[0:00] Wir sind ja schon gestärkt worden im Denken an diesen großen Gott, den wir haben. Aber so ein paar Schlaglichter, um kurz Resonanz zu geben. Immer mehr Menschen, ja auch bei euch, wahrscheinlich in der Schweiz, bei uns in Deutschland, leugnen immer mehr und immer krasser und immer frecher den Schöpfer.
[0:21] Sie leugnen, dass es eine Schöpfung gibt, deswegen einen Schöpfer und deswegen eine Schöpfungsordnung. Man leugnet zu wissen, man gibt es zumindest vor, was ein Mensch ist, was eine Frau ist, was ein Mann ist, was eine Ehe ist, was eine Familie ist.
[0:34] Man sagt, das wissen wir nicht. Kann man sogar Richterin am obersten Gerichtshof der USA werden und behaupten, ich weiß nicht, was eine Frau ist, weil ich bin ja keine Biologin.
[0:46] Aha. Ein zweites Schlaglichter, der Mensch wird reduziert auf eine Sache. Ich meine jetzt nicht so sehr diese Leibeigenschaft, die wir um Sklaventun haben, wo man also einen Menschen wie eine Sache haben konnte, sondern dieser verrückte Gedanke, der Mensch sei nur Materie, sei also nur so etwas wie Chemie, nur Kohlenwasserstoff, der halt auf der Oberfläche der Erde abzukratzen wäre.
[1:15] Da gibt es einen Professor, eigentlich für Geschichte, ein Israeli namens Harari, der behauptet doch tatsächlich, der Mensch sei im Wesentlichen ein Algorithmus, eine Rechenvorschrift.
[1:30] Und deswegen könnte man das ja auch sozusagen programmieren, auf einen Rechner, einen Server draufspielen und dann ist der ja immer da. Also man könnte dann endlich ewig leben.
[1:43] Also ewig leben auf Server im Internet, ich glaube, der hat noch nichts von Viren im Internet und von Systemausfällen gehört. Und gleichzeitig erhöht sich der Mensch über den Schöpfergott und will dann den Menschen in diesem Traum des Transhumanismus, wo man also so eine Schimäre macht aus Mensch und Technik, überhöhen.
[2:07] Also die ganzen Schwächen, die wir ja spüren im Körper, beseitigen, nicht durch Prothesen, dass man eine Brille auf hat und vielleicht eine Krücke oder ein künstliches Kniegelenk, sondern das ist eine ganz neue Symbiose von Technik und Mensch.
[2:20] Und so denkt man sich, dass man sich mit diesen Erfindungen, an denen sehr viel getan wird, auch hier in der Schweiz, meint man, dass man sich über diesen Schöpfergott der Bibel erheben könne, weil der war ja nur in der Lage, diese Kohlenwasserstoffidioten da zu fertigen, die natürlich leiden und krank werden und sterben.
[2:41] Wir Menschen hingegen, denken Sie, wir schaffen den Menschen, den göttlichen Menschen, so nennt er ihn auch wirklich, Homo Deus, der ewig leben wird. Wir überholen Gott, diesen primitiven Schöpfer, locker links oder auch rechts.
[2:57] Also diese teuflische Idee, die uns in den Absturz gebracht hat, ihr werdet sein wie Gott, den toppt man jetzt und sagt, ihr werdet über Gott stehen.
[3:10] Ihr werdet bessere Schöpfer werden, als er es ist. Also das wahre Menschsein, so wie es der Schöpfer meiner Meinung nach genial geschaffen hat und mit Sinn und mit Ziel versehen hat und auch uns Grenzen gesetzt hat, deutliche, um dort einen Segensraum aufzuspannen, wo du und ich wirklich glückselig werden können.
[3:34] Das wird massiv angegriffen in unserer Zeit. Also der Mensch läuft dieser technokratischen Fiktion hinterher, die zu seiner Selbstüberhöhung und eigentlich Vergottung führen soll.
[3:45] Nun, Bibelleser wissen, dass so eine Selbstüberhöhung garantiert, ganz sicher, nur das Gericht Gottes auslösen kann und zu einem noch tieferen Absturz in Finsternis führen muss.
[4:01] Das haben wir auch schon gelernt. Das kannst du auf den ersten Seiten der Bibel lesen. Und das muss die Folge sein. Also es schaudert einen, was der Mensch gerade für verrückte Ideen verfolgt.
[4:15] Wenden wir uns miteinander heute Morgen dem Licht zu, dem göttlichen Licht des Wortes Gottes. Und deswegen habe ich diesen Psalm 8 heute ausgewählt, den wir schon verlesen haben.
[4:28] Ihr dürft den wieder aufschlagen. Ich möchte euch mit euch diesen Psalm lesen und durchgehen, weil er uns Glaubenden wirklich hilft zu erkennen, wer ist der Mensch, wozu ist er geschaffen worden.
[4:39] Das sollen auch unsere Leitfragen sein, dass wir uns wieder erinnern und fest verankern in der Wahrheit. Wer ist der Mensch? Und wo finde ich wirkliche Glückseligkeit und Erfüllung das Höchste, was ich je als Mensch haben kann?
[4:54] Wenn wir diese Fragen nach der Menschheit, was der Mensch ist, beantworten wollen, müssen wir natürlich diese andere Frage beantworten. Wer ist Gott? Wer ist er?
[5:04] Wie ist er? Weil nur durch die Gotteserkenntnis erlangen wir wirkliche Menschenerkenntnis. Das hängt zusammen. So lesen wir aus Psalm 1 nochmals kurz den Anfang.
[5:18] Hier dem Vorsänger nach der Gittit, ein Psalm von David. Und dann fängt er an, seine Blicke schweifen zu lassen.
[5:44] Diese vielen Zeugnisse von der Größe unseres Schöpfergottes, um am Ende Vers 10 wieder zu diesem Vers zu kommen, zu diesem Ausspruch. Jahwe, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde.
[6:01] Dieser Psalm 8 steht hier im Psalmbuch. Er ist ziemlich am Anfang von den 150 Psalmen des Psalters. Wir wissen ja, dass der Psalter in fünf Bücher aufgeteilt wurde, so ähnlich wie die fünf Bücher Mose.
[6:14] Und man hat immer wieder versucht, auch die Hauptthemen, zum Beispiel im ersten Buch Mose, denen parallel zu setzen zu dem ersten Buch des Psalters. Und so auch im zweiten, dritten, vierten, fünften solche Korrespondenzen zu finden.
[6:27] Nun, das will ich nicht auswalzen hier. Wir machen ja hier keine Bibelkunde. Aber es ist gut, sich zu erinnern, dass es ja im ersten Buch Mose, das ja auch lateinisch Genesis, also Buch der Ursprünge genannt wird, wie auch das erste Wort heißt, Bereshit im Anfang, dass dieses Buch uns den Anfang von allem zeigt, vom Guten, aber auch natürlich vom Schlechten.
[6:48] Also dort finden wir den Menschen, seine Seinsbestimmung, wozu ihn Gott gemacht hat, wie er ihn gemacht hat. Und das müssten wir wieder uns in Erinnerung rufen.
