[0:00] Guten Morgen, liebe Gemeinde. Wir fahren heute wieder, wie ihr gehört habt, in 1. Samuel weiter. Und die Geschichte haben wir schon gelesen.
[0:12] Nun wollte ich euch fragen, wer von euch kennt Arnold von Winkelried nicht? Hand hoch. Okay. Es sind entweder alle, die nicht Schweizer sind oder die nicht in der Geschichtsstunde aufgepasst haben.
[0:27] Heute haben wir auch eine Geschichtsstunde in der Bibel. Aber ich gebe euch jetzt eine kleine Lektion in Schweizer Geschichte. Arnold von Winkelried, der Held der Schlacht bei Sempach in 1386, ist die Niedwaldner Heldenfigur schlechthin.
[0:46] Vielleicht weiß jemand nicht, wo Niedwalden ist. Es ist in Zentralschweiz. Also, der Sage nach stürzte er sich, als die Schlacht sich zu Ungunsten der Eidgenossen wendete, in die Spieße der Habsburger und packte diese Spieße so, dass eine Gasse gebildet wurde, wo sie sich nicht verteidigen konnten.
[1:07] Und so konnten die Eidgenossen dorthin durch und es führte sie zum Sieg. Als Held von Sempach fand Winkelried Eingang in die eidgenössische Befreiungstradition und wird in einer Reihe mit dem Rütlischwur, mit Wilhelm Tell und dem Burgenbruch genannt.
[1:26] Also jetzt wisst ihr, wo ihr Arnold von Winkelried klassifizieren müsst. Wir lieben solche Helden und wir kultivieren ihre Geschichten. Wir identifizieren uns mit diesen Helden und sie sind Vorbilder für uns, denen wir manchmal auch nachahmen wollen.
[1:44] Und Jonathan, von dem wir gelesen haben, der wäre mindestens so berühmt und er war auch mindestens so tapfer wie Winkelried. Doch die Bibel nennt nicht Jonathan als Helden dieser Geschichte.
[1:58] Nils hat es beim Gebet schön herausgestrichen. Er ist nur ein Mensch, den Gott gebrauchen konnte. Aber die Rettung ist vom Herrn.
[2:10] Nichtsdestotrotz können wir viel von Jonathan lernen. Und die heutige Predigt habe ich mit dem Titel überschrieben Der Herr rettet durch viele oder wenige. Vers 6 Der Herr rettet durch viele oder wenige.
[2:25] Die Rettung kommt vom Herrn. Und doch lässt er uns Menschen daran teilhaben. Deshalb möchte ich dir heute anhand von Jonathans Vorbild aufzeigen, was Gott von dir und von mir erwartet, damit er dich und mich in seine Pläne einbinden kann und du und ich zu einem Werkzeug werden für seinen Sieg und für sein Reich.
[2:50] Um das geht es heute. Deshalb habe ich die Predigt in drei Punkte geteilt. Der erste ist Gott will deine Hingabe. Verse 1 bis 5 Gott will deine Hingabe.
[3:04] Der zweite Punkt Gott will deinen Glauben. Verse 6 bis 14 Und der letzte, der dritte Punkt Gott tut seinen Teil.
[3:19] Vers 15 bis 23 Möchte ich zu Beginn noch einmal beten. Herr, wir danken dir für dein Wort. Wie du uns aus dieser Geschichte von Jonathan, was du uns lehren willst, das wollen wir jetzt anhören.
[3:36] Ich danke dir, Herr, dass du reden kannst, dass du offene Herzen schenkst, dass du mir die richtigen Worte gibst und ich bitte dich, dass du wirkst durch deinen Geist und ohne ihn können wir nichts tun.
[3:48] Amen. Dann kommen wir zum ersten Punkt Gott will deine Hingabe. Und wir lesen dazu die Verse 1 bis 5 oder 1 bis 3 von Kapitel 14 aus 1. Samuel.
[4:05] Und es geschah eines Tages, da sprach Jonathan, der Sohn Saules, zu dem Knaben, der seine Waffen trug. Komm und lass uns hinübergehen zu der Aufstellung der Philister, die dort drüben ist.
[4:19] Seinem Vater aber teilte er es nicht mit. Und Saul, er saß am Ende von Gibea unter dem Granatbaum, der in Migron ist.
[4:29] Und das Volk, das bei ihm war, war etwa 600 Mann. Und Ahia, der Sohn Ahitubs und Bruders Ikabots, des Sohnes Pinehas, des Sohnes Elis, des Priester des Herrn in Silo, trug das Ephod.
[4:47] Und das Volk wusste nicht, dass Jonathan weggegangen war. Nun, damit wir die Tragweite und die Schwere dieser Geschichte verstehen, müssen wir noch einmal zurück ins Kapitel 13.
[5:03] Es ist schon zwei Monate her, seit Andi dieses Kapitel uns gepredigt hat. Und darum wollen wir das kurz repetieren. In den Versen 3 bis 4 aus Kapitel 13, da sehen wir, dass Jonathan die Aufstellung der Philister in Geba geschlagen hatte.
[5:20] Wahrscheinlich Aufanweisung von Saul. Damit hat sich Israel bei den Philistern stinkend gemacht. Ist ja klar, wenn man deren ihr Posten angreift, dann werden die nicht einfach tatenlos zuschauen.
[5:35] Eine Nebenbemerkung. Saul hätte ja eigentlich gewusst, dass das die stinkend macht. Und er hat das gemacht ohne Waffen. Wir werden es noch sehen, das ganze Volk hatte keine Waffen und auch ohne Vorbereitung.
[5:48] Und jetzt kommen die Philister in Vers 5 mit einer gewaltigen Armee, mit einem riesigen Aufgebot. Es steht hier, 30.000 Wagen, das sind wohl nicht nur Streitwagen, aber Wagen für Gepäck und weiss nicht was alles.
[6:02] 6.000 Reiter und Fussvolk wie der Sand am Meer. gegen die über 3.000 auserwählten Kriegern von Saul, die sich jetzt 2.400 davon in den Höhlen versteckt haben und verkrochen haben, ist das eine riesige Übermacht.
[6:19] Die Verse 6 bis 7 zeigen uns, dass die Israeliten kalte Füße bekommen haben und sich in den Löchern, in den Höhlen und überall in den Dorngebüschen und den Felsen, Burgen und Gruben verstecken und die einen rennen sogar über den Jordan, um dem ganzen Krieg aus dem Weg zu gehen.
[6:36] Verse 8 bis 15 zeigen uns dann, dass Saul in Zugzwang ist. Er hat das Gefühl, wenn ich jetzt nicht sofort was mache, dann rennen mir alle Leute davon und dann kann ich es vergessen, dann ist mein Königtum dahin.
[6:49] Doch er hatte von Samuel in Kapitel 8 Vers, sorry, in Kapitel 10 Vers 8 eine Anweisung bekommen, du sollst warten, bis ich komme, und zwar 7 Tage.
[7:00] Saul ist ungeduldig. Am 7. Tag opferte er einfach selber ein Opfer und kurz danach erscheint Samuel. Immer noch am 7. Tag.
