er mit Achisch, so muss er womöglich gegen Israel kämpfen. Das wäre Hochverrat. Geht er nicht mit, so zieht er den Verdacht auf Untreue auf sich.
[5:57] Anstatt die Geschichte nun weiter zu erzählen, fügt der Samuel-Schreiber einfach das Kapitel 28 mittendrin hinein, wo Saul vorkommt.
[6:09] Und obwohl es chronologisch nicht einmal korrekt ist. Also 28 käme gar nicht dorthin. Und das will ich euch jetzt schnell zeigen. Habt ihr die PowerPoint bereit? Gehen dir noch die Lichter, genau.
[6:22] Also man sieht, kannst du mal eins weitergehen? Man sieht unten, Kapitel 28, 1 sind wir in Gath. Das ist die Stadt Achis. Nach eins weitergehen.
[6:34] Dann sehen wir ganz oben, Kapitel 28, 4 bis 5. Da befinden wir uns in Schunem, die Philister. Und ich habe das rot gemalt mit einem Blitz, weil da ist schon bald Kampftag.
[6:47] Die sind ganz nahe dran. Die Israeliten, die sind dort beim Berg Gilboa. Dann noch eins weitergehen. Und in 29, 1 sind wir wieder in Affek zurück.
[6:57] Also die Geografie zeigt uns, wenn die miteinander kämpfen, was sie schliesslich tun, dann bewegen sie sich aufeinander zu. Seid ihr einverstanden? Aber die Geografie zeigt uns, dass 29, 1 eigentlich vor 28, 4 käme.
[7:14] Und so sage ich euch jetzt, dass das Kapitel 28 gar nicht am richtigen Platz ist, chronologisch. Und dennoch ist es am richtigen Platz. Wieso? Was will er uns damit sagen, dieser Schreiber?
[7:26] Ihr könnt die PowerPoint wieder abstellen. Danke. Weshalb kommt jetzt dieses Kapitel 28 mit diesen Entscheidungen aus?
[7:39] Es ist ganz einfach. Es gibt etwas Wichtigeres. Etwas, was bei Weitem schlimmer ist, als bei den Philistern in einer Zwickmühle zu stecken. Und das war das Kapitel 28 letzte Woche.
[7:52] Nämlich, wenn Gott keine Antwort mehr gibt. Das ist viel schlimmer, als bei den Philistern in einer Zwickmühle zu sein. Durch dieses Vorgehen stellt der Autor jetzt die beiden Geschichten von David und Saul einander gegenüber.
[8:07] Er erstellt sozusagen einen Kontrast. Und dies müssen wir im Kopf behalten, denn wir werden es am Ende des Punkt 1 noch näher betrachten. Aber jetzt zurück zu David, zum Kapitel 29.
[8:20] Dort sehen wir, wie Gott in seiner Gnade David verschont hat, obwohl er es nicht verdient hat. Auf keine Art und Weise. Denn als die Philister nämlich gegen Norden in den Krieg ziehen, gegen Israel, da werden die Kampfkräfte gemustert, in Vers 2 von Kapitel 29.
[8:38] Und dabei werden David und seine Männer auch von den Fürsten gesehen. Wir lesen jetzt Vers 3 bis 5 zusammen. Da sprachen die Fürsten der Philister, was sollen diese Hebräer?
[8:51] Und Achis sprach zu den Fürsten der Philister, ist das nicht David, der Knecht Saus des Königs von Israel, der schon seit Jahr und Tag bei mir gewesen ist? Und ich habe gar nichts an ihm gefunden von den Tagen, als er abgefallen ist, bis auf diesen Tag.
[9:04] Aber die Fürsten der Philister wurden zornig über ihn. Und die Fürsten der Philister sprachen zu ihm, schicke den Mann zurück, damit er an seinen Ort zurückkehre, wohin du ihn bestellt hast. Und damit er nicht mit uns in den Kampf hinabziehe und uns nicht zum Widersacher werde im Kampf.
[9:18] Denn womit könnte der sich angenehm machen bei seinem Herrn? Nicht mit den Köpfen dieser Männer? Ist das nicht David, von dem sie in den Reigen sangen und sprachen, Saul hat seine Tausende erschlagen und David seine Zehntausende?
[9:31] Ja, das ist er. Und die Fürsten der Philister haben total recht. Sie sind erfahrene Kriegsgenerelle. Sie denken logisch und sie kennen David und seine Kriegslist.
[9:44] Hat er ihnen doch schon viele Mal ein Schnippchen geschlagen und große Verluste hinzugefügt. Zuletzt in Kehila, in Kapitel 23. Nein, so dumm sind sie nicht.
[9:55] Schliesslich kennt jedes Schulkind im Philisterland das Lied Saul hat tausend geschlagen und David zehntausend. In Vers 6 bis 7 sehen wir, dass Achisch nichts anderes übrig bleibt, als David diese bittere Wahrheit zu erklären, dass er nicht mit darf in den Krieg.
[10:16] Sie, du darfst nicht mitkommen. Sie vertrauen dir nicht. Du bist nicht vertrauenswürdig, obwohl eigentlich ich nicht den geringsten Zweifel an deiner Treue und Aufrichtigkeit habe.
[10:27] Ist das nicht eine Ironie, dass David ihn ständig in das Licht geführt hat? Er nennt ihn sogar ein Engel Gottes. Mir muss David aber erleichtert gewesen sein, als ihn Achisch auffordert, heimzugehen, und zwar sofort.
[10:43] Doch er durfte es ja nicht zeigen. Und ein letztes Mal bekundet David seine Willigkeit zur Treue gegenüber Achisch. Das war wohl ein Bluff.
[10:55] Und ich gehe davon aus, dass er total erleichtert sein musste, als er die Worte hörte, Vers 10 und 11. So macht dich nun frühmorgens auf, du und die Knechte deines Herrn, die mit dir gekommen sind, und macht euch frühmorgens auf.
[11:07] Sobald es euch hell wird, zieht fort. Und David machte sich früh auf, er und seine Männer, um am Morgen fortzuziehen und in das Land der Philister zurückkehren. Die Philister aber zogen nach Israel hinauf.
[11:21] Was lernen wir aus diesem Kapitel? Ich habe einige Punkte. Der erste ist, Gott ist gegenwärtig.
[11:33] Gott ist da. Im Kapitel 29 wird der Name des Herrn nur einmal erwähnt, und zwar von Achisch, dem Philisterkönig. David hingegen hat den Namen des Herrn schon lange nicht mehr in seinen Mund genommen.
