[0:00] Wir möchten zu Beginn noch zusammen beten. Treuer himmlischer Vater, hab herzlich Dank für diesen Sonntagmorgen, den wir einmal mehr unter deinem Wort verbringen dürfen.
[0:15] Hab herzlich Dank, dass wir dein Wort überhaupt haben dürfen. Niedergeschrieben in einem Buch der Bibel. Herr, damit wir deinen Maßstab erkennen, damit wir erkennen, was du mit unserem Leben vorhast.
[0:27] Hab herzlich Dank für die Stunde jetzt, wo wir zusammen im Alten Testament sein werden, Herr. Vielen Dank für die vielen Bilder, für die vielen Vorbilder, die wir haben werden, damit wir von ihnen lernen können.
[0:41] Herr, schenke offene Ohren, schenke offene Herzen und hilf uns, dass wir nicht nur Hörer, sondern auch Täter deines Wortes sein dürfen. Amen. Letzte Woche war ich mit meinen Klassen auf Exkursionsreisen, so Schulreisen für ein bisschen Größere.
[1:03] Wir gestalten diese so, dass wir am Morgen zum Beispiel an einer technischen Führung teilnehmen. Dies kann ein Besuch im Kernkraftwerk sein. Am Nachmittag haben wir dann jeweils ein lockeres Programm, bei welchem die Lernenden zusammen dann aktiv werden können.
[1:20] Das kann zum Beispiel Kartfahren sein oder ein Besuch im Seilpark. Und so ging ich mit zwei Klassen am Dienstagnachmittag in einen Seilpark. Denn jeder von euch, der schon einmal in einem Seilpark war, weiss, dass man sich dort ziemlich ausbauen kann.
[1:40] Man kann zusammen wirklich Spass haben. Und es gibt auch durchaus anspruchsvolle Routen, die man klettern kann. Sie brauchen ein bisschen Geschick, sie brauchen ein bisschen Kraft.
[1:51] Aber in meinen Augen sind alle Routen für meine jungen Männer, und die sind etwa um 17 Jahre, die sind durchaus bezwingbar. An diesem Tag hatte ich aber einige Lernende, welche noch nie in ihrem Leben in einem solchen Seilpark waren.
[2:06] Und während sich die meisten dieser Lernenden darauf freuten, etwas Neues zu erleben, wurde einem meiner Lernenden ganz bange. Wir konnten ihn zwar überreden, auf der leichtesten Route es wenigstens zu versuchen.
[2:22] Doch zeitweise war er wie gelähmt zwischen den Bäumen. Der Mann hatte Angst. Richtige Angst. Er war absolut korrekt gesichert. Und eigentlich konnte ihm gar nichts passieren.
[2:34] Doch diese Angst, die lähmte ihn regelrecht. Vielleicht hast du in deinem Leben auch schon mal Angst gehabt. Angst vor einer Prüfung.
[2:46] Angst im Dunkeln. Angst vor einer Begegnung mit einem bestimmten Menschen. Angst vor der Zukunft. Vielleicht wurdest du aber auch schon eingeschüchtert und hattest deshalb Angst.
[3:03] Wenn du schon mal richtige Angst hattest, dann weisst du auch, Angst kann dich wirklich lähmen. Was gibt dir in solchen Situationen den nötigen Halt?
[3:16] Was tust du, wenn du eingeschüchtert wirst? Was tust du, wenn man dir Angst einflößen will? In unserem Bericht, welchen wir heute lesen wollen, war ein Mann in einer solchen Situation.
[3:31] Unser Mann heisst Nehemia. Wir schreiben ungefähr das Jahr 445 v. Chr. Nehemia war damals der Mundschenk des Königs Arta Sasta.
[3:45] Er hatte also einen Job direkt am Königshof und somit auch einen sehr guten Zugang zu diesem König. Durch verschiedene Umstände erfuhr jetzt aber Nehemia, dass sein Volk, die Juden in Jerusalem, das sind Schmachleben.
[4:03] Er erfuhr, dass die Mauer in Jerusalem ja niedergerissen wurde und die Tore mit Feuer verbrannt wurden, aber an Wiederaufbau nicht zu denken war. In tiefer Trauer kam Nehemia vor Gott.
[4:17] Er erinnerte ihn an seinen Bund und wagte sich anschließend vor den König und übermittelte diesem seine Pläne, die Stadtmauer in Jerusalem wieder aufzubauen.
[4:30] Durch seine Gunst beim König und dessen Unterstützung wurde Nehemia entsandt, nach Jerusalem zu reisen und eben diese Arbeit in Angriff zu nehmen.
[4:40] Doch nicht alle hatten ihre Freude daran, dass Nehemia diese Stadtmauer wieder aufbauen wollte. Allen voran versuchten drei unter dem Namen Tobia, Sanballat und Geshem erwähnte Männer, dieses Werk zu vereiteln.
[4:59] Doch in allen Versuchen, dieses Werk zu vereiteln, zweifelten sie ernsthaft daran, dass dieses Werk überhaupt zustande kommen würde. Zu allem kamen in den eigenen Reihen Schwierigkeiten auf, welche aber mit Gottes Hilfe geregelt werden konnten.
