Lobt den, dem Lob gebührt

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Prediger

Andreas Bischoff

Datum
23. Juni 2024

Transkription

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[0:00] Wunderschön, wie wir mein heutiges Predigtthema schon so schön eingesungen haben. Aber bevor wir beginnen, möchte ich nochmals kurz beten.

[0:12] Treuer himmlischer Vater, ich möchte dir von Herzen Danke sagen, dafür, dass wir so unverboten, so frei zusammenkommen dürfen, dass wir eine Gemeinde haben dürfen hier in Turbental, Herr.

[0:24] Herr, vielen Dank für all die Mitglieder, all die Menschen, die den Weg hierher gefunden haben, Herr. Es ist mir ein Anliegen, dich an diesem heutigen Morgen groß zu machen.

[0:35] Herr, schenke uns offene Ohren, schenke uns ein offenes Herz, so dass wir nicht nur Hörer, sondern Täter deines Wortes werden dürfen. Herr, schenke deinen Segen über diesen Morgen. Amen.

[0:50] Ich habe ein paar Fragen an dich. Hast du Gott diese Woche, außer heute mit den Liedern, hast du Gott diese Woche schon gelobt? Wie hast du diese Woche Gott gelobt?

[1:06] Hast du Gott in deinen Gebeten gelobt oder hast du beim Beten einfach deine Anliegen und Bitten vor ihm gebracht? Wofür hast du Gott gelobt?

[1:19] Vielleicht hast du Gott sogar schon heute Morgen gelobt, vielleicht weil du nicht zur Arbeit musstest. Es gibt verschiedene Gründe, wieso man jemanden loben kann. Aber es gibt noch viel mehr Gründe, wieso du Gott loben kannst und sollst.

[1:33] Ich habe hier ein Buch. Und wir wissen, dieses Buch ist nicht einfach nur ein Buch. Es ist Gottes Wort. Es sind die Aussprüche Gottes.

[1:45] Die Bibel ist voll von Wundertaten, voll von grosser Geschichten von Menschen, die mit Gott lebten und ihn erlebten. Wenn du also Gründe suchst, wieso du Gott loben sollst, dann musst du hier in diesem Buch hier forschen.

[2:00] Und genau das wollen wir heute zusammen tun. Lob und Anbetung, das ist ein großes Thema in der Bibel und Leider vernachlässigen wir es oft, Gott wirklich zu loben.

[2:14] Warum vernachlässigen wir es so oft? Weil wir viel zu fest mit uns selbst beschäftigt sind und den Fokus immer wieder auf die falschen Dinge legen.

[2:25] Doch das wollen wir heute Morgen ändern. Gerne wollen wir heute miteinander in einen Psalm eintauchen. Die Psalmen wurden ja später eingeteilt in fünf Bücher der Psalmen.

[2:37] Und unser Psalm, den wir heute lesen wollen, steht im sogenannten fünften Buch der Psalmen, welches mit Psalm 107 beginnt und mit Psalm 150 endet. Dieses fünfte Buch der Psalmen behandelt das grosse Thema des Wortes Gottes und zeigt, wie Gott treu zu seinem Wort steht und sich seine Worte immer erfüllen.

[3:01] Unser Psalm befindet sich noch relativ weit vorne im fünften Buch der Psalmen. Und gerne möchte ich mit uns zusammen den Psalm 113 lesen. Psalm 113.

[3:14] Halleluja! Lobt ihr Knechte des Herrn!

[3:25] Lobt den Namen des Herrn! Gepriesen sei der Name des Herrn von nun an bis in Ewigkeit! Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn!

[3:41] Hoch über alle Nationen ist der Herr! Über den Himmel seine Herrlichkeit! Wer ist wie der Herr? Unser Gott, der hoch oben thront!

[3:53] Der in die Tiefe schaut, im Himmel und auf Erden! Der aus dem Staub emporhebt, den Geringen! Aus dem Schmutz den Armen erhöht! Um ihn sitzen zu lassen bei den Edlen!

[4:06] Bei den Edlen seines Volkes, der die Unfruchtbare des Hauses wohnen lässt, als eine fröhliche Mutter von Söhnen! Halleluja!

[4:20] Ich war einmal bei einem Vorstellungsgespräch dabei und auf die Frage, warum denn unser Gegenüber an der alten Stelle gekündigt hatte, antwortete diese Person, Ich wurde viel zu wenig wertgeschätzt.

[4:33] Einander zu loben, das kannte man in meiner alten Firma nicht. Menschen werden gerne gelobt. Menschen schätzen es, wenn andere sehen, was man gut gemacht hat. Wenn du einen anderen Menschen lobst, dann meist aufgrund dessen, was er getan hat.

[4:49] Du lobst ihn, weil er vielleicht eine Sache besonders gut gemacht hat. Du lobst ihn, weil er dir einen Grund dafür gegeben hat. Und folgendes möchte ich dir heute anhand meiner Predigt zeigen.

[5:02] Damit du Gott, Gott von Herzen loben kannst, musst du dich daran erinnern, wie Gott ist. Und glaube mir, ich liefere dir heute genug Gründe, damit du nicht mehr anders kannst, als Gott allein zu loben.

[5:18] Meine Predigt habe ich mit dem folgenden Titel überschrieben, Lob dem Lob gebührt. Lob dem Lob gebührt. Wir wollen aus diesem Psalm 113 drei Hauptargumente herauskristallisieren, warum du Gott loben sollst.