[7:11] Er hätte warten sollen, bis der Tag zu Ende geht. Und Samuel muss ihm dann leider mitteilen, dass Gott aufgrund seines Ungehorsams, aufgrund dessen, dass er Gott nicht so achtet und sein Wort nicht so achtet, wie er soll, ihm die Dynastie verweigert.
[7:28] Das heisst, seine Nachkommen sollen nicht mehr König sein. Zumindest hat Samuel ihn verwarnt, denn Gott gibt meistens zwei Chancen und in Kapitel 15 sehen wir, dass Saul diese Chance nicht nutzt.
[7:46] In Vers 15 von Kapitel 13 sehen wir, dass Samuel dann wieder abzieht und zwar ohne, dass er ihm mitteilt, was Gott jetzt will. denn dazu wäre Samuel gekommen, um ihm Weisung zu geben, was er jetzt machen sollte.
[8:03] Und Saul sitzt jetzt da ohne Weisung von Gott, ohne Ahnung, was er machen soll, völlig auf sich allein gestellt. Vers 15 B sehen wir, dass nur noch 600 Mann bei Saul sind, ängstlich, verzagt und ohne Waffen, denn die Philister kontrollierten das ganze Waffen, die ganze Waffenschmiede und alles.
[8:27] Und von seinen 3000 auserwählten tapferen Männern sind nur noch 600 bei Saul. Nun, in den letzten Versen dann, in den Versen 17 bis 18 sehen wir dann auch noch, dass die Philister gerade machen, was sie wollen.
[8:46] Also sie kommen nach Michmas und ein Vernichtungszug geht von Michmas aus in drei Abteilungen und hier möchte ich noch ein kurzes Bild zeigen, wenn das funktioniert.
[9:03] Jawohl, ich hoffe, es ist gross genug. Hier sehen wir Michmas, hier ist der Jordan und da unten seht ihr, wo das etwa abspielt in Israel. Hier ist Michmas und bei Geba lagert sich Saul jetzt und diese Philister gehen aus, ein Einzug geht nach Ofra, einer geht hin in das Tal Zeboim und der andere geht hier Richtung Beth Horon.
[9:28] Also nach Osten, nach Norden und nach Westen, da gehen die Philister hin, was machen sie wohl? Sie gehen wohl plündern, ein bisschen rauben, damit sie genug zu Essen haben für die riesige Armee.
[9:40] Also sie machen einfach gerade, was sie wollen, die Israeliten können sich nicht wehren. Samuel hingegen, er geht hier nach Gibeah oder Geba und dort ist es auch, wo dann Saul hingeht, um sich dort zu verstecken.
[9:57] Es hat einen grossen Graben hier, man sieht ihn leicht angedeutet und wir werden auch noch ein Bild sehen, das trennt die Philister von den Israeliten. So fühlen sie sich einigermassen sicher vor einem Überfall.
[10:10] Nun, das ist die Situation. Und jetzt gehen wir zu Kapitel 14, Vers 2. Saul, was macht er in dieser Situation?
[10:22] Saul saß am Ende von Gibeah unter dem Granatbaum, der in Migron ist. In der englischen Übersetzung heisst es in einer Höhle, in der Nähe eines Granatbaumes und das kann man sich gut vorstellen, wenn man die Bilder dann sieht.
[10:39] Es sah etwa so aus, da sind viele Höhlen und er macht einfach nichts. Er ist mittellos, hat keine Soldaten, er ist planlos, das Volk, das bei ihm ist, ist verzagt, nur etwa 600 Mann.
[10:56] Ihr kennt es vielleicht aus den Fussballmatches, wenn einer eine rote Karte bekommen hat und die nur noch zehn gegen elf spielen, dann ist schon ein riesiger Druck da und meistens gewinnt das Team mit zehn Spielen nicht, weil die Unterzahl oder Überzahl viel viel grösser, nicht zehn gegen elf, sondern es ist vielleicht eins zu zwanzig oder eins zu dreissig oder eins zu hundert, ich weiss es nicht.
[11:24] Und was hat er noch gemacht? Er ist nicht alleine, er hat Ahia mitgenommen. Steht hier, wer ist Ahia? Ahia?
[11:39] Er ist der Sohn Achitubs, des Bruders Icabots. Icabots, wisst ihr noch, was das heisst? Kapitel vier oder fünf stand, die Herrlichkeit ist weg.
[11:50] Die Herrlichkeit ist weg. Und das war der Sohn von Pinehas, des Sohnes Elis, also eine verworfene Priesterlinie. Und diesen hat Saul jetzt zu sich bestellt.
[12:03] Nun, wieso werden uns hier diese Details genannt? Wieso ist Ahia überhaupt hier? Nun, Ahias Linie ist verworfen und Sauls auch. Die Führung ist verworfen von Gott.
[12:18] Ahia hat das Effod dabei. Das ist der Schurz des Hohen Priesters, wo das Los drin ist. Und mit diesem Los soll er den Herrn befragen, was jetzt zu tun sei. toc sagt, èink lessen.
[12:35] Wir sagen, dass эти und gedacht haben, diese wird uns helfen. Gottes Gegenwart ist jetzt bei uns. Es war eine schreckliche Niederlage. Nicht, weil Gott nicht hilft, sondern weil sie abergläubisch waren.
[12:52] Und hier sehen wir einen großen Gegensatz. Jonathan. Jonathan, er sitzt nicht da, sondern er ist in Bewegung. Von dem ersten Vers an sehen wir, wie er in Bewegung ist.
[13:05] Er will etwas tun für den Herrn. Er will seine Mittel einsetzen, die Gott ihm gegeben hat. Und wir lesen Vers 1 noch einmal. Und es geschah eines Tages, da sprach Jonathan, der Sohn Saus, zu dem Knaben, der seine Waffen trug.
[13:18] Komm und lass uns hinübergehen zu der Aufstellung der Philister, die dort drüben ist. Nun, Jonathan, stellt euch vor, er hat am Tag vorher oder einige Tage vorher erfahren, dass er nie König wird.
[13:33] Nie. Und zwar, weil es sein Vater verbockt hat. Weil sein Vater nicht gehorsam war. Jonathan, der könnte seinen Vater anklagen. Er könnte verbittert sein, dass er keine Chance auf ein Königtum hat.
[13:46] Er könnte auch einfach resignieren und sagen, es geht mich doch alles nichts mehr an, ich habe eh keine Zukunft. Doch Jonathans Einstellung ist bemerkenswert anders.
[13:56] Er hat die Umstände akzeptiert. Er hat die Umstände akzeptiert. Er hat die Umstände akzeptiert. Er hat gesehen, wir sind in einer riesigen, schwierigen Lage.
[14:12] Eine riesige Übermacht kommt gegen uns. Und es ist keine Hilfe da. Wir haben weder Waffen noch Verbündete noch irgendwelche Menschen, die den Mut haben, anzugreifen.
[14:22] Er hat auch gesehen, dass Gottes Weisung und Gottes Wort nicht einmal da ist, weil sein Vater ungehorsam war. Dabei haben wir gelesen, dass Samuel eigentlich im gleichen Dorf wohnen würde oder im gleichen Dorf sich befinden würde und Saul einfach hingehen könnte und ihn fragen könnte.
[14:42] Aber das macht er nicht. Die Moral ist kaputt. Es ist kein Mut da und keine Waffen. Das hat Jonathan gesehen. Doch das Zweite, was er macht, er hat seine Möglichkeiten durchdacht.
