[0:00] Ich möchte zu Beginn noch beten. O treuer himmlischer Vater, ich habe herzlich Dank für diesen Sonntagmorgen, in dem wir uns einmal mehr in dieser Gemeinde hier in Turbental versammelt haben dürfen.
[0:14] Ich habe herzlich Dank für dein Wort, das uns Wegweisung ist, für dein Wort, das uns deinen Willen zeigt. Wir haben den Text schon gelesen, 1. Samuel 8. Es ist ein ermahnender und zugleich ermutigender Text.
[0:26] Herr, ich bitte dich, dass du uns heute Morgen offene Herzen schenkst. Ein Ohr, das hört und auch bereit ist zu tun. Herr, schenke uns einfach deinen Segen an diesem heutigen Morgen.
[0:39] Amen. Hast du schon einmal eine Buße bekommen, weil du zu schnell mit dem Auto gefahren bist? Wer hat dir gesagt, dass du zu schnell fahren sollst?
[0:55] Warst es nicht du selbst? Welcher auf das Gaspedal drückte und nun die Konsequenzen für dieses Unterfangen tragen musst? Es war deine Entscheidung. In einem Leben gibt es sehr viele Entscheidungen zu treffen.
[1:09] Entscheidungen des täglichen Lebens, wie Essen oder Kleidung. Vor einer Woche waren Wahlen im Kanton Zürich. Wenn du auch abgestimmt hast, dann musstest du eine Entscheidung treffen.
[1:22] Du bist verheiratet? Dann hast du eine Entscheidung getroffen, nämlich deinen Partner zu lieben. Am 15. April dürfen wir wieder Zeuge einer solchen Entscheidung werden. Du lebst in einer Wohnung.
[1:35] Vielleicht hast du sie gemietet. Vielleicht hast du aber auch ein Haus oder eine Wohnung gekauft. Du hast dich entscheiden müssen. Du arbeitest in einer Firma. Du hast einen Job.
[1:46] Hat jemand anderes für dich entschieden? Einige in unserer Gemeinde beginnen in diesem Sommer mit ihrer Ausbildung. Sie mussten eine Entscheidung treffen.
[1:56] Wenn du eine Entscheidung triffst, dann hast auch du die Konsequenzen zu tragen. Ein Alkoholiker trägt die Konsequenzen für seinen Konsum.
[2:09] Ein Leistungssportler trägt die Konsequenzen seines jahrelangen Trainings. Wenn du dein Geld risikohaft anlegst, trägst du die Konsequenzen. Ja, sie können positiv sein.
[2:21] Oder eben auch nicht. Eine Frau, die ihren Mann betrügt oder umgekehrt, muss die Konsequenzen für ihr Handeln tragen. Ein Mörder muss ebenfalls die Konsequenzen für seine Tat tragen.
[2:34] Wenn ich mich entscheide, bei schlechten Wettervorhersagen Berge zu besteigen, muss ich vielleicht bald die Konsequenzen tragen. Oder eben, wenn du zu schnell gefahren bist, darfst du dich vielleicht auch bald auf einen Liebesbrief der Polizei freuen.
[2:50] Du darfst entscheiden. Aber du trägst auch die Verantwortung und somit die Konsequenzen für deine Entscheidung. Und nicht selten sind die Entscheidungen der Menschen von äusserlichen Faktoren geprägt.
[3:06] Die Werbeindustrie, sie verdient Milliarden, indem sie die Menschen unzufrieden macht, damit sich diese wiederum für gewisse Dinge entscheiden. Und wie oft schauen wir auf andere Menschen?
[3:19] Neid, Missgunst, Eifersucht, das sind Gefühle, mit welchen auch wir Gläubigen zu kämpfen haben. Wolltest du nicht auch schon mal so ein schönes Auto wie der andere da?
[3:31] Oder wolltest du nicht auch schon mal so finanziell unabhängig sein wie dein Nächster? Wie oft orientieren wir uns an Mitmenschen? Wir schauen auf die anderen und dann bewerten wir unser eigenes Leben.
[3:46] Und so möchte ich dir heute eine Frage stellen. Und diese Frage ist auch der Titel unserer Predigt. Willst du auch sein wie die anderen? Willst du auch sein wie die anderen?
[3:58] Ich möchte dir heute die Vorzüge eines Lebens und der Gottesregentschaft aufzeigen, damit du deinen Fokus wieder neu auf ihn ausrichten und dich richtig entscheiden kannst.
[4:11] Anhand zwei Punkten wollen wir zusammen anschauen. Es gibt keinen Mittelweg. Es gibt keine Neutralität. Es gibt nur entweder oder. Und Punkt eins ist, du wirst die Entscheidung treffen.
[4:26] Du wirst die Entscheidung treffen. Und Punkt zwei, du wirst die Konsequenzen tragen. Du wirst die Konsequenzen tragen.
[4:38] Und so kommen wir zu unserem ersten Punkt. Du wirst die Entscheidung treffen. Tom hat uns im Januar aufgezeigt, welche Schritte du unternehmen musst, wenn du vom Weg abgekommen bist, damit du nicht mutlos wirst.
[4:55] In Kapitel 7 haben wir dann gesehen, wie das Volk nach vielen Jahren endlich bereit war, zu dem Herrn umzukehren und Buße zu tun. Tom hat uns erklärt, wie Gott geführte Buße ein Akt ist, mit dem wir unsere Richtung ändern.
[5:13] Gott hatte sein Volk also wieder da, wo er es haben wollte. Im Vertrauen bei ihm. Das Volk war endlich wieder bereit, sich dem Herrn ganz hinzugeben.
