[0:00] Herzlich guten Morgen auch von meiner Seite. Schön, heute Morgen bei euch zu sein und dass wir gemeinsam uns Gedanken machen über das Wort Gottes. Ja, die Reihen haben sich geliechtet.
[0:11] Der treue Überrest hier heute Morgen, das ist schön, dass wir uns diesem Thema stellen dürfen, das, das möchte ich vorausschicken, herausfordernd wird, da wir als gefallene Menschen sind.
[0:23] Und sicher nicht das ist, was wir von uns aus gerne hören würden. Aber es ist das Wort Gottes und darum wollen wir uns damit auseinandersetzen.
[0:34] Ich möchte aber noch einmal beten, bevor wir dann einsteigen. Ja, wir haben deine unbegreifliche Liebe besungen, grosser Gott.
[0:47] Wir haben deinen Erlösungsplan besungen in diesen zwei letzten Liedern. Und wir haben es vorhin in diesem ersten Lied gehabt, dass du, obwohl du Schöpfer von Him und Erde bist, für uns wie ein Vater bist, wie du Paulus aufschreiben liebst, dass wir dich lieber Papa nennen dürfen.
[1:04] Es ist ein Wunder und es ist ein Gedanke, der unser Sinne übersteigt. Wir danken dir, was du uns, dass du es so offenbart hast in deinem Wort.
[1:15] Aber wenn wir uns wirklich mit diesen Wahrheiten auseinandersetzen, die unserem gefallenen Menschen nicht so entgegenkommen wie deine grosse Liebe zu uns, so bitten wir dich wirklich heute Morgen für Gnade, um zu hören, für das, was du uns gesagt hast.
[1:29] Wenn du vielleicht auch Punkte in unserem Leben ansprichst, die nicht angenehm sind für uns, hilfst uns, Herr, dass wir uns einfach im Licht von deinem Wort aussetzen. Und dass wir einfach in dieser Zeit, in der wir drinnen sind, in der wir geprägt sind, durch den Zeitgeist, dass nicht das unser Massstab ist, dass es nicht das ist, was unser Denken und Handeln in Ersterlinien beinflusst, sondern allein dein Wort.
[1:48] Und so bitten wir dich auch heute Morgen um deine Gnade. Amen. Amen. In unserer Gesellschaft ist die Rolle der Frau in den letzten Jahrzehnten zu einem Schlachtfeld geworden.
[2:04] Der Kampf um die weiblichen Rechte ist eskaliert. Die Angriffe des Feindes zielten zuerst auf die Nichtchristen, haben aber auch ihren Weg in die Gemeinden gefunden, die sich ja so oft die Krankheiten der Welt einfängt und sich dem jeweiligen Zeitgeist anpasst.
[2:23] Dieses Zitat, das stammt von John MacArthur, er schreibt dies in seiner Auslegung zum ersten Korintherbrief. Und meines Erachtens trifft er damit mitten ins Schwarze.
[2:37] Wir gehen wahrscheinlich nicht zu weit, wenn wir sagen, dass die Rolle der Frau in den letzten 20, 30, 40 Jahren völlig neu definiert wurde.
[2:48] Und wenn nicht gerade Corona oder Klima das Tagesthema ist, sprechen die Medien und somit verzögert auch die Politiker von Frauenquote, von Gleichstellung etc.
[3:01] Es werden sogenannte Feministinnenstreiks organisiert. Es ist ein Thema, welches die Gemüter erregt so sehr, dass eine Schweizer Politikerin unlängst in der SRF Arena sagte, ich kämpfe seit 40 Jahren für das Thema der Gleichstellung, obwohl sie erst gut 30 Jahre alt ist.
[3:22] Was soll aber ein bibelgläubiger Christ von dieser Debatte halten? Was sollen wir denken, wenn wir sagen, die Bibel ist die Grundlage, auf die ich mein Leben bauen möchte? Mit was setzen wir uns auseinander?
[3:38] Welche Meinungen prägen uns? SRF, Weltwoche, Tagi oder der Blick? Sind wir uns bewusst, dass das Wort Gottes das ganze Thema von einer ganz anderen Seite her angeht?
[3:54] Die Bibel spricht so anders über das Thema Mann und Frau, Gleichstellung als die Schriftsteller und Journalisten es im 21. Jahrhundert tun.
[4:05] Die Bibel, sie unterstreicht vom Alten Testament von 1. Mose bis Offenbarung immer wieder deutlich, dass Gott der Mann als Mann und die Frau als Frau geschaffen hat und dass es hier Unterschiede gibt, die bestehen bleiben und die nicht wegdiskutiert werden können und sollen.
[4:24] Lass mich hier einleitend gleich eines festhalten, was sehr wichtig ist zu unterscheiden. Es sind zwei völlig verschiedene Dinge, die wir nicht vermischen dürfen.
[4:36] Auf der einen Seite haben wir den Gedanke der Gleichwertigkeit und auf der anderen Seite das Thema Gleichstellung. Gleichwertigkeit finden wir in der Bibel wieder.
[4:50] Gleichgestellt ist ein weltliches Konzept und es sind zwei Dinge, die dürfen wir so nicht vermischen. Vielleicht studierst du jetzt an Galater 3, 28 rum und sagst, ja gut, wir sehen schon, da gibt es ja gar keinen Unterschied mehr zwischen Mann und Frau.
[5:10] Jedoch heißt es in diesem Vers auch, dass Sklave und Freier, Jude und Grieche, dass die auch gleich sind. Hättest du einen Sklaven in der damaligen Zeit fragen können, ob er sich in der Stellung dann gleich fühlt wie sein Herr, wäre die Antwort wohl Nein gewesen.
[5:26] Galater spricht von dem Wert, von der Stellung in Christus, die jedem Gläubigen, egal auf welchem Teil der Erde, zu welcher Zeit er geboren wurde, in Christus, in der neuen Geburt geschenkt worden ist.
[5:42] Darüber hinaus unterstreicht die Bibel durchs Band, dass Gott als Schöpfer in seiner Schöpfung unterschiedliche Rollen und Aufgaben für den Mann und für die Frau vorgesehen hat.
[5:55] Die Bibel spricht deutlich über die Rolle der Geschlechter und sie geht sogar noch einen Schritt weiter und spricht sogar über das Thema Unterordnung.
[6:06] Und genau darum soll es heute Morgen gehen. Ordnung und Unterordnung auf Grundlage der Schöpfungsordnung. Vielleicht denkst du, was ist mit dem nicht ganz in Ordnung?
[6:18] Er kann ein Thema frei auswählen, wenn er hierher kommt und er wählt das Thema Ordnung und Unterordnung. Ich gebe euch ein bisschen Kontext. Wir sind bei uns in der Gemeinde daran, fortlaufend durch den ersten Korintherbrief durchzugehen.
[6:32] Und am vergangenen Sonntag hatte ich das Vergnügen, bei Kapitel 11 anzufangen, wo es um genau dieses Thema geht. Dieses Thema hat mich in der Tat beschäftigt und ich war der Meinung, dass es gewinnbringend ist, wenn ich mich noch ein bisschen weiter mit dieser Thematik auseinandersetze.
