[0:00] Ja, guten Morgen, liebe Geschwister, es ist schön, heute Morgen bei euch zu sein. Vielen Dank für die Einladung. Und es ist mir wirklich eine große Freude, heute Morgen zu euch sprechen zu dürfen.
[0:15] Bitte schlagt eure Bibeln auf. Wir möchten direkt den Text von heute Morgen lesen, und zwar Psalm 115. Und ich bitte euch noch alle Fans zu schließen, damit nicht passieren kann, was wir gerade in Apostelgeschichte 20 gelesen haben.
[0:33] Und ihr könnt im Anschluss nicht zu mir kommen und sagen, es war zu lange. Ich denke, Paulus hat noch wesentlich länger gepredigt, aber dieser einleitende Text, der nimmt mir schon ein bisschen Druck weg, hier mit der Zeit durchzukommen.
[0:46] Deshalb vielen Dank, Stefan, für deine Rückendeckung. Gut, aber lasst uns beginnen mit dem Text, Psalm 115. Ich möchte diesen Text heute Morgen lesen und mit Gottes Hilfe auslegen und auf dein Leben anwenden.
[1:06] Nicht uns, Yahweh, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre. Deiner Güte wegen, deiner Treue wegen.
[1:17] Warum sollen die Völker sagen, wo ist nun ihr Gott? Aber unser Gott ist in den Himmeln. Alles, was ihm gefällt, tut er.
[1:32] Ihre Götzen sind Silber und Gold, gemachtes von Menschenhänden. Einen Mund haben sie und sie reden nicht. Augen haben sie und sehen nicht. Ohren haben sie und hören nicht.
[1:44] Eine Nase haben sie und riechen nicht. Sie haben Hände und tasten nicht. Füße und gehen nicht. Keinen Laut geben sie mit ihrer Kehle.
[1:56] Ihnen gleich sind die, die sie machen, jeder, der auf sie vertraut. Israel vertraue auf Yahweh. Ihre Hilfe und ihr Schild ist er.
[2:09] Haus Aaron vertraue auf Yahweh. Ihre Hilfe und ihr Schild ist er. Die ihr Yahweh fürchtet, vertraut auf Yahweh.
[2:21] Ihre Hilfe und ihr Schild ist er. Yahweh hat an unser gedacht. Er segnet. Er segnet das Haus Israel.
[2:32] Er segnet das Haus Aarons. Er segnet die, die Yahweh fürchten. Die Kleinen mitsamt den Großen. Yahweh wird zu euch hinzufügen, zu euch und euren Söhnen.
[2:48] Gesegnet seid ihr von Yahweh, dem Macher von Himmel und der Erde. Die Himmel sind Yahwehs Himmel. Die Erde hat er den Söhnen Adams gegeben.
[3:00] Die Toten werden Yah nicht preisen, noch alle, die zur Totenstelle hinabfahren. Wir aber, wir, wir werden Yah segnen von nun an bis in Ewigkeit.
[3:17] Halleluja. Das Thema, welches wir in dieser Stunde heute Morgen miteinander anschauen wollen aus Psalm 115, ist das Lebensmotto von Gotteskindern, Gott allein die Ehre.
[3:34] Und dieser Psalm, der stellt uns sechs Wahrheiten, sechs wichtige Tatsachen vor, damit wir eben ein Leben zur Ehre Gottes und nicht für uns leben.
[3:49] Und diese erste Wahrheit, wir finden sie im ersten Vers von Psalm 115. Er ist quasi die Grundlage und alles Weitere baut eigentlich auf dieser so zentralen Aussage auf.
[4:07] Vers 1, der Psalm beginnt mit den Worten, Nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre.
[4:19] Und wie so oft im Alten Testament wird auch hier in diesem Psalm für den Namen Gott, Yahweh, also Herr in den meisten deutschen Übersetzungen, Herr in Kapitelchen, verwendet.
[4:33] Und es führt uns eigentlich direkt zurück an den Ursprung, wo uns dieser Name das erste Mal in dieser Art und Weise offenbart, beziehungsweise seine Bedeutung offenbart wird in 2. Mose Kapitel 3.
[4:46] Wir sehen dort Mose vor dem brennenden Busch, wie er mit Gott, dem Herr, spricht. Und als er dann diesen Auftrag bekommt, nach Ägypten zu gehen, fragt er, ja, was soll ich denn jetzt den Kindern Israels sagen?
[5:00] Wer bist du? Wie ist dein Name? In wessen Autorität komme ich jetzt hier nach Ägypten? Und soll ich zum Pharao treten? Und da sagt der Herr zu dem Mose, in 2. Mose 3, aus dem brennenden Busch hinaus, ich bin, der ich bin.
[5:19] Sage den Kindern Israels, ich bin, hat mich gesandt. Der Herr, der Gott eurer Väter, der Gott Abrahams, der Gott Isaks und der Gott Jakobs, hat mich zu euch gesandt.
[5:32] Und wenn wir dann weiter sehen, in diesem 2. Buch Mose, in Kapitel 6, spricht Gott dann weiter, ich bin der Herr und ich bin Abraham, Isak und Jakob erschienen, als Gott der Allmächtige.
[5:49] Aber mit meinem Namen Herr, oder eben Yahweh, habe ich mich ihnen nicht kundgetan. Ich bin der Herr und ich werde euch herausführen und ich will euch annehmen, mir zum Volk und ich will euer Gott sein.
[6:07] Der Name taucht zwar schon zuvor auf, aber die eigentliche Bedeutung dieses Herr, dieses Yahweh, war bis zu diesem Zeitpunkt nicht offen kommuniziert.
[6:19] Und es ist so, dass diese Bedeutung dieses Namens Herr eigentlich sehr vielfältig ist. Im Kern betont er eigentlich Gottes Selbstexistenz.
[6:30] Also er existiert in sich und er braucht nichts von ausserhalb, was ihm seine Existenz verleihen würde. Im so krassen Gegensatz zu uns Menschen.
[6:43] Ehe Abraham war, bin ich, sagte Jesus in Johannes 8. Und was machten Juden auf diese Aussage hin?
[6:54] Sie hoben Steine, um ihn zu töten, weil jeder wusste, er hat sich hier Gott gleichgestellt. Oder anders gesagt, er sagt, ich bin Yahweh aus dem Alten Testament. Dieser Name bezeichnet auch in besonderer Art und Weise Gottes Treue zu seinem Volk, zu seinem Bund, den er mit Israel geschlossen hatte.
[7:20] Und hier auch noch einen kleinen Auszug aus John Macarshels biblischer Lehre, wo er über diesen Gottesnamen Yahweh Folgendes schreibt, einfach damit wir dies verstehen, dieser erste Punkt, Gott allein die Ehre, weil er Gott ist.
[7:39] Weil Gott eben Gott ist. Er schreibt da, der Name Yahweh ist sehr wichtig. Da der Name vom hebräischen Verb für sein abgeleitet ist, ist die Grundbedeutung von Yahweh, vor allem vor dem Hintergrund von 2. Mose 3, was wir gerade gesehen haben, er ist oder er wird sein.
[8:00] Daher deutet der Name an, dass Gott ist und sein will. Der Name impliziert, dass er keinen Anfang hatte und kein Ende haben wird.
