[0:01] Guten Morgen, liebe Gemeinde. Bitte schlagt mit mir 1. Samuel, Kapitel 9 auf. 1. Samuel, Kapitel 9 und 10, das werden die Kapitel sein, die wir heute anschauen.
[0:31] Und als wir so gestern an der Hochzeit waren von Joshua und Alena, da ist mir so bewusst geworden, wie Gott immer wieder Menschen zusammenführt auf eine wundersame Weise.
[0:46] Ich denke, jeder von euch, der verheiratet ist, könnte sagen, ich habe nicht von Anfang an gewusst, dass ich diese Frau oder diesen Mann heiraten werde. Und so muss ja auch ich zurückdenken an mein Leben.
[0:57] Meine Frau und ich, wir hören den Leuten gerne zu, wie sie einander gefunden haben oder zueinander geführt wurden. Und ich kann euch ganz kurz sagen, bei mir war es auch so.
[1:11] Es war vor zwölf Jahren, am 8. Januar, da war ich daheim, musste Verprüfungen vorbereiten, weil ich wusste, die nächsten zwei Wochen habe ich Prüfungen. Ich war schon den ganzen Tag am Lernen und irgendwie hatte ich keine Lust mehr, aber doch wollte ich mich dazu zwingen.
[1:27] Mein Vater hat dann gesagt, du, heute ist in Winterthur eine Debatte. Willst du nicht mal dorthin gehen, mach mal eine Pause. Ich wollte zuerst nicht und dann bin ich doch gegangen mit meinen Brüdern zusammen, bin da in den Saal reingelaufen, habe mich umgeschaut nach einem Platz und es war alles voll und so musste ich hinter die Tür schauen.
[1:48] Und da sah ich sie. Und da war es auf mich geschehen, der Rest ist Geschichte. Man könnte sagen, Debatte besucht und Frau gefunden.
[2:04] Und es erinnert mich an Sprüche 30, Vers 18 bis 19. Dort heißt es drei Sindes, die zu wunderbar für mich sind und vier, die ich nicht erkenne.
[2:15] Der Weg des Adlers am Himmel, der Weg einer Schlange auf dem Felsen, der Weg eines Schiffes im Herzen des Meeres und der Weg eines Mannes mit einer Jungfrau.
[2:28] Gottes Wege sind unergründlich. Wer ist sein Ratgeber gewesen? Und heute heisst es nicht, Debatte besucht, Frau gefunden, sondern die Geschichte heute könnten wir überschreiben, Esel gesucht und Königtum gefunden.
[2:45] Esel gesucht und Königtum gefunden. Manchmal kommt es auch in deinem Leben ganz anders heraus, als du es erwartet hast. Und dies war definitiv an dem Tag der Fall, als Saul und sein Vater Kisch ihre Eselinnen verloren und er anstatt die Eselinnen ein Königtum fand.
[3:04] Und wie Gott das alles anordnete und Saul auch dazu befähigte, ein König zu werden, das werden wir heute in 1. Samuel 9 und 10 sehen.
[3:15] Wenn wir diese Geschichte zusammen anschauen heute, möchte ich dir persönlich aufzeigen, dass auch dein Leben von Gott gelenkt wird durch seine Vorsehung.
[3:28] Und er auch dich befähigt, sodass du die Aufgaben tun kannst, die er dir gibt. Und zwar so, dass es zu seiner Ehre ist und zum Wohl der Menschen, die um dich herum sind.
[3:46] Bevor wir anfangen, möchte ich gerne noch beten. Herr Vater, ich danke dir vielmals, dass wir dein Wort haben dürfen, dass du uns auch durch die Geschichten im Alten Testament so viel über dich selbst sagen kannst.
[4:02] Hilf uns, dass wir bereit sind, das zu sehen. Hilf uns, dass wir bereit sind, unser Leben zu überprüfen. Und hilf uns, dass wir bereit sind, unser Leben völlig in deine Hand zu geben, wie wir es auch in dem Lied, in dem vorletzten Lied gesungen haben.
[4:18] Vielen Dank. Amen. Obwohl der Text sehr lange ist, habe ich nur zwei Punkte gemacht. Nicht drei Punkte heute.
[4:30] Erstens, Gott schenkt Israel einen König. Das ist Kapitel 9. Und dann Kapitel 10. Gott schenkt dem König seinen Geist.
[4:41] Also, Gott schenkt Israel einen König. Und zweitens, Gott schenkt dem König seinen Geist. In unserer Predigtreihe vom ersten Samuel sind wir mittlerweile im Kapitel 9 angelangt.
[4:59] Die Kapitel 1 bis 8, die beinhalteten die Vorbereitungen auf das Königtum. Israel war vorher keine Nation, die von einem irdischen König regiert wurde, sondern von Richtern und von Gott direkt.
[5:13] In Kapitel 9 bis 15, die Kapitel, die wir heute anfangen, sehen wir, wie Saul, der erste König Israels, eingeführt wird und somit auch das Königtum für Israel eingeführt wird.
[5:27] Und diese sechs Kapitel, die Kapitel 9 bis 15, beschreiben die Erwählung, der Aufstieg und auch der dramatische Fall von Saul. Und für die Kapitel 9 bis 10, wo es um die Einsetzung des neuen Königs geht, gibt uns der inspirierte Autor so etwas wie eine Klammer um diese beiden Kapitel herum.
[5:51] In Kapitel 8 nämlich hatte das Volk anstelle der untreuen Söhne Samuels einen König begehrt. Und zwar so einen, wie ihn die Nationen hatten.