[11:46] Das letzte Mal war in Kapitel 26 schon lange nicht mehr, mindestens ein Jahr, ist seither 16 Monate vergangen. Doch Gott ist trotzdem da. Nur weil du Gott vergessen hast, oder weil du ihn ignorierst, oder nicht mit ihm rechnest, in der Situation, wo du bist, heisst das nicht, dass er nicht da wäre.
[12:10] Unser Gott ist ein Gott, der seine Kinder bewahrt und verschont, auch wenn sie ihn vergessen. Auch wenn sie ihn vergessen. Wie oft tat er dies mit Israel.
[12:23] Das heisst aber jetzt nicht, dass du so weiterleben sollst, wenn du in Gottes Ferne lebst. Nein, wenn du Gott in deinem Leben eine immer kleinere Rolle zugewiesen hast, in der letzten Zeit, dann kehre sofort und von Herzen zu ihm zurück.
[12:40] Also Gott ist gegenwärtig. Das Zweite, was ich sehe, ist, Gottes Wege sind höher als unsere Wege. Das ist ein Zitat aus Jesaja 55, 9.
[12:51] Uns allen ist klar, dass es der Herr war, der David aus dieser Zwickmühle heraus befreit hat, obwohl es nicht steht. Er benutzte dazu wieder einmal die Philister, wie schon früher in Kapitel 23.
[13:04] Und auch in deinem Leben tritt Gott selten so spektakulär auf oder so offensichtlich, wie es manchmal in der Bibel ist. Meist arbeitet Gott im Hintergrund.
[13:16] Und zwar so, dass wir es kaum merken. Wie oft sind es die kleinen, unerwarteten Wendungen im Leben oder sogar, wenn wir zum Beispiel in Ungnade fallen bei jemandem oder unschön behandelt werden, ungerecht, und wir denken auf den ersten Blick niemals, dass Gott dahinter stehen würde.
[13:40] Und doch ist es genau das, was passiert. Beim näheren Hinschauen merkst du dann vielleicht, dass genau diese kleinen Zufälle es waren, die den Verlauf einer ganzen Geschichte ändern.
[13:51] Ich könnte davon ein Lied singen. Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht an einer Arbeitsstelle ungerecht behandelt und ungerecht gekündet geworden wäre. Also Gottes Wege sind höher als unsere Wege.
[14:04] Etwas weiteres, was ich sehe, ist Gottes Gnade ist so ausdauernd und langmütig. Gottes Gnade ist so ausdauernd und langmütig.
[14:16] Gott hatte David schon so viele Male geholfen gegen Saul. Wir haben es gelesen, gehört in den letzten Predigten von Samuel. Und wir würden sagen, jetzt aber bist du selber schuld, David.
[14:27] Das wäre unsere Reaktion gegenüber ihm. Jetzt bist du selber schuld. und dann würden wir noch sagen, du kannst jetzt deine Suppe selber auslöffeln. Handeln wir nicht manchmal so mit anderen Leuten?
[14:43] Doch Gott ist anders. Gottes Gnade findet David auch im Philisterland. Sie findet ihn dort. Merkt euch das. Gottes unerschöpflicher Gnadenstrom ist kein kleiner Bach, sondern eben ein grosser Strom, ein riesiger Fluss, der nicht so gleich austrocknen kann.
[15:02] Auch wenn wir ihn strapazieren und viel davon trinken müssen. Also, und das Letzte, was ich noch sehe in diesem Kapitel, ist, Gott macht einen Unterschied zwischen David und Saul.
[15:16] Zwischen den Gerechten und den Ungerechten. Zwischen denen, die Gott lieben und denen, die ihn nicht lieben. Zwischen denen, die zu Gott gehören, die zu ihm gehören und denen, die prinzipiell Gott ungehorsam sind.
[15:29] Ja, David lebte im Moment fern von Gott. Das ist so, das können wir nicht verleugnen. Doch wir sehen klare Kontraste, die bewusst hervorgehoben werden, durch das, dass die Chronologie in dieser Geschichte umgekehrt wird.
[15:46] Und zwar, Kapitel 28, Vers 6 sagt, Saul sucht Antwort von Gott, doch Gott antwortet nicht. Wie ist es bei David? David sucht nicht nach Gott und trotzdem arbeitet Gott für ihn.
[15:59] Kapitel 29. Seht ihr das? Diesen Kontrast? Ein weiterer Kontrast ist, Saul erfährt sein Todesurteil in Kapitel 28, 19, während Achisch David eine Rückkehr in Frieden wünscht.
[16:14] Obwohl David auch daneben gehandelt hat. Das ist ein weiterer Kontrast. Leute, die unter der Gnade sind, die dürfen den Frieden haben. und denen, die nicht unter Gottes Gnade sind, denen droht der Tod.
[16:29] Ein weiterer Kontrast ist, Saul ging in die Nacht hinaus. Andi hat es uns letztes Mal gesagt, auch die Parallele zu Judas geschlagen und wohingegen es bei David frühmorgens hell wurde und er heimgehen durfte zu sich nach Hause.
[16:46] Schaut, so ist Gott. Er sieht das Herz an und er macht einen Unterschied zwischen denen, die er verschont und denen, die er nicht verschont. Er schaut auf das Herz und er kennt dein Innerstes.
[16:57] Er weiss wirklich, ob du sein Kind bist oder nicht. Und entsprechend handelt er, so wie er sich Mose offenbart hatte. In 2. Mose 34, 6-7, da sehen wir diesen Unterschied.
[17:10] Zuerst, wie er handelt gegenüber solchen, die ihn lieben. Ich lese den ersten Vers, Vers 6. Und der Herr ging vor Moses angesichts vorüber und rief, Herr, Herr, Gott barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und groß an Güte und Wahrheit.
[17:29] So verhält er sich gegenüber seinen Kindern, gegenüber denen, die ihn lieben. Der Güte bewahrt auf Tausende hin, der Ungerechtigkeit, Übertretung und Sünde vergibt und die Leute verschont.
[17:41] Und dann kommt der Bruch. Wie ist er gegenüber den anderen? Aber keineswegs hält er verschuldlos den Schuldigen. Solche, die ihn missachten, solche, die ihn hassen, sie sind schuldig und sie bleiben schuldig.
[18:02] Und wir können aus diesem Kapitel das Fazit schlagen, Gottes Gnade verschont seine Kinder. Gottes Gnade verschont seine Kinder. Das bringt uns zum zweiten Punkt.