[5:24] Und der Herr ließ sein Volk nicht im Stich. Durch Gottes Hand hatte das Volk ihr ehemaliges Gebiet zurückerobert. Und sogar noch mehr dazu, die Philister. Sie wurden stark geschlagen von Gott.
[5:37] Und das Volk ist einigeres Gebiet. Zwischen dem siebten und unserem achten Kapitel liegen wahrscheinlich wieder etwa 20 bis 25 Jahre dazwischen. Wie wir im ersten Vers lesen, war Samuel mittlerweile ein alter Mann geworden.
[5:55] Und es geschah, als Samuel alt geworden war, da setzte er seine Söhne als Richter über Israel ein. Da setzte er seine Söhne als Richter ein.
[6:10] Samuel hat sie eingesetzt. Das soll uns schon etwas stutzig machen. Hat Samuel vergessen, dass Israel Gottes Volk ist? Hat Samuel vergessen, dass die Richter nicht von Menschen, sondern jeweils von Gott eingesetzt wurden?
[6:25] Hat Samuel vergessen, dass Gottes Furcht nicht vererbbar ist? Gott selber erweckte in Israel jeweils in den Stunden, in denen es einen Führer brauchte, einen Mann, und rüstete diesen mit seinem Geist aus.
[6:40] Man kann den Heiligen Geist nicht erben und über ihn verfügen wie über ein Familienerbstück. Dies musste Elie erleben. Und diese Erfahrung bleibt nun leider auch Samuel nicht erspart.
[6:51] Ganz bestimmt hat es Samuel nur gut gemeint. Die Namen seiner Söhne, sie zeugen davon, dass es Samuel ein Anliegen war, dass seine Söhne in den Wegen des Herrn wandeln würden.
[7:04] Joel bedeutet so viel wie, der Herr ist Gott. Abia, was so viel bedeutet wie, mein Vater ist der Herr. Samuel hatte keine schlechten Absichten.
[7:17] Doch er hat seine Söhne eingesetzt, nach eigenem Gutdünken. Diese Söhne richteten nun in Beersheba. Dies war eine Stadt in wenig besiedeltem Gebiet im Süden Israels.
[7:31] Samuel hingegen war in Rama und somit ca. 90 km von Beersheba entfernt. Außerdem war Samuel in den vergangenen Jahren sehr oft unterwegs. Nicht gerade die besten Voraussetzungen, um seine Söhne gut anzuleiten und Jüngerschaft mit ihnen zu betreiben.
[7:48] Man bedenke, es gab doch noch kein Telefon. Ich lese Vers 3. Wir haben es gelesen, dies sahen auch die Ältesten.
[8:07] Und so dürfen wir annehmen, dass auch Samuel vom Treiben seiner Söhne wusste. Samuel war ein Beter. Und somit betete er ganz bestimmt auch für seine Familie.
[8:19] Samuels Wandel selbst war sehr vorbildlich. Das könnt ihr in Kapitel 12, Vers 3 und folgende nachlesen. Und trotzdem müssen wir festhalten, geistliche Dienste können nicht menschlich organisiert werden.
[8:32] Es ist der Herr selbst, welcher auch noch heute seine Leiter einsetzt. Er ist es, welcher Männer ausrüstet und in die Gemeinden stellt. In Epheser 4, Vers 11 bis 12 lesen wir.
[8:47] Und er hat die einen als Apostel gegeben und andere als Propheten, andere als Evangelisten, andere als Hirtenlehrer zur Ausrüstung der Heiligen für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes Christi.
[9:02] Ich habe einen Auftrag an dich. Bete, dass Gott auch unserer Gemeindeleitung zeigt, wen er als Diakone und als Leiter von morgen in unserer Gemeinde einsetzen will.
[9:15] Es ist Gott, welcher einsetzen will. Es sind die Menschen, die dies dann hoffentlich erkennen. Vers 4. Da versammelten sich alle Ältesten von Israel und kamen zu Samuel nach Rama.
[9:31] Und sie sagten zu ihm, siehe, du bist alt geworden und deine Söhne wandeln nicht in deinen Wegen. Nun setze über uns doch einen König, uns zu richten, wie er es bei allen Nationen ist.
[9:46] Das Volk will einen König. Wir finden im ersten Samuel drei Gründe für diese Forderung. Ihr langjähriger Richter und Prophet Samuel ist alt geworden.
[10:00] Und Samuels Söhne, zweitens, welche nun eigentlich die Führung hätten übernehmen sollen, waren ungerecht und handelten schändlich. Und drittens, den dritten Grund finden wir im Kapitel 12, Vers 12.
[10:14] Da steht nämlich Kapitel 12, Vers 12. Als ihr aber saht, dass Nahasch, der König der Söhne Ammon, gegen euch zog, sagtet ihr zu mir, nein, sondern ein König soll über uns herrschen, obwohl doch der Herr, euer Gott, euer König ist.
[10:34] Das Volk wird also wieder einmal bedroht und ihr Führer, welcher sich bewährt hatte, also Samuel, ist nun alt geworden. Die Nachfolge ist unbrauchbar und so will das Volk einen Führer, welcher sie durch die bevorstehenden schwierigen Zeiten leitet.
[10:50] Menschlich gesehen war diese Bitte nach einem König nicht ungerechtfertigt. Sie wollten eine klar geregelte Herrschaft. Die Gefahr war ganz klar da, dass sich das Volk nach dem Tod Samuels wieder sehr uneinig werden würde.