[14:56] Er hat seine Mittel zusammengenommen und gesehen, okay, ich habe zwar keine Chance auf ein Königtum, doch es geht nicht um das Königtum für mich. Es geht um Gottes Volk.
[15:08] Es geht um Gottes Reich. Und es geht um Gottes Ehre. Es kommt gar nicht darauf an, ob es für mich eine Chance gibt, König zu werden und was daraus wird, aus mir.
[15:19] Und dann hat er wohl Zuversicht gefasst. Gott hat ihm Zuversicht und Freude gegeben. Zuversicht und Freude zum Handeln. Er hat ihm Mut gegeben.
[15:31] Und wisst ihr was? Als er sich selber anschaut, hat er gesagt, okay, wir haben keine Waffen, aber mein Vater hat ein Schwert und ich habe ein Schwert. Wieso sollte ich das nicht gebrauchen?
[15:43] Wenige Mittel. Und doch hat er das gesehen, was Gott gegeben hat und hat gesagt, dies will ich einsetzen. Und er ist zu einer Entscheidung gekommen. Und diese kann ich mir etwas so vorstellen.
[15:56] Gott will, dass ich meine Kraft und meine Mittel und sogar mein eigenes Leben auf die Waagschale werfe, um ihm, um Gott und seinem Volk zu dienen.
[16:10] Das ist die Einstellung. Das ist der Schluss, zu dem Jonathan gekommen ist in dieser Lage. Das ist der Moment, den Gott für mich gemacht hat. Ich muss nicht rumsitzen, sondern ich kann hier einen Unterschied machen mit den Mitteln, die Gott mir gibt.
[16:26] Und so lässt sich Jonathan auch nicht von der Schwierigkeit der Topografie und vom Gelände verunsichern. Wir lesen in den Versen 4 bis 5, Es war aber zwischen den Pässen, durch die Jonathan zu der Aufstellung der Philister hinüberzugehen suchte, eine Felszacke auf dieser Seite und eine Felszacke auf jener Seite.
[16:47] Der Name der einen war Bozitz und der Name der anderen Senne. Die eine Zacke bildete eine Säule nach Norden, Michmass gegenüber, und die andere nach Süden, Geba gegenüber.
[17:01] Und Bozitz heisst die Scheinende oder die Schlüpfrige, das ist die im Norden, und die andere Senne heisst die Dornige. Wahrscheinlich sind die Namen nicht einfach so gewählt.
[17:14] Und hier seht ihr, wie das etwa ausgesehen hat. Hier ist der Blick Richtung der Pass von Michmass. Also auf dieser Seite lagerten Saul und seine Leute.
[17:26] Auf dieser Seite, so rechts hinten dran, war der Pass, den die Philister bewachten. Und hier runter will also Saul steigen und von hier unten dann angreifen.
[17:39] Nun, die einen von euch sind ein bisschen bergänger und die wissen, da kommt man schon irgendwie runter. Man muss aber ein bisschen aufpassen und vielleicht für einen Angriff ist es nicht gerade so geeignet.
[17:52] Aber für Jonathan kommt das irgendwie nicht drauf an. Übrigens, das sind etwa 150 Höhenmeter da vom höchsten bis zum tiefsten Punkt, die er dann hinaufklettern muss. Ich zeige noch ein zweites Bild.
[18:04] Das ist wieder, da hinten ist auch wieder das Dorf Michmass, wo der Pass war. Da könnt ihr euch noch ein bisschen ein Bild machen.
[18:15] Gut. Können wir das wieder abschalten? Gerne. Nun, der Schreiber des Samuel-Buches zeigt uns in diesen ersten fünf Versen die Lage kurz und bündig auf.
[18:29] Hier ist der Plan. Ich gehe rüber und ich werde die konfrontieren. Und der ist geheim, weil sonst irgendjemand mich davon abbringen will, das zu machen.
[18:39] Es ist gefährlich. Hier sind die Führer. Die sind beide oder alle verworfen und fragen gar nicht nach Gott. Und hier ist der Ort.
[18:50] Er ist eigentlich unmöglich, um einen gescheiten Angriff zu führen. Also, im Ganzen, die Lage ist hoffnungslos. Jonathan hätte wirklich resignieren können.
[19:02] Und auch in unserem Leben gibt es immer wieder Situationen, wo wir am liebsten davonlaufen würden. Wo wir am liebsten den Kopf in den Sand stecken würden. Oder wo wir merken, falls ich jetzt was mache, ich weiss nicht, ob ich da heil rauskomme.
[19:18] Und das wird mich sehr, sehr viel kosten. Doch wenn du von Gott gebraucht werden willst, dann gib dich selbst und die Möglichkeiten, die Gott dir gegeben hat, völlig dem Herrn und begebe dich in seine Hand.
[19:39] Wir haben in der Schrift viele, viele Beispiele. Ein Beispiel ist Esther. Vor einem Jahr hatten wir das Pfingstlager, da war Esther das Thema.
[19:51] Und Esther spielt in dieser Zeit, wo Israel im babylonischen Exil ist. Und der Bösewicht Haman, das ist der zweithöchste nach dem König, er plant die totale Vernichtung der Juden.
[20:06] Die Juden, die sind mittellos. Sie sind einfach Fremde dort. Sie haben nichts, wahrscheinlich auch keine Waffen. Die Lage ist hoffnungslos, denn Haman hat 10.000 Talente bekommen vom König, um alle Leute auszurüsten mit Waffen und eine Armee aufzustellen, um diese einfach zu vernichten.
[20:24] Es gibt nur eine Möglichkeit für die Juden. Esther, von der der König nicht weiss, dass sie eine Jüdin ist, sie ist die Königin und sie ist am Hof des Königs.
[20:37] Als Mordechai, ihr Pflegevater, sie damit konfrontiert, mit diesem Plan, Esther, du musst zum König gehen, da sagt sie, weisst du was? Wenn ich das mache, das kann mich das Leben kosten.
[20:52] Ich darf nur zum König gehen, wenn er mich einlädt, ansonsten kann er mich einen Kopf kürzer machen. Und Mordechai sagt zu ihr in 1. Esther 4, Verse 13 bis 14, und ich lese das vor, und Mordechai liess der Esther antworten, denke nicht in deinem Herzen, dass nur du im Haus des Königs von allen Juden entkommen wirst.
[21:18] Denn wenn du in dieser Zeit schweigst, so wird Befreiung und Errettung für die Juden von einem anderen Ort her erstehen. Mordechai hat genau den gleichen Glauben wie Donathan.
[21:28] Er sagt, Gott kann, wenn er will, aber du gebrauche deine Mittel. Und jetzt sagt er dir, du aber und deines Vaters Haus, ihr werdet umkommen. Und wer weiss, ob du nicht für eine Zeit wie diese zum Königtum gelangt bist.
[21:45] Wer von euch weiss, wieso Gott ihn in diese Umstände und diese Lage gesetzt hat, in die er jetzt ist? Und wer von euch weiss, wieso er genau diese Mittel hat, die er besitzt, auch wenn es wenige sind?
