[0:00] Unser Thema heute ist schon sehr gut besungen, eigentlich schon sehr gut zusammengefasst. Ich möchte gar nicht mehr so viel hinzuzufügen. Ein früdig Schneewert aus dem Lotto Grün.
[0:13] Gestern hat ein Schweizer 64,5 Millionen gewonnen, ein Swiss Lotto. Mein Freund ist trotzdem mehr wert. Ich möchte zu Beginn auch noch kurz reden.
[0:25] Treue, Herr Vater, ich möchte dir von Herzen bedanken für diesen Sonntagmorgen. Ich möchte dir danken für dein Wort, niedergeschrieben, in einem Buch, das wir in den Händen halten dürfen, Herr.
[0:40] Ich danke auch für dieses Buch Samuel, wo wir heute wieder weiterfahren dürfen. Dieses Kapitel 20. Herzlichen uns durch dieses Kapitel 20 und beleidigen uns an diesem heutigen Morgen.
[0:51] Amen. Stefan hat die Kinder schon gefragt, und ich stelle euch dieselbe Frage, was du einen freut.
[1:06] Ich meine nicht deine Kolleginnen oder Kollegen bei der Arbeit, ich meine auch nicht unbedingt deine leibliche Familie, ich meine nicht Mitschüler oder Teamkollegen beim Sport, sondern hast du einen richtig guten Freund.
[1:19] Oder du als Frau hast du eine richtig gute Freundin. Stefan hat die Kinder auch schon gefragt, ich frage euch ebenfalls, wie definierst du eine gute Freundschaft?
[1:33] Ist es, wenn du dich regelmäßig mit dieser Person triffst, wenn ihr regelmäßig zusammen Spiele macht, Karten spielt, ist es, wenn ihr regelmäßig mit euren Kindern auf den Spielplatz geht, ist es ein guter Freund, wenn ihr euch regelmäßig zum Essen einladet.
[1:49] Ist ein guter Freund jemand, der denselben Glauben hat wie du? Definierst du Freundschaft darüber, wenn du mit dieser Person in der Kirche gehst? Und musst dein Freund dieselben Interessen haben wie du?
[2:06] Tom hat uns schon in Kapitel 18 vom ersten Samuel ein wenig in das Thema Freundschaft mitgenommen, und wir möchten heute mit Kapitel 20 gerne bei diesem so wichtigen Thema anknüpfen und weiterfragen.
[2:19] Meine Predigt habe ich mit dem folgenden Titel überschrieben, ein Freund für die Ewigkeit, ein Freund für die Ewigkeit. Ich möchte dir die Wichtigkeit einer guten Freundschaft der Leute, mir aber auch aufzeigen, dass du in Jesus den besten Freund haben darfst, wie wir es gesungen haben.
[2:38] Und unser Text hier, Kapitel 20, liefert uns zwei Dinge, die wir beachten müssen, wenn eine gute Freundschaft gedeihen soll. Der erste Punkt ist, diene ehrlich.
[2:52] Diene ehrlich. Und der zweite Punkt, diene selbstlos. Und so möchten wir beginnen. Diene ehrlich. Seit Kapitel 19, Vers 18 bis 19, ist David nun in Najot bei Samuel.
[3:10] Saul hatte gerade versucht, seinen harten Spieler David umzubringen, weil er gesehen hat, wie David beim Volk Israel die Kunst verlandte. Tom hat uns in Kapitel 18 erklärt, wie stolz und Neid Leben zerschören kann und immer auch Feindschaft zwischen Gott und den Menschen setzt.
[3:29] Doch auch zwischenmenschliche Beziehungen werden durch Neid zerstört. Und wo Neid ist, da hat wahre Freundschaft in keinem Platz. In Kapitel 18, Vers 9, haben wir gelesen, Kapitel 18, Vers 9, und Saul sah Neidenschaft David von jedem Tag an und hinfort.
[3:53] Und in Vers 29, dann eben, falls man Kapitel 18 lesen wird, und Saul wurde für immer Davids Feind. Und als Saul daneben erfuhr, dass David in Najot, in Rama bei Samuel war, ging er auch nach Najot bei Rama.
[4:15] Und David war nun also nicht mehr an einem sicheren Ort. Und so kommen wir zu unserem 20. Kapitel, also erst zu Samuel. Und wir haben gelesen, und David floh von Najot im Rama.
[4:27] Und er kam und sagte vor Jonathan, was habe ich getan? Was ist meine Schuld? Und was ist mein Vergnügen gegen einen Vater, dass er wie nach dem Leben trachtet? Wir haben es letzte Woche gehört, Saus Tochter, Michael, sie war Davids Frau, und viel zu David, und auch Saus Sohn Jonathan wurde ein Freund David.
[4:50] Und so kommt David mit einer wichtigen Frage an seinen Freund. Was habe ich getan? Was ist meine Schuld? Und was ist mein Verwehr?
[5:01] Von seinem Freund erwartet David Ehrlichkeit. Genau dazu ist dein Freund da. Kannst du mir sagen, liege ich irgendwie selbst falsch?
