Zorn und Wut - Wie Kann Ich Zur Ehre Gottes Leben?

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Prediger

Stephan Humbert

Datum
21. März 2021

Transkription

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[0:00] Guten Morgen auch von meiner Seite. Am letzten Männermorgen hatten wir das Buch Männer beraten Männer zusammen angeschaut und dort das Thema, wie es Martin schon angekündigt hat, Zorn und Wut.

[0:20] Da aber nicht nur Männer mit dieser Thematik zu kämpfen haben, habe ich mich entschlossen, nehmen wir diese Steilvorlage und machen noch eine Predigt draus.

[0:31] Und so möchten wir uns heute diesem Text bzw. diesem Thema widmen. Der übergeordnete Text von der heutigen Predigt ist Epheser 4, die Verse 31 und 32.

[0:48] Und diese behandeln das Ablegen von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung. Und in der Predigt möchten wir uns auf den Wut und den Zorn fokussieren.

[1:03] Und entsprechend werden wir mit diesem Text, basierend auf Epheser 4, 31, starten, dann im Hauptteil uns der Fragestellung widmen, wie ist denn Veränderung überhaupt möglich?

[1:17] Und am Schluss möchten wir wieder zurück in den Epheserbrief und dann den Vers 32 zusammen anschauen und dort auch wieder landen.

[1:29] Die Predigt habe ich mit dem Titel überschrieben, Zorn und Wut, wie kann ich wieder zur Ehre Gottes leben? Und gemeinsam möchten wir jetzt diesen Text aus Epheser 4, 31 und 32 lesen.

[1:47] Dort heisst es, Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.

[2:03] Seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleich wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

[2:18] Anhand von den folgenden vier Punkten möchten wir jetzt diesen Text zusammen durchgehen. Der erste Punkt ist, Zorn und Wut als Sünde erkennen.

[2:31] Dann im zweiten Punkt, Zorn und Wut bei der Wurzel anpacken. Der dritte Punkt, Zorn und Wut durch Vertrauen auf Gott besiegen.

[2:49] Und der vierte Punkt wird dann sein, Zorn und Wut durch Liebe und Vergebung ersetzen. Bevor wir jetzt mit dem ersten Punkt beginnen, möchte ich noch beten.

[3:05] Vater im Himmel, ich danke dir vielmals, dass wir dein Wort haben können. Ja, und wir alle kämpfen noch mit der alten Natur.

[3:17] Wir alle kämpfen noch mit dem Fleisch. Und so wissen wir alle, dass wir wütig und zornig werden können. Und dass es leider auch viel zu oft passiert.

[3:29] Aber ich danke dir, dass wir dein Wort haben können. Dass du uns befreit hast. Dass du uns hilfst. Dass du uns veränderst. Und wir möchten uns wirklich deinem Wort aussetzen.

[3:42] Weil in dir haben wir alle Hoffnung, dass es nicht so bleiben muss, wie es in der Vergangenheit war. Sondern dass du uns verändern möchtest. Dass wir in deinem Bild verändert werden.

[3:56] Und dass wir so Lichter und Salz in dieser Welt sein dürfen. Ja, dass wir dich verherrlichen. Wir möchten dich bitten, dass du all unsere störenden Gedanken wegnimmst.

[4:11] Dass wir uns wirklich deinem Wort aussetzen. Dass wir prüfen, ob das stimmt. Was ich sage. Ob es dein Wort so sagt.

[4:23] Und wenn es dein Wort so sagt, dass wir das auch so umsetzen. Dass wir uns verändern lassen. Und dass wir brauchbare Werkzeuge in deiner Hand sein dürfen.

[4:34] Und dass wir uns immer mehr auch werden dürfen. Herzlichen Dank dafür. Amen. Also der erste Punkt. Zorn und Wut als Sünde erkennen.

[4:49] Vers 31. Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.

[4:59] Der Epheserbrief, dort wo es steht, der ist in zwei Teilen aufgeteilt. Im ersten Teil, in den Kapiteln 1 bis 3, zeigt Paulus auf, wie Gott die Gemeinde durch seine Gnade und Barmherzigkeit errettet hat.

[5:19] Er zeigt die neue Stellung auf, welche jeder wiedergeborene Christ in Jesus Christus hat. Und dann im zweiten Teil, also ab Kapitel 4, dort wo wir jetzt lesen, da ermahnt Paulus die Gemeinde, wie nun das Leben als Christ aufgrund der neuen Stellung gelebt werden soll.

[5:45] Und dann gleich zu Beginn, im Kapitel 4, ermahnt er im Vers 1, so ermahne ich euch nun, ich, der gebundene im Herrn, dass ihr der Berufung würdig wandelt, zu der ihr berufen worden seid.

[6:06] Gott ist der, welcher seine Gemeinde beruft. Und nun geht es im ganzen Rest von diesem Buch darum, wie ein würdiger Wandel in dieser Berufung praktisch aussehen soll.

[6:23] Die Basis ist die Einheit im Geist, welche durch das Band des Friedens bewahrt werden soll. Das Fundament ist also durch den Geist gegeben.

