Ein bittersüsser Sieg

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Prediger

Thomas Sardi

Datum
15. Oktober 2023

Transkription

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[0:00] So, jetzt ist es ziemlich leerer geworden. Vorher dachte ich, es ist recht voll. Aber es hat also noch Kapazität gegeben. Es sind natürlich noch einige in den Ferien.

[0:14] Aber ich muss gerade anfangen, noch mit Betten. Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir heute zusammenkommen dürfen als deine Gemeinde.

[0:26] Wir danken dir, Herr Jesus, dass du uns errettet hast und hierhin gestellt hast. Wir danken dir, dass du zu uns reden willst. Und ich bitte dich, Herr, öffne unsere Augen, öffne unsere Herzen.

[0:39] Gib mir Weisheit für die richtigen Worte. Und bitte, rede du zu uns. Wir sind so abhängig von dir. Wir brauchen dich. Wir können nicht sein, ohne dass du redest.

[0:50] Wir können nicht sein, ohne dich zu erkennen. Denn deine Erkenntnis ist ewiges Leben. So hilf uns. Amen. In Prediger 10, 1 steht, Tote Fliegen machen das Öl des Salbenmischers stinkend und gärend.

[1:16] Ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre. Ihr habt diesen Spruch sicher schon einmal gelesen.

[1:29] Und der zweite Teil ist die Erklärung des ersten Teils. Stellt euch vor, ein Salbenmischer, der hat Öl und dann hat er andere Parfüme, Gewürze, irgendwas, was er zusammen mischt, um eine gute Salbe zu machen.

[1:44] Und jetzt, als er dieses Öl machen will, als er diese Salbe machen will, sieht er, dass da so eine fette, grüne Fliege drin rumschwimmt.

[1:55] Und er denkt, na gut, ich kann ja die rausnehmen. Aber dann macht er die Flasche auf, riecht dran und dann merkt er, das ist alles unbrauchbar. Das kann ich wegschütten.

[2:06] Nun, einige von uns würden vielleicht ein bisschen versuchen zu schummeln. Wir würden das Öl trotzdem reinmischen und dann ein bisschen Parfüm dazu machen und das alles übertönen.

[2:19] Aber im Grunde genommen ist das ganz verkehrt. Wir wären, wie ich gesagt habe, Schummler. Wir wären Scharlatane, wenn wir so etwas verkaufen würden als etwas Gutes.

[2:31] Und um einen solchen Fall drehen wir uns heute Morgen. Der zweite Teil des Prediger 10 Vers 1 sagt, ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre.

[2:49] Es braucht nur ein wenig Torheit und dann ist alles verdorben und du kannst es nicht mehr gebrauchen. Wir haben die Geschichte gelesen von Saul. Ein törichtes Wort, ein dummer Schwur.

[3:05] Und es hatte viele Konsequenzen. In 1. Samuel 14 werden wir jetzt sehen, wie Saul in seinem blinden Eifer, in seiner Torheit, sein Volk bedrängt und seinen Sohn in Lebensgefahr bringt und infolgedessen der Sieg über die Philister schmächtig ausfällt, obwohl er eigentlich groß hätte sein können.

[3:26] Und anstatt ein Freudenfest am Ende wird dieser Sieg zotteln die Israeliten ab wie Hunde, die ihre Schwänze zwischen den Beinen tragen und sich davon schleichen.

[3:44] Und sie wissen nicht, ob sie sich recht freuen können über die Geschichte, die da passiert ist. Nun, in unserem Leben ist es immer wieder auch so. Nicht vieles ist reine Freude.

[3:58] Es hat immer irgendwo eine Fliege drin in unserer Salbe oder in unserem Leben. Und das ist unsere eigene Torheit oder die Torheit anderer Menschen. Und so habe ich diese Predigt heute überschrieben mit einem bittersüssen Sieg.

[4:16] ein bittersüssen Sieg. Und wenn wir uns durch diese Verse jetzt arbeiten, es ist ein langer Text, dann möchte ich, dass ihr erkennt, was die Gründe für diesen bittersüssen Sieg waren.

[4:30] Damit wir nicht auch in dasselbe Fahrwasser kommen wie Saul. Damit wir es anders machen können. Damit wir es besser machen können. Ich möchte aber auch, dass wir erkennen, wie Gott in solchen Situationen in seiner Weisheit im Hintergrund immer noch am Wirken ist.

[4:48] Zuerst werden wir uns mit Saul's Törich dem Schwur beschäftigen, wieso er diesen gemacht hat. Dann werden wir die Folgen dieses Schwurs anschauen.

[4:59] Und zum Schluss werden wir eine Gesamtbeurteilung seines Lebens sehen. In den Versen 47 bis 52. Es ist schon einige Zeit her, nämlich sieben Wochen, seit wir die letzte Predigt gehabt haben, aus den ersten Versen von Samuel 14.

[5:19] Und darum möchte ich kurz das Bild wiederherstellen. Einige sind von euch auch vielleicht das erste Mal hier. Damit wir uns in die Lage versetzen können, was hier genau passiert ist.

[5:32] Nun, wir sind in den Kapitel 8 bis 15, wo das Königtum eingeführt wird in Israel. Es ist der Aufstieg und der Fall Sauls.

[5:43] Saul ist der erste König, den Israel bekommen hat. Er ist, wie sein Name heisst, ein Erbetener, und zwar vom Volk. Das Volk wollte ein König, wie es alle anderen Nationen haben, ein König, der sie in den Krieg führt und ihnen Sicherheit gibt.

[6:02] Sie wollten Gott nicht mehr. Und sie haben Saul bekommen. Nun, in Kapitel 11, in Kapitel 9 und 10 wird er eingesetzt.

[6:15] In Kapitel 11 sehen wir seinen ersten militärischen Sieg. Und in Kapitel 12 wird Saul dann endgültig zum König eingesetzt.

[6:28] Und Samuel hat im Kapitel 12, Vers 24 und 25 Anweisungen und Warnungen gegeben, dass wenn sie Gott und sein Gebot verlassen würden, dass das ihnen zum Fluch sein würde.

[6:43] Doch Saul nimmt das Ganze nicht so ernst mit Gottes Geboten. In Kapitel 13 haben wir gesehen, wie er gegen die Ammoniter gekämpft hat. Und er ist, er hat nicht gewartet.

[6:59] Entschuldigung, ich habe was verwechselt. In Kapitel 13 hat Jonathan einen Posten angegriffen von den Philistern und Saul war nicht geduldig genug, um zu warten, dass Samuel käme.

[7:12] Und er hat Gottes Wort missachtet, hat selber geopfert. Und wir sehen, wie viel Saul und der Gehorsam wert ist. Es war ihm wichtiger, dass das Volk bei ihm bleibt und dass das Volk ein hohes Ansehen von ihm hat, als dass er Gott gehorcht.

[7:31] Dabei geht es dem Volk doch nur gut, wenn er Gott gehorcht. Und so hat er die Prioritäten vollkommen verwechselt. Gut, Kapitel 13, er war ungeduldig.

[7:41] Kapitel 14, aufgrund dessen, dass er gesündigt hat und keine Buße getan hat, hatte er keine Führung im Krieg. Er saß also dann ratlos da, wusste nicht, was zu tun sei gegenüber einer überwältigenden Macht von Philistern, hatte sich in einer Höhle verkrochen oder unter einem Granatapfelbaum gesessen, während er sein Sohn Jonathan im Glauben und der Verheißung Gottes vertrauend, dass Gott zu seinem Volk stehen würde, mit voller Hingabe und tapfer und entschlossen und selbstlos diesen Philisterposten angegriffen hat.

