Du aber, fürchte Gott

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Prediger

Stephan Humbert

Datum
24. Juli 2022

Transkription

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[0:00] Die meisten seelsorgerlichen Probleme sind mit einem falschen Bild von Gott und dem daraus abgeleiteten falschen Bild über uns Menschen zu finden.

[0:15] Wenn sich jemand zum Beispiel vor einer Situation fürchtet, hat er dann wirklich begriffen, wie gross und wie mächtig das Gott ist?

[0:27] Oder wenn jemand keinen Ausweg aus seinen Problemen sieht, keine Hoffnung mehr hat und in Depressionen verfällt, hat er dann eventuell sich zu fest mit seiner irdischen Situation befasst, anstelle mit dem ewigen Gott und dort seine Kraft und seine Hoffnung geholt?

[0:54] Wenn jemand dem Nächsten nicht vergibt, hat er dann begriffen, wie viel das Gott ihm vergeben hat?

[1:07] Ja, wir sehen anhand von diesen drei Beispielen, dass je nachdem wir Gott und sein Erlösungswerk erkannt haben und daran glauben, ihm vertrauen, dass wir dann eine ganz andere Lebensbasis haben und anders mit den Situationen umgehen können, welche auf uns einwirken.

[1:34] Unser Gottesbild hat aber nicht nur Auswirkungen auf unser Leben hier im Jetzt auf dieser Erde, sondern auch einen entscheidenden Einfluss auf unsere direkte Beziehung zu dem Herrn.

[1:56] Unser Gottesbild bestimmt, wie wir vor Gott, den Herrn, treten. Es bestimmt aber auch, was wir ihm sagen und wie wir es ihm sagen.

[2:13] Ja, generell, unser Gottesbild hat einen riesigen Einfluss darauf, wie wir unser ganzes Leben leben. Ich wage die folgende Behauptung über dich zu machen.

[2:29] Anhand von deinen Motiven, warum du hier zum Beispiel in die Gemeinde kommst. Anhand von deinem Lebensstil, wie du dein Leben lebst.

[2:43] Anhand von deinem Gebetsleben, wie du zu Gott sprichst. Anhand von deinem Verhalten gegenüber anderen Mitmenschen, kann eins zu eins zurückgeschlossen werden, was du für ein Bild von Gott hast.

[3:07] Deine Taten zeigen exakt, an was und an wen, dass du glaubst. Mit der heutigen Predigt möchten wir anhand vom Buch Prediger, im Kapitel 5, den Zusammenhang zwischen unserem Gottesbild und unserem persönlichen Leben erkennen und lernen, wie wir zu Gott treten sollen.

[3:38] Mein Ziel von der Predigt ist, dass du erkennst, dass du in der Erkenntnis von Gott wachsen musst, um dein Leben vor Gott würdig zu leben.

[3:52] Die heutige Predigt habe ich überschrieben mit dem Titel Du aber fürchte Gott. Und wir lesen aus Prediger 5, Abfern 1, bei einigen, je nach Übersetzung, fängt es auch schon mit 4, 17 an.

[4:20] Also Prediger 4, 17, beziehungsweise 5, 1. Bewahre deinen Fuss, wenn du zum Haus Gottes gehst.

[4:31] Sich nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen. Denn sie haben keine Erkenntnis, darum tun sie Böses.

[4:45] Übereile dich nicht mit deinem Mund und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen. Denn Gott ist im Himmel und du bist auf der Erde.

[4:59] Darum sollst du nicht viele Worte machen. Denn Träume kommen von viel Geschäftigkeit und dummes Geschwätz von vielen Reden.

[5:12] Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, versäume nicht, es zu erfüllen. Denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren.

[5:23] Was du gelobt hast, das sollst du auch erfüllen. Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du etwas gelobst und es nicht erfüllst.

[5:35] Lass dich durch deinen Mund nicht zur Sünde verführen und sage nicht vor den Boten, es war ein Versehen. Warum soll Gott über deine Äusserung erzürnen und das Werk deiner Hände verderben?

[5:54] Denn wo man viel träumt, da werden auch viel nichtige Worte gemacht. Du aber fürchte Gott.

[6:04] Soweit der Predigtext von der heutigen Predigt. Ich möchte noch beten. Vater im Himmel, ich danke dir für diese Worte von Salomo.

[6:22] Ja, diesem Mann, der von dir Weisheit im Überfluss bekommen hat. Ja, und wir sehen, wie Salomo die Welt beobachtet hat, wie er gesehen hat, wie es verschiedene Menschen hat, die unterschiedlich in dein Haus kommen, die unterschiedlich vor dich treten.

[6:46] Und wir möchten uns warnen lassen, wir möchten lernen, wir möchten ermutigt werden durch dein Wort, damit wir würdig vor dich treten.

[6:58] Denn du bist ein heiliger Gott und wir können nicht einfach so kommen, wie wir möchten. Und so möchten wir uns durch dein Wort belehren lassen. Ich möchte dich bitten, dass du unsere Sünden vergibst von der vergangenen Worte, die uns hindern, dass wir auf dich hören.

[7:19] Danke, dass du ein gnädiger Gott bist und dass du uns gerne vergibst, wenn wir zu dir kommen und um Vergebung bitten. Und so bitten wir dich wirklich, dass du uns die Sünde, die Last auch vergibst, dass wir durch deinen Heiligen Geist verändert werden, durch das Hören von deinem Wort.

[7:39] Herzlichen Dank dafür. Amen. Die Predigt habe ich in drei verschiedene Teile eingeteilt. Zuerst werden wir sehen oder der erste Teil heisst Prüfe wie du vor Gott kommst.

[7:58] Gott. Dann im zweiten Teil geht es darum, prüfe, was du vor Gott sagst. Und im dritten Teil geht es dann darum, prüfe, was du Gott versprichst.

[8:16] Also nochmals, zuerst geht es darum, prüfe, wie du vor Gott kommst. Dann prüfe, was du vor Gott sagst. und dann der dritte Punkt, prüfe, was du Gott versprichst.

