Das vorrangige Ziel der Gemeinde Christi

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Prediger

Stefan Moser

Datum
17. Januar 2021

Transkription

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[0:00] Ja, es ist mir jeweils eine große Freude, wenn ich vom Berner Oberland zu euch ins Zürcher Oberland fahren darf. Und ihr habt für einmal tatsächlich mehr Schnee als wir. Wesentlich mehr.

[0:16] Dies erklärt vielleicht meine, ein bisschen gar optimistische Auswahl meiner Schuhe heute. Aber ich bin ja nicht hier, um mit euch über den Schneebericht zu sprechen.

[0:26] Wir wollen nicht über Schneemänner uns unterhalten. Denn wir haben eine viel relevantere Frage vor uns heute Morgen als die, wie man denn den perfekten Schneeball formt.

[0:40] Ja, ich denke, die aktuelle Lage, die fordert uns alle sehr heraus. Der Alltag am Arbeitsplatz, in der Schule, ja sogar im Privaten, hat sich in den letzten gut zehn Monaten drastisch einschneidend.

[0:56] Verändert. Wo wir auch hinschauen, schneiden Maßnahmen, Beschränkungen unser Alltagsleben massiv ein.

[1:08] Und dabei fragt sich so mancher, was gilt denn nun wirklich? Was ist verbindlich? Was ist bloß eine Empfehlung? Wir alle mussten unser Leben zwangsläufig neu definieren.

[1:23] Nicht angesteckt werden, Kontakte auf ein Minimum reduzieren, das ist so ein bisschen zum aktuellen Lebensmotto geworden. Dinge, mit denen wir uns noch Anfang letzten Jahres beschäftigten, die uns wichtig waren, die haben heute irgendwie keine Bedeutung mehr.

[1:39] Sie sind absolut irrelevant geworden. Wir können nicht mehr weit hinaus planen, sondern wir müssen Woche für Woche, manchmal sogar Tag für Tag nehmen und schauen, was kommt.

[1:50] Ich hatte zwischen der ersten und der sogenannten zweiten Welle die grandiose Idee, meinen Hammer auf der Baustelle zur Seite zu legen und in den Vertrieb zu wechseln. Und nun inmitten der zweiten Welle per Kalta Quiz ein Netzwerk aufzubauen, ist auch nicht frei von jeglichen Fragen.

[2:10] Dieses Wochenende hätte bei uns im Bernd-Roberland die berühmte Lauberhorn-Abfahrt stattfinden sollen. Die ist auch dem Virus zum Opfer gefallen. Was ich damit sagen will, es betrifft uns alle.

[2:26] Es kommt niemand an der Situation vorbei. Egal, ob du in Europa oder in Amerika oder sonst wo lebst, ob du arm oder reich bist.

[2:37] Ja, egal, ob Christ oder nicht Christ, wir alle stecken irgendwo in dieser Situation mittendrin. Und mittendrin in diesem Durcheinander von Medienberichten, Verunsicherung, Angst, steht auch die Gemeinde Gottes.

[2:57] Und die Frage ist, welche Rolle spielt die Gemeinde in diesem ganzen Covid-19-Chaos? In den letzten Jahrzehnten hat sich für Christen eigentlich nie die Frage gestellt, ob oder wie sie sich versammeln wollen, wie sie ihre Versammlungen abhalten wollen.

[3:14] Man hat es einfach gemacht und gar nicht groß darüber nachgedacht. Die einen so, die anderen vielleicht ein bisschen anders. Doch spätestens seit März des vergangenen Jahres hat sich auch der Alltag in der Gemeinde massiv verändert.

[3:28] Und wir wissen, dass die Gemeinde nichts Geringeres ist als die Braut von unserem Herrn Jesus Christus. Durch diese außergewöhnliche, außerordentliche Lage, in der wir uns befinden, stellt sich zwangsläufig folgende Frage.

[3:46] Welche Rolle spielt die Versammlung in dieser von Corona dominierten Gesellschaft? Und ich denke, es ist auch nicht übertrieben zu behaupten, dass auch viele Christen die Rolle der Gemeinde in dieser Zeit neu definiert haben.

[4:02] Denn die Versammlungen sehen sich in einer Position, wo sie ständig auf Verordnungen, auf neue Vorgaben reagieren müssen. Sie müssen Gottesdienste anpassen und zeitweise ganz ausfallen lassen.

[4:17] Und ich denke, die Frage, die wir uns heute mehr denn je stellen müssen, ist die, um was geht es eigentlich genau in der Gemeinde? Oder anders ausgedrückt, was müsste das Hauptziel der Versammlung von unserem Herrn Jesus sein?

[4:34] Und ich denke, gerade in dieser Zeit, die man mit ungewiss, mit unsicher beschreiben könnte, müsste die Versammlung so ein Fels in der Brandung sein, so eine feste Burg mitten in diesem Sturm.

[4:51] Und ja, wir wissen nicht, wie es mit unserer Wirtschaft weitergeht, mit unserem Gesundheitswesen, und wir wissen auch nicht, was mit unseren vielen Vereinen in der Schweiz passiert. Aber eines, das müssen wir wissen, worum geht es in der Gemeinde von Gott?

[5:08] Und diese Frage, die wollen wir heute Morgen anhand der Bibel gemeinsam untersuchen. Und ab sofort werde ich kein Wort mehr zu SARS-CoV-2 verschwenden. Denn es geht mir einzig und alleine um diese Grundsatzfrage.

[5:22] Was ist das vorrangige Ziel der Gemeinde, welches vor allem anderen Priorität haben muss? Und ich denke, erst wenn wir diese Frage biblisch fundiert geklärt haben, können wir Antworten finden auf alle anderen Fragen, die uns momentan den Sinn vernebeln, die irgendwie im Zusammenhang mit dieser aktuellen Situation vor uns stehen.

[5:47] Und ich bin mir durchaus bewusst, dass das Neue Testament viel über die Gemeinde, über ihr Wesen, über ihre Aufgaben und so weiter sagt. Und wir wollen uns heute Morgen einfach auf eine Textstelle konzentrieren, welche das primäre Ziel der Gemeinde wunderschön auf den Punkt bringt.

[6:07] Und ich lade euch ein, mit mir 2. Korinther 11 aufzuschlagen. 2. Korinther 11, wir lesen die beiden ersten Verse.

[6:21] 3. Korinther 11, wir lesen die beiden ersten Verse.

[6:51] Und wir lesen die beiden Seiten der Gemeinde, welche dir gehört, welche deine Braut ist. So helf es uns wirklich, diese Gedanken zu verstehen und zu erkennen, was du für einen Plan mit der Gemeinde hast und was unser oberstes Ziel, unsere Hauptaufgabe ist.

[7:07] Bitte gib uns Gnade, dass wir heute dein Wort wirklich verstehen können. Amen. Wir wollen das Wesen der Gemeinde anhand von zwei Seiten betrachten, damit du verstehst, was das oberste Ziel der Gemeinde sein muss.

[7:26] Und wir tun dies zuerst anhand des Dienstes vom Apostel Paulus für die Gemeinde und zum anderen, indem wir uns anschauen, was denn eigentlich der Plan vom Herrn Jesus für seine Gemeinde war und ist.

