Mein Leben "all inclusive", aber was denn?

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Prediger

Stefan Moser

Datum
21. Juli 2024

Transkription

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[0:00] Mancher Mensch hält seinen Weg für den Richtigen, aber am Schluss führt er ihn in den Tod. Diese Stelle aus dem Buch der Sprüche wurde vor ungefähr 3000 Jahren von dem eben genannten Salomon geschrieben.

[0:17] Und die Menschen damals waren offensichtlich größtenteils der Ansicht, dass sie leben konnten, wie sie wollten, tun und lassen, was immer sie für richtig hielten, worauf sie lustig waren.

[0:30] Jedoch führte diese scheinbar gerade Autobahn am Ende in den Tod. Tausend Jahre später sagte unser Herr Jesus Christus, dass zeitlicher Erfolg und scheinbares Glück keinen bleibenden Wert darstellen würden.

[0:50] Er sagte nämlich, was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele verliert. Heute vor einer Woche haben bestimmt einige Fußball geguckt.

[1:02] Und diejenigen, die ganz aufmerksam sind, haben gesehen, dass im Hintergrund, als der Pokal graviert wurde, ein Bibelspruch an der Wand stand.

[1:13] Ein Bibelspruch in den Katakomben des Olympiastadions in Berlin. Was nützt es einem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, dabei aber seine Seele verliert? Ich war, ehrlich gesagt, ein bisschen irritiert.

[1:27] Und trotzdem, es hätte nicht passender sein können. Was nützte es Rodri, Morata und Co.? Sie haben nicht die Welt, aber Fußball Europa gewonnen, wenn sie dabei ihre Seele verlieren.

[1:42] Es spielt keine Rolle, ob wir in der Geschichte 3000, 2000 Jahre zurückgehen oder bei uns heute sind. Immer wieder stellen wir fest, der Mensch, er strebt.

[1:53] Er möchte gewinnen. Er verfolgt Ziele. Er möchte vom Guten so viel wie möglich abbekommen. Alles auf einmal.

[2:04] Keine Limits. Ein schönes, gutes Leben. Inhalt und Ziel von den meisten Menschen. Doch die Frage, was bleibt nach dem grossen Fest, was ist der Rest vom Ganzen, die stellt sich so kaum einer.

[2:23] Weil es unangenehm ist. Wir möchten es heute Morgen besser machen. Und wir möchten uns die Frage erlauben. Wenn wir ein Leben als inklusive leben wollen, was ist danach?

[2:39] Und das ist das Thema von meiner heutigen Predigt. Mein Leben all inclusive. Doch was dann? Ich möchte dich ganz herzlich grüßen zu dieser heutigen Versammlung und sagen, schön, dass du da bist.

[2:55] Und auch diejenigen grüßen, die vielleicht aus den Ferien per Livestream mit dabei sind. Und an euch ist auch gleich die Frage gerichtet. All inclusive. Was kommt dir dabei in den Sinn?

[3:05] Vielleicht kommst du direkt vom Frühstücksbuffet all inclusive mit einem vollenden Magen und kämpfst mit der kommenden Müdigkeit und hast Schwierigkeiten zuzuhören.

[3:17] Andere denken an heute Abend all inclusive Buffet im Hotel und auf voll noch Torte und Tiramisu. Viele Menschen in unserer heutigen Zeit, gerade in den Sommerferien, verreisen auf irgendeine Partyinsel.

[3:31] Und die denken bei all inclusive an die Happy Hour an der Beach Bar, Drinks bis zum Lichterlöschen zu budgettechnisch einmaligen Konditionen. Egal ob jung oder alt, wir alle kennen den Begriff alles inklusive in irgendeiner Weise, in irgendeiner Form hatten wir schon damit zu tun.

[3:52] Und es klingt verlockend, ganz ehrlich. All inclusive, das macht was mit uns. Das ist eine Marketingstrategie, die so viele Menschen abholt. Das ist Fakt.

[4:02] Doch so verlockend dieses all inclusive Tönen mag, es hat meistens irgendeinen Haken. Nicht immer der Preis.

[4:14] Ich habe mich gestern mit David über Ferien unterhalten. Es gibt gute all inclusive Angebote. Aber das ist nicht der einzige Haken, der sein könnte. Ich habe gesagt, nach dem Buffet bleibt ein voller Bauch und die Kraft den Ferienabend wirklich zu genießen fehlt.

[4:28] Und man sinkt erschöpft, störend aufs Sofa oder ins Bett. Diejenigen, die die all inclusive Drinks genießen, haben am nächsten Tag eine Kreissäge im Kopf.

[4:40] Und sogar das in der Schweiz beliebte all inclusive bei den Krankenkassen. Es hat einen Haken. Gesundheitskosten, die steigen. Familien, die plötzlich nicht mehr wissen, wie sie ihre Prämien begleichen können.

[4:53] Und das ist der Punkt. Liebe Geschwister, wann immer ihr mit all inclusive konfrontiert werdet, dann müsst ihr beginnen zu rechnen. Ihr müsst die Frage gestatten, was ist danach?

[5:05] Was hat das für Auswirkungen? So nett das Ganze auch klingen mag. Und wir möchten heute Morgen in Bezug auf dieses Thema all inclusive was dann drei Fragen beantworten, was zur Folge haben soll, dass du dein Leben eben nicht verschwendest, dass du nicht aufs falsche Pferd setzt, dass du nicht auf die Verlockungen von all inclusive reinfällst, ohne die Frage zu stellen, was kommt danach.

[5:31] Und die drei Fragen, die wir stellen wollen, ist im ersten Schritt, wir möchten uns ein Bild machen. Wie könnte all inclusive aussehen? Und da nehmen wir einen Fall aus der Bibel, der uns das absolute, ultimative all inclusive Leben aufzeigt.

[5:47] Danach wollen wir die Frage gestatten, was sind die Kosten von diesem all inclusive, das wir gerade vorgestellt bekommen haben.

[5:58] Und schlussendlich möchten wir eine ganz wichtige Frage beantworten. Was wäre denn die Alternative zu diesem all inclusive? Ich möchte dir eine Alternative aufzeigen und so viel vorweg, es ist nicht die Halbpension.

[6:14] Es ist quasi all inclusive plus, nur für Mitglieder. Aber dazu ganz am Schluss. Wir beginnen mit der Frage und möchten ein bisschen Boden und Decke geben.

[6:28] Wie könnte all inclusive aussehen? Und ich darf euch bitten, dass ihr schon mal das Buch Prediger aufschlagt im Kapitel 2. Wir möchten heute Morgen im Wesentlichen uns mit diesem Kapitel beschäftigen und das ganz durchlesen.

[6:42] Und uns mit dem König Salomo und seinen Versuchen, ein all inclusive Leben zu führen, befassen. Doch zunächst möchte ich dir klar machen, dass auch wenn du vielleicht heute Morgen hier sitzt und denkst, ja, ich kenne die Geschichte von Salomo und der hat es nicht so gut gemacht.

[7:04] Und ich weiß, dass meine Mitmenschen, vor allem die junge Generation, dass die gerne so leben würden, nichts verpassen, Party, Reichtum, ausschweifende Sexualität und so weiter.

[7:16] Aber ja, ich bin Christ, ich habe da ein bisschen einen anderen Bezug dazu. Und das sind jetzt nicht meine Hauptbausteine im Leben. Das ist für mich jetzt nicht so das Thema.

[7:27] Wenn du so denkst, möchte ich dir einfach klar machen, dass auch du, dass jeder Mensch, der über diese Erde geht, ob bewusst oder unbewusst, er strebt in seinem Leben nach etwas.