[8:24] Und Gott hat dann angefangen, einen Sieg zu schenken. Nun, Saul ist nicht das, was man sich in einem Leiter vorstellt.

[8:35] Ein Leiter sollte genau in solchen Lagen, wo es hoffnungslos aussieht, sollte er nicht resigniert, tatenlos, ideenlos, rumsitzen und auch gottlos, sondern ein Leiter sollte in schwierigen Lagen mit Weitsicht, mit Tapferkeit, mit Glauben und Glauben heißt, mit einem Sicht auf Gottes Verheißungen sollte er vorangehen.

[9:02] Aber Saul war nicht dieser Mann, sondern Jonathan war so einer. Und Gott hat den Sieg geschenkt. Wir haben in Vers 15 von Kapitel 14 haben wir gelesen und es entstand ein Schrecken im Herrlager auf dem Feld und unter dem ganzen Volk, sogar die, welche auf Posten standen und der Verheerungszug erschraken und die Erde erbebte und so entstand ein Schrecken Gottes.

[9:26] Und während Saul dort unter seinem Granatapfelbaum sitzt auf der anderen Seite des Tals, erspäht jemand die Bewegung im Herr und auf einmal kommt Leben in Saul hinein.

[9:43] Überstürzt und ohne darauf zu warten, dass Gott Antwort gibt, wir haben es in Vers 19 gelesen, hat gesagt, Priester, bitte befrage Gott, was wir machen sollen.

[9:54] Ach nein, lass das bleiben, wir müssen jetzt gehen. Überstürzt und übereifrig hetzt er seine Männer in den Krieg und der Herr schenkt eine Rettung.

[10:07] Vers 23 lesen wir, so rettete der Herr an jedem Tag Israel. es war nicht Saul, es war nicht Jonathan, es war der Herr. Und der Kampf wogte bis Beth Aven hinüber.

[10:20] Also der Kampf ging, zog sich weit ins Land hinein. Doch der Schreiber des Buches Samuel ist noch nicht fertig mit diesem Bericht. Noch etwas ist geschehen und jetzt fügt er noch weitere, viele Verse hinzu und diese werden wir jetzt ansehen.

[10:41] So kommen wir zu unserem ersten Punkt, Saustörrichter Schwur, der Vers 24. Lesen wir zusammen. Die Männer Israels waren aber sehr angestrengt an jenem Tag und Saul beschwor das Volk und sprach, verflucht sei der Mann, der Speise isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden gerecht habe.

[11:03] Da nahm niemand im Volk eine Speise zu sich. Und die Israeliten, sagt uns der Schreiber, waren sehr angestrengt an diesem Tag.

[11:18] Das ist so wie eine Zusammenfassung über den ganzen Kampftag. Nun, in einem Kampf erwartet man, dass jemand angestrengt ist. Aber wie wir sehen, war es eine übermäßige Anstrengung. Und in einer anderen Übersetzung können wir lesen, sie waren bedrängt.

[11:34] Das werden wir nachher noch anschauen. Doch was führte dazu, dass Saul so einen Schwur machte, ihr dürft nichts essen. In seinem blinden Eifer macht er diesen Schwur und legt diesen Bann auf die Leute.

[11:49] Wenn er etwas esst, dann passiert das und das. Und später sehen wir, dass er den umbringen will, der etwas gegessen hat. Nun, was er hier gemacht hat, ist das rechtmäßig. Darf man so etwas machen?

[12:01] Wir können jetzt nicht in die ganze Sache mit dem Schwören reingehen. Jesus hat das auch aufgegriffen. Doch im Alten Testament gibt es immer wieder diese Eide oder diese Schwüre, die sie machen.

[12:15] Und Gott hat im Alten Testament eigentlich zwei Sachen verboten. Du sollst nicht falsch schwören, das heißt, du sollst nicht etwas sagen, was du sowieso gedenkst zu brechen. Und du sollst nicht im Namen anderer Götter spüren.

[12:27] Von daher war es nicht falsch, was Saul gemacht hat. Dann hatte Saul die Macht, so etwas zu befehlen. Ja, er hatte das. Als König hatte er eine solche Macht, so etwas auf seine Leute zu legen.

[12:44] Und das zeigt uns auch die Verantwortung, die auf so einer Position liegt, die ein Leiter hat. Und die Soldaten, sie haben nicht rebelliert, sie haben das akzeptiert und haben dem gehorcht.

[12:57] Und wir sehen auch, dass Gott sich zu diesem Schwur bekannt hat. In den Versen 41 bis 42 hat Gott gegeben, dass der Schuldige, der diese Schwur gebrochen hat, nämlich Jonathan, herausgefunden wurde.

[13:13] Gott hat sich dazu gestellt. So müssen wir sagen, wahrscheinlich war das nicht falsch. War es aber schlau? Auf jeden Fall nicht.

[13:25] Nun, wir müssen auch annehmen, dass Saul mit diesem Bann eigentlich gute Absichten hatte. Wir wollen ihm nichts Böses unterstellen, was wir natürlich könnten.

[13:39] Aber die Situation war so, die Soldaten, die waren möglicherweise ein bisschen ausgehungert schon oder hatten einfach Hunger, weil sie nur immer diesen Truppenfraß gehabt haben, die militär waren.

[13:52] Die wissen vielleicht, was das bedeutet. Und wenn die jetzt diese Lager geplündert hätten von den Philistern, hätten die ganz viel Nahrung zur Verfügung gehabt und hätten sich vielleicht einfach die Bäuche vollgeschlagen.

[14:05] Und Saul wusste, ich will keine Zeit verlieren, dass meine Soldaten hier plündern und zweitens will ich auch nicht Soldaten mit zu vollen Bäuchen, denn die rennen nicht mehr. Die werden unbrauchbar.

[14:19] Und das Resultat aus diesen Überlegungen, aus diesen überstürzten Überlegungen, ohne Gott mit einzubeziehen, ist sehr unweise. Vielleicht sparte Saul ein paar Minuten Zeit, weil er verbot, den Männern zu essen, doch er machte ihre Kraft auch zunichte.

[14:39] Er schwächte seine Männer für den Kampf. Was wir aber auch weiterhin sehen, dieser Schwur, so etwas auszusprechen, ist sehr herrscherisch. Es ist nicht das, was man nennt, ich suche das Beste für meine Männer.

[14:59] Und es ist auch rücksichtslos und unnötig hart, ein solches Verbot mit dem Tod bestrafen zu wollen. Ein Fluch dazu noch auszusprechen, ist die höchste Torheit.

[15:14] Hätte Saul keine anderen Mittel gehabt, um seinen Befehl durchzusetzen? Oder hätte er keine anderen Möglichkeiten gehabt, um die Disziplin seiner Soldaten in diesem Kampf zu fördern?

[15:29] Nun, wir müssen einen Schluss ziehen aus diesen Sachen. Wir wissen nicht ganz genau, was in Saul vorging, was seine Motive waren.

[15:40] Doch es ist gut möglich, dass eine Mischung der folgenden Dinge ihn zu solch törichtem Verhalten antrieb. Und zwar lesen wir in Vers 24 Verflucht sei der Mann, der Speise isst bis zum Abend, bis ich mich an meinen Feinden gerecht habe.

[16:01] Fallen euch die drei Worte auf? Ich mich meine Saul macht die ganze Geschichte zu einem persönlichen Racheakt. Er steht persönlich hier, als der Feldherr und will groß auftreten.