[6:59] Und so beginnt natürlich auch dieses Psalterbuch, in dem wir jetzt mit Psalm 8 mittendrin stecken hier, mit Psalm 1 und 2, diesen Doppelpsalm, der uns einfach die Weisheit, wie das Leben als Mensch gelingen kann, in einer Nussschale präsentiert.
[7:14] Und man kann es reduzieren auf zwei Aussagen. Psalm 1 sagt uns, höre auf Gottes Wort. Sinne darüber nach, Tag und Nacht und so weiter und so weiter.
[7:25] Weil dann ist dein Leben wirklich super, dann läuft es und dann wirst du sein, wie ein Baum gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, dessen Blatt nicht verwelkt und alles, was er tut, gelingt. Das ist doch ein super Leben, oder?
[7:36] Alles, was er tut, gelingt. Das hätte ich auch gern. Und Psalm 2 führt dann fort und stellt uns den Sohn Gottes vor Augen. Und man kann es zusammendampfen, den Ausspruch, höre auf den Sohn Gottes.
[7:51] Gehorche dem Sohn Gottes. So, letztlich die Weisheit, als Mensch richtig zu leben, ist hier zusammengefasst. Höre auf Gottes Wort. Gehorche Gottes Wort. Höre auf den Sohn Gottes.
[8:02] Gehorche dem Sohn Gottes. Dafür ist der Mensch gemacht. In diesem Psalm stecken wir. Er hört dann auch so auf, Psalm 40, 41, die auch zusammengehören, spricht dann von dem vollkommenen Menschen, der sich also nicht erhebt in Stolz und Überhebung und Lüge, sondern sich demütig und wahrhaftig erweist, weil er dem Gebot Gottes Folge leistet, weil er es im Herzen aufbewahrt, an der Schaltzentrale.
[8:30] Und das führt dazu, dass er den Ewigen anbetend erhebt. Psalm 41 beendet das Buch, das erste Psalmbuch, dann auch mit dem Ausspruch, gepriesen sei der Herr, der Gott Israels, von Ewigkeit bis in Ewigkeit.
[8:46] Amen. Ja, Amen. Das ist eigentlich die Bestimmung des Menschen. Solche Sprüche loszulassen, den zu kennen, ihn zu lieben, ihn zu ehren, ihn zu erheben, ihn zu verherrlichen.
[9:00] Das haben wir heute gemacht miteinander, in den Liedern, die sehr trefflich ausgewählt wurden. Also wir lernen im ersten Psalmbuch, dass der Mensch dazu geschaffen wurde, dazu bestimmt wurde, Gott zu kennen, seinen Schöpfer, ihn zu lieben, ihm zu gehorchen, ihn zu verehren.
[9:18] Das ist ganz gegen unseren Geist in der Welt. Oder der Zeitgeist sagt das volle Gegenteil. Aber das ist hier der eigentliche Modus des Menschen.
[9:31] Wie soll der Mensch leben? Was ist seine wesenartige Bestimmung? Hier finden wir sie. Hier finden wir, was wirklich Glückseligkeit bringt, was wirklich Erfolg hat, was wirklich Erfüllung bringt.
[9:42] Unser Predigtitel und Hauptpunkt zum Psalm 8 heißt deswegen auch, geschaffen zur Gemeinschaft und zur Anbetung Gottes.
[9:54] Wir dürfen mit Gott Gemeinschaft haben und dürfen ihn loben. Geschaffen zur Gemeinschaft und zum Lob Gottes. Die Vorbemerkung hier im Vers 1 lautet ja dem Vorsänger nach der Gittit ein Psalm von David.
[10:08] Eine Vorbemerkung, aber die macht uns einiges klar. Und ich habe das mal so überschrieben, Gott öffentlich zu loben oder anzubeten ist große Freude.
[10:19] Wie kommen wir drauf? Nun, wir gründen das auf den Vers 1, wo gesagt wird, dass der Autor David ist, er stammt von David. Da können wir ja meinen, erst mal das ist was ganz Persönliches.
[10:32] Also das hat er halt geschrieben, der war so kreativ in der Poesie. Also da hat er halt so was Schönes in seinem Poesiealbum geschrieben. Nein, das ist nicht persönlich, denn wir lesen auch noch von einem Vorsänger.
[10:44] Das kommt ja oft in den Psalmen vor, über 50 Mal wird ein Vorsänger erwähnt. Und Vorsänger, das ist so ein Name für einen Leiter, einen Vorsteher, einen Dirigenten, einen Aufseher irgendeiner Arbeit, aber hier ganz besonders für den Tempelgesang, für den israelitischen Gottesdienst damaliger Tage.
[11:02] Das kann man erst in der Chronik nachlesen, wo die Ordnung beschrieben wird vom Gottesdienst dort. Gott. Also dem hat er es gewidmet, damit eben dieser Psalm 8 hier kein Privatlied des David bleibt, sondern es ist ein öffentlich vorzutragender und miteinander zu singender Psalm.
[11:21] Also er ist der ganzen Gemeinde Israels zugedacht. Also ein öffentliches Lied, wie wir miteinander Gott erheben können. Das taten die damals schon. Leute, das ist ja 3000 Jahre her, gell?
[11:31] Und immer noch haben wir diesen Psalm und finden ihn total schön. Ich hoffe, dass ihr das am Ende auch sagt. Und es steht noch was zur Vortrageweise. Githit. Also da gibt es vielleicht auch Bibeln, vielleicht habt ihr solche, die Anmerkungen haben.
[11:45] Es ist auf jeden Fall ein fröhliches Lied. Ein richtig fröhliches Lied. Ein Lied betreffender Kelter. Nun die Kelter in der Schrift steht sehr häufig eben, weil man da geerntet hat und so.
[11:56] Im Zusammenhang mit Freude, das kann man an verschiedenen Stellen, in Jeremia ist das deutlich. Und auch mit dem größten Siegestag, an dem der Messias alle seine Feinde niederwerfen wird.
[12:07] Das kann man in Psalm 8 auch rauslesen. Wo er feiert, dass seine Herrschaft mit den Seinen auf ewig beginnt und hier zu begehen ist feierlich.
[12:18] Also halten wir noch mal fest. Wir sehen in der Einleitung, aha, es ist von David, diesem Mann Gottes, aber er hat es gedichtet, damit das Volk Gottes Worte habe.
[12:29] Und auch fröhliche Melodien, um Gott fröhlich miteinander zu erheben. Das ist unser Motiv. Dafür sind wir gemacht. Also es geht um das gemeinsame freudige Singen im Gottesdienst.
[12:42] Nun, und dann fragt man sich natürlich, und was soll dann hier als Gotteslob gesungen werden? Was ist der Inhalt dieses, und so schauen wir uns noch mal Vers 2 und Vers 10 an.
[12:53] Ihr habt gemerkt, ich habe die gelesen, die sind ja fast, nein, die sind völlig identisch. Schaut mal, ich lese mal den Anfang und Ende, Vers 2 und Vers 10. Jahwe, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde.