[7:40] Er hat etwas in ihm, das ihn drängt, das ihn dazu bringt, ein gutes Leben zu führen. Jeder Mensch, wenn er kann, möchte so viel vom Angenehmen, vom Schönen, vom Guten mit abbekommen.

[8:00] Und es geht dabei vielleicht nicht immer darum, jeden Genussmoment zu erleben, immer das Beste, das Teuerste zu haben, aber ganz grundsätzlich das zu wählen, was einem persönlich in seinem Kontext, seinem persönlichen Profil entsprechend als das Bessere erscheint.

[8:20] Denn ich kenne keinen Mensch, ich habe keinen Mensch kennengelernt bislang, der, wenn er wirklich die Wahl hätte, Krankheit statt Gesundheit, Krieg statt Frieden, verbrannte Stakes statt Abwehr, Hagel statt Sonne, Lärm statt Erholung und Schulden statt schwarze Zahlen.

[8:38] Wählen würde. Es ist doch ganz klar. Und schau, der Grund liegt darin, dass du von Gott, deinem Schöpfer, als ein Geschöpf geschaffen wurdest, das eben nicht wie die Tiere nach reinem Instinkt handelt.

[8:53] Da ist ein Instinkt, das treibt ein Tier an. Wir waren gestern mit Dave und den Jungs im Zoo und da war ein Tiger und der hatte so einen großen Knochen und Fleisch und man hat gemerkt, der handelt einfach nach reinem Instinkt, weil der tierische Instinkt von ihm fordert, mit diesem Stück Knochen, mit diesem Fleisch.

[9:13] Wir Menschen unterscheiden uns von den Tieren in vielerlei Hinsicht, aber gerade auch in dem Punkt, dass du mit Absicht handelst. Es passiert nicht einfach etwas in deinem Leben, was eben passiert ist, sondern du handelst, du denkst, du tust die Dinge in deinem Leben, weil du mit Absicht handelst.

[9:36] Ja, du fährst morgen Montag, wenn du keine Ferien hast, nicht aus reinem Instinkt zur Arbeit. Du bist nicht jemand, der arbeitet, weil es dein innerer Instinkt von dir fordert.

[9:46] Nicht wie die Einschönen, die ihren Futtervorrat für den Winter anlegen müssen. Du handelst mit einer Absicht, selbst wenn es nur darum geht, dass am Ende vom Monat eine bestimmte Zahl auf deinem Konto steht.

[10:00] Der Grund ist, ich habe es gesagt, weil du von Gott, deinem Schöpfer, als ein Geschöpf geschaffen worden ist, welches anbeten soll. Ein Anbeter verfolgt ein Ziel.

[10:14] Ein Anbeter, der strebt nach etwas. Der hat etwas in ihm, was ihn drängt. Und egal ob religiös, egal ob er Atheist, als im Bilde Gottes geschaffener Mensch ist jedes menschliche Geschöpf auf dieser Erde im Kern ein Anbeter.

[10:34] Nur wissen das viele Menschen nicht. Doch es ist ganz wichtig, auch für uns Christen zu verstehen, dass das so ist, weil das, was wir tun, das, was wir begehren, es hat mit unserem Herz zu tun, was uns drängt, gewisse Dinge zu tun oder eben zu lassen.

[10:51] Du möchtest etwas erreichen, tun oder bekommen, weil du etwas Bestimmtes anbetest. Frieden, Ruhe, Gesundheit, Liebe, Zuneigung, Aufmerksamkeit, Befriedigung und vieles mehr.

[11:05] Das passiert nicht einfach so. Es hat mit deinem Herz zu tun, was auf Anbetung ausgelegt wurde von Gott. Und so kommt es, dass wir Menschen, wenn wir die Wahl haben, das Gute, das Schöne, das Angenehme wählen würden.

[11:26] Es ist ganz natürlich. Und wir alle stellen uns immer mal wieder die Metzgerfrage. Darf es es bitzli mäßig? Und Martin hat es angesprochen, wir möchten uns heute mit einem Mann beschäftigen, der sich diese Frage auch gestellt hat.

[11:42] Darf es es bitzli mäßig? Wie könnte das optimale Leben aussehen? Und dieser Mann, der König Salomon, er hatte Mittel und Wege, das auszuprobieren. Er war mächtig, er war reich, er war weiser, er war einflussreicher.

[11:57] Ihm fällte nichts, um einen all-inclusive-Lifestyle zu leben, wie es wahrscheinlich kein Zweiter je tun könnte. Am Ende von seinem Leben, davon gehe ich zumindest aus, schreibt er eine Autobiografie und in dieser Autobiografie rechnet er ab.

[12:19] Und zwar so richtig. Mit sich, mit dem Leben, mit der Umwelt, mit der Vergänglichkeit um ihn herum. Und, wie angesprochen, möchten wir anhand von Buchprediger im Kernkapitel 2, aber dann am Schluss auch noch von Kapitel 12, die drei genannten Fragen versuchen zu beantworten.

[12:39] Wie kann so ein all-inclusive-Lifestyle aussehen? Was sind die Kosten für all-inclusive? Und was ist die Alternative zu diesem all-inclusive? Und so lesen wir nun Kapitel 2, den ersten Abschnitt von dem Bericht von Salomon.

[12:54] Ich dachte in meinem Herzen auf, ich will es mit der Freude versuchen und das Gute genießen. Aber siehe, auch das ist nichtig. Vom Lachen sprach ich, es ist töricht.

[13:05] Und von der Freude, was bringt sie? Bevor ich weiterlese, möchte ich vielleicht kurz erklären, was hat es mit dieser so scheinbar pessimistischen Einstellung von Salomon hier auf sich?

[13:19] Im Bucher Prediger stellt Salomon immer wieder dieselbe Frage. Auf den Punkt gebracht, was bleibt dem Menschen von all seiner Mühe am Ende von seinem Leben?

[13:31] Was ist der Gewinn von allem für all das Abrackern Tag für Tag die ganze Lebenszeit? Gewinn, nicht wahr? Gewinn ist das, was nach Abzug von allen Kosten, von allen Auslagen, vom ganzen Invest zurückbleibt.

[13:48] Das ist eine Zahl, die dabei rauskommt, die entweder rot oder schwarz ist. Und das macht Salomon im Bucher Prediger. Er hat die eine Waagschale mit dem ganzen Invest, mit allen Rechnungen und Kosten und auf der anderen Seite hofft er, dass da ein fettes Plus dabei rauskommt.

[14:06] Doch er kommt immer wieder zum Schluss, bei der im Kapitel 2 angewendeten Methode ist das nicht der Fall. Es braucht eine Alternative, zu der wir am Schluss dann noch kommen wollen.

[14:20] Aber hier war Salomon noch nicht so weit. Hier sagte sich Salomon, wie sieht All-Inclusive aus? Wie gesagt, ich habe Mittel und Wege, ich lasse krachen, ich probiere es aus. Salomon entschied sich für die empirische Methode und er hatte alle Mittel dazu.

[14:34] Und wie das aussieht, lesen wir jetzt in den Versen 3 bis 10. Die Verse sind klar verständlich. Ich muss sie nicht einzeln dann erklären. Bitte hört aufmerksam zu und beschäftigt euch mit dem Inhalt.

