Gottesfurcht macht den grossen Unterschied

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Prediger

Thomas Sardi

Datum
7. November 2021

Transkription

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[0:00] Ja, guten Morgen, liebe Gemeinde. Andi hatte ja vor einigen Wochen Nehemia 60, jetzt Nehemia 5. Nächstes Mal gehen wir zu Nehemia 4.

[0:11] So machen wir Vers für Vers rückwärts durch die Bibel. Nein, das ist ein Spaß. Das ist einfach Zufall, dass es so ist. Ich möchte zu Beginn noch beten.

[0:23] Ja, großer Gott, du bist der Gott, den wir zu fürchten haben.

[0:34] Du bist heilig. Und wir wollen vor dich treten jetzt. Und wir wollen deine Worte hören. Und ich bitte dich, gib du Gnade, dass ich deine Worte reden darf und dass wir zuhören können.

[0:48] Amen. Erst kürzlich las ich in der Deutschen Zeitung die Tagesschau einen spannenden Artikel.

[1:01] Es handelte sich um Boris Johnson, den aktuellen Premierminister Englands. Der Titel dieses Beitrags war Einer, an dem nichts kleben bleibt.

[1:13] Ich zitiere einen kleinen Teil aus diesem Beitrag. Boris Johnson sitzt fest im Sattel. Ob politische Krisen oder persönliche Affären, an ihm bleibt nichts haften.

[1:27] Was das angeht, ist Johnson ein Phänomen. Er ist ein Premier mit Teflonqualitäten. Wie eine Teflonpfanne, wo nichts anbratet. Die Liste der Verfehlungen und Vorkommnisse, mit denen er für Schlagzeilen gesorgt hat, ist lang.

[1:40] Von gescheiterten Projekten, über Frauengeschichten bis hin zu rassistischen Äusserungen, der Verbreitung von Unwahrheiten und Wallpaper Gate.

[1:50] Wer nicht weiss, was das ist, Geldveruntreuung für private Ferien und Wohnungsrenovationen. Leider ist das kein Einzelfall. Der Volksmund sagt dazu, jeder hat doch ein bisschen Dreck am Stecken.

[2:08] Und wenn man genauer hinschaut, dann scheint das zu stimmen. Offenbar entschuldigt man sich so für sein eigenes Fehlverhalten. Und dann passt man sich dem vorherrschenden Treiben wieder an und zündigt munter und umso freier weiter.

[2:26] Ich will euch heute einen Mann vorstellen, der sich diesem Treiben nicht angeschlossen hätte. Und ich lese euch Nehemiah 5, Vers 15 vor.

[2:36] Hört gut zu. Aber die früheren Stadthalter, die vor mir gewesen waren, hatten das Volk beschwert und Brot und Wein von ihnen genommen.

[2:48] Dazu 40 Schäkel Silber. Das war 500 Gramm täglich. Auch ihre Diener herrschten willkürlich über das Volk.

[2:59] Und jetzt kommt's. Ich aber tat nicht so aus Furcht vor Gott. Nehemiah ist nicht so gut bekannt wie manche andere Helden im Alten Testament.

[3:15] Er war ein guter Planer. Er hatte einen hervorragenden Charakter. Und vor allem viel Liebe zu Gott und Jerusalem im Herzen. Als er vom Unglück hörte in Jerusalem, dass die Mauern immer noch niedergerissen waren, da hatte es ihn tief betrübt, weil er Gottes Volk liebte.

[3:35] Er ging ins Gebet. Er weinte. Er fastete. Und dann fasste er den Entschluss. Ich will dorthin gehen und ich will die Mauer aufbauen. Später wurde er dann zum Gouverneur der Region Judah ernannt.

[3:50] Und dabei stellte er fest, dass seine Vorgänger, wie heute auch manche Firmenschechen oder Machthaber, die Gewohnheit hatten, die Leute, die unter ihrer Regierung standen, auszuquetschen.

[4:01] Sie lebten selber in Wohlstand und Reichtum, während das Volk notleidete. Das war so üblich. Niemand hätte sich gewundert, wenn Nehemiah das auch genau so getan hätte.

[4:14] Es wäre auch sein Recht gewesen, in gewissem Sinne. Aber er hatte das Gefühl, dass er seine Hände sauber halten müsste. Warum tat er nicht, was alle anderen unter ähnlichen Umständen getan hätten?

[4:28] Seine Antwort ist wunderbar einfach. Aus Furcht vor Gott. Sein Glaube reichte bis in die kleinen Pflichten des gewöhnlichen Lebens hinein. Die Furcht Gottes war sein Maßstab.

[4:41] Und so lebte Nehemiah weit über dem Standard, der um ihn herum herrschte. Nehemiah tat nicht, was alle anderen taten. Aus Furcht vor Gott.

[4:53] Die Furcht vor Gott war sein Antrieb und sein Motiv. Wie sieht das in deinem Leben aus? Schwimmst du auch einfach mit dem Strom und beruhigst dein Gewissen?

[5:08] Die anderen machen das doch auch. Wieso ich nicht? Oder handelst du wie Nehemiah aus Furcht vor Gott? Heute werden wir anhand von Nehemiah 5 drei Bereiche anschauen, wo die Gottesfurcht den großen Unterschied in Nehemiahs Leben machte.

