[0:00] Vor einiger Zeit durfte ich von meinem Geschäft aus an einem Anlass im Fürstentum Lichtenstein teilnehmen, an welchem sich ein Großteil der wichtigen Geschäftsleute aus diesem Fürstentum und dem Rheintal versammelt haben.
[0:20] Als die Moderatorin dann mit der Begrüßung begonnen hat, hat sie ungefähr so angefangen. Seine durchlaucht.
[0:31] Liebe Teilnehmer, liebe Teilnehmerinnen, ich begrüsse Sie und so weiter. Ich war erstaunt über diesen Ausdruck, Seine durchlaucht.
[0:46] Diesen Ausdruck hörte ich dann an diesem Anlass immer wieder. Irgendwann griff ich dann zu meinem Mobile und fragte mal Google, um welche Sorte laucht, dass es sich da genau handelt.
[1:02] Und siehe da, es ging definitiv nicht um eine Gemüsesorte. Da stand, Titel und Anrede für Angehörige des hohen Adels im Rang von Fürsten.
[1:19] Okay. Wow. Da sitzt anscheinend der kleine Humbi mit hohem Adel im gleichen Saal. Unwissend. Ich habe dann die Teilnehmerliste mir mal genauer durchgeschaut und siehe da, da kam mehr Licht in die Sache.
[1:39] Anscheinend ein paar Reihen vor mir. Da saß der Seine durchlaucht Erbprinz Alois von und zu Lichtenstein. Diese Begegnung bzw. das Wissen, dass ein paar Meter weg von mir ein solch hoher Adel sitzt, hat mich irgendwie fasziniert.
[2:02] Und ein Stück weit auch nachdenklich gemacht, warum mich das so fasziniert. Was doch so eine spezielle Anrede für eine Wirkung hat.
[2:13] Doch die offizielle Anrede, seine durchlaucht, ist ja nur der Vorgeschmack. Die Anrede selbst macht ja nicht jemand zu einer wichtigen Person.
[2:30] Sondern die wichtige Person bekommt eine Anrede, welche seiner Stellung entspricht. Ja, es war der Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Lichtenstein, Graf zu Riedberg.
[2:49] Die genaue Anschrift, sage ich mal so. Er ist der nächste Fürst von Lichtenstein. Die Anrede bzw. dieser doch sehr lange und ungewöhnliche Name deutet auf eine sehr spezielle Person hin.
[3:06] Und genau um einen solchen speziellen Titel bzw. einen solch erhobenen Namen geht es in der heutigen Predigt.
[3:21] Dieser Namen, um welches es in der heutigen Predigt geht, ist nicht zehnmal, nicht hundertmal, nicht tausendmal oder nicht eine Millionmal höher als der Erbprinz Alois Philipp Maria von und zu Lichtenstein, Graf zu Riedberg.
[3:40] Nein, er ist über alle Maßen höher. Es gibt kein Maß, keine Definition, welches die Höhe von diesem Namen Jesus Christus fassen könnte.
[3:57] Und somit wechseln wir von diesem kleinen irdischen Fürstentum Lichtenstein zum ewigen, großen Reich Jesu Christi. Bitte verpasst nicht, in der heutigen Predigt geht es nicht um eine abstrakte, theologische Betrachtungsweise von einem biblischen Namen oder einer Anrede.
[4:21] In dieser Predigt geht es darum, dass wir den höchsten Namen aller Namen erkennen.
[4:32] Unser Leben entsprechend der Würde dieses Namens ausrichten und uns auf die Begegnung mit diesem Herrn vorbereiten.
[4:45] Denn egal, ob du dich als Christ, Buddhist, Hinduist, Atheist, Materialist, Realist oder was auch immer bezeichnest, eines Tages wirst du vor diesem Herrn stehen, deine Knie vor ihm beugen und bekennen, er ist der höchste Herr.
[5:10] Die heutige Predigt habe ich mit diesem Titel überschrieben. Jesus ist der Herr. Und einleitend werden wir diese Verse aus der letzten Predigt nochmals kurz anschauen, welches die Vorbereitung ist, welches die Basis für den heutigen Text ist.
[5:33] Und danach werden wir an der Hand vom Text bzw. vom Kontext zusammen erkennen, wie Jesus von seinem Vater in verschiedenen Situationen immer wieder erhöht wurde, um dann dieses Wissen, um diese Erhöhung von Christus, dass wir das dann auch praktisch in die Beziehung zwischen uns untereinander und Gott dann auch anwenden.
[6:01] Ich lese zuerst den Predigtext, ihr könnt oder schlag bitte Philipper 2 auf, die Verse 9 bis 11. Philipper 2, 9 bis 11.
[6:14] Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christ der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.
[6:49] Wir beten zu Beginn der Predigt noch. Vater im Himmel, vielen Dank für dein Wort, das du uns gegeben hast.
[7:01] Ja, und ich danke dir vielmals, dass wir in deinem Wort insbesondere das Wirken von deinem Sohn sehen dürfen.
