[0:00] Ich möchte zu Beginn noch beten. O treuer himmlischer Vater, hab herzlich Dank für diesen wunderschönen Sonntagmorgen, den wir zusammen hier verbringen dürfen, Herr.
[0:14] Unter deinem Wort, Herr, eröffne uns die Augen, damit wir heute Morgen die Wunder in deinem Wort sehen, Herr. Schenk, dass du an diesem Morgen uns immer grösser wirst und dass wir vor dir klein werden.
[0:27] Amen. Ich hasse mein Leben.
[0:43] Ich hasse mein Leben. Diese Aussage habe ich gar nicht so selten gehört. Oft höre ich solche oder ähnliche Aussage von Schülern, welchen ich leider gerade eine schlechte Prüfungsnote zurückgeben musste.
[0:56] In der Regel hat sich dieser Hass auf das eigene Leben relativ schnell wieder in Luft aufgelöst, weil offensichtlich sind es nicht lediglich die Schulnoten, welche dem Leben ihren Sinn geben.
[1:09] Doch was gibt deinem Leben einen Sinn? Irgendwann in deinem Leben bist du bestimmt schon einmal an diesem Punkt angelangt, wo du dir selbst diese Frage gestellt hast.
[1:22] Du bist dir bewusst, dass dein Leben auf dieser Erde vergänglich ist. Und so stellt sich automatisch die Frage, warum existiere ich?
[1:34] Wozu existiere ich? Was ist meine Bestimmung? Was geschieht nach dem Leben auf dieser Erde? Das muss doch alles einen Sinn haben.
[1:44] Was gibt deinem Leben einen Sinn? Ist es eine Familie? Ist es ein schönes Haus? Ist es ein guter Job mit einem schönen Gehalt?
[1:58] Ist es das gute Ansehen? Sind es persönliche Erfolge? Ich hatte letztens einen Artikel gelesen. Der Sinn des Lebens.
[2:10] Gibt es ihn wirklich und wie kann man ihn finden? Dieser Artikel kommt zum Schluss, dass die Suche nach einem Lebenssinn, der auf alle Menschen zutrifft, vergeblich ist.
[2:22] Es liege an dir selbst, deinem Leben einen Sinn zu geben. Denn der Sinn des Lebens sei so vielfältig wie der einzelne Mensch. Ich werde dir heute zeigen, dass dieses Fazit überhaupt nicht stimmen kann.
[2:36] Ich hasse mein Leben. Mit dieser Aussage habe ich gestartet und wir finden eine solche Aussage. Auch in der Bibel. Und zwar finden wir sie in Prediger 2, Vers 17.
[2:49] Ihr müsst das noch nicht aufschlagen. Prediger 2, 17. Da hasste ich das Leben, denn das Tun, das unter der Sonne getan wird, war mir zuwider.
[3:01] Der Prediger liess diese Aussage niederschreiben. War das wirklich sein ganzes Fazit über das Leben?
[3:12] Wirklich? Wir wollen heute nicht einfach Verse aus dem Zusammenhang reißen, sondern wir wollen uns damit beschäftigen, was uns der Prediger wirklich über den Sinn des Lebens zu sagen hat.
[3:22] Ich möchte dir heute zeigen, damit du dein Leben nicht vergeudest, musst du die richtige, die ewige Perspektive einnehmen. Und so habe ich meine Predigt mit dem folgenden Titel überschrieben.
[3:36] Sei ein Gewinner und vergeude dein Leben nicht. Sei ein Gewinner und vergeude dein Leben nicht.
[3:48] Gerne möchte ich mit dir in das Leben dieses Mannes eintauchen. Ein Mann, welcher dir so viel zu sagen hat, von welchem auch das gleichnamige Bibelbuch stammt.
[3:58] Es ist der Prediger. Schlagt mit mir das Buch der Prediger auf. Wir finden das Buch der Prediger etwa in der Mitte der Bibel, direkt nach Psalmen und Sprüche. Und wenn wir wissen wollen, was denn dieser Prediger wirklich uns zu sagen hat, und vor allem auch, wer dieser Prediger ist, dann müssen wir zuerst einmal in diesem Buch selber nachschauen.
[4:22] Und so gehen wir in Prediger 1, der erste Vers. Prediger 1, Vers 1. Worte des Predigers, des Sohnes Davids, des Königs in Jerusalem.
[4:39] König in Jerusalem, ein Sohn Davids. Einen weiteren Hinweis, wer denn dieser Prediger ist, finden wir dann im selben Kapitel in Vers 12. Prediger 1, 12. Ich, der Prediger, war König über Israel in Jerusalem.
[4:56] Diese beiden, aber auch noch andere, stellen lassen uns nicht mehr im Unklaren, dass es sich bei dem Prediger um Salomo handeln muss. Und wenn wir dieses ganze Buch Prediger durchlesen, dann merken wir, dass Salomo dieses Buch geschrieben hat, als er alt geworden war.
[5:13] Wir wissen, dass Salomo sehr weise war. Das finden wir in 1. Könige 3, 12. Ihr müsst das nicht nachschlagen. Ich lese es euch vor. Siehe, ich habe dir ein weises und verständiges Herz gegeben, sodass es vor dir keinen, wie dich gegeben hat, und nach dir keiner, wie du, aufstehen wird.
[5:35] Wir haben jetzt also Salomo als älteren und als sehr weisen Mann vor uns und wollen von ihm lernen. Der Prediger schreibt selber in Kapitel 1, Vers 13, Prediger 1, 13.
[5:51] Und ich richtete mein Herz darauf, in Weisheit alles zu erforschen und zu erkunden, was unter dem Himmel getan wird. Und aufgrund seiner enormen Weisheit hat uns der Prediger ganz bestimmt etwas zu sagen.
