[0:00] Lass mich beten. O treuer himmlischer Vater, hab herzlich Dank für diesen Sonntagmorgen, wo wir einmal mehr in dein Wort schauen dürfen.
[0:11] Herr, erziehe uns gerade heute durch dein Wort. Rede in unser Leben und schenk, dass wir belehrbar und korrekturfähig sind, dass wir belehrbar und korrekturfähig sein wollen.
[0:25] Herr, schenke den Segen über diesen Morgen. Amen. Wer von euch kann von sich behaupten, immer weise und richtig gehandelt zu haben?
[0:37] Wer von euch würde sich selbst als weise bezeichnen? Wir haben vor zwei Wochen im Jugi und Teenie Wochenende das Thema Torheit und Weisheit ein bisschen genauer betrachtet.
[0:50] Dabei haben wir anhand der Bibel, anhand von Gottes Wort festgestellt, dass ein Mensch aus sich selbst nicht weise sein kann. Auch haben wir festgestellt, dass biblische Weisheit nicht übereinstimmt mit dem, was die Weltintelligenz nennt.
[1:09] In 1. Korinther 2 und 3 spricht Paulus auch von der Weisheit und nimmt dabei immer Bezug auf Gott. Bei Weisheit geht es nicht um gelärmtes Wissen, noch um einen Bildungsstand oder um gute Schulnoten.
[1:25] Bei Weisheit geht es um Handlungsweisen in bestimmten Situationen. Weisheit zeigt sich in deinem Denken, in deinem Reden, in deinem Handeln, also in deinem Tun.
[1:38] Weise wird man also nicht geboren. Weisheit muss man sich erwerben. Und manchmal ist es so, dass selbst die weisesten Menschen vielleicht ganz unweise Entscheidungen treffen.
[1:50] Und um Weisheit oder eben Torheit und um unweise Entscheidungen geht es auch in unserem Abschnitt hier, in 1. Samuel 25. Und so ist es auch ein bisschen eine Fortsetzung für die Juki und Tinis.
[2:04] Ich habe meine Predigt mit dem folgenden Titel überschrieben, Sei weise. Ich möchte, dass du heute erkennst, dass du nur dann wirklich weise sein kannst, wenn du weg von dir selbst schaust.
[2:20] Anhand von zwei Punkten möchten wir zusammen in diese spannende Geschichte in 1. Samuel 25 eintauchen. Erstens, nimm die Dinge nicht selbst in die Hand.
[2:33] Nimm die Dinge nicht selbst in die Hand. Und zweitens, lass dir etwas sagen. Und so beginnen wir mit dem ersten Punkt. Nimm die Dinge nicht selbst in die Hand.
[2:47] In Vers 1 haben wir gelesen, und Samuel starb. Und ganz Israel versammelte sich und hielt ihm die Totenklage. Und sie begruben ihn in seiner Heimat in Rama.
[2:59] Da machte sich David auf und zog hinab in die Wüste Paran. Dieser Vers scheint völlig beiläufig da zu stehen, doch er ist von ganz besonderer Wichtigkeit.
[3:11] Samuel ist tot. Samuel war der letzte Richter in der Bibel und hat durch Gottes Hand das Volk auf ihren Wunsch hin vom Richtertum zu einem menschlichen König geführt, weil das Volk nicht Gott als ihren König haben wollte.
[3:31] Mit diesem Vers 1 in Kapitel 25 endet also eine wichtige Epoche in Gottes Geschichte mit seinem Volk. Und ich denke besonders, auch in David muss dieser Verlust bestimmt einiges ausgelöst haben.
[3:47] Wir erinnern uns, David ist auf der Flucht. Doch er weiß eigentlich, dass er von Samuel zum König über Israel gesalbt wurde. Aber jetzt ist genau dieser große Zeuge gestorben.
[4:00] Samuels Glaube, seine Weisheit, seine Fürbitte und seine Treue sind in all den Jahren für viele ein eindrückliches Vorbild gewesen.
[4:11] Besonders auch für David. Und nun fehlt mit Samuel genau dieser wertvolle Berater. Wir wissen auch, wie Samuel für Gottes Volk stets beim Herrn einstand.
[4:23] In Jeremiah 15, 1 lesen wir, und der Herr sprach zu mir, wenn auch Mose und Samuel von mir ständen, so würde meine Seele auch nicht zu diesem Volk wenden.
[4:37] Wir sehen also ein bisschen von der Stellung, die Samuel und auch Mose bei Gott hatten. Wie waren Mose und eben auch Samuel Vorbilder, gerade der Fürbitte für das Volk.
[4:49] und wie traurig ist es dann, wenn ein solcher Beter von Gott weggenommen wird. Vielleicht auch in unserem Leben, gerade wenn er viel für dich und mich gebetet hat.
[5:00] Aber eins dürfen wir wissen, die Stimme des Herrn, sie wird niemals schweigen. In Hebräer 7, Vers 25 lesen wir, daher vermag er diejenigen auch völlig zu retten, die durch ihn Gott nahen.
[5:13] Und jetzt kommt es, indem er alle Zeit lebt, um sich für sie zu verwenden. Und um schon ein wenig vorzugreifen, lässt Gott seinen David nicht allein.