[7:12] Ich danke dir, Herr Jesus Christus, für all die Erniedrigungen, die du auf dich genommen hast. Ich danke dir, Vater im Himmel, für all die Erhöhungen, die du deinem Sohn gegeben hast.
[7:28] Ja, und ich bitte dich darum, dass du unsere Herzen aufmachst, damit wir dies wirklich auch erkennen können. Dass wir wirklich mehr und mehr in der Erkenntnis wachsen, wer du, Herr Jesus Christus, bist und dass das Auswirkungen auf unser Leben hat.
[7:49] Herzlichen Dank dafür. Amen. In den Versen, in den letzten zwei Predigten, die ich schon darüber gehalten habe, in den Versen 1 bis 4, da ist es darum gegangen, dass wir als Gemeinde alle Voraussetzungen von Gott, dem Vater, Gott, dem Sohn und Jesus Christus und Gott, dem Heiligen Geist erhalten haben.
[8:18] Wir haben die Ermahnung und die Ermutigung von unserem Herrn erhalten. Wir haben Gottes Liebe in unseren Herzen bekommen. Wir haben durch Gott Herzlichkeit und Erbarmen, sind uns wieder erfahren und Erbarmung haben wir bekommen.
[8:38] Und da wir als Gemeinde nun diese Voraussetzungen haben, darum sollen wir Jesus zur Freude eines Sinnes sein und bleiben, die gleiche selbst- und bedingungslose Liebe lieben, wie sie uns Jesus vorgezeigt hat, in Harmonie zusammen dasselbe Ziel vor Augen haben und nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz zu tun und somit in Demut den Nächsten höher achten als mich selbst.
[9:21] In den drei folgenden Versen in der letzten Predigt haben wir dann die Verse 5 bis 8 zusammen angeschaut und da nimmt Paulus das ultimative Vorbild Jesus Christus und zeigt auf, welche drei Gesinnungen Jesus Christus in seinem Dienst angetrieben haben.
[9:43] Und zwar ist es die Unterordnung, ist es der Gehorsam und die Demut. Mittels dieser Dienstgesinnung, nennen wir es mal so, erfüllte er den Willen seines Vaters und starb schlussendlich als stellvertretendes, würdiges Opfer am Kreuz.
[10:05] Doch dort am Kreuz, da war nicht das Ende, sonst wären wir alle auf ewig verloren. So wie sich Christus in seinem Dienst hier auf der Erde Schritt für Schritt bis an den stellvertretenden Tod erniedrigt hat, So erhöht ihn nun seinen Vater Schritt für Schritt und lässt ihn zur vollen Ehre kommen.
[10:35] Doch wie geschah jetzt diese Erhöhung von Jesus Christus? Das wollen wir in verschiedenen Punkten zusammen anschauen. Und der erste Punkt ist, Gott erhöht Jesu durch die Auferstehung.
[10:51] Also der erste Punkt, Gott erhöht Jesu durch die Auferstehung. Nachdem Jesus stellvertretend als ganz Gott und als ganz Mensch am Kreuz starb, erreichte seine Erniedrigung seinen Tiefpunkt.
[11:09] Obwohl das Alte Testament angekündigt hat und Jesus unmittelbar voraussagte, dass er sterben muss und aber nachher auch wieder auferstehen wird, waren seine Jünger entmutigt und verzweifelt.
[11:28] Doch am dritten Tag nach seinem Tod beginnt die Erhöhung von Christus durch seine leibliche Auferstehung. Matthäus 28 möchte ich die Verse 1 bis 7 lesen.
[11:45] Matthäus 28, die Verse 1 bis 7.
[11:57] Da steht, nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.
[12:08] Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des Herrn stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.
[12:22] Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiss wie der Schnee. Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.
[12:34] Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach, Fürchtet ihr euch nicht? Ich weiss wohl, dass ihr Jesus den Gekreuzigten sucht.
[12:47] Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht den Ort, wo der Herr gelegen hat, und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, dass er aus den Toten auferstanden ist.
[13:05] Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt. Und sie gingen schnell zum Grab hinaus, mit Furcht und großer Freude, und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden.
[13:22] Und als sie gingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da begegneten ihnen Jesu und sprach, Seid gegrüsst. Sie aber traten herzu und umfassten seine Füsse und beteten ihn an.
[13:41] Stellt euch diese Begegnung einmal ein bisschen bildlich vor. Erst hatten die Frauen Jesus qualvoll am Kreuz sterben sehen.
[13:56] Sie trauerten Stunden, Tage in dieser Trauerphase. Und dann plötzlich dieser übernatürliche Engel, diese Begegnung.
[14:09] Und jetzt steht plötzlich Jesus vor ihnen und grüsst sie. Sie fallen vor ihm nieder, halten seine Füsse und beten Jesus an.
[14:24] Auch in Matthäus 17 lesen wir davon, dass die elf Jünger danach auf zwei verschiedene Arten bei der Begegnung mit dem Auferstandenen dann reagierten.
[14:38] Vers 17 Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder. Etliche aber zweifelten. Die Einten erkannten Jesus, fielen vor ihm nieder, beteten ihn an.