[6:50] Und so möchte ich auch heute Morgen über dieses Thema sprechen. Ordnung und Unterordnung auf Grundlage der Schöpfungsordnung. Wenn die Einleitung dich jetzt vielleicht ein bisschen in eine Richtung schon gespurt hat, dass es hier einfach um das Thema, die Frau soll sich dem Mann unterordnen geht, soll ist das nicht ganz richtig.
[7:11] Wir werden darüber sprechen, aber ich möchte das in einem wesentlichen grösseren Kontext tun. Wir möchten uns als Grundlegendes über das Thema Unterordnung als solches Gedanken machen und nicht einfach exzifizit, dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll.
[7:30] Und so möchten wir eigentlich quasi drei Aspekte dieses Themas heute Morgen anschauen. Weil die ganze Thematik Ordnung, Unterordnung ist es nicht nur ein Problem inmitten der feministischen Bewegungen, das ist bloß die Spitze des Eisbergs in unserer heutigen Zeit.
[7:52] Ich bin sicher, dass auch Polizisten, Lehrer, Arbeitgeber, Eltern oder auch Gemeinde, Älteste, Bücher über dieses Thema schreiben könnten, was sie so alles erleben im Alltag, wenn es um das Thema Unterordnung, Gehorsam, Akzeptieren von Autoritäten geht.
[8:14] Und wie gesagt, möchten wir das in einem breiteren Kontext tun heute Morgen. Drei Aspekte. Wir beginnen mit dem Prinzip der Unterordnung. Wir werden weiterfahren und uns einige Bereiche der Unterordnung anschauen.
[8:26] Also wo gibt es in Gottes Schöpfung überall diese Thematik, dass sich jemand unter die Autorität eines anderen unterordnen soll. Und zum Schluss wollen wir auch noch ein bisschen praktisch werden.
[8:38] Wir wollen uns ein bisschen Gedanken machen, wie sieht das vielleicht konkret aus? Was ist mit Unterordnung auch verbunden? Auswirkungen der Unterordnung. Lass mich auch gleich vorwegnehmen.
[8:50] Wir werden hier, es ist nicht anders möglich, in dieser kurzen Zeit an der Oberfläche kratzen. Mein zentrales Anliegen ist heute, dir zu vermitteln, dass Unterordnung nicht etwas Schlechtes ist, keine Folge des Sündenfalls und daher etwas durchwegs Gutes ist, wenn die Bibel darüber spricht.
[9:10] Und dass wir hier wirklich einen Gegenakzent zu dem bekommen, was wir heute so in der Welt, in der Medienlandschaft mitbekommen und was sicherlich auch dir als Frau in der heutigen Zeit eine Hilfe sein kann in diesem ganzen Thema.
[9:29] Ordnung und Unterordnung als biblisches Prinzip. Wir möchten mit diesem ersten ganz grundlegenden Punkt beginnen. Und wir werden heute uns nicht mit einer einzigen Textstelle auseinandersetzen, sondern ihr müsst viel blättern.
[9:43] Wir werden viele Textstellen hinzuziehen. Das ist natürlich nicht abschließend, aber wir werden hier verschiedene Stellen hauptsächlich aus dem Neuen Testament mit hinzuziehen.
[9:54] Möchten aber als grundlegende Stelle beginnen mit 1. Korinther 11, dem Vers 3. Schlagen wir auf 1. Korinther 11 und lesen Vers 3.
[10:09] Ich will aber, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt eines jeden Mannes ist, das Haupt der Frau, aber der Mann, das Haupt des Christus, aber Gott.
[10:23] Ich möchte euch ein bisschen Kontext noch geben hier zu diesem Vers. Es ist eigentlich das erste Mal, dass wir zuvor in Vers 2 von Kapitel 11 sehen, dass der Paulus die Korinther lobt.
[10:37] Wir wissen ja, der Korintherbrief ist herausfordernd. Er muss viele Themen ansprechen, die bei den Korinthern nicht ganz so liefen, wie es hätte sein sollen.
[10:47] Er muss sie oft tadelnd, scharf zurechtweisen, aber in Vers 2 von Kapitel 11 sehen wir ein erstes Lob. Das wird sich dann wieder ein bisschen ändern, wenn wir dann weiter unten in Vers 17 sehen, dass er dort nicht loben kann.
[11:02] Wir sehen aber auch hier bereits schon in Vers 3. Es gibt ein Aber. Ich kann euch loben in Bezug auf, ich will aber, dass ihr wisst. Paulus deutet hier an, es bestand eine Wissenslücke, die dringend geschlossen werden musste, weil hier eine ganz grundlegende Wahrheit verkündigt werden musste.
[11:23] Und die ist so grundlegend, dass das gesamte Verständnis von den folgenden Versen, wo es um die weibliche Hauptbedeckung geht, aber auch in den folgenden Kapiteln, wo es um das Zusammenkommen in der Gemeinde, um Gaben, um Dienste, in der Gemeinde geht, dass dieser Vers die Grundlage ist eigentlich für die Kapitel 11, 12, 13 und 14.
[11:44] Dies durften sie auf keinen Fall verpassen. Ich will, dass ihr wisst. Und ganz grundsätzlich hilft es uns, dass immer, wenn wir in den Briefen zu einem Aber kommen, dass wir ganz genau hinschauen.
[11:56] Weil entweder geht es in eine Richtung, wo es wieder bergaufwärts geht, oder wir werden etwas vorgestellt bekommen, was korrigiert werden muss.
[12:07] So auch hier das Aber leitet etwas ganz grundlegend Wichtiges ein. Ich will, dass ihr wisst. Und dann beginnt der Paulus, indem er das Prinzip von Ordnung und Unterordnung in der Schöpfung aufzeigt.
[12:24] Kurz zusammengefasst, Vers 3 sagt eigentlich nichts anderes, als es gibt eine Ordnung, es gibt eine Unterordnung in der Schöpfung von Gott. Und das ist ein grundlegendes Prinzip, welches auch als Grundlage für heute Morgen dient.
[12:41] Der Paulus beginnt, er sagt, ich will, dass ihr wisst, dass der Christus das Haupt des Mannes ist. Nun wird in den folgenden Versen das Wort Haupt in zweierlei Hinsicht verwendet. Zum einen ist es physisch das, was auf unserem Hals drauf sitzt, im Idealfall.
[12:57] Und zum anderen ist es symbolisch gemeint und meint, es geht um Autorität. Wenn jemand das Haupt eines anderen ist, schreibt der Paulus hier, er übt Autorität über die andere Person aus.
[13:12] Und hier in Vers 3 ist es offensichtlich symbolisch. Christus ist nicht das physische Haupt des Mannes, sondern Christus ist die Autorität, unter der jeder Mann steht.
[13:26] Und so führt er diesen Gedanken weiter aus. Wenn wir kurz zum einleitenden Gedanken zurückgehen und uns auch an das Anfangszitat erinnern, wo John MacArthur sagte, dass dieses Gedankengut von der neu definierten Rolle der Frau, wo nichts mehr mit Unterordnung zu tun hat, auch vor den Gemeinden nicht Halt macht, so sehen wir das, glaube ich, anhand von einigen praktischen Beispielen.
[13:56] Ich möchte nur am Rande erwähnen. Frauen leiten und predigen in vielen Gemeinden heute. Das ist salonfähig geworden. Frauen und Männer teilen sich Arbeit zu Hause und im Erwerb gleichermaßen auf.
