Wie soll ich Gott als Heiliger dienen ?

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Prediger

Stephan Humbert

Datum
24. Oktober 2021

Transkription

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[0:00] So, guten Morgen miteinander. Ja, vielmals wird heute der Fokus beim Missionsbefehl darauf gelegt, dass das Evangelium allen Menschen weitererzählt wird.

[0:17] Grundsätzlich ist das eine gute Sache. Und von solchen Evangelisten, von solchen Personen kann auch ich extrem viel lernen.

[0:28] Wenn es darum geht, ohne Menschenfurcht die frohe Botschaft weiterzugeben. Doch im Missionsbefehl gibt es noch einen zweiten Teil.

[0:42] Da heisst es, und lehret sie, alles halten, was ich euch befohlen habe. Dieser zweite Teil geht vielmals als Auftrag unter.

[0:53] Es geht darum, die Personen, welche errettet wurden, nun in der Nachfolge zu lehren. Was möchte nun Gott, dass ich tue?

[1:09] Was möchte er, dass ich nicht tue? In welcher Einstellung soll ich was tun? Beziehungsweise, welche Einstellung soll ich nicht haben?

[1:25] Wie soll ich Gott als Heiliger dienen? Und genau um diesen zweiten Teil geht es heute in unserem heutigen Text.

[1:38] Paulus schrieb einen Brief an die Philipper, an eine Gemeinde, welche grundsätzlich gut auf Kurs ist. In unserem Textabschnitt aus Philipper 2, die Verse 12 bis 18, geht es darum, dass Paulus nun die Gemeinde daran erinnert, wie Gott bereits seit Anfang an in ihnen wirkt und was dies nun für sie als Auswirkung haben soll.

[2:11] Es geht darum, warum und wie soll ein Christ in der Heiligung wachsen beziehungsweise diese konkret umsetzen.

[2:24] In den Versen 12 bis 13 ermutigt Paulus die Philipper, ein Leben in der Heiligung zu leben. Ich habe diesen ersten Punkt überschrieben als Aufruf zur Heiligung.

[2:39] Dann zeigt er ihnen in den Versen 14 bis 16a, wie sie diese Heiligung konkret umsetzen, beziehungsweise wie dies konkret im Alltag aussehen soll.

[2:56] Ich habe diesen Punkt dann überschrieben mit der Umsetzung der Heiligung. Und dann in den Versen 16 bis 18, beziehungsweise im letzten Punkt sehen wir, wie Paulus vorbildlich diese Heiligung gelebt hatte.

[3:14] Also der dritte Punkt habe ich dann überschrieben mit Paulus Vorbild in der Heiligung. Die ganze Predigt habe ich überschrieben mit dem Titel Wie soll ich Gott als Heiliger dienen?

[3:29] Also wie soll ich Gott als Heiliger dienen? Ja, wenn du dank Gottes Gnade errettet wurdest, dein Leben jetzt aber lau, freud und ziellos wurde, dann lass dich durch die Worte von Paulus an die Philipper motivieren, deine Blicke neu auf Gott auszurichten, um ein Leben, welches wohlgefällig für Gott ist, und im Dienst zu leben.

[4:06] Ja, und wenn du dank Gottes Gnade errettet wurdest, dein Leben voll auf ewigem Kurs ist, was ja schön ist, dann lerne von Paulus, wie er um andere wiederum motivierte, um ein Leben zur Ehre Gottes zu leben.

[4:24] Ja, bevor wir in unseren Text jetzt einsteigen, werde ich noch euch eine ganz kurze Zusammenfassung über das Kapitel 2 geben.

[4:37] Ja, Paulus nimmt Jesus als das ultimative Vorbild für die Philipper. Er zeigt ihnen auf, wie Jesus ohne Zwang seine Vorrechte im Himmel aufgab, sich demütigte und hier auf die Erde, auf die Welt kam.

[4:56] Und hier auf der Erde regierte er nicht als König, nein, er diente den Menschen, bis er stellvertretend am Kreuz starb.

[5:08] Und dies alles tat er aus Gehorsam gegenüber seinem Vater. Paulus nimmt nun diese Gesinnung von Jesus und fordert die Philipper auch auf, auch dieselbe Gesinnung zu haben, denn sie haben alle Voraussetzungen, um diese Demut und diesen Gehorsam auch umzusetzen.

[5:34] Und praktisch zeigt sich dieser Wandel dann in der Liebe, in denselben Zielen und am Dienst untereinander. Aus diesem Kapitel können wir auch erkennen, dass der, welcher sich selbst demütigt, auch von Gott zu seiner Zeit dann erhöht wird.

[5:59] Und da sich keiner auch nur ansatzweise so demütigte wie Jesus, wurde Jesus dann schrittweise von Gott über alle Massen erhöht.