[5:26] Er hat bereits schon ein neues Werkzeug zubereitet. Wir haben es gelesen. Er hat ein neues Werkzeug zubereitet, um David zu segnen. Abigail, eine weise und glaubensstarke Frau.
[5:39] David weiß dies natürlich noch nicht. Und David, ja, er muss ein bisschen verzweifelt gewesen sein. Vielleicht stellt er sich Fragen, würde er wirklich König werden, da Samuel jetzt tot ist?
[5:53] Oder ist diese Salbung jetzt hinfällig? Ist er nun absolut sinnlos auf der Flucht? Und man bedenke, er ist in der Wüste auf der Flucht und das nicht alleine.
[6:06] Er hat 600 Mann dabei. Da stellt sich mir eine weitere Frage, wer gibt ihnen zu essen? Junge Männer haben Hunger. Immer wieder müssen auch unsere Jugianer feststellen, wenn sie für die Jugi kochen, dass man den Angaben im Kochbuch nicht unbedingt trauen kann, wenn man für junge Männer kocht.
[6:26] Es wird nicht reichen. David ist verantwortlich für diese Truppe und so haben wir gelesen, wie er denn nun an Nahrung kommen will.
[6:38] Und aus der Geschichte geht er vor, dass Nabal ein sehr wohlhabender Mann gewesen sein muss. Seine Frau wird jedoch zuerst beschrieben, und zwar als eine weise und gut aussehende Frau.
[6:50] Nabal hingegen war hart. Nabal hingegen war ein Tor, ein Narr.
[7:09] Dies war auch die Bedeutung seines Namens, was uns Abigail dann in Vers 25 zeigt. Und so lesen wir die Antwort Nabals auf Davids Anfrage, ihnen mit Nahrung auszuhelfen.
[7:22] Und ich springe zu Vers 10. Aber Nabal antwortete den Knechten Davids und sagte, wer ist David? Und wer ist der Sohn Isaias? Heutzutage gibt es viele Knechte, die alle ihren Herren davonlaufen, an jeder seinem Herrn.
[7:38] Und ich sollte mein Brot und mein Wasser nehmen, mein geschlachtetes, das ich für meine Scherer geschlachtet habe und es Männern geben, von denen ich nicht weiß, woher sie sind.
[7:48] Wie hättest du in dieser Situation als Nabal reagiert? Hättest du David Essen gegeben? Nabal, unser Narr, der Name bedeutet ja, Narr hat ein Namensvetter im Neuen Testament.
[8:06] Und ich möchte ganz kurz ein Gleichnis lesen aus Lukas 12. Lukas 12, Vers 16 bis 20. Lukas 12, Vers 16, 10 bis 20.
[8:29] Er sagte aber ein Gleichnis zu ihnen und sprach, das Land eines gewissen reichen Menschen trug viel ein. Und er überlegte bei sich selbst und sprach, was soll ich tun?
[8:43] Denn ich habe keinen Raum, wohin ich meine Früchte einsammeln soll. Und er sprach, dies will ich tun. Ich will meine Scheunen niederreißen und größere bauen und will dahin all meinen Weizen und meine Güter einsammeln.
[8:56] Und ich will zu meiner Seele sagen, Seele, du hast viele Güter da liegen nach vielen Jahren. Ruhe aus, iss, trink, sei fröhlich. Gott aber sprach zu ihm, du Narr, in dieser Nacht fordert man deine Seele von dir.
[9:13] Was du aber bereitest hast, für wen wird es sein? So ist der, der für sich selbst Schätze sammelt und nicht reich ist in Bezug auf Gott.
[9:29] Und wir lesen in der Bibel, dass wir Gutes tun sollen mit unserem Mammon. Auch lehrt uns die Bibel, dass unsere Türen weit offen sein sollen für andere. Die Gastfreundschaft vergesst nicht, denn durch diese haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt, steht in Hebräer 13, 2.
[9:49] Hast du dir, dein Hab und Gut, wirklich alles selbst erwirtschaftet? Verdankst du deinen Reichtum und, ja, du bist reich, verdankst du deinen Reichtum deinen eigenen Bemühungen?
[10:01] Ich hoffe nicht, denn nur ein Narr, nur ein Tor schreibt sich alles selbst zu. Ein weiser Mensch weiß, dass er alles, wirklich alles, was er hat, allein Gott zu verdanken hat.
[10:17] Ein weiser Mensch weiß, dass er auch alles, was er kann, allein Gott zu verdanken hat. Und ein weiser Mensch, der dies weiß, der wünscht sich zudem alles, was er hat und kann, richtig zu verwalten.
[10:36] Gerade wir Männer, und heute überwiegt wahrscheinlich die Anzahl Männer im Saal, gerade wir Männer neigen sehr zu Stolz. Stolz ist ein Gefühl, welches das eigene Ich erhöht.
[10:49] Ein Klopfen auf die eigene Schulter. Hast du gut gemacht. Natürlich kann ich auch stolz auf andere sein, aber wir Männer neigen doch schon sehr dazu, stolz auf uns selbst zu sein.
[11:00] Stolz auf uns und unsere Leistung zu sein. Weiser zu sein bedeutet also, mit allem, was wir haben und mit allem, was wir können, so umzugehen, wie wenn wir es bekommen haben.