[13:07] Vers 10, Jahwe, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde. Also wenn man so etwas macht in der Literatur, das kann man im Hebräischen wie auch im Deutschen so machen, aber das findet man häufig gerade auch bei den alten Schriften so, wenn man etwas betonen will, dann kann man das so am Anfang klar sagen und auch am Ende klar sagen und dann ist damit das Thema klar.
[13:29] Also es ist wie so eine inhaltliche Klammer, es ist wie so zwei Buchstützen von vorne und von hinten, die klar sagen, was hier gesagt werden soll, innen drin im Psalm.
[13:40] Der ganze Psalm ist geschrieben, damit der Herr, unser Gott, gepriesen werde, weil sein Name auf der ganzen Erde herrlich ist. Darum geht es, das ist das Hauptanliegen.
[13:54] Also der Name unseres Herrn, das heißt er selbst, der Name steht für die Person, er selbst ist so herrlich, dass man gar nicht anders kann, als ihn zu erheben, ihm Herrlichkeit, also zuzusingen.
[14:07] Darum geht es hier. Also auf der ganzen Erde soll das so sein. Das ist unsere Bestimmung als Menschen auf dem ganzen Erden rund. Das ist das Hauptanliegen. Das ist der Refereng, von dem das Haus Gottes wiederheilen soll.
[14:20] Das ist das Ziel hier. Nun, man kann auch annehmen, dass offenbar hier auch die Instrumente den Gesang noch überhöht haben. Also du hast einen Text, der schon wunderbar geschrieben ist.
[14:32] Du überhöchst ihn dann noch mit Musik und dann auch noch mit Instrumenten. Also sozusagen alle Mittel, die uns zur Verfügung stehen, dienen dazu, das Lob ganz, ganz toll zu machen.
[14:44] Warum? Weil halt er ganz, ganz toll ist, um es mal so zu sagen. Umschreibung für herrlich. Ganz, ganz toll. Im Psalm davor, Psalm 7, lesen wir, dass sich David das im Herzen vorgenommen hat.
[14:57] Das war also ein Herzensanliegen. Es war nicht ein Konzert, wo man also irgendwas Heiliges sagt und singt und das Herz denkt gerade über den Schweinsbraten zu Mittagessen nach. Das war nicht der Punkt.
[15:10] Ich weiß noch, mit einer Frau saß ich bei der Philharmonie in Berlin, Matthäus Passion, Karfreitag oder was, Gründonnerstag, ich weiß nicht. Und wir gucken halt dann so runter in ein riesiges Orchestras, zwei große Chöre, weil die ja gegeneinander konzertieren und singen und so.
[15:27] Und dann siehst du wieder eine, der Kappellmeister dann schäkert so, während er nichts zu tun hat mit der Sopranistin oder was weiß ich. Also es war peinlich, denen zuzugucken.
[15:39] Meines Dauertal lang so eine Passion. Aber die waren gedanklich nicht dabei. Nein, er hat sich im Herzen vorgenommen. Vers 18, ich will den Herrn nach seiner Gerechtigkeit preisen und den Namen des Herrn des Höchsten besingen.
[15:54] Die Schlachter hat Lob singen, erheben. Also diesen Lobpreis, den er sich im Herzen vorgenommen hat, im Psalm 7, verordnet er dem ganzen Gottesvolk, dir und mir, im Psalm 8.
[16:08] Und dieser beginnt mit dem Lob Gottes, der endet mit dem Lob Gottes. Das heißt, alles, was man von Gott sagen kann, muss mit seinem Lob anfangen, mit seinem Lob aufhören.
[16:18] Es ist wie ein goldener Rahmen über alles, was man über Gott sehen und wissen kann. Es führt immer dazu, dass er herrlich ist und wir beeindruckt darüber ihn loben.
[16:32] Ein Bruder namens Ferguson, der hat gesagt, das Ziel der Theologie, also des Nachsinnens über Gott anhand der Schrift, das ist Theologie hier, das Ziel der Theologie ist die Anbetung Gottes.
[16:46] Deswegen betreiben wir Theologie. Deswegen. Weil wir Gott anbeten wollen und zwar den wahren Gott, den Gott der Bibel, so wie er sich hier in diesem Buch geoffenbart hat.
[17:01] Gott kennen ist Leben, steht schon in Johannes 17, Vers 3. Und Gott anbeten, das ist unser glückseliger Lebensmodus als Menschen. Also wenn wir uns fragen, wer ist der Mensch, wozu wurde er erschaffen, dann haben wir hier schon eine Antwort.
[17:16] Der Mensch ist ein Geschöpf, das Gott wesensmäßig so angelegt hat, dass es Gott, dem er ja alles zu verdanken hat, du und ich, wir haben ihm alles zu verdanken, dass wir ihn erheben, dass wir uns seiner erfreuen, dass wir ihn loben, dass wir ihn preisen.
[17:34] Also egal, wo du hinschaust, Leben, Luft und Liebe, sage ich mal. Alles haben wir ihm zu verdanken. Leben, Luft und Leben. In ihm bewegen wir uns, in ihm sind wir.
[17:50] Paulus auf dem Auerpark, glaube ich, sagt. Ja, und wenn man mal schaut, ja, machen wir das jetzt nur auf der Erde, weil sie heißt, im ganzen Erdenrund. Nein, wir sehen, dass wir hier eintrainiert werden oder etwas üben können, was wir sogar in der Glückseligkeit des Himmels machen.
[18:08] Es muss also etwas ganz Himmlisches, Tolles sein. Wenn wir einen Blick rauf schauen, Offenbarung 5, die versammelten Heilig da oben, dann nur als Ausschnitt da, Vers 13, 14, da heißt es, dem, der auf dem Thron sitzt, es ist ja so, die Heiligen sitzen ja um den Thron, der ist der Mittelpunkt des Himmels und da im Mittelpunkt ist der Thron und im Mittelpunkt des Thrones ist das Lamm.
[18:31] Kann man ganz gut sehen, es dreht sich alles um Gott, es dreht sich alles um Christus und da sitzen die Heiligen und singen dem, der auf dem Thron sitzt und dem Lamm die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
[18:50] Also wir machen hier schon Himmelsübungen, könnt ihr euch vorstellen, Trainingseinheiten für den Himmel. Und es ist nicht nur Training, es ist schon ein richtiges Spiel, das uns verordnet ist. Ja, deswegen liest man dort auch, dass dort die Ältesten, die repräsentativ stehen für die Gläubigen, auch niederfallen und anbeten.
[19:09] Das ist die Erfüllung des Menschen, so sind wir. Nicht selber Gott spielen oder sagen, ich bin größer wie Gott. Das kann nur voll daneben gehen, voll in die andere Richtung, in die Finsternis.
[19:22] Sondern sich niederbeugen und seine Größe sehen, bewundern, sich seiner zu erfreuen. Nun, Vers 2 unserem Psalm zeigt ja auch einen Kontrast, auf den will ich kurz eingehen.
[19:36] Da heißt es ja, Jahwe, unser Herr, wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde, der du deine Majestät über die Himmel gestellt hast. Also unten auf der Erde und oben über die Himmel.
[19:49] Also Gottes Majestät übersteigt ja die geschaffenen Himmel. Wir sagen dann auch manchmal einfach so, ja, er ist überirdisch. Also ist nicht an die Erde gebunden. Oder im Fachwort sagen dann auch, er sei transzendent.