[6:13] Das hatten wir ja in den vergangenen Predigten gehört. Ja, Gott hat ihm einen ehrenvollen Namen gegeben und er sitzt nun zur Rechten Gottes.

[6:25] Und am Ende wird jedes Geschöpf bekennen, dass Jesus der Herr ist. Egal, ob jemand im Himmel, auf der Erde oder schon gestorben und getrennt von Gott ist.

[6:40] Jedes Knie wird sich sichtbar vor ihm beugen und jede Zunge akustisch bekennen. Jesus ist der Herr.

[6:51] Nachdem Paulus nun diesen Gehorsam von Jesus gegenüber seinem Vater erklärt hat, möchten wir nun mit diesem Hintergrund wissen, unseren Predigtext aus Philippa 2, die Verse 12 bis 18 lesen.

[7:10] Also schlagt auf, Philippa 2, Abvers 12 bis 18. Darum, meine Geliebten, wie ihr alle Zeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit, verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern.

[7:38] Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines vertreten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt, indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin, noch vergeblich gearbeitet habe.

[8:19] Wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werden sollte, über dem Opfer und den priesterlichen Dienst eures Glaubens, so bin ich doch froh und freue mich mit euch allen.

[8:32] Gleicherweise sollt auch ihr froh sein und euch mit mir freuen. Bevor wir jetzt mit dem ersten Punkt beginnen, werde ich noch beten.

[8:50] Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns, deinen Sohn, auf diese Erde gesendet hast. Dass du ihn uns als Vorbild auf dieser Erde leben hast lassen.

[9:05] Herzlichen Dank, Jesus Christus, für deine Demut, für deine Gesinnung, welche uns als Vorbild gegeben wurde.

[9:17] Ja, Paulus hat sie den Philippern wortwörtlich vorgemalt, aufgezeichnet, damit sie in dieser Gesinnung miteinander leben. Ja, und so möchten wir auch von deiner Gesinnung lernen.

[9:32] Und wir möchten, Vater im Himmel, dein Wirken erkennen, dass du bereits in uns gewirkt hast. Und wir möchten lernen, was dies nun für uns konkret für Auswirkungen hat.

[9:46] Herzlichen Dank dafür dürfen wir diesen Philippebrief von dir haben. Und bitte, öffne uns unsere Herzen, damit dein Wort in uns Frucht bringt, dass es unser Leben verändert, unser Denken, dass wir verändert werden, immer mehr, wie du es uns vorgelebt hast, dass wir immer mehr deinem Wesen ähnlicher werden.

[10:11] Das ist unser Wunsch, damit dein Wesen in uns Frucht bringt, welches wiederum dich ehrt. Herzlichen Dank dafür.

[10:22] Amen. Wir kommen zum ersten Punkt, der Aufruf zur Heiligung. Das ist die Verse 12 bis 13.

[10:35] In dem Text von heute geht es unter anderem darum, dass Paulus die Gemeinde ermutigt und sie stärkt, indem er ihnen aufzeigt, dass sie auf dem richtigen Weg sind.

[10:50] Denn dies zeigt sich an ihrem Gehorsam gegenüber Gott. Wir lesen die Verse 12a. Dort steht darum, meine Geliebten, wir allezeit gehorsam gewesen seid, nicht alleine in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit.

[11:15] Wir lesen hier von einem Gehorsam. Doch was meint Paulus mit diesem Gehorsam? Ein bisschen zurückgehen fordert Paulus die Gemeindemitglieder im Kapitel 2, Vers 5 auf, ihr sollt eine solche Gesinnung haben, wie es Jesus Christus auch hatte, beziehungsweise hat.

[11:40] Paulus erinnert sie daran, dass sie ihre Gesinnung genauso werden soll, wie die von Jesus. Er ist euer Maßstab und so sollt ihr werden.

[11:55] Und in den nachfolgenden Versen erklärt er, wie dann Jesus gesinnt war. Unter anderem zeigt er ihnen dies im Vers 8b.

[12:06] Dort steht, er erniedrigte sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod. Ja, bis zum Tod am Kreuz. Jesus Christus, euer Vorbild, zeichnete sich vor allem durch eine Eigenschaft aus.

[12:25] Er war gehorsam gegenüber seinem Vater. Und jetzt kommen wir wieder zurück zu unserem Vers 12a. Da steht, darum, meine Geliebten, wie ihr allezeit geworfen gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit.

[12:46] Habt ihr erkennt, zuerst fordert Paulus die Philipper auf, die Gesinnung von Jesus zu haben. Dann zeigt er ihnen auf, dass diese Gesinnung sich im Gehorsam gegenüber Gott auswirken muss.

[13:03] Und nun sagt er ihnen, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein in meiner Gegenwart, sondern jetzt noch viel mehr in meiner Abwesenheit.