[14:54] Andere zweifelten. Auch die beiden Jünger von Emmaus erkannten den Auferstandenen, ihren Herrn und verkündigten ihn.
[15:07] Das lesen wir im Lukas 24, 30 bis 34. Ich möchte euch das vorlesen. Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, also Jesus, nahm er das Brot, sprach den Segen, brach es und gab es ihnen.
[15:22] Da wurde ihnen die Augen geöffnet und sie erkannten ihn. Und er verschwand vor ihnen. Und sie sprachen zueinander. Brandte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Weg und als er uns die Schriften eröffnete?
[15:38] Und sie standen auf in derselben Stunde und kehrten nach Jerusalem zurück und fanden die Elf und ihre Gefährten versammelt. Die sprachen, der Herr ist wahrhaftig auferstanden.
[15:54] Und er ist dem Simon erschienen. Doch neben der Anerkennung, dass Jesus Christus der Herr ist und sie, also die Jünger, bzw. die Nachfolger von Christus, ihn dann auch würdig anbeten, wurde der Name von Jesus Christus bzw. seine Stellung durch die Auferstehung noch weiter erhöht.
[16:25] Die Glaubwürdigkeit seiner Person wie auch dem Wort Gottes, die wurde bestätigt. Dass er die alle, die alttestamentlichen Prophezeiungen, wie auch seine eigenen Aussagen von Jesus Christus in Bezug auf das Leiden, auf den Tod und auf die Auferstehung, die sind somit erfüllt.
[16:48] Im Weiteren wurde seine Gottheit bestätigt. In Römer 1, Vers 3-4, dort steht, dass das Evangelium von seinem Sohn, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch und erwiesen ist als Sohn Gottes in Kraft nach dem Geist der Heiligkeit durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unserem Herrn.
[17:19] Also Jesus Christus ist der Sohn Gottes, bewiesen durch die Auferstehung. Dann weiter, der Vater, sein Vater hat das Opfer von seinem Sohn, Jesus Christus, angenommen und hat ihn als Zeichen für unsere Rechtfertigung auferweckt.
[17:40] Auch im Römer 4,25 dort steht, ihn, der um unsere Übertretung willen dahingegeben und um unsere Rechtfertigungen willen auferweckt worden ist.
[17:57] Und dann noch als weiterer Punkt, Jesus Christus hat der Vater auferweckt, um ihn als Haupt über die Gemeinde, über seine Gemeinde zu setzen.
[18:16] Das könnt ihr nachlesen in Vers 1, Vers 19 bis 22. Also bei der Auferstehung ist also viel mehr passiert, als dass Jesus einfach aus dem Leben erweckt wurde und er auferstanden ist.
[18:34] Es war der erste Schritt von seinem Vater, Jesus Christus die Ehre zu geben, welche ihm allein gebührt. Und Apostelgeschichte 1,3 fasst die Zeit zwischen der Auferstehung und der Himmelfahrt dann folgendermassen zusammen.
[18:52] Ihnen erwies er sich auch nach seinem Leiden als lebendig durch viele sichere Kennzeichen. Indem er ihnen während 40 Tagen erschien und über das Reich Gottes redete.
[19:09] Also Jesus stärkte den Glauben der Jünger durch seine Auferstehung und alles, was er tat, deutete auf ihn, damit sie ihn erkennen.
[19:24] Er richtete beziehungsweise fokussierte den Blick von den Jüngern auf die Zukunft, indem er über das Reich Gottes redete. Und dann eröffnete Gott, der Vater, die zweite Stufe der Erhöhung Jesu Christi.
[19:43] Und zwar Gott erhöht Jesus durch die Himmelfahrt. Also Gott erhöht Jesus durch die Himmelfahrt. Nachdem Christus seinen Auftrag hier auf Erden komplett abgeschlossen hatte, wurde er vom Vater zurück in den Himmel genommen.
[20:06] Apostelgeschichte 1, 9 bis 11, wie wir es auch kürzlich zusammen gelesen haben. Und als er dies gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen, also vor den Jüngern, empor gehoben und eine Wolke nahm ihn auf und von ihren Augen weg.
[20:24] Und als er sie unverwandt zum Himmel blickten, während er dafür hinfuhr, siehe, da standen zwei Männer in weisser Kleidung bei ihnen.
[20:34] Die sprachen, ihr Männer von Galiläa, was steht ihr hier und seht zum Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird in derselben Weise zurückkommen oder wiederkommen, wie ihr ihn habt in den Himmel auffahren sehen.
[20:53] Jesus hat den Willen seines Vaters getan. Der Auftrag ist abgeschlossen, die Schuld wurde durch Jesus am Kreuz bezahlt, Jesus wurde durch Gott auferweckt und jetzt geht er als reiner und heiliger Sohn Gottes wieder zurück zu seinem Vater.
[21:15] Doch dort erfolgt gleich die nächste Erhöhung von Christus. Das ist dann im dritten Punkt. Gott erhöht Jesus durch seinen Platz zu rechten Gottes.