[14:48] Es spricht eigentlich für sich, was wir hier lesen. Da schreibt er in Vers 3, ich nahm mir in meinem Herzen vor, meinen Leib mit Wein zu verwöhnen, doch so, dass mein Herz in Weisheit die Leitung behielte und mich an die Torheit zu halten, bis ich sehe, was für die Menschenkinder gut zu tun sei in ihren gezählten Lebenstagen unter dem Himmel.

[15:08] Ich führte große Unternehmungen durch, ich baute mir Häuser, pflanzte mir Weinberge, ich schuf mir Gärten und Parkanlagen und pflanzte darin Fruchtbäume jeder Art. Ich legte mir Wasserteiche an, um daraus den Sprossen im Baumwald zu tränken.

[15:22] Ich kaufte Knechte und Mägde und hatte Gesinde, das in meinem Eigenhaus geboren war. So hatte ich auch grössere Rinder und Schafherden als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren.

[15:34] Ich sammelte mir auch Silber und Gold, Schätze der Könige und Länder. Ich verschaffte mir Sänger und Sängerinnen und was zur Wohllust der Menschensöhne dient, Frauen über Frauen.

[15:49] Zudem wurde ich grösser und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem gewesen waren und blieb meine Weisheit bei mir. Und ich versagte meinen Augen nichts von allem, was sie begehrten. Ich hielt mein Herz von keiner Freude zurück, denn mein Herz schöpfte Freude aus all meiner Mühe und das war mein Teil von all meiner Mühe.

[16:11] Ich fasse einfach kurz zusammen, was Salomo uns hier aufzeigt, wer er war, was er tat. Leben in vollem Genuss, bester Wein, bestes Fleisch, Lebensmittel der obersten Qualität.

[16:25] Wenn wir dieses Kapitel mit dem Bericht im Buch der Könige vergleichen würden, so würden wir noch mehr sehen. Da war wirklich ein Leben im Überfluss, im Luxus.

[16:36] Dem Salomo mangelte es an nichts. Ja, er war ein großartiger Architekt, Biologe und Zoologe, alles in einer Person.

[16:47] Er baute sich Paläste, Parkanlagen, Städte, Weinberge. Er hatte unzählige Leibeigene, er hatte unzählige Angestellte, sie warteten alle darauf, für ihn zu rennen.

[17:02] Er hatte seine eigene Band, sein eigenes Theater, alles, was man sich wünscht. Zudem war er der grösste Landwirt und Viehzüchter in ganz Israel.

[17:13] Er hatte mehr Gold und Geld als sonst jemand. Ganz eindrücklich für uns das im Buch Könige beschildert wird. Laut Quellen aus den Geschichtsbüchern hatte Salomo rund tausend Frauen.

[17:27] Er hatte militärische und politische Macht. Ah, und nebenbei, er war König. Und er war weiser als alle anderen.

[17:39] Chance und Verantwortung zugleich. Klingt das nicht alles sehr verlockend, wie Salomo sein zu können?

[17:50] Oder zumindest zwei, drei dieser Eigenschaften das Eigen nennen zu können? Das hätte doch was. Vielleicht denkst du jetzt, nein, wie ungeistlich.

[18:03] Wir sind Christen. Wir sind auf dem Weg, dem Lammen nach. Wir haben das Kreuz geschultert und sind auf der Hut, nicht auf dem Jahrmarkt der Vergnügungen zu verweilen, wie es John Bunyan in der Pilgerreise so bildlich darstellt.

[18:21] Liebe Geschwister, wenn wir so denken, unterlaufen wir da nicht einer gefährlichen Täuschung, sind wir, weil wir Kinder Gottes sind, wirklich immun für die Freuden, für die Lüste, für die Schönheiten, dieser Welt.

[18:40] Machen wir doch mal kurz einen Faktencheck. Wir haben vom Thema Essen und Trinken gesprochen bei Salomo. Ja, Essen, Trinken, worauf du gerade Lust hast und Geld dabei keine Rolle spielen würde, hat das nicht was?

[19:01] Büfe im Anschluss, warten, bis sich alle bedient haben und am Schluss noch das nehmen, was übrig ist? Nicht der reizvollste Gedanken.

[19:15] Macht, wie Salomo, Befehle auszeilen zu können. Man ist wichtig und die anderen dienen einem. Liebe Ehemänner, wie sieht es aus? Ganz praktisch, ihr kommt am Abend nach Hause, anstrengend, den Arbeitstag, hat man nicht manchmal ein bisschen das Gefühl, man kommt ins eigene Königreich und Frau und Kind warten darauf, einem zu bedienen?

[19:37] Ist nicht irgendwas in unserem Herzen, was sich zumindest danach sehnen würde? Unser Herr Jesus Christus, er hat sich die Schürze gegürtet und hat seinen Jüngern die Füße gewaschen.

[19:53] Liebe Ehemänner, Hauspriester zu sein, heisst nicht von den anderen, die Opfer einzufordern, sondern selbst Hand anzulegen. Wir sprachen über Salomos sexuelle Vergnügungen, tausend Frauen, ungefähr drei Jahre, bis er wieder vorne anfangen konnte.

[20:14] Das ist letztendlich die Wahrheit, wenn wir es so jetzt mal benennen möchten. Sexuelle Befriedigung, sexuelle Vergnügung, ist da nicht etwas in uns, was uns manchmal einsprechen möchte, dass die Leitplanken, die von Gottes Wort gegeben sind, doch ein bisschen eng sind?

[20:36] Nicht ganz das sind, was wir uns wünschen würden, wenn wir es halt selbst erstimmen könnten? Ist da nicht etwas Gefährliches in uns, was, wenn wir diese Geschichten manchmal lesen, denken, der Salomo, der kann schon sagen, freue dich an der Frau deiner Jugend, wenn er tausend Frauen hatte.

[20:57] Kompensieren wir vielleicht manchmal das eine oder andere, im Versteckten und denken, es sind Grauzonen, weil sie jetzt nicht so offensichtlich sind? Prüfen wir uns und seien wir auf der Hut.

[21:11] Kein Mann, kein Kind Gottes ist für diese Themen einfach immun und frei von Gefahr und Anfechtung. Geld.

[21:24] Gerade der Apostel Paulus spricht viel über das Thema Geld, die Liebe zum Geld. und er warnt davon, dass wir danach streben, reich zu werden. Das ist eine Wurzel vom Bösen.

[21:36] Nicht der Reichtum ist das Böse, aber das Streben in uns. Das Anbeten vom Geld, es ist eine Gefahr. Und auch hier wieder der Faktencheck. 10% mehr Lohn. Ja oder nein?

[21:47] Zweimal im Jahr in den Urlaub fahren, bisschen eine grössere, moderner, schönere Wohnung, ein schöneres Auto, einmal mehr auswärts essen gehen. Alle diese Dinge, sie sprechen doch auch uns an.

[22:00] Und so können wir doch verstehen und müssen eingestehen, das hätten wir die Möglichkeit, es Salomo gleich zu tun. Und viele von uns würden vielleicht der Versuchung erliegen und es tatsächlich tun.

[22:15] Es ist menschlich, dass Menschen begehren, dass Menschen Dinge erlangen möchten, dass Menschen Dinge anbeten.

[22:28] Ich habe es gesagt, es ist von Gott gewollt. Und dieses Anbeten wollen ist ja nicht das Problem. Das Problem ist die Verbindung mit der innewohnenden Sünde.

[22:43] Und ein weiteres Problem ist, wenn wir nicht eingestellen wollen, dass auch wir in der Gefahr stehen, unser Leben so gestalten zu wollen, wie Salomo es tat.