[14:10] Entscheidend ist eigentlich, wer das bessere Einkommen hat. Es geht eigentlich nicht um Rolle Mann-Frau an sich mehr. Und Frauen, sie treffen wichtige Entscheidungen quasi auf gleicher Stufe oder sogar noch vor dem Mann.
[14:24] Wir könnten diese Liste sicher beliebig erweitern. Und ich möchte auch das betonen, um mich nicht falsch verstanden zu wissen. Ich habe nichts dagegen, wenn eine Frau die Arbeit, denselben Lohn für dieselbe Arbeit bekommt wie ein Mann.
[14:38] Ich habe auch nichts gegen das Frauenstimmrecht. Nein, das Frauenstimmrecht ist eine gute Sache, weil der verheiratete Mann nun zwei Stimmen zur Verfügung hat. Da mich vielleicht nicht alle ganz so gut kennt, möchte ich betonen, dass es das Einzige ist, was ich heute Morgen nicht ganz so meine, wie ich es gesagt habe.
[15:01] Aber abgesehen davon, sagt die Bibel ganz klar und deutlich, dass es Unterschiede gibt, die von Gott gewollt sind. Und die Bibel sagt uns, es gibt eine Ordnung, die von Gott gewollt ist und dann die sollen wir uns haben.
[15:16] Und auch der Mensch im 21. Jahrhundert hat hier nicht die Erlaubnis, diese Ordnung auf den Kopf zu stellen, umzudeuten und solche Prinzipien, die uns die Bibel klar lehrt, kulturell als überholt darzustellen.
[15:32] Und dieser Vers 3, ich will, dass ihr wisst, da gibt es eine von Gott gegebene Ordnung, sie ist wichtig. Und bevor wir das wirklich verstanden haben, verinnerlicht haben und trachten, danach zu leben, brauchen wir uns in den folgenden Versen auch gar keine Gedanken über die Art, Weise und Farbe eine physische Hauptbedeckung zu machen.
[15:54] Denn darum geht es in den folgenden Versen nicht im Kern, es ist nicht der Puls des Abschnitts. Paulus schreibt hier nicht einfach eine Abhandlung über das Thema Hauptbedeckung, sondern er legt den Grund und sagt, es gibt Ordnung und Unterordnung auf Grundlage von Gottes Schöpfungsordnung.
[16:13] Das ist das Prinzip und das ist die Botschaft und Wahrheit, die wir heute Morgen mitnehmen sollen. Gott ist ein Gott der Ordnung. Dieser Gedanke kommt weiterhin in Kapitel 14 noch einmal zum Ausdruck und in allen Bereichen in dieser Schöpfung, wir werden dann spezifisch noch darauf drehen, eingehen in Punkt 2, wenn wir uns die Bereiche der Unterordnung anschauen.
[16:35] Es ist ein von Gott beabsichtigter Regeln. Vers 3 wortwörtlich, die Hauptsache ist, dass wir wissen, Christus ist das Haupt des Mannes, der Mann ist das Haupt der Frau und Christus hat als Haupt Gott.
[17:00] Ich persönlich habe den Eindruck, dass das Wort Unterordnung in der heutigen Zeit ziemlich in Verruf geraten, ja für einige schon fast ein Unwort geworden ist. Es ist doch schon fast prekär, wenn wir sagen, dass sich Kinder ihren Eltern unterordnen sollen.
[17:16] Es gibt doch Konzepte, die wir sagen, wenn Eltern ihre Kinder korrigieren müssen, wenn es mal nicht anders geht, dann sollen sie in die Knie gehen, dass sie auf Augenhöhe des Kindes sind.
[17:31] Richtig ins Abseits gelangen wir aber, wenn wir davon sprechen, dass die Bibel die Frauen auffordert, sich ihren eigenen Männern als dem Herrn unterzuordnen. Und die Frage ist, weshalb hat es diese Unterordnung in der heutigen Zeit so ungemein schwer?
[17:48] Weshalb ist dieser Gedanke so in Verruf geraten in unserer heutigen Zeit? Ich möchte drei Gründe nennen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Wir könnten hier sicher weiteres anfügen, aber ich denke, diese drei Gründe sind sehr zentral in diesem Zusammenhang.
[18:07] Zum einen wird das Wort Unterordnung, was es bedeutet und was es letztendlich geht und an was sie festgemacht ist, darauf kommen wir noch zu sprechen, völlig falsch verstanden.
[18:18] Einige Menschen scheinen, wenn sie das Wort Unterordnung hören, vor ihren Augen ein Bild von irgendeinem Steinzeitmenschen zu haben, der seine Frau an den Haaren zurück in die Höhle zurückschleift, wenn sie mal raus an die Sonne will.
[18:32] Zugegeben, ein bisschen überspitzt dargestellt, aber in diese Richtung geht es doch ein bisschen. Auf jeden Fall hat es nicht mehr Platz in der heutigen Gesellschaft.
[18:43] Ein weiterer Grund, und da spreche ich die Männer an, und das war zweifellos oft der Fall, auch in der Vergangenheit und auch heute noch, in manchen Kulturen mehr als in anderen. Die Männer nutzen das aus, sie haben ihre Frauen lieblos behandelt, sie haben sie misshandelt, missbraucht und haben eigentlich diese Thematik völlig falsch ausgelegt und eine völlig unbiblische Praxis daraus gemacht.
[19:07] Und der dritte Grund, und ich glaube, das ist der Kern der Sache, es ist die Sünde an sich, die in jedem von uns wohnt. Wenn wir uns an das erinnern, was der Jesaja in seinem 14. Kapitel sagt, was dazu führte, dass die Sünde in die Welt kam, dass der Luzifer, dieser Engelfürst, in Sünde fiel, so sehen wir, ja, er war hochmütig, aber es heisst auch, er war nicht bereit, sich einzufügen in die von Gott gegebene Ordnung.
[19:39] Denn Luzifer fehlte es an Unterordnung, er hat sich erhoben, er wollte sein wie Gott, ist in Sünde gefallen, hat Engel mit sich gerissen.
[19:50] Was führte zum Sündenfall auf dieser Erde? Auch eine Eva, sie war nicht bereit, in der Ordnung von Gott sich unterzuordnen. Sie war auch nicht bereit, sich ihrem Mann unterzuordnen.
[20:02] Wir sehen das im 1. Timotheusbrief, dass die Frau die Entscheidung eigenmächtig traf und die Frucht nahm. Und letzten Endes ist es auch eine Folge des Sündesfalls, wenn wir in 1. Mose 3 lesen, dass seit er das Verlangen der Frau da ist, es ist in ihr drin, dass sie über ihren Mann herrsche.
[20:22] Und wir müssen verstehen, und das ist ganz grundsätzlich wichtig, und das ist meines Erachtens der Hauptpunkt, weshalb wir so viele Probleme mit diesem Thema Unterordnung haben. Es ist ein geistliches Kampffeld geworden durch diesen Fluch in 1. Mose 3.
[20:39] Und lasst mich das anfügen, das betrifft nicht nur die Schwestern, sondern auch wir Männer, zumindest ich, tue mich da drin nicht ganz einfach. Nicht in Bezug Unterordnung unter meiner Ehefrau, sondern in den Bereichen, wo ich aufgefordert bin, in Unterordnung zu leben.