[21:57] Niemand kann das wissen. Doch Gott will sie gebrauchen. Esther hätte sich drücken können und wahrscheinlich hätte sie ein ruhiges Leben gehabt, hätte sie nichts unternommen. Doch sie entschied es, sich zu wagen.
[22:11] Sie entschied sich, ihr Leben Gott völlig zur Verfügung zu stellen. Und so sehen wir aus diesem ersten Punkt, Gott will, dass auch du dich, ihm, in deiner Situation, die ich nicht kenne, aber dass du dich in deiner Situation ihm völlig hingibst und dass du deine Mittel, deine Zeit, deine Kraft, deine Energie, alles, was er dir gegeben hat, für ihn einsetzt und für sein Reich und für seine Ehre, nicht für deine eigene.
[22:44] Es geht nicht um dich, sondern es geht um ihn. Es geht auch nicht darum, dass du bewundert wirst, dass du etwas, eine Heldentat machst oder etwas Selbstloses tust.
[22:57] Nein, es geht darum, dass Gottes Reich gebaut wird. Doch um sich Gott völlig hinzugeben, braucht es wirklich Vertrauen zu ihm. Du musst deinen Gott kennen.
[23:09] Und im nächsten Abschnitt werden wir entdecken, welchen Glauben dieser Jonathan dazu brachte, seine Pläne schliesslich wirklich in die Tat umzusetzen und nicht nur Hirngespinste zu entfalten.
[23:21] Das führt uns zum zweiten Punkt in dieser Predigt. Gott will deinen Glauben, die Verses 6 bis 14. Gott will deinen Glauben.
[23:33] Schlag mit mir Hebräer 11, 1 auf, bitte. Bitte. Hebräer 11, 1.
[23:52] Da steht, der Glaube aber ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft und eine Überzeugung oder ein Überführtsein von Dingen oder von Tatsachen, die man nicht sieht.
[24:13] Ich hatte lange Zeit irgendwie ein Problem, diesen Vers ein bisschen zu verstehen. Für mich war das so theoretisch. Das war so, ja, es ist eine Verwirklichung von dem, was man nicht sieht oder von dem, was man hofft.
[24:28] Und ich konnte das nicht so richtig einordnen. Aber ich möchte euch heute diese drei Tatsachen, die wir hier in diesem Vers lesen, kurz vorstellen. Der Glaube ist eine Verwirklichung dessen, was man hofft und eine Überzeugung von Dingen, Tatsachen, die man nicht sieht.
[24:45] Das heisst also, erstens, es gibt Tatsachen. Nicht so, wie uns die Welt heute weismachen will, dass es keine Absolute gibt.
[24:55] Es gibt Absolute. Zweitens, man kann sie manchmal auch nicht sehen, diese Tatsachen. Nicht alles, was ich, nur alles, was ich anfassen kann, ist echt.
[25:09] Das wissen wir alle intuitiv. Und doch wird es uns die Welt heute weismachen. Nun, von diesen Tatsachen, auch wenn du sie nicht siehst, von diesen musst du überzeugt sein, dass sie wahr sind.
[25:24] Und dann, so was führt diese Überzeugung? Das führt zu einer Gesinnungsänderung. Das heisst, du hast dann eine Einstellung. und diese Einstellung, diese Gesinnung führt zu Taten.
[25:39] Nun, diese Tatsachen, die man nicht sieht, die will ich noch kurz erklären. Wenn du nun mitten in der Nacht auf einer Strasse gehst, ohne Licht, wer von euch würde dort weitergehen, wenn ein grosser Lastwagen, 40 Tonnen Lastwagen, dahin kommt, gerade auf deiner Spur?
[26:05] Wer von euch würde nicht auf die Seite springen? Niemand. Nun, die Kraft, die dich zermalmt, wenn dieser Lastwagen dich überfährt und die dich pulverisiert, förmlich, die kannst du nicht sehen.
[26:22] Die kannst du wirklich nicht sehen. und doch ist sie da und jeder weiss es. Jeder ist überzeugt. Wenn ich heute Abend rausgehe und irgendwo über die Autobahn spaziere, stark befahren, mich nicht erkenntlich mache und nicht aufpasse, dann werde ich wahrscheinlich nicht mehr leben.
[26:41] Und das ist die Überzeugung, die wir haben müssen von diesen Tatsachen, die man nicht sieht. Genau solche Tatsachen gibt es auch über Gott.
[26:52] Gott kann man ja nicht sehen und darum sagen viele, es gibt ihn nicht. Weil Gott eben Geist ist und nicht Mensch mit Fleisch und Blut kann man ihn nicht anfassen.
[27:03] Und doch ist Gott auch Mensch geworden in Jesus Christus. Das ist jetzt eine andere Geschichte. Aber Gott ist Tatsache. Man kann sein Wirken sehen und seine Kraft sehen.
[27:16] Und nun wollen wir sehen, was Jonathan mit diesem Glauben, mit dieser Überzeugung, dass es Gott gibt, was er damit angefangen hat und was ihn zu einem solch unerschrockenen Mann machte in dieser Situation.
[27:30] Wir lesen den Vers 6. Das sagt er. Und Jonathan sprach zu dem Knaben, der seine Waffen trug, komm und lass uns hinübergehen zu der Aufstellung dieser Unbeschnittenen.
[27:45] Vielleicht wird der Herr für uns wirken, denn für den Herrn gibt es kein Hindernis, durch viele zu retten oder durch wenige. Nun, was hat Jonathan geglaubt?
[28:01] Zuerst möchte ich hervorheben, er hat geglaubt, dass es Gottes offenbarter Wille ist, dass er jetzt handeln soll. Wie wissen wir das?
[28:12] Nun, er sagt es uns, unsere Feinde sind Unbeschnittene. Wir, wir sind Gottes Volk und sie sind Gottes Feinde.
[28:23] Gott hat uns dieses Land verheissen, es gehört uns. Er hat uns gesagt, wir sollen es einnehmen, wir sollen hier leben und Joshua hat dieses Land eingenommen und außerdem hat Samuel zwei Jahre früher in Kapitel 12 vor dem ganzen Volk gesagt, und ich lese 1. Samuel 12, 22, denn der Herr wird um seines großen Namens willen sein Volk nicht verlassen, denn es hat dem Herrn gefallen, euch sich zum Volk zu machen.
[28:59] Nun hat Jonathan diese Tatsachen genommen, Gott will, dass das Land uns gehört, Gott will uns nicht verlassen und er hat gesagt, wieso soll ich mich jetzt fürchten? Der Herr ist auf unserer Seite, er hat verheissen, dass er uns nicht verlässt.
[29:14] Jonathan kennt den Willen Gottes, den Gott seinem Volk offenbart hat und darum will er diesem Willen gehorsam sein. Das ist das Erste, was wir sehen hier.
[29:26] Dann sehen wir, dass Jonathan glaubt, Gott kann, Gott kann alles. Jonathan hat eine hohe Meinung von seinem Gott.
[29:38] Es ist schon erstaunlich, wie manchmal schlechte Väter gute Söhne haben können und das gibt auch mir Hoffnung, dass auch mein Sohn gut rauskommt Gott. Ja, wirklich, das ist echt gemeint.