[5:12] Brauche ich vielleicht Korrektur? Wenn dein Freund mit dir nicht ehrlich ist, dann solltest du die Freundschaft ernsthaft ansprechen. Und auch wenn ich in meiner Predigt vielleicht auch das Wort Freund verwende, ist die Frau und ihre Freunde gleichermaßen betroffen.
[5:30] Als Freund musst du imstande sein, deinen Freund abzuermahnen, zu kritisieren und ohne Angst auf irgendwelche Reaktionen seinerseits. Von einem Freund erwarte ich, dass er mich ermahnt.
[5:44] Von einem Freund erwarte ich, dass er mich warnt, wenn ich einen falschen Weg einschlage. Von einem Freund erwarte ich, dass er mich korrigiert und zurecht weist, wenn es nötig ist.
[5:57] Ganz nach dem Motto, was wir in Sprüche 27,6 lesen können, treu gemeint sind die Schläge eines Freundes. Wie oft reagieren wir aufmerksam auf äußerliche Fehler oder Versäumnisse unserer Mitmenschen?
[6:14] Hey, dein Licht hinten rechts am Auto, das geht nicht mehr. Du hast da noch ein bisschen Soße im Bart. Deine Schnürsenkel sind offen, deine Fenster beim Auto sind noch offen und es regnet gleich.
[6:28] Wie meistens die Menschen auf Äußerlichkeiten gehen, weil wir nicht wollen, dass es in eine dumme Situation geht. Und genau das sollen wir auch auf unser geistliches Leben anwenden.
[6:39] Nicht bei jedem, deiner Mitmenschen, aber bei einem Freund. Bei einem Freund musst du ehrlich sein und in ein falsches Verhalten auch hinweisen, in aller Demut und Liebe.
[6:52] Nun, David sucht den Grund für den Sorgen von Saul ihm gegenüber. Doch Jonathan relativiert Vers 2 und er antwortet ihm, Hausgeschlossen, du sollst nicht sterben, siehe, mein Vater tut nichts, weder Großes noch Kleines, ohne dass er mir davon etwas sagt.
[7:11] Warum sollte mein Vater diese Sache von mir verwerfen? Es ist nicht so. Vor dem Hintergrund aus Kapitel 19 ab Vers 6 oder ab Vers 8 ist es schwer zu verstehen, dass Jonathan glaubte, dass sein Vater David tatsächlich nichts dran haben wollte.
[7:31] Jonathan scheint aber den Mordversuch auf dem David ab Kapitel 19, 8 nicht mehr mitbekommen zu haben. Zudem hatte doch sein Vater ihm geschworen in Vers 6 und Kapitel 19 dass er David nicht dran haben wird.
[7:46] Doch wir haben letztes Mal letzte Woche gehört, dass Saul kein Mann ist, der seine Versprechen hält. Und so antwortet David in Vers 3.
[7:59] David aber schwor dazu und sprach, dein Vater hat wohl erkannt, dass ich Kunst in deinen Augen gefunden habe. Darum denkt er, Jonathan soll das nicht erkennen, damit er nicht bequemmert ist, jedoch, so war der Herr lebt und so war du lebst.
[8:16] Nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod. David kann einem Leid tun. Er ist ein Flüchtling geworden, der um sein eigenes Leben rennen muss und das zu umrechnen.
[8:33] Was habe ich falsch gemacht? Was habe ich Böses getan? Warum widerfährt mir so Böses? Bestimmt, war es drachstum in der Reignis und hat sich so erbrennliche Fragen gestellt.
[8:50] David und auch uns selbst fehlt leider so oft das Vertrauen in den allmächtigen Gott. David war der außerwerte König und er sollte doch eigentlich gar wissen, dass Gott nicht zulassen würde, dass Saul ihn töten könnte.
[9:05] Auch sollte er doch wissen, dass Gott seine Pläne immer ausführen wird. Doch wie oft wir nach dich irgendwelche Situationen ängstigen.
[9:18] Auch wenn auch du weisst, dass Gott seine Pläne immer ausführen wird. Wir müssen einfach die Brinerierung halten, dass wir als auserwähltes Volk einen Kampf zu kämpfen haben, einen geistigen Kampf.
[9:32] Wenn du etwas von dieser Bedrängnis spürst, dann bedeutet das nicht einfach, dass du etwas falsch gemacht hast. Oft bedeutet es auch, dass du etwas richtig gemacht hast.
[9:46] Oder fein, der hat keine Freude daran, wenn du etwas richtig machst. Und darum gibt uns Gott durch Paulus mit Epheser 6 auch die Werkzeuge in die Hand, wo wir lernen können, wie wir gegen die Herrschaften, wie wir gegen die Gewalten, wie wir gegen die Welt beherrschen, wie wir gegen die geistlichen Männchen der Bosheit, so wird es beschrieben, wie wir gegen diese kämpfen können.
[10:14] Nun, Jonathan ist nicht derselben Ansicht wie David, doch er ist für seinen Freund da. Vers 4 Und Jonathan sagte zu David, was du behebst, das will ich für dich tun.
[10:29] Völlig selbstlos möchte er seinem Freund dienen. Warum? Weil er ihn liebte. In Vers 17 Stefan hat es gelesen, in Vers 17 lesen wir, denn er liebte ihn, wie er seine eigene Seele liebte.