[18:14] Gottes Gnade erzieht. Gottes Gnade erzieht. Das ist Kapitel 30, die ersten acht Verse. Die circa 80 Kilometer Fussmarsch nach Ziklag, die kamen David und seinen Männern wohl ziemlich unbeschwerlich vor.
[18:35] Angesichts dieser Erleichterung, die sie jetzt empfanden. Doch was wir jetzt lesen, tönt ein bisschen wie die Illustration, die der Prophet Amos benutzt in Amos 5,19. Und jetzt müsst ihr euch das bildlich vorstellen, wenn ich euch das vorlese.
[18:49] Amos 5,19 sagt, der Tag des Herrn ist so, wie wenn jemand vor dem Löwen flieht, er flüchtet und schafft es, ihm wegzukommen und es begegnet ihm ein Bär.
[19:00] Noch schlimmer, oder? Und er kommt nach Hause, er ist auch dem Bären gekommen, geht in sein Haus, macht die Tür zu, stützt sich an die Wand, stützt seine Hand an die Mauer und es beißt in eine Schlange.
[19:14] Er ist wahrlich vom Regen in die Traufe gerannt. David ist dem einen Übel entronnen und jetzt begegnet ihm ein noch Schlimmeres. Wir lesen die ersten drei Verse von 1.
[19:26] Samuel 30. Und es geschah, als David und seine Männer am dritten Tag nach Ziklag kamen, da waren die Amalekiter in den Süden und in Ziklag eingefallen.
[19:40] Und sie hatten Ziklag geschlagen und es mit Feuer verbrannt. Also sie waren im Süden, aber sie haben nur Ziklag mit Feuer gebrannt. Könnt ihr euch mal überlegen, wieso.
[19:51] David hatte sie ja vorher die ganze Zeit angegriffen. Und sie hatten die Frauen und alle, die darin waren, gefangen, weggeführt, vom Kleinsten bis zum Grössten. Sie hatten niemand getötet, sondern sie hatten sie weggetrieben und waren ihres Weges gezogen.
[20:05] Und David und seine Männer kamen zu der Stadt und siehe, sie waren mit Feuer verbrannt und ihre Frauen und ihre Söhne und ihre Töchter waren gefangen, weggeführt. Die Amalekiter, das waren die Leute, an denen Saul in 1. Samuel 15 den Bann hätte vollziehen sollen.
[20:24] Die hatten eigentlich gar nicht mehr existieren sollen. Und ihr seht, ihr seht es hier, wie grausam falsche Barmherzigkeit sein kann. Saul hatte Barmherzigkeit mit denen geübt.
[20:38] Und das hat zu weiteren Blutvergießen geführt. Aber schon ihre Vorfahren wollten und waren äusserst feindlich gegenüber Israel. Das lesen wir in 2. Mose 17 und 5. Mose 25 und auch Haman im Buch Esther, Esther 3 ist ein Nachfahre dieser Amalekiter.
[20:58] Er wollte die Juden komplett auslöschen und ausrotten. 500 Jahre später war das. Doch diese amalekitischen Räubernomaden, die hatten wohl mitbekommen, dass die Philister in den Krieg gezogen waren.
[21:14] Und sie hatten in der Gegend einige Städte geplündert. Das lesen wir dann auch in Vers 14. Und dabei hatten sie die Gelegenheit genutzt, sich an David zu rächen für all seine Raubzüge gegen sie.
[21:26] Und sie lag ausgeraubt und angezündet. Und dass sie die Leute nicht töteten, das sieht auf den ersten Blick so aus, als wären sie ziemlich gnädig gewesen. Doch überlegt einmal, was sie mit diesen Leuten machen wollten.
[21:41] Die wollten natürlich Profit rausschlagen, sie verkaufen als Sklaven oder noch etwas Schlimmeres. Was wir hier bedenken müssen, David und seine Männer, die wissen weder, wer den Überfall gemacht hat, es ist niemand da, um ihnen das zu erzählen, noch was mit ihren Lieben passiert ist und noch wo sie jetzt sind.
[22:05] Im Kapitel 29 haben wir gesehen, wie Gottes Gnade David verschonte und hier sehen wir, wie Gottes Gnade David jetzt erzieht. Wieder auf den rechten Weg zurück bringt.
[22:17] Ja, Gottes Gnade erzieht. Hört gut zu, wenn ich euch Titus 2, 11 vorlese. Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen.
[22:32] Heilbringend heisst, sie rettet. Das ist das, was zuerst passiert. Gottes Gnade rettet. Und was macht sie dann, die Gnade Gottes? Vers 12, Titus 2, Vers 12.
[22:43] Und sie unterweist uns. Das heisst, sie erzieht uns. Sie züchtigt uns. Es kann auch heissen, sie unterweist uns durch Zucht.
[22:56] Also die Gnade Gottes erzieht. Wohin? Warum? Damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen. Gottlosigkeit heisst, ein Leben, das nicht nach Gott fragt.
[23:09] Ein Leben los von Gott. so wie es David in Kapitel 27 und 29 gelebt hat. Dass wir das verleugnen, ein gottloses Leben.
[23:20] Und die weltlichen Begierden verleugnen, besonnen und gerecht und gottselig leben. Das heisst gottesfürchtig leben, nicht mehr gottlos, sondern gottesfürchtig in dem jetzigen Zeitlauf.
[23:33] Ihr seht also, wozu die Gnade ist. Sie ist nicht nur da bei der Rettung, sie ist auch da in unserem Wandel. sie erzieht uns. Sie bringt uns dorthin, wo wir sein müssen, damit wir gottesfürchtig wandeln.
[23:49] Gottes Gnade erzieht uns und bringt uns zurück zu ihm, wenn wir weggegangen sind. Und was ist die erste Reaktion Davids und seiner Männer?
[24:00] Erste Samuel 30 Vers 4 Da erhoben David und das Volk, das bei ihm war, ihre Stimme, und sie weinten, bis keine Kraft mehr in ihnen war, zu weinen.
[24:12] Einige von euch kennen Situationen, dass sie einen Schicksalsschlag nach dem anderen bekommen. Und es tut gut manchmal zu weinen. Das kann ein Ventil sein.
[24:24] Wie ist der tapfere David und seine Männertaten? Auch für die Männer hier, dass er nicht meint, er dürfte nie weinen. So hat uns Gott eben gemacht. Doch es kommt noch schlimmer.