[5:34] Erstens, lobe Gott oder lobe den Herrn, weil er Gott ist. Zweitens, lobe den Herrn, weil er über allem steht. Und drittens, lobe den Herrn, weil er sich dem Geringen annimmt.

[5:48] Und so kommen wir zu unserem ersten Argument, lobe den Herrn, weil er Gott ist. Dieser Psalm 113 ist der erste von sechs aufeinanderfolgenden Lobpreispsalmen.

[6:04] Die Psalmen 113 bis 118 bilden den sogenannten Hallel, was so viel heisst wie Lobpreis. Diese sechs Psalmen, das sind Lieder, welche zu Passa, zu Pfingsten und zum Laubhüttenfest gesungen wurden.

[6:19] Die grösste Bedeutung hatten diese Psalmen aber für das Passafest. Das Passafest war das Fest der Befreiung der Juden aus Ägypten. Und so wurden die Psalmen 113 und 114 vor dem Passamal gesungen und die Psalmen 115 bis 118 dann nach dem Passamal.

[6:40] Dieser Psalm 113 von uns war also ein besonderes Lied für die Juden, welches sie ganz bestimmt alle auswendig kannten. Es war wahrscheinlich so eine Art Hymne, wie wir sie vielleicht aus unseren Schweizer Psalm alle kennen, ganz traditionell auch in der Kultur der Juden verankert.

[6:59] Auch wenn heute der Widerstand gegen Gott und alles, was irgendwie mit Gott zu tun hat, immer grösser wird, ist auch unsere Landeshymne im Moment immer noch der Schweizer Psalm. Ein Psalm, der uns als freie Schweizer auffordert zu beten.

[7:13] Ein Loblied an Gott, den Herrn im Heeren Vaterland. Eine Aufforderung, ihm zu vertrauen. Im Moment dürfen wir diese Hymne zwischendurch mal wieder hören.

[7:25] Während der EM. Oh, wie liebte ich früher diese Momente an Meisterschaftsspielen mit tausenden von Fans lautstark diese Hymne zu singen. Und im Eishockey ist schon noch ein bisschen mehr Stolz vorhanden als im Fussball.

[7:40] Auch wenn sich viele ganz bestimmt nicht so ganz sicher waren oder nicht so ganz bewusst waren, was sie auch wirklich singen. Unser Schweizer Psalm, unsere Hymne ist eine Aufforderung, auf Gott zu schauen.

[7:52] Möge uns diese Hymne noch lange erhalten bleiben. Und auch unser Psalm 113 hier beginnt mit einer Aufforderung, einem Wort, welches wir alle kennen.

[8:04] Halleluja! Wie auch diese sechs Psalmen als Hallel bezeichnet, also als Lobpreis beschrieben werden, beginnt auch unser Psalm mit dem Wort Halleluja.

[8:16] Das Wort Ja am Schluss ist die Kurzform für das Wort Yahweh. Yahweh ist der Name des Bundesgottes. Es ist der Name des Gottes Israels. Es ist der Herr, der Allmächtige, der ich bin.

[8:31] Der Psalm beginnt also mit einem Ausruf. Hallel u Yahweh. Lobpreis Yahweh. Lobet den Herrn. In einigen Übersetzungen steht hier das Wort Halleluja nicht, sondern es ist schon mit Lobet den Herrn übersetzt.

[8:47] Wir finden in der Bibel oft das Wort Herrn oder Herr in Grossbuchstaben geschrieben, vor allem eben im Alten Testament. Immer wenn das der Fall ist, ist eben Yahweh damit gemeint.

[8:58] Und in meiner Bibel finde ich dieses Wort Herrn grossgeschrieben sechsmal in diesem Psalm. Zusammen mit Yahweh, welches wir im ersten und letzten Wort finden, haben wir also achtmal den Herrn Yahweh in diesem Psalm.

[9:12] Und genau darum geht es in diesem Psalm. Es geht um den Herrn. Es geht darum, ihn allein zu loben. Doch was bedeutet denn Loben?

[9:25] Eine Definition. Jemanden oder sein Tun oder sein Verhalten positiv beurteilen und damit seiner Zufriedenheit und Freude Ausdruck geben.

[9:39] Loben bedeutet rühmen, anerkennen, verherrlichen, reisen. Lob hat mit Begeisterung zu tun. Eine Frage an dich. Sieht man in deinem Leben und in deinen Gebeten deine Begeisterung über Gott an?

[9:55] Und Loben ist hier ganz klar als Befehl geschrieben. Ein Befehl an wen? Lobt ihr Knechte des Herrn. Der Psalmschreiber erinnert sich an den Auszug aus Ägypten.

[10:10] Früher war das Volk unter der Sklaverei Pharaos. Sie waren Sklaven Pharaos, sie hatten keine Rechte, sie waren sozusagen Gefangene. Doch dann hat Gott sie auf wundersame Art und Weise befreit.

[10:23] Ja, er spricht da an die Knechte des Herrn. Sie sind Knechte, aber sie sind Knechte des Herrn und das ist definitiv nicht dasselbe, wie ein Sklave Pharaos zu sein.

[10:35] Und wenn ich das auf heute auf uns übertrage, wer sind die Knechte des Herrn? Sind das nicht alle Gläubigen, welche Gott als Herrn und Meister über sich haben? Ist damit also nicht du gemeint?

[10:47] Auch du warst ein Sklave eines ungerechten Meisters. Auch wenn du heute ein Kind Gottes bist, warst du trotzdem früher ein Sklave Satans.