[21:29] Im Himmel bekommt Jesus nicht einfach irgendeinen Platz. Nein, es ist der Platz direkt zu rechten Gottes. Bitte versteht diesen Platz nicht als einen passiven Ausruheplatz, wo Jesus in sicherer Distanz zu den Geschehnissen auf der Welt dies einfach überblickt und auf dem Thron ein bisschen Deko ist.
[21:57] Erster Petrus 3 22 berichtet uns, dieser also Jesus ist Zeit seiner Himmelfahrt zur Rechten Gottes und Engel und Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.
[22:14] Also Jesus sitzt zur Rechten vom Vater und bekommt eine alles überragende Ehre, Majestät, Autorität und Macht von seinem Vater.
[22:28] An dieser Position zur Rechten Gottes erfüllt er unter anderem drei wichtige Aufgaben. Erstens, er vertritt die Gläubigen vor seinem Vater.
[22:44] Dann zweitens, er regiert sämtliche Engel, Gewalten und Mächte und drittens, er ist auch ein Richter, er richtet die Feinde.
[22:58] Ja, das Gericht der Feinde, das steht noch aus, das werden wir später noch sehen, jedoch steht Jesus als hoher Priester und als Sachwalter schon jetzt zwischen Gott und uns.
[23:14] Er steht dort dazwischen. Im Hebräer 7, 25 berichtet uns davon, daher kann er auch diejenigen vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um, also der Zweck, für sie einzutreten.
[23:38] Jesus bringt uns nicht in den Himmel und lässt uns dann vor Gott hängen. Nein, er tritt dort für alle ein, welche seine Vergebung in Anspruch genommen haben.
[23:51] Dann weiter heisst es im Römer 8, Vers 34, ja, wer will uns verurteilen? Christus ist es doch, der gestorben ist, ja, mehr noch, der auch auferweckt ist, der auch zur Rechten Gottes ist, der auch für uns eintritt.
[24:13] Also Jesus sitzt zur Rechten Gottes und steht als hoher Priester und als Sachwalter dir und mir zur Seite. Anhand von der Begebenheit vom Märtyrer Stephanus wissen wir, dass währenddem die geistliche Elite vor Wut schnaubte und Stephanus töten wollte, dass Stephanus für kurze Zeit den Blick in den Himmel eröffnet wurde.
[24:47] Lesen wir in Apostelgeschichte 7 Vers 55 bis 56 Er aber, also Stephanus voll heiligen Geistes, blickt zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes und Jesus zur Rechten Gottes stehen und er sprach siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen.
[25:15] Hier sitzt Jesus nicht zur Rechten Gottes, nein, er steht zur Rechten Gottes.
[25:27] Jesus sieht, weiss und setzt sich für die Seinen ein. Hier schon auf der Erde und ganz gewiss in und für alle Ewigkeit.
[25:41] Er hat alle Macht, um seinen Plan umzusetzen und darum wird nichts, aber auch gar nichts hier auf Erde geschehen, was er nicht zulässt.
[25:58] All die Erhöhungen von Jesus, welche wir zusammen angeschaut haben, sind bereits jetzt erfüllt. Die nächsten Erhöhungen, die wir zusammen anschauen, sind hingegen noch ausstehend.
[26:14] Der nächste Punkt, Viertens, Gott erhöht Jesu bei der Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit. Gott erhöht Jesu bei der Wiederkunft in Macht und Herrlichkeit.
[26:34] Das nächste heilsrelevante Ereignis für uns wird die Entrückung sein. Schlagt mal 1.
[26:45] Thessalonicher 4, Vers 15 bis 18 auf. Dort ermutigt Paulus und tröstet er die Gemeinde. 1.
[26:57] Thessalonicher 4, Vers 15 bis 18 Die Situation ist ja, dass einige Angst hatten, dass sie die Entrückung bereits verpasst haben und Paulus schreibt da, wir, die wir leben und bis zur Wiederkunft des Herrn übrig bleiben, werden den Entschlafenen nicht zuvorkommen.
[27:25] Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Pasaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen.
[27:41] Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken zur Begegnung mit dem Herrn in die Luft.
[27:53] Und so werden wir bei dem Herrn sein, alle Zeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten. Ja, Jesus wird die ehrenvolle Aufgabe haben, seine Braut, die Gemeinde, bestehend aus dem bereits gestorbenen und allen Lebendigen gemeinsam zu sich zu holen.
[28:18] Er wird sie dann zu sich selbst in den Himmel bringen. Es ist seine Gemeinde. Gott hat ihm jeden einzelnen Menschen dieser Gemeinde anvertraut.
[28:33] Jesus hat mit seinem eigenen Blut stellvertretend für diese Menschen bezahlt. Und dann ist jetzt der große Tag, bei dem Jesus diese wunderbare Braut zu sich in den Himmel nimmt.
[28:50] Was für ein freudiger Tag für die Braut wie auch für den Bräutigam. Jesus wird dann auch die Aufgabe haben, die Werke seiner Gläubigen zu bewerten, zu richten und zu belohnen.
