Themen: Einheit, Christi Werk, Konflikt, Selbstverleugnung, Dienst, Egoismus
[0:00] Ja, Vater im Himmel, wir bitten dich wirklich, dass dieses Lied, das wir gesungen haben, dass das wirklich auch praktisch bei uns umgesetzt werden kann.
[0:12] Wir möchten dich wirklich bitten, dass dein Wort tief in unseren Herzen Wurzeln schlägt, dass du uns durch deinen Geist veränderst. Herzlichen Dank für dein Wort, das wir haben dürfen.
[0:26] Wir möchten auf dich hören, wir möchten uns durch deine Gnade, durch dein Wort verändern lassen. Bitte hilf uns, dass wir dich verstehen können.
[0:36] Herzlichen Dank dafür. Amen. Ja, wenn wir unser Umfeld betrachten oder die Zeitungen lesen, dann erkennen wir ein grundsätzlich gutes Bestreben in der Welt.
[0:58] Die Bevölkerung, unabhängig ob Christ oder nicht Christ, ist bestrebt in verschiedensten Formen, Gemeinschaft miteinander zu leben.
[1:11] Das geschieht durch Freundschaften, durch Schliessungen von Ehen, durch Vereinsaktivitäten, Bildung von Allianzen.
[1:23] Ja, ganze Länder und Kontinente verbinden sich für gemeinsame Ziele. Doch leider halten diese Verbindungen meistens nur eine ganz kurze Zeit.
[1:35] Obwohl das Bestreben zur Einheit wohl richtig sein mag, scheint da irgendetwas falsch zu laufen. Freundschaften brechen bei Meinungsunterschiedenheiten schnell auseinander.
[1:53] Ehen werden aufgelöst, weil man sich auseinandergelebt hat. Vereine werden gespalten, weil andere Ansichten da sind. Und politische Allianzen werden zwecks egoistischen Zielen blockiert.
[2:09] Doch das Ganze, das passiert nicht nur in der Welt. Auch wir Christen sind davon betroffen. Auch ich selbst musste den Schmerz von Freundschaftsbrüchen und Gemeindespaltungen schon erfahren.
[2:23] Anhand von diesen Beispielen sehen wir, dass das Zusammenleben uns als Sünder herausfordert.
[2:35] Ja, Gott hat den Menschen eben nicht erschaffen, damit er als Einsiedler, abgeschieden von allen anderen, lebt. Und darum suchen Nichtchristen wie auch Christen Gemeinschaft zu anderen.
[2:50] Jeder möchte Gemeinschaft mit ähnlich Gesinnten haben. Doch der weltliche und der christliche Weg zu dieser Gemeinschaft, der könnte nicht unterschiedlicher sein.
[3:06] Die Welt sagt, es muss für dich stimmen. Du musst dich behaupten. Mit der richtigen Strategie, mit den verlockenden Anreizen, kann jedes Ziel erreicht werden.
[3:21] Ja, wir brauchen die richtigen Teamleader, wir brauchen die richtigen Influencer, und wie es dann auch immer weitergeht. Doch machen diese Punkte auch eine christliche Gemeinschaft, wie wir sind, aus?
[3:36] Was für eine Basis brauchen wir, damit wir miteinander Christus dienen können? Genügt ein Glaubensbekenntnis, in dem alles detailliert geregelt ist?
[3:55] Oder braucht es eventuell noch etwas mehr als das? Und bitte versteht mich recht, ich möchte nicht die Wichtigkeit eines Glaubensbekenntnisses reduzieren, aber lasst mich mal zwei provokative Behauptungen aufstellen.
[4:14] Ein noch so gutes Glaubensbekenntnis ist nichts wert, wenn der gegenseitige Umgang nicht dem entspricht, was die Schrift uns lehrt.
[4:27] Aber dem gegenüber kann eine einheitliche Gesinnung, basierend aus der Schrift, auch über unterschiedliche Lehrmeinungen hinwegsehen und ein friedliches Miteinander ermöglichen.
[4:45] Könnte es sein, dass also nicht nur die Sache geregelt werden muss, sondern in erster Linie auch das Wie, also der Umgang miteinander?
[5:01] Und das ist doch genau die Schwierigkeit im Leben miteinander. Beim Was geht es um eine Sache oder ein Thema?
[5:12] Beim Wie geht es um mich persönlich. Dieses Thema ist nicht eine neuzeitliche Erscheinung, mit welchen wir als erste Generation zu kämpfen haben.
[5:29] Paulus hat die Gemeinde in Philippi gegründet und schrieb ihnen danach einen Brief, um genau das Wie im Miteinander zu korrigieren.
[5:40] Wenn auch du mit zwischenmenschlichen Beziehungen zu kämpfen hast, und da ist gemäss der Bibel niemand auf dieser Welt davon ausgeschlossen, dann lerne von Paulus, am Beispiel von der Gemeinde in Philippi, wie es auch für dich eine Hoffnung und ein konkreter Weg gibt.
[6:09] Beziehungen müssen nicht ein leidiges Thema bleiben, sondern können so gelebt werden, dass sie trotz den Herausforderungen von Gott gesegnet werden können.