[20:54] Doch dazu später noch mehr. Ich möchte hierzu noch ein Zitat von einer Frau anfügen, die in ihrem Buch Anziehungskraft, mehr als man sieht, speziell für Frauen geschrieben, ein Kapitel hat zu diesem Thema Unterordnung, welches sehr gewinnbringend ist.
[21:11] Sie schreibt genau zu diesem Gedanken, den ich jetzt angefügt habe, weshalb die Unterordnung so angegriffen ist. Die Unterordnung wird an dem Punkt angegriffen, wo wir es nicht als erstes vermuten würden.
[21:25] Nicht von außen, sondern von innen in unserem sündigen Herzen. Und ich glaube, das ist genau der Kern der Sache. Wenn wir über dieses Thema sprechen, ist die so wichtige Wahrheit, die wir verstehen müssen, dass Vers 3 am Ende gelehrt wird, das Haupt des Christus aber ist Gott.
[21:51] Und ich finde das sehr interessant. Als wüsste der Paulus gleich, was die Reaktion der Leserschaft sein wird. Wenn er schreibt, die Frau hat als Haupt der Mann, und wir hier gleich den Wind aus dem Segel nehmen würden, sagt er, der Christus aber, der hat auch ein Haupt, nämlich Gott.
[22:13] Und das ist so ein entscheidender Gedanke, und das dürfen wir auf keinen Fall verpassen, was der Paulus hier sagt. Unterordnung ist keine Folge des Sündenfalls.
[22:27] Die Unterordnung, wir finden ihren Ursprung nicht nach 1. Mose 3, als der Baum zum Leben bereits bewacht wurde und der Mensch aus dem Garten Eden vertrieben wurde.
[22:37] Unterordnung, sie gründet direkt in der Trinität, in der Dreieinigkeit Gottes. Vor der Schöpfung bestand eigentlich in der Trinität bereits Ordnung und Unterordnung.
[22:53] Und das ist ein ganz wichtiger Gedanke, weil das ein völlig neues Licht auf diese ganze Thematik wirft. wenn du heute Morgen nur diese eine Wahrheit mitnimmst, diese aber nicht mehr vergisst, dann denke ich, war dieser Morgen schon ein Gewinn für dich.
[23:14] Ordnung, Unterordnung ist in Gott selbst begründet. Und wenn wir das verstehen, merken wir auch, das hat gar nichts mit Wertigkeit zu tun, das hat gar nichts mit Minderwertigkeit zu tun, sondern es ist eine Ordnung, die in Gott selbst zu finden ist.
[23:33] Versteht ihr? Christus, er ist nicht weniger wert als Gott der Vater, doch er hat sich dem Vater unterordnet. Der Heilige Geist ist genau gleich Gott wie der Vater und der Sohn.
[23:46] Aber wenn wir ihn betrachten in der Bibel, wie er wirkt, immer den Sohn im Fokus, immer den Sohn gross macht, wie er sich in seinem Wirken dem Vater und dem Sohn unterwirft, so verstehen wir, es geht nicht um 100 Punkte, 50 Punkte, 20 Punkte, es geht nicht um eine Hierarchie nach Wertigkeit, weil es eben direkt in Gott selbst begründet ist.
[24:13] Und daher, liebe Frauen, wenn ihr aufgefordert werdet in der Schrift, ordnet euch euren Männern unter, so habt ihr hier eine wunderbare Gelegenheit, Christus in dieser Welt zu reflektieren, weil diese geforderte Unterordnung zurückgeht auf den Sohn Gottes, der sich dem Vater unterordnet hat.
[24:37] Bevor wir weitergehen, möchte ich hier aber vielleicht kurz das Wort Unterordnung noch definieren, was es im Kern bedeutet, das Wort, das in unseren Übersetzungen mit Unterordnung weitergegeben wird.
[24:47] Es heisst eigentlich nichts anderes als, sich unter die Leitung eines Kommandanten in Reihe und Glied aufstellen. Das ist eigentlich damit gemeint.
[24:59] Eine Definition zur Unterordnung, der Matthias Fröhlich hat in einer Predigt zum 1. Petrus 3 vor einiger Zeit eine, wie ich finde, sehr praktische Definition abgegeben.
[25:09] Ich möchte die kurz vorlesen. Unterordnung ist eine innere Haltung, in der du in Wort und Tat zum Ausdruck bringst, dass du die Leitung aus der Hand gibst und dich einer Autorität unterstellst.
[25:25] Kinder den Eltern, Frauen den Männern, die Gemeinde ihren Ältesten, die Gemeinde dem Christus als dem Haus.
[25:37] Das ist das Prinzip dieser Unterordnung. Es ist keine Folge des Sündenfalls, sondern wir finden es in der Dreieinheit Gottes und wir finden es auch in der von Gott gegebenen Ordnung in der Schöpfung begründet.
[25:52] Und würde auch der 1. Timotheusbrief weiteres dazu hergeben. Doch wollen wir einen Schritt weitergeben und uns die Bereiche der Unterordnung anschauen.
[26:04] Wie gesagt, ich möchte hier jetzt nicht einfach nur davon sprechen, dass die Frau sich dem Mann unterordnen soll, sondern wir möchten verschiedene Bereiche anschauen, wo die Bibel uns lehrt, dass dieses Prinzip vorkommt.
[26:16] Es gibt Ordnung und Unterordnung und das möchten wir jetzt unter Punkt 2 miteinander durchgehen. Ich bin bewusst, dass jeder einzelne Punkt eine Predigt für sich wäre.
[26:27] Es geht mir einfach darum, dass ihr versteht, dass wir in der ganzen Schöpfung dieses Prinzip immer wieder finden und aus diesem Grund wir gut daran tun, wenn wir lernen zu verstehen, was Unterordnung ist und weshalb sie von uns gefordert wird.
[26:44] Wir werden nun viele Bibelstellen aufschlagen. Wenn ihr mögt, könnt ihr mir folgen. Ihr könnt sie euch auch notieren. Auch diese Stellen, sie sind nicht abschließend. Es würde viele weitere Stellen geben, die dieses Thema verdeutlichen.
[26:57] So werden wir auch nicht ganz alle Bereiche heute Morgen miteinander anschauen. Wir beginnen.
[27:08] Vielen Dank. Das ist gelebte Unterordnung. Praktischer geht es gar nicht. Der erste Bereich, und damit möchte ich beginnen, weil er, wie gesagt, der Grundlegende ist, der uns auch hilft, unsere eigene Unterordnung zu praktizieren.
[27:29] Das, was wir gelesen haben, der Christus hat sich dem Vater unterordnet. Ersten Korinther 11, 3. Doch lesen wir miteinander, was wir eigentlich schon besungen haben, aus Philippe 2, 5 bis 8.
[27:41] Es sind bekannte Verse. Ich möchte nicht im Detail darauf eingehen, aber ich möchte sie lesen, dass sie in unserer Mitte sind, dass wir sie vor unseren geistigen Augen haben, weil das ist ein Paradebeispiel, wie sich Christus, der Gott gleich ist, unterordnet hat.