[8:34] So möchten wir beginnen mit Prediger 4, 17 oder 5, 1. Prüfe, wie du vor Gott kommst. Bewahre deinen Fuss, wenn du zum Haus Gottes gehst.

[8:50] Sich nahen, um zu hören, ist besser, als wenn die Toren Opfer bringen. Denn sie haben keine Erkenntnis, darum tun sie Böses.

[9:05] Salomo berichtet hier von seiner Beobachtung. Er sieht, dass es einerseits Personen gibt, welche zum Tempel gehen, um zu hören.

[9:19] Und dann sieht er andere Personen, welche zu Gott gehen, um Opfer zu bringen. Und dabei macht er eigentlich eine Schlussfolgerung oder eine Beobachtung, die uns alle eigentlich stutzig machen sollte.

[9:40] Der, welcher opfert, also Gott etwas bringt, ihm dient, der stellt er ins negative Licht. Licht. Und der, welcher einfach kommt, um zuzuhören, er bringt nichts, der stellt er ins positive Licht.

[10:00] Der Schlüssel zum Verständnis von dieser Situation liegt in der Bemerkung, dass der, welcher etwas bringt, ein Tor ist.

[10:12] Doch was wird mit Tor verstanden? Ein Tor ist nicht der Dumme oder der, der einfach einen geringen IQ hat.

[10:25] Nein, es ist eine Person, welche ungläubig ist und Gott in seinem Herzen ablehnt. Er ist gottlos oder er verhält sich gottlos.

[10:40] Lesen wir auch im Psalm 14 Vers 1, dort steht, der Narr oder Tor spricht in seinem Herzen, es gibt keinen Gott.

[10:54] Oder auch in unseren Versen, Prediger 4, 17, dort steht, denn sie, also die Toren, haben keine Erkenntnis und darum tun sie Böses.

[11:08] Somit siehst du, das von Gott angeordnete Opfer bringt der Tor zwar vor Gott, er hat jedoch keine Erkenntnis über Gott, über sich selbst und über seine ausgeführten Handlungen.

[11:28] Schlussendlich liegt bei ihm eine falsche Herzenseinstellung vor. Und genau diese Situation, die lesen wir auch in einer praktischen Angelegenheit in 1.

[11:41] Samuel 15 Vers 22. Dort, oder der König Saul, musste für Gott das Volk Amalek strafen und er erhielt den Auftrag, dass er sämtliches Volk und alle Tiere auslöschen muss.

[12:06] Saul zog dann los und Gott, der Herr, gab ihm den Sieg über dieses Volk. Doch Saul und seine Krieger verschonten die besten Tiere, den König wie auch alles andere wertvolle.

[12:24] Als der Prophet Samuel dies erfuhr, stellte er Saul zur Rede. Das lesen wir jetzt im 1. Samuel 15 Vers 22.

[12:36] Da lesen wir, Samuel aber sprach zu Saul. Hat der Herr dasselbe wohlgefallen an Schlachtopfern und Brandopfern wie daran, dass man der Stimme des Herrn gehorcht?

[12:55] Siehe, Gehorsam ist besser als Schlachtopfer und Volksamkeit besser als das Fett von Wiedern.

[13:09] Saul entschied sich, nicht exakt das zu tun, was Gott durch Samuel gesagt hatte. Saul definierte selber, wie er Gott anbeten möchte und wurde so ungehorsam gegenüber Gott.

[13:28] Saul hatte schlussendlich eine falsche Erkenntnis über Gott und sich selbst. Saul vertauschte die Rollen von sich und Gott.

[13:41] Nicht wir definieren, wie wir Gott anbeten sollen. Nein, Gott definiert dies selbst. Saul handelte eigenmächtig, er handelte als einen Tor.

[13:59] Und zurück in unserem Text finden wir genau die gleiche Situation wie beim König Saul. Es geht nicht darum, was du Gott bringst.

[14:09] Gott verabscheut ein Opfer aus falschen Motiven. Unser Text sagt, dass sie aufgrund der fehlenden Erkenntnisse Böses, also hier in unserem Text, Opfern, dass sie Böses tun.

[14:27] Dem Bösen, dem, der die wahre Erkenntnis über Gott fehlt, wird der gegenübergestellt, der ohne nichts zu Gott kommt, aber hören möchte.

[14:42] Der, welcher zu Gott kommt, um zu hören, ist sich bewusst, dass er vor Gott einen Bettler ist. Gott hat die Autorität und ich ordne mich ihm.

[14:57] unter. Wer kommt, um zu hören, hat die Erwartung, dass Gott ihm etwas zu sagen hat.

[15:09] Wer bereit ist, auf Gott zu hören, ist auch bereit, sein Leben zu verändern. Und darum ist es wichtig, wie du hier in die Gemeinde, in das Haus Gottes gehst.

[15:25] Salomo ermahnt, bewahre deinen Fuss, wenn du zum Hause Gottes gehst. Es ist somit wichtig, mit welcher Motivation du in das Haus Gottes gehst, kommst du demütig in sein Haus, um zu hören, um nachher zu tun, was Gott gesagt hatte.

[15:49] Oder treiben dich andere Motive in die Gemeinde und du bringst zur Zierte noch ein billiges Opfer, um Gott, wenn dies ginge, ruhig zu stellen.

[16:01] Verstehe mich richtig, im Neuen Testament sind wir aufgefordert, Gott mit unseren Gaben zu dienen und unser Leben als ein wohlgefälliges Opfer Gott dar zu bringen.

[16:16] Wichtig dabei ist aber, dass wir dies mit der richtigen Herzenseinstellung machen. Wir können zwei Dinge genau oder es können zwei Dinge genau oder es können zwei genau den gleichen Dienst tun in der Gemeinde.

[16:37] Von aussen gesehen absolut deckungsgleich und doch denen dienen sie mit einer total unterschiedlichen Herzenseinstellung.