[16:17] So macht es auf jeden Fall den Eindruck. Im Gegensatz zu Jonathan, wenn wir den Vers 6 lesen, wie Jonathan geredet hat, vielleicht wird der Herr durch uns wirken, denn es ist dem Herr nicht schwer, durch viele oder wenige zu retten.

[16:34] Oder der Vers 12, der zweite Teil, da sprach Jonathan zu seinem Waffenträger, steige mir nach, denn der Herr hat sie in die Hand Israels gegeben.

[16:47] Seht ihr den Unterschied zwischen Saul und dem, was Jonathan gesagt hat? Also, Saul ging es um sich selber. Es ging ihm um persönliche Rache.

[17:00] Es ging ihm um sein Ego. Dann wollte er sicher auch beweisen, dass er auch zu etwas tauglich war, nachdem Jonathan schon mehrmals einen Erfolg hatte und Saul es immer vermasselt hatte, muss er das einmal richtig stellen.

[17:17] Auch ich bin wer, ich bin der König und ich werde das schaffen. War er vielleicht sogar neidisch auf Jonathans Erfolge, wollte er die Akzeptanz seiner Leute wieder zurück gewinnen.

[17:32] Wir haben gelesen, dass die Leute am Schluss Jonathan retten mussten aus der Hand seines Vaters und das zeigt die große Akzeptanz, die große Beliebtheit, die Jonathan hatte unter seinem Volk.

[17:45] Sie wussten, dieser Mann, wenn der vorangeht, dann kommt es gut. Bei Saul war das anders. Sie mussten gegen ihn abstimmen. Wollte er vielleicht etwas beweisen?

[18:01] Wir sehen auch später in seinem Leben, dass Neid ein riesiger Faktor wurde in seinem Leben. Und ich wage zu behaupten, der Neid kam nicht erst in späteren Zeiten, sondern er war schon immer da.

[18:11] Er wurde einfach unterdrückt. Dann ein weiterer Punkt. Wir sehen Saul. Will er die totale Kontrolle behalten über die Situation?

[18:24] Er will nicht, dass irgendein Mann irgendwo ausschweift und er will ihnen solche Leitplanken geben, dass sie wirklich ganz zielgerichtet das machen, was er will. Ziel zu geben und sie zu begleiten darin.

[18:41] Doch wenn man sie zu eng kontrolliert, dann passieren solche Sachen, wie wir es gesehen haben. Nun, auf jeden Fall wissen wir, dass er sich keine Zeit genommen hatte, um Gott zu befragen und zu erfahren, was er machen sollte.

[18:57] Saul handelte nach seinem Instinkt und dieser war, wie wir wissen, nicht gerade von Gottes Furcht geprägt. Wenn wir Sprüche 28, Vers 26 dazu lesen, steht dort, Wer auf sein Herz vertraut, der ist ein Tor.

[19:16] Wer aber in Weisheit wandelt, der wird entkommen. Wer nicht von Gott geleitet wird, von wem wird er geleitet? Von sich selbst.

[19:32] Wer bestimmt dein Tun? und was sind deine Motive, wenn du handelst, wenn du das tust, wenn du in deinem Alltag Entscheidungen triffst?

[19:46] Nun, als Leiter, und Leiter sind die meisten von uns in irgendeiner Form, sind wir aufgefordert, weise und besonnen zu handeln.

[19:58] Von den Diakonen steht zum Beispiel in Apostelgeschichte 6, 3, seht euch nun um, Brüder, nach sieben Männern von euch, von gutem Zeugnis, voll heiligen Geistes und Weisheit, die wir über diese Aufgabe bestellen wollen.

[20:15] Aber nicht nur die Diakone sind dazu aufgefordert. Bitte schlag Titus 2 auf mit mir. Titus 2 schreibt schreibt an Titus Anweisungen zu einem gottwohlgefälligen Lebenswandel für die Gemeinde.

[20:39] Und in Vers 1 heisst es du aber rede, was der gesunden Lehre entspricht, dass die alten Männer nüchtern sein sollen, ehrbar, besonnen. Besonnenheit.

[20:50] Was hier auffällt, das Wort Besonnenheit kommt immer wieder vor. Nicht nur die alten Männer, auch die Frauen. Vers 3 Dass sich die alten Frauen gleicherweise so verhalten sollen, wie es heiligen geziemt.

[21:12] Und dann, dass sie die jungen Frauen dazu anleiten sollen, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben und besonnen zu sein. Nicht übereilt und übereifrig und ohne zu überlegen zu handeln.

[21:27] Und dann, wir haben also gesehen, die alten Männer, die alten Frauen sollen besonnen sein, die jungen Frauen sollen gelehrt werden, besonnen zu sein. Und dann kommen wir in Vers 6 dazu sogar noch, gleicherweise ermahne die jungen Männer, dass sie besonnen sein sollen.

[21:44] Und übrigens für die jungen Männer gibt er nur diese Anweisung. Was heisst das, dass die jungen Männer nichts mehr zu lernen haben, außer Besonnenheit? Wohl nicht. Ich würde eher sagen, das ist einer der größten Punkte, die jungen Männer lernen müssen, besonnen zu sein.

[22:01] Und genau das war es auch nicht. nicht. Nun, ihr wisst auch, dass in 1. Timotheus 3, Vers 2, die Kriterien für Ältesten und Diener in der Gemeinde sind.

[22:15] Und auch da kommt es vor, ein Ältester soll nüchtern sein und besonnen. Und ich lese dazu noch ein Kommentar von John MacArthur zu diesem Vers, 1.

[22:27] Timotheus 3, 2, was es heisst, nüchtern und besonnen zu sein. Er sagt, dass Nüchternheit die Voraussetzung ist, dass man besonnen sein kann.

[22:39] Nüchtern heisst aufmerksam sein. Es heisst auf der Hut sein. Es heisst einen klaren Kopf zu haben, dass du nicht einfach irgendwas machst. Jemand, der unnüchtern ist, der hat zum Beispiel zu viel Wein getrunken und der weiss nicht mehr genau, was er so macht.

[22:55] Alles schwimmt ein bisschen. Und genau das sollen wir nicht sein. Und ein Leiter muss also jemand sein, der klar denken kann.

[23:06] Er muss die innere Stärke haben, sich von jeden Ausschweifungen zu enthalten und Gemütsregungen unter Kontrolle zu halten. Und jetzt hier, was schreibt er zu Besonnenheit?

[23:18] Diese Voraussetzung, die Nüchternheit, ist das, sorry, diese Voraussetzung, besonnen zu sein, ist das Ergebnis von Nüchternheit. Der besonnene Mann hat eine gute Disziplin und weiss, seine Prioritäten richtig zu setzen.

[23:33] Er ist jemand, der es in geistlichen Dingen ernst meint. Das heisst aber nicht, dass er kalt und humorlos sein soll, sondern, dass er die Welt durch Gottes Augen sieht.

[23:46] Die Realität, dass die Welt verloren ist, Gott nicht gehorcht und sich auf dem Weg zur Hölle befindet, lässt nur wenig Raum für Frivolität in diesem Dienst.

[23:56] solch ein Mann verkörpert Echtheit und Stetigkeit. Er trifft keine übereilten Entscheidungen, wie Saul, sondern urteilt, durchdacht, aufrichtig und vorsichtig.

[24:12] Er folgt dem Rat des Paulus an die Philipper, Philipper 4, Vers 8, alles was wahr, alles was ehrbar, alles was gerecht, alles was rein, alles was liebenswert, alles was wohl laudend ist, wenn es irgendeine Tugend und wenn es irgendein Lob gibt, das erweckt.