[6:22] Und die Textstelle, die wir heute zusammen anschauen werden, ist Philippi 2, Verse 1 bis 4. Die Predigt habe ich mit dem Titel überschrieben, Einheit in Christus.
[6:39] Der Einheit in Jesus Christus. Im ersten Kapitel vom Philippi Brief steht, dass Paulus sich sicher ist, dass der Herr das angefangene Werk mit der Gemeinde zu Ende führen wird.
[6:58] Paulus grosses Ziel für die Gemeinde ist, dass alle als Geheiligte auf die Wiederkunft Jesu Christi vorbereitet sind und Gott durch das auch geehrt wird.
[7:15] Und damit sie dieses Ziel erreichen, steht im Philippi 1, Vers 27, Nur führt euer Leben würdig des Evangeliums von Christus, dass ihr feststeht in einem Geist und einmütig miteinander kämpft für den Glauben des Evangeliums.
[7:39] Ja, das würdige Leben ist nicht eine Einzelkampfdisziplin von einem Einzelkämpfer. Die ganze Gemeinde soll gemeinsam und einmütig für den Glauben des Evangeliums zusammen kämpfen.
[7:59] Doch wie sieht das jetzt nun konkret aus? Der Predigtext aus Philippi 2, Vers 1 bis 4, der zeigt zuerst auf, dass die Gemeinde alle Voraussetzungen erhalten hat, um gemeinsam dieses Ziel zu erreichen.
[8:21] Und dann in einem zweiten Schritt, es nun an ihnen, an jedem Einzelnen liegt, die Dinge konkret umzusetzen. Wir lesen den Predigtext Philippi 2, Vers 1 bis 4.
[8:37] Gibt es nun bei euch Ermahnung in Christus? Gibt es Zuspruch der Liebe?
[8:50] Gibt es Gemeinschaft des Geistes? Gibt es Herzlichkeit und Erbarmen? So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das eine bedacht seid.
[9:14] Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.
[9:24] Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des Anderen. Der heutige Predigtext, den habe ich in zwei verschiedene Hauptpunkte unterteilt.
[9:45] Der erste Punkt ist, deine Voraussetzungen zur Einheit, das ist der Vers 1. Und danach, dein Beitrag zur Einheit, die Verse 2 bis 4.
[9:59] Also zuerst, deine Voraussetzungen zur Einheit, Verse 1, und dann im zweiten Teil, dein Beitrag zur Einheit, Verse 2 bis 4.
[10:10] Ja, eine Einheit, die kann nicht einfach so aus dem Nichts herausgezogen werden. Es geht um eine gemeinsame Basis, welche alle haben können, beziehungsweise müssen, um an dieser Einheit dann auch teilzuhaben.
[10:31] Und genau um das geht es im ersten Vers. Also zuerst, deine Voraussetzung zur Einheit, Verse 1. Gibt es nun bei euch Ermahnung in Christus?
[10:45] Gibt es Zuspruch der Liebe? Gibt es Gemeinschaft des Geistes? Gibt es Herzlichkeit und Erbarmen? Gibt es nun bei euch?
[11:03] Paulus verwendet hier einen Fragesatz, der eigentlich gar keiner ist. Denn auf diesen Satz kann man nur mit einem Ja antworten.
[11:16] Paulus konnte so fragen, da es sich im absolut Klaren ist, dass alle Gläubigen dies schon bekommen haben. Es ist wie ein Satz, ist frisches Gras grün.
[11:30] Dieser Satz kann nicht mit einem Nein beantwortet werden. Es ist also ein Satz, bei dem Paulus von der Gemeinde ein Kopfnicken erwartet.
[11:43] Und somit ist der Vers 1 keine Aufforderung, um etwas zu tun, sondern ein Fragesatz, um ihnen bewusst zu machen, was sie schon alles bekommen haben.
[11:59] Der erste Punkt, welcher er anspricht, ist die Ermahnung. Was meint Paulus mit der Ermahnung in Christus? Es hat wie zweierlei Bedeutungen.
[12:13] Positiv gesehen ist es eine Ermutigung, eine Aufforderung von Christus. Und negativ gesehen ist es ein Ermahnen oder eine Zurechtweisung von Christus.
[12:27] Paulus spricht hier die Ermahnung und die Ermutigung an, welche er von Jesus Christus weitergegeben hat. Paulus verkündet den Philippen das Evangelium.
[12:41] Sie kennen Jesus als Person. Sie kennen die Taten. Sie kennen seine Verheissungen, seine Lehre, all seine Aufforderungen.
[12:54] Jesu Botschaft ist das Fundament von dieser Gemeinde. Und jeder, der an das Evangelium Christi glaubt, wird dadurch ermutigt, aber auch zurechtgewiesen.
[13:07] Jeder wird dadurch errettet, verändert und geheiligt. Und somit zeigt Paulus ihnen auf, ihr habt die Ermahnung in Christi erfahren.
[13:21] Ihr habt somit die erste und wichtige und zentrale Grundlage erhalten. Und dann geht Paulus weiter zum zweiten Punkt. Der Zuspruch der Liebe.
[13:34] Was ist mit diesem Zuspruch der Liebe gemeint? Durch das Evangelium von Christus haben sie den Zuspruch der Liebe bekommen.