[6:09] Ich habe dir gesagt, ich möchte dir heute zeigen, damit du dein Leben nicht vergeudest, musst du die richtige, die ewige Perspektive einnehmen. Und so habe ich meine Predigt in zwei Punkte unterteilt, welche ich mit dir heute anschauen möchte.
[6:25] Erstens, eine irdische Perspektive. Zweitens, eine himmlische Perspektive. Eine irdische Perspektive oder eine himmlische Perspektive.
[6:37] Und so kommen wir zu unserem ersten Punkt, eine irdische Perspektive. Und gerne möchten wir zusammen nun die ersten Verse des zweiten Kapitels des Predigers lesen.
[6:49] Prediger 2, das ist unser Leittext. Prediger 2, ab Vers 1. Ich sprach in meinem Herzen, auf den, versuche es mit der Freude und genieße das Gute.
[7:03] Aber siehe, auch das ist Nichtigkeit. Zum Lachen sprach ich, unsinnig ist es und zur Freude. Was schafft die? Ich beschloss in meinem Herzen, meinen Leib durch Wein zu labern, während mein Herz sich mit Weisheit beschäftigte und die Torheit zu ergreifen, bis ich sähe, was den Menschenkindern zu tun gut wäre unter dem Himmel, die Zahl ihrer Lebenstage.
[7:27] Ich unternahm große Werke. Ich baute mir Häuser. Ich pflanzte mir Weinberge. Ich machte mir Gärten und Parks und pflanzte darin die unterschiedlichsten Fruchtbäume.
[7:41] Ich machte mir Wasserteiche, um daraus den aufsprießenden Wald von Bäumen zu bewässern. Ich kaufte Knechte und Mägde und hatte im Haus geborene Sklaven.
[7:51] Auch hatte ich größeren Besitz an Rindern und Schafen als alle, die vor mir in Jerusalem waren. Ich sammelte mir auch Silber und Gold und Schätze von Königen und Ländern.
[8:04] Ich beschaffte mir Sänger und Sängerinnen und die Vergnügungen der Menschenkinder, Frau und Frauen. Und ich wurde größer und reicher als alle, die vor mir in Jerusalem waren.
[8:16] Dazu verblieb mir meine Weisheit. Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht. Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe.
[8:30] Und das war mein Teil von all meiner Mühe. Und ich wandte mich hin zu all meinen Werken, die meine Hände gemacht, und zu der Mühe, mit der ich mich abgemüht hatte.
[8:41] Und siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne.
[8:54] In unserem Abschnitt hier reflektiert der Prediger seine Suche nach dem Sinn des Lebens, in den Vergnügungen und in den Freuden des Lebens. Es sind jene Bereiche des Lebens, in welchen viele Menschen ihre Befriedigung und ihren Sinn im Leben suchen.
[9:12] Und Salomo hatte mehr Mittel, als wir alle zusammen je haben werden, um sich diese Vergnügungen leisten zu können. Er gab alles, damit er das Leben genießen konnte.
[9:25] An dem, wie die Menschen früher ihr Leben bewerteten, hat sich bis heute nicht wirklich etwas geändert. Bei den jungen Menschen geht es um Spass. Sie eifern dem Geld nach, wollen schnell reich werden, aber verprassen dann doch alles Geld wieder und wieder.
[9:43] Sie wollen das Leben genießen und auch ihre Sexualität voll ausleben. Sie streben danach, von allen geschätzt zu werden und sammeln Follower und Klicks. Irgendwann, mit zunehmendem Alter und Reife, hat man vielleicht die eine oder andere zusätzliche Ausbildung absolviert.
[10:01] Man strebt nach einer guten Position im Job, nach Macht. Vielleicht hat man Kinder, die nun das ganze Leben bestimmen. Schliesslich muss man auch ein schmuckes Haus haben, sonst hat man es sowieso zu nichts gebracht.
[10:14] Die Vergnügungen werden teurer und man geht schöner in die Ferien. Man sorgt vor und hofft vielleicht sogar ein, zwei Jahre früher in die Pension gehen zu können.
[10:26] Schliesslich hat man das auch verdient, nach all der Arbeit. Den Lebensabend möchte man natürlich nur noch genießen und dann mit etwa 105 Jahren gesund sterben.
[10:38] Nun ja, das klingt verlockend. Doch ist es das, was dem Leben wirklich einen Sinn gibt? Ist es das, warum es sich zu leben lohnt? Und jetzt haben wir hier den Prediger.
[10:49] Er musste nicht nach Reichtum und nach irdischen Dingen streben, denn er konnte sich alles, alles leisten, was er wollte. In 1. Könige 10 sehen wir ein bisschen etwas von seinem Reichtum.
[11:02] Ich lese nur Vers 14 bis 15, ihr könnt zuhören. Und das Gewicht des Goldes, das bei Salomo in einem einzigen Jahr einging, betrug 666 Talente Gold.
[11:14] Außerdem, was von den Handelsleuten und dem Gewinn der Händler und von allen Königern Arabiens und den Stadthaltern des Landes einging. 666 Talente entsprachen über 25 Tonnen Gold und das entspricht nach heutigem Marktwert an die 2 Milliarden Schweizer Franken, das jährlich bei ihm einging.
[11:35] Das war aber noch lange nicht alles. Mit so viel Geld kannst du das Hotel jeweils gleich kaufen, in welchem du Ferien machen willst. Salomo zeigt schon in den ersten Versen, dass es nichtig ist, auf die irdischen Freuden zu bauen.
[11:50] Doch, er macht es trotzdem. Ist es nicht so oft auch bei dir? Stell dir mal gedanklich vor, was der Prediger hier ab Vers 4 schreibt.
[12:01] Vers 4. Er hat sich schöne Häuser gebaut. Nicht nur ein Haus. Und wir würden das auch nicht Haus, sondern gigantische Villen nennen. Vielleicht mit Pool, Sauna, Heimkino, Billardraum, Bar, große Badezimmer, begehbare Kleiderschränke und, und, und.