[10:50] Es ist genau diese Liebe, welche Jesus in Matthäus 22, 39 meint, als er sagte, du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Und in Sprüche 17 17 lesen wir, ein Freund liebt zu jeder Zeit.
[11:08] Wie schön, wenn du einen Freund haben darfst, der dich wirklich zu jeder Zeit liebt. Einen Freund, der für dich da ist, auch wenn es dir richtig dreckig geht. Jonathan, er liebt David nicht nur mit Worten, wir zeigen uns die nächsten Verse.
[11:25] er liebt seinen Freund in Tat und Wahrheit. Das ist auch unser Auftrag. Wir können das in 1. Johannes 3, 18 nachlesen. 1.
[11:36] Johannes 3, 18 steht, meine Kinder, lasst uns nicht mit Worten lieben, noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit. Und auch Paulus zeigt uns in 1.
[11:49] Korinther 13, dass Rede ohne Gelebte keinen Wert hat. Und so eröffnet David in den Versen 5-7 seinem Freund Jonathan seinen Plan, beim Neumondfest zu fegeln und dann die Reaktion von Saul zu beobachten.
[12:11] An diversen Stellen an der Schrift können wir erkennen, dass Neumondfeste wirklich gefeiert wurden. Diese wurden nicht nur vom Volk Israel gefeiert, sondern auch von den anderen Nationen, welche dann aber an diesem Fest in ihren Gottheiten verirrten, was natürlich dem Volk Israel untersagt war.
[12:28] Trotzdem scheinen diese Feste, diese Neumondfeste auch dem Volk Israel ziemlich ausgiebig gefeiert worden zu sein. Und in 4. Mose 10, Vers 10 lesen wir, dass wir an diesen Festen auch immer die Propeten lesen, um dem Herrn zu gedenken, dass er eben Gott ist.
[12:47] Und an diesem Fest möchte David nun am Tisch des Haus fehlen. Anscheinend feiert die Familie David gerade auch an diesem Tag ein Jahresopferfest und so hat er wenigstens eine kleine Ausrede, wenn auch keine gute und nicht beim Königsmahl zu erscheinen.
[13:06] Doch wenn der König zu einem Mal lehrt, dann gibt es eigentlich keine Ausrede. Es wäre eine große Beleidigung gegenüber dem König, wenn man nicht an diesem Fest teilnehmen würde.
[13:19] David weiss, dass er die große Gefahr ist, ob er nun an diesem Fest teilnimmt oder nicht. Im Vers 8 Gott David seinem Freund erneut heraus, ehrlich mit ihm zu sein.
[13:33] Und er sagt zu ihm, wenn aber eine Schuld bei mir vorliegt, dann töte du mich. David sagt, wenn ich wirklich etwas getan habe, was die Todesstrafe verdient, dann töte du mich.
[13:48] David war sich keiner gut bewusst. Und umso schwerer muss es für ihn gewesen sein, sein Leben zu fischen, nur weil der König stolz und neidisch war. Und dass Saul in Kapitel 19 seinen Knäschern eröffnete, dass er David umbringen würde, oder wollte, aber natürlich alle Wände plötzlich sporen.
[14:10] Und so ist es für David und natürlich auch für Jonathan ziemlich schwierig, überhaupt in einem Wort alleine miteinander zu reden. So musste eine Lösung her, die Jonathan an seinem Freund antworten konnte.
[14:24] Und diese Lösung haben sie miteinander gelesen. Da Jonathan ein Kriegsmann war, geht ganz bestimmt niemand verdacht schätzen, wenn er einige Feile auf den Feld schießt.
[14:34] Und so stand dieser Plan. Von Vers 11 bis 23 schweigt David und der Scheinwerfer ist auf Jonathan gerichtet.
[14:47] Und gerne möchte ich mit euch einige Worte Jonathans ein bisschen genauer betrachten. Einige Worte dieses Freundes Jonathan. Ich lese hier ab dem Schluss des Verses 13.
[15:00] Flan und der Herr sei mit ihr, wie er mit meinem Vater gewesen ist. Und nicht nur solange ich noch lebe und nicht nur an mir erweise die Gnade dessen, dass ich nicht sterbe, sondern auch meinem Haus entziehe niemals seine Gnade.
[15:18] Auch dann nicht, wenn der Herr die Feinde Davids Mann für Mann vom Erdboden vertrieben wird. Das Jonathan mit dem Haus David seinen Mund und sprach, der hervorbrisst von der Hand der Feinde Davids.
[15:36] Jonathan weiss ganz genau, dass David irgendwann der König von Israel sein soll. Jonathan weiss doch ganz genau, dass er selbst niemals König über Israel werden kann.
[15:48] Doch Jonathan ist völlig selbstlos. Und trotzdem hat er ein Anliegen an seinen Freund, nämlich dass ihre Freundschaft Bestand hat, und zwar über den Tod hinaus.
[15:59] Er bittet David um seine Güte, auch wenn Jonathan schon tot sein sollte. Im 2. Samuel 9 sehen wir danach, dass David in dieser Sache treu ist, als er sich bütigerweise an den behinderten Sohn Jonathans.