[5:17] Und so kommen wir zu unserem heutigen Bibeltext in Kapitel 6, Nehemia 6, Vers 1 bis 9. Nehemia 6, Vers 1 bis 9.
[5:32] Nehemia 6, Vers 1 bis 9. Und es geschah, als Sanballat und Tobia und Geshem, der Araber, und der Rest unserer Feinde vernahmen, dass ich die Mauer gebaut hatte und dass kein Riss mehr darin war, doch hatte ich bis zu dieser Zeit die Torflügel noch nicht in die Tore eingesetzt, Da sandten Sanballat und Geshem zu mir und ließen mir sagen, Komm, wir wollen uns in Kefirim im Tal von Ono treffen.
[6:09] Sie beabsichtigten aber, mir Böses anzutun. Und ich sandte Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen, Ich führe gerade ein grosses Werk aus und kann nicht hinabkommen.
[6:21] Warum sollte das Werk ruhen, wenn ich es zurückließe und so ich hinabkäme? Und sie sandten auf diese Weise viermal zu mir. Ich aber erwiderte ihnen viermal auf dieselbe Weise.
[6:34] Da sandte Sanballat zum fünften Mal auf diese Weise seinen Diener zu mir. Der hatte einen offenen Brief in seiner Hand. In dem stand geschrieben, Unter den Nationen verlautet.
[6:46] Und Geshem sagt es auch, Du und die Juden, ihr beabsichtigt euch zu empören. Darum baust du die Mauer auf. Und du willst nach diesem Gerücht ihr König werden.
[6:58] Sogar Propheten sollst du eingesetzt haben, damit sie in Jerusalem über dich ausrufen. Er ist König in Judah. Nun, solche Gerüchte werden dem König zu Ohren kommen.
[7:11] So mach dich nun auf, dass wir miteinander beraten. Da sandte ich zu ihm und ließ ihm sagen, Es ist nichts geschehen von diesen Dingen, die du behauptest. Sondern aus deinem Herzen hast du sie frei erfunden.
[7:25] Denn sie alle wollten uns in Furcht versetzen, indem sie sich sagten, Ihre Hände werden von dem Werk ablassen. Und es wird nicht ausgeführt werden. Und nun stärke meine Hände.
[7:40] Bis dahin. Folgendes möchte ich dir heute anhand meiner Predigt zeigen. Damit du nicht vor Furcht erstarrst und dich von deinem Auftrag abbringen lässt, musst du deinen Gott kennen und ihm vertrauen.
[8:00] Damit du nicht vor Furcht erstarrst und dich von deinem Auftrag abbringen lässt, musst du deinen Gott kennen und ihm vertrauen.
[8:14] Daher habe ich meine Predigt mit dem folgenden Titel überschrieben. Kennst du deinen Gott und vertraust du ihm? Kennst du deinen Gott und vertraust du ihm?
[8:25] Anhand dieser Anfeindungen gegen Nehemia, was wir jetzt gelesen haben, möchte ich meine Predigt in zwei Aspekte unterteilen, die es auch von dir zu beachten gilt.
[8:38] Erstens, richte deinen Fokus auf deinen Dienst. Und zweitens, lass dich niemals einschüchtern. Richte den Fokus auf deinen Dienst und lass dich niemals einschüchtern.
[8:52] Und so wollen wir uns mit diesem ersten Aspekt auseinandersetzen. Richte den Fokus auf deinen Dienst. Und es geschah, als Sanballat und Tobia und Geshem der Araber und der Rest unserer Feinde vernahmen, dass sich die Mauer gebaut hatte.
[9:15] Mit welchen Feinden hatte es hier Nehemia zu tun? Wir haben dazu meinen Sanballat. Sanballat war Horoniter und er war anscheinend Stadthalter von Samaria.
[9:27] Wir haben Tobia. Tobia war Amoniter. Er war Stadthalter einer Region östlich des Jordans. Sie beide waren also Verwalter von Bezirken und die Anführer samaritischer Parteien im Norden und Osten.
[9:44] Dann haben wir noch Geshem, den Araber. Wahrscheinlich war dieser ein Anführer südlich von Jerusalem. Wir haben also die Anführer des Nordens, des Ostens und des Südens.
[9:57] Und dann lesen wir zusammen mit dem Rest unserer Feinde. Sie alle haben vernommen, dass Nehemia mit seinen Männern die Mauer fertig gebaut hatte.
[10:08] Das hätten sie jetzt nun wirklich nicht erwartet. Hatten sie doch noch vorher darüber gelacht und gesagt, dass wenn ein Fuchs auf die Mauer stiege, diese zusammenfallen würde.
[10:20] Wir lesen das einige Verse weiter vorne. Sie waren betrübt und wütend darüber, dass das Wohl der Juden gefördert werden sollte. Und nun hatten diese ihr Werk doch tatsächlich fast vollendet.
[10:35] Fast. Noch waren die Torflügel nicht eingesetzt. Und das sollte auch unbedingt so bleiben. Es kann und darf einfach nicht sein, dass Nehemia dieses von Gott gewollte Werk vollendet.