[11:07] Wir haben das schon früher gesehen. Doch das Volk wollte die Rechnung erneut wieder ohne Gott machen. Sie haben es satt, sich von Gott dreinreden zu lassen. Sie haben es satt, sich von ihm in die Karten sehen zu lassen.
[11:20] Sie fühlen sich mündig. Wenn Gott dem Volk einen König schenken würde, dann einer nach seinem Geschmack. Dies wussten auch die Führer Israels und genau von diesem Gedanken distanzieren sie sich.
[11:34] Sie wollen einen König gleich allen Nationen. Sie wollen nicht irgendeinen König. Sie wollen sein wie die Nationen. Sie wollen sein wie die anderen. Kennen wir das nicht schon früher aus der Bibel?
[11:48] Wenn der bewährte Führermann nicht mehr da zu sein scheint, dann versucht man sich an etwas Greifbarem festzuhalten. Ich lese hier einen bekannten Vers aus 2. Mose 32.
[12:01] Eine bekannte Geschichte. 2. Mose 32, Vers 1. Als nun das Volk sah, dass Mose säumte, vom Berg herabzukommen, versammelte sich das Volk zu Aaron und sie sagten zu ihm, Auf, mache uns Götter, die vor uns herziehen.
[12:17] Denn dieser Mose, der Mann, der aus dem Land Ägypten heraufgeführt hat, wir wissen nicht, was mit ihm geschehen ist. Äh, was? Jetzt ist Mose kurz weg und das Volk möchte sich an einem Kötzenbild festhalten.
[12:29] Es ist hier nicht viel anders. Genau so in dieser Geschichte. Samuel ist alt und nicht mehr lange der bewährte Führer. Und schon will sich das Volk an einem König festhalten, wie ihn die Nationen haben.
[12:44] Es war dem Volk zu schwierig, es war dem Volk zu anspruchsvoll, einem unsichtbaren Gott zu vertrauen und seinen wunderbaren Geboten zu gehorchen. Die Forderung nach einem weltlichen König war ein Beweis des geistlichen Zerfalls unter den Führern Israels.
[13:05] Und wenn die Leidenschaft in einer Gemeinde geistlich zerfällt, dann wird die Gemeinde der Welt immer ähnlicher. Natürlich, sie beauftragen ja Samuel damit, einen König einzusetzen.
[13:19] Das Volk gewährt damit Gott gern ein bisschen, ein Mitspracherecht und sagt somit zu Gott, dass er gerne mit beratender Stimme dabei sein darf. Aber sie wollen bestimmen, bis zu welchem Punkt Gott ihnen reinreden darf.
[13:32] Denn schliesslich soll die Entscheidung dann allein bei ihnen liegen. Unsere Geschichte hier ist zwar alt, aber sie ist brandaktuell und ich sage dir, du lebst in großer Gefahr, dich genau so zu entscheiden, wie die Leiter dieses Volkes.
[13:49] Du lebst in großer Gefahr, selber handeln zu wollen. Du lebst in großer Gefahr, selbst gerecht leben zu wollen. Wenn du die Rechnung ohne den Herrn machst, dann wirst du daneben schießen.
[14:03] Ohne den Herrn schießen die Besten daneben. Samuel hat seine Söhne eigenwillig selbst eingesetzt und was war der Preis? Du wirst die Entscheidung treffen.
[14:16] Wenn du die Rechnung ohne den Herrn machen willst, dann hast du dich auch entschieden. Nun, wie geht nun Samuel mit der Forderung des Volkes um?
[14:28] Ich lese ab Vers 6. Und das Wort war übel in den Augen Samuels, dass sie sagten, gib uns einen König, uns zu richten. Und Samuel betete zum Herrn. Der Herr aber sprach zu Samuel, höre auf die Stimme des Volkes in allem, was sie dir sagen.
[14:43] Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen, dass ich nicht über sie König sein soll. Entsprechend all den Taten, die sie immer getan haben von dem Tag an, da ich sie aus Ägypten geführt habe, bis zum heutigen Tag, dass sie mich verlassen und anderen Göttern gedient haben, so machen sie es auch mit dir.
[15:04] Und nun, höre auf ihre Stimme, doch warne sie mit allem Ernst und mache ihnen das Recht des Königs bekannt, der über sie herrschen wird. Unser Beter Samuel geht zum Herrn ins Gebet.
[15:18] Samuel geht zum wahren König des Volkes und befragt ihn nach seinem Willen. Gott hat schon Abraham in 1. Mose 17,6 verheissen.
[15:29] Und ich werde dich sehr, sehr fruchtbar machen und ich werde dich zu Nationen machen und Könige werden aus dir hervorgehen. Könige, doch eigentlich ist dieser Zeitpunkt offensichtlich noch nicht gekommen.
[15:44] Noch gibt es den Mann nach dem Herzen Gottes nicht, welcher Gott zum König über Israel setzen will. Trotzdem scheint der Zeitpunkt nun gekommen zu sein, wo Israel einen König erhält.
[15:57] Denn Gott befiehlt Samuel, dem Willen des Volkes zu gehorchen. Und es ist nicht so, dass Gott überrascht gewesen wäre, dass ich das Volk für einen König, wie ihn die Nationen haben entschieden würde.
[16:10] In 5. Mose 17, ab Vers 14, viele, viele Jahre früher lesen wir vom Königsgesetz, welches der Herr selbst dem Volk gab.
[16:23] Und dort sehen wir in Vers 14 bis 15, Wenn du in das Land kommst, das der Herr, dein Gott, dir gibt und es in Besitz genommen hast und darin wohnst und sagst, ich will einen König über mich setzen, wie alle Nationen, die rings um mich her sind, dann sollst du nur den König über dich setzen, den der Herr, dein Gott, erwählen wird.