[7:43] Und wir werden sehr bald schon merken, der Dienst vom Apostel Paulus, der war aus das Erreichen folgenden Ziels ausgerichtet, nämlich dass der Plan von Jesus für seine Gemeinde in dieser Zeit verwirklicht wurde.

[7:59] Und so wollen wir hier in diesen kurzen Abschnitten miteinander eintauchen und uns zunächst einmal anhand von Vers 1, aber auch des Gesamtkontexts vom zweiten Korintherbrief, der Frage nachgehen, wie Paulus in der Gemeinde von Korinth gedient hat und wie dadurch Gottes Plan für die Gemeinde umgesetzt wurde.

[8:22] Ja, der Dienst von Paulus für die Gemeinde. Paulus bittet die Korinther in Vers 1, seine Torheit zu ertragen. Und dann fügt er noch an, aber eigentlich ist es ja das, was sie schon die ganze Zeit macht, denn das ist nicht das erste Mal, dass ich jetzt wie ein Tor auftrete.

[8:41] Und irgendwo im Hinterkopf ist noch die Schriftlesung von Stefan hängen geblieben und da hat er was gelesen. Es ist besser, einer Bärenmutter das Kind zu rauben, als einem Narren in seiner Torheit zu begegnen.

[8:56] Und nun nennt sich hier Paulus einen Tor und er betet darum, habt Verständnis, ertrag meine Torheit. Aber es ist ja nicht Neues für euch, ich bin schon in der vergangenen Zeit im Verlauf dieses Brief öfters als Tor aufgetreten.

[9:09] Das wirft irgendwie Fragen auf. Was hat es mit dieser merkwürdigen Aussage von Paulus auf sich? Und nun ist es so, dass der Kontext vom Brief, wie so oft, um nicht zu sagen immer, uns Aufschluss auch über diese Frage gibt.

[9:27] Und da wollen wir uns ins Gedächtnis rufen, was wir eigentlich alle wissen. Aber Korinth war ja eine dieser Gemeinden, die von Paulus gegründet wurde auf seiner zweiten Missionsreise. In Korinth traf er ja auch mit diesem äußerstüchtigen Ehepaar, mit Aquila und Priska zusammen.

[9:44] Und er verbrachte selbst eine beträchtliche Zeit in Korinth. Das waren insgesamt nahezu zwei Jahre. Diese Ereignisse, von denen ich jetzt kurz schildere, das ist alles nachzulesen in Apostelgeschichte 18.

[9:56] Das könnt ihr bei Gelegenheit machen. Aber es ist interessant, dass eigentlich bereits von Beginn weg Paulus auf Widerstand traf in Korinth. Schon von Anfang an hatte er es mit bösen Gegenspielern zu tun.

[10:10] Und dass Paulus gerade in Korinth von Gott den Zuspruch bekam, fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht, das sollte im Zusammenhang mit der Stadt Korinth und mit dieser Gemeinde in Zukunft noch von sehr großer Bedeutung sein.

[10:28] Kurz nachdem Paulus die Gemeinde in Korinth das erste Mal verlassen hatte, zogen dunkle Wolken auf und den Paulus erreichten beunruhigende Nachrichten über den Zustand in der Gemeinde.

[10:43] Paulus schrieb daraufhin einen Brief an Korinth, der erste Korintherbrief, aber nicht zu verwechseln mit unserem ersten Korintherbrief in unserer Bibel. Wir lesen, dass Paulus in seinem ersten Korintherbrief darauf hindeutet, in dem ersten Korinther 5,9, dass er den Korinthern bereits einmal einen Brief geschrieben hat.

[11:08] Inhaltlich wissen wir zugegebenermaßen nicht viel über diesen Brief, aber Paulus trat mit Korinth in Kontakt, nachdem er vernommen hatte, dass dort Probleme sind. Dann auf seiner dritten Missionsreise, Paulus war wahrscheinlich in Ephesus, kamen weitere, unerfreuliche Nachrichten aus Korinth dem Paulus zu Ohren.

[11:32] Zudem schrieben die Korinther seinerseits dem Paulus einen Brief. Dies deutete er an, im ersten Korintherbrief Kapitel 7. Und Paulus verfasste daraufhin den ersten Korintherbrief, so wie wir ihn kennen, wie er in unserer Bibel steht.

[11:49] Und dieser erste Korintherbrief ist im wesentlichen Sinn ein Korrekturschreiben und ein Antwortbrief, wo Paulus seinerseits auf die Fragen eingeht, welche die Korinther ihm offenbar in ihrem Brief geschrieben haben.

[12:03] Und vielleicht habt ihr es auch schon festgestellt, dass einige Stellen im ersten Korintherbrief nicht so einfach einzuordnen sind, weil wir wissen, uns fehlt irgendwie Hintergrund. Da war schon ein Briefaustausch.

[12:13] Und das sind alles Dinge, die wir irgendwie im Hinterkopf haben müssen, auch beim Lesen vom ersten Korintherbrief. Dies nur so nebenbei. Um Dinge vor Ort in Korinth zu klären, sandte er später seinen Mitarbeiter Timotheus hin, im ersten Korinther 16, 8.

[12:29] Und die Situation in Korinth hat sich offenbar auch kurzfristig verbessert. Leider dauerte dies nicht so lange an und eine neue, ernsthafte Bedrohung erreichte die eigentlich noch so junge, ungefestigte Gemeinde.

[12:43] Falsche Apostel, also ihr Lehrer, kamen hin und untergruben die Autorität von Paulus und sie führten verderbliche Lehren ein.

[12:56] Daraufhin reiste Paulus selbst nach Korinth und redete Klartext. Es war ein Besuch, der für beide Seiten mit vielen Schmerzen verbunden war. Paulus nimmt Bezug im 2. Korinther 2, Kapitel 8 und Kapitel 7.

[13:12] Und als er zurück war, schrieb er den Korinthern abermals einen Brief, in dem er offenbar harte Worte verwendete. Auch dieser Brief ist uns nicht erhalten geblieben.

[13:23] Paulus nimmt aber Bezug auf diesen Brief im Kapitel 2, Vers 4 und er wird manchmal auch der sogenannte Tränenbrief genannt. Wurde wahrscheinlich durch Titus überreicht, Kapitel 7.

[13:36] Und durch Titus erfahr Paulus auch, dass dieser Brief nicht ohne Wirkung geblieben war. Er nimmt Bezug in Kapitel 7, Vers 7 darauf, aber Paulus begnügte sich nicht mit dieser vorläufigen Verbesserung, sondern er schrieb den uns erhaltenen 2. Korintherbrief, welcher eigentlich im Prinzip der vierte Brief von Paulus an Korinth war.

[14:01] Und dieser zweite Korintherbrief, aus dem wir heute gelesen haben, das ist eine Mischung aus theologischen Themen. Zum Beispiel haben wir die Darlegung des Neuen Bundes im zweiten Korintherbrief.

[14:13] Wir lesen von den Gläubigen nach dem Tod, Kapitel 5. Und wir finden hier eine der tiefgründigsten Zusammenfassungen bezüglich des stellvertretenden Opfers von Jesus Christus im Kapitel 5, Vers 21.