[6:36] Und unser Auftrag ist nun, die Einheit dieses Geistes durch das Band des Friedens zu bewahren. In den Versen 7 bis 16 zeigt Paulus auf, dass jedem Gläubigen Gaben gegeben worden sind, damit wir einander gegenseitig dienen und so die ganze Gemeinde erbauen.

[7:04] Und Gott hat verschiedene Dienste und Rollen in dieser Gemeinde gegeben, damit schlussendlich die ganze Gemeinde gesund in der Wahrheit Christus immer ähnlicher wird.

[7:19] Und in den darauffolgenden Versen, dann bis 24, zeigt Paulus auf, dass das praktische Leben in Christus nichts mehr mit der davor gelebten Leben zu tun haben kann.

[7:34] Er erklärt dies anhand dessen, wie durch die Wiedergeburt der alte Mensch abgelegt, durch den Geist unsere Gesinnung erneuert wurde und wir den neuen Menschen angezogen haben, der Gott entsprechend in wahrhaftiger Gerechtigkeit und Heiligkeit erschaffen wurde.

[8:02] Und weil diese Voraussetzung gegeben wurde, ermahnt Paulus nun ganz konkret ab Vers 25, wie das alte Leben mit seinen Früchten abgelegt und das neue Leben mit den Früchten angezogen werden soll.

[8:20] Am Ende dieser Aufzählung kommen wir jetzt zu unseren Versen, Versen 31 und 32. Und ich lese den Vers 31 nochmals vor. alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.

[8:42] Paulus beschreibt hier die Bitterkeit, den Wut, den Zorn, das Geschrei, die Lästerung als etwas, was niemals in Verbindung gebracht werden soll beziehungsweise mit ihnen in Verbindung gebracht werden soll.

[8:59] Dieses Verhalten hat nicht mal im Entferntesten etwas mit diesem würdigen Wandel vom Vers 1 Kapitel 4 zu tun.

[9:11] Und warum? Weil es Sünde ist. Es sind die Früchte aus dem alten Leben. Und daher habe ich den Abschnitt auch mit dem Titel versehen Zorn und Wut als Sünde erkennen.

[9:29] Du sagst jetzt vielleicht, ist dir klar, dass Zorn und Wut Sünde ist. Wirklich? In der Seelsorgeausbildung haben wir für das Erklären von unserem Herzen oft das Bild von einem Schwamm verwendet.

[9:54] Das Herz selbst ist der Schwamm. die Umstände unseres Lebens sind es, die diesen Schwamm zusammendrücken. Und das, was aus diesem Schwamm herausfliesst, wenn man auf ihn drückt, das, was aus dem Schwamm herauskommt, wenn man auf ihn drückt, das ist abhängig davon, womit dieser Schwamm vollgezogen ist.

[10:26] wenn er mit Tinte, also sinnbildlich, mit etwas Schlechtem vollgezogen ist, dann kommt auch Tinte raus, wenn man drauf drückt.

[10:39] Aber genauso wird kostbares Wasser herausfliesen, wenn der Schwamm mit diesem kostbaren Wasser vollgezogen ist. Tinte, wenn in deinem Leben so richtig Druck aufkommt, dann wird herauskommen, was in deinem Herzen drin ist.

[11:01] Die Tinte, die bleibt in deinem Herzen nur so lange verborgen, wie kein Druck auf deinem Leben vorhanden ist.

[11:12] Bei diesem Beispiel werden wir sicher alle schnell gleicher Überzeugung sein, dass das, was im Schwamm drin ist, das Problem ist und nicht der Druck, der ausgeübt wird.

[11:28] Denn wenn nur Gutes im Schwamm drin ist, dann kann ich drücken, machen, tun, so fest wie ich will, es wird nichts Schlechtes, keine Dreckbrühe herauskommen.

[11:38] Doch wenn ich dich unter der Woche an deinem Arbeitsplatz, in deiner Familie oder Ehe frage, dann würde euer Zeigefinger schnell auf die Umstände beziehungsweise auf den Druck von aussen zeigen, warum ihr zornig geworden seid.

[12:05] Das fängt an, der andere Autofahrer kann ja nicht fahren. Zum hundertsten Mal muss ich den Kindern dasselbe sagen. Oder der Ehepartner, er kritisiert mich.

[12:19] Der Arbeitgeber gibt mir keine Wertschätzung. Oder niemand gönnt mir meine so verdiente Ruhe. Indem wir den Umständen, also das, was auf uns hereinwirkt, wenn wir die Schuld diesen Umständen geben, nehmen wir uns automatisch aus der Verantwortung und lehnen unsere Schuld ab und erkennen nicht, dass wir schuldig beziehungsweise dass wir gesündigt haben.

[12:56] Und schon ist nicht mehr klar, dass Zorn und Wut Sünde ist. wenn du an diesem Thema arbeiten möchtest und das ist dir als Christ nicht zur Wahl gegeben, dann ist der erste Schritt der, dass du Verantwortung für dein Handeln übernehmen musst.

[13:24] Damit wir Wut und Zorn besser verstehen, möchten wir diese Begriffe zuerst mal näher beschreiben und dann in der Bibel nachschlagen, was wir für Informationen darüber finden.