[16:46] Gott hat es gewusst. Unsere Verse in 1. Samuel bilden ein wichtiges Ereignis in der Heilsgeschichte Gottes mit den Menschen.
[16:57] Noch waren wir über eine lange Zeitepoche in der Zeit der Richter. Und hier stehen wir an einem wichtigen Wendepunkt. Jetzt wird es spannend. Wir stehen kurz davor, in Kapitel 8, dass Israel zum ersten Mal einen König aus Fleisch und Blut haben wird.
[17:15] Das Volk hat entschieden und Gott lässt dem Volk seinen Willen. Das Volk hat sich für einen König wie ihn die Nationen haben entschieden und somit haben sie sich gegen den Herrn entschieden.
[17:32] Dies wird Samuel vom Herrn nun auch klar gemacht. Denn nicht dich haben sie verworfen, sondern mich haben sie verworfen. Gott schaut immer in das Herz der Menschen und weiss, was wirklich die Beweggründe für ihre Entscheidungen sind.
[17:48] Gott kann man nicht täuschen. Das Volk hat sich schon immer gegen Gott und gegen die Führer Gottes aufgelehnt. Soeben wurde Samuel zum Leidensgefährten von Gott befördert.
[18:05] Ihn haben sie verworfen. Bis jetzt hat der Herr selbst die Kämpfe für Israel geführt und ständig Sieg geschenkt. Doch jetzt wollen sie den Herrn ersetzen. Wenn du ein Vater oder eine Mutter bist, weisst du wahrscheinlich, wie es sich anfühlt, wenn deine Kinder einen falschen Weg gehen.
[18:25] Du wünschst dir nichts ähnlicher, als dass sie ihren Irrweg erkennen und umkehren. So ist auch der Herr. Wie muss es ihn, wie muss es den Herrn schmerzen, dass seine Kinder sein Volk ihn verwerfen?
[18:39] Und im Gegensatz zu dir als Vater oder Mutter ist unser Herr absolut fehlerlos. Und nicht nur das, er ist der allmächtige Schöpfer, welcher souverän über allem steht.
[18:53] Das Volk hat entschieden und will sein wie die anderen. So befiehlt der Herr in Vers 9 Samuel zum zweiten Mal, dass er auf die Stimme des Volkes hören sollte.
[19:06] Was ist mit dir? Du willst die Entscheidung treffen. Willst du auch sein wie die anderen? Wenn Gott nicht dein König sein darf, dann bist du nämlich wie die anderen.
[19:20] Es gibt keinen einzigen Bereich außerhalb von dir und auch nichts innerhalb von dir, wo Gott nicht dein Herr sein will. In Johannes 15, 5 lesen wir die bekannten Worte, dass wir getrennt von ihm nichts tun können.
[19:35] Doch der Herr ist da. Wir sind nicht getrennt von ihm. Wir sind nicht ohne ihn. Aber du musst schauen, dass du die Dinge nicht ohne ihn tust. Du wirst die Entscheidung treffen.
[19:50] Versuchst du die Dinge alleine zu tun, so wie es in der Welt und in allen anderen Religionen der Fall ist? Selbstgerecht? Schliesslich bist du selber schon reif genug und mündig.
[20:03] Du wirst die Entscheidung treffen. Triff sie nicht alleine. Es stehen Entscheidungen in deinem Leben an. Anvertraue sie deinem himmlischen Vater und bitte ihn, dir bei dieser Entscheidung zu helfen.
[20:18] Bitte reife Geschwister um ihren Rat, damit sie dir bei deinen Entscheidungen helfen. Wie habe ich selber schon so manche Entscheidungen ohne Geschwister und auch ohne Gott getroffen und bin auf die Schnauze gefallen?
[20:33] Von wem sind deine Gaben? Von wem sind deine Talente? Von wem ist dein Geld? Du besitzest überhaupt nichts, das dir nicht von Gott gegeben wäre.
[20:45] Dein ganzer Besitz, über den bist du nur Verwalter? Willst du dann nicht den Eigentümer deines Besitzes in deine Entscheidungen mit einbeziehen? Wir haben von Samuel gelernt, dass auch die Besten scheitern werden, wenn sie ohne Gott entscheiden.
[21:04] Aber Gott lässt jedem Menschen seinen eigenen Willen. Aber wie schön ist es, wenn dein Wille mit seinem Willen übereinstimmt. Als Jesus seine Jünger beten lehrte, betete er, dein Wille geschehe.
[21:21] Und dies ist genau das, was beim Beten passieren sollte. Beten soll dich verändern, so dass sein Wille mehr und mehr auch dein Wille ist.
[21:32] In seinem Wort kannst du seinen Willen finden. Im Psalm 119, Vers 105 lesen wir, dein Wort ist meines Fusses Leuchte und dein Licht auf meinem Wege.
[21:49] Leider ist es so, dass viele Gläubige die Bibel einmal durchgelesen haben. Einmal. Das reicht jetzt wohl. Ich lese fast alle Bücher nur einmal. Reicht das wirklich?
[22:03] Willst du mehr Licht in deinem Leben? Dann lies mehr in Gottes Wort. Und das sage ich zu aller Rest auch zu mir selber. Du wirst die Entscheidungen treffen. Du wirst entscheiden, wer über dein Leben herrschen soll.