[11:15] Und genau das haben wir. Wir haben es bekommen. Und je mehr wir das tun, je mehr wir erkennen, dass wir alles nur bekommen haben, umso demütiger werden wir.
[11:30] In Sprüche 11, Vers 2 lesen wir, wo Hochmut ist, da ist auch Schande, aber Weisheit ist bei den Demütigen. Ohne Demut also keine Weisheit.
[11:44] Wir können jetzt mit dem Finger auf Nabal zeigen und sagen, Nabal, das war nicht besonders weise, wie du reagiert hast. Das war nicht schlau, dass du die Boten Davids einfach weggeschickt hast.
[11:59] Ja, vielleicht war das nicht besonders weise. Aber dass er die Boten wegschickte, ist nicht der Grund, warum ihn die Bibel einen Narren nennt. Seine eigentliche und schwerwiegende Torheit ist, dass er nicht kapiert, wer dieser David wirklich ist.
[12:16] Ahnungslos und geringschätzig hören wir ihn sagen, wer ist David? Wer ist dieser Sohn Isais? Nabal ist ganz bestimmt ein tüchtiger Kerl.
[12:27] So einen Betrieb, so einen Gutsbetrieb baut man nicht einfach so auf. Aber Nabal ist ohne Gott und darum ist er, was sein Name sagt, ein Narr.
[12:38] Und Nabal scheint David schon vor Augen zu haben. Er weiss, wer David ist. Nabal weiss, dass David Isais Sohn ist. Das haben ihm die Knaben nämlich nicht gesagt.
[12:50] Und zudem kennt seit dem Sieg über Goliath jeder Israelite den Namen David. Doch er achtet David gering. Zu stolz ist er und von Demut keine Spur.
[13:03] Ach, wer ist dieser David schon? Wer ist dieser David? Viele Jahre später hören wir sehr ähnliche Worte von den Pharisäern über Jesus, den Sohn Davids sagen.
[13:20] In Johannes 9, Vers 29 sagen die Pharisäern nämlich, wir wissen, dass Mose, er das Gott zu Mose geredet hat. Von diesem aber, von Jesus, wissen wir nicht, woher er ist.
[13:31] Nabal verwirft die Boten und somit auch den gesalbten König David. Und genau das ist es, was Jesus, der wahre König, der auch verworfen wurde, seinen Jüngern angekündigt hatte.
[13:46] In Lukas 10, 16 lesen wir, wer euch hört, der hört mich. Und wer euch verwirft, verwirft mich. Wer aber mich verwirft, verwirft den, der mich gesandt hat.
[13:59] Wer also uns als seine Boten verwirft, der verwirft den wahren König, Jesus Christus. Sehr eindrücklich.
[14:10] Dieses Kapitel lehrt uns so viele Parallelen auch ins Neue Testament. Auch die Pharisäer hätten wissen müssen, wer Jesus wirklich ist, wie Nabal hätte wissen müssen, wer David ist.
[14:22] Doch sie wollten es nicht. Die Bibel lehrt uns auch, dass jeder Mensch grundsätzlich erkennen muss, dass es einen Gott gibt. Aber lesen wir nicht in Psalm 53, 2.
[14:37] Der Narr spricht in seinem Herzen, es gibt keinen Gott. Wie Nabal? Hä? David? Seit Generationen haben sich die Menschen daran gewöhnt, ihren Verstand von Gott abzuspalten.
[14:51] heute mehr denn je und auch oder vor allem auch bei uns. Dieses Vorgehen oder diese Entwicklung, die führt unweigerlich irgendwann zur Katastrophe.
[15:03] Das wird nicht gut gehen. Im Namen Gottes des Allmächtigen. So beginnt unsere Bundesverfassung in der Schweiz.
[15:16] Im Namen Gottes des Allmächtigen. Doch leider ist von dieser Haltung nicht mehr viel zu erkennen. Wir lösen nun unseren Blick ein wenig von Nabal und richten den Scheinwerfer auf David.
[15:31] Wir lesen von keiner Reaktion der Knaben auf die beleidigenden Worte von Nabal. Sie kehren um zu ihrem Herrn, zu David und sie berichten ihm die Worte Nabals.
[15:42] Sie haben ihren Auftrag gehorsam ausgeführt, ohne eigenwillig schon irgendwelche Schritte zu unternehmen. So sollen diese Knaben auch uns zum Vorbild dienen. Sie waren treue Knechte Davids.
[15:57] Davids Reaktion hingegen ist völlig anders, als wir sie von David auch schon gesehen haben. David handelt eigenwillig. Er ist in dieser Situation alles andere als weise.
[16:08] Anstatt, dass er seinen Allmächtigen Gott um Rat fragt, wie er das schon oft getan hat, will er sich rächen. Und das nicht erst morgen, sondern sofort.
[16:20] Ein Kapitel vorher haben wir die Geschichte gehört, als Tom die letzte Predigt hatte, wie David den Saul verschont hatte. Und heute will er alles, was männlich ist, im Hause Nabals umbringen.
[16:34] Der beleidigte David gürtet sein Schwert um mit seinen Männern und macht es gleich, wie wir es wahrscheinlich auch schon oft getan haben. Wann hast du dir das letzte Mal im übertragenen Sinn?