[13:41] Angefangen beim Duden, wie definiert er Zorn und Wut? Zorn definiert so ein heftiger leidenschaftlicher Unwille über etwas, was jemand als Unrecht empfindet oder was seinen Wünschen zuwiderläuft.

[14:01] Der Zorn ist entsprechend das, was in uns drin abläuft, aufgrund einer empfundenen Ungerechtigkeit.

[14:13] Und der Wut wird so definiert, es ist ein heftiger, unbeherrschter, durch Ärger oder ähnliches hervorgerufener Gefühlsausbruch, der sich in Mine, Wort und Tat zeigt.

[14:28] Also bei der Wut geht es darum, was aus uns herauskommt, in unserer Körpersprache, in unseren Wörtern und Taten.

[14:43] Wichtig zu wissen ist auch, dass es neben den allen bekannten sündigen Zorn einen heiligen Zorn gibt. Den können neben Gott auch wir Menschen haben.

[14:58] Es ist der Zorn, wo jemand aufgrund der gegenwärtigen Sünde um der Gerechtigkeit Gottes Willen in Zorn gerät.

[15:11] Ein paar Beispiele, zum Beispiel bei Samuel, als er die eigenmächtigen Taten von Saul sah oder Nehemiah, als er die unbarmherzige Habgier der Juden nach der Gefangenschaft sah, als Jerusalem wieder aufgebaut haben oder wo Mose vom Berg herunter kam und sah, wie das Volk sich gegen Gott gerichtet hat und das goldene Kalb angebetet haben oder Jesus selbst, als er die damalige geistliche Elite gesehen hat, wie sie eine Räuberhöhle aus dem Tempel, aus dem Haus Gottes gemacht haben.

[16:01] Und dieser heilige Zorn, einfach zur Abgretzung, das ist etwas Gutes, weil er aus einer äussersten Abneigung gegenüber dem Bösen entsteht.

[16:14] Doch dieser bleibt zumindest bei uns Menschen eine Ausnahme Erscheinung. Aber dem gegenüber warnt uns die Schrift vor dem sündigen Zorn.

[16:27] Psalm 37 Versacht dort steht steh ab vom Zorn und lass den Grimm. Erzürne dich nicht.

[16:40] Nach die Folge daraus es entsteht nur Böses daraus. Merkt ihr der Zorn der ist nie alleine unterwegs.

[16:51] Weitere Sünden werden automatisch folgen. Der Vater der Lüge, der Satan, der will uns aufzeigen, dass wir mit dem Zorn das Problem lösen können.

[17:05] Doch wir wissen alle, in dem Zorn werden grosse Torheiten begangen. Und es ist noch nie, wirklich noch nie irgendetwas Gutes daraus entstanden.

[17:18] Galater 5,19 bringt den Zorn unmittelbar mit den Früchten des alten, nicht erretteten Lebens in Verbindung.

[17:31] Dort steht Galater 5,19 offenbar aber, es sind aber die Werke des Fleisches, welche sind Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit, Götzendienst, Zauberei, Feindschaft und jetzt Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen, Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

[18:11] Anhand der Schrift ist es klar, dass der menschliche Zorn sündig ist. Doch wo kommt er her? Schlagt mal Sprüche 4, 23 auf.

[18:27] In Sprüche 4, 23 wird erklärt, von wo das all unsere Taten herkommen. Dort steht, mehr als alles andere, behüte dein Herz, denn von ihm geht das Leben aus.

[18:48] Also wenn wir unser äusserliches Verhalten beziehungsweise das Leben verstehen möchten, dann müssen wir unser Herz kennen.

[19:01] Alles, was aus dir herauskommt, kommt aus dem Herzen. Erinnere dich doch an den Schwamm. zu haben.

[19:13] Wenn Druck auf unser Leben ausgewirkt wird, dann kommt raus, was drin ist. Und dies bis zum letzten Tropfen. Und das ist keinem von uns rühmlich, sondern einfach eine nüchterne Beobachtung.

[19:32] Und entsprechend müssen wir nicht nur den Zorn und die Wut direkt bekämpfen, sondern überprüfen, was unser Herz antreibt, was unser Herz regiert, um den Zorn, den schlechten Nährboden zu entziehen, beziehungsweise das Problem wirklich an der Wurzel anpacken und dort zur Veränderung greifen.

[20:03] Jakobus 4, Verse 1 bis 3, auch bekannte Versen zeigen klar auf, woher diese Streitereien und diese Kämpfe herkommen.

[20:14] Dort steht, woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten?

[20:27] Ihr seid begehrlich und habt es nicht. Ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen. Ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet.

[20:41] Ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden. Die Lüste in unseren Herzen, die regieren unser Leben.

[20:59] Und alles, was sich zwischen diese Lüste und unser Leben stellt, wird nun bekämpft, denn es hindert uns daran, dass wir diese Ziele erreichen.

[21:15] Und je mehr sich etwas oder jemand sich dazwischen stellt, desto mehr reagieren wir mit Zorn und Wut und es eskaliert bis schlussendlich im äussersten Fall der Mord folgt.

[21:37] Unser sündiger Zorn und die Wut ist entsprechend unsere Reaktion auf Situationen, welche wir nicht wollen und schnellstmöglich auf eine falsche Art und Weise entfliehen wollen.