[14:25] Darüber hinaus finden wir viele Anweisungen zur praktischen Heiligung und die ausführlichste Darlegung zum Thema geben im ganzen Neuen Testament, in den Kapiteln 8 und 9.

[14:39] Was aber auffällt, Paulus verwendet überdurchschnittlich viel Platz und Tinte dafür, um seine apostolische Autorität zu verteidigen. Und genau bei diesem Gedanken, dass Paulus seine apostolische Autorität verteidigt, knüpfen wir an und setzen hier in Vers 1 von Kapitel 11 nun an.

[15:01] Und noch einmal die Frage, weshalb nennt Paulus sich einem Tor? Weshalb bezeichnet er sich so? Würden wir Kapitel 11 und auch Kapitel 12 jetzt gemeinsam durchlesen, denke ich, wäre es uns sofort klar, weshalb.

[15:16] Denn dieses Kapitel gleicht einem Empfehlungsschreiben für den Apostel Paulus, ausgestellt von Paulus selbst.

[15:28] Also er macht hier eigentlich Werbung in eigener Sache und ist nicht so knapp. Und bereits zuvor im Brief kommt es immer mal wieder zum Vorschein, dass Paulus sich empfiehlt.

[15:41] Er weist unter anderem mehrmals auf seine außerordentlichen Leiden im Dienst hin, auf seine Nöte, welche ihm der Dienst an der Gemeinde Gottes eingebracht haben.

[15:56] Zudem verweist er in Kapitel 12 auf die außerordentlichen Offenbarungen, welche exklusiv ihm zuteil wurden. Wobei, wir merken, der Paulus war das sehr unangenehm, er fügt seinen Namen dort nicht ein, aber wir wissen genau, von wem er dort spricht.

[16:13] Ja, wir fragen uns, was ist mit diesem viel gelobten heidel Apostel plötzlich los? Er war doch derjenige, der nur kurze Zeit später den Philippen einen Brief schrieb und unter anderem in Kapitel 2 sie darauf aufmerksam machte, nicht höher von sich zu denken, demütig zu sein und Jesus Christus als Vorbild zu nehmen, der sich ja wirklich bis zum Tod am Kreuz erniedrigt hat.

[16:37] Warum klopft er sich hier dermaßen auf die Schulter? Nun, wir sehen hier einen Paulus, der zu einem Mittel greifen musste, welches ihm äußerst zuwider war.

[16:53] Wie zuwider sehen wir eigentlich auch schon, wie er hier im Vers 1 das formuliert. Er schreibt das und denkt wahrscheinlich, nee, das kannst du nicht machen, aber er merkt, ich muss das jetzt so machen, ich habe keine andere Wahl, ich muss hier zu diesen Mitteln greifen.

[17:11] Aber warum? Warum muss Paulus das machen? MacArthur schreibt in seiner Auslegung zum 2. Korintherbrief folgendes, so zuwider es ihm auch war, Paulus musste seine Integrität verteidigen, der Grund war nicht Stolz, Selfterhöhung oder sein Ego, sondern das Evangelium.

[17:32] er macht hier deutlich, dass es um nichts Geringeres ging, als um die Glaubwürdigkeit des Evangeliums. Sie stand hier auf dem Spiel.

[17:47] Paulus, er musste sich verteidigen, weil ihm das Evangelium anvertraut wurde. Bedenken wir nur, die ausführlichsten Darlegungen vom Evangelium, wie wir sie in der Schrift vorfinden, die wurden durch Paulus niedergeschrieben.

[18:01] Immer wieder betont er, wie er ausgesondert wurde, zum Dienst am Evangelium, einleitende Vers im Römerbrief. Und wir sehen, es gab für Paulus hier keine andere Möglichkeit, als seinen Verleumdern, welche mit scharfen Worten gegen ihn schossen, welche sich groß machten und sich über Paulus erhoben.

[18:23] Es gab für ihn nur diese Möglichkeit, ihnen mit denselben Waffen entgegenzutreten, mit denen sie auf ihn schossen. Denn es ist ja nicht ratsam, mit einem Messerbewaffnet gegen einen Panther zu ziehen.

[18:38] Ja, fassen wir den Gedanken hier im Vers 1 zusammen und halten fest, Paulus wurde nicht über Nacht von seinem Ego überwunden und versuchte in der Folge doppelt so breit aufzutreten, als es eigentlich gebührend war.

[18:55] Nein, er wusste genau, was auf dem Spiel stand. Er wusste, gelingt es diesen falschen Aposteln, seine Autorität, als von Gott eingesetzten Apostel zum Dienst am Evangelium, speziell für die Heiden, wenn sie das untergraben würden, würden sie damit direkt die Wahrheiten des Evangeliums, welche Paulus predigte und der Paulus machte nachher nichts anderes, würden sie damit direkt untergraben.

[19:19] Wenn wir im Abschnitt weitergehen, dann stellen wir fest, dass es einen zweiten Grund dafür gibt, weshalb Paulus so reagiert, welcher aber direkt zusammenhängt mit der Verteidigung vom Evangelium.

[19:39] Im Vers 2 liefert Paulus eine Begründung, ein Denn. Er sagt, Denn ich eifere um euch. Anders gesagt, Ertragt meine Torheit, denn ich eifere um euch.

[19:53] Allein dieser kleine Satz, ich denke, der würde eine ganze Predigt ausfüllen, denn hier lernen wir viel über das Herz und die Gesinnung eines Hirten in der Gemeinde.

[20:05] Und ich will nur diesen einen Gedanken kurz aus dem Zusammenhang herausstreichen, damit wir nicht allzu sehr von unserem Thema abweichen. Aber hier sehen wir einfach etwas davon, dass ein Leiter, ein Hirtrier Gemeinde, der eifert.

[20:24] Er lässt sich anders ausgedrückt für die Versammlung verzehren. Denken wir daran, was prophetisch von unserem Herrn Jesus gesagt wird im Psalm 69 Vers 10, Denn der Eifer um dein Haus hat dich verzehrt.

[20:39] Und so wie der Herr Jesus für das Haus Gottes eiferte bei der ersten und bei der zweiten Tempelreinigung, so eifert der Paulus für die Gemeinde, welche nach ersten Korinther 3, 9, ja auch nichts anderes als Gottes Bau ist.

[20:55] Und ich denke, es ist ein Kennzeichen und es kommt im zweiten Korintherbrief wiederholt zum Ausdruck, dass ein treuer Hirte, welcher von Gott in den Dienst, in der Gemeinde eingesetzt wurde, dass der Eifer hat für die Gemeinde, für die Sache Gottes.

[21:18] Paulus spricht von einem göttlichen Eifer, nicht von einem egoistisch getriebenen Eifer für sich und hiermit unterstreicht er, es geht mir hier nicht um Selbstverteidigung, auch wenn ich hier im Kapitel 11 großes Geschütz auffahre, auch wenn ich euch jetzt präsentiere, was ich alles erleiden musste, was mir als Apostel exklusiv zuteil wurde.