[6:03] Das lesen wir in 8, Vers 5. Und der Herr sagte Samuel dann ganz klar, worin das Problem Israels lag, wenn wir Kapitel 8, Vers 7 lesen. Und der Herr sprach zu Samuel, höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen, denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll.
[6:32] Samuel warnte das Volk vor dem kommenden König, der über sie herrschen und alles von ihnen wegnehmen würde. Das hat uns Andi letztes Mal gezeigt. Doch in Kapitel 8, 19 bis 20 lesen wir, wie sich das Volk immer noch weigert, auf die Stimme Samuels und somit auf Gottes Stimme zu hören.
[6:52] Das ist die erste Seite dieser Klammer um die Kapitel 9 und 10. Die zweite Seite dieser Klammer befindet sich in Kapitel 10, am Ende, wo Samuel den König dann offiziell einsetzt.
[7:06] Und dort warnt Samuel nochmals eindringlich. Schlagt mit mir 10, Vers 19 auf. Ihr aber habt heute euren Gott verworfen, der euch aus all eurem Unglück und euren Drangsalen gerettet hat und habt zu ihm gesagt, einen König sollst du über uns setzen.
[7:28] Dies ist die zweite Seite der Klammer um diese Kapitel, die wir heute anschauen. Übrigens in Kapitel 12 warnt Samuel dann noch einmal.
[7:41] Was will uns dies aufzeigen? Was sollen wir daraus lernen? Nun, zuerst sehen wir einmal, dass Gott immer wieder und immer wieder warnt und mahnt.
[7:52] Er lässt sein Volk nicht einfach so in die Irre gehen. Gott, sein Charakter, sein Wesen ist langmütig und er ist geduldig und er warnt seine Kinder immer wieder vor falschen Wegen.
[8:09] Das ist auch in deinem Leben so. Er lässt dich nicht einfach in die Irre gehen, einfach so. Dann sehen wir aber auch, dass die Einsetzung Sauls als König nicht gemäss Gottes Absichten für das Volk Israel war.
[8:24] Und trotzdem gab er ihnen einen König. Nun, Gott lässt seine Kinder manchmal nach vielen Warnungen ihre eigenen Wege gehen.
[8:36] Und das, damit sie dann einsehen, dass sie falsch gegangen sind und wieder zu ihm zurückkehren. Und in gewissem Masse ist die Einsetzung Sauls ein Gericht über Israel.
[8:50] Und doch sehen wir, wie Gott auch ihn auserwählt und auch ihn führt und auch ihn mit dem Heiligen Geist salbt und befähigt, um seinen Auftrag zu tun.
[9:01] Und nun muss uns klar werden, dass Gott keineswegs gegen einen König war. hatte doch Jakob, der Patriarch, seinen Sohn Judah schon im 1. Mose 49, Vers 10, gesegnet und ihm gesagt, dass aus seinem Stamm, aus dem Stamm Judah, der König kommen sollte, der Israel unter Gottes Herrschaft regieren sollte.
[9:27] Und auch im Gesetz Moses, in 5. Mose 17, Verse 14 bis 15, sagt Gott selber Folgendes voraus. Wenn du in das Land kommst, er redet zu Israel, dass der Herr dein Gott dir gibt und es besitzt und darin wohnst und sagst, ich will einen König über mich setzen.
[9:47] Gott wusste es schon. Wie alle Nationen, die rings um mich her sind, so sollst du nur den König über dich setzen, den der Herr dein Gott erwählen wird.
[10:01] Nun, worin liegt denn jetzt der Fehler Israels? 1. Samuel 12 gibt uns etwas näher Auskunft, was da genau los war.
[10:12] Schlangen wir auf, 1. Samuel 12, Vers 12, dann sehen wir, als ihr aber saht, dass Nahas, der König, der Kinder Amon, über euch kam, sprach dir zu mir, nein, sondern ein König soll über uns regieren, obwohl doch der Herr euer Gott euer König ist.
[10:34] Jetzt zählen wir eins und eins zusammen. Die Amoniter, die standen also irgendwo kurz vor den Toren, so irgendwo vor der Tür Israels und stellten eine Bedrohung dar.
[10:49] Und die Israeliten hatten Angst, verständlicherweise. Samuel auf der anderen Seite war alt geworden und seine Söhne waren wirkliche Nichtsnutze. Und angesichts dieser verfahrenen Situation, die Gefahr hier und fehlender Leitung hier, wollen sie nicht mehr länger auf Gott warten, sondern sie wollen einen König, der sie im Krieg führt.
[11:15] Ihr Motiv ist also Unglaube. Sie wollen einen irdischen, einen greifbaren, einen sichtbaren König, weil sie Gott nicht vertrauen können.
[11:26] Sie wollen einen, der etwas darstellt, der vor ihnen hergeht, in den Krieg zieht. Wie töricht. Und doch, wie oft ist es bei uns so, dass wir uns von Unglauben leiten lassen?
[11:43] War es nicht auch Unglaube, der Adam und Eva zum Fall gebracht hat? Wie oft ist es bei uns so, dass wir uns von unseren Ängsten regieren lassen, anstatt dass wir Gott vertrauen?
[11:53] Doch lasst uns nun sehen, was für ein König Gott den Israeliten jetzt gibt. Und somit wollen wir Kapitel 9, Verse 1 und 2 lesen.
[12:06] Und es war ein Mann von Benjamin. Sein Name war Kish, der Sohn Abiels, des Sohnes Zerors, des Sohnes Bekorats, des Sohnes Afjachs, des Sohnes eines Benjaminiters.