[10:51] Eine Mauer ohne Torflügel, welche man schliessen kann, ist keine sichere Mauer. Jedes Tor ohne eingesetzte Torflügel ist somit eine Schwachstelle in dieser Mauer.
[11:05] Und eine Schutzmauer ist nur so stark wie das schwächste Glied in der Kette. Und so lesen wir hier explizit, dass die Mauer zwar fertig war, aber ihrer Schutzfunktion noch nicht gerecht wurde, weil die Torflügel fehlten.
[11:23] Erst, wenn die Torflügel eingesetzt sind, erst dann ist die Mauer fertig und somit sicher. Das wussten natürlich auch die Feinde Nehemiahs und der Juden.
[11:35] Nehemia gab sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Er hätte ja auch sagen können, die Mauer ist ja jetzt fertig, ich gehe dann mal, die Tore könnt ihr noch selber einsetzen und am Schluss dann bitte noch alles aufräumen.
[11:49] Nehemiah hatte seine vorzügliche Position beim König verlassen, um dem Herrn in Jerusalem zu dienen. Es hätte ihm auch egal sein können, was mit diesem Schutthaufen passieren würde.
[12:01] Schliesslich ging es ihm hervorragend. Nehemiah konnte menschlich gesehen so viele Dinge verlieren. Er war in einer wunderbaren Position beim König.
[12:13] Er musste sich um irdische Dinge überhaupt keine Sorgen machen. Er war auch schon lange dort. Was sollten ihn die Leute in Jerusalem kümmern?
[12:25] Doch er verliess dieses vorzügliche Leben und begab sich in Gefahr, um das Werk des Herrn auszuführen. Kennen wir das nicht von irgendwoher? Hat nicht auch Jesus die Herrlichkeit verlassen, um hier auf der Erde sein Werk zu tun und zu vollenden?
[12:44] Auch Jesus ist nicht vor der Kreuzigung abgehauen. Nein, er hat sein Werk vollendet. Und auch Nehemiah weiss, ich gehe erst, wenn wirklich alles fertig ist.
[12:58] Da sandten Zanballat und Geshem zu mir und ließen mir sagen, komm, wir wollen uns in Kefirim im Tal von Ono treffen. Wir lesen weiter vorne, dass Nehemiahs Feinde sein Werk nicht mit kriegerischen Angriffen aufhalten konnten und so mussten sie sich etwas Neues einfallen lassen.
[13:20] So sandten Zanballat und Geshem ihre Boten zu Nehemiah. Sie wollten ihn dazu bringen, dass er seine Arbeit zurückliesse und in dieses Tal hinunterkommen würde.
[13:33] Dieser Ort lag anscheinend etwa 40 Kilometer weit weg und wir wissen, dort gab es noch keine Autos. So wäre Nehemiah nicht einfach mal, ich bin mal eine halbe Stunde weg.
[13:46] Doch was wollten sie im Tal von Nehemiah? Sie boten ihm ein freundliches Treffen auf neutralem Boden, so eine Art Friedensvertrag.
[13:58] Sie gaben vor, den Dialog mit ihnen zu wollen. Wie ist es auch nicht in unserer Zeit so? Überall soll man den Dialog suchen und Kompromisse eingehen.
[14:11] Auch Gläubige gehen immer mehr Kompromisse ein und Bindungen. Denn eigentlich haben wir ja denselben Gott. Man nennt dies dann ganz schön Allianz.
[14:24] Genau auch das Thema, was wir im Hauskreis besprechen. Paulus warnt uns davor in Philipper 3, Vers 17 und 18. Philipper 3, Vers 17 und 18.
[14:35] Seid miteinander meine Nachahmer, Brüder, und seht auf die, welche so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt. Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes Christi sind.
[14:54] Wir müssen gewaltig auf der Hut sein. Wir dürfen niemals eine Allianz mit den Feinden des Kreuzes eingehen. Und auch die katholische Kirche hat nicht viel gemeinsam mit dem, was wir lehren.
[15:10] Kein Dialog, keine Allianz, keine ökumenische Zusammenarbeit. Mit dir lehren soll man nicht mal essen. Nehemiah macht in Vers 2 einen kleinen Einschub.
[15:24] Sie beabsichtigten aber, mir Böses anzutun. Woher wusste Nehemiah, dass sie ihm Böses antun wollten? Nehemiah kannte seinen Auftrag.
[15:38] Er wusste, dass dieses Werk Gottes Werk war. Würde ihn also irgendetwas davon abhalten wollen, dann konnte das nicht von Gott sein.
[15:49] Er richtete seinen Fokus voll auf diesen Dienst. Und ausserdem kannte Nehemiah seine Feinde ganz genau. Und er hatte Vertrauen in seinen allmächtigen und souveränen Gott.
[16:06] Nehemiah wusste also, dies waren seine Feinde. Niemals würden sie von ihren Versuchen ablassen, ihn von diesem Werk abzuhalten. Und Nehemiah nahm diese Drohung, welche als Friedensvertrag getarnt war, sehr ernst.
[16:21] Er wusste um die versteckte Drohung. Und auch in deinem Leben kommen Drohungen, sehr subtil daher. Wie versucht nicht auch der Satan immer wieder aufs Neue, dich von deiner Arbeit wegzulocken?