[16:14] Seit dem Nachkommen Saus, oder bei dem Nachkommen Saus, und somit auch Jonathans, könnte nämlich durchaus Angst aufgekommen sein, als David dann König wurde. Angst aus Rache, Angst aus Rache, was Saul gegenüber David getan hat.
[16:30] Doch David hält sein Wort. In 2. Samuel 9, Vers 6 und 7 lesen wir nämlich, Und David sagte, Und David sagte, Und David sagte, Und David sagte zu ihm, Und ich will dir nicht, Und ich will dir nicht, denn ich will nur Gnade an dir erweisen, wegen deines Vaters, die Jonathan, und ich will dir alle deine Felder, deines Vaters Saul zurückgeben.
[17:01] Du aber sollst ständig an meinem Tisch Brot essen. Eine schöne Geschichte. Zurück in Kapitel 20 sagt Jonathan in Vers 15 und 16 etwas Eindrückliches.
[17:16] Und zwar redet er davon, dass die Feinde Davids irgendwann ausgerottet werden. Wir müssen uns bewusst sein, dass Saul auch zu den Feinden Davids gehört.
[17:29] Und Jonathan muss in diesen Worten also seinen eigenen Vater mit eingeschlossen haben. Jonathan wusste, dass David irgendwann in der Macht wäre, seinen Vater rechtens umzubringen, weil er dann der König sein wird.
[17:46] In der Predigt von Throne über Kapitel 18, vor zwei Wochen, hat er ein bisschen über diese Tränen gesprochen. Er hat uns auch hart gezeigt, dass Jesus gekommen ist, Augen zu trennen.
[17:59] Wie schwer ist es, wenn gläubige Menschen ungläubige Eltern haben, die schon ein hohes Alter haben, so dass man nicht weiß, wie lange sie noch leben? Wie schwer ist es, wenn gläubige Eltern Kinder haben, die nicht auf dem richtigen Weg sind?
[18:16] Ein alter Mann hat dann auch zu mir gesagt, ich bin bereit zu sterben, doch ich möchte noch so lange auf diese Werte beten, bis meine Kinder den Herrn gefunden haben.
[18:27] Man spürt in solchen Geschichten ein bisschen etwas von diesem unsichtbaren Wagen einer Familie. Doch wenn in der Familie nicht alle errettet werden, dann werden sie irgendwann gedreht für immer.
[18:41] Das soll uns anspornen, für unsere ungläubigen Geschwister, Eltern und unsere ungläubigen Kollegen und Freude zu beurten. Jonathan schließt seinen Plan mit den Worten im Vers 23.
[18:57] Das Wort aber, das wir miteinander geregelt haben, ich und du, siehe, der Herr ist zwischen mir und dir auf ewig. Siehe, der Herr ist zwischen mir und dir auf ewig.
[19:13] Und das Kapitel 20 schließt dann mit fast denselben Worten im Vers 42. Was wir beide im Namen des Herrn geschworen haben, dafür wird der Herr zwischen mir und dir und zwischen meinem Nachkommen und deinem Nachkommen auf ewig sein.
[19:31] Diese beiden Verse, sie bilden für mich Schlüsselversen dieses Kapitels. Der Herr ist zwischen mir und dir in Ewigkeit. Was für eine Freundschaft, wenn wir wissen, dass der Herr mit uns ist.
[19:47] Was für eine Freundschaft, wenn der Herr der Mittelpunkt unserer Beziehung ist. Was für eine Freundschaft, wenn man das gleiche Ziel hat. Was für eine Freundschaft, wenn man die Kämpfe gemeinsam ausdragen kann.
[20:04] Wir haben von Jonathan gelernt, wie wichtig es ist, ehrlich zu einem Freund zu sein. Und mein zweiter Teil soll dir auch zeigen, wie wichtig es ist, selbstlos gerade in einer Freundschaft zu sein.
[20:17] Und so lässt sich auf viele Vers 27 weiter. und David verbarg sich auf dem Feld. Und als es Neumann wurde, setzte sich der König zum Tisch, um zu essen.
[20:32] Und der König setzte sich auf seinen Platz wie vorher, auf den Platz an der Wand. Als man Jonathan sich erhob, sah es nur noch ab und an der Seite des Haus. Der Platz Davids blieb leer.
[20:43] Saul aber sagte nichts an diesem Tag, denn er dachte, es ist ihm etwas mit der Pfarrung. Er ist nicht rein. Gewiss, er ist nicht rein. Interessant, wie Saul in seinem Kopf wieder über andere urteilt und sich selbst sehr froh gibt.
[21:00] Saul erinnert mich immer wieder an die Pharisäer, welche auch immer meinten, es gäbe ja bestimmt nichts Falsches gemacht und alle anderen seien die Fehlbaren. Der Gedanke, dass David sich bei ihm nicht mehr sicher fühlen könnte, scheint ihm gar nicht bekommen zu sein, obwohl er das gerade in mir einfach versucht hat, den David umzubringen.
[21:20] Und so lesen wir in Vers 27, und es geschah am anderen Tag des Neumons, dem zweiten, als der Platz Davids wieder leer blieb, das sagte Saul zu seinem Sohn Jonathan.