[27:57] Und diesem Beispiel sollen wir folgen, wie der Paulus ja in den einleitenden Versen dort sagt. Und Vers 5 sagt er dann, dass diese Gesinnung in euch sei, die in Christus Jesus war, der da in der Gestalt Gottes war, es nicht für einen Raub achtete, Gott gleich zu sein, und trotzdem, sondern sich selbst zu nichts machte und Knechtsgestalt annahm, indem er in Gleichheit der Menschen geworden ist.
[28:26] und in seiner Gestalt, wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte, indem er gehorsam wurde, bis zum Tod, zum Tod am Kreuz.
[28:38] Nehmt diesen Gedanken vom Gehorsam mit, weil Unterordnung hat zwangsläufig etwas mit Gehorsam zu tun. Wir werden das gleich noch weiter sehen.
[28:48] Nehmen wir Hebräer 5, Vers 8 und lesen hier diesen Vers zu diesem Thema, dass der Christus sich unterordnet hat. Dort heisst es, obwohl er, Jesus Christus, Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte.
[29:08] Ich muss ganz ehrlich sagen, ich verstehe diese Stelle bis heute nicht wirklich, was das genau bedeutet, in dieser Tragweite, dass der Christus Gehorsam lernte, an dem, was er litt, aber es spricht genau von diesem Gedanken.
[29:22] Unterordnung in der Trinität. Und gehen wir in die Evangelien, wo wir sehen, was das in der Praxis für Christus bedeutete.
[29:37] Ich habe mich für den Bericht aus Matthäus 26 entschieden. Ihr wisst, worum es geht. Jesus in Gethsemane, das Gebet zwischen dem Sohn und dem Vater.
[29:47] Wir könnten Johannes 17 diesbezüglich studieren. Es geht einem wirklich unter die Haut, wenn wir uns mit diesem Gedanken auseinandersetzen.
[29:57] Aber ich lese hier ab Vers 39, Kapitel 27. Und er ging ein wenig weiter, fiel auf sein Angesicht und betete und sprach, Mein Vater, wenn es möglich ist, so gehe dieser Kelch an mir vorüber.
[30:08] Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst. Und er findet dann seine Jünger schlafend, ermahnt sie zu wachen, geht zurück und betet wiederum, in Vers 42, wiederum zum zweiten Mal ging er hin und betete und sprach, Mein Vater, wenn dieser Kelch nicht vorübergehen kann, wenn das dein Wille ist, Ohne, dass ich ihn trinke, so geschehe dein Wille.
[30:40] Die anderen Evangelisten berichten uns auch, wie stark, wie hart dieser Kampf war, sein Schweiß wurde wie Blut. Wir werden diesen Gedanken unter Punkt 3 noch einmal aufnehmen, wenn wir uns noch ein bisschen Gedanken darüber machen wollen, was der Preis von gottgewollter Unterordnung sein kann.
[30:58] Ein weiterer Bereich, Kinder sollen sich ihren Eltern unterordnen. Und da gehen wir ins Kapitel 2 von Lukas und beginnen auch am Beispiel von Jesus.
[31:10] Und das ist hochinteressant. Christus, er hat sich als Sohn nicht bloß dem himmlischen Vater unterordnet, sondern als vollkommener, sündloser Gottmensch, seinen sündigen Eltern.
[31:22] Verstehen wir diesen gewaltigen Gedanken? Seine Eltern, die waren oft genervt, vielleicht, wenn sie zu wenig geschlafen hatten oder kurz vor Messen, wenn sie hungrig waren.
[31:33] Ihr Sohn, er war perfekt. Und trotzdem sehen wir dort am Ende dieser Jerusalemreise, als sie Jesus wiedergefunden hatten und er ging in Vers 51, Kapitel 2 vom Lukas-Evangelium und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und er war ihnen untertan.
[31:53] Einige übersetzen, er unterordnete sich seinen irdischen Eltern, der vollkommene, sündlose Gottmensch Jesus. Es ist einfach ergreifend, diese Verse.
[32:08] Und so werden wir durch die Schrift aufgefordert, dass Kinder sich ihren irdischen Eltern unterordnen sollen. Wir lesen das im Epheserbrief. Ich möchte die Stelle im Kolosserbrief aufschlagen.
[32:21] Kolosser, Kapitel 3, Vers 20. Da heißt es, ihr Kinder, gehorcht euren Eltern in allem. Weshalb?
[32:33] Weil ihr so gute Eltern habt, weil sie nie einen Fehler machen. Nein. Sondern, denn dies ist wohlgefällig im Herrn. Das ist die Begründung. Gott will es so. Deshalb sollt ihr euch euren Eltern unterordnen, weil der Christus sich selbst auch seinen irdischen Eltern und seinem Vater unterordnet hat.
[32:55] Und ich glaube auch, dass dieser Gedanke für uns, wenn wir Kinder haben, in der Erziehung wichtig ist. Wir sollen nicht auf dieselbe Stufe, wie unsere Kinder kommen in der Erziehung.
[33:08] Da gibt es einen Unterschied und unsere Kinder sind aufgefordert, sich uns zu unterordnen. Ich glaube, das ist auch ein wichtiger Punkt, wenn wir die ganzen Erziehungsfragen aus dieser Warte anschauen.
[33:25] Gehen wir einen Schritt weiter, gehen wir in die Arbeitswelt. Im Kontext des Neuen Testaments geht es sehr oft um die Beziehung Sklave Herr. Und wir können das nicht eins zu eins adaptieren in unserer Zeit, wenn wir in einem Arbeitsverhältnis stehen.
[33:40] Da gibt es schon gewisse Unterschiede. Gesamtarbeitsvertrag, fünf, sechs Wochen Ferien, 13. Monatsland, das waren alles Themen. Die kannten sie damals nicht. Aber das Prinzip, dass wir unseren irdischen Herren, wenn wir für sie arbeiten, untertan sein sollen, das können und sollen wir anwenden.
[33:58] Der Petrus, der Paulus spricht davon in Epheser 6, 5, schlage ich jetzt nicht auf, ich nehme derzeit halber nur 1. Petrus Kapitel 2, weil wir dieses Kapitel dann im Anschluss auch noch weiter brauchen werden.
[34:12] 1. Petrus Kapitel 2, Vers 18, schreibt der Petrus, ihr Hausknechte, ordnet euch den Herren in aller Furcht unter. Und auch hier wiederum, nicht weil sie gut sind, nicht weil sie so viel Lohn zahlen, nicht allein den Guten und Milden, sondern auch den Verkehrten.
[34:33] Auch das werden wir kurz noch einmal anschneiden und Punkt 3, Unterordnung ist auch mit Opfer verbunden. Warum? Dieselbe Begründung wie in Kolosser 3 in Bezug auf die Kinder, denn dies ist wohlgefällig.
[34:48] Wenn jemand gewissens, vor Gott, Willen, Beschwerden erträgt, indem er zu Unrecht leitet. Und dann geht es weiter, indem wieder Christus als vollkommeniges Vorbild aufgeführt wird, wie wir es bereits auch in Philippe 2 gesehen haben.
[35:04] Und der Petrus schreibt zuvor in Kapitel 2 auch, dass es diese Ordnung und Unterordnung in dem Staat gibt. Die Gesellschaft, der Bürger, soll sich der Obrigkeit, dem Staat unterordnen.