[22:56] Und mir scheint es wichtig, dir heute Morgen neu und vielleicht ist es auch das erste Mal in Erinnerung zu rufen, dass du in deinem Leben nach etwas strebst, weil du ein Anbeter bist, weil du etwas anbetest.

[23:11] Und die Frage ist, wen oder was betest du? Der entscheidende Punkt, weshalb dieses Kapitel 2 in Prediger überhaupt geschrieben werden konnte, in dieser Art und Weise, ist das Kapitel 3 vom ersten Buch Mose.

[23:29] Damit hat alles begonnen. Ihr kennt die Geschichte, ihr kennt diese traurige Tatsache, wie es der Schlange, wie es dem Feind Gottes gelang, den Gegenstand der Anbetung von Eva weg von Gott, um 180 Grad auf sie selbst zu richten.

[23:48] Und die Frau sah, da war etwas, das war begehrenswert, und sie überlegte sich, ich könnte sein wie Gott. Der Gegenstand der Anbetung wurde in der Stunde dieser Versuchung umgedreht, auf Eva gerichtet, und das hat etwas mit Eva gemacht.

[24:05] Sie aß, und sie gab auch ihren Mann davon. Und deshalb stehen wir heute, wie Salomo, an dem Punkt, dass wir ausprobieren möchten, dass wir Befriedigung suchen, dass wir in der Gefahr stehen, Salzwasser zu trinken und den Durst nicht gestillt bekommen.

[24:27] Was wir in diesen zehn Versen gelesen hatten, das ist das All-Inclusive-Leben, wie es Salomo lebte, nachdem viele von uns in einer gewissen Form immer mal wieder streben.

[24:40] Wir wollen uns aber mit der zweiten Frage jetzt auseinandersetzen, und die ist ganz entscheidend. Weil All-Inclusive, von dir zu dir unterscheidet sich das ein bisschen. Dein Leben sieht nicht ganz gleich aus, wie dein Leben.

[24:51] Aber alle müssen wir uns die Frage stellen, was ist danach? Was sind die Kosten für diesen Lebensstil? Und da möchten wir jetzt einfach den Rest des Kapitels lesen. Und ich bitte euch einfach wieder, genau zuzuhören.

[25:03] Es ist sehr einfach verständlich, wie auch ernüchternd, was Salomo uns hier aufgeschrieben hat. Nachdem er alles ausprobiert hat, was gut und schön zu sein scheint, kommt er zum Tag der Abrechnung.

[25:20] Die andere Seite der Waagschale. Versels. Als ich mich aber umsah nach all meinen Werken, die meine Hände gemacht hatten und nach der Mühe, die ich mir gegeben hatte, um sie zu vollbringen, siehe, da war alles nichtig und ein Haschen nach Wind und nichts Bleibendes unter der Sonne.

[25:38] Und ich wandte mich zur Betrachtung der Weisheit, der Tollheit und der Torheit. Denn was wird der Mensch tun, der nach dem König kommt? Das, was man längst getan hat. Und ich habe eingesehen, dass die Weisheit einen so grossen Vorzug hat vor der Torheit, wie das Licht vor der Finsternis.

[25:57] Der Weise hat seine Augen im Kopf, der Tor aber wandelt in der Finsternis. Zugleich erkannte ich jedoch, dass ihnen allen das gleiche Geschick widerfährt. Da sprach ich in meinem Herzen, wenn mir doch das gleiche Geschick widerfährt wie dem Toren, warum bin ich denn so überaus weise geworden?

[26:13] Und ich sprach in meinem Herzen, auch das ist nichtig. Denn dem Weisen wird es ebenso wenig wie dem Toren ein ewiges Andenken zuteil, weil in den zukünftigen Tagen längst alles vergessen sein wird.

[26:29] Und wie stirbt doch der Weise samt dem Toren dahin? Da hasste ich das Leben, denn es missfieren mir das Tun, das unter der Sonne geschieht. Denn es ist alles nichtig und ein Haschen nach Wind.

[26:40] Ich hasste auch alle meine Arbeit, worin ich mich abgemüht hatte unter der Sonne, weil sie dem Menschen überlassen muss, der nach mir kommt. Und wer weiss, ob er weise sein wird oder ein Narr.

[26:52] Und doch wird er über all das Macht bekommen, was ich mit Mühe und Weisheit erarbeitet habe, unter der Sonne. Und das ist nichtig. Da wandte ich mich ab und überließ mein Herz der Verzweiflung über all die Mühe, womit ich mich abgemüht hatte, unter der Sonne.

[27:09] Denn das Vermögen, das einer sich erworben hat, mit Weisheit, Verstand und Geschick, das muss er einem anderen als Erbteil zurückgeben, der sich nicht darum bemüht hat. Auch das ist nichtig und ein grosses Unglück.

[27:22] Denn was hat der Mensch von all seiner Mühe und dem Trachten seines Herzens, somit er sich abmüht unter der Sonne? Denn er plagt sich jeden Tag mit Kummer und Ärger. Sogar in der Nacht hat sein Herz keine Ruhe.

[27:33] Aber das ist nichtig. Ist es dann nicht besser für den Menschen, dass er esse und trinke und seine Seele Gutes geniessen lasse in seiner Mühsal? Doch, ich habe gesehen, dass auch das von der Hand Gottes abhängt.

[27:48] Denn wer kann essen und wer kann geniessen ohne mich? Denn dem Menschen, der vor ihm wohlgefällig ist, gibt er Weisheit und Erkenntnis und Freude, aber dem Sünder gibt er die Plage zu sammeln und zusammenzuscharen, um es dem abzugeben, der Gott wohlgefällig ist.

[28:04] Auch das ist nichtig und ein Haschen nach Wind. Wir könnten sagen, All-Inclusive und der Tag danach. Das Böse erwachen.

[28:19] Im Buch Prediger kommt Salomon immer und immer wieder zum selben Schluss. Es ist ein Haschen nach Wind. Es ist gleich Salzwasser trinken.

[28:30] Eitelkeit vergänglich nichtig. Salomon, der weiseste Mann, erzieht so ein vernichtendes Urteil unter alle seine Studien.

[28:46] Und ich möchte betonen, das Problem liegt nicht in der Sache selbst. Es liegt nicht im guten Essen. Es liegt nicht in der Weisheit. Es liegt nicht im Reichtum.

[28:57] Es liegt nicht in der Gesundheit. Sondern das Problem liegt in ihm selbst, in seiner innewohnenden Sünde. Es ist genau das, was uns Jakobus in seinem vierten Kapitel aufschreibt, wenn er von den bösen Lüsten schreibt, die uns dazu bewegen und drängen, gewisse Dinge zu erreichen.

[29:25] Um was? Um sie in unseren Begierden zu vergeuden. Ein Lebensstil, in dem wir alles möglichst so gut auskosten wie möglich, die Zitrone auspressen, bis da gar nichts mehr drin ist.

[29:44] Das kann nicht die Lösung sein. Weil der Salomo, er kommt am Ende vom Kapitel zum Schluss essen und trinken. Das hat schon seinen richtigen Platz.

[29:56] Aber es geht eben nicht ohne Gott. All das, was er versucht, hat, zu geniessen, auszuprobieren, ohne Bezug, ohne Beziehung zum Geber der Gaben, ohne Bezug zum Schöpfer, verdient dieses vernichtende Urteil.

[30:10] Und ich finde ganz wichtig, was uns der Salomon sagt, dass Essen, Trinken, die Schönheit dieser Erde seinen Platz hat. Christen sind immer in Gefahr, links und rechts vom Pony zu rutschen, wenn kein Sattel drauf ist.