[16:33] Doch der Auftrag des Herrn ist so viel wichtiger als alles, was dir der Satan oder die Menschen versprechen können. Der Dienst für den Herrn soll dein Fokus sein.
[16:49] Dies war auch die Haltung des Nehemiah. Er ließ die Boten regelrecht abblitzen. Nehemiah war sich seines Auftrags bewusst. Und schliesslich hatte er auch eine riesengroße Verantwortung vor all den anderen Mitarbeitern und Helfern.
[17:06] Die Mauer von Jerusalem wieder aufzubauen, war nicht sein persönliches Werk. Es war das Werk des Allmächtigen Gottes, welches er mit seinem Knecht Nehemiah vollenden würde.
[17:20] Wir Christen führen ebenfalls das Werk des Allmächtigen Gottes hier auf der Erde aus. Bist du dir dieser Verantwortung bewusst? Bei Nehemiah war es eine Stadtmauer, die welche wieder aufgebaut werden musste.
[17:36] Bei dir geht es um Gemeindebau. Einerseits um die Ortsgemeinde hier, aber auch um die globale Gemeinde Jesu Christi. Was ist dein Auftrag hier auf dieser Erde?
[17:49] Du bist eine bestimmte Person an einem bestimmten Ort, an einem bestimmten Arbeitsplatz, in einer bestimmten Nachbarschaft, mit bestimmten Menschen in deinem Umfeld.
[18:03] Hast du das Gefühl, das sei Zufall? Gott hat dir einen Auftrag gegeben, für genau den Ort, an welchen er dich hingestellt hat. Sieh dich um.
[18:16] Was ist dein Dienst heute? Was ist dein Dienst morgen? Stehst du am Morgen manchmal auf und fragst dich, was Gott heute von dir will? Wieso fragst du dich das nicht?
[18:31] Richte den Fokus auf deinen Dienst. Was gibt es für dich Wichtigeres, als ein Zeugnis für den Herrn zu sein, Menschen zu Jesus zu führen und zuzurüsten?
[18:44] Du hast einen Auftrag, einen Dienst. Und der Satan versucht, alles daran zu setzen, dich von deinem Dienst abzuhalten.
[18:56] Er möchte dir die Zeit stehlen. Er möchte dich von den guten Dingen und von deinem Dienst weglocken. Er möchte, dass du deine Zeit in weltliche Dinge investierst.
[19:08] Der Satan hält dir ein riesengroßes Angebot von anderen Beschäftigungen vor Augen. Satan möchte, dass du deine Zeit im Internet und auf dem Smartphone verlierst.
[19:22] Satan möchte, dass du keine Zeit mit deinem Ehepartner oder deinen Kindern findest. Er möchte, dass du keine Zeit zum Bibellesen findest.
[19:33] Und Satan möchte, dass du keine Zeit zum Beten findest. Wenn dir der Satan die Zeit stehlen kann, dann hat er es geschafft.
[19:45] Er hat dir alles genommen. Wenn er deine Zeit gestohlen hat, dann hat er auch dein Geld. Wenn er deine Zeit gestohlen hat, dann gehen auch deine Beziehungen zugrunde und damit auch die Beziehung zu Jesus Christus.
[20:03] Dann hast du den Fokus auf deinen Dienst verloren. Lass nicht zu, dass das passiert. Achte darauf, wie du deine Zeit einsetzt.
[20:15] Richte den Fokus auf deinen Dienst. Wir haben gesehen, bei Nehemiah wollten ihn seine Feinde weg von seiner Arbeit ins Tal locken.
[20:26] Und was antwortete dieser? Nehemiah, ich führe gerade ein grosses Werk aus und kann nicht hinabkommen. Warum sollte das Werk ruhen, wenn ich es zurückließe und zu euch hinabkäme?
[20:43] Nehemiahs oberste Priorität lag auf dem Werk, auf Gottes Werk. Er sandte Boten zu seinen Feinden und bestimmt war sich Nehemiah auch bewusst, dass diese Boten hätten umgebracht werden können.
[20:56] Bestimmt ging ihm durch den Kopf, dass diese Boten hätten gefangen genommen werden können. Sie hätten ihn mit diesen Boten erpressen können. Ich denke, die Entscheidung, zu seinen Feinden Boten zu senden, war nicht Nehemiah einfach gefallen.
[21:16] Er wusste, dass er seine Boten in Gefahr schicken würde. Doch sein Vertrauen war so fest in Gott verwurzelt, dass er schliesslich keine Bedenken mehr haben musste.
[21:31] Und was machten Sanballat und Geshem? Ich denke, die schnaubten wahrscheinlich vor Wut. Nicht einmal, nicht zweimal sandten sie zu Nehemiah und wollten ihn ins Tal hinunterlocken.
[21:43] Ganze viermal sandten sie schon zu Nehemiah, um von ihm immer wieder die gleiche Antwort zu hören. Und wir müssen bedenken, es gab noch keine Mails, kein WhatsApp, kein Trima.
[21:57] Jede Antwort war also mit einem langen Marsch eines Boten verbunden. Nehemiah vertraute dem Herrn und so konnte er seinen Fokus voll auf seinen Dienst setzen.