[35:16] Er schreibt im Kapitel 2, Vers 13 davon, unterwerft euch jeder menschlichen Einrichtung, auch hier wiederum nicht, weil sie gottesfürchtig sind, sondern um des Herrn Willen.
[35:28] Es sei dem König als Obersten oder den Stadthaltern als denen, die von ihm gesandt werden zur Bestrafung der Übeltäter, aber zum Lob derer, die Gutes tun.
[35:39] Schauen wir auch noch kurz in Römer 13, Vers 1. Jede Seele sei den Obrigkeiten, Gewalten untertan, denn es gibt keine Obrigkeit außer von Gott.
[35:53] Diejenigen, aber die bestehen, sind von Gott eingesetzt, auch wertvoll und wichtig im Hinblick auf die nationalen Wahlen. Ich denke, dass gerade dieses Thema in den Gemeinden in den letzten zwei, drei Jahren auch heftig diskutiert wurde.
[36:11] Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen. Ich möchte einfach aufzeigen, auch in diesem Bereich ist es von der Bibel her ganz klar aufgezeigt, es gibt eine Ordnung und eine Unterordnung.
[36:22] Christus selbst sagt, gebe dem Kaiser, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist. Und wir dürfen diese Bereiche nicht gegeneinander ausspielen und nicht vermischen.
[36:34] Epheser 5 schreibt sehr viel zu diesem Thema. Zum einen schreibt der Paulus dort im Vers 21 auch, dass sich die Geschwister einander unterordnen sollen.
[36:46] Auch andere Stellen, wir kennen es, es gibt so viele Einanderstellen im Neuen Testament, wo wir aufgefordert werden, einander zu helfen, einander zu dienen und das hat auch immer mit diesem Gedanken von Unterordnung zu tun.
[36:59] Und er schreibt hier einander untergeordnet in der Furcht Christi. Er beginnt den Absatz, den Gedanken, damit berauscht euch nicht mit Wein, sondern werdet erfüllt mit dem Geist.
[37:11] Das heißt, ein geisterfüllter Mensch ordnet sich den Geschwistern unter. Er dient ihnen. Er hilft ihnen. Beim Thema der Gemeinde können wir hinzunehmen, dieser Punkt, dass die Gemeinde sich ihren Führern, ihren Ältesten unterordnen soll.
[37:29] Hebräer 13, 17 spricht davon. Wir schlagen aber auf, 1. Petrus 5, Vers 5. Ebenso, ihr Jüngeren, ordnet euch den Älteren, die meisten übersetzen, den Ältesten unter.
[37:44] Alle aber, wird ausgeweitet, wie wir es gleich gesehen haben in Epheser 5, 21. Alle aber, seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt. Demut ist nicht nur was für die Gemeindeglieder, sondern auch für Gemeindeälteste.
[38:00] Wir sehen auch hier Gottes Ordnung, Gottes Aufforderung, sich in verschiedenen Bereichen zu unterordnen. Wir nehmen noch zwei weitere Bereiche hinzu, um zu verstehen, dass uns das Thema überall im Alltag, im Leben, im Beruf, aber auch im Leben in der Gemeinde begegnet.
[38:21] Wir haben es angesprochen, die Bibel fordert die Frauen auf sich, den eigenen Männern zu unterordnen. Epheser 5, 22. Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn.
[38:37] 1. Korinther 14, 34. Sagt dasselbe. Und so schreibt auch Petrus in seinem dritten Kapitel, Männer zuvor, Unterordnung unter der Staat, Unterordnung der Knechte, unter die Herren, dann das Beispiel, Christian fügt, beginnt er dann darauf aufbauend, Kapitel 3, ebenso genau das, wie das, was ich gesagt habe, ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, damit, wenn auch einige dem Wort nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Frauen ohne Worte gewonnen werden, mögen.
[39:11] Und es ist sehr interessant, die Parallele zum einleitenden Text im 1. Korinther 11. Im 1. Korinther 11 geht es dann in der Folge um das Thema Hauptbedeckung, welches aber auf der Grundlage von Vers 3 dort das Prinzip von Ordnung und Unterordnung steht.
[39:27] Und hier geht es in der Folge um das Thema Schmuck. Aber auch dieses Thema steht auf der Grundlage, welche hier im Vers 1 gelegt wird, das Thema Unterordnung der Frau unter die Männer.
[39:38] Wir werden unter Punkt 3 auch diesen Vers noch einmal hinzuziehen. Ich möchte einen letzten Bereich für heute Morgen noch aufzeigen, wo es um Ordnung und Unterordnung geht und ich glaube, der ist ganz wichtig.
[39:51] Die Gemeinde als Ganzes, Älteste, Jüngere, Kinder, die Versammlung unterordnet sich dem Christus als dem alleinigen Haupt. Er ist derjenige, für den wir alles tun oder lassen, was wir machen.
[40:07] Ich glaube, es ist unglaublich wichtig, ich möchte einige Verse dazu lesen, bitte notiert sie euch, macht euch eure Gedanken darüber, weil das ist Sinn und Zweck unseres Lebens, dass der Christus unser Haupt ist, dass wir für ihn leben, dass wir, wie es der Kolosserbrief sagt, wie es der Korinther 1, 10, 31 sagt, dass wir, egal wie wir leben, was wir tun, dass wir es zur Ehre von Christus machen und deshalb uns in allem ihm unterordnen, als Gemeinde, aber auch als einzelne Gemeindeglieder.
[40:39] So steht in Hebräer 12, Vers 9, wie wir als Gläubige gesinnt sein sollen, es wird dort dieses Beispiel von Erziehung, Züchtigung, Autorität aufgeführt und dann heißt es, zudem hatten wir auch unsere Väter nach dem Fleisch als Züchtiger und scheuten sie, sollen wir uns nicht vielmehr dem Vater der Geister unterwerfen und das ist nicht einfach was Passives, wir unterwerfen uns und bleiben dann liegen, sondern wir leben, wir leben für ihn, also was wir tun, was wir machen oder was wir nicht machen, wir tun es für Christus, weil wir uns ihm unterworfen haben, weil er eben unser Haupt ist, unsere Autorität.
[41:22] 1. Korinther 11, 3, wir haben es gesehen, der Christus ist das Haupt des Mannes, nicht nur des Mannes, sondern auch der Frau. Wir lesen im Kolosser 1, Vers 18, in diesem Loblied auf die Person von Christus, wunderbares Kapitel, heisst es, und er, Christus, er ist das Haupt des Leibes, der Versammlung, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem den Vorrang habe, in allem.
[41:54] Epheser, Kapitel 5, spricht unglaublich viel zu diesem Thema Unterordnung, Unterordnung untereinander, Unterordnung der Frau, unter den Mann, aber auch Christus, das Haupt der Gemeinde, Vers 23, denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus, das Haupt der Versammlung ist, des Leibes, Heiland.
[42:17] Und auch im Kapitel 1 vom Epheserbrief, im Vers 22, und hat alles seinen Füssen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Versammlung gegeben.
[42:34] Und genau aus diesem Grund beschäftigen wir uns mit diesem Thema Ordnung und Unterordnung. Verstehe mich nicht falsch, es geht mir nicht darum, heute Morgen diese Predigt zu halten, damit sich die Frau und den Mann unterordnen.