[24:37] Und wir haben gemerkt, worin Sauls Unbesonnenheit und Torheit liegt. Er hat sich die Zeit nie genommen, mit Gott zu sein und seinen Willen zu erfragen.

[24:50] Sein Herz ist darauf gerichtet, sich selber groß zu machen, anstatt Gottes Worte zu befolgen. Aber es ist nie zu wenig Zeit da, um Gott zu fragen, um seinen Willen zu erforschen in seinem Wort und mit ihm Zeit zu verbringen.

[25:09] Das Problem ist nur, wir müssen das ständig tun. Denn wenn wir in eine Situation hineinkommen, dann ist es zu spät. Dann können wir meistens nicht mehr anfangen, wenn wir das nicht vorher praktiziert haben, wenn wir nicht täglich mit Gott leben und unser Herz auf ihn ausrichten, dann wird es uns nicht gelingen, wenn wir in eine Situation kommen.

[25:34] Aber es ist nicht zu spät. Es ist nicht zu spät, deine Gedanken jetzt und von jetzt an unter die Herrschaft Christi zu stellen. Wachsam zu sein, deine Gedanken zu disziplinieren, dein Herz zu füllen mit Gottes Worten und deine Prioritäten anfangen, richtig zu setzen und die Dinge aus Gottes Sicht zu sehen lernen, anstatt aus deiner eigenen Sicht.

[26:00] Es ist nicht zu spät, weise zu werden. Salomo, er wusste das und darum hat er darum gebeten, dass er ein weiser König sein möge und Gott hat ihm diese Bitte gewährt.

[26:16] Psalm 119 beschreibt es für uns, wenn der Psalmschreiber sagt, wie liebe ich dein Gesetz, es ist mein Sinnen den ganzen Tag, weiser als meine Feinde, macht mich dein Gebot, denn immer ist es bei mir.

[26:30] Er hat es in seinem Herzen. Verständiger bin ich als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Sinnen. Ich sinne über deine Zeugnisse nach Gott und darum werde ich verständig.

[26:45] Mehr Einsicht habe ich als die Alten, denn deine Vorschriften habe ich bewahrt, sogar die Alten mit viel Lebenserfahrung und Weisheit. Ich kann verständiger sein als sie, wenn ich mich an dein Wort halte, wenn ich mich in deinem Wort schwimme, die ganze Zeit.

[27:07] Von jedem bösen Pfad habe ich meine Füße zurückgehalten, damit ich dein Wort halte. Nicht bin ich von deinen Rechten gewichen, denn du hast mich unterriesen.

[27:19] Wie süß sind meinem Gaumen deine Worte mehr als Honig meinem Mund. Mit dem Stichwort Honig werden wir jetzt dann zum Honig kommen.

[27:31] Aber ihr seht, Salzschwur war alles andere als Weise, es kam aus einer egoistischen, selbstzentrierten Haltung, die gewurzelt ist in einem Leben, das nicht mit Gott geführt wurde.

[27:44] Und wenn ihr anders sein wollt, dann fangt heute damit an, euer Leben mit Gott zu leben, eure Gedanken in seinem Wort zu baden, jeden Tag darin zu schwimmen, das zu trinken, von dem zu leben.

[28:03] Es geht nicht anders, sonst werden wir genauso töricht wie Saul. Nun kommen wir zum Honig. das ist der zweite Punkt, die Auswirkungen von Sauls Torheit, die Verse 25 bis 46.

[28:19] Nun die Torheit eines Leiters, die betrifft nie nur ihn selbst. Je mehr Leute, die in deinem Einflussbereich stehen, je mehr Leute du leitest, sei es deine Ehefrau, sei es deine Kinder, sei es deine Freunde, sei es in deinem Arbeitsumfeld, desto mehr werden auch viele Leute von deiner Torheit beeinflusst werden und die Auswirkungen spüren.

[28:46] Nun das war das Resultat und die Auswirkung dieses dummen Fluches. Vers 24 haben wir gesehen, die Männer Israels aber waren sehr angestrengt.

[28:57] Im Urtext ist das Wort Nagash und das heißt, kann man übersetzen mit Treiber, Bedrücker, ein Eintreiber. Also die Israeliten waren bedrückt, sie waren bedrängt, man kann es übersetzen mit misshandelt und sehr angestrengt.

[29:16] Das ist nicht eine normale Anstrengung von einem Krieg. Und übrigens wird das gleiche Wort in Kapitel 13 Vers 6 verwendet. Bitte schlag das kurz auf. Kapitel 13 Vers 6 da heißt es als nun die Männer von Israel sahen, dass sie in Not waren, weil die Philister kamen.

[29:35] Denn das Volk war bedrängt. Da versteckte sich das Volk in Höhen und Dickichten, in Felsklüften, Gewölben und Zisternen. Es ist genau dasselbe Wort. Es wurde bedrängt von den Philistern.

[29:46] Und hier war es von den Feinden. Und jetzt ist es Saul. Saul hat eine merkwürdige Fähigkeit, sein Volk in Bedrängnis zu bringen, anstatt es zu erlösen.

[29:58] Und das wäre sein Auftrag als König, es hinauszuführen und ihnen zu helfen. Und er macht genau die Versen 25 bis 30 lesen wir jetzt.

[30:16] Das ganze Land aber kam gerade in die Zeit der Honigernte und Honig befand sich auf dem freien Feld. Als nun das Volk zu den Honigwaben kam, siehe, da floss der Honig, aber niemand nahm davon etwas mit der Hand zu seinem Mund, denn das Volk fürchtete sich vor dem Schwur.

[30:34] Jonathan aber hatte es nicht gehört. als sein Vater das Volk beschwor. Und er streckte die Spitze seines Stabes aus, den er in seiner Hand hatte und tauchte ihn in eine Honigwabe und nahm eine Handvoll in den Mund.

[30:49] Da wurden seine Augen munter. Ich weiss noch eine Geschichte, die mein Vater erzählt hat, als er im Militär war, das ist natürlich schon Jahre her, aber sie hatten einen langen Marsch war, war er richtig kaputt.

[31:09] Er hat gesagt, wir waren einfach ausgelaugt, wir hatten nichts gegessen, wir waren richtig geschwächt. Und dort oben, da gab es einfach eine Bouillon-Suppe.

[31:21] Und er hat gedacht, was soll das, ich will etwas Richtiges zu essen, ich will wirklich zu Kräften kommen. Trotzdem hat er die gegessen und eine kleine Bouillon-Suppe hat gesagt, das vergisst er nie.

[31:32] Die hat ihn wirklich so was hier passiert ist mit Jonathan, ich habe das übrigens auch probiert, als ich ermattet war bei der Vorbereitung dieser Predigt, bin ich in die Küche geschlichen, habe einen Löffel Honig genommen und dann ging es wieder besser.

[31:52] Ich war nicht so ermattet wie Jonathan und das Volk, darum hat es nicht dieselbe Auswirkung gehabt. Aber auf jeden Fall Jonathan hat das gemacht und es hat ihn wieder munter gemacht.

[32:06] Aber einer aus dem Volk Vers 28 ergriff das Wort und sprach, dein Vater hat das feierlich beschworen und gesagt, verflucht sei der Mann, der heute Speise isst. Also Jonathan bringt sich selber unwissentlich unter den Fluch.

[32:20] Und dann heißt es noch im Vers 28 das Volk aber war ermattet. Jeder hätte eigentlich sehr gerne von diesem Honig genommen. Nun schauen wir uns das Wort ermattet noch einmal an, dann kommt dasselbe Wort vor in 2.