[21:38] Ich sage das nicht, weil es mir um mich geht, sondern weil es mir um Gottes Sache geht. Ja, hier im Kapitel 11, in der zweiten Hälfte des Kapitels finden wir einen ganzen Mühsalskatalog und lest dann euch mal durch und stellt euch mal vor, wie das wäre, wenn ihr das erleiden müsstet.

[22:00] Und denken wir daran, 2. Korintherbrief, das ist vielleicht ungefähr in der Mitte vom Dienst des Paulus, also der Schiffbruch, wo wir in Apostelgeschichte davon lesen, der ist hier noch gar nicht eingeschlossen, da kam noch etliches hinzu.

[22:13] Und was er, wie ich finde, dort besonders herausstreicht, ist, neben diesen körperlichen Leiden, neben Hunger, Kälte und so weiter, ist noch etwas, was ihm besonders zusetzt. Und das ist die Sorge für alle Gemeinden.

[22:28] Und da habe ich immer vor mir, was Paulus in Apostelgeschichte 20, in Versen 28 und folgenden, den Ältesten von Ephesus sagt, denkt daran, wie ich euch Tag und Nacht unter Tränen ermahnte.

[22:42] Ja, der Paulus, der eiferte für Gottes Sache. Und bleiben wir bei diesem Gedanken, Eifer für die Gemeinde, jetzt hier im Kontext bei der Gemeinde von Korinth.

[22:54] Und ich habe gesagt, Paulus hat diese Gemeinde gegründet. Der war in besonderer Weise mit dieser Gemeinde verbunden. Auch hier, wir haben eine Gemeinde, die vor einiger Zeit gegründet wurde.

[23:05] Da waren Männer, die haben mit viel Herzblut mit ihren Familien durch den Geist Gottes geleitet, mit Gottes Kraft diese Gemeinde gegründet und aufgebaut. Versucht euch vorzustellen, was das für Paulus bedeutete, diese Situation hier.

[23:21] Paulus, er war eigentlich der Vater im Glauben für die Gemeinde hier in Korinth. und jetzt kommen kurze Zeit später, kaum kehrt er diese Gemeinde den Rücken und zieht weiter, weil er auch andere Schäfchen hatte zum Versorgen, weil das Evangelium weitergehen musste, kaum kehrt er diese Gemeinde den Rücken, kommen irgendwelche Juden dahergelaufen, die präsentieren sich als Apostel und machen den Paulus schlecht.

[23:46] Und das ist noch schön ausgedrückt. Sie wollen den Korinth weismachen, der Paulus, der ist ja nicht einmal ein begabter Redner, der ist gar kein Rhetoriker, was hat er schon verstanden, auf uns müsst ihr hören. Und das ist ja noch das eine.

[24:00] Sowas tut einem im Herzen weh, ja, aber was viel schlimmer ist, diese falschen Apostel, die sind auf offene Ohren gestoßen, die hatten Gehör. Und die Korinther, die dem Paulus eigentlich so viel verdankten, haben diesen falschen Aposteln vertraut und sind denen nachgelaufen.

[24:21] Ich denke, wir sehen hier einfach auch etwas, was sich seit dem Sündenfall immer und immer wieder wiederholt. Wie Eva, der Schlange, mehr glaubte als Gott, dem sie alles verdankte und der Schlange Gehör schenkte, so hat durch die Sünde, die in die Welt gekommen ist, hier auch die Gemeinde von Korinth dem Falschen geglaubt.

[24:43] Sie konnten nicht mehr unterscheiden, wer der echte Apostel ist, wer das echte Evangelium hat. Wie sich das auswirkt, wir würden es in den Versen 3 und 4 sehen, was diese falschen Apostel brachten.

[24:55] Ja, sie brachten auch etwas, die kamen nicht mit leeren Händen, die waren aktiv, aber sie kamen mit etwas anderem, mit etwas Falschem.

[25:06] Und wie muss es, denn Paulus das Herz zerrissen hatte, als er von Titus erfuhr, hey, die gewinnen an Boden, die haben eine gutteilige Gemeinde hinter sich hergezogen. Es muss unvorstellbar gewesen sein für Paulus, denn, bedenken wir, der Paulus, der arbeitete nicht einmal auf ihre Kosten, der hat sich für sie hingegeben, der ließ sich wirklich für sie aufzehren und jetzt das.

[25:30] Ja, es muss dem Paulus wahrscheinlich wie ein Schwert in seine Brust gesteckt haben, als er erfuhr, dass diese Satansengel, wie er es hier in Kapitel 11, Vers 11 bis 15 benennt, dass die Korinther denen geglaubt haben.

[25:55] In Kapitel 12 beschreibt Paulus, dass ein Engel Satans ihn schlugt, und ich denke, Paulus nimmt damit Bezug auf das, was wir hier im Korintherbrief lesen, auf diese falschen, dämonisierten Apostel, die die Gemeinde zerstören wollten und den Paulus für seinen weiteren Dienst unbrauchbar machen wollten, indem er innerlich starb, indem er vor Kummer umkam.

[26:24] Und wenn ich den zweiten Korintherbrief lese, mit was für Herausforderungen Paulus hier konzentriert war, stelle ich mir schon die Frage, weshalb schmeißt Paulus nicht einfach hin und gibt diese Korinther als verloren?

[26:41] Warum sagt er nicht einfach, ja, ich habe es probiert, ich habe alles gegeben, aber außer Spesen nichts gewesen, wobei nicht einmal das stimmt, er hatte ja nicht einmal Spesen von den Korinthern, wie wir lesen im Brief, er hat für seinen eigenen Unterhalt aufkommen müssen, damit er ihnen keinen Anlass gibt, damit sie ihn als einen Falschen entlarven würden?

[27:05] Ja, weshalb übergab er diesen falschen Aposteln diese Gemeinde nicht einfach? Waren ja noch andere Gemeinden? Warum tat er es nicht zumindest aus Eigenschutz? Sollte er nicht einmal ein bisschen für sich schauen, um seine eigene Gesundheit besorgt sein?

[27:21] Paulus, der lebte mit Leib und Seele das, was Börtschen 1800 Jahre später wie folgt ausdrückte.

[27:35] Die Gemeinde ist der meinem Herzen teuerste Ort auf Erden. Ein schönes Zitat. Ich frage an dich, was ist die Gemeinde für dich in der aktuellen Situation?

[27:51] Die Gemeinde ist der meinem Herzen teuerste Ort auf Erden, sagt es Börtschen. Ja, 2. Korinther Brief, es sagt uns viel darüber, wie das Herz eines Hirten aussieht und was er im Dienst alles auszuhalten hat.

[28:12] Und Paulus demonstriert hier an seinem eigenen Beispiel gewissermaßen, was in irgendeiner Form auf jeden geistlichen Leiter zutrifft, wenn auch vielleicht nicht ganz so konzentriert wie hier bei Paulus.

[28:25] Oswald Sanders drückt es in seinem Buch Geistliche Leiterschaft so aus, auf dem Weg des geistlichen Dienstes steht ein Kreuz, an das geschlagen zu werden, der Leiter seine Zustimmung geben muss.

[28:37] Es ist wichtig, dass wir verstehen, was die Motive von Paulus waren, warum er so spricht, wie er eben spricht im 2.