[20:02] Also das übersteigend. Aber gleichzeitig steht hier, dass sein herrlicher Name auf der ganzen Erde ruht. Also er ist auch gleichzeitig, wie wir sagen, immanent.
[20:14] Er ist hier, er ist da. Und zwar persönlich, nicht irgendwie nur so in seinen Kräften und Einflüssen. Er ist selber da. Es heißt, dass sein Name ist auf der Erde.
[20:24] Er ist selber da. Und so ist der Gott, der durch seine Schöpfung nicht irgendwie festgehalten wird oder begrenzt wird durch das All, wie wir, ja, durch die kleine Erde, ja.
[20:35] Er ist also viel größer als Schöpfer. Immer ist der Schöpfer größer als sein geschaffenes Werk. Aber er ist wirklich da. Kannst du dir das vorstellen? Der große Gott ist hier auf der Erde bei dir und bei mir. Er wohnt in jedem Gläubigen.
[20:47] Er wohnt in der Gemeinde. Kann man sich das vorstellen? Also, man kann es sich nicht vorstellen, aber die Astrophysiker haben da kein Problem damit. Die nehmen dann halt Zehnerpotenzen. Dann sagen sie also, wir gucken ins Weltall, irgendwo können wir nicht mehr hingucken.
[21:00] Wir brauchen wieder ein paar Milliarden ein neues Hirnrohr bauen, dass wir noch weiter gucken können. Aber sie sagen schon, da gibt es eine Wahrnehmungsschwelle. Da können wir nicht dahinter schauen. Also sie können gar nicht alles sehen. Aber trotzdem behaupten sie, kennt ihr Galaxien?
[21:14] Solche Spiralnebel? Wir wohnen ja selber in einer drin. Wenn man nachts irgendwo ohne Lichtverschmutzung raufguckt, sieht man die Milchstraße. Da guckt man sozusagen in die Tiefe unserer Galaxie hinein. Aber solche Galaxien, sagen die Leute, gäbe es schon.
[21:27] So 10 hoch 10, 10 hoch 11, 10 hoch 12, so genau haben sie nicht gezählt. Schon ein bisschen viel. Also das sind so 100 Milliarden. Wenn man die nacheinander aufzählt, wird man alt.
[21:40] Und in jeder Galaxie, von diesen 10 hoch 10 Galaxien, gibt es ungefähr 10 hoch 10 Sonnensysteme. Sonnen. Also unsere ist eine von 10 hoch 10.
[21:51] In einer Galaxie, von denen es 10 hoch 10 gibt. Haben wir also 10 hoch 20 Sonnen in der Welt. Wie viele Sterne sehen wir? 2.000, 3.000, näher dem, wo man ist. Also ich habe mal früher gesagt, man kann die gar nicht zählen, selbst mit dem schnellsten Computer.
[22:08] Inzwischen kann ich das nicht mehr sagen. Man könnte sie zählen. Wenn der Computer gut gewartet ist, wird er es durchhalten. Aber es ist ja so, dass von Gott gesagt wird, er führt sie heraus und ruft sie mit Namen.
[22:20] Jeden Stern. Na, dann habe ich mir überlegt, was wären die kürzesten Namen, wenn man 10 hoch 20 Sonnen hat. Wie lang ist der kürzte Name? Machen wir es halt irgendwie binär, dann kann man das ausrechnen.
[22:31] Also wie viel Byte brauche ich, wenn man also nicht einen schönen Namen hat, sondern nur eine Nummer für diese 10 hoch 20 Sonnen. Reicht unser Speicher, wo wir riesige Serverfarmen haben und wo dein ganzes Leben schon abgebildet ist übrigens, reicht nicht aus.
[22:47] Und er kennt die alle. Er weiß auch genau, welche er wie benennen muss. Und er hat bestimmt einen schönen Namen als die Nummer, so und so viel, na, ich sage jetzt die Zahl lieber nicht. Also das ist sehr erstaunlich, dass dieser Gott, der sowas kann, also so bumm, dann steht es da.
[23:04] Er schuf auch die Sterne, und wir können es nicht mal benennen, geschweige denn, wissen wir genau, wie das geht. Dieser Gott ist auch persönlich auf dieser Erde.
[23:16] Sein Name steht für seine Person. Der ewige, also Jahwe heißt ja der ewige Gott, der Ich-bin-Gott, der Bundesgott Israels, er ist persönlich da und wo er die Erde betritt, muss notwendigerweise Herrlichkeit aufscheinen.
[23:32] Das geht gar nicht anders. Und davon zeugt natürlich am stärksten, als der Sohn Gottes Mensch wird und die Erde betritt. Ja, da muss Herrlichkeit aufscheinen. Und so sagt es dann auch der Apostel Johannes, und das Wort wurde Fleisch und wohnt unter uns.
[23:47] Und wie geht es weiter? Und? Herrlichkeit, ja genau. Und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut. Eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnad und Wahrheit.
[24:02] Johannes 1, Vers 14. Wenn er schon in Niedrigkeit, in Selbstentäußerung, wie es Philippa 2 lehrt, die Erde betritt, scheint Herrlichkeit auf.
[24:14] Was für ein großer Gott. Und das hat die Menschen immer wieder beeindruckt. Johann Sebastian Bach hat ja Passionen geschrieben, vorhin habe ich schon Matthäus erwähnt, jetzt erwähne ich seine Johannespassion. Bach, Werke, Verzeichnis 245 für die Fans, die es heute noch nachhören wollen.
[24:30] Und da beginnt er sehr beeindruckt mit einer Overtüre. Und damit es halt richtig fetzt, macht er eine Doppel-Overtüre. Das heißt, er macht die Overtüre, Generalpause und dann nochmal, damit wir es nicht verpassen.
[24:40] Ja, so verstärkt es. Und weiß jemand den Text, wie diese, was da gesungen wird in der Overtüre? Das ganze Thema vom Johannes-Evangelium in einer Nussschale zusammengefasst. Also der Dichter war super.
[24:51] Da heißt es, Herr, unser Herrscher, dessen Ruhm in allen Landen herrlich ist, zeig uns durch deine Passion, dass du, der wahre Gottessohn, zu aller Zeit auch in der größten Niedrigkeit verherrlicht worden bist.
[25:11] Das finde ich faszinierend, wie er in kurzem, in der Einleitung, die Herrlichkeit Gottes in seiner Größe und in seiner Erniedrigung im Gottessohn zusammenfasst. Passionsmusik, ja.
[25:23] Das muss Wiederhall finden. Also ich fasse die Hauptsache hier zusammen. Die Hauptsache ist, was in Vers 2 und 10 steht, die Buchrücken, die Klammer, nämlich unsere Seinsbestimmung als Menschen ist, dass wir die Größe Gottes im Lobpreis erheben und ihn verherrlichen.
[25:40] Kann man das anwenden? Ja, ihr habt es ja schon gezeigt. Man kann es den Kindern schon beibringen, dass sie diesen Gott erheben, seine Größe und Stärke und Majestät besingen.