[30:25] Genuss ohne Kompromisse oder als Käse ohne Freude. Keins von beidem ist der Weg, zeigt uns Salomon auf.

[30:37] Salomon sagt uns nämlich weiter hinten in seinem Buch, im Kapitel 9, dass Leben durchaus aus Freude beinhaltet, Genuss. Er sagt nämlich ab Vers 7 im Kapitel 9, So geh nun hin, iss mit Freuden dein Brot und trinke deinen Wein mit fröhlichem Herzen.

[30:55] Denn Gott hat dein Tun längst gebildigt. Lass deine Kleider allerzeit weiss sein und lass das Öl nicht fehlen auf deinem Haupt. Genieße das Leben mit der Frau, die du liebst alle Tage deines nichtigen Lebens, das er dir unter der Sonne gegeben hat.

[31:10] Alle deine nichtigen Tage hindurch, denn das ist dein Anteil in diesem Leben und der Mühe, womit du dich abmühst unter der Sonne. Und auch im Kapitel 11 schreibt Salomon im Vers 9, Freue dich und das ist ein Wort an die Jugend, an die Jugend, die am Anfang von ihrem Leben vor der Wahl steht, will ich geniessen, leben, nichts verpassen oder will ich Jesus Christus nachfolgen.

[31:37] Jesus Christus nachfolgen heisst nicht, nichts mehr haben, woran man sich freut im Leben. Das ist ein Irrweg und dem sind leider viele Christen auch verfallen. Aber Salomon sagt hier, freue dich nur in deiner Jugend, junger Mann und lass dein Herd fröhlich sein in den Tagen deines Jugendhalts, weil die Jugend ist großartig.

[31:56] Ehe die Tage kommen, von denen wir sprechen, sie gefallen mir nicht. Und wie das aussieht, sagt er dann in Kapitel 12. Das ist zwar sehr schön zum Lesen, aber wahrscheinlich nicht schön, um anzufühlen. Wandeln wegen deines Herzens und nach dem, was deine Augen sehen, doch, und jetzt fett unterstreichen, er sagt, doch sollst du dabei wissen, dass dir Gott über dies alles ein Urteil sprechen wird.

[32:21] Der Bezug zum Schöpfer muss da sein. Wie er uns in Kapitel 2 aufgezeigt hat, wer kann essen und trinken ohne ihn? Ja, natürlich kann man das, aber das führt zu diesem eitlen Urteil, Nichtigkeit, Vergänglichkeit.

[32:36] und das ist der entscheidende Punkt. Wir trinken, doch unser Durst wird nicht gestillt.

[32:46] Ein gewisser Charles Bridge, er war ein englischer Prediger am Ende des 18. Jahrhunderts ungefähr, er hat es einmal so gesagt, trinken und wieder dürsten ist die Enttäuschung der Welt.

[33:01] Trinken und nicht dürsten in Ewigkeit ist das Teil, das uns im Evangelium bereitet ist. Klingt gut, doch was heisst das konkret?

[33:16] Das möchten wir jetzt im dritten Punkt miteinander ansehen und ich möchte dir das erklären, wenn wir uns mit der Alternative beschäftigen und uns fragen, was ist denn die Alternative dazu, zu dem, was wir gelesen haben?

[33:27] Wir sehen, dass Salomo sagt, ich kann es nicht empfehlen. Ganz ehrlich, wenn wir diese Verse lesen, was er als Antwort auf seine Studien sagt, wenn ich mir den Mann bildlich vorstelle, sehe ich eine Person, die auf der Brücke steht und im Begriff ist zu springen.

[33:45] Also das klingt tief deprimiert, da ist kein Sinn mehr, da ist keine Freude mehr, da ist auch keine Motivation mehr, um weiterzumachen. Trinken und immer noch dürsten, das ist die Enttäuschung der Welt.

[34:02] doch uns ist was Besseres, eine bessere Alternative aufgezeigt. Ich möchte unser Leben noch mit einem Bild vergleichen.

[34:17] Ihr alle kennt diese kleinen braunen Dinger, man nennt sie Schokobon. Sie sind klein, sie sehen sehr ungefährlich aus, sind auch nicht zu teuer, es gibt sie in grösseren Packs, man kann sie in die Tasche stecken und die meisten, die meisten mögen sie.

[34:34] Wenn ich euch einen Schokobon gebe, seid ihr dann zufrieden. Ja, ihr seid anständig, aber in den meisten kommt die Stimme, eins ist keins. Und im Nu ist die Packung leer.

[34:48] Wenn wir so eine Packung zu Hause aufmachen und in den Kühlschrank legen, da bleibt sie nicht lange liegen. Und so ist doch das Leben. Und schau, ich bin noch nicht hier, um heute zu sagen, es gibt nichts in der Welt, worüber man sich freuen kann.

[35:05] Einen schönen Ausflug mit der Familie, das ist Eitelkeit. Ein gutes Essen, ein gutes Glas Wein, das ist Eitelkeit. Einen Tag am Strand, das ist Eitelkeit.

[35:16] Eine Wanderung in den Bergen, das ist Eitelkeit. Ein neues Auto, das ist Eitelkeit. Neue Schuhe, alles Eitelkeit. Es gibt keine Freuden. Die Liebe der Ehefrau, Eitelkeit. Nein, darum geht es doch gar nicht. Aber der Punkt ist, wenn das das Einzige ist, dann sind wir Menschen, die ein Schokobo nach dem anderen in uns reinstecken, weil wer freut sich morgen über das Schokobo, was er gestern gegessen hat.

[35:42] Es ist weg, es hat keinen Effekt mehr. Und je mehr wir davon essen, umso grösser wird der Durst. Und das ist vielleicht auch ein bisschen das Problem für junge Leute.

[35:54] Ich habe vor ungefähr einem Monat an einer Jugend-Evangelisation zu einem Teilungläubigen jungen Menschen sprechen dürfen über dieses zweite Kapitel. Und mir ist die Gefahr oder das Problem bewusst, junge Leute, natürlich erleben die ein Glücksgefühl, wenn sie im Ausgang sind, wenn sie die Sexualität so leben können, wie sie möchten, wenn sie die Freude der Welt geniessen können.

[36:22] Es ist ja nicht so, dass sie im Moment einfach sagen, das ist gar nichts. Aber es ist im besten Fall ein Schokobo. Es hat keinen bleibenden Charakter, es braucht immer mehr.

[36:34] Und was ist die Folge, wenn jemand sich nur noch von Schokobo ernährt? Und das ist genau der Punkt. Der Salomo möchte uns in seinem Buch helfen, alle die Freuden, die Gott gegeben hat, richtig zu gebrauchen in Bezug zum Schöpfer.

[36:52] Die Sexualität ist von Gott gewollt. Sie ist eine wunderbare Sache. Gott hat uns Gefühle mit auf den Weg gegeben. Gott liebt uns. Gott möchte, dass wir uns an seinen Gaben freuen. Doch das Problem, ich habe es gesagt, die innewohnende Sünde seit der Gegenstand der Anbetung von Gott weg auf uns gerichtet worden ist, vergeuden wir alle Gaben des Schöpfers, sei es Essen, Trinken, Geld, Liebe und so weiter.

[37:17] Und das ist der Punkt, den wir verstehen müssen. Wir brauchen die Alternative und es ist mehr eine Alternative. Es ist das einzig wahr. Wir brauchen das Evangelium.