[8:11] Der Name impliziert zudem, dass sein Sein von seinem eigenen Willensentschluss abgeleitet ist, zu sein und das zu sein, was er eben ist.
[8:23] Und deswegen ist er auf ewig der, der er ist und das, was er ist. Also, wie er handelt, wie sein Wesen ist, seine Vollkommenheiten, die wir in der Geschichte, in der Bibel und in unserem Leben immer wieder erleben.
[8:39] Der Herr ist Gott, der Herr ist Gott, musste Israel bereits auf dem Berg Carmel, damals bei diesem Vergleich zwischen den Götzen von Baal und dem wahren Gott Israels, bekennen, als Gott das Feuer auf Elias Opfer fallen ließ.
[8:57] und die Ehre gehört ihm schon nur, weil er eben Gott ist, aber nicht nur als Grund dessen, sondern der Psalmist begründet eigentlich die Aussage, Gott, allein die Ehre, nicht nur darin, dass er eben der wahre Gott ist, sondern wir sehen in der Folge wegen deiner Güte, wegen deiner Treue wegen.
[9:27] Einige übersetzen hier das Wort Treue auch mit Wahrheit, aber wir sehen eigentlich, beides gehört zusammen. Treue und Wahrheit.
[9:39] Wenn ich zu meinem Wort treu oder zu meinen Worten treu stehe, dann bin ich eigentlich nichts als wahr. Also es geht hier beides Hand in Hand. und ich habe es gesagt, gerade dieser Name Yahweh erinnert uns eben sehr stark an Gottes Treue zu seinem Volk.
[9:58] Alles, was Gott zu seinem Volk gesagt hat, er gedenkt es und er lässt es nicht einfach fallen, er lässt es nicht einfach liegen, selbst wenn es versagt hat. Und das sehen wir auch im Hinblick auf die Zukunft, wenn Paulus in Bezug auf Israels Zukunft in Römer 9 und 10 und in diesem Kapitel davon spricht, dass Gott nichts auf die Erde fallen lässt, was er in Bezug auf Israel vorausgesagt und verheissen hat.
[10:26] Dass er eben an Israel gedenkt, dass er den treuen Überrest erretten wird. Und was der Psalmist hier schreibt, Gottes Gnade oder Güte und Gottes Treue und Wahrheit eben, sie begleiten eigentlich Israels Untreue durch die gesamte Geschichte hindurch, wie sie uns im Alten Testament aufgezeigt wird.
[10:52] Wir finden den Gedanken von Gottes Gnade und Treue weiter unten im Psalm wieder, wenn er im Vers 12 schreibt, Yahweh hat unser gedacht, er segnet, er segnet das Haus Israel.
[11:08] Der Ausdruck, er hat an uns gedacht, der unterstreicht eben Gottes Treue. Weil wer treu ist, der gedenkt.
[11:20] Der gedenkt an das, was er zugesagt hat. Er wendet sich nicht einfach davon ab, weil die Umstände sich vielleicht geändert haben von dem Zeitpunkt an, als er das Versprechen gab, zum Stand ist heute.
[11:35] Gott ist eben treu und er hält, was er versprochen hat. Zum anderen sehen wir unten im Vers 12 auch Gottes Gnade. Er schreibt hier, er segnet und ein Segen ist immer aus Gnaden.
[11:51] Gnade ist ein Geschenk, etwas, was uns zuteil wird, was wir aber nicht verdient haben und so ist jeder Segen von Gott, den wir bekommen, sei es irdischer oder geistlicher Natur.
[12:05] Etwas, was unverdient ist und was nicht in dir, in deinem Handeln, in deinem Wesen begründet ist, sondern alleine in Gott, der sich eben entschieden hat, das zu sein, was er ist und eben Treue und Wahrheit in sich vereint.
[12:23] Nun, blicke in deinen Gedanken einmal ein paar Jahre, ein paar Augenblicke zurück in dein Leben und frage dich, ob du diese beiden Wesenszüge Gottes, Gnade und Treue auch in deinem Leben wiederfindest.
[12:43] hat Gott dich in der Vergangenheit auch gesegnet? Hast du Erfahrungen in Bezug auf Gottes Segen machen dürfen in deinem Leben?
[12:57] Hat er dir auch Gutes getan auf dieser Erde? Und ich denke, dass es als Schweizer schwierig sein wird, diese Frage gänzlich zu verneinen.
[13:08] Wir dürfen im Allgemeinen in sehr bevorzugten privilegierten Umständen leben. Ich glaube, das ist uns bewusst. Nun bedenke aber dies, dass wir als Gemeinde aus der Schrift hinaus keine expliziten Verheissungen für uns in Anspruch nehmen können, dass wir irdischen Segen, irdisches Wohlergehen verheissen haben.
[13:36] Wir sehen, wie die Apostel in den Briefen den Fokus ganz klar auf etwas anderes legen, auf die geistlichen Segnungen. Bei Israel sah dies ein bisschen anders aus.
[13:50] Wurde mein Zug in das verheißene Land wurde ihnen quasi in diesem Bund aufgezeigt. Wenn ihr tut, was ich von euch verlange, wenn ihr in meinen Satzungen wandelt, wenn ihr keine anderen Götter neben mir habt, dann hat das positive Auswirkungen auf euer Leben.
[14:07] Ich werde eure Feinde vor euch hin vertreiben, ich werde das Land fruchtbar machen, ich werde eure Kinder mehren, ihr werdet Gesundheit haben, eure Feldfrüchte, sie werden zunehmen.
[14:18] Auf Auf Auf der anderen Seite sagte Gott dem Volk auch ganz klar, was passieren würde, wenn sie nicht in seinen Satzungen leben würden. Und Israel musste mehr als einmal diesen Fluch am eigenen Leib, an der eigenen Haut erfahren, was es eben bedeutet, nicht in Gottes Wegen zu wandeln, anderen Götten zu dienen.
[14:42] Und wir sehen dann eigentlich erst im Neuen Testament mit dem Kommen vom Herrn Jesus, wie der Fokus sich zu verschieben begann.
[14:53] Erste Indizien finden wir in dieser Geschichte vom reichen Jüngling, als der Herr ihn wegschickt und sagt, wie schwer wird es ein Reicher haben, ins Reich der Himmel zu kommen, und die Jünger waren entsetzt.
[15:06] Sie verstanden die Welt nicht mehr. Wer, wenn nicht ein von Gott gesegneter, weil er eben gottesfürchtig ist und deshalb reich ist, kann dann ins Reich Gottes kommen. Und wenn wir weitergehen und zu den Briefen, ich habe es angezündet, den Aposteln kommen, sehen wir, da liegt der Fokus ganz anders.
[15:27] Machen wir einen Einblick in die ersten Kapitel von Jakobus und Petrus, sehen wir, wir haben nicht Verheissungen auf große Landbesitze, irdische Güter, sondern uns wird Zerstreuung, Verfolgung, angekündigt und Leiden.
[15:46] Trotzdem, in unseren Breitengraden, ich bin mir sicher, wir sind uns einig, es darf uns wahnsinnig gut gehen bis heute. Das andere, was uns vorgestellt wurde, nebst Gottes Gnade, ist Gottes Treue.