[12:24] Ein vermögender Mann. Und er hatte einen Sohn, sein Name war Saul. Jung und schön, und kein Mann von den Kindern Israel war schöner als er.
[12:35] Von seiner Schuld ran aufwärts überragte er alles Volk. Und halten wir fest, Gott wählt jetzt einen König aus für sein Volk.
[12:47] Und komischerweise ist dieser aus dem Stamm Benjamin. Und nicht aus Judah, so wie Gott es vorhergesagt hat. Aber das stört niemanden. Seine Herkunft ist edel.
[13:00] Er kommt aus einem guten, aus einem angesehenen Elternhaus. Und ja, genau so denkt die Welt, dass ein guter Führer sein muss. Und damit nicht genug.
[13:11] Er sieht auch noch super gut aus. Ich meine, er ist der Größte und der Schönste. Heute wäre er wahrscheinlich der Bachelor oder Mr. Schweiz. Mindestens. Vielleicht auch Mr. Earth oder was es auch immer gibt.
[13:24] Ich meine, dass Gott hier schon fast ein bisschen ironisch sei. Es klingt wie das Lied, ich bin so schön, ich bin so toll, ich bin der Anton aus Tirol. Oder ich bin der Saul aus Gibea.
[13:37] Schaut mich an, ich bin der. Doch das Volk hat einen König erbeten und sie bekommen erbeten. Das ist nämlich, was Saul heisst.
[13:48] Saul heisst Erbetener. Sie bekommen das, was sie wollen. Und doch ist Gott in dieser Situation gnädig. Und auch Gott führt diesen Mann.
[13:59] Lesen wir weiter. Gott lenkt den König. Die Verse 3 bis 17. Gott lenkt den König. Und die Eselinnen des Kish, des Vaters Sauls, hatten sich verirrt.
[14:15] Und Kish sprach zu seinem Sohn Saul, Nimm doch einen von den Knaben mit dir und mach dich auf, geh hin, suche die Eselinnen. Und er durchzog das Gebirge Ephraim und durchzog das Land Schalisha und sie fanden sie nicht.
[14:29] Und sie durchzogen das Land Schalim, aber sie waren nicht da. Und er durchzog das Land Benjamin und sie fanden sie nicht. Sie waren in das Land Zuff gekommen.
[14:42] Und kurze Bemerkung, Zuff, wenn ihr Kapitel 1, Vers 1 anschauen würdet, dann würdet ihr sehen, dass der Ur-Ur-Urgrossvater von Samuel Zuff war. Und somit waren sie jetzt im Land Samuels.
[14:57] Sie waren in das Land Zuff gekommen, da sprach Saul zu seinem Knaben, der bei ihm war, Komm und lass uns umkehren, dass nicht etwa mein Vater von den Eselinnen abstehe und um uns bekümmert sei.
[15:10] Und er sprach zu ihm, Sieh doch, ein Mann Gottes ist in dieser Stadt und der Mann ist geehrt. Alles, was er redet, trifft sicher ein. Lass uns nun dahin gehen, vielleicht gibt er uns Auskunft über unseren Weg, auf den wir gehen.
[15:27] Und Saul sprach zu seinem Knaben, Siehe, aber wenn wir hingehen, was wollen wir dem Mann bringen? Denn das Brot ist ausgegangen in unseren Gefäßen und wir haben dem Mann Gottes kein Geschenk zu bringen.
[15:41] Was haben wir? Und der Knabe antwortete Saul nochmals und sprach, Siehe, es findet sich in meiner Hand ein Viertel Schekel Silber. Gemäss meiner Nachforschung ist das etwa ein Tageslohn damals.
[15:55] Ein Viertel Schekel Silber, das will ich dem Mann Gottes geben, damit er uns über unseren Weg Auskunft gebe. Früher sprach man in Israel nämlich so, wenn man ging, um Gott zu befragen, kommt und lasst uns zum Seher gehen.
[16:12] Denn den, der heutzutage der Prophet heisst, nannte man früher den Seher. Ist ja auch klar, weil der Seher muss zuerst von Gott gesehen haben, was er dann weitergibt als Prophet.
[16:25] Da sprach Saul zu seinem Knaben, dein Wort ist gut, komm, lass uns gehen. Und sie gingen zur Stadt, wo der Mann Gottes war. Sie gingen eben die Anhöhe zur Stadt hinauf, da trafen sie Mädchen, die herauskamen, um Wasser zu schöpfen.
[16:44] Und sie sprachen zu ihnen, ist der Seher hier? Und sie antworteten ihnen und sprachen, ja, siehe, er ist vor dir, eile jetzt, denn er ist heute in die Stadt gekommen, weil das Volk heute ein Schlachtopfer auf der Höhe hat.
[17:00] So wie ihr in die Stadt kommt, werdet ihr ihn finden, bevor er zur Höhe hinauf geht zum Essen. Denn das Volk ist nicht, bis er gekommen ist, denn er segnet das Schlachtopfer.
[17:11] Danach essen die Geladenen. So geht nun hinauf, denn gerade heute werdet ihr ihn finden. Da gingen sie zur Stadt hinauf und als sie in die Stadt eintraten, siehe, da kam Samuel heraus ihnen entgegen, um zur Höhe hinauf zu gehen.
[17:31] Der Herr aber hatte einen Tag, bevor Saul kam, dem Ohr Samuels eröffnet und gesagt. Und hier ist ein Einschub vom Autor, damit wir den Hintergrund verstehen.
[17:47] Morgen, das hat der Herr gesagt, morgen, um diese Zeit werde ich einen Mann aus dem Land Benjamin zu dir senden und du sollst ihn zum Fürsten salben über mein Volk Israel und er wird mein Volk aus der Hand der Philister retten.