[5:25] Dazu werden wir die folgenden Punkte behandeln. Wer Gott fürchtet, erkennt die Not der Kinder Gottes. Dann der zweite Punkt.

[5:36] Wer Gott fürchtet, korrigiert Böses gemäss dem Wort Gottes. Und der dritte Punkt. Wer Gott fürchtet, scheut keine Kosten für das Reich Gottes.

[5:49] Doch zu Beginn wollen wir herausfinden, was denn überhaupt gemeint ist mit Furcht Gottes. Das Wort, das hier für Furcht benutzt wird, bedeutet Furcht im Sinne von Angst oder auch Ehrfurcht.

[6:07] Es kann beides bedeuten. Ich will es so sagen. Solange wir als Menschen auf der Flucht vor Gott sind, müssen wir Angst haben, wie du vor einem großen Löwen Angst haben müsstest, wenn er dir hinten nachrennt.

[6:22] Wenn Gott aber uns zu seinen Kindern gemacht hat, durch Christi stellvertretendes Opfer, so sagt uns 1. Johannes 4,18, Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus.

[6:40] Das ist dann so, wie wenn du den Löwen zum Freund gewonnen hast. Du kannst deinen Arm um seinen Hals legen und er beschützt dich vor allen anderen Wildtieren.

[6:51] Ich will das noch mit folgender Geschichte ein bisschen deutlicher machen. Stell dir vor, du bist auf einer Wanderung auf einem schmalen Grat. Auf einmal siehst du in der Ferne dunkle Wolken aufziehen und du weisst, es kommt ein gewaltiger Sturm.

[7:09] Blitz und Donner siehst du schon und du hast Angst, dass eine Windböe dich ab diesem Grat hinunterwindet. Da packt dich die nackte Angst. Du beeilst dich, irgendwo hinzukommen, wo du Schutz finden kannst.

[7:25] Und du findest eine Schutzhütte, in die du hineinflüchten kannst. Hier schließt du die Türe, hörst wie der Wind rüttelt. Siehst den Blitz und den Donner und die ganze Gewalt der Natur und staunst in Ehrfurcht vor dieser ganzen Kraft.

[7:44] Und du kannst dich sogar daran freuen, dass es so ist. Nun, das ist genau das. Wenn wir in Christus geborgen sind, wie in dieser Schutzhütte, dann müssen wir uns nicht mehr so fürchten vor Gott.

[7:58] Wir haben Ehrfurcht. Wir schauen ihn an. Wir freuen uns an seiner Macht. Doch er ist unser Freund geworden. Nun, was bewirkt die Gottesfurcht?

[8:09] Ganz vieles. Aber ich will es kurz machen. Sprüche 9.1 lesen wir, die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang. Die Furcht des Herrn steht also am Anfang eines weisen Lebens in jeder Hinsicht.

[8:21] Ein weises Leben entsteht, wenn wir weise Entscheidungen treffen. Und diese weisen Entscheidungen, die zeigen sich, indem man vom Bösen weicht. Steht in Sprüche 16.6.

[8:34] Und die Gebote Gottes hält. Prediger 12. Also indem wir gehorsam sind. Der rettete Gläubige tut dies alles aus Liebe zu seinem Herrn, der ihn vor dem Zorn Gottes errettet hat.

[8:52] Also, das Böse meiden und das Gute tun. Die Gebote Gottes halten. Nun, lasst uns sehen, was diese Gottesfurcht bei Nehemiah bewirkte. Wir kommen zu Punkt 1.

[9:04] Wer Gott fürchtet, erkennt die Not der Kinder Gottes. In der Textlesung, die Stefan gemacht hat von Nehemiah 5, hatten wir zu Beginn gelesen, dass es ein Riesenproblem gab unter den Juden.

[9:21] Was war passiert? Nehemiah und das Volk waren mit dem Bau der Mauer beschäftigt, um Jerusalem wieder zu einem sicheren Ort zu machen. Sie hatten in Kapitel 4 fürs Erste gerade erfolgreich den Feind von außen abgewehrt.

[9:35] Doch jetzt nehmen die Probleme noch zu. Diesmal sind die Feinde nicht von außen, sondern es sind die Juden, die eigenen Brüder.

[9:47] Und viele der Juden arbeiteten mit am Mauerbau, um diese Mauer endlich fertigstellen zu können. Und sie ließen sowohl ihre Arbeit auf dem Feld liegen, konnten so nicht für Nahrung sorgen.

[9:59] Dazu kam, dass wohl noch zusätzliche Arbeitskräfte in die Stadt gekommen waren, um mitzuhelfen. Sie waren ein richtiges Team. Und wie es scheint, gab es zu dieser Zeit auch sonst Knappheit an Nahrung.

[10:13] Doch nicht alle arbeiteten mit. In Kapitel 3, 5 lesen wir, dass die vornehmen Juden, die Reichen, nicht bereit waren, ihre Hände schmutzig zu machen.

[10:25] Schließlich hatten sie ja gerade Hochsaison im Ankauf von Ländereien und Besitz. Lass mich das erklären. Die Ärmeren, die mussten ja bei den Reicheren betteln gehen um Nahrung und um Geld.

[10:41] Doch diese Reichen gaben das Geld nicht umsonst. Nein, sie verlangten einen Wucherzins von sage und schreibe 12%. Das lesen wir in Vers 11.