[29:12] Bei diesem Gericht geht es nicht darum, zwischen verloren und gerettet zu unterscheiden.
[29:23] Nein, bei diesem Gericht geht es darum, wie du als Verwalter mit der von Gott anvertrauten Zeit, Gaben, Güter und Beziehungen damit umgegangen bist.
[29:38] Es geht darum, mit welchen Baumaterialien du auf dem gelegten Fundament von Jesus Christus dein Leben schlussendlich verbracht beziehungsweise aufgebaut hast.
[29:53] Sind es die irdischen Materialien, welche in den Flammen aufgehen oder Materialien mit Ewigkeitswert, welche das läutende Feuer überstehen werden?
[30:08] Entsprechend deiner Treue hier auf der Erde wird es einen ewigen einen gerechten Lohn im Himmel geben.
[30:21] Jetzt, wir haben wieder Ende Monat, ja werden die Gehälter wieder ausgezahlt. Wir bekommen einen Lohn für das, was wir im letzten Monat geleistet haben.
[30:37] Hier auf Erden. Aber stellt euch mal diesen Zahltag vor, wenn wir dann mal einst bei Christus sind? All das, was du in der jetzigen Zeit hier auf Erden in das Reich Gottes investiert hast, wirst du dort gemäss Matthäus 19, 26 hundertfältig wieder zurückbekommen.
[31:04] Und Galater 6, 9 verspricht uns, dass wir dann das ernten werden, was wir vorher all die Zeit gesät haben. Es wird ein wunderbarer Tag sein, wenn wir bei ihm sind, frei von aller Präsenz und Macht der Sünde und ihn allein für alles anbeten dürfen und werden.
[31:31] die nächste Erhöhung von Jesus Christus wird dann sein, wenn er wieder physisch auf die Erde zurückkommt.
[31:42] Aber diesmal nicht als Retter, sondern als Richter mit göttlicher Macht und Herrlichkeit. Nach diesem Ereignis wird er dann zusammen mit der verherrlichten Gemeinde das tausendjährige Reich aufrichten.
[32:01] Alle Kriege werden ein Ende haben. Gerechtigkeit wird herrschen. Und nachdem das tausendjährige Reich vorbei ist, wird Jesus auf dem grossen weissen Thron das endgültige Gericht über all jene halten, welche ihr Vertrauen nicht auf ihn gesetzt haben.
[32:25] Auch das letzte widerspenstige Knie wird dann erkennen, Jesus ist der Herr. Er ist der Höchste.
[32:38] Und danach werden alle Gläubigen für alle Ewigkeit auf einer neuen Erde in einem herrlichen Paradies eine reine Gemeinschaft mit ihrem Herrn haben.
[32:53] Dann wird sich vollständig erfüllen, was Jesus in Johannes 17 Vers 24 für die Seinen gebetet hat. Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt, vor Grundlegung der Welt.
[33:21] Jesu Erhöhung wird dann zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein, wenn die Gerechtigkeit wiederhergestellt ist, wenn sein Volk wiederum bei ihm versammelt ist und eine ewige, ungetrübte Gemeinschaft mit ihm genießt.
[33:44] Offenbarung 21, die Verse 22 bis 27, die beschreiben dies dann so, und einen Tempel sah ich nicht in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige ist ihr Tempel und das Lamm und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen, denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und ihre Ehre in sie bringen und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag, denn dort wird keine Nacht sein und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt noch jemand der
[34:49] Gräuel und Lübe verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes. Ist es nicht wunderbar, wir dürfen zusammen ohne Sünde eine ewige Gemeinschaft mit dem höchsten Herrn aller Herren genießen.
[35:12] Ich weiss, es fällt auch mir schwer, dies zu fassen, aber unser Herz soll mehr und mehr von dem erfüllt sein.
[35:25] Wenn wir unsere Blicke auf das zukünftige, auf das ewige, auf unseren Herrn selbst richten, dann wird dies auch all unsere schwierigen Situationen, all die Verzichte, welche wir hier auf Erden leben oder aushalten müssen, eine ganz andere Dimension erhalten.
[35:53] Bis jetzt haben wir gesehen, wie Christus bereits hier auf Erden und noch viel mehr im Himmel von seinem Vater Schritt für Schritt erhöht wurde, beziehungsweise zukünftig noch weiter erhöht werden wird.
[36:10] Wir haben den weiten Kontext von Christus Erhöhung jetzt gesehen, über welcher Paulus in Philippe 2 spricht. Ich möchte jetzt diesen Kernvers nochmals lesen, Philippe 2, die Verse 9 bis 11.
[36:27] Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle knie der beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.
[36:54] Und so möchten wir anhand von diesem Text auch jetzt lernen, was Paulus den Philippern mit diesem Text, mit dieser Erhöhung lehrte.
[37:05] Ich habe diesen Text überschrieben mit Demut kommt der Erhöhung zuvor. In den Versen 9 bis 11 ist Gott der Vater der Handelte.