[16:03] Erkennst du auch seine Treue in deinem Leben wieder? hat nicht schon oft in der Vergangenheit, obwohl du untreu warst, Gott seine Treue dir gegenüber bewahrt?
[16:22] Mein persönliches Leben ist diesbezüglich sicherlich ein Zeugnis für Gott, für seine Gnade, für seine Treue, für sein unveränderliches, ewiges, vollkommenes sein.
[16:37] Wenn wir uns jetzt aber diesen Vers 1 einmal als Ganzes anschauen, so fällt uns auf, dass wir hier eigentlich eine Bitte des Psalmisten vor uns haben.
[16:48] Er betet zu Gott, nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre oder lass Ehre zuteil werden.
[17:00] Eigentlich mutet es ein bisschen eigenartig an, denn wir haben gesehen, Gott ist Gott, er ist der Herr, ihm gehört die Ehre, ihm allein.
[17:11] Es gibt keinen Grund, weshalb irgendetwas anderes ausserhalb von ihm angebetet werden soll. Wurde die Grundlage dazu nicht bereits in den Zehn Geboten gelegt? Doch wenn wir hier schauen, sehen wir, es ist etwas, das aktiv wiederhergestellt werden muss.
[17:33] Man kann auch übersetzen, deinem Namen verschaffe Ehre, also quasi es soll passieren. Der Fokus soll sich weg vom Menschen hin zu Gott richten, weil ihm allein die Ehre gehört, weil er eben Gott ist.
[17:51] Und wie kann das sein? Und ich glaube, es muss uns hier auch wieder neu vor Augen stehen, dass obwohl Gott die Ehre von Alters her je gehörte, und die Psalmen sagen es uns ja, selbst die Schöpfung ist ein Zeugnis für Gott, für seine Herrlichkeit, und die Schöpfung ehrt Gott.
[18:10] Jeden Morgen können wir sehen, wenn die Sonne aufgeht, wenn sich die Berggipfel rot färben, das kann ich vielleicht noch ein bisschen besser bezeugen, wie schön das sein kann als ihr, will ich da nicht zu nahe treten, aber haben wir uns vor Augen, dass der Sündenfall und jede Sünde, die seither produziert wird, jedes Mal eigentlich ein Frontalangriff auf diese Ehre von Gott ist, und dass mit der Versuchung, mit dem Sündenfall der Mensch in den Fokus kam, und seither der Mensch das Objekt ist, das nach Ehre, nach Anbetung, nach Ruhm, nach Herrlichkeit strebt, und das ist eigentlich auch die Wurzel, die Ursache in diesem Sündenfall, der Mensch, er wollte sein wie Gott, und der Satan, die Schlange merkte, dass dem, was er selbst verfallen war, als Lichterengel, als er hochmütig wurde, und wie Gott sein wollte, dass er mit derselben Masche auch den Menschen rumkriegen könnte, und ihn verführen kann zur
[19:13] Sünde, und seither ist dieses Gebet notwendig, nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre, zum einen für uns, damit wir selbst wieder davon wegkommen, Ehre für uns zu nehmen, damit wir uns dieser Verhältnisse wieder bewusst werden, und zum anderen, dass Gott wirklich seinem Namen die Ehre gibt, wie er es uns durch das ganze Alte Testament hindurch offenbart, dass er es eben so machen will.
[19:42] Ich möchte ihr auch noch auf etwas hinweisen, bevor wir zum zweiten Grund kommen, weshalb Gott allein die Ehre gehört, und das betrifft die Anordnung oder die Geschichte dieses Psalmes.
[20:04] Es gibt einige Hinweise, die deuten darauf hin, dass wir hier einen sogenannten nachexilischen Psalm vor uns haben, ein Psalm, der verfasst wurde, als Israel aus der Gefangenschaft, aus Babylon wieder zurückgeführt wurde, als der Gottesdienst wieder eingesetzt wurde, der Tempel wieder aufgebaut wurde.
[20:24] Es gibt einige Hinweise, die deuten darauf hin. Und dieser Psalm 115, der gehört eigentlich in eine Reihe von Psalmen, die Psalme 113 bis 118, die wurden als das sogenannte Hallel, das Lob, bezeichnet.
[20:41] Und es waren sehr wichtige Psalmen, weil sie wurden an allen drei großen jüdischen Festen gesungen. Am Laubhüstenfest, am Wochenfest und auch an Passa.
[20:52] Und der Psalm 114, der vorangeht, der spricht von der Errettung aus Ägypten, wie eben Israel aus Ägypten heraus errettet wurde. Wozu?
[21:03] Ja, um ihm zu dienen, um nicht mehr in diesem Götzenland Ägypten zu sein, sondern dem alleinigen wahren Gott zu dienen. Und Psalm 115, wir werden es weiter untersehen, spricht ja genau dieses Thema der Götzen an, dieser nichtigen Götzen, die verehrt werden, obwohl sie nichts, nichts tun können.
[21:29] Sie sind Gebilde von Menschen. Und laut Auslegern wie Benedikt Peters oder John MacArthur wurden die Psalme 113 und 114 vor dem Passa gesungen und dann die Psalme 115 bis 118 nach dem Passa.
[21:51] Wir sehen ja auch, als Jesus das Mahl mit den Jüngern feierte, heisst es, im Anschluss ans Mahl stimmten sie ein Loblied an. Und das ist sehr bezeichnend.
[22:03] Psalm 114 erinnert Israel daran, wie Gott sie aus dem Tod, aus Ägypten, aus dieser Knechtschaft rausgerettet hat. Und das Passa, dieses Fest, wo wie kein anderes davon spricht, wie Christus das Lamm ist, welches errettet hat, diese Sühnung bewirkt hat, aus der Knechtschaft heraus uns gerissen hat und befreit hat und auch uns in geistlicher Sprache gesprochen, aus dem Sündenland Ägypten rausgerissen hat, rausgeführt hat, durch dieses Opfer.
[22:40] Christus wird ja auch in 1. Petrus 1, 19 und 20 als dieses Passalam, aus dieses Lamm erwählt, um für uns als Opfer zu sterben, vorgestellt.
[22:51] und nun im Anschluss an dieses Fest, an dieses Passamal, wurde gesungen und es wurde angestommen, nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen verschaffe Ehre, weil er eben Gott ist, weil er das ist, was er ist, weil er uns errettet hat, durch das Blut des unfehlbaren, unschuldigen Lammes Christus.
[23:17] Und das soll, ja, das muss das Motto von jedem Kind Gottes auch heute sein, nicht nur von Israel damals, Gott allein die Ehre, weil Gott eben Gott ist.
[23:30] Und dieser erste Vers, es ist die Grundlage, er bildet eigentlich alles Weitere, was wir jetzt sehen, wenn wir uns jetzt auch weitere Gründe, Wahrheiten anschauen, die uns dazu bewegen sollen, Gott allein zu ehren.
[23:45] Und der nächste Grund, die nächste Wahrheit, wir finden sie in Versen 2 und 3, Gott allein die Ehre, weil er souverän ist, weil er souverän handelt, nicht nur, weil er Yahweh ist, ich bin, der ich bin, sondern, weil er auch handelt, wie er ist, nämlich souverän.