[22:16] Ist es der Herr oder bist es du selbst? Du entscheidest, wie oft du nach dem Willen des Herrn fragst. Ob du ihm nur ein bisschen Mitspracherecht gewährst oder ob er dein Leben regieren darf.
[22:31] Du entscheidest, wie viel du in der Bibel liest, um den Willen des Herrn zu erkennen. Du entscheidest, wie anhaltend du betest und welche Anliegen du vor den Thron bringst.
[22:42] Du entscheidest, wie lange du am Morgen schlafen willst oder ob du dir Zeit nimmst für Gebet und Bibel lesen. Und ja, es ist ganz klar eine Frage deiner Disziplin. Willst du in deinem Leben etwas erreichen?
[22:55] Dann brauchst du Disziplin. Du willst eine neue Sprache beherrschen? Es braucht deine Disziplin. Du willst in einer Sportart gut werden? Es braucht deine Disziplin.
[23:08] Du willst dein Gewicht reduzieren oder Muskeln aufbauen? Es braucht deine Disziplin. Du willst deine anspruchsvolle Weiterbildung erfolgreich meistern? Es braucht deine Disziplin.
[23:20] Wieso sollte das hier etwas anderes sein? Du willst dem biblischen Bild einer Frau oder dem biblischen Bild eines Mannes entsprechen? Es braucht deine Disziplin.
[23:32] Du willst den Willen des Herrn erkennen? Es braucht deine Disziplin. Du willst den Willen des Herrn tun? Es braucht deine Disziplin.
[23:43] Es ist deine Entscheidung. Du wirst die Entscheidung treffen. Triff deine Entscheidungen richtig, denn und jetzt kommen wir zu unserem zweiten Punkt.
[23:54] Du wirst die Konsequenzen tragen. Der Herr hat Samuel angewiesen, seinem Volk die Weise des Königs zu lehren, welcher über sie herrschen würde.
[24:06] wie sehen wir dies so oft in Gottes Wort. Der Herr hat sein Volk immer, immer gewarnt, wenn es auf falschem Weg ging.
[24:18] Niemand kann also irgendwann sagen, dass er es nicht besser habe wissen können. Und so lesen wir diese Weise des Königs in den Versen 10 bis 18 nochmals respektiv Vers 11 les ich.
[24:37] Und er sagte, dies wird das Recht des Königs sein, der über euch regieren wird. Eure Söhne wird er nehmen, um sie für seinen Wagen und seine Gespanne einzusetzen, damit sie vor seinem Wagen herlaufen und um sie sich zu obersten über tausend und zu obersten über fünfzig zu bestellen, damit sie seine Äcker pflügen und seine Ernte einbringen und damit sie seine Kriegsgeräte und seine Wagengeräte anfertigen.
[25:02] Und eure Töchter wird er zum Salben mischen, zum Kochen und Backen nehmen und eure besten Felder, Weinberge und Olivengärten, die wird er nehmen und sie seinen Knechten geben. Und von euren Kornfeldern und euren Weinbergen wird er den Zehnten nehmen und ihnen seinen besten Kämmern und Beamten geben.
[25:21] Und eure Knechte und eure Mägde und eure besten jungen Männer und eure Esel wird er nehmen und sie in seinen Dienst stellen. Von euren Schafen wird er den Zehnten nehmen und ihr, ihr müsst seine Knechte sein.
[25:34] Wenn ihr an jenem Tage wegen eures Königs um Hilfe schreien werdet, den ihr euch erwählt habt, dann wird euch der Herr an jenem Tag nicht antworten.
[25:47] Ich denke, euch ist dieses eine Verb ebenfalls aufgefallen, welches hier in meiner Übersetzung ganze sieben Mal zu finden ist. Es ist das Verb nehmen.
[25:59] Sieben Mal steht in diesen Versen, dass ein König ihnen etwas nehmen würde. Und dies war ganz einfach sein königliches Recht. Sie würden das also gar nicht verhindern können.
[26:11] Wir lesen nur, dass der König nehmen wird. Von geben lesen wir nichts. Stell dir vor, du hast mit deiner Frau oder deinem Mann einen erfolgreichen Familienbetrieb in der Landwirtschaft.
[26:23] Du hast viel Land, von welchem ein Teil sehr fruchtbar ist. Du bist stolz auf dieses Land. Doch jetzt kommt der König und nimmt dir das fruchtbarste Land weg.
[26:34] Wie sollst du jetzt mit dem weniger guten Land noch gut wirtschaften können? Zu allem übel will der König jetzt noch den zehnten Teil deiner übrigen Ernte. wenigstens hast du ja noch deine Familie und deine Knechte.
[26:48] Falsch gedacht. Alles, was für den König nützlich ist, wird er nehmen und in seinen Dienst stellen, so auch deine Kinder, Knechte, Mägde und deine Tiere.
[26:59] Von allem, was du hast, nimmt der König das Beste. Der König entscheidet nun, wann und wie oft du deine Kinder wieder sehen darfst. Er entscheidet, ob ihr zusammen die Festtage feiert.
[27:10] Er entscheidet, was dein Besitz beinhaltet. Er entscheidet alles. Er ist nun dein König und somit dein Herrn. Er wird nehmen, nehmen, nehmen.
[27:23] Ein menschlicher König würde ein hartes Joch auf sie legen, welches sie nicht mehr abschütteln können. Ein hartes Joch, ganz im Vergleich zu jenem Joch, welches wir auferlegt kriegen, wenn wir den Herrn als König haben.
[27:40] Ich lese die bekannten Verse aus Matthäus 11, Vers 29 und 30. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen, denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
[28:03] Welchen König willst du lieber? Einen König, wie ihn die Nationen haben, wird nun nehmen, doch der Herr, welcher dein König sein will, ist so anders.