[16:48] Gott sieht nicht primär deinen äusserlichen sichtbaren Dienst an, sondern deine vor allen anderen verborgene Herzenseinstellung.

[17:04] Somit überprüfe deine Herzenseinstellung, warum du in die Gemeinde kommst. Hör zu, was Gottes Wort sagt und setze dies in deinem Leben um.

[17:18] So wirst du ein weiser Mann bzw. eine weise Frau sein bzw. immer mehr werden. Ja, was sind deine Erwartungen, wenn du hier zum Gottesdienst kommst?

[17:32] Kommst du, wie es in der Schrift sagt, um zu hören, was Gottes Wort sagt? Oder versuchst du bei Gott Kreditpunkte zu erlangen, indem du dich am Sonntag zwei Stunden komplett verstellst, um Gott mit lautem Gesang gut Hühnern, Gebeten und grossen Spenden ihn ruhig zu stellen?

[17:55] Verhältst du dich wie ein Pharisäer, der zu Gott geht, um seine Taten und Opfer zu präsentieren? Oder bist du ein Kind Gottes, welches zum Vater kommt, um zu hören und sich verändern zu lassen?

[18:12] Nachdem wir im ersten Punkt gesehen haben, dass wir überprüfen sollen, wie bzw. mit welcher Motivation wir vor den Herrn treten sollen, geht es beim nächsten Vers um das Was.

[18:29] Es geht darum, was du Gott sagst. Der nächste Punkt heisst, prüfe, was du vor Gott sagst. Da lesen wir Prediger 5, Verse 1 und 2 und da steht, übereile dich nicht mit deinem Mund und lass dein Herz keine unbesonnenen Worte vor Gott aussprechen, denn Gott ist im Himmel und du bist auf der Erde und darum sollst du nicht viele Worte machen, denn Träume kommen von viel Geschäftigkeit und dummes Geschwätz von vielen Reden.

[19:10] Salomo macht hier eine weitere Beobachtung. Er sieht, wie die Menschen vor Gott treten und hört, wie sie unbedacht zu Gott beten.

[19:31] Er richtet den Fokus nun auf das Herz dieser Menschen. Doch warum fokussiert er sich auf das Herz? Anstelle dass er einfach sagt tue dieses und lasse jenes?

[19:43] Warum strebt er nicht nur eine Verhaltensänderung an? Die Bibel gebraucht das Wort Herz für unseren ganzen inneren Menschen.

[19:56] Alles was wir denken, verstehen, fühlen, lieben, hassen, kommt aus dem Herzen heraus. Jesus warnt die Pharisäer in Matthäus 12 Vers 34 dort steht Schlangenbrut wie könnt ihr Gutes reden da ihr böse seid denn wovon das Herz voll ist davon redet der Mund.

[20:24] Diese Beobachtung hat Salomo auch hier schon viele Jahre früher gemacht. Der Mund gibt das wieder was im Herzen drin ist.

[20:37] Er sieht, dass Menschen viele Worte machen. Nicht nur viele, sondern auch Gott unwürdige Worte. Sie denken in ihrem Herzen Gedanken und dann sprudelt es direkt aus ihrem Mund hervor.

[20:51] Unbesonnene Worte können auch mit eilende, schnelle Worte übersetzt werden. Die Worte, welche daraus sprudeln, sind unbedacht und definitiv Gott nicht würdig.

[21:06] Es sind unwürdige Worte, die vor Gott ausgesprochen werden. Kurz gesagt, aus ihrem verkehrten Herzen kommt dummes Geschwätz heraus.

[21:18] Und diese Gebete entsprechen nicht dem Massstab Gottes. Salomo macht sich hier um die Anbetung von Gott Sorgen.

[21:29] In Sprüche 17 28 zeigt Salomo auf, dass es selbst für einen Narren bzw. einen Toren Hoffnung gibt, wenn er ein Prinzip wirklich auch lernt.

[21:43] Dort steht, selbst ein Narr wird für Weise gehalten, wenn er schweigt, für verständigt, wenn er seine Lippen verschliesst.

[21:57] Salomo ermahnt seine Zuhörer sprechen nicht unüberlegt und respektlos vor Gott.

[22:08] Er zeigt sogleich auch auf, warum er diese Warnung ausspricht. Wir denken tief von unserem Gott und somit auch zu hoch über uns selbst.

[22:23] Wie viel mal Gott grösser ist, als wir selbst, illustriert Salomo mit dem folgenden Beispiel. Denn Gott ist so viel höher als du, als dass der Himmel über der Erde ist.

[22:43] Versuch dich mal in die Situation von Salomo hinein zu versetzen. Salomo hatte sicherlich eine wunderschöne Dachterrasse auf seinem Palast.

[22:54] Wenn Salomo tagsüber von seiner Terrasse in die Ferne geschaut hat, wie viel höher und weiter ist da der Himmel wie die Erde?

[23:07] Na ja, wenn es bewölkt ist, dann scheint dieser Deckel, der da im Himmel ist, noch übersichtlich zu sein. Doch wenn es schönes Wetter ist und wir die hohen Wolkenfelder sehen, dann ist der Himmel schon extrem viel weiter und höher als die Erde.

[23:29] Doch dann geht Salomo nachts nochmal auf dieselbe Terrasse und er schaut nochmals in die gleiche Richtung und jetzt ist es sternenklar, kein einziges Fremdlicht das ganze Firmament Gottes entfaltet sich vor seinen Augen und je länger dass er in den Himmel hineinschaut, desto mehr Sterne sieht er und er staunt immer tiefer in den Himmel hinein.

[24:03] Wie viel höher, dass der Himmel als die Erde ist, kann nicht mit einem Faktor angegeben werden. Der Himmel ist unendlich viel höher und so wie der Himmel unendlich viel höher weiter und grösser ist als die Erde, so unendlich grösser ist Gott wie du und auch ich.