[10:53] Und damit stürzten sie die Armen in Schulden. Und da die Armen schon kein Geld mehr hatten, mussten sie ihre Felder, ihre Weinberge und ihre Häuser als Pfann hingeben.

[11:06] Und schließlich sogar ihre Kinder in die Sklaverei. Und zu aller Nahrungsknappheit hinzu mussten sie auch noch die Zinsen des Königs bezahlen. Die Situation war so verfahren und die reichen Juden waren so unbarmherzig und hart, dass einige von den Armen sogar ihre Kinder als Sklaven hingeben mussten, um weiterhin leben zu können.

[11:26] Logisch fingen die Armen an zu schreien. Ihr kennt ja auch die Streike, zum Beispiel beim Flugpersonal oder bei der Bahn. Die haben manchmal auch das Gefühl, sie hätten zu wenig. Und da läuft dann gar nichts mehr.

[11:36] So ähnlich war es auch beim Bau der Mauer. Auch hier lief nichts mehr. Und die Wachposten, die gegen die Feinde Wache halten hätten müssen, die waren wahrscheinlich nicht mehr an ihrem Ort.

[11:50] Diese Situation war äusserst heikel. Der Mauerbau stoppte. Und wenn die Feinde davon erfuhren, dann war das der ideale Zeitpunkt, um anzugreifen und das ganze Projekt zu zerstören.

[12:02] Was tut nun ein Mann, der Gott fürchtet? In einer solchen Situation. Wir lesen Vers 6. Und als ich ihr Geschrei und diese Worte hörte, wurde ich sehr zornig.

[12:19] Nicht gerade das, was wir von einem gottesfürchtigen Mann erwarten würden. Ich denke, wir waren alle schon zornig und haben Schlechtes getan. Oder doch? Gehen wir der Reihe nach.

[12:32] Nehemiah hört zu. Nehemiah hat sich die Zeit genommen, um wirklich zuzuhören, was da vor sich ging. Er hat nicht einfach weggeschaut. Dann, Nehemiah hat die Not erkannt.

[12:44] Er hat sie erkannt. Er verschließt nicht die Augen vor der Not, die sich ihm offenbart. Er ist schließlich gekommen, um das Wohl der Kinder Israel zu suchen. Und dann, Nehemiah empfindet Zorn.

[12:57] Mit anderen Worten, es lässt ihn nicht kalt. Bei dir muss das nicht unbedingt immer in Zorn ausarten. Das ist einfach eine Art, wie es Nehemiah hier ausgedrückt hat.

[13:08] Doch wieso wurde er zornig? Weil Gottes Worte und Gebot missachtet wird. Weil er erkannt hat, hier wird gesündigt.

[13:18] Und zwar nicht nur gegen Menschen, sondern auch gegen Gott. Schlag mit mir zusammen 3. Mose 25 auf. 3. Mose 25, ab Vers 35.

[13:35] Hier gebietet Gott seinem Volk, wie sie mit den Armen umzugehen haben. Mit den armen Leuten. Und er sagt, Ich bin der Herr, euer Gott, der ich euch aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, um euch das Land Kanaan zu geben, um euer Gott zu sein.

[14:19] Und wenn dein Bruder bei dir verarmt und sich dir verkauft, so sollst du ihn keinen Sklavendienst tun lassen, wie ein Tagelöhner. Wie ein Beisasse soll er bei dir sein. Bis zum Jubeljahr soll er bei dir dienen.

[14:32] Dann soll er frei von dir ausgehen. Er und seine Kinder mit ihm und zu seiner Familie zurückkehren und wieder zum Eigentum seiner Väter kommen. Und jetzt kommt die Begründung, wieso.

[14:43] Denn sie sind meine Knechte. Sie sind Gottes Knechte. Die ich aus dem Land Ägypten herausgeführt habe. Sie sollen nicht verkauft werden, wie man Sklaven verkauft.

[14:56] Du sollst nicht mit Härte über ihn herrschen und sollst dich fürchten vor deinem Gott. Gott hatte das Volk Israel aus der Sklaverei befreit, um ein freies Volk zu seinem Eigentum zu sein.

[15:11] Niemals mehr sollte es versklavt werden und schon gar nicht durch die eigenen Brüder. Doch hier bei Nehemiah waren Gottes Gebote aufs Gröbste missachtet worden. Und die Sünde breitete sich aus mit verheerenden Folgen.

[15:25] Und das mitten in einer Aufbauarbeit. Denkst du, das waren nur die alttestamentlichen Gläubigen, die ihre Freiheit missbrauchten und sündigten?

[15:41] Ich will noch etwas aus Galater 5 vorlesen, zum zeigen, das war nicht so. Galater 5, 13-15 steht, Denn ihr seid zur Freiheit berufen worden, Brüder.

[15:53] Nur gebraucht nicht die Freiheit zu einem Anlass für das Fleisch, sondern durch die Liebe dient einander. Denn das ganze Gesetz ist in einem Wort erfüllt, in dem du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.

[16:06] Und jetzt kommt's. Wenn ihr aber einander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht voneinander verzehrt werdet. Wisst ihr, liebe Gemeinde, wer rettet wie ist, der wurde aus dem Herrschaftsbereich Satans, aus seiner Sklaverei heraus befreit.