[29:51] Ich habe das so gesehen, als ich das gelesen habe. Auf jeden Fall weiss Jonathan, dass Gott absolut nichts unmöglich ist. Er kennt die Geschichte Israels. Er weiss, wie Israel aus Ägypten herausgerettet wurde durch Gott, wie sie durchs Rote Meer geführt wurden und das Meer zerteilt wurde.
[30:10] Er weiss, dass Gott sie in der Wüste versorgt hat und er weiss auch um die Geschichte von der Zerteilung des Jordans oder die Stadt Jericho, die sie eingenommen hatten, die Gott da gewirkt hat.
[30:25] Also er kennt seinen Gott, er weiss, Gott ist nicht unmöglich. Er kennt aber auch die Geschichte Gideons, die in Richter 6 anfängt. Gideon hatte den Auftrag erhalten, gegen eine riesige Überzahl von Midianitern und Amalekitern zu kämpfen.
[30:41] Diese hatten das Volk drangsaliert. Sie waren ständig in Israel und plünderten alles, was sie konnten, zündeten die Felder an, aßen ihnen alles weg und nahmen ihnen alles weg und das Volk war buchstäblich ausgehungert.
[30:58] Als nun Gideon mit 32.000 Männern gegen diese räuberische Armee ziehen will, sagt Gott ihm folgendes, Richter 7 4 bis 7, dürft es aufschlagen oder auch mithören, und der Herr sprach zu Gideon, noch ist das Volk zu zahlreich, also 32.000 gegen eine riesige Übermacht, führe sie ans Wasser hinab, dass ich sie dort, dass ich sie dir dort läutere und es soll geschehen, von wem ich dir sagen werde, dieser soll mit dir ziehen, der soll mit dir ziehen und jeder, von dem ich dir sagen werde, dieser soll nicht mit dir ziehen, der soll nicht ziehen.
[31:36] Und er, Gideon, führte das Volk ins Wasser hinab und der Herr sprach zu Gideon, jeden, der mit seiner Zunge vom Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders, und auch jeden, der sich auf seine Knie niederlässt, um zu trinken.
[31:51] Und die Zahl derer, die mit ihrer Hand zu ihrem Mund legten, war 300 Mann, und das ganze übrige Volk hatte sich auf seine Knie niedergelassen, um Wasser zu trinken.
[32:02] Es ist noch interessant, wie Gott einfach scheidet, er ist ja nicht angewiesen auf irgendeinen von denen. Darum kann er sich das leisten. Und der Herr sprach zu Gideon, durch die 300 Mann, die gelegt haben, will ich euch retten und Midian in deine Hand geben, das ganze übrige Volk, aber soll gehen, jeder an seinen Ort.
[32:27] Diese Geschichte kannte Jonathan. Und er wusste, Gott kann alles. Also, wir haben gesehen, er wusste Gottes offenbarten Willen und er wusste, Gott kann alles.
[32:44] Und dann kommt noch ein Faktor hinzu, er sagt, vielleicht. Hat euch das nicht verwundert, dass ihr das gelesen haben? Vielleicht wird der Herr für uns wirken.
[32:56] Manchmal denken wir, wenn jemand im Glauben handelt, dann müssen wir ganz sicher sein, dass Gott genau so handeln wird. Und wenn er es nicht genauso macht, dann sind wir enttäuscht und am Boden zerstört und denken, Gott hat nicht auf meine Gebete gehört.
[33:10] Was ist jetzt mit Gott los? Gibt es ihn überhaupt noch? Und obwohl Jonathan weiss, dass es des Herrn Wille ist, zu retten und ihnen zu helfen, weiss er nicht ganz sicher, ob Gott in dieser spezifischen Situation vorhat, durch ihn zu wirken.
[33:29] Er weiss nicht, will Gott heute durch mich wirken, oder möchte er uns noch tiefer in den Schlamm reiten lassen? Vielleicht hat Gott ja etwas ganz anderes vor.
[33:41] Und da, da kommt auch wieder Esther ins Spiel. Wir hatten vorher kurz Esther betont. Ich will noch einmal Esther 4, 15 bis 16 lesen. Als sie sich dann entschieden hat, wirklich zum König zu gehen, hat sie gesagt, da liess Esther dem Mordokai antworten, geh hin, versammle alle Juden, die sich in Susann befinden und fastet um meinet Willen und esst nicht und trinkt nicht drei Tage lang, Nacht und Tag und auch ich werde mit meinen Mägden ebenso fasten und dann will ich zum König hineingehen, was nicht nach der Anordnung ist, also ich dürfte nicht und wenn ich umkomme, so komme ich um.
[34:25] Auch Esther wusste, das Resultat liegt in Gottes Hand, aber ich mache, ich benutze die Mittel, die Gott mir gegeben hat und ich schone mein Leben nicht.
[34:42] Nun, was heisst das für uns? Wenn wir in Situationen stehen, dann heisst das zuerst, wir sollen Gottes offenbarten Willen gehorchen, so wie es Jonathan getan hat, so wie es Esther getan hat.
[34:57] Wenn es natürlich klare Anweisungen gibt, wie er es manchmal tut, dann muss man sowieso gehorchen, aber Gott hat uns auch hier in der Schrift ganz viel offenbart und mit dem müssen wir übereinstimmen.
[35:10] Was wir auch lernen können ist, wir müssen unseren Gott kennenlernen. Wir müssen eine erhabene, eine hohe Vorstellung von ihm haben, ein Gottesbild, das viel grösser ist als ein Mensch.
[35:24] Wir denken von Gott manchmal so, wie wenn er ein Mensch wäre, aber Gott ist kein Mensch, er ist Gott. Wir müssen wissen, dass er keine Begrenzungen hat, seine Möglichkeiten sind ohne Grenzen.
[35:39] Und dann müssen wir wissen, dass wir nicht hundertprozentige Sicherheit bezüglich Gottes Willen haben können, manchmal, oft sogar. Manchmal entscheiden wir uns zwischen 45 und 55 Prozent und wissen nicht, soll ich diesen Job nehmen oder soll ich diesen Job nehmen?
[35:59] Genau. Aber wer sind wir, dass wir des Herrn Sinn erkennen würden? Manchmal wissen wir es nicht. Und so müssen wir eben gemäss dem Glauben handeln.
[36:14] Und das ist eben Glauben. Da wird Glauben gefordert. Wenn du ganz genau weisst, was du tun sollst, wenn dir alles ganz genau gesagt wird, dann brauchst du nicht viel Glauben. Abraham wurde auch ausgesandt in ein Land, das er nicht kannte und er ist gegangen.
[36:29] Zwar nach langem Zögern, das wird oft vergessen. Aber das ist eben Glauben. Du handelst nach Tatsachen, die du nicht siehst, aber bist davon überzeugt, das ist trotzdem das Richtige ist.
[36:46] Und dort, wo wir mehr Sicherheit haben müssen, zum Beispiel über unsere Errettung, ob wir wirklich errettet sind oder nicht, da gibt uns die Schrift auch diese Sicherheit.
[36:57] Versteht ihr? Gott lässt uns nicht im Stich. Er verlangt von uns nicht das Unmögliche, aber er will immer unseren Glauben. Gott zuerst handeln, Gott handelt.
[37:10] Gott macht es meist umgekehrt. Er stellt uns in einen Umstand, in Situation hinein, dann verlangt er von uns den Glauben, dass wir anfangen zu handeln und dann kommt seine Rettung, wie wir sehen werden.