[28:16] Ich lese nochmals zwei Verse aus dem Neuen Testament, ihr müsst es nicht aufschlagen, aus Markus 10, 45, denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
[28:34] Den zweiten Vers aus Apostelgeschichte 10, 38, Jesus von Nazareth, wie Gott ihn mit heiligem Geist und mit Kraft gesalbt hat, der umherging und Wohltat.
[28:52] Ich bin sehr dankbar, dass ich in meinem Berufsleben jeweils Vorgesetzte hatte, welche es mir sehr angenehm machten. So darf ich bezeugen, dass ich jeweils sehr gerne zur Arbeit ging, heute mehr denn je.
[29:04] also nicht, dass ich meine Ferien verschmerren würde, aber es macht mich überaus dankbar, dass ich eine Arbeitsstelle habe, welche mir wirklich gefällt. Es war jeweils ein leichtes Joch, welches mir von meinen Vorgesetzten auferlegt wurde und von mir wurde nicht nur genommen, sondern auch sehr viel gegeben.
[29:22] Wie schön, wenn wir in unserem Job nicht unter einem schweren Joch ächzen müssen. Aber hier geht es nicht um deinen Job, sondern um dein ganzes Leben. Hier lesen wir von einem König, welcher nehmen, nehmen und nehmen wird, und zwar in allen Bereichen deines Lebens.
[29:40] Ein grosser Gegensatz zum allmächtigen König, zum allmächtigen Herrn, welcher auf die Erde gekommen ist, um zu dienen. Das Volk kann wählen zwischen Freiheit oder Zwang.
[29:55] Spätestens nach dieser eindringlichen Warnung von Gott, die durch Samuel vermittelt wurde, muss das Volk nun ja genug schlau sein, sich von ihrem Vorhaben abzuwenden und sich wieder in vollem Vertrauen dem Herrn zuzuwenden.
[30:12] Vers 19 Aber das Volk weigerte sich auf die Stimme Samuels zu hören und sie sagten, nein, sondern ein König soll über uns sein, damit auch wir sind, wie alle Nationen, und dass unser König uns richtet und vor uns her auszieht und unsere Kriege führt.
[30:31] Wie traurig. Haben sie nicht selbst erlebt, wie es ist, wenn sie Gottes bunt gehorchen? Haben sie nicht bemerkt, dass sie dann ein glückliches Leben führen, weil der Herr ihnen alles gab, was sie brauchten und noch mehr dazu?
[30:48] Oh, Gott ist geduldig und nachsichtig mit den Menschen. Er hat ihnen jetzt nochmals die Gelegenheit gegeben, sich anders zu entscheiden, sich für ihn zu entscheiden.
[30:59] Diese Geduld und Gnade des Herrn sehen wir wieder und wieder, wenn wir die Bibel lesen, und zwar bis ganz zum Schluss. Wir haben es mit der Juki zusammen angeschaut, selbst in der Drangsal, wenn Gott seinen Zorn so richtig über die Erde lässt, gibt er immer wieder Raum zur Busse.
[31:16] Doch die Menschen werden auch dann noch verblendet sein und nicht umkehren wollen. Nein, sondern ein König soll über uns sein, damit auch wir seien wie die Nationen.
[31:27] Das Volk wählt nicht die Freiheit, das Volk wählt den Zwang. Und das ist nicht ein alter Hase, sondern das ist brandaktuell. Der Mensch hat Angst vor der Freiheit und sieht darum vermeintliche Sicherheit in Knechtschaft der Freiheit vor.
[31:43] Haben wir nicht gerade in den letzten Jahren genau solche Wesenszüge der Menschen kennengelernt? Lieber werden die Menschen geknächtert Freiheit geniessen können.
[31:57] Auch wenn Gott will, dass sein Wille auch unser Wille ist, lässt er uns trotzdem unseren eigenen Willen. Der Herr überlässt dir die Entscheidung, aber somit auch die Verantwortung für deine Entscheidung.
[32:12] Du wirst die Konsequenzen tragen. Wir werden in der nächsten Predigt von Tom sehen, dass das Volk seinen Willen auch bekam. Es bekam von Gott einen König nach ihrem Herzen.
[32:26] Saul war aber nicht aus dem Stamm Judah und somit eigentlich nicht vorgesehen zur Begründung des Königtums in Israel. Aber Gott lässt dem Volk ihren Willen. Gott lässt auch dir deinen Willen.
[32:38] Ich möchte dir etwas sagen. Es ist eine schmerzhafte Erziehungsmassnahme des Herrn, wenn er dich als sein Kind deinen eigenen Weg gehen lässt. So war es damals bei seinem Volk und so ist es heute bei dir und mir.
[32:51] Ein Sohn wird von seinem Vater erzogen. Die Ältesten des Volkes vertrauten Gott zu wenig. Sie hatten vergessen, in welcher bevorrichtigten Stellung sie sich befanden.
[33:06] Weisst du, in welcher bevorrichtigten Stellung du dich befindest? Ich habe dir vorhin gesagt, dass es deine eigene Entscheidung ist, wie oft du in der Bibel liest. Je mehr du aber nach der unverfälschten Milch verlangst, umso wehr wirst du deine bevorrichtigte Stellung zu schätzen wissen, in welche du gebracht worden bist.
[33:27] Ich möchte dir zwei Abschnitte mitgeben, die dir helfen sollen, nach dieser unverfälschten Milch zu verlangen. Der erste Abschnitt finden wir in Epheser 5, Vers 8 bis 10.