[25:51] El Shaddai ist ja der starke Gott. Das könnt ihr den Kindern schon beibringen. Und wie es mit uns Erwachsenen wird, ist dann langweilig? Ja, das haben wir schon ein paar Mal gesungen. Nein.
[26:03] Das ist immer noch unser Fundament. Nicht der verrückte Traum, wir werden eines Tages Götter werden, wenn wir nur die Technik gut weiterentwickeln. Also das ist gut, dass wir das hier schon mit unseren Kindern üben können.
[26:15] Das hat mir richtig gut gefallen. Wir kommen jetzt zu drei ganz erstaunlichen Tatsachen im Kern dieses Psalms über Gottes Handeln. Die fordern tatsächlich unser Staunen und unsere Anbetung heraus.
[26:29] Es ist ganz erstaunlich, es klingt fast paradox, aber es feuert unsere Anbetung an, so einen Gott zu kennen. Vers 3. Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge hast du Macht gegründet oder ein Lob bereitet, wie es der Schlachter oder Mehrheitstext auch sagt.
[26:47] Also hast du ein Lob bereitet aus dem Mund der Kinder und Säuglinge, um deiner Bedränger willen, um den Feind und den Rachgierigen zum Schweigen zu bringen. Also ich habe darüber geschrieben, bei diesem Punkt, Gott anbeten, der Kinder reden lässt, damit Feinde schweigen.
[27:07] Das klingt doch paradox. der Kinder, kleine, schwache, reden lässt, damit die Großmäuler das Maulgestopft bekommen. Das finde ich faszinierend. Bei uns ist ja dieser Ausspruch zum Schweigen bringen sogar manchmal ein Euphemismus dafür, dass man jemanden tötet, weil nur dann ist er ruhig.
[27:27] Aha, macht es Gott auch so? Nein, nein. Es klingt ganz paradox. Der himmlische bedient sich des Mundes von Unmündigen, um das aufgerissene Maul seiner größenwahnsinnigen Feinde zu stopfen.
[27:43] Ich finde es faszinierend. Und wo ist es passiert? Also es gibt ja ein Zitat im Neuen Testament. Wisst ihr, auf was ich anspiele? Jesus ist auf dem Tempelberg und nicht die Schriftgelehrten und die Priester und alle kommen her und sagen, Messias, endlich bist du gekommen.
[28:04] Wir haben Jahrhunderte gewartet. Schön, dass du da bist. Du bist der Sohn Davids. Du bist unser König. Nein, ihr wisst, es lief ganz anders. Da waren aber Kinder auf dem Tempelberg oben.
[28:17] Und Lahme und Blinde. Ganz verrückt. Vorne an der schönen Vorte. Ganz hinauf durften sie nicht. Und da lesen wir da in Matthäus 21, Abvers 14, davon, dass die nicht sind in den Augen der Menschen.
[28:33] Dass die da sind. Und da heißt es nämlich, und es kamen Blinde und Lahme im Tempel zu ihm, zu dem Herrn Jesus Christus, und er heilte sie. Also er beweist, dass er der Messias ist durch diese Heilung, weil das war versprochen als Beweis, es würde einer kommen, der würde das können, das ist der Messias.
[28:51] Also er hat bewiesen, er ist der Messias. Vers 15, als aber der hohe Priester, das heißt die hohen Priester, die waren also verrückt, mehrere zu haben, und die Schriftgelehrten die Wunder sahen, die er tat.
[29:05] Und die Kinder im Tempel, Kinder, die im Tempel schrien und sagten, Hosianna, dem Sohne Davids. Da wurden sie unwillig und sprachen zu ihm, hörst du, was diese sagen?
[29:19] Jesus aber spricht zu ihnen, Ja, habt ihr nie gelesen? Zitat, aus dem Mund der Unmündigen und Säuglinge hast du dir Lob bereitet.
[29:34] Hier zitiert der Herr Jesus Psalm 8. Gut, wenn man auswendig kann, dann kann man auch zitieren. Gottes Majestät, also steht über den Himmeln, aber der Größte bedient sich der Unmündigen, der Kleinen, der Kinder, um seine aufgeblasenen Feinde auf der Erde zum Schweigen zu bringen.
[29:54] Also, niemand ist zu klein, niemand ist zu gering, als dass er nicht zu diesem Lob beitragen könnte. Und deswegen ist es schön, dass die Kinder im Gottesdienst sind und wir zusammen mit denen Gott erheben.
[30:05] Das kann man auch in der Familie machen. Übt es, trainiert es, das ist der beste Lebensmodus, den wir haben, miteinander den Höchsten zu erheben. Nun, vielleicht stehen wir in Gefahr angesichts der Verleumdung Gottes und auch der immer mehr steigenden Einschüchterung der Christen, unser Lob ein bisschen gedämpfter, etwas leiser zu singen.
[30:28] Aber Vers 3 lässt uns ja ganz berechtigt hoffen, dass die Existenz von solchen, nicht, wenn du es hier liest, von Bedrängern, von Feinden und Rachirrigen unseren Gott überhaupt nicht irgendwie ein Problem darstellt.
[30:42] Er spottet ja seiner sich mächtig denkenden und dünkenden Feinde. Er spottet über sie. Das kann man in Psalm 2 nachlesen. Der im Himmel drohend lacht, der Herr spottet ihr. Und er macht es hier so toll, indem er aus Kindermund sich Lob bereitet und damit diese Verrückten zum Schweigen bringt.
[31:01] Also, ich finde das großartig. Ich hoffe, es kommt ein bisschen rüber und dass es bei euch Resonanz findet. Also, ich fasse Vers 3 so zusammen, unsere Seinsbestimmung ist, dass wir Gott loben und erheben, selbst dann, oder vielleicht muss man sagen, gerade dann, wenn seine Feinde sich aufblustern und toben.
[31:22] Also, wenn die Gemeinde verfolgt werden würde, auch hier vielleicht irgendwann mal, dann muss das Volk Gottes zusammenkommen und Gott loben und erheben. Es gab schon Situationen Volk Gottes vor Alters.
[31:35] Als sie anfingen, Loblieder zu singen, dann hat Gott dafür gesorgt, dass sie ihre Feinde besiegt haben. Spannend, ne? Vers 4 und 5 wendet dann David seinen Blick von diesen kleinen Kindern weg und blickt nach oben.
[31:49] Also, er macht jetzt einen ganz anderen Blick nach oben. Vers 4, wenn ich anschaue, deinen Himmel, deiner Fingerwerk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast, was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschensohn, dass du auf ihn Acht hast.
[32:10] Merkt ihr den Kontrast? Du guckst in die Weiden, in die unendlichen Weiden des Alls, wo sozusagen das Licht, das schon 300.000 Kilometer pro Sekunde schafft, 8,5 Minuten schon von der uns nächstliegenden Sonne, nämlich unsere Sonne braucht, dass endlich da ist.
[32:28] 8,5 Minuten, da bin ich schneller in der Versammlung von mir aus zu Hause, als dass das Licht da ist. Aber der Mond, die glitzernden Sterne, er als Hirtenjunge erkannte das, hat ja wahrscheinlich ohne viel Lichtverschmutzung leben dürfen.