[10:59] Doch nun bist du frei. Wenn du dich für dein Leben mit dem Herrn entschieden hast und ihm nachfolgen willst, dann bist du frei. Der Herr hat dich erkauft, damit du nicht mehr ein Sklave der Sünde bist, sondern frei in ihm, ein Knecht des Herrn.

[11:18] Und in den ersten drei Versen wird dir dreimal zugerufen, dass du den Namen des Herrn loben und preisen sollst. Und was ist mit dem Namen des Herrn anderes gemeint als der Herr selbst?

[11:30] Der Herr mit allen seinen Taten, mit seinen Eigenschaften. Sein Wesen soll von dir gelobt werden. So wie sich die Juden an den Festen, an die Wundertaten Gottes erinnerten und Gott dafür lobten, so sollst auch du die Bibel lesen und Gott für seine Taten loben.

[11:50] So wie sich die Juden an den wundersamen Auszug aus Ägypten erinnerten und Gott dafür lobten, sollst auch du über dein Leben nachsinnen und Gott dafür loben.

[12:01] Und da werden wir später noch ein bisschen genauer daran erinnern. Ich habe dir gesagt, mit seinem Namen stehen auch seine Eigenschaften in Beziehung. Seine Eigenschaften?

[12:13] Ja, alle positiven Eigenschaften, die du als Abbild Gottes besitzest, verkörpert Gott in seiner Vollkommenheit. Liss die Bibel und befasse dich einmal intensiv mit den Eigenschaften Gottes und du wirst in tiefe Dankbarkeit fallen und Gott nur noch loben können.

[12:31] Er ist allmächtig. Für ihn ist kein Problem zu groß. Er ist allgegenwärtig. Auf ihn musst du niemals warten.

[12:44] Er ist souverän. Gott hat das Geschehen in seiner Hand und nichts passiert, ohne dass er es zulassen würde. Er ist allwissend. Er kennt jede noch so kleine Ungerechtigkeit, für die, die dir widerfährt.

[12:59] Er ist heilig. Gott kann nicht sündigen. Er ist gerecht. Und wir haben immer das Gefühl, als seien wir gerecht.

[13:09] Dabei ist allein er gerecht. Und vor einem gerechten und heiligen Gott kannst du als Sünder niemals bestehen. Du bist zum ewigen Tod verurteilt.

[13:21] Wir hören in der Welt immer wieder Menschen über Gott schimpfen. Das ist doch nicht gerecht. Wie kann ein liebender und gerechter Gott so etwas zulassen? Oh, gerecht wäre, gerecht wäre, wenn wir alle zum ewigen Tod verurteilt würden.

[13:38] Wir haben den Tod verdient. Doch Gott verkörpert nicht nur alle Machteigenschaften in seiner Vollkommenheit. Er besitzt auch alle Eigenschaften der Liebe in ihrer Vollkommenheit.

[13:49] Gott ist Liebe. Gott ist gütig. Gott ist barmherzig. Gott ist gnädig. Er ist treu.

[14:01] Er ist geduldig. Und durch diese Eigenschaften hat er den Weg bereitet, um dich aus deiner Sünde zu retten. Sind das nicht schon absolut genug Gründe, um Gott für immer zu loben?

[14:16] Und genau das schreibt der Psalmschreiber. Von nun an bis in Ewigkeit. Du musst nicht warten, bis du alt und grau bist und kurz davor stehst, den Herrn von Angesicht zu Angesicht zu sehen, bis du ihn loben kannst.

[14:30] Du musst nicht warten, bis der 13. Monatslohn gekommen ist, damit du Gott loben kannst. Du musst nicht warten, bis du endlich eine Partnerin oder einen Partner gefunden hast, damit du Gott endlich loben kannst.

[14:41] Von nun an. Du sollst heute damit beginnen und niemals mehr aufhören. Er ist Gott und du bist es nicht.

[14:52] Darum sollst du Gott loben. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn.

[15:04] Die Sonne, sie geht am Morgen auf und sie geht am Abend wieder runter. Lobe Gott vom Morgen bis zum Abend. Lobe ihn mit deinem Leben an deinem Arbeitsplatz.

[15:16] Die Sonne geht im Osten auf, die Sonne geht im Westen unter. Egal wo du bist, lobe den Herrn. Einem Gläubigen, der den Herrn wirklich kennt, sollte nichts größere Freude bereiten, als den Herrn allein zu loben.

[15:31] Das zeichnet einen Gläubigen aus. Ich lese eine Stelle aus Römer 1, Vers 21. Römer 1, Vers 21 lesen wir, denn sein unsichtbares Wesen, sowohl seine ewige Kraft als auch seine Göttlichkeit, wird seit Erschaffung der Welt in dem Gemachten wahrgenommen und geschaut, damit sie ohne Entschuldigung sind, weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten, noch ihm dankbar brachten, sondern in ihren Überlegungen auf Nichtiges verfielen und ihr unverständliches Herz verfinstert wurde.

[16:12] Was lehrt uns diese Stelle? Jeder Mensch, der in die Natur schaut, wird merken, dass es einen Gott geben muss, doch nur der Gottlose ist dafür nicht dankbar und lobt Gott nicht.

[16:26] Gott zu loben ist eine Pflicht für jeden Gläubigen. Gott zu loben wird so oft als Befehl geschrieben. Gott zu loben ist aber auch ein Wohlgeruch für ihn. Da stellt sich mir die Frage, wieso will Gott überhaupt, dass wir ihn loben?