[16:25] Der wurde erkauft mit dem teuren Blut Jesu Christi und in seinen Leib versetzt. Und dieser Leib, der soll zur Verherrlichung Gottes und als Salz und Licht in dieser Welt dienen, genauso wie es damals Israel hätte sein sollen.

[16:44] Und genauso wie der Mauerbau zum Stillstand kam und es ein großes Geschrei gab, welches Gott verunerrte, genauso ist es auch, wenn im Leben von Christen Sünde herrscht, wenn Familien streiten oder wenn die Gemeinde streitet.

[17:01] Wenn ihr denkt, das passiert heute doch nicht mehr, dann überlegt, wer von euch keine Gemeindespaltung kennt. Wer von euch hat noch nie von Problemen in der Gemeinde Christi gehört?

[17:17] Fürstlich las ich die Geschichte von einer Gemeinde in den USA. Die hatten einen Streit über ein Bild, das sie aufhängen wollten. Es war ein Bild von Adam und die einen dachten, er sollte einen Bauchnabel drauf haben und die anderen nicht.

[17:32] Und das klingt jetzt lustig, aber es ist sehr tragisch. Die Gemeinde spaltete sich über diese Frage und von den 800 Leuten, die in dieser Gemeinde waren, blieben 200.

[17:44] 200 gründeten eine neue Gemeinde, die restlichen 400, die blieben irgendwo auf der Strecke. Das ist tragisch, wegen so einem Bild.

[17:56] Die Menschen haben sich nicht geändert. Die neutestamentlichen Briefe sind überwiegend Briefe an Gemeinden mit Problemen. Überall, wo Gottes Wort missachtet wird, wird gesündigt und da leidet der Leib Christi.

[18:11] Vielleicht ist es manchmal nicht so offensichtlich wie bei Nehemia. Nicht überall schreien die Leute rum und es gibt einen Riesenaufstand. Doch auch wir, auch heute, auch im Holy, sind nicht davor bewahrt, die Liebe zueinander zu vernachlässigen.

[18:27] Und auch nicht davor bewahrt, egoistisch zu handeln. Vielleicht musst du zuerst bei dir selbst aufräumen und den Balken aus deinem Auge rausziehen. Aber die Frage ist, siehst und hörst du die Not der Kinder Gottes?

[18:44] Kümmert es dich, wenn du erkennst, wie Kinder Gottes in die Sklaverei der Sünde verstrickt werden? Kümmert es dich, wenn das Wort Gottes nicht ernst genommen wird?

[18:56] Wenn Christen in Widerspruch zu Gottes Wort leben? Bist du jemand, der traurig ist über Sünde? Vielleicht geht es dir wie mir und du fragst dich, ja, wie kann ich dann anderen helfen, wenn ich gar nicht so genau weiss, wie es ihnen geht, was sie bedrückt, mit was sie zu kämpfen haben.

[19:19] Wenn ich auf die Frage, wie geht es dir, immer dieselbe Antwort bekomme, danke, gut. Nun, bei den Kindern, bei meinen Kindern jedenfalls, ist es so, wenn ein Kind manchmal traurig ist oder betrübt, dann schleicht es ein wenig umher und dann merken wir, stimmt was nicht.

[19:39] Doch, wenn man es fragt, will es oft nicht sagen. Was hilft denn da? Meistens hilft es, wenn wir uns Zeit nehmen, uns wirklich interessieren, für das Kind und dann öffnet sich das und man kann ihm helfen.

[19:53] Und genau so ist es auch bei den Erwachsenen. Wir haben gelesen in Gelatte, durch die Liebe dient einander. Nehmt Anteil an den Nöten der Heiligen. Interessiert euch wirklich, wie es den anderen geht?

[20:09] Fangt damit heute an und gebt nicht auf, wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf nicht klappt. Die Liebe ist langmütig.

[20:21] Doch, so gut das auch ist, mit dem allein ist es nicht getan. Wenn alle nur hören und erkennen würden, wo der Schuh drückt und nichts Zusätzliches getan würde, wäre es nutzlos.

[20:34] Es muss gehandelt werden. Das führt uns zum zweiten Punkt. Wer Gott fürchtet, korrigiert Böses gemäss dem Wort Gottes.

[20:48] Vers 7 Und mein Herz hielt Rat in mir und ich stritt mit den Edlen und mit den Vorsehern und sprach zu ihnen.

[21:02] Wir haben gelesen, mein Herz hielt Rat in mir. Nehemia handelte nicht im Zorn, sondern er besann sich. Er überlegte hin und her in seinem Herzen, was jetzt am besten zu tun sei.

[21:15] Und wie wir Nehemia aus dem ganzen Buch kennen, hat er wohl auch gebetet und im Wort Gottes nachgeschlagen. Er tat dies immer wieder. Auch muss Nehemia zu Gottes Wort gegriffen haben und nachgelesen haben in Dritter Mose, wie es sich denn verhält mit diesen Wucherzinsen.

[21:34] Denn er gebraucht genau diese Worte, als er dann zu den Leuten spricht, die wir auch im Gesetz Gottes finden. Und vergesst nicht, welche Situation wir hier vor uns haben.