[37:25] Und dort, wo Gott uns freien Raum lässt, da dürfen wir gemäss seinen Prinzipien frei handeln, denn Gott möchte, dass wir auch frei handeln können, in einem gewissen Rahmen.
[37:41] Psalm 37, 3 bis 5 drückt es so aus, Vertraue auf den Herrn und tu Gutes, wohne im Land und weide dich an Treue und ergötze dich, andere Übersetzungen sagen, habe deine Lust, habe deine Freude an dem Herrn.
[37:57] Und dann kommt das Resultat, so wird er dir geben die Bitten deines Herzens Befiehl dem Herrn deinen Weg und vertraue auf ihn und er wird handeln.
[38:09] Nun, noch ein anderes Beispiel, Paulus, ein anderes Beispiel von jemandem, der auch nicht genau wusste, wo er hin sollte. Paulus, er wusste, dass er dazu bestimmt war, das Evangelium zu verbreiten.
[38:23] Seid ihr reinverstanden? Er war dazu auserwählten, Heiden das Evangelium weiterzugeben. und aber in Apostelgestichte 16, die Verse 6 bis 10, lesen wir, dass er zweimal versuchte, irgendwo hinzugehen und dort zu predigen oder Gemeinde zu gründen und der Heilige Geist hat ihn jedes Mal gehindert.
[38:47] Schliesslich bekam er einen Traum und in diesem Traum folgt die Anweisung, dass er nach Mazedonien hinübergehen soll und im nächsten Vers sehen wir, dass er das gerade tut.
[39:02] Als Paulus genau weiss, was er machen soll, machte er genau das und zwar sofort. Aber zuerst wusste er es auch nicht. Er musste sich zuerst in Bewegung setzen und nicht einmal zehn Verse später sitzt Paulus übrigens im Gefängnis.
[39:18] Hat er Gottes Willen befolgt oder nicht? War es Gottes Wille, dass er in Mazedonien war und in Philippi predigen sollte und jetzt im Gefängnis sitzen sollte? Ja, es war.
[39:29] Und so müssen wir wissen, auch wenn wir Gottes Willen tun, es kommt nicht immer so raus, wie wir es denken, aber immer so, dass es Gott ehrt. Nun, Paulus hatte Gottes Willen nicht falsch verstanden, denn Gott war auch mit ihm im Gefängnis.
[39:47] Aber wenn wir Gottes Willen tun, dann sind wir trotzdem nicht immer auf Watte gebettet, so wie wir es gerne sein wollten oft. Also, was lernen wir aus diesen Versen, aus diesem Kapitel 14?
[40:02] Wir müssen Gottes Willen kennen, wir müssen diesem Willen gehorchen und wir müssen eine erhabene Vorstellung von Gott haben, wir müssen ihn lieben von ganzem Herzen und dann nach seinen Prinzipien handeln.
[40:19] Und Jonathan, er bekommt sogar noch zwei Bestätigungen, dass dies der richtige Weg ist, nämlich sein Waffenträger ist völlig einverstanden und sieht es auch so und die Philister laden ihn sogar rein, komm doch herauf.
[40:34] Das ist genau die Einladung, auf die er gewartet hat. Wir lesen die Verse 7 bis 10.
[40:46] Und sein Waffenträger sprach zu ihm, tu alles, was in deinem Herzen ist, wende dich wohin du willst, siehe, ich bin mit dir nach deinem Herzen. Und Jonathan sprach, siehe, wir gehen zu den Männern hinüber und wollen uns ihnen zeigen.
[41:01] Wenn sie so zu uns sprechen, steht still, bis wir zu euch gelangen, so wollen wir auf unserer Stelle stehen bleiben und nicht zu ihnen hinauf gehen. Wenn sie aber so sprechen, kommt zu uns herauf, so wollen wir hinauf gehen, denn der Herr hat sie in unsere Hand gegeben und das soll uns das Zeichen sein.
[41:21] Nun, der Waffenträger ist völlig einverstanden und damit ein weiteres Prinzip. Es ist immer gut, wenn wir Leute haben, die reife Christen sind, die Gott vertrauen und zu denen wir das Vertrauen haben, die wir in unsere Pläne einweihen können.
[41:37] Es ist eher die Ausnahme, so wie Jonathan das hier macht, dass er niemand einweiht und einfach sagt, komm, ich gehe und sage niemandem was. Das ist eigentlich nicht das, was wir sonst in der Schrift sehen.
[41:49] In Sprüche heisst es auch, wo viele Ratgeber sind, da kommt ein Plan zustande. Also denkt nicht, das sei jetzt die Norm, dass ihr alles im Geheimen tun müsst und dann Leute vor vollendete Tatsachen stellt.
[42:02] Aber für Jonathan ist klar, dieses Ding, wir ziehen es durch. Und er setzt sich in Bewegung und der wo er angreifen soll.
[42:14] Wenn ich das lese, dann heisst das eigentlich für mich nicht, wenn sie sagen, bleibt runter, wir kommen zu euch runter, dass er dann davon rennt. Er wartet einfach, bis sie kommt und dann fängt er dort an zu metzeln.
[42:26] Also er hat sich schon entschieden, ich versteckt haben.
[42:44] Und die Männer der Aufstellung antworteten Jonathan und seinem Waffenträger und sprachen, kommt zu uns herauf, so wollen wir euch etwas lernen. Auf Deutsch, auf Barclay der Mosch holt.
[42:56] Da sprach Jonathan zu seinem Waffenträger, steige hinauf mir nach, denn der Herr hat sie in die Hand Israels gegeben. Nun, er redet hier genauso, wie Gideon oder wie Gott zu Gideon geredet hat.
[43:16] In Richter 7, Vers 9 heisst es, und es geschah in jener Nacht, da sprach der Herr zu Gideon, mach dich auf, geh in das Lager hinab, denn ich habe es in deine Hand gegeben. Nun, die Verse 13 bis 14 Und Jonathan stieg auf seinen Händen und auf seinen Füssen hinauf und sein Waffenträger ihm nach.
[43:40] Und sie fielen vor Jonathan und sein Waffenträger tötete hinter ihm her. Und die erste Niederlage, die Jonathan und sein Waffenträger anrichteten, war etwa 20 Mann, etwa auf der halben Furschenlänge eines Ackerjochs.
[43:53] Und Jonathan brauchte keine weiteren Beweise mehr. Voller Tatendrang und mit voller Kraft voraus und Eifer und Zuversicht kletterte er diese Wand hoch und er verschreibt sich voll der Aufgabe, die Gott ihm zugewiesen hat, von der er jetzt sicher ist, dass es seine Aufgabe ist.
[44:13] Und Gott lässt es ihm gelingen. Nun, Gott will, dass du dich ihm auch völlig hingibst. Und egal, wie deine Situation aussehen mag, er will, dass du dich ihm hingibst und dass du ihm vertraust.
[44:29] Und oft erwarten wir, dass Gott zuerst handelt und dann erst wollen wir handeln und wollen etwas tun. Doch Gott erwartet zuerst unseren Glauben und Glaubensschritte und dann führt er uns und handelt auch.