[13:45] Die Bedeutung dieser Liebe ist in der deutschen Sprache nicht gebräuchlich, denn es ist die Agape-Liebe. In dieser Liebe geht es nicht darum, was der Empfänger der Liebe haben möchte oder haben will, sondern es geht darum, was der andere benötigt beziehungsweise was er braucht.
[14:11] Und diese Liebe gibt dem Nächsten das Beste. Und diese Liebe ist bedingungslos, nicht an eine Gegenleistung gebunden.
[14:23] Bei dieser Liebe handelt es sich um einen willentlichen Entschluss, den Nächsten unterschiedslos zu seinem Besten zu lieben. Selbst für die Feinde.
[14:38] Praktisch gesehen, es ist die Liebe, mit welcher Gott seinen Sohn Jesus auf diese Erde gesandt hat. Es ist die Art der Liebe, mit welcher Jesus anstelle von dir und mir ans Kreuz ging, als wir noch seine Feinde waren.
[14:57] Und genau diese hingegebene Liebe Gottes hat nicht nur Gott selbst, sondern wurde von ihm jeden einzelnen Gläubigen gegeben.
[15:11] Schlag mal Römer 5, Vers 5 auf. Römer 5, Vers 5, beziehungsweise B, denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.
[15:46] Wenn du gläubig bist, dann hast du durch den Heiligen Geist diese hingegebene Liebe von Gott in vollem Umfang abgeschlossen zu 100% bekommen.
[16:02] Und Paulus weist die Gemeinde nun mit dem Aufruf ins Gewissen zurecht. Habt ihr nicht diese unbegreifliche Liebe von Gott erfahren? Erinnert euch daran, was ihr bekommen habt.
[16:19] Ja, ihr habt diese Liebe in euch. Neben der Ermahnung und dieser Ermutigung von Christus haben sie somit die zweite, die wichtige Grundlage bekommen, die Liebe von Gott.
[16:35] Und dann kommt er zu der nächsten Grundlage, die er anspricht. Das ist die Gemeinschaft des Geistes. Was hält eine Gemeinschaft zusammen?
[16:47] Paulus erinnert die Gemeinde, dass der Heilige Geist für die Gemeinschaft zentral ist. Alle Gläubigen, unabhängig von Alter, von Geschlecht, gesellschaftlicher Stellung, alle haben diesen Geist bekommen.
[17:04] Der Geist, der führt und hält uns im Leib Jesu zusammen. Schlagt mal 1. Korinther 12 Vers 13 auf. 1.
[17:22] Korinther 12 Vers 13 Dort steht, denn wir sind ja alle durch einen Geist in einen Leib hineingetauft worden.
[17:36] Ob wir Juden sind oder Griechen, Knechte oder Freie und wir sind alle getränkt worden zu einem Geist. Durch den Heiligen Geist werden alle Gläubige in dem Leib Jesu zusammengeführt.
[17:53] Durch diesen Geist können alle miteinander Gemeinschaft haben. Denkt mal darüber nach, welche unterschiedlichen Personen damals in Philippi in der Gemeinde waren.
[18:08] Auf der einen Seite dieser Bandbreite haben wir die edle Purpur-Händlerin, wahrscheinlich seine feine Dame. Und auf der anderen Seite da steht der raue Gefängniswärter, der erst gerade zum Glauben gekommen ist.
[18:27] Da hat es Juden, da hat es Heiden, da liegen Welten zwischen diesen Personen. Aber durch den Geist haben sie die Voraussetzung für eine innige Gemeinschaft.
[18:44] Neben der Ermahnung von Christus, dem Zuspruch der Liebe, macht Paulus ihnen bewusst, dass sie durch den Geist Gottes die dritte wichtige Grundlage zur Gemeinschaft bekommen haben.
[18:58] Und die letzte Grundlage, an welche Paulus die Philippe erinnert, ist die erfahrene Herzlichkeit und Erbarmen. Ein paar Verse vorab, lesen wir im Philippe 1 Vers 8, denn Gott ist mein Zeuge, wie mich nach euch allen verlangt, in der herzlichen Liebe Jesu Christi, schreibt Paulus.
[19:26] Jesus hat sich um Paulus erbarnt und mit einer herzlichen Liebe hat er ihn geliebt. Und dieses Erbarmen und diese Liebe hatte einen solchen prägenden Einfluss auf das Leben von Paulus, dass er sich nun in derselben Liebe und in derselben Erbarmen nach der Gemeinde sehnt.
[19:54] Jeder, welcher diese tiefe Liebe und das herzliche Erbarmen von Jesus erfahren hat, dessen Leben wird auch dadurch geprägt und er wird dies auch weitergeben.
[20:11] Um die Gemeinde zu einem würdigen Leben zur Ehre von Gott auszurichten, hat er ihnen zuerst aufgezeigt, dass sie alle Voraussetzungen hierzu erhalten haben.
[20:23] Er erinnert sie an die Ermahnung und an die Ermutigung durch Jesus Christi, er erinnert sie an den Zuspruch der Liebe, er erinnert sie an die Gemeinschaft des Geistes und er erinnert sie an die Herzlichkeit und das Erbarmen, das ihnen erfahren wurde.