[12:20] Und er hat sich Weinberge gegönnt und davon natürlich besten Wein gekältert. Er hat sich schönste Parks und Gärten gemacht mit den schönsten Fruchtbäumen.
[12:32] Stell dir vor, schönstes Wetter, du schlenderst mit deinen Freuden durch deinen gigantischen Park und nimmst mal da eine Papaya, da eine Mango. Er hat sich Wasserteiche und Wälder gebaut.
[12:47] Vielleicht teure Kois, denen man beruhigend zuschauen konnte. Vers 7. Er musste nicht arbeiten, weil er mal nicht wollte, denn er hatte so viele Diener.
[12:59] Er hatte mehr Tiere und Viecher als alle anderen Menschen in Jerusalem. Vers 8. Er hatte Gold und Schätze. Er hatte Sänger und Sängerinnen, welche in schönsten Tönen Salomo vorsangen.
[13:13] Und die Vergnügungen der Menschenkinder, Frau und Frauen. Ich möchte im ersten Könige noch von Kapitel 11 die ersten drei Verse lesen.
[13:26] Auch da, ihr könnt nur zuhören. Der König Salomo aber liebte viele ausländische Frauen. Und zwar neben der Tochter des Pharao, Moabitische, Ammonitische, Edomitische, Sidonitische, Hettitische von den Nationen, von denen der Herr zu den Söhnen Israels gesagt hatte, ihr sollt nicht zu ihnen eingehen.
[13:46] Und sie sollen nicht zu euch eingehen. Für wahr, sie würden euer Herz ihren Göttern zuneigen. An diesen hing Salomo mit Liebe. Und er hatte 700 vornehme Frauen und 300 Nebenfrauen.
[13:59] Wenn Salomo eine Frau sah, die ihm gefiel, dann nahm er sie sich einfach zur Frau. Wir sehen Macht, Geld und Frauen.
[14:12] All das hatte Salomo in unglaublicher Fülle. Zu all diesem war er mit unfassbarer Weisheit gesegnet worden. Doch trotzdem war er dumm und wollte alles ausprobieren.
[14:24] Doch sind wir besser? Salomo hatte eine irdische Perspektive eingenommen und darum so viel Energie und Geld in diese vergänglichen Freuden hineingesteckt.
[14:37] Der Prediger fasst in Vers 10 kurz zusammen. Und alles, was meine Augen begehrten, entzog ich ihnen nicht. Ich versagte meinem Herzen keine Freude, denn mein Herz hatte Freude von all meiner Mühe.
[14:53] Und das war mein Teil von all meiner Mühe. Kurz, wenn Salomo etwas wollte, dann hatte er es sofort. Und wie lautet sein Fazit über seine Bemühungen, seinem Herz jeden Wunsch stillen zu können?
[15:10] Im Vers 10, wir haben es gelesen. Und ich wandte mich hin zu all meinen Werken, die meine Hände gemacht und zu all der Mühe, mit der ich mich abgemüht hatte.
[15:23] Und jetzt? Und siehe, das alles war Nichtigkeit und ein Haschen nach Wind. Also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne.
[15:34] Alles war Nichtigkeit. Nichtigkeit. Das Wort, welches hier mit Nichtigkeit übersetzt wird, beschreibt Dampf oder Rauch. Rauch scheint fest, doch wenn man ihn zu packen versucht, ist nichts mehr da.
[15:48] Es ist nichts Greifbares da, egal wie schön diese Dinge vielleicht auch aussehen. Der Prediger beschreibt diese Art nach dem Sinn des Lebens zu suchen als ein Haschen nach Wind.
[15:59] Ja, Salomo wusste, dass es sinnlos ist, auf die irdischen Freuden zu bauen, doch er machte es trotzdem. Einfach, um dann wieder zu dieser Schlussfolgerung zu kommen, dass der Menschen nichts Irdisches wirklich befriedigen kann.
[16:17] Das ist diese irdische Perspektive, die wir hier und jetzt zusammen anschauen. Eigentlich weißt auch du ganz genau, dass alle irdischen Freuden nichtig sind. Ein Haschen nach Wind.
[16:29] Doch wie oft suchst du vielleicht deine Befriedigung in den irdischen Dingen? Du suchst deine Freude in deinem Job. Du suchst deine Befriedigung in deinem Haus. Du versuchst, dein Herz glücklich zu machen, indem du immer wieder neue Dinge kaufst.
[16:44] Ein neues Auto, ein neues Motorrad, neue Sportausrüstung. Du suchst deine Freude im Sport oder in deinen Freunden. Du suchst deine Befriedigung, vielleicht im Ausgang mit Kollegen.
[16:55] Du suchst den Sinn deines Lebens in deinen Kindern. Natürlich sind das alles schöne Dinge, aber dein Herz sollte nicht an ihnen hängen. Vielleicht hast du tatsächlich einen Haufen Geld und kannst dir sehr viel leisten.
[17:11] Doch es wird ein Abplagen sein, wenn du in diesen Dingen deine Freude suchst. Du wirst dein Herz damit nie endgültig stillen können.
[17:22] Welchen Dingen rennst du nach und wunderst dich, dass sie dich nur vorübergehend befriedigen können? Wo willst du denn hin? Ist dein Leben nur dann lebenswert, wenn du dies und das erfüllt hast?
[17:36] Ja, vielleicht denkst du, du bist ja fromm aufgewachsen und hast keine Ahnung. Doch, Salomo ist fromm aufgewachsen. Salomo hatte die besten Voraussetzungen und er hatte alles, wirklich alles ausprobiert, um sein Herz zu befriedigen.
[17:53] Salomo hatte menschlich gesehen alles geschafft. Er hatte alles, was sich ein Herz, irdisch gesehen, nur wünschen kann. Er wäre auf der Titelseite aller namhaften Magazine aufgedruckt gewesen.