[21:54] Und jetzt ganz wichtig, dass ihr das auch wisst, der Zorn, der zeigt sich je nach Mensch oder je nach Situation ganz unterschiedlich.

[22:09] Er kann durch eine gewaltige Explosion für jeden wahrnehmbar zu Tage treten. Oder er kann ganz unsichtbar durch Rückzug durch sich verschliessen, durch eine Verbitterung, schlussendlich durch eine Depression sich offenbaren.

[22:36] Beides ist möglich und beides ist schändlich und schädlich. Dieser Zorn kann sowohl gegen Gott wie auch gegen eure Mitmenschen ausgerichtet sein.

[22:51] Und typischerweise passiert er in den folgenden Situationen. Es ist dann, wenn ihr frustriert seid, wenn ihr enttäuscht werdet. Ihr bekommt nicht, was ihr wollt.

[23:07] Wenn wir unsere eigenen Pläne nicht umsetzen können. Wir möchten zum Beispiel einen schönen, ruhigen Abend. Doch der Ehepartner oder die Kinder brauchen deine Aufmerksamkeit und darum schreie ich und bin aggressiv, um meine Freiheit, meine Ruhe wieder zu erhalten.

[23:31] Oder es passiert bei Schmerz und Verletzung. Wir bekommen etwas, was wir nicht wollen. Und wenn ich etwas bekomme, was ich mir selbst nie wünschen würde, zum Beispiel Gott gibt uns eine schwere Prüfung.

[23:53] Zum Beispiel durch den Verlust einer geliebten Person oder durch Krankheit oder durch andere schwere Umstände.

[24:04] Gott gibt uns dies in unser Leben und wir wollen diese Situation nicht und darum werde ich wütig auf Gott. Oder es gibt auch einen dritten Auslöser.

[24:18] Das ist Angst und Furcht. Ich habe es nicht mehr unter Kontrolle. Ich bin nicht mehr Herr der Lage, also schreie ich in meinem Zorn.

[24:34] Zum Beispiel der Tidi hält sich nicht an die Regeln und egal was ich ihm sage oder was ich tue, er verändert sich nicht. Und darum schreie ich ihn an, damit er ruhig ist.

[24:51] Unabhängig, was auch immer die Umstände sind, ob der Zorn gegen aussen explodiert oder sich jemand zurückzieht, um zu schmollen.

[25:05] Es ist wichtig, dass du erkennst, dass die Bibel dein Verhalten als Sünde bezeichnet und du zur Einsicht kommst, dass du für deinen Zorn zu 100% selbst verantwortlich bist und die Verantwortung trägst.

[25:28] Und nur wenn du das wirklich begreifst, deine Verantwortung in dieser Sache, dann können wir auch zum nächsten Punkt gehen, zur Veränderung.

[25:43] Und so sind wir beim zweiten Punkt, Zorn und Wut bei der Wurzel anpacken. Ja, die Ursache vom Zorn haben wir am ersten Punkt jetzt gesehen.

[25:56] Und zusammengefasst ist es ein Götzerdienst, welchen wir praktizieren. Denn wir setzen unsere Hoffnung nicht auf Gott, seinen Plan und seinen Willen, sondern machen unsere Zufriedenheit, abhängig davon, ob andere nach meiner Pfeife tanzen, ob wir den Respekt bekommen, welcher wir haben möchten, oder wir pochen auf unser Recht um ein Problem und sorgenfreies und angenehmes Leben.

[26:27] Und das Gefährliche dabei ist, dass selbst die guten Ziele, wie zum Beispiel, dass sich die Kinder sich den Eltern unterordnen sollen, zu einem Götzen werden können, wenn wir bereit sind, die Probleme auf unsere eigene Art und Weise zu lösen.

[26:49] Bitte schlagt jetzt alle mal 2. Korinther 5, 15 auf, eine sehr wichtige Stelle in diesem Zusammenhang. Das ist ein Kernvers, welcher jeder von uns begreifen muss.

[27:06] Hier in diesem Vers steht Gottes Absicht, warum das Christus dich und mich erlöst hat. Einige werden jetzt vielleicht enttäuscht sein.

[27:21] Christus hat dich nicht erlöst, damit du nachher ein problemfreies Happy Life hast. Sondern Paulus erklärt den Korinthern, 2.

[27:34] Korinther 5, 15 Und er, also Jesus, ist deshalb für alle gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr für sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferstanden ist.

[27:56] Das Leben vor der Errettung, das war ein Leben zu deiner eigenen Ehre. Doch jetzt hat Jesus dich und mich mit seinem eigenen Leben erkauft.

[28:13] Du bist nun ihm und deine Ziele und dein Leben soll ihm allein gehören. Dein und mein neuer Auftrag ist nun, lebe ein Leben für den, der für dich gestorben und auferstanden ist.

[28:38] Wenn wir das begreifen, dann ändern sich unsere Ziele in unserem Leben radikal. Ja, die Selbstverwirklichung im Job, die muss an das Kreuz.

[28:55] Gebrauche die Gaben von Gott in deiner noch so weltlichen Arbeit zur Ehre von Gott. Oder dein Selbstwert durch dein Aussehen, was sich in übermässigem Sport oder übermässiger Ernährungskontrolle oder übermässigem Training zeigt.