[22:12] Doch was ist Vertrauen? Vertrauen heisst, du bist dir sicher, dass du dich auf die andere Person verlassen kannst. Du bist dir sicher, dass du dich auf die andere Person verlassen kannst.
[22:28] Das ist Vertrauen. Und Nehemiah war sich sicher, dass er sich auf Gott verlassen konnte. Bist du dir sicher, dass du dich auf Gott verlassen kannst?
[22:42] Ist dein Ja zu dieser Frage einfach ein Lippenbekenntnis? Oder bist du dir wirklich sicher, dass du dich immer auf Gott verlassen kannst? Kann man Vertrauen lernen?
[22:55] Wenn du wirklich Vertrauen lernen willst, gibt es zwei Dinge zu beachten. Erstens, du kannst deiner Person nur dann vertrauen, wenn sie auch vertrauenswürdig ist.
[23:10] Um das herauszufinden, musst du eine Person gut kennen. Wenn dich ein Mensch betrogen oder angelogen hat, dann wird es für dich schwierig, dieser Person voll zu vertrauen.
[23:22] Doch Gott ist Wahrheit und Luther schreibt im Psalm 33,4 schön, Psalm 33,4 Denn das Herrn Wort ist wahrhaftig und was er zusagt, das hält er gewiss.
[23:38] Oder im Psalm 118,8 Es ist gut, auf den Herrn vertrauen und sich nicht verlassen auf Menschen. Kennst du deinen Gott? Forsche in seinem Wort und du wirst ihn immer besser kennenlernen.
[23:54] Und der zweite Punkt, wenn man Vertrauen lernen will und beachten muss, ist, Vertrauen ist eine Willensentscheidung. Vertrauen ist wie die Liebe, nicht einfach ein Gefühl, sondern eine bewusste Entscheidung.
[24:10] Ich vertraue dieser Person. Ich vertraue Gott. Du kannst diese Entscheidung, Gott zu vertrauen, nicht einmal bei deiner Errettung treffen.
[24:22] Diese Entscheidung, Gott zu vertrauen, musst du Tag für Tag treffen. Wie schön ist es, dafür jeden Tag zur stillen Zeit noch einen Psalm zu lesen.
[24:33] Wir stärken uns die schönen Liederversen der Psalmen doch immer wieder aufs Neue. Ich lese Psalm 62, die Verse 6 bis 9. Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung.
[24:50] Nur er ist mein Fels und meine Rettung, meine Festung. Ich werde nicht wanken. Auf Gott ruht mein Heil und meine Ehre, der Fels meines Schutzes, meine Zuflucht ist in Gott.
[25:04] Vertraut auf ihn alle Zeit, ihr von Gottes Volk. Schüttet euer Herz vor ihm aus. Gott ist unsere Zuflucht. Und wenn wir die Psalmen lesen, dann erkennen wir oft, dass es auch für David nicht immer einfach war, Gott bedingungslos zu vertrauen.
[25:24] Auch David musste bewusst diese Entscheidung treffen, Gott voll und ganz zu vertrauen. Doch nur wenn du Gott, deinem Herrn, voll vertraust, bist du auch fähig, den Fokus ganz auf deinen Dienst zu richten.
[25:42] Und so kommen wir zu unserem zweiten Aspekt. Lass dich niemals einschüchtern. Ich lese Vers 5. Da sandte Sanballat zum fünften Mal auf diese Weise seinen Diener zu mir.
[25:58] Der hatte einen offenen Brief in seiner Hand. In dem stand geschrieben. Ein Brief wurde normalerweise zusammengerollt und mit einem Siegel versiegelt.
[26:10] Erst der rechtmäßige Besitzer oder Empfänger öffnete schliesslich das Siegel, um den Brief zu lesen. Ein offener Brief war also somit nicht mit einem Siegel versehen.
[26:23] Einerseits war das ziemlich respektlos gegenüber dem Empfänger, denn es ist wie, wenn ich dir ein Gouvern überreiche, aber das Gouvern ist schon geöffnet. Andererseits war dies aber vor allem ein Zeichen dafür, dass der Inhalt dieses Briefes bereits schon öffentlich bekannt war.
[26:41] Stell dir vor, ich muss dir ein vertrauliches Gouvern übergeben, aber es ist schon geöffnet. So musste Nehemia bei diesem offenen Brief davon ausgehen, dass die darin enthaltene Botschaft schon einige, vielleicht sogar schon ganz viele Menschen kannten.
[26:58] Und was stand in diesem Brief? Der Brief war nichts als eine gemeine Lüge. Nehemia wurde in diesem Brief ziemlich übel verleumdet.
[27:10] Was stand denn darin geschrieben? Unter den Nationen verlautet. Sie beginnen also damit, dass es anscheinend schon überall bekannt geworden ist. Und Geshem sagt es auch.
[27:23] Also auch im arabischen Raum ist es bereits schon bekannt geworden. Du und die Juden, ihr beabsichtigt euch zu empören. Also ihr wollt euch aufbäumen, ihr plant einen Aufstand zu machen.