[24:08] Stellt euch einmal vor, wie sie die umliegenden Völker um Israel herum das Maul zerrissen haben, als 586 vor Christus der Tempel in Jerusalem zerstört wurde, die Stadt in Schutt und Asche lag und eine dritte Gruppe von Menschen aus der heiligen Stadt nach Babylon exportiert, nicht exportiert, ja, ist was anderes, ja, deportiert wurden, danke.
[24:38] Stellt euch mal vor, wie die Leute sich das Maul zerrissen haben und sie haben geschrien, wo ist ihr Gott? Wenn Israel diese auserwählte heilige Stadt gewesen sein sollte, in der der einzige Gott leben wollte, was ist denn das?
[24:58] Es ist ja der Beweis, dass dieser Gott kein wahrer Gott ist oder nicht mehr als unsere Gebilde, als Stein und Holz. Und ich denke, auch hier finden wir einen weiteren Hinweis darauf, dass wir hier eben einen Psalm haben, der nach der Zeit, als Israel wieder zurückgeführt wurde, verfasst wurde, denn schaut euch einmal die Antwort auf diese höhnische, ja, auf diese verspottende Frage, auf diesen Direktangriff auf Gott einmal dann, wie der Psalmist sagt in Vers 3, unser Gott ist in den Himmeln, alles, was ihm gefällt, tut er.
[25:49] Die Deportation nach Babylon, das Exil, es war so ziemlich das Schlimmste, was sich ein gläubiger Jude damals vorstellen konnte.
[26:00] Wir sehen das ein bisschen, wenn wir uns die Geschichte in Daniel anschauen, drei junge Männer, vier mit Daniel, alle hatten sie Namen, die sie an diesen Herr, an diesen Yahweh erinnerten.
[26:15] Das erste, was passiert, eine Gehirnwäsche, sie bekommen einen Namen, der an einen babylonischen Götzen erinnert und sie mussten sich diesem ganzen Götzenkult, diesem ganzen neuen Schulsystem unterziehen.
[26:28] die heilige Stadt Jerusalem, sie war zerstört. Wir sehen es bei Daniel in Kapitel 6, ihr habt vor kurzem ja von Benedikt diesbezüglich eine Predigt gehört, ausgerichtet nach Jerusalem war der Blick, wir haben Psalmen, die von diesem Leid in Babylon, in diesem Land sprechen, wie sie sich nach Zion, nach der heiligen Stadt Gottes senden.
[26:59] Wir sehen es bei einem Hesekiel, wir sehen es bei vielen anderen, wir sehen es bei einem Nehemiah, das war eine innere Not, wir können uns dies gar nicht vorstellen.
[27:10] Und jetzt die Antwort, alles, was ihm gefällt, das tut er. Das kann nur jemand sagen, der weiss, dass der Herr Herr ist und dass Gott souverän ist und dass es gut ist, dass Gott souverän ist.
[27:26] Und ich weiss nicht, wie es dir, wie es euch geht, ich habe manchmal schon den Eindruck, dass wir Christen in Gefahr stehen, die Wesensart von Gottes Souveränität als die nachteiligste herauszustreichen, als diejenige, die ein Problem für uns darstellt.
[27:44] Liebe, Gnade, Treue, wunderbar, aber Souveränität, das hat so etwas Beunruhigendes im ersten Moment. Tja, wir verstehen auch, warum, denn in seiner Souveränität hat Gott Israel, Judah, nach Babylon exportiert, er hat sie geschlagen, Habakkuk schreibt davon in seinem Buch, in den ersten Kapiteln, er war entsetzt über diese Strafe Gottes, obwohl er auf Gott vertraute, hatte er auch ein gewisses Unverständnis und große Nöte damit, wir können es verstehen.
[28:19] Und Gottes souveränes Handeln ist nicht immer leicht für uns. Gott und hier möchte ich kurz stehen bleiben und diesen Gedanken auch noch ein bisschen vertiefen.
[28:30] Denn obwohl Gott oder gerade deswegen, weil Gott souverän ist, gehört ihm allein die Ehre. Und vielleicht kommst auch du manchmal in die Situation in deinem Alltag, dass Leute um dich herum Ungläubige fragen, so, und nun, wo ist dein Gott?
[28:51] Du bist trotzdem krank geworden oder du hast trotzdem diesen Unfall gehabt oder da war wieder ein Erdbeben oder da ist wieder ein Krieg, da ist wieder eine Seuche, wo soll denn dein Gott sein?
[29:05] Doch manchmal kommen wir selbst an den Punkt, und ich weiss das aus persönlichem erfahren, dass ich selbst wie ein Heide frage, wo bist du Gott? Warum wieder ich?
[29:16] Oder weshalb passiert mir das wieder? Oder bildlich gesprochen, warum führst du mich jetzt hier wieder ins Exil, in Bedrängung, in Unterdrückung, in diese Wüste? Nun, es gibt im Wesentlichen zwei Gründe, weshalb Gott uns auch geistlich bildlich gesprochen mal in Gefangenschaft führt, so in ein geistliches Exil.
[29:42] Es gibt ganz einfach diese Wege von Not und Leid, von innerer Gefangenschaft, die wir gehen müssen, einfach aus dem Grund, wie es uns das Neue Testament mal und mal lehrt, weil Gott unseren Glauben prüft, weil er an uns arbeitet, weil er uns verändern will, weil er will, dass wir voll auf ihn vertrauen, nicht unsere Hoffnung auf uns, auf unsere Weisheit, auf unsere Stärken setzen, sondern ihm ganz allein und dass er uns in unserer Not, in unserer Dunkelheit neu begegnen kann und wir ihn in einer neuen Art und Weise erleben dürfen, wie es uns in den fetten Tagen nicht passiert wäre, weil wir viel zu fest mit uns selbst beschäftigt wären.
[30:23] Und ihr kennt alle das Bild aus Johannes 15, es ist so eine, es ist einer der wunderbarsten Abschnitte, die unser Herr uns vorstellt, wie da dieser Weinstock ist, der Gott gehört und wie er als Weingärtner die Reben an diesem Weinstock, an Christus reinigt, damit sie Frucht bringen können, damit da alles wegkommt, was unnötig Saft, Kraft, Licht raubt, damit da eine schöne, saftige Frucht entstehen kann.
[30:56] Und wir lesen ja davon, dass Gott der Weingärtner jede Rebe reinigt, die Frucht bringt. Also mit anderen Worten, die Echten, die Wiedergeborenen, seine Kinder, sie werden gereinigt, damit sie Frucht bringen.
[31:09] Und hier liegt das Problem, wenn es dort heisst, er reinigt, so ist vor unserem geistigen Auge irgendwie so ein 36 Grad warmes Sprudelbad vor Augen.
[31:21] Reinigen, ja, das hat was mit Wellness, mit Erholung, mit was Wohltuendem zu tun. Aber das Bild, das Jesus braucht, ist eigentlich unmissverständlich.
[31:35] Es ist die Arbeit in einem Weinberg. Da ist ein Weingärtner und er macht nichts anderes als Heckenschere, abtrennen, entfernen. Und hätten Reben ein Gefühl, sie würden schreien bei diesem Akt der Reinigung.