[16:47] Wann hast du dir das letzte Mal dein Schwert umgegürtet, weil dir Unrecht getan wurde? Und der Teufel weiß ganz genau, wie er uns zu Fall bringen kann. Er weiß, wann wir schwach sind.
[17:00] Manchmal versagst du vielleicht genau dort, wo du vorher stark warst. Und auch wenn David in Kapitel 24 noch sehr vorbildlich und weise reagiert hatte, ist das keine Garantie für die Zukunft.
[17:13] Manchmal sind es auch bei uns die ganz kleinen Versuchungen, denen wir oft erliegen. Darum ist es so nötig, beständig in der Beziehung mit unserem Herrn zu leben.
[17:26] Wer meint zu stehen, seht zu, dass er nicht falle. David zieht also nun los mit 400 Mann, um sich zu rächen, ohne Gottes Hilfe zu erbeten.
[17:37] Völlig eigenwillig. Ist das richtig? Ganz bestimmt nicht für dich, ganz bestimmt nicht für mich. In Römer 12, Vers 19 lesen wir, rächt euch nicht selbst.
[17:50] Und in Vers 21 dann, lass dich nicht von dem Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit dem Guten. und Paulus schreibt in 1. Korinther 6, Vers 7, warum lasst ihr euch nicht lieber Unrecht tun?
[18:09] Warum lasst ihr euch nicht lieber übervorteilen? und Jesus selbst lebt es uns vor, wie es eigentlich geht. Jesus aber sprach, Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.
[18:26] Lukas 23, 34 David, der Erwältete des Herrn, er lebt in der Wüste und wenn wir erst das Samuel lesen, dann haben wir fast das Gefühl, David müsste auf seiner Flucht sämtliche Wüsten abklappen und kennenlernen.
[18:42] Immer wieder sieht er sich genötigt, seinen Ort zu wechseln. Da hat sein David wirklich nicht leicht. Wir wollen David aber nicht in eine Opferrolle stecken.
[18:53] Gott, Gott weiss, wie viel er David wirklich zumutet. Und wie schon oft genannt, ist diese schwierige Zeit hier bei David eine Charakterschule für David.
[19:04] Und so wacht Gott über seinem Erwählten, auch wenn sich dieser nicht gerade in einem Hoch befindet. Wie schön dürfen auch wir wissen, dass Gott uns zwar in Prüfungen und Nöte schickt, aber trotzdem über uns wacht.
[19:20] So bewahrt Gott auch David vor einer schweren, selbstgerechten Sünde. Gott schickt einen Knaben Nabals zu Abigail. Der Knabe wird davon ausgegangen sein, dass David sich nun rächen will.
[19:35] Und so warnt er seine Herrin sehr vorbildlich, ohne ihr irgendwelche Vorschriften zu machen. In unserem Abschnitt haben wir mit David und Nabal und Abigail drei menschliche Hauptpersonen.
[19:47] Mit Abstand die sympathischste, aber ist Abigail. Wer immer noch meint, die Frau hätte in der Bibel keinen Stellenwert, soll doch bitte dieses Kapitel einmal ganz lesen. Nabal ist ein Narr und alles andere als weise.
[20:03] Aber auch David reagiert hier sehr unweise, ganz anders als die besonnene. Abigail, wir können von ihr viel Gutes lernen. wie verkörpert sie doch viele Eigenschaften der tüchtigen Ehefrau in Sprüche 31.
[20:20] In Sprüche 31 lesen wir im Vers 17. sie gürtet ihre Lenden mit Kraft und macht ihre Arme stark.
[20:35] Dann Vers 20. Ihre Hand öffnet sie dem Ehlenden und streckt ihre Hände dem Armen entgegen. Vers 26. Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit und freundliche Weisung ist auf ihrer Zunge.
[20:51] Vers 30. Eine Frau aber, die den Herrn fürchtet. David hat Gott leider nicht gefragt, wie er sich in seiner Situation verhalten soll.
[21:07] Eigenwillig ist er losgegangen. In Kapitel 23, zwei Kapitel weiter vorne, hatte David noch viermal nach Gottes Willen gefragt. Heute nicht.
[21:20] Doch Gott lässt ihn nicht fallen. er schickt diese weise Abigail zu ihm. Oh, und weise ist sie. Sie weiß, was ein Mann mag.
[21:32] Schaut mal, was sie alles vorbereitet. Und so ganz nebenbei habe ich mich gefragt, wer das wirklich alles denn vorbereitet hat. Da hatte sie bestimmt einige fleißige Helferlein dabei. Vers 18.
[21:43] Da eilte Abigail und nahm 200 Brote, zwei Schläuche Wein, fünf zubereitete Schafe, fünf Maß Röstkorn, 100 Rosinenkuchen und 200 Feigenkuchen und Luzi auf Esel.
[22:00] Fleisch, viel Süßes, Wein. Was will ein Mann mehr? Von mir aus könnte der Kuchenanteil ein bisschen geringer ausfallen, dafür der Fleischanteil ein bisschen höher.
[22:12] David weiss noch nichts von dieser wundersamen Wendung der Geschichte. In Vers 21 und 22 haben wir nämlich gelesen, David aber hatte gedacht, fürwahr, umsonst habe ich alles behütet, was diesem Menschen in der Wüste gehört, sodass nicht das Geringste vermisst wurde von allem, was er hatte.