[16:43] Hat Gott unser Lob vielleicht nötig? Gott hat ganz bestimmt dein Lob nicht nötig. Gott ist und bleibt Gott mit oder ohne deinem Lob.

[16:56] Aber Gott zu loben verändert nicht Gott, sondern dich selbst. Ich wiederhole, Gott zu loben verändert nicht Gott, sondern dich selbst.

[17:10] Gott zu loben verändert dich, es richtet deinen Fokus neu aus auf ihn. Die Welt, sie will dir diesen Fokus nehmen. in den ganzen Filmen und Videospielen bewegst du dich in einer Welt, die virtuell ist, vermeintlich von den Menschen erschaffen.

[17:30] Die Welt will gar nicht, dass du rausgehst und die Natur bestaunst und über Gott nachsinst, der dies alles erschaffen hat. Sie wollen, dass du mehr und mehr die Grafik und die Effekte von menschgemachten Werken und Welten staunst und nachsinst über Ideale und Vorbilder der Menschen, die dir irgendwie in Social Media gezeigt werden.

[17:53] Am besten trägt man in dieser ganzen Video- und Gamewelt noch eine FHR-Brille, dass man wirklich nicht mehr von rundherum mitbekommt. Ich möchte das nicht alles verurteilen, aber ich möchte dich warnen.

[18:04] Sei vorsichtig und gib Acht darauf, wo du deine Zeit verbringst. David schreibt in Psalm 145, Vers 2, auch ein Lobpsalm. Täglich, täglich will ich dich preisen und deinen Namen will ich loben, immer und ewig.

[18:23] Und auch in den neutestamentlichen Briefen finden wir immer wieder in der ersten Zeile schon ein Lob an Gott. In Epheser 1, 3 lesen wir nämlich, gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus.

[18:39] Andere Übersetzungen schreiben, gelobt sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Und exakt dieselben Worte finden wir auch bei Petrus, in 1. Petrus 1, 3.

[18:51] Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. So beginnen die Briefe. Das waren nicht einfach Floskeln dieser Männer Gottes, sondern das sind Zeilen, die direkt aus dem Herz dieser Brüder entsprangen.

[19:07] Und in Matthäus 12, 34 lesen wir, denn aus der Fülle des Herzens redet der Mund. Das, was drin ist, kommt raus. Was für ein Herz soll man haben?

[19:22] Petrus und Johannes vor dem Hohen Rat zeigen ihr Herz ebenfalls in Apostelgeschichte 4, Vers 19. Apostelgeschichte 4, Vers 19, eine sehr bekannte Stelle.

[19:36] Petrus aber und Johannes antworteten und sprachen zu ihnen, ob es vor Gott recht ist, auf euch mehr zu hören als auf Gott, urteilt ihr. Und jetzt, denn es ist uns unmöglich, von dem, was wir gesehen und gehört haben, nicht zu reden.

[19:53] Was für ein Lob. Und wenn dein Herz, wenn dein Herz noch nicht voll von der Liebe Gottes ist, dann hör niemals auf zu fragen, woran dies liegen mag.

[20:06] Hör nicht auf, über dein Leben nachzudenken, bis du in dieses Lob des Psalmschreibers mit einstimmen kannst. Lobe den Herrn, weil er Gott ist.

[20:19] Und so kommen wir zu unserem zweiten Argument. Lobe den Herrn, weil er über allem steht. Vers 4, hoch über alle Nationen ist der Herr, über den Himmel seine Herrlichkeit.

[20:36] Der Herr, er lässt es Tag werden und er lässt es Nacht werden über Gläubige und Ungläubige. Er ernährt Gläubige und Ungläubige.

[20:48] Er erhält die Erde für die Gläubigen und die Ungläubigen. Kurz, Gott tut allen Menschen Gutes. Es sind die so alltäglichen Dinge, für welche wir Gott loben können.

[20:58] welche wir Gott danken und loben können. Ich denke, du hattest letzte Nacht ein warmes Bett in einer Wohnung, die auch warm war. Ich weiß nicht, ob das selbstverständlich für dich ist.

[21:10] Die meisten von euch haben eine Arbeitsstelle, wo sie Geld verdienen können. Du hattest heute bestimmt genug zu essen. Du hattest vielleicht ein Auto, mit welchem du hierher gekommen bist.

[21:21] Du kannst dir schöne Kleider leisten. Vielleicht bist du sogar ziemlich gesund und leistungsfähig. Vielleicht bist du so reich, dass du schon bald wieder in die Ferien fliegen oder fahren kannst.

[21:33] Du hast Fähigkeiten. Wir könnten diese Liste unendlich lange weiterführen, aber sind das nicht alles große Gründe, um Gott zu loben?

[21:45] Über den Himmel seine Herrlichkeit. Gott ist souverän und er steht über allem. Er hat alles im Griff. Bist du niedergeschlagen, weil die Welt immer mehr zugrunde geht?

[21:58] Gott hat alles in der Hand und nichts entzieht sich seinem Willen. Ist das nicht Grund genug, ihn zu loben? Niemand kann seiner Macht entfliehen, denn Gott herrscht über allem.

[22:11] Selbst der Satan, selbst der Satan kann nur so weit tun und walten, wie Gott es zulässt. Und wie schön sehen wir das gerade in Hiob. Und gerne möchte ich kurz diese beiden Barrieren Gottes für den Satan bei Hiob kurz lesen.