[28:50] Korintherbrief. Dass wir sein Verhalten richtig einordnen können. Denn wir alle haben ziemlich gute Erfahrungen mit Selbstverteidigung. Aber was Paulus hier nicht praktiziert, praktiziert hier keine Selbstverteidigung.

[29:04] Sondern er setzt sich ein für die Sache Gottes und mit allem, was er hat. Nachdem wir jetzt diesen Kontext des 2.

[29:19] Korintherbriefs miteinander geklärt haben und auch verstehen, weshalb Paulus so reagiert, können wir der eigentlichen Frage auf den Grund gehen, ja, worum geht es denn in der Gemeinde?

[29:34] Und wir haben eigentlich beim Nachdenken über die Situation von Korinth, über den Dienst von Paulus, die Antwort indirekt schon vor uns gehabt. Und lasst mich die Hauptpunkte, die wir jetzt gemeinsam gesehen haben, zu einem Gesamtbild zusammenfügen.

[29:51] Wir hatten zunächst mal fest, Paulus, der gründete zusammen mit seinen Mitarbeitern die Gemeinde in Korinth, in Gottes Auftrag, durch den Geist Gottes geführt und geleitet.

[30:02] Und wir lernen daraus, dass die Gemeinde eben Gott gehört. Eben 1. Korinther 3, 9, Gottes Bau. Und die Arbeiter, welche daran bauen, sind Gottes Mitarbeiter, 1.

[30:13] Korinther 3. Und sie sind von Gott ausgesandt, wie es uns das Beispiel in Apostelgeschichte 13, 4 auch zeigt. Und das Fazit darunter ist, in der Gemeinde, da geht es ganz alleine um Gottes Sache, weil sie Gott gehört.

[30:30] Ja, bist du dir diese Tatsache auch in der aktuellen Situation, sei sie noch so schwierig, voll und ganz bewusst.

[30:44] Weiter sahen wir, die Gemeinde wurde mit großen Anfechtungen von innen und von außen konfrontiert. Wir sehen einen Paulus, der sich diesen Anfechtungen mit dem Herz eines Hirten und dem Mut eines Soldaten annahm.

[30:59] Fazit, in der Gemeinde geht es darum, Anfechtungen aller Art geistlich zu lösen. Und ich frage auch dich, wie viel Eifer, Aufwand, Mühe würdest du auf dich nehmen, um gegen die Anfechtungen in deiner Gemeinde vorzugehen?

[31:23] Weiter sagen wir auch, um für Gottes Sache zu kämpfen, musste sich Paulus selbst zum Depp machen.

[31:35] Er musste sich selbst verleugnen, er musste zu Mitteln greifen, die ihm zu wider waren, die so nicht seinem Naturellen sprachen, oder wohl eher seinem Alten Naturell vor seiner Bekehrung.

[31:50] Fazit, in der Gemeinde geht es nicht um dein persönliches Wohlbefinden, sondern um höhere Ziele. Ja, wie weit würdest du dich von deinen eigenen Vorlieben verabschieden?

[32:03] Und wie viel Torheit darf es für dich sein? Und zuletzt Paulus, er wollte unter allen Umständen verhindern, dass das Evangelium verfälscht wird.

[32:19] Durch das Evangelium entstand diese Gemeinde, aber auch durch das Evangelium hatte die Gemeinde Bestand, konnte sie bestehen bleiben. nur durch das richtige, unverfälschte Evangelium.

[32:32] Fazit, in der Gemeinde geht es darum, die Wahrheit des Evangeliums zu verteidigen und zu verkündigen. Was unternimmst du persönlich, aber auch ihr als Gemeinde zur Verteidigung dieses richtigen Evangeliums?

[32:49] Jesus. Ja, anhand des 2. Korinther Briefs lernen wir viel über das Leben und den Dienst von Paulus für die Gemeinde. Wir sehen, dass sein Leben dem einen Ziel unterworfen war, dass der Wunsch, nein, es ist nicht der Wunsch, es ist der Plan von Gott für die Gemeinde, dass der in dieser Welt verwirklicht wird.

[33:12] Um was es genau geht, betrachten wir hier im 2. Vers, der Plan des Herrn Jesus für die Gemeinde. Wir sehen den direkten Grund für den Eifer von Paulus.

[33:25] Ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine reine Jungfrau dem Christus darzustellen. Der Gedanke von der Braut Jesu, der ist uns allen nicht neu.

[33:37] Zahlreiche neutestementlichen Stellen sprechen davon, wir haben diesen Gedanken in jeder zweiten Traupredigt vor uns, in Epheser 5. Aber hier sehen wir etwas ganz Entscheidendes, was nicht in jeder Stelle so klar zum Ausdruck kommt.

[33:52] Und ich bitte dich, dass du genau hinhörst. Ich habe gesagt, die Braut ist uns nichts Neues, ja. Aber, es geht nicht um irgendeine Braut.

[34:05] Oder anders gesagt, es geht nicht einfach darum, eine Braut zu haben. Denn, sonst hätte Paulus seine Arbeit hier im Korinth getan. Er hätte getrost weiterziehen können und sagen, okay, es kommen halt die Nächsten, aber ich habe Korinther abgehäkelt, auf meiner Liste weiter geht's, die Braut ist da.

[34:25] Wenn es nur darum gehen würde, eine Braut für Christus zu finden, hätte Paulus keine Tränen mehr diesen Korinthern nachweinen müssen. Er hätte keine mühsamen Besuche mehr unternehmen müssen, keine herzterreißenden Briefe schreiben.

[34:40] Nein, er hätte sich ganz entspannen können. Und wie treffend der Gedanke von Spannung, von Anspannung im Zusammenhang mit Korinth war, ich denke, davon haben wir jetzt etwas gesehen.

[34:53] All diese Nöte, von denen er uns schreibt, hätte er nicht weiter ertragen müssen. Er hätte sich nicht weiter zerreißen lassen müssen.

[35:05] Und jetzt überlege einmal, wie viel Energie hätte der Paulus hier gewonnen für neue Projekte, für neue Reisen, für neue Expeditionen. Wie viel Zeit und Kraft hätte er gewonnen, wenn er sich nicht um diese mühsamen Korinther hätte kümmern müssen.

[35:22] Er hätte noch mehr reisen können und die Brauchristi noch grösser machen. Das ist auch törig, menschlich gesprochen, ja, aber ich glaube, ich verstehe den Gedanken dahinter.

[35:32] Ist doch klar, wenn Paulus sich so in diese Gemeinde investierte, da fiel doch vieles andere einfach weg, was potenziell auch möglich gewesen wäre. Eifer für Evangelisation ist wünschenswert, ist lobenswert, aber es darf nicht auf Kosten der Reinheit von der Braut Jesus sein.

[35:57] Was ich damit meine, möchte ich jetzt in den folgenden Minuten ein bisschen genauer ausführen. Ich denke, es gibt zahlreiche evangelikale Richtungen, welche unendlich viel Eifer haben, Menschen zu Christus zu führen.

[36:12] Und dabei stelle ich mir immer mal wieder die Frage, geht es darum, Menschen zu Christus zu führen, oder geht es darum, Christus zu Menschen zu führen?