[27:37] Darum baust du die Mauer auf. Und du willst nach diesem Gerücht ihr König werden. Sogar Propheten sollst du eingesetzt haben, damit sie in Jerusalem über dich ausrufen.
[27:48] Er ist König in Judah. Nun, solche Gerüchte werden dem König zu Ohren kommen. Wenn diesen Gerüchten der König tatsächlich Glauben schenken würde, dann würde das ganze Werk vom Wiederaufbau der Mauer zerstört werden.
[28:07] Und für Nehemia hätte dies schwerwiegende und lebensbedrohliche Folgen. So mach dich nun auf, dass wir miteinander beraten. Offensichtlich konnten sie Nehemia nicht dazu bringen, sein Werk zu verlassen, um mit ihnen zu verhandeln.
[28:24] Nehemia hatte Vertrauen in Gott und daher konnte er seinen Fokus voll auf den Dienst des Herrn richten. So hatten sie eine neue Idee.
[28:36] Sie drohten ihm mit Verleumdung. Wir sehen dann in Vers 9, warum sie dies taten. Sie wollten nichts anderes, als ihn einzuschüchtern.
[28:47] Sie wollten, dass Nehemia Angst bekommt. Denn wie wir einleitend schon angeschaut haben, wird die Angst jeden noch so starken Mann lähmen. Wie sehen wir das an so vielen Orten, auch in der Bibel?
[29:02] Wenn große Gottesmänner nicht von ihren Werken abgehalten werden konnten, dann wurden sie bedroht und man versuchte, sie einzuschüchtern und ihnen Angst einzujagen.
[29:13] Zum Beispiel nach der freimütigen Predigt von Petrus und Johannes in Apostelgeschichte 3. Man nahm sie gefangen und bedrohte sie.
[29:25] Auch die Reformatoren mussten sich mit aller Art von Einschüchterungsversuchen herumschlagen, im Wissen, dass diesen Worten auch Taten folgen können. Und so musste sich also auch Nehemia mit diesen Einschüchterungsversuchen herumschlagen.
[29:41] Nehemia weiss, es geht nicht einfach um seinen Ruf und um seine Ehre. Es geht um sein Leben. Aber noch viel schlimmer, es geht um das Werk des Herrn.
[29:56] Doch Nehemia hatte an diesem Tag erneut eine bewusste Entscheidung getroffen. Ich vertraue dem Herrn. Er ließ sich nicht wehren und sandte zu Sanballat zurück.
[30:09] Es ist nichts geschehen von diesen Dingen, die du behauptest, sondern aus deinem Herzen hast du sie frei erfunden. Hudson Taylor hat einmal gesagt, wenn du den Willen Gottes tust, dann kann dir egal sein, was passiert, denn Gott trägt die Verantwortung.
[30:30] Nehemia wusste nur zu gut, was seine Feinde vorhatten. Er erläuterte es uns eben in Vers 9. Sie wollten, dass Nehemia endlich einknickt.
[30:44] Sie wollten, dass Nehemia vor Angst zittert und wie gelähmt ist. Der persische König vertraute Nehemia und hatte ihn auf der Grundlage dieser Vertrauensbeziehung zum Wiederaufbau der Mauer entsandt.
[31:00] Nach diesem Werk erwartete der König Nehemia bei sich zurück. Wenn jetzt also diese Gerüchte stimmen würden, dann wäre das Vertrauen des Königs in Nehemia stark beeinträchtigt worden und hätte vielleicht sogar zu einem Krieg geführt.
[31:17] Doch die Feinde hatten etwas vergessen. Der König selbst hatte Nehemia entsandt. Der König selbst hatte Nehemia Schreiben mitgegeben.
[31:28] Die Feinde selbst hatten keine Schreiben des Königs. Ihre Verleumdungsdrohungen gründeten nicht auf einer soliden Grundlage. Doch in ihrer Ohnmacht drohten sie, einen Keil zwischen Nehemia und dem König setzen zu wollen.
[31:46] Und es ist unser Widersacher, der Satan, der immer und immer wieder genau das Gleiche versucht. versucht. Er versucht, einen Keil zu treiben, einen Keil zwischen Gott und dich, einen Keil zwischen Glaubensgeschwistern und dich.
[32:04] Dies hat er schon im Garten Eden versucht. In 1. Mose 3, 1 lesen wir, hat Gott wirklich gesagt? Und der Satan versucht es wieder und immer wieder.
[32:18] Petrus schreibt in 1. Petrus 5, 8, Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. Ja, und Satan ist sehr gut darin, einen Keil zwischen dich und Gott oder zwischen dich und den Glaubensgeschwistern oder anderen Menschen zu treiben.
[32:41] Vielleicht werden plötzlich Menschen falsche Dinge über dich erzählen, um dir ernsthaft zu schaden. Du wirst verleumdet. vielleicht wirst du sogar bei Glaubensgeschwistern schlecht gemacht.
[32:53] Du wirst eingeschüchtert. Wie gehst du damit um? Sanballat und die übrigen Feinde Nehemiahs versuchten ihn mit Verleumdung bei dem König und den Menschen schlecht zu machen.