[31:51] Aber es muss eben sein, damit Frucht entstehen kann. Das Prinzip Frucht, mehr Frucht, viel Frucht. Und wenn wir das auf unser Glaubensleben anwenden, so verstehen wir auch, weshalb dieser Prozess einfach nicht abgeschlossen ist, sondern dass diese Beschneidung eigentlich immer intensiver wird, je länger wir mit dem Herrn unterwegs sind.
[32:22] Je näher wir in sein Bild kommen, umso mehr wird hier noch Zeug weggeschnitten, weil es sind plötzlich nicht mehr einfach nur die sündigen Dinge, die ohnehin weg müssen, sondern es sind auch Sachen, die nicht unbedingt schlecht sind, aber die Gott entfernen muss, damit wir noch mehr von uns losgelöst werden und er noch mehr uns verändern kann.
[32:46] Weshalb habe ich dieses Bild angesprochen? Johannes 15, Vers 8, dieser Schlüsselvers in diesem Abschnitt, es heißt dort, dadurch wird mein Vater verherrlicht, dass ihr viel Frucht bringt und meine Jünger wertet.
[33:02] Und siehst du diese Parallele? Es geht darum, Frucht zu bringen, dass der Vater verherrlicht wird. Und wir müssen aufhören zu beten, nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gebäre, wenn wir nicht wollen, dass er uns beschneiden darf, wenn wir seine göttliche Heckenschere fürchten, wenn wir seine Souveränität fürchten, das ist ein Widerspruch.
[33:27] Und ich bin mir auch bewusst, niemand von uns wählt die Prüfung, niemand von uns wählt Krankheit, Leid und Tod. Aber trennen wir Gottes Souveränität, sein souveränes Handeln, nicht von dem, was uns in Vers 1 gesagt wird, Gnade, Treue, Wahrheit.
[33:44] Er ist Gott, er ist der, der er ist, und wir haben das ganze alte Testament, das exemplarisch für seine Treue ist. Und da war Israel untreu und sie haben ihm ins Angesicht gespuckt und er hat sie doch errettet.
[33:57] Er hat Mittel und Wege gesucht, sie zur Buße zu bringen. Ja, selbst die Buße von Israel hat Gott geschenkt. Ich glaube, wir müssen uns immer mehr wieder von diesem Gedanken verabschieden, dass wir Frucht bringen und ins Bild von Christus umgestaltet werden durch ein unbeschwertes Leben.
[34:26] Ich bin der Überzeugung und ich denke, das ist das, was uns die Apostel in ihrem Leben vorgelebt haben und auch aufgeschrieben haben, dass die Frucht dort entsteht, wo eben beschnitten wird.
[34:37] Und diese Beschneidung hat eben nichts mit einem entspannenden Vollbad zu tun. Dinge, die entfernt werden, es liegt in der Natur, sie tun immer weh.
[34:51] Doch fokussieren wir uns nicht auf das, was Gott uns wegnimmt, was wir gerne behalten hätten, es ist Frucht, es ist Frucht für Gott, damit Gott verherrlicht wird, damit es eben passiert, was unser Gebet ist, nicht uns herrscht, sondern deinem Namen, gib Ehre, weil er durch unsere Frucht geehrt und verherrlicht wird.
[35:11] Das ist der eine Grund, weshalb wir bildlich gesprochen ins Exil, ins Feindesland, in die Wüste geführt werden.
[35:24] Es gibt aber noch einen anderen Grund und der ist weniger erfreulich, aber wir müssen uns den auch anschauen, denn eigentlich der Kontext von diesem Psalm spricht eigentlich von diesem Grund.
[35:35] Israel war wegen Untreue, wegen Ungehorsam, wegen Götzendienst, wegen Hochmut ins Exil geführt worden. Nicht immer, wenn wir Leid, Not, Krankheit, schwere Situationen, Dunkelheit erleben, ist es eine reine Glaubensprüfung.
[35:55] Es gibt auch Situationen, die verwendet Gott, um uns von unserem hohen Ross zu stoßen und wieder auf den Boden der Selbstbesinnung zu werfen, damit wir neu beginnen und uns neu ausrichten können.
[36:11] Und das Lebensmotto, Gott allein die Ehre, wieder neu finden und ausleben. Wir alle, wir sind seit dem Sündenfall in der Versuchung, unser Königreich aufzurichten, für unsere Ehre, für unsere Verherrlichung zu leben.
[36:30] Das ist die Gefahr, die wir alle kennen. Ich habe es gesagt, es ist eigentlich im Sündenfall, in der Ursache des Sündenfalls selbst begründet.
[36:41] Wir wollen sein wie Gott, wir wollen herrschen, wir wollen Könige sein, wir wollen im Mittelpunkt stehen, wir wollen angebetet, geliebt und geehrt werden. Und wir finden in der Bibel so viele Beispiele von Menschen, die genau zeigen, wie sie eben diese Versuchung erlegen sind und wie Gott gehandelt und reagiert hat, um sie zu Boden zu werfen.
[37:07] Und eines für mich der eindrücklichsten Beispiel diesbezüglich ist der König Nebukadnezar in den Kapiteln 2, 3 und 4 aus dem Buch Daniel. Nebukadnezar, er sagt dort in Kapitel 4, er steht da auf seiner Veranda, auf seiner Terrasse, schaut sich diese wunderschöne Stadt Babylon, es muss ja wirklich eine ausnehmend schöne Stadt gewesen sein, eins der antiken Weltwunder, diese hängenden Gärten von Babylon.
[37:42] Der steht da draussen, wird es uns in Kapitel 4 beschrieben, wahrscheinlich hatte er Vorrührung feuchte Augen und er sagt, ist das nicht das große Babel, das ich mir zu meiner Ehre und zu meinem Ruhm erbaut habe?
[37:58] Und das war quasi der Höhepunkt, denn wenn wir die Geschichte dort zurück verfolgen, so sehen wir, wie er in Kapitel 2 und 3 deutlich einen Schuss vor den Bug erhalten hat von Gott, wo Gott ihm gezeigt hat, wer eigentlich Herr ist.
[38:12] Und ansatzweise hat er was verstanden, doch es ist wieder verflogen. Und er richtet sich ein Standbild auf. Und dann verbrennen diese Männer nicht im Feuerofen und er schreibt sogar Briefe, das ist eigentlich der Gott und so weiter.
[38:26] Und Daniel traut sich kaum ihm zu sagen, du bist dieser Baum, der abgehauen wird. Und was macht er?
[38:36] Er geht raus und sagt, ist das nicht das Babel, das ich mir zu meinem Ruhm, zu meiner Ehre erbaut habe? Und augenblicklich erreilt ihm das göttliche Gericht.
[38:48] Da war genug. Nebukadnezar, er musste schmerzhaft am eigenen Leib erfahren, was der Herr gesagt hat in Jesaja 42, Vers 8, ich bin der Herr, das ist mein Name und meine Ehre gebe ich keinem anderen auch nicht dir, Nebukadnezar.
[39:07] Und hast du gemerkt, auch hier wieder in Jesaja, ich bin der Herr, das ist mein Name, Gott allein die Ehre, weil er eben Gott ist, nicht Nebukadnezar, nicht du und nicht ich.
[39:24] Aber es ist dann so eindrücklich und schön und ich möchte euch dies nicht vorenthalten, schlagt kurz auf, Daniel Kapitel 4, was passiert ist, als er das Licht bekommen hat und er erkannt hat, wer eben Herr ist.