[21:48] Es ist eine Demo mit großem Geschrei und allenfalls auch erhöhter Gewaltbereitschaft. Sicher sind euch noch die Bilder von Afghanistan im Kopf vom August dieses Jahres, wie die Leute dort über die Zäune kletterten und sich an den Flugzeugen festhielten, die starteten.

[22:06] Etwas so stelle ich mir die Situation vor. Stellt euch vor, wenn Mütter wissen, meine Kinder müssen in die Sklaverei. Ist nicht lustig. Die Stimmung muss etwas so gewesen sein.

[22:17] Braucht es Mut, um da als Leiter hinzustehen? Ja, es braucht Mut. Braucht es Mut, um jemanden zu korrigieren? Ja, das braucht es.

[22:30] Braucht es aber mehr Mut, um eines Tages vor Gott Rechenschaft zu geben, warum du nur zugesehen hast und nichts getan hast? Definitiv. Und die Frage ist immer, wen fürchtest du mehr?

[22:43] Gott oder Menschen? Nun, nachdem Nehemiah überlegt hat, seinen Zorn kanalisiert hat, da handelt er. Und weil er Gott fürchtet, handelt er nicht einfach irgendwie, sondern gemäss dem Wort Gottes.

[22:57] Matthäus 18, lesen wir, was Jesus über diese Angelegenheiten sagte. Matthäus 18, Vers 5, Wenn er aber nicht hört, wenn er aber nicht hört, wenn er aber nicht hört, wenn er aber nicht hört, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit du durch den Mund vor zwei oder drei Zeugen jede Sache bestätigt werde.

[23:29] Wenn er aber nicht auf sie hört, so sage es der Versammlung Wenn er aber auch auf die Versammlung nicht hört, sei er dir wie der Heide und der Zöllner Und so geht Nehemiah mit der Einstellung, seine Brüder zu überführen von ihrer Sünde Und sie wieder zurückzubringen zur Furcht Gottes Er geht hin und er versucht sie zu gewinnen Wir lesen Nehemiah 5, 7 bis 13 Und mein Herz hielt Rat in mir und ich stritt mit den Edlen und mit den Vorstehern und sprach zu ihnen Merkt ihr, er geht direkt auf die Übeltäter zu Kein hinten herumreden, kein plappern Er packt den Stier bei den Hörnern Und dann sagt er, auf Wucher leid ihr jeder seinen Bruder Und das ist genau der Begriff aus dem Gesetz Nehemiah hält ihnen das Gesetz Gottes vor die Augen und sagt ihnen Ihr habt gesündigt, er nennt die Sünde konkret beim Namen

[24:32] Dann sagt er weiter Und ich veranstaltete eine große Versammlung gegen sie Offenbar waren sie noch nicht willig umzukehren, als er ihnen das Gesetz gezeigt hatte Und weil es eine so große Sache war, spricht er jetzt öffentlich zu ihnen Versacht und ich sprach zu ihnen Wir haben unsere Brüder, die Juden, die den Nationen verkauft waren Soweit es uns möglich war, losgekauft Und ihr wollt etwa eure Brüder verkaufen und sie sollen sich uns verkaufen?

[25:06] Damit meint er, soll ich sie dann wieder zurückkaufen aus eurer Sklaverei? Da schwiegen sie und fanden keine Antwort Und ich sprach Nicht gut ist die Sache, die ihr tut Solltet ihr nicht in der Furcht unseres Gottes wandeln, dass wir nicht den Nationen unseren Feinden zum Hohen seien?

[25:24] Aber auch ich, meine Brüder und meine Diener Wir haben ihnen Geld und Getreide geliehen In der CSV steht, kleingedruckt, auf Wucher geliehen Doch alle anderen Übersetzungen lassen das aus Und so wie wir Nehemiah kennen, hat er wohl nicht Wucher betrieben Das ist einfach so ein Zusatz, dass da drin ist Und er sagt ihnen, lasst uns doch diese Forderung erlassen Gebt ihnen doch gleich heute ihre Felder, ihre Weinberge, ihre Olivengärten und ihre Häuser zurück Und erlasst ihnen den Zins von dem Geld und dem Getreide, dem Most und dem Öl Dass ihr ihnen auf Wucher geliehen habt Und da sprachen sie Wir wollen es zurückgeben Ein riesen Wunder ist geschehen Und wir wollen nichts von ihnen fordern Wir wollen so tun, wie du sagst Und ich rief die Priester und ließ sie schwören, nach diesem Wort zu tun Auch schüttelte ich meinen Gewandbausch aus und sprach

[26:24] So möge Gott jeder Mann, der dieses Wort nicht aufrechterhalten wird Aus seinem Haus und aus seinem Erwerb schütteln Und so sei er ausgeschüttelt und ausgeleert Und die ganze Versammlung sprach Amen Und sie lobten den Herrn Und das Volk tat nach diesem Wort Kurz gesagt Nehemiah führt das Volk Gottes zurück zum Bund mit Gott Zurück in die Beziehung zu Gott Und zurück in die Beziehung zueinander Erstens Er stellt ihre Sünde bloß durch die Wahrheit Durch das Gesetz Gottes Zweitens Gott bewirkt Gott bewirkt die Buße Es ist nicht Nehemiah Gott hat Buße bewirkt Durch das, was Nehemiah getan hat Drittens Nehemiah besteht auf echten Werken der Buße