[18:05] Er wäre in TV-Shows gekommen. Die Menschen wären ihm nachgeeifert. Und wo landet Salomo? In Kapitel 2, Vers 17.
[18:17] Wir haben es gelesen, Prediger 2, Vers 17. Da hasste ich das Leben, denn das Tun, das unter der Sonne getan wird, war mir zuwider.
[18:31] Und ich sage dir jetzt, viele Menschen, die so große Möglichkeiten in ihrem Leben hatten, enden genau da, bei Prediger 2, Vers 17.
[18:43] Auch ich persönlich hatte einen Lebensabschnitt von circa acht Jahren, wo ich mein Herz mit den irdischen Dingen zu befriedigen versuchte. Leute in meinem Umfeld mahnten mich, Andi, du kannst mit so einem Leben nicht glücklich werden.
[18:59] Wirklich? Ganz ehrlich, ich war glücklich. Ich war glücklich, weil ich alles dafür unternahm, unglücklich zu sein. Und es gibt viele Menschen da draußen, und vielleicht bist du einer davon, welche eigentlich glücklich sind.
[19:15] Ja, vielleicht bist du glücklich, weil du alles dafür unternimmst, glücklich zu sein. Ich sage dir aber, das ist eine irdische Perspektive.
[19:27] Ja, die irdischen Dinge, die mögen dich befriedigen. Doch für wie lange? Wie oft musst du dir etwas Neues anschaffen, um wieder ein bisschen Glück zu erhaschen?
[19:38] Wie oft musst du dir selbst die Freuden der Welt zu Gemüte führen, um wieder einen Moment lang glücklich zu sein? Wenn das auf dich zutrifft, dann hoffe ich, du stehst bald an jenem Punkt wie der Prediger, wo du erkennst, dass alles nur ein Haschen nach Wind war.
[19:57] An dem Punkt, wo du merkst, dass alle irdischen Freuden zwar schön waren, aber überhaupt keinen Bestand haben. Der Prediger lehrt dich, dass Weisheit nicht vor falschen Entscheidungen schützt.
[20:11] So schützt auch deine und meine Weisheit nicht vor falschen Entscheidungen. Wenn Menschen zu wenig haben, dann sind sie unglücklich und eifern dem Reichtum nach.
[20:24] Voll Missgunst und Eifersucht beneiden sie die Mitmenschen, welche mehr besitzen als sie selbst. Und wenn Menschen viel haben, dann suchen sie die Befriedigung in dem Vielen, das sie besitzen oder sich leisten können.
[20:40] Beides ist vor Gott falsch. Beides ist eine irdische Perspektive. Eine irdische Perspektive ist eine vergängliche Perspektive. Der Prediger möchte dir heute Folgendes zeigen.
[20:52] Du kannst dein ganzes Leben arbeiten und erfolgreich sein, weil du denkst, das gibt dem Leben einen Sinn. Du solltest es aber lassen und den Lauf der Zeit bedenken.
[21:05] Ja, die Menschen, sie haben Technologien entwickelt und sind immer noch daran, riesige Entwicklungen voranzutreiben. Die Menschen haben Nationen gegründet, welche aufgestiegen und vielleicht auch wieder untergegangen sind.
[21:20] Doch was macht technischer Fortschritt oder Krisenbewältigung für einen Sinn in deinem Leben an dem Zeitpunkt, wo du stirbst? Ich persönlich gehe sehr gerne Bergsteigen.
[21:36] Kümmert es diesen Berg, ob man ihn besteigt oder nicht? Die Berge sind schon lange da, bevor du warst und werden noch lange da sein, wenn du schon wieder weg bist. Das Meer wird sich auch nach deinem Tod am Ufer brechen und die Erde wird sich auch nach deinem Tod noch um die Sonne drehen.
[21:55] Was kannst du an diesen grundlegenden Dingen ändern? Irgendwann wird die Zeit und alles, was dir wichtig ist, auslöschen. Schlussendlich kommt auch in deinem Leben der irdische Tod.
[22:08] Er macht die meisten deiner Aktivitäten bedeutungslos. Irgendwann wirst du sterben, vielleicht mit 95 Jahren einfach einschlafen oder vielleicht auch morgen an einem Herzstillstand sterben.
[22:24] Ja, vielleicht. Vielleicht hattest du ein schönes Leben auf dieser Erde. Doch, jetzt stirbst du. Was passiert jetzt? Oh, ich sage dir jetzt etwas. Es geht weiter.
[22:36] Das irdische Leben mag zwar mit dem Tod vorbei sein, doch es ist nur dein Leib, deine Hülle gestorben, dein Geist. Deine Seele wird weiterleben. Ich möchte, dass du dir bewusst vor Augen führst.
[22:49] Denke heute daran, was sein wird, wenn du morgen stirbst. Auch der Prediger mahnt dir ganz besonders, dich mit dem Schöpfer auseinanderzusetzen.
[23:00] Bevor du alt bist. Ich lese Prediger 12, Vers 1. Prediger 12, Vers 1. Und denke an deinen Schöpfer in den Tagen deiner Jugendzeit, bevor die Tage des Übels kommen und die Jahre herannahmen, von denen du sagen wirst, ich habe keinen Gefallen an ihnen.
[23:27] Der Prediger möchte dir heute sagen, du kannst dein ganzes Leben unter Büchern begraben und dabei versuchen, die existenziellen Rätsel des Lebens zu beantworten.
[23:38] Doch der Prediger ruft dir zu. Versuche es nicht, denn das wirst du nicht schaffen. Der Prediger war mit mehr Weisheit gesegnet, als du und ich je besitzen werden.
[23:49] Und er hat den Sinn des Lebens für uns gesucht. Wir haben in den letzten Minuten gesehen, dass unser Leben menschlich gesehen eigentlich sehr sinnlos ist. Ja, die Menschen freuen sich und sind fröhlich, doch auch wieder geknickt und traurig.