[33:42] Epheser 5, Vers 8 bis 10. Denn einst wart ihr in Finsternis, jetzt aber seid ihr Licht im Herrn, wandelt das Kind des Lichts, denn die Frucht des Lichts besteht aus lauter Güte und Gerechtigkeit und Wahrheit, indem ihr prüft, was dem Herrn wohlgefällig ist.
[34:13] Die zweite Stelle finden wir im 1. Johannes 2, Vers 15 bis 17. Liebt nicht die Welt noch, was in der Welt ist.
[34:24] Wenn jemand die Welt liebt, ist die Liebe des Vaters nicht in ihm, denn alles, was in der Welt ist, ist die Begierde des Fleisches und die Begierde der Augen und der Hochmut des Lebens ist nicht vom Vater, sondern ist von der Welt.
[34:37] Und die Welt vergeht und ihre Begierde, wer den Willen Wenn du ein Kind des Herrn bist, was schaust du nach links oder nach rechts?
[34:49] Was schaust du dann immer noch auf die anderen? Du sollst nicht so sein wie die anderen. Dein Bürgerrecht, mein Bürgerrecht ist im Himmel, du bist ein Botschafter des Himmels auf dieser Erde.
[35:01] Du sollst dich nicht anpassen, sondern die Interessen des Herrn hier auf der Erde vertreten. Je mehr du mit den Gedanken Gottes vertraut desto weniger beneidest du desto mehr willst du alle Angelegenheiten deines Lebens in Übereinstimmung mit seinem Willen tun.
[35:27] Die Ältesten wollten für das Volk einen König, einen Edlen der Menschen. Ich möchte dir einen weiteren Abschnitt mitgeben, welcher dich motivieren soll, nur auf Gott und niemals auf Menschen zu vertrauen.
[35:40] Wir finden diesen Abschnitt in Psalm 146. Ich lese die Verse 3 bis 6 von Psalm 146. Vertraut nicht auf Edli, auf einen Menschensohn, bei dem keine Rettung ist.
[35:58] Sein Geist geht aus, er kehrt wieder zu seiner Erde. Am selben Tag gehen seine Pläne verloren. Glücklich der, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, dessen Hoffnung auf dem Herrn, seinem Gott steht, der Himmel und Erde gemacht hat, das Meer und alles, was darin ist, der Treue hält, auf ewig.
[36:22] Wenn du ein Kind Gottes bist, dann halte dich an diesen Treuen. Lass nicht zu, dass dir irgendetwas wichtiger ist als der Herr. Suche deinen Halt und deine Hoffnung nicht in den irdischen Dingen, sondern, wie wir es gelesen haben im Herrn.
[36:39] Wenn du aber noch kein Kind Gottes bist, wenn du Gott bewusst nicht über dein Leben regieren lassen willst, dann möchte ich noch einige Worte an dich richten.
[36:52] Es ist deine Entscheidung. Du wirst die Entscheidung treffen. Du aber wirst auch die Konsequenzen tragen. Und es handelt sich bei diesen Konsequenzen nicht um eine 40-Franken-Busse, für Falschparken oder um eine 250-Franken-Busse für zu schnelles Fahren.
[37:09] Es handelt sich auch nicht um den Entzug eines Führerscheins oder um einen Job, welcher dir keinen Spass macht. Es sind Konsequenzen, die unvorstellbar schlimm sein werden.
[37:19] Ewige Konsequenzen. Wenn du dein Leben ohne Gott führen willst, dann wartet auf dich die ewige Verdammnis in der Hölle. Du wurdest wie jeder Mensch als Sünder geboren und bis dadurch für die ewige Verdammnis in der Hölle bestimmt.
[37:38] Doch unser Schöpfer, der Herr, er hat einen Ausweg geschaffen, einen Rettungsplan. Sein Sohn Jesus Christus hat für dich gelitten und ist für dich am Kreuz gestorben, damit du gerettet werden kannst.
[37:54] Du willst mehr über diesen Ausweg, über diesen Rettungsplan wissen, dann gilt für dich umso mehr, liest die Bibel, denn sie ist Gottes Wort.
[38:06] Es braucht nur eine Entscheidung. Du wirst die Entscheidung treffen. Es gibt keinen Mittelweg, keine Neutralität. Triffst du die Entscheidung nicht für ein Leben mit Gott, dann hast du die Entscheidung gegen Gott getroffen, dann wehe dir.
[38:28] Vers 21 Samuel hörte alle diese Worte des Volkes und sagte sie vor den Ohren des Herrn. Samuel hat das Volk also gehört.
[38:39] Trotz großer Warnungen halten sie an ihrer Entscheidung fest, wir möchten sein wie die anderen und auch einen König haben. Wie dumm mag das für dich erscheinen, doch möchte ich nochmals eindringlich warnen, dass du, dass ich in derselben Gefahr bist, den Herrn nicht König in deinem Leben sein zu lassen.
[39:02] Vers 22 Und der Herr sprach zu Samuel, höre auf ihre Stimme und setze einen König über sie ein. Da sagte Samuel zu den Männern von Israel geht hin, jeder in seine Stadt.
[39:16] Samuel geht nun wieder zum Herrn und sagt ihm das Geschehene. Der Herr wusste natürlich schon, wie sich das Volk entscheiden würde und gibt nun zum dritten Mal nach Vers 7 und 9 den Befehl an Samuel, dass er auf ihre Stimme hören solle.