[37:28] Wir brauchen Christus. Wir brauchen den Schöpfer höchstpersönlich, damit wir lernen, mit seinen Gaben, die er uns gegeben hat, die gut sind, richtig umgehen zu können.

[37:41] Und so kommen wir zu Jesus. Wir sehen Jesus am Brunnen in Samarien mit dieser Frau, in Johannes 4. Und es geht genau um dieses Thema, um Trinken.

[37:55] Und er sagt zu einer Frau, die ihr Glück versuchte in einer ungehemmten Sexualität, er will ihr klar machen, dass dieses Wasser, einerseits das Wasser aus dem Brunnen, sie kommt morgen wiederum zu schöpfen, aber auch das Wasser, das sie trinkt von den Lüsten des Lebens, dass sie das nicht wirklich durch sich machen kann.

[38:15] Sie braucht was anderes. Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, aus dessen Leib wird eine Quelle fliessen, die bis ins ewige Leben hineinfließt.

[38:27] hineinfließt. Unaufhörlich. Jesus sagt dieser Frau nichts anderes als gute Frau, du brauchst nicht sechs verschiedene Männer, du brauchst mich. Ich bin das Wasser, das deinen Durst stillen kann.

[38:43] Nein, ich bin nicht die Alternative, ich bin das Wahre. Ich bin nicht ein vom Teufel verzerrtes Abbild, eine Fratze, die darstellen möchte, als wäre sie das eigene, aber im besten Fall ist es irgendein Schattenbild, eine billige Kopie.

[39:00] Wer von uns möchte eine billige Kopie? Wir möchten doch das Richtige, das Qualitative, das Gute, das Originale und nicht etwas, was nur bloß eine Kopie ist, aber zu nichts taugt.

[39:18] Wir kommen darauf noch einmal zurück zu sprechen, auf dieses Wasser, auf dieses Evangelium. Doch möchten wir auch beim Salomon noch einmal reinschauen, weil auch er zu einem Fazit kommt und verstanden hat, was denn die Lösung ist auf seine Fragen.

[39:35] Was ist die Antwort? Die Antwort ist die Person von Jesus selbst. Sie ist Gott. Und wir gehen ins Kapitel 12 vom Buch Prediger.

[39:46] Und das Buch Prediger schließt dort zuerst mit dieser poetischen Darstellung des Ablebens des Menschen. Und dann am Ende doppelt unterstrichen, Fazit, die Summe des Ganzen, ich sage immer, das Lebensmotto eines jeden Kindes Gottes steht hier.

[40:08] Es heisst hier im Vers 12, und über dies hinaus, lass dich warnen, mein Sohn, des vielen Büchermachens ist kein Ende und viel Studieren ermüdet den Leib.

[40:19] Lasst uns aber die Summe aller Lehre hören. Das Fazit von allem, das Wichtigste von allem, fürchte Gott und halte seine Gebote.

[40:32] Denn das macht den ganzen Menschen aus, denn Gott wird jedes Werk vor ein Gericht bringen, samt allem Verborgenen, es sei gut oder böse. Darum geht es in unserem Leben.

[40:46] Gott zu fürchten und seine Gebote zu halten, weil das ist das Menschsein. Das macht das Menschsein aus. Das ist die Frage, die Antwort auf unsere Frage, wie sieht das gute Leben aus?

[41:01] Nicht wie Salomon in Kapitel 2 probiert hat, sondern hier sagt er, was das Menschsein, wirklich ausmacht. Und auch hier wieder den Verweis darauf, Gott wird dein Tun beurteilen.

[41:18] Dein Leben wird ins Licht Gottes gestellt. Du wirst vor ein Gericht treten und Gott wird anschauen, wie du gelebt hast. Ich sehe nicht in deinem Herz.

[41:36] Ich kenne einige von euch besser, andere weniger und ich weiß nicht, weshalb du in die Gemeinde kommst. Vielleicht kommst du in die Gemeinde, weil Freunde von dir hier sind, Familie, weil man es so macht, weil du so aufgewachsen und so erzogen wurdest und denkst, ja, ein bisschen Frommsein schadet nicht.

[41:57] Vielleicht bist du heute auch zum ersten Mal hier. Du denkst, ich schau da mal rein, jemand hat mich mitgenommen, aber im Grundsatz bist du ein Mensch, der nicht nach Gott fragt, der sich nicht mit diesen biblischen Themen auseinandersetzt, der Ende auf der Suche ist, möglichst viel vom Leben abzubekommen.

[42:18] Ich möchte dir in einem Bild versuchen aufzuzeigen, was passiert, wenn wir unser Leben so leben, ohne zu bedenken, dass am Ende Gott unser Leben in sein Licht stellen wird und uns von uns Rechenschaft fordert.

[42:36] Stell dir vor, dein Leben gleicht einem großen Supermarkt, ja, ich nenne bewusst keinen spezifischen Detailhändler, ich möchte keine Produkteplatzierung machen, einen großen Supermarkt deiner Wahl.

[42:48] Du hast einen großen Einkaufswagen zur Verfügung, du läufst dein ganzes Leben lang durch die Regale. Ohne zu achten, was auf den Preisschilden steht, packst du ein. Du gleichst jemandem, der fünf vor zwölf in einem riesigen Hunger in einen Supermarkt geht und einpackt, weil er denkt, er könnte alles essen.

[43:06] Und je länger du lebst, umso mehr füllt sich dein Einkaufswagen an. Unbekümmert konsumierst du, es gibt die einen oder anderen faulen Eier, die fallen einfach in deinen Wagen, da kannst du nichts machen, aber für andere Sachen kletterst du hoch aufs Regal, um sie möglichst runter zu bekommen.

[43:25] Doch am Ende von deinem Leben passiert das, was auch am Ende vom Supermarkt ist. Da ist eine Kasse und da kommt man nicht dran vorbei, wenn man nicht bezahlt hat. Und am Ende von deinem Leben kommst du aus diesem Lebenseinkaufsladen raus und an dieser Kasse sitzt Gott, der Schöpfer, der jetzt beurteilt, was in deinem Einkaufswagen ist.

[43:50] Und dann wird zusammengerechnet, denn alles hatte seinen Preis. Jede Freude, jede Lust, alles, was du konsumiert hast, es hat alles einen Preis. auch wenn du nicht darauf achtest.

[44:03] Und nun kommt die Quittung raus. Und auf dieser Quittung steht, alle haben gesündigt und fehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollen. Im Bild gesprochen heisst es nichts anderes als, du kannst diese Rechnung nicht bezahlen.

[44:20] Du hast sorglos eingekauft, ohne dabei an die Endabrechnung zu denken. Ziel verfehlt, du kommst da nicht raus, du kannst nicht bezahlen. Ich habe gesagt, ich sehe nicht dein Herz.

[44:37] Vielleicht sitzt du hier und atmest drauf und denkst, nein, ich lebe ja nicht so ausschweifend, ich lebe doch einigermassen gut. Ich kenne Leute, auf die würde das so zutreffen, aber bei mir sieht das anders aus.

[44:48] Ich habe sparsam gelebt, ich habe die Grünen gewählt, ich war sozial, ich bin nicht geschieden, ich bin sogar manchmal in die Kirche oder in eine Freikirche gegangen, ich war in Vereinen engagiert, ich habe Pflegekinder großgezogen.

[45:03] Wenn ich am Ende von meinem Leben an diese Kasse komme, dann befinden sich in meinem Einkaufswagen ein Bio-Apfel und ein Fairtrade-T-Shirt, also das wird schon okay sein. Doch wie erstaunt bist du, dass du dieselbe Quittung erhältst, wie diese ausschweifende Person, die sich um nichts gekümmert hat, die vor dir an der Kasse war.