[24:32] Der Grund, warum wir falsche Dinge über Gott denken und auch noch aussprechen, liegt darin, dass wir eine extrem eingeschränkte und verzogene Sicht und Erkenntnis von Gott und somit auch von uns selbst haben.

[24:50] Denn deine Erkenntnis über Gott wird deine Beziehung und somit auch dein Gebet zu ihm maßgeblich beeinflussen. Um besser zu verstehen, wie viel unendlich grösser das Gott wie du und ich sind, möchte ich Gottes Eigenschaften den deinen gegenüber stellen.

[25:15] Dein Gott ist im Himmel, du lebst hier auf Erde. Er ist dein Schöpfer, du bist sein Geschöpf.

[25:30] Er ist allwissend, er weiss alles. du magst knapp behalten, was in der Vergangenheit passiert ist, geschweige weisst du, was in der Zukunft passieren wird.

[25:46] Er ist allmächtig, er hat als nichts hat er alles gemacht und das nur durch seine Worte. Deine Macht ist alles andere beziehungsweise deine Kraft über die Materie bewegt sich in klar abgegrenzten Grenzen.

[26:10] Du kannst nicht etwas Neues erschaffen. Du kannst höchstens etwas Bestehendes in der Form, in der Lage, in der von Gott gesetzten Grenzen verändern.

[26:25] Er ist souverän, er ist von niemandem abhängig. Du hingegen bist abhängig von Gott, von anderen Mitmenschen, von der Zeit und von dem Raum.

[26:42] Er ist zu jeder Zeit, also in jedem Bruchteil, jeder Sekunde, von Ewigkeit bis in alle Ewigkeit, in allen Aspekten und in absolutem Umfang heilig und sündlos.

[26:58] Du bist in Sünde geboren, und kämpfst konstant gegen die Sünde. Er ist Geist und somit nicht an einen Körper gebunden.

[27:12] Darum kann er allgegenwärtig sein. Er ist an allen Orten der Welt zu 100% anwesend. Du bist an deinen Körper und an den Ort gebunden und mittels der Erdanziehungskraft auf dem Boden fixiert und bist in deiner Präsenz schon überfordert, wenn du an zwei Dingen parallel arbeiten solltest.

[27:45] Er ist unveränderlich. Er ist gut, er bleibt gut und kann sich nicht weiterentwickeln. Er ist vollkommen. Dank Gottes Gnade und seinem Wirken kannst du dich verändern und darfst ihm immer ähnlicher werden.

[28:06] Er ist barmherzig, er vergibt dir deine Schuld. Du hingegen kämpfst konstant für deine Ehre und für dein Recht.

[28:19] Er ist gnädig, er beschenkt dich noch zusätzlich mit ewigen Segen und dem ewigen Leben. Und dank Gottes Treue darfst du gewiss sein, dass du alles erhalten wirst.

[28:33] Es sind nicht deine Taten, welche dich an das Ziel bringen werden. Du und ich haben jedoch das Potenzial, alles Gute zu vermasseln.

[28:46] Dieser Vergleich von Gott und von uns Menschen ist nicht abschliessen und sehr oberflächlich. Er ist wie die Sicht in den Sternenhimmel.

[29:00] Je mehr, dass wir über Gottes Erhabenheit und seine Grösse nachdenken, desto tiefer unsere Sicht über uns selbst.

[29:12] Weil Gott so viel grösser und höher ist als du und ich, sollten wir als Menschen, als Geschöpfe keine grossen Reden vor dem Schöpfer hier auf der Erde schwingen.

[29:27] In Matthäus 6, Vers 7 bis 9 verwendet Jesus fast die gleichen Worte wie der Prediger und dasselbe Argument, wie wir zu Gott beten sollen.

[29:41] Dort steht, und wenn ihr betet, sollt ihr nicht plappern wie die Heiden, denn sie meinen, sie werden erhöht um ihren vielen Worte willen.

[29:52] Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen, denn euer Vater weiss, was ihr benötigt, ehe ihr ihn bittet. Deshalb sollt ihr auf diese Weise beten.

[30:05] Und dann kommt das Vater unser. Unser Vater, der du bist im Himmel, geheiligt werde dein Name. Und so geht es weiter. Darf ich dich fragen, wie trittst du vor deinen heiligen Gott?

[30:25] Wie sieht dein Gebetsleben aus? Bist du dir bewusst, wer das der Herr ist und wer du folglich vor ihm bist?

[30:41] Geht es in deinen Gebeten in erster Linie um deinen Willen oder um den Willen von deinem Vater? Im Vers 2 zeigt Salomo auf, woher diese vielen Worte kommen.

[31:00] Denn Träume kommen von Viel Geschäftigkeit und dummes Geschwätz von vielen Reden. Wenn wir uns intensiv mit Dingen beschäftigen und Dinge in Gedanken plagen, dann träumen wir üblicherweise über Dinge, über diese Dinge nachts.

[31:21] Das Gehirn verarbeitet nachts die während des Tages lebten Eindrücke und Gedanken. Genauso wie Träume ein Resultat von deinen Gedanken des Tages sind, so verhält es sich beim Reden.

[31:39] Wer viel redet, bei dem folgt dummes Geschwätz. Bevor du zu deinem Vater im Himmel kommst und ihn anbetest, werde dir bewusst, zu wem das du betest und wer du vor ihm bist.

[31:59] Dann wähle ehrliche, wohl überlegte Gebete. Vermeide es, irgendwelche fromme Froskeln zu beten, welche du nicht verstehst, geschweige dann, auch so meinst.

[32:14] Bete Gott würdig an. Bis jetzt hat Salomo die Beobachtung über das Reden mit Gott weitergegeben. Ab Vers 3 geht es nicht nur darum, dass wir Gott nicht den Kopf voll plappern sollen, sondern dass wir auch vor schnellen Versprechungen gegenüber Gott uns hüten sollen.