[24:05] Es ist ein beständiges Bestreben, danach glücklich zu sein. Wieder und wieder versucht der Mensch, sein Leben und die Dinge selbst in die Hand zu nehmen, weil er sonst unzufrieden ist.
[24:19] Wenn du die Dinge wie Salomo selbst in die Hand nehmen willst, dann zeigt dies nichts anderes, als dass du unzufrieden bist mit Gott. Gott sagt nicht, dass du dich nicht freuen darfst in deinem Leben und dass du dir keine schönen Dinge kaufen darfst.
[24:37] Doch Gott hat einen Plan für dein Leben. Er hat dir eine Zeit auf dieser Erde geschenkt. Es liegt jetzt an dir zu entscheiden, was du mit deinem Leben anfangen willst.
[24:50] Ich lese Prediger 11, Vers 9. Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit und lebe nach dem, was dein Herz wünscht und wonach deine Augen ausschauen.
[25:05] Doch wisse, dass um all dieser Dinge willen Gott dich zur Rechenschaft ziehen wird. Oh ja, Gott wird uns zur Rechenschaft ziehen.
[25:18] Er wird dich zur Rechenschaft ziehen irgendwann. Und Hebräer 9, 27 lehrt uns, und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.
[25:30] Es entscheidet sich dann, ob du die Ewigkeit im Himmel oder in der Hölle verbringen wirst. Wer also dann vor Gott nicht Gericht erscheinen kann, wird nach dem Tod die ewige Verdammnis erleiden müssen.
[25:45] Ein Feuer, das niemals auslöschen wird, wird dir Todesschmerzen verursachen, an denen du nicht mehr sterben kannst. Die Hölle existiert und wird nicht ein warmer Ort sein, wo man mit dem Teufel Würstchen grillieren kann.
[26:01] Die Hölle ist ein Ort des Schreckens und viel schlimmer, als du es dir je vorstellen kannst. Du wirst gequält werden, Minute um Minute, Stunde um Stunde, Tag um Tag und Jahr um Jahr, und es wird kein Ausweg mehr geben.
[26:18] Ohne Gott hat dein Leben keinen Wert und wird in dieser schrecklichen Hölle enden. Was also, wenn du vielleicht morgen stirbst? Dein Leben auf dieser Erde entscheidet, wo du die Ewigkeit verbringen wirst.
[26:32] Und nur Gott kann dich von der Hölle bewahren. Vielleicht kennst du den einzig wahren Gott noch nicht. Doch du sitzt hier in diesem Raum und so bitte ich dich, zuzuhören.
[26:47] Denn ich habe eine wunderbare Botschaft für dich. Wir haben in meinem ersten Punkt die irdische Perspektive angeschaut. Sie ist sinnlos. Sie ist vergänglich. Doch ich möchte dir in meinem zweiten Punkt eine ewige, eine himmlische Perspektive zeigen.
[27:04] Und so kommen wir zu unserem zweiten Punkt, eine himmlische Perspektive. Der Prediger hat dir schon in Kapitel 2, Vers 11 in unserem Text gesagt, also gibt es keinen Gewinn unter der Sonne.
[27:20] Unter der Sonne. Unter der Sonne hat er alles vernichtig befunden und wir müssen ihm Recht geben. Doch wenn wir den kennen, der über der Sonne ist und auf ihn schauen, dann ändert sich schlagartig alles.
[27:36] Wenn du den Schöpfer kennst, von dem Prediger eben in Kapitel 12 spricht, dann erkennst du auch, dass du ein Geschöpf bist. Und wenn du erkennst, dass du nur ein Geschöpf bist, dann ändert sich auch die Bewertung über dein Leben.
[27:53] Wenn du erkennst, dass du ein Geschöpf bist, dann suchst du den Sinn des Lebens oder den Sinn für dein Leben auch bei deinem Schöpfer. Und der ist Gott allein.
[28:04] Wenn du erkennst, dass du ein Geschöpf bist, dann merkst du auch, dass dein Leben ohne Gott deinen Schöpfer keinen Wert hat. Wie aber kannst du das erkennen und somit immer mehr eine himmlische Perspektive einnehmen, indem du das Wort Gottes liest und darin forschst?
[28:26] Die Welt will dir weismachen, dass es keinen Gott gibt. Die Welt will dir weismachen, dass du kein Geschöpf bist, sondern dich über Milliarden von Jahren zu dieser Spezies entwickelt hast.
[28:40] Das ist alles andere als weise. Das ist einfach nur dumm. Wenn du das tatsächlich glaubst, dann kannst du dein Leben lang nach dem Sinn des Lebens forschen, doch wirst du niemals genug weise sein, um diesen Sinn zu finden.
[28:57] Nur die von Gott gegebene Weisheit kann dir den Sinn deines Lebens zeigen. Aber nur wenn du Gott fürchtest und ihn als deinen Schöpfer anerkennst, wird er dir Zugang zu dieser göttlichen Weisheit gewähren.
[29:14] Wie kannst du Freude haben an den Gaben des Herrn, wenn du sagst, es gibt keinen Gott? Wie kannst du Freude haben an den Gaben des Herrn, wenn du Gott nicht kennst und damit auch nicht weisst, dass er gut ist?
[29:28] Wie kannst du Freude haben an den Gaben des Herrn, wenn du nicht auf Gott, sondern nur auf die irdischen Dinge schaust? Der Prediger ruft dir in Kapitel 9 zu, dein Brot mit Freuden zu essen und deinen Wein mit frohem Herzen zu trinken.
[29:44] Er ruft dir zu, dass du das Leben mit deiner Frau alle Tage genießen solltest. Und die jungen Menschen spricht der Prediger eigens noch an. Und wir haben diesen Vers schon gelesen, der Prediger 11, Vers 9.