[13:14] Paulus bestätigt die Philipper in ihrem Wandel. Er motiviert sie. Euer Gehorsam gegenüber Gott ist euer Zeugnis.

[13:28] Die Saat von Gottes Wort zeigt Früchte in ihrem Leben. Dieser Gehorsam ist bei ihnen nicht nur da, wenn der grosse Apostel Paulus unter ihnen ist.

[13:43] Nein, seit er nicht mehr bei ihnen ist, sind sie im Gehorsam noch viel mehr gewachsen. Das Zeugnis der Gemeinde ist glaubwürdig.

[13:58] Sie haben die Gesinnung von Jesus bereits in sich. Bis jetzt hat Paulus die Gemeinde bestätigt, dass sie richtig wandeln.

[14:10] Und ab dem Vers 12b macht er jetzt einen Aufruf und sagt er verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern.

[14:26] Und jetzt noch die Begründung zu dem Aufruf. Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt nach seinem Wohlgefallen.

[14:40] Zuerst möchten wir jetzt zusammen die Begründung anschauen. Denn nur so verstehen wir auch den Aufruf. In diesem Vers sehen wir, dass Gott der souverän Handelnde ist.

[14:57] Er wirkt das Wollen der Philippe, er wirkt das Vollbringen bzw. die Umsetzung der Philippe. Und das alles wirkt er anhand von seinem Wohlgefallen.

[15:12] Wichtig zum richtigen Verständnis des Verses ist das Wort wirkt. Mit diesem Wort ist ein andauerndes, ein fortwährendes, ein kontinuierliches Wirken gemeint.

[15:28] Es ist ein Wirken gemeint, wie du im Kapitel 1 Vers 6 lesen kannst. Dort steht, Paulus sagt zu ihnen, Gott wird es auch vollenden wird, bis auf den Tag Jesu Christi.

[15:50] Paulus sagt ihnen, das Werk, das Gott in euch angefangen hat, wird er auch zu Ende bringen, bis Jesus Christus wiederkommt. Und genau gleich sagt er ihnen jetzt nochmals.

[16:06] Gott wirkt in euch, er wirkt kontinuierlich und fortwährend. Und was wirkt Gott schon wieder? Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen.

[16:25] Gott bewirkt in den Philippern das Wollen, er bewirkt aber auch das Vollbringen. Also ihre Gesinnung wie auch die Umsetzung anhand von was für einem Maßstab?

[16:41] Anhand von seinem, also Gottes Wohlgefallen zu seiner Ehre. Gott wirkt in ihnen alles mit dem Zweck, dass er selbst daran Freude hat beziehungsweise zu seiner Ehre kommt.

[17:00] Somit sagt Paulus, schaut zurück, seht ihr nicht, dass ihr bereits im Gehorsam wandelt? Fortwährend, immer und sogar dann, wenn ich als euer Lehrer nicht bei euch bin?

[17:18] Das ist übernatürlich, denn normalerweise tanzen die Mäuse, wenn die Katze aus dem Haus ist. Nein, aber nicht so bei den Philippern.

[17:30] Seit Paulus weg ist, wachsen sie kontinuierlich im Gehorsam gegenüber ihrem Herrn, gegenüber Gott.

[17:41] Wir können also festhalten, Gott wirkt seinen Teil im Leben der Philippe. Er hat alle Voraussetzungen geschaffen, damit sie ein Leben zur Ehre Gottes leben können.

[17:56] bis jetzt haben wir wie eine aktuelle Ist-Aufnahme der Gemeinde gesehen. Kurz zusammengefasst, Gott wirkt in der Gemeinde.

[18:09] Er setzt seinen Teil um. Im Vers 12b steht jetzt aber eine Aufforderung, einen Befehl, etwas, was man tun muss.

[18:21] Das ist der Teil, welcher sie nun umsetzen müssen. Verwirklicht eure Rettung mit Furcht und Zittern. Steht jetzt da ein Widerspruch in der Bibel?

[18:37] Sollst du dich nun mit Taten selbst retten? Oder was ist da gemeint? Das wollen wir jetzt näher ansehen.

[18:49] In der Schlachterübersetzung sehen wir ein interessantes Wortspiel. Vorher haben wir gelesen, Gott wirkt zu seinem Wohlgefallen und nun steht die Aufforderung verwirklicht eure Rettung.

[19:07] Versteht er den Zusammenhang? Du sollst das, was Gott in dir schon wirkt, sollst du verwirklichen.

[19:18] Also umsetzen, real, fassbar, greifbar machen. Und zwar nicht einmal, sondern so wie Gott in dir kontinuierlich wirkt, sollst auch du kontinuierlich andauern, sein Handeln umsetzen, verwirklichen.