[37:23] Er erhöht seinen Sohn Schritt für Schritt. Unser Text fängt aber zu Beginn mit einem Bindewort an und zwar darum.
[37:34] Wir haben schon vielmals gelernt, dass die Bindewörter im Text zwar klein und unbedeutend scheinen, aber von enormer Wichtigkeit sind.
[37:45] Denn sie verbinden die einzelnen Schriftstellen und zeigen das Argument auf. Und wenn wir dieses Darum jetzt verstehen möchten, so können wir dieses Darum in ein Warum ersetzen und den zuvor gelesenen Text betrachten.
[38:05] Und so können wir im Vers 9 das Darum durch ein Warum ersetzen und uns die Frage stellen, warum hat Gott ihn über alle Massen erhöht und ihm einen Namen verlieren, der über allen Namen ist?
[38:23] Der Grund, warum der Vater seinen Sohn über alle Massen erhöht, ist jetzt im Text vorher zu suchen. Und ich lese nochmals die Verse 5 bis 8 vor, in welchem die Begründung liegt.
[38:39] Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern er entäusserte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen.
[39:00] Und in seiner äusseren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, ja bis zum Tod am Kreuz.
[39:15] Ja, wie können wir jetzt die Gesinnung von Jesus Christus zusammenfassen? Vorschläge? Wie können wir die Gesinnung von Jesus Christus in diesem Prozess zusammenfassen?
[39:28] Demut? Weitere Punkte? Oder wie hat sich diese Demut auch gezeigt?
[39:44] Kursam, genau. Weitere Punkte? Erniedrung?
[39:56] Entschuldigung, nochmals? Entäusserung, ja. Das sind die Punkte Demut, Unterordnung, Selbstlosigkeit, Gehorsam, oder wie ihr auch immer umschrieben habt.
[40:08] Was sind diese Punkte der Demut? Und wer hatte jetzt, wer war der Handelnde in diesen Versen? Jesus, genau, richtig.
[40:24] Jesus selbst war der Handelnde. Also Jesu Gesinnung war darauf fokussiert, dass er den Vater durch die Ausführung des Auftrages ehrte.
[40:40] Und für das verzichtete er auf all seine Vorrechte. Er kam als schutzloses Kind auf diese Erde. Er verkündigte den Willen Gottes.
[40:52] Er wurde dafür von seinem Volk abgelehnt, geschlagen, gekreuzigt. Er starb als Gerechter, beladen mit aller Schuld der Welt, stellvertretend für dich und für mich am Kreuz.
[41:08] Und nahm so Gottes Zorn auf sich, bezahlte deine Schuld und gab dir seine Gerechtigkeit. Weil Christus eine solch demütige Gesinnung hatte, diese Taten vollbrachte, darum erhöht ihn Gott dem Vater ab dem Vers 9.
[41:33] Der Weg, um ein brauchbares Werkzeug in Gottes Reich zu sein oder zu werden, geht über die demütige Gesinnung von Jesus Christus.
[41:46] Nochmals persönlicher, damit du ein brauchbares Werkzeug in Gottes Reich sein kannst, benötigst du die demütige Gesinnung von Christus.
[42:03] Doch was steht dieser Demut im Weg? Der Demut oder der Demut entgegen steht der Stolz bzw.
[42:25] unser Hochmut. Der Stolze bzw. der Hochmütige stellt sich selbst in den Mittelpunkt und vertraut auf seine eigene Stärke und lässt sich nichts von anderen sagen.
[42:41] Eine stolze Person hat eine viel zu hohe Sicht von sich selbst. Er sieht das Problem generell immer beim Verhalten von den anderen bzw.
[42:58] bei den Umständen. Bei einer stolzen Person kann die Ehe, die Familie, die Arbeit und welche Beziehungen auch immer so etwas wie im Argen liegen, doch er sieht niemals sein eigenes Problem.
[43:21] Denn der Stolz im Herz, der verzerrt die ganze Wahrnehmung. Sprich 16 Vers 5 wartet uns davor, dass das stolze Herz oder das stolze Herzen den Herrn anwiedern und dass es gewisse Konsequenzen haben wird.
[43:41] Dort steht, alle stolzen Herzen sind dem Herrn ein Gräuel, die Hand drauf, sie bleiben nicht ungestraft.
[43:52] Aber auch Petrus fordert in 1. Petrus 5,5 zur Demut auf, denn beides, die Demut wie der Stolz wird eine direkte Folge haben.
[44:08] Ihr alle sollt euch gegenseitig unterordnen und mit Demut bekleiden, denn Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade.
[44:19] Und so bekräftigt auch David im bekannten Psalm 119 Vers 67 Ehe ich gedemütigt wurde, irrte ich.
[44:35] Nun aber befolge ich dein Wort. Mit dieser Krankheit sind wir alle befallen. Und David litt unter derselben Krankheit wie wir.
[44:52] Er war stolz. Er fällte aufgrund seiner stolzen Gesinnung falsche Entscheidungen und ging folglich auf falsche Wege.