[20:43] Zwischen diesem Vers 1 und 2 steht nun eine wichtige Verbindung. Gibt es Herzlichkeit und Erbarmen, so macht meine Freude völlig, indem ihr.
[21:00] Dieses Wort so, das verbindet diese zwei Versblöcke. Anders oder einfach übersetzt könnte es heissen, wenn du die Voraussetzungen zur Einheit im Vers 1 bekommen hast und diese hast du, dann führe die Aufforderungen von Vers 2 aus.
[21:21] 1 Punkt haben wir erfahren, was wir alles von Gott erfahren haben. Das war wie der Infoblock. Im zweiten Punkt geht es jetzt darum, um eine Befehlsausgabe.
[21:36] Es geht darum, was du und ich nun umzusetzen haben. Diesen Teil der Predigt habe ich überschrieben mit dem Text oder mit dem Titel Dein Beitrag zur Einheit.
[21:52] Wir möchten da die Verse 2 bis 4 zusammen lesen. Philippe 2 2 bis 4 So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig und auf das eine bedacht seid, tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Mehrgeiz, sondern in Demut auch der einer den anderen höher als sich selbst.
[22:22] Jeder schaue nicht auf das Seine, sondern jeder auf das des Anderen. Paulus fordert auf, seine Freude völlig zu machen.
[22:35] Warum jetzt Paulus zur Freude? Ich, zumindest ich persönlich, will doch Gott zur Freude leben und nicht zur Freude von Paulus.
[22:47] Im Vers 5 steht auch die Antwort. Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Paulus Freude ist also darin begründet, dass wenn sie so gesinnt sind, wie es Jesus war, dass dadurch seine Freude völlig wird.
[23:11] Die Grundlagen von Vers 1 sind durch Jesus gegeben und die Anweisungen von Vers 2 sind durch Jesus vorgelebt worden. Die Anweisungen kommen nicht von Paulus, sie kommen von Jesus selbst.
[23:30] Und gibt es etwas Schöneres, wie wenn eine von dir nahe stehende Person, ein Freund oder vielleicht auch dein Kind im Glauben Jesus nachfolgt und ihm immer ähnlicher wird.
[23:47] Die Freude von Gott und die Freude von Paulus haben übereingestimmt und darum konnte er dies so sagen. Ja, wir haben anhand von Vers 1 gesehen, dass wir alle Voraussetzungen haben.
[24:03] Und jetzt kannst du Jesus zu Freude oder kannst du Jesus Freude bereiten, indem du die Aufforderungen von Vers 2 bis 4 auch in deinem Leben konkret umsetzt.
[24:16] So macht meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habt, einmütig auf das eine Bedacht seid. Paulus fordert die Gläubigen auf, dass sie dieselbe Gesinnung haben, dass diese Gesinnung sich in der gleichen Liebe zeigen soll und dass sie sich so gemeinsam auf das eine Ziel fokussieren.
[24:44] Doch wichtig, es geht hier nicht um eine selbstdefinierte Gesinnung. Nein, Gott gibt uns diese Gesinnung anhand von Jesus selbst.
[24:58] Römer 15 Vers 5 dort steht der Gott des Ausharrens und des Trostes aber gebe euch untereinander eines Sinnes zu sein Christus Jesus gemäss.
[25:15] Nur durch Gott können bzw. haben wir diese einheitliche Gesinnung anhand des Vorbilds seines Sohnes bekommen. Gemäss dieser Bibelstelle Römer 15 5 ist Gott der Handelnde.
[25:34] Kannst du dich mit dem Argument ja ich bin so wie ich bin nun zurücklehnen und auf die Eingebung einer Gesinnung Christi warten so a la Software Update Nein denn im Vers 2 von Philippe 2 gibt es eine klare Anweisung bzw.
[25:57] Aufforderung ein Befehl dass wir eines Sinnes sein sollen Die Verantwortung liegt gemäss Philippe 2 2 bei dir und mir Hä?