[27:26] Er sagt, gib zurück Wie bei Zacchaeus zum Beispiel Und viertens Nehemiah fordert Rechenschaft Er erschwert es ihnen Wieder zurück in diese Sünde zu fallen So wird das Volk wieder hergestellt Als ein einiges Volk Das Gott dient Und wieder bereit ist Am Aufbau dieser Mauer weiterzuarbeiten Habt ihr bemerkt Am Anfang in Vers 1 Heißt es Es entstand ein großes Geschrei Und am Ende von Vers 13 Heißt es Und sie lobten den Herrn Das ist das Resultat Wenn das Volk Gottes Nach Gottes Worten handelt Und in Gottes Furcht wandelt Doch das geschieht nicht von alleine Gott benutzt und gebraucht Immer wieder Gottesfürchtige Leute Die mutig hinstehen Und Sünde korrigieren Wer Gott fürchtet

[28:29] Der korrigiert Böses Und zwar gemäss dem Wort Gottes Auch in unserem Leben Gibt es immer wieder Situationen Wo Sünde Streit verursacht Unter Freunden In der Familie Unter unseren Kindern Wie schnell ist der Frieden dahin Und das Zeugnis der Einheit Das wir haben sollten Das Salz und das Licht Ist weg Hast du den Mut Ein Friedensstifter zu sein So wie es Nehemiah war Genauso wie Nehemiah Solltest auch du Deinen Nächsten gewinnen Wie es in Matthäus 18 Heißt Ich lese es nochmals vor Wenn aber dein Bruder Gegen dich sündigt So geh hin Überführe ihn zwischen dir Und ihm allein Wenn er auf dich hört Hast du deinen Bruder gewonnen Das ist das Ziel Den Nächsten zu gewinnen Die reichen Juden Hatten einfach so gehandelt Weil es alle Heiden Zu dieser Zeit Auch genau so getan hatten Doch gemäss Gottes Wort

[29:30] War es Sünde Auch wir sind in einer Zunehmend gottlosen Gesellschaft Wir sind da Wir leben in dieser Welt Denkt nicht Dass das nicht abfärbt Vielleicht nimmst du es Nicht mehr so genau Mit der Wahrheit Oder du hast dich Dem Zeitgeist angepasst In deinem Verständnis Von der Ehe Von Gender Oder Homosexualität Es muss nicht sein Dass du genau Mit all dem einverstanden bist Doch vielleicht Erkennst du die Grenzen Nicht mehr so scharf Vielleicht bist du auch Einfach unverbindlich geworden In deinem Gemeindebesuch Und denkst Es ist nicht so wichtig Die Gemeinschaft zu haben Oder wie sieht es aus Mit deinem Reden Entspricht es Der Gottesfurcht Nun wir haben gesehen Wie Nehemiah Sein Herz Nicht verschloss Vor der Sünde Und dem Elend Im Gottesvolk

[30:31] Dann haben wir gesehen Dass Nehemiah Weil er Gott fürchtete Ein großes Risiko Auf sich nahm Um die Übeltäter Zur Rede zu stellen Dabei handelte er Immer gemäss Gottes Wort Indem er seine Brüder An Gottes Gebote erinnerte Und auch selber Als Vorbild voranging Ich weiss nicht Ob du schon mal Jemandem sagen musstest Dass er falsch liegt Mich kostet das Jedenfalls ziemlich viel Überwindung Ihr weiss Doch Nehemiahs Dienst Für Gottes Volk Kostete ihn Nicht nur viel Mut Sondern auch viel Geld Viel Einsatz Und auch viel Zeit Und das führt uns Zum dritten Punkt Diese Predigt Wer Gott fürchtet Scheut keine Kosten Für das Reich Gottes Zwei Sachen Habe ich euch noch Unterschlagen In den vorigen Versen In Vers 8 steht

[31:33] Nehemiah hatte Juden Aus der Sklaverei Ausgelöst Er hatte sie losgekauft Mit seinem eigenen Geld Er ließ es sich etwas kosten Das Volk Gottes Aus der Sklaverei Zu befreien Das waren wohl solche Die in Babylon In die Sklaverei Gekommen waren Und er hat sie dort Freigekauft Und das zweite Was ich euch Unterschlagen habe Es steht in Vers 10 Nehemiah selbst Hat auch Alle Schulden Getilgt Welche die Armen Bei ihm gemacht hatten Er hat ihnen auch Alles gegeben Hätte er nicht tun müssen Er hatte nicht Auf Wucher Gehandelt Aber er hat es getan Und nun wollen wir Die Verse 14 Bis 18 Anschauen Die Verse 14 Bis 19 Sind ein kurzer Einschub Ein Rückblick Auf diese Zeit Vorher waren wir Mitten im Mauerbau Und jetzt gibt es Ein kurzer Rückblick In Kapitel 6 Sind wir dann wieder