[29:57] Prediger 11, Vers 9. Ich lese ihn nochmals. Freue dich, Jüngling, in deiner Jugend und dein Herz mache dich fröhlich in den Tagen deiner Jugendzeit und lebe nach dem, was dein Herz wünscht und wonach deine Augen ausschauen.
[30:11] Doch wisse, dass um all diese Dinge willen Gott dich zur Rechenschaft ziehen wird. Leider gibt es viele Menschen, die haben das Gefühl, dass man sich als Christ überhaupt nicht mehr freuen darf.
[30:26] Ja, sogar ganze Gemeinden leben so, dass man ihren Lippen kaum ein Lachen abgewinnen kann. Zu ernst scheint das Leben als Christ zu sein. Doch, so etwas lehrt uns die Bibel nicht.
[30:37] Es ehrt Gott, wenn du dich an den Gaben freust, die er dir gibt. Und ja, wir dürfen uns auch zusammen freuen. Wir dürfen uns freuen und fröhlich sein, weil wir den kennen, der über der Sonne ist.
[30:53] Also freue dich an dem Guten in deinem Leben, im vollen Bewusstsein, dass du gar nichts selbst erbracht hast, sondern dass alles Gute in deinem Leben eine Gabe Gottes ist.
[31:07] Gott hat dir nicht nur irdische Dinge zuteil kommen lassen. Er hat dir auch Talente und Fähigkeiten gegeben. Auch sie sind eine Gabe Gottes, an welcher du dich erfreuen sollst.
[31:19] Vielleicht kannst du gut mit Menschen, mit Kindern. Vielleicht bist du gut im Singen. Vielleicht bist du sportlich. Vielleicht bist du intelligent.
[31:32] Vielleicht kannst du gut zeichnen. Vielleicht kannst du gut organisieren. Vielleicht bist du ordentlich. Vielleicht bist du einfühlsam. Vielleicht kannst du gut andere lehren und unterweisen.
[31:47] Wir können das auf so viel anwenden. Doch in allem sei dir bewusst, dass du eine große Verantwortung trägst, was du mit deinen Gaben machst. Wenn du deinem Kind einen Wohnungsschlüssel gibst, dann übergibst du ihm auch die Verantwortung für diesen Wohnungsschlüssel.
[32:06] Es wird dir aber ganz bestimmt nicht egal sein, was es mit diesem Schlüssel macht. Genauso übergibt dir Gott die Verantwortung über die Gaben, die er dir gibt. Doch es ist ihm ganz bestimmt nicht egal, was du mit diesen Gaben machst.
[32:19] Du trägst die Verantwortung für den Körper, den Gott dir gegeben hat. Du trägst die Verantwortung für das Geld, das Gott dir anvertraut hat.
[32:33] Du trägst die Verantwortung für die Macht, welche dir von Gott gegeben wurde. Du trägst die Verantwortung, wie du mit den Kindern, wie du mit deinem Ehepartner umgehst, welche Gott dir anvertraut hat.
[32:48] Bist du dir dieser Verantwortung wirklich bewusst? Gott wird dich zur Rechenschaft ziehen für alle Gaben, die er dir anvertraut hat.
[33:02] Es sind alles Gaben des Allmächtigen Gottes. Freue dich an diesen Gaben des Herrn. Sei zufrieden mit dem, was Gott dir gegeben hat. Und schaue nicht auf das, was die anderen haben.
[33:15] Wenn du Gott bereits kennst und errettet bist, dann möchte dir der Prediger zeigen, wie du den richtigen Fokus wieder zurückgewinnen kannst.
[33:28] Als Christ bist du in großer Gefahr, diesen himmlischen Fokus zu verlieren und immer wieder in eine irdische, in eine vergängliche Perspektive zu wechseln. Doch dafür haben wir uns.
[33:43] Und dafür haben wir die Gemeinde. Helft einander wieder und wieder die richtige, die himmlische, die ewige Perspektive einander vor Augen zu halten.
[33:55] Ich möchte mit dir die Bibel aufschlagen und deinen Abschnitt lesen. Wir finden ihn in 1. Timotheus 6, Vers 6 bis 9. 1. Timotheus 6, Vers 6 bis 9.
[34:11] Die Gottesfurcht mit Genügsamkeit aber ist ein großer Gewinn, denn wir haben nichts in die Welt hier reingebracht, sodass wir auch nichts hinausbringen können.
[34:36] Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. Die aber reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstrick und in viele unvernünftige und schädliche Begierden, welche die Menschen in Verderben und Untergang versenken.
[34:54] Ich lese Vers 7 nochmals. Wenn wir aber Nahrung, nein, denn wir haben nichts in die Welt hereingebracht, sodass wir auch nichts hinausbringen können.
[35:07] Wenn du den Allmächtigen Gott aber noch nicht kennst, dann liefert dir der Prediger nun Antworten auf deine Fragen. In Kapitel 12, Vers 13 und 14 kommt der Prediger zum Fazit seiner Suche über den Sinn des Lebens.
[35:25] Kapitel 12, Vers 13 und 14. Das Endergebnis des Ganzen lasst uns hören.
[35:37] Fürchte Gott und halte seine Gebote, denn das soll jeder Mensch tun, denn Gott wird jedes Werk, es sei gut oder böse, in ein Gericht über alles Verborgene bringen.
[35:50] Gott möchte deinem Leben einen Sinn geben. Er möchte dein Leben wertvoll machen. Der Prediger hat erkannt, dass auch jeder noch so weise und gerechte Mensch allein in der Hand Gottes ist.
[36:09] Fürchte Gott und erkenne, dass er alles und somit auch dich erschaffen hat. Fürchte Gott und erkenne, dass du in allem von ihm abhängig bist.