[45:24] auch auf deiner Quittung steht, denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten. Paulus sagt uns im Römerbrief, im Kapitel 5, Vers 12, dass es, um im Bild zu bleiben, keine Rolle spielt, ob du einen Bio-Apfel in deinem Wagen hast oder lauter teure Sachen.

[45:49] Er sagt uns dort im 12. Vers, Römer, Kapitel 5, was dein Problem ist, wo du eben nicht daran vorbeikommst, egal wie freundlich, gut und sozial du lebst.

[46:03] Darum, gleich wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben.

[46:18] Schau, wenn du denkst, du wirst einmal kein Problem an dieser Kasse haben, weil du ja nicht gesündigt hast, weil du gut warst, dann kannst du dich auch nicht vor dem Tod fürchten, weil dann kannst du auch nicht sterben.

[46:29] Die Tatsache, dass wir sterben, ist der Beweis dafür, dass du ein Sünder bist. Römer, Kapitel 3. Wir brauchen diese Verse immer wieder, um uns das vor Augen zu führen, wer wir ohne Gott sind und wenn wir gerettet sind, aus was uns Gott errettet hat.

[46:48] Was in unserem Einkaufswagen lag. Es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen. Sie taugen alle zusammen nichts. Da ist keiner, der Gutes tut.

[46:58] Da ist auch nicht einer. Ihre Kehle ist ein offenes Grab. Ihre Zungen betrügen. Ottengift ist unter ihren Lippen. Ihr Mund ist voll Fluchen und Bitterkeit. Ihre Füsse eilen, um Blut zu vergießen.

[47:10] Verwüstung und Elend bezeichnen ihre Bahn. Und den Weg des Friedens kennen sie nicht. Es ist keine Gottesfurcht vor ihren Augen. Das ist der Mensch.

[47:23] Wir stehen von Natur aus unter dem Gericht von Gott. Und dein Problem ist gewiss nicht der Klimawandel, sondern ein guter Gott. Gott ist gut und du nicht und das ist dein Problem.

[47:36] Deshalb kommst du nicht an dieser Kasse vorbei, ohne dass dir diese vernichtende Quittung entgegengereicht wird. Der Schöpfer hat Adam und Eva klar gesagt, wenn ihr nicht auf mich hört, wenn ihr sündigt, Tod, Trennung wird die Folge sein.

[47:56] Das Gericht, es ist unausweichlich. Gott hat es vorausgesagt. Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit erfordert das Gericht des Sünders. Das Gericht kann nicht abgewendet werden, aber die Person, die gerichtet wird, die kann ausgetauscht werden und das ist deine und meine Hoffnung.

[48:19] Jesus Christus als vollkommener Gottmensch war bereit, deine Schuld auf sich zu nehmen und für deine Sünden am Kreuz zu büßen.

[48:31] Jesus Christus war bereit, die Rechnung für deinen Einkaufswagen zu bezahlen. Wenn du in Gefahr stehst, abzuschweifen mit deinen Gedanken, weil du denkst, na, einmal eines des Evangeliums, das war wichtig für meine Bekehrung damals, aber ich bin mittlerweile ein Vater, eine Mutter, jemand für feste Speise.

[48:54] Ich komme in die Gemeinde, um gute, richtige, wichtige biblische Lehre zu bekommen, was für die höheren Semester. Dann möchte ich dir dich noch einmal bitten, die Blicke auf den Vers 13 von Kapitel 12 und Prediger hinzurichten, weil das ist die Kost, die du offenbar brauchst.

[49:19] Prüfe dich. Fürchte Gott und halte seine Gebote. Ja? Wie sieht es nun aus? Fürchtest du Gott? Wenn ja, dann haltest du seine Gebote.

[49:36] Wie sieht das aus? Johannes zeigt es uns in seinem Brief deutlich auf. Lass mich noch drei Stellen aus dem ersten Johannesbrief lesen. Was heisst es, Gott zu fürchten, seine Gebote zu halten?

[49:51] Kapitel 2, Vers 4 Wer sagt, ich habe ihn erkannt und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner und in einem solchen ist die Wahrheit nicht. Vers 6 Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der ist verpflichtet, auch selbst so zu wandeln, wie jener gewandelt ist.

[50:13] Wie wer? Wie Jesus Christus. Und auch Kapitel 5, Vers 2 bis 4 Daran erkennen wir, das ist das Gütesiegel, das Erkennungsmerkmal, ob du ein Kind Gottes bist, dass wir die Kinder Gottes lieben.

[50:31] Und wie lieben aussieht, sagt uns Johannes in seinem Brief. Leben zu geben für die Brüder. Wenn wir Gott lieben und seine Gebote halten, denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind.

[50:45] Nicht schwer. Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt. Überwindet diese sündigen Lüste. Und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

[51:00] Und ich hoffe, dass dir diese Stellen im Johannesbrief einfach neu wieder aufzeigen, dass auch du dankbar für das Einmaleins des Evangeliums sein musst, weil du es tagtäglich wieder brauchst.

[51:11] Johannes sagt uns nämlich auch, ich schreibe euch, damit ihr nicht zündigt. Wenn aber jemand zündigt, und ja, das ist gemäss Jakobus mannigfaltig der Fall, so haben wir einen Fürsprecher.

[51:26] Jesus Christus, den Gerechten. Wir müssen gerecht sein, wir können es nicht, aber Jesus ist der Gerechte. Jesus ist der, der bereit war, deinen Einkaufswagen zu bezahlen.

[51:36] Wenn du heute hier stehst und noch auf der Seite der Kasse bist mit deinem unbezahlbaren Wagen, dann möchte ich dir wirklich sagen, Jesus Christus kam, um für dich zu sterben, um stellvertretend die Rechnung zu bezahlen, die du nicht bezahlen kannst.

[51:55] Wobei, du kannst sie schon bezahlen, aber du wirst eine Ewigkeit lang bezahlen in der Hölle. Das ist die Alternative, ja.

[52:09] Deshalb, nimm das Gnadengebot von Jesus an, dass er gekommen ist und sagt, hey, ich kaufe dir den Wagen ab, ich bezahle diese Rechnung. Und er hat am Kreuz für dich bezahlt.

[52:20] Aber bitte, sei dir dessen bewusst. Am Ende der Kasse bekommst du diesen Wagen mit den Nichtigkeiten nicht mehr zurück. Du hast den Jesus abgegeben.

[52:31] Du bekommst etwas Neues. Was ich damit meine ist, du kannst zu Jesus kommen, wie du bist. Mit diesem Wagen voll Müll und Sünde. Absolut.

[52:41] Du musst nicht zuerst besser werden. Vergiss es. Komm genau, wie du bist. Jesus weiss, was in deinem Wagen ist und er sagt ihm voraus, ich bin bereit, dafür zu bezahlen, währenddem du noch einkaufst.

[52:56] Doch er kauft dir den Wagen ab. Du kannst zu ihm kommen, wie du bist, aber nicht, um zu bleiben, wie du bist. Du sollst etwas Neues werden. Du sollst etwas Neues bekommen. Und du sollst einen anderen Sinn, ein neues Streben für dein Leben von Jesus Christus bekommen.

[53:15] Ich habe gesagt, die Alternative ist, das All-Inclusive-Plus für Mitglieder. Für Mitglieder der Familie Gottes. Für Menschen, die bewusst, persönlich zu Jesus gekommen sind und diese Quittung bei ihm abgeholt haben und ihn um Verzeihung für das sündige Leben gebeten haben und bereit sind, ihn als Herr und Herrscher als neuen Massstab im eigenen Leben anzunehmen.