[24:37] Und das Weinen alleine bringt auch nicht viel. Vers 5 und 6 lesen wir. Und auch die beiden Frauen Davids waren gefangen weggeführt. Achinoam die Israelitin und Abigail die Frauen Nabals des Karmeliters.
[24:51] Das ist wohl extra hier erwähnt. Es ging David sehr nahe, dass auch seine eigenen Frauen mitgenommen wurden. Vers 6 und David war in grosser Bedrängnis, denn das Volk sprach davon, ihn zu steinigen.
[25:05] David ist zu eben vom Löwen und Bären entflohen.
[25:20] Und jetzt wollen sie, seine eigenen Männer wollen ihn jetzt steinigen. Ganz bitter ist es. Können uns vorstellen, wie die vielleicht zu ihm geredet haben. David, wir haben dir doch gesagt, wir sollten ein paar Männer daheim lassen.
[25:33] Ein anderer ist gekommen und hat gesagt, ich habe dir schon immer gesagt, du sollst dich nicht mit Achisch einlassen. Jetzt haben wir den Salat und du bist daran schuld. Du sollst es dafür büsten.
[25:45] Etwas so könnte es getönt haben. Und wir sehen hier, sich mit dem Feind einlassen und eigene Wege zu gehen, das hat Konsequenzen. Auch wenn Gott verschont, er erzieht uns trotzdem.
[26:01] Wisst ihr, wieso Gott all dieses Leid zulässt? Es ist, weil Gott David liebt. Er liebt ihn. Und er will ihm zeigen, dass er auf eigenen Wegen, ohne Gott, dass es da keine Zukunft gibt für ihn.
[26:15] Keine Zukunft. Und da hilft auch das Weinen nicht weiter. Auch Wunschdenken hilft nicht weiter, dass es vielleicht jetzt anders sein könnte. Doch Gott musste David da durchführen.
[26:26] Er musste in diese Situation kommen. Und vielleicht ist genau dieser Schlag, den David jetzt hier erhalten hat, war das vielleicht genau der Schlag, den er brauchte, damit seine Schule beendet wurde.
[26:38] Denn kurz darauf wird der König. Gottes Gnade will David erziehen. Doch wazuk? David muss immer wieder lernen, immer wieder lernen, auf Gott zu schauen.
[26:52] Das ist eigentlich so einfach, aber es ist auch so schwer. Jeder, der das versucht hat, kann es bestätigen. Vers 6 sehen wir jetzt, wie er das endlich wieder macht, Vers 6b.
[27:06] Aber David stärkte sich in dem Herrn seinem Gott. Was heisst das? Zuerst sehen wir, dass er seinem Gott, in dem Herrn seinem Gott sich stärkte.
[27:20] Er hatte eine Beziehung. Er war ein Kind Gottes. Das ist das Erste, wenn du dich in dem Herrn deinem Gott stärken und bei ihm Stärke haben willst, musst du sein Kind sein.
[27:33] Und dann sehen wir, dass er sich stärkte. Was heisst das? Sich in Gott stärken. Wie macht man das? Mit Kapitel 23 hatten wir diesen Satz schon einmal.
[27:44] Erinnert ihr euch? Samuel 1. Samuel 23 16 Da heisst es, da machte sich Jonathan auf, der Sohn Sauls, und ging zu David in den Wald und stärkte seine Hand in Gott.
[27:58] Was hat Jonathan damals gemacht? Nun, in Vers 17 heisst es, Jonathan sagte ihm, er solle sich nicht fürchten. Deshalb soll er sich nicht fürchten.
[28:10] David ist in einer schrecklichen Situation. Wieso? Jonathan hat ihm gesagt, weil Gott, der unmöglich lügen kann, er hat es verheissen, du wirst König werden.
[28:24] Es wird dir nichts passieren. sein Leben nicht verlassen. Wenn Gott etwas verheissen hat, dann sollen wir es als sein festes und zuverlässiges Wort annehmen.
[28:39] Diesen festen Grund, den hatte David verlassen in Kapitel 27. Die Verheissung Gottes hatte er verlassen, er konnte nicht mehr darauf vertrauen. Und jetzt, lieber gläubiger Christ, kämpfst du auch manchmal mit Schicksals schlägen, mit Zweifeln, manchmal mit der Folge deiner eigenen Sünde.
[29:03] Er will dir dieser Text zurufen, stärke dich in deinem Gott. Stärke dich in deinem Gott. Er hat verheissen, dich nicht zu verlassen. Kämpfst du mit Sünde, er hat verheissen, dich ans Ziel zu bringen, wenn du sein Kind bist.
[29:18] Deine Hoffnung ist total gewiss, er wird dich bis ans Ziel bringen. Gottes Gnade. Ich könnte euch viele, viele Verheissungen aufzählen, aber die könnt ihr selber suchen im Wort Gottes, die sind überall vorhanden, aber eine Stelle möchte ich euch nicht vorenthalten, da schreibt Paulus an die Philippe 1,6 Ich bin guter Zuversicht, dass der, der ein gutes Werk in euch angefangen hat, das heißt, er hat euch gerufen, er hat euch zu seinem Kind gemacht, er wird es auch vollenden, bis auf den Tag Jesu Christi.
[29:54] Das ist eine der vielen Verheissungen. Ihr könnt euch daran klammern, wenn Gott euch zu seinem Kind gemacht hat, dann wird er euch nicht loslassen, auch wenn ihr einmal etwas schief gemacht hat, auch wenn ihr das Gefühl habt, er wird euch nicht mehr annehmen.
[30:10] Hier steht es schwarz auf weiss Philippe 1,6 Doch jetzt zurück zu 1. Samuel 30. Endlich macht David jetzt Gott eigentlich zur Verfügung gestellt hatte.
[30:25] Wir lesen Vers 7 und 8 Und David sprach zu Abiathar, dem Priester, dem Sohn Achimelechs, bring mir doch das Ephod her. Wisst ihr noch, was das Ephod ist?
[30:35] Das ist das Priestergewand, wo das Urim und Tumim drin sind, diese zwei Steine, die Recht und Licht zeigen. Und Abiathar brachte das Ephod zu David und David befragte den Herrn und sprach, soll ich diese Schar nachjagen, werde ich sie erreichen?
[30:56] Und er sprach zu ihm, der Herr sprach zu ihm, jage ihr nach, denn du wirst sie gewiss erreichen und wirst gewiss erretten. Es ist eigentlich nicht tragisch, die ganze Zeit schon hätte David diese Mittel nutzen können.