[29:22] Das muss ans Kreuz. Dein Wert hast du in Christus allein. Und ja, trage deinem Körper so viel Sorge, dass er dich im Dienst gegenüber dem Herrn unterstützt.

[29:39] Wir sollen Sorge tragen, aber nicht um des Körpers willen. Oder dein Hunger nach Anerkennung und Menschenfurcht muss ans Kreuz.

[29:50] Jag dafür nach dem himmlischen, nach dem ewigen Lohn und nicht nach dem Feedback von anderen Menschen. Oder deine Faulheit, deine Bequemlichkeit oder deine Vergnügungssucht, auch die muss ans Kreuz.

[30:10] Verwende deine Kraft, deine Beziehungen zur Ehre von Gott und vergrabe deine Talente nicht in deiner Faulheit.

[30:23] Und wenn wir dies tun, dann schreien wir unsere Kinder nicht mehr an, sondern werden ihnen anhand von Gottes Wort helfen, ihre eigenen verdrehten Herzen zu verstehen.

[30:38] Ja, dann arbeiten wir nicht pausenlos für unser Ansehen, sondern setzen die von Gott gegebenen Gaben mit Freuden dort ein, wo Gott uns gebrauchen möchte.

[30:54] Oder dann sind wir nicht beleidigt, wenn wir die Aufmerksamkeit von anderen nicht erhalten, sondern überlegen uns, wie wir den anderen dienen können, auch wenn kein Dank kommt.

[31:09] Kurz zusammengefasst, wenn wir das tun, erfüllen wir die zwei wichtigsten Gebote von Matthäus 22. Liebe Gott, liebe deinen Mitmenschen.

[31:25] Wenn Christus dich erlöst hat, dann bist du aus Gott geboren und somit hast du auch alle notwendigen Voraussetzungen, um die Sünde zu überwinden.

[31:39] Das sagt nicht ich. Schlag mal 1. Johannes 5 auf. Im 1. Johannes 5 Verse 3 bis 5 und dort steht Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten und seine Gebote sind nicht schwer.

[32:04] Denn alles, ganz wichtig, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt und unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

[32:18] Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist? Wenn du zornig bist, dann ist es wichtig, dein falsches Ziel durch das richtige Ziel zu ersetzen.

[32:39] Was für Ziele hast du in deinem Leben? Für welche Ehre oder für wessen Ehre lebst du?

[32:53] In diesem Punkt ist es nun darum gegangen, das Problem des Zorns bei der Wurzel anzupacken. Die falschen Ziele müssen durch die Richtigen ersetzt werden.

[33:10] Ein gutes Ziel zu haben, das ist gut und wichtig. Was ist jedoch, wenn das Ziel so weit und unerreichbar weit weg ist und du keine Ahnung hast, wie du jemals dorthin kommst?

[33:29] Die Erfahrung zeigt, dass wenn unrealistische Ziele gesetzt werden, viele gar nicht starten oder die wenige, die starten, nach einem kurzen Spurt bereits wieder aufgeben.

[33:47] Und somit ist es nicht nur wichtig, das richtige Ziel zu haben, sondern auch zu wissen, dass es möglich ist, dieses Ziel zu erreichen und du musst kennen die Ausrüstung, die Gott dir gibt, um dieses Ziel zu erreichen.

[34:07] Und so sind wir beim dritten Punkt der Predigt. Zorn und Wut durch Vertrauen auf Gott besiegen. Zorn und Wut durch Vertrauen auf Gott besiegen.

[34:22] Zweifel ohne, das geht jedem von uns.

[34:33] Wenn wir auf die Früchte von unserem Fleisch zurückschauen, dann schmilzt unsere Hoffnung wie Schnee an der prallen Sonne.

[34:46] Doch bei jedem Christen ist durch die Wiedergeburt etwas Übernatürliches geschehen. Für die zukünftige Veränderung musst du jedoch wissen, wie Gott dich durch die Wiedergeburt verändert und auch zugerüstet hat.

[35:06] Und was dies nun für Auswirkungen für dein Leben am heutigen Tag hat. Wenn du diese Wiedergeburt erfahren hast und um deine Zurüstung weisst, dann kannst du auch voller Vertrauen und voller Hoffnung das Ziel anvisieren und loslaufen.

[35:30] Dieses Wissen oder diese Hoffnung bekommst du durch das Evangelium. Schlag mal bitte Römer 6 auf. Dort möchten wir die Verse 6 bis 13 zusammen lesen.

[35:44] Römer 6 6 bis 13 Wir wissen ja dieses, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde ausser Wirksamkeit gesetzt sei, sodass wir der Sünde nicht mehr dienen.

[36:08] Geht es weiter, denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde freigesprochen. Wenn wir aber mit Christus gestorben sind, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, da wir wissen, dass Christus aus den Toten auferweckt nicht mehr stirbt.

[36:26] Der Tod herrscht nicht mehr über ihn, denn was er gestorben ist, das ist er der Sünde gestorben, ein für allemal. Was er aber lebt, das lebt er für Gott.