[32:47] Und dann sieht er die Sterne wie glitzernde Edelsteine auf dem schwarzen Samt des Weltalls. Schon beeindruckend. Da können sogar Ungläubige den Mund offen lassen. Die Amis haben da so ein interessantes Wort, das heißt so, oh, das können wir auch sagen, die schreiben es dann AWE, sagen es auch zu jedem Pipifax, ja, inzwischen, aber es ist eigentlich, dass du vom Donner gerührt bist.
[33:10] Oh, so. Das können die auch. Ganz interessant auch, die Amis haben diesen interessanten Ausdruck, dass sie sagen, dass sie sich gedemütigt fühlten, etwas a humbling experience.
[33:22] wenn du stehst auf einem großen Berg und guckst ins Gebirge oder in die Sterne hinauf, dann merkst du, wie klein du bist. Dieser große Gott. Dann ist die Frage, wieso kümmerst du dich dann um dieses Kohlenwasserstoff hier auf der Erde, diesen Menschen, diesen Winzigen.
[33:39] Also der nächtliche Beobachter spürte offensichtlich, wie diese scheinbare Unendlichkeit des Raums sich so ganz tief beeindruckend auf seine Seele legte.
[33:52] Naja, das Witzige ist, das Aberwitzige, der Nichtglaubende sieht das auch, er empfindet das auch und dann dreht er sich um und blabbert dieses atheistische Mantra nach.
[34:06] Ja, das ist alles von selbst entstanden, kein Geist, nur Materie, kein Sinn, nur Zufall, alles entstand aus dem Nichts beim großen Knall. Aber die Gläubigen wissen, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind.
[34:25] Und zwar Ex nihilo, aus dem Nichts rief er und es stand da. Hebräer 11,3 Und deswegen besingen auch die Gläubigen, wenn wir wieder mal kurz einen Blick in den Himmel tun, im Kapitel 5 waren wir schon, im Kapitel 4 sehen wir auch die Heiligen dort versammelt, dort besingen sie nicht den Heilandgott wie in Kapitel 5, sondern sie besingen den Schöpfergott, in Kapitel 4, beides ist unsere Aufgabe, den Schöpfer und den Heiland zu besingen.
[34:48] Und dort singen sie, du bist würdig, O unser Herr und unser Gott, so empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht und jetzt kommt die Begründung, denn du hast alle Dinge erschaffen, um deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden.
[35:08] Wir meinen immer, die Erde sei gemacht wegen dir und mir, wegen uns. Nein, sie sind geschaffen worden wegen des Willens Gottes für ihn. also wenn man das zusammenfasst, diesen Kontrast, also dass wir einen Gott anbeten, der Welten schuf, aber auf den Hinfälligen achtet, dann sehen wir, dass unsere Seinsbestimmung als Menschen die ist, dass wir unseren großen Schöpfergott anbeten und ihm alle Ehre geben.
[35:34] Wir können das den Kindern lehren und uns auch gegenseitig zusingen, mein Gott, wenn ich die Welt betrachte und so weiter, kennt ihr das Lied? Dann jaucht es mein Herz dir zu. Das dürfen wir machen.
[35:45] Die Schöpfung ist so schön. Ihr lebt ja sowieso im schönsten Teil der Welt. Aber Vers 5 dürfen wir nicht übergehen. Auch wieder, da kommt ja dieser Kontrast erst her. Er sagt hier, was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst und des Menschen so, und dass du auf ihn Acht hast?
[36:00] Also vom Blick in die unendlichen Weiden ist alles tief beeindruckt und auch irgendwie klein gemacht, schaut dann David umher auf sich und seine Mitmenschen. Und da sieht er eben nicht unendliche Schöpferkraft, da sieht er viel mehr Hinfälligkeit, Begrenztheit, Schwäche und in meiner Übersetzung wird es ein bisschen leider versteckt, aber zumindestens in der Wortwahl, kann man anmerken, kann man es ein bisschen sehen.
[36:25] Das ist wahrscheinlich als Parallelismus geschrieben. Also die beiden Aussagen sind sehr ähnlich, aber er spielt natürlich auch in der hebräischen Poesie mit dem Ausdruck, da steht nicht zweimal Mensch wirklich da.
[36:36] Sonst im Ersten, was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst? Da steht Enosch. Das ist dieser schwache Mensch, der Schwache, der Hinfällige.
[36:48] Und dann bei dem Nächsten und des Menschen Sohnes, das du in Achterst, da spricht er von Adam, dem von der Erde genommenen, der Erdling, der Rote. Also es ist der Schwache, Hinfällige und der von der Erde genommenen.
[37:01] Also so, solche sind mir. Wie kann Gott sich über diese Leute so erbarmen, dass er dieser gedenkt? Warum hat Gott auf diesen hinfälligen Erdling überhaupt Acht?
[37:16] Das ist die Frage. Und da kommen wir, wenn wir die Schrift durchlesen, kommen wir zu einer Antwort. Vielleicht gibt es mehrere, aber offensichtlich hat Gott mit den Menschen ganz Großartiges vor.
[37:28] Deswegen hat er auf ihn Acht. Deswegen liebt er ihn, deswegen trägt er ihn, deswegen erhält er ihn. Na ja, als Bibelleser wissen wir ja, was das Besondere ist. Nämlich die Trinität, die Gottheit hat vor aller Zeit beraten und beschlossen, dass der Sohn Gottes selbst so ein Mensch werden sollte.
[37:50] Und so redet dieser Psalm letztlich prophetisch von diesem einen Menschen, den er schicken wollte, den vollkommenen Menschen, den Herrn Jesus Christus, der als die Fülle der Zeit gekommen war, wie es Galater 4,4 heißt, geboren wurde von einer Frau, so wie das Ramon erleben wird.
[38:05] Seine Frau wird ihm ein Kind gebären. Hoffen wir, beten wir. Ja, von einer Frau geboren. Das heißt, er war wirklich vollkommen Mensch. Er kam nicht irgendwie als Engel herab, der nur so in einer Erscheinung kam, so einer Theophanie.
[38:21] Nein, wirklich Mensch. Aber durch den Glauben beruft Gott auch hinfällige, sündige Menschen wie dich und mich in die Gemeinschaft seines Sohnes, in die Gotteskindschaft sogar, bis in sein Vaterhaus.
[38:33] Also Gott hat mit den Menschen großartige Dinge vor. Das kann man im Herr Jesus sehen und in dem, was er bewirkt hat. Und wenn du an Jesus Christus glaubst, den von Himmel gesandten Menschen, du hinfälliger, der du genauso schwach bist wie ich, so ein Erdling, dann kannst du, wenn du mit dem Himmlischen verbunden wirst im Glauben, selbst zu einem himmlischen werden, ewiges Leben bekommen, den Gott Vater nennen dürfen, der das alles geschaffen hat.
[38:58] Großartig. Also ich fasse es zusammen, unsere Seinsbestimmung als Menschen ist, dass wir den von Gott uns zugewiesenen Platz in der Schöpfungsordnung annehmen und ausfüllen.