[53:45] weil Salomon sagt nichts anderes. Wenn er sagt, fürchte Gott und halte seine Gebote, dann sagt er doch damit nichts anderes als, da ist ein Herr, den sollst du fürchten, seinen Willen sollst du suchen und seine Gebote sollst du halten.

[54:01] Das ist es, was Kind Gottes sein bedeutet. Es ist keine billige Gnade, sie kostet alles. Einmal Jesus am Kreuz und dich, alles was du hattest, gibst du ab.

[54:12] Es gehört nicht mehr dir. Christus versenkt in der Tiefe des Meeres, weil er dir etwas viel Besseres gibt. Und das möchte ich dir ganz zum Schluss anhand von zwei Bibelfersen im Römer 8 einfach auch noch mit auf den Weg geben.

[54:28] Was auch für dich, der du schon jahrelang ein Kind Gottes bist, immer wieder nötig ist, dass du verstehst, dass Jesus die Antwort ist, dass Jesus alles ist, was du brauchst und dass du lernst, die Ferien, die Freuden, das Geld dieser Welt in der richtigen Beziehung zu geniessen.

[54:44] Als Mittel, das Gott dir gegeben hat, um auch ihm dienen zu können, aber dass alles in allem Jesus Christus in dir sein soll.

[54:54] Und was wir in Christus bekommen haben, das sagt uns der Paulus in seinen Briefen immer und immer wieder. Ich nehme nur Römer 8 stellvertretend dafür, um uns das neu in Erinnerung zu rufen.

[55:07] Vers 17 im Kapitel 8 Wenn wir aber Kinder Gottes sind, so sind wir auch Erben, nämlich Erben Gottes und Miterben des Christus, wenn wir wirklich mit ihm leiden, damit auch wir mit ihm verherrlicht werden.

[55:24] Wir dürfen Erben Gottes sein. Der Reichtum von Salomo kommt da nicht dran. All die Herrlichkeit, die Salomo hat, kommt nicht mehr an. Seine Herrlichkeit kommt nicht einmal an die Lilien des Feldes an, die Gott geschaffen hat.

[55:39] Wir haben so viel mehr als Salomo, wenn wir wirklich verstanden haben, was uns bereitet ist in dem Evangelium. Und schlussendlich auch der Vers 32 Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn für uns alle dahin gegeben hat, wie sollte er uns in ihm nicht auch alles schenken?

[55:57] Ihr lieben, Kinder Gottes sind nicht bemitleidenswerte Kreaturen, die über diese Erde kriechen und sich an nichts freuen dürfen. Uns wurde alles geschenkt von Gott, der uns liebt.

[56:13] Lasst uns diese Wahrheit immer wieder neu vor uns stellen, wenn wir in Gefahr sind, den Versuchungen und Lüsten der Welt zu erliegen.

[56:26] Und lasst uns alles, was Gott uns gegeben hat, um zu geniessen, in Bezug zu unserem guten Schöpfer geniessen. Ja, mein Leben all inclusive, was dann?

[56:42] Das war das Thema von heute Morgen. Und die letztendliche Frage ist wirklich, ja, wer hat diese Rechnung, die das all inclusive stellt, bezahlt?

[56:56] Darum geht es. Jesus Christus, er ging am Kreuz für dich in Vorkasse. Aber auch hier, lass mich ein Bild vom Supermarkt gebrauchen. Diese Vorkasse, sie nützt dir nichts, wenn du es nicht in Anspruch nimmst.

[57:08] Du kannst in den Supermarkt gehen mit einem 200 Franken Geschenkgutschein. Wenn du zu stolz, zu eitel oder was auch immer du bist, diesen Gutschein einzulösen, ja, dann bezahlst du eben selber.

[57:22] Ja, ich bitte dich, an Christi Stelle heute Morgen, lass dich mit Gott versöhnen und lass dir diesen Einkaufswagen abnehmen und etwas Neues, etwas Unvergängliches, ein ewiges Leben schenken, was wirklich mehr als all inclusive ist, in ihm, in Christus, wird und wurde uns alles geschenkt.

[57:45] Und ich möchte dich zum Schluss als Kind Gottes wirklich bitten, dass du dich immer wieder neu prüfst. Wo bist du besonders angefochten und Gefahr, den Versuchungen dieser Welt zu erliegen und die Dinge, die Gaben, die Gott gegeben hat, nicht gottgemäss zu gebrauchen, dass sie alle den richtigen Platz bekommen und immer wieder an die richtige Stelle rücken.

[58:09] Dass wir wie Paulus sagen können, der in seinem Kontext Karriere machte, aber den Docter in Philippen schreibt, das Leben ist für mich Christus, das Sterbengewinn.

[58:21] und er hat alles für Schaden, Dreck, Hundekot geachtet im Vergleich zu der überragenden Erkenntnis Christi.

[58:33] Ihr kennt das bekannte Zitat von Jim Elliott. Es ist treffend und deshalb sage ich es neu wieder. Er sagt, der ist doch kein Tor, der hingibt, was er nicht behalten kann, auf das er gewinne, was er nicht verlieren kann.

[58:48] Und die entscheidende Frage zum Schluss ist doch die, wer ist Jesus Christus für dich ganz persönlich? Wir beten noch.

[59:07] Oh, Herr Jesus, du siehst in unserem Leben, du siehst, dass wir als deine Geschöpfe fähig sind zu wählen, Ziele zu verfolgen, zu begehren, zu wünschen, Dinge zu erreichen.

[59:23] Du hast uns so geschaffen, weil das gut ist. Du siehst, wie die Sünde, den Gegenstand der Anbetung in uns vollkommen von dir weggedreht hat, wie wir auf uns gerichtet sind und wenn wir in der Fahrt stehen, die Gaben, die du uns gegeben hast, ohne dich zu genießen, du siehst, wie auch wir als Kinder Gottes immer wieder den Versuchungen der Lüsten der Welt erliegen möchten.

[59:50] Oh Herr, bitte schenk uns neu einfach wieder den Blick, dass du die Antwort auf die Frage bist, dass du, Herr Jesus, alles bist, was wir brauchen, dass du allein unser Sehnen, unseren Durst stillen kannst, dass wenn wir alles verlieren würden, aber wir dich behielten, wir doch alles gewonnen hätten.

[60:09] Oh bitte schenk Gnade, dass das nicht einfach etwas ist, das über unsere Lippen kommt, was heilig und fromm und gut klingt, sondern dass das in unserem Herzen verankert sein darf, dass unser Leben dadurch gezeichnet wird.

[60:25] Bitte, Herr, gib Gnade, dass das in meinem Leben Frucht bringen darf, in unser aller Leben. Herr Jesus, wir bitten dich darum, wir sind auf deine Gnade angewiesen, auch im Genießen der Dinge, die du uns gegeben hast.

[60:38] Und ich bitte dich für diejenigen, die dich nicht persönlich kennen, die noch mit ihrer Sünde vor dir stehen und deine Lösungswerke nicht in Anspruch genommen haben, dass du ihnen Licht schenkst, dass du ihnen die Bereitschaft schenkst, die Gnade schenkst, dass sie zu dir kommen und das Leben aus dir empfangen dürfen.

[60:58] Wir bitten um deine Gnade und wir danken für deine Treue, dein Name sei gepriesen. Amen. Amen.