[21:31] Warum ist das so, Isa ist jetzt und heute nicht zum Essen gekommen? In 3. Mose 15 können wir nachlesen, dass die Verunreinigung nur bis zum Ende des Tages dauert und somit konnte diese Verunreinigung am zweiten Tag natürlich vorüber sein.
[21:49] Und Saul musste durchaus um die sehr gute Beziehung zwischen Jonathan, seinem Sohn und David und darum sprach er Jonathan direkt auf die Abwesenheit Davids an. Und so erklärte Jonathan seinem Vater die Abwesenheit Davids, wie er sie zuvor mit seinem Freund besprochen hatte.
[22:07] David hatte sich dringend von mir erbeten, nach Bethlehem gehen zu dürfen und sagte, lass mich doch gehen, denn wir haben ein Familienopfer in der Stadt und mein Bruder selbst hat es mir geboten.
[22:21] Und nun, wenn ich Kunst in deinen Augen gewonnen habe, so lass mich doch gehen, dass ich meine Brüder sehe. Darum ist er nicht an den Tisch des Königs gekommen. Und jetzt kommt die Antwort von König Saul, zwar ungefähr so, wie sie David erwartet hatte.
[22:43] Vers 30 Da ein Brand der Sohn sah es über Jonathan, der sagte zu ihm, du Sohn einer ertarteten Mutter, ich habe wohl erkannt, dass du den Sohn Ibrahim erkoren hast, dir und deiner Mutter, die dich geboren hat, zur Schande.
[22:57] Denn all die Tage, die der Sohn Isaias auf Erden legst du, welcher du noch deine Königschaft bestanden haben. Und nun schicke hin und das ihn zu mir bringen, denn er ist ein Kind des Todes.
[23:12] Vers 30 wird ja auf andere Stellen immer wieder dazu verwendet, um vermeintlich zu beweisen, dass David und Jonathan eine homosexuelle Beziehung hatten. Tom hat uns auch schon eine Stelle erwähnt.
[23:23] Doch das sei fern, das ist einfach nur falsch. Saul ist deshalb so aufgebracht, gegenüber Jonathan, weil er einfach nicht verstehen kann, wie Jonathan so blind sein kann und nicht sieht, dass er nicht König werden wird, solange David noch lebt.
[23:40] Und das erklärt er seinem Sohn jetzt nochmals in seiner Wut. Doch Jonathan, er weiß es schon längst, aber Jonathan ist selbstlos und Jonathan ist nicht voll Eigenliebe wie sein Vater.
[23:53] Jonathan nimmt sich völlig aus der Waag und es ist ihm egal, wenn er nur die zweite Geige spielen darf. Vor vielen Jahren habe ich begonnen, in einem Orchester zu spielen.
[24:05] Ich wurde von einem Kollegen überredet, doch einmal in eine Probe zu kommen. Ich hatte vorher aber seit drei Jahren in etwa keinen Ton mehr in meine Trompete geblasen und ich hatte auch noch nie ein richtiges Orchester gespielt und so kam es, dass der Liebtrompeter unseres Vereins fast die ganze Probe einhändig spielte, weil er mit mir in der anderen Hand immer zeigen musste oder gerade sie.
[24:30] Ein gutes Jahr später durfte ich bei unserem Jahreskonzept bereits schon bei sehr vielen Stücken erste Stimme spielen, was jedoch nicht unbedingt meinem Fortschritt geschuldet war, sondern eher dem damaligen Mangel an Trompeten.
[24:42] Aber mir war es damals egal, aus welchem Grund ich erste Trompete spielen wollte, das war für mich sehr befriedigend, erste Trompete spielen zu dürfen. Menschen, die wollen etwas erreichen, die Redewendung, man will nicht die zweite Geige spielen, die hat also durchaus eine große Bedrohung.
[25:00] Die meisten Menschen haben Mühe, wenn andere vor uns bevorzugt werden. Wie reagierst du, wenn du gerne gefördert werden würdest, aber dein Arbeitskollege wird nun an deiner Stelle befördert für diese Stelle?
[25:15] Wie reagierst du, wenn dein Arbeitskollege schon wieder eine Unerhebung kriegte und du wieder leer ausgegangen bist? Wie reagierst du, wenn du vielleicht gerne einen Dienst in der Gemeinde oder sonst wo hättest, die Leitung aber offensichtlich andere Mitglieder einsetzen will?
[25:33] Wie fühlst du dich in so eine Situation? Macht sich da Neid oder Misskunst breit? Tom hat uns erklärt, wo Neid einzuordnen ist.
[25:44] Beides hat in einer echten Freundschaft nichts verloren. Gott will nur, dass du treu bist an jenem Ort, wo du gerade dienst oder arbeitest.
[25:56] Auch die Jünger Jesu hatten solche Probleme. In Markus 9 zum Beispiel lesen wir, wie die Jünger darüber diskutieren, wer von ihnen der Größte sei. Und man bedenke, kurz vorher, auch in Kapitel 9, hat Jesus seinen Jüngern erläutert, dass er falsch sterben würde.