[18:06] Denn ich habe mein Volk angesehen, denn sein Schreien ist zu mir gekommen. Habt ihr bemerkt, was der Auftrag Sauls ist? Er soll die Israeliten aus der Hand der Philister retten und das Motiv Gottes ist Erbarmen.
[18:23] Er hat sein Volk angesehen, er hat ihr Schreien gehört. Nach Vers 17 Sobald nun Samuel Saul sah, antwortete ihm der Herr, siehe, das ist der Mann, von dem ich zu dir geredet habe.
[18:39] Dieser soll über mein Volk herrschen. Wir beobachten einiges in diesem Abschnitt. Zunächst fällt auf, dass Gott derjenige ist, welcher Saul und seinen Knecht zu Samuel führt.
[19:00] Es gibt viel zu viele Zufälle in dieser Geschichte, als dass es Zufälle sein könnten. Ich meine, das war ein ganz normaler Tag, wo irgendwie wieder einmal die Esel irgendwie abgehauen sind und Saul, gehorsam wie er ist, geht diese Esel suchen und schliesslich landet er bei Samuel.
[19:23] Was für eine Geschichte. Und dass sie am Ende dieser Suche in der Nähe der Stadt Samuels in Rama sind, das ist ja noch eines.
[19:34] Aber dass dann der Knecht noch den Einfall hat, gehen wir Samuel fragen, das ist mehr als einfach nur Zufall. Und dass Samuel auch noch ein Fest organisiert hat, um eigentlich Saul zu ehren, das übertrifft ja alles.
[19:54] Nun, ja, Gott lenkt und er führt alles, denn er hat Macht, er hat Macht über Esel, er hat Macht über Tiere, er hat Macht über die Natur, er hat Macht über die Gedanken der Menschen, er hat auch Macht über die moralischen Einflüsse, sodass Saul auch gehorsam sein wollte, weil er wusste, das war etwas Gutes und vieles mehr.
[20:20] Wie wäre es, wenn du dir diese Wahrheit in Erinnerung rufst, dass Gott über allem herrscht und das nächste Mal, wenn dir zum Beispiel das Essen anbrennt beim Kochen oder wenn der Zug zu spät kommt oder wenn du im Stau stehst, daran denkst, dass das alles von Gott geführt ist?
[20:42] Gott wirkt im Verborgenen, doch keiner der Beteiligten hat eine Ahnung, ausser Samuel. Zwei anderen wissen es nicht und auch der Vater von Saul auch nicht.
[20:56] Das ist das eine, was auffällt. Dann, was weiterhin auffällt, ist der Charakter Sauls. Dieser grosse, schöne Mann, der hat den sicherlich imponiert.
[21:07] Sie haben sicher gesagt, geh du mit ihm reden, ich will nicht, ich schäme mich. Wie wir das manchmal kennen. Doch er war nicht nur gross, sondern er war auch seinem Vater gegenüber gehorsam und er kümmerte sich sogar um die Empfindungen und Gefühle seines Vaters, wenn er sagt, komm, wir bleiben nicht zu lange weg, sonst macht er sich Sorgen.
[21:28] Ohne diesen Gehorsam wäre Saul nicht bei Samuel gelandet. Und so sehen wir auch hier wieder, wie Gott im Hintergrund alles wirkt und doch ist auch der Mensch vollkommen verantwortlich für sein Tun.
[21:44] Dass Gott herrscht über alles, entschuldigt dich nicht für dein Tun. Wenn wir jetzt aber Saul näher betrachten, dann fällt auf, dass er eigentlich keinerlei Interesse an geistlichen Dingen zeigt.
[21:59] Ich möchte das folgendermassen darstellen. Seine Heimatstadt Gibea, die liegt ja kaum weiter weg als zehn Kilometer von Samuels Stadt Rama.
[22:13] Das ist etwa so weit, wie Turbental und Zenhof auseinander sind. Sogar wenn man keinen Zug hat und kein Auto, weiss man, was dort läuft, wenn etwas Großes los ist. Und trotzdem kannte Saul Samuel nicht.
[22:26] Weder dachte er daran, dass Samuel hier wohnt, denn sein Knecht muss den ja daran erinnern, noch erkennt er Samuel, als er ihm später im Tor begegnet.
[22:37] Das sehen wir dann in Vers 18. Saul hatte offenbar auch überhaupt nichts mitbekommen von der ältesten Versammlung in Rama, die wir in Kapitel 8 gesehen haben, wo sie einen König verlangten.
[22:51] Oder von der großen Umkehr in Mispa, Kapitel 7. Mispa ist übrigens auch nur in einem Umkreis von 15 Kilometern von Sauls Heimatstadt. Also er hat da völlig in seiner eigenen Welt gelebt.
[23:06] Israel war ihm egal, vielleicht auch nicht, aber es scheint so. Wir müssen daraus schliessen, dass Saul bei all seiner Pracht und bei all seiner Größe und seiner Schönheit trotz seinem Gehorsam und seinem Respekt für seinen Vater kein geistlicher Mann war.
[23:22] Er interessierte sich vielmehr für das Geschäft und für die Gottes Reich und Gottes Volk. Und erst der Verlust der Esel und die Aussicht darauf, sie wieder zu finden, bewog ihn dazu, Samuel aufzusuchen.
[23:41] Und wie oft sind doch auch die Menschen dieser Welt so? Wie oft sind auch wir so? Wenn sie von Gott oder von der Religion profitieren können, dann ist ihnen alles recht.