[31:15] Ich meine Abiathar, der muss ja mit ihm wohl nach mit den Philistern hinaufgezogen sein, sonst wäre Abiathar ja auch, wenn er in Ziklag gewesen wäre, wäre er auch gekidnappt worden. Trotzdem hat David nie danach gefragt, was er machen soll.
[31:30] Aber es ist auch so, die ganze Zeit über schon hätte David jederzeit umkehren können und Gott fragen können. Und wie oft ist es auch bei uns so, wir machen, wir wachen endlich von unserem Schlafwandel im Glauben auf, und zwar erst, wenn wir so richtig auf die Nase fallen.
[31:48] Das braucht es manchmal einfach. Dabei hat Gott uns alles gegeben, was zum Leben und Wandel in Gottes Furcht dient, heisst es in 1.
[31:59] Petrus 2, 3. Gott hat uns alles gegeben, was nötig wäre. Wir könnten jederzeit von diesen Mitteln Gebrauch machen. Nun, Gott gibt dir sein Wort, zum Beispiel.
[32:10] Ja, es redet oft nicht so direkt wie ein Effod, das nicht, aber es ist das Mittel, das wir gebrauchen können und es reicht. Es ist allgenugsam. Gott gibt auch dir die Möglichkeit zu beten und Gott alle deine Anliegen auszubreiten und Gott gibt dir Geschwister, die dich ermutigen, die dich ermahnen, die dich korrigieren, die mit dir ein Teil deines Weges gehen wollen, die dich herausfordern.
[32:37] Das sind alles Mittel, die Gott uns gibt und wir haben sie jederzeit zur Verfügung. Aber wir müssen davon Gebrauch machen, sonst nützen sie nichts. Und so sehen wir, wie Gott in seiner Gnade David erzogen hat, sodass er seine Hand in Gott stärkte und die Führung des Herrn endlich wieder suchte.
[32:59] Und hier möchte ich etwas ganz besonders noch hervorheben. Gott ist so viel gnädiger als wir denken, so viel gnädiger. Er wartete die ganze Zeit, die ganze Zeit, bis David endlich kommen würde, zu ihm zurückkehren würde.
[33:15] Und wie denken wir doch oft, wenn wir gesündigt haben, wenn wir Gott vernachlässigt haben, dann wird Gott sicher extra zulassen, dass uns etwas schief geht. Er wird uns noch ein bisschen eins oben drauf, noch ein bisschen strafen, dass uns etwas misslingt oder so.
[33:32] Das ist ein ganz verkehrtes Bild von Gott. ein sehr falsches Bild von Gott. Lest einmal Lukas 15, 11-32 dann daheim vom verlorenen Sohn.
[33:45] Achtet dabei auf den Vater in der Geschichte. Wie hat der Vater auf seinen verlorenen Sohn gewartet, so sehr, dass er ihn sofort bemerkte, als er auftauchte, von Ferne.
[33:56] Ich lese euch die Verse 21-24 aus Lukas 15. Als er, der Sohn, aber noch fern war, sah ihn sein Vater und er liebte seinen Sohn so, dass er innerlich nicht mehr zurückhaltete.
[34:10] Und er lief hin und fiel ihm um den Hals und küsste ihn sehr. Der Sohn aber sprach zu ihm Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir. Ich bin nicht mehr würdig, dein Sohn zu heißen.
[34:21] Der Vater aber sprach zu seinen Knechten, bringt schnell das beste Gewand her und zieht es ihm an und tut einen Ring an denn dieser mein Sohn war tot und ist wieder lebendig geworden.
[34:42] Er war verloren und er ist gefunden worden und sie fingen an fröhlich zu sein. So ist der Vater im Himmel. So jeden, der seine Sünde bereut, der seine Sünde bekennt und der von Herzen zurückkehrt und umkehrt, den nimmt er an, den nimmt er an.
[35:05] Er sagt nicht, bevor ich dich umarme, musst du dich zuerst waschen, du Stinker. Das ist nicht das, was der Vater gesagt hat.
[35:18] Oder zuerst musst noch drei Jahre arbeiten und beweisen, dass du es wirklich ernst meinst. Mach zuerst drei Jahre Sklavenarbeit, dann können wir weiterschauen. Nein, Gott ist viel großzügiger und Gott ist viel gnädiger, als wir es denken.
[35:35] vielmehr, sodass wir es gar nicht erfassen können. Warum kehrst du nicht gleich um und gehst zu ihm? Gleich jetzt?
[35:46] Oder gleich das nächste Mal, wenn du dich von ihm entfernt hast? Er wartet, er nimmt dich auf. Wer Gottes Gnade erfahren hat, die heilbringend ist und die erzieht, der wird auch Auswirkungen davon in seinem Leben sehen.
[36:03] Und das führt uns zum dritten Punkt. Die Auswirkungen. Der dritte Punkt habe ich überschrieben. Gottes Gnade hat Auswirkungen. Die Verse 9 bis 25. Gottes Gnade hat Auswirkungen.
[36:16] In den nächsten Versen sehen wir, wie Gott David führt und ihm einerseits äußerlich gelingen gibt, nämlich in seinem Unterfangen diese Amalekiter wieder einzuholen. Und zwar gemäss den Zusagen, die er ihm gegeben hat.
[36:30] Und dann sehen wir aber auch, dass Gottes Gnade in David selbst innerlich Frucht bringt, am inwendigen Menschen. Also äußerlich und innerlich.
[36:42] Wir lesen Versen 9 und 10 von 1. Samuel 30. Da zog David hin, er und die 600 Mann, die bei ihm waren, und sie kamen an den Bach Besor, wo die Zurückbleibenden stehen blieben.
[36:58] Und David jagte nach, er und 400 Mann, denn 200 Mann blieben stehen, die zuermattet waren, um über den Bach Besor zu gehen.
[37:10] Der Bach Besor, der liegt etwa 21 Kilometer südlich von Ziklag. Und es ist anzunehmen, die Zeit der Kriege, die war immer im Frühling. Und es ist anzunehmen, im Frühling hat es viel geregnet, dass der Bach, dieser Bach ziemlich stark angeschwollen ist.
[37:25] Und deshalb 200 von 600 Männern nicht mehr die Kraft hatten, über diesen Bach zu gehen. Die waren ja schon lange unterwegs. Und jetzt achten wir darauf, wie Gott David auf die Fährte der Amalekiter führt.