[22:24] Wir finden ihn in Hiob 1, Vers 12. Hiob 1, Vers 12 lesen wir, da sprach der Herr zu Satan, siehe, alles was er, also Hiob hat, ist in deiner Hand, nur gegen ihn selbst.

[22:39] Strecke deine Hand nicht aus. Es ist eine traurige Geschichte und wir kennen sie. Fast alles wurde Hiob genommen, aber Hiob selbst wurde nicht angetastet. Aber Satan war ja dann immer noch nicht zufrieden und so gab ihm der Herr eine neue Barriere.

[22:53] In Hiob 2, 6 lesen wir das. Da sprach der Herr zu Satan, siehe, er ist in deiner Hand, nur schone sein Leben. Da wurde Hiob geplagt mit unglaublichen Geschwüren, doch sein Leben konnte ihm nicht genommen werden.

[23:09] Hiob musste durch unglaublich schwere Zeiten gehen, doch Gott hatte einen Plan mit dem Leben Hiobs, auch wenn Hiob dies natürlich noch nicht wusste. Gott setzte dem Satan eine Grenze bis hierhin und nicht weiter.

[23:25] Ein anderes eindrückliches Beispiel aus der Bibel, wie Gott die unsichtbaren Fähden der Welt in seiner Hand hält. Wir kennen die Geschichte. Kaiser Augustus gab vor Christi Geburt den Befehl heraus, dass alle Menschen sich schriftlich erfassen lassen müssen.

[23:43] Wer mit der Geschichte ein bisschen vertraut ist, der wird merken, dass dieser Kaiser Augustus der Großneffe des großen Julius Cäsars war. Der mächtigste Mann der Welt.

[23:55] Er gibt einen solch speziellen Befehl raus. Wieso? Damit sich die Verheißung erfüllte. Damit Jesus an dem Ort geboren werden konnte, wo es auch verheißen worden war.

[24:07] Er steht wirklich über allem. Ist das nicht ein Grund, um ihn zu loben? Hast du das Gefühl, dass dann Gott heute nicht über den Kriegen und dem Weltgeschehen steht?

[24:19] Ich bin überzeugt, dass gerade in diesem Moment Menschen in Kriegsgebieten nach Gott fragen und hoffentlich durch seine Gnade zum Glauben finden dürfen.

[24:30] Was für schöne Geschichten wir immer hören und dafür beten wir. Vers 5 Wer ist wie der Herr unser Gott? Ich hoffe, du kannst die Antwort auf diese Frage spätestens jetzt beantworten.

[24:45] Es gibt niemanden, der wie der Herr ist. Im Psalm 145 Vers 3 schreibt David, gross ist der Herr und sehr zu loben.

[24:56] Seine Grösse ist unerforschlich. Und in Micha 7 18 lesen wir, wer ist ein Gott wie du, der Schuld vergibt und Vergehen verzeiht.

[25:08] Und auch Salomon in seiner Weisheit konnte keine Worte finden, als er die Grösse Gottes anerkennen musste. Er schreibt nämlich in 1. Könige 8 27 Ja, sollte Gott wirklich auf der Erde wohnen?

[25:23] Siehe, der Himmel und die Himmel der Himmel können dich nicht fassen. Wie viel weniger dieses Haus, das ich dir gebaut habe. Wer ist wie der Herr unser Gott, der hoch oben thront?

[25:37] Er thront über uns, wieder ein Zeichen seiner Macht. Seine Herrschaft steht über allem. Und auch der nächste Vers macht uns deutlich, wie viel höher der Herr über uns steht.

[25:48] In Vers 6 lesen wir, der in die Tiefe schaut, im Himmel und auf Erden. Niemand ist Gott gleich. Alles ist unter Gott, wenn man das so sagen kann.

[26:01] Er muss nicht neben sich schauen, er muss herunterschauen. Nur unter ihm gibt es etwas, über ihn gibt es nichts und neben Gott gibt es auch nichts. Es gibt nichts und niemanden, der mit Gott irgendwie auf Augenhöhe wäre.

[26:15] Und wir lesen, Gott muss nicht einfach nur herunterschauen, er muss in die Tiefe schauen, in die Tiefe zu uns. Ich bin so oft wie möglich in den Bergen unterwegs und wenn es die Zeit zulässt, dann möchte ich möglichst hoch hinaus.

[26:31] Weil dann kannst du wirklich in die Tiefe schauen. Wenn du so von einem schönen Viertausender massiv herunterschaust, dann hast du einen Blick in die Tiefe, auf die Täler, auf die Gletscher, auf die Hügel.

[26:44] Ich gehe nicht so gerne auf kleine Berge. Von einem kleinen Berg ist halt einfach der Tiefblick nicht derselbe. Von Tiefe kann man nur sprechen, wenn es wirklich heruntergeht.

[26:54] Da ist ein riesengroßer Unterschied zwischen oben und unten. Und der Herr steht so hoch über allem, und das alles andere für ihn einfach Tiefe ist. Sogar der Himmel. Unser Herr Jesus Christus, er ist zu uns in diese Tiefe gekommen.

[27:10] Weg von allem, was schön war, was herrlich war. Er ist gekommen, um dich und mich zu retten. Gott steht hoch über allem und ist mit nichts zu vergleichen.

[27:21] Das lesen wir auch in Jesaja 40. Sehr schön. In Jesaja 40, Vers 17 bis 18 lesen wir, alle Nationen sind wie nichts vor ihm und gelten ihm als nichtig und leer.