[22:38] Und er hat mir Gutes mit Bösem vergolten. So tue Gott den Feinden Davids und so füge er hinzu, wenn ich von allem, was ihm gehört, bis zum Morgen einen übrigen lasse, der männlich ist.
[22:53] Die Bibel lehrt uns, wir sollen nichts für andere tun, um von ihnen etwas zurückzuerwarten. Menschen können dich enttäuschen.
[23:05] Aber sie können uns nur enttäuschen, wenn wir etwas von ihnen erwarten. Oh, die Liebe soll dein Antrieb sein, um den Menschen Gutes zu tun. Keine Erwartung, sondern Liebe.
[23:17] Und wenn es dann doch Enttäuschung gibt, und wenn es dann doch Unrecht gibt in deinem Leben. Wir haben früher stets ein Kinderlied gesungen, das kennt ihr, wann ich nicht mehr weiter weiß, bat dich still für mich.
[23:31] Jesus, du kannst helfen, nichts ist zu schwer für dich. Wenn dich eine Situation so fest plagt, dass du am liebsten dein Schwert umgürtest, dann mach genau das.
[23:43] Komm zur Ruhe bei dem Herrn. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es sich anfühlt, einen extremen Zorn in sich zu haben. Das kann einen regelrecht lähmen.
[23:55] Das kann einem für weise Entscheidungen resistent machen. Mit deinem Zorn im Bauch solltest du zuerst zur Ruhe kommen und nicht direkt auf deinen Nächsten zusteuern, der dir vielleicht Unrecht getan hat.
[24:10] Bete darüber und nimm die Dinge nicht selbst in die Hand. Gerade darin können uns Männern unsere Frauen echte Gehilfinnen sein.
[24:23] Zumindest ist das bei mir so. Gott steht über jede Situation und er will, dass du daraus lernst, wie ein David lernen musste. Und so sehen wir schon die wunderbare Hand Gottes in dieser Geschichte, obwohl der Name Gottes noch nicht einmal vorgekommen ist.
[24:42] Gerne möchten wir nun zum zweiten Punkt kommen, welcher Hand in Hand mit unserem ersten Punkt einhergeht. Lass dir etwas sagen. Lass dir etwas sagen, das wollen wir auch David zurufen.
[24:56] David, lass dir etwas sagen. Und darum lassen wir Abigail sprechen. Ich lese ab Vers 23. Als Abigail David sah, stieg sie eilend vom Esel herab, fiel vor David auf ihr Angesicht und beugte sich zur Erde nieder.
[25:15] Sie fiel ihm zu Füßen und sagte, auf mich, mein Herr, auf mich allein falle die Schuld. Lass doch deine Magd reden vor deinen Ohren und höre die Worte deiner Magd.
[25:27] Mein Herr, ärgere dich doch nicht über diesen boshaften Menschen über Nabal, denn wie sein Name, so ist er. Nabal ist sein Name und Hoheit ist bei ihm. Ich aber, deine Magd habe die Leute meines Herrn nicht gesehen, die du gesandt hast.
[25:42] Nun aber, mein Herr, so wahr der Herr lebt und du lebst, der Herr hat dich davor bewahrt, in Blutschuld zu geraten und dir mit eigener Hand zu helfen. So sollen nun deine Feinde und alle, die meinen Herrn übel wollen, wie Nabal werden.
[25:57] Hier nun ist das Segensgeschenk, das deine Magd meinem Herrn gebracht hat, das den Leuten gegeben werde, die im Gefolge meines Herrn ziehen. Vergib doch deiner Magd die Anmaßung, denn sicher wird der Herr meinem Herrn ein beständiges Haus bauen, weil mein Herr die Kämpfe des Herrn kämpft und möge dein Leben lang nichts Böses an dir gefunden werden.
[26:21] Und ist ein Mensch aufgestanden, dich zu verfolgen und dir nach dem Leben zu trachten, so möge das Leben meines Herrn eingebunden sein in das Bündel der Lebendigen bei dem Herrn, deinem Gott. Aber das Leben deiner Feinde soll er fortschleudern mit der Schleuderpfanne und es wird geschehen, wenn der Herr meinem Herrn all das Gute tun wird, das er dir zugesagt hat und dich zum Fürsten über Israel bestellt, so wird dir meinem Herrn das kein Anstoß und kein Vorwurf des Herzens sein, dass du ohne Ursache Blut vergossen habest und dass mein Herr sich mit eigener Hand geholfen habe und wenn der Herr meinem Herrn wohltun wird, so denke an deinen Magd.
[27:06] Abigail merkt, mit wem sie es zu tun hat. Auch darum ist sie weise. Abigail weiß, wie es sich gebührt, einem David zu begegnen. Sie steigt vom Esel herunter, sie verbeugt sich, sie fällt ihm zu Füßen.
[27:20] Und nun lesen wir zum ersten Mal den Namen des Herrn in unserem Kapitel 25. Und von Vers 26 bis 31 nimmt Abigail ganze sechsmal Bezug auf den Herrn, auf Gott, auf Yahweh.
[27:37] Erst mit Abigail wird der Blick wieder auf den Herrn gerichtet und Abigail schafft es auch damit, den Blick von David wieder an den richtigen Ort zu lenken.