[32:39] Und so möchten wir jetzt im dritten Teil den Punkt anschauen, prüfe was du Gott versprichst. Und da lesen wir jetzt ab dem Vers 3 weiter.

[32:57] Wenn du Gott ein Gelübde ablegst, so versäume nicht, es zu erfüllen. Denn er hat kein Wohlgefallen an den Toren.

[33:08] Was du gelobt hast, das sollst du auch erfüllen. Es ist besser, dass du nichts gelobst, als dass du etwas gelobst und es nicht erfüllst.

[33:23] In dem kommenden Vers geht es primär um das Gelübde. Doch was ist eigentlich ein Gelübde? Das Gelübde, das muss vom Schwören beziehungsweise vom Eid ablegen differenziert werden.

[33:40] Beim Schwören nimmt man Gott als Zeugen für eine Aussage, die man macht. Nicht so beim Gelübde ablegen. Beim Gelübde verspricht die Person gegenüber Gott, dass wenn Gott diese oder jene Bitte erfüllen wird, dass er danach sich selbst oder sein Besitz Gott weihen wird.

[34:05] Den Begriff Gelübde ist bei uns nicht mehr so geläufig. Es ist jedoch weit verbreitet, dass wir gegenüber Gott leichtfertig ein Versprechen abgeben, um eine schnelle Rettung aus der Situation zu erfahren.

[34:21] So zum Beispiel, wenn du, Herr, mich aus dieser Lebenskrise rettest, dann werde ich nie mehr unzufrieden sein. Ich werde meine Zukunft dir weihen und in die Mission gehen.

[34:37] Im Alten Testament finden wir viele Berichte, bei denen Gott ein Versprechen bzw. ein Gelübde abgegeben wurde. Denken wir zum Beispiel an die folgenden Situationen.

[34:52] Da flieht Jakob vor Esau. Nachdem Gott ihm im Traum begegnet ist, verspricht Gott ihm die Treue. Nachdem Gott ihm begegnet ist, im Traum, verspricht Jakob Gott die Treue, wenn er für ihn sorgen wird.

[35:15] Oder wir denken an die Situation von Hannah, welche lange kinderlos blieb. Und dann ihren Sohn Samuel Gott weite bzw.

[35:28] versprach ihn in den Tempel zu senden. Oder wir denken an Jonah, der im Bauch des Fisches Gott verspricht, dass er Gott das Lob opfern wird.

[35:45] Wir lernen aber auch von Manoach und seiner Frau, die geloben, dass der Simson, ihr Sohn, sie als Naziräer erziehen werden.

[35:58] Aber auch im Neuen Testament sehen wir Gelübde. Zum Beispiel von Paulus, der ein Gelübde ablegt, um seinen Gehorsam gegenüber dem Gesetz zu zeigen.

[36:12] Bei all diesen Berichten, es gibt noch viele mehr, welche wir in der Schrift finden, hat es aber keine Stelle, welche aufzeigt, dass wir Gelübde ablegen sollen.

[36:25] Dem gegenüber gibt es jedoch viele Stellen, welche uns auffordern, dass ein versprochenes Gelübde auch unbedingt eingelöst werden muss.

[36:38] Dies entspricht der Aussage vom Alten wie auch vom Neuen Testament. Und so sagt Jesus und auch Jakobus zu diesem Thema, zum Beispiel Matthäus 5, 37, Es sei aber eure Rede, Ja, Ja, Nein, Nein, was darüber ist, das ist vom Bösen.

[36:58] Das hat Jesus gesagt. Oder Jakobus 5, 12, Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel, noch bei der Erde, noch bei irgendeinem anderen Eid.

[37:10] Euer Ja soll ein Ja sein, und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt. Diese Stellen beziehen sich in erster Linie auf das Schwören bzw.

[37:24] auf ein Eid Ablegen. Doch Anwendung findet sich auch in unserem Beispiel. Denn wenn du Gott etwas versprichst und es danach nicht hältst, ist es dann nicht zuerst ein Ja und danach ein Nein?

[37:45] Salomo sagt, dass wenn du ein Gelübde machst, als ein verbindliches Versprechen gegenüber Gott, dann erfülle es auch zu 100%.

[37:56] Lass es nicht zu, dass du Gott etwas versprichst, das du nicht halten kannst. Selbst wenn du es noch so aufrichtig meinst, lass die Finger davon.

[38:08] Es ist besser, wenn du Gott nichts versprichst, als wenn du ihm etwas versprichst und es nicht halten kannst. genau zu diesem Thema musste ich mal eine schmerzhafte Erfahrung machen.

[38:22] Ich möchte euch von meinen Fehlern erzählen, um euch zu warnen, damit ihr nicht denselben Fehler macht. Ja, etliche Jahre war ich in Janin, meine Frau, verliebt, doch sie leider nicht in mich, zumindest nicht zur selben Zeit.

[38:46] Jede Bewegung und jede Geste von ihr wurde von mir irgendwie interpretiert, zum Teil auch als Zeichen von Gott gesehen und ich war immer hin und her gerissen, ob es jetzt meine Frau werden soll oder nicht.

[39:08] Ich war hin und her gerissen zwischen Hoffnung tiefster Betrübnis. In dieser Zeit hatte ich oft zu Gott gebetet. Ich wollte Gottes Willen wissen und ich versuchte mit hunderte Kilometer Joggen mir den Kopf zu lüften und Gottes Willen zu erkennen.

[39:30] Aber ich erhielt weder eine Antwort von Gott noch konnte ich sie vergessen. Es war zum Verzweifeln Da ich die Bibel nicht gut kannte, meine Theologie noch wirklich noch viel schwächer war und die Schrift ich falsch anwendete, machte ich einen folgenschweren Fehler.

[39:55] Ich wollte in bester Absicht von Gott eine Antwort erhalten und zwar eine schwarze oder weisse. Ein Ja oder ein Nein.

[40:08] Etwas was auch ich nicht falsch interpretieren kann. Ich wollte auch nicht dass es eine zufällige Antwort ist.