[37:39] Vers 11 bis 15. Und sie fanden einen ägyptischen Mann auf dem Feld. Kein Zufall, oder? Und brachten ihn zu David und sie gaben ihm Brot und er rass und sie ließen ihn Wasser trinken und sie gaben ihm eine Schnitte Feigenkuchen und zwei Rosinenkuchen und er aß und sein Geist kam ihm wieder, denn er hatte drei Tage und drei Nächte kein Brot gegessen und kein Wasser getrunken.
[38:06] Und David sprach zu ihm, wem gehörst du und woher bist du? Und er sprach, ich bin ein gyptischer Jüngling, der Knecht oder der Sklave eines amalekitischen Mannes.
[38:18] Und mein Herr hat mich verlassen, denn ich wurde heute vor drei Tagen krank. Wir sind eingefallen in den Süden der Keretiter und in das, was Judah gehört, also Israel, Judah, und in den Süden von Kaleb, das ist Kaleb und Joshua, diese Geschichte kennt ihr, und wir haben Ziklag mit Feuer verbrannt.
[38:39] Und David sprach zu ihm, willst du mich zu dieser Schar hinabführen? Und er sprach, schwöre mir bei Gott, dass du mich nicht töten, noch mich der Hand meines Herrn ausliefern willst, so will ich dich zu dieser Schar hinabführen.
[38:56] Wenn dieser amalekitische Sklavenhalter, also der Chef dieses Sklaven, gewusst hätte, was seine Unbarmherzigkeit verfolgen haben würde, hätte er das wohl nicht getan.
[39:08] Vers 16 lesen wir jetzt, und er führte ihn hinab, und siehe, sie waren über die Fläche des ganzen Landes zerstreut, diese amalekiter, und sie aßen und tranken und tanzten wegen all der grossen Beute, die sie aus dem Land der Philister und aus dem Land Judah genommen hatten.
[39:30] Die haben gedacht, wir sind jetzt weit weg, da passiert nichts, wir können jetzt eine Riesenparty schmeißen, und dann gehen wir unser Geld einkassieren. Ja, stellt euch diese amalekiter vor, auf diesem Riesenfestgelage, und auf einmal werden sie überfallen.
[39:44] Vers 17 David schlug sie von der Dämmerung an bis zum Abend des nächsten Tages, und keiner von ihnen entkam, außer 400 jungen Männern, die auf Kamele gestiegen und geflohen waren.
[39:59] Es war ein bisschen überraschend für diese Amalekiter. Vers 18 und 19 sind jetzt die Schlüsselverse dieses Kapitels. Und David rettete alles, was die Amalekiter genommen hatten.
[40:14] Und David rettete auch seine beiden Frauen. Und es fehlte ihnen nichts, vom Kleinsten bis zum Größten und bis zu den Söhnen und den Töchtern und von der Beute bis zu allem, was sie ihnen genommen hatten.
[40:27] Alles brachte David zurück. Viermal wird in diesen zwei Versen bestätigt, dass alles wieder zurückkam und nichts fehlte.
[40:40] Positiv wie negativ bestätigt. Was für Auswirkungen sind dies? Durch Gottes Gnade hat David wieder Mut gefasst, weil Gott zu ihm gesprochen hat.
[40:51] Er hat Mut gefasst und der Herr hat das gelingen gegeben. Das ist die äusserliche Auswirkung, die es hatte. Und zudem gab Gott David noch viel mehr.
[41:02] Wir lesen Vers 20. Und David nahm alles klein und rein, klein und Rindvieh, nämlich das, was die Amalekiter überall zusammengestohlen hatten. Und sie trieben es vor dem anderen Vieh her und sprachen, dies ist die Beute Davids.
[41:18] Ja, das waren die äusserlichen Auswirkungen von Gottes Gnade. Gott gab David Gelingen im Krieg. Doch Gottes Gnade arbeitet auch inwendig am Menschen und es verändert ihr Herz.
[41:31] Das sehen wir in Vers 21 bis 25. Da wollen wir entdecken, was es mit einem Menschen macht, wenn er wirklich Gottes Gnade erlebt, wenn er Gottes Gnade erfahren hat, wie es ihn verändert.
[41:46] Vers 21 Und David kam zu den 200 Männern, die zu ermattet gewesen waren, zu müde, zu schwach, um David nachzufolgen, und die sie am Bach Besor zurückgelassen hatten.
[42:01] Und sie zogen aus David und dem Volk entgegen, das bei ihm war. Und David trat zu dem Volk und fragte sie nach ihrem Wohlergehen. Er behandelte sie nicht wie Versager, wie irgendein Stück Dreck, das ihm nicht geholfen hatte.
[42:17] Er fragte sie nach ihrem Wohlergehen. Er hatte Erbarmen über sie. Er zeigte ihnen Liebe, weil Gott sich ihm gegenüber gnädig erwiesen hatte. Und weiter geht es, Vers 22, und jeder böse und nichtswürdige Mann von den Männern, die mit David gezogen waren.
[42:33] Und wir wissen ja, was das für Männer waren. Unzufriedene, gesellschaftsuntaugliche, verbitterte, solche, die David steinigen wollten, paar Verse vorher, und so weiter.
[42:46] Was sagen nun diese Männer? Sie hoben an und sprach, weil sie nicht mit uns gezogen sind, wollen wir ihnen von der Beute, die wir entrissen haben, nichts geben, als nur jedem seine Frau und seine Kinder, dass sie sie weg führen und hingehen.
[42:59] Ich weiss nicht, ob sie gerade wegjagen wollten und sagten, ihr könnt von jetzt an nicht mehr zu den 600 gehören. Ihr seid nicht mehr würdig. Was macht David?
[43:11] Vers 23. Aber David sprach, tut nicht so, meine Brüder, mit dem, was der Herr uns gegeben hat. Und er hat uns behütet und die Schar, die über uns gekommen war, in unsere Hand gegeben.
[43:23] Und wer wird in dieser Sache auf euch hören? Und jetzt führt er ein neues Kriegsgesetz ein. Denn wie das Teil dessen, der in den Kampf hinabzieht, so soll auch das Teil dessen sein, der bei den Geräten bleibt.
[43:36] Also alle sollen gleich viel erhalten. Die, die nicht mehr gekonnt haben, die keine Kraft mehr hatten, aber auch die, die gekämpft haben und die ganze Gefahr auf sich genommen haben. David ist sehr gnädig, seht ihr das?
[43:51] Weil er selber Gnade erfahren hat. Vers 25 Und so geschah es von jedem Tag an und weiterhin und er machte es zur Satzung und zum Recht für Israel bis auf diesen Tag. Also es wurde ein Recht, es wurde ein Gesetz, dass man so die Beute aufteilt, dass die, die nicht mehr konnten, jetzt mit Davids Reaktion befassen in Vers 23.