[26:10] Muss jetzt Gott oder muss ich? Bitte schlag mal Römer 12 Vers 2 auf denn dort finden wir den Schlüssel zum scheinbaren Gegensatz Römer 12 Vers 2 und passt euch nicht diesem Weltlauf an sondern lasst euch in eurem Wesen verändern durch die Erneuerung eures Sinnes damit ihr prüfen könnt was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist gut sichtbar da steht lasst euch verwandeln das heisst du musst es zulassen damit
[27:15] Gott an dir wirken kann und genau gleich in unserem Vers Gott gibt alles dass wir eines Sinnes sein können doch zulassen musst du es Gott hat dir alle Voraussetzungen gegeben Gott hat alles in seiner Schrift aufgeschrieben er hat dir den Heiligen Geist gegeben damit du seine Worte auch verstehst doch die Bibel lesen studieren umsetzen musst du selbst du musst es zulassen dass Gott die Einheit dir geben kann und genau hierzu fordert der Vers uns auch auf als zweites ermahnt Paulus nun die Philipper seine Freude völlig zu machen indem sie die gleiche Liebe haben erinnerst du dich an den Aufruf von
[28:16] Paulus im Vers 1 nachdem wir diese Liebe erhalten haben ruft er jetzt zur gleichen Liebe auf wiederum zur Agape Liebe die Liebe welche selbstlos und hingebungsvoll ist es ist eine Liebe welche selbst Feinde liebt es ist die Liebe welche gibt was der Nächste benötigt ohne dass er es fordert in dieser Liebe sollen wir innerhalb der Gemeinde miteinander umgehen und nur durch das erfahren von dieser Liebe Jesu wirst du in der Lage sein diese auch so weiter zu geben ja wie sieht das praktisch aus jeder kennt die Situation Satan versucht durch schlechte Gedanken Risse in die Gemeinschaft zu bringen er versucht zu trennen
[29:17] Unterschiede groß zu machen in dieser Situation müssen wir uns erinnern und uns neu bewusst werden was Gott für uns schon alles bewirkt und gegeben hat zum Beispiel es wird dir leichter fallen deinen schwierigen Bruder oder deine schwierige Schwester anzunehmen und ihm zu vergeben wenn du dir bewusst bist wie dämlich dass du dich gegenüber Gott verhältst wie unwürdig dass du vor ihm bist und er dir gerne vergibt und dich nicht aufgibt wenn du Jesu Liebe erkennst wie du wenn du seine Geduld sein herzliches Erbarmen begreifen lernst dann wird es auch dir einfacher fallen mit schwierigen Brüdern oder Schwestern in der Gemeinde umzugehen bei dieser
[30:20] Liebe geht es aber auch weiter es geht darum dass dein Bruder oder deine Schwester dass du sie auf wunde Punkte in ihrem Leben ansprichst das ist eine der schwierigsten Aufgaben in der Gemeinde doch was für eine Liebe wäre es den nächsten weiterhin die in eine falsche Richtung einfach laufen zu lassen nur um die Reibungsfläche zu vermeiden werdet ihr bewusst wie Gott mit dir umgegangen ist das ist die Basis für die Gemeinschaft zwischen dir und den anderen und als nächstes fordert Paulus die Philippe auf dass wir einmütig und auf das eine bedacht sein sollen zuerst sagt er wie das geschehen soll nämlich einmütig wörtlich heisst es zusammengeselt und dann sagt er auf was dass wir dann bedacht sein sollen auf das eine wir haben nur ein
[31:40] Ziel einmütigkeit beziehungsweise Harmonie soll bei uns herrschen wie ein Herz und eine Seele sollen wir wahrgenommen werden als Gemeinde das zeigt sich in den gleichen Wünschen in den gleichen Leidenschaften und an denselben Zielen es ist wie im Orchester die einzelnen Instrumente müssen harmonisch zusammenpassen damit es am Schluss ein gelungenes Konzert geben kann alle in der Gemeinde sollen wie in einer Harmonie zusammenleben nicht in einer selbst definierten Harmonie ohne Dirigent sondern in einer Harmonie bei dem der Dirigent Jesus Christus ist wenn wir auf Jesus Christus gesinnt sind ihn als Ziel haben dann haben wir die gleichen
[32:42] Wünsche dann dienen wir einmütig mit den gleichen Leidenschaften in der Harmonie Gottes und das alles Jesus zur Freude bis jetzt haben wir zusammen angeschaut was wir tun sollen in Versen 3 und 4 diese zwei Verse die sind dann jeweils so aufgebaut dass die schlechten Motive und Taten den guten gegenüber gestellt werden zuerst möchten wir uns im Vers die erste Ermahnung anschauen was wir nicht tun sollen Dinge welche abgelegt werden sollen steht im Vers 3 tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz jetzt spricht Paulus etwas an was die schönsten Dinge im Werk Gottes zerstören kann das gewisse etwas kann eine ganze
[33:46] Gemeinde in den Abgrund werfen was schadet einer Gemeinschaft Martin würde sagen die unheilige Dreieinigkeit ich mir meins das ich schaut immer auf sich selbst zuerst alles will es bekommen und schlussendlich will es alles haben behalten das Ego will seine eigenen Ziele und Wünsche verfolgen ja die Welt lehrt du musst ehrgeizig sein du musst zu dir selber schauen du musst deine eigenen Ziele erreichen es geht schlussendlich um die Verwirklichung und Verherrlichung von einem selbst diese selbstsüchtige Einstellung in der