[39:38] Vers 31, Daniel 4 Und Gott Mitte." ganz zu mir zurück.
[40:52] Meine Staatsräte und meine Großen suchten mich und ich wurde wieder eingesetzt in mein Königtum und außergewöhnliche Größe wurde mir hinzugefügt. So, und jetzt der entscheidende Punkt.
[41:03] Von daher hat er anders weiter gelebt. Nun, jetzt, er hat mich wieder erhöht, aber ich habe erkannt. Nun rühme ich Nebukadnezar und erhebe und verherrliche den König des Himmels, dessen Taten allesamt Wahrheit und dessen Wege recht sind und die, die in Hochmut wandeln, die vermag er zu erniedrigen.
[41:26] Und glaubt es mir an meinem Beispiel gesehen, die wird er erniedrigen. Nehmt ihr diese Geschichte zu Herzen.
[41:38] Gott teilt seine Ehre mit niemandem. Nun ja, vielleicht denkst du jetzt, das war ja dieser heidnische König, das kennt man von den Heiden. Sie suchen ihre Ehre.
[41:51] Sie suchen ihr Königreich und sie bilden sich was darauf ein. Und es gibt so viele Menschen um uns herum, all die Stars. Wir lesen sie in den Medien, in den Interviews. Sie haben das Gefühl, sie seien Gott.
[42:03] Wie sie über sich sprechen, über ihre Ausstrahlung, über ihr Können. Und wir lesen in Zeitungen, wie argentinische Bauern ein Messi-Porträt ins Maisfeld säten.
[42:14] Für diejenigen, die sich nicht so mit Fussball beschäftigen. Messi ist in dem Kontext ein argentinischer Fussballer und kein Sammler von Müll. Das nur so nebenbei.
[42:28] Doch allzu oft verfallen auch wir dieser Sucht, dieser Droge nach Ruhm, nach Ehre, nach Anbetung.
[42:39] Ich habe es gesagt, es ist tief in uns drin, verwurzelt. Und wenn irgendetwas kommt, was hier drauf triggert, was das anspricht, dann springt dieser Motor an.
[42:50] Und die Konsequenz ist eine tödliche. Wir lesen es bereits in den Sprüchen, Hochmut kommt vor dem Fall. Jakobus sagt es uns, Gott widersteht dem Hochmütigen, dem Demütigen gibt er aber Gnade.
[43:07] Und ja, nicht nur Nebukadnezar musste das in seinem Leben erfahren, vielleicht hast auch du das schon erlebt und auch ich musste in meinem Leben schmerzlich erfahren, was passieren kann, wenn wir zu unserer eigenen Ehre, wenn wir den Fokus auf uns, auf unseren Ruhm richten und das Lebensmotto verlieren, Gott allein die Ehre.
[43:31] Wie Gott dann in unserem Leben eingreifen kann. Ich kann euch diese Geschichte nicht erzählen, wegen dem zeitlichen Rahmen, auch wenn die Fenster geschlossen sind, es würde definitiv zu weit gehen.
[43:45] Nur ganz kurz so viel. Ich hatte im vergangenen Sommer ein sogenanntes Burnout und es kam der Tag, an dem nichts mehr ging, wo einfach der Tank, wie man so schön sagt, leer war.
[43:58] Ja, wie war es dazu gekommen? Weshalb ging plötzlich nichts mehr, was vorhin eigentlich noch zu laufen schien? Nun, ich hatte einen strengen Beruf.
[44:10] Es waren natürlich die Umstände, die waren schuld, da war zu viel Arbeit, zu wenig fähige Leute im Team, die Arbeit abnehmen konnten, da waren die kranken Kinder, die den Schlaf raubten und, und, und.
[44:22] Das waren reihenweise schwierige Umstände, die quasi dazu führen, geführt haben, dass eines Tages einfach plötzlich nichts mehr ging. So, das war meine Sichtweise quasi und es ging mir in diesem Zeitpunkt körperlich und seelisch wirklich sehr schlecht und ich war auch bei einem Bruder in der Seelsorge und ich habe ihm erzählt, ich habe ihm vier erzählt, wahrscheinlich drei Stunden ohne Pause und ich dachte mir so, jetzt wird er dann irgendwie einen Psalm lesen, er wird mir sein Mitleid ausdrücken, wir werden beten und er wird mir einfach Mut und Hoffnung versprechen, dass ich dann schon wieder durch Gottes Gnade auf die Beine komme, so ein bisschen salopp gesagt.
[45:07] Er hat dann gesagt und ich bringe hier die wesentlichen Aussagen auf den Punkt, einfach der Zeit halber, er hat zu mir gesagt, was ich jetzt zu dir sage, wird dich eventuell ein bisschen überraschen und ja, ich war überrascht, denn er schlug keinen Psalm auf, sondern das vielleicht herzeste Kapitel im Neuen Testament und das ist Jakobus 4 und er sagte zu mir sinngemäß, du hast verschiedene Bereiche in deinem Leben, in denen du etwas begehrst, in denen du ein Ziel hast, etwas zu erreichen, Klammmerkung, es muss nicht unbedingt was Schlechtes sein, wir reden jetzt hier nicht von sündigem Begehren, einfach von Dingen, von Zielen, nach denen du strebst und wenn jetzt etwas kommt und sich zwischen dich und dein Ziel hineinstellt, dann ist es ein Problem und dieses Problem kann je nachdem so weit gehen, dass du daran krank wirst.
[46:00] Verschluckter Zorn kann dich innerlich krank machen, das kann hin bis zur Depression führen, du brennst aus, weil du so viel Energie verschwendest, das Ziel zu erreichen, aber diese Mauer, die dazwischen ist, zwischen dir und deinem Ziel, die kannst du nicht durchdringen.
[46:17] Er hat noch manch anderes auch gesagt, aber das ist das, was das Entscheidende war und er gab mir die Aufgabe, nimm dieses Kapitel 4 einmal mit und prüfe einmal dein Leben. Er hat nicht gesagt, das ist dein Problem, aber er hat mich darauf aufmerksam gemacht, prüfe dich mal dahingehend und ich habe mir diesen Rat zu Herzen genommen und ich habe das gemacht und ich habe, kurz Zeit später, muss ich sagen, er hat einfach voll und ganz ins Schwarz getroffen, er hat Recht und plötzlich wurde mir bewusst, dass ich nicht an diesen Punkt kam, weil ich einfach keine andere Wahl hatte, weil ich einfach musste, weil ich da reingedrängt wurde, sondern ich merkte plötzlich, wie ich in der Vergangenheit in meinem Job dieser Droge verfallen war und wie ein Junkie dem hinterher rannte, die Ehre, Ruhm zu bekommen von meinen Arbeitskollegen, von meinem Chef.
[47:10] Ich merkte plötzlich, ich wollte der Beste sein, ich wollte nicht einfach fleissig ein treuer Arbeiter sein, sondern ich wollte der Beste sein und ich merkte, wie gut es mir tat, wenn man lobend erwähnt wurde, wenn man herausgestrichen wurde, aus der Gruppe hinaus erwähnt wurde.