[27:37] Mit wem wollt ihr Gott vergleichen und was für ein Abbild wollt ihr ihm gegenüberstellen? Es geht dort darum, dass er diesen ganzen Götzendienst ermahnt.

[27:49] In meiner Predigt geht es darum, dass du Gott beständig loben sollst. Warum? Weil es hier steht. Spurgeon hat einmal geschrieben, Gebet ist die Mürre und Lob der Weihrauch und beide sind dem Herrn darzubringen.

[28:06] Und der zweite Grund, während du Gott lobst, ich habe es vorhin schon erwähnt, hast du die richtige Perspektive eingenommen. Während du Gott lobst, ist dein innerer Blick auf ihn gerichtet und nicht auf deine Probleme oder Bedrängnis um dich.

[28:20] Wie oft machst du dir immer noch unnötig Sorgen und vergisst dabei immer wieder, dass dein Gott über allem steht und alle Fäden in der Hand hält.

[28:33] Lobe dem Herrn, weil er über allem steht. Und so kommen wir zu unserem dritten Argument. Lobe den Herrn, weil er sich dem Geringen annimmt.

[28:46] Vers 7 und 8 Der aus dem Staub emporhebt den Geringen, aus dem Schmutz den Armen erhöht, um ihn sitzen zu lassen bei Edlen, bei den Edlen seines Volkes.

[29:00] In den Versen 4 bis 6 haben wir gesehen, wie Gott über allem steht und wie er sich den Menschen in der Tiefe annimmt. Wir haben auch gesehen, dass auch Jesus in seiner Herrlichkeit in die Tiefe kam, zu uns auf die Erde, um uns Geringe aufzurichten.

[29:19] Interessant ist bei den Versen 7 und 8, dass diese fast wortwörtlich an einer anderen Stelle in der Bibel vorkommen. Wir sind ja auch im ersten Samuel unterwegs und kennen die Samuel Bücher daher auch immer besser.

[29:30] Und als Hannah den Samuel geboren hatte, lobte und pries sie den Herrn in ihrem Gebet. Und so lesen wir 1. Samuel 2, Vers 7 bis 8.

[29:43] 1. Samuel 2, Vers 7 bis 8. Dort lesen wir, Der Herr macht arm und macht reich, er erniedrigt und erhöht. Er hebt den Geringen aus dem Staub empor, aus dem Schmutz erhöht er den Armen, um ihn unter die Edlen zu setzen, und der Thron der Ehre lässt er sie erben.

[30:02] Sehr, sehr ähnliche Worte mit unserem Text hier im Psalm 113. Gott allein ist es, der arm macht.

[30:13] Gott allein ist es, der reich macht. Er kann einen Menschen erhöhen, er kann einen Menschen erniedrigen, er kann einen Menschen im irdischen Leben erhöhen und auch erniedrigen, er kann einen Menschen im geistlichen Leben erhöhen und auch erniedrigen.

[30:29] Wir haben hier gelesen, der aus dem Staub emporhebt, den geringen, aus dem Schmutz den Armen, andere übersetzen mit Kot oder Dreck. Schon in 1.

[30:40] Mose 3, 19 wird dem Menschen vor Augen gehalten, dass er eigentlich wirklich nur Staub ist. Im Schweißsee deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden, denn von ihm bist du genommen, denn Staub bist du und zum Staub wirst du zurückkehren.

[30:59] Staub sind wir, Staub, völlig kraftlos, aber wir liegen nicht nur im Staub, sondern wir sind vom Kot der Sünde besudelt. Was für armselige Kreaturen sind wir Menschen doch.

[31:12] Durch die Sünde haben wir alle Rechte auf Hilfe und Freundlichkeit von Gott verspielt. Kein einziger Mensch hat die Kraft, sich allein aus dem Staub aufzurichten und zu reinigen. Wie schön beginnt dann unser Vers 7 mit Er, er hebt den Geringen aus dem Staub empor.

[31:31] Er ist es, der in die Tiefe zu uns runterschaut und uns unwürdige Kreaturen aufrichtet. Was für eine Gnade, was für eine Barmherzigkeit. Stell dir vor, du kaufst ein altes Haus.

[31:48] Es ist auch noch einiges an Mobiliar dabei, welches du auch gerade übernommen hast. Auf dem Dachstock liegt ebenfalls noch allerlei Gerümpel unter einer dicken Staubschicht begraben.

[31:59] Du bestellst zuerst einmal eine Mulde, um dich diesem Müll und Dreck zu entledigen. Überall liegt Kot herum und du weisst nicht, ob da nun Mäuse, Marder oder Fledermäuse gehaust haben.

[32:11] Und unter aller Staubschicht und Kot findest du auch noch ein paar alte Bilder. Sie sind voller Schmutz. Sie scheinen nicht besonders viel Wert zu besitzen. Trotzdem büchst du dich runter, hebst diese Bilder auf und gibst dir Mühe, diese ein bisschen zu reinigen.

[32:26] Das Reinigen hat das wahre Gemälde zum Vorschein gebracht und nach ein wenig Recherche merkst du, dass du auf einen richtigen Schatz gestossen bist. Diese Bilder haben den Wert eines kleinen Vermögens. Bestimmt wirfst du diese Bilder nicht in die Mulde und du wirfst sie auch nicht wieder zurück in den Kot.