[36:25] In der Redewendung Menschen zu Christus führen, verbirgt sich ein wichtiger Gedanke, nämlich, der Mensch, er muss etwas verlassen, er muss sich von etwas verabschieden und zu Christus kommen.

[36:39] Und es ist wichtig zu verstehen, dass das so sein muss. Aber versteht mich nicht falsch. Vorab möchte ich unterstreichen, Christus kam als Gottmensch zu uns Menschen, ja.

[36:52] Gott kam zu uns Sünden. Er starb für uns am Kreuz. Weiter, der Mensch sucht nicht einfach Gott, weil er einfach rettet werden will.

[37:05] Gott ruft den Menschen durch sein Wort, welches seine Diener hier auf der Erde verkünden. Der Heilige Geist wirkt an den Herzen, dass der Botschaft Glauben geschenkt wird. Das steht außer Frage.

[37:18] Aber, wenn es darum geht, Christus wirklich in das persönliche Leben aufzunehmen, sind wir uns einig, da muss der Mensch sich bekehren. Das heißt, er wendet sich von seinem gottfeindlichen Lebenswandel ab und wendet sich Christus seinem Retter und Herrn zu.

[37:36] Es findet ein Herrschaftswechsel statt. Oder Paulus sagt im 2. Korinther 5, eine neue Schöpfung entsteht und das Alte ist auch da.

[37:46] Nein, das Alte ist vergangen. Da ist was Grundlegendes passiert. Und dies meine ich damit, wenn ich sage, Menschen zu Christus führen. Weg von ihrem bisherigen sündigen gottlosen Lebenswandel hinter sich lassend hin zu Christus und ein neues Leben mit ihm beginnen, einen völlig neuen Lebenswandel.

[38:08] Und ich denke, dass in vielen Evangelisationen mehr der Gedanke steckt, Christus zu Menschen führen. Das heißt, Jesus passt sich deinem Leben an, weil er nichts will, mehr will als Menschen retten, weil er Menschen liebt.

[38:23] Das ist aber falsch, weil es nicht dem entspricht, was uns das biblische Evangelium in seiner ganzen Breite lehrt. Gott will nicht einfach Menschen retten, weil sie so sehr liebt oder weil sie gar braucht, weil er nicht einfach nicht ohne sie kann.

[38:40] Gott will in erster Linie etwas anderes. Und zwar sucht Gott in dieser Zeit eine Braut für seinen über alles geliebten Sohn. Paulus Knecht Gottes Apostel Christi Jesu nach dem Glauben der Auserwählten Gottes und nach der Erkenntnis der Wahrheit, die der Gottselligkeit gemäss ist.

[39:03] In der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügt, vor ewigen Zeiten verheissen hat. Zu seiner Zeit aber hat er sein Wort geoffenbart durch die Predigt, die mir nach dem Befehl unseres Retter Gottes anvertraut worden ist.

[39:17] Diese einleitenden Verse in den Titusbrief, die sind unglaublich wichtig. Paulus lehrt uns hier, dass Gott ewiges Leben verheissen hat, bevor er die Schöpfung ins Dasein rief.

[39:31] Ja, wem hat Gott hier ewiges Leben verheissen? Die Antwort kann nur lauten seinem Sohn. Aber wir wissen gemäss Johannes 5,26 Der Sohn, der hat das Leben in sich, der braucht nicht diese Verheissung auf ein ewiges Leben.

[39:48] Wir sehen hier einfach schön der Gedanke von der Braut, die Gott, der Vater, seinem Sohn verspricht. Dieser Ratschluss von Gott passierte außerhalb dieser Zeit in der ewigen Vergangenheit.

[40:03] Wie wir gelesen haben. Aber weiter haben wir gelesen, was dann in Raum und Zeit in dieser Welt passierte. Zu seiner Zeit aber hat er sein Wort offenbart durch die Predigt, die mir anvertraut worden ist.

[40:15] So, und in diesem Auftrag war Paulus nun unterwegs mit dem Evangelium. Er kommt und ruft stellvertretend die Braut zu Christus.

[40:30] Kein geringer Auftrag hatte Paulus als diese gewaltige Botschaft zu predigen. Und weiter hinten im Brief greift Paulus den Gedanken wieder auf. Er zeigt uns in Kapitel 2, 11 und folgenden, dass es eben nicht nur darum geht, nichts anderes zu tun, als Jesus als Retter auszurufen, sondern dass es im Kern darum geht, dass Christus eine reine Braut bekommt.

[40:57] Christus will nicht eine riesige Braut, er will eine reine Braut. Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen und unterweist uns, damit wir die Gottlosigkeit und die weltlichen Begierden verleugnen und besonnen, gerecht und gottesfürchtig leben im jetzigen Zeitlauf.

[41:20] Indem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Retters Jesus Christus erwarten. Der hat sich selbst für uns gegeben, damit er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken.

[41:37] Dies rede und ermahne und überführe mit allem Nachdruck. Wenn du meinst, es sei nur die Hauptsache, einfach jeden Männchen zu sagen, Jesus liebt dich, du musst nur sagen, rette mich und alles geht weiter wie bisher, dann hör einmal zu, worum es Jesus hier im Vers 14 von zweiten Titus geht, um ein reines Eigentumsvolk, das die Werke vollführt, die er will.

[42:07] Selbe Gedanken wie Vers 2, 10. Jesus sagte doch auch im viel zitierten Missionsbefehl, geht hin und macht zu Jüngern, und da hören manche auf zu lesen.

[42:19] Der Auftrag geht aber weiter. Lehrt sie alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Ja, ich gebe es zu, ich bin da nicht alleine drauf gekommen, ein Lehrer hat uns das in der Schule immer wieder gesagt, aber dieser Gedanke ist mir in letzter Zeit immer einfach wieder groß geworden, auch im Zusammenhang mit diesem Text.

[42:39] Es geht nicht einfach um Jünger, sondern es geht darum, zu lehren, dass sie alles bewahren, was Gott uns in seinem Wort geboten hat. Doch warum sollten die Jünger das tun?

[42:52] Hat Jesus hier nicht, verzeiht mir die Ausdrucksweise, einen großen strategischen Fehler begangen? War es sich nicht bewusst, wie aufwendig dieses Lehren sein würde? Wie viel Zeit das in Anspruch nehmen würde?

[43:03] Wie viel Kraft? Hat er nicht berücksichtigt, wie viel Zeit, Not und Elend Paulus mit den Korinthern oder mit den Galatern oder auch mit den Ephesern aufwenden würde?

[43:21] Paulus hatte mit so vielen mühsamen Leuten zu tun, so viele Gegenspieler und die nahmen seine Zeit in Anspruch. Warren Wiersbe hat es einmal gesagt in Bezug auf Widersacher im Dienst, auf solche, die zu unseren Feinden im Dienst werden können, sagte er einmal, Gegenspieler im Dienst sind ein aufwendiger Luxus.

[43:44] Wenn du dich dafür entscheidest, einen Feind zu wählen, dann wähle einen guten, denn sie sind ein aufwendiger Luxus. Natürlich hat Jesus das alles gewusst.