[36:21] Wenn du etwas baust, dann baust du es wahrscheinlich für einen bestimmten Zweck. Wenn Gott also dich erschaffen hat, dann hat er dich auch zu einem bestimmten Zweck erschaffen.
[36:34] Ja, Gott hat dich zwar mit einem freien Willen erschaffen, aber er hat dich auch verantwortlich gemacht für diesen Willen. Gott möchte dich davor bewahren, deine Ewigkeit in der schrecklichen Hölle zu verbringen, Er möchte, dass du mit ihm die ewige Herrlichkeit im Himmel verbringen wirst.
[36:52] Doch allein du, allein du bist verantwortlich dafür, an welchen Ort du kommen wirst. Willst du die Ewigkeit in der ewigen Herrlichkeit bei Gott verbringen?
[37:05] Dann höre mir jetzt gut zu. An einem bestimmten Tag wurdest du auf dieser Erde geboren. Weil Adam und Eva als erste Menschen Gott nicht gehorsam waren, haben sie die ganze Schöpfung Gottes verunreinigt.
[37:23] Jeder Mensch, welcher nach Adam und Eva geboren werden, werden als ungehorsame Menschen geboren. Gott nennt diesen Ungehorsam gegen ihn Sünde.
[37:35] Durch diese Sünde bei Adam und Eva wurdest du also als Sünder geboren. Alles, was du bisher machtest, war Sünde, weil du es nicht für Gott gemacht hast.
[37:48] Egal welche guten Taten, sie sind vor Gott nichts. Wenn du in diesem Zustand bleibst, egal wie viele gute Taten du in deinem Leben noch machst, du stehst vor Gott als Sünder da.
[38:03] Doch Gott hat einen wunderbaren Plan. Eigentlich musst du für deine Sünde sterben, aber da Gott dich verschonen möchte und nicht alle Menschen verdammen will, hat er ein Werk geschaffen, um dich zu erlösen von deinen Sünden.
[38:21] Und ich lese die wunderbaren Verse aus Johannes 3, die wahrscheinlich alle oder viele hier drinnen auswendig kennen. Johannes 3, Vers 16 bis 18.
[38:32] Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
[38:43] Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, dass er die Welt richtet, sondern dass die Welt durch ihn gerettet wird. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet.
[38:55] Wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des einzigen Sohnes Gottes. Gott hat Jesus, seinen einzigen Sohn, auf die Erde geschickt und hat ihm am Kreuz sterben lassen, damit du und ich gerettet werden.
[39:14] Aber du kannst nur gerettet werden, wenn du dieses Erlösungswerk, wenn du dieses Geschenk annimmst und glaubst, dass du durch Gottes Gnade errettet werden kannst. Jesus ist für dich gestorben, damit du in den Himmel kommen kannst.
[39:31] Was musst du dafür tun? Glauben und gehorsam sein. Dies hat uns auch der Prediger gelehrt. Befürchte Gott und halte seine Gebote. Du kennst Gott noch nicht und weißt auch nicht, ob du dich auf Gott einlassen willst.
[39:47] Kein Problem. In der Bibel hat Gott alles aufschreiben lassen, was du über ihn wissen musst. Forsche in der Bibel und lerne Gott und sein Wesen kennen. Und im Gegensatz zu Salomo haben wir heute einen riesigen Vorteil.
[40:02] Wir besitzen die ganze Bibel und somit auch das Neue Testament. Im Neuen Testament kannst du erkennen, dass Jesus den Himmel verlassen hatte und auf die Erde geboren wurde.
[40:16] Er hat in unglaublicher Herrlichkeit im Himmel gelebt und trotzdem, trotzdem kam er auf diese Erde. Er wurde hier geschlagen. Er wurde angespuckt.
[40:27] Er war verachtet, wurde verspottet und er wurde gekreuzigt und starb für dich und mich. Gott hat den Schlüssel bereitgestellt, um auch dein Leben wertvoll zu machen.
[40:40] Gott möchte deinem Leben einen Sinn geben. Und wie der Prediger erkannt hat, dass unter der Sonne alles nichtig ist, sollst auch du heute erkennen, dass alle deine irdischen Freuden nichtig sind.
[40:56] Erst wenn du auf den schaust, welcher über der Sonne ist, bekommt dein Leben plötzlich Bedeutung. Gott möchte, dass du ihn erkennst. Schau in die Natur.
[41:07] Hast du ernsthaft das Gefühl, dass alles durch Zufall entstanden ist? Hast du ernsthaft das Gefühl, dass du über Jahrmilliarden durch Zufall entstanden bist? Lies die Bibel, Gottes Wort und du wirst erkennen, dass hinter allem dein Schöpfer steht.
[41:25] Gott hat alles erschaffen und somit auch dich. Lies die Bibel und du wirst deinen Schöpfer und seinen unglaublichen Plan für dein Leben kennenlernen.
[41:37] Forsche in Gottes Wort und du wirst den Sinn für dein Leben erkennen. Glaube an den Rettungsplan Gottes, welcher in Person Jesus Christus verwirklicht worden ist und nimm Jesus als deinen persönlichen Erlöser an und kehre um von deinem bisherigen Treiben.
[41:55] Erkenne deine Sünden und bekenne sie Jesus. Bitte ihn um Vergebung. Du bist ein Sünder und genau ist für dich Jesus gestorben.
[42:11] Ist das nicht Liebe? Ich lese Römer 5, Vers 7 und 8. Ihr könnt zuhören. Gott denn kaum wird jemand für einen Gerechten sterben. Denn für den Gütigen mag vielleicht jemand auch zu sterben wagen.
[42:24] Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Du bist wie ein scheinbar wertloses Bild, welches erst durch die richtige Expertise, zum Beispiel von einer Galerie, zu einem Bild mit gigantischem Wert wird.
[42:45] Doch allein Gott kann über dich diese Expertise aussprechen. Und wenn er nur dich sieht, wenn Gott nur dich sieht, dann wirst du wertlos bleiben und fortgeworfen werden.