[34:47] Gemeinde ist Gift in der Gemeinschaft es geht nur um die eigenen Interessen doch aufgepasst in Philipper 1 15 bis 16 berichtet Paulus uns von Verkündigern also Predigern welche Jesus aus Selbstsucht verkündigen so wow wenn ein Prediger der Jesus verkündigt der das Wort Gottes weitergibt selbst falsche Motive haben kann wie viel mehr dann jeder von uns selbst das Ich möchte im Zentrum des Lebens stehen alles dreht sich um einem Selbst das Handeln beziehungsweise die täglichen Entscheidungen des
[35:48] Ichs richten sich nach den folgenden Fragen Wie fühle ich mich Was bringt es mir Wie geht es mir Ist es mir wohl dabei Ist es anstrengend Muss ich auf etwas verzichten Diese Fragen kennen wir alle nur zu gut doch meinst du wirklich dass die Drehachse der Erde genau durch deinen Bauch Nabel läuft Was ist deine Motivation um einen Dienst in deinem Leben oder gerade auch hier in der Gemeinde anzunehmen Ist es die Bestätigung ist es Ansehen ist es Einfluss ist es Macht Erfolg oder warum Gegenfrage gefragt oder warum lehnst du einen
[36:49] Dienst ab Bequemlichkeit Faulheit Trägheit egal ob du eine Tat aus selbstsüchtigen Motiven annimmst oder aus diesem Ehrgeiz diese annimmst oder aus falschen Motiven diese ablehnst es ist falsch Gottes Wort lehrt die Folge der Reihenfolge Gott soll an erster Stelle im Mittelpunkt von unserem Leben stehen dann dein Nächster und dann du selbst geht es in deinem Leben oder konkreter in deinen täglichen Entscheidungen um deine oder um die Ehre Gottes das ist doch der
[37:49] Kampf der täglich in mir aber auch in dir tobt wir sitzen alle im selben Boot und wir sind ja wir sind auf Veränderung angewiesen doch tröste dich nicht damit dass wir alle das Problem haben sondern erkenne dein Ego tue Busse vor Gott doch mit dem ablegen einer schlechten Gesinnung ist es nicht getan du wirst elend scheitern wenn du den ganzen Tag versucht etwas nicht zu tun jetzt heisst es das Richtige zu tun damit das Ego nicht wieder auf kommt gibt unser Text eine konkrete Anweisung sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst was heisst
[38:52] Demut heute wird dieses Wort vielmals falsch verwendet es ist ein zusammengesetztes Wort und es bedeutet eigentlich Knechts oder Diener Gesinnung haben bzw.
[39:07] dann Mut haben zum Dienen Gott fordert auf dass wir wie ein Knecht denken und dann mutig handeln sollen damit ein Knecht die richtige Gesinnung haben kann ist es wichtig dass der Knecht seinen Meister kennt damit du als Knecht Gottes dienen kannst musst du wissen wer Gott ist und in dem Mass wie Gott wie du Gott erkennst erkennst du auch immer mehr wer du selbst bist und wie Gott dich verändern und auch gebrauchen möchte in dem Masse wie du Gott erkennst wirst du auch eine demütige Gesinnung bekommen Demut können wir auch besser verstehen wenn wir das gegensätzliche Wort studieren das wäre
[40:07] Stolz bzw. Hochmut eine stolze Person schaut auf andere herunter er sucht die Schwächen der anderen Personen stellt sich dann darüber und sonnt sich im Gefühl zum Glück bin ich besser schöner grösser stärker reicher geistlicher intellektueller als der andere und mit dieser Einstellung ist Streit vorprogrammieren doch Paulus fordert genau das Gegenteil du sollst wissen wer Gott ist wer du dank der Gnade Gottes sein darfst und dann achte den anderen höher als dich selbst Gott selbst braucht ein hartes
[41:08] Wort er hasst stolze Personen und wenn du deinen Stolz nicht freiwillig ablegst dann wird Gott dich demütigen ja selbst David bezeugt im Psalm 119 Vers 67 ehe ich gedemütigt wurde irrte ich nun aber befolge ich dein Wort ja wir müssen auch aufpassen es gibt eine falsche Demut vielmals auch unter Christen eine falsche Demut zeigt sich dadurch dass sie eine künstlich gespielte Unterwerfung vorspielt um wiederum dann Anerkennung von jemandem zu erhalten bei der Demut geht es nicht darum mit einem zerstörten Selbstbewusstsein verkümmert verklemmt mit gebückter Haltung gesecktem Blick alles dankend mit der
[42:08] Begründung das kann ich nicht das traue ich mir nicht zu alle anderen können das besser abzulehnen sei dir bewusst wer du dank der Gnade Gottes bist und dann arbeite mit voller Motivation als Diener und Knecht für den Herrn alle sollen sich als Diener Gott und dem Nächsten unterordnen den Nächsten höher achten und bereit sein zu dienen egal welche Verantwortung Aufgabe Stellung du in der Gemeinde hast alle haben denselben Herrn und alle sind Knechte und Diener wenn wir bzw.