[36:39] Also auch ihr haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünden tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus unserem Herrn.

[36:54] So soll nun die Sünde nicht herrschen in eurem sterblichen Leib, damit ihr der Sünde nicht durch die Begierden des Leibes gehorcht.

[37:05] Gebt euch auch nicht eure Glieder der Sünde hin als Werkzeuge der Ungerechtigkeit. Sondern gebt euch selbst Gott hin als solche die lebendig geworden sind aus den Toten und eure Glieder Gott als Werkzeuge der Gerechtigkeit.

[37:26] Gemäss diesem Wort Gottes hat jeder wiedergeborene Christ alle Voraussetzungen um nicht mehr sündigen zu müssen.

[37:38] Gott sondern Gott und dem Nächsten als Werkzeuge der Gerechtigkeit dienen zu können. Wenn du der Sünde gestorben bist, dann kannst du dich ändern, denn du bist nicht mehr der Sklave der Sünde.

[37:59] Doch stell dir diese Frage, hast du deinen alten Leib wirklich am Kreuz in den Tod geschickt? Oder bist du ein Namenschrist, der sich zwar bestens in der Bibel auskennt, der die besten Antworten auf alle theologischen Fragen kennt, der weiss, wie er sich in den jeweiligen Situationen korrekt benehmen oder verhalten muss, aber das alles nur mit einem Ziel macht, nämlich zu seiner eigenen Ehre, damit er von den anderen angesehen ist.

[38:45] Und es geht bei dieser Frage nicht um eine Moment Aufnahme, denn wir alle, jeder von uns, versagen oft und tun nicht das, wozu wir eigentlich fähig und berufen wären.

[39:02] Wir alle stehen mit Paulus im Kampf von Römer 7, dass wir nicht das tun, was wir wollen oder umgekehrt, dass nicht das wollen, was wir tun.

[39:17] Doch hierzu haben wir die Gnade Gottes und wir dürfen seine Vergebung empfangen, wenn wir versagen. Doch wenn du deine Verantwortung für die Sünde ablehnst, wenn du dich ständig rechtfertigst, wenn dich die Frage, was will Gott in dieser Situation einfach nicht interessiert und du gewohnheitsmässig einfach nach deinem Fleisch handelst, dann ist die Frage gerechtfertigt, zu wessen Ehre lebst du eigentlich?

[39:58] Wenn das deine Situation beschreibt, dann ist nicht der Zorn und Wut das grösste Problem, sondern dass du kein Kind Gottes bist.

[40:15] Und wenn das so ist, dann erkenne anhand von der Warnlampe Zorn und Wut, dass du Gottes Vergebung ein neues Herz und ein neuer Herr in deinem Leben brauchst und dann flieh zu ihm.

[40:34] Es ist keine, wirklich keine Sünde zu gross, dass du nicht zu ihm gehen könntest. Es ist kein Leben zu verpfuscht, dass Gott dir nicht vergeben könnte.

[40:53] Wenn du also weisst, dass dir vergeben ist, und du ein neues Herz bekommen hast, dann hast du alle notwendigen Voraussetzungen, um auf Jesus zu sehen, von ihm zu lernen und ihm zu folgen.

[41:12] Deine Hoffnung liegt dann ganz auf ihm. Doch was kannst du in Bezug auf Wut und Zorn konkret von Jesus lernen?

[41:24] Petrus fasst das in seinem ersten Brief ganz kurz zusammen. 1. Petrus 1, Vers 20 da steht, denn was ist das für ein Ruhm, wenn ihr geduldig Schläge ertragt, weil ihr gesündigt habt.

[41:45] Wenn ihr aber für Gutes tun leidet und es geduldig ertragt, das ist Gnade bei Gott. Petrus zeigt der Gemeinde auf, dass es eine Gnade ist, wenn du für Gutes tun leidest und die Ungerechtigkeit geduldig erträgst.

[42:14] Weiter lesen wir dann im Vers 23, wie Jesus reagiert hatte, reagiert hatte, als er diese Ungerechtigkeit erfuhr.

[42:26] 1. Petrus 2, 23, als er geschmäht wurde, schmähte er nicht wieder, als er litt, drohte er nicht, sondern übergab es dem, der gerecht richtet.

[42:46] Jesus war absolut heilig, ohne Sünde, er hat ein perfektes Leben gelebt, er hat sich vollkommen für die anderen hingegeben.

[43:01] Und was hat er dafür bekommen? Er hat alle Ungerechtigkeit dafür geerntet. Doch Jesus rächte sich nicht.

[43:14] Er erträgt das geduldig. Er erträgt diese Ungerechtigkeit geduldig und übergibt das Recht und die Strafe seinem Vater.

[43:28] Weil Jesus voller Liebe war, sein Leben ganz auf die Verherrlichung seines Vaters ausgerichtet hat, darum konnte er diese Ungerechtigkeit ertragen, selbst als er am äußerst Ende zu Tode verurteilt wurde.

[43:46] Jesu Ziele waren korrekt auf seinen Vater ausgerichtet. Sein Herz ist heilig und somit abgesondert von jeglicher Sünde.