[42:47] Meine Frau ist gar nicht gegenwärtig heute Morgen. Sie kann es gar nicht hören. Es geht mir darum, dass wir verstehen, was das Prinzip von Ordnung und Unterordnung ist. Es ist in Gott begründet.
[42:58] Wir finden es, wie wir gesehen haben, in allen Bereichen wieder und es geht darum, dass wir uns in richtiger Art und Weise unserem Haupt unterordnen. Und wenn du als Frau sagst, ich kann mich meinem Mann nicht unterordnen, dann bin ich nicht sicher, ob du wirklich verstanden hast, wie du dich Christus unterordnen kannst.
[43:19] Und vielleicht sagst du jetzt, ja, Moment, mein Mann, der lebt nicht ganz so wie Christus und das stimmt. Aber, und dazu kommen wir jetzt, wenn wir uns die praktischen Auswirkungen noch kurz anschauen wollen, wie Unterordnung in der Praxis aussehen kann.
[43:34] Und da möchte ich dir diesen Zahn gleich ziehen, weil es geht nicht um Unterordnung unter Qualifikation, sondern unter Unterordnung um von Gott gegebene Positionen.
[43:46] Dazu gehen wir noch einmal in 1. Petrus 3. Wir haben den Gedanken schon in Kapitel 2 gesehen oder auch im Kolosser 3. Es geht nicht darum, dass die Eltern gut sind.
[43:56] Nicht deshalb unterordnen sich die Kinder, sondern als dem Herrn, weil es Gott wohlgefällig ist. Die Hausknechte ordnen sich nicht unter, weil ihre Herren so gut sind, sondern als dem Herrn, weil es Gott wohlgefällig ist.
[44:09] Wir unterordnen uns nicht unter die Regierung, weil sie so gut und gottesfürchtig ist, seltener, weil Gott diese Ordnung gegeben hat. Und genau gleich wird die Frau von Petrus aufgefordert.
[44:21] Ebenso, ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter, damit, wenn auch etliche dem Wort nicht gehorchen, sie durch den Wandel der Frauen ohne Worte gewonnen werden.
[44:32] Petrus spricht hier davon, dass etliche Frauen ungläubige Männer hatten. Und die hatten wahrlich keine geistlichen Qualifikationen, die eine Frau animiert hätten, sich freiwillig ihren Männern unterzuordnen.
[44:47] Er geht sogar noch einen Schritt weiter, wenn etliche dem Wort nicht gehorchen. Er spricht zu Gott davon, selbst wenn dein Mann verhärtet ist, du sollst deinen Platz in Unterordnung einnehmen, damit dieser Wandel zu deinem Mann spricht.
[45:05] Wenn wir die grundlegende Stelle von heute Morgen uns nochmal daran besinnen, 1. Korinther 11, Vers 3 und dann die folgenden Verse, wo es um das Thema der Hauptbedeckung geht. Wenn Unterordnung für eine Frau bloß bedeuten würde, in der Öffentlichkeit einen Schleier zu tragen, so wäre das zwar einschneidend, aber niemals so einschneidend wie das, was der Petrus verlangt.
[45:26] Ordnet euch euren Männern unter, auch wenn sie Christus nicht lieben. Und deshalb habe ich gesagt, wenn du nicht bereit bist oder wenn du nicht Sinn, Notwendigkeit siehst, dich deinem Mann als dem Herrn zu unterordnen, wie es Epheser 5,22 sagt, so bin ich nicht sicher, ob du wirklich verstanden hast, worum es bei diesem Thema geht und ob du dich wirklich in der Art und Weise dem Christus unterordnen kannst.
[45:57] Noch einmal, Unterordnung ist nicht an Qualifikationen gebunden. Du kannst nicht sagen, wenn mein Mann 80% eines vorbildlichen Ehemanns erreicht hat, wenn diese Checkliste drei Viertel abgehakt ist, dann kann ich mal anfangen.
[46:15] Und wie er wächst in seinem vorbildlichen Wandel, so kann ich dann mit der Unterordnung hinten nachziehen. Es ist eine Bedingung, es ist ein Gebot vor Gott, welches er direkt an die Frauen richtet, ungeachtet, ob ihre Männer liebevoll oder grausam sind.
[46:34] Und deshalb sage ich, dieses Thema ist nicht ganz einfach, welches wir heute Morgen vor uns haben. Vielleicht denkst du auch, ja, es ist ein bisschen ein schwieriges Thema, wie das genau in der Praxis aussieht, da hast du jetzt natürlich viel darüber gesagt, werde ich auch nicht, aus zeitlichen Gründen, ich verstehe das nicht ganz, aber lass mich bitte die Elisabeth Elliott zitieren, sie hat zu diesem Thema einmal folgendes gesagt, indem sie auf Epheser 5, 22 Bezug nimmt, ihr Männer, sorry, ihr Frauen ordnet euch euren eigenen Männern unter, als dem Herrn, sagt sie, ich habe zahlreiche Diskussionen über diese Stelle gehört, fast alle drehen sich aber um die Frage, was sie wohl nicht bedeuten kann, statt um das klare Wort Gottes.
[47:25] Die Aussage ist einfach, nicht leicht für Frauen wie mich, aber einfach, das heißt, ich verstehe sie nur allzu gut und sie zitiert dann den Mark Twain, der offenbar mal gesagt hat, ich habe mehr Mühe mit den Bibelstellen, die ich verstehe, als mit denen, die ich nicht verstehe.
[47:45] Und ich glaube, das ist dieses zugegeben schwierige Thema auf den Punkt gebracht, wie es die Caroline Mahaney in ihrem Zitat am Anfang geschrieben hat, das Problem ist in uns drinnen, in unserem sündigen Herzen.
[48:00] Ja, Unterordnung in der Praxis. Ich möchte dir auch dieses Trugbild wegnehmen heute Morgen, dass es etwas Einfaches sei, sich zu unterordnen. Darum geht es nicht.
[48:11] Ich habe keine Stelle gefunden, die sagt, du sollst dich unterordnen, weil es geht einfach so by the way. Es ist ja kein Ding. Wenn wir sehen, jetzt gerade in diesen Stellen, die wir heute Morgen aufgeschlagen haben, so sehen wir, Unterordnung ist mit Opfer verbunden.
[48:31] Wer sich unterordnet, ist nicht ein Opfer in seiner Stellung minderwertig, sondern wer Unterordnung lebt, der bringt Opfer. Wie wir es hier gesehen haben in Kapitel 2, den schlechten, bösen Herren sich unterordnen, einem schlechten, bösen Staat, Frauen, den ungläubigen Ehemännern.
[48:51] Wenn du dich als Frau unterordnest, kommt es dir vielleicht in der Praxis manchmal so vor, als wärst du mit deinem Mann im Auto, er fährt, du sitzt rechts und er fährt viel zu schnell, er sieht die Gefahren nicht, er nimmt viel zu viel Risiko, ist verantwortungslos und instinktiv trittst du vor dich auf den Boden, aber es passiert nichts, weil auf dem Beifahrer sitzt keine Bremse vorhanden ist.