[19:40] Deine Handlung ist dann in Gott gegründet und nicht in dir selbst. Du setzt nur das um, was Gott von dir möchte und auch schon bereits in dir gewirkt hat.

[19:56] Aber was musst du dann umsetzen bzw. real machen? Was ist mit dieser Rettung gemeint? Mit dieser Rettung bzw. mit diesem Heil ist gemeint die rettende Kraft Gottes in dieser Welt.

[20:13] Es ist also nicht in erster Linie die einmalige Errettung am Anfang eines Lebens durch Christus gemeint, sondern die andauernde, die rettende Kraft Gottes in deinem Alltag.

[20:29] Die rettende Kraft, welche uns hilft, damit wir das Ziel erreichen. Und diese rettende Kraft sollen wir im Leben anwenden bzw.

[20:42] umsetzen. Diese rettende Kraft wirkt sich in deiner persönlichen Heiligung im Alltag aus. Du sollst aus dieser Kraft heraus ein Zeugnis für Gott sein.

[20:56] Nicht nur einmal am Tag, nein, genau so konstant wie auch Gott in dir wirkt. Okay, du wirst jetzt sagen, ich will ein Zeugnis sein, aber warum muss ich meine Rettung mit Furcht und mit Zittern umsetzen?

[21:19] Jetzt kommen wir wieder zum schon behandelten Vers 13. Denn Gott ist es, der in euch sowohl das Wollen als auch das Vollbringen wirkt, nach seinem Wohlgefallen.

[21:34] Die Philippe wurden aufgefordert, ihre Rettung mit Furcht und mit Zittern umzusetzen. Dies, weil Gott in ihnen das Wollen und das Vollbringen schon gegeben hat, beziehungsweise gewirkt hat.

[21:51] Es geht hier nicht darum, um ein angstvolles Fürchten. Nein, bei dieser Furcht geht es darum, dass wir voller Respekt Gott in seiner Heiligkeit und in seiner Souveränität anerkennen.

[22:07] Bei dieser vollumfänglichen Anerkennung von Gott in seinen Eigenschaften und in seinem Wirken können einem auch mal die Beine weich werden und anfangen zu zittern.

[22:23] Diese gesunde Furcht und die Auswirkung, dass wir gegenüber seiner Macht total verblassen, ist eine gute Sache. Diese Furcht ist schlussendlich die Auswirkung wenn wir Gott und danach auch uns in seinem Licht erkannt haben.

[22:45] Gott hat in seiner souveränen Macht sein Wirken im Leben der Philippe schon umgesetzt. Das sehen wir daran, dass Paulus ihr Gehorsam im Vers 12 anerkennt.

[23:00] Die vorgelebte Demut von Jesu, nämlich sein Gehorsam und die Unterordnung gegenüber Gott widerspiegelt sich auch im Leben der Philippe.

[23:11] Denn die Philippe sind gehorsam, unabhängig, ob jetzt Paulus da ist oder auch nicht. Ja, mehr noch, seit er nicht mehr da ist, ist ihr gehorsam gewachsen.

[23:25] Sie haben eine neue Gesinnung bekommen und richten ihre Blicke auf Jesus. Gott wirkt in ihnen bereits. Und weil Gott seinen Teil schon getan hat, sollen die Philippe nun ihren Teil umsetzen.

[23:44] Sie sollen in dem, was Gott vorbereitet hat, jetzt leben. Und genauso souverän hat sich Gott auch in deinem Leben gezeigt.

[23:57] Gott ist der, der dir den Hunger gegeben hat, dass du ihn suchst und sein Wort hörst. Er hat dir die Augen geöffnet, dass du ihn erkennen kannst.

[24:16] Er hat dir die Erkenntnis gegeben, dass du ein verlorener Sünder bist und Rettung brauchst. Er hat dir durch Christus vergeben und dir seine Gerechtigkeit gegeben.

[24:37] Schlussendlich hat Gott dich von A bis Z errettet. Diese Errettung zeigt sich nun in deinem Leben im Gehorsam gegenüber seinem Wort.

[24:52] Und weil Gott in dir wirkt und du daran erkennen kannst, dass du ihm gehorsam bist, was deiner Alternatur zuwider ist, darum setz seine Rettung praktisch in deinem Leben Tag für Tag um.

[25:16] Lebe ein Leben in der Heiligung. Die erkannte Grösse Gottes soll sich nun immer mehr praktisch in deinem Leben auswirken.

[25:29] Paulus hat in den ersten Versen hier aufgezeigt, dass Gott alle Voraussetzungen gegeben hat, um ein Leben in der Heiligung zu leben.

[25:41] Die Philipper sollen erkennen, ja, Gott wirkt bereits in mir. Und nun sollen sie aus dieser Erkenntnis heraus ein Leben in der Heiligung leben.