[42:59] jeder einzelne von uns diese Einstellung hat dann werden wir uns gegenseitig unterordnen eine konsequente gegenseitige Unterordnung in der Gemeinde ist die Voraussetzung für eine echte Gemeinschaft jeder schaue nicht auf das Seine sondern jeder auf das des Anderen kennt ihr den Spruch wenn jeder auf sich selbst schaut dann ist für alle gesorgt die Bibel kennt dieses Prinzip nicht nein sie lehnt es ab eine Parallelstelle zu unserem Philippenbrief ist Römer 15 Vers 1 bis 2 dort steht wir aber die Starken haben die Pflicht die Gebrechen der Schwachen zu tragen und nicht Gefallen an uns selbst zu haben denn jeder von uns soll seinem
[44:03] Nächsten gefallen zum Guten zur Erbauung die Starken oder die scheinbar Starken sind verpflichtet die Schwachen zu tragen die Starken sind verpflichtet dass sie keinen Gefallen an sich selbst haben und jeder soll seinem Nächsten zur Erbauung gefallen in der Gemeinde geht es definitiv nicht um Selbstverwirklichung es geht nicht um das Profilieren oder das Profitieren und Bedient Werden deine Motivation für deinen Dienst soll sein was benötigt mein Nächster was kann ich dem Nächsten geben wo kann ich helfen wenn du das nächste Mal für eine Hilfe oder einen Dienst angefragt wirst dann frage dich was spricht dagegen dass ich hier nicht helfen soll folglich wenn nichts dagegen spricht diene konsequente
[45:13] Nächstenliebe ist keine Erfindung von Paulus diese Nächstenliebe oder dieser Ursprung der Nächstenliebe liegt im Alten Testament in den Zehn Geboten sie wurde gelebt und gelehrt und vertieft durch Jesus Christus selbst und die praktische Anwendung im Alltag finden wir hier in den Lehrbriefen die wir behandeln die Kernstelle steht zum Beispiel in Matthäus 22 wo Jesus lehrt die Pharisäer 22 36 bis 40 da kommen die Pharisäer Meister welches ist das grösste Gebot im Gesetz und Jesus sprach zu ihm du sollst den Herrn deinen Gott lieben mit deinem ganzen Herzen mit deiner ganzen Seele mit deinem ganzen Denken das ist das erste und grösste Gebot und das zweite ist im
[46:14] Vergleich du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst an diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten Paulus lehrt in den Lehrbriefen anhand von den Aussagen Jesu wir sollen eines Sinnes sein gleiche Liebe haben einmütig auf das eine bedacht sein nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz zu tun das sind alles praktische Anwendungen aus Matthäus 22 37 bis 39 erkennt ihr den roten Faden das Prinzip vom alten Testament bis heute ist immer dasselbe konsequent von dir wegschauen von den eigenen Vorlieben von den eigenen Bedürfnissen von den eigenen Problemen und Nöten und dann hin zu Gott hin zu deinem Nächsten stelle dich nicht ins Zentrum vom
[47:15] Leben sondern Gott und den Nächsten Anhand von drei geistlichen Vorbildern möchte ich dir nun noch aufzeigen wie du das praktisch umsetzen kannst das erste Vorbild auch im Brief ist Paulus Paulus beschreibt im Philipp er wäre eigentlich schon lieber bei Christus es ist aber besser dass er noch nicht stirbt damit er für die Gemeinde weiter da sein kann Philipp 1 23 bis 24 steht da mich verlangt danach also Paulus aufzubrechen und bei Christus zu sein was auch viel viel besser wäre aber es ist nötiger im Fleisch zu bleiben um euretwillen Paulus sitzt im Gefängnis es ist kein Meerstern Tempel wie die heutigen Gefängnisse hier in der Schweiz ersehnt sich nach
[48:17] Erlösung es wäre besser ja viel besser für ihn wenn er bereits an seinem Ziel beim Herrn wäre doch er will weiterhin dienen auf der Erde um der Gemeinde willen denkst du auch in deinen schwierigen Lebenszeiten an die Bedürfnisse deiner Nächsten das zweite Vorbild ist der Timotheus auch in diesem Brief Timotheus ist ein hingegebener Diener von Paulus Philippa 2 19 steht ich hoffe aber in dem Herrn Jesus also Paulus schreibt das Timotheus bald zu euch zu senden damit auch ich ermutigt werde wenn ich erfahre wie es um euch steht denn ich habe sonst niemand von gleicher Gesinnung der so redlich für eure
[49:18] Anliegen sorgen wird denn sie suchen alle das ihre nicht das was Christi Jesu ist siehst du Timotheus ist ein tatkräftiger Diener er sucht nicht sein eigenes Vergnügen er suchte was Jesu Christi ist er sorgt sich für die Anliegen der Gemeinde fühlst du dich zu jung um zu dienen Timotheus Gesinnung war das was ihn auszeichnete brauchst du dein Alter deine Lebenssituation deine Umstände als Ausrede für etwas nicht tun zu müssen oder arbeitest du an deiner Gesinnung und bist dienstbereit für den Herrn das letzte Vorbild das wir noch zusammen anschauen ist der Epaphroditus er achtete sein Leben gering und starb fast dafür
[50:19] Philippe 2 30 da steht denn für das Werk des Christus ist er dem Tod nahe gekommen da er sein Leben gering achtete um mir zu dienen an eurer Stelle im Dienst für den Herrn ist er fast gestorben er diente als Abgesandter der Gemeinde für Paulus und zahlte fast mit dem Leben dafür wie gering achtest du dein Leben bist du dir zu schön zu wertvoll zu beschäftigt um den Herrn zu dienen du möchtest erkennen wie gering du dein Leben siehst schau mal auf deine Agenda dein Twint Account deine Kreditkarten Abrechnung oder einfach dein Browser Verlauf im