[44:45] Dies führt uns zum nächsten Abschnitt, die Verse 15 bis 23. Gott tut seinen Teil. Gott tut seinen Teil.
[44:57] Wir lesen Vers 15. Und ein Schrecken entstand im Lager auf dem Feld und unter dem ganzen Volk. Die Aufstellung und der Vernichtungszug auch sie erschraken und das Land erbebte und es wurde zu einem Schrecken Gottes.
[45:18] Habt ihr gemerkt, dreimal in diesem Vers lesen wir das Wort Schrecken. Ein Schrecken entstand. Sie erschraken der Schrecken Gottes. Was will uns wohl der Schreiber sagen?
[45:29] Die Philister hatten vorhin noch gespottet. Die hatten gedacht, das sind zwei Angsthasen, die haben sich verlaufen. Vielleicht gingen sie dann wieder an ihren Stammtisch und haben weiter Bier getrunken und Karten gespielt und dachten, die kriegen wir eh nicht zu sehen.
[45:45] Als dann plötzlich ein so heftiger Angriff kam, dass sie sich nicht mehr erholen konnten, kamen sie in einen Schock. Ich glaube, jeder von uns hat wahrscheinlich schon einen Schock erlebt, vielleicht beim Autofahren, vielleicht wenn dich jemand erschrickt in der Nacht und er wisst, dass man, wenn man in einem Schock Zustand ist, ziemlich schlecht denken kann.
[46:06] Bei mir war es mal so, da nicht so geistlich von mir, aber das war meine Reaktion.
[46:21] Und diese Leute, die konnten offenbar nicht mehr reagieren. Und Gott hat es auch so gelenkt, weil wir sehen, der Schrecken Gottes kam über sie.
[46:34] Gott tut das Seine hinzu. Er hat die Herzen und Gedanken dieser bösen Menschen gelenkt und er legte einen andauernden Schrecken auf sie und hat sie so verwirrt, dass sie anfangen gegeneinander zu kämpfen.
[46:49] Wir sehen das in den Versen 16 bis 19 Und die Wächter Sauls in Gebea Benjamin Also Saul hat doch noch Wächter aufgestellt, um ein bisschen rüber zu spähen, was sie dort machen. Die sahen und siehe die Menge wogte und lief dahin und dorthin.
[47:03] Also ein rieser Tumult. Und Saul sprach zu dem Volk, als er das von uns weggegangen ist.
[47:15] So im Militär würde man sagen, wir machen da ein Durchnummerieren, schön nach einem Glied aufstellen und dann wissen wir, wer fehlt. Und sie hielten Muster um und siehe Jonathan und sein Waffenträger waren nicht da.
[47:26] Da sprach Saul zu Achia, dem Priester, bring die Lade Gottes herbei, denn die Lade Gottes war an jenem Tag bei den Kindern Israel. Und es geschah, während Saul zu dem Priester redete, dann nahm das Getümmel im Lager der Philister immer mehr zu.
[47:41] Und Saul sprach zu dem Priester, zieh deine Hand zurück. Nun, den Willen Gottes bezüglich seinem Handeln zu erfahren, ist ihm jetzt doch nicht mehr so wichtig, wie er angegeben hat.
[47:54] Und das passt eigentlich ganz gut zu seinem ungehorsamen Handeln in Kapitel 13. Aber was jetzt passiert ist, auf einmal fassen alle Israeliten lesen wir, und da steht, und Saul und alles Volk, das bei ihm war, sie versammelten sich und sie kamen zum Kampf.
[48:14] Und siehe, da war das Schwert eines des einen gegen den anderen eine sehr große Verwirrung. Und es waren Hebräer bei den Philistern wie früher, die mit ihnen in das Lager ringsum hinaufgezogen waren.
[48:31] Auch sie wandten sich, um mit Israel zu sein. Also das waren irgendwelche Söldner, die für die Philister kämpften und wahrscheinlich mitgegangen, mitgehangen, auf einmal gegen ihre eigenen Brüder kämpfen sollten.
[48:46] Aber die haben sich jetzt abgewandt, weil jetzt da nichts mehr zu holen war bei den Philistern. Das ist ein bisschen labil. Und alle Männer von Israel, die sich im Gebirge Ephraim versteckt hatten, hörten, dass die Philister geflohen waren und auch sie setzten ihnen nach im Kampf.
[49:09] Nun, Saul will mit seinen 600 Männern hinüber gehen, um einzugreifen und als sie zu diesem Tumult kommen, merken sie, ach was, die schlachten sich ja selbst ab, da können wir ja nur noch zuschauen.
[49:22] Und erinnert ihr euch, weshalb eigentlich das ganze Desaster unter anderem angefangen hatte? Weil sie keine Waffen hatten. Nur Saul und Jonathan hatten ein Schwert.
[49:33] Doch Gott, er hatte schon lange vorgesorgt, jetzt hatten sie genug Waffen, sie konnten nur auflesen und hinten nachrennen. Und so ist eben Gott, er sorgt vor, wenn er eingreift, dann passiert was.
[49:47] Und dann lesen wir den letzten Vers des heutigen Abschnitts und da steht Vers 23 So rettete Jonathan Israel an jenem Tag.
[49:59] Nein, steht nicht da. Steht da, so rettete der Herr Israel an jenem Tag und der Kampf ging über Beethoven hinaus. Am Ende, am Ende kommt die Rettung vom Herrn.
[50:14] Das ist immer so. Wenn etwas gelingt, wenn deine Umstände sich zum Besseren wenden, wenn Gott Ehre bekommt, so ist immer Gott, der die Rettung geschenkt hat.
[50:27] Nun fragst du dich vielleicht, gut, diese Geschichte hat vor 3000 Jahren stattgefunden, was soll ich jetzt damit anfangen heute? Wir kämpfen heute nicht mit Schwertern, überhaupt wollen wir gar nicht in den Krieg, wenn es nicht sein muss.
[50:43] Man könnte jetzt leicht die Schlussfolgerung ziehen, gut, Saul, er war passiv, Jonathan, er war aktiv. Saul war ungehorsam, Jonathan, er war Gott hingegeben.
[50:55] Saul, er schaute nur auf seine eigenen Mittel, doch Jonathan schaute auf Gott und vertraute ihm. Also, Schlussfolgerung, sei wie Jonathan und nicht wie Saul.
[51:07] war. Das könnten wir sagen. Diese Dinge sind auch wahr, aber ist das wirklich der Punkt der Geschichte? Ist das, wozu die Geschichte hier steht?
[51:21] Der Punkt ist doch eher dieser. Der Herr rettete Israel, nicht Jonathan. Erinnert ihr euch, am Ende des 13. Kapitels gab es eine riesige Hoffnungslosigkeit.
[51:33] Es gab keine Chance für einen Gewinn. Doch was war Gott jetzt am Wirken? Nun, Gott wollte, dass schliesslich das ganze Volk sehen würde, was Jonathan schon lange gesehen hatte.
[51:49] Gott kann retten, sei es durch viele oder durch wenige. Es kommt nicht darauf an. Sei es durch Waffen oder auch ohne. Es ist für Gott kein Hindernis zu retten.
[52:04] Und wir haben es gerade live miterlebt, mussten die Israeliten zu sich sagen. Wir haben es auch bei Gideon gesehen. Doch es kommt immer wieder vor, dass Gott durch wenige Rettung schenkt.