[25:53] Welches auf ihn allein ausgerichtet ist. Jetzt fragst du dich vielleicht, ja, wie soll ich denn das konkret umsetzen?

[26:06] Und das sehen wir jetzt im zweiten Punkt, in den Versen 14 bis 16a. In diesem Punkt geht es um das Umsetzen der Heiligung.

[26:20] Also Versen 14 bis 16a. Da steht, tut alles ohne Murren und Bedenken, damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines vertreten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet als Lichter in der Welt, indem ihr das Wort des Lebens darbietet.

[26:51] Zuerst möchte ich den ersten Vers anschauen. Tut alles alles ohne Murren und Bedenken. Paulus fordert die Gläubigen auf, sie sollen alles tun, ohne zu Murren und Bedenken zu haben.

[27:09] So weit, so gut. Aber überleg mal, in welcher Situation das Paulus gerade ist. Ist Paulus nicht gerade in Rom, im Gefängnis?

[27:26] Und das wegen seines Glaubens? Wurde er nicht schon etliche Male ausgepeitscht und dies zu Unrecht?

[27:40] Und jetzt, und schreibt er nicht jetzt im Philippebrief von Freude im Glauben? Paulus ist da und sein riesiges Vorbild.

[27:53] Er hätte Murren können. Gott, warum muss ich da im Gefängnis sitzen? Draussen könnte ich doch dein Evangelium verkünden. Warum muss ich da eine Strafe absitzen, obwohl ich gar nichts falsch gemacht habe?

[28:13] Er hätte Gott anklagen und ihn hinterfragen können. Herr, muss das alles sein? Hast du noch alles im Griff?

[28:27] Paulus hätte viele Gründe gehabt, aber lest ihr etwas von diesem Murren? Nein, schlagt mal Philipper 1,12 auf.

[28:39] Dort steht genau das Gegenteil. Philipper 1,12 steht Ich will aber, Brüder, dass ihr erkennt, wie das, was mit mir geschehen ist, sich viel mehr zur Förderung des Evangeliums ausgewirkt hat, so dass in der ganzen kaiserlichen Kaserne und bei allen übrigen bekannt geworden ist, dass ich um des Christus Willen gefesselt bin und dass die meisten der Brüder im Herrn durch meine Fesseln ermutigt es desto kühner wagen, das Wort zu reden ohne Furcht.

[29:21] Er sagt somit, erkennt doch, all das, was mit mir passiert ist, ist kein Zufall. Gott hat alles fest im Griff.

[29:34] Im Gefängnis kann er jetzt das Evangelium verkünden und ein Zeugnis sein. Das Evangelium wird nicht behindert, sondern nein, im Gegenteil, die anderen Brüder werden ermutigt, das Wort weiterzugeben, und zwar ohne Furcht.

[29:55] Ja, Paulus, wenn einer einen Grund gehabt hätte, zu klagen, dann Paulus. Aber wir lesen nicht die kleinste Andeutung.

[30:10] Und genau diese Einstellung fordert Paulus nun von der Gemeinde. Sie sollen alles tun, ohne zu murren und zu hinterfragen.

[30:24] Und so wird es jetzt auch konkret für jeden Einzelnen von uns. Gott fordert nicht nur, dass du ihm gehorsam bist, sprich, dass du Gottes Auftrag oder Gesetz oder Gebote, wie man es dann auch immer nennen will, einfach inhaltlich ausführst.

[30:48] Nein, Gott fordert dich auf, dass du alles in der richtigen Einstellung tust. Du sollst alles tun, ohne immer zu murren und ohne Gott zu hinterfragen, ob er alles noch im Griff habe.

[31:13] Oder positiv ausgedrückt, Gott fordert, dass du ein Leben lebst, das vom Vertrauen gegenüber Gott gegenüber Gottes Handeln geprägt ist.

[31:31] Vertraue ihm, dass er es richtig macht. Vertraue ihm, dass er es zur richtigen Zeit, am richtigen Ort bewirkt und das Richtige bewirkt.

[31:49] Gott hat in deinem Leben alles unter Kontrolle. Er lässt nichts in deinem Leben zu, ohne dass es für ihn Sinn macht.

[32:03] Gott führt dich souverän und darum sollst du auch alles ohne murren und ohne diese Bedenken auch tun.

[32:18] Sei Gott mit einem guten Gewissen gehorsam ohne zu meckern, wo er dich jetzt gerade wieder herumführt.

[32:30] Bedenke auch in der aktuellen Situation, wo Gesetze und Massnahmen erlassen werden, welche für uns schwer nachvollziehbar beziehungsweise auch unterstützbar sind.