[23:54] Zum Beispiel ein freier Tag über Ostern. Nehmen wir doch doch sie wollen Gott selbst nicht kennen. Seine Segnungen, ja sicher, die nehmen wir gerne, aber gehorsam und sich um Gottes Reich kümmern, wieso auch?
[24:13] Tue recht und scheue niemand, ist das Motto. Und damit kommt man eigentlich recht weit im Leben, so wie es Saul auch geschafft hat und hat nur irdischen Gewinn im Kopf.
[24:25] Nun, Gott vermag auch solche Leute in seiner Vorsehung zu führen. Wir gehen zu den nächsten Versen, die Verse 18 bis 25.
[24:39] Gott offenbart sich dem König. Und Saul trat im Tor auf Samuel zu und sprach, sage mir doch, wo das Haus des Seers ist.
[24:57] Und Samuel antwortete Saul und sprach, ich bin der Seher, geh vor mir zur Höhe hinauf, denn ihr sollt heute mit mir essen und am Morgen werde ich dich entlassen und alles, was in deinem Herzen ist, werde ich dir kundtun und was die Eselinnen betrifft, die dir heute vor drei Tagen irre gegangen sind, richte nicht dein Herz auf sie, denn sie sind gefunden.
[25:21] Und nach wem steht alles Begehren Israels? Man könnte sagen, nach was begehrt Israel mehr als nach einem König und der bist du?
[25:33] Das ist das, was Samuel sagen will. Nach wem steht alles Begehren Israels? Nicht nach dir und nach dem ganzen Haus deines Vaters? Da antwortete Saul und sprach, hier sehen wir, er hat es nicht ganz begriffen, bin ich nicht ein Benjaminiter von einem der kleinsten Stämme Israels?
[25:55] Das ist wahr. Benjamin wurde in Richter 19 fast ausgelöscht. Und ist nicht meine Familie die geringste unter allen Familien des Stammes Benjamin?
[26:07] Und warum redest du solche Worte zu mir? Und Samuel nahm Saul und seinen Knaben und führte sie in den Saal und er gab ihnen einen Platz obenan unter den geladenen und sie waren etwa 30 Mann und Samuel sprach zum Koch gib das Stück her das ich dir gegeben habe von dem ich dir gesagt habe lege es bei dir zurück da trug der Koch die Keule auf uns gutes Fleisch und was daran war und er legte es Saul vor und er sprach siehe das zurückbehaltene lege dir vor iss denn auf die bestimmte Zeit ist es für dich aufbewahrt worden als ich sprach ich habe das Volk geladen und so sah Samuel mit Samuel an jenem Tag und sie gingen von der Höhe in die Stadt hinab und er redete mit Saul auf dem Dach nun in diesem
[27:10] Abschnitt sehen wir wie Gott sich dem König offenbart dem neuen zu werden König Samuel führt Saul Stück für Stück in Gottes Pläne ein zuerst redet er mit ihm im Tor dann am Fest diese komische Begebenheit mit dem VIP Platz und dann später noch im Privaten auf dem Dach und die Aussage in Vers 12 muss Saul wohl ziemlich verstört haben als ein Mensch der sich nicht um die Politik Israels gekümmert hatte wusste er wahrscheinlich nicht was Israel von ihm begehren könnte er wusste ja nicht dass sie einen König wollten ist zumindest anzunehmen doch doch doch als very very important person bekommt er einen Ehrenplatz und natürlich das beste Essen ein großes Stück Fleisch welches nebenbei erwähnt genau für ihn aufbewahrt worden ist was was läuft hier wer wusste dass ich komme solche
[28:12] Gedanken sind ihm wohl durch den Kopf geschossen und nach dem Fest redete Samuel mit ihm unter vier Augen was redete Samuel wohl mit ihm und ich denke dass Samuel ihm die ganze Geschichte erklärte wie Israel einen König begehrte und wie Samuel Israel davor gewarnt hatte einen König zu wollen und dafür Gott zu verwerfen und natürlich erklärte Samuel Saul auch wie Gottes Vorsehung ihn dazu auserwählt hatte König zu werden und genau zu diesem Zweck Saul zu Samuel geführt hatte und deshalb die komische Begrüssung im Tor deshalb der VIP Platz am Fest und das gute Fleisch und deshalb auch jetzt diese Unterredung mit Samuel auf dem Dach und ich denke nicht dass Saul in dieser Nacht viel geschlafen hat das Ganze kam ihm wohl zu komisch vor und zu überraschend und zu geheimnisvoll vielleicht hat er sich auch Sorgen gemacht was ich soll
[29:21] König werden wie soll ich das schaffen ich denke nicht dass er zur Ruhe gefunden hat und wir fragen uns jetzt wieso steht diese Geschichte so detailliert hier nun Gott will sicherstellen dass jeder weiss Saul ist der König den ich auserwählt habe und Saul selber soll auch wissen Gott hat mich hierhin geführt Gott lenkt mein Leben Gott hat mich auserwählt und der Auftrag König zu werden ist nicht meine eigene Idee er ist der wirkliche König und ihm soll ich dienen wer von euch sitzt heute hier weil er es so geplant hat wie viele Menschen wollen von Gott nichts wissen und doch holt Gott sie auf einmal ein ich wäre sicherlich nicht hier hätte Gott mich nicht errettet ich denke bei jedem von euch ist es so der errettet ist