[52:18] Zum Beispiel König Asa. Er musste in 2. Chronik 14 gegen eine riesige Übermacht kämpfen. Und er rief zu Gott und sprach folgendes. 2. Chronik 14, 10.
[52:30] Und Asa rief zu dem Herrn, seinem Gott, und sprach, Herr, um zu helfen, ist bei dir kein Unterschied zwischen dem Mächtigen und dem Kraftlosen. Seid ihr manchmal auch kraftlos?
[52:45] Hilf uns, Herr, unser Gott. Denn wir stützen uns auf dich. Und in deinem Namen sind wir gegen diese Menge gezogen. Du bist der Herr, unser Gott. Lass den Menschen nichts gegen dich vermögen.
[52:59] Das war 2. Chronik 14, 10. König Jehoshaphat sah sich auch einer Unmenge von Kriegen gegenüber, als er rief in 2. Chronik 20, Vers 12.
[53:11] Unser Gott, willst du sie nicht richten? Denn in uns ist keine Kraft vor dieser grossen Menge, die gegen uns kommt. Und wir wissen nicht, was wir tun sollen, sondern auf dich sind unsere Augen gerichtet.
[53:26] Und Gott schenkte in beiden Fällen den Sieg. Wir können auch in die nähere Geschichte gehen, wo Jesus auf der Erde war. Da kommen die Jünger zu ihm in Johannes 6.
[53:39] Und es gibt eine riesige Menschenmenge. Es steht 5000 Männer alleine. Also waren es vielleicht 10.000 Leute. Und Jesus sagt, komm, die müssen Speise haben.
[53:50] Sie sagen, wir haben zu wenig Geld, um diese zu speisen. Wir haben hier 5 Brote und 2 Fische. Das reicht nirgends hin. Was sollen wir nun tun?
[54:02] Aber siehst du, Gott kann retten. Durch vieles oder durch weniges. Und Jesus nimmt das Wenige, was sie haben, die 5 Brote und die 2 Fische.
[54:13] Er segnet es und ersättigt die 10.000 Menschen. Sage ich jetzt mal 10.000. Nun, wenn wir diese Geschichten alle sehen, dann gehen wir nicht hin und sagen, Wow, das ist die Geschichte des kleinen Jungen, der Jesu Ehre rettete, indem er sein Mittagessen Jesus spendete.
[54:33] Das ist nicht der Punkt. Und hier ist das Geheimnis. Es geht nicht um Jonathan. Es geht darum, dass Gott Jonathan wählte, egal wer Jonathan ist.
[54:47] Und er hat ihn so vorbereitet, um zu zeigen, dass Jonathan und sein Waffenträger in ihrer absoluten Armut die Gefäße für Gottes Rettung werden konnten.
[54:59] Um das geht es. Keine Frage, ist Jonathan ein wunderbares Beispiel an Hingabe, an Glauben, an Mut, an Selbstlosigkeit.
[55:10] Aber 1. Samuel 14 ist nicht in der Schrift, damit wir Jonathan als Helden hervorheben und dann sagen, Nun, wir wollen alle Jonathans werden und nichts aus.
[55:23] Jonathan und sein Waffenträger, beide könnten eigentlich in Hebräer 11, in der Ruhmeshalle des Glaubens auftreten mit den anderen Glaubenshelden. Menschen, die durch ihren Glauben gelebt haben und im Glauben auch gestorben sind, wie es Hebräer 11, 13 sagt.
[55:38] Aber nach Hebräer 11 kommt Hebräer 12. Ist logisch, oder? Hebräer 12. Und dort steht, dass diese Wolke von Glaubenshelden, sei es Mose, Noah, Abraham, Jonathan, Asa, wer auch immer, diese Wolke von Glaubenshelden, wo auch Jonathan mitzählt, diese sind alle Zeugen und also Hinweistafeln, die uns auf Jesus Christus hinweisen sollen.
[56:08] Er, der der wirkliche Retter ist. Jonathan soll uns auf Christus hinweisen, den grossen König. Er, welcher der einzige Retter ist.
[56:19] Und er, der uns wirklich erretten kann aus aller Hoffnungslosigkeit. Wie ist es mit dir heute Morgen? Auf welcher Grundlage hast du Hoffnung?
[56:33] Ich rede nicht von der Hoffnung, dass es morgen vielleicht nicht regnen könnte, sondern ich rede davon, dass du überzeugt bist und die völlige Gewissheit hast, die in Christus Jesus offenbart wird.
[56:45] Die Tatsache, dass du überzeugt bist, dass Gott dich so sehr liebt, dass er seinen Sohn an deiner Stelle hat kreuzigen lassen, damit du nicht die Strafe tragen musst und nicht in Ewigkeit verloren gehen musst.
[57:00] Wie steht es mit deiner Hoffnung? Aber es gibt ein Problem. Es ist das Problem der Macht. Es ist das Problem, das kommt, wenn wir sagen, weisst du was, ich kriege das alleine hin.
[57:14] So wie das die Philister eigentlich taten. Gott musste sein Volk immer wieder an den Punkt bringen, wo der Boden unter ihren Füssen nachgab und sie nicht wussten, wo aus und wo ein.
[57:26] Und wo alle ihre Hoffnungen zerschmettert wurden und wo ihre Macht völlig zerstört wurde, damit sie sich anfingen, nach Gott auszustrecken und ihn suchten. Jonathan, er war sich absolut sicher, Gott kann retten, durch viele oder durch wenige.
[57:42] Und Gott tut das auch heute noch, indem er Jesus gesendet hat, um zu suchen und zu retten, was verloren ist.
[57:56] Er rettet alle, die bereit sind, zu sagen, ich bin im Elend. Ich habe keinen Ausweg mehr, als nur, dass Gott mir hilft. Ich bin gefangen in Sünde.
[58:09] Ich komme selber nie mehr heraus. Und der Grund, wieso einige unter uns keine Nachfolger Christi sind, ist, dass wir meinen, wir seien mächtig genug, uns selber immer noch zu retten.
[58:23] Und nun liegt es an dir. Lässt du dein Leben von Gott und seinem Wort beurteilen? Bist du bereit zu rufen, Herr, hilf mir?
[58:35] Oder denkst du, du könntest dich selbst retten? Wir wollen noch beten. Herr, wir danken dir für dein Wort.
[58:48] Wir danken dir für das Beispiel von Jonathan, das wir hier sehen. Aber wir danken dir noch viel mehr, dass du jeden von uns gebrauchen kannst, wenn wir uns dir hingeben. Dass du uns gebrauchen kannst in die Situation, die du uns hineingestellt hast.
[59:02] Ich bitte darum, dass du uns hilfst, dir zu vertrauen. Dass du uns hilfst, im Glauben Schritte voranzugehen. Dass du uns lehrst, wer du bist.
[59:13] Dass wir dich wirklich sehen, wie du bist, in deiner Größe und in deiner Allmacht. Und ich bitte dich auch, Herr, dass die Leute, die dich nicht kennen und dich nicht wollen, dass du ihnen nachgehst und ihnen hilfst, zu sehen, dass du ihre einzige Rettung bist.
[59:27] Amen.