[32:43] Gereinigt haben diese Bilder auch für dich plötzlich einen großen Wert bekommen. Es ist ein schwacher Vergleich, aber hat nicht auch Jesus dein Haus dein Leben gekauft?

[32:56] Er hat es aufgeräumt und möchte deinen Wert zum Vorschein bringen. Durch Jesus hat dein Leben plötzlich einen Wert bekommen. Auch du warst einer dieser Geringen und lagst im Staub und Kot.

[33:08] Du warst in der Sünde gefangen und dir hat dein ganzes Leben schmutzig gemacht und wertlos erscheinen lassen. Du warst arm im Geist und Christus ist genau für dich gekommen.

[33:21] Er ist genau für dich gekommen. In Lukas 4, 18 bis 19 steht Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, Armen gute Botschaft zu verkündigen.

[33:41] Er hat mich gesandt, Gefangenen Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden. Und Jesus selbst sagte zu Beginn seiner ersten Predigt, der Bergpredigt, wir die Armen im Geist, denn ihrer ist das Reich der Himmel.

[34:07] Armen im Geist, Armen im Geist waren wir alle, haben wir das erkannt? Hast du erkannt, dass du zu deiner Rettung nichts hinzufügen konntest, ausser noch mehr Sünde? Gott hat uns, er hat auch dich aus dem Kot der Sünde erhöht und lässt uns nun mitsitzen bei den edlen, bei den edlen, wir sind Peter von Paulus, und zwar finden wir die in Epheser 2, Epheser 2, die Verse 4 bis 6, Epheser 2, die Verse 4 bis 6, Gott aber, der reich ist an Barmherzigkeit, hat um seiner vielen Liebe willen, womit er uns geliebt hat, auch uns, die wir in den Vergehungen tot waren, mit dem Christus lebendig gemacht, durch Gnade seid ihr errettet, er hat uns mit auferweckt und mitsitzen lassen in der

[35:09] Himmelswelt in Christus Jesus. Ist das nicht wunderbar? Ist das nicht Grund genug, um Gott in Ewigkeit zu loben?

[35:21] Wenn du das erfasst hast, dann musst du einfach auf die Knie gehen und Gott allein loben. Wenn du das erfasst hast, dann kannst auch du in die Worte des Paulus mit einstimmen, die er den Philippen schreibt.

[35:36] Einem Brief später in der Bibel, Philippe 3, Vers 7 bis 8, auch sehr bekannte Verse. Ich möchte sie mit zusammen lesen. Philippe 3, Vers 7 und 8.

[35:47] 4, Aber was auch immer mir Gewinn war, Gewinn war, das habe ich um Christi Willen für Verlust gehalten.

[35:58] Ja, wirklich, ich halte auch alles für Verlust, um der unübertrefflichen Größe der Erkenntnis Christi Jesu meines Herrn Willen. Um desset Willen ich alles eingebüßt habe und es für Dreck halte, damit ich Christus gewinne.

[36:14] Paulus hatte kein schlechtes Leben vorher. Wie wunderbar, wenn auch du in diese Sicht mit einstimmen kannst. Der Mensch als Krone der Schöpfung ist das einzige Wesen auf der Erde, welches nach dem Bilde Gottes erschaffen wurde.

[36:32] Der Mensch wurde mit edleren und höheren Fähigkeiten begabt als alle anderen Geschöpfe. Und wir haben diese Fähigkeiten, um Gott zu loben und ihm die Ehre zu geben mit unserem Leben.

[36:46] Vers 9 Der die Unfruchtbare des Hauses wohnen lässt als eine fröhliche Mutter von Söhnen. Halleluja. Wieder wird unser Blick in die Vergangenheit gelenkt.

[37:03] Unfruchtbarkeit galt damals als ein Fluch. Es war damals nicht schön als Frau, wenn man keine Kinder haben konnte. Und war nicht Sarah die Frau Abraham eigentlich unfruchtbar?

[37:17] Doch Abraham hatte ja eine Verheissung bekommen. War nachher nicht Rebekah die Frau Isaac eigentlich unfruchtbar? War nachher nicht Rahel die Frau Jakob eigentlich unfruchtbar? Doch Gott hatte dem Abraham eine grosse Verheissung gegeben.

[37:32] Und Gott ist treu, auch wenn wir so oft nicht treu sind. In 1. Mose 21, 1. Mose 25, und 1. Mose 30 lesen wir, dass genau diese unfruchtbaren Frauen trotzdem Kinder bekamen.

[37:48] Lobe den Herrn, weil er sich dem Geringen annimmt. Der Herr war es, er war es, der das Unmögliche möglich gemacht hat und die Frauen mit Kindern segnete. Gott hält sich ganz bestimmt immer an seine Verheissungen, egal wie aussichtslos die Situation vielleicht scheint.

[38:07] Diese Stelle will uns nicht lehren, dass Gott durch seine Treue jeder Ehefrau Kinder schenken wird. Doch Gott ist trotzdem treu. Meine Frau und ich wussten lange nicht, ob wir aus gesundheitlichen Gründen meinerseits jemals Kinder kriegen können.

[38:23] Doch wir hatten schlussendlich beide ein Ja zu einer kinderlosen Ehe und diese kinderlose Zeit war für uns tatsächlich ein besonderer Segen. Wir waren fähig, Dinge zu meistern und auch zu dienen, wie wir es heute mit Kindern gar nicht mehr könnten.