[27:48] Oh, wie wünsche ich für dich und für mich solche gottesfürchtigen Frauen und Männer, die der Herr in deinem und meinem Leben nutzen kann, um dich und mich von falschen Wegen zurückzubringen.
[28:05] Wir werden in der Geschichte Davids in erster und zweiter Sammel noch viele Menschen finden, welche der Herr in Davids Leben nutzte, um ihn vor falschen Wegen abzubringen.
[28:15] David wird von Gott als ein Mann nach dem Herzen Gottes beschrieben. Nicht, weil er der große König David wurde, nicht, weil er fehlerlos gewesen wäre, auch nicht, weil er alles immer selbst gestemmt hätte und niemals ein Tief im Leben hatte.
[28:34] Nein, David machte viele Fehler und doch einige davon sind uns aufgeschrieben worden. Aber David hat seinen Blick immer wieder auf den Herrn ausgerichtet.
[28:47] Aber hat er das allein getan? Wir sagen immer, David hat eben Buße getan, anders als Saul. Darum war er ein Mann nach dem Herzen Gottes.
[28:59] Aber wir vergessen dabei oft die Menschen, die Gott dazu nutzte, um Davids Blick wieder an den richtigen Ohr zu lenken. Solche Menschen möchte Gott auch in deinem Leben nutzen.
[29:10] Wenn der große König David dies nötig hatte, wieso dann nicht auch du und ich? Hier bei David haben wir Abigail und später unter anderem auch Nathan, welcher von Gott als Werkzeug genau dazu benutzt wurde.
[29:30] Wer ist es bei dir? Lässt du es zu, dass dir jemand den Spiegel hinhält? Lässt du es zu, dass dir jemand in Liebe sagt, das war jetzt wirklich sehr unweise, wie du gehandelt hast.
[29:48] Jakobus 3 lehrt uns, dass sich ein weiser Mensch etwas sagen lässt. Und Sprüche 15, 5, dort steht, ein Narr verschmäht die Zucht seines Vaters.
[30:01] Wer aber die Zurechtweisung beachtet, ist weise. David hat sich stets etwas sagen lassen und war darum auch ein Mann nach dem Herzen Gottes.
[30:16] Gott hat David für eine ganz besondere Rolle in seiner Heilsgeschichte bestimmt. Der Erlöser der Welt, Jesus Christus, wurde bei seiner Geburt vorgestellt als der Sohn Davids.
[30:30] Und in Matthäus 21, Vers 9 rief die Volksmenge Jesus zu Hosianna, dem Sohn Davids. David war also niemand Geringeres als der Vorfahre Jesu Christi.
[30:44] Wieso erwähne ich das? Ist David nicht ein bisschen ein Mann, zu dem man hochschaut? David verkörpert einen Helden für uns. Seit unserer Kinderzeit kennen viele von uns David und seine Geschichten mit Gott und seinem Volk.
[31:01] Doch gerade in unserem Kapitel verhält er sich wie ein Narr. Sehr unweise. Aber er hat eben auch diese eine Eigenschaft, er lässt sich etwas sagen.
[31:15] Der Held unserer Geschichte ist nämlich nicht David, sondern Gott allein. Er ist es auch, welcher dir Menschen ins Leben stellt, die dich schleifen.
[31:26] Gott hat seinen Auserwählten diese tüchtige Frau über den Weg geschickt. David hat schon aufgehört, sich wie ein Erwählter zu benehmen. Und vollmächtig teilt sie mit, und nun, mein Herr, so wahr, der Herr lebt und deine Seele lebt.
[31:44] Der Herr hat dich verhindert, in Blutschuld zu kommen. Wie eine Prophetin, die Gott zu David sandte, spricht sie weiter in Vers 28.
[31:59] Denn gewiss wird der Herr, meinem Herrn, ein beständiges Haus bauen. Einige Kapitel später, in 2.
[32:11] Samuel 7, 16, lesen wir, und dein Haus und dein Königtum sollen vor dir beständig sein in Ewigkeit. Dein Thron soll fest sein in Ewigkeit.
[32:25] Worte des Herrn. Vers 29 haben wir gelesen, und ein Mensch ist aufgestanden, dich zu verfolgen und nach deiner Seele zu trachten, aber die Seele meines Herrn wird eingebunden sein in das Bündel der Lebendigen bei dem Herrn, deinem Gott, und die Seele deiner Feinde, die wird er wegschleudern in der Pfanne der Schleuder.
[32:48] Sie sagt damit nichts anderes, hey, Saul mag dich zwar verfolgen, aber Gott, Gott wird für die seinen Sorgen und sie beschützen, wie ein Mensch sein Bündel, seine Wertsachen beschützt, welche er in diesem Bündel trägt.
[33:06] Gott hat dich für Großes erwählt, David, und darum wird er dich nicht einfach fallen lassen. Was sind schon die verletzenden Worte durch Nabal im Vergleich mit dem bevorstehenden Königreich, an welches Abigail David erinnert.
[33:24] Was für Worte. In Philippe 4, Vers 5 schreibt Paulus, lasst eure milde Kund werden allen Menschen und jetzt der Herr ist nahe.