[39:10] Und wenn wir an diesem Platz wirklich sind, ist ja heute sehr relevant, Frau, Frau sein, Mann sein und so weiter. Wenn wir da sind, dann dürfen wir wissen, dass unser großer Schöpfergott beständig über uns wacht, auf uns achtet.
[39:24] und dafür dürfen wir ihn auch anbeten. Danke, dass du über uns, meine Ehe, meine Frau, meinen Mann, meine Kinder, unsere Familie wachst, über unsere Gemeinde. Das war der erste Kontrast.
[39:38] Aber David wusste natürlich auch vom tiefen Fall des Menschen in die Sünde. Natürlich, er hat es ja selbst erlebt, wir lesen davon auch noch in diesem Psalmbuch davon. Und daher darf er durch Gottes Geist getrieben jetzt auch vom zweiten Menschen und von der Erlösung in diesem ausdrücklich sprechen.
[39:55] Denn wenn der Mensch wirklich zum Anbeter Gottes werden sollte, musste noch was geschehen. Es bedurfte der größten Tat, also eines Wunders wirklich, ich wollte schon sagen, kosmischen Ausmaßes, aber es ist ja mehr als nur kosmisch, der das Wunder der ersten Schöpfung bei Weitem übersteigen würde.
[40:17] Und davon lesen wir hier, andeuten, zumindest in den Versen 6 bis 9. Die habe ich mal überschrieben. Gott anbeten, der den Niedrigsten zum Herrscher über alles setzt. Wir beten Gott an, der den Niedrigsten zum Herrscher über alles setzt.
[40:31] Das sagt uns hier, ich lese nochmal Verse 6 bis 9. Denn ein wenig hast du ihn unter die Engel erniedrigt und mit Herrlichkeit und Pracht hast du ihn gekrönt.
[40:43] Du hast ihn zum Herrscher gemacht über die Werke deiner Hände. Alles hast du seinen Füßen unter seine Füße gestellt. Man werden aufgezählt, Schafe und Rinder allesamt und auch die Tiere des Feldes, die Vögel des Himmels und die Fische des Meeres, was die Pfade der Meere durchzieht.
[41:01] Also wir lesen hier von der Erniedrigung und von der Krönung des Menschen. Und wieder sehen wir, dass auch David hier auf den Schöpfungsbericht von Mose anspielt.
[41:12] Das ist die Parallele wieder zwischen dem ersten Buch, der Psalmen und auch Genesis. Aber der Hebräerbrief, der gibt uns hier den Beleg, dass es hier letztlich nicht um die Menschen allgemein geht, sondern es geht hier letztlich um Jesus Christus, den vollkommenen Menschen.
[41:33] Hebräer 2, Vers 6, 7 und so kann man das nachlesen. Dort wird dieser Psalm zitiert und auf den Herrn Jesus angewandt, weil bei ihm, der auf dieser Erde als vollkommener Mensch war, also einen niedrigen Platz eingenommen hat, der hat einen noch viel tieferen Platz eingenommen, um letztlich dann aber auch gekrönt zu werden, der Vorbild Mensch Gottes zu werden, dem wir alle nacheifern und nachstreben.
[41:59] Also wir haben hier zwei Einsichten auf unsere Frage, wer ist der Mensch und wie kann er Erfüllung finden? Was ist seine Seinsbestimmung? Mindestens zwei. Erstens, dass wir auf Jesus Christus blicken müssen.
[42:09] Wenn du wissen willst, wie der Mensch wirklich ist. Schau auf Jesus, er ist der vollkommene Mensch. Wenn wir wissen wollen, wer der Mensch wirklich ist, woher er kommt, wozu er von Gott geschaffen wurde, schau auf Jesus, den Gesalben Gottes, dann kannst du an seinem Leben sehen, so lebt man, so lebt man richtig.
[42:29] Also Jesus Christus ist der Vorbild Mensch. Das sagt uns Hebräer zwei ganz deutlich. Das ist keine Fantasie. Aber auch ein zweites Thema hier, wie der Mensch in Christus alles, was er im Sündenfall verloren hat.
[42:42] Also ihr habt es vielleicht auch mal gelesen und gehört. Der Mensch wurde geschaffen, um zu leben. Es ist ja eine lebendige Seele geworden, durch Einhauchen des Odem Gottes. Und um zu herrschen.
[42:54] Gott setzt ihn in einen Herrschaftsbereich auch hinein. Also die Seinsbestimmung des Menschen von 1. Mose ist, dass der Mensch lebt und herrscht. Jetzt denkst du an irgendeinen Tyrannen herrschen.
[43:05] Nein, nein, zum Guten herrscht. So wie man es an Jesus auch dann sehen kann. Und das haben wir beides voll vergeigt. Schon Kapitel 3 in Genesis ist alles am Ende.
[43:18] Statt Leben, Tod. Statt Herrschaft, Sklaverei. Unter die Sünde. Alles vergeigt. Und so ist die Geschichte ab dann eine vergeigte Geschichte. Aber es steht in Kapitel 3, Vers 15 schon so ein kleiner Hoffnungsschimmer.
[43:33] Von dem Samen der Frau wird geredet, der dieser Schlange den Kopf zertreten würde. Das ist ja ganz geheimnisvoll. Samen der Frau. Ich dachte, das hat was mit dem Mann zu tun, mit dem Samen.
[43:45] Ganz geheimnisvoll. Nur angedeutet. Aber wir haben inzwischen die ganze Bibel vor uns. Wir können diese schrittweise Offenbarung nachvollziehen. Wir wissen, von was er redet. Er redet von Jesus Christus.
[43:55] Der rote Faden durchs A.T. ist, wir warten auf den Messias. Bis Galater 4, Vers 4 wirklich wird, was wir gerade zitiert haben. Als aber die Zeit voll war, weil es der Zeitpunkt gekommen war, sandte Gott seinen Sohn.
[44:10] Da kam er dann. Davon spricht es hier. Und in diesem Sohn werden die, die an ihn glauben, leben und sie werden mit ihm herrschen.
[44:24] Offenbarung, vorletzte Kapitel, wird gesagt. Und sie lebten und herrschten, kann man so zusammenfassen, wenn man möchte. Natürlich leben wir mit dem Christus tausend Jahre. Also die Bibel ist ziemlich deutlich.
[44:36] Es hat noch nie jemand tausend Jahre gelebt. Der längste war der Buch, das sprichwörtliche Methuselah. Ich merke es immer schön. Es hat eine schöne Jahreszahl, die man sich merken kann. 9,6,9.
[44:46] Ja, so umdrehen. Zweimal drehen. 9,6,9. Hat es auch nicht geschafft. Und es hat auch noch keiner tausend Jahre geherrscht. Also es gab schon verschiedene tausendjährige Reiche.
[44:59] Man hat es probiert. Es hat nie funktioniert. Ich glaube, der Adolf hat es ein paar Jahre geschafft von seinen tausend. Ihr kennt den schon.
[45:09] Was für ein Wahnsinn. Alle bauen an ihren Reichen. Dem chinesischen, dem russischen oder dem zaristischen oder sonst was.