[38:40] Hat nicht auch der Pharao die Mütter Israels ihrer Kinder beraubt? Singen sie nicht diesen Psalm und den Auszug aus Ägypten zu feiern? Der Herr hat Israel aus dieser Sklaverei errettet.

[38:54] Dieser Vers 9 lässt uns vielleicht auch schon in eine Zukunft blicken, wenn Gott das vermeintlich kleine und unfruchtbare Volk Israel wieder erstarken lässt. Irgendwann wird Israel durch das Wirken des Herrn Dreh und Angelpunkt der Erde sein und eine nie dagewesene Stellung auf der Erde besitzen.

[39:13] In Jesaja 60 22 lesen wir der kleinste wird zu tausend werden und der geringste zu einer gewaltigen Nation. Ich der Herr werde es zu seiner Zeit schnell ausführen.

[39:27] Und wir dürfen wissen, dass sich jedes Wort der Schrift, welches sich noch nicht ganz bestimmt noch erfüllen wird, weil er seinem Wort treu ist.

[39:40] Der Psalmschreiber schliesst mit jenem Wort, mit dem er diesen Psalm begonnen hatte. Halleluja, Lob preis dem Herrn. Der Psalm preist den Herrn von der ersten bis zur letzten Silbe.

[39:56] Möge der Psalm deines Lebens von gleicher Art sein wie dieser Psalm 113. den Herrn loben und preisen ohne Unterbrechung von nun an bis in Ewigkeit.

[40:10] Wie auch David in Psalm 34, 2 schreibt, preisen will ich den Herrn alle Zeit. Ständig soll sein Lob in meinem Munde sein.

[40:24] In nachfolgenden Psalm, dann im Psalm 114, welcher ebenfalls vor dem Passamal gesungen wurde, errichtet der Psalmschreiber seinen Blick wieder auf die Wundertaten Gottes, welche er seinem Volk tat.

[40:36] Er zeigt dir auf, dass auch du dich immer und immer wieder daran erinnern sollst, was er für sein Volk getan hat, aber vor allem, was er für dich getan hat. Dann wirst auch du allein Gott loben können.

[40:50] Ich wollte, dass du heute erkennst, damit du Gott von Herzen loben kannst, musst du dich daran erinnern, wie Gott ist. Es gäbe noch viel mehr Gründe, warum man Gott loben sollte, doch die Zeit würde nie reichen, um alles aufzuzählen, egal, wie viel Zeit wir hätten.

[41:08] Doch haben wir heute drei Argumente in diesem Psalm 113 herauskristallisiert, welche dich auf die Knie bringen sollten. Lobe den Herrn, weil er Gott ist.

[41:20] Lobe ihn für seine Taten, für sein Wesen, für seine vollkommenen Eigenschaften. Zweitens, lobe den Herrn, weil er über allem steht. Lobe ihn, weil er garantiert alles im Griff hat.

[41:32] Er steht souverän über der Erde und zieht alle Fäden. Es geschieht überhaupt nichts auf der Erde, das sich seiner Aufmerksamkeit entziehen würde. Nichts geschieht, ohne dass Gott, der Herr, sein Ja dazu gegeben hätte.

[41:49] Drittens, lobe den Herrn, weil er sich dem Geringen annimmt. Lobe ihn, weil er dich aus dem Kot der Sünde herausgezogen hat. Er hat deinem Leben einen Wert gegeben und hat dich vom ewigen Tod befreit.

[42:04] Ihm allein sei die Ehre, ihm allein sei dein Lob. Und bedenke, ich wiederhole, Gott zu loben, verändert nicht Gott, sondern dich selbst.

[42:18] Lob, dem Lob gebührt. Amen. Lass mich beten. O treuer himmlischer Vater, was für ein wunderbarer Psalm, den wir hier zusammen anschauen durften.

[42:34] Ein Psalm, der dich groß macht, Herr. Du stehst hoch über allem. Niemand und nichts ist auf Augenhöhe mit dir. Herr, wir möchten dich loben und preisen.

[42:47] Herr, wir möchten dir von Herzen danken, dass du alle Fäden in der Hand hältst, dass du souverän über allem stehst, egal wie uns die Welt hier draussen beunruhigen mag, wir dürfen wissen, dass du souverän bist, dass deine Pläne zum Ziel kommen, dass deine Verheissungen sich erfüllen werden, dass dein Plan zustande kommt, was für eine wunderbare Hoffnung wir haben dürfen.

[43:10] Oh, was für eine wunderbare Hoffnung, dass du nicht alle Macht Eigenschaften besitzt, sondern auch alle Eigenschaften der für dieses Erlösungsgeschenk, für diesen Ausweg aus der ewigen Verdammnis.

[43:25] Was für eine Hoffnung wir haben dürfen, irgendwann bei dir und mit dir die ewige Herrlichkeit verbringen zu dürfen. Herr, hilf, dass wir den Fokus nicht immer auf das setzen, was links und rechts neben uns ist, sondern dass wir den Fokus allein auf dich setzen, dass wir dir vertrauen, dass wir jeden Tag aufs Neue uns entscheiden, dir zu vertrauen, weil du allein würdig bist zu vertrauen, Herr.

[43:49] Wir möchten dich loben, weil dir allein Lob gebührt, Herr. Hilf auch, dass wir uns so verhalten, dass wir mit unserem Leben, mit unserem Wandel dich allein ehren können, Herr, was auch unsere Bestimmung ist.

[44:00] Ihr sei Lob und Preis. Amen.