[43:56] Er wusste genau, dass Paulus in den vier Jahren, in denen er allein in Korinth und Ephesus zubringen würde, viel Energie und Zeit aufbrauchen würde. Zeit, die er eigentlich in neue Gebiete hätte investieren können, welche das Evangelium noch gar nicht gehört hatten.

[44:14] Aber der Auftrag von Jesus an seine Apostel war klar. Macht zu Jüngern, tauft und lehrt sie, damit sie bewahren, was ich euch, damit sie auf alles achten, was ich ihnen geboten habe.

[44:28] und es gehört einfach alles zusammen und wir dürfen nicht auf Kosten des Ersten das Dritte abschneiden, nur evangelisieren und dabei die Unterweisung, die Belehrung der Gemeinde vernachlässigen.

[44:45] Und noch einmal, Christus, er will eine reine, eine heilige Braut und die muss gepflegt, die muss bewahrt werden, was uns das Beispiel von Paulus immer wieder vor Augen stellt.

[44:59] Paulus hat diesen Missionsbefehl verstanden, und zwar nicht nur der erste Auftrag, alle drei. Und wenn wir sein Leben anschauen, auch den zweiten Korintherbrief, dann sehen wir, er hat es wirklich umgesetzt.

[45:12] Ja, bitte versteht mich nicht falsch. Evangeliumsverkündigung hat gewisse Art und Weise Priorität für uns als Gemeinde. Aber bedenke, nur eine reine Gemeinde kann auch ein reines Evangelium verkündigen.

[45:24] Denn obwohl es, wie Paulus 2 im Galatenbrief sagt, nur ein Evangelium gibt, sind doch viele Scheinevangelien im Umlauf. Und dies habe ich gemeint mit der oben zitierten Aussage, Jesus zum Menschen bringen.

[45:40] In gewisser Weise stimmt das ja schon, jedoch nicht, wenn wir damit meinen, Jesus kommt als dein Retter und setzt deinem an sich schon sehr guten Leben noch das Sahnehäubchen oben auf.

[45:51] Komm und bleib, wie du bist, weil sich Christus ja so sehr nach dir sehnt. Bei ihm darfst du sein, wie du bist. Verstehen wir, wie gefährlich solche Aussagen sind?

[46:02] Denn es steckt zum Teil eine Wahrheit dahinter, die uns die Schrift irgendwie auch lehrt, aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit. die Schrift der Zentrale hingegen ist das, was wir heute Morgen vor uns haben.

[46:16] Christus will eine reine, heilige Braut. Und keine Braut kann rein und heilig sein, wenn sie ihren Bräutigam nicht mehr als ihr altes Leben liebt.

[46:30] Die Frage, ob es notwendig sei, Christus als Herr und nicht nur bloß als Retter anzunehmen, die sollte eigentlich dadurch beantwortet sein.

[46:46] Ja, und um diese unbefleckte Braut, um die kämpfte Paulus, weil er eben weiß, dass Gott für seinen Sohn diese Braut will. Dafür schätzt er sich ein. Deshalb nimmt er den Kampf gegen diese falschen Apostel kompromisslos an.

[47:03] Und die Antwort auf die Frage, worum geht es in der Gemeinde wirklich, die lässt sich mit 2. Korinther 11, Vers 2 sehr schön beantworten.

[47:15] Das oberste Ziel der Gemeinde ist es, eine reine Braut für Jesus zu sein. Darum geht es. Es ging darum, als die falschen Apostel in Korinth Einzug hielten.

[47:30] Es ging aber auch darum, als Nero und all die anderen begannen, die Gemeinde zu verfolgen. Es ging um dieses eine Ziel, als durch die katholische Kirche die Wahrheiten des Evangeliums verfälscht wurden.

[47:45] Es ging aber auch darum, als sogenannte Kalvinisten, Armenianer sich schritten. Es ging darum, als die Kirche im Zweiten Weltkrieg im Untergrund war. Und es geht heute darum, im Jahr 2021 in unseren speziellen Umständen.

[48:02] Egal, was die Medien morgen auf der Titelseite berichten, egal, was die Regierung für Gesetze erlässt, egal, was wir in Zukunft sagen dürfen oder was nicht, das Ziel, das Credo der Gemeinde Gottes war, ist und bleibt immer dasselbe.

[48:18] Eine reine Braut für Jesus zu sein. Nichts hat mehr Priorität, denn alles andere, was auch sein muss, fließt daraus hervor.

[48:32] Nächstenliebe, Evangelisation, Bruderliebe, Gastfreundschaft, der Regierung untertan sein, Gebet, Bibelstudium, Arme unterstützen, Alte besuchen, Jungschar, Teenikreis, Hauskreise, Brotbrechen, etc.

[48:46] Wenn es um diese eine Sache geht, eine reine Braut für den Herrn zu sein, werden alle anderen Dinge, die uns das Wort Gottes dazu auffordert, durch den Geist Gottes geleitet, folgen.

[49:00] Es ist zwangsläufig so. Besinne dich heute Morgen in dieser so unglaublich komplizierten, mühsamen Zeit auf diese so elementare Grundwahrheit.

[49:18] Im Judentum, da war die Verlobung endgültig, war eine andere Zeit, andere Kultur, als in der wir heute leben. Und die Verlobung konnte nur durch eine Scheidung aufgelöst werden.

[49:32] Und in der Folge war der Vater, der Braut, dafür verantwortlich, dass der Bräutigam auch eine reine, eine unberührte Braut bekam. Der musste sich gewissermaßen dafür verbürgen. und lasst mich diesen Gedanken noch kurz etwas vertiefen, denn wir sehen hier erneut, wie der Dienst des Paulus, ja das Leben von Paulus, auf genau das ausgerichtet war.

[49:57] Dass Jesus die reine Braut bekommt, die er sich wünscht. Deshalb hat er so viel Einsatz gegeben, weil er sich als Vater dieser Braut ansah, die reinbleiben soll.

[50:08] Deshalb eifert Paulus. Wenn wir diesen zweiten Vers im 2. Korinther 11 lesen und verstehen, verstehen wir eigentlich alles, was Paulus in Bezug auf seine Nöte und Leiden im Dienst sagt und die Frage sonst im Kopf ist, warum macht er das bloß?

[50:29] Paulus ersieht sich in der Rolle des Vaters, der besorgt ist um die Keuschheit der Gemeinde. Gott will für seinen Sohn eine Braut, die ihn liebt und nur auf Jesus ausgerichtet ist.

[50:46] Wir sind erinnert, was Jakobus in seinem Brief schreibt, wo er die ehebrecherische Gemeinde aufruft. Ja, Gott, der duldet keinen Nebenbuhler.

[50:58] Gott duldet nicht, wenn die Verlobte, die Versprochene von seinem geliebten Sohn fremd geht. Ja, wann und wo ist die Gemeinde in der vergangenen Zeit fremd gegangen?

[51:14] Und du weisst, dass die einzelnen Glieder die Gemeinde ausmachen? Und deshalb formuliere ich die Frage um, wann bist du in der vergangenen Zeit fremd gegangen?

[51:30] Schau, es geht so schnell. Wie schnell war Paulus in Vers 3, wenn ihr abgewandt werdet von der Einfalt gegenüber dem Christus.