[26:14] Die Jünger haben diese dafür dreimal nicht kapiert. Nach wie vor sind sie der Ansicht, dass Jesus gekommen sei, um das Königreich abzurichten. Und in diesem Königreich wollten sie natürlich der erste Mann nach Jesus sein.
[26:30] Und wir leiterten die Antwort von Jesus. Wenn niemand der erste sein will, soll er der letzte von allen und alle wie immer sein.
[26:42] Es kann immer nur einen ersten geben. Und manchmal hat Gott für dich vielleicht nicht den ersten Platz vorgesehen. Auch für Jonathan wurde nicht der erste Platz vorgesehen. Und das geht bis heute gar nicht.
[26:53] Es kann doch nicht sein, dass ein solcher Schacht wird, wie David der erste sein wird. Dann muss der Leben aus dem Weg gerollt werden, dieser erste. Doch Jonathan erhandelt sehr vorbildlich.
[27:07] Er ist selbstlos. Ein selbstloser Mensch ist nicht auf den eigenen Vorteil bedacht. Er ist nicht eignützig und vernachlässigt die eigenen Bedürfnisse.
[27:20] Und so geht Jonathan gar nicht auf die Vorwürfe seines Vaters ein. Er liegt seinem Vater gegenüber nicht frech. Jonathan steht zwischen den Fronten.
[27:32] Da sein Vater der König und hier sein Freund Jonathan. Er ist sein Freund David. Er verhält sich demütig. Er verhält sich selbstlos.
[27:43] Er verhält sich respektvoll. Wir hören von Jonathan keine lästenden Worte, weder vor seinem Vater noch vor seinem Freund David. Wie verhältst du dich, wenn schlecht über andere geregelt wird?
[27:58] Wie verhältst du dich, wenn Streitigkeiten zwischen zwei Parteien stehen und du irgendwo dazwischen bist? Unternimmst du alles, um diesen Streit zu schlichten oder bist du es, wenn er Öl ins Feuer gibt, weil du deine Summe nicht im Zahn hältst?
[28:15] Gerade in solchen Momenten kannst du ein Vorbild sein, den Ungläubigen wie auch den Gläubigen und ich predige das zu aller erst auch zu mir. Wir werden beobachtet, wir haben in letzter Zeit viel über Vorbilder geredet und wir können auch hier von Jonathan lernen.
[28:37] Sein Vater respektvoll jenig überstellt Jonathan Saul ohne Vorwurf einfach eine Frage Vers 32 Warum soll er sterben?
[28:49] was hat er getan? Was hat er getan? Kommen uns diese Worte nicht bekannt vor? Was hat er denn Böses getan?
[29:04] In allen drei schlussend Gott ist 23 23 23 23 23 23 22 22 was hat er den Böses getan?
[29:22] Es geht auch darum, dass die Volksmenge Jesus Christus kreuzigen wollte und Pilatus ihnen genau diese Frage stellte, weil er keine Schuld an Jesus fand.
[29:34] Wir wissen, dass Jesus trotzdem gekreuzigt wurde, weil es Gottes Plan war, damit du und ich gehörter werden können. Auch in unserer Geschichte musste David durch diese schwere Zeit, weil es Gottes Plan war.
[29:50] David war in der Verrackten Schule Gottes. Durch diese schweren Zeiten wurde David geformt, bis er ein brauchbares Werkzeug für den Herrn sein konnte.
[30:02] Durch diese Charakterschule wurde David als König sehr brauchbar. Und diese Tiefpunkte im Leben David sind auch für uns sehr erbarmend. Wie viele Psalmen hat David in genau solchen Situationen geschrieben, welche uns heute noch ermuntern und aufbauen können?
[30:20] In dem Psalm sehen wir die Gefühle Davids. Und in zwei Wochen möchten wir zusammen ein wenig in diese Gefühlswelt hineinblicken, wenn wir mit Kapitel 21 weiter fallen.
[30:34] Und auch da wollen wir dann in einem oder anderen Psalm zu Hilfe nehmen. Nun, was gibt Saul und seinem Sohn Jonathan als Antwort auf seine Frage?
[30:46] Vers 33 Da schleuderte Saul den Speer nach ihm, nach Jonathan, seinem Sohn, um ihn zu überfohren, und Jonathan erkannte, dass es bei seinem Vater fest beschlossen war, David zu töten.
[31:02] Offensichtlich hatte David recht. In Vers 3 haben wir gelesen, Jedoch, so war der Herr, der Herr lebt, und so war du lebst, sagt David, nur ein Schritt ist zwischen mir und dem Tod.
[31:17] Nur ein Schritt. Wer erkennt, dass der Tod nur ein Schritt weg sein kann, der trifft Vorkehrungen. Wer sagt dir, dass du heute Leben nach Hause kommst?
[31:33] Manchmal ist es nur ein Schritt. Ich habe letztes Jahr einen Schüler und einen Arbeitskollegen verloren. Sie haben den Tod nicht kommen sehen. Du weißt einfach nicht, wann dein letztes Schindlein geschlagen hat.
[31:48] Hast du die Vorkehrung getroffen wie David? Jakob schreibt seinen Lesern in Kapitel 4, 14, die ihr nicht riss, wie es morgen um euer Leben stehen wird.