[32:34] Beim Mauerbau Doch dieser Einschub Passt perfekt dahin Der Heilige Geist Wollte ihn auch Genau hier haben Denn dieser Einschub Zeigt uns Dass Nehemiah Nicht nur während Des Mauerbaus Ein gottesfürchtiger Leiter war Sondern auch Während diesen ganzen Zwölf Jahren Als Stadthalter Weiter zeigt uns Dieser Abschnitt Wie weit Nehemias Opfer Für sein Volk Wirklich ging Und wie er eben Um der Furcht Gottes Willen Nicht so handelte Wie die Stadthalter Vor ihm Wir sehen Wie Nehemiah Aus Furcht Vor Gott Und aus Liebe Zum Volk Als erstes Auf Unterhalt Und Essen Verzichtet So lese ich Die Verse 14 Bis 15 Auch von dem Tag an Als er mich Bestellt hatte Also der König Von Persien Hatte ihn bestellt Um ihr Stadthalter Im Land Judah Zu sein Vom 20. Jahr

[33:34] Bis zum 32. Jahr Des Königs Arthasasta Zwölf Jahre lang Habe ich mit meinen Brüdern Die Speise Des Stadthalters Nicht gegessen Das heisst nicht Dass er nichts Gegessen hat Aber er hat Er hätte es Von den Juden Fordern können Dass sie ihm Das Essen geben Für seinen ganzen Hofstadt Aber die früheren Stadthalter Die vor mir gewesen waren Hatten das Volk Beschwert Und Brot und Wein Von ihnen genommen Dazu 40 Scheckel Silber Auch ihre Diener Herrschten Willkürlich Über das Volk Ich aber Tat nicht so Aus Furcht Vor Gott Wie wir eingangs Gesehen hatten Er hat Nehemiah Nicht so gehandelt Wie die Stadthalter Vor ihm Er hätte es Ohne Probleme Tun können Er hätte das Volk Beschweren können Mit Abgaben Seine Diener Hätten das Volk Unterdrücken können Und er hätte In Wohlstand Leben können Niemand hätte es Ihm verübelt War es doch So Brauch Und hatte er

[34:34] Doch alle Befugnis Und alle Macht Dazu Doch er tat Dies nicht Im Gegenteil In Vers 17 Bis 18 Wird uns gesagt Wie grosszügig Er dabei Noch handelte Er hat nicht nur Verzichtet Nein er hat sogar Noch darauf Noch mehr gegeben Stellt euch vor Ihr könntet jeden Tag An so einem Tisch Sitzen Besonders uns Männern Läuft ja schon das Wasser Im Mund zusammen Wenn wir diese Liste hören Ich lese sie mal vor 17 bis 18 Und die Juden Sowohl die Vorsteher 150 Mann Als auch die Die aus den Nationen Die ringsum her wohnten Zu uns kamen Waren an meinem Tisch Und was für einen Tag Zubereitet wurde Ein Rind Sechs ausgewählte Schafe Und Geflügel Wurden mir zubereitet Und alle 10 Tage Allerlei Wein In Menge Und trotzdem Forderte ich nicht Die Speise Die Stadt Und hier kommt der Grund Denn der Dienst Lastete schwer Auf diesem Volk Bedenkt Zwölf Jahre lang

[35:35] Bezahlte Nehemiah Das Essen Für mindestens 150 Männer Aus seiner eigenen Tasche Aus seinem Ersparten Wo er als Mundschenk Gearbeitet hatte Über zwölf Jahre hinweg Waren das 4.380 Rinder Über 26.000 Schafe Noch viel mehr Hühner Und mindestens 70.000 Liter Wein Schellt euch das Einmal vor Was das heute kosten würde Ich habe so grob ausgerechnet Wahrscheinlich um die 20 Millionen Ich würde sagen Keiner von uns Der hier sitzt Könnte so etwas bezahlen Doch damit nicht genug Nehemiah selbst Arbeitete auch Am Bau der Mauer mit Vers 16 Es kostete ihn Schweiß Wir lesen Und auch am Werk Dieser Mauer Fasste ich mit an Und wir kauften

[36:36] Kein Feld Und alle meine Diener Waren dort zum Werk Versammelt Er erniedrigte sich Und hat selbst Mitgeholfen Und seine Diener Hat er sogar Mitarbeiten lassen Anstatt sie Er hätte sie einsetzen können Um seine Felder zu bewirtschaften Und seine Geschäfte zu machen Nein Er hat ihnen gesagt So ihr kommt auch Und ihr helft auch mit Und dann Hat er sogar Auf Grundbesitz verzichtet Es wäre sein Recht gewesen Grund aufzukaufen Und sich Günstig Reichtum zu verschaffen Doch er tat all dies nicht Und er ließ sich All das kosten Weil er Gott Fürchtete Und weil er sein Volk Wirklich liebte Nun wenn du denkst Dass dieser Preis Ziemlich hoch ist Den Nehemia gezahlt hat Dann höre zu Was Christus Der dich errettet hat

[37:36] Für dich gezahlt hat Nehemia Er verzichtete Auf seine Stellung Beim König In Persien Und auf alle Annehmlichkeiten Die er dort hatte Das Ansehen Und den guten Lohn Jesus aber Er verzichtete Auf alle Herrlichkeiten Und alle Annehmlichkeiten Bei seinem Vater Im Himmel Er verzichtete Auf viel mehr Nehemia Er beugte sich Und er wurde Wie einer Von den Arbeitern Und er half mit Beim Mauerbau Weil er nicht Zusehen konnte Wie sein Volk Unter der Last Litt Und Jesus Er beugte sich Im Isaiah 23 heißt Jesus wurde misshandelt Aber er beugte sich Und tat seinen Mund Nicht auf Und er trug die Last Die wir Hätten tragen müssen Nehemia Er gab sein Geld Um seine versklavten Brüder