[43:59] Und daher kam, egal wie hoch das der Druck auch immer war, nichts, gar nichts Schlechtes aus seinem Herz heraus.

[44:09] Jesus ist unser perfektes Vorbild. Und der Kraftstoff, damit wir auch so leben können, wie Christus es uns vorgelebt hat, das finden wir in seinem Wort.

[44:30] Dieser Kraftstoff. Sein Wort ist und gibt uns zugleich Hoffnung. Jesus betet zum Beispiel im Johannes 17 Vers 17 zu seinem Vater, für die Jünger, für uns, heilige sie in deiner Wahrheit.

[44:49] Dein Wort ist Wahrheit. Durch das absolut wahre Wort Gottes werden wir geheiligt. Unsere Leben werden verändert.

[45:03] Setzen wir uns seinem Wort aus, um in dieser Heiligung zu wachsen. Jesus hat bei seinem Vater genau dafür gebetet.

[45:17] Oder weiter hat Gott uns sein Wort gegeben, damit wir verändert und zugerüstet werden, damit wir in der Konsequenz jedes gute Werk vollbringen können.

[45:35] und das steht im 2. Timotheus 3, Vers 16. 2. Timotheus 3, 16. Ihr kennt ja auswendig, alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit.

[45:57] Und jetzt das Ziel, damit der Mensch ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. Die ganze Bibel ist Gottes Wahrheit und sie als Ganzes dient damit, damit du belehrt wirst, dass du erkennst, was Gott will und was er nicht will.

[46:20] Damit du überführt wirst, dass dein Herz durch das Wort Gottes verändert wird, was Einsicht zur Folge hat.

[46:33] Gottes Wahrheit dient, damit wir zurechtgewiesen werden. Die Schrift zeigt dir auf, was dann der korrekte, was der richtige Weg ist.

[46:50] Und die Schrift zeigt auf, damit wir in Gerechtigkeit erzogen werden. Vergleichbar, die Schrift ist wie ein Pfahl, welcher dir als junger Baum zur Seite eingeschlagen wird, damit du in die richtige Richtung dann auch in die Höhe wachsen kannst.

[47:11] Und all das, das macht die Schrift, damit du als Kind Gottes ganz zugerüstet wirst, um Gottes Willen in jeder Situation tun zu können.

[47:24] Und wenn du so zugerüstet bist, dann musst du dich vor diesen schwierigen Situationen oder schwierigen Zeiten nicht fürchten.

[47:39] Das lesen wir dann in Jakobus 1, Verse 2 bis 4. Meine Brüder, achtet es für laute Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtungen geratet, da ihr ja wisst, dass die Bewährung eures Glaubens standhaftes Ausharren bewirkt.

[47:58] Das standhafte Ausharren aber soll ein vollkommenes Werk haben, damit ihr vollkommen und vollständig seid und es euch an nichts vermangelt.

[48:10] Also unsere Reaktion soll nicht mehr sein, möglichst schnell aus der heissen Situation zu flüchten, sondern diese Situation als von Gott gegeben zu betrachten und uns in diesen Situationen zu bewähren, um ihn wiederum zu verherrlichen.

[48:36] Und hab keine Angst, dass Gott dir zu viel aufladen sollte, dass du schlussendlich sündigen müsstest. Paulus lehrt im 1.

[48:47] Korinther 10, 13, es hat euch bisher nur menschliche Versuchung betroffen. Gott aber ist treu. Er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt.

[49:12] Gott lädt dir nie, wirklich nie mehr dich vorher nicht dafür gestärkt hat bzw.

[49:25] dir einen Ausgang schenken wird. Wenn wir also in die Situationen kommen, in welchen wir einen aufkommenden Zorn in uns entdecken, dann sollen wir auf Gottes Verheissungen vertrauen.

[49:44] Wir vertrauen darauf, dass uns alle Voraussetzungen Gott gegeben hat, um nicht sündigen zu müssen.

[49:56] Wir vertrauen Jesus, indem wir auf sein Handeln achten und aus seinem Leben lernen. Wir vertrauen auf Gottes Wort und seinen Verheissungen und wollen entsprechend dann auch handeln.

[50:12] Und so kommen wir zum vierten Punkt Zorn und Wut durch Liebe und Vergebung ersetzen. Nach diesem grösseren Ausflug, bei welchem wir gesehen haben, woher der Zorn und die Wut herkommen, so wie erkannt haben, dass wir nicht mehr unter der Sünde stehen und sündigen müssen, gehen wir nun wieder zurück in den Epheserbrief und dort steht in Kapitel 4 Vers 32 Seid aber, also als Gegenüberstellung, seid aber gegeneinander freundlich und barmherzig und vergebt einander, gleich wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

[51:02] Gott zeigt uns einen viel kostbareren Weg, wie einfach nicht nur wütig beziehungsweise nicht sündigen zu müssen, in den Briefen wird uns dies immer wieder aufgezeigt.

[51:17] Das Schlechte soll abgelegt werden bzw. abgezogen werden und das Gute soll angezogen bzw. angenommen werden. Auf dem Gott wohlgefälligen Herzen sollen jetzt auch die guten Früchte hervorspriessen werden.