[47:28] Ich erinnerte mich daran, wie gut es mir tat, als mir ein anderer Teamleiter aus Hamburg am Telefon sagte, dass man in der Teamleitersitzung lobend über mich gesprochen hätte und ich erinnerte mich auch daran, was die Mail von einem anderen Teamleiter aus Nürnberg in mir ausgelöst hatte, als er sagte, Stefan, dein Ruhm reint dir weit voraus.
[47:51] Und ich erkannte plötzlich, dass ich in meinem Leben an den Punkt gelangt war, wo ich vieles, wo ich tat, nicht aus dem Grund tat, um meine Familie zu ernähren, um ein biblischer, treuer Arbeiter zu sein, der ein gutes Zeugnis hat, weil er eben zuverlässig ist, weil er fleissig ist.
[48:13] Das sind christliche Tugenden, keine Frage. Ich merkte aber, es ging weit darüber hinaus. Es ging darum, Ehre zu erlangen von Menschen, es ging darum, gelobt zu werden und am Jahresende unter den Besten im Team dazustehen.
[48:28] Nicht, weil ich dann sagen konnte, wollte Gott hat mir das geschenkt, ihm allein die Ehre, sondern ich wollte einfach herausgestrichen werden. und so kam einfach mal der Zeitpunkt nach einigen Warnungen, wie bei Nebuchadnezzar, die ich ignoriert hatte oder die zu keinem wirklichen Sinneswandel geführt hatten, da hat Gott mich gedemütigt und mir den Stecker gezogen.
[48:53] Und er hat diesen kleinen Turmbauer von Babel, er hat ihm seine Werkzeuge genommen, damit er eben nicht weiter an seinem Türmchen bauen konnte, weil ihm die Ehre gehört und nicht seinem Knecht.
[49:11] Und schau, dies kann ein zweiter Grund sein, weshalb wir ins Exil, in die Wüste, in Nöte geführt werden. Gott muss uns manchmal brechen, korrigieren, damit wir umkehren können und wieder beginnen, Frucht für ihn zu bringen, weil wir zu seiner Ehre leben, weil er wieder unser Lebensmotto ist und nicht mehr wir selbst.
[49:38] Wir können die folgenden Tatsachen, Wahrheiten nur noch kurz anschneiden, aber diese beiden Punkte, sie waren mir wichtig, weil sie sind letztendlich die Grundlage. Und alles, was wir hier in diesem Psalm lesen, führt uns eigentlich immer wieder zu diesem Vers 1 zurück.
[49:54] Es ist das Motto, es ist die Überschrift, nicht uns, Herr, nicht uns, sondern deinem Namen, gib Ehre und das war genau das, was Israel kapiert hat, als sie zurückgeführt wurden aus der Gefangenschaft.
[50:09] Klauenbemerkung, auch das hat wieder, auch das geriet wieder in Vergessenheit. Und auch ich bin gewarnt, weil schon morgen es auch wieder bei mir, bei uns allen in Vergessenheit geraten kann.
[50:22] Deshalb müssen wir über diesen Text sprechen. Deshalb muss das uns eingehämmert werden, nicht uns, sondern deinem Namen, gib Ehre. Aber der dritte Grund, wir finden in den Versen 4 bis 8, ist Gott allein die Ehre, nicht nur, weil er Gott ist, nicht nur, weil er souverän handelt, sondern weil er der einzige Gott ist.
[50:44] Er ist der einzige Gott und die zehn Gebote, sie haben es Israel klar aufgezeigt. Und was passierte in der Folge? Immer wieder sind sie davon abgewichen.
[50:54] Sie dienten Götzen aus Holz und Stein. Sie kamen in ein Land, sie sollten das Land säubern und sie sind denselben Götzen verfallen. Und wenn wir hier noch einmal im Kontext von diesem, von dieser Reihe von Psalmen bleiben, diesem Hallel, die Psalme 113 bis 118, so sehen wir dies, wie das ganz klar zum Ausdruck kommt.
[51:19] Im Psalm 113 heisst es, wer ist wie der Herr, unser Gott, der hoch oben thront? Keiner dieser Götzen. Psalm 114 spricht hauptsächlich davon, wie eben Gott es war, der Israel aus dem Land ergebten errettet hat.
[51:34] Gott war grösser als der Sonnengott, als Ra, als Pharao, als all die anderen Götter, die in den Plagen eigentlich quasi besiegt wurden.
[51:46] Also Gott explizit diese verschiedenen Naturgötter, der Ägypter besiegt. Und so sehen wir es hier in diesen Versen 4 bis 8, ein ähnlicher Wortlaut finden wir auch im Buch Jesaja, Götzen, sie haben ein Augen, aber sie sehen nicht, sie haben den Mund, sie können nicht sprechen.
[52:08] Und das Wort, welches hier für Götze verwendet wird, das leitet sich ab von dem Verb bilden. Also quasi, es heisst das Gebildete.
[52:20] Und ist es nicht ein Hohn, wir beten zu etwas, was wir mit unseren Händen gebildet haben. So unverständlich es scheinen mag, der Mensch hat hier einfach einen Schwachpunkt und nicht nur der Heide, auch wir.
[52:39] Wir vertrauen auf unsere Werke, auf das, was wir mit unseren Händen zu erarbeiten denken. Doch wir vergessen, dass nicht ich der bin, der mir am Morgen die Kraft gibt, das Bett zu verlassen.
[52:52] Dass nicht ich der bin, der schaut, dass mein Herz schlägt. Wie töricht ist es, so einem gemachten, gebildeten Ding sein Vertrauen zu schenken und darauf zu hoffen.
[53:06] Und das Fazit, sehr ernüchternd in Vers 8 eigentlich, ihnen gleich sind die, die sie machen, jeder, der auf sie vertraut. Warren Wiersbe hat mal gesagt, du gleichst dem Gott, den du anbetest.
[53:22] Und ist das nicht schon unseretwegen eigentlich einen Grund, den wahren Gott, den liebenden Gott, den heiligen Gott der Bibel anzubeten, weil wir in sein Bild verwandelt werden, wenn wir ihn anbeten.
[53:38] Und ich fordere dich heraus, ich bitte dich, denke an diese Worte von Wiersbe, wenn du dich vielleicht das nächste Mal fragst, warum gleiche ich so wenig Christus, warum sieht man so wenig von dem Bild von Christus in meinem Leben, frage dich, betest du wirklich diesen Gott der Bibel an?
[53:57] Lebst du wirklich zu seiner Ehre? Ist das dein Lebensmotto, das über allem anderen steht? Der vierte Grund, der uns hier aufgezeigt wird, weshalb Gott allein die Ehre gehört ist, in den Versen 9 bis 11, weil er hilft.
[54:16] Er ist ein Gott, der hilft, er ist nicht nur der einzige Gott, was nützt es uns, wenn er zwar der einzige Gott ist, aber dieser einzige Gott nicht helfen kann, es wäre ziemlich trostlos, das Ganze, aber er ist ein Gott, der hilft.
[54:31] Und hier haben wir eben diesen starken Kontrast zu diesem Götzen, die mit ihren Händen nichts machen können, die ihre Ohren haben, aber nicht hören, was wir zu ihnen beten. Gott ist anders.
[54:42] Und hier haben wir, was in den Psalmen, in dieser hebräischen Poesie so oft vorkommt, diesen Parallelismus, eigentlich dieselben Aussagen, die parallel immer wieder wiederholt werden.