[33:41] Hilft es nicht in Schwierigkeiten und Anfeindungen, wenn du an die wunderbare Zukunft denkst. Der Herr will nicht, dass du mit allen Mitteln versucht, dein Recht einzufordern, sondern er will, dass du allein für die Ehre des Herrn einstehst.
[34:01] Und so hat David durch Abigail endlich wieder die richtige Perspektive eingenommen. Ich lese ab Vers 32. Und David sagte zu Abigail, gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der dich an diesem Tag mir gesandt hat und gepriesen sei deine Klugheit und gepriesen seist du, dass du mich heute davon zurückgehalten hast, in Blutschuld zu geraten und mir mit meiner eigenen Hand zu helfen.
[34:33] Aber so war der Herr, der Gott Israels lebt, der mich bewahrt hat, dir Böses zu tun. Wenn du mir nicht eilends entgegengekommen wärst, so wäre dem Nabal bis zum Morgenlicht nicht einer, der männlich ist, übrig geblieben.
[34:48] Und David nahm aus ihrer Hand, was sie mitgebracht hatte und sagte zu ihr, zieh in Frieden hinauf in dein Haus, siehe, ich habe auf deine Stimme gehört und dein Angesicht wieder aufgerichtet.
[35:03] David wurde auf sein falsches Vergehen, sein falsches Verhalten hingewiesen. Und wie reagiert er? Seine Reaktion soll ein Beispiel für uns sein.
[35:18] Er nimmt die Warnung nicht einfach nur zur Kenntnis. Er nimmt die Warnung nicht einfach nur an. Er ist Abigail sehr dankbar dafür, dass sie ihn gewarnt hat.
[35:31] Es liegt nicht in der Natur des Menschen korrekturfähig zu sein. Es liegt noch viel weniger in der Natur des Menschen, sich selbst und das eigene Handeln infrage zu stellen.
[35:44] Doch als Gläubiger solltest du genau das gelernt haben. Korrekturfähigkeit und Belehrbarkeit ist eine der Charaktereigenschaften, die ein weiser Mensch verkörpern sollte.
[35:58] Und als Gläubiger hast du den Auftrag, weise zu sein. In Sprüche 12 Vers 15 lesen wir, der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen, aber der Weise hört auf Rat.
[36:16] Deine Korrekturfähigkeit und Belehrbarkeit können dich vor Sünde bewahren und sie helfen dir, wieder zurechtzukommen, wenn du gesündigt hast. Lass dir etwas sagen.
[36:29] Dadurch, dass Gott Menschen zu dir schickt, um dich zu warnen, bewahrt er dich vor Fehltritten. Bist du nicht auch schon oft bewahrt geblieben?
[36:44] Mache dir bewusst, dass es der Herr ist, der dich bewahrt hat. Nicht oder habe ich jetzt aber Glück gehabt. Nein, ihm allein gebührt Lob und Dank.
[36:56] Das ist die Haltung, die nun nach David wieder eingenommen hat. Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, der dich mir an diesem Tag entgegengesandt hat.
[37:13] Vers 36 Und als Abigail zu Nabal kam, siehe, da hat er ein Mahl in seinem Haus, wie das Mahl eines Königs zubereitet.
[37:25] Und sein Herz war guter Dinge, und er war über die Maßen betrunken. Und sie berichtete ihm nichts, weder wenig noch viel, bis der Morgen hell wurde. Und es geschah am Morgen, als der Rausch von Nabal gewichen war, berichtete ihm seine Frau alles.
[37:41] Da erstarb das Herz in seiner Brust. Und er wurde wie ein Stein. Und es geschah noch ungefähr zehn Tagen, da schlug der Herr den Nabal, so dass er starb.
[37:54] Und als David hörte, dass Nabal gestorben sei, sagte er, gepriesen sei der Herr, der meinisch Macher Nabal gerecht und seinen Knecht von einer bösen Tat abgehalten hat.
[38:07] Die böse Tat Nabals hat der Herr auf seinen eigenen Kopf zurückfallen lassen. Und David sandte hin und warb um Abigail, um sie zur Frau zu machen. Und die Knechte Davids kamen zu Abigail nach Karmel und redeten mit ihr.
[38:22] David hat uns zu dir gesandt, um dich zu seiner Frau zu nehmen. Da stand sie auf, beugt sich nieder, das Geschicht zu Rädli und sagte, siehe, deine Magd ist bereit, den Knechten meines Herrn zu dienen und ihnen die Füße zu waschen.
[38:38] Und Abigail machte sich eilends auf und setzte sich auf einen Esel und ihre fünf Mägde folgten ihr und sie sogen den Boden Davids nach und wurde seine Frau.
[38:52] Über diesen Abschnitt könnten wir Römer 12 Vers 19 stellen. Rächt euch nicht selbst Geliebte, sondern gebt Raum dem Zorn, nicht dem eigenen Zorn, sondern dem Zorn Gottes.
[39:05] Denn es steht geschrieben, mein ist die Rache, ich will vergelten, spricht der Herr. Was für ein Ausgang der Geschichte. David wollte die Dinge selbst in die Hand nehmen, doch er wurde gewarnt und hat sich etwas sagen lassen.
[39:23] Und am Schluss wird Gott als gerechter Richter richten. Für David war Nabals Tod eine Befreiung und nicht zuletzt bestimmt auch für Abigail.