[32:37] Samuel 21 15 Da war David so ermattet nach einem Krieg und da stand ein Grosser wie ein Goliath ein Riese vor ihm und wollte ihn umbringen und David war ermattet und in dem Moment konnte er sich nicht mehr wehren, weil er ermattet war und so war das Volk.

[32:59] David hatte Glück, einer seiner Männer kam vorbei und hat diesen Riesen umgebracht und dieser wurde einer der 30 Helden Davids, weil er das gemacht hat. Aber stellt euch vor, das ist dasselbe Wort und das Volk hier war so ermattet.

[33:12] Sie waren also in Gefahr, falls die Philister das gemerkt hätten und sich umgekehrt hätten, wären sie in großer Gefahr gewesen, den ganzen, die ganze Schlacht zu verlieren und selber getötet zu werden, weil sie so schwach waren.

[33:27] Und das war Sauls Schuld. Vers 29 Jonathan erkannte das und er sprach, mein Vater hat das Land ins Unglück gebracht. Seht doch, wie munter meine Augen geworden sind, weil ich ein wenig von diesem Honig zu mir genommen habe.

[33:44] Ach, wenn doch das Volk heute ungehindert von der Beute seiner Feinde gegessen hätte, die es gefunden hat. Ich meine, wenn sie schon nur ein bisschen Honig genommen hätten oder ein paar wenige Puleschenkel, die noch im Lager rum lagen, ein bisschen gefuttert hätten, das hätte zwei, drei Minuten gekostet.

[34:02] Dafür wären sie bis zum Abend und bis in die Nacht hinein gerannt. Wäre dann die Niederlage der Philister nicht noch grösser geworden.

[34:17] Und Jonathan hat es erkannt, mein Vater hat das Land ins Unglück gebracht, in Trübsal gebracht. Das Wort, das gebraucht wird, heißt, er hat ihm wehgetan, er hat es zerrüttet.

[34:32] Wisst ihr, was zerrüttet heißt? Wir kennen manchmal zerrüttete Familienverhältnisse oder ich versuche es mal kurz zu umschreiben.

[34:43] Zerrüttet heißt, dass man durch zu grosse Anstrengung in Unordnung geraten kann und sehr erschöpft ist. Das ist das Wort, das Jonathan für seinen Vater gebraucht hat.

[34:56] Das war die Auswirkung von Sauls dummen Fluch. Und das Wort in Trübsal gebracht ist dasselbe wie bei Achan, als Joshua in 7,25 sagt, erkennt die Geschichte von Achan.

[35:12] Sie haben Jericho eingenommen und Achan hat etwas von den Schätzen Jerichos genommen und unter seinem Zelt vergraben. und dann als sie die nächste Stadt einnehmen wollten, nämlich die Stadt Ai, da wurden sie geschlagen und es kamen viele Leute um und Joshua hat zu ihm gesagt, Achan, du hast uns in Trübsal gebracht, du hast gemacht, dass viele Leute umkamen, dass so ein Riesenunglück über uns gekommen ist und dasselbe hat Jonathan über seinen Vater gesagt, ob das weise war oder nicht, das lasse ich jetzt dahin gehen, aber auf jeden Fall war es wahr.

[35:50] Ihr seht, was herauskommt, wenn Leiter törichte Entscheidungen fällen, wenn Leiter nicht mit Gott wandeln, wenn Leiter nicht danach fragen, was Gott will.

[36:06] Stellt euch eine Fussballmannschaft vor, der man verbietet, den ganzen Tag zu essen und am Abend sollen sie ein Match spielen. Könnt ihr euch vorstellen, wie das ausgeht? Da würde niemand mitmachen.

[36:19] Oder die, die Kinder haben, bereitet ihr eure Kinder darauf vor, eine Wanderung zu machen, indem ihr ihnen sagt, wir werden heute nichts essen und dann werdet ihr viel besser mögen? Sicher nicht.

[36:30] Meine Kinder, die machen schon schlapp nach zehn Minuten, wenn sie nichts kriegen. Und ihr müsst euch vorstellen, das war eine Distanz von 25 Kilometern auf und ab und das war Schlacht, das war ein Halbmarathon, den die an diesem Tag gerannt sind.

[36:45] Das war nicht nichts und dann zwischendurch noch gekämpft. Also, Saul hat sein Volk in große Gefahr gebracht, dass die Männer richtig zerrüttet waren.

[36:59] Die andere Auswirkung ist, Saul hat das Volk dazu gebracht, dass sie gegen den Herrn anfingen zu sündigen. Und das ist noch schlimmer. Vers 31 bis 35 sagen es uns.

[37:12] Doch schlugen sie die Philister an jenem Tag von Michmas bis nach Eilon. Eilon ist dort, wo die Ebene aufhört, Entschuldigung, das Gebirge aufhört und die Ebene Richtung Meer anfängt.

[37:26] Also, sie gingen Richtung Westen, Richtung Mittelmeer, dort, wo die Philister zu Hause waren. Und sie schlugen sie bis nach Eilon, obwohl das Volk sehr ermattet war.

[37:41] Also, die Philister flüchteten, sie haben nichts gemerkt von dieser Schwachheit. Die haben von dem Honig genommen und sind schnell davon gerannt. Und das Volk fiel über die Beute her, das war am Abend, als dann der Fluch vorbei war.

[37:57] Und dann war eine richtige Fressorgie, weil jeder so Hunger hatte. Wenn ihr das ausprobieren möchtet, und esst einfach den ganzen Tag nicht, nehmt noch einen großen Rucksack und geht bergauf, berg runter und dann merkt ihr, was es bedeutet.

[38:15] Vielleicht viele von uns können uns nicht in diese Lage versetzen. Aber sie nahmen Schafe und Rinder und Kälber und sie schlachteten sie auf der Erde und das Volk aßt das Fleisch mit dem Blut.

[38:26] Nun, was heisst das, wenn sie das mit dem Blut aßen. Gott hatte in 3. Mose 17 hatte er seinem Volk gesagt, dass sie das Blut nicht essen sollten, weil ein Leben in deinem Blut ist.

[38:40] Und das Blut war für andere Zwecke bestimmt. Es war bestimmt dazu für Opferungen. Es hatte symbolischen Wert. Und auch in der Apostelgeschichte sehen wir, als Paulus kommt zu dem Apostelrat in Jerusalem und ihnen erzählt, was die Heidenvölker, wie sie vom Heiligen Geist auch getauft worden sind und wie sie den Glauben zu Gott gefunden haben, dann sagen die Männer in Jerusalem, wir legen euch nicht viel auf, aber enthalten euch von dem Blut und von der Unzucht.

[39:15] Das war ihnen wichtig. Das war unter den Juden ganz verpönt. Das Blut, das darfst du nicht essen. Nun, was haben sie gemacht? Sie haben die gesessen.

[39:30] Natürlich, diese Männer waren zu hungrig, um irgendeinen Baum zu suchen und die Tiere da aufzuhängen. Die haben sie vielleicht halbes roh gegessen oder auch das Blut nicht raus fließen lassen. Und man berichtete dies dem Saul und sprach siehe, das Volk versündigt sich an dem Herrn, in dem es mitsamt dem Blut ist.

[39:50] Und nun kommt Saul wieder zum Zug. Er sprach, ihr habt treulos gehandelt. Merkt ihr das?

[40:02] Saul war sehr schnell die Schuld aller anderen Leute zu erkennen. Das ist ein weiteres Merkmal von selbst zentrierten Menschen.