[32:01] Denn ihr seid ein Dank, der eine kleine Zeit sichtbar ist. Und dann verschwindet. Wir sind so vergänglich. Es ist nur ein Schritt.
[32:13] Doch wie wunderbar. Es ist auch nur ein Schritt zu Jesus. Es ist nur ein Schritt zu Jesus. Der Schwerter am Kreuz zeigt uns diesen weiteren Schritt.
[32:27] Und wir lesen in Johannes 5, Vers 24, wie Jesus selbst sagt, wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wer mein Wort hört und glaubt, dem, der ich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.
[32:51] Wenn du Jesus nicht kennst und dein Leben nicht in seine Hände gelegt hast, dann möchte ich dich warnen. Es ist vielleicht nur ein Schritt, ein Schritt zwischen dir und dem Tod.
[33:05] Willst du dann nicht alles reden und die nötigen Vorkehrungen treffen? Und darum sage ich nochmals, es ist auch nur ein Schritt zwischen dir und Jesus und der ewigen Herrlichkeit.
[33:22] Jesus hält seine Hände ausgestreckt dir zu. Wage diesen Schritt. Jesus will auch dein Freund sein. David und Jonathan haben sich ewige Treue und Freundschaft geschworen.
[33:37] und auch wirklich ewige Freundschaft kannst du mit Jesus Christus haben. Er, Jesus Christus hat für dich alles gegeben. Er hat sich in seinem Leben in dich investiert.
[33:52] Und anhand unserer Geschichte hier im 1. Sammel 20 möchte ich einige Parallelen aufzeigen zwischen einer echten Freundschaft zwischen Menschen und der Beziehung zwischen dir und dem Freund Jesus.
[34:05] 1. 1. 1. 2. In einen Freund musst du nicht investieren. Eine Freundschaft ist niemals einfach passiv.
[34:16] So ist auch Gott niemals passiv. Und du? Investierst du dich in Gott? Investierst du dich in menschliche Freunde? Ich möchte gerade den Jüngern unter euch einen Ratschlag geben.
[34:30] Investiert in gute Freundschaft mit gläubigen Geschwistern. Freundschaft die euch schleifen Freundschaften, die euch im Heilungsprozess voranbringen. 2.
[34:42] In einer Freundschaft gibt es keine Machtkämpfe. Du bist in einer gewissen Stellung und Rolle. Sei treu dort, wo du dienst.
[34:55] 3. In einer Freundschaft gibt es kein Neid und keine Missgust. 4. In einer Freundschaft führst du eine Rechenschaftsbeziehung.
[35:07] Wie wir gelesen haben, was habe ich Falsches getan? Eine Beziehung, in der man offen über Probleme reden kann, selbst wenn diese vielleicht heikel sind. 5.
[35:19] In einer Freundschaft ist man ehrlich miteinander. 6. In einer Freundschaft ist man demütig und selbstlos.
[35:33] Und das sehen wir gleich in unserem nächsten Vers wieder im Vers 34. Jonathan stand vom Tisch in grünem Zorn auf und als er zum zweiten tat es neumanns keine Speise, denn er war bekümmert und hatte, weil sein Vater ihn beschimpft hatte.
[35:51] Und wieder sehen wir, wie selbstlos Jonathan war. Gerade hatte sein Vater im Affekt versucht, ihn an die Wand zu spiessen, wodurch sehr verständlich steht, dass Jonathan nun sehr betrübt gewesen sein muss.
[36:07] Ja, er war betrübt, er aß keine Speise, so traurig war er. Aber er war nicht betrübt, weil sein Vater ihn umbringen wollte, sondern weil sein Vater David geschmelt hatte.
[36:20] Ja, Jonathan war zornig, aber nicht, weil der Seelder geschädigt wurde, sondern weil seinem Freund Ungerechtigkeit widerfährt. Der Zorn Saus hingegen war ein Ausdruck von Stolz.
[36:32] Er galt nicht primär seinen Sohn, sondern David. Aber einen Grund dafür konnte er seinen Sohn Jonathan nicht nennen. Wie oft ist es auch für uns schwierig, den Grund uns zu benennen.
[36:46] Wieso? Weil wir dann im eigenen Herz suchen müssen. Wie oft versuchen wir den anderen die Schuld für unsere Probleme und die Schuld für unsere Gefühle in die Schuhe zu schieben.
[37:00] Dabei vergessen wir wieder und wieder, dass der wahre Grund unser eigenes Herz ist. Wenn es so nichts ist, müssen wir uns die Frage stellen, geht es vielleicht um mich und mein eigenes Wohl befiehlt?
[37:15] Dann ist so nicht angebracht. Vers 35 rief hinter den Jungen her, schnell heile, ich bleib nicht stehen.
[37:55] Und der Junge Jonathans hob den Pfeil auf und brachte ihn zu seinem Herrn. Der Junge aber wusste von nichts. Nur Jonathan darf ihn und Jonathan gab den Jungen seine Waffen und sagte zu ihm, geh, bring sie in die Stadt.
[38:15] Es wird ein spezieller Morgen gewesen sein, als Jonathan sein Haus verließ, um auf das Feld zu gehen. Traurigkeit, aber auch Unwissenheit müssen ihn beschäftigt haben.