[30:24] Saul wollte Esel suchen und auf einmal ist der König du und ich wir hatten vorher irgendetwas ganz anderes zu tun nämlich von Gott weg zu laufen das ist unsere Natur und das ging so lange bis Gottes Gnade uns fand Epheser 1 ist ein wunderbares Zeugnis davon wenn ihr das lesen wollt daheim wir haben jetzt keine Zeit das zu machen aber wie Gott durch seine Vorsehung uns aus der Welt hat seine Kinder zu werden und Epheser 2 8 bis 9 fasst es für uns folgendermassen zusammen denn durch Gnade seid ihr errettet mittels des Glaubens und das nicht aus euch Gottes Gabe ist es nicht aus Werken damit niemand sich rühme und unser gnädiger Herr hat uns nicht nur zu Königen und Priestern gemacht sondern uns auch vorherbestimmt zur Sohnschaft für sich selbst das steht in Epheser 1 5 und wenn du nun in
[31:27] Epheser 2 weiter liest den Vers 10 so siehst du wozu du durch Gottes Gnade errettet worden bist schlag mit mir noch Epheser 2 10 auf bitte in den Versen 8 bis 9 haben wir gesehen wie wir durch Gnade errettet sind als Gottes Gabe und jetzt in Vers 10 sehen wir denn wir sind sein Werk geschaffen in Christus Jesus wozu zu guten Werken die Gott zuvor bereitet hat damit wir in ihnen wandeln sollen Gott hat dich erwählt Gott hat dich berufen und er hat dich geheiligt damit du die Werke tust die er dir gibt du musst nicht ein König werden wie Saul aber auch dir hat er Aufgaben gegeben auch deine
[32:30] Schritte lenkt er durch seine gute Vorsehung täglich und er möchte dass du ihm vertrauen auf seine Führung Schritt für Schritt vorwärts gehst und gerade das tust was er dir zu tun gibt und die Bibel nennt es die Werke die er dir zu tun gibt und keine Angst Gott gibt dir nicht nur Aufgaben nein er befähigt dich auch dazu dass du das tun kannst was du tun sollst und bei Saul das führt uns zum zweiten Punkt der Predigt Gott schenkt dem König seinen Geist Gott schenkt dem König seinen Geist ich habe auch hier Unterpunkte gemacht der erste Unterpunkt ist Gott bestätigt den König Gott bestätigt den König und wir lesen 9 26 bis 10 8 das ist am nächsten
[33:33] Morgen und sie standen früh auf und es geschah als die Morgenröte aufging da rief Samuel Saul auf dem Dach zu und sprach steh auf dass ich dich geleite und Saul stand auf und sie gingen beide er und Samuel auf die Strasse hinaus während sie an das Ende der Stadt hinunter gingen sprach Samuel zu Saul sage dem Knaben dass er uns voraus gehe und er ging voraus du aber steh jetzt still dass ich dich das Wort Gottes hören lasse und Samuel wenn er sagt das Wort Gottes so ist er jetzt hier als Prophet und lässt Saul jetzt wirklich Gottes Worte hören
[37:47] trifft trifft und dann geben sie ihm einfach zwei
[38:50] Brote und Saul könnte jetzt sagen ja aber die Brote allein kriege ich nicht noch ein bisschen Wein nein den Wein kriegst du nicht den brauchen wir ja aber bitte ein bisschen Fleisch noch dazu nein die Böcke brauchen wir nur das Brot ist für dich und so ist alles ganz genau in Erfüllung gegangen war nicht einfach so ein Zufall und der Wellenswert ist hier auch die Salbung ganz zu Beginn in Vers 1 mit dieser Salbung zeigt Gott Saul dass er Gott es war der ihn zum König gemacht hat ich will euch ein Zitat aus dem Lexikon zur Bibel von Fritz Rienegger vorlesen über die Salbung durch Salbung mit Öl wurden im alten Testament Menschen oder auch Gegenstände das war im Tempel oder in der Stiftshütte der Fall für eine bestimmte Aufgabe geweiht und zubereitet diese Salbung wurde Propheten Königen und Priestern zuteil
[39:52] Elia zum Beispiel wurde von Gott angewiesen Elisa zu seinem Nachfolger zu salben Aaron der Priester und die hohen Priester nach ihm wurden mit Salböl gesalbt Saul David und Salomo und so weiter empfingen die Salbung zum König mit der Salbung kann die Gabe des Geistes Gottes in Zusammenhang stehen wie wir das auch in Vers 6 und Vers 10 sehen nun Gott bestätigt Saul durch alle diese Zeichen und Samuel hat ihm jetzt das Wort Gottes mitgeteilt das führt uns zum zweiten Unterpunkt jetzt Gott Gott verwandelt und befähigt den König die Versen 9 bis 13 Gott verwandelt und befähigt den König lesen wir Vers 9 und es geschah als er seinen
[40:53] Rücken wandte um von Samuel weg zu gehen da verwandelte Gott sein Herz und alle diese Zeichen trafen ein an jenem Tag und jetzt kommt die Frage welchen wahrscheinlich allen unter euch unter den Fingernägeln brennt was geschah da mit Saul wie müssen wir das verstehen war das seine Wiedergeburt oder was war das ach ja damit wir noch ein bisschen mehr verwirrt werden in Kapitel 16 14 heißt es ja dann noch dass der Geist des Herrn von Saul wieder gewichen ist und ein böser Geist von dem Herrn Gesandt ihn schreckte und keine Angst das nehmen wir nicht heute durch das nehmen wir dann durch wenn wir in Kapitel 16 sind aber das von heute das möchte ich gerne erklären und dazu müssen wir ein bisschen über den Heiligen Geist wissen wie er gewirkt hat im Neuen und Alten Testament der Heilige