[40:14] Sie merken immer, wo die Schuld bei anderen Menschen liegt. Aber er hat nicht gemerkt, dass er diese Leute in die Situation gebracht hat, dass sie so hungrig waren. Natürlich war es auch ihre Schuld.

[40:25] Aber er hat ihnen die ganzen Möglichkeiten geschaffen, dass es so kam. Und da sagt uns der Herr Jesus immer dazu, nimm zuerst deinen eigenen Balken aus dem Auge, bevor du den anderen Splitter rausziehen willst.

[40:42] Aber Saul hat hier wenigstens etwas Gutes gemacht, so urteile ich jedenfalls. Er sagt dann, Vers 33, wälst sofort einen großen Stein zu mir her, und Saul sprach weiter, zerstreut euch unter das Volk und sagt ihnen, dass jeder Mann sein Ochsen und sein Schaf zu mir bringen soll und schlachtet sie hier und esst dann, damit ihr euch nicht an dem Herrn versündigt, indem ihr das Fleisch mit dem Blut esst.

[41:09] da brachte das ganze Volk jeder was er zur Hand hatte in jener Nacht herzu und schlachtete es dort. Nun, mit etwas Einfallsreichtum hat er gesehen, was kann ich machen, damit die das nicht mehr machen, nun, ich will, dass nur noch jeder vor meinen Augen hier schlachtet, dann können sie das auf diesem Felsen machen und ich schaue zu, dass das Blut wirklich ausgelaufen ist.

[41:35] Und dann können sie es essen, dann versündigen sie sich nicht mehr. Das war etwas, was er gut gemacht hat. Doch so einfach kann Sünde nicht abgewendet werden, wenn Leiter ihre Macht brauchen.

[41:54] Und Saul erbaute dem Herrn einen Altar und das war der erste Altar, den er dem Herrn baute. Wir wissen nicht genau, die Bibel sagt nicht, wozu er diesen Altar baute.

[42:07] Wir sehen es, dass Samuel einen Altar hatte, wir sehen es, dass verschiedene andere Leute Altäre bauten, doch ob er diesen Altar gebrauchte, um Gott dann Dankopfer zu bringen, oder ob er Sühneopfer bringen wollte, oder ob er einfach vor dem Volk etwas, ich meine, einen guten Schein bewahren wollte, dass er dort Gott noch opferte und dankte, wir wissen es nicht, es steht nicht hier.

[42:34] Auf jeden Fall, sein Herz war nicht dabei, denn wir sehen, dass, was er nachher gemacht hat, stimmt überhaupt nicht damit überein, dass er irgendwie Buße getan hätte, dass er irgendwie vor Gott sich gebeugt hätte, für all seine Feder, er hat es nicht erkannt.

[42:48] Jesus sagt zu den Pharisäern, indem er Jesaja 29 Vers 13 zitiert, sagt er, ihr Heuchler, treffend hat Jesaja über euch geweiss, sagt, indem er spricht, dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir.

[43:07] Und so haben wir auch hier, werden wir den Eindruck nicht los, sogar wenn Saul hier einen Altar gebaut hätte und dort Sühnopfer gebracht hätte oder Gott Dankopfer gebracht hätte, dass sie wenigstens die Philister vertreiben konnten, werden wir den Gedanken nicht los, dass es heuchlerisch war und nicht wirklich echt.

[43:29] Nun sind gute Werke gut? Ist es gut, wenn man jemandem hilft? Ja, sicher. Ist es gut, wenn man in die Kirche geht?

[43:44] In die Gemeinde geht? Ja, ganz sicher. Aber lasst uns darauf achten, sobald religiöse Aktivitäten gute Werke, wenn wir diese tun, müssen wir immer darauf achten, was unsere Motive sind.

[44:05] Es kann sehr schnell sein, dass Leute, die ein schlechtes Gewissen haben, anfangen, solche Sachen zu tun, Opfer zu bringen, in einem übertragenen Sinn, aber eigentlich ist ihr Herz weit weg von Gott entfernt.

[44:18] Gott sagt zu seinem Volk, ihr baut mir Altäre, ihr baut mir Paläste, ihr baut mir den Tempel, aber ich will das gar nicht, ich will euer Herz.

[44:31] Versteht, das ist auch eine Warnung an uns. Warum? Warum machst du die Sachen, die du tust, die guten Sachen, die du tust, machst du es wegen dem Ansehen?

[44:44] Machst du es, damit du Unterstützung von anderen bekommst, damit sie dich gut finden? Warum tust du es? Wir haben das Lied gesungen, was macht mich von Sünden rein?

[44:57] Es ist nicht ein Opfer, das Saul hier gebracht hätte, auf seinem Altar, das ihn rein macht, sondern es ist das Blut Jesu Christi. Es ist das Blut des Lammes Gottes, das uns rein machen kann, von solchen Sünden.

[45:12] Und auch wenn wir gefehlt haben, wenn wir gefehlt haben, so wie Saul, wenn wir töricht gehandelt haben, wenn Leute unter unserer Leitung leiden mussten, so können wir zu Jesus kommen, so können wir echte Buße tun, so können wir Jesu Blut in Anspruch nehmen für uns, das uns reinigt von allen Ungerechtigkeiten.

[45:37] Und wir dürfen wiederhergestellt werden. Aber das hat Saul nicht getan. Der letzte Vers, Vers 35, der wird in der CSV auch übersetzt mit diesem fing er an, dem Herrn einen Altar zu bauen.

[45:53] Also mit diesem fing er an. Nun, es wäre Saul zuzutrauen, dass er zu sehr in Eile gewesen wäre, um den Altar fertig zu bauen, weil er muss ja noch mehr erreichen.

[46:06] Die Philister sind ja erst geflohen und so viele hat er noch gar nicht wirklich geschlagen von dem. Er wollte ja das ganze Volk ausradieren. Und so sehen wir in den Versen 36 bis 46, was er danach machen wollte.

[46:18] Und das ist der dritte Punkt. Sauls Torheit bringt Jonathan in Lebensgefahr. Sauls Torheit bringt Jonathan in Lebensgefahr. Und er prallt in Vers 36 Und Sauls sprach Lasst uns bei Nacht hinabziehen den Philister nach und sie berauben bis es heller morgen wird und niemand von ihnen übrig lassen.

[46:38] Sie antworteten Tue alles was gut ist in deinen Augen. Und Sauls Torheit zeigt sich auch hier wieder. Viel Eifer wenig Unterscheidungsvermögen.

[46:52] Kaum haben seine erschöpften Soldaten sich ein bisschen erholt haben gegessen und prallt er wie er die Philister fertig machen will. Doch seine Soldaten brauchen nicht nur Essen.

[47:04] Nach einer solchen Erschöpfung brauchen sie auch eine Nacht Ruhe. sie stimmen ihm zu aber es kommt anders.

[47:17] Und so sehen wir auch hier wieder selbst bezogene Menschen haben immer nur ihre Ziele im Kopf. Sie haben wenig Mitgefühl für die anderen. Sie denken nur an sich. Und es gab nur einer der es nötig fand den Gottesdienst den sie so abrupt abgebrochen hatten noch wirklich zu beenden und er sagt und das ist der Priester aber der Priester sprach lasst uns hier zu Gott nahen.