[40:20] Und so nahm ich mehrere Würfel ich weiss es nicht mehr fünf oder sieben oder was auch immer wie viele Würfel das auch immer war und versprach Gott dass wenn ich Würfle und alle eine sechs sind dass dann Janine meine Frau werden soll und ich daran festhalten werde und wenn auch nur eine Zahl falsch wäre anders wäre dass ich auch dann seinen Willen akzeptieren würde und so betete ich vor den Würfeln versprach Gott oder versprach Gott dass ich seine Antwort akzeptieren werde würfelte die vielen Würfel fielen und es fiel alles andere als eine sechs also ein definitiv klares nein ich war zwar enttäuscht über die Antwort aber doch

[41:21] Gott auch dankbar dass ich jetzt zumindest weiss woran dass ich bin und so versuchte ich Janine nun definitiv zu vergessen doch je mehr ich sie vergessen wollte desto mehr kam sie mir auch in den Sinn vielleicht noch ein kurzer Einschub das Ganze das zog sich über einen Zeitraum von sieben Jahren hin also es war ein langer Zeitraum doch wie es dann so kommen sollte sie wurde mir immer mehr lieb sie wurde immer attraktiver und ich gewann sie immer mehr lieb und dann kam überraschenderweise ihrerseits die Wende und wir begannen dann kurz zusammengefasst die Freundschaft dann die Verlobung und dann eben nicht die Hochzeit circa ein Monat vor der Hochzeit bekam ich das pfeifersche Drüsenfieber und konnte definitiv nichts mehr tun ich lag noch nie so flach im Bett und hatte kaum die

[42:32] Energie um ins Bad zu gehen der Hochzeitstermin der kam mit riesen Schritten auf uns näher plötzlich quälten mich Zweifel ob Gott diese Ehe mit dieser Krankheit verhindern möchte die Zweifel Angst Ängste beziehungsweise schlussendlich die depressiven Gedanken waren so schlimm dass ich Gedanken hatte alles hinzuwerfen die ganze Hochzeit in der Woche vor der Hochzeit habe ich dann aber einen gottesfürchtigen Mann aufgesucht ich konnte mit ihm sprechen und er half mir meine Situation aus Gottes Perspektive zu sehen ich erkannte ich hatte vor Gott gesündigt neben einer falschen

[43:39] Auslegung und Anwendung der Schrift habe ich Gott sofern dies überhaupt möglich ist in eine Ecke gedrängt und die Antwort herausgefordert aber nicht genug mein gelübde beziehungsweise versprechen hatte ich danach nicht eingehalten ich konnte mein Fehlverhalten vor Gott bekennen und Vergebung erfahren seit da weiss ich dass Gott mir diese Sünde nicht mehr vorhält und ich konnte wirklich frei werden jetzt weiss ich auch welche Kriterien wirklich auch für Partnerwahl anzuwenden sind und welche nicht Gott hat mir vergeben und richtete mich wieder auf wir konnten eine wunderbare Hochzeit feiern und dürfen seit da an eine von

[44:40] Gott gesegnete Ehe miteinander erleben eines meiner damaligen Probleme war dass ich eine falsche Sicht davon hatte wer Gott ist und wer ich vor ihm bin die falsche Sicht beziehungsweise die fehlende Gottesfurcht verleitete mich dazu Gott um eine Antwort herauszufordern und ihm ein Versprechen abzugeben welches ich danach nicht gehalten hatte ich möchte dich wirklich dazu auffordern erkenne wer Gott ist und mache keine grossen Versprechungen vor ihm sei dir deiner Schwachheit bewusst und versprich nichts was du nachher nicht halten kannst heisst das jetzt dass wir Gott lieber nichts versprechen und entsprechend ohne

[45:45] Absicht und Entschluss wie ein Segelboot ohne Steuerruder im Leben herumdriften auch auch hier wieder aufgepasst du kannst auf beiden Seiten des Pferdes herunterfallen auf der einen Seite ist der willentliche Entschluss mit einer sehr grossen Portion Selbstvertrauen dass ich alles einhalte werde und auf der anderen Seite ist das passive dahintreiben mit dem Argument Gott ist eh souverän darum nehme ich mir nicht mal etwas in Gedanken vor als Veranschaulichung können wir auch unsere Loyalitäts Bekundung in der Gemeinde verwenden Martin hat sie euch als Sommerlektüre nahegelegt beziehungsweise zugesendet ist es nicht so dass wir dort voneinander etwas beziehungsweise vor Gott geloben ist das jetzt falsch das was wir in dieser

[46:57] Loyalitäts Bekundung einander versprechen ist dass wir verschiedene Aspekte des Gemeindelebens in unserer Verantwortung nach bestem Wissen und Gewissen wahrnehmen danach leben heisst dies konkret dass wir zu jeder Zeit im vollen Umfang jeden einzelnen Paragrafen immer einhalten naja von der Absicht her ja es ist unser Ziel vor Gott ein geheiligtes Leben in seiner Gemeinde zu leben ja das wollen wir aus Überzeugung auch so umsetzen doch im Wissen darum dass wir Sünder sind und dieses Ziel niemals im vollen Umfang erreichen werden denn wir versprechen auch im selben

[47:58] Dokument dass wir Ermahnung und Unterweisung in Sanftmut und Liebe sowohl willig üben als auch selber annehmen werden mittels diesem Versprechen Ermahnung anzunehmen bekunden wir dass wir fehlbar sind und trotz den besten Absichten Korrektur benötigen mittels der Neualikats Bekundung möchten wir uns nicht erheben auf unser Fleisch vertrauen und entsprechen in Hochmut Gott und in der Gemeinde und der Gemeinde die Treue schwören nein es ist ein Versprechen dass wir gemeinsam anhand der Schrift miteinander in der Gemeinde so umgehen wie es Gott gefällt werden wir dies jemals zu 100% so umsetzen nein lassen wir uns korrigieren und uns immer wieder neu auf dieses