[32:47] Gott hat auch dies alles im Griff. Es gibt einen wunderbaren und ganz wichtigen Vers, den müsst ihr einfach alle kennen und ihr kennt ihn auch, ihr müsst ihn immer wieder in Erinnerung rufen, Römer 8, Vers 28, dort steht, wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind, steht hier, dass einige Dinge zum Besten dienen werden oder dass viele Dinge in deinem Leben zum Besten dienen werden oder glaubst du wirklich, dass sein Wort wahr ist und dass alle Dinge dir zum

[33:49] Besten dienen auch der schnüffelnde und kontrollierende Staat dein nervender Chef deine erkrankten und pflegebedürftigen Angehörigen deine pubertierenden und rebellischen Kids oder dein nörgelnder Ehepartner dein Glaube an sein Wort zeigt sich anhand von deiner Reaktion in einer schwierigen Situation murrst du und hinterfragst du Gott oder vertraust du seiner souveränen Hand ja es kann sein dass die

[34:52] Situation in welcher du gerade steckst kaum auszuhalten ist doch frag dich was möchte Gott von mir dass ich in dieser Situation lerne dieses Vertrauen auf ihn und deine Reaktion auf Gottes Handeln ist sehr wichtig denn es besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen deinem Vertrauen zu Gott und deinem heiligen oder eben unheiligen Wandel im Vers geht es weiter da steht damit ihr unsträflich und lauter seid untadelige Kinder Gottes das bedeutet nichts anderes als an euch soll nichts auszusetzen sein ohne Fehler ohne Schuld nichts soll bei euch zu einer Anklage gebraucht werden können ihr sollt rein sein das heisst wie ein

[36:00] Edelmetall bei dem kein falsches Material beigemischt wurde ihr sollt tadellos fehlerlos wie ein Opfer das damals Gott geweiht wurde das war nicht nur das Ziel der Philippe nein das soll auch dein Ziel sein dies dieses Ziel kannst du aber nur erreichen indem du ohne Murren und ohne Bedenken und im Vertrauen gegenüber Gott das tut was er von dir möchte Paulus ist aber nicht blind er sieht dass das nicht einfach ist im Vers 15 schreibt er dass sie inmitten eines vertreten und verkehrten Geschlechts sind es gibt zwei verschiedene Gruppen unter welchen die

[37:01] Philippe grundsätzlich lebten die einen sind Personen die etwas was richtig ist für sich selbst zurecht biegen beziehungsweise verdrehen und da gibt es noch die anderen die sind komplett falsch beziehungsweise einfach verkehrt und Paulus weiss dass die Philippe unter diesen Menschen wohnen mittendrin umzingelt von falschen und verlogenen Menschen aber genau in dieser Welt sollen sie als Lichter leuchten sie sollen einen Unterschied machen aber nicht irgendwie nein sondern indem sie das Wort des Lebens darbieten beziehungsweise sich daran festhalten das heisst das Evangelium also die frohe Botschaft welche echtes Leben bringt an dieser festzuhalten und diese den anderen anzubieten beziehungsweise weiterzugeben und so sollst auch du ein Licht in dieser

[38:10] Welt hier sein so sollen wir als Gemeinde Hoffnung und Licht ein Licht in dieser Welt sein Paulus weiss was die Philippe durchmachen es ist nicht leicht ja der Dienst kann sogar alles von dir fordern selbst dein eigenes Leben und wie oft bin gerade auch ich in diesem Punkt so schwach wie wenig bis gar nicht konfrontiere ich die Welt mit Gottes rettender Botschaft doch Gott sei Dank können wir im dritten Punkt von Paulus Leben zusammen das anschauen und von seinem Leben lernen und weil er so vorangeht kann er auch uns zu diesem Lebensstil auffordern denkt nochmals an den Text in Philippe 1 12 zurück

[39:11] Paulus ist im Gefängnis und was macht er er verkündet im Gefängnis das Evangelium und stärkt dadurch seine Brüder Jesus ist sein Vorbild und weil Paulus diese Gesinnung Jesu hatte ist er auch das Vorbild für die Philippe und so kommen wir zum dritten Punkt und da geht es darum so überschrieben Paulus Vorbild in der Heiligung sind denn die Verse 16 bis 18 da steht indem ihr das Wort des Lebens darbietet mir zum Ruhm am Tag des Christus dass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch vergeblich gearbeitet habe wenn ich aber auch wie ein Trankopfer ausgegossen werden sollte über dem Opfer und den priesterlichen Dienst eures Glaubens so bin ich doch und freue mich mit euch allen gleicher weise sollt auch ihr froh sein und euch mit mir freuen