[33:08] Zumindest drohten sie das an. Satan versucht uns ebenfalls immer wieder bei den Menschen und bei Gott schlecht zu machen. Satan versucht uns vom Werk Gottes abzubringen, so wie die Feinde dies hier bei Nehemiah versuchten.
[33:26] Wäre Nehemiah auf diese Geschichten eingegangen und hätte die Sache mit Sanballat klären wollen, er wäre bestimmt umgebracht worden und er hätte dann das Werk des Herrn vollendet.
[33:39] Doch Nehemiah vertraute dem Herrn und ließ sich wiederum nicht beirren. Keine Menschenfurcht, allein Gottesfurcht.
[33:50] Auch Mose führte mit dem Auszug aus Ägypten ein grosses Werk Gottes aus und als die Situation vor dem Meer aussichtslos erschien, gab er dem Volk einen Ratschlag.
[34:03] 2. Mose 14, 14 Der Herr wird für euch kämpfen, aber ihr werdet still sein. Oh, wie schön, wenn auch wir, wenn auch du in solcher Bedrängnis in diese Sicht mit einstimmen kannst.
[34:18] Der Herr wird für mich kämpfen und ich werde stille sein. Oder wie David in Psalm 27, 3 einstimmt, wenn sich auch ein Heer wieder mich lagert, so fürchtet sich dennoch mein Herz nicht.
[34:37] Wenn sich Krieg wieder mich erhebt, so verlasse ich mich auf ihn. das sind starke Worte. Was ist diese Sicht anderes als bedingungsloses Vertrauen auf einen allmächtigen und souveränen Gott?
[34:54] Sanballat und seine Verbündeten wollten erreichen, dass Nehemiahs Hände von dem Werk ablassen und es nicht ausgeführt werden wird. Doch was macht Nehemiah nach dieser schweren Verleumdung?
[35:08] Ja, er hat ihnen gesagt, dass das alles nur Lügen sind, aber was ist wirklich Nehemiahs Reaktion? Wir sehen das in Vers 9 am Schluss. Und nun stärke meine Hände.
[35:24] Nehemiah macht das Einzige, was richtig ist. Er wendet sich an den, der wirklich helfen kann. Er wendet sich an Gott. Die Feinde wollten, dass seine Hände von diesem Werk ablassen.
[35:39] So bietet Nehemiah genau darum, dass seine Hände gestärkt werden. Erinnerst du dich an die beiden Punkte, um Vertrauen zu gewinnen? Nehemiah hat seine Hausaufgaben hinsichtlich seines Vertrauens in Gott gemacht.
[35:56] Er kennt Gott und weiss, dass er ihm vertrauen kann. Und er hat sich entschieden, dass er Gott vertraut, auch wenn es nicht immer einfach sein wird. Wie Nehemiah in Kapitel 8, Vers 10 dann zum Volk sagt, und seid nicht bekümmert, denn die Freude am Herrn siehst eure Bergfestung, so sehen wir auch in diesem Moment hier, wer der Fels Nehemiahs ist.
[36:24] Er vertraute nicht einfach auf den König und die Vertrauensbeziehung zu ihm. Er vertraute nicht einfach auf seine Helfer und Mitarbeiter. Er vertraute nicht einfach auf seine eigenen Fähigkeiten, er vertraute allein dem Herrn.
[36:40] Und wo Gott Vertrauen ist, da schwindet Menschenfurcht. Probiere es aus, übe dich im Vertrauen auf den Allmächtigen und Souveränen Gott und die Menschenfurcht wird auch in deinem Leben immer weniger Platz einnehmen.
[36:59] Und so wie es bei Nehemiah war, so ist es heute noch immer. Egal, wo das Werk des Herrn vorangetrieben wird und die Knechte des Herrn damit beschäftigt sind, ihn zu verherrlichen, genau da wird der Feind aufstehen und das Werk zu hindern versuchen.
[37:17] Lässt du dich auch einschüchtern? Lässt du die lähmende Angst in deinem Leben zu? Auch du wirst als Christ immer mehr bedroht werden.
[37:29] Ganz subtil, ganz schleichend. All die neuen Gesetzgebungen, welche uns als Christen als immer radikaler dastehen lassen. Erst vor zwei Wochen haben wir gegen Ehe für alle abgestimmt.
[37:44] Das Wort Gottes widerspricht mehr und mehr der staatlichen Gesetzgebung. Und so befindest du dich mehr und mehr in einem straffälligen Bereich, wenn du dieses Wort Gottes predigst.
[37:57] Predigst du in Zukunft nicht mehr das ganze Wort, weil du dich sonst in deiner Freiheit beraubt fühlst. Oh, das ist der erste Anfang, und zwar auch bei uns.
[38:12] Die Bedrohung gegenüber mir und dir als immer radikalere Religiöse wird weiter zunehmen. Was, wenn die Bedrohung dann wirklich plötzlich spürbar und sichtbar wird?
[38:24] Und zwar so, wie es uns unangenehm ist. Was, wenn man dich wirklich versucht einzuschüchtern? Bist du bereit für den Frieden Kompromisse mit der Welt einzugehen?
[38:37] Man muss ja schliesslich mit der Zeit gehen. Wir sind ja im 21. Jahrhundert und nicht mehr in biblischen Zeiten. Oh, wie oft sehen wir leider diese Kompromisse mit der Welt bereits schon in evangelikalen Kreisen.