[51:43] Und dazu braucht es wirklich nicht viel und leider rede ich hier wirklich aus Erfahrung. Und in unserer medienverzeuchten Zeit braucht es noch viel weniger als früher wahrscheinlich.

[51:56] Das Wort Einfalt, das Paulus hier im Vers 3 nennt, das bedeutet so viel wie Ausschliesslichkeit an Zuneigung. Genießt Jesus Christus dein Bräutigam deine ausschliessliche Zuneigung?

[52:15] Weißt du, du musst dich gleich vom Glauben abfallen, deine Bibel in den Ecken schmeißen und dich von Christus abwenden, um ihn zu betrügen. Es genügt, wenn deine Zuneigung nicht mehr so ist wie am Anfang oder wie es der Herr sagt in Offenbarung 2 die erste Liebe irgendwie erkaltet ist.

[52:41] Einfalt ist uneingeschränkte Loyalität und Treue. Vielleicht hast du es wie ich auch nötig im einen oder anderen Punkt Buße zu tun, weil du auch untreu wurdest.

[52:55] Denn Treue und Loyalität würde ich nicht unbedingt als menschliche Stärken bezeichnen. Ich denke an Adam, Eva, ich denke an das alttestamentliche Gottesvolk, ich denke an die Jünger Jesu, die erste Gemeinde und ich glaube, es ist nicht wesentlich besser geworden heute.

[53:21] Aber es ist eigentlich auch nicht verwunderlich, wenn wir nicht mehr mit derselben Einfall Christus nachlaufen, wenn wir nicht einmal wissen, was das oberste Ziel für die Gemeinde ist, nämlich diese reine Braut zu sein.

[53:34] Und dieses Wissen, dies trägst du seit heute Morgen spätestens mit dir. Und das ist eine Verantwortung, die du mit dir nimmst. Und zwar nicht bloß für die leitenden Brüder, sondern für jedes Kind, Gottes, für jedes Glied an diesem Leib.

[53:54] Beim Nachdenken in der Vorbereitung, da kam mir noch ein Gedanke, es gibt ein rein oder ein unrein. Ich trage gerne weiße Shirt und bei gewissen Mahlzeiten ist das manchmal ein bisschen schwierig und da ist sehr schnell irgendein Klecks drauf und dann ist es einfach nicht mehr rein, dann muss es irgendwie speziell behandelt werden von meiner Frau und es gibt einfach ein rein oder ein unrein oder es gibt ein keusch oder ein unkeusch oder es gibt eine Jungfrau und eine Frau die keine Jungfrau ist.

[54:30] Was ist nun, wenn die Gemeinde oder bleiben wir beim Du, was ist, wenn Du in der Vergangenheit untreu warst? Ja, lohnt sich denn die Mühe überhaupt noch?

[54:40] Ist der Kampf überhaupt noch angebracht angesichts des Versagens vergangener Tage? Und lasst mich schliessen, indem ich Euch noch an die Schönheit des Evangeliums erinnern möchte.

[54:54] Es sind keine neuen Wahrheiten, ich möchte sie in Erinnerung rufen. Ich habe gesagt, dass nur eine reine heilige Braut das Evangelium treu und damit meine ich den gesamten Ratschluss Gottes verkündigen kann.

[55:12] Denn die Wahrheiten des Evangeliums, die sind für uns Christen nicht einfach Vergangenheit, sondern sie sind unser tägliches Leben. Denn das Evangelium, das gibt uns auch heute Hoffnung, wenn wir an unser Versagen, an unsere Untreue erinnert wurden heute Morgen.

[55:36] Wir wissen, es steht geschrieben, das Blut Jesu wäscht uns frei von aller Ungerechtigkeit. 1. Johannes 1, es wäscht uns, es reinigt uns. Wir haben die Stelle in Titus 2 angeschnitten, dort wird von diesem reinigenden Opfer gesprochen.

[55:54] Gleiche Angefälle finden wir in Hebräer 10, 24 und diese so gewaltige Stelle in Epheser 5, 2. Ihr Männer liebt eure Frauen, wie auch der Christus die Gemeinde geliebt und sich selbst für sie hingegeben hat, um sie zu heiligen, sie reinigen durch das Wasserbad im Wort, damit er die Gemeinde sich selbst verherrlicht darstelle, die nicht Flecken oder Runzel oder etwas dergleichen habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.

[56:22] Und wisst ihr, was das Schöne ist? Christus, der bekommt seine unbefleckte Braut. Er bekommt sie, wir haben es gelesen, eine ohne Flecken und ohne Runzeln, denn er selbst verbirgt sich dafür.

[56:38] Ja, Paulus, er eiferte für dieses Ziel, er setzte sein ganzes Leben ein für diesen Dienst, er nahm seine persönliche Verantwortung wahr, aber Christus selbst verbirgt sich dafür.

[56:49] Es ist nicht unser Kämpfen, nicht unser Willen, nicht unser Einsatz letztendlich, sondern Christus selbst, der sich dafür verbirgt. Aber auch du und ich, wir wollen diesem Ziel nachjagen, die persönliche Verantwortung wahrnehmen, obwohl wir wissen, letztendlich sorgt Christus dafür.

[57:10] Aber deine Verantwortung ist auch in diesem Punkt nicht aufgehoben. Ihr kennt das, deine Verantwortung im Prozess der Heiligung, die besteht.

[57:24] Und besinne dich einfach heute Morgen in dieser schwierigen Zeit darauf, worum es in der Gemeinde Jesu geht. Tue Buße, wenn du dieses Ziel zeitweilig aus den Augen verloren hast und gehe aufgrund von Jesus eigener Aussage, ich werde meine Gemeinde bauen und siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Weltende ermutigt und in der Zuversicht des Glaubens einfach weiter.

[57:49] Egal, was die kommenden Wochen, Monate, alles bringen, das Ziel der Gemeinde ist, war und bleibt dasselbe.

[58:03] Doch der feste Grund Gottes steht und hat dieses Siegel, der Herr kennt die Seinen und jeder, der den Namen des Herrn nennt, halte sich fern von der Ungerechtigkeit.

[58:18] Lass uns noch beten. Herr Jesus, wir sehen aus deinem Wort ganz klar, was du von uns willst.

[58:32] Du willst eine Braut, die dich liebt, die dich mehr liebt als ihr altes Leben und die sich ganz für dich hingibt.

[58:43] Denn du hast sie zuerst geliebt und du hast deine Liebe mit deinem eigenen Leben, mit all den Leiden, die du für uns ertragen hast, mehr als unter Beweis gestellt.

[58:55] Deine Treue bestätigt uns deine Liebe Tag für Tag. Gott Und Herr wir beten dich wirklich hilf uns dass wir aus dem Beispiel von Paulus lernen und wirklich für deine Sache zu eifern beginnen für die Gemeinde aber angefangen in unserem eigenen Leben da wir wissen dass wir ein Teil deiner Gemeinde sein dürfen Herr bitte gib uns Kraft gib uns Gnade uns wirklich auf diese Grundwahrheit zu besinnen daran festzuhalten aber wir danken dir dass es nicht wir sind die wirken die arbeiten sondern dass es dein Geist ist der in uns wirkt damit du in uns Gestalt gewinnst Amen