[40:19] Paulus hatte alles aufgegeben er hat sein ganzes Leben Jesus untergeordnet damit er seinen Dienst ausführen konnte er leidete für Jesus er leidet für die Gemeinde auch auch gerade während er diesen Brief hier schreibt Paulus hatte nur ein Ziel seinen Auftrag als treuer Verwalter hier auf der Erde auszuführen um schlussendlich den versprochenen Siegeskranz in der Ewigkeit zu erhalten und so arbeitete er mit dem mit der ihm anvertrauten Gemeinde dass auch sie wiederum das Ziel dasselbe Ziel erreichen sie sollen am Wort festhalten und es weitergeben und solange sie dies tun ist es auch für ihn eine

[41:25] Ehre selbst wenn er aufgrund seines Dienstes sterben müsste es wäre für ihn ein Gewinn er schreibt im Kapitel 1 Vers 21 denn für mich ist Christus das Leben und das Sterben ein Gewinn Paulus hatte nur eine einzige Sichtweise Jesus Christus wenn er auf dieser Erde ist will er ihm dienen und wenn er sterben müsste dann wäre es für ihn ein Gewinn weil er dann am Ziel angekommen ist und bei seinem Meister eine ewige Gemeinschaft vor sich hat Paulus erklärt diesen Dienst mit Bildern aus dem Alten Testament in unserem Text finden wir drei wichtige Begriffe welche wir zuerst definieren verstehen müssen um dann wiederum

[42:31] Paulus Aussage zu verstehen zuerst wird hier von einem Opfer gesprochen also ein Opfer ist ein anderes Leben das Leben zum Beispiel von einem Tier wurde im Alten Testament Gott geopfert das Tier starb stellvertretend für die Schuld des Menschen und das größte Opfer war Jesus selbst er bleibt das größte Opfer das jemals geopfert wurde er ließ sein Leben stellvertretend für alle die die an ihn glauben dann wird hier noch berichtet von einem Trank Opfer ein Trank Opfer ist ein Opfer das zum eigentlichen Hauptopfer dazugegeben wird die Flüssigkeit wird zum Beispiel über ein geopfertes Tier gegossen und der Rauch beziehungsweise der Dampf steigt dann zum Himmel empor und dann haben wir hier noch den

[43:34] Dienst des Priesters diesen priesterlichen Dienst die Priester waren die Personen welche das Opfer beziehungsweise das Trankopfer Gott darbrachten und Paulus vergleicht nun den Dienst der Philippe beziehungsweise ihr Glauben als das Hauptopfer als das große Opfer und seinen eigenen Dienst also den Dienst des Paulus ist hingegen nur ein Trankopfer es ist sozusagen wie eine Beilage zu einem Hauptgang wenn er nun jetzt sein Leben für den hingegebenen Dienst der Philippe opfern müsste ist er dennoch froh und dankbar Paulus fordert die Philippe auf nicht traurig zu sein falls sein

[44:37] Leben geopfert werden sollte nein sie sollen sich gleicherweise freuen und dankbar gegenüber Gott sein Paulus Blick war trotz seines Dienstes hier auf der Erde immer himmelwärts gerichtet im Philippe 3 20 lesen wir davon warum dass er so gedacht hat dort steht unser Bürgerrecht aber ist im Himmel unser Bürgerrecht aber ist im Himmel von woher wir auch den Herrn Jesus Christus erwarten als den Retter der unseren Leib der Niedrigkeit umgestalten wird Paulus lehrt immer wieder lasst euch nicht durch das was ihr hier auf Erden erleidet beunruhigen unser Ziel ist nicht ein angenehmes

[45:39] Leben hier auf der Erde unser Ziel ist im Himmel von dort kommt unsere Rettung der unseren schwachen Leib auch umgestalten wird wie steht das nun bei dir strebt auch du ein Vorbild wie Paulus nach welcher das richtige Ziel mit der richtigen Einstellung anstrebt oder bist du ein solches Vorbild welches vorausgeht und das richtige Ziel mit der richtigen Einstellung anstrebt und so andere motiviert beziehungsweise mit sich mitzieht, bist du bereit, dein Leben als ein Opfer oder ebenso ein Trankopfer für andere hinzugeben, damit diese wiederum

[46:47] Gott dienen können? Auf was ist dein Blick gerichtet?

[47:00] Zum Himmel empor, wo deine Rettung herkommt? Was macht dein Leben lebenswert, wenn du ein angenehmes Leben hast oder wenn die Personen, für welche du hier auf der Erde eine Verantwortung hast?

[47:26] Als Geheiligte am Ziel ankommen? In der heutigen Predigt haben wir anhand der Gemeinde in Philippi gesehen.

[47:41] Im ersten Teil zeigte Paulus der Gemeinde anhand von ihrem Gehorsam auf, dass sie die Gesinnung Jesu bereits in sich haben. Gott hat ihnen wie auch uns den Willen, wie auch das Vollbringen gegeben.