[49:08] Ziel ausrichten ja und das möchten wir einander versprechen und darum ist es wichtig dass wir diese Loyalitäts Bekundung auch über die Sommerferien wiederum lesen und daran erinnert werden was wir einander versprochen haben oder noch werden zurück nun zu unserem Text bis jetzt hat Salomo aufgezeigt dass wir keine voreiligen versprechen machen sollen wenn wir dies aber dennoch tun dann kommen die nachfolgenden Verse zum Zug Verse 5 und 6 lass dich durch deinen Mund nicht zur Sünde verführen und sage nicht vor dem Boden es war ein versehen warum soll Gott über deine Äusserung erzürnen und das Werk deiner Hände verderben denn wo man viel träumt da werden auch viele nichtige Worte gemacht du aber fürchte

[50:10] Gott ihr kennt sicherlich die Situation du versprichst deinem Freund oder deiner Freundin dass du dich ihren Problemen oder seinen Problemen annimmst und helfen wirst doch wieder einmal hast du zu schnell zu viel versprochen doch anstelle einzugestehen dass du dein Versprechen nicht einhalten kannst suchst du eifrig nach irgendwelchen Entschuldigungen jeder Umstand ist jetzt recht um dich aus deiner Verantwortung heraus zu nehmen die Kinder die Arbeit die Gesundheit der Stau doch wenn du ehrlich bist hast du diese Dinge schon viel früher gewusst und einkalkulieren können dein Kind war vielleicht die letzten paar Stunden krank und zertpflege intensiv so dass du die Arbeit nicht vollenden konntest doch du wusstest eigentlich von dieser

[51:15] Arbeit schon vor langer langer Zeit du hättest dir diese Zeit einteilen können und nicht vertrödeln und jetzt geht halt dein Plan in letzter Sekunde nicht auf und du nimmst jeden Umstand als Hilfe dass du nicht verantwortlich bist dass du deine Lieferleistung dass du dein Versprechen einhalten kannst und genauso in unserem Text wenn du Gott etwas versprochen hast dass du nicht einhalten kannst dann versündige dich nicht noch mehr über das hinaus indem du Gottes Boten mit einer billigen Ausrede beziehungsweise mit einem falschen Vorwand einfach ruhig stellen möchtest und so deine Schuld herunterspielst denn zwei Konsequenzen können deine

[52:15] Unaufrichtigkeit haben erstens Gott kann zornig über deine Worte werden und zweitens Gott kann dein Werk auslöschen und vernichten warum hasst dann Gott falsche Worte weil er ein heiliger und ein gerechter Gott ist er kann keine einzige Sünde dulden und sagen mach nichts schwamm drüber 5.

[52:48] Mose 23 Vers 22 und 23 erklären das doch tust, dann wird Gott von dir fordern, was du ihm versprochen hast. Und wenn du das Versprochene nicht erfüllst, dann hast du dich vor dem allein wahren Gott versündigt. Die Auswirkungen können wir in unserem Text beschrieben fatal sein. Ist es nötig, dass Gott zornig über deine Worte wird?

[53:50] Gott kann nicht über deine Worte einfach darüber hinwegsehen. Gott wird dich hier zur Rechenschaft ziehen oder auch dein Werk auslöschen und vernichten. Die Konsequenz aus dem leichtfertigen Umgang mit falschen Versprechungen kann ernsthafte Konsequenzen in dein Leben bringen. Gott kann dir den Segen entziehen. Salomo zeigt im Prediger 5, Vers 6, denn wo man viel träumt, da werden auch viele nichtige Worte gemacht. Du aber fürchte Gott. Wie bereits im Vers 2 zeigt Salomo auf, dass Tagträumereien dazu führen, dass viele nichtige Worte gemacht werden. Träumst du von irgendwelchen grossen Dingen? Schwingst dadurch grosse Reden und versprichst Gott grosse Dinge?

[54:53] Lass davon ab, denn du wirst bald versuchen, mit vielen Ausreden deine Haut zu retten und ziehst dabei Gottes Zorn auf dich. Lass davon ab und sei dir der Gefahr bewusst, mit welcher wir alle zusammen kämpfen. Wir sind zu schnell beim Sprechen bzw. Versprechen. Aber vieles bleibt leider auf der Strecke liegen und wird nie und nimmer getan. Anhand des letzten Verses sehen wir, das einzige wirksame Gegenmittel gegen diesen Hochmut ist. Du aber fürchte Gott. Wer viele Törichtenreden vor Gott hält und vor ihm Versprechen ablegt, welche nie erfüllt werden, der hat Gott in seiner Größe und Heiligkeit nicht wirklich erkannt. Es fehlt ihm an der notwendigen Gottesfurcht. Salomo zeigt mit dem Aber im Vers auf, dass die vielen Worte und das schnelle, leichtfertige Versprechen vor Gott nichts mit Gottesfurcht zu tun haben. Und so fordert er, du aber fürchte Gott. Sprüche 9, Vers 10 bringt die Furcht des Herrn auf den Punkt. Die Furcht des Herrn ist der

[56:33] Anfang der Weisheit und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht. Wenn wir Gott, den Herrn fürchten und in Erkenntnis wachsen, dann wird unsere Einsicht und Weisheit wachsen. Wir werden ihn in seiner Heiligkeit mehr erkennen und wir selbst werden im Vergleich zu ihm verblassen. Seine Heiligkeit wird uns als sündige Menschen dunkel erscheinen lassen und uns ans Kreuz bzw. an seine Erlösungstat treiben.

[57:13] Furcht vor Gott kannst du am besten aus der folgenden Perspektive verstehen. Wenn du Gott als deinen Erretter angenommen hast, dann musst du dich nicht mehr vor seinem Zorn fürchten, der auf dir liegt. Sein Sohn Jesus Christus hat die Zornstahle vollständig getrunken und Gottes Zorn über alle Sünder auf sich genommen.