[41:53] Geist ist der Geist Gottes er ist die dritte Person der Gottheit das heißt er ist Gott und weil er Gott ist bleibt er in seinem Wesen immer gleich egal ob es vor tausenden von Jahren war oder ob es morgen ist 100 Jahren er bleibt immer gleich seinem Wesen nach er ist der gleiche im Alten Testament und er ist der gleiche im Neuen Testament nur er erwähnt das Neue Testament den Heiligen Geist dreimal häufiger als das Alte Testament und auch das Ziel die Absicht des Geistes war immer dieselbe das übergeordnete Ziel war immer Gottes Absichten zu erfüllen im Alten Testament wie auch im Neuen Testament doch was sich über die Zeitalter verändert hat das ist die Art und Weise wie er gewirkt hat nun folgendes ist gleich geblieben in allen
[42:57] Jahrtausenden hat der Geist Gottes die Sünder von Sünde überführt denn ohne ihn wäre nie jemand zum Glauben gekommen nie auch hat er die Sünder erneuert er hat sie geleitet und er hat sie gelehrt und das macht er seit Adam und Eva macht es heute noch und wird es morgen auch noch tun aber hier ist der Unterschied seit Pfingsten lesen wir in Epheser 2 22 und anderen Stellen wohnt der Geist in jedem Gläubigen er wohnt und er versiegelt ihn und tauft ihn in den Leib Christi in die Gemeinde hinein und das ist neu im neuen Bund das gab es im Alten Testament nicht doch in der ersten Zeit vor dem kommen Christi also im Alten Testament da wirkte der Heilige Geist in und an einzelnen
[43:58] Personen und sonderte diese durch sein Wirken sonderte er sie ab von den übrigen Menschen um sie für seine Zwecke zu gebrauchen damit die Absichten Gottes erfüllt würden und so war der Heilige Geist im Alten Testament beispielsweise in Joshua und Kaleb so heisst es oder er war in den Propheten oder er kam über die Richter so wie er über Saul gekommen ist ich gebe euch einige Beispiele er Richter 13 heisst es von Otteniel dem ersten Richter und der Geist des Herrn kam über ihn und was tat er dann und er richtete Israel also er befähigte Otteniel um Israel zu richten Richter 6 34 lesen wir und der Geist des Herrn kam über Gideon und er stiess in die Posaune und die Abies
[44:58] Ritter wurden zusammengerufen ihm nach und danach haben sie gekämpft also der Geist kam über Gideon und befähigte ihn zur Führung im Kampf dann Richter 11 29 da kam der Geist des Herrn über Jephtha ein weiterer Richter und er zog durch Gilead und Manasseh und zog nach Mispah in Gilead und von Mispah in Gilead zog er gegen die Kinder Amon auch hier wieder befeigte der Geist Gottes Jephtha damit er kämpfen konnte und in Richter 14 19 lesen wir über Simson und der Geist des Herrn geriet über ihn und er ging hinab nach Aschalon und er schlug von ihnen 30 Mann aus diesen Beobachtungen können wir schliessen im Alten Testament ist der Geist des Herrn über ausgewählte
[46:00] Menschen gekommen mit dem Ziel sie zu einem bestimmten Zweck zu befähigen um Gottes Absichten zu erfüllen so war es Befähigung für ein Leiteramt Priester Prophet oder König Befähigung zu kriegerischen Taten zur Befreiung des Volkes Befähigung zur Weissagung bei Propheten und wir beobachten der Geist blieb nur so lange auf diesen Menschen wie es nötig warf er ihr Dienst er wohnte nicht in ihnen deshalb betet David auch als er gesündigt hat mit Bathseba in Psalm 51 11 nimm deinen Geist nicht von mir sondern er bat Gott lass ihn bei mir bleiben mit mit mit mit mit mit diesem Wissen wollen wir jetzt nochmals zu Vers 6 zurückkehren um das kurz anzuschauen Vers 6 von Kapitel 10 und der
[47:00] Geist wird über dich geraten und du wirst mit ihnen weiss sagen und wirst in einen anderen Mann verwandelt werden das heißt nun also dass der Geist Gottes Saul befeigen würde seine Aufgabe als König und Anführer im Kampf gegen den Philister wahrzunehmen das ist es was Samuel damit sagte und dass Saul in einen anderen Mann verwandelt würde dass sein Herz von Gott verwandelt würde so wie es in Vers 9 heisst das heisst nicht dass sein Herz neu wurde so wie es in Hesekiel 36 vorausgesagt ist dass Gott ein neues Herz geben will so wie wir eines bekommen haben es ist hier überhaupt nicht von einem neuen Herzen die Rede sondern von einem verwandelten Herzen ob Saul wiedergeboren war oder nicht ist schwierig zu sagen jedoch sagt diese
[48:01] Schriftstelle nichts dazu aus denn Gott hat durch seinen Geist auch heidnische Könige wie zum Beispiel Kirus lenken können wenn es aber heisst dass Gott sein Herz verwandelte dann heisst es folgendes Saul dein Herz also dein ganzes sein dein Denken und dein Verlangen dein Trachten wird verwandelt werden bis jetzt warst du nicht um das Königreich besorgt in keinster Weise du hast dich nur um die Esel und um dein Geschäft gekümmert doch von nun an wirst du dich um Israel kümmern das ist das was es heisst und dies ist es auch was wir dann bestätigt finden in den Versen 10 und als sie dorthin an den Hügel kamen siehe da kam ihm eine Schar Propheten entgegen und der Geist Gottes geriet über ihn und er weiss sagte in ihrer Mitte und es geschah als alle die ihn von früher her kannten sahen und siehe er weiss sagte mit den