[48:02] Und nun sind wir aufgefordert, das, was Gott in uns wirkt, auch umzusetzen. Und dies mit Ehrfurcht und mit Zittern, weil dies die einzige angemessene Reaktion auf Gottes Werk in uns ist.

[48:19] Im zweiten Teil der Predigt haben wir gesehen, wie sich diese Heiligung praktisch umsetzt. Wir sollen alles tun, ohne gegenüber Gott zu murren und ihn dauernd zu hinterfragen.

[48:37] Unser Leben soll vom Vertrauen gegenüber ihm geprägt sein. Das zu erstrebende Ziel soll sein, dass wir einen heiligen Wandel leben, in dem unser Leben ein Kontrast gegenüber dem Leben der restlichen Welt ist.

[48:58] Dieser Kontrast beinhaltet, dass wir am Evangelium festhalten und es weitergeben. Und unter dem dritten Punkt haben wir anhand vom Vorbild von Paulus gesehen, dass er nur ein Ziel hatte.

[49:16] Und dieses Ziel ist in der Ewigkeit bei Gott. Und um das zu erreichen, ist er bereit, sein ganzer Dienst als Opfer Gott zu weihen.

[49:27] Und selbst wenn es sein eigenes Leben kosten würde. Dieser Dienst macht ihn froh und erfordert die Philippe auf, dass sie sich auch freuen sollen.

[49:42] Wir verneigen uns noch zum Gebet. Amen. Amen. Amen. Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns deinen Sohn hier auf Erde gegeben hast.

[50:03] Herzlichen Dank, Herr Jesus Christus, für dein Vorbild, das du gelebt hast. Jan, wir sehen anhand vom Philippe-Brief, wie Paulus dir nachgefolgt ist.

[50:15] Wie er ein Leben gelebt hat, das völlig auf dich ausgerichtet war. Er hat auf all seine Privilegien, auf all seine Rechte verzichtet.

[50:26] Er hat all sein Denken, all sein Handeln darauf gerichtet, dass er sein Leben als ein Opfer für andere hingeben kann, damit andere wiederum dir zur Ehre leben können.

[50:44] Sein Dienst war völlig ausgerichtet, dass die Gemeinde gestärkt wurde und zu deiner Ehre gelebt hat. Ja, und so möchten wir auch von ihm lernen.

[50:57] Und wir möchten erkennen, Vater im Himmel, wie deine souveräne rettende Hand in uns gewirkt hat, wirkt und auch immer wirken wird.

[51:10] Herzlichen Dank dafür, dass du uns gerettet hast, dass du uns die Augen für dich geöffnet hast, dass du uns alle Schuld weggenommen hast, dass du uns als deine Kinder angenommen hast.

[51:28] Ja, du wirkst in unserem Leben. Wir können zurückschauen und nur dir Danke sagen dafür. Ja, und so möchten wir aber auch die Aufforderung wahrnehmen und wir möchten uns vor dir beugen.

[51:46] Wir möchten erkennen, wie groß, wie souverän, dass du bist und wir möchten vor Furcht, möchten wir dir die Ehre geben, die dir alleine gebührt.

[52:03] Und wir möchten das verwirklichen, dass du in uns diesen Samen, den du in uns auch gelegt hast. Und wir haben gesehen anhand von den Philippern, sie waren nicht in einer einfachen Gesellschaft.

[52:19] Ja, und ich bin überzeugt, seit Beginn von der Welt hat es dein Volk noch nie einfach. Es war immer umgeben von einer Welt, die anders gedacht hatte.

[52:32] Und so sind auch wir heute in einer Welt, die sich von dir wegdreht, die nichts von dir wissen will. Aber genau hier sollen wir ein Licht sein.

[52:46] Wir sollen dein Wort weitergeben. Und wir wollen dein Handeln, dein souveränes Handeln anerkennen und im Vertrauen gegenüber dir Ja sagen zu deinen Wegen, die du uns lehrst und auch gibst und führst.

[53:07] Und so möchten wir als Lichter auf dieser Welt dir zur Ehre leben. Und so möchten wir dich wirklich auch bitten, als Gemeinde Hoffnung und Licht, ja, dass wir nicht nur eine Gemeinde hier sind, die es schön hat miteinander, sondern dass wir dieses Licht auch weitergeben können, dass wir diese Hoffnung in unseren Gedanken, in unseren Taten, in unserem Leben am Sonntag, aber auch durch die Woche, dass es öffentlich sein darf, dass der Unterschied sichtbar sein darf und dass so noch viele Menschen dein Wirken erkennen und auf dich aufmerksam werden und durch dich errettet werden.

[53:52] Da möchten wir dich darum bitten. So möchten wir dir Danke sagen und wir möchten zu deiner Ehre leben. Herzlichen Dank dafür. Amen.

[54:02] Amen.