[57:41] Und so brauchst auch du keine Furcht mehr vor Gott haben, dass er dich verdammen wird. Du darfst zu ihm eine Beziehung haben, bei dem du das Kind bist und er der liebevolle Vater. Er ist jedoch noch immer Gott in allen seinen Eigenschaften. Ihm gebührt jedoch der alleinige Respekt, die alleinige Ehre und die alleinige Anbetung.

[58:17] Deine Ehrfurcht vor ihm zeigt sich im Alltag anhand von deinen Gebeten und deinen Taten. Wenn du aber Gott nicht fürchtest, wenn du ihn nicht erkannt hast, dann gibt es allen Grund, dich vor ihm zu fürchten.

[58:39] Und zwar aus einer Angst heraus. Wenn nicht jetzt, dann einmal, wenn du Rechenschaft vor dem Herrn für dein Leben abgeben musst.

[58:52] Im Hebräerbrief oder der Hebräerbrief beschreibt es als schrecklich, wenn wir ohne Fürsprecher, also Jesus Christus, in die Hände des ewigen Gottes fallen.

[59:05] Und so flehe ich jeden Einzelnen von euch, der noch unter dem Zorn Gottes steht, an. Mit dem Vers aus 2. Korinther 5, Vers 20.

[59:17] Dort steht, so sind wir nun Botschafter für Christus und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt. So bitten wir nun, stellvertretend für Christus, lasst euch versöhnen mit Gott.

[59:35] Lass dich versöhnen, solange noch Gnadenzeit ist. Prüfe nun dein Gottesbild. Als wen erkennst du deinen Herrn in der Schrift?

[59:51] Wer bist du in seinen Augen? Lerne den wahren Herrn der Schrift kennen und fürchte dich vor ihm. Gehe nicht leichtfertig mit ihm in deinem Leben um.

[60:08] Was haben wir heute anhand von diesem Abschnitt gelernt? Wir haben am Anfang erkannt, dass wir alle schnell im Reden und im Versprechen sind.

[60:21] Und so fordert dich der Prediger auf, dass du nicht leichtfertig in das Haus Gottes gehen sollst. Es ist besser, wenn du gehst, um zu hören, als wenn du als Tor Gott Opfer bringst.

[60:35] Dann weiter sollst du deinen Mund zurückhalten und nicht unüberlegte Worte vor Gott aussprechen. Sei dir bewusst, du bist auf der Erde.

[60:47] Gott aber ist im Himmel. Und wenn du Gott ein Versprechen ablegst, dann halte es auch. Merke dir, es ist besser, du versprichst nichts, als dass du Gott etwas versprichst und danach nicht einhältst.

[61:06] Und wenn du ein Versprechen gemacht hast, welches du nicht gehalten oder halten kannst, dann bringe dies vor Gott, bekenne deine Schuld, nimm die Vergebung Jesu Christi in Anspruch.

[61:21] Beachte aber eines. Versuche nie, durch eine billige Ausrede Gott ruhig zu stellen. Du forderst den Zorn Gottes auf dich und riskierst, dass das Werk deiner Hände umsonst wird.

[61:36] Dies sind alles Aufforderungen, welche der Text an uns weitergibt. Gottes Wort möchte aber nicht, dass du dies einfach ohne die nötige Grundlage im Sturm gehorsam ausführst.

[61:50] Dein Werk soll aus der Furcht Gottes herauskommen. Und deine Taten sollen die Reaktion auf die von Gott erwiesene Liebe erfolgen.

[62:02] Bedenke, wer du vor Gott bist. Erkenne, wer Gott ist und fürchte ihn. Amen. Wir verneigen uns noch zum Gebet.

[62:18] Vater im Himmel, du bist ein heiliger Gott. Ja, du bist der Gott, der alles erschaffen hat. Ja, du bist souverän.

[62:33] Du bist allgegenwärtig. Du bist heilig. Du bist gerecht. Du bist Gott. Und wir sind deine Geschöpfe.

[62:43] Wir sind total von dir abhängig. Ja, und wie vielmal sind wir uns dieser Stellung nicht bewusst.

[62:55] Ja, wir möchten nicht kommen, um deinen Rat zu hören. Sondern wir kommen vor dir und wollen unseren Rat dir mitteilen.

[63:08] Damit du tust, was wir wollen. Ja, und wie töricht ist das. Wie tief ist unsere Sicht von dir.

[63:23] Und ich möchte dich bitten, dass wir dich in deiner Größe immer mehr erkennen können. Dass wir daraus erkennen können, wer wir vor dir sind.

[63:36] Und dass sich das in unserem Leben auswirkt. In der Beziehung zwischen uns und dir. Und dass wir vor dich würdig treten.

[63:48] Ja, dass wir nicht erheblich sind oder überheblich sind. Und vor dich kommen. Große Reden schwingen. Dir Versprechungen abgeben.

[63:58] Und dann uns noch herausreden, wenn wir nicht halten, was wir dir versprechen. Bewahre uns. Lehre uns Demut vor dir. Dass wir würdige Botschafter zu deiner Ehre sind.

[64:13] Und ein Lebensstil haben, der dich verherrlicht. Und Vater im Himmel, ich danke dir aber auch, dass wir deine Gnade haben dürfen.

[64:24] Wenn wir versagen. Wenn wir fehlgehen. Danke, dass du uns vergibst. Dass wir vor dich treten dürfen. Dass wir deine Gnade in Anspruch nehmen dürfen.

[64:37] Weil du sagst selbst, dass du uns unsere Schulden vergibst, wenn wir zu dir kommen. Und uns unsere Sünden bekennen. Ja, so bist du treu und gerecht und vergibst uns alle Schuld.

[64:50] Herzlichen Dank dafür. Und so möchten wir dir zur Ehre ein entschiedenes Leben leben. Im Bewusstsein um unsere Niedrigkeit, um unsere Abhängigkeit, um unsere Sünden.

[65:06] Herzlichen Dank dafür. Amen.