[44:16] Er hat gesagt, tut nicht so, meine Brüder, mit dem, was der Herr uns gegeben hat, denn er hat uns behütet und sie in unsere Hand gegeben. Weil Gott David gegenüber so gnädig gewesen war, hatte David eine Theologie der Gnade.
[44:31] Das war sein Gottes Bild. Er hat einen gnädigen Gott. Eine Theologie, die ihre Augen auf Gott, den Herrn richtet und gerichtet hielt und auf Gottes Gnaden gaben.
[44:44] Das war Davids Theologie, die er hatte. Die Problemmacher hingegen, die, die nichts teilen wollten, die haben eine Theologie der Werke, eine Werksgerechtigkeit, eine eigene Werksgerechtigkeit.
[44:59] Die sind von sich selber beeindruckt, denn sie haben gesagt, Vers 22b, sie sind nicht mit uns gezogen und sie haben von der Beute geredet, die wir entrissen haben.
[45:12] Sie haben allen Erfolg nur auf sich selbst projiziert. Und diese Werksgerechtigkeitstheologie, die macht Sinn, die macht total Sinn, wenn man nicht merkt, dass unsere Hilfe immer von dem Herrn kommt, der Himmel und Erde gemacht hat, wie es in Psalm 121 steht.
[45:35] Aber David, er wusste es besser. Er hat gesagt, nicht wir, sondern Gott, der Herr, hat Gnade gegeben. Das ist seine Theologie. Das ist sein Gottesbild.
[45:47] Und der Unterschied zwischen Gnade und Werk ist der Unterschied zwischen Anbetung und Götzendienst. Ich wiederhole es noch einmal. Der Unterschied zwischen Gnade und Werke ist der Unterschied zwischen Anbetung und Götzendienst.
[46:04] Gnade auch in deinem Leben. Der Mensch, ich erkläre gleich, was ich damit meine. Der Mensch, der sich immer wieder bewusst wird, alles, was ich habe, ist Gottes Gnadengeschenk.
[46:20] Der fällt immer wieder vor Gott auf die Knie. Der bewundert Gott. Der dankt ihm. Der preist ihn. Er kann gar nicht anders, denn er sieht ja seinen gnädigen Gott.
[46:33] Alles, was er hat, ist von ihm. Aber wenn du die Gnade nicht begriffen hast, die Gott dir gibt, dann fällst du in Götzendienst. Denn das ist die unvermeidliche Folge von Selbstgerechtigkeit, von Werksgerechtigkeit und von Selbstgenügsamkeit.
[46:51] Wenn du sagst, ich konnte es ja, ich habe es ja zustande gebracht, es war meine Kraft. Dann läufst du herum und erzählst allen, wie toll du bist.
[47:02] Und natürlich versteckst du das unter dem Männlichen der Demut, damit es ja niemand merken sollte. Aber es ist äusserst wichtig, dass du das hier begreifst.
[47:13] Gottes Gnade hat dich nicht nur in sein Reich hineingebracht, sondern Gottes Gnade ist es auch, die jeden Moment deines Lebens, jeden Moment deines Wandels mit Gott im Reich Gottes nötig ist.
[47:27] Wir haben es gelesen in Titus 2, 11 bis 12. Die Gnade erzieht uns und sie bringt uns dazu, gottesfürchtig zu wandeln. Was Gott ihm gegeben hat und was Gott getan hat, das hat Davids Gedanken beschäftigt.
[47:41] Das war das, worum seine Gedanken kreisten. Und so auch bei uns, wenn du die Gnade Gottes nur ein wenig gesehen hättest, dann würdest du immer sagen, dieser Erfolg, den ich gehabt habe, diese Anstellung, die ich haben durfte, dieses Werk von der Liebe, das ich machen durfte, diese Gesundheit, die ich habe, dieses Essen, das wir haben, diese Freundschaft, die mir so viel Segen bringt, alles ist von Gott gegeben, es ist nur reine Gnade.
[48:15] 1. Korinther 4, 1. Korinther 4, den Vers habe ich vergessen, sagt, was aber hast du, das du nicht empfangen hast? Wenn du es aber auch empfangen hast, was rühmst du dich, als hättest du es nicht empfangen?
[48:31] Niemand von uns kann sich für irgendetwas rühmen, alles ist Gnade. Das sind die Auswirkungen. Als Christ hast du keine andere Wahl. Es wird dich demütigen, wenn du die Theologie der Gnade lebst und sie auch aussprichst, es wird dich demütigen, aber es ist das, was dich von Selbstgerechtigkeit und von Selbstanbetung hält.
[48:56] Ja, Gottes Gnade hat Auswirkungen. Das führt uns zum vierten Punkt. Gottes Gnade ist überfließend. Kapitel 30, Verse 26 bis zum Schluss.