[49:10] Propheten da sprach das Volk einer zum anderen was ist denn mit dem Sohn des Kisch geschehen ist jetzt auch Saul unter den Propheten und ein Mann von dort antwortete und sprach und wer ist ihr Vater und von den Propheten wussten sie wer ihr Vater war Gott gab ihnen dies so nahmen sie an muss auch Saul jetzt von Gott geleitet sein und daher ist es zum Sprichwort geworden ist auch Saul unter den Propheten und als er aufgehört hatte zu Weissagen kam er auf die Höhe ist auch Saul unter den Propheten das wurde zu einem Sprichwort kennt ihr das Sprichwort ich frisse besser wenn das und das passiert damals in Israel sagte man wenn das und das passiert dann ist sogar Saul unter den Propheten so erstaunlich war das offenbar ja wir wissen nicht ob
[50:12] Saul hatte früher wahrscheinlich gar nichts von Geistlichkeit gehalten hatte nichts mit diesen Propheten zu tun vielleicht hat er sogar darüber gespottet wir wissen es nicht doch jetzt weiss sagt er selbst und hier möchte ich noch eine kleine Anmerkung hinzufügen zu Vers 13 hat hat hat Gottes geist saul befähigt und er hat den auftrag bekommen zu tun was Gottes geist ihm zeigt und was war eigentlich der auftrag sauls den samuel ihm gegeben hat wir lesen ihn in kapitel 9 vers 16 16b und er wird mein volk aus der hand der philister retten denn ich habe mein volk angesehen denn sein schreien ist zu mir gekommen das war also der auftrag sauls nun erinnert ihr euch noch wer auf diesem hügel stationiert war wo jetzt saul hingekommen ist wir lesen in kapitel 10 vers 5 lesen wir es danach wirst du zum hügel gottes kommen wo aufstellungen der philister sind also saul ist befähigt durch den geist er hat den auftrag die philister zu schlagen er kommt auf diesen hügel und was lesen wir in vers 13 er kam auf die höhe punkt wir erwarten eigentlich dass saul jetzt etwas tut dass er gottes gehorcht dass er die philister schlägt und darum hat ihm samuel auch in vers 7 gesagt dann geh nach gilgal hinab und warte sieben tage bis ich komme denn die philister werden sich sammeln und werden gegen dich kämpfen wollen weil du sie geschlagen hast dort oben aber saul macht gar nichts nun alles weiss sagen alles lob preisen und alle gebete nützen nichts wenn du am ende gottes wort nicht gehorchst der geist gottes handelt immer in übereinstimmung und so sehen wir auch dass saul hier den geist schon das erste mal ungehorsam war und dieses muster zieht sich tragischerweise durch seine ganze regentschaft hindurch doch nun lassen wir den onkel sauls nicht mehr länger warten und lesen die letzten verse verse 14 bis 16 ich habe die überschrieben mit dem untertitel gott bestimmt den zeitpunkt gott bestimmt den zeitpunkt verse 14 und 16 bis 16 und der onkel sauls sprach zu ihm und zu seinem knaben wohin seid ihr gegangen und er sprach die eselinnen zu suchen und als wir sahen dass sie nirgends waren gingen wir zu samuel und der onkel sauls sprach teile mir doch
[54:42] unterbrochen auch wenn wir es meist nicht so wahr nehmen er ist es der uns erwählt und errettet hat und uns geheiligt hat und uns ausgesondert hat für ihn für sich selbst und er ist es der uns jetzt immer noch heiligt kontinuierlich er ist es auch der durch seinen heiligen geist in uns wohnt und in uns frucht vollbringt und wirkt er führt dein Leben Tag für Tag und nichts was dir begegnet ist
[55:45] Zufall nun wenn sich diese Gewissheit nur in dein Herz und deine Seele einbrennen könnte Fabio würde sagen tätowieren dass Gott alles lenkt wie könnte dein Herz zur Ruhe kommen mitten in den grössten Stürmen wie könntest du Gott ehren wenn du beständig auf ihn blicken würdest und ihm für alles dankbar sein könntest egal was passiert gemäß Epheser 2 10 sind wir zu guten Werken geschaffen die Gott zuvor bereitet hat damit wir in ihnen wandeln besst gehen
[58:13] Amen Jetzt kommt das Ziel, damit in allem Gott verherrlicht wird durch Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
[58:28] Ich möchte noch mit Gebet schliessen. Ja, Vater, ich danke dir, dass wenn wir jetzt heute hier sitzen und wir deine Kinder geworden sind, dass es du warst, der uns berufen hat.
[58:40] Es war nicht aus unseren Werken, es war nichts in uns. So wie auch bei Saul war es nichts in Saul, das eigentlich dazu geführt hat, dass du ihn erwählt hast.
[58:52] Und auch bei uns war es so. Und ich danke dir, dass du uns, du deinen Kindern gemacht hast, uns deinen Geist gegeben hast, uns befähigst, dir nachzufolgen, dir zu dienen mit allem, was wir haben.
[59:04] So bitte ich dich auch für Menschen, die heute hier sitzen, die deinen Geist noch nicht haben, die noch nicht deine Kinder geworden sind. Herr, schenke ihnen Erkenntnis von dir selbst.
[59:17] Zeige du ihnen, wie gut du es mit ihrem Leben meinst und wie du sie beschenken willst und wie du ihnen helfen willst, ein Leben zu führen, das dich ehrt.
[59:28] Hilf du auch uns allen, dass wir dir gehorchen können. Amen.