[45:22] Aber eines Tages wird der vollkommene Mensch von Gott verordnet, leben, weil er Leben hat in Ewigkeit, und herrschen. Und er wird an alle, die an seinen Namen glauben, dieses Leben teilen in Ewigkeit und seine Herrschaft.
[45:40] Und sichtbar wird es hier auf Erden sein, wie es noch nie hier gesehen wurde. Noch gar nie. Von ihm lesen wir, dass er in Hebräer 1, dass Gott ihn gesetzt hat zum Erben aller Dinge.
[45:51] Steht auch, dass er durch den die Welten gemacht hat. Und das er, um unser Thema wieder aufzufassen, welcher die Ausstrahlung seiner Gottesherrlichkeit unter Abdruck seines Wesens seiend und alle Dinge durch das Wort seiner Macht tragend, nachdem er durch sich selbst die Reinigung von den Sünden bewirkt, sich gesetzt hat, zur Rechten der Majestät in der Höhe, indem er um so viel besser geworden ist als die Engel, als er einen vorzüglichen Namen vor ihnen ererbt hat.
[46:19] Hebräer 1, Vers 2 bis 4. Das ist der verherrlichte Mensch, der alle Ehre hat. Und wer an ihn glaubt, darf diese Herrlichkeit miterleben. Darf sie mit ihm teilen.
[46:30] Überlegt mal, das sind die Pläne Gottes mit den Menschen. Da fangen wir doch heute schon an, ihm ähnlicher zu werden, ihm nachzufolgen, so zu leben wie er. Also der Mittelpunkt des ganzen Schöpfungshandelns Gottes und seines Heilshandelns ist der Herr Jesus Christus.
[46:47] Und daher stehen seine Majestät und sein Rettungswerk auch im Mittelpunkt unserer Anbetung. Deswegen sagen wir mitten in dem Thron, dort sehen wir ihn. Da sehen wir ein Lamm wie geschlachtet. Nie zu vergessen, dass er der Erlöser ist.
[47:00] Und so ist unsere Seinsbestimmung, wenn ich das hier zusammenfassen kann, Vers 6 bis 9, dass wir im zweiten Menschen, diesem Herrn Jesus Christus, der auch da, glaube ich, der letzte Adam genannt wird, dass wir in Jesus Christus wirklich zur Vollendung kommen.
[47:15] Das geht nur durch den Glauben. Und weil er kam und sich so tief erniedigt hatte, wie unser Psalm es uns deutlich macht, aber dann in Folge auch hoch erhöht wurde, haben wir im Glauben auch diese feste Hoffnung, ganz und vollkommen in unser wirkliches Menschsein zu kommen.
[47:36] Wir laufen momentan noch in den Betriebsmodus, der ist noch nicht der, den Gott gewollt hat. Den haben wir in Genesis 3 schon verloren. Aber wir dürfen im Glauben heute schon, im neuen Leben, das wir bekommen haben, in dem Heiligen Geist, den wir bekommen haben, schon diese Dinge tun, die der neuen Natur, dem neuen Menschsein entsprechen.
[47:56] Und das möchte Gott von dir und von mir, dass du mit einstimmst in das Lob. Im Himmel wirst du nichts anderes machen. Wenn du meinst, der Himmel ist so, wie der Herr Thomas beschrieben hat, mit dem Aloysius, dass man dann verdonnert wird, auf der Wolke 7, den ganzen Tag Halleluja zu singen.
[48:12] Und der konnte natürlich nicht singen, hat mit seinem schrägen Gesang den ganzen Himmel in Aufruhr gebracht. Aber wer sich so den Himmel vorstellt, ist natürlich übler Spott.
[48:23] Nein, wir werden die höchste Freude haben. Wir werden vielleicht nicht nur vierstimmig singen, das sind ja alles nur Bilder. Wir wissen ja gar nicht, wie es wirklich ist. Was wir hier empfinden und unsere Fantasie sich ausmalen kann, reicht nicht aus, sie vorzustellen, wie es im Himmel ist.
[48:39] Auch die symbolischen Worte in der Offenbarung reichen dazu nicht aus. Sie sind wahr. Aber Gott hat es schon gesagt, dass das, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben, in keines Menschen Herz gekommen ist.
[48:52] Deine Fantasie reicht nicht aus. Und wir haben witzige Sachen, verrückte Sachen uns schon ausgedacht, oder? Fantasie ist unheimlich weit. Aber er sagt, es ist in keines Menschen Herzen gekommen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.
[49:07] Wir haben Großartiges vor uns. Aber es wird immer so sein, dass es sich um Gott und um Jesus dreht. Und wir werden ihn erheben und ihn loben. So fasse ich zusammen. Psalm 8 liefert uns meiner Meinung nach eine sehr, sehr schöne, sehr attraktive Antwort auf diese Grundfrage des Menschen.
[49:25] Wer bin ich? Wer ist der Mensch? Wohin gehe ich? Was ist meine Bestimmung? Wo finde ich Erfüllung? Wo finde ich wirkliches Glück? Und die Antwort, die wir hier finden, ist, wir sind geschaffen zur Gemeinschaft und zur Anbetung Gottes.
[49:40] Und zwar nicht nur heute, morgen in diesen anderthalb Stunden. Ist dir das klar? 24 Stunden, sieben Tage die Woche. Unsere Beziehung zum Höchsten und die Annahme unserer Seinsbestimmung, wie er es uns bestimmt hat, das macht unsere Menschenwürde aus.
[50:00] Also nur in einem Leben der frohen Dankbarkeit und der freudigen Anbetung Gottes werden wir glückselig. Heute schon, aber auch in aller Ewigkeit. Ich hätte einen Vorschlag.
[50:12] Eigentlich sollte in jeder Menschenrecht in der Präambel unverrückbar stehen, vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des Herrn.
[50:26] Das wäre doch mal ein Vers, oder? Schlagt es bei eurem Bundestagskandidaten und Bundesratskandidaten vor. Ich möchte noch beten. Ihr könnt euch erheben, wenn ihr wollt. Herr, wir erheben uns vor dir, wo wir eigentlich niederfallen sollten, vor dem Größten, der so Großes getan hat, der sich um den Niedrigen im Staube bemüht, ihn aufrichtet, in seiner Güte und Barmherzigkeit, ihn rein und heilig macht und zu sich in die Familie zieht, damit wir eines Tages vor dir sein werden, in Liebe und in Heiligkeit, dass wir uns im Himmel wohlfühlen, wo man als Sünder wahrscheinlich sofort sterben würde.
[51:09] Danke, dass das unsere Bestimmung ist, dass wir deine Vollkommenheiten sehen und immer mehr sehen. Und das wird ja nie aufhören, das wird ja nicht langweilig sein. Wir werden uns ja nicht im Kreise drehen und immer wieder vorne anfangen, sondern du wirst immer mehr zeigen können und wir werden immer mehr verstehen von dir und werden darin größte Freude finden.
[51:28] Lass es auch heute schon in unseren Gemeinden und unseren Häusern, Familien aufscheinen, dich in den Mittelpunkt zu stellen, dich zu loben, dich zu besingen, damit wir wirklich glücklich werden und froh werden, hier schon, egal wie die Umstände sind.
[51:43] Amen.