[49:12] Es sei denn, du hast einen Fahrlehrer geheiratet. Genauso kann sich Unterordnung im Alltag manchmal anfühlen. Du würdest eigentlich gerne bremsen und das Problem ist, im Bilde gesprochen, haben in der heutigen Zeit zu viele Frauen einen Fahrlehrer geheiratet, weil da ist wirklich eine Bremse oder die Frau sitzt von Anfang an am Steuer.
[49:34] Auch hier, nicht falsch verstehen, es ist okay, wenn eine Frau gerne Auto fährt. Ihr versteht den Gedanken, aber eine geistlich gesinnte Frau, die bremst eben nicht, obwohl sie das vielleicht gerne würde, sondern eine geistlich gesinnte Frau in dem Moment, wo sie eigentlich bremsen würde, aber ihr Mann das eben nicht für richtig hält, empfiehlt sie ihrem Mann der Gnade und der Fürsorg, der Führung des Christus, dem sie letztendlich sich unterordnet.
[50:01] Und so gesehen, Unterordnung ist eine Aufforderung von Gott an alle Frauen, aber sie kann nur durch geistlich gesinnte, durch geistlich reife Frauen wirklich auch so gelebt werden, weil da gehört eine große Portion geistlich gesinnte und mit dazu.
[50:18] In solchen Momenten umso mehr für den Mann zu beten, anstatt ihm die ganze Zeit zu sagen, was er alles falsch macht. Aber auch hier, ich möchte mich nicht dem Verdacht aussetzen, dass die Frau nie mit ihrem Mann über Probleme sprechen darf.
[50:32] Ich finde, in der Bibel finden wir Beispiele, die uns zeigen, wie eine Frau in Demut, in Unterordnung die Initiative ergriff. Wir können sie uns nicht im Detail anschauen, aber ich gebe euch zwei Stichworte.
[50:46] Wir sehen das bei einer Ruth. Sie war noch nicht verheiratet mit dem Boas, aber in Unterordnung hat sie dort auf der Tenne die Initiative ergriffen. Trotzdem, sie ist nicht aus ihrer Rolle aus Frau in gelebter Unterordnung rausgekommen, aber sie war nicht passiv.
[51:02] Wir sehen das bei der Abigail, wie sie eigentlich in Demut, in Unterordnung ihren Mann vor einer riesigen, grossen Dummheit bewahrt hat. Sie hat die Initiative ergriffen.
[51:12] Nicht um sich selbst zu verherrlichen, nicht um sich groß zu machen, sondern um ihren törichten Mann vor David zu schützen. Und so glaube ich auch, gibt die Bibel uns Beispiele, wie du auch als Frau in Demut, Unterordnung, in geistlicher Haltung deinen Mann auf offensichtliche Fehler ansprechen kannst.
[51:32] Aber ich möchte das noch hinten nachschicken. Verwechsle nie ein sündiges, offensichtlich sündiges Verhalten von deinem Mann mit etwas, was nicht deiner Vorliebe entspricht. Wenn dein Mann mal ins Sportstadion fahren will, ist das nicht in erster Linie eine sündige Handlung, sondern vielleicht entspricht es einfach nicht deinen Vorlieben.
[51:50] Verwechsle diese zwei Dinge nicht. Aber Unterordnung, egal, ob wir unseren irdischen Herren, ob wir dem Staat oder ob die Frau, der Mann, sie hört dort auf, wo derjenige unter dessen Autorität du stehst, etwas fordert von dir, was im Konflikt mit deiner letztendlichen Autorität gegenüber Gott geraten würde.
[52:14] Sprich, wo die Sünde Einzug hält, bist du gefordert oder bist du letztendlich alleine dem Wort Gottes, alleine deinem Oberhaupt Christus verpflichtet.
[52:29] Es war mein Anliegen heute Morgen inmitten dieser vielen feministischen Debatten, die im Hinblick auf die Wahlen sicherlich nicht abreißen werden, einen klaren biblischen Gegenakzent zu setzen.
[52:45] Ich möchte abschließend festhalten, es gibt in allen Bereichen, wir haben es gesehen, das Thema von Ordnung und Unterordnung, weil es von Gott so gewollt ist.
[52:58] Die Unterordnung, sie ist in Gott selbst begründet. Es hat uns dieses Beispiel, wie Christus sich dem Vater unterordnet, deutlich gezeigt. Und noch einmal, Unterordnung, es hat nichts mit Minderwertigkeit zu tun, dieser Gedanke wäre absolut Gotteslästerung.
[53:18] Ich habe es gesagt, Unterordnung hat nichts mit einer Opferrolle zu tun, sondern vielmehr heißt es, eigene Opfer zu bringen, wenn wir wirklich biblische Unterordnung ausleben wollen.
[53:32] machen wir uns aber auch keine Visionen, seien wir uns bewusst, das Thema ist und bleibt herausfordert, solange wir in einem sündigen Leib, in einer sündigen Welt, in einem gottfeindlichen Gebiet unterwegs sind.
[53:48] Und deshalb, weil das so ein geistiges Kampffeld ist, müssen wir diese klaren Aussagen aus dem Wort Gottes immer wieder vor unseren Augen führen lassen und uns danach richten, uns darauf ausrichten lassen, wie wir das heute Morgen getan haben.
[54:04] Das wird so lange andauern, bis wir bei ihm verherrlicht sind. Und so wollen wir mit den Worten von Petrus aus Kapitel 5 schliessen und die einfach mit uns nehmen als geistliche Hilfeleistung in dieser herausfordernden Thematik.
[54:23] Wir haben begonnen, Kapitel 5, Vers 5, ebenso ihr Jüngeren, ordnet euch den Ältesten unter, alle aber seid gegeneinander mit Demut fest umhüllt. Denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.
[54:38] So demütigt euch unter die mächtige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zur rechten Zeit, indem ihr alle eure Sorgen auf ihn werft, denn er selbst sorgt für euch.
[54:52] Lasst uns beten. Gott und Vater, es fordert uns aus das Thema, weil uns etwas ist, das sich nicht unterordnen.
[55:08] Es ist etwas, das König sein will, die herrschen will, das bestreben hat, dass sich alle unter uns unterordnen, dass wir unser Königreich haben, dass wir im Zentrum sind. Du hast uns heute morgen deutlich aufgezeigt, dass du ein Gott verordnet bist.
[55:24] Du hast aufgezeigt, dass es in deinem vollkommenen Wesen die Unterordnung gibt und du willst, dass wir als dein geschöpftes widerspiegeln in einer gefälligen, sündigen Welt.
[55:35] Hilfe uns, dass dein Wort uns prägt, dass es uns befähigt, gegen Strom zu schwimmen, dass wir nicht anpassen an Zeitgeist, der laut ruft, der uns stark beinflussen.
[55:52] Hilfe uns wirklich, dass wir nüchtern sein können. Und wie wir es jetzt auch in den Versen im 1. Petrus gelesen haben, dass wir uns dir unterwerfen, weil wir dann deine Nähe wirklich bekommen dürfen.
[56:03] Weil du uns dann führen wirst, weil du uns dann noch helfen gegen die Angriffe des Kindes, die wie eine brüllende Läute diese Zeit durchgehen. Danke, vermagst du uns zu bewahren und bringst du uns auch an das Ziel in allen Schwierigkeiten und Herausforderungen, die uns hier in dem Erdenleben begegnen.
[56:19] Dier Leisig, Lob, Ehre und Abätig. Amen.