[54:54] Wir haben hier zunächst einmal der Herr hat unser gedacht, er segnet, nein, ich bin zu weit, Vertraue auf Jahwe, ihre Hilfe und Schild ist der Haus Aaron, Vertraue auf Jahwe und dann weiter unten, die ihr den Herrn fürchtet, diese drei Gruppen.
[55:16] Und ich finde es so schön, das Bild, das wir hier sehen, zum einen ihre Hilfe ist er, das aktive, das Vorangehen, helfen, aus dem Wegräumen und auf der anderen Seite das Schild, auch die Verteidigung, auch der Rückzug ist gedeckt, die Verteidigungswaffe, das Schild, also Gott geht voran, er räumt zur Seite, er hilft aktiv, aber er ist auch unser großes Schild, hinter dem wir uns bergen und hinter dem wir uns verstecken können.
[55:51] Und wie wichtig war das für das zurückgekehrte Volk Israel aus der Gefangenschaft, dass sie sich hier wirklich von diesen Götzen abwandten und wirklich darauf vertrauten, der Herr ist unser Schild, der Herr ist unsere Hilfe.
[56:11] Ich persönlich, ich gehe davon aus, dass Israel, wie es hier erwähnt wird, dass es stellvertretend für Gesamtisrael ist und nicht einfach das Nordreich meint, denn wir sehen im Psalm 114 in Bezug auf den Auszug aus Ägypten, dass dort sowohl Israel, Judah und das Haus Jakob für ein und dasselbe verwendet wird, also als Gesamtisrael, weil da gab es das zweigeteilte Reich noch nicht.
[56:41] Wir sehen hier aber zwei Gruppen, Israel und dann die Priester, die Nachkommen Aarons, aber es spielt keine Rolle, ob du ein israelischer Bauer warst oder ein Priester, deine Hilfe, dein Schild, allein der Herr und der Kreis wird ausgeweitet, die ihr den Herrn fürchtet.
[57:01] Einige sehen darin die Proselyten, diejenigen, die sich aus den Heiden beschneiden ließen und zum Volk Israel bekannten. Ich glaube aber auch, dass wir uns hier einschliessen dürfen, alle, die ihr den Herrn fürchtet und wir als Kinder Gottes, wir fürchten unseren Herrn.
[57:20] Er ist unsere Hilfe, er ist unser Schutz, er ist unser Schild. Weil er ein Gott ist, der gerne hilft, deshalb, das ist der weitere Grund, gehört ihm die Ehre.
[57:33] Und bedenke, auch dort, wo du meinst, dass du in deiner Kraft etwas erarbeitet hast, die Hilfe, die Gnade hat der Herr dir gegeben. Was nützt es, wenn die Stadt bewacht wird, aber der Herr nicht darüber wacht?
[57:49] Der fünfte Grund, die Verse 12 bis 15, Gott allein die Ehre, weil er segnet. Er ist auch ein Gott, der reich segnet.
[58:01] Er beschützt, er hilft und er segnet. Und das ist, was wir im Vers 1 gesehen haben, seine Gnade, das unverdiente Geschenk. Er gibt uns auch Dinge, die wir gar nicht brauchen würden eigentlich.
[58:16] Er gibt uns Überfluss. und das ist ein weiterer Grund, weshalb ihm allein die Höre gehört. Und es ist sehr bewegend, wie der Schreiber hier nicht bittet, Herr segne bitte, sondern er schreibt es als eine Tatsache.
[58:32] Es gibt, ich habe acht Übersetzungen verglichen, und in einer ist es als Bitte formuliert, und in den übrigen wird es als eine Tatsache formuliert. Der Herr segnet, oder der Herr hat gesegnet.
[58:44] Es ist eine feste Tatsache, weil es wieder in Gottes unveränderlichem Wesen begründet ist. Und auch hier wieder diese drei Gruppen, und auch da wieder der Kontext, als sie aus dem 70-jährigen Exil zurückgeführt wurden, die Zeit war vollendet, so wie er es vorausgesagt hat im Buch Jeremia, da gedachte Gott Israel, und er hat gesegnet, er hat sie zurückgeführt in das Land, damit sie wieder allein ihrem Gott und Schöpfer dienten.
[59:24] Schöpfer, das ist der Stichpunkt für den letzten Grund, wir finden ihn in den Versen 16 bis 18, Gott allein der Ehre, weil er der Schöpfer ist.
[59:34] Wir sind gesegnet von dem Schöpfer von Himmel und Erde, heisst es in Vers 15, und dann sehen wir in Vers 16, Gott, der Herr ist im Himmel, seine Söhne, die Kinder Adams sind auf der Erde und der Mensch, er sollte als ein von Gott abhängiges Geschöpf auch herrschen, auf der Erde, aber in diesem Bereich, den Gott ihm zugedacht hat und der Mensch hat eben diesen Herrschaftsbereich verlassen, er hat das Lucifer gleich getan, er ist hinaufgestiegen, er wollte sein wie Gott, aber es wird hier ganz klar abgesteckt, Gott im Himmel thront über allem, der Mensch sein Abbild soll auf der Erde herrschen, Gott hat den Menschen auch Ehre gegeben, das Problem ist aber dort, wo der Mensch selbst sucht, Ehre in Empfang zu nehmen und nicht die Ehre, die Gott ihm zuteil werden lässt.
[60:28] Die Schlange hat der Eva dem Adam diesem Floh ins Ohr gesetzt, sein zu wollen wie Gott. Seither beschäftigt uns das, seither sind wir diese Versuchung immer wieder von Neuem erlegen und der Psalm erschliesst den Bogen, erschliesst das Fazit und kommt eigentlich zurück zum Anfang, wenn wir dann Vers 18 und Vers 1 vergleichen und auch wir kommen hier zum Schluss er sagt im Vers 17 quasi als Fazit die Toten das sind diejenigen die auf Götter vertrauen sie fürchten Gott nicht sie ehren Gott nicht mit ihrem Leben aber was wird ihr Ende sein sie fahren hinab und sie werden verstummen und schweigen sie haben keine Zukunft Psalm 1 der Weg des Gottlosen vergeht der Gottlose wird keinen Bestand haben jetzt aber
[61:29] Vers 18 wir aber wir aber und damit meint er alle diese drei Gruppen Israels Haus Aaron und alle dir den Herrn fürchte du und ich wir aber wahrstellen le Knowledge Erfolg dein resc Von ihm, durch ihn und für ihn sind alle Dinge.
[62:18] Ihm sei die Ehre in Ewigkeit. Amen. Vater, hilf es, dass unser Motto sein darf. Dir allein die Ehre, nicht uns, Herr, nicht uns.
[62:33] Deinem Namen verschaffe Ehre, verschaffe erneut Ehre, wo du durch unser Versagen, unsere eigenen sündigen Wege, ohne Ehre empfangen hast. Lass uns Menschen sein, die nach diesem Motto leben.
[62:46] Menschen, die zu deiner Ehre etwas sein wollen. Und alles, was sie tun, tun sie aus dem einen Grund, damit du durch unsere Frucht geehrt werden wirst.
[62:58] Gib uns Gnade dazu. Amen. Thank you. Good Ganze. Thank you. Good chip.