[51:39] Und dieser veränderte Wandel lesen wir im Kapitel 4 im Epheser Brief 22-24 dort steht dass ihr was den früheren Wandel betrifft den alten Menschen abgelegt habt der sich wegen der betrügerischen Begierde verderbte dagegen erneuert werdet im Geist eurer Gesinnen und den Menschen angezogen habt der Gott entsprechend geschaffen ist in wahrhafter Gerechtigkeit und Heiligkeit wenn jemand sich an dir versündigt wenn Druck auf dein Leben ausgewirkt wird dann soll nicht Bitterkeit Wut Zorn Geschrei und Lästerung aus dir herauskommen sondern die Reaktion welche Jesus Christus dir gegenüber gezeigt hat soll aus uns herauskommen wie hat

[52:44] Gott gegenüber dir reagiert als du in deinem Leben ihm gegenüber rebellisch warst wie reagiert Gott gegenüber dir wenn du zum hundertsten Mal mit der gleichen Sünde um Vergebung bittest hat Gott dich ungeduldig angeschrien oder dir einfach die kalte Schulter gezeigt und sich abgewindet Gott ist dir freundlich gesinnt er ist barmherzig und er vergibt gern und weil du diese Reaktion von Gott in keiner Art und Weise verdient hast darum sollst du den Menschen welcher an dir sündigt und dem sollst du jetzt genauso handeln wie Gott an dir gehandelt hat trotz den schwierigen

[53:50] Umständen sollst du das weitergeben was du von Gott erhalten hast ist das nicht eine wunderbare Botschaft es gibt Hoffnung es muss nicht bei diesem Geschrei bleiben oder beim schmollen Rückzug bleiben und begnüge dich nicht damit dass du einfach wenn du fällst um Vergebung bittest wenn du zornig geworden bist begnüge dich nicht nur damit sondern geh eine Stufe tiefer überprüf dein Herz und bring deine falschen Motive und deine falschen Ziele zu Gott und bitte für diese Sünden Gott um Vergebung vertrau auf das was Gott in dir bereits bewirkt und in dir zugesagt hat und dann schöpfe aus dem unendlichen

[54:53] Reservoir der von Gott erhaltenen Liebe und sei deinem Nächsten freundlich barmherzig und sei alle Zeit vergebungsbereit wir verneigen uns noch zum Gebet Vater im himmel ich danke dir vielmals für dein Wort das wir haben dürfen ich danke dir dass du uns nicht einfach in unseren Emotionen in unseren Sünden zurücklässt ja sondern du hast uns dein Wort gegeben das schonungslos aufzeigt ja was in unseren Herzen drin ist und was alles aus diesen Herzen herauskommt ja Vater im Himmel ich bitte dich zusammen mit der ganzen

[55:56] Gemeinde um Vergebung ja weil wir so zahlreich vor dir sündig geworden sind ja selbst beim Aufarbeiten von einem solchen Thema fällt man immer wieder in Sünde und selbst wenn wir es umsetzen möchten wir sind schwach und versagen immer wieder aber umso mehr möchten wir auf dich sehen wir möchten unsere Schuld bei dir abladen wir möchten dich um Vergebung bitten wir möchten von dir von der von deiner erhaltenen Liebe schöpfen wir möchten unsere Herzen verändern lassen durch all das was du an uns gewirkt hast wir möchten unsere Ziele unsere Motivationen verändern lassen wir möchten dir dienen wir möchten unsere

[56:56] Leben nicht zu unserer eigenen Verherrlichung leben sondern dir weihen und zu deiner Ehre arbeiten ja und so dürfen wir auch voller Hoffnung und voller Vertrauen sein dass du uns durch dein Wort heiligst dass wir in diesem durch dieses Wort auch verändert werden Schritt für Schritt immer mehr in dein angesicht in dein Leben in das Leben von deinem Sohn Jan wir wissen dass solange wir auf dieser Erde sind werden wir kämpfen aber eines Tages werden wir bei dir sein und wir können zu deiner Ehre in allen Situationen leben und dich für alle Ewigkeit preisen und wir möchten dich wirklich auch rühmen für die Liebe für die Vergebung die du uns gibst ja welche wir hier auf dieser

[57:59] Erde schon so erfahren dürfen und so möchte ich wirklich bitten dass wir als Gemeinde als einzelne Glieder Lichter sein dürfen am Arbeitsplatz in der Ehe in der Familie in der Nachbarschaft wo wir auch immer sind und egal wie stark das der Druck ist wie böse uns die anderen auch immer gesinnt sind oder wie arg sie uns strapazieren möchten dass wir aus deinem Wort die Kraft schöpfen und ihnen Gutes tun ihnen helfen und ihnen die Liebe erweisen welche du uns gegeben hast das möchten wir bitten auch speziell für die Gemeinde hier dass wir dieses Band des Friedens bewahren dass wir die Einheit im Geist bewahren durch dieses Band des Friedens durch unsere Gesinnung welche verändert würde bitte hilft uns dass wir dieser

[59:02] Berufung als Gemeinde wirklich auch gerecht werden und dir einen würdigen Wandel leben dürfen und so als Licht und als Salz in dieser Welt ja vorleben dürfen herzlichen Dank dafür dir sei Lob Preis Ehre Amen