[45:04] Gott musste ihn demütigen, damit er ihn wieder gebrauchen konnte. Und in dieser Schule von dieser Demütigung lernte er ganz neu wieder auf Gottes Wort zu hören.
[45:26] Zurück zu Jesus. Jesus selbst erlebte in absoluter Übereinstimmung mit Gottes Wort. In der Gesinnung wie auch in den Taten.
[45:40] Und darum ist Jesus Christus auch dieses Vorbild Nummer eins, welches Paulus den Philippen vorstellt. Weil Christus sich also so selbst gedemütigt hatte, gehorsam war und in Unterordnung gegenüber seinem Vater lebte, darum hat er ihn jetzt nun über alle Massen erhöht.
[46:06] Bildlich gesprochen, es gibt kein Mass, welches die Erhöhung Christi überhaupt erfassen kann. All die Erhöhungen Christi bei der Auferstehung, bei der Himmelfahrt, beim Sitzen zu Rechnen Gottes, bei der Entrückung seiner Gemeinde, beim Gericht, beim tausendjährigen Reich, dem Endgericht und bei der neuen Erde, all diese Dinge, welche ich in der Predigt angeschnitten habe und versucht habe, euch ein bisschen aufzuzeigen, ähneln aufgrund meiner Begrenztheit eher einer technischen Beschreibung von einem Datenblatt, von einem technischen Datenblatt.
[46:47] Seine Erhöhung und die damit verbundene Ereignisse werden um Dimensionen eindrücklicher und gewaltiger sein, als dass wir es jemals wiedergeben können.
[47:03] Es wird einfach gesagt, über all unsere Vorstellungen darüber hinausgehen unvollstellbar hoch. Und neben dieser erhöhten Stellung hat er auch noch einen Namen verliehen bekommen.
[47:21] Und diesen Namen oder diese Anrede steht im Ende des Verses 11 von Philippe 2. Es ist die Anrede, dass er der Herr ist.
[47:34] Mit Herr ist hier gemeint, dass er der Erhabene der über alles Stehende ist. Diese hohe Stellung und diesen erhobenen Namen hat er von seinem Vater erhalten, damit sich nachher alle Knie beugen, die im Himmel, die auf Erden und unter der Erde sind.
[47:59] Schlichtweg alle Kreaturen, ob es nun bereits Gestorbene oder noch Lebende sind.
[48:12] Entschuldigung. Also schlichtweg alle Kreaturen, ob es nun die Gestorbenen oder die noch lebendigen Menschen sind, ob es Dämonen oder Engel sind, wer auch immer, sie werden ihre Knie vor dem Herrn beugen und bekennen, dass er der alleinige Herr ist.
[48:51] Versucht euch mal die folgenden Situationen vorzustellen. Da werden Knie gebeugt, welche Noah auslachten.
[49:02] Da werden Knie gebeugt, welche die Propheten verfolgten und töteten. Da werden Knie von Hohepriestern sein, welche Jesus als den Sohn Gottes ablehnten.
[49:19] Da werden Knie von Königen und Herrschen gebeugt, welche von Jesus selbst hörten, dass er der Sohn Gottes ist und ihn dennoch verurteilten.
[49:33] Da werden auch Knie gebeugt werden, die von der ganz einfachen Bevölkerung, die, welche einfach nach ihren eigenen Gelüsten lebten und keinen Herrn in ihrem Leben wollten.
[49:51] Aber da wird es auch einige Knie haben, die aus Überzeugung tief gebeugt und voll Dankbarkeit vor ihren Herrn kommen und ihm den Dank und die Ehre geben, welche ihm alleine gebührt.
[50:09] Jedes Knie aller Kreaturen, welche im sichtbaren noch im unsichtbaren Bereich gelebt hat, jetzt leben oder noch leben werden, werden sich vor Jesus Christus beugen und bekennen, dass Jesus Christus der einzige Herr ist.
[50:30] Die einen werden dies mit Schrecken tun, die anderen aus tiefster Überzeugung und mit dankbaren Herzen. Alle werden anerkennen, selbst du, selbst wenn du heute noch nicht glaubst, dass durch ihn alles erschaffen wurde, dass er der ist, dessen Dienst und Herrschaft im Alten Testament bereits angekündigt und wortwörtlich durch seine Menschwerdung in Erfüllung gegangen ist.
[51:05] Ja, du wirst anerkennen, dass er der Christus, der ewige Sohn Gottes ist, dass er der Einzige ist, der als stellvertretendes Opfer Sühnung vor Gott erwirken konnte.
[51:21] Du wirst anerkennen, dass er der Einzige Würdige ist, um Lob und Dank und Ehre zu erhalten. Und so dürfen wir absolut überzeugt sein, dass so wie all die angekündigten, die bereits abgeschlossenen geschehenen Erhöhungen von Christus, so wie die alle in Erfüllung gegangen sind, dass auch so all die zukünftigen Erhöhungen von Christus wie bei der Entrückung der Gemeinde, dem Gericht über der Erde, dem tausendjährigen Reich, dem finalen Gericht und der Erschaffung der neuen Erde und der ewigen Gemeinschaft mit ihm, dass auch all diese Dinge wortwörtlich, so wie es vorausgesagt hat, in Erfüllung gehen werden.