[47:44] Er sagt komm wir haben es schon einmal gemacht dass wir Gott nicht gefragt haben und sieh was für ein Desaster daraus gekommen ist jetzt wollen wir nicht wieder so eilig aufbrechen wir wollen Gott fragen seht ihr ein Fehler kann man einmal machen aber es ist eine und Saul will es hier genau das zweites Mal machen der Priester war schlauer als er und hat es bemerkt und so sehen wir hier Leiter die müssen immer Leute um sich haben die sie an Gott erinnern jeder von euch ist dazu aufgefordert den anderen zu erinnern hey wie geht es dir in deinem Leben mit Gott bist du mit ihm unterwegs wie geht es dir wo hast du leitenden Positionen stehen müssen wir beten auch ihr Frauen ich möchte euch ermutigen betet für eure Männer ihr könnt nichts besseres tun als das als euren

[48:49] Männern für sie zu beten und ihnen zu helfen mit Gott zu wandern Vers 37 geht es dann weiter und Saul fragte Gott soll ich hinabziehen den Philistern nach willst du sie in die Hand Israels geben aber Gott antwortete ihm nicht an jenem Tag da sprach Saul es sollen alle Häupter des Volkes herzutreten und erforschen und sehen an wem heute diese Schuld liegt also Saul hat geschlossen daraus dass Gott nicht geantwortet hat hat er gesagt okay irgendwo muss eine Sünde sein Gott erhört keine Sünder und darum muss ich jetzt herausfinden wo die Sünde ist da war er gar nicht so schlecht nur hat er nicht bemerkt dass es seine Sünde ist vielleicht Vers 39 denn so wahr der Herr lebt der Israel gerettet hat wenn sie auch an meinem Sohn Jonathan wäre so soll er gewiss sterben und da antwortete ihm niemand vom ganzen

[49:50] Volk nun Saul macht hier schon wieder einen Fluch und er ruft den Namen des Herrn an und er sagt so wahr Gott lebt er wird sterben wir können es ist fast zum schmunzeln aber eigentlich ist es tragisch dieser Mann sollte ein Vorbild sein für die Leute und ist es nicht merkt ihr aber was Gott hier im Hintergrund am tun ist Gott antwortet ihm nicht die Leute antwortet ihm nicht sie wollen Jonathan schützen weil sie ihn lieben sie respektieren ihn die einen wissen ja dass er genommen hat aber sie wollen ihn nicht verraten und so will Saul die Sünde durch ein Los herausfinden aber Gott benutzt diese Situation um Sauls Torheit wirklich bloß zu stellen vor allen Leuten und er gibt Saul eigentlich eine Chance zurückzukehren umzukehren doch

[50:52] Saul reitet sich in seinen blinden und gottlosen Eifer immer noch weiter in den Schlamassel hinein und er schwört beim Namen Gottes den Tod über den Verbrecher hinab der ein bisschen Honig gegessen hat und Vers 40 lesen wir dann und er sprach zu ganz Israel ihr sollt auf jene Seite treten ich und mein Sohn Jonathan wollen auf dieser Seite sein das Volk sprach zu Saul tue was gut ist in deinen Augen fällt euch etwas auf das Volk ist immer ganz unterwürfig sie sagen immer ja tue was du gut findest tue das was du gut findest tue was du gut findest doch auf einmal kehrt sich der Spieß wir lesen weiter und Saul sprach zu dem Herrn dem Gott Israels gibt dass die Wahrheit offenbar wird da wurden Jonathan und Saul getroffen vielleicht noch kurz etwas zu den Losen der Priester hatte in seiner

[51:53] Brust in seiner Brusttasche hatte er zwei Steine die Urim und die Tumim und mit denen konnte er ein Ja oder ein Nein von Gott erfragen und so hat der Saul gefragt wer ist schuld diese oder jene und so hat Gott durch diese Steine gezeigt wer schuld ist und da wurden Jonathan und Saul getroffen aber das Volk ging frei aus Vers 42 und Saul sprach werft das los über mich und meinen Sohn Jonathan und da wurde Jonathan getroffen wir erwarten eigentlich dass Saul hier getroffen würde wir sehen seine große Torheit wir sehen dass alles was er gemacht hat eigentlich zu Sünde zu viel Unannehmlichkeiten zu Unehre von Gottes Namen geführt hat und Gott lässt es zu dass Jonathan getroffen wird der Gott dass ein gerechter stirbt Gott hat es hier erarbeitet im

[52:56] Hintergrund aber er macht es ein bisschen anders Gott hat tausend Wege auch wenn wir denken jetzt ist Jonathan verloren so lesen wir weiter Vers 43 und Saul sprach zu Jonathan sage mir was hast du getan und Jonathan sagte es ihm und sprach ich habe nur ein wenig Honig gekostet es kostete ihm nicht einmal eine Minute mit der Spitze des Stabes den ich in meiner Hand hatte und siehe ich soll sterben ehrlich mal ich soll sterben wegen sowas aber er hat nicht rebelliert er hat sich in das Schicksal hineingegeben so tapfer wie er war im Angriff so tapfer war es auch wenn es darum ging dass er einfach vor Gott stehen würde und sein Schicksal wie wir so sagen einfach annehmen würde und da sprach Saul Gott tue er mir dies und das Jonathan du musst gewisslich sterben ein weiterer

[53:57] Fluch dieser Mann hat sehr viel geflucht nun hätte Gott nicht einfach schweigen können so dass das Los niemand bestimmt hätte ja er hätte können aber Gott stellt sich zum Fluch Sauls er bestätigt Sauls Autorität als König und Jonathan erscheint verloren unter der Hand eines so selbstbezogenen selbst verherrlichenden Vaters auch auch scheint Saul hier ohne jedes Mitgefühl gegenüber seinem Sohn wegen ein bisschen Honig will er seinen tapferen Sohn umbringen Blinder Eifer und Selbstbezogenheit lassen das Mitgefühl schwinden wie Schnee wenn der Föhn aufzieht und schliesslich geht es jetzt um Sauls Ehre er muss sein Wort halten er darf sich nicht blamieren vor dem Volk und wir werden den Eindruck nicht los dass Saul allenfalls auch aus Neid gegenüber seinem

[54:58] Sohn hier so hart handelte nun frage dich manchmal sind auch wir ohne Mitgefühl manchmal sind auch wir Männer manchmal hart in unseren Urteilen wo ist die Wurzel dieser Art von Verhalten könnte es sein dass wir zu selbst auf uns bezogen sind dass wir stolz sind wenn wir so handeln nun während sich Saul ein weiteres Mal verflucht und seinem Sohn den Tod androht bereitet Gott eine andere Rettung vor und er bereitet sie so vor dass alle erkennen wie Tor was für ein Tor Saul ist und auch er selbst Vers 45 Erbogen ist jetzt zu überspannt zu viel Torheit hat sich angehäuft aber das Volk sprach zu Saul sollte Jonathan sterben der Israel diese große Rettung verschafft hat das sei ferne so war der

[55:58] Herr lebt es soll kein haar von seinem Haupt auf die Erde fallen denn er hat an diesem Tag mit Gott gewirkt und so erlöste das Volk den Jonathan dass er nicht sterben musste welch eine Schande für Saul das Vertrauensvotum hat eindeutig abgestimmt dir vertrauen wir nicht wir sind für den anderen und Gott erledigt hier zwei Aufgaben in einem Streich er rechtfertigt Jonathan vor dem Volk und er stellt Sauls törichtes Verhalten völlig bloß was für eine Niederlage für Saul der stets das Volk beeindrucken wollte der stets wollte dass sie ihn liebten Vers 46 und Saul liess von der Verfolgung der Philister ab und zog hinauf wieder ins Gebirge zurück und die Philister zogen in ihr Land praktisch ungeschlagen wir sehen nämlich in Vers 52 im letzten

[57:00] Vers dass die ganze Zeit über die Philister dann Saul und Israel bedrängt haben sie hätten einen grossen Sieg davontragen können so dass das Land Ruhe gehabt hätten aber durch Sauls Torheit wurde das alles vereitelt anderes die die Nacht war die Nacht glücklich die König ist klein und darum muss er den Feldzug abbrechen und dem Volk ist nicht vergangen entr Saul der Leiter den Gott für sein Volk nicht gebrauchen kann ist so wie Saul Kapitel 9 haben wir gesehen er war kein geistlicher Mann Kapitel 10 haben wir gesehen Er versteckt sich dann, wenn er auftreten müsste.