[51:19] Internet da siehst du welche Priorität von Gott dein Leben bestimmen Fühlst du dich jetzt angegriffen ja ich auch doch anhand von diesen Beispielen sehen wir wie sich wahre Demut im Dienst auswirkt das sind die Vorbilder denen wir nacheifern sollen sie haben konsequent die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt und den Bedürfnissen von Gott und dem Nächsten Priorität gegeben und Philippe 3 17 dort steht fordert uns konkret dazu auf so zu werden wie diese werdet meine Nachahmer ihr Brüder und seht auf diejenigen die so wandeln wie ihr uns zum Vorbild habt das sind deine und auch meine
[52:24] Vorbilder sie haben zur Ehre Gottes gelebt und genauso sollst auch du und ich ihnen nacheifern und alles zur Ehre von Gott tun der Wandel dieser Vorbilder war keine Momentaufnahme der Wandel zeigte auf wie sie ihr Leben gelebt haben in jeder Situation in den Einfachen wie auch in den Schwierigen was wird mal in deinem Nachruf stehen wirst du als vorbildlicher demütiger Diener in die Geschichtsbücher eingehen oder als jemand der zu seiner Ehre mit allen anzunehmenden Annehmlichkeiten sich selbst gedient hat in dem Masse wie wir
[53:25] Gottes Wort hier im Holy umsetzen in dem Masse werden wir eine echte Gemeinschaft zu Gottes Ehre haben zusammenfassend möchte ich euch nun nochmals die wichtigsten Punkte der Predigt Einheit in Christus nennen im ersten Punkt haben wir die Voraussetzungen für eine Einheit gesehen wir müssen uns bewusst werden was wir durch Gott den Vater und den Sohn und den Heiligen Geist bekommen haben wir haben die Ermahnung und die Ermutigung von unserem Herrn wir haben Gottes Liebe in unseren Herzen bekommen wir haben durch Gott Herzlichkeit erfahren und uns ist Erbarmen widerfahren und wenn diese Voraussetzungen vorhanden sind und diese sind vorhanden dann sollst du
[54:26] Jesus zur Freude eines Sinnes sein und bleiben die gleiche selbst und bedingungslose Liebe haben wie sie uns Jesus vorgelebt hat in Harmonie dasselbe Ziel vor Augen haben nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz tun und in Demut deinen Nächsten höher achten als dich selbst Gott ist der Erfinder der Gemeinde er definiert was die Gemeinschaft ausmacht wäre es nicht weise wenn du dich nach seinen Aufforderungen ausrichten würdest lasst uns nach diesen Vorsätzen leben damit wir eine echte Gemeinschaft Jesus zur Ehre leben können am nächsten Sonntag werden wir dann das ultimative
[55:27] Vorbild von uns allen Jesus Christus dann in den nachfolgenden Versen zusammen betrachten das als ein bisschen Ausblick für nächsten Sonntag ich möchte noch beten wir verneigen uns Vater im Himmel es ist beschämend wenn wir diese Verse lesen wir haben alle Voraussetzungen bekommen und doch straucheln wir oft die einfachsten Dienste die einfachsten Einstellungen wie wir miteinander umgehen sollen welche Gesinnung uns antreiben soll verfehlen wir immer wieder zahlreich danke Vater im Himmel dass du uns durch deinen
[56:28] Sohn vergibst Jan wir bekennen dir alle dass wir da schon zahlreich vor dir schuldig und den nächsten schuldig geworden sind aber vielen Dank dafür dass wir in deinem Wort die Hoffnung haben ja mit den Verlippen wurden wir erinnert dass wir alle Voraussetzungen haben um eine echte Gemeinschaft miteinander dir zur Ehre zu leben wir haben sie in dir herzlichen Dank dafür und ich danke dir auch für all die Aufforderungen für all die Erinnerungen für all die Warnungen die wir gehört haben durch Paulus an die Philippe die auch wir beherzigen möchten ja wir möchten wirklich gemeinsam zu deiner
[57:30] Ehre leben und wir möchten lernen immer mehr von uns selbst wegzuschauen wir möchten lernen uns in deinen Augen zu sehen wir möchten lernen zu sehen dass es deine Gnade ist die uns verändert hat wir möchten lernen den anderen den nächsten so anzunehmen aus deiner Perspektive wir möchten nicht auf andere hinabsehen sondern wir möchten gegenseitig uns höher achten Vater im Himmel du weisst wie es uns schwerfällt wir danken dir aber dass wir deine Hilfe haben dürfen ich danke dir dass wir deinen Geist deine Gesinnung haben dürfen als Basis für das Miteinander und so dürfen wir voller Hoffnung auch für die Zukunft schauen in die Zukunft schauen wir dürfen wissen dass du das Werk das du mit dieser Gemeinde angefangen hast auch vollenden wirst ja du wirst deine
[58:33] Gemeinde gebrauchen damit dein Name verherrlicht wird und herzlichen Dank dafür dass du uns hierzu gebrauchen möchtest und so möchten wir wirklich bitten auch für die kommende Woche dass wir in all diesen kleinen Entscheidungen die wir täglich fällen deine Botschaft uns immer wieder erinnert wird dass wir hin zum nächsten schauen dass wir auf dein Wort achten dass wir nicht auf die Bequemlichkeiten und Annehmlichkeiten des Lebens schauen sondern auf das Ziel das du uns gegeben hast und so möchten wir lernen gemeinsam miteinander dir immer ähnlicher zu werden herzlichen Dank dafür Amen