[38:52] Wie traurig. wie gehst du um mit den Bedrohungen unserer Zeit? Hast du Angst? Lass dich niemals einschüchtern.
[39:05] Nehemiah war sich der Bedrohung bewusst, doch sein Blick ruhte auf dem Werk, welches er für Gott vollenden sollte. Nehemiah trachtete nach dem, was droben ist und so ließ er sich nicht einschüchtern.
[39:20] sein Vertrauen führte zu handeln. Jakobus lehrt uns, dass der Glaube zu Werken führen muss. Glaubst und vertraust du?
[39:33] Dann zeige es. Der Hohn, der Hass, die Lügen, die Bedrohungen und die Verleumdungen sind heute die genau gleichen wie damals.
[39:45] Denn hinter ihnen steckt dieselbe Person, die auch hinter Sambalat, Tobia, Geshem und ihren Verbündeten stand, nämlich der Satan. Aber das Buch Nehemia zeigt eindrücklich auf, dass Gott seine Verheißungen und Ziele trotz grösster Hoffnungslosigkeit und entgegen allen Widerständen zu vollindern vermag.
[40:12] Die Gefahr ist bei Nehemia mit Versen 9 aber noch nicht gebannt. Denn mit dem nachfolgenden Abschnitt ab Vers 10 folgt dann die nächste Liste seiner Feinde, um ihn vor der Vorendung dieses Werkes Gottes abzubringen.
[40:28] Diesmal wird der Feind nicht von außen, sondern von innen kommen. Lieber Bruder, liebe Schwester, kennst du deinen Gott und vertraust du ihm?
[40:43] Denn damit du nicht vor Furcht erstarrst und dich von deinem Auftrag abbringen lässt, musst du deinen Gott kennen und ihm vertrauen.
[40:56] Geh keine Kompromisse mit der Welt ein, denn der Fürst dieser Welt ist der Satan und der versucht dich abzubringen von dem Werk des Herrn.
[41:07] Hast du wie Nehemia deine Hausaufgaben hinsichtlich deines Vertrauens gemacht? Wir erinnern uns. Kennst du den allmächtigen und souveränen Gott wirklich?
[41:21] Entscheidest du dich täglich ihm zu vertrauen? Lerne deinen allmächtigen und souveränen Gott kennen, indem du regelmässig sein Wort liest und mit Gott sprichst.
[41:35] sein Wort soll der Massstab für dein Leben sein. Entscheide dich täglich wieder und wieder deinem Gott zu vertrauen, dem Gott, welcher der Schöpfer Himmels und der Erde ist und der alle Umstände und Situationen im Griff hat, egal wie aussichtslos sie ist.
[42:01] Vielleicht lässt er sie zwar zu in deinem Leben, aber er steht souverän und allmächtig über allem und lässt dich nur so weit leiden, wie du es aushalten kannst.
[42:14] Ich bin froh und dankbar, dass ich in einer Gemeinde bin, in welcher Gottes Wort in Wahrheit verkündigt wird. Ich bin froh und dankbar bin ich in einer Gemeinde, in welcher wir uns gegenseitig unterstützen, ermutigen, aber auch ermahnen.
[42:33] aber ich bin überzeugt davon, dass wir uns in Zukunft noch viel mehr brauchen werden. Wenn der Druck auf dich und mich steigt, dann wird die Gemeinde noch viel wichtiger für dich und mich.
[42:52] Wie schön, wenn wir uns dann gegenseitig haben und uns immer wieder den Blick an den richtigen Ort ausrichten können. Vertraue dem Herrn, richte den Fokus auf deinen Dienst und lass dich niemals einschüchtern.
[43:11] Amen. Ich möchte noch beten. Oh treuer himmlischer Vater, ich möchte dir von Herzen danken für dieses Bild von Nehemiah, für dieses wunderbare Vorbild, das wir in ihm haben, Herr.
[43:28] Herzlichen Dank, dass wir heute erkennen durften, dass er dich kannte. Nehemiah kannte dich, er hatte dir vertraut, aber auch er hat sich jeden Tag aufs Neue entscheiden müssen, dir wirklich zu vertrauen.
[43:45] Herr, und das bitte ich auch für unser Leben, für das Leben in dieser Gemeinde hier in Turbental. Herr, hilf uns, dass wir dich immer besser und immer mehr kennenlernen können, dass wir deinen Hunger haben nach deinem Wort, dass wir in deinem Wort forschen dürfen und dass wir Nehemiah zu unserem Vorbild nehmen dürfen, dass wir unser Vertrauen ganz auf dich setzen dürfen und dass wir unseren Fokus auf das Werk richten dürfen, das du mit uns vorhast, Herr.
[44:14] Und egal, was kommen wird, egal, wie die Zukunft gestaltet wird, du stehst über allem, souverän und allmächtig und wir dürfen wissen, dass du uns niemals weiter leiden lassen wirst, als wir aushalten können, Herr.
[44:30] Hilf uns festzustehen, hilf uns standhaft zu sein, hilf uns freimütig dein Wort herauszutragen. Amen.