[49:18] Und David kam nach Ziklag und er sandte von der Beute den ältesten Judas, seinen Freunden und sprach, siehe, da habt ihr ein Geschenk von der Beute der Feinde des Herrn, denen in Bethel und denen in Ramoth im Süden und denen in Yathir und denen in Aroer und denen in Sifmot und denen in Estemoah und denen in Rakhal und denen in den Städten der Jerachmeeliter und denen in den Städten der Keniter und denen in Horma und denen in Bor Aschan und denen in Atak und denen in Hebron und nach allen Orten wo David umhergezogen war er und seine Männer David ist Gottesdiener aber David ist auch schlau wie eine Schlange klug wie eine Schlange da ist nichts falsch an dieser Kombination Gottesdiener zu sein und klug wie eine Schlange zu sein Jesus sagt uns das sogar ja was macht er hier Gottes Gnade gegenüber David ist so überfließend dass er überall von der
[50:18] Beute verteilt wohl sind die meisten begünstigten die er begünstigt hat seine Freunde die ihn und seine 600 Mann freundlich bewertet hatten als er in der Wüste Judah umhergeirrt war es waren was wir gelesen haben waren alles Städte und Dörfer im Süden von Judah die oft auch von den Amalekitern und anderen Banden überfallen worden waren und deshalb schickt er auch ihnen einen Teil der Beute anstatt es für sich selbst zu behalten Gottes überfließende Gnade sie ist zum Austeilen da was hat dir Gott gegeben du hast es nicht erhalten um dich selbst daran zu ergötzen für deinen eigenen Zweck denke an das Gleichnis des reichen Kornbauers in Lukas 12 er baute sich riesige scheunen um den erhaltenen Feldsegen alles für sich zu horten für sich allein er hat zu sich gesagt Seele du kannst jetzt ruhig sein für viele Jahre brauchst nichts mehr zu arbeiten aber Gott hat zu ihm gesprochen in
[51:18] Vers 20 von Lukas 12 du Thor in dieser Nacht vorrt man deine Seele von dir was du aber bereitet hast für wen wird es sein so ist der der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist in Bezug auf Gott alles was du durch Gottes Gnade erhalten hast sei es Geld sei es Zeit sei es Gaben die du erhalten hast Möglichkeiten etwas zu lernen sodass du Fähigkeiten entwickeln konntest sei es Energie dass du gesund bist und Energie hast sei es Freundschaften alles Materielle benutze es um in Bezug auf Gottes Reich und in Bezug auf Gott Reich zu werden was heißt das unterstütze damit das Reich des Himmels werde reich in Bezug auf Gott was nützt dir ein Leben das du für dich allein lebst gaben die du für dich allein einsetzt materielles das du nur für deinen eigenen
[52:19] Wohlstand benutzt es geht darum dass Gottes überfließende Gnade alle Menschen erreichen soll und nicht nur dich allein Gott segnet dich damit du weiter gibst so sehen wir in diesem letzten Teil Gottes Gnade ist überfließend gegenüber David also teile aus was du von Gott erhalten hast und er wird dir mehr geben mehr als genug denn Gott ist ein gnädiger viel besserer Gott als wir oft von ihm denken ja was haben wir also heute über Gottes Gnade gelernt wir haben gesehen Gottes Gnade verschont Gottes Gnade erzieht Gottes Gnade hat Auswirkungen in deinem Leben und Gottes Gnade ist überfließend das haben wir angeschaut aber etwas stört mich etwas scheint einfach nicht ganz richtig zu sein wenn wir über
[53:24] Gottes Gnade reden Gott verschont David und Gott verschont uns und Gott gibt so viel Gott gibt so viel mehr als wir irgendwie zurückgeben können das ist einfach nicht recht das ist nicht richtig hat er auch schon mal so gedacht David und auch du und ich wir alle hätten es niemals verdient so behandelt zu werden weshalb kann Gott uns und David und David begnadigen trotz unserer Sünden weshalb kann er so gnädig mit uns umgehen es ist nur weil Gnade teuer erkauft wurde Gnade hat ihren Preis Gott kann nicht einfach so über Sünde und Rebellion und Ungerechtigkeit hinweg schauen nein das geht nicht er muss Rebellion und Sünde und Ungerechtigkeit muss er bestrafen weil er ein heiliger und gerechter Gott ist und Gott kann dich nur verschonen und er kann dich nur begnadigen er kann deine Sünden nur vergeben weil er dafür jemand anderen strafen musste weil jemand anders diese
[54:37] Strafe tragen musste und nämlich sein Sohn der Gerechte der Gerechte hat für dich Ungerechten gelitten an deiner Stelle 2.
[54:50] Korinther 5 21 sagt es den der Sünde nicht kannte damit ist Jesus gemeint er kannte Sünde nicht er wusste wohl was Sünde war aber er kannte es nicht vom Tun den hat Gott für uns zur Sünde gemacht er wurde für uns zur Sünde gemacht an unserer Stelle und er wurde dafür getötet am Kreuz damit wir Gottes Gerechtigkeit würden in ihm stellvertretend hat er sein Leben gegeben damit Gott gnädig sein kann nur in Christus ist dies möglich ausserhalb von ihm gibt es keine Gnade versteht ihr weshalb Saul keine Gnade hatte er Jesus Christus hat etwas auf sich genommen unsere Sünde und wir sind etwas los geworden unsere Sünden sie wurden auf ihn gelegt dafür haben wir etwas erhalten wir haben seine
[55:52] Gerechtigkeit erhalten und die wird uns zugerechnet und aufgrund dieser Basis dürfen wir begnadigt werden und deshalb kann uns Gott gnädig behandeln siehst du das er hat den Vater und den Sohn es hat den Vater und den Sohn alles gekostet um dich zu begnadigen um seine überfließende Gnade auf dein Leben auszugießen hat er alles gegeben lieber Freund wenn du das begreifst dann wird es die Motivation sein für dein Leben für dein Leben mit Gott sei es schwierig oder bedeute es auch zu leiden bedeute es Entbehrungen bedeute es sogar zu sterben in den Tod zu gehen um Christi willen diese Liebe Gottes diese Gnade Gottes wenn du anfängst diese zu begreifen dann wird das der Brennstoff sein der nicht ausgeht bis du bei ihm in der Herrlichkeit bist dein ganzes Leben lang wenn du das aber nicht begriffen hast dann bist du nicht errettet und dann steht am
[56:59] Ende deines Lebens nicht es war Gottes Gnade wie es bei David stand sondern es war deine Entscheidung du wolltest nicht zurück zum Vater kehren wie dieser verlorene Sohn du musst die Hilfe Gottes und die Gnade Gottes annehmen das ist das was wir zu Beginn gesehen haben in diesem Beispiel Leute nehmen nicht gerne Hilfe an trotzdem du musst es auch wenn es gegen deinen Stolz geht denn sonst bist du verloren für immer wir wollen noch beten Vater im Himmel wir danken dir dass wir einen so gnädigen und barmherzigen Gott haben der auch gerecht ist und heilig ich danke dir dass du gegenüber denen die sich zu dir wenden dass du niemand von denen hinaus stößt das hat Jesus selber gesagt in Johannes 6 und wir danken dir auch dass du das geknickte Rohr nicht vollkommen zerbrichst und den glimmenden
[58:01] Doch der schon fast am auslöschen ist nicht auslöscht dass du auch wie wir in Matthäus 11 gesehen haben dass du sagst kommt her zu mir alle die ihr mühselig und beladen seid ich will euch Ruhe geben du scheust sie nicht hinaus und sagst ich will nichts mit euch zu tun haben nein genau diese Menschen rufst du und es ist eine gnade dass wir alle noch hier sind und leben dass es uns so geht wie es geht wir hätten nichts als die Hölle verdient tatsächlich so hilf uns her dass wir mehr von deiner gnade und einer überfließenden gnade überzeugt sind und dass unser brennstoff wird für das ganze leben her damit wir dich ehren können zu deiner ehre leben können amen