[39:36] David hat diese weise gottesfürchtige und gutaussehende Frau schätzen gelernt und er möchte sie heiraten. Abigail war zwar noch nicht seine Frau, aber sie war ihm trotzdem schon eine wertvolle Gehilfin und nun soll sie ihm für das ganze Leben zur Seite stehen.
[39:56] David wird zwar einmal König sein, doch im Moment ist er in der Wüste auf der Flucht. Mit David verheiratet zu sein, bedeutet für Abigail also erst einmal verzichten und ihren Stand als Gutsherrin aufgeben und ein Leben in der Verfolgung teilhaftig werden.
[40:17] Abigail's Entscheidung könnte man mit einer echten Bekehrung vergleichen. Als Ungläubiger warst du ein Knecht der Sünde und bist nun befreit worden, wie Abigail von Nabal befreit wurde.
[40:30] Die irdischen Vorzüge hat Abigail abgegeben, um als Braut dem zukünftigen König zu dienen. Wenn du zum Glauben bekommen bist, dann hast auch du deine irdischen Vorzüge abgegeben.
[40:45] Zumindest bedeuten sie dir nichts mehr, damit du zur Braut des wahren Königs gehören darfst. Obwohl auch Jesus noch nicht als König auf diese Erde gekommen ist, so lebst du nun für deinen ausgestoßenen König wie eine Abigail und nicht wenige Gläubige sind wirklich echter Verfolgung ausgesetzt.
[41:09] Paulus schreibt in Philipp 1 29 Denn euch ist es im Blick auf Christus geschenkt worden, nicht allein an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.
[41:23] Irgendwann wird David seine Königsherrschaft antreten und auch du darfst wissen, dass Jesus als König aller Könige vom Himmel her auf diese Erde kommen wird.
[41:35] Er wird auf der Erde seine Königsherrschaft antreten, eine ewige Herrschaft und das Beste, wenn du wirklich zu ihm gehörst, dann wirst du ihn begleiten und seiner Herrlichkeit und seiner Herrschaft teilhaftig sein.
[41:55] Was für eine Freude, was für eine Freude für dich, aber auch was für eine Freude für ihn. Noch bist du nicht am Ziel, noch gilt es für dich, nicht nur an ihn zu glauben, sondern auch für ihn zu leiden.
[42:13] Noch blagen blagen dich Ängste und Sorgen und noch geschieht ihr Unrecht. Doch wir haben heute anhand dieser Geschichte gelernt, weise zu sein und darauf zu achten, die Dinge nicht selbst in die Hand zu nehmen.
[42:26] Hier ein Zitat von Hudson Taylor. Wenn Schwierigkeiten kommen, sollte Gott nicht unsere letzte Zuflucht sein. Nein, zu ihm müssen wir uns zuerst hinwenden in unseren Nöten, ob sie groß oder klein sein mögen.
[42:44] Und unser Abschnitt hat uns auch die Wichtigkeit von gläubigen Menschen in deinem Umfeld gezeigt. Lass dir etwas sagen. Du musst nicht jede Entscheidung in deinem Leben blind und alleine treffen.
[42:58] Höre zu, was dir reife und weise Menschen in deinem Umfeld zu sagen haben. Wie schön, wenn Gott in schwierigen Zeiten deinen Nächsten genau dazu nutzt, deinen Fokus wieder neu auf ihn auszurichten, sodass auch wir wieder in das Lob von David mit einstimmen können.
[43:21] Gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, Gott, der dich mir an diesem Tag entgegengesandt hat. Amen. Ich möchte beten.
[43:34] O treuer himmlischer Vater, danke dir herzlich für dein Wort, Herr, für gerade auch diesen Abschnitt in 1. Samuel 25, diese Geschichte mit Nabal, David und Abigail, Herr, wie oft versuchen wir, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und scheitern dabei.
[43:53] Herr, hilf, dass wir unseren Stolz ablegen können, dass wir nicht auf unsere eigenen Leistungen vertrauen, sondern dass wir allein dir vertrauen, Herr, und wenn Nöte auf uns zukommen, wenn Schwierigkeiten auf uns zukommen, dass wir die Dinge nicht selber in die Hand nehmen.
[44:09] Herr, hilf, dass wir uns etwas sagen lassen. Herr, gebrauche uns, um einander gegenseitig zu schleifen, einander gegenseitig zu ermuntern, einander gegenseitig zu ermahnen, anzuspornen zur Liebe und zu guten Werken, Herr.
[44:27] Schenk, dass wir belehrbar sind, dass wir korrekturfährig sind, dass wir zuhören und nicht davonlaufen, Herr. Ich danke dir von Herzen für diese Gemeinde hier in Turbental, die genau dazu dienen soll, diese wichtigen Dinge auszuführen, dass wir auch füreinander, nicht nur nach aussen, sondern auch füreinander Hoffnung und Licht sein können, dass wir einander den Fokus wieder neu auf dich ausrichten können, wie eine Abigail den Fokus von David auf dich ausgerichtet hat.
[44:58] Gebrauche uns in dieser Gemeinde. Ich möchte dir von Herzen Danke sagen, dass wir einander haben dürfen, Herr, aber vor allem hab herzlich Dank, dass wir dich haben dürfen.
[45:09] Amen.