[57:45] In Kapitel 13 haben wir gesehen, er ist mehr auf die Beliebtheitsskala im Volk konzentriert, als auf den Gehorsam gegenüber Gott. Und in Kapitel 14 haben wir gesehen, er sucht nicht nach Gottes Willen, sondern sitzt resigniert herum und dann handelt und redet er töricht und bringt damit sein Volk in große Gefahr und Bedrängnis.

[58:09] Ein bittersüßer Sieg. Niemand kann sich so wirklich an so einem Sieg freuen, nicht wahr? Umso mehr erstaunt dann der durchaus positive Bericht am Ende dieses Kapitels, Vers 47.

[58:26] Als aber Saul die Herrschaft über Israel bekommen hatte, kämpfte er gegen alle seine Feinde ringsumher. Gegen die Moabiter, gegen die Ammoniter, gegen die Edomiter, gegen die Könige von Zoba, gegen die Philister.

[58:37] Und wohin er sich wandte, da war er siegreich. Ein sehr guter Bericht. Und er vollbrachte tapfere, mächtige Taten und schlug Amalek und er rettete Israel aus der Hand derer, die sie beraubten.

[58:49] Und die Söhne Sauls waren Jonathan, Jeschwi und Malchischua. Und von seinen zwei Töchtern hieß die erste Merab und die jüngere Michal. Und die Frau Saul hieß Achinoam.

[59:00] Sie war eine Tochter des Achimas. Und sein Heerführer hieß Abner, ein Sohn Ners, des Onkels Sauls. Kisch aber, der Vater Sauls und Ners, der Vater Abners waren Söhne Abiels.

[59:12] Und der Krieg gegen die Philister war heftig, solange Saul lebte. Und wenn Saul einen starken und tapferen Mann sah, nahm er ihn zu sich. Nun, Saul wurde jetzt ein richtiger König.

[59:26] In Kapitel 11 war er noch hinter dem Pflug her und ging dann in die Schlacht. Und jetzt hat er sich eine Residenz gebaut, hat sich Soldaten zusammengezogen. Er wurde jetzt ein richtiger Vollzeitkönig.

[59:41] Ein Vollzeitler. Sein Lebenslauf klingt ziemlich beeindruckend. Aber weisst, habt ihr bemerkt, was fehlt? Gott.

[59:54] Gott kommt nirgends in seinem Lebenslauf vor. Er ist total unwichtig in seinem Leben. Und dieser Lebenslauf, der zeigt, dass Saul nur eine menschliche Erfolge suchte.

[60:12] Was würde dein Leben davon zeugen, wenn jemand über dich deinen Lebenslauf schreiben würde? Jetzt, zu diesem Zeitpunkt. Jemand, der dich gut kennt.

[60:24] Aus menschlicher Sicht war Saul ein totaler Erfolg, gemäss diesem Beschrieb am Ende. Dieses Kapitels. Er hat viele Feinde geschlagen.

[60:35] Er hat viel Mächtiges getan. Er war ein tapferer König. Und so wurde er in Erinnerung behalten vom Volk. Aber wir haben gesehen, der grösste Teil von Kapitel 8 bis 15 konzentriert sich auf Sauls Versagen.

[60:50] Und das ist Gottes Sicht. Du kannst in dieser Welt so viele Erfolge haben, wie du willst. Du kannst einen guten Job haben. Du kannst gute Freunde haben.

[61:01] Du kannst einflussreich sein. Du kannst viel Geld haben. Du kannst alles haben. Doch dein Leben kann aus Gottes Sicht ein totales Versagen sein. Jesus hat gesagt, was nützt es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und doch Schaden nimmt an seiner Seele?

[61:20] Wenn jemand einen Lebenslauf über dich schreiben würde, was würde dort vorkommen? Würde dein Leben davon zeugen, dass du ein bisschen etwas mit der Gemeinde zu tun hattest?

[61:31] Ein bisschen etwas mit Gott? Dass er dir irgendwo ein bisschen wichtig war? Was würden dein Ehemann sagen, deine Ehefrau, deine Kinder oder deine Eltern, die dich am besten kennen oder deine engsten Freunde?

[61:48] Was würden sie sagen? Was war dir wirklich wichtig? Er war einer, der immer gerne in die Ferien ging. Das war für ihn das Größte. Er ging fünfmal im Jahr in die Ferien und das war super.

[62:00] Nichts gegen Ferien, versteht ihr. Aber ist es das, was du am Ende von deinem Leben als dein Fazit haben möchtest? Paulus schreibt in 1. Korinther 4 Der mich aber beurteilt, ist der Herr.

[62:16] Und so urteilt nicht irgendetwas vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das Verborgene der Finsternis ans Licht bringen und die Überlegungen der Herzen offenbaren wird.

[62:27] Und dann wird einem jeden sein Lob werden von Gott. Vor den Menschen können wir viel Gutes machen. So wie Saul auch geopfert hat.

[62:37] So wie Saul auch andere Sachen gemacht hat. Die Menschen haben es nicht alle durchschaut. Aber Gott sieht es. Vor Gott gibt es keine bittersüssen Siege.

[62:52] Entweder ist dein Leben ein Erfolg oder ein komplettes Versagen. Du baust dein Leben Tag für Tag und Gott sucht Beständigkeit in deinem Leben.

[63:03] Bist du beständig in deiner Hingabe an ihn, in deiner Liebe, in deiner Treue, mit deiner Zeit, mit deinen Gaben? Beständig und diszipliniert in deinen Gedanken? Bist du nüchtern und besonnen?

[63:15] Beständig im Wachstum zu ihm hin? In deinem Streben, ihn kennenzulernen? Gott sucht nach zuverlässigen Männern und Frauen, die ihm alle Tage ihres Lebens treu dienen wollen.

[63:29] Allzu oft geben wir uns mit einer mal mehr oder mal weniger engagierten Hingabe an den Herrn zufrieden. Aber Gott verdient viel mehr.

[63:39] Ja, durch Christi Tod für uns am Kreuz gibt es Vergebung für uns, für unsere Vergehen, für unsere Nachlässigkeit, wenn wir gefallen sind. Und ja, Gottes Gnade deckt all unsere Versagen und all unsere Sünden ab.

[63:56] Aber lasst uns für den Rest unserer Tage nach Beständigkeit in unserem Wandel mit Gott streben. Ich bete noch. Herr, wir danken dir für die Warnung, die du uns gibst.

[64:12] Durch das Leben saus. Wir wollen nicht hinausgehen und denken, gut haben wir diese Predigt überstanden.

[64:23] Sondern hilf uns, Herr, darüber nachzudenken, unser Leben ernsthaft vor dir zu prüfen. Immer wieder. Hilf uns, dass wir auf dem Kurs bleiben können. Dass unser Blick auf dich gerichtet ist, auf die ewigen Dinge.

[64:36] Amen.