[52:16] Kolosser 1, 16 drückt dies so aus, dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über alle Schöpfung ist, denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstertümer oder Gewalten, alles ist durch ihn und für ihn geschaffen.
[52:46] Christus ist der angekündigte und offenbarte Herr. Jedes Knie wird dies einmal bekennen. Zu welcher Gruppe gehörst du?
[53:04] Freust du dich, wenn auch mit Ehrfurcht und Respekt deinen Herrn Jesus Christus, den höchsten Herrscher aller Herrscher, einmal zu begegnen und ihn als deinen Retter anzubeten?
[53:21] Oder gehst du stolz erhobenen Hauptes durch diese Welt? Bist imprägniert gegenüber allen Zurechtweisungen von Gott und deinen Nächsten?
[53:33] Spielst du auf Zeit und lebst nach deinen eigenen Begierden? Du wirst einmal vor Christus stehen und erkennen müssen, dass du auf sein Wort hören hättest müssen.
[53:52] auch du wirst deine Knie beugen müssen und wirst dabei bekennen, ich narr.
[54:05] Doch jetzt lass dich ermahnen, es ist noch Gnadenzeit. Erkenne die Güte und die Gnade des Herrn. Bekenne dein stolzes Herz vor Gott.
[54:17] Lass dein Lügengebäude einstürzen. Bekenne deine Schuld vor Gott. Nimm Gottes Vergebung durch seinen Sohn an und erkenne Jesus als deinen Herrn in deinem Leben an.
[54:34] Noch ist Gnadenzeit. Lass keine wertvolle Zeit verschwinden. Und ich schliesse die Predigt mit den Worten aus Offenbarung 5 Vers 12.
[54:45] Die sprachen mit lauter Stimme. Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob.
[55:05] Wir verneigen uns noch zum Gebet. Herr Jesus Christus, jedes Knie wird sich einmal vor dir beugen.
[55:24] Du bist der Herr, du bist der, welcher im Alten Testament angekündigt wurde. Du bist der, welcher schon von vor den Zeiten von Gott mit dem Auftrag anvertraut wurdest, dass du als stellvertretendes Opfer, als ganz Gott und als ganz Mensch am Kreuz sterben wirst, damit du deine Gemeinde, damit du deine anvertrauten Personen retten kannst, damit du sie in ewiger Gemeinschaft einmal bei dir hast.
[56:05] Herr Jesus Christus, ich danke dir für die demütige Gesinnung, die du vorgelebt hast. Du hast nicht auf deine Vorrechte gepocht.
[56:17] Du hast den Auftrag deines Vaters umgesetzt, selbst als es dich dein Leben kostete. Du hast auf alle Vorrechte verzichtet.
[56:28] Und bist um Gottes Willen und um der Liebe für dein Volk um das Kreuz gegangen und hast dich demütigen lassen.
[56:43] Jan Vater im Himmel, ich danke dir, dass du deinen Sohn auferweckt hast. Du hast ihn aufgenommen in den Himmel. Du hast ihn einen Platz gegeben zu Rechten von dir.
[56:57] Du hast ihn über alle Maßen einen Namen gegeben, der über allem ist. Und auch all die zukünftigen Erhöhungen, die noch ausstehen, du wirst ihm die Ehre geben, die ihm gebührt.
[57:13] Und alles wird so geschehen, wie es du vorausgesagt hast. Und wir können es nicht in Forte fassen. Wir möchten zu deiner Ehre leben.
[57:23] Wir möchten dir dich anbeten, wir möchten mit unserem Leben dir zur Ehre dienen. Und wir möchten auf deine Gnade bauen, denn wir wissen, aus uns heraus können wir es nicht tun, aber du hast uns deine Gnade, deine Verheissungen, deine all deine Gaben uns verheissen und da wissen wir, dass wir zugerüstet sind, um deiner Ehre willen zu leben.
[57:58] Und Vater im Himmel, ich möchte bitten, dass all die, die ihr Knie jetzt noch nicht vor dir gebeugt haben, weil sie dir nicht vertrauen, weil sie nicht vertrauen, dass das, was in der Schrift steht, wahr ist, dass sie doch ihren Stand erkennen und dass sie umkehren mögen, magst du sie aufrufen, magst du sie zu dir umkehren lassen, damit sie ihr Leben in deinem Sinn leben dürfen und zu deiner Ehre ihr Leben, ihr Zeit, all das, was sie von dir anvertraut bekommen haben, zu deiner Ehre einsetzen dürfen.
[58:41] Herzlichen Dank. Ja, wir möchten dich anbeten, möchten uns freuen für diesen Tag, wenn wir eines Tages vor dir stehen und dich erkennen, wie du wirklich bist, ungetrübt von aller Schuld und voller Dank in unseren Herzen dich verherrlichen dürfen.
[59:02] Herzlichen Dank dafür. Amen.