[43:00] Wenn Gott aber auf Jesus schaut, auf seinen Sohn, der deine Schuld bezahlt hat, dann wird diese Expertise plötzlich anders lauten. Du bist plötzlich gerecht gesprochen und somit von grossem Wert.
[43:15] Nimm dieses Geschenk an und wie der Prediger dir schon zugerufen hat, halte Gottes Gebote. Ja, du wirst nicht fähig sein, alle Gebote Gottes zu halten, doch hat Gott eben mit Jesus dieses stellvertretende Opfer gebraucht.
[43:33] Jesus war sündlos und somit fähig, alle Gebote für dich zu halten. Nur so konnte er als sündloses Opfer deinen Tod tragen.
[43:46] Deine Erlösung ist trotzdem nicht gratis. Sie kostet dich dein Leben. Wenn du zu Jesus kommen willst, darfst du heute kommen, so wie du bist.
[43:58] Doch muss dein Leben sich nun grundlegend ändern? Denn diese Umkehr in ein neues Leben ist das, was die Bibel mit Buße meint. Wenn du Jesus nachfolgen willst, dann entscheidest nicht mehr du selbst über dein Leben, sondern Jesus entscheidet über dein Leben.
[44:17] Und mit Gottes Wort, mit der Bibel, hast du eine Anleitung für dein ganzes Leben. Räume auf in deinem Leben und denke daran, nicht 20 oder 40 Jahre, sondern eine Ewigkeit hängt davon ab, wie du dich entscheidest.
[44:36] Ja, du kannst heute nach Hause gehen und genauso weiterleben, wie bisher. Doch du hast spätestens ab heute Abend keine Ausrede mehr, dass du nicht gewusst hättest, worauf es ankommt.
[44:48] Wenn du einmal stirbst, musst du deinem Schöpfer entgegentreten. Und wenn du dich vorher nicht für ein Leben mit ihm entschieden hast, oh wehe dir, du armer Mensch, dein Leben hatte keinen Sinn, weil du nicht geglaubt hast und jetzt wirst du die Ewigkeit in der schrecklichen Hölle verbringen.
[45:10] Wenn du aber Gott in deinem Leben erkennst oder erkannt hast, an Jesus Christus und sein Erlösungswerk glaubst, und dein Leben ihm hingibst, dann hat dein Leben plötzlich einen Sinn.
[45:25] Dann musst du den Sinn des Lebens nicht mehr unter der Sonne suchen, sondern du weißt, dass der Sinn des Lebens über der Sonne ist. Der Sinn gründet in Gott und in dem Tod seines Sohnes Jesus Christus.
[45:41] Und wenn du diesen Sinn in deinem Leben erfasst hast, dann kannst du dich plötzlich auch über alle kleinsten Dinge freuen, die dir im Leben passieren, denn du weißt, sie kommen von Gott allein.
[45:55] Und du weißt, um die unendliche Zukunft, welche jedem Gläubigen verheißen ist, nämlich die ewige Herrlichkeit im Himmel bei Gott zu verbringen, ist das nicht eine himmlische, eine ewige Perspektive?
[46:10] Ich wollte dir heute zeigen, damit du dein Leben nicht vergeudest, musst du die richtige, die ewige Perspektive einnehmen.
[46:23] Wenn du dein Leben bereits in der Nachfolge Gottes führst, dann gilt es für dich zu beachten, dass du trotzdem die richtige, die ewige, die himmlische Perspektive einnimmst.
[46:36] Schau nicht auf die irischen Dinge und auf die trügerischen Freuden der Welt. Sie können dich zwar temporär glücklich machen, doch wahrer Friede und wahre Freude wirst du in ihnen nicht finden.
[46:51] Nimm die richtige, die himmlische Perspektive ein und richte deinen Fokus auf Gott. Freue dich an den Gaben Gottes und sei zufrieden mit dem, was er dir gegeben hat.
[47:03] Wenn du Gott aber noch nicht kennst, dann forsche in seinem Wort. Lerne deinen Schöpfer kennen und schau, welch wunderbaren Plan er auch für dein Leben bereithält.
[47:18] Sein Sohn Jesus Christus ist für dich gestorben, damit du leben kannst. Ist das nicht wunderbar? Nimm dieses Geschenk an und komm zu Jesus.
[47:29] Nimm auch du die richtige, die himmlische, die ewige Perspektive ein. Sei ein Gewinner und vergeude dein Leben nicht.
[47:40] Amen. Wir wollen beten. Treuer himmlischer Vater, wie oft versuchen wir unser Herz mit irdischen Dingen zu befriedigen und vergessen dabei, dass ja alles Gute von dir kommt.
[47:59] Es tut uns leid, dass wir so oft eine irdische und vergängliche Perspektive einnehmen und dann manchmal sogar zu murren beginnen, weil wir nicht zufrieden sind mit dem, was du uns gibst.
[48:13] Doch du kennst uns besser als wir selbst und weisst daher auch viel besser, was gut für uns ist. Herr, hilf uns bitte, dass wir mehr und mehr die himmlische, die ewige Perspektive einnehmen können und uns an deinen Gaben freuen dürfen.
[48:30] Herr, wir wollen zufrieden sein mit allem, was wir durch dich haben. Und wenn wir den Fokus wieder einmal verlieren, dann schick uns Geschwister, welche unseren Kopf wieder an den richtigen Ort hindrücken.
[48:42] Und Herr, wenn in diesem Raum Menschen sitzen, die dich nicht kennen oder sich noch nicht für dich entschieden haben, dann ziehe du sie, damit sie erkennen, wer ihr Schöpfer ist.
[48:53] Herr, lass dir erkennen, dass wahrer Friede und wahre Freude nicht unter der Sonne, sondern nur bei dir über der Sonne zu finden ist. Amen.