[38:27] Er wusste er nicht wann und ob er seinen Freund David wiedersehen wird. Natürlich hätte Jonathan als bester Freund auch mit David gehen können, doch sah er offensichtlich noch einen Auftrag in der Stadt am Königshof.
[38:45] Wie Jonathans Leben am Königshof weiterging, das entzieht sich leider unserem Wissen, denn in dem folgenden Kapitel ist die Kamera meist wieder auf David gerichtet. Doch wir lesen vor seinem Tod noch einmal von Jonathan in Kapitel 23, als Jonathan David aufsuchte um seinem Freund die Hände zu stärken.
[39:07] Und so kommen wir zu den letzten beiden Versen unseres Kapitels. Als der Junge weggegangen war, stand David hinter dem Steinhard hinauf und fiel aus seinem Gesicht zu erde und beugte sich dreimal nieder.
[39:22] Und sie küssen einander und weinten miteinander David aber am allermeisten. Und Jonathan sagte zu David, geh hin und Frieden, was wir bei dem Namen des Herrn geschworen haben, dafür wird der Herr zwischen mir und dir und zwischen meinem Nachkommen und deinem Nachkommen auf Elis sein.
[39:45] David fiel aus deinem Gesicht und folgte sich dreimal nieder. Jonathan war nichts geringeres als der Sohn des Königs und trotzdem hatte er gerade sein Leben riskiert, um das Vorhaben von Saul zu durchleuchten.
[40:00] Er war als Königssohn für den Feind seines Vaters da, weil dieser sein Freund war. Sehen nötig beute sich David vor den Prinzen nieder.
[40:13] Was dann folgte, war eine herzgereisende Verabschiedung zweier Freunde, die nicht wissen, ob sie sich nochmals wiedersehen. Was wir beide im Namen des Herrn gesporen haben, dafür wird der Herz zwischen mir und dir, zwischen meinem Nachkommen und deinem Nachkommen auf Elis sein.
[40:36] Kapitel 20 ist ein trauriges Kapitel im Leben von David, aber es ist zugleich eine Geschichte, die uns zum Vorbild dienen soll. Wir haben einen Mann gesehen, der an einen Tiefpunkt seines Lebens kommt.
[40:52] Doch David weiß, er ist nicht alleine. Er weiß, er hat einen Freund Jonathan. Bei diesem sucht er Hilfe. Und so stelle ich dir die Frage meiner Einleitung nochmals.
[41:05] Hast du einen Freund? Hast du gemerkt, wie wertvoll es ist, einen Freund zu haben? Hast du gemerkt, wie wertvoll es aber auch ist, einen Freund für andere zu sein?
[41:19] Ich wollte dir heute die Wichtigkeit einer guten Freundschaft erläutern, dir aber auch aufzeigen, dass du in Jesus den besten Freund haben darfst. Dein Freund für die Ewigkeit.
[41:30] Wir werden im Anschluss ein Lied singen, ein Lied über diesen Freund für die Ewigkeit. Wenn ein Freund ist unser Jesus. Und dort singen wir in der zweiten Strophe.
[41:43] Wenn des Feindes Macht uns droht und man Sturm rins um uns weht, brauchen wir uns nicht zu fürchten, stehen wir gläubig im Gebet.
[41:55] Da erweilt sich Jesu Treue, wie er uns zur Seite steht, als ein mächtigerer Ritter, der erhört, ein Ernst die Welt.
[42:09] Oh ja, Jesus steht uns zur Seite. Doch mit der Gemeinde, mit der globalen Gemeinde und ganz konkret mit unserer Gemeinde hier in Turbenthal will er, dass wir niemals mehr alleine unterwegs sind.
[42:24] Jesus steht dir zu Seite, indem er dir Menschen zur Seite stellt, die dich unterstützen. Ich wiederhole, Jesus steht dir zur Seite, indem er dir Menschen zur Seite stellt, die dich unterstützen.
[42:40] Es soll unser Gebet sein, dass wir auch solche ehrlichen Freunde haben dürfen. Freunde, die uns wirklich lieben und nur das Beste für uns wollen. Doch es soll auch unser Gebet sein, dass wir solche Freunde sein dürfen, Freunde, die einander dienen, ehrlich und selbstlos.
[43:01] Ich möchte beten. Treue, himmlischer Vater, Kapitel 20 hat uns mitgenommen in eine Geschichte der Freundschaft zweier Menschen.
[43:15] Sie soll uns zum Vorbild dienen, um uns selbst in solche Freundschaften zu investieren. Herr, bitte hilf uns, dass gerade unsere Gemeinde dazu dienen kann, solche Freundschaften aufzubauen.
[43:28] Hilf uns, dass wir bereit sind, einander als Freunde zu dienen, ehrlich und selbstlos. Bitte hilf uns, dass wir unser Herz prüfen können und uns mehr und mehr in dein Bild hinein verändern lassen.
[43:43] Jesus, aber herzlich dann, dass wir mit dir den allerbesten Freund haben dürfen. Ein Freund, der uns treu zur Seite steht.
[43:54] Ein Freund für die Ewigkeit. Amen. Das ist nicht nach vorne, nicht.