[38:36] Zurück zu kaufen Doch Jesus Jesus gab sein Leben Um Sünder Wie dich Und mich Aus der Sklaverei Satans Heraus zu kaufen Nehemia Hat sein Geld Gebraucht Sodass sein Volk Frei von Abgaben Sein konnte Doch Jesus Brauchte Nicht nur sein Geld Er hat sich Selbst gegeben Damit wir Völlig Frei werden können Nicht nur frei Von Abgaben Völlig frei Nehemia Er liebte sein Volk Indem er Für seine eigenen Ausgaben Mit dem Blut Von Rindern Von Schafen Und von Vögeln Bezahlte Doch hör zu Was Jesus tat Jesus liebte Die Sünder Er liebte dich Und mich Und indem er Für deine Sünden Bezahlte Und zwar Mit seinem eigenen Blut Nun Jesus

[39:38] Ist nicht gekommen Um bedient zu werden Sondern um zu dienen Und sein Leben Zu geben Als Lösegeld Für viele Das sind die Kosten Die Jesus Für dich Gezahlt hat Wo ist Deine Grenze Wann willst du sagen Der Dienst Am Nächsten Der Dienst Am Reich Gottes Die Liebe Zu Gott Die kostet mir Jetzt aber Ein bisschen Zu viel Ich glaube Wir haben Das Prinzip Begriffen Wenn ihr aber Noch ein Beispiel Wollt Von selbstlosem Dienst Dann könnt ihr Daheim Lesen Wie Paulus Unter den Thessalonichen War Erster Thessalonicher 2 1 bis 12 Er war Dort unter Viel Kampf Wie eine Stillende Mutter Hat er sich Selbst Den Thessalonichern Gegeben Und für sie Gesorgt Wir sehen

[40:38] Also Wer Gott Fürstet Der scheut Keine Kosten Keine Mühen Und keine Opfer Um dem Volk Gottes Zu helfen Und um das Reich Gottes Zu bauen Nehemiah Er gab Er gab Sein Besitz Hin Er gab Seine Privilegien Hin Er gab Sein Ansehen Hin Und Jesus Er gab Sein Ganzes Leben Hin Für uns Und Paulus Er gab Sich selbst Den Thessalonichern Was bist Du bereit Zu geben Für das Reich Gottes Wenn du Nun nach Hause Gehst Und in Die nächste Woche Wenn du Als Gottesfürchtiger Christ In deine Beziehungen Investierst Das ist Auch das Reich Gottes In deine Familie In deine Ehe In deine Freunde Auch In deine Arbeitskollegen Wenn du ihnen Zuhörst Wenn du Mitfühlst Mit ihnen Wenn du Sie in Liebe Ermahnst Und korrigierst

[41:39] Wenn du Mit ihnen Jüngerschaft Praktizierst Dann wird Es dich Etwas Kosten Gott Nachzufolgen Kostet Immer Kostet Immer Vieles Wirst du Hingeben Müssen Zeit Geduld Nerven Geld Hin und Wieder Schlaflose Nächte Auch Tränen Und Gebet Vielleicht Bekommst du Dafür Nicht Einmal An Erkennung Von Irgendjemand Du Wirst An Punkt Kommen Wo du Dich Fragst Lohnt Sich Das Überhaupt Da Noch Weiter Zu Investieren Wie Viel Muss ich Noch Investieren Was Muss ich Sonst Noch Alles Hingeben Vielleicht Hat sich Nehemia Auch Nach Sechs Jahren Gefragt Wie viele Rinder Muss Ich Schlachten Was habe Ich Denn Davon Dann Erinnere Dich Daran Was Nehemia Tat Was Jesus Tat Was Alle Wahren Gläubigen Seit Jeher Taten Sie Erwarteten

[42:39] Den Lohn Nicht Auf Dieser Erde Sondern Schaue Ganz Einfältig Zu Gott Auf Und Sage Wie Nehemia Und Wir Lesen Vers 19 Gedenke Mir Mein Gott Zum Guten Alles Was Ich Für Dieses Volk Getan Habe Oder Alles Was Ich Für Dich Getan Habe Und Ich Verspreche Dir Die Belohnung Die Gott Dir Geben Wird Wenn Du ihm Treu Bist Die Wird Jede Bonuszahlung Jedes Geschenk Jede Ehre Die Du Hier Auf Erden Bekommen Kannst Bei Weitem Übersteigen Amen Ich Möchte Zum Schluss Noch Beten Ja Vater Im Himmel Wir Danken Dir Für Das Beispiel Was Du uns Gegeben Hast Durch Nehemia Ich Danke Dir

[43:40] Herr Jesus Dass Du Auch Selber Das Größte Vorbild Für Uns Bist Ich Danke Dir Dass Du Uns Hilfst Dass Wir Die Worte Die Wir Heute Morgen Gehört Haben Einfach Bewegen Können Vor Dir Und Auch Anwenden Können In unserem Leben Vielen Dank Dass Du Uns Dabei Hilfst Amen Hegate Ohh