[39:32] Ebenfalls gibt der Herr nun den Befehl an Samuel, dass dieser einen König über das Volk einsetzen solle. Jetzt ist es also soweit. Samuel weiss nun, dass in absehbarer Zeit das Volk einen König haben wird.
[39:47] Die Zeit der Richter ist bald vorbei und ein König wie ihn die Nationen haben wird das Volk dann regieren. Samuel weiss, dass Gott sein Volk erziehen will, indem er ihnen ihren Willen gibt, denn dies hat er schon oft mit dem Volk selbst erlebt.
[40:06] Das mögen nun wieder düstere Aussichten sein, welche da auf das Volk warten. So denke ich, war Samuel wahrscheinlich nicht gerade erfreut, über den Auftrag Gottes, dem Willen des Volkes zu gehorchen.
[40:20] Doch Samuel ist dem Herrn gehorsam. Noch weiss Samuel nicht, wen der Herr als König für das Volk bestimmt hat, denn der Herr hat es ihm noch nicht kundgetan. Aber wir dürfen gespannt sein, was uns Gott durch Tom über den nächsten Abschnitt zu sagen hat.
[40:36] Da geht es genau darum, dass Gott einen ersten König für das Volk bestimmt, einen König, wie sie sich es gewünscht haben. Unser Kapitel schließt damit, wie Samuel die Männer Israels nach Hause schickt.
[40:51] Samuel hat getan, was getan werden musste. Samuel hat das Volk gewarnt. Er hat ihnen ganz klar die Konsequenzen für ihre Entscheidung aufgezeigt. Und genau, was für das Volk gilt, das gilt auch für dich.
[41:06] Und das haben wir heute zusammen angeschaut. Willst du auch sein, wie die anderen? Du wirst die Entscheidung treffen. Dies war unser ersten Punkt.
[41:18] Und noch viel wichtiger, du wirst die Konsequenzen tragen. Unser zweiter Punkt, es gibt keinen Mittelweg, es gibt keine Neutralität, es gibt nur entweder oder.
[41:33] Ich wollte dir heute die Vorzüge eines Lebens unter Gottes Regentschaft aufzeigen, damit du deinen Fokus wieder neu auf ihn ausrichten und dich richtig entscheiden kannst.
[41:45] Wie kannst du aber jetzt eben den Fokus wieder neu auf ihn ausrichten? Indem du den Willen des Herrn suchst und tust. Nicht so wie die Ältesten des Volkes in unserem Abschnitt.
[41:59] Ich möchte dir eine kleine Hilfe mit auf den Weg geben, damit du nicht wie die anderen bist, sondern den Willen des Herrn tust. Ich habe hier ein kleines Buch, welches dir vielleicht auch schon mal empfohlen wurde.
[42:14] Es ist wirklich klein, aber sehr, sehr wertvoll. Als Lehrperson gebe ich auch Hausaufgaben und wenn ich euch nach dieser Predigt Hausaufgaben geben würde, dann wäre es, dieses Büchlein zu lesen.
[42:31] Du hast es schon gelesen? Kein Problem, lies es nochmals. Das Büchlein heißt Gefunden Gottes Wille. Gerne lese ich zum Schluss noch einige wenige Zeilen aus diesem Büchlein.
[42:47] Wir finden die auf Seite 17 in dieser Auflage. Wenn wir als gläubige Christen als Kinder in Gottes Familie Gottes Willen nicht kennen, was sind wir dann?
[43:00] Uninformiert? Nein. Suchend? Nein. Wir sind schlicht dumm. Langsam, langsam, sagen sie vielleicht. So redet die Bibel aber nicht.
[43:11] Wirklich nicht? Dann lesen sie einmal Epheser 5 17. Darum werdet nicht unverständlich, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist. Kennen sie ein anderes Wort für unverständlich?
[43:24] Ein heisser Tipp, es fängt mit D an. Nun ja, vielleicht ist dumm, wirklich etwas stärker, aber es meint dasselbe. Und der vorangehende Vers macht klar, dass wir nicht viel Zeit haben, Gottes Willen zu verstehen.
[43:37] Kauf die Zeit aus, denn es ist böse Zeit. Sie sagen, aber ich suche doch die ganze Zeit Gottes Willen, vielleicht bin ich wirklich dumm, aber das ist dann halt nicht zu ändern.
[43:49] Doch, es ist zu ändern, sonst würde die Bibel uns nicht so ausdrücklich auffordern, nicht unverständlich zu sein. Spannend? Lesen.
[44:02] Willst du auch sein wie die anderen? Willst du auch sein wie die Ältesten des Volkes, welche ihre Entscheidungen ohne Gott treffen? Ja? Nein? Du wirst die Entscheidung treffen mit oder ohne Gott.
[44:19] Du wirst die Konsequenzen tragen. Amen. Lass uns beten. Oh, treuer Gott und Vater, Herr, ich danke dir für dein Wort.
[44:35] Ein eindrücklicher Abschnitt durften wir heute aus deinem Wort betrachten. Es ist eine Ermahnung an uns, nicht so sein zu wollen wie die anderen. Es ist aber auch eine Ermutigung an uns, den wahren König, dich als Herrn in unserem Leben regieren zu lassen.
[44:53] Herr, hilf uns als Gemeinde, dass wir alle wieder von neuem unseren Fokus ganz auf dich ausrichten können. Hilf uns, deinen Willen zu suchen und ihn anhand deines Wortes zu erkennen.
[45:07] Hilf uns bitte aber noch mehr, deinen Willen auch wirklich zu tun. Herr, ich danke dir für deine Treue und